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m80 - Das Schuelermagazin fuer Muenchen und Region/Winterausgabe

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Wir sagen

DANKE!

DAS BILDUNGSPROJEKT M80 HEBT AB!

m80 ist ein Pressenetzwerk, unter Beteiligung

von Schülerinnen und Schülern.

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Partizipation

von Jugendlichen mit unterschiedlichem

Bildungsniveau. m80 ist eine

Informationsplattform von Schülern

für Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren.

M80 DAS SCHÜLERMAGAZIN liegt in

Schulen aller Schularten, in Jugendeinrichtungen,

in Stadtbibliotheken, sowie an

Kulturorten aus. Schreiben Sie uns, wenn

noch kein m80 bei Ihnen aufliegt und sie es

gerne auslegen möchten:

redaktion@m80-magazin.de

NUR MIT HILFE VON FÖRDERERN aus

der Privatwirtschaft, Vereinen und Stiftungen

kann der Trägerverein „centideo“ das Projekt

m80 umsetzen. Dafür möchten wir uns alle,

auch im Namen der Schülerinnen und Schüler,

bei unseren Bildungspartnern bedanken.

Es macht uns allen richtig viel Spaß!

Wir suchen weitere Kooperationspartner.

Interessiert? Infos unter

bildungssponsoring@m80-magazin.de

www.m80-magazin.de


ERSTE STUNDE

m80 – für Münchens Schulen

IMPRESSUM

m80 // Das Schülermagazin für München

Redaktionsbüro //

Am Hang 7 // 83714 Miesbach

fon // Redaktion 08025.99708-21

fon // Anzeigen 08025.99708-0

fax 08025.99708-10

E-Mail

redaktion@m80-magazin.de

Website

m80-magazin.de

Herausgeber //

MedienStudio Miesbach

Inh. Katalin Hein e.K.

Trägerverein //

Centideo e.V., Miesbach

Inhaberin & Projektleitung //

Katalin Hein // k.hein@medienstudio-miesbach.de

Redaktion & Workshopleitung //

Dieter Hein (ViSdP) // redaktion@m80-magazin.de

So geht Workshop heute: Laura, Sophia, Nikolas und Aleksandra in der Kultfabrik

Pressearbeit //

„die kulturbananen“ Karin Platzer &

Gabi Sabo // info@kulturbananen.de

Schülerredaktion dieser Ausgabe //

Laura Schindler, Spohia Lulay, Nikolas Schäfer, Aleksandra

Pajonk, Hudin Causevic, Magda Heiss, Seyda Islamoglu

Fotos //

heinmedia, Schülerredakteure

Bildagenturen //

fotolia, pixelio, photocase, jugendfotos, Clipdealer

Grafik & Layout //

Dieter Hein

Anzeigenberatung //

Katalin Hein // k.hein@medienstudio-miesbach.de

Cornelia Schubert // c.schubert@m80-magazin.de

Druckunterlagen //

redaktion@m80-magazin.de

Druck & Belichtung //

Freiburger Druck GmbH & Co. KG

Auflage //

25.000 Exemplare

Auslagestellen //

an HS, MS, RS, Gymnasien, berufl. Schulen in München

Agenturen für Arbeit sowie in Fahrschulen, Jugendeinrichtungen,

Bibliotheken und bei Kieferorthopäden

Urheber des Konzepts sowie Layouts //

m80 ist Mitglied der

So, es ist geschafft. Ihr haltet jetzt die zweite

Ausgabe Eures Schülermagazins in der Hand.

Während die meisten von Euch in den Herbstferien

waren, trafen sich eine Woche lang vier

Jungredakteure: Laura, Sophia, Nikolas und

Aleksandra (Foto: v.l.) täglich in der Kultfarbik,

um die neue Ausgabe zu produzieren. Viel

Schweiß wurde vergossen, allerdings hatten wir

auch jede Menge Spaß und das Ergebnis kann

sich sehen lassen, wie ich meine. Kurz um, die

Jungredakteure hatten jede Menge Freude an

der journalistischen Arbeit gefunden.

Den hatte sicherlich auch Laura, die ein

Schuljahr am anderen Ende der Welt verbracht

hat. Lest über Ihre Erfahrungen im Tigerstaat Indien,

egal ob Einwanderungsbüro oder nur Alltag,

vieles läuft in Indien etwas anders herum.

Der Artikel macht aber auch Mut, selbst einmal

andere Kulturen kennenzulernen und ein Jahr im

Ausland zu verbringen.

Mut gehört auch dazu, für seine eigenen Belange

auf die Straße zu gehen. Sophia widmet

sich in ihrem Artikel der Kultur des passiven Konsumierens

statt des aktiven Gestaltens und hat

einen Apell an Alle: „Rührt Euch!“

Aktiv hingegen war Nikolas, der mit einer

gemeinnützigen Organisation schon um den halben

Erdball gereist ist und jetzt selbst ehrenamtlich

als Organisator mitwirkt. Sein Fazit: Ehrenamt

ist cool.

Nicht cool, sondern eher hitzig wird es im

Artikel von Aleksandra, die sich dem Thema Tanzen

verschrieben hat. Dazu hat sie sich gleich

mal eine bayerische Meisterin zum Interview eingeladen.

Wer beim nächsten Mal dabei sein möchte,

der findet im Veranstaltungskalender die Daten

für die kommenden Workshops. Also nur Mut,

macht es wie die vier, macht Euer Ding – und

werdet Schülerreporter beim m80 Magazin.

Mir hat es unglaublich Spaß gemacht zu erleben,

wie ernst vier engagierte Jugendliche ihre Aufgabe

als Blattmacher wahrnahmen. Dickes Lob

von mir: Ihr wart großartig. Und das Ergebnis

kann sich mehr als sehen lassen.

Viel Spaß beim Schmökern wünscht

Dieter Hein und das m80-Team

3

m80 // 09.13


INHALT

Die Redaktion dieser Ausgabe:

NIKOLAS SCHÄFER

BEITRAG // Cool + Interessant + Spaß

+ Verantwortung = Eine einmalige Zeit

ALTER // 17

SCHULE // Kurt-Huber-Gymnasium

in Gräfelfing

SOPHIA LULAY

BEITRAG // Rührt Euch!

ALTER // 16

SCHULE // Christoph-Probst-Gymnasium

in Gilching

MAGDA HEISS

LAURA SCHINDLER

BEITRAG // Namasté India

ALTER // 17

SCHULE // Karl-Ritter-von-Frisch

Gymnasium in Moosburg a.d.I.

Austauschschüler von f79:

FUNKTION // Praktikantin

ALTER // 16

SCHULE // FOS Holzkirchen

4m80 // 12.13

HUDIN CAUSEVIC

BEITAG // Test

ALTER // 15

SCHULE // Albert-Schweitzer-Schule II

Freiburg


Inhalt // m80 12.13

Seite 3 // Spaß an allen Tagen

m80 Workshop in der Kultfabrik

Seite 4-5 // Klassenfoto

Wir sind m80! Die Blattmacher dieser Ausgabe

Seite 7-9 // Hauptfach

Namasté India – Hallo Indien

Seite 10-11 // Pausengespräch

Rührt Euch!

Seite 12-13 // Sozialkunde

Cool + Interessant + Spaß + Verantwortung = Eine einmalige Zeit

Seite 14-15 // Sportstunde

Sinnlichkeit zum Anfassen

ALEKSANDRA PAJONK

BEITRAG // Sinnlichkeit zum Anfassen

ALTER // 17

SCHULE // Heinrich-Heine-Gymnasium

München

Seite 16-19 //Parallelkasse f79

m80 Test // Emo oder Atze?

Seite 20-24 // Freistunde

Wos gähd? // Der Veranstaltungskalender

Seite 24 // Ticketverlosung

The Wanted kommen nach München und Ihr könnt dabei sein

Seite 25-32 // Jobstarter-Special

Ab hier wird‘s ernst // Von Ausbildungs- & Berufschancen

Seite 26 // Advertorial: Schnupperzeit

Freiwilliger Wehrdienst bei der Bundeswehr

Seite 27 // Testimonial

Was ist das?

Dein Thema nicht dabei?

Werde selbst m80-Reporter! // redaktion@m80-magazin.de

SEYDA ISLAMOGLU

FUNKTION // Praktikantin

ALTER // 17

SCHULE // FOS Holzkirchen

5

m80 // 12.13


Ein Schuljahr am anderen Ende der W

HAUPTFACH

Namaste India –

6m80 // 12.13


HAUPTFACH

elt

Hallo Indien

7

m80 // 12.13


HAUPTFACH

Nummer 102. Schwüle Hitze. 45 Grad.

Über mir versucht der Ventilator sein bestes, um das

Klima angenehm zu halten. Ich warte zusammen mit meiner indischen

Gastmutter, unserem Driver und einem Youth For Understanding-Mitarbeiter

im indischen „Immigration Office“ von Delhi, um mich als Ausländerin zu registrieren

und Indien für die nächsten zehn Monate meine Heimat werden zu

lassen. Gerade war Nummer 64 an der Reihe und es dauerte mindestens 10

Minuten, dass sich die Nummer änderte und der Nächste dran kam. Erdrückt

von der schwülen Hitze der Megametropole und dem Lärm des Verkehrs,

blieb mir also nichts anderes übrig als zu warten. Warten in einem Raum vollgefüllt

mit Immigranten verschiedener Nationen: Afghanen, Pakistanies...darunter

neben mir eine junge Frau, die von einer kleinen Insel im indischen

Ozean nach Indien kam, um zu studieren. Schlechte Aussichten, dachte ich

mir. Ich würde bestimmt noch Stunden hier sitzen müssen, um fertig zu sein,

und den indischen Behörden zusehen, wie sie unzählige Papiere untersuchen

und abstempeln. Doch mit einem Anruf meines in Delhi sehr einflussreichen

Gastvaters änderte sich meine Situation. Ein Beamter brachte uns in ein Einzelzimmer

mit Sofa, servierte uns einen warmen Chai, und innerhalb von zehn

Minuten war die Sache geklärt. Ich war platt. Abends erzählte ich meiner indischen

Betreuerin von dem Erlebnis und sie gab mir nur lässig die Antwort:

„That's India darling.“ Das also war einer meiner ersten Tage in diesem spannenden,

mir bis dahin völlig fremden Land. Ich wurde aufgeklärt: Das ist Indien!

Mein Name ist Laura, ich bin 17 Jahre alt und habe im Rahmen des

Austauschprogramms von YFU ein Schuljahr in Nordindien verbracht. Von

Juli 2012 bis Mai 2013 habe ich in zwei indischen Gastfamilien (Vier Monate

in Delhi, Sechs Monate in Shimla) gelebt und die 11. und 12. Klasse einer indischen

Schule besucht.

Die mir meistgestellte Frage lautet: Warum ausgerechnet Indien? Ja...

Um ehrlich zu sein, weiß ich das bis heute selbst nicht so genau. In meinem

Kopf sammelten sich damals viele Gedanken, die meine Lust, nach Indien zu

reisen, erweckt haben. Zum einen war da dieses Bauchgefühl, dieses Kribbeln,

das mir versprach, dass dort ein exotisches Abenteuer auf mich wartet.

Zum anderen waren es die bunten Bilder, die ich mir ausmalte, wenn ich an

Indien dachte. Kurz gesagt, ich wollte einfach hinaus in die Welt und etwas

Spannendes, Einzigartiges und Faszinierendes erleben. Neue Eindrücke und

Erfahrungen gewinnen, neue Menschen kennenlernen und eine fremde Kultur

in ihrem innersten Kern entdecken. Indien war für mich ein Land, das sich von

unserem Lebensalltag und unserer Gesellschaft völlig unterschied und eine

Kultur, von der ich kaum etwas wusste. Ein stetig wachsendes Schwellenland,

ein sogenannter Tigerstaat, der sich vom Entwicklungsland zum Industriestaat

hocharbeitet. Was macht dieses Land aus? Wie funktioniert Bildung in

zu erwerben sind. Doch auch genau das Gegenteil ist dort zu

finden. Direkt gegenüber von unserem Haus erstreckte sich

ein riesiger Slum, in dem sehr arme Menschen täglich

ums Überleben kämpfen. Stellt euch also vor, wie ich an

einem normalen Morgen mit unserem Driver und meinen

zwei Gastgeschwistern im Auto sitze und zur Schule

fahre. Im Radio läuft gerade der angesagte Song eines

neuen Bollywoodfilms, Delhi erwacht. Raus aus dem

Einfahrtstor, rein in das bunte Treiben! Wir fahren etwa

50 Meter und ich sehe zwischen Müllbergen und frei laufenden

Kühen einige Menschen vor den Slums. Von

Männern, die gerade an die Wand pinkeln oder sich die

Zähne putzen bis hin zu kleinen Kindern, die mit Schuluniform

und Schulranzen aus den Blechhütten hervor

treten. Zwei Gegensätze, die aufeinander prallen: Meine

reichen Gastgeschwister und ich im Auto auf dem Weg

zur Schule und die vielen, armen Kinder vor den Slums.

Weiter geht es durch den indischen Alltagsverkehr auf

Delhis Straßen: Zwischen Kühen, Mopeds, Rikschas,

Fahrrädern und Autos bahnt sich jeder seinen eigenen

Weg durch das Chaos, und falls etwas den

Durchgang blockiert, wird kräftig gehupt und schon

wird eine Gasse frei. Man kann die vielen Sinneseinflüsse,

die man auf indischen Straßen wahrnimmt,

auf keinem noch so gutem Foto festhalten.

All die Menschen verschiedener Religionen,

Hautfarben oder Schichten, die dort aufeinander

treffen. Die Geräusche der schreienden

Obst- und Gemüseverkäufer am Straßenrand,

die sich mit dem tobenden Verkehrslärm und

fernen Gebetsgesängen von Tempeln mischen.

Die Gerüche von Abgasen, stinkenden

Tieren und Essensständen. Auf

indischen Straßen passiert immer etwas.

Auch die Sprache stellte mich vor einige

Herausforderungen in meinem Austauschjahr.

Mit Hindi und Englisch als

Amtssprachen, waren es gleich zwei

Fremdsprachen, die ich gelernt habe.

Der Unterricht in den Schulen findet

in Englisch statt, in der Familie

und unter Freunden wird Hindi

gesprochen. Mit Englisch zu

kommunizieren, stellte die

wenigsten Probleme dar,

weil sich die meisten Inder

gut auf Englisch verständigen

können. Hindi

zu lernen war jedoch

nicht leicht

für mich. Ähnlich

wie im Chinesi-

8m80

// 12.13

Indien? Wie ist die Gesellschaft aufgebaut? Was sind die Probleme Indiens?

Der sogenannte Kulturschock hat mich immer wieder eingeholt.

In Indien findet man kaum eine Gemeinsamkeit zu

Deutschland. Angefangen mit der Sprache, der Schule,

der Mentalität der Menschen, bis hin zu dem Chaos

auf den indischen Straßen. Schon auf dem Weg zur

Schule bekam ich die große Kluft zwischen arm und

reich zu spüren. In Delhi wohnte ich in einem sehr

reichen Viertel, wo sich Villen und große Häuser aneinander

reihen und Grundstücke teuer und schwer


HAUPTFACH

Fotos/Text: Laura Schindler

schen hat auch Hindi ein anderes Alphabet und andere Schriftzeichen,

als das normale „ABC“, das wir kennen. Somit fand

ich mich in einem Buchstabensalat wieder, der für mich wie

ein Urwald ohne Wegweiser war. In den Nachrichten, in

der Zeitung, auf normalen Verkehrsschildern oder

Werbeplakaten verstand ich kein Wort. Nach

zwei Wochen hatte ich die Nase voll und mir

war klar: Ich muss und will das können!

Denn auch wenn meine Gastfamilie

unter sich in Hindi sprach, verstand

ich nur englische Schlüsselwörter

oder einfache

Begriffe, die ich schon beherrschte.

Nach und nach

habe ich mir das Hindi-Alphabet

selbst beigebracht

und irgendwann konnte ich zumindest

lesen und schreiben.

Kleine Kulturschocks habe ich

auch immer wieder mit der Mentalität

der Menschen in Indien erlebt, die für uns

Deutsche schwer nachzuvollziehen ist. Inder ticken

völlig anders als wir. Sie sind sehr viel feinfühliger

und sensibler und wissen genau, wie ihr

Gegenüber sich fühlt. Ein Blick in die Augen genügt

und sie haben dich durchschaut. Wir

„Europäer/Westliche“ hingegen interessieren uns

weniger, wie es unserem Gegenüber geht und

kümmern uns mehr um uns selbst. Außerdem steht

in Indien die Familie über allem, sie ist das A und O,

der Mittelpunkt deines Lebens. Entscheidungen werden

immer gemeinsam getroffen und wenn jemand

Hilfe braucht, steht dir die ganze Familie zur Seite.

Ein schönes Beispiel: Im Dezember hatte ich

mit meiner indischen Gastfamilie einen Autounfall in

den Bergen. Zum Glück ist uns allen nichts Schlimmes passiert, nur das Auto

hatte einen Totalschaden. Unsere Verwandten kamen sofort, um uns abzuholen

und standen uns auch die Zeit danach rund um die Uhr bei. Wir bekamen

drei Wochen lang täglichen Besuch von Verwandten, Bekannten, Kollegen,

Freunden und Nachbarn, die sich erkundigten, wie es uns geht und Geschenke

vorbei brachten. Unsere indischen Tanten halfen uns zu kochen, da

meine Gastmutter sich ausruhen musste. Unsere Großtante bot uns an, dass

wir eine Woche bei ihr im Haus wohnen können. Dieses Erlebnis hat mir gezeigt,

wie sehr die indische Familie zusammenhält.

Das indische Schulsystem unterscheidet sich auch sehr von dem deutschen.

90 Prozent der Schüler besuchen englischsprachige Privatschulen, da

diese qualitativ besser sind als staatliche Schulen. Das Lernen und Vermitteln

des Stoffes besteht größtenteils aus Auswendiglernen und Frontalunterricht.

Disziplin, Respekt und Ehrgeiz stehen an der Tagesordnung. Trotzdem war es

oft viel lauter in meiner indischen Klasse als in meiner deutschen. An allen indischen

Schulen gibt es Schuluniform. Das hat mir besonders gut gefallen

und ich vermisse es hier in Deutschland. Durch die Schuluniform ist jeder

Schüler gleich, egal welcher Religion oder Klasse man angehört. In der

Schule fand ich schnell gute Freunde, alle waren stets sehr freundlich, hilfsbereit

und offen zu mir. Die Schule ist neben der Familie der zweitgrößte Lebensschwerpunkt

für Jugendliche in Indien, da sie in der Schule ihre Freunde

treffen können und außerhalb der Schule nicht viele Möglichkeiten haben dies

zu tun.

Ich habe in diesen zehn Monaten in Indien unglaublich viele schöne

Erfahrungen gesammelt, und auch, wenn es viele schwere Zeiten gab, muss

ich sagen, dass ich genau an solchen Herausforderungen gewachsen bin.

Der Abschied von Indien, von meiner indischen Familie, meinen Freunden,

meiner Schule und allgemein der indischen Kultur mit all ihren vielfältigen Aspekten

ist mir sehr schwer gefallen. Das Land hat mir eine wunderbare Zeit in

meinem Leben gegeben. Ich kann es jedem nur empfehlen, sich zu trauen

eine so außergewöhnliche Kultur, wie die indische, zu entdecken!

Hat es sich gelohnt ein Jahr ins Ausland zu gehen? Ja, für mich hat es

sich auf jeden Fall gelohnt ein Jahr ins Ausland zu gehen. Denn man verschwendet

das Jahr nicht, man gewinnt eher ein Jahr an wunderbaren und

einzigartigen Erfahrungen hinzu. Mein Austauschjahr hat mich sehr in meiner

Persönlichkeitsentwicklung geprägt.

Ich bin viel offener und selbstbewusster

geworden, es fällt mir leichter

als vorher mich auf neue Dinge

einzulassen und zu vertrauen.

Durch die vielen Herausforderungen,

die ich in Indien gelernt habe

zu meistern, bin ich auch viel

selbstständiger und

erwachsener geworden.

9

m80 // 12.13


PAUSENGESPRÄCH

Text:

Foto

Zum Weiterlesen:

Wahllos.de

Bildungsflash.de

Duhastdiemacht.de

Dasistdemokratie.org

Revolutionbildung.de

besser-kongress.de

www.facebook.com/Wir sind

viele

Rührt

Euch!

10

m80 // 12.13


Sophia Lulay

: Martin Knorr / www.jugendfotos.de

PAUSENGESPRÄCH

Um was geht’s hier eigentlich? Eigenverantwortung, Leistungssteigerung,

Nachhaltigkeit. Mit diesen Begriffen werfen Politiker immer wieder um

sich wenn es um das Thema Bildung geht. Aber eigentlich dreht es sich bei

Bildung doch vor allem um eins: Uns!

Ich war am 24. Juli dabei. Auf dem Schülerprotest. Ich war eine von den

Vielen, die für ihre Bildung demonstriert haben. Mir ist es wichtig, dass ich

meine Meinung ausdrücken kann und darf. Es ist nicht selbstverständlich,

dass man dazu überhaupt die Möglichkeit bekommt. Und wenn ich schon

das Privileg habe in Deutschland geboren zu sein, wo es Meinungsfreiheit

gibt, dann will ich mich auch an Entscheidungen beteiligen. So gut das eben

geht.

Wir können es schaffen, dass bald auch junge Leute ihre Anliegen direkt

in die Politik bringen. Mitreden dürfen, wenn es um uns und unsere Bildung

geht. Ist das nicht ein Ziel für das es sich lohnt zu kämpfen?

Bildungspolitiker, die seit über 30 Jahren keine Schulbank mehr gesehen

haben, bestimmen über unsere Schulzeit. Das klingt abwegig, ist es

auch! Denn wer nicht jeden Tag in einem Klassenzimmer sitzt und den Schulalltag

miterlebt, kann gar nicht verstehen, was uns wirklich beschäftigt. Es

gibt vieles, das auf den ersten Blick schön und gut erscheint, dann aber in

der Alltagstauglichkeit seine Kehrseite zeigt. Viele Politiker sehen, im G8 die

Chance früher in den Beruf zu starten und hoffen dadurch, das Wirtschaftswachstum

noch mehr nach oben pushen zu können. Beschwerden, Kritik und

Änderungspläne werden mit den immer gleichen Argumenten abgewiesen.

Selbst Zahlen, die die steigende Belastung und die fehlende Konzentration

belegen, werden nicht wirklich beachtet. Die Betroffenen können schließlich

nicht mitreden, selbst wenn sie das gerne würden.

Auch an den namentlich aufgehübschten „Mittelschulen“ ist es

nichts anderes. Hier fragen sich die Haupt- bzw. Realschüler,

ob diese wirkungslose Namensänderung alles bleibt,

was sie erwarten dürfen. Während die Politiker über

das G8 diskutieren, werden ihre Probleme in den

Schatten gestellt.

Wir Schüler werden übergangen und man

gibt uns das Gefühl, dass wir keinen Einfluss

mehr haben auf das was mit uns gemacht

wird. Hinsetzen und Klappe halten ist die Devise.

Aber zum Glück machen da nicht alle

mit. In München gibt es mittlerweile mehrere

Schülerorganisationen die sich für Bildung

einsetzen.

„Wir sind

viele, wir

sind laut,

weil man

uns die

Stimme

klaut.“

Bei WIR SIND VIELE geht es den Beteiligten darum Schule zu verändern

und für mehr Mitspracherecht zu sorgen. Am 24. Juli haben sie dafür einen

Schülerprotest auf die Beine gestellt, bei dem hunderte Jugendliche vom Stachus

bis zum Odeonsplatz zogen und mit ordentlich Krach und Plakaten ihre

Meinung vertraten.. www.facebook.com/Wir sind viele

„Für gute Bildung. Für alle.“ In bunten Ganzkörperanzügen treten die

Mitstreiter der REVOLUTION BILDUNG für bessere Bildungsumstände ein.

Die farbenfrohe Kampagne der IG Metall zeigt, dass Bildung endlich eine Revolution

braucht. Dabei stehen Themen wie, weniger Leistungsdruck, qualifiziertere

Lehrer und individuelle Förderung im Vordergrund.

Revolutionbildung.de

„Weil Schule uns gehört!“ Wie schon im letzten Jahr bekommt ihr bei

BESSER::13 die Gelegenheit zu sagen was euch nervt. In Workshops, Diskussionsforen

und Podiumsdiskussionen ist Eure Meinung gefragt. Der Besserkongress

sorgt dafür, dass Ihr über Eure Wünsche und Bedürfnisse reden

könnt und das nicht weiter den Politikern überlassen müsst. Bei Besser: 13

geht es darum, zu zeigen, dass Schule uns mehr als nur Fachwissen beibringen

sollte. Bei so viel Leistungsdruck bleibt kein Platz mehr für Motivation.

besser-kongress.de

Es gibt also genug Möglichkeiten um etwas zu tun. Aber wo ist dann

eigentlich das Problem? Warum meckern viele Jugendlichen lieber weiter, anstatt

sich wirklich für eine Änderung ein zu setzen? Meiner Meinung nach fehlt

es uns an zwei einfachen Dingen: Zeit und Lust. Um sich zu engagieren brauchen

wir Zeit, die uns das G8 nicht lässt. Wir sitzen am Tag bis zu 10 Stunden

in der Schule. Da haben wir am Abend auch keine Motivation mehr um zu

planen oder zu diskutieren. Vielen fehlt aber auch einfach die Lust sich zu engagieren.

