Magazin 198404

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Magazin 198404

Zu Beginn der BacS.

.. Iaon aiubern die

ASß.HeUer .lIe

Stri nde Ihre. Revier •.

(Foto.: P. wellek)

600 Behinderte aus dem Ortenau-Kreis

dem Bildschirmtext-Hilfsdienst angeschlossen

werden. Im Rahmen des

Testversuchs werden In Zusammenarbeit

mit den beteiligten Firmen laut Kokkerols

billige und vor allem ganz einfach

zu bedienende Gerate entwickelt, deren

Tastatur auch Leute bedienen können,

deren Finger nicht mehr so beweglich

sind.

Mit dem BildschIrmtextversuch Wird ,m

Raum Achern Pionierarbeit geleistet,

denn bis jetzt ist in der Bundesrepublik

auf diesem Gebiet noch nichts geschehen.

Der Versuch soll auch zeigen , daß es

möglich ist, eine Randgruppe unserer

Gesellschaft mit modernsten technischen

Geräten zu versorgen und sie damit

nicht vom technischen Fortschritt

auszuschließen.

ginn der Badesaison alle Slrände im

Revier ab und fördert dabei ledesmal

Berge von Unrat zutage.

Obwohl der vergangene Sommer ein

Jahrhundertsommer war, fiel die Zahl

der Rettungseinsatze nicht aus dem

Rahmen . In der ASB-Leitstelle am Saatwinkel

wurden gezählt: 304 Erste-Hilfe­

Leistungen, 58 Personen mit eigenem

RTW ins Krankenhaus gebracht, 107 gekenterte

Boote mit 161 Personen an

Bord geborgen, 15 Taucheinsätze nach

Gegenstanden.

Dies ist eine Bilanz der Hilfe, die sich

sehen lassen kann.

ASB·Forschungsprojekt:

Bildschirmtext in der

Behindertenarbeit

Mit einem Kostenaufwand von

700000,- DM testet der Arbeiter-Samariter-Bund

MItteibaden mit Sitz in Achern

erstmals In der Bundesrepublik den Einsatz

des Bildschirmtextes für die praktische

Behindertenarbeit.

So sollen künftig Behinderte per BTX

beispielsweise Fahrten zu Ärzten bestellen

oder Putz- und Einkaufshilfen anfordern

können . Der ASB sieht im Bildschirmtext

einen großartigen Hilfsdienst

für behinderte Menschen. Per Knopfdruck

kann diesem Personenkreis sofort

geholfen werden. Die Bestätigung des

Auftrags erfolgt in Sekundenschnelle

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über Bildschirm, was für behinderte

Menschen schon mal eine gewisse Beruhigung

ist.

Die Kosten für das Forschungsprojekt In

Achern werden jeweils zu 50 % vom

Land Baden-Wurttemberg sowie von

den daran beteiligten Firmen und dem

ASB getragen. Wissenschaftlich unterstützt

wird der Versuch von der Universität

Karlsruhe . Bel der Uni rechnet man

nach Angaben von Prof. Gerhard

Schweizer damit, daß sich das Acherner

Versuchssystem europaweit durchsetzen

wird.

Nach Abschluß der vorbereitenden Arbeiten,

die jetzt angelaufen sind, sollen

Ende des Jahres mit den praktischen

Versuchen begonnen werden.

In der 1. Phase erhalten Behinderte die

entsprechenden Geräte. Tag und Nacht

können Sie dann erst einmal Fahrten zu

Ärzten, zum Einkaufen oder zu Verwandten

besuchen bestellen. Später will

der ASB auch seinen Mobilen Hilfsdienst

an den Bildschirmtext seiner Zentrale

anschließen und den Behinderten

die Möglichkeit geben, auch andere Aufträge

zu erteilen. So konnten z. S. mit

Hilfe vom BTX Helfer zum Schneeräumen

geordert werden oder Begleitpersonen

für Ausflüge bestellt werden.

Möglich soll es aber auch sein, komplette

Bestellungen für den Einkauf aufzugeben.

Nach Angaben von Axel Kockerols vom

ASB sollen in der Endphase insgesamt

Altpapier bringt die Räder

ins Rollen

Seit Februar steht auf einem Parkplatz in

Uetersen bei Hamburg ein Altpapiercontainer

des ASS. Die Idee des ASB-Ortsverbandes

Uetersen hat zwei Vorteile:

Zum einen trägt das Sammeln von Altpapier

zum aktiven Umweltschutz bei,

zum anderen kann das Geld aus dem

Verkauf des Papiers gut gebraucht werden.

Der Erlös soll für den Transport

und die Beförderung Behinderter eingesetzt

werden. Dafur wurden ein Kleinbus

für den Transport von zwei Rollstuhlfahrern

umgerüstet. Die Stadt Uetersen

hatte Zuschüsse mit der Auflage gegeben,

daß der ASB In Zukunft Behinderte

kostenlos transportieren soll. Mit dem

Altpapiererlös sollen die BenZInkosten

gedeckt werden.

ASB hilft Pater in Mall

Pater Otmar arbeitet als Geistlicher des

Ordens der Weißen Väter in einer Mlssionsstation

bel Sikasso in Mali. Z. Z.

hält er sich wegen seines angegriffenen

Gesundheitszustandes In Frankfurt auf.

Der Pater hat als Spende ca. 100 kg

Medikamente (Antibiotika) und Dentalzubehör

erhalten, die sowohl für seine

Station als auch für das Krankenhaus in

Sikasso bestimmt sind. Er bat den ASB,

seine Kontakte zu nutzen, um die Medikamente

und das Dentalzubehör nach

Mali zu schaffen.

Der ASB konnte helfen. Gegen einen

geringen Betrag werden die in Mali dringend

benötigten Medikamente als Beiladung

in einer Bundeswehr-Transportmaschine

nach Mali gebracht.

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