Albvereinsblatt_2011-03.pdf

Ermsgaufamilie

Musik- und Tanzgruppe Ostrc aus Kroatien auf dem Marktplatz

(oben). Im Zeichen der Harfe: Máire Ni Chathasaigh, Irland, und

Robin Huw Bowen, Wales (links).

ren Lebensunterhalt mit Harfenspiel und Gesang verdienten.

Auch war die Harfe ein wichtiges Rhythmusinstrument,

als Begleitinstrument zu Geige und Schalmei. Einen Überblick

über das Harfenspiel in anderen Ländern und Regionen

gab es auf dem Landesfest. Denn nonstop war auf

drei Bühnen in Riedlingen etwas geboten, auf dem Marktplatz,

dem Wochenmarkt und dem Weibermarkt.

Uli Hempel

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Das Folklore Ensemble Ostrc aus Rude bei Samobor in

Kroatien brachte ein wunderbares Tamburiza-Orchester

und traditionelle Tänze und Gesänge mit. Flinke Finger waren

allen Harfenisten gemeinsam: Máire Ni Chathasaigh

spielte auf der irischen Harfe traditionelle Tänze aus ihrer

Heimat, Robin Huw Bowen auf der besonderen walisischen

Triple-Harfe mit drei Saitenreihen. Zusammen mit Musikanten

der Frommener, aber auch solo spielte Hanna Brinkmann

auf ihrer Harfe. Alle waren beim Landesfest mit von

der Partie, auch das Duo Bajatz, Andrea und Gerhard Ehrlich

aus Böhmen, war dort zu hören.

Besonders eindrucksvoll war das Konzert der Volkstanzgruppen

und der Harfenspieler am Samstagnachmittag in

der Riedlinger Stadtkirche. Abends wurde beim Danzfescht

das Tanzbein geschwungen. Einen weiteren besonderen

Höhepunkt des Landesfestes bildete das zweistündige Harfenkonzert

der internationalen Künstler im Kreuzgang des

Kapuzinerklosters am Sonntag.

Annette Müller

Erste Landesfest-Wimpelwanderung 2011

Im Laufe der Zeit ein Netz über das Vereinsgebiet des

Schwäbischen Albvereins zu spannen, diese Idee präsentierte

der Vorsitzende der OG Bad Urach, Eugen Kramer,

zum Abschluss der Hauptversammlung 2010 in Bad Urach.

Die jeweiligen Veranstaltungsorte des Landesfestes wandernd

miteinander zu verbinden, war sein Wunsch. Darüber

hinaus sah er darin eine gute Möglichkeit, in der Öffentlichkeit

auf den Schwäbischen Albverein aufmerksam

zu machen, auf einfache Weise für das Wandern in der

Gruppe zu werben und Kommunikation und Verbindung

unter den einzelnen Ortsgruppen zu ermöglichen und zu

fördern. Das Zusammengehörigkeitsgefühl und der Austausch

von Informationen werden verstärkt. Dadurch kön-

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