Schließlich ist es eine Frage der Bequemlichkeit ob man sich

dazu aufraffen kann für seine Meinungen auf die Straße zu

gehen, oder ob man lieber weiter rum jammern will.

Diese Umstände kamen vor ungefähr drei Monaten

besonders stark zum Ausdruck. Als im September

die Landtagswahlen anstanden, versuchten

mehrere Kampagnen die jungen Erstwähler zum Wählen

zu motivieren. Eines dieser Projekte hieß WAHL-

GANG13 und wurde von der Politikfabrik ins Leben

gerufen. „Wählen. Weil ich's kann.“, das publizierten

sie an Schulen um junge Bürger zu ermutigen ihre

Rechte zu nutzen und Partei zu ergreifen.

Doch trotz der Bemühungen bleibt die Wahlbeteiligung

noch immer gering. Die einen können, aber wollen

nicht und die anderen wollen, aber dürfen noch nicht.

Viele Jugendliche wollen sogar schon ab 16 wählen, weil sie es

kaum erwarten können endlich ihre Zukunft mit zu bestimmen.

Bei jeder Art von Mitbestimmung ist klar, wenn man die Möglichkeit

nutzt, kann man seine Umgebung mitgestalten. Und wer

bei etwas mitgewirkt hat, fühlt sich dort auch wohl. Denn

nur dann hat man auch eine Verbindung dazu. Darum

ist es nicht nur gut wenn jeder etwas beiträgt sondern

auch notwendig! Denn, wenn man Schule

und Politik so verändern will, so dass jeder etwas

davon hat muss auch jeder mitmachen.

11

m80 // 12.13


SOZIALKUNDE

Cool + Interessant + Spaß

+ Verantwortung =

Eine einmalige

Zeit

12

m80 // 12.13

Zum Weiterlesen:

CISV International ist eine nichtpol

sche, nichtreligiöse Non-Profit-Organ

sation für internationale Kinder- und

Jugendbegegnungen. CISV setzt

für Toleranz, interkulturelle Komm

tion, Friedenserziehung und den

Abbau von Vorurteilen ein. Der

baut in seinen Programmen a

Eigenverantwortung und Eng

ment, Kooperation und Tea

sowie ein Bewusstsein für

sellschaftlichen Probleme

Zeit.

Text: Nikolas Schäfer


SOZIALKUNDE

CISV

uf

itiisich

unika-

agemarbeit

die geuserer

Was machst du in deinen Sommerferien normalerweise? Fährst du ans

Meer? Mit deinen Freunden in eine große Stadt? Fahrt ihr noch mal in den Familienurlaub?

Ich hab im letzten Sommer etwas ganz anderes für mich entdeckt.

Ich bin als Junior Begleiter in ein internationales Sommercamp für

Kinder in Japan gefahren. Ich hatte dort vier der besten Wochen meines Lebens

und bereue keine Sekunde davon. CISV (Children´s International Summer

Villages) bietet Camps und Austauschprogramme auf der ganzen Welt

an. Ich habe an mehreren unglaublich schönen Programmen teilgenommen.

Mit elf Jahren bin ich als Teilnehmer in eines dieser vierwöchigen Villages

gefahren. In den beiden darauffolgenden Jahren habe ich an zwei Austauschprogrammen

teilgenommen. Einen zweiwöchigen nach Reggio Emilia

in Italien und einen nach Bogotá in Kolumbien. Ich habe vor allem mit meinem

kolumbianischen Austauschpartner Dani noch viel Kontakt und sowohl

er als auch sein großer Bruder Felipe waren seitdem für mehrere Monate bei

uns zu Besuch. Ich denke aber, dass es ein besonderes Erlebnis nicht nur als

Teilnehmer sondern als engagierter Betreuer mitzufahren. Und mir ist dabei

aufgefallen, wie viel Spaß es macht freiwillig für eine gute Sache zu arbeiten,

sich für etwas, das einem wichtig ist, zu engagieren.

Selbst wenn es nur um Völkerverständigung

unter elfjährigen geht.

Schließlich geht es bei ehrenamtlichen

Engagement auch darum sich zu amüsieren

und Menschen zu helfen. Es geht nämlich

explizit nicht darum Geld oder irgendeine

andere Art von Gewinn herauszuziehen.

Das wichtigste was man für ehrenamtliche

Arbeit bekommt ist die Freude und

Dankbarkeit der Menschen, denen du

hilfst. Egal ob du mit den Kindern im

CISV Camp spielst oder bei der

Feuerwehr Leben rettest. Ohne ehrenamtliche

Arbeit funktioniert unser Land

nicht. Es muss immer jemanden geben der bereit

ist seine Freizeit für einen guten Zweck zu opfern.

Wenn dieser gute Zweck dann auch noch so viel

Spaß macht wie CISV, umso besser.

Bei CISV kann man sich auf viele

Arten einbringen. Bis man 16 ist, kann

man an auf die eigene Altersgruppe zugeschnittenen

Sommercamps von bis zu 4

Wochen teilnehmen. Auch kann man auf

ein bis zweiwöchige Youth Meetings fahren,

die eher als Workshops gedacht sind.

Ein anderer Teil sind die vielfältigen Austauschprogramme

bei denen man exotische

Länder und besonders den eigenen

Austauschpartner besser kennenlernt. Vor

allem jemanden für bis zu 4 Wochen bei

sich daheim zu haben und demjenigen so

Deutschland näher zu bringen ist eine sehr

intensive Erfahrung, die ich nur empfehlen

kann.

Ab 16 Jahren kann man dann als Begleiter oder Organisator mitwirken.

Sei es als Junior Counsellor in einem Village für elf-jährige oder als

hauptamtlicher Begleiter bei einem Camp oder Austausch. Aber man muss

natürlich nicht um die ganze Welt fahren um sich zu engagieren. Bei CISV

kann man sich auch in der Heimat sehr gut einbringen. Vor allem bei den Vorbereitungswochenenden,

bei denen sich die Teilnehmer der einzelnen Programme

treffen kann man viel erleben und ein bis zwei Tage in das

besondere CISV-Gefühl von Zusammengehörigkeit, Unbeschwertheit, Spaß

und Toleranz eintauchen. Außerdem müssen die Chapter (regionale Unterorganisation)

alle 2 Jahre ein Camp in der eigenen Stadt halten und auch dort

kann man als Helfer oder Staff (Organisator) an einem Ferienlager teilnehmen,

ohne dass man allzu weit reisen muss. Denn die Camps unterscheiden

sich nicht grundlegend voneinander, egal ob du in Brasilien, Niedersachsen

oder Singapur bist, du triffst überall enthusiastische, kontaktfreudige und interessante

Menschen, die dein Leben bereichern werden.

Mein persönliches Resümee nach diesen Erfahrungen war ganz klar, Engagement

kann cool sein, Engagement macht Spaß und bringt Lust auf mehr.

13

m80 // 12.13


SPORTSTUNDE

Sinnlichkeit zum Anfassen

Tanzen – inspiriert durch Musik, dem Leben Ausdruck verleihen

Sie steht angespannt auf der dunklen Bühne, er befindet

sich noch Backstage und zieht seine Jacke aus, es ist nur leises Geraschel und

Geflüster zu hören.

Die Musik setzt ein: Now I... Sie schauen sich tief in die Augen, had the

time of my life... er stolziert auf die Bühne, no i never felt like this before... das

Scheinwerferlicht geht an, er zieht sie an sich, yes i swear it's so true... er beugt

sie nach hinten, präsentiert sie einen Halbkreis, and i own it all to you... sie drehen

sich zum Publikum, cause I... sie legt ihren Arm um seinen Nacken, had the time

of my life... er fährt mit seiner Hand entlang ihre Seite bis zu ihrer Taille, and i own it

all to... sie fassen sich an den Händen, noch ein vertrauter Blick, you... er dreht sie

aus, sie fangen an schnellere Schritte zu tanzen, das Publikum tobt....

Jeder von Euch kennt diesen Film: Dirty Dancing. Diese Bewegungen der beiden

Tänzer, die inspiriert durch Musik, so gefühlvoll tanzen und dabei noch richtig

gut aussehen! Bekommt Ihr da nicht auch den Drang, etwas so elegantes und ausdrucksstarkes

zu verkörpern?

Da gibt es sehr viele Möglichkeiten!!

Die modernen Tänze, wie Hip-Hop oder Breakdance machen unglaublich

Spaß, weil Ihr tanzt mit den Leuten Eurer Crew zu der Musik die Euch gefällt und Ihr

verursacht diesen beeindruckenden Wow-Effekt selbst! Sobald ihr drin seid, werdet

ihr merken, dass es gar nicht so schwer ist, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Es geht Schritt für Schritt und bald entsteht daraus eine super

Choreographie. Ihr dürft also nicht nur im Scheinwerferlicht stehen, sondern ihr tut

auch etwas für Euren Muskelaufbau, die Motorik und die Koordination.

Eine andere Tanzsportart, wohl eine der Bekanntesten, ist das Ballett. Es werden

durch Mimik, Gestik und Tanzbewegung mit dem ganzen Körper, Gefühle und

Handlungen bildlich dargestellt, somit hat der Tänzer die Macht, durch seine Bewegungen,

eine Geschichte zu erzählen! Da das Ballett ein lebenslanger Lernprozess

ist, solltet Ihr sehr diszipliniert und motiviert sein. Wenn jemand professionell Ballett

tanzt und noch zur Schule geht, ist es meist ein Vollzeit-Hobby. Also solltet Ihr Euch

davor gut überlegen ob Ihr es wirklich wollt, es empfiehlt sich erst eine Probestunde

zu machen.

Das beste kommt zum Schluss. Für mich ist es der Paartanz. Es gibt sehr

viele unterschiedliche Tänze, wie z.B. Walzer, Discofox, Cha-Cha-Cha oder Salsa.

Da bin ich nicht hauptsächlich auf mich konzentriert, sondern ich gebe Acht auf

meinen Tanzpartner und er auf mich. Ein Lächeln schenken. -Was kostet es dich? -

14

Nicht viel. Vielleicht rettest du damit den Tag des anderen. Oder ein kurzes Gespräch?

-Ein Funken von Aufmerksamkeit. Es freut jeden mal eine Auszeit vom

m80 // 12.13

Alltag zu haben!

Die Tanztradition des Gesellschaftstanzes kommt

von den Adeligen. Alle wollten sich wie die Höhergestellten

fühlen und so behandelt werden, deshalb

erlernten sie die eleganten und harmonischen

Tänze. Es war eine Tradition, nicht nur, dass jeder

mindestens die Grundschritte tanzen konnte,

sondern auch, dass Männer die Frauen wie echte

Gentlemans zum Tanzen aufforderten. Heute wird

es nur noch in sehr wenigen Tanzschule so beigebracht, was ich wirklich schade

finde, denn so eine schöne Tradition geht verloren.

Heute steht der Tanz nicht mehr so im Mittelpunkt der Freizeit, aber ich denke

der Paartanz ist ein Tanz, in dem jeder Junge seine charmante Seite zeigen kann

und jedes Mädchen, egal was für eine Power-Frau sie ist, einmal bisschen die Verantwortung

zum Führen abgeben kann und sich beschützt fühlen kann. Somit erfüllt

es die geheimsten Wünsche von vielen von uns. Diese Tanzart kann als

Freizeitaktivität gesehen werden, aber man kann damit auch auf die

große Bühne gehen, wie Swetlana, zweifache bayerische

Meisterin, es getan hat. Sie ist 17 Jahre alt und tanzt schon

seit ihrem vierten Lebensjahr. Um Euch mal näher zubringen

wie ein Leben als angehende Professionelle Tänzerin im

Scheinwerferlicht aussieht, hab ich mich mit ihr unter- halten:

m80: Du bist ja dieses Jahr bayrische Meisterin in der

Jugendgruppe geworden. Wie bist du eigentlich zum Tanzen

gekommen?

Swetlana: Es ist eine lustige Geschichte. Soweit

meine Eltern es mir erzählt haben, hab ich

schon in meiner Kindheit viel getanzt, ich

hab den Wäschekorb genommen, hab

mich draufgestellt und einfach getanzt.

Da haben meine Eltern beschlossen

mich in ein

Konservatorium für Kinder zu

schicken, weil in Russland fängt

man schon ziemlich früh zu tanzen

an und da hab ich bis zu

meinem neunten Lebensjahr

getanzt. Danach sind wir nach

Deutschland umgezogen und

seit da tanze ich in dem Verein

in dem ich jetzt immer noch bin.

Ich hab erst fünf Jahre alleine

getanzt; dann ist Jozef gekommen

und wir hatten eigentlich

keine Wahl, weil unser Trainer hat

gesagt, dass wir die bayrische

Meisterschaf tanzen. Aber ich

wurde nie dazu gezwungen und

ich hatte nie das Gefühl, dass ich

aufhören will.

m80: Dein Tanzpartner Heist

Josef, wie alt ist er? Und wie lang

tanzt er schon?

