Juni/Juli 2013 - EmK

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Juni/Juli 2013 - EmK

gemeindeBrief

Bezirk Reutlingen-Betzingen ∙ Gemeinden: Betzingen / Kirchentellinsfurt

Nr. 411 / Ausgabe Juni-Juli 2013 / Internet: http://www.emk.de/betzingen

Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir.

Apostelgeschichte 18,9.10


Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir.

Liebe Leserin, lieber Leser,

Monatsspruch Juli aus: Apostelgeschichte 18,9.10

es gibt Tage, da fürchtet Paulus weder Tod

noch Teufel. Dann ist er mutig und stark,

kreativ und ausdauernd, voller Ideen und

Tatendrang. Dann macht es ihm nichts aus,

dass er keinen festen Wohnsitz hat, dass

er auf die Gastfreundschaft anderer angewiesen

ist, dass er als gelernter Zeltmacher

immer etwas dazu verdienen muss. Dann

redet er am Sabbat in den Synagogen und

schweigt nicht von der Liebe Gottes, die allen

Menschen gilt, und vom gekreuzigten

und auferstandenen Christus.

Vor einer ganzen Weile schon war Paulus

nach Korinth gekommen und hatte dort

Aquila und Priscilla kennengelernt, ein jüdisches

Ehepaar aus Rom. Die beiden hatte

es nach Korinth verschlagen, nachdem Kaiser

Claudius (43-51 n. Chr.) alle Juden aus

Rom vertrieben hatte. Hier betrieb Aquila

eine Zeltmacher-Werkstatt. Arbeit gab es

genug, denn in einer großen Hafenstadt wie

Korinth gab es immer Segeltücher zu flicken

und zu nähen. Paulus kam ihnen deshalb

wie gerufen, der für Kost und Logis bei

ihnen anheuerte. Ein Dach über dem Kopf,

Lohn und Brot, Freunde an seiner Seite, was

brauchte es mehr für seine Mission?

Paulus kann nicht schweigen von der Gerechtigkeit,

die vor Gott gilt, und der Erfüllung

des Gesetzes in Christus Jesus. Wieder

und wieder findet er eine Sprache für das

Unaussprechliche. Früher oder später gerät

er so auch in Korinth mit den religiösen

Autoritäten in Konflikt und muss sich vor

Gericht verantworten. Wieder muss er um

Leib und Leben fürchten. Doch hier soll

ihm nichts zustoßen. Dafür hat ihm Gott

sein Wort gegeben. Die Narben an seinem

Körper zeugen bereits von Mühsal, Gefängnis,

Schlägen und Todesgefahren. Im Laufe

seines Lebens und auf 4000 Reisekilometern

hat er so Einiges durchgemacht. Er

schläft zu wenig und arbeitet zu viel.

Der Monatsspruch für den Monat Juli

nimmt den Zuspruch Gottes an Paulus auf.

Damit möchte Gott ihm Mut für seine Missionsarbeit

machen: „Es sprach aber der

Herr durch eine Erscheinung in der Nacht

zu Paulus: Fürchte dich nicht! Rede nur,

schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und

niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden.“

Paulus weiß, dass alles Reden von Gott in

dieser Welt immer ein menschlicher Versuch

bleiben wird. Er weiß, wie schwierig

es ist, darüber zu reden, worüber man doch

nicht schweigen kann. Dafür braucht er

die Gewissheit, dass er unter Gottes Schutz

steht und er weder Tod noch Teufel fürchten

muss. Genau davon will er reden und

kann nicht schweigen!

Rede nur und schweige nicht von Gottes

Verheißungen, dass weder Tod noch Teufel

zu fürchten sind! Diese Aufforderung gilt

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damals wie heute allen, die an Gott glauben.

Wir sollen uns um Kopf und Kragen reden.

Wir sollen unsere Worte finden für das Unaussprechliche

und Verrückte des Evangeliums,

das diese Welt auf den Kopf stellt. Und

bei allem Reden über Gott das Reden mit

Gott nicht vergessen. Im Gebet bekommen

wir Gottes Zuspruch geschenkt: Wir stehen

unter seinem Schutz.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Pastorin Gerda Eschmann

Auf einen Blick

Gebetsabend an Karsamstag ..........4

Familiengottesdienst an Ostern

in Kirchentellinsfurt .................5

EmK-Kongress in Reutlingen ..........6

Feuer in Betzingen?. ................9

Betzinger Jungscharfreizeit ..........10

Soviel Du brauchst – Kirchentag 2013 in

Hamburg .......................12

Klausurtag zum Abschluss der Betzinger

Sabbatzeit ......................14

Aus dem Gemeindevorstand Kirchentellinsfurt.

..........................15

Was wirklich zählt. ................16

Aus der Bezirkskonferenz. ...........18

Unsere Finanzen ..................19

Geburtstage .....................22

Betzinger Jugendkreisfreizeit 2013 .....26

Seniorenkreis 60+ auf Ausflugsfahrt ins

Steiff-Museum ...................26

Herzliche Einladung zu unserer Gemeindefreizeit

vom 20.-22.09.2013 ..........28

Hauskreis für Teenies und Jugendliche ist

zurück. .........................30

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Berichte

Gebetsabend an Karsamstag

Es war eine besondere Zeit: an der Schwelle

zum Leben miteinander zu beten. Am Vorabend

zu Ostern waren wir zum gemeinsamen

Gebet in die Betzinger Friedenskirche

eingeladen. Dabei leitete uns das

Auferstehungsbild von Matthias Grünewald

(Isenheimer Altar) und gab uns Anregung

zum Gebet. Darüber hinaus brachten

wir persönliche Anliegen mit und nahmen

natürlich auch die Anliegen der Gemeinde

mit ins Gebet. Es hat gut getan, mit Schwestern

und Brüdern in der Stille vor Gott zu

sein.

Stefan Herb

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Familiengottesdienst an Ostern

in Kirchentellinsfurt

Die Ostergeschichte ist allen gut bekannt,

aber dieses Jahr wurde sie zu einem besonderen

Klangerlebnis und kam uns so

ganz neu ins Bewusstsein. Mit Hilfe von

Orff ’schen Instrumenten haben die Kinder

die Ostergeschichte beim Vorlesen mit

Geräuschen untermalt. Die Trauer der Jünger

und Frauen am Grab wurde mit dunklen,

dumpfen Tönen am Klavier begleitet.

Mit den Schlaghölzern wurden die Schritte

nachgeahmt, mit denen die Frauen ans

Grab traten. Als der Engel Gottes am Grab

erschien und den Stein wegrollte und dabei

ein Erdbeben geschah, trampelte die ganze

Gemeinde mit den Füßen. Beim Erscheinen

des Engels erklangen Becken und Triangeln,

und als der Stein weggerollt wurde

und Jesus mit den Frauen sprach, wurde ein

Metallophon gespielt. Mit Rätschen wurde

der Schrecken der Wächter überdeutlich,

und als sie in Ohnmacht fielen, erklang der

Schlag der Trommel. Beim Ruf der Frauen,

dass Jesus lebt, erschallte eine Trompete

und alle Instrumente stimmten fröhlich mit

ein zu dem Lied: „Christ ist erstanden“.

Es hat den Kindern und uns Erwachsenen

viel Freude bereitet, die Ostergeschichte

dieses Mal auf eine ganz besondere Art zu

hören und mitzuerleben.

Gerda Eschmann

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EmK-Kongress in Reutlingen

Ein besonderes Highlight auch für unseren

Bezirk war der EmK-Kongress in der neuen

Reutlinger Stadthalle: „Wer glaubt, bleibt

anders“. Einige aus unseren Gemeinden

haben mitgearbeitet oder/und waren als

Teilnehmende eingeschrieben. Viele Anregungen

haben uns in unseren eigenen

Überlegungen vor Ort beflügelt und weiter

gebracht. Das gemeinsame Ringen um den

weiteren Weg unserer Kirche war spürbar,

ebenso aber auch das Wehen des Geistes

und die Freude des Glaubens. Am Ende des

Kongresses wurde uns ein Segen mit auf

den Weg gegeben: „Wenn alles anders wird:

Gott bleibt. Wenn du dich änderst: Gott

geht mit. Wenn alles bleibt: Gott verändert

dich. Und der Friede Gottes halte deinen

Verstand wach und deine Hoffnung groß.“

Hier das Dankschreiben der Veranwortlichen

für den Kongress:

„Der EmK-Kongress, der vom 4.-7. April

in Reutlingen stattfand, hat eine Resonanz

gefunden, die alle Erwartungen übertroffen

hat. Insgesamt haben etwa 1500 Personen

an den Veranstaltungen teilgenommen.

Ganz herzlich danken wir allen, die als

Gastgeber, durch das Angebot von Essen

und Getränken oder andere Dienste zum

Gelingen des Kongresses beigetragen haben.

Wir hoffen, dass der Kongress neue

Impulse für die Arbeit in den Gemeinden

und das persönliche Leben gegeben hat.“

Jörg Barthel, Lothar Elsner

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Feuer in Betzingen?

Missionssekretär Frank Aichele stand am

21. April in einem malawischen Gewand

auf der Kanzel in der Friedenskirche in Betzingen.

Neben einer aufrüttelnden Predigt,

wie die Gemeinde heute Mission leben und

weitergeben kann, gab es interessante Berichte

über die Arbeit der EmK-Weltmission

in Malawi, Brasilien und Sierra Leone.

„Wie können wir heute unseren Glauben

weitergeben?“ Gespannt hörte die Gemeinde

auf die Ausführungen von Pastor Aichele.

Veranschaulicht mit Fotos und Textstellen

wurden verschiedene Möglichkeiten,

angefangen von biblischen Beispielen bis zu

solchen aus heutiger Zeit dargestellt. Wann

geben wir Auskunft über unseren Glauben?

Können wir ihn in wenigen Sätzen zusammenfassen?

Sind wir präsent, wo der Glaube

gefragt ist? Kennen wir die Nöte unserer

Mitmenschen? Dies waren einige Fragen,

die die Zuhörer noch über den Gottesdienst

hinaus beschäftigten. Jeder Besucher erhielt

am Ende eine Karte mit einem Streichholz

und einem Zitat des Komponisten Gustav

Mahler: „Tradition ist nicht die Anbetung

der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“

Dies soll dazu anregen, das „Feuer des

Glaubens“ neu zum Brennen zu bringen

und mit anderen zu teilen.

Beim anschließenden Kirchenkaffee gab es

noch viel Gelegenheit zu Gesprächen mit

Frank Aichele und untereinander.

Jörg Pfeiffer

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Betzinger Jungscharfreizeit

Schade, schon wieder ist sie vorbei, unsere

Jungscharfreizeit! Vom 26.-28.4. verbrachten

wir schöne Stunden im Ev. Waldheim in

Tailfingen.

Als wir am Freitagabend in Albstadt-Tailfingen

ankamen, waren wir zunächst sehr

erstaunt, da die angekündigte „Hütte“ gegen

alle Erwartungen aussah wie eine alte Kaserne.

Es stellte sich jedoch schnell heraus,

dass sie innen urgemütlich war.

Nach der Ankunft wurde natürlich sofort

die „Turnhalle“ besichtigt, in welcher man

leider nicht Fußball spielen durfte. Eine

Tischtennisplatte, ein paar Schläger und ein

Ball machten das aber wieder wett.

Am Abend des ersten Tages, nach dem anstrengenden

Outdoor-Spiel „Capture the

flag“, zogen sich die einzelnen Gruppen in

die Zimmer zurück und organisierten den

Rest des Abends individuell für sich selbst.

An allen Tagen zauberte unser Koch Andi

uns wunderbare Mahlzeiten auf den Tisch

und somit auch jedem ein Lächeln aufs Gesicht.

Zwischen den Mahlzeiten lernten wir sehr

viel über die Bibel und über Gott.

Außerdem gab es viele Spiele und sehr, sehr

viele spannende Partien Tischtennis.

Der Abschied am Sonntag fiel allen schwer,

andererseits war auch jeder froh, wieder

nach Hause zu kommen.

Vielen Dank an alle, die uns diese tolle

Jungscharfreizeit ermöglicht haben.

Mika Kreutzer

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Freiwillige weltweit

In etlichen Projekten unserer Partnerkirchen sind Freiwillige aus Deutschland

im Einsatz. Als zusätzliche Unterstützung der einheimischen Mitarbeitenden

können sie den Kindern und Jugendlichen in den Projekten das »Mehr« an

Zuwendung und Hilfe geben, das einen Unterschied macht.

*

Sierra Leone

Uruguay

*

Malawi

Namibia

*

Südafrika

*

*

Mosambik

Die EmK-Weltmission ist

anerkannte Entsendeorganisation

für »weltwärts«, das

entwicklungspolitische Freiwilligenprogramm

des BMZ

Die EmK-Weltmission stellt Ihnen regelmäßig ihre Mitarbeitenden vor.

Impressum: EmK-Weltmission, Holländische Heide 13, 42113 Wuppertal,

Tel.: 0202 7670190, Fax: 0202 7670193, E-Mail: weltmission@emk.de,

Spendenkonto: EmK-Weltmission, Ev. Kreditgenossenschaft, BLZ 520 604 10, Konto-Nr. 401 773

Infos zum Freiwilligendienst: www.emkweltmission.de/freiwilligendienst

Info-Flyer können im Missionsbüro bestellt werden.

