Magazin 198404

gsb.download.bva.bund.de

Magazin 198404

sich Personalkosten und -probleme. Die

Kränkenhäuser selbst haben rund

765000 Beschän,gte; annähernd lede,

35. Arbeitnehmer Ist in der Bundesrepublik

Im Krankenhaus beschänigt.

Der größte Anteil der vergebenen

Dienstleistungen entlallt auf die Gebäuderetnigung.

Einen Marktanteil von etwa

20 Prozent von der Gesamtbettenzahl

(ca. 700000) haben sich die gewerblichen

Wäschereien inzwischen bei Krankenhausern

·erobert. Um kostengünstiger

zu wirtschaften. neigen Krankenhäuser

dazu. den Leistungsbereich Krankenhausküchen

an Fremdfirmen zu vergeben.

In den USA sollen bereits 26

Prozent der Krankenanstalten von

Fremdfirmen bewirtschaftet werden.

Eine Dienstleistung besonderer Art hat

In den letzten Jahren immer mehr an

Bedeutung gewonnen. und zwar die

Mikroverfilmung der Krankenakten einschließlich

Röntgenaufnahmen durch

SpezialfIrmen. mit der Möglichkeit, das

Krankenblatt-Archlv beim Verfilmer bei

schnellster Zugnffsmöglichkeit aufzubewahren

Parallel zu der Fachausstellung findet im

Messezentrum Nürnberg die 67. Fachtagung

der Verwaltungsleiter Deutscher

Krankenanstalten e. V. statt. Im Rahmen

dieser Veranstaltung werden namhafte

Sachkenner in einer Reihe von Fachreferaten

zu Fragen aus dem Krankenhausbereich

Stellung nehmen.

Zum neuen 1. Vorsitzenden der ARKAT

Schleswig-Holstein wurde Jürgen Keichel,

Helfer in den Regieeinheiten der

Stadt Neumünster, ohne Gegenstimme

gewählt. Keichel kündigte an, daß in

Kürze die Bundes-ARKAT gegründet

werde. Die entsprechende Satzungsänderung

wurde von der Mitgliederversammlung

einstimmIg angenommen.

ARKAT Nordrhein·Westfalen gegründet

Nachdem in Baden-Württemberg, Niedersachsen

und Schleswig-Holstein jeweils

eine ARKAT - Arbeitsgemeinschaft

der Helfer in den Regieeinheiten

des Katastrophenschutzes - bereits besteht,

wurde am 14. April 1984 in Moers

(Kreis Wesei) die ARKAT NordrheIn­

Westfalen ins Leben grufen. Neben der

Bekanntgabe und Annahme der neuen

Satzung standen die Wahlen des Vorstandes

und des erweiterten Vorstandes

auf der Tagesordnung .

Als vorrangiges ArbeitsZIel hat sich der

Vorstand für dieses Jahr die Mitgliederwerbung

gesetzt. Die 1 000 Reglehelfer

Schleswig-Holsteins sollen in der

ARKAT eine Organisation auf Landesebene

haben, die den Erfahrungsaustausch

unter den Helfern fördert und die

Zusammenarbeit mit den Landesverbänden

der anderen Katastrophenschutzorganisationen

pflegt. Die Landräte und

Oberbürgermeister sowie die zuständigen

Ämter sollen ,m Bereich des Zivilund

Katastrophenschutzes unterstützt

werden.

Die ARKAT Baden-Württemberg, Nledersachsen

und Schleswig-Holsteln waren

mit Abordnungen bel der Gründung

vertreten. Der Landrat des Kreises Wesei,

Werner RÖhnng, hatte die Schirmherrschaft

der Gründungsversammlung

übernommen.

Unser Foto zeigt Versammlungsleiter

Glas mit den Mitgliedern des Gründungskomitees

aus Mönchengladbach,

Köln und Wesel. Foto : Wohlfart

Jürgen Kelchel neuer

Vorsitzender der AR KAT

SChleswig·Holstein

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft

der Helfer in den Regieeinheiten des

Katastrophenschutzes in Schieswig-Holstein

e. V. (AR KAT) legte bei der ersten

Jahreshauptversammlung nach der

Gründung der landesweiten Vereinigung,

die auf Initiative von Helfern aus

Neumünster Im Februar 1983 entstand,

den Jahresbericht vor.

Der 2. Vorsitzende Gerd Köster teilte

mit, daß eine drohende Auflösung der

Regieeinheiten durch zahlreiche Gespräche

und durch den Schrinverkehr

mit entscheidenden Politikern und Gremien

auf Landes- und Bundesebene

vorerst abgewehrt werden konnte. In einem

Schreiben des Bundesinnenministers

vom 23. November 1983 an die

Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften

in Baden-Württemberg, Schieswig-Holstein

und Niedersachsen wurde mitgeteilt,

daß eine Auflösung nicht mehr beabsichtigt

sei.

Neue Fachdokumentationen

zu speziellen Arbeitsschutzthemen

Für jeden, der sich mit Arbeitsschutzfragen

befaßt, sind laufende Informationen

über neue Forschungsergebnisse und

die Umsetzung arbeltswlssenschanlicher

Erkenntnisse in die PraxIs unabdingbar.

Es ist ledoch unmöglich, die gesamte

einschlägige Fachliteratur zu verfolgen.

Hier kann die Bundesanstalt für Arbeitsschutz

mit laufenden Fachdokumentationen

zu speziellen Arbeitsschutzthemen

(Profildienste) helfen.

Dabei handelt es sich um regelmäßige

EDV-Ausdrucke der Kurzbeschreibungen

(Referate) von Artikeln, die - aus

mehr als 200 Arbeitsschutz-Zeitschrinen

ausgewertet - In der Uteraturdatenbank

der Bundesanstalt gespeichert werden.

In der vorgesehenen Themenpalette

sind die Themen Gefährliche Arbeitsstoffe,

Körperschutzausrüstungen und

Sicherheitstechnik für den Sicherheitsbereich

von besonderem Interesse.

Es ist beabsichtigt, die Dienstleistung

vorerst unentgeltlich für die Interessierten

zu erbringen. Die Fachdokumentationen

können bei der Bundesanstalt für

ArbeitSSChutz, Postfach 170202, 4600

Dortmund 1, Tel. : (0231) 1763340, bestellt

werden.

6 ZS- MAGAlIN 4/84

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine