WORTwechsel 1/2011 Sonderausgabe

frey.lebenshilfe

Wie wir wurden ... und was wir sind!

Lebenshilfe Celle -

das ist ein Teil von uns!

Seite 14

Lebenshilfe Altencelle

„von oben“

Seite 20/21

Zeitschrift der

Lebenshilfe Celle

Sonderausgabe 2011

Unsere neue

Sporthalle


50 Jahre Lebenshilfe Celle - Impressum

Impressum

Herausgeber:

Lebenshilfe Celle gGmbH

Alte Dorfstraße 4

29227 Celle

Telefon: 0 51 41. 997- 0

Fax: 0 51 41. 997-111

www.LHCelle.de

info@LHCelle.de

Redaktionsteam:

Wiebke Papenmeyer

Claudia Kaßmann

Anke Günster

Petra Kose

Achim Fischer

Christoph Beyer

Nicole Nobbe

Nina Frey

ViSP: Reinhard Klein

Druck:

Ströher Druckerei & Verlag

GmbH & Co. KG Celle

www.stroeher-druck.de

Liebe Leser,

50 Jahre Lebenshilfe Celle ist ein Grund

zu feiern. Diese Lebenshilfe ist eine Erfolgsgeschichte.

Begonnen mit einer kleinen

Gruppe in der Arztpraxis von Dr.

Thies und der Vereinsgründung im Jahre

1961. Die Einrichtung entwickelte sich bis

zur heutigen Größe mit rd. 950 behinderten

Menschen und rd. 300 Mitarbeiter/

innen mit unterschiedlichen Förderangeboten

vom Kleinkind bis zum alten Menschen.

Eine solche Entwicklung schafft man nur

mit engagierten Menschen, die sich sowohl

ehrenamtlich als auch hauptberuflich

voll einbringen.

In diesem Zusammenhang kommt man

auch an einigen Namen nicht vorbei, die

man einfach nennen muss, wenn man

von dieser Einrichtung spricht.

Mir sind aus der Gründerzeit natürlich

nicht alle Namen bekannt und ich bitte

um Nachsicht, wenn diese auch nicht

mehr so gründlich zu recherchieren waren.

Neben Dr. Thies ist der Name Dr. Helmut

Kühl mit der Lebenshilfe Celle ganz

eng verbunden. Herr Dr. Kühl hatte

Ecken und Kanten aber ohne diese hätte

man ihn nicht so verehren können. Er

war 27 Jahre bis zu seinem Tod 1997 ein

Kämpfer und Förderer der Lebenshilfe

Celle und deren Ehrenvorsitzender. Mit

der Gründung der gGmbH, die ab 1988

das operative Geschäft in allen Einrichtungen

übernahm, folgte dann 18 Jahre

Herr Hans-Jürgen Oerke als Vorsitzender

des Vereins und der Gesellschafterversammlung

und ist jetzt ebenfalls Ehrenvorsitzender.

Zwar wesentlich kürzer,

aber in hervorragender Verbundenheit

mit der Einrichtung, folgten Frau Helga

Oltrogge und seit gut einem Jahr Herr

Kurt Wieben.

Ich möchte auch nicht versäumen einige

Vorstandsmitglieder der Vergangenheit

namentlich zu erwähnen, die sich in besonderer

Weise verdient gemacht haben.

Neben Dr. Thies und Dr. Kühl waren die

Herren August Sander, Werner Teuteberg,

Heinrich Horneffer, Walter Teckemeyer,

Siegfried Beske, Hans-Hermann Petersen

und von den Damen Frau Koopmann,


Frau Feldhaus, Frau Pätzold herausragende

Persönlichkeiten, die leider verstorben

sind.

Die Herren Konrad Klütz, Dr. Klaus

Deckwirth und Frau Siemsglüß gehören

dem Vorstand nicht mehr an, waren dieses

aber in den entscheidenden Epochen.

(kein Anspruch auf Vollständigkeit)

Die jetzigen ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder

finden Sie im Organigramm.

Gerade diesem ehrenamtlichen Engagement

verdankt die Lebenshilfe u.a. ihren

guten Ruf und ihre Reputation über Stadt

und Landkreis Celle hinaus.

Ich selbst bin seit 1984 Geschäftsführer

dieses mittlerweise handelsrechtlich zu

einer „großen GmbH“ (Bilanzsumme fast

30 Mill. €) gewachsenen sozialen Unternehmens

mit den zahlreichen Facetten,

zu der auch die Tochtergesellschaften

Hotelbetriebsgesellschaft Celle mit dem

Hotel Blumlage in Celle und dem Hotel

Am Kloster mit Tagescafe in Wienhausen

und das Miteigentum an der Rynio-Wohnen

KG in Bergen gehören.

Erfolgreich kann man aber auch nur sein,

wenn man auf einen Stab sehr guter

hauptamtlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

vertrauen kann. Darauf bin ich

sehr stolz, dass es in meiner Amtszeit von

fast 28 Jahren gelungen ist, an den Schaltstellen

Abteilungsleiter/innen zu haben,

die mit ihrer ganzen Kraft ihren Aufgaben

mit Erfolg und Engagement nachkommen.

Dieses gilt aber auch für die Mitarbeiter u.

Mitarbeiterinnen vom Gruppenleiter bis

zur Reinigungskraft. Von den sog. Hauptamtlichen

verdient besonders Herr Jürgen

Behrbohm erwähnt zu werden, der

als Werkstattleiter den Ausbau der Werkstatt

aus den kleinsten Anfängen heraus

bis zu seiner Verrentung im Jahr 1999 zur

heutigen Größe begleitet hat und dieses

als Vorstandsmitglied heute noch tut.

Meine beiden Assistentinnen Frau Jutta

Schmidt-Mowinkel und seit fast 17 Jahren

Frau Marina Rosenfeld bewundere ich in

besonderer Weise um ihren Langmut und

Geduld neben ihrem Können und ihrem

bedingungslosen Einsatz.

Jede meiner Stellvertretungen und Prokuristen/innen

waren für die Einrichtung

eine Bereicherung und ein Gewinn. Frau

Inge Kleeblatt war eine der herausragenden Persönlichkeiten

seit Gründung der Lebenshilfe. Sie legte gerade im wirtschaftlichen

Bereich die Grundlagen für ein gesundes Wachstum. Es

folgte eine etwas längere Vakanz und dann wirkte in diesem

Ressort bis zu seinem Ruhestand über 10 Jahre Herr Ulrich

Koop. Seit rd. 2 Jahren führt die Verwaltung Frau Heidrun Voß

mit begeistertem Engagement.

Für mich ist dieses Jubiläumsjahr auch das Jahr des Abschieds.

Ende des Jahres vollende ich das 65. Lebensjahr und bin damit

rentenreif. Ich habe dieser Einrichtung fast 28 Jahre als Geschäftsführer

gedient und dieses mit Freude und Begeisterung.

Die Begegnung mit den Menschen innerhalb und außerhalb

der Lebenshilfe sind mit Erinnerungen verbunden, die ich nie

vergessen werde. Ich nehme Abschied mit großem Respekt

vor allen Menschen, die ehrenamtlich und hauptamtlich für

und in der Lebenshilfe Celle leben und arbeiten. Ich sehe aber

sehr hoffnungsvoll in die Zukunft, denn mit meinem Nachfolger

ab 1.1.2012, Herrn Dr. Clemens Kasper, übernimmt eine

Persönlichkeit die Führung, die menschlich und fachlich die

Einrichtung auch in schwierigen Zeiten in hervorragender

Weise leiten und führen wird. Ihm zur Seite steht eine tolle, erprobte

Mannschaft. Ich sehe sehr zuversichtlich in die nächsten

Jahre und wünsche der Einrichtung und allen die in und für

sie leben und arbeiten Gesundheit, Kraft, Engagement und als

überzeugter Christ füge ich auch hinzu, dass Gottes Segen Sie

begleiten möge.

mit herzlichen Grüßen

Ihr

Reinhard Klein

Reinhard Klein

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Vorwort

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Vorwort

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

vor 50 Jahren? Was war da noch?

Der erste Mensch im Weltraum zum Beispiel; das erste deutsche

Atomkraftwerk in Bayern liefert Strom; Walter Ulbricht

verkündet im Juni 1961, dass niemand die Absicht habe, eine

Mauer zu bauen, die er dann zwei Monate später errichten

ließ; das zweite vatikanische Konzil in Rom wird eröffnet

und leitet Anpassung und Reform der katholischen Kirche

ein; John F. Kennedy wird amerikanischer Präsident; das Beruhigungsmittel

Contergan wird vom Markt genommen,

nachdem es bei einer großen Zahl von Ungeborenen zu

schweren Missbildungen gekommen war; der erste Farbfernseher

geht ans Netz …

Von vielen dieser mehr oder weniger einschneidenden Ereignisse

wissen wir das Datum gar nicht mehr, sie spielen in unserem

Leben keine oder kaum mehr ein Rolle oder sie sind

in ihren Auswirkungen teilweise zur Selbstverständlichkeit

geworden, vielleicht noch Gegenstand von Sonntagsreden

und folgenlosen Feierstunden oder ein kleiner Eintrag im Geschichtsbuch.