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Soviel Du brauchst – Kirchentag 2013 in Hamburg

Unter diesem Motto (2. Mose 16, 18) stand

der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag

in Hamburg vom 1. – 5. Mai. Meine Tochter

Mirjam und ich hatten die Möglichkeit,

dabei zu sein. Schon die Fahrt mit dem

Nachtzug nach Hamburg, in dem sich nur

Teilnehmende des Kirchentags befanden,

steigerte unsere Erwartung auf die kommenden

Tage.

Das Programmheft zeigte auf über 600 Seiten

eine Fülle von Angeboten: Morgen-,

Mittag- und Nachtgebete in verschiedenen

Kirchen, Bibelarbeiten, Gottesdienste, geistliches,

kulturelles und thematisches Programm,

Podiumsdiskussionen, Musik, Theater,

Kabarett, Feierabendmahle und vieles

mehr. Bei dieser Fülle von Möglichkeiten

konnten wir leider nur wenige wahrnehmen,

hier nur einige Beispiel: Bibelarbeit zu

Lukas 18, 1- 8 von Margot Käßmann; Podiumsdiskussion:

„Eine starke Gesellschaft –

was braucht sie, wie sieht sie aus?“ mit Bundespräsident

Joachim Gauck, Samuel Koch

(bei „Wetten, dass“ verunglückt), Rainer

Schmidt (Paralympics-Sieger und Pfarrer)

und Monika Labruier (Moderation: Markus

Lanz); Ökumenischer Gottesdienst auf dem

Fischmarkt mit unserer Bischöfin Rosemarie

Wenner; Eröffnungs- und Schlussgottesdienst;

Konzert mit Clemens Bittlinger;

Vortrag des Hirnforschers Prof. Dr. Spitzer

zum Thema: „Entwicklung des Gehirns im

Alter“; Podiumsdiskussion: „Was nützt es,

die ganze Welt zu gewinnen und Schaden

an der eigenen Seele zu nehmen?“ mit Dr.

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Eckart von Hirschhausen, Dr. Nikolaus

Schneider und Per Steinbrück (Kanzlerkandidat

der SPD); Open-Air Konzert mit den

Wise-Guys.

Gerne haben wir auch auf dem ‚Markt der

Möglichkeiten‘ unsere EmK-Stände von

„radio m“ und Medienwerk besucht und

uns gefreut, dort bekannte Gesichter zu

sehen. Auf einem riesigen 3D-Bild konnte

sich Mirjam von Jesus die Füße waschen

lassen.

Eine Stadt, die von Kirchentagsbesuchern

eingenommen wird, befindet sich im Ausnahmezustand.

Ich denke, dass man nirgends

so vielen freundlichen (über 100.000)

Menschen in wenigen Tagen begegnen

kann, trotz überfüllter U-Bahnen, stundenlangem

Schlangestehen, wenn man einen

„Promi“ hören will und Füßen, die einen

vom vielen Laufen kaum mehr tragen wollen…

Der Kirchentag hat uns im Glauben bereichert,

unseren Horizont erweitert und einfach

unbeschwerte Tage bei wunderschönem

Wetter erleben lassen.

2015 wird der Evangelische Kirchentag in

Stuttgart sein, ich freue mich jetzt schon

drauf!

Lydia Klix

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Klausurtag zum Abschluss der Betzinger Sabbatzeit

Am 4. Mai 2013 ist die Sabbatzeit der Betzinger

Gemeinde mit einem Klausurtag zu

Ende gegangen. Bis zuletzt war es spannend:

Wie würde Gott zu uns reden? Welche

Wege, welche Aufträge würde er uns

als Gemeinde zumuten? Als erstes Ergebnis

können wir festhalten:

a. Ein erster Schwerpunkt: Der Blick auf das

Innenleben der Gemeinde. Wenn wir Gemeinde

bewusst leben und gestalten, dann

wird das auch ausstrahlen. Oder anders gesagt:

Der „Christus in mir“ kann nicht verborgen

bleiben. Darüber hinaus wird der

Wunsch nach intensiver Beschäftigung mit

der Bibel geäußert.

b. Ein zweiter Schwerpunkt (mit deutlichem

Übergewicht): Das Fenster nach

außen. Was haben wir? Was können wir?

Und wie lassen sich unsere Ressourcen einsetzen,

damit sie für Menschen vor unserer

Kirchentür relevant werden, zum Beispiel

in einem sozial-diakonischen Projekt? (Als

Beispiel wird die Arbeit mit Asylbewerbern

in der Carl-Zeiss-Straße genannt.)

Dieses Ergebnis ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert:

1. Es ist etwas in Bewegung gekommen. Wir

wollen aufbrechen. Es soll in der Gemeinde

nicht so bleiben, wie es ist.

2. Die Gemeinde hat eine dynamische Gestalt,

nämlich die einer Ellipse mit zwei

Schwerpunkten: die Ausrichtung nach innen

und nach außen. Anders ausgedrückt:

es geht um Sammlung und Sendung, um die

fruchtbare Spannung: in Gott verwurzelt –

ganz nahe bei den Menschen. Dabei ist eine

klare Zielrichtung erkennbar: Wir wollen

Grenzen überschreiten, uns in die Welt vor

der Kirchentür wagen und dort sein, wo

die Menschen sind – mit ihren Hoffnungen

und Nöten.

Wir haben vereinbart, dass die Ergebnisse

der Sabbatzeit zunächst in der Spurgruppe

am 6. Juni und dann in der Gemeindevorstandssitzung

am 18. Juni weiter bedacht

werden. Wir sollten uns von der Bewegung,

die unter uns in Gang gekommen ist, mitnehmen

lassen und die nächsten Schritte

tun. Wir werden sie im weiteren, geduldigen

Hören auf Gott und auf die Menschen

erkennen und dann auch gehen – wenn die

Zeit da ist.

Stefan Herb

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Aus dem Gemeindevorstand Kirchentellinsfurt

Unser Schwerpunktgespräch im Gemeindevorstand

am 7. Mai war dieses Mal das

Thema: „Ziele und Visionen unserer Gemeindearbeit“.

Vor vier Jahren war die Zielsetzung

im Gemeindevorstand zum einen

ein Schwerpunkt auf der Arbeit mit Familien

und Kindern und zum anderen eine

Öffnung der Gemeinde nach außen. Aufgrund

der Erfahrungen in der letzten Zeit

ist es wichtig, das bisherige Ziel: „Arbeit mit

Kindern und Familien“ neu zu überdenken,

ebenso wie wir uns weiterhin als offene und

gastfreundliche Gemeinde präsentieren.

