Albvereinsblatt_2011-03.pdf

Ermsgaufamilie

SCHWÄBISCHER

ALBVEREIN

AKTIV

OG Eningen u. A. Nach dem lang erwarteten Landregen

schien am Himmelfahrtstag wieder die Sonne, als sich

die Gruppe von 15 Kindern und 15 Erwachsenen (darunter

zahlreiche Gäste) am Abzweig zur Wittlinger Steige

im Seeburger Tal trafen, um auf Rulamans Spuren zu

wandern. Wanderführer Hermann Walz las beim ersten

auf keinem in ganzer Länge. So hatte Wanderwart Johannes

Burkhardt die Idee, den HW7 in 12 Etappen –

zuerst als Tageswanderungen, mit zunehmender Entfernung

als Mehrtagesfahrten – zu entdecken. Als erste

Etappe ging es im März 2009 von Lorch nach Göppingen

und im Mai diesen Jahres von Wilhelmsdorf aus in

Halt unter einer Felsengrotte Zitate aus dem Roman »Rulaman«

von David Friedrich Weinland. Der steile Aufstieg

zur Tulka Höhle (Schiller Höhle), vorbei an aufragenden

Felsen im dichten Buchenwald, war für Kinder und Erwachsene

ein Erlebnis. Spannend wurde es, als die jungen

Wanderer, bewaffnet mit Stirn- und Taschenlampen,

in die finstere Höhle kletterten um dort Schätze in Form

von Schokolademünzen zu suchen. Die Farben und Formen

der feuchten Kalksteine im Inneren waren beeindruckend.

Lehmverschmiert, aber wohlbehalten kamen

alle wieder ans Tageslicht. Die Wanderung wird im Rahmen

des Programms des Ortsjugendrings Eningen in den

Sommerferien nochmals angeboten.

hw

drei Tagen Friedrichshafen. Als Wanderführer standen

dem Wanderwart Michael Burkhardt, Ingeborg Niebel,

Gerlinde Noack und Klaus Weber zur Seite und erkundeten

teils »abwegige« Routen, wenn zu viel Asphalt die

Wanderfreuden zu dämpfen drohte. Leider spielte das

Wetter öfter nicht mit, und man taufte den Hauptwanderweg

zeitweise in »Hochwasserweg« um, was dem Gesamterlebnis

HW 7 mit seinen Natur- und Kulturschätzen

am Ende aber keinen Abbruch tat.

Gerlinde Burkhardt

OG Rutesheim. Unser Sonntagsausflug im Juni führte

uns weit zurück in die Vergangenheit zur Zeit der römischen

Besatzung. Bekanntlich hielten die Römer große

Teile des heutigen Deutschland und Frankreich (einschließlich

eines berühmt gewordenen gallischen Dorfes)

lange Zeit besetzt und hinterließen ihre Spuren. Etliche

davon kann man u.v.a. auf dem Gebiet der heutigen

Stadt Welzheim besichtigen, was wir denn auch unter

kundiger Führung des in der Montur eines römischen Legionärs

erschienenen Fremdenführers ausgiebig taten.

Helm, Kettenhemd, Speer (Pikum) und Schild vermittelten

uns einen lebhaften Eindruck davon, wie die römischen

Legionäre seiner Zeit bekleidet waren. Mit der historischen

Schwäbischen Waldbahn fuhren wir von Schorndorf

nach Welzheim, von wo wir zum Ostkastell wan -

derten. Unser Fremdenführer zeigte uns unterwegs nicht

nur jedes am Weg gelegene Relikt aus römischer Zeit,

sondern gab uns auch tiefe Einblicke in das Wesen und

Wirken der damaligen Besatzer. Karl-Heinz Katz

OG Schnaitheim. Im April machte sich eine Wandergruppe

der OG auf den Weg, die Hausener Wand (bei

Bad Überkingen) zu ersteigen. Bei schönstem Wetter

OG Fellbach. »Lay down!«, »Way way way!« Diese und

andere Kommandos und Pfiffe bekamen die 34 Wanderer

der OG zu hören, die am 10. April bei schönstem

Frühlingswetter zu ihrer Wanderung in die Berglen aufgebrochen

waren. Die Kommandos galten den beiden

schwarz-weißen Border-Collies von Anja Dettling, mit

denen sie eine Gruppe von Schafen in Schach hielten und

sozusagen nach ihrer Pfeife laufen ließen. Diese Hütevorführung

auf den Wiesen von Öschelbronn mit herrlichem

Blick über die Bilderbuch-Landschaft der Berglen

war der Höhepunkt der vierstündigen Wanderung von

Rudersberg über Öschelbronn, Bürg, Schulerhof und Höfen

nach Winnenden. Allerliebst war auch das gute Dutzend

neugeborener brauner Lämmer - ja, braun kommen

sie bei dieser Schafrasse zur Welt, und als erwachsene

Schafe sind sie dann weiß mit braunen Köpfen.

Elisabeth Geßwein

OG Gaildorf. Oft waren die Gaildorfer Wanderer schon

auf Teilstücken von Hauptwanderwegen unterwegs, aber

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