Albvereinsblatt_2011-03.pdf

Ermsgaufamilie

pelbuchstaben haben. Erschweren kann man den Ratevorgang,

indem man verwirrende Beispiele nennt: Otto mag

Wasser, aber keinen Sprudel, Otto mag die Sonne, aber

keinen Regen, Otto mag den Himmel, aber keine Wolken.

Die Pausen kann man auf ganz unterschiedliche Weise nutzen:

Man kann zum Beispiel kleine Spiele machen wie das Krabbenspiel:

Alle Teilis sind Krabben und bewegen sich auf

allen Vieren fort. Der Bauch zeigt nach oben und der Po

nach unten. Ziel dieses Spiel ist es, alle anderen Krabben

zum Fallen zu bringen und am Schluss der einzige zu sein,

der noch steht. Während des Spiels darf man sich gegenseitig

die Arme und Beine wegziehen, aber nicht schlagen.

Ulrike Maier

Gruppen- und Actionspiele

»Für´n Appel und´n Ei«: Die Teilnehmer/-innen bekommen

einen Gegenstand, den sie in der Stadt oder bei Wanderern

eintauschen müssen. Durch mehrfaches Tauschen

kann man bessere Dinge bekommen, die nachher evtl. zu

einem Sieg führen.

»Blindes Vertrauen«: Bei diesem Spiel gehen die Teilis paarweise

zusammen. Einem Partner werden die Augen verbunden,

der andere führt ihn dann über einen gewissen

Zeitraum, bzw. eine gewisse Distanz. Wichtig hierbei ist es,

dass man den Kindern deutlich macht, welche Verantwortung

sie dabei übernehmen (»Ihr seid die Augen des Anderen«)

und welches Vertrauen notwendig ist, sich einem

Partner völlig auszuliefern. Ein Bruch dieses blinden Vertrauens

kann schwerwiegend sein.

Das Spiel kann natürlich auch in der Pause auf einem Spielplatz,

auf einer Wiese etc. durchgeführt werden.

Weitere Spielideen unter: www.abenteuerprojekt.de/in

dex.php

www.spiele.j-crew.de/wiki/ Kategorie:Jungschar

www.jugendrotkreuz.at/fileadmin/jugend/Spielesammlung

_09.pdf

Bastian Becker

Slacklining

Da man ja leider nicht immer genug Zeit zum Wandern hat,

muss man sich gelegentlich eine andere, weniger zeitaufwendige

Outdoorbeschäftigung suchen. Im Idealfall kann

man natürlich auch das, was man dabei trainiert, dann auch

noch auf der nächsten Tour gebrauchen. Was ist also naheliegender,

als es mal mit Slacklining zu versuchen. Das

macht nämlich jede Menge Spaß und schult dabei auch

noch den Gleichgewichtssinn.

Beim Slacklining handelt es sich um eine recht neue Trendsportart,

bei der man auf einem Schlauch- oder Gurtband

balanciert, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt

wird. Der Unterschied zwischen Slacklining und dem

normalen Balancieren (z. B. auf dem Drahtseil) besteht darin,

das die Slackline sich unter dem Slackliner dehnt. Das

macht das Slacklinen schwerer, aber auch spaßiger.

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