Swetlana: Er ist 17 Jahre alt

Tex


SPORTSTUNDE

und er tanzt schon seit zehn Jahren.

m80: Seid Ihr auch privat zusammen?

Swetlana: Wir sind zwar gute Freunde, aber zusammen sind wir nicht. Wir

haben mal darüber geredet, aber es ist nicht sehr sinnvoll eine engere Beziehung

einzugehen, weil es so stressig ist im Training und wir uns zu viel streiten würden.

Es gibt auch nur sehr selten Paare die auch privat zusammen sind, weil man gerät

echt oft aneinander.

m80: Aber man sollte wirklich gut befreundet sein, damit es funktioniert, oder?

Swetlana: Naja ich weis nicht, bei uns war es so, er war auch im Training da

und unser Trainer hat gemeint dass wir zusammen tanzen sollen und in drei Monaten

ist die bayrische Meisterschaft und wir kannten uns da noch gar nicht, aber es

war einfach nur Training, Training, Training angesagt und da

t: Aleksandra Pajonk

war nicht viel Zeit zum reden. Erst nach einem

Jahr haben wir angefangen normal miteinander

zu reden, aber mittlerweile

sind wir echt gute

Freunde, wir erzählen

uns echt alles, er

meint

immer wir sind

so wie ein altes

Ehepaar, weil wir

sehen uns jeden

Tag mehrere Stunden

und da erzählt man sich

schon einiges.

m80: Also trainiert Ihr strikt jeden

Tag?

Swetlana: Ja mittlerweile schon

m80: Dann habt Ihr sicherlich schon einiges gewonnen?

Swetlana: Bis jetzt sind wir zweifacher bayerischer Meister

und haben auch mehrfach den Bayernpokal gewonnen.

m80: Wow! Wenn Du es schon so lange machst, dann

musst Du ja eine super Motivation haben. Was sind Deine

Ziele?

Swetlana: Mein nächstes Ziel ist die Deutsche Meisterschaft,

dann vielleicht irgendwann die Europa- und

Weltmeisterschaft. Im Verein haben wir eine Trainerin

die Europameisterin und Weltmeisterin ist und sie ist

meine Motivation.

m80: Kannst Du dir für die Zukunft vorstellen,

dass Du es professionell machst, also dass

es Dein Beruf wird? Oder siehst Du es als

Dein privates Hobby?

Swetlana: Mein Beruf ist es mittlerweile

teilweise jetzt schon, weil ich

hab schon den Trainerschein und ich

trainiere auch Paare bei uns im Verein.

Das will ich auf jeden Fall weitermachen,

weil sonst hat es sich

so zu sagen nicht gelohnt, wenn

ich gut bin dann will ich meine Erfahrungen

weitergeben. Und selbst

will ich es auch professionell weitermachen.

m80: Also wirklich jeden Tag tanzen

üben und ab und zu unterrichten?

Swetlana: Naja es ist halt so, dass

man ein richtig guter Trainer sein muss,

damit man nur als Trainer arbeiten kann.

Mein Trainer hat eine Designfirma, trainiert, und

bewertet auf Turnieren. Aber wenn mann ein gefragter

Trainer und Turnierrichter ist, dann lohnt es sich schon. Aber ich konzentrier mich

nicht nur auf das Tanzen, damit ich dann nicht später mit leeren Händen dasitze,

aber tanzen ist auf jeden Fall etwas, was ich nie aufhören werde!

m80: Also so eine echte Passion?

Swetlana: Genau.

m80: Hast Du schon mal daran gedacht in einem Musical mitzuwirken, oder

hast Du sowas schon gemacht?

Swetlana: Ja, ich hab vor vier Jahren so etwas in der Art gemacht, es war ein

Musical für Kinder und es hat voll Spaß gemacht, daher könnt ich mir es schon vorstellen.

m80: Kannst Du dir vorstellen so etwas wie Hip-Hop zu tanzen? Oder tanzt Du

sowas in der Art?

Swetlana: Ich hab mal just for Fun Hip-Hop getanzt, aber ich finde jede Art von

Tanz super, und ich bin allgemein von Tanz begeistert, wenn es etwas Neues gibt,

dann probier ich es auch aus, aber im Verein hab ich es nie eine andere Tanzsportart

als Turniertanz gelernt.

Ich finde Breakdance sehr faszinierend, weil was die mit ihrem Körper machen,

und was alles beim Training passieren kann, da hätte ich viel zu sehr Angst.

m80: Passt Du sehr auf Deine Gesundheit auf? Und schränkt es dich ein? Oder

sagst du „No Risk No Fun“?

Swetlana: Als Tänzer muss man echt aufpassen, weil die Beine sind so wie das

Gehirn, weil die Beine sind das Wichtigste, überhaupt die Gesundheit.

Naja, so wie ich Ski fahre (lacht), da passiert nichts, weil

ich fahre echt vorsichtig. Und ich bin nicht der Mensch der

viel riskiert, wie z.B. Bungee-Jumping oder Snowboard

fahren, das würde ich mich nie im Leben trauen, sonst

fahre ich Fahrrad oder gehe in die Berge aber sonst

mach ich nichts wirklich Gefährliches .

15

m80 // 12.13


TEST

EMO

ATZE

ode

oder

E oder

Welcher

Jugendkultur

gehörst

Aus einsam mach gemeinsam. Wir

alle umgeben uns gerne mit Gleichgesinnten,

egal ob Öko oder Fashionista,

Emo, Atze oder Gangster.

We

er kenn

nt sie nicht, die verschiedenen Jugendkulturen, die aus unsererr

Zeit gar

nicht

mehr wegzudenk

ken sind? Komm in die Puschen

und finde

jetzt heraus, in welche der viel

len Kulturen du am ehesten reinpasst. Wa

as du dafür brauchst, ist nur ein Stift und viel Ehrlichkeit.

Beantworte die zehn F

ragen und du wirst sehen, zu welcher Gruppe du dazugehörst.

1

Cooler

Gangster

Poppiger

1

E

WELCHER ER SONG

PASST ZU

DIR?

du

an?

a) Cooler Techno-beat, Strobo Pop von Frauenarzt & Manny Marc feat. Nena

A

b) Gangster-Poesie, Black and Yellow von Wiz Khalifa

G

1P

c) Poppiger Independent-Stuff, Young Blood von The Naked and Famous E

1e) d)

Dance-floor or Hits, On The Floor von Jennifer

Lopez & Pitbull

F

Umweltfreundliche Klänge, Da Da Dam von Paradies Oskar

O

2

D

G

2

O

F

WIE

LERNST

A

Te

ext // Hudin Causevic

Illustrationen // istockphoto.com

U NEUE FREUNDE KENN

EN?

a)

Na wie denn, durch Kollegen!

G

b) Bei H&M in der Warteschlange bei der Kasse

c) Durch Chatten und

Treffen mit meiner Clique E

d)

Jeder Partygast ist ein Freund für mich A

2e)

Bei Demonstrationen n und durch die Schule

O

F

16

3

S

WAS

MACHST

DU AM LIEBSTEN IN DEINER

FREIZEIT?

A

a) Chillen und Musik hören

b) Partymachen, K

onzerte besuchen und noch mal feiern

3) c)

G edichte schreib

en, mit Freunden über meine Gefühle quatschen und im Internet surfe

n E

d) Shoppen und wenn ich krank im Bett liege Online-shoppen.

F

e) Protestieren, kochen und Sport machen. O

O

G

F

m80 // 12.13


4

B

5

E

4ES IST

FREITAGABEND. WAS HAST

DU

FÜR DEN ABEND

VOR?

a) Ich schaue bei Arte eine Dokumentation über die Umwelt an

O

4b)

b) Ich chille mit meinen Kollegen auf der Straße

G

4c)

Ich feiere die Nacht

durch A

d) Ich lade meine Freunde e ein und wir legen uns schön einen en Vampirfilm rein

E 4e)

Ich style mich durch und

gehe in den angesagtesten Club

der Stadt F

A

a) Ein offenes Ohr für

mich und meine Gefühle

5b)

G

O

TEST

WAS

SOLLTE

DEIN

ZUKÜNFTIGER PARTN

NER/IN MITBRINGEN?

Explosive Mischung im Aussehen: Sexy und gefährlich

5c) Gutes Aussehen ist

Pflicht, eine belastbare Kreditka

rte die Kür F

d) Sie/Er sollte auch Vegetarier sein

e) Ausdauer für Partymarathons

A

O

E

G

6

M

6WAS HAST

DU

IMMER DABEI?

a) Mein Blackberry, meine Kreditkarte und ein bisschen Bargeld

F

b)

Mein iPod, mit cooler

Mucke zum Abshaken, und Konfetti

A

c) Meine Schlagringkette,

paar

Kaugummis und mein Handy G

d) Mein Anti-Atomkraft Button, paar Stifte und ein kleines Vesper O

6e)

Meine Festivalbändchen n an meiner Hand, ein Edding-Stift

t und mein Geldbeutel E

G

A

O

F

7

7

E

7SCHULZEIT: : IN

WELCHEM FACH MACHST

DU

AM LIEBSTEN

MIT?

a) In gar keinem – ich schwänze lieber

G

b) Bio – gibt’s was Wichtigeres? O

c)

Englisch – da lerne ich was fürs Leben,

nämlich Musiktexte

übersetzen E

d) Sport – da kann ich mich endlich mal austoben

A

G

e)

Mathe – vor allem Prozentrechnen, wegen Rabatten und so

F

A

F

17

m80 // 12.13


TEST

8

E

8

DE

WI

IE

SIEHT D

INE

FRISUR

AUS

?

a)

Guttenberg ist mein Vorbild, ich schmier mir nur Gel in die Haare

8) b) Bei

mir müssen si

eimmer

geglättet

sein, sonst gehe ic h gar nicht aus dem Haus

E

c) Ich trage meine Haare offen, ist mir auch egal wie sie stehen

d)

Bei mir muss es im

mer topgestylt

sein, sonst sterbe ic

h F

8e) Ich trage meine Frisur gerne verrückt unter meiner Cap

9

10

9) a) Hauptsache Fair-

-Tr

rade und es darf nicht die Umwelt belasten

9b) Ich trage immer bunte Sneakers, eine Mütze und ein

bedrucktes T- -Shirt A

c) Das kommt ja schon mal auf die Ta

ageszeit an

d) Schwarz ist meine Farbe, Röhrenjeans, Chucks und ein paar Tupfer Farbe

E 9e) W

eite Hosen, meinee Sneakers und meine e goldene Uhr G

0AS Ü

FÜR

EINEN SPORT BETREIBST DU AM LIEBSTEN?

10WAS

18

a) Zählt Shoppen auch als Sport? F

0)

b)

Ich hasse Sport

E

... UND DEIN KLEIDUNGSSTI

IL?

E

c) Ich wandere gerne, und das schön in der Wildnis O

d) Hanteltraining, ning,

Sit-ups und was das Fitness Studio sonst

noch hergibt

G

0e)

Tanzen, bis mir die Beine abfallen

A

A

F

A

O

O

G

GANGSTER

G

Tight Alta, du bist bei

den

Gangstern

gelandet.

Du hörst

ausschließlich Gangster-Rap

über

den Lautsprecher von deinem

Handy und chillst dazu mit deinen

Homies. Die Mucke schickt ihr

über Bluetooth hin und her.

Mindestens so wichtig wie dein

Handy ist es dir, fresh auszusehen:

Baggy-Pants, ants, weite Shirts mit

bunten Prints

und coole Sneakers.

Und dann ist da noch deine

„Attitude“, dein Verhalten.

Als echter Gangster

hast

du schon mit 14 einen Film

geschaut, der erst ab 16 ist,

bist schon mal bei Rot über die

Ampel gelaufen und hast schon

mal überlegt, im Supermarkt

Schokozigaretten zu klauen.

Gangster sind halt nicht immer

mit dem Gesetz auf Augenhöhe.

Dein Image ist nicht das beste.

Das könntest du ändern, indem

du zum Beispiel mal einer alten

Frau über die Straße hilfst.

Dass du noch vor dem Knast

zu retten und auf dem richtigen

Weg bist, sieht man allerdings

schon daran, dass du h20 liest

und die Schule noch nicht gekickt

hast. Gut so, auf der Schulbank

lernt man manchmal mehr als an

der Straßenecke.

m80 // 12.13


TEST

EMO E

FASHIONISTA

F ATZE A

ÖKO

O

Du bist

Emo!

Damit gehörst

H&M heißt für

dich

nicht

Hip Hop

ist cool, Techno

„Atomkraft, nein danke!“

du zu einer

Jugendkultur,

die sehr

„Hennes

& Mauritz“, sondern

ist

besser.

W

enn dich „Disco

steht auf deinem Shirt. Du bist

stark, vielleicht sogar

am meisten,

„Hammer & Muss ich haben.“

Pogo“ jeden Morgen weckt, dann

es gewohnt, auf die Umwelt zu

polarisiert. Nietengürtel,

schwarze

Das Einzige, das du mehr liebst

bist du bei den Atzen gelandet.

achten, weinst um jedes Kalb,

Röhrenjeans und krasse Frisuren

als dich selbst, ist das Shopping.

