RCKSTR

fashion.lookfreak

Die Vergabe des „Fuck You, You Fuckin' Fuck“-
Awards ist jeweils eines der Highlights im RCKSTRJahr.
Und wie immer, wenn's ums Nominieren der
zehn nervigsten Schweizer geht, sitzen wir
verzweifelt um unseren Loungetisch herum und
wissen einfach nicht, wie weiter. Denn in 365
Tagen gehen uns dermassen viele Landsleute
auf den Senkel, dass es schier unmöglich scheint,
darunter die zehn schlimmsten Nervbratzen auszumachen. Hier ein paar
Namen, die den Sprung in die Top 10 nicht geschafft haben:

THEMA

FUCKIN' FUCK

13

???

100

95

75

25

5

0

Vujo Gavric

Darum ist der neue 3+-„Bachelor“ Vujo

Gavric ein kolossal dumpfbackiges Arschloch,

auch wenn wir bis Redaktionsschluss

noch keine Folge der neuen Staffel sehen

konnten: 1. Er ist der Nachfolger von

Lorenzo Leutenegger. 2. Carl Hirschmann

gehört zu seinen Freunden. 3. Er posiert

als besonnenbrillter Adolf Hitler und lädt

das Foto dann noch bei Instagram hoch.

4. Auf ebendiesem Social-Media-Portal

imitiert er Kleinwüchsige und trägt dabei

ein Shirt seines Pizza-Arbeitgebers Dieci.

Was für ein kolossal dumpfbackiges

Arschloch.

DJ Tatana

Was war der Blick entsetzt, als

bekannt wurde, dass DJ

Tatana an der diesjährigen

Street Parade nicht auflegen

durfte, weil ihr Sound nicht mehr

gefragt sei; weitere Medien

sprangen auf den Zug des

künstlichen Echauffierens auf,

woraufhin praktisch die komplette

Vorberichterstattung zum Mega-

Event aus traurigen Zitaten der

enttäuschten Tatana bestand.

Warum schauen wir nicht mehr auf

Röhrengeräten fern? Weil sie

ausgedient haben. Und die

Röhrenfernseher heulen deswegen

auch nicht rum, also reiss dich

zusammen und akzeptier's, Tatana.

Jede Stimme zählt!

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Tanja La Croix & Yves Larock

„...and create the best Swiss party ever“ – gefühlte

zehn Jahre lief die nervtötende Werbekampagne

von Carlsberg für die angeblich beste Schweizer

Party überhaupt, mit Tanja La Croix und Yves

Larock als stümperhafteste Darsteller seit

diesem Porno mit dem Stroh am Boden. In

Tat und Wahrheit wurden die TV-Spots von

Mai bis September ausgestrahlt, doch mit solch

einer penetranten Häufigkeit, dass garantiert

niemand mehr an diese Fete gehen wollte. Die

menschenarmen Fotos von der Party auf dem

Pilatus am 12. September bestätigen das.

Roger

Schawinskis

Bart

Kurz vor Redaktionsschluss trat

Medienpionier und Niemanden-ausreden-

Lasser Roger Schawinski zwar wieder

blankrasiert in seiner Talkshow auf, doch

die zwei Monate davor züchtete er in

seinem Gesicht einen Hipster-

Haarteppich, der nicht auf die Backen

eines 68-Jährigen gehört, sondern auf die

eines Studenten, der barfuss im Starbucks

hockt und auf seinem MacBook (Air, CDs

sind sooo 2008) über vegane Restaurants

blogt. Und da der Bart jetzt ab ist und

nichts mehr zu tun hat, könnte er den

FYYFF-Award ja problemlos im Mascotte

abholen kommen, falls er ihn gewinnt.

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Die auch Berlin ist eine Stadt mit Schlafkappen-Ausgabe

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