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Spur des Ewigen in der Zeit

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Die schönste und größte Anlage dieser in Österreich bisher nur

durch wenige Beispiele illustrierten religiös-künstlerischen

Neuschöpfung befindet sich in der burgenländischen Gemeinde

Groß-Höflein. Hier ist die salesianische Idee der Präsentation des

Heilsweges auf fruchtbaren Boden gefallen. Um den Gedanken der

Einbettung eines solchen Lichtweges in eine blühende, von Blumen

aller Art geschmückte Natur zu verwirklichen, bedurfte es des

Zusammenwirkens dreier Personen, bzw. Personenkreise: eines

geistigen Mentors in der Person von Prälat Hans Haider, der Familie

Unger, die sich dieser Idee angenommen und Sponsoren

aufgetrieben hat, und des Künstlers Konrad Schneider, der schon

früher in seinem Beruf als Lehrer in der burgenländischen

Gemeinde Deutsch Jahrndorf um künstlerische Belange bemüht war

und eine Kindergalerie ins Leben rief, um zu demonstrieren, dass in

jedem Menschen künstlerische und religiöse Impulse vorhanden

sind, die der Erweckung und Pflege bedürfen. Dieser Lichtweg, der

über die Gemeinde hinaus attraktiv und bereits zu einem

Anziehungspunkt für Pilger und Touristen geworden ist, wurde in

siebenjähriger Arbeit fertig gestellt und vor kurzem eingeweiht.

Überragt wird diese über 300 Meter sich erstreckende Anlage durch

ein erhöhtes, großes Kreuz, das die Brücke zum Hauptsymbol des

Christentums schlägt und in flammender Beleuchtung weithin

sichtbar ist. Die vierzehn Stationen reichen von der Auferstehung

Christi über die Erscheinungen des Auferstandenen und die

Sendung der Apostel in alle Welt bis zur Ausgießung des Heiligen

Geistes.

Auch für diese Abrundung der Heilsgeschichte hat der Philosoph

Hegel einen tiefen Gedanken bereitgestellt. Er hat nämlich,

abweichend von der liturgischen Rangordnung durch die christlichen

Kirchen, das Pfingstfest als das höchste Fest der Christenheit

bezeichnet, und zwar mit der Begründung, dass ohne die

Herabkunft des Geistes am Pfingstfest alles, was vorher geschehen,

dem Vergehen und Vergessen anheim gefallen wäre; dass also erst

der Geist jenen bleibenden Zusammenhang hergestellt habe, der

trotz aller Rückläufigkeiten den Bestand der christlichen Botschaft

durch die Zeiten trägt.

Via Lucis. Arche Großhöflein. Ganzjährig frei zugänglich. Führungen

nach Anfrage. Tel.: 06641–835877, 02682–64720, Fax: 02682–

65085.

Norbert Leser, geboren 1933, lebt als emeritierter Professor für

Sozialphilosophie in Wien. Vor kurzem ist sein neuestes Buch

erschienen: "Der Sturz des Adlers. 120 Jahre österreichische

Sozialdemokratie". Verlag Kremayr & Scheriau, Wien 2008.

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Printausgabe vom Samstag, 06. September 2008

Online seit: Freitag, 05. September 2008 15:06:00

Die zwei unwürdigen

Gefährten

Der eine Gott ist nicht der

gleiche

Brücken für den Frieden

Gott und der freie Markt

Der Phanar kämpft ums

Überleben

"Große Dinge im Dienste

Gottes"

Auf den Spuren des Papstes

Dan Browns Legenden

Der edle Verräter

Kampf um Religionsfreiheit

Der geheime Kulturkampf

Als die Kirche springen woll

te

Religion in neuen

Gewändern

Eremiten in der Großstadt

Gott statt Kommunismus

Ein Bau des Glaubens

Aufklärung und Frömmigkeit

Gott liebt den Klimaschutz

"Gender Jihad" in den USA

Ein Anblick für Götter

Mehr heiter als heilig

Hetzjagd auf Christen

Maria und das Mysterium

Zeit für Ruhe und Feier

Überkonfessionelle

Würdigungen

Ein fast leichtsinniger

Optimismus

"Die Kirche mischt sich in

alles ein"

Ein ambulanter Seelsorger

Auferstehung und Vollmond

Neue Kirche in alter Fabrik

"Mesdames et Monsieurs,

bitte lächeln!"

Sankt Stephans

Kunstschätze

Neuer Geist in Sankt

Marienthal

Ein Friedhof ohne Gräber

Eine besondere Art zu gehen

Blutige Wadeln für die

Madonna

Hüter von Tradition und

Büchern

Gefühl oder Erkenntnis?

Auferstehung per

Hebeldruck

Text (max. 1500

Zeichen):

Kommandosache

Himmelfahrt

Der Mythos von Lilith

Neues Leben in alten

Gemäuern

Lilith-Beispiele

Die allzu erhabene Religion

Die Schlange in uns

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Ekstase, Entrückung,

Erinnerung

Predigen bald Frauen von

der Kanzel?

H-DMZN08

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Arbeiten, schweigen und

beten

Einübungen in den

Weltverlust

"Ich musste es einfach tun!"

http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&Alias=WZO&lexiko...

20.01.2011

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