Folgende Ideen wurden dazu eingebracht:

Abende mit neuen bzw. distanzierten Besuchern,

Abendgottesdienste, andere Formen

von Gottesdiensten, z.B. im Grünen,

Predigtnachgespräche, Abendessen mit den

jungen Familien.

Stefan Herb gab uns anhand einer DVD von

Fresh-X Anregungen, wie Gemeinden ganz

neue Projekte erarbeiten, sich völlig anders

aufstellen und von einer Komm-Struktur

hin zu einer Geh-Struktur wechseln. Das

bedeutet, dass Menschen dort aufgesucht

werden, wo sie sich aufhalten.

Im Frühjahr 2014 ist wieder eine Ausstellung

mit Bildern geplant, dieses Mal mit

Gemälden des Künstlers Hug Mundinger.

Leider wurden zwei Kirchenaustritte getätigt,

aber auch mehrere Personen als Freunde

aufgenommen. Eine weitere Person ist daran

interessiert, Kirchenglied zu werden.

Gerda Eschmann

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Was wirklich zählt

Die Gottesdienste zum Abschluss des Kirchlichen

Unterrichts (Einsegnung) fanden in

unseren Gemeinden am 12. Mai statt. Pate

dafür stand das kleine Büchlein von John

Wesley: „Kennzeichen eines Methodisten“,

das vor kurzem in einer völlig neuen, jugendlichen

Aufmachung und Sprache wieder

aufgelegt worden ist. Der Titel lautet:

“Was wirklich zählt“. Davon haben wir uns

im Kirchlichen Unterricht inspirieren lassen

und dieses Thema für die Einsegnung

gewählt. Die fünf Betzinger Jugendlichen,

die eingesegnet wurden (Norman Digel,

Damaris Leibßle, Katharina Raabe, Lea

Schäfer und Johanna Scheu), bereiteten den

Gottesdienst mit eigenen Beiträgen vor und

gaben fast 200 Menschen, Gästen und Gemeinde,

einen kleinen Einblick in das, was

ihnen im Leben besonders wichtig ist. Der

Gottesdienst erhielt darüber hinaus durch

zwei Lieder eines Projektchors eine besondere

Note. Gott ist alles, was zählt. So hat es

John Wesley gesagt. Das war die Botschaft

des festlichen Gottesdienstes.

In Kirchentellinsfurt waren es drei Jugendliche

(Rafael Heusel, Markus Merges und

Philipp Zeeb), die eingesegnet wurden.

Anknüpfend an die sportlichen Interessen

der drei Jungs verglich Pastorin Eschmann

in ihrer Predigt das geistliche Leben mit

einem sportlichen Lauf, bei dem immer die

Gefahr bestehe, das Ziel aus den Augen zu

verlieren.

Bei dem Bemühen, das ganze Leben auf

Gott auszurichten, müsse aber keiner allein

bleiben, weil Jesus der beste Trainer sei, der

den Weg kenne und dem sie sich getrost anvertrauen

könnten.

Dazu ließen sich in der Gemeinde Mitläufer

finden, die mit ihnen zusammen in der

Bibel das beste Lebenstrainingsprogramm

hätten. “Reiht euch ein und lauft mit!“ Mit

diesen Worten wurden die Jugendlichen in

die Gemeinde eingeladen. Der Wunsch für

einen guten, gesegneten Lauf durchs Leben

beschloss den Gottesdienst.

Die drei Jugendlichen waren an mehreren

Stellen mit eigenen Beiträgen im Gottesdienst

beteiligt, auch die größtenteils neueren

Lieder hatten sie auswählen dürfen. Die

Musik des Posaunenchors unter der Leitung

von Ralf Bültge-Bohla gab dem Gottesdienst

zur Einsegnung einen festlichen

Rahmen.

Elisabeth Meyer/Stefan Herb

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von links nach rechts: Katharina Raabe, Johanna Scheu, Damaris Leibßle,

Lea Schäfer, Norman Digel

Von links nach rechts: Rafael Heusel, Markus Merges, Philipp Zeeb.

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Aus der Bezirkskonferenz

In der Bezirkskonferenz am 15. Mai gab

es zwei Schwerpunkte: Die Berichte der

Hauptamtlichen Pastor Stefan Herb und

Pastorin Gerda Eschmann und die Finanzen

des Bezirks. Die Berichte befassten sich

mit den Überlegungen der Gemeinden, wie

sie sich neu ausrichten können in ihrer Arbeit.

Insgesamt ist deutlich geworden, dass

wir in der Spannung leben zwischen der

selbstwachsenden Saat des Reiches Gottes

und den eigenen Anstrengungen. Wie

finden wir hier die richtige Balance? Die

Kirchentellinsfurter Gemeinde entdeckt

gerade, dass Gott ihr in den vergangenen

eineinhalb Jahren Menschen geschenkt, zugeführt

hat, die sie bisher gar nicht im Blick

hatte. Dieses Pflänzlein will sie weiter pflegen,

ohne in den bisherigen Bemühungen

z.B. um Kinder und Familien nachzulassen.

Dennoch ist es wichtig, in aller Arbeit die

nötige Gelassenheit zu bewahren. Die Betzinger

Gemeinde wertete ihre Sabbatzeit

aus. Dabei wurde deutlich, dass der Prozess

noch nicht zu Ende ist. Mehr dazu im Bericht

über den Klausurtag zur Sabbatzeit in

diesem Gemeindebrief.

Mit herzlichem Dank wurde dem Bezirks-

Kassenführer Matthias Leibßle Entlastung

erteilt. Wir sind dankbar, dass die Monatsbeiträge

gegenüber dem Vorjahr wieder

leicht angestiegen sind. Dennoch liegt

unser Bezirk im Konferenzvergleich, was

die durchschnittliche Höhe der Monatsbeiträge

betrifft, auf den letzten Plätzen. Hier

besteht dringender Handlungsbedarf. Die

Bezirkskonferenz hat eine Aktion zur Erhöhung

der Monatsbeiträge beschlossen.

Wir suchen 100 Glieder, Angehörige oder

Freunde, die ihren monatlichen Beitrag um

10 Euro erhöhen. Diese Aktion ist in Vorbereitung.

Unser/e Laienprediger/in Sonja Digel und

Jürgen Rabenau wurden mit herzlichem

Dank für ein weiteres Jahr in ihrer Aufgabe

bestätigt, ebenso Predigthelfer Dieter Kalbfell.