Du gehörst zu einer ganz großen

das geschlachtet

wird, und

sind für dich ganz normal.

Geld ist dein Parfum und du willst

Familie aus feierdurstigen

schwimmst

mit deinen Sandalen

Schwarz ist deine Farbe, egal ob

es versprühen. Dein Tagesplan

Menschen. Nun wird man nicht

an den Füßen gegen den

Sommer, Winter,

Frühling oder

besteht aus: Aufstehen, Schule,

nur so Atze, man muss erst was

Turnschuh-Mainstream.

Dein

Herbst, du bleibst schwarz.

Erlaubt

Shopping und Schlafen – und

dafür tun. Dazu gehört natürlich,

Ziel ist

kein

geringeres als die

sind höchstens kleine Farbtupfer

das 365 Tage im Jahr.

dass man die knallbuntesten

Rettung des Planeten mittels

wie Neonschnürsenkel

ode

er bunte

In der

Schule bist

du der

Fetzen trägt, die es gibt. Typisch

Umwelt- und Klimaschutz. Du

Buttons.

Diamant neben den

Kristallen,

für den Style eines Atzen ist die

umgibst dich nur mit Leuten,

Entstanden ist deine Bewe-

allerdings glänzt du mehr mit

coole, aber auch etwas unlo-

die auch lange Gewänder mögen.

gung aus einem Musikgenre,

deiner Kleidung als mit deinen

gische Brille mit den Gittern im

Gemeinsam schreibt ihr für die

dem Emocore. Dieses Genre ist

Noten. Und wenn du mal eine

Sichtfeld. Was auch nicht fehlen

nächste Demo „AKW

Nee, Castor

wie dein Style eher düstere

Natur,

Eins in der Klassenarbeit hast,

darf, sind T-

-Shirts mit Mottos

Passé“ au

f Bio-Fair-Trade-Leinen

-

meistens geht es in den Text

en um

bekommst du ein

Ex

tra-Taschen-

wie: „Te

echno changed my Life“,

tücher. Hinfahren

lasst ihr euch

Herzschmerz, Liebe und seelische

geld von deinen Eltern. Wenn du

„I

Atzen Musik“

oder am besten

mit einem Elektroauto. Jeder,

Verletzungen.

Dadurch inspiriert,

weggehst, ist dein Geldbeutel

gleich „Ich bin ein Freak“.

der die Umwelt

kaputt macht, ist

bildest du dir dein eigenes Weltbild.

prall gefüllt. Freunde sind wichtig

Und Kleider

allein machen

euer Feind, und ihr verpestet

Politiker findest du genauso

blöd

für dich, sie können dir schön

noch keine Leute, deshalb ist

jeden, der die Umwelt verpestet.

wie das System. Dein Motto: „Ich

die Einkaufstaschen nach Hause

es auch wichtig,

dass der Charak-

Inhaltlich hast du absolut recht.

werde ungerecht behandelt !“ Das

tragen. Doch bedenke: Kleider

ter stimmt. Der Begriff „Atze“

Achte aber darauf, dass du nicht

Besondere am Emo-Sein ist,

dass

machen vielleicht Leute, aber

kommt aus einem Berliner Slang

zu engstirnig wirst. Ein offenes

du deine Gefühle offen zeigen

keine Menschen. Du solltest

und bedeutet so viel wie „großer

Ohr und ein ehrliches Gespräch

kannst. Dies ist aber auch ein

etwas mehr auf

deinen Charakter

Bruder“. Wer mit anderen feiern

bringen mehr

als eine kategorische

großer Brocken, den du in

deinen

als auf dein Aussehen achten,

möchte, muss freundlich sein.

Anti-Haltung. Die Umwelt kann

eigenen Weg legst: Oftmals

wirst

das würde dir noch besser

stehen.

Daher gehen Atzen stets respektvoll

ja nur gemeinsam gerettet werden.

du als Schwächling dargestellt,

miteinander um und lassen sich

Dazu braucht es dich und alle

der nur im Styling hart ist.

Du bist

nicht im Stich. Atzen wie du sind

anderen auch.

ein sehr sozialer

Mensch – mach

friedlich und wollen eben nur das

dir diese Eigenschaft

zunutze

eine: feiern, feiern, feiern. Party

und überzeuge deine Kritiker,

machen und Co.

ist ja alles schön

dass Gefühle zeigen auch ein

Zeichen von Stärke sein kann und

deine schwarzen Klamotten nicht

abweisend gemeint

sind.

und gut, aber du solltest dich

auch noch auf

wichtigere Themen

konzentrieren,

etwa die Schule

und deine berufliche

Zukunft.


19

m80 // 12.13


FREISTUNDE

Wos

gähd?

Veranstaltungen in München und Umgebung

20

SONNTAG, 1.12.2013

EVENTS

Stachus

immer ab 10.30 Uhr (22.11.-19.1)

Münchner Eiszauber

Große wie kleine Schlittschuhläufer vergnügen

sich beim Eislaufen mit Musik und Schmankerln

SONNTAG, 1.12.2013

MARKT

bis 23.12., Bad Tölz, Historische Marktstraße

11 bis 19 Uhr

Christkindlmarkt Bad Tölz

Weihnachtlicher Markt

MARKT

bis 23.12., Germering, Therese-Giehse-Platz

17 bis 20 Uhr

Christkindlmarkt Germering

Weihnachtlicher Markt, Sa. und So. 14 bis 20

Uhr

DIENSTAG, 3.12.2013

MÄDCHENTREFF

Jugendcafé Boomerang, Pelkovenstr. 128,

80992 München, Tel. 089.1491613

For Girls Only im Boomerang

Mal ganz ungestört unter sich sein, mit Freundinnen

reden, chillen, spielen, Ausflüge machen

oder zu was Ihr sonst noch Lust habt

MITTWOCH, 4.12.2013

WORKSHOPS & KURSE

Jugendzentrum Grünwald – JUZ, Südliche

Münchner Str. 7, 82031 Grünwald, Tel.

089.6412495 - ANMELDUNG ERFORDERLICH

Dj - Kurs

Den Umgang mit Mischpult und Soundanlage

richtig lernen; Jungs und Mädchen ab 13 J.

KINO

(jeden lezten Mittwoch)

Mathäser Filmpalast München

Sneak Preview

Filmtitel wird nicht verraten

DONNERSTAG, 5.12.2013

EVENTS / SPORT

Audi Dome, Grasweg 74

20.45 Uhr

FC Bayern München Basketball

Tickets unter eventim.de

KINO

Ganz weit hinten

Kinostart; (Tragikkomödie)

KINO

Der Lieferheld - Unverhofft kommt

oft

Kinostart; (Komödie)

FREITAG, 6.12.2013

MUSIK

Zenith

20 Uhr

The Lumineers

Konzert - Tickets unter www.muenchenticket.de

BÜHNE

FestSpielHaus, Quiddestr. 17

20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr)

DIE KATHEDRALE DES GRAUENS

Theater

PARTY

Klangwelt

18 bis 24 Uhr

2 Jahre Partyschool München

ab 16 Jahren

MARKT

bis 24.12., München, Marienplatz

Christkindlmarkt auf dem Marienplatz

Weihnachtlicher Markt

SAMSTAG, 7.12.2013

WORKSHOPS & KURSE

Deutsches Museum

9 bis 12.30 Uhr

Wissenschaftler für einen Tag!

Bis 12 Jahre, Anmeldung unter

www.robotik.tumlab.de

SONNTAG, 8.12.2013

SHOW

Zeltpalast auf der Olympia Reitanlage, München

Riem

15 Uhr

Cavallo Classico

Tickets unter www.eventim.de

MONTAG, 9.12.2013

MESSE

und 10.12., Reithalle München, Heßstraße 12,

80797 München

9.30 Uhr

Firmenkontaktmesse Bonding

kostenfrei

DIENSTAG, 10.12.2013

MARKT

bis 23.12., München, Wittelsbacherplatz

11 bis 20 Uhr

Münchner Adventsspektakel und

Mittelaltermarkt

Weihnachtlicher Markt

MARKT

bis 23.12., München, Chinesischer Turm und

Englischer Garten

12 bis 20.30 Uhr

Weihnachtsmarkt

Weihnachtlicher Markt

EVENTS / SPORT

Allianz Arena

20.45 Uhr

FC Bayern München - Manchester

City

Fußballspiel, Tickets unter www.muenchen.de

MITTWOCH, 11.12.2013

JUNGSTREFF

Jugendtreff AKKU Lohstr. 70 , 81543 München,

Tel. 089.62420845

17.30 Uhr bis 20.30 Uhr

JUNGSABEND

Jungs zwischen 12 und 18 Jahren

DONNERSTAG, 12.12.2013

KINO

Der Hobbit: Smaugs Einöde

Kinostart

FREITAG, 13.12.2013

BÜHNE

Schauburg am Elisabethplatz

10.30 Uhr

Elektras Krieg

Theater ab 14 Jahren

MESSE

Hochschule München, Lothstraße 34

8.30 bis 16 Uhr

absolut karriere-Schülermesse

Messe, kostenfrei

SAMSTAG, 14.12.2013

WORKSHOPS & KURSE

Deutsches Museum

13 bis 16.45 Uhr

Wissenschaftler für einen Tag!

ab 14 Jahren, Kosten 10€, Anmeldung unter

www.forschen.tumlab.de

SONNTAG, 15.12.2013

AUSSTELLUNG

bis 31.12.2014, Deutsches Museum, Zentrum


FREISTUNDE

Neue Technologien

Chemie in Freitzeit und Sport

Austellung, Eintritt frei

MONTAG, 16.12.2013

MARKT

bis 23.12., München, Münchner Freiheit

12 bis 20.30 Uhr, 24.12. 11 bis 14 Uhr

Schwabinger Weihnachtsmarkt

Weihnachtlicher Markt

MITTWOCH, 18.12.2013

BÜHNE

Schauburg am Elisabethplatz

18.30 Uhr

Suche nach dem Gral

Theater ab 12 Jahren

DONNERSTAG, 19.12.2013

MÄDCHENTREFF

Jugendtreff Akku, Lohstr. 70, 81543 München,

Tel. 089.62420845

17.30 Uhr bis 20.30 Uhr (jeden Donnerstag)

Mädchenabend

Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren

FREITAG, 20.12.2013

WORKSHOPS & KURSE

Freizeittreff Freimann, Burmesterstr. 27, 80939

München, Tel. 089.3233342

19 Uhr

Satt ins Wochenende - Leckere

Gerichte

Kochkurs

BÜHNE

Tollwood/Weltsalon

19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

fastfood theater

Eintritt frei! Um Reservierung wird gebeten

AUSSTELLUNG

Botanischer Garten München-Nymphenburg,

Menzingerstr. 65, 80638 München

Tropische Schmetterlinge

SONNTAG, 22.12.2013

PARTY

Nachtgalarie

18 bis 24 Uhr

Münchner Schulparty

ab 14 Jahren

MUSIK

Tief-im-Wald-Bar (teilbestuhlt)

14.45 Uhr

One World Junior

Konzert, Eintritt frei

MONTAG, 23.12.2013

EVENTS

Nur in den Ferien

tägl. 9 bis 16 Uhr

Stadtrundfahrt München

Mit Ferienpass, Kosten: 8€

EVENTS

Nur in den Ferien

tägl. ab 9 Uhr

Besichtigung Olympiastadion

Mit Ferienpass, Kosten: 1€;

EVENTS

Nur in den Ferien

Di-So 10 bis 18 Uhr

Besichtigung BMW Museum;

WORKSHOPS & KURSE

Nur in den Ferien

ABC Dance Studios München

Tanzkurs

Anmeldung: Mo-Fr 16-20 Uhr Tel. 3507565

Mitzubrungen: Gymnastikschuhe, Sportbekleidung;

Mit Ferienpass, Kosten: 7€/ Stunde

EVENTS

Nur in den Ferien

Dritte Ebene Alianz Arena, Werner-Heisenberg-

Allee 25

Mo-So 10 bis 18 Uhr

Besichtigung FC Bayern Erlebniswelt

Mit Ferienpass,

Kosten: 5€

WORKSHOPS & KURSE

Nur in den Ferien

Termine auf Anfrage

Nähen und Designen

Anmeldung unter Tel. 1502379 od. info@ingrids-modestudio.de

Mit Ferienpass

MITTWOCH, 25.12.2013

KINO

Buddy

Kinostart - Film von Michael Bulli Herbig

(Komödie, Romanze)

FREITAG, 27.12.2013

EVENTS

Glockenbachwerkstatt/Bürgerhaus, Blumenstr.

7, 80331 München, Tel. 089.268838

Peacecamp München

Junge Bands aus den Bereichen Reggae,

Ragga, Hip Hop und Soul

WORKSHOPS & KURSE

bis 31.12. Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Arnulfstr.

