Naturwissenschaftlich-astronomisches Jahrbuch für physische und ...

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Naturwissenschaftlich-astronomisches Jahrbuch für physische und ...

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geognostischen Glieder in Rücksicht auf Lage, Wechsel und

Unterdrückung durch Formeln auszudrücken lehrte (geogn.

Versuch S. 369—378), eben so Hessen sich die Relationen,

z. B. zwischen Sexualität und Gefäss- und Nervensystem,

und die Analogieen des Nerven-, Gefäss - und Nutritionssystenis

durch alle Klassen, Gattungen und Arten algorithmisch

durchführen und zugleich zeigen , dass im Organischen

die Analogie Naturgesetz ist (oben S. 70). Aber nicht

weniger gewiss ist, dass alle Relationen in der Trigonometrie,

Physik und Chemie Naturgesetze sind.

Indem die Naturgesetze im Unorganischen und im Organischen

nicht blos auf der Erde, sondern innerhalb aller

Räume und Zeiten im Unendlichen und Ewigen giltig sind,

so bedarf es keines weitern Beweises der Behauptung, dass

sie im ganzen Weltall gelten und unter sich selbst in Relation

und Analogie begriffen sind und durchaus um kein

Haar abweichen oder sich unter einander perturbiren.

Da nun das Physiologische der organischen Natur eben

so streng unter den Naturgesetzen steht, wie das Physische

der unorganischen, in welchem alle Weltkörper unsers Sonnensystems

wesentlich eine homogene Reihe bilden, wo jedes

Glied jedem andern gleich ist (oben S. 62 Note) und der

Sternhimmel keine Erscheinung darbietet^ die^ so loeit das

bestbeivftffnete Auge reicht, etwas anders verrielhe , als

eine endlose Wiederholung zerstreuter und gedrängter Sonnensysteme

, so schlössen schon die naturkundigsten Astronomen,

besonders Herschel der Vater, dass der unendliche

Raum mit lauter solchen Systemen erfüllt sey, und ich darf

mit Zuversicht, durch die allgemeine Giltigkeit der Naturgesetze,

diesen Schluss auf das ganze organische Weltall

ausdehnen. So wird von der Fauna und der Flora auf der

Erde eine ausserordentliche Zahl von organischen Ürkeimen

und von diesen wieder eine noch viel grössere von den

ürkometen gefordert, aus welchen alle andern Weltkörper

zusammengesetzt sind, und zwar nur kleinsten Theils, von»

denen noch der grösste Theil übrig geblieben ist, zu weleben

sich auch noch viele neugebildete gesellten*). Wenn

*) Es ist unmöglich zu berechnen, aus wie vielen Kometen

die Erde zusammengesetzt ist, so wünschenswerth dieses seyn

möchte^ weil unter denselben grösste^ kleine und kleinste sich

befanden. Setzt man aber eine Mittelmasse für jeden Einzelnen

dieser Kometen; z. B. sie sey lOmal geringer als die des ersten

Jupitersmondes, nämlich 0^000537 (linear etwa von der Grösse

wie der Komet ^ der die Aljpen bildete) und die Masse der Erde

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