Datei pdf - 572 Ko - Alaska Seafood

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Datei pdf - 572 Ko - Alaska Seafood

HPazifischer Heilbutt

Pacific Halibut (Hippoglossus stenolepis)

Gefangen im

Nordpazifik

FAO 67

Alaska, USA

Beringmeer

Golf von Alaska

Geografische Verteilung von Pazifischem Heilbutt

Zum Schutz vor Überfischung, Schädigungen des Lebensraums und

Verschmutzung wird Alaskas Fischerei gemanagt. Durch aktive Sicherung eines

gesunden und nachhaltigen Wildfangs hat Alaska dazu beigetragen, den Pazifischen Heilbutt für kommende Generationen zu

erhalten. Pazifischer Heilbutt ist keine bedrohte Art. (www.alaskaseafood-westeurop.com - Alaska Seafood – Nachhaltigkeit)

Pazifischer Heilbutt (Hippoglossus stenolepis) aus Alaska, USA, ist ein wildlebender

Plattfisch aus der Familie der Pleuronectidae.

Pazifischer Heilbutt ist der größte aller Plattfische und mit bis zu 2,7 Meter Länge einer der größten

Fische überhaupt. Der schwerste dokumentierte Heilbutt wog 318 kg. Weiblicher Heilbutt wächst schneller

und lebt länger als männlicher. Wenige Männchen erreichen 36 kg.

Charakteristika:

• Die Haut ist bedeckt mit runden Schuppen, der Rücken dunkel pigmentiert, der Bauch weißlich.

Ist der Heilbutt etwa 25 Millimeter groß, wandert das linke Auge über das Maul zur rechten Kopfseite.

• Das Fleisch hat eine feste Konsistenz und einen delikaten, leicht süßlichen Geschmack. Die Filets

sind dick, weiß und für viele Zubereitungsarten einschließlich Räuchern sehr beliebt.

Lebenszyklus: Wilder Pazifischer Heilbutt kann 60 Jahre alt werden. Das Alter wird anhand der

Otolithen, der Ohrknochen, bestimmt. Heilbutt wandert weit durch die tiefen, kalten Gewässer des Nordpazifiks,

vom Golf von Alaska zum Beringmeer. Ein großer Heilbutt kann bis zu vier Millionen Eier tragen. Er laicht

von November bis März in 180 – 460 Meter Tiefe entlang des Kontinentalsockels. Die Eier und Larven treiben

tausende von Meilen von Ost nach West in den Golf von Alaska, während der junge Heilbutt mit etwa einem

halben Jahr wieder ostwärts zieht, zurück in Richtung seiner Laichgründe. Heilbutt-Larven leben von

Plankton, während Jungfische Krustentiere und kleine Fische fressen. Ausgewachsener Heilbutt frisst vor

allem Fische anderer Arten wie Kabeljau und Alaska-Seelachs.

Kulinarische Genüsse

Nordpazifischer Heilbutt aus Alaska hat eine feste Konsistenz und einen delikaten, leicht süßlichen Geschmack.

Dicke Steaks dieses mageren weißfleischigen Fisches sind bei Köchen für vielfältige Zubereitungen

beliebt: mariniert, gedünstet, gebraten, gegrillt, geräuchert oder als Sushi und Sashimi. Die Konsistenz des

Fleisches ist beim Pazifischen Heilbutt anders als beim Atlantischen (Hippoglossus hippoglossus). Die

Garzeiten unterscheiden sich.

Rezepte: www.alaskaseafood-westeurop.com

Gesundheitliche Vorzüge

Pazifischer Heilbutt ist reich an Vitamin D, Phosphor und Kalzium

Nährwert-Informationen für 100 g, verzehrbarer Anteil, mit trockener Hitze gegart

Omega-3

Kcal Eiweiß Fett

Gesättigtes

Fett

0,5 g 140 26 g 3 g 0 g 70 mg 40 mg

Quelle: USDA National nutriment database for standard reference

Natrium

Cholesterin


HPazifischer Heilbutt

Pacific Halibut (Hippoglossus stenolepis)

Streng regulierte Fischerei mit Fangquoten

Seit der NPFMC 1995 ein System individueller Fangquoten beschloss, sind Fischer Eigentümer ihrer Quoten.

Die Populationen des Pazifischen Heilbutts werden von der International Pacific Halibut Commission

nachhaltig und wissenschaftlich gemanagt. „Ein Modell für nachhaltiges Fischereimanagement“:

». www.iphc.washington.edu

Fangsaison

Alaska Heilbutt wird von März bis Ende November gefischt, mit einem Höhepunkt von April bis Oktober.

Es gibt ihn fast das ganze Jahr über frisch. Kontinuierliche Anlandungen, gute Behandlung an Bord und

sofortige Verarbeitung ermöglichen eine bessere Qualität.

• 80 % des in Nordamerika gefangenen Pazifischen Heilbutts werden im Beringmeer

und Golf von Alaska gefischt

Fangmethoden

• Die einzige erlaubte Fangmethode für Heilbutt sind Langleinen:

Die qualitativ beste Fangart, mit wenigen Beifängen. Langleinen werden auch oft für Kohlenfisch und Kabeljau

verwendet.

Langleinen bestehen aus der Grundleine, Bojen-Leinen und „Mundschnüren“, das sind kurze Leinen mit Haken

am Ende. Langleinen-Haken werden einzeln an Bord gezogen und die Fischer können nicht gewünschte

Arten lebend ins Meer zurückwerfen.

Verarbeitung & Markt

Alaskas Pazifischer Heilbutt ist erhältlich:

• frisch von März bis Ende November: ausgenommen ohne Kopf (H&G), Filet

• tiefgekühlt ganzjährig: ausgenommen ohne Kopf (H&G), Filet, Steaks, Fletches (spezieller Filet-Schnitt)

• Verpackung: Einkäufer werden ermuntert, die Details mit ihren Lieferanten zu besprechen

Stücke vom wilden Alaska-Heilbutt mit Ananas

Kreation von Küchenchef David Van Lear

Photos : ASMI

Alaska bietet eine große Vielfalt an

wild gefangenen Weiß- und Bodenfischen:

Alaska-Seelachs, Pazifischen

Heilbutt, Kohlenfisch, Pazfischen

Kabeljau und Rotbarsch.

Vorbereitung: 15 Min.

Auftauzeit: 6 Std.

Garzeit: 30 Min.

Zutaten für 4 Personen:

• 4 Steaks vom wilden Alaska-Heilbutt

(Auftauzeit: 6 Std. im Kühlschrank)

• 400 g frische Ananas

• 2 Beutel Wildreis

• 150 g Butter

• Saft von 1 Zitrone

• 1 Bund Kerbel

• Salz, Pfeffer aus der Mühle, Olivenöl

Zubereitung:

• Die Alaska-Heilbuttsteaks 5 Min. in einer Pfanne auf der Haut braten;

• Wildreis 10 Min. in einem Topf kochen;

• Den Fisch im Ofen wie helles Fleisch 15 Min. zu Ende garen;

• Ananas in feine Scheiben geschnitten in einer Pfanne 5 Min. braten;

• In die Mitte eines Tellers das Stück Alaska-Heilbutt setzen, daneben

den Wildreis dekoriert mit Kerbelzweig und auf der anderen Seite

zwei Stückchen Ananas anrichten.

www.alaskaseafood-westeurop.com

Alaska Seafood Marketing Institute

Markonsult. 58 rue Pottier 78150 LE CHESNAY

Tél.(33) 1 39 23 20 07 . Fax (33) 1 39 23 20 17

E-mail : NMasson@alaskaseafood.org

www.alaskaseafood.org

Alaska Seafood Marketing Institute

311 N. Franklin Street Suite 200

Juneau ALASKA - USA

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