270

Trapez und Luftringe

14-16 Jahre, Tickets unter muenchenticket.de

und Anmeldung unter www.lilalu-buchung.de

DIENSTAG, 31.12.2013

EVENTS

Tollwood-Gelände (Winter)

19 Uhr

Tollwood Silvester

Silvester auf dem Tollwood - ein altbewährtes

Partypflaster für den Jahreswechsel

PARTY

Kultfabrik

MTV’s New Year’s Bash

ab 18 Jahren

MITTWOCH, 1.1.2014

EVENTS / SPORT

Olympiaberg

15 Uhr

FIS Ski World Cup

Die Elite des Skisports, eine über 200 Meter

lange Abfahrt, Flutlicht, tausende begeisterte Fans

DONNERSTAG, 2.1.2014

BÜHNE

Reithalle München

19.30 Uhr

Dornröschen

Ballett (Gärtnerplatztheater), Tickets unter

www.gaertnerplatztheater.de

SAMSTAG, 4.1.2014

EVENTS

Feierwerk München

17 Uhr

Mädchenflohmarkt

Eintritt: 3€

SONNTAG, 5.1.2014

SHOW

Olympiahalle München

14 Uhr

Apassionata: Zeit für Träume

Tickets unter www.eventim.de

BÜHNE

Reithalle München

19 Uhr

Dornröschen

Ballett (Gärtnerplatztheater), Tickets unter

www.gaertnerplatztheater.de

MONTAG, 6.1.2014

BÜHNE

Schauburg am Elisabethplatz

19.30 Uhr

Weltenbrand - Voraufführung

Theater ab 14 Jahren

DIENSTAG, 7.1.2014

MESSE

5.1.-7.1. Messegelände München

9 bis 17 Uhr

Bijoutex München

Messe für Modeschmuck und Accessories;

kostenfrei

MITTWOCH, 8.1.2014

KINO

Cinemaxx München

Zwei vom alten Schlag

Männerabend, Preview

KINO

(jeden zweiten Mittwoch im Monat)

CinePark Schrobenhausen

19.30 Uhr

Frauenfilmabend

Nur ausgewählte Frauenfilme

DONNERSTAG, 9.1.2014

KINO

Cinemaxx München

The Crash Reel

Sportabend

FREITAG, 10.1.14

MÄDCHENTREFF

Jugendtreff Akku, Lohstr. 70, 81543 München,

Tel. 089.62420845

17.30 Uhr bis 20.30 Uhr (jeden Donnerstag)

Mädchenabend

Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren

WORKSHOPS & KURSE

und 11.1.2014

Redaktionsworkshop m80 Magazin

Kostenfrei, Anmeldung unter redaktion@m80-

magazin.de, Infos unter www.m80-magazin.de

SAMSTAG, 11.1.2014

EVENTS

TonHalle München, Kultfabrik

17 bis 23 Uhr

Nachtkonsum - Nachtflohmarkt

Eintritt: 3€

SONNTAG, 12.1.14

AUSSTELLUNG

Haus der Kunst

ab 10 Uhr

Lorna Simpson

MUSIK

Kleine Olympiahalle

19 Uhr

The Blues Brothers

Konzert, Tickets unter www.globalconcerts.de

oder www.ticketmaster.de

G8,

G9,

Gin’s Theater

Franz-Joseph-Str. 47 · 80801 München

Karten 233-371-55 · www.schauburg.net

21


FREISTUNDE

22

MITTWOCH, 15.1.14

AUSSTELLUNG

Museum für Konkrete Kunst (Ingolstadt)

ab 10 Uhr

NEON - Vom Leuchten der Kunst

Austellung

EVENTS

Deutsches Museum

19 Uhr

Wasser und Licht - Dilemma oder

Chance?

Vortrag

DONNERSTAG, 16.1.2014

SHOW

BWM-Welt

täglich um 12.30 Uhr und 15.30 Uhr

COOLE STUNTS UND

LIEBENSWERTE KLASSIKER

Tickets unter www.eventim.de

FREITAG, 17.1.2014

FÜHRUNG

Bavaria Filmgelände, Bavariafilmplatz 7,

München

10 Uhr, Rundführung

WORKSHOPS & KURSE

und 18.1.2014

Redaktionsworkshop m80 Magazin

Kostenfrei, Anmeldung unter redaktion@m80-

magazin.de, Infos unter www.m80-magazin.de

SAMSTAG, 18.1.2014

BÜHNE

Schauburg am Elisabethplatz

20 Uhr

Jenseits von Erden

Theater ab 14 Jahren

MITTWOCH, 22.1.2014

WORKSHOPS & KURSE

Stadtbibliothek am Gasteig

10 Uhr

Krimischreibwerkstatt

Kostenfrei, bis 6. Klasse, Anmeldung unter

089.480983338

FREITAG, 24.1.2014

MUSIK

Theaterfabrik

20 Uhr

Madcon

Konzert

SAMSTAG, 25.1.2014

MESSE

und 26.1., MOC Veranstaltungscenter, Lilienthalallee

40, 80939 München

ab 10 Uhr

Jobmesse München

Für Beruf, Ausbildung, Trainee und Praktika;

kostenfrei

EVENTS

TonHalle München, Kultfabrik

17 bis 23 Uhr

Nachtkonsum - Nachtflohmarkt

Eintritt: 3€

SONNTAG, 26.1.2014

BÜHNE

Nationaltheater

19.30 Uhr

Der Nussknacker

Ballett (Bayerische Staatsoper), Tickets unter

www.staatsoper.de

MONTAG, 27.1.2014

BÜHNE

Schauburg am Elisabethplatz

19.30 Uhr

Der Ghetto Swinger (Gastspiel)

Theater ab 15 Jahren

WORKSHOPS & KURSE

Nordbad München

20.30 bis 21.30 Uhr

AquaZumba - Schnupperstunde

ohne Anmeldung, Kosten: 8,60€ zgl. Eintritt

DIENSTAG, 28.1.2014

KINO

(jeden letzten Dienstag im Monat)

CinePark Schrobenhausen

Kino für Toleranz

Nur ausgewählte Filme

MITTWOCH, 29.1.2014

WORKSHOPS & KURSE

Stadtbibliothek am Gasteig, Multimedia Studio

17 bis 19 Uhr

aperitif - Crashkurs Bewerbung

Kosten: 11€, Karten erhältlich bei MVHS Gasteig

DONNERSTAG, 30.1.2014

WORKSHOPS & KURSE

Jugendzentrum Kirchheih Hauptstr. 3, 85551

Kirchheim

17 bis 19 Uhr

Essenstag E.T.

Kochen ab 12 Jahren, Kosten: 2€

FREITAG, 31.1.2014

MUSIK

Gute Noten,

gut drauf!

Gute Noten, Spaß am Lernen und Erfolg in der

Schule – kein Problem mit der individuellen

Förderung bei der Schülerhilfe.

Jetzt informieren:

Gratis-Hotline: 0800-19 4 18 08

www.schuelerhilfe.de

www.facebook.com/schuelerhilfe

München, Studio 1 im Funkhaus

10 Uhr

Mit Väterchen Frost unterwegs

(Bayerisches Runfunkorchester) – (Schulveranstaltung),

Tickets unter www.info.br-klassikticket.de

MUSIK

Kultfabrik, Tonhalle

20 Uhr

Jennifer Rostock

Konzert

AUSSTELLUNG

bis 30.3., Deutsches Museum

Zukunft leben: Die demographische

Chance

Ausstellung, Eintritt frei

SAMSTAG, 1.2.2014

BÜHNE

Schauburg am Elisabethplatz

20 Uhr

Gauthier Dance Take 5

Tanztheater ab 12 Jahren

SONNTAG, 2.2.14

AUSSTELLUNG

Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern

ab 9 Uhr

Bernd Eichinger - Alles Kino!

Ausstellung, Eintritt frei

MONTAG, 3.2.2014

BÜHNE

Carl-Orff-Saal München

18 Uhr

Der Flaschengeist

Singspiel (Gärtnerplatztheater), Tickets unter

www.gaertnerplatztheater.de

EVENTS

Münchner Innenstadt

Faschingsumzug der Damischen

Ritter

MITTWOCH, 5.2.2014

MUSIK

Prinzregententheater

19.30 Uhr

Von Cinecittà nach Hollywood

(Bayerisches Runfunkorchester), Tickets

BRticket, Telefon 089.590010880

WORKSHOPS & KURSE

Stadtbibliothek am Gasteig, Multimedia Studio

17 bis 19 Uhr

aperitif - Crashkurs Vorstellungsgespräch

Kosten: 11€, Karten erhältlich bei MVHS Gasteig

DONNERSTAG, 6.2.2014

MÄDCHENTREFF

Jugendtreff Akku, Lohstr. 70, 81543 München,

Tel. 089.62420845

17.30 Uhr bis 20.30 Uhr (jeden Donnerstag)

Mädchenabend

Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren

FREITAG, 7.2.2014

MUSIK

Philharmonie im Gasteig

12 Uhr

Kultur für Euch – Kino für die Ohren

(Bayerisches Runfunkorchester), Tickets unter

www.info.br-klassikticket.de (ab 14 J.)

BÜHNE

Nationaltheater

19.30 Uhr

Forever Young

Ballett (Bayerische Staatsoper), Tickets unter

www.staatsoper.de

SAMSTAG, 8.2.2014

MUSIK

Kesselhaus

20 Uhr

Ellie Goulding

Konzert, Tickets unter www.muenchenticket.de

MESSE

Holiday Inn City Centre, Hochstr. 3, 81669

München

ab 10 Uhr

Startschuss ABI - Für alle Wege

nach dem Abitur

Messe, kostenfrei

SONNTAG, 10.2.2014

EVENTS

Marienplatz

Fasching auf dem Marienplatz

DIENSTAG, 11.2.2014

WORKSHOPS & KURSE

Stadtbibliothek am Gasteig, Multimedia Studio

16.30 bis 18 Uhr

aperitif - Gefahren aus dem Internet

Kosten: 10€, Karten erhältlich bei MVHS Gasteig

MITTWOCH, 12.2.2014

KINO

(jeden zweiten Mittwoch im Monat)

CinePark Schrobenhausen

19.30 Uhr

Frauenfilmabend

Nur ausgewählte Frauenfilme

FREITAG, 14.2.2014

BÜHNE

FestSpielHaus, Quiddestr. 17

20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr)

DAS GASTMAHL DES TRIMALCHIO

Theater Eintritt inkl. Essen: 29.-/18.-

SAMSTAG, 15.2.2014

BÜHNE

Akademietheater

20 Uhr

Kifferwahn

ab 14 Jahren, Musical (Gärtnerplatztheater),

Tickets unter www.gaertnerplatztheater.de

SONNTAG, 16.2.2014

EVENTS

Münchnerinnenstadt, Odeonsplatz bis

Stiglmaierplatz

Faschingszug München

PARTY

Löwenbräukeller

After-Zug-Party

mit Live-Musik und Show

DIENSTAG, 18.2.2014

WORKSHOPS & KURSE

Stadtbibliothek am Gasteig, Multimedia Studio

16 bis 19 Uhr

aperitif - Crashkurs Zeitmanagement

Kosten: 12€, Karten erhältlich bei MVHS Gasteig


FREISTUNDE

DONNERSTAG, 20.2.2014

KINO

Stadtbibliothek am Gasteig, AV-Studio

15.30 Uhr

LiteraKino: Blondinen bevorzugt

Freier Eintritt

FREITAG, 21.2.2014

MUSIK

Glockenbachwerkstatt – Bürgerhaus, Blumenstr.

7, 80331 München

21 Uhr

Jazz Session mit Philipp Rospleszcz

& Friends

Eintritt frei

PARTY

Bürgerzentrum Trudering

18 bis 21 Uhr

Teenie-Faschingsparty

mit Jugendgarde und Break Dance

SAMSTAG, 22.2.2014

MESSE

Eventarena Olympiapark München, Toni-

Merkens- Weg 4 80809 München

9 bis 16 Uhr

Stuzubi - bald Student oder Azubi

Karrieremesse für Abiturienten, Fachabiturienten

und Realschüler; kostenfrei,

www.stuzubi.de/muenchen

SONNTAG, 23.2.2014

BÜHNE

Carl-Orff-Saal München

18 Uhr

Der Flaschengeist

Singspiel (Gärtnerplatztheater), Tickets unter

www.gaertnerplatztheater.de

MONTAG, 24.2.2014

AUSSTELLUNG

BMW Museum

ab 10 Uhr

CONCEPT CARS

WORKSHOPS & KURSE

(jeden Montag) Oylmpia-Schwimmhalle

18.45 bis 19.30 Uhr

Wasserspiele (Volleyball, usw.)

kostenfrei, zzgl. Eintritt; ohne Anmeldung

MUSIK

Kesselhaus

19 Uhr

The Wanted

Konzert, Tickets unter www.globalconcerts.de

oder www.ticketmaster.de

FREITAG, 28.2.2014

MUSIK

Glockenbachwerkstatt – Bürgerhaus, Blumenstr.

7, 80331 München

19 Uhr

Funky Flyday

Funkjamsession, Eintritt frei

WORKSHOPS & KURSE

(jeden Freitag) Oylmpia-Schwimmhalle

19.15 bis 19.45 Uhr

Aqua-Mixed

Kostenfrei, zzgl. Eintritt; ohne Anmeldung

BÜHNE

Prinzregententheater

19.30 Uhr

Szenische Opernaufführungen (Bayerisches

Runfunkorchester), Tickets BRticket,

Telefon 089.590010880

The Wanted

Im Februar kommt die britische Pop-Sensation erstmals für drei Konzerte nach Deutschland;

Neues Album „Word Of Mouth“ im November Das Genre „Boygroups“ hat eine

Zukunft – und die trägt den Namen „The Wanted“. 4,5 Millionen Facebook-Fans, über

zehn Millionen verkaufte Singles, rund eine Million verkaufter Alben, Nummer Eins-Hits

in UK und Asien. Innerhalb der „Word Of Mouth World Tour 2014“ kommen The Wanted

im Februar für ein Konzert nach München. Das neue Album „Word Of Mouth“ erscheint

im November.

Word Of Mouth World Tour 2014: „The Wanted“ presented by Marek Lieberberg &

Mario Mendrzycki am 24. Februar im Kesselhaus.

Der Vorverkauf läuft bereits. Tickets sind unter der Tickethotline 01805-570 000 (0,14 Euro/Min. Mobilfunktarife können abweichen)

sowie unter www.eventim.de, www.ticketmaster.de, www.trinitymusic.de, www.muenchenticket.de

und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Weitere Informationen unter: www.thewantedmusic.com

Das m80 Magazin verlost 2x2 Tickets für den 24. Februar in München.

Beantwortet die Frage: Wo findet das Konzert statt“ und sendet die Antwort bis spätestens

31. Januar an: gewinnspiel@m80-magazin.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

HandyTicket

Im MVV ab 15. Dezember 2013

Die starke App!

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JOBSTARTER

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Advertorial

Freiwilliger

Wehrdienst als

„Schnupperzeit“

Die Bundeswehr in ihren vielseitigen Arbeitsfeldern kennenlernen

Wollen Sie sich ein persönliches Bild von der Bundeswehr machen, ohne

sich als Soldatin oder Soldat auf Zeit zu verpflichten? Überbrücken Sie eventuell

die Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn mit einem Freiwilligen Wehrdienst

bei guter Bezahlung. Und das Beste ist: Sie bestimmen dabei den

Zeitraum, in dem Sie tätig sind! Zwischen 7 und 23 Monaten ist alles möglich.

Und Sie leisten bereits in jungen Jahren einen Dienst für die Gesellschaft.

Unabhängig von der beabsichtigten Dauer Ihres Engagements sind die

ersten sechs Monate für Sie und die Bundeswehr eine Probezeit, in der

beide Partner die Zusammenarbeit beenden können.

Voraussetzungen für die Einstellung

Sie sind mindestens 17 Jahre alt (Einstellung nur mit Einverständnis der

Erziehungsberechtigten) und sind Deutsche oder Deutscher im Sinne von

Artikel 116 des Grundgesetzes. Weitere Vorbedingung ist die Erfüllung der

gesetzlichen Vollzeitschulpflicht.

Finanzielle und sonstige Leistungen

Als Freiwillig Wehrdienst Leistende(r) erhalten Sie einen Wehrsold, der im

ersten Dienstmonat 777,30 Euro beträgt und sich nach Dienstgrad und

Dienstzeit kontinuierlich steigert. Darüber hinaus stehen Ihnen besondere

Zuwendung (auch als „Weihnachtsgeld“ bekannt) und Entlassungsgeld zu,

sofern Sie die sechsmonatige Probezeit erfolgreich absolviert haben. Als

weitere attraktive Leistungen erhalten Sie unentgeltliche ärztliche Versorgung,

kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Weiterhin besteht für Freiwillig Wehrdienst

Leistende Arbeitsplatzschutz gem. dem Arbeitsplatzschutzgesetz

während der gesamten Dauer des Wehrdienstverhältnisses.

Tätigkeitsfelder

Ihre bisher erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen können Sie hier gezielt

einsetzen. Eine kleine Auswahl an möglichen interessanten Verwendungsbereichen

und Tätigkeiten innerhalb Ihrer Dienstzeit bei der Bundeswehr:

- Stabsdienstsoldat im Büro

- Sanitätsdienst

- Informationstechnologie

- Logistik

- Protokollarischer Ehrendienst

- Allgemeiner Truppendienst

- Navigation und Decksdienst bei der Marine

Auslandseinsatz

Auslandseinsätze gehören aktuell zu den wichtigen Aufgaben der Bundeswehr.

Als Freiwillig Wehrdienst Leistende(r) müssen Sie sich grundsätzlich

schriftlich bereit erklären an einer besonderen Auslandsverwendung teilzunehmen,

wenn Sie sich für 12 Monate oder länger verpflichten.

Berufs Kurz-INFO

Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Karriereberaterin oder Ihrem Karriereberater

in München, Dachauer Str. 128 unter 089 / 1249-3207 oder per E-Mail unter

karrbbmuenchen@bundeswehr.org auf und lassen sich ausführlich beraten.

Weitergehende Informationen finden Sie auch im Internet unter

www.bundeswehr-karriere.de und www.facebook.com/bundeswehr.karriere.


Testimonial . . . . . . . . . . . . . . . . .

Was ist ein

Testimonial?

Ein Magazin wie das m80 Magazin herzustellen

kostet viel Geld. Es müssen Redakteure und Grafiker

bezahlt werden, die die Schülerredaktion betreuen und

anleiten, deren Texte redigieren und das m80 Magazin

layouten. Am Ende muss alles zusammengestellt, gedruckt

und verteilt werden. Wenn da keiner etwas dazugeben

würde, müsste unser Schülermagazin sehr

teuer verkauft werden. Für viele Jugendliche wäre es

dann zu teuer. Daher suchen wir immer Firmen und

Einrichtungen, die das Projekt toll finden und uns finanziell

unterstützen.

Diese Unterstützer nennt man Kooperationspartner.

So eine Partnerschaft beruht immer auf Gegenseitigkeit.

Das m80 Magazin bekommt Geld und der Partner

erhält dafür ein Logo, eine namentliche Nennung als

Unterstützer oder er kann sich ein Redaktionsmodul

wünschen. Letzteres nennen wir ein „Testimonial“.

Und wie funktioniert das? Schüler aus der Redaktion

oder unser eigenes Redaktionsteam besuchen ein

Unternehmen und befragen die Azubis nach ihren Ausund

Weiterbildungswegen. Hierbei entstehen Texte im

Rahmen der Berufsorientierung für Schüler. Solche

Texte sind als Testimonials gekennzeichnet. m80


JOBSTARTER

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Gemeldet

Grundregeln für Pluspunkte

Sieben Tipps für die Bewerbung mit individueller Note

Karrieremesse „Stuzubi -

bald Student oder Azubi“

Viele Schülerinnen und Schüler sind meistens sehr unentschlossen: Soll

ich studieren, fange ich eine Ausbildung an, passt das Duale Studium besser

zu mir? Oder gehe ich vielleicht doch erst einmal ins Ausland? Wenn ja,

wohin und wie lange? Fragen über Fragen.

Antworten darauf bietet die Karrieremesse Stuzubi – bald Student

oder Azubi, die am Samstag, den 22. Februar 2014, von 9 bis 16 Uhr

zum achten Mal in der Münchner Event-Arena im Olympiapark stattfindet.

Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind vor allem Abiturienten und Schüler mit

(Fach-) Hochschulreife sowie Mittlerem Schulabschluss.

2013 feierte die beliebte Karrieremesse einen Rekord mit 4.500 Besuchern.

Auch in diesem Jahr werden über 100 interessante Aussteller den

Nachwuchs über aktuelle Berufs- und Studienangebote, Auslandsaufenthalte

und Freiwilligendienste informieren. Top-Unternehmen der Region,

große Konzerne, Universitäten, FHS und Akademien, aber auch öffentliche

Institutionen sind vertreten: Audi AG, TU München, Uni Augsburg, Leonardo

Royal Hotel Munich, Infineon Technologies, Sigmund Freud Privatuniversität,

EF Sprachreisen, Marc O´Polo, Akademie des städtischen Klinikums, Barschule

München, Mediadesign Hochschule und viele mehr.

„Ich bin überwältigt, wie positiv sich die Stuzubi in München weiterentwickelt.

Nicht nur unsere stets engagierten Aussteller, sondern auch das

durchweg sympathische Publikum begeistern mich immer wieder aufs

Neue“, schwärmt Veranstalterin Karola Marschall.

Zum Erfolg der Stuzubi trägt auch ein ganztägiges Vortragsprogramm

bei, das parallel zur Karrieremesse hilfreiche Tipps, etwa zum Thema „Wie

finde ich den passenden Ausbildungsplatz/ Studienplatz?“ liefert.

Eine Finanzspritze für den Abschlusstag oder die Abschlussfeier bekommen

die Schüler beim großen Stuzubi-Gewinnspiel! Es winken eine 14-tägige

Sprachreise, tolle Sachpreise und 2 x 500 Euro: Zum einen gewinnt die

Jahrgangsstufe 500 €, die insgesamt bis 16 Uhr mit den meisten Schülern

auf die Messe kommt. Der Scheck wird im Folgejahr auf der Stuzubi überreicht.

Außerdem gibt es 500 € für den „Frühen Vogel“, also für die Jahrgangsstufe,

die bis 9.30 Uhr mit den meisten Schülern (mindestens 30

Leute, Schülerausweis Pflicht) auf der Messe erscheint und bis 12.30 Uhr

die zahlreichen Informationsmöglichkeiten und das Vortragsprogramm auf

der Messe nutzt.

Weitere Infos unter: www.stuzubi.de/muenchen, alle weiteren

Stuzubi-Messen 2014 unter www.stuzubimesse.de

28

Wer beim Bewerben gewisse Grundregeln beachtet, kann bei Unternehmen

Pluspunkte sammeln. Hier ein paar Standards für Schulabgänger.

1. Es ist erfolgversprechender, wenige qualifizierte Bewerbungen zu

schreiben, als sich mit einem Standardschreiben bei sehr vielen Unternehmen

zu bewerben.

2. Man informiere sich vor dem Verfassen einer Bewerbung im

Internet über das Unternehmen bei dem man sich bewerben möchte und

über den angestrebten Ausbildungsberuf. Fast alle größeren Firmen haben

eine Homepage, auf der alles Wichtige über das Unternehmen und dessen

Ausbildungsangebot steht.

3. Günstig ist es, sich im privaten Umfeld über den angestrebten

Beruf zu informieren und wenn möglich vorab entsprechende Praktika zu

absolvieren. Je klarer die Vorstellung vom angestrebten Beruf ist, umso einfacher

fällt das Bewerben und desto größer fallen die Chancen aus.

4. Als Schüler einer Abgangsklasse sollte man bedenken: Die Personalabteilungen

messen den Noten für Verhalten und Mitarbeit meist eine

hohe Bedeutung bei. Sie dienen ihnen als Indikator für das Engagement

und die Teamfähigkeit eines Bewerbers.

5. Für Unternehmen sind auch die berühmten Schlüsselqualifikationen

wichtig. Sie wollen wissen: Wie lern-, team- und kommunikationsfähig

ist ein Bewerber und wie eigenverantwortlich lösen er oder sie Aufgaben?

Darauf sollte man im Anschreiben eingehen.

6. Mit dem Start der Berufsausbildung gelten andere Regeln als im

Schulalltag. Durch die Kleidung beispielsweise, die man beim Bewerbungsgespräch

trägt, kann man signalisieren, dass man für den Eintritt in die

Arbeitswelt bereit ist.

7. Man sollte sich eine glaubhafte Begründung dafür zurechtlegen,

warum man sich gerade für Beruf X interessiert und sich beim Unternehmen

Y beworben hat. Denn danach wird in jedem Bewerbungsgespräch gefragt.


Gemeldet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

JOBSTARTER

„Bayern setzt

erfolgreichen Weg fort“

Kultusminister Spaenle zur Regierungserklärung

„Bayern setzt den erfolgreichen Weg in Bildung, Kultus, Wissenschaft und

Kunst konsequent fort.“ Dies betonte Bildungs- und Wissenschaftsminister

Dr. Ludwig Spaenle im Anschluss an die Regierungserklärung von Ministerpräsident

Horst Seehofer im Bayerischen Landtag in München. Die Quote der

Schüler, die in Bayern die Schule ohne Abschluss verlasse, liege im Bundesdurchschnitt

viel niedriger als die in den allermeisten Bundesländern und

beim flächendeckenden und bedarfsgerechten Ausbau der Ganztagsschulen

investiere der Freistaat konsequent.