Ein Jubiläum gar wird wegen dieser Ereignisse

kaum gefeiert. Manches interessiert nicht mehr. Oder man

weiß es schlichtweg nicht - z.B. auch dass der Gesetzgeber

vor 50 Jahren das Bundessozialhilfegesetz verabschiedet hat,

das 2003 weitgehend in das Sozialgesetzbuch XII aufgegangen

ist. Was war daran bedeutsam? Erstmals wurde dort das

Recht auf ein menschenwürdiges Leben verankert – unabhängig

von der Erwerbsfähigkeit und Erwerbstätigkeit. Nicht

was der Mensch leistet oder geleistet hat, ist hier entscheidend,

sondern schlicht dass er Mensch ist – und er erhält

deswegen Hilfe und Unterstützung zur Teilhabe, wenn er sie

benötigt oder er in Not geraten ist.

Und dann auch: 50 Jahre Lebenshilfe Celle. Mehr als nur ein

Gedenktag oder ein willkommener Anlass für ein frohes und

großes Fest, Zeit für Gratulation? Gewiss, all das ist notwendig

und hat seine unbedingte Berechtigung: schaut man sich –

gerade, wenn man wie ich, neu hinzukommt

– die rasante Entwicklung seit 1961 an, ist Feiern, Staunen

und Anerkennung fast zu wenig an Ausdrucksformen.

Es ist aber nicht nur das Größenwachstum, das in dem Jubiläum

seinen notwendigen Ausdruck findet. Es zeigt einen

mehrfachen Wandel:

Zunächst das gewandelte Verständnis von Menschen, die in

unserer Gesellschaft aus ganz unterschiedlichen Gründen

benachteiligt und immer noch von Teilhabe ausgeschlossen

sind: nannte man sie früher vor allem „Betreute“ oder

„Schützlinge“, sehen wir sie heute viel eher als selbstbestimmte

Leistungs- oder Anspruchsberechtigte – viele sagen

dazu: Kunden. Sie wollen in größtmöglich zugestandener Eigenverantwortung

ihr Leben selbst gestalten. Dank der Unterstützung

und Dienstleistung der Lebenshilfe Celle können

sie das auch und gehen damit den Weg (und neue Wege) in

die Gesellschaft und in das Arbeitsleben (als vielleicht ihre

wichtigste Ausdruckform der Teilhabe) – und dies mehr, als

wir es uns träumen lassen.

Dr. Clemens M. Kasper

Zudem kam es in den vergangenen Jahren

zu einer Neubewertung und zu einem

neuen Selbstverständnis der ursprünglichen

„Einrichtung“ von 1961. Aus

der Anerkennung und vielleicht auch Erleichterung,

dass sich jemand für die „am

Rande der Gesellschaft“ „kümmert“, erwuchs

ein weithin anerkanntes „Sozialunternehmen“.

Es erbringt nicht nur moderne

und auf jeden zugeschnittene

„Leistungen der Eingliederungshilfe“. Es

wird darüber hinaus in der örtlichen und

überregionalen Wirtschaft und Bevölkerung

als produzierendes Unternehmen

und Erbringer von Dienstleistungen durchaus

in Anspruch genommen und wegen

seiner Leistungsfähigkeit auch geschätzt.

Und die Produkte und Dienstleistungen

sind keineswegs Nippes, Spielzeug, Bürsten

und Besen, sondern … aber lesen

Sie selbst zur Entwicklung des weitgespannten

Angebots wirtschaftlicher Betätigung

auf den folgenden Seiten.

Sich freuen über das Erreichte, sich dabei

der Bedeutung des Wandels bewusst

werden und ihn mit bescheidenem

Stolz zu feiern, ist das Eine, das das

Jubiläum motiviert und initiiert. Und

noch ein letztes scheint auf:

Das Sozialunternehmen Lebenshilfe Celle

wird und kann bei dem Erreichten keineswegs

stehen bleiben. Die Entwicklung

wird weitergehen. Das ist zunächst

von außen vorgezeichnet: Das „Gesetz

zum Übereinkommen der Vereinten Nationen

über die Rechte von Menschen


50 Jahre Lebenshilfe Celle - Vorwort

mit Behinderungen“ – die „UN-Behindertenrechtskonvention“

– verpflichtet

die unterzeichnenden Staaten – und die

Dienstleister sind davon nicht ausgenommen

– u.a. noch mehr dazu

• die behinderten Menschen in die Lage

zu versetzen, ein Höchstmaß an

Unabhängigkeit zu erreichen, um so

die volle Einbeziehung in alle Aspekte

des Lebens zu erhalten,

• ein gleiches Recht auf Arbeit auch für

behinderte Menschen anzuerkennen,

dass sie also dort arbeiten können,

wo sie es wünschen und es ihnen

entspricht;

vor allem aber werden alle verpflichtet

• eine umfassende Bewusstseinsbildung

in der gesamten Gesellschaft zu betreiben

über die Fähigkeiten behinderter

Menschen und über ihren Beitrag,

den sie für die Gemeinschaft

leisten und dabei Klischees, Vorurteile

und schädliche Praktiken zu bekämpfen!

Konkreter werden die Vorschläge und

Forderungen der Arbeits- und Sozialministerkonferenz

zur Weiterentwicklung

der Eingliederungshilfe an den Gesetzgeber

nach mehr Wahlmöglichkeiten für

behinderte Menschen, zum Entstehen

einer neuen Anbieterlandschaft, Einkauf

von Leistungen durch das Persönliche

Budget etc. Man spricht von „Herausforderungen“,

die nun zu bewältigen seien. Aber, wann war das

anders?

Und auch von „innen“ ist einer Veränderung – nicht: Neuanfang!!

– entgegenzublicken. Ich persönlich freue mich, bis

zum Ende des Jahres mich gemeinsam mit Herrn Klein darauf

vorzubereiten, in seine Fußstapfen zu treten, um seine

Nachfolge zum 01.01.2012 übernehmen zu können.

Warum ich das tue?

Die meisten Gründe sind mit den Überlegungen zum Jubiläum

selbst genannt. Das Spannungsfeld, das die Lebenshilfe

selbst umreißt, ist ein weiterer: Interessensvertreter der Leistungsnehmer

und ihrer Angehörigen zu sein und zugleich ihr

Dienstleister. Politisch nicht immer konfliktfrei, aber eben:

spannend. Und schließlich: Es ist faszinierend für Menschen

jeden Alters, die unsere Unterstützung in Anspruch nehmen,

ein Angebot vorhalten zu können oder es gegebenenfalls

noch zu entwickeln.

Insofern: herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum vom vielleicht

Dienstjüngsten; und: ich blicke zuversichtlich in die

Zukunft der Lebenshilfe Celle.

Dr. Clemens M. Kasper

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Grußwort

Verehrte Mitglieder des Vereines,

liebe Bewohnerinnen und Bewohner,

Freunde, Förderer sowie beruflich

Aktive und liebe Leser,

im Jubiläumsjahr des Vereins der Lebenshilfe habe ich den

besonderen Wunsch, mich an Sie alle zu wenden, denn ein

besonderes Fest naht: der 50. Geburtstag unserer Celler Einrichtung.

Ein großartiger Gedanke - die Gründung einer ersten

Lebenshilfeeinrichtung in Marburg im Jahre 1958 - hatte

in einem frühen Stadium - nämlich 1961 - auch Celle erreicht.

Die Geburtsstunde eines noch kleinen Vereines mit großer

Bereitschaft zum Auf- und Ausbau einer Behinderteneinrichtung

mit dem Namen und dem Gedankengut der Lebenshilfe

war gekommen. Und von Jahr zu Jahr bzw. Jahrzehnt zu

Jahrzehnt gedieh dieses Kind zur Freude aller. Vergessen wir

nicht die Mitwirkung vieler Menschen, die in 50 Jahren der

Vereinsgeschichte für den Erfolg maßgebend waren: die beruflich

oder ehrenamtlich Aktiven, die Mitglieder des Vereines

und deren Gremien, die Benutzerinnen und Benutzer

der vielfältigen Einrichtungen oder auch die Förderer und

Geldgeber aus öffentlicher und privater Hand. Vielen Dank

und eine Bitte: „Halten Sie uns die Treue.“

Mit Fug und Recht darf gesagt werden, dass die Umsetzung

des Förderzieles für alle diejenigen, die diese Angebote nutzen,

in hohem Maße und auf hohem Niveau erreicht werden

konnte. Viele Außenstehende nehmen es auch so wahr und

sind gern Besucher der Lebenshilfe. Grund genug mit ihnen

zu feiern und zugleich unserem langjährigen Geschäftsführer

Herrn Klein noch ein Highlight in seinem letzten Berufsjahr zu

bieten.

„Mehr als verdient“ hat er es allemal und deshalb richte ich

den Dank aller auch auf diesem Weg an ihn. Fast 28 Jahre

hat er den Aufbau der Lebenshilfe mit hoher Akzeptanz nach

innen und außen geprägt und die Unternehmenskultur mit

großem persönlichem Einsatz transparent und erlebbar gestaltet.

Wir freuen uns, dass auch seine Handschrift bei der

Wahl eines Nachfolgers, Herrn Dr. Kasper, mit erkennbar ist.

Ab 1.8. ist Herr Dr. Kasper - zunächst noch in leitender Anstellung

bis zum 31.12.11 - in unserer Einrichtung. Danach ist

sein Amtsantritt als Geschäftsführer vorgesehen. Ich wünsche

ihm viel Glück und einen guten Start in Celle.

