Naturwissenschaftlich-astronomisches Jahrbuch für physische und ...

scans.library.utoronto.ca

Naturwissenschaftlich-astronomisches Jahrbuch für physische und ...

existirt haben (S. 78 — 90). Beschränkte Bildung der Vcgetations-

und LebensJhätigkeit unter diesen Verluiltnissen

(S. 80 — 81). Folgende Abtbeilungen demonstrlren die

Entwicklung der ürkeimbildung auf der Erde.

a) Ürkeimbildung nach der Vereinigung eines kometarischen

Weltkürpers mit der Erde , als diese nur noch ein

Urmeer von etiva einer hallen g, Meile Tiefe hatte. Denn

bei einer grössern Tiefe mussten sich die mitgebrachten

Keime in's weite Urmeer zerstreuen (S. 81). Sind die

mitgebrachten ürkeime aber im neugebildeteu Ringkessel

zurückgeblieben , so haben sich die äussern Einflüsse auf

sie verstärkt und verändert, wodurch sie sich zu vollkommnern

Wesen ausbilden konnten , so viele davon die

Catastrophe glücklich überstanden hatten (S. 81 — 83); die

sich im Urmeere verlornen y lebend gebliebenen entwickelten

sich nach eigener Weise langsam^ während der Ostweststrom

sie stets nach Westen trieb (S. ^2),

*

i3) Wie sich die Urkeime in den Kesseln der Ringgebirge

auf der Erde und zuletzt auf und um dieselben entwickelt

und zu vollkommnern organischen Wesen gesteigert

hatten y werden in solchen Beispielen an den mit der

Erde letztvereinten Weltkörpern, als die Erde nur noch

ein sehr kleines Urmeer hatte, demonstrirt (S. 83 — -93):

an den aleutischen Inseln (ebd.) , an Nipon (S. 83— 84),

an Neuholland (S. 84—86), an den Sunda-Inseln (S, 86

— 87)_, an Ceylan (S. 87—88), am Capland (S. 88—91),

an der Galapagos -Gruppe (S. 91 — 92), Bruchstücke von

andern Orten (in der Note von S. 92 — 94), während die

in's Urmeer verlornen sich nach den klimatischen und physischen

Verhältnissen richteten (S. 92—93). Bildungsverhältnisse

jener Organismen, die nach sehr grossen öftern

Anschwellungen des Urmeers in den Ringkesseln oft in

eigener Art sich nachgebildet haben, weil sich die alten

in's weite Urmeer verloren hatten (S. 94). Wahrscheinliche

Ursachen von Partialfluthen (S. 94 — 95). Mit dem

Ende der häufigen Vereinigung fremder Weltkörper mit

der Erde verlor diese den in Combustiou begriffenen Kometennebel

und damit die überall gleiche Temperatur in

den verschiedenen Zonen (S. 95). Allgemeines Ergebniss

von alle dem ist: dass die erste organische Bildung nur

von Ringgebirgen und ihren Ringkesseln ausgegangen seyn

konnte und die folgende, secundäre Bildung speciell von

diesen herrührte , oder durch grössere Fluthen in das

weite Meer übergegangen, und also allgemeiner geworden

ist (ebd.). Den Beweis des Vorhergehenden liefern die

grossen Tafeln der fossilen organischen Körper und die

weit grössere Zahl als eine Million der jetzt noch auf der

Erde befindlichen neuen Orgauismenarten (S. 96).

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine