Naturwissenschaftlich-astronomisches Jahrbuch für physische und ...

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Naturwissenschaftlich-astronomisches Jahrbuch für physische und ...

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Schlnss. Dass es Kometen müssen gewesen seyn, welche

das viele Wasser der ürmeere auf den Planeten aufgehäuft

hatten, habe ich durch eine Menge von Beobachtungen

(C 36—39) erwiesen, wovon die Erde, der Mond und mehrere

Planeten (C 39—62) die deutlichsten Ueberbleibsel dem

Beobachter darbieten. Und wenn mit Zuverlässigkeit erhellet,

dass noch gegenwärtig die Zahl der aus der allgemeinen

Aggregation der Weltkörper übrig gebliebenen und

neugebildeten Kometen in die Tausende von Millionen geht

(m. s. oben S. 15), so wird kein Zweifel seyn, dass es

Kometen von der (C 88 Note) bereits angegebenen Wassermenge

gegeben habe und noch geben müsse, und dass

sie den Planeten das durch die Schwebungstiefen erwiesene

Urwasser haben liefern können (C 71 17) und mehr noch

als die Rechnung gab. Ich habe gezeigt, .,wic im Urmeere

der Kometen und der Erde und andern Planeten und Monden

die aufgelösten Bestandtheile gegen den festen Kern sich

bewegen, und wie die blos schwebenden sich absetzen konnten"

(C 9T-103).

Ich wiederhole das (C 106) bereits Gesagte: „Somil

ist die Werner'sehe Theorie in ihrer wahren Gestalt begründet.

Die Geologie ist Cosmologie geicorden.

Die Entstehungsreihe aller Weltkörper ist vollständig dargestellt.

Wir erkennen Natur und Beschaflfenheit aller Weltkörper

bis in ihr Innerstes, zurück und vorwärts innerhalb

der ewigen Zeit. Bios auf Natur, auf Beobachtung und Erfahrung

beruht die ganze Theorie, die bis jetzt in ihren

mannigfaltigen Gestalten nur auf Hypothesenkrücken einherstolzirte.

Mit einer Leichtigkeit erklären sich aus dem wahren

Wernerianisnius alle or>ktognostischen und geognostischen

Erscheinungen, alle bis jetzt unerklärlich gewesenen

naturwissenschaftlichen Thatsachen. Die Oberfläche des Mondes

und den Ring des Saturns kennt man schon so lange,

als Fernröhren existiren; seit 33 Jahren habe ich auf ihre

wahre Entstehung oft genug hingewiesen. Sie allein hätten

Ohne Zweifel liesse sich dieses Verzeichuiss noch sehr vermannigfultigen^

wenn ich es durch alle in den Urgebirgen selbst,

in beinahe endloser Zahl vorkommenden fossilen Körper für die

Erde durchführen wollte, was nicht erlaubt seyn würde, weil sie

rechtmässig aus den mit der Erde vereinten kometarischen Weltkörpern

abstammen. Einen von letzterer Art Gegenstand betreffenden

Versuch (zu dem schon viele benutzbare Daten und Irleichungen

entwickelt sind, astr. J. f. 1S41 S. 31 und für 1844

S. 70) verspare ich rair^ wegen Mangel an Zeit und Raum, für

die Zukunft.

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