Naturwissenschaftlich-astronomisches Jahrbuch für physische und ...

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Naturwissenschaftlich-astronomisches Jahrbuch für physische und ...

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Auch M'urde gefragt, warum ich von der Formel

p

H = M —

P

keinen Beweis geliefert habe? Ich antwortete, die Formel

folgt unmittelbar aus der Proportion

IL - ^

Eine jede exacte Porportion ist ein Naturgesetz. Ein Naturgesetz

aber ist bewiesen, sobald davon der Begriff exponirt

ist. Hier ist aber offenbar der Begriff'.

Die absoluten Gewichte verhalten sich wie die in absoluten

Gewichten ausgedrückten Höhen.

Da nun die Mächtigkeit von 780 Pariser Fuss nichts

anders ist als die Höhe oder Dicke des Salzflötzes, welche

als übereinander gestellte Cubikfusse Steinsalz, jeder in

1142899000 Granen bestehend, und der Cubikfuss Meerwassers

17611,51 Gran Salz enthält, die verhältlichen Dicken

aber Seiten von Cubikfusscn sind , also beide Seiten der

Proportion Gleichartigkeit haben, weil die Urmeershöhe

auch in einer Meeressäule von übereinander gestellten Cubikfusscn

resultirt*), wovon deren Zahl die Höhe bezeichnet,

so ist auch der Begriff' vollständig erklärt.

Mühe lohnen wegen der vielen aulgeliüiiflen Erfahrungen^ die

zur Bestätigung der neuen Theorie dienen^ die ganze Abhandlung

^^Beweis der Grösse der Urmeere'^*^ mit Zusätzen umzuarbeiten

uud der Citaten in den ^,Verstandesblicken**^ (im astr. Jahrb. f.

1847) wegen die Seitenzahlen nebenan zu setzen.

^^ Die im Beweise von der Grösse der Urmeere S. 5 als

verfehlt citirle Berechnung (im VIII. Hefte oder Hft. I. Bd. I.

S. 15) des Urmeers aus der Saline von Piloamo ist in seinem

Hauptfehler^ Massen mit Dintensionen für gleichartig amutttzen,

gleich geartet mit der Berechnung des Urmeers aus dem Salzfiötz

von Zipaquira. Ich habe aber dieses bei Entwerfung der Formel

für die letztere leider nicht beaclitet. Bei der ersten Berechnung

argumentirte ich: die Gewichte des Wassers und des darin enthaltenen

Meersalzes stehen im geraden Verhiilfniss mit den Hohen des

Urmeers und des Salzfuttes- Aber nach der dortigen Formel_, die

Höhe des Urmeers aus der Mächtigkeit des Salzflötzes von Zipaquira

berechnet^ gibt eine Urmeershöhe^ die offenbar zu klein ist,

sie betrüge nicht mehr als 1,2959 g. Meilen, also nicht einmal

die Hälfte der wahren Urmeershöhe aus diesem Salzflötz. Niemand

wird aber läugnen, dass die Unterscheidung und AVahl der

Daten sehr verführerische Momente darboten, und es fiel mir zuerst

gleich uacli öffentlicher Erscheinung des Beweises im astr.

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