Auch ich freue mich in meinem gerade begonnenen 2. Amtsjahr

als Vorsitzender des Vereines, das bevorstehende Fest

zu nutzen, um noch näher und enger mit allen Beteiligten

zusammenzukommen. Ich betrachte meine neue Aufgabe

als eine fruchtbare Fortsetzung meiner Berufszeit und Herausforderung,

in einer Sozialeinrichtung für die Erfüllung hoher

ethischer Ziele, insbesondere der Wohlfahrt der Einrichtungsnutzer,

mit allen Verantwortlichen Sorge zu tragen. Mit

63 Jahren und der Erfahrung im Umgang mit Sozialeinrichtungen

aller Art als Sparkassenvorstand und Partner fühle ich

mich - auch nach vielen Jahren der Ehrenämter bei Lobetal

und der Lebenshilfe - ausreichend vorgeprägt. Ich glaube

Kurt Wieben

viele Kontakte in Celle mit pflegen zu

können, um unseren Förderern und

Freunden als Botschafter unserer Aufgabe

präsent zu sein. Während meiner

Kontakte mit Sozialeinrichtungen habe

ich in hohem Maße das Engagement der

Beteiligten für Ihre Aufgabe, der Förderung

der Nutzerinnen und Nutzer der

Einrichtungen erfahren. Gleichzeitig

habe ich festgestellt, wie hoch die Wertschätzung

auf der Seite der Betreuten

wahrgenommen wird. Eine leitende

Kraft der Lebenshilfe sagte mir jüngst,

dass die Arbeit in der Lebenshilfe deshalb

so viel Freude bereite, weil man

mehr als in anderen Berufen von den

Menschen, die betreut werden, offen

und ehrlich „zurückerhält“. Das deckt

sich mit meinen Beobachtungen, die

durch eine mehrjährige private Förderung

und Begleitung einer Behindertengruppe

im Rahmen einer Clubarbeit für

mich erlebbar wurde. Möge uns allen

die Aufgabe der Lebenshilfe und deren

Inanspruchnahme - so wie bisher - gegenwärtig,

fröhlich und zukunftssicher

sein; dann bleibt nur noch eins: richtig

zu feiern.

Ihr Kurt Wieben

Vorsitzender des

Vereins der Lebenshilfe Celle e.V.


Liebe Leserin,

Lieber Leser

ich freue mich sehr, Ihnen hier im Namen

von Kreistag und Kreisverwaltung

die Grüße zu 50 Jahren Lebenshilfe in

Celle überbringen zu können. Der Landkreis

Celle, der Kreistag und die Kreisverwaltung

freuen sich über diesen runden

Geburtstag, denn die Bürgerinnen

und Bürger, die Kreistagsabgeordneten

sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

wissen sehr genau, was für ein

wertvoller Bestandteil unseres Landkreises

ihn feiert.

Die Lebenshilfe Celle ist heute eine der

ganz zentralen Anlaufstationen, wenn es

darum geht, kompetente Ansprechpartner

in sozialen und integrativen Fragestellungen

zu gewinnen. Und noch viel

mehr! Denn gerade Ihre praktische, ja

tägliche Arbeit vor Ort, in den Werkstätten,

in den Schulen und Gruppen trägt

so viel dazu bei, dass Menschen mit Behinderungen

und Krankheiten wie

selbstverständlich in unserer Gesellschaft

leben und arbeiten.

„Es ist normal, verschieden zu sein“ - diesen

Ausspruch können wir Ihrem Leitbild

entnehmen und die Lebenshilfe Celle

steht jetzt seit fünfzig Jahren dafür ein,

dass dies auch zur Wirklichkeit wird.

Viel hat sich in den vergangenen fünfzig

Jahren getan, die heutige Arbeit ist mit

den Anfängen von 1961 überhaupt nicht

mehr zu vergleichen. Im Vergleich kann

man aber feststellen, was sich nicht verändert

hat: dass der Mensch bei Ihnen

im Mittelpunkt steht.

Dass der Mensch im Mittelpunkt steht

und jeder seinen Platz hat: das gilt für

die Vergangenheit und großartige Entwicklung

der Lebenshilfe Celle, das gilt

für die heutige Arbeit und immer neue

Aufgaben. Und überhaupt „neue Aufgaben“...

Die Lebenshilfe ist meiner Meinung

nach ein richtig gut laufendes Unternehmen

mit einem ausgeprägten

Geschäftssinn, der seinen Bewohnern

und Kunden viel Identität mit Produkten

und Dienstleistungen anbietet. Das ist in

dieser bunten Fülle und Bandbreite sicher

ein Alleinstellungsmerkmal und immer

auch den handelnden Personen zu

verdanken. Nur einer soll mit diesem

Grußwort herausgehoben werden, denn er wird leider bald

aus der Lebenshilfe ausscheiden: Lieber Herr Klein, Ihnen

gilt unser aller Dank für Ihr Engagement und ich wünsche Ihnen

für die Zukunft alles Gute!

Wie ich den Vorankündigungen entnehme, sollen die Jubiläumstage

auch für ausgelassenes Feiern und viel Spaß Platz

lassen - „genau so ist es richtig“, erlaube ich mir als persönliche

Anmerkung, denn die Arbeit der Lebenshilfe vermittelt

immer auch viel Spaß am Leben. Für Ihre Jubiläumsfeierlichkeiten,

die nächsten fünfzig Jahre erfolgreiche Arbeit und einen

weiterhin menschlich so schönen Zusammenhalt wünsche

ich Ihnen alles Gute!

Herzlichst Ihr

Klaus Wiswe

- Landrat -

Klaus Wiswe

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Grußwort

7


50 Jahre Lebenshilfe Celle - Grußwort

Grußworte des

Oberbürgermeisters

der Stadt Celle

Ich beglückwünsche Sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

Leitung, Förderer und Unterstützer der Lebenshilfe für eine

großartige fortdauernde Leistung.

1958 wurde in Marburg die erste „Lebenshilfevereinigung für

das geistig behinderte Kind“ gegründet. Bereits drei Jahre

später gab es in Celle eine Lebenshilfegemeinschaft, die heute

auf ein 50-jähriges Jubiläum zurückblicken kann. Die Lebenshilfe

ist zum Bestandteil unseres Gemeinwesens geworden

und kümmert sich um Menschen mit Behinderung in

unserer Region mit dem Ziel der Integration in die Gesellschaft.

Integration beginnt bei der Lebenshilfe nach der Geburt durch

Angebote der Frühförderung, der Betreuung und Bildung im

Heilpädagogischen Kindergarten, in der Tagesbildungsstätte,

und folgt dem Lebensverlauf durch Angebote der beruflichen

Bildung, der Werkstatt für Behinderte, dem Rückbauzentrum

und den beiden Hotelbetrieben Blumlage in Celle und dem

Hotel Am Kloster in Wienhausen. Neben der Arbeit bietet die

Lebenshilfe zahlreiche Wohnmöglichkeiten an, vom niedrigschwelligen

ambulant betreuten Wohnen über Wohngruppen

und Wohnheime bis hin zur letzten Lebensphase, dem Seniorenwohnheim

und dem Pflegeangebot.

Neben vielen Kooperationspartnern auf Landes- und Bundesebene

ist die kommunale Partnerschaft mit der Lebenshilfe

eine wichtige, stellt sich ungeachtet aller Zuständigkeiten gerade

der Stadt doch die umfassende Aufgabe, dafür zu sorgen,

dass ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger unmittelbar zu ihrem

Recht kommen, selbstbestimmt leben können und sich hier zu

Hause fühlen. Dies gilt in besonderer Weise für behinderte

Menschen in unserem Gemeinwesen. Hier übernehmen wir

alle die besondere Verantwortung, ihnen ein normales Leben

zu ermöglichen, das sich möglichst wenig von dem der nichtbehinderten

Menschen unterscheiden sollte.

Heute wird viel über den Begriff Inklusion gesprochen. Es

geht darum, die Möglichkeiten von behinderten Menschen

in Bezug auf gesellschaftliche Teilhabechancen zu erweitern

und ihre Selbstbestimmungsmöglichkeiten denen nicht behinderter

Menschen gleichzustellen um so z. B. von vornherein

auszuschließen, dass behinderte Menschen sich ohne

Alternative in speziellen Einrichtungen betreuen lassen müssen.

Dies ist ein hoher Anspruch, auch die Lebenshilfe thematisiert

dies intensiv.

Vor 50 Jahren stellten sich solche anspruchsvollen Inklusionsdebatten

noch nicht. Da ging es zunächst darum, eine Gruppe,

die bis dahin weitgehend ihrer Rechte beschränkt und in Teilen

vernachlässigt wurde, eine Stimme zu geben und sie aus der

gesellschaftlichen Nichtbeachtung herauszuführen. So wurde

die Lebenshilfe zum Anwalt der behinderten Menschen und ist

es bis heute. Für diesen Beitrag danken wir Ihnen.

Ihre Dienstleistungen müssen am inzwischen

globalen Markt wettbewerbsfähig

sein. Es ist eine große Leistung, als Betrieb

die Aufgabe der Integration mit der

Aufgabe der marktökonomischen Produktion

erfolgreich zu verbinden. Auch

dafür sei allen Beteiligten, allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, egal auf

welcher Seite der Werkbank sie stehen,

herzlich gedankt.

Auch die Qualität der Behindertenpädagogik

konnte fachlich ausgebaut werden

und hat einen Grad erreicht, hinter den

neue Betreuungskonzepte nicht zurückfallen

dürfen. Inklusionskonzepte werden

sich daran orientieren müssen.

Dennoch gehe ich davon aus, dass bei

einer Beförderung dieser notwendigen

Debatte nicht nur die Konzepte sondern

auch die Realität in 25 Jahren beim 75.

Jubiläum anders aussehen wird. Doch

der ständige Wandel ist das Geschäft

von Menschen in sozialen Institutionen

und so wünsche ich Ihnen weiterhin

eine glückliche Hand bei allem, was sie

zukünftig beginnen mögen.

Dirk Ulrich Mende

(Oberbürgermeister)

Dirk Ulrich Mende


Wie wir wurden…

Es begann 1961 mit einer kleinen Gruppe

geistig behinderter Kinder in einer

Arztpraxis (Dr. Fritz Thies) in der Mühlenstraße

in Celle, die einige Zeit später

in Räume des alten Amtsgerichts in der

Kanzleistraße und anschließend in die

Pestalozzischule übersiedelte. 1964 konnte

die inzwischen auf rund 40 Kinder und

Jugendliche angewachsene Gruppe in das

als Tagesstätte ausgestaltete, vom Linerhaus

angemietete „Haus Hohenesch“ in

Altencelle, Alte Dorfstraße 4 einziehen.

1966 wurde in einem Anbau eine Anlernwerkstatt

eingerichtet. Die erste Werkstatt,

damals „Anlern- und Beschützende

Werkstatt“ genannt, wurde 1968 auf eigenem

Gelände der Ortsvereinigung in

Altencelle (Alte Dorfstraße 4) mit 60

Plätzen eröffnet. Aus ihr ist die heutige

von der Bundesanstalt für Arbeit (Agentur

für Arbeit) anerkannte Werkstatt für

Behinderte hervorgegangen.

1973 entstand ein weiterer Neubau mit

30 Plätzen, in dem zunächst Lehrgänge

nach dem Arbeitsförderungsgesetz durchgeführt

wurden – dem heutigen Berufsbildungsbereich

(BBB).

1976 wurde die bereits erwähnte Tagesstätte

vom Niedersächsischen Kultusminister

als Tagesbildungsstätte anerkannt …

der heutigen Comenius Schule.

Vorgeschaltet wurde 1971 ein Sonderkindergarten

für geistig- und mehrfach

behinderte Kinder … dem heutigen

„Purzelbaum“.

Um denjenigen behinderten Mitarbeitern

der Werkstatt, welche nicht mehr

bei den Angehörigen wohnen konnten

oder wollten, einen Wohn-/Heimplatz

bieten zu können, erwarb die Ortsvereinigung

1980 in der Schieblerstraße in

Celle ein zweistöckiges Gebäude mit

großzügigem Gartenland. 1983 nach ausgiebigen

Umbaumaßnahmen war das

Wohnheim endlich „BEZUGSFERTIG“.

…und was wir sind!

Die Lebenshilfe Celle hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen

mit Behinderungen jeden Alters durch Beratung, Begleitung,

Förderung und bei Bedarf mit Pflege zur Seite zu stehen.

Wir fordern und fördern Flexibilität und Innovation. Hierfür

schaffen wir eine Umgebung, die die Vielseitigkeit und die

Ideen aller Mitarbeiter und Betreuten unterstützt. Es werden

Freiräume geschaffen, um neue Projekte umzusetzen und

Lösungen zu finden. Wir möchten, dass sich dabei alle wohl

fühlen und sich durch gegenseitige Akzeptanz, Kollegialität

und Austausch untereinander auszeichnen. Wir sind uns bewusst,

dass WIR die Lebenshilfe Celle in all ihrer VIELFALT

präsentieren.

(Auszug aus unserem Leitbild)

Lebenshilfe Celle … eine Komplexeinrichtung (2011)

Hausfrühförderung

„Purzelbaum“ (Heilpädagogischer Kindergarten)

Celle und Bergen

Comenius Schule (anerkannte

Tagesbildungsstätte)

Berufsbildungsbereich (BBB)

33 Kinder

62 Kinder

80 Kinder und Jugendliche

67 junge Erwachsene

Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

zusammengefasst

555 Beschäftigte

Tagesförderstätten

Ambulant Betreutes Wohnen (ABW)

Wohnheime und

Wohngruppen (zusammengefasst)

31 Beschäftigte

52 Betreute

117 Bewohner

„große GmbH“ mit ca. 30 Millionen € Bilanzsumme

… angeleitet, gefördert und unterstützt von ca. 350 hauptamtlich

angestellten Mitarbeiter/innen.

Petra Kose

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Wer wir sind!

9


50 Jahre Lebenshilfe Celle - Chronik 1961-2011

Vom Verein zur gGmbH...

1961 Gründung e.V.: „der Verein ein Zusammenschluss von Eltern und Freunden geistig Behinderter“

„Es begann 1961 mit einer kleinen Gruppe geistig behinderter Kinder in einer Arztpraxis (Dr. Fritz Thies) in

der Mühlenstraße in Celle, die einige Zeit später in Räume des alten Amtsgerichts in der Kanzleistraße und

anschließend in die Pestalozzischule übersiedelte.“

1963 Eröffnung „Haus Hohenesch“ Förderung von 40 behinderten Kindern (Tagesbildungsstätte)

1964 Wahl des Vorsitzenden e.V. (eingetragener Verein) Dr. Helmut Kühl

1966 Anbau Anlernwerkstatt „Haus Hohenesch“

1969 Eröffnung Werkstatt und Anlernwerkstatt (mit 60 Plätzen)

1971 Umfirmierung in „Lebenshilfe für geistig Behinderte e.V.“

Neubau und Eröffnung Sonderkindergarten (mit 30 Plätzen)

1976 Anerkennung als Tagesbildungsstätte durch Nds. Kultusminister

(zurzeit 50 geistig und mehrfach behinderte Kinder)

1977 Nutzung des Gebäudes „Berggartenstraße 18 in Celle“ als Sonderkindergarten

1978 Neubau Werkstatt für Behinderte (WfB) in Altencelle (mit 45 Plätzen)

1980 Einrichtung der Fördergruppe für Schwerstbehinderte (5 Plätze)

Einrichtung der Eingangs- und Trainingsstufe

Frühförderung von Säuglingen und Kleinkindern

Kauf des „Else-Wex-Hauses“ in der Schieblerstraße (Wohnheim)

1981 Baubeginn (Erweiterung WfB)

1983 Bezug Wohnheim Schieblerstraße

1985 Anmietung des Gebäudes Jagdweg 9 als Wohngruppe

1988 das operative Geschäft übernimmt die Lebenshilfe Celle gem. GmbH

1988 Kauf des Gebäudes Jagdweg 9

Grundstücks- und Hauserwerb Wohngruppe Dasselsbrucher Straße 2

1989 Erweiterung WfB

1991 Anmietung des Gebäudes Linerhaus (Wohngruppe)

1993 Anmietung des Gebäudes Lindenstraße, Celle (Wohngruppe)

1994 Eröffnung RückBauZentrum (RBZ) in der Lindenstraße, Celle

1995 Kauf des Gebäudes (ehemalige Begegnungsstätte) in Hustedt (Wohnheim)

Neubau Verwaltungsgebäude in Altencelle, Dorfstraße 4

1996 Einrichtung des Autisten-Förder-Bereiches

1997 Eröffnung Wohnheim Dr. Helmut Kühl


1998 Einrichtung einer Arbeits-Außengruppe bei der Firma Stankiewicz, Adelheidsdorf

(40 behinderte Mitarbeiter arbeiten dort vor Ort in einer Halle)

1999 Eröffnung der Zweigwerkstatt (WfB) in Bergen

2000 Inbetriebnahme RückBauZentrum (RBZ) in Bergen

Eröffnung der Wäscherei „Altenceller Waschbär“

Dienstleistungsbereich der WfB auf dem Gelände in Altencelle

2001 Bezug der Wohngruppe in der Henriettenstraße, Bergen

Bezug der Wohngruppe im Margaretenweg, Celle

Bezug des neu gestalteten und aufgestockten Berufsbildungsbereiches

(ehemals Arbeitstrainingsbereiches)

2002 Einrichtung von Wohn-Pflegeplätzen für behinderte Menschen bei „Rynio Wohnen KG“

in Bergen (Miteigentumsanteil und Kommanditistin)

2004 Eröffnung der „Altenceller Flora“ (Floristik) Dienstleistungsbereich

der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM)

Veranstaltungsgebäude „Altenceller Flora“

Erwerb und Inbetriebnahme des Hotels Blumlage, Celle (52 Betten)

Gründung der Tochtergesellschaft „Hotelbetriebsgesellschaft Blumlage GmbH“,

Geschäftsführer: Reinhard Klein

Einrichtung eines „Containers“ für die Gartengruppe der WfbM

2007 Eröffnung der Wohngruppe Poststraße 4, Celle (2008 Umbenennung in „Robert-Meyer-Platz)

Inbetriebnahme Neubau „Tagesförderstätte“ auf dem WfbM Gelände in Altencelle

2008 Eröffnung des Neubaus eines Kooperationskindergartens gemeinsam mit der Stadt Bergen

2009 Eröffnung des HOTEL Am Kloster & KLOSTER-KAFFEE in Wienhausen

Umfirmierung in Hotelbetriebsgesellschaft Celle gGmbH

Heilpädagogischer Kindergarten wird „Purzelbaum“ (Umbenennung)

Erweiterung und Umbau der Wäscherei in Altencelle

Fertigstellung der Sporthalle auf dem WfbM Gelände in Altencelle

Kauf und Inbetriebnahme der Zweigwerkstatt in Nienhagen

2010 Heilpädagogisches Förderzentrum wird jetzt „Comenius Schule“ (Umbenennung)

Einrichtung „Bereich für Ältere“

2011 50 Jahre Lebenshilfe Celle

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Chronik 1961-2011

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Organisationsplan 1985

Unsere Organisation

1985

Lebenshilfe e.V.