Stefan Herb

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Unsere Finanzen

Im Jahr 2012 konnten wir die Innenrenovierung

der Friedenskirche Betzingen zu

Ende bringen, mit Einsparungen durch

umfangreiche Eigenarbeiten von ca. Euro

10 000,00. (Die Abrechnung der gesamten

Renovierung folgt noch.) Außerdem haben

wir einen Käufer für unsere Kapelle in

Pfrondorf gefunden. Der Verkaufspreis betrug

Euro 115 000,00. Davon wurden 30%

an den EmK-Versorgungsfonds abgeführt

(Euro 27 000,00), so dass wir unter Einnahmen

„Kirchliche Liegenschaften“ noch

Euro 93 580,00 (inkl. Mieteinnahmen) verbuchen

konnten. Dieser hohe Betrag vor

allem hat uns insgesamt einen Einnahme-

Überschuss beschert.

Auf der anderen Seite steht ein deutliches

Missverhältnis zwischen Monatsbeiträgen

(Euro 117 603,04) und Umlage (Euro

136 896,00). Obwohl die Monatsbeiträge

wieder leicht gestiegen sind, konnten wir

unsere jährlichen Umlageverpflichtungen

(hauptsächlich Personalkosten Pastor/in

und Pastorenwitwen) aus diesen laufenden

Einnahmen nicht decken. Hier klafft eine

Lücke von nahezu Euro 20 000,00, die wir

aus dem laufenden Haushalt decken müssen,

vor allem mit den Einnahmen aus den

Sonntagskollekten und Sonderopfern (Erntedank,

Ostern). Ein Bezirk ist finanziell

gesund, wenn er die Umlagekosten vollständig

durch die Monatsbeiträge seiner

Glieder, Angehörigen und Freunde aufbringen

kann. Das muss uns zu denken geben.

Unsere Rücklagen, die wir mittelfristig weiter

aufstocken müssen, belaufen sich auf

Euro 30 128,45 (bei der Konferenzbaukasse).

Bei Gemeindegliedern bestehen noch

Verbindlichkeiten von Euro 10 158,09 (Darlehen).

Wir danken herzlich für alle Spenden, seien

es Monatsbeiträge oder Sonderspenden! Jeder

Euro hilft

und ist Ausdruck der Verbundenheit mit

dem Gemeindebezirk und seiner Mission.

Wir sind Gott dankbar, dass er uns bisher

die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt

hat, um unsere Aufgaben erfüllen zu können.

Ein herzliches Dankeschön geht auch

an Matthias Leibßle, unserem Bezirkskassenführer,

und an Heinz Ulmer, seinen Kirchentellinsfurter

„Assistent“!

Stefan Herb

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Jahresabschluss 2012

Einnahmen

Monatsbeiträge 117.603,04 €

Kollekten 11.356,97 €

Sonderopfer: Osterdank / Erntedank 10.792,00 €

Spenden, allgemein 1.431,70 €

Spenden, zweckbestimmt 35.238,36 €

Konferenzfinanzhilfe 900,00 €

Evangelisation 1.095,53 €

Dienstgruppen 12.616,77 €

Kirchliche Liegenschaften 93.580,00 €

Zinsen aus Geldanlagen 139,16 €

Sonstige Einnahmen 458,20 €

Summe Einnahmen 285.211,73 €

Ausgaben

Umlage 136.896,00 €

Mieten und Bewirtschaftungskosten 10.452,17 €

Versicherungen und Gebühren 1.273,06 €

Verwaltungskosten / Auslagenersatz 5.706,87 €

Fahrtkosten 2.380,86 €

Anschaffung / Instandhaltung 186,41 €

Öffentlichkeitsarbeit 1.724,05 €

Wohltätigkeit 44,76 €

Evangelisation 1.658,96 €

Dienstgruppen 12.266,42 €

Kirchliche Liegenschaften 41.591,33 €

Sonstige Ausgaben 3.925,79 €

Summe Ausgaben 218.106,68 €

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Durchlaufgelder

Missionen und i. k. Zusammenarbeit 5.739,52 €

EmK- Nächstenhilfe 840,00 €

Brot für die Welt 3.412,50 €

Versorgungsfonds 27.000,00 €

Mildtätige Spenden 13.375,90 €

Sonstige Durchlaufposten 96,00 €

Summen 50.463,92 €

Rücklagen

Konferenzbaukasse 30.128,45 €

Verbindlichkeiten

Gemeindeglieder 10.158,09 €

Geplante Investitionen für 2013

Innentüren (Betz. Wohnhaus) 6.000,00 €

Außenputz (Betz.- Wohnhaus) 2.500,00 €

Treppengeländer/Decke/Strahler/Bewegungsmelder (Betz.) 2.758,00 €

Gartenmauer/Leiter (Betz.) 550,00 €

Abendmahltisch/Kreuz/Kanzel: Planung (Betz.) 1.500,00 €

Ortgang/Gerüst/Fenster lasieren/Leiter (K-furt- Wohnhaus) 5.217,00 €

Sanitärarbeiten (K-furt- Wohnhaus) 1.200,00 €

Rücklagen für Reparaturen (Bezirk) 1.000,00 €

Summe 20.725,00 €

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Von Personen

Geburtstage

ab 65 Jahren

Juni

Betzingen

01. Liane Rinker

09. Annerose Herz

16. Erika Kienzle

22. Kurt Sautter

Kirchentellinsfurt

24. Sigrid Gänzle

25. Heinz Ulmer

26. Wilfried Bültge

Juli

Betzingen

02. Martha Feser

14. Hans Herz

14. Ewald Kehrer

19. Hilde Heider

28. Adam Heise

Pfrondorf

24. Luise Schumacher

Wir gratulieren sehr herzlich und grüßen

die Jubilare mit Apostelgeschichte 14,17

(Monatsspruch Juni):

Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen,

hat viel Gutes getan und euch vom

Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben,

hat euch ernährt und eure Herzen

mit Freude erfüllt.

Umgezogen

Frau Ursula Wohlrabe aus der Kirchentellinsfurter

Gemeinde ist für

uns alle völlig überraschend Anfang

Mai zu ihrem Sohn nach Kolbermoor

umgezogen. Sie wohnte viele Jahre im

Martinshaus (Seniorenheim in Kirchentellinsfurt)

und freut sich sehr,

nun bei ihrer Familie leben zu können.

Leider ist Kolbermoor von Kirchentellinsfurt

weit entfernt. Frau Wohlrabe

würde aber gerne den Kontakt zu uns

aufrechterhalten und freut sich deshalb

über Anrufe und Post von uns, um

weiterhin Anteil an unserer Gemeinde

nehmen zu können.

Wir wünschen Frau Wohlrabe ein

gutes Einleben in ihrer neuen Heimat,

eine stabile Gesundheit und Gottes

spürbaren Segen für jeden Tag.

22 |


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• TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERM

Juni

01. K’furt, 15:30 Uhr: ök. Gottesdienst im

Martinshaus (Diakon Dressler)

04. Pfrondorf, 19:30 Uhr: Bibelgesprächsabend

bei Christa und Kurt Treftz, Lustnauerstr.

