bei tler Kry sta ZZbildung.

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bei tler Kry sta ZZbildung.

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aber &se Durchsichtigkeit verdanken sie wohl nur ihrer

Grafse, und ein Aggegat von sebr kleinen Krystallen

der SBure wurde eio porcellanartiges Ansehen besitzen.

- Die gebildeten Krystalle waren immer regullre 0ctai:-

der, und besafsen nicht die von WBbIer beobachtete

Fom, welche vielleicht eiue dritte isolnerisclre Modification

der arsenichten Sailre ist.

Wird die glasartige S:iure init Chlorwasserstoffsaure

auf die oben aogcfiihrte Weise und im angegebenen Verhiilhlifs

behandelt , und habeu sich unter Lichtentwicklung

uach vollsV5odigern Erkalten die Krystalle abgescbiedeu,

so kann man no& einmal ein Leucbten, bisweilen

sogar ein starlies liervorbriogen, wen5 inau das Gauze

noch einmal bis ZU5l Kochen erhitzt und langsam erkalten

lafst. Uoch ist dieses Lerichten weit schwacher als

das crste, iind entstelit mohl nur daber, dafs in der cblorwasserstoffsauren

Aufliisung noch glasartige SPure aufgeliist

cntbalten war, die durch’s Krystallisiren das schwa-

cbcro Leucliten herrorbrachtc. Uebrigens ist auch die

~Junutitiit tler verdiinnten Chlormsserstoffsaure in der oben

nngcgebcncn Menge nicbt im Stande alle arsenichte Sure

aufzuliisen, und cs bleibt ein kleiner Theil dcrselbeu

im glasartigen Zustande zurtick.

Uebrigens werden durch die Ursache einer neuen

Bildung nicht aUe Lichterscheinuogen erklsrt, welche

mau bis jelzt beobachtet hat, und ich selbst halte diese

Hypothese fur eine solche, die noch niehr beobacbteter

Thatsachen bedarf, UGI far eine wabrscbeinliche gebalteo

werden zu k8noen. So beobachtete B e rz e 1 i us eine Lichterscheinung

beim Krystallisiren von Fluornatrium aus ei .

ner Auflasung, welcbe dieses Salz scbon aufgelbst enthielt.

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