Vorstand

Vorsitzender: Dr. H. Kühl, stellv. Vorsitzender: H. Horneffer

Schatzmeister: A. Sander, Arzt: Dr. K. Deckwirth

Pädagoge: K. Klütz, w. Vorstandsmitglied: W. Teckemeyer

Elternvertreter: S. Filter, Frau A. Forstner, Frau U. Kopmann

Geschäftsführung

3100 Celle, Alte Dorfstraße 4

Geschäftsführer: R. Klein

stellv. Geschäftsführerin: Frau I. Kleeblatt

Hausfrühförderung

Celle, Alte Dorfstraße 4

Sonderkindergarten

Celle, Berggartenstraße 18

Tagesbildungsstätte

Celle, Alte Dorfstraße 4

Verwaltung

Celle, Alte Dorfstraße 4

Wohnstätte

Sonderkindergarten

Tagesbildungsstätte Verwaltung u. WfB

Über folgende Dienste verfügen wir:

Ärztlicher Dienst, sozialpädagogisch/psychologischer Dienst, sprachheiltherapeutischer Dienst und arbeitsmedizinischer Dienst

Werkstatt für Behinderte (WfB)

Celle, Alte Dorfstraße 4

Feinmechanik

Papierverarbeitung

Kunststoffverarbeitung

Verpackungsarbeiten

Schalldämmstoffbearbeitung

Reparaturdienst

Eingangs- und

Trainingsbereich

Metall, Holz, Textil und

Hauswirtschaft

Fördergruppe

Wohnstätte

Celle, Schieblerstraße 27


50 Jahre Lebenshilfe Celle - Organisationsplan 2011

Gesellschafterversammlung

K. Wieben (VS), J. Behrbohm, S. Filter,

Dr. W. Leise, P. Perl, H. Remm

ORGANISATIONSPLAN

Lebenshilfe Celle gemeinnützige GmbH

Stand: 05.08.2011

Verwaltungsrat

K. Wieben, J. Behrbohm,

S. Gratzfeld, G. Höhl, S. Kassel

Geschäftsführung

Geschäftsführer: R. Klein

Prokuristin: H. Voß

Dr. C. Kasper

Betriebsarzt: Dr. Björn Sander

FASI: M. Feike

QMB: M. Klie

Sekretariat/Ass. Geschäftsleitung

M. Rosenfeld

Brandschutz: C. Kranz

Hygiene: A. Evermann

Datenschutz: T. Mentzel

Verwaltung

Leitung: H. Voß

Vertretung: R. Klein

Heilpädagogischer

Kindergarten Purzelbaum

Leitung: M. Tuchel

Vertretung: E. Linnemann

Comenius Schule

Leitung: R. Liebich

Vertretung: M. Wendt

Werkstätten für Menschen

mit Behinderungen

Leitung: H. Kübler

Vertretung: O. Kuhn

Begleitender Dienst/

Berufsbildungsbereich

Leitung: G. Wustrau

Vertretung: A. Bädke

Leistungsabrechnung/

Kostenträger

Lohnabrechnung Beschäftigte

A. Schulz - G. Koch

Kindergartengruppen

Celle: I-IX

Bergen: I

Fördergruppe I

Betriebsstätte Celle

Leitung: H. Kübler

Psychologischer Dienst

Sozialdienst

Abrechnung Werkstattleistungen

T. Mentzel - K. Thies

DV-ORG/DV-Benutzerservice

T. Mentzel

Personalwesen; Mitglieder- und

Spendenverwaltung; FSJ/BFD

M. Brandenburg - S. Giesche

Hausfrühförderung

Sicherheitsbeauftragte

B. Erfurt

Grundstufen I, II, III

Mittelstufen I, II, III

Betriebsstätte IAC

Schall-/Dämmstoffbearbeitung

Betriebsstätte Bergen

einschl. RückBauZentrum (RBZ)

Leitung: A. Braun

Berufsbildungsbereich

Tagesförderstätte

Autistenförderstätte

Gruppe mit besonderen Hilfen

Zahlungsverkehr

R. Feldermann

Kassen

K. Thies - M. Brandenburg

Finanzbuchhaltung

Rechnungsprüfung

Zahlungsverkehr

L. Mielke - U. Rieske

Oberstufen I, II, III

Abschlußstufen I, II

Betriebsstätte Nienhagen

Leitung: M. Hannemann

Bereich für ältere Beschäftigte

Hotel - und

Gastronomiedienstleistungsgruppe

Ambulant Betreutes Wohnen

Sonderaufgaben

Finanzbuchhaltung

R. Feldermann

Telefonzentrale/Schreibdienst

D. Posimowski - I. Köchy

Sicherheitsbeauftragter

T. Mentzel

Sicherheitsbeauftragter

C. Gehrke

Fachdienste

Sport, Musik,

kreative Beschäftigung

Öffentlichkeitsarbeit &

Projektkoordination

Sicherheitsbeauftragter

G. Hahn

Wohnbereich 1

Leitung: H. Schöpp

Vertretung: Hausleitungen

Wohnheim Schieblerstraße

Celle - Schieblerstraße 27

Wohngruppe Dasselsbrucherstr.

Celle - Dasselsbrucherstr. 29

Wohngruppe Jagdweg

Celle - Jagdweg 9

Wohngruppe Lindenstraße

Celle - Lindenstraße 16

Wohngruppe Linerhaus

Celle - Alte Dorfstraße 1

Wohngruppe Margaretenweg

Celle - Margaretenweg 2

Sicherheitsbeauftragte

M. Schudlik

S. Bakas

Alte Dorfstraße 4

29227 Celle

Fon 05141 997-0

Fax 05141 997-111

info@LHCelle.de

www.LHCelle.de

Wohnbereich 2

Leitung: U. Kneflowski

Vertretung: Hausleitungen

Wohnheim Hustedt

Hustedt - Wulfshornberg 2

Wohnheim Dr. Kühl

Celle, Alte Dorfstraße 4

Wohngruppe Henriettenstraße

Bergen, Henriettenstraße 11

Wohngruppe Robert-Meyer-Platz

Celle, Robert-Meyer-Platz 4

Sicherheitsbeauftragte

U. Basler (WH Dr. Kühl)

C. Meyer (WH Hustedt)

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Das sind wir!

... das ist ein Teil von uns!


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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Das sind wir!


50 Jahre Lebenshilfe Celle - Das sind wir!

Heinz Labs

Gespräch mit

Herrn Labs

Heinz Labs war über 33 Jahre

Gruppenleiter in fast allen Bereichen

bei der Lebenshilfe. Er begann

1976 in der großen Arbeitsgruppe

(jetzige Wäscherei) und

beendete sein Arbeitsleben, wie

es sich für einen Werkzeugmacher

gehört, in der Schlosserei.

Welches waren die größten Veränderungen zu Ihrer Zeit?

Die größte Veränderung war für mich im Jahr 1978. Als ich

1976 anfing, bestand die Werkstatt nur aus der großen Halle,

in der jetzt die Wäscherei ist. Damals wurden die paar Beschäftigten,

nur durch einige Trennwände geteilt, in dieser einen

Halle betreut. Alle Kollegen waren für alle zuständig. Dies

änderte sich dann 1978. In diesem Jahr wurde der Erweiterungsbau

fertig und alle Gruppenleiter bekamen eine Halle. Es

waren in der ganzen Werkstatt mit einem Mal sehr viel mehr

Beschäftigte, und vor allen Dingen war ich für meine Halle

und die Beschäftigten selbst verantwortlich. Ganz alleine Verantwortung

zu haben für „diese Bande“ war eine der größeren

Veränderungen meiner Lebenshilfezeit.

Welche war die schwierigste Situation/Zeit?

Meine schwierigste Zeit bei der Lebenshilfe war etwa Mitte

der 90er Jahre. Ich fragte mich nach mittlerweile 15 Jahren,

was ich nun wohl von Beruf bin. In meinem eigentlichen Ausbildungsberuf

hatte ich sehr lange schon nicht mehr gearbeitet.

Ich war formal gesehen ungelernt. Was war ich dann???

Ich war Gruppenleiter bei der Lebenshilfe. Das war sehr speziell!

Was wären meine Perspektiven, wenn ich nicht mehr bei

der Lebenshilfe arbeiten könnte?

Ich blieb natürlich trotzdem bei der Lebenshilfe. Mein schlechtes

Gefühl verschwand mit der Zeit.