58

06. Betzingen, 20:00 Uhr: Spurgruppe (bei S.

Digel)

08. Betzingen, 09:30 – 12:00 Uhr: Kirchlicher

Unterricht

11. Pfrondorf, 19:30 Uhr: Bibelgesprächsabend

bei Christa und Kurt Treftz, Lustnauerstr.

58

12.-15. Oberursel, Stadthalle, Tagung der

Süddeutschen Jährlichen Konferenz

12. Neuenhain, Bürgerhaus, 13:30 Uhr: Konferenzbegegnungstag

für Frauen

12. K’furt, 20:00 Uhr: Frauentreff: „Mut zur

Seelsorge“ (Ruth Herb)

14.-16. Betzinger Jugendfreizeit (St. Georgenhof)

15. K’furt, 15:30 Uhr: ök. Gottesdienst im

Martinshaus

15. Karlsruhe, EmK-Erlöserkirche, 19:30 Uhr:

devotion – der Jugendabend (SJK)

16. Karlsruhe, Schwarzwaldhalle, 10:00

Uhr: Ordinationsgottesdienst mit KIKO,

miniKIKO, ConAktion – der Teeniegottesdienst

(SJK)

16. Karlsruhe, Schwarzwaldhalle, 14:00 Uhr:

Konferenznachmittag: Wesley-Musical

„Ride“

18. K’furt, 20:00 Uhr: Bericht von der Jährlichen

Konferenz

19. Betzingen, 10:00 Uhr – 18:00: Seniorenkreis

60+: Tagesausflug ins Steiffmuseum

nach Giengen/Brenz

20. K’furt, 20:00 Uhr: Hauskreis bei Frau

Mundinger-Tausch

21. K’furt, 20:00 Uhr: Männertreff: Boulespielen

23. Betzingen, Jugendhauskreis (bei S. Digel)

25. Pfrondorf, 19:30 Uhr: Bibelgesprächsabend

bei Christa und Kurt Treftz, Lustnauerstr.

58

28.-30. Probenwochenende des Posaunenchors

Kirchentellinsfurt

29. K’furt, 15:30 Uhr: ök. Gottesdienst im

Martinshaus (Pfarrer Odenwald)

Juli

02. Pfrondorf, 19:30 Uhr: Bibelgesprächsabend

bei Christa und Kurt Treftz, Lustnauerstr.

58

09. K’furt, 18:30 Uhr: Redaktionssitzung für

den Gemeindebrief

09. Pfrondorf, 19:30 Uhr: Bibelgesprächsabend

bei Christa und Kurt Treftz, Lustnauerstr.

58

10. K’furt, 20:00 Uhr: Frauentreff: „Tanzend

in den Sommer…“ (Iris Heusel)

13. Betzingen, 09:30 – 12:00 Uhr: Kirchlicher

Unterricht

13. Betzingen, 10:00 Uhr: Sonntagschulbesprechung

18. Betzingen, 20:00 Uhr: Sitzung des Gemeindevorstands

• TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERM

24 |


INE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE •

13. K’furt, 15:30 Uhr: ök. Gottesdienst im

Martinshaus und Sommerfest

14. Betzingen, ök. Gottesdienst im Seniorenzentrum

In der Au – kein Gottesdienst in

der Friedenskirche!

16. K’furt, 20:00 Uhr: Bibelgesprächsabend

17. Betzingen, 14:30 Uhr: Seniorenkreis

60+: Ein Lachen für Sara – eine biblische

Geschichte wird lebendig (Ruth Herb)

18.-21. Wanderwochenende des Männertreffs

21. Betzingen, 18:00 Uhr: Jugendhauskreis

(bei S. Digel)

23. Pfrondorf, 19:30 Uhr: Bibelgesprächsabend

bei Christa und Kurt Treftz, Lustnauerstr.

58

27. K’furt, 15:30 Uhr: ök. Gottesdienst mit

Abendmahl im Martinshaus (Pastorin

Eschmann)

28. K’furt, 10:00 Uhr: ök. Gottesdienst auf

dem Rathausplatz

30. Pfrondorf, 19:30 Uhr: Bibelgesprächsabend

bei Christa und Kurt Treftz, Lustnauerstr.

58

August

06. Pfrondorf, 19:30 Uhr: Bibelgesprächsabend

bei Christa und Kurt Treftz, Lustnauerstr.

58

Abwesenheiten Pastoren

Stefan Herb

12.–16.06.: Süddeutsche Jährliche

Konferenz (Oberursel und

Karlsruhe)

Gerda Eschmann

12.–16.06.: Süddeutsche Jährliche

Konferenz (Oberursel und

Karlsruhe)

INE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE •

| 25


Zu einzelnen Terminen

Betzinger Jugendkreisfreizeit 2013

Auch in diesem Jahr werden wir wieder

ein Wochenende gemeinsam mit dem

Teeniekreis, e5 und Young Generation

verbringen! Dieses Wochenende findet

vom Freitag, 14. Bis Sonntag, 16. Juni

auf dem Georgenhof in Pfronstetten

statt. Was uns erwartet: Bolzplatz, Hartplatz,

Boule, Minigolf, Schach, Kicker,

Tischtennis, Grillplatz, Wasserhöhle

und, und, und…. In einer lustigen und

guten Gemeinschaft werden wir natürlich

auch singen und auf Gottes Wort

Am Mittwoch, 19. Juni startet der Seniorenkreis

unseres Bezirks zu einem Ausflug

nach Giengen an der Brenz. Wir starten

um 10:00 Uhr mit dem Bus an der Betzinger

Friedenskirche und fahren Richtung

Ostalb. Unterwegs, in Seligweiler, werden

wir Mittagessen, ehe wir gegen 13:30 Uhr in

Giengen ankommen. Nach dem Museumsbesuch

haben wir Gelegenheit zum Kaffeetrinken

und werden dann gegen 18:00 Uhr

wieder in Betzingen ankommen.

Das Steiff-Museum zeigt die Geschichte des

Teddybären und die Firmengeschichte. Der

Besuch beginnt im Nähzimmer der Firmengründerin

Magarete Steiff. Bei der Schaufertigung

von Steiff-Produkten können wir

den Nähern über die Schulter schauen. Die

hören! Also, dann gilt für alle: Termin

vormerken und thumps up!

Miri, Mixi, Hannes und Alex

Seniorenkreis 60+ auf

Ausflugsfahrt ins Steiff-Museum

Kosten für den Ausflugstag betragen 20,00

Euro (ohne Mittagessen und Kaffee). Wir

freuen uns auf viele Ausflügler, gerne auch

Nicht-Senioren, einfach alle, die Interesse

haben! Kontakt und Anmeldung: Lydia Klix

oder Margarete Högermeyer.

