Naturwissenschaftlich-astronomisches Jahrbuch für physische und ...

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Naturwissenschaftlich-astronomisches Jahrbuch für physische und ...

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um so merkwürdiger, als ich kein einziges Zeichen habe

finden können, dass der Quarznicderschlag durcli chemische

Verwandtschaftskräfte hätte bewirkt werden können. Es resultirt

daher, dass er durch galvanomagnetischc und chemische

At.traction allein auf seine Streichungslinien hingebannt

wurde, und dass selbst das isolirte Vorkommen und

die Ordnung dieser J'lötze und der zwischenliegenden Vulkanlinie

vielleicht ,,vom unermesslichen Wasserbecken des

stillen Oceans" (v. Humboldt ebd. S. 121) veranlasst wäre*).

Ich

abstrahire hieraus die Folgerung, dass dieses Qnarzflölz

ein reiner Niederschlag durch Abdampfung des Urmeeres

ist.

AI. V. Humboldt^s (S. 231) angegebene zwei Berghohen,

die in der vorletzten Ni)te angemerkt sind, geben**),

ganz wie die Zechsteinberi>e berechnet (oben S. 45 Note),

der crsterc eine Urmeershöhe von 1)02,41 g. Meilen und

der andere eine von 467,13 solchen Meilen , von welchen

das Mittel 684,77 g. Meilen ist.

Dieses Mittel stimmt mit dem Urmeere, welches der

Saturnring für die Erde gab (= 687,2 g. M.), noch näher

zusammen (Diff. ^=z 2,4), und jeder, welcher sich die Mühe

nimmt, diese, die Urmeere betreffenden approximativen

das Böhmer Waldgebirge j Beide zeigen aber auch keine Spur

von Vulkanität (C 38)^ weshalb der Vulkanismus kein wesentliches

Stück der Weltenbildung sex u kann.

'!') Die ausser diesen Strichen im Urmeer aufgelöste Kieselsäure

hat die mannigfaltigsten themischen Verbindungen eingegangen

und sich auf andere >^'eise abgesetzt, wozu die analjtische

Oryktognosie eine sehr grosse Menge von Beispielen bringt,

ja die Ur - und Flötzgebilde sind auf das Mannigfaltigste mit

Quarzadern durchzogen , und bilden in diesen manche untergeordnete

Lager ^Humboldt ebd. S. 238 — 233), wodurch deutlich

wird, dass der anderwärts aufgelöst gebliebene Quarz sich allmähiig

und oft viel später als das Quarzflötz absetzte.

*5H) Nnr mussfe zur Rechnung ein Divisor regulirt werden

nach der obigen Norm (Nr. II. S. 44 Note), weil ich fand, dass^

statt 1000 Theilen destilürten, jetzt 1300 Theile Meerwassers auf

einen Theil Quarz zur Lösung nothwendig sind^ diese Rechnung

steht also jetzt so:

= und also = 7,69 =: %'

l X 9216

1200 9216 1200

Dieses % mit n (=: 71_,94I037) multipHcirt, gibt 551,7393 Gran

Quarz in einem Cubikfusse Meerwassers zr p.

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