Welche war die schönste Situation?

Meine Verabschiedung. Nicht, weil ich nun endlich in Rente

war, sondern weil meine Verabschiedung im Rahmen der Jahresfeier

unserer neuen Zweigstelle in Nienhagen gefeiert wurde.

Kurz vor meinem Ausscheiden baute ich in Nienhagen

noch die Schlosserei neu mit auf. Genau an diesem Ort eine

so schöne Feier erleben zu dürfen, die auch noch meine Verabschiedung

war, war wohl auch mein emotional schönster

Moment in den Jahren.

Haben Sie noch Kontakt zur Lebenshilfe?

Ja, ich habe nach wie vor sehr guten Kontakt zu der Fahrradgruppe;

ich wollte sie ursprünglich auch in diesem Jahr auf

ihre Freizeit nach Schweden begleiten, doch dann kam mein

Hausumbau dazwischen.

Anekdote...

Ich habe mich im Oktober 1975 auf

eine Zeitungsannonce beworben. Ich

habe dann lange nichts gehört und die

Stelle nach zweimaligem Nachfragen

eigentlich schon abgehakt. Dann hat

sich Anfang 1976 jemand von der Lebenshilfe

gemeldet und gemeint:

„Wenn ich noch Interesse an der Stelle

hätte solle ich bitte bei einem HNO-

Arzt in der Stadt vorstellig werden. Die

wissen dann schon Bescheid.“ Ich bin

dann da hin und hab mich schon gefragt

was ich denn bloß bei einem

HNO-Arzt solle, wenn ich doch aber

bei der Lebenshilfe anfangen will !?!?

Gesagt... getan… Ich bin zu dem Arzt

und wurde untersucht, allerdings auch

zu der Stelle bei der Lebenshilfe befragt.

Ich wurde dort entlassen mit der

üblichen Floskel „Sie hören dann von

uns“. Hinter den Kulissen wurde dann

das OK gegeben, woraufhin Hr. Dr.

Kühl dann zum eigentlichen Bewerbungsgespräch

einlud. Ich habe dann

auch rausbekommen, dass der Arzt

Vorstandsmitglied war und dieses Einstellungsprozedere

ganz üblich. Das

folgende Gespräch war dann scheinbar

auch so positiv, dass aufgrund der

Zeitungsannonce Hr. Stockert und ich

eingestellt wurden; …übrigens bei 56

eingegangenen Bewerbungen!

Sehr beeindruckend war der erste Elternabend

für mich. Dazu muss man

wissen, dass damals der Vorstand einmal

im Jahr noch alle Eltern, alle Mitarbeiter

und den Vorstand selbst an einen

Tisch bat. Das war dann quasi wie

eine Jahreshauptversammlung.

Hr. Dr. Kühl hat im ersten Teil der Veranstaltung

ein Jahresresümee vorgetragen,

bei dem übrigens keine Zwischenfragen

gestattet waren.

Danach musste ich mich dann der versammelten

Gesellschaft vorstellen. Als

ich das nun hinter mich gebracht hatte,

stand ein Vater eines behinderten Kindes

auf und gab mir für meine tägliche

Arbeit mit auf den Weg: „Wenn mein

Sohnemann nicht spurt dann hauen

Sie dem ordentlich welche vor die Batterie!“

Mit so einem Arbeitsauftrag

hatte ich eigentlich nicht gerechnet.

Ich wurde dann aber schnell wieder

eines Besseren belehrt. Der nächste

Vater stand dann nämlich auf und verkündete:

„Wenn Sie das mit meiner

Tochter machen, dann bekommen Sie

von mir welche vor die Batterie.“


Gespräch mit Herrn Kuhn sen.

(Techn. Leiter v. 1978-1999)

Herr Kuhn arbeitete von Januar 1978 bis

1999 bei der Lebenshilfe. Mit seinen Erfahrungen

aus dem Mühlenbau als Meister

und Techniker konnte er viel für die

technische Weiterentwicklung im Arbeitsprozess

der Werkstatt tun. Die vorhandenen

Kontakte zu heimischen Unternehmen

verschafften der Lebenshilfe

einige Aufträge. Zwischenzeitlich hatte

Herr Kuhn auch den Posten des Arbeitssicherheitsbeauftragten

eingenommen.

Noch heute ist Herr Kuhn ein Mitglied

der Tischtennismannschaft der Lebenshilfe

und übernimmt auch gern mal das Filmen

bei unseren internen Veranstaltungen.

In welchen Bereichen haben Sie bei

der Lebenshilfe gearbeitet?

Von Januar 1978 bis 1985 habe ich als

Gruppenleiter in verschiedenen Hallen

gearbeitet. Danach war ich als Technischer

Leiter tätig.

Am Anfang habe ich in einer Gruppe gearbeitet,

die Lötarbeiten für Telefunken

gemacht hat. Diese Arbeit, die einen

sehr großen Anteil für die gesamte Werkstatt

bedeutete, brach aber nach nicht

sehr langer Zeit ein. Ich habe dann als

einfacher Gruppenleiter meine alten

Kontakte ausgepackt und mich nach Arbeit

bei Firmen wie Wasa und Stankiewicz

erkundigt. Heute wäre das wohl

gar nicht mehr möglich. Es gab trotzdem

immer mal wieder Zeiten, in denen wir

wenig zu tun hatten. Ich habe dann angefangen

Bastelarbeiten im Holzbereich

anzubieten. Dafür habe ich Material von

zuhause mitgebracht. Sehr bald allerdings

war den Beschäftigten die Bastelarbeit

nicht mehr genug. Die wollten

richtig was produzieren und nicht nur

Deko für die Liebsten daheim.

Bis der erste Sozialarbeiter eingestellt

wurde, haben wir diesen ganzen Bereich

auch noch mit übernommen.

Ab 1985 war ich dann als Technischer

Leiter ganz offiziell auch dafür zuständig,

Aufträge für die Lebenshilfe zu aquirieren.

Mein Motto bei den Gesprächen

mit den Firmen war immer: „Wir können

fast alles, aber lasst uns ein wenig Anlaufzeit“. Ich habe auch

gern einmal für eine gewisse Anfangszeit kostenlos für einen

Auftrag gearbeitet, wenn ich der Meinung war, wir können

den Kunden so am besten von unserer sehr guten Qualität

überzeugen. Allerdings habe ich auch immer sehr schnell

abgeblockt, wenn ich merkte, da will uns jemand nur ausnutzen.

Den Firmen die Anfangsbauchschmerzen nehmen, um mit

einer Behinderteneinrichtung zusammen zu arbeiten, war

immer mein Ziel. Es gab die Zusammenarbeit mit einer Celler

Firma der Kunststoffverarbeitung. Einige Aufträge liefen

schon, doch mit einem Mal bekamen wir keine mehr. Nach

einiger Zeit kam der gleiche Auftraggeber zu uns zurück und

bat um eine neue Zusammenarbeit. Für diesen Auftrag, der

viel größer war als damals, organisierte ich alles Nötige. Es

war wirklich kein geringer Aufwand. Kurz vor dem vereinbarten

Beginn der Arbeit musste mir diese Firma mit sehr

schlechtem Gewissen absagen. Der sehr lukrative Auftrag

kam für die Lebenshilfe nicht zustande, alle Vorarbeit war

umsonst. „Kein Problem“, habe ich der Firma signalisiert,

„vielleicht klappt es zu einem späteren Zeitpunkt mal wieder.“

Ich hatte die Hoffnung, dass so ein fairer und unkomplizierter

Umgang mit Kunden sich rumspricht und die beste Werbung

für die Lebenshilfe ist.

Anekdote

Gerhard Kuhn

Eine im Nachhinein lustige, aber damals gar nicht so

lustige Geschichte passierte während eines Betriebsausfluges

ans Steinhuder Meer. Es wurde eine Bootsfahrt

unternommen und natürlich auch die Insel Wilhelmsstein

erkundet. Bei der Rückkehr in Steinhude

fehlte dann ein Beschäftigter. Wir riefen gleich auf der

Insel an. Dort wusste man schon Bescheid und erklärte,

dass der Rücktransport schon organisiert wäre. Ein

Sportsegler nahm den Beschäftigten mit zurück. Noch

mal Glück gehabt. Natürlich wurde die Sache in Celle

bekannt. Es gab ordentlich Ärger und ich glaube, ich

habe dafür auch eine Abmahnung von Hr. Klein bekommen.

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Das sind wir!

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Das sind wir!

Wer war zu Ihrer Zeit der Vorgesetzte?

Ich kann mich an viele Chefs erinnern...

Herr Masurat, der hatte nur einen Arm;

Herr Klein, dann war da noch Herr Behrboom,

Vertreter war Herr Kuhn. Aber

der Senior, nicht der von heute.

Jetzt ist Herr Kübler Leiter der Werkstatt

und Herr Kuhn Junior hilft ihm.

Welche war die schwierigste Situation/Zeit?

Keine!

Interview mit

Friedrich-Wilhelm Wilke

(Bewohner WH Hustedt)

In welchen Bereichen haben Sie bei der Lebenshilfe

gearbeitet?