26 |


Süddeutsche Jährliche Konferenz

Oberursel und Karlsruhe | 12.-16. Juni 2013

Die öffentlichen

Gemeindeveranstaltungen der

Süddeutschen Jährlichen

Konferenz

Begegnungstag der Frauen

Mittwoch, 12. Juni, 13.30 Uhr

Bürgerhaus, Bad Soden a.Ts.

Ortsteil Neuenhain

Eröffnungsgottesdienst

Mittwoch, 12. Juni, 19.30 Uhr

Liebfrauenkirche Oberursel

Fest der Jubilare

Freitag, 14. Juni, 19.30 Uhr

Stadthalle Oberursel

devotion.der Jugendabend

Samstag, 15. Juni, 19.30 Uhr

Erlöserkirche Karlsruhe

Konferenzgemeindetag

Sonntag, 16. Juni, 10.00 Uhr

mit Ordinations-Gottesdienst,

Erlebnispause und

Konferenznachmittag.

mini-Kiko, KIKO und ConAction.

der Teeniegottesdienst

Schwarzwaldhalle, Gartenhalle

und Konzerthaus Karlsruhe

Die Süddeutsche Jährliche Konferenz lädt in diesem

Jahr in den Frankfurter Raum ein. Dort sind

viele Menschen und Kulturen zu Hause. Es gibt

Menschen, die dort geboren wurden, Menschen,

die zugezogen sind, Menschen verschiedenster Nationalitäten,

Herkunftsgeschichten und religiöser

Überzeugungen. Viele Menschen können mit Glauben

und Religion auch gar nichts mehr anfangen.

Wie können wir hier als Christinnen und Christen

noch ins Gespräch kommen? Wie reden wir über

unseren Glauben? Wie viel wissen wir über den

Glauben und die Lebensumstände der anderen? Wie

können wir einander als Menschen auf Augenhöhe

begegnen? Diese Fragen werden die Pastorinnen

und Pastoren und die Laiendelegierten als roter Faden

durch die Sitzungstage leiten.

Zu den besonderen Veranstaltungen ist die ganze

Konferenzgemeinde im Süddeutschen Raum herzlich

eingeladen. Der Konferenzjugendabend und

der Konferenz-Gemeindetag werden in Karlsruhe

stattfinden. Bischöfin Rosemarie Wenner wird die

Predigt am Ordinations-Gottesdienst halten. Die

Mitarbeiterinnen bei Kinderbetreuung, KIKO, mini-

Kiko und Teenie-Gottesdienst freuen sich auf viele

Kinder. Und am Konferenznachmittag wird das

Wesley-Musical „Ride“ uraufgeführt. Viel Zeit zum

Gespräch also und viel Gelegenheit, einander zu

fragen: Was glaubst du?

Mit herzlichen Grüßen

Superintendent Carl Hecker

www.emk-sjk.de

Evangelischmethodistische

Kirche

| 27


Herzliche Einladung zu

vom 20.-22.09.2013

in Bad Herrenalb/Neusatz

unserer Gemeindefreizeit

Das Henhöferheim, in dem wir unsere Freizeit verbringen wollen, liegt am Waldrand von

Bad Herrenalb/Neusatz im Nordschwarzwald. Träger des Hauses ist der „Freundeskreis

der Volksmission der Evangelischen Landeskirche in Baden e.V.“. Eine Terrasse am Haus

lädt zum Ausruhen ein, ein Grill- und Bouleplatz sind vorhanden, ebenso eine Spielwiese

mit Spielplatz. Ganz in der Nähe des Hauses kreuzen sich zahlreiche Wanderwege, die zu

Spaziergängen und Wanderungen einladen. Von Bad Herrenalb aus werden verschiedene

Erlebnispfade angeboten. Familie Meyer wird für uns zwei passende Wanderangebote, je

nach Kondition, auswählen. Bei Regen ist ein Besuch in der Siebentäler Therme möglich

oder eine Klosterführung in Bad Herrenalb.

Unsere Freizeit steht unter dem Thema: „Umkehren und aufbrechen.“ Wir wollen uns genügend

Zeit für das Thema nehmen und nachdenken, was uns die Bibel dazu sagt.

Parallel zu diesen Veranstaltungen findet ein Kinderprogramm statt.

Am Samstagnachmittag haben wir genügend Zeit zum Ausruhen, Kaffeetrinken und Kuchen

essen, Spielen, Wandern, Spazierengehen oder für einen Besuch in der Therme (bei

schlechtem Wetter!). Bitte deshalb an Badesachen denken!

Am Abend gestalten wir zusammen einen bunten Abend. Bitte bringt dafür Ideen mit

(Sketche, Texte, Spiel u.a.) und gebt sie an Kurt Treftz, Irene Raster oder Margret Högermeyer

weiter. Wer Brett-, Karten- und Gesellschaftsspiele hat, bitte ebenfalls mitbringen.

Die Anreise am Freitag ist ab 17:00 Uhr möglich. Um 18:00 Uhr beginnt das Abendessen.

Niemand sollte wegen fehlender Finanzen zu Hause bleiben müssen. Ein Zuschuss ist

möglich. Bei Bedarf wendet Euch an Pastorin Gerda Eschmann.

Bettwäsche und Handtücher bitte mitbringen (Bettwäsche vom Haus: 5,00 €).

Preise für das ganze Wochenende pro Person: Kinder von 0-3 Jahren: frei, Kindergartenkinder:

23,00 €; Grundschulkinder: 34,00 €; Schüler von 10-13 J.: 45,00 €; Jugendliche von

14-15 J.: 47,00 €, Jugendliche ab 16 J. u. Erwachsene im DZ o. MZ einfach mit Waschbecken

(Etagenduschen u. –WC): 75,00 €; EZ einfach mit Waschbecken (Etagenduschen u.

–WC): 79,00 €; DZ/NZ: 83,00 €; EZ/NZ: 87,00 €.

28 |


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - hier abtrennen - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Anmeldung bitte möglichst schnell, spätestens bis 25. Juli 2013!

Hiermit melde ich folgende Personen an:

Name DZ einfach MZ einfach DZ/NZ EZ/einfach EZ/NZ Alter

Ich benötige eine Mitfahrgelegenheit für …….Personen. Ich kann …….Personen in

meinem PKW mitnehmen. Ich bringe …….Kuchen mit.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - hier abtrennen - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Redaktionsschluss

für den nächsten Gemeindebrief:

09.07.2013

Die redaktionelle Verantwortung für den

Gemeindebrief liegt bei Pastor Stefan

Herb.

