bei tler Kry sta ZZbildung.

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bei tler Kry sta ZZbildung.

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in einem Kolben von weifsein Glasc mil drei Loth rlicbt

rauchender Chlonrasserstoffsaure von gemiihnlicher Sttirke,

und einem Loth Wasser, bringe das Ganze in's Kochen,

lasse es zehn Minuten oder eine Tiertelstunde kochen,

und erkalte es dann msglichst laogsam, am besten durcli

sehr allmllige Verkleinerung der Spiritusflamuie, deren

man sich ZM Kochea bedient hat. \Venn an einem

dunklen Orte die Krystallc anfangen anzuschiefsen , so

ist diefs mit einem starken Leiichten verbiiaden; die Erzeiigung

von jedem kleinen Krystall ist niit einem Funken

begleitet. Schiittelt man alsdann das Gefafs, so

schiefsen pbtzlich sefir viele Krystalle an, und es entstehen

zu gleicher Zeit eben so viele Funken. Hat man

bedeutende Mengen Ton arsenichter Slum, z. B. zwei

bis drei Loth oder mehr mit der entsprechenden Nenge

von verdiinnler Chlor~~asserstoffsaiire behandelt, so ist,

wenn man gerade den riclitigen Zeitpunkt getroffeii hat,

beim Schutteln das Leuchten der anschiefsenden Krystalle

RO stark, dafs eiii diinkles Zimmer dadurch erleuchtet

werden kanu.

Es dauert sehr lange, ehe die saure Auflosung der

arsenichten Saure aufhbrt Krystalle abzusetzen. Daher

leuchtet die ' erkaltete AuflBsung noch am zweiten und

selbst bisweilen am dritten Abend, aber nur aufserordentlich

schwach, und nur wenn sie geschuttelt wid.

Spster ist es indessen nicht maglich cin Leiichten hervonubringen,

ein Beweis, d& dasselbe nur durch Anschiefsen

von Krystallen, nicht durch Reibungselektricitlit

entsteht.

Lafst man die heifse huflasung der glasartigen menichten

Ssure schnell erkaltcn, wodurth man eine pulverformige

Masse von arsenichtcr Siurc. erhalt, so kann

man dabei entweder' nur eiiie sehr schwache oder gar

k eine Licbterscheinung bemerlicn.

Man limn eben so weaig cio Leuchten beobachten,

wenn man die glasartige Sliure init Snlpetersiiure (von

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