Ich arbeite seit 1971 in der Lebenshilfe Altencelle und ich

war in einigen Gruppen unter anderem bei:

Frau Aßmann, Hans-Werner Filter (Eisen), Herr Kastern (Holz),

da habe ich viele Schildkröten ausgesägt. Die hängen heute

noch in meinem Zimmer.

Herr Homann (Telefunken), Frau Radusch, Frau Kupfer, Frau

Brüggemann, Frau Jabur, Herr Dimel (Wasa)

Seit Juni 2010 lebe ich im Wohnheim Hustedt in einem schönen

Einzelzimmer. Seit dem arbeite ich auch in der Werkstatt

in Bergen.

Es gefällt mir gut in der Lebenshilfe.

Welches waren die größten Veränderungen zu Ihrer

Zeit?

Dass die Lebenshilfe immer größer wurde und Mitarbeiter

und Gruppenleiter in andere Abteilungen gingen.

Welche war die schönste/lustigste Situation?

Meine Ehrung zur 40jährigen Betriebszugehörigkeit.

Und dass ich ins Wohnheim gezogen

bin. Da macht man schöne Ausflüge

und fährt in den Urlaub.

Auch der Wechsel in die WfbM Bergen

war gut. Da ist es nicht so groß und leiser,

weniger Leute.

Sonst hat Wilhelm noch erzählt...

Früher wurde ich von einem kleinen roten

Bus zur Arbeit gefahren und wieder

zurück. Später war es dann ein grauer

VW-Bus. Irgendwann kam dann die Firma

Sonnenschein. Heute fahre ich mit

einem großen weißen Brokmann-Bus

zur WfbM nach Bergen.

Dann erinnere ich mich an eine Freizeit

mit der Arbeit. Die war schön. Der Ort

hieß Hützel.


Gelände Altencelle

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Hier sind wir!

Wohnheim Dr. Kühl

Wohngruppe Linerhaus

Wohnheim Schieblerstraße

Wohngruppe Jagdweg

Wohntrainingsgruppe

Dasselsbrucher Straße

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Altencelle


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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Altencelle


50 Jahre Lebenshilfe Celle - Hier sind wir!

Wohnheim Hustedt

Werkstatt Nienhagen

Werkstatt + RBZ Bergen

Bergen

Wohngruppe

Henriettenstraße, Bergen

Celle

KLOSTER

KAFFEE


Celle

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Werkstatt

KLOSTER

KAFFEE

Mit uns arbeiten heißt:

Sie nehmen unsere Dienstleistungen auf höchstem Niveau in Anspruch und schaffen gleichzeitig ein Stück

soziale Gerechtigkeit. In unseren Werkstätten nehmen Menschen mit Behinderungen am Erwerbsleben teil

und erwirtschaften einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft.

Unsere Werkstätten in Celle und Bergen sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008, außerdem sind wir

ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb!

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Begleitender Dienst

So selbstständig

wie möglich,

so unterstützt

wie nötig!

Mit uns arbeiten...

... mit uns leben!

In unseren Werkstätten wird nicht nur fleißig gearbeitet,

nein auch arbeitsbegleitende Maßnahmen

im kreativen, musischen und sportlichen Bereich

spielen im Werkstattleben der Beschäftigten eine

große Rolle.

Gemeinsame Interessen, Freundschaften und Partnerschaften

werden gefördert und gepflegt.

Eine individuelle Förderung der Persönlichkeit gewährleisten

wir durch das Angebot von Arbeit und

arbeitsbegleitenden Maßnahmen, für deren Durchführung

Mitarbeiter im Gruppen- und Sozialdienst

verantwortlich sind.

Nur dadurch können wir unseren Auftrag der Eingliederung,

der Inklusion von behinderten Menschen

in die Gesellschaft gerecht werden, und unser

Leitbild wird mit Leben erfüllt.

Unsere Freizeiten führen

... an die Nordsee

... in den Harz ... nach Norwegen,

... nach Mallorca ... nach Bulgarien ...

Kinderfreizeit an der Nordsee

Freizeit auf Mallorca

Wir in der Lebenshilfe wollen:

ä zusammen arbeiten

ä gute Leistungen erbringen

ä gefordert und gefördert werden

ä miteinander lernen

ä selbstständig sein

ä uns wohl fühlen

ä dazugehören

Freizeit in Eckernförde


Disco mit Loona 2011 Disco Abenteuerland 2010

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Freizeitaktivitäten

Oldie Café

Bereich für Ältere

Faschingsfeier

Sport in unserer neuen Halle

Sport in unserer neuen Halle

Betriebssport, z.B. Tischtennis...

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Vom Betriebssport ...

1981

Vom Betriebssport ... zu den

Special Olympics!

Hans-Walter Glomm holt zweimal Gold für Deutschland!

Mit großer Begeisterung begrüßten die Mitarbeiter der Lebenshilfe

Celle ihren Kollegen Hans-Walter Glomm auf dem

Langenhagener Flughafen. Der hatte zwei Gold-Medaillen

im Gepäck: Bei den Special Olympics World Games 2011 in

Athen erkämpfte sich Hans-Walter den Spitzenplatz der

Tischtennisspieler ab 50 Jahre im Einzel und im Doppel.

Der Fünfzigjährige reiste als einer von fünf Tischtennisspielern

aus Deutschland zu den Spielen. Rund 7.000 Athleten

traten dort in 21 Sportarten zum Wettbewerb an. Der Weg

zur Olympiade führte für den Tischtennisspieler über mehrere

Qualifikationsspiele und einen Sichtungslehrgang. Im Jahr

2010 erkämpfte er sich bei den Nationalen Spielen in Bremen

den 1. Platz in seiner Altersklasse. Er spielte in der

stärksten Leistungsklasse. Damit hatte sich Hans-Walter

Glomm für die Internationalen Sommerspiele vom 25. Juni

bis 4. Juli 2011 in Athen qualifiziert.

Vom Flughafen ging es danach direkt zur Lebenshilfe Celle,

wo die Werkstätten ihrem Olympia-Helden von Athen einen

großen Empfang bereiteten. Unter großem Applaus wurde

Hans-Walter zurück in der Heimat begrüßt. Viele Beschäftigte

unterbrachen die Arbeit, um ihren Helden zu feiern, der

müde, aber glücklich den Rummel genoss.

Auch Geschäftsführer Reinhard Klein

ließ es sich nicht nehmen, bei einem

kleinen Empfang Hans-Walter persönlich

zu gratulieren und ein Präsent der

Lebenshilfe zu überreichen.

Nach einer mehrtägigen Verschnaufpause

stand dann ein Empfang und eine Ehrung

durch den Celler Oberbürgermeister

Dirk-Ulrich Mende im Alten Rathaus

an. Hans-Walter durfte sich in das Gästebuch

der Stadt Celle eintragen und erhielt

ein Geschenk.

Trainer und Kollegen sind gleichermaßen

stolz auf seine Leistung. Hans-Walter

trainiert mehrmals pro Woche in der

Lebenshilfe und im Verein SV Scheuen.

Dort ist er als ruhiger und disziplinierter

Spieler bekannt. Bevor es zu den Spielen

in Athen ging, gab es eine intensive Vorbereitung

mit Lehrgängen in Deutschland

und Trainingslager auf Korfu. Nach

all der Aufregung steht jetzt erst einmal

Erholung an. Hans-Walter hat viele neue

Eindrücke zu verarbeiten. Schließlich ist

er Sieger bei der weltweit größten, vom

IOC offiziell anerkannten Sportbewegung

für Menschen mit geistiger und

mehrfacher Behinderung.

Anke Günster


2011 - Echt?

50 Jahre Lebenshilfe Celle - ... zu den Special Olympics!

Empfang in der Altenceller Flora

Eintrag ins Gästebuch der Stadt Celle mit OB Mende

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Arbeitsplätze

Werner Grünig 1985 und 2011 beim Verladen!

Reinhard Meyer 1981 und 2011 bei der Arbeit!


Rüdiger Neumüller 1976 und 2011

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Arbeitsplätze

Rüdiger Horodyski „Hugo“ 1978 und 2011

1995 Neueröffnung „Altenceller Waschbär“ 2000

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Kindergarten Purzelbaum

Kinder brauchen den Kontakt zu anderen Kindern,

auch schon im frühen Alter!

Im Kindergarten hat Ihr Kind diese Kontakte jeden

Tag, und es kann Erfahrungen machen, die es zu

Hause nicht sammeln kann.

Darüber hinaus bietet der Kindergarten zahlreiche

Aktivitäten, zum Beispiel Ergo-, Musik- und Sprachtherapie,

Reiten, Krankengymnastik, Ausflüge...

All das fördert die Entwicklung und stärkt die Persönlichkeit

Ihres Kindes.

Wir möchten die Voraussetzungen für ein zunehmend

selbstbestimmtes Handeln der Kinder schaffen.


anerk. Tagesbildungsstätte

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Comenius Schule

„Allen, Alles, zu lehren.“… formulierte

unser Namensgeber Johann Amos Comenius

bereits im Jahr 1657 in seiner Didactica

Magna. Hiermit galt er als Vordenker

für das Recht auf Schule und

Lehre auch behinderter Menschen. Dieser

Tradition sieht sich die Comenius

Schule der Lebenshilfe Celle in besonderer

Weise verpflichtet.