Eine Bitte an alle, die einen Beitrag verfassen

oder Fotos beisteuern:

Am besten per E-Mail an Stefan Herb

(stefan.herb@emk.de); Text als Wordoder

Text-Datei, Bilder unbearbeitet als

jpg, tif, bmp oder pdf. Selbstverständlich

ist es möglich, Fotos als Papierabzug und

Beiträge schriftlich bei Stefan Herb, Elisabeth

Meyer, Katrin Digel oder Jörg Pfeiffer

abzugeben (Redaktionsteam).

Vielen Dank für alle Mitarbeit!

Satz Ausgabe 411: Jens Schweiker

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Hauskreis für Teenies und Jugendliche ist zurück.

Auf Wunsch einiger Jugendlicher aus der

Gemeinde Betzingen wurde der Hauskreis

für Teenies und Jugendliche, den es schon

vor ein paar Jahren einmal gab, wieder ins

Leben gerufen.

Sechs bis zehn Teenager und Jugendliche

treffen sich einmal im Monat zu ‚ihrem‘

Hauskreis bei Sonja Digel in der Jettenburger

Str. 19 in Betzingen.

Bei einem Imbiss kommen wir ganz ungezwungen

über den Alltag der Jugendlichen

ins Gespräch. Schule und Familie, Freunde,

Internetnutzung, abendliche Events und

vieles mehr liefern genug Gesprächsstoff.

Danach steigen wir dann in einen Themen-

teil ein. Die Themen wurden von den Jugendlichen

selbst ausgewählt. Es sind Themen,

die sie gerade umtreiben, die ihnen

in der Schule oder in ihrem Lebensumfeld

begegnen. Stefan Herb führt in das jeweilige

Thema ein und fordert zum Nachdenken

und Mitdiskutieren heraus. Manche Themen,

wie zum Beispiel „Umgang mit Medien“,

werden aber auch von den Jugendlichen

selbst vorbereitet und in die Runde eingebracht.

Der Hauskreis ist als ein bezirksübergreifendes

Angebot gedacht. Deshalb würden

wir uns sehr freuen, wenn auch Teenies und

Jugendliche aus Kirchentellinsfurt den Weg

in die Jettenburger Straße finden würden.

Es sind noch Stühle frei. Und selbstverständlich

dürfen auch interessierte Freunde

und Freundinnen ‚unserer‘ Jugendlichen

mitgebracht werden.

Nächster Hauskreistermin: Sonntag, 23.

Juni 2013 von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Thema: Schöpfung oder/und Evolution

Sonja Digel

30 |


Erneuerbare Energien fördern – der Ökumenischen Energiegenossenschaft

Baden-Württemberg e. G. beitreten

Die SJK hat 2011 eine EmK-Kooperation mit der Ökumenischen Energiegenossenschaft mit

Sitz in Bad Boll befürwortet und ist seit 2012 selbst Mitglied/Genosse geworden. Mittlerweile

wirken EmK-Vertreter in Vorstand und Aufsichtsrat mit.

Was macht diese Energiegenossenschaft?

Sie fördert Klimaschutz und den Einsatz regenerativer Energien vor allem bei Kirchen,

Gemeindezentren und kirchlichen Einrichtungen. Diese stellen ihr Dach zur Errichtung und

Betrieb von Photovoltaikanlagen zur Verfügung (gegen Mietzins). Es wird erwartet, dass für

das Projekt Anteile gezeichnet werden. Die Genossenschaft berät, entwickelt Projekte,

finanziert und betreibt Anlagen (z.B. Photovoltaik, aber auch Wind- und Bioenergie, sowie

Blockheizkraftwerke).

Wie wird man Genosse/Genossin?

Mit Zeichnung eines Anteiles (von 100 EUR) wird man Genosse/Genossin. Maximal

können100 Anteile erworben werden (das sind 10.000 EUR). Es wird eine Rendite von ca.

2% angestrebt. Durch Kündigung kann man wieder austreten und erhält das Geld zurück.

Weitere Informationen können über das EmK-Büro bezogen werden.

Warum beitreten/Anteile kaufen?

Mit den erworbenen Anteilen werden ...

- Klimaschutz und Energiewende vorangetrieben

- Gelder ethisch/schöpfungsfördernd angelegt

- Solidarität und Bürgerbeteiligung gefördert

- Kirchengemeinden ihren CO 2 -Fußabdruck verringern können

- Öffentlichkeitsarbeit und politische Einflussnahme gestärkt

- das ökologische EmK-Profil im Sinne der sozialen Grundsätze aktiviert

Wie trete ich bei?

Unterlagen über das EmK-Büro der ÖeG anfordern oder vom Internet (www.oekumenischeenergiegenossenschaft.de)

herunterladen (Infos, Satzung, Aufnahmeantrag),

Beitrittserklärung ausfüllen und an das ÖEG-Büro der EmK senden.

Die Konferenzgeschäftsstelle ist das

EmK-Büro der Ökumen. Energiegenossenschaft BW

Silberburgstraße 134a

70176 Stuttgart

Tel. 0711 610524

Fax 0711 610525

Email: Energiegenossenschaft@emk.de

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Andrea Schneider, eigentlich kerngesund -

mit Hindernissen mutig leben

Gebundene Ausgabe mit Lesebändchen,

192 Seiten, 12,95 eur

Ist man krank, wenn der Körper nur eingeschränkt

funktioniert? Ist man gesund,

wenn man keine Krankheitsdiagnose hat?

Was macht das Leben ohne die sprichwörtliche

Hauptsache „gesund“ lebenswert? Seit

zehn Jahren lebt die Autorin mit der Diagnose

Multiple Sklerose. Mal ernst, mal heiter,

immer ermutigend erzählt sie eigene Erfahrungen

sowie von anderen Menschen, die

krank sind – und doch im Kern gesund. Ein

Buch, das Hoffnung weckt und Mut für den

Umgang mit Lebenshindernissen schenkt.

Erhältlich an den Büchertischen in Betzingen

und Kirchentellinsfurt

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Evangelisch-methodistische Kirche

Bezirk Reutlingen-Betzingen

mit den Gemeinden Betzingen

und Kirchentellinsfurt

www.emk.de/betzingen

www.emk.de/kirchentellinsfurt

Pastor Stefan Herb

Eisenbahnstraße 7

72770 Reutlingen-Betzingen

Tel.: 0 71 21/5 45 66 Fax: -50 51 64

E-Mail: stefan.herb@emk.de

Konto-Nr.:465 683

Kreissparkasse Reutlingen

BLZ. 640 500 00

Pastorin Gerda Eschmann

Mörikestraße 18

72762 Reutlingen

Tel.: 0 71 21/60 14 48 Fax: -27 96 93

E-Mail: Gerda.Eschmann@emk.de

Konto für Zeitschriften: Lydia Klix

Konto-Nr.:300 857 206

Sparda-Bank Baden-Württemberg

BLZ. 600 908 00

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