Diese Jahrgangsstufen werden in der Regel jeweils 3 Jahre

durchlaufen. Für schwerst-mehrfach-behinderte Schülerinnen

und Schüler mit besonders hohem Pflege- und Ruhebedarf

haben wir eine Förderklasse eingerichtet. Unter Berücksichtigung

ihrer körperlichen und psychischen Belastbarkeit

werden sie in den Schulbetrieb integriert.

In unserer Schule durchlaufen die Schülerinnen

und Schüler ihre 12-jährige

Schulzeit in vier Jahrgangsstufen:

Grundstufe

Oberstufe

Mittelstufe

Abschlussstufe

Die Klassenstärken liegen zwischen 6 und 8 Schülern. Diese

werden in jeder Klasse von zwei Lehrkräften unterrichtet. In

unserer Schule unterrichten Lehrer, Dipl.-Pädagogen, Dipl.-

Heilpädagogen, Heilerziehungspfleger und Erzieher. Sprachförderung

wird bei uns GROSSGESCHRIEBEN. Eine Sprachtherapeutin

begleitet und fördert unsere Schülerinnen und

Schüler.

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Berufsbildungsbereich

Gemeinsam (er)leben...

... gemeinsam (er)lernen!

Im Berufsbildungsbereich (BBB) werden junge Menschen

mit Behinderung durch Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation

gefördert.

Zur Teilnahme am Arbeitsleben stellen wir ein breit gefächertes

Arbeitsangebot bereit. Unsere pädagogischen und sozialen

Förder- und Bildungsmaßnahmen sind an den individuellen

Bedürfnissen der Beschäftigten ausgerichtet. Es gehört zu

unseren Zielen, die Lebensqualität unserer Teilnehmer zu

verbessern.

Wir vermitteln unseren Beschäftigten die Grundvoraussetzungen

für den Übergang in die Werkstatt für Menschen mit

Behinderung (WfbM), den Wechsel in eine weiterführende

Reha-Maßnahme, auf die Außenarbeitsplätze, Praktikumsplätze

oder auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die Lebenshilfe Celle gGmbH bietet folgende Fachkurse

im Berufsbildungsbereich:

• Arbeitsgruppe - Allgemeine Montage / Verpackung

• Arbeitstrainingsgruppe -

Einfache Montage- und Verpackungsarbeiten

• Holzbearbeitung

• Metallbearbeitung

• Hauswirtschaft und

lebenspraktische Fertigkeiten

• Gartenbau und Kreative Gestaltung


Beförderung 1968 Beförderung 1971

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Beförderung

Beförderung 1984

Beförderung seit 1987 Sonnenschein z. Zt. 65 VW-Busse

Für die notwendigen Hilfen gab es in jedem Bus

eine angeleitete Begleitperson...

... heute gibt es Spezialhebelifts für Rollstuhlfahrer!

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Leben & Wohnen

Stadtnah wohnen

Wohnheim Schieblerstraße, Celle

Eröffnet im November 1983

Wohnen im Grünen

Wohnheim Hustedt, Celle

Eröffnet im April 1995

Wohntrainingsgruppe

Wohngruppe Dasselsbrucher Straße, Celle

Eröffnet im Juni 1988

Leben &

Wohnen

Wohnen stadt- und arbeitsplatznah

Wohnheim Dr. Helmut Kühl, Celle

Eröffnet im August 1997

Leben im Herzen der Stadt

Robert-Meyer-Platz, Celle

Eröffnet im September 2007


Wohngruppe Jagdweg

Jagdweg, Celle

Eröffnet im Februar 1985

in der

Lebenshilfe

Wohngruppe Linerhaus

Alte Dorfstraße, Celle

Eröffnet im Juli 1991

Wohngruppe Lindenstraße

Lindenstraße, Celle

Eröffnet im April 1993

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Leben & Wohnen

Wohngruppe Margaretenweg

Margaretenweg, Celle

Eröffnet im Mai 2001

Leben in der Mitte von Bergen

Henriettenstraße, Bergen

Eröffnet im Januar 2001

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Leben & Wohnen ...

Wohnen heißt zu Hause sein

Im Jahr 1983 eröffnete die Lebenshilfe Celle ihr erstes Wohnheim

in der Schieblerstraße mit 21 Plätzen. Bis heute sind 2

Wohnheime, 1 Wohntrainingsgruppe sowie 6 Wohngruppen

dazu gekommen, sodass die Lebenshilfe Celle mittlerweile

über 123 Wohnplätze in gemütlicher Atmosphäre verfügt.

Ergänzt wird das Angebot durch das ambulant betreute

Wohnen sowie, in Kooperation mit Rynio-Wohnen KG, Senioren-

und Pflegeplätze.

In den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe Celle können

geistig und körperlich beeinträchtigte Menschen im erwachsenen

Alter aufgenommen werden. Ein Heimplatz ist fest an

die Arbeit in der Werkstatt für behinderte Menschen gekoppelt.

In den Wohnheimen sowie der Wohntrainingsgruppe

findet in Zusammenarbeit

mit der Werkstatt eine „Rund um

die Uhr“ Betreuung statt. In den Wohngruppen

beträgt die Betreuungszeit ca.

5-6 Stunden täglich.


Wohnheim Schieblerstraße

50 Jahre Lebenshilfe Celle - ...in der Schieblerstraße

Jeder zu Betreuende bewohnt ein Einzelzimmer

und wird durch pädagogisches

Fachpersonal individuell angeleitet,

unterstützt und gefördert.

Dazu gehören unter anderem:

ä Förderung der Selbstständigkeit

und Eigeninitiative

ä Förderung des Sozialverhaltens

ä Hilfe zur persönlichen Lebensgestaltung

ä Anleitung und Hilfe bei der Vermittlung

von Außenkontakten und Umwelterfahrungen

ä Beobachtung und

Beachtung von Gesundheit, Ernährung,

Körperpflege und witterungsgerechter

Kleidung

ä Eine abwechslungsreiche und

interessante Freizeitgestaltung

ä Gestaltung der Urlaubszeiten

ä Betreuung im Krankheitsfall

ä Wahrung der Intimsphäre

Das ambulant betreute Wohnen ist ein

Angebot an Menschen mit Behinderungen,

die vorübergehend, für längere Zeit

oder auf Dauer nur mit Hilfe zur selbstständigen

Lebensführung fähig sind. Einzelpersonen, Paare

oder Familien leben in gemieteten Wohnungen und erhalten

ambulante Hilfe zur Bewältigung der alltäglichen Aufgaben,

die das eigenständige Wohnen betreffen. Die Betreuung erfolgt

in der Regel durch wöchentliche Besuche und wird

durch gemeinschaftliche Unternehmungen ergänzt.

Ein neuer Bereich erschließt sich unseren Senioren, die das

Rentenalter erreicht haben und Behinderten, die bereits frühzeitig

deutliche Abbauerscheinungen zeigen. Hier vermitteln

wir als Kommanditist der Rynio-Wohnen KG in Bergen Altenoder

Pflegeheimplätze. Es wird eine alters- und behindertengerechte

Betreuung gewährleistet. Die Nähe zur WfbM Bergen

ermöglicht eine stundenweise Beschäftigung in unserer

Werkstatt.

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50 Jahre Lebenshilfe Celle - Hotels und Kaffee

Normalität durch Begegnung…

…ungewöhnliche Projekte

…Hotelbetriebsgesellschaft Celle

Wir in Celle wollen zeigen, dass wir mit

unserer Einrichtung ein Teil der Gesellschaft

sind… wie leistungsfähig und leistungsbereit

Menschen mit Behinderungen

sein können. Deshalb wagten wir

uns auch an die ungewöhnlichen Projekte


Hotel Blumlage

HOTEL Am Kloster

KLOSTER-KAFFEE

2004 erwarb die Lebenshilfe Celle das

Stadthotel „Hotel Blumlage“ in Celle.

Dieses Projekt lief so gut an, sodass sich

unser Hotel bereits nach kurzer Zeit zu

den TOP 500 Hotels, Pensionen und

Gästehäusern zählen konnte.

Aufgrund der guten Erfahrungen mit

dem Hotel Blumlage eröffnete die Lebenshilfe

Celle dann 2009 das Landhotel

„HOTEL Am Kloster“ sowie das

„KLOSTER-KAFFEE“ in Wienhausen.

In beiden Hotels und dem KAFFEE kümmern

sich Menschen mit und ohne Handicap

gemeinsam um das Wohl der

Gäste. Die behinderten Mitarbeiter werden

durch ihre Arbeit in den Hotels / im

KAFFEE nicht nur in den Arbeitsmarkt

integriert, sondern auch fast überall eingesetzt.

Viele Gäste sind überrascht angesichts

der Qualität, die dort angeboten

wurde und wird.

„Wir wollen mit Qualität werben, nicht

mit Behinderten“… Zitat Reinhard Klein

(Geschäftsführer)


Celle

50 Jahre Lebenshilfe Celle - Hotels und Kaffee

KLOSTER

KAFFEE

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Über uns...

Wir haben noch mehr zu bieten.

Lebenshilfe Celle gGmbH ... eine Komplexeinrichtung!

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Hausfrühförderung

Heilpädagogischer Kindergarten „Purzelbaum“

Kooperativer Kindergarten Bergen

Heilpädagogisches Förderzentrum „Comenius Schule“

Werkstatt für Menschen mit Behinderungen

Dienstleistungsbereiche WfbM Altenceller Flora

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