Keine Strukturreform geplant

„Grundlegende Eingriffe in die Schulstruktur wird es in den kommenden

fünf Jahren nicht geben“, führte Minister Spaenle aus. Die Lehrkräfte an den

Schulen brauchen jetzt die nötige Ruhe, um sich auf die Arbeit mit den Kindern

und Jugendlichen zu konzentrieren.

Individuelle Förderung der Schüler ist gefragt

So will Minister Spaenle die individuelle Förderung weiter ausbauen und

den Kindern und Jugendlichen die nötige Zeit geben, die sie brauchen, um

das von ihnen anvisierte Bildungsziel zu erreichen. Dabei spiele die Ausweitung

der Flexiblen Grundschule ebenso eine Rolle wie die zusätzlichen Förderangebote

am Gymnasium und der konsequente Ausbau der Ganztags- schulen

an allen allgemeinbildenden Schularten. Der gemeinsamen Ausbildung junger

Menschen durch staatliche Schulen und Unternehmen weist der Minister bei der

Qualifizierung und Weiterbildung von Fachkräften eine zentrale Bedeutung zu.

Gleichwertige Bildungsbedingungen in der Stadt und auf dem Land

„Gleichwertige und nachhaltige Bildungsbedingungen will ich für unsere

Kinder auf dem Land und in der Stadt sicherstellen und weiterentwickeln“,

wandte sich der Minister der großen Herausforderung der demografischen

Entwicklung zu. Die Schülerzahlen entwickeln sich in den jüngsten Jahren

rückläufig, allerdings gibt es hier größte Unterschiede zwischen den einzelnen

Regionen. Dabei will Minister Spaenle den bestehenden rechtlich selbstständigen

Grundschulen mit insgesamt 26 Schülern eine Bestandsgarantie geben.

Wissenschaftsstandort Bayern wird wettbewerbsfähig bleiben

Bildung und Wissenschaft sind für den Staatsminister entscheidend für die

Zukunftsfähigkeit eines Landes. Dabei gelte die Zielmarke „Exzellenz“ in Forschung

und Lehre. Bayern verfüge über Hochschul- und Kulturbauten mit

einer Gesamtfläche von über drei Millionen Quadratmetern. Die Sanierung

und Modernisierung der Hochschulbauten werde der Freistaat mit Milliardenaufwand

vorantreiben, umriss er die Dimension. Ihm liege auch die internationale

Vernetzung der Hochschulen sehr am Herzen.

Alle Bildungspotenziale erschließen

Außerdem kündigte Spaenle eine umfassende Neuordnung der Begabtenförderung

an - und zwar von der Schule bis zur Hochschule.

Kinderdorfjugendliche schnuppern 5-Sterne Atmosphäre

Das Althoff Seehotel Überfahrt hat 16 Jugendliche aus dem Caritas Kinderdorf

Irschenberg zum Job-Info-Tag nach Rottach-Egern eingeladen. Sie durften den

Hotelbetrieb in dem 5-Sterne-Superior Haus und die dort angebotene Ausbildungsberufe

kennenlernen.

Die Vorstellung der drei Ausbildungsstationen – Hotelfachfrau/-mann, Köchin/

Koch, Sport- und Fitness Kauffrau/-mann – übernahmen Auszubildende des Seehotels

Überfahrt und manch einer der Besucher schmiedete schon Zukunftspläne.

So die Jüngste aus der Gruppe, die 14-jährige Julia: „Ich wollte immer schon im

Hotel arbeiten, weil ich die Atmosphäre dort mag. Eigentlich wollte ich Hotelmanagerin

werden, aber ich habe gemerkt, dass man auch z.B. im Bereich Rezeption

oder im Veranstaltungsbüro arbeiten kann. Ganz sicher, ich werde im Hotel arbeiten!“

1. und 2. Februar 2014

im MTC München

Besucht den Campus of Talents auf der

Schultage München und findet spannende

Freizeit- und Ferienangebote aus den

Bereichen Sport, Musik, Kunst und

Kreativität, Sprachen, Kultur und Reisen

u.v.m. zum Entdecken, Ausprobieren

und Begeistern.

Kultur

&

Reisen

Sport

Musik

Sprachen

Kunst

&

Kreativität

u.v.m.

Eine Veranstaltung des

www.campus-of-talents.de


JOBSTARTER

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Testimonial

Eltern als Ratgeber ihrer Kinder bei

der Berufs- und Studienwahl stärken

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Bundesarbeitsgemeinschaft

SCHULEWIRTSCHAFT haben einen gemeinsamen Leitfaden zur Rolle der Eltern

im Berufs- und Studienwahlprozess ihrer Kinder veröffentlicht.

Dazu erklärt Raimund Becker, Vorstand Arbeitslosenversicherung der BA:

„Eltern sind die wichtigsten Ansprechpartner ihrer Kinder, wenn es um ihre

berufliche Zukunftsplanung geht. Wenn sie sich aktiv in den Berufs- und Studienwahlprozess

einbringen, dann gelingt ihren Kindern der Übergang in den

Beruf besser. Wir wollen Schulen und andere Berufsorientierungsakteure

unterstützen, Eltern in diese Aufgabe noch besser einzubinden. Mit vielen anschaulichen

Beispielen gibt der Leitfaden Tipps, wie Eltern bei der Berufsund

Studienwahl ihrer Kinder erfolgreich angesprochen, für eine aktivere Beteiligung

motiviert und wie ihnen Inhalte wirksam vermittelt werden können.

So können wir dazu beitragen, dass Eltern zu gut vorbereiteten Ratgebern für

ihre Kinder werden.“

Ernst Baumann, wirtschaftsseitiger Vorsitzender des Netzwerks SCHULE-

WIRTSCHAFT, ergänzt: „Die Publikation gibt auch viele praktische Hinweise

für Eltern mit Migrationshintergrund. Wir knüpfen an unser Schwerpunktthema

‚Migration. Qualifikation. Integration‘ an, das sich mit kultureller Vielfalt und

beruflicher Perspektive beschäftigt. Berufs- und Studienorientierung müssen

die interkulturellen Kontexte von jungen Menschen und ihrer Eltern besser berücksichtigen.

Dies erleichtert den Jugendlichen den Weg in einen Ausbildungsberuf

oder in ein Studium, welches zu ihren Stärken und Fähigkeiten

passt. Die Betriebe brauchen alle Talente, um ihren Fachkräftebedarf decken

zu können.“

Der Leitfaden wendet sich an Lehr- und Beratungsfachkräfte in der Schulsozialpädagogik

oder Berufseinstiegsbegleitung sowie an Multiplikatoren und

Netzwerkpartner. Schulen können den Leitfaden „Eltern erwünscht!? Wie die

Zusammenarbeit in der Berufs- und Studienorientierung gelingen kann“ über

die Regionaldirektionen der BA und die örtlichen Agenturen für Arbeit sowie

über die Landesarbeitsgemeinschaften SCHULEWIRTSCHAFT beziehen.

Ebenso sind der Leitfaden sowie weiterführende Informationen zu finden

unter: www.arbeitsagentur.de und www.schulewirtschaft.de.

Folgen Sie der Bundesagentur für Arbeit auf Twitter.

Wir suchen Sie als

Auszubildende(n) zum/zur

Steuerfachangestellten

Ein spannender und zukunftsorienter Arbeitsplatz mit vielfältigen

Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten wartet auf Sie.

Das wünschen wir uns von Ihnen:

– Freude an Teamarbeit

– Gutes Zahlenverständnis

– Freundliches und korrektes Auftreten

– Interesse, das Wissen immer wieder zu erweitern

– Gute Noten in den Hauptfächern

Wenn Sie sich vorstellen können, unser Team qualitätsvoll und engagiert

zu unterstützen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-mail an partner@steuer-partner.de.

Weitere Auskünfte erhalten Sie unter 089/38 19 00-0.

Hinweis: Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und in der Regel nach 12 Monaten

datengeschützt vernichtet.

Rankl,

Neumeyer,

Glöckner

Steuerberater

Karl-Theodor-Str. 55

80803 München

Fon: 089/38 19 00-0

Christian Glöckner, Diana Neumeyer, Harald Rankl


Testimonial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

JOBSTARTER

Die Welt ohne Geld

erkunden

Tippeln für mehr Fachwissen

Sie reisen zu Fuß oder per Anhalter, denn für ihre Beförderung dürfen sie

kein Geld ausgeben. Die Rede ist von den Handwerksgesellen auf der Walz.

Die Wanderjahre, auch als Wanderschaft, Walz, Tippelei oder Gesellenwanderung

bezeichnet, beziehen sich auf das Umherziehen zünftiger Gesellen.

Sie umfassen die Zeit nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit (Freisprechung).

Vom Spätmittelalter bis Mitte des 18. Jahrhunderts war die Walz Voraussetzung

für den Gesellen, seine Meisterprüfung zu beginnen. Im Einzelnen regelten

die entsprechenden Zünfte die Dauer und den Ablauf der Wanderschaft.

Sinn des Wanderns war es auch, irgendwann einmal den väterlichen Betrieb

zu übernehmen. Ein Handwerker, der sich auf dieser traditionellen Wanderschaft

befindet, wird als Fremdgeschriebener oder Fremder bezeichnet.

Mit der Zunahme der neu gegründeten Manufakturen Ende des 18. Jahrhunderts

entstanden immer mehr Konflikte mit dem alten Handwerk. Das

Wandern verlor an Bedeutung, da die größer werdenden Betriebe Interesse

hatten, das in ihrem Unternehmen vermittelte Wissen für sich zu nutzen.

Anfang der 1950er Jahre stieg das Interesse an der traditionellen Walz

rasch wieder an, erreichte aber nie die Dimensionen der Vorkriegsjahre.

Anfang der 80er Jahre waren der Wunsch nach alternativen Lebensweisen

und die Emanzipation der Frauen besonders starke Strömungen. Zwei neue

Handwerkervereinigungen, sogenannte „Schächte“, wurden gegründet. Ihre

Strukturen wichen stark von den „alten“ Traditionsschächten ab. Und: Sie ließen

auch Frauen zu. Im Jahr 2005 waren zwischen 600 und 800 Gesellen entweder

freireisend oder, in Schächten organisiert, fremdgeschrieben (auf

Wanderschaft). Der Anteil der Frauen liegt insgesamt bei etwa zehn Prozent.

2010 zählte man in Deutschland noch wenig mehr als 450 Tippelbrüder, weltweit

sollen es etwa 10.000 sein.

Um als Fremdgeschriebener die Welt bereisen zu können, müssen einige

Bedingungen erfüllt sein. Auf die Wanderschaft darf heute nur gehen, wer die

Gesellenprüfung bestanden hat, ledig, kinderlos und schuldenfrei ist. Die

Wanderschaft soll nicht als „Flucht“ vor Verantwortung missbraucht werden.

Oftmals ist ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge erforderlich. Die

meisten Schächte haben eine Altersbegrenzung. Manchmal ist auch die Mitgliedschaft

in einer Gewerkschaft erforderlich.

Die Tippelei war und ist teilweise an schwierige Bedingungen geknüpft. So

darf der Fremdgeschriebene in seiner Reisezeit einen Bannkreis von meist 50

km um seinen Heimatort nicht betreten, auch nicht im Winter oder zu Feiertagen.

Er darf kein eigenes Fahrzeug besitzen und bewegt sich nur zu Fuß oder

per Anhalter fort. Öffentliche Verkehrsmittel sind verpönt.

Weiterhin muss er in der Öffentlichkeit immer seine Kluft tragen. Da ein

Fremder oftmals auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen ist (zum

Beispiel bei der Suche nach Arbeit oder einem Schlafplatz), hat er sich immer

ehrbar und zünftig zu verhalten, so dass der Nächste ebenfalls gern gesehen

ist. Eine gepflegte Erscheinung erleichtert die Kontaktaufnahme und das

Trampen.

All sein Hab und Gut verstaut der wandernde Geselle in einem Charlottenburger

(„Charlie“), ein circa 88 mal 88 Zentimeter großes Tuch, in dem der

Tippelbruder Wechselwäsche, Zahnbürste und Werkzeug trägt. Auf den meist

zu einer langen Wurst geknoteten, mit Wappen bedruckten Stoff kommt oben

noch der Schlafsack. Die von den Wandergesellen getragenen Ohrringe

waren in der Zeit der Zünfte noch kein Gruppenkennzeichen von Gesellen

oder bestimmten Berufsgruppen. Im Notfall konnten durch den Verkauf auch

finanzielle Engpässe, zum Beispiel bei vorübergehender Arbeitslosigkeit,

überbrückt werden. Hatte sich ein Geselle unehrenhaft verhalten, wurde ihm

der Ohrring ausgerissen. Auffällig ist sein Stenz und vor allem die Bekleidung:

Ein schwarzer Hut mit breiter Krempe, Zylinder, Dreispitz o. ä. und eine Kluft

mit weiten Schlaghosen, Weste und Jackett, die farblich der Tradition seines

Berufsstandes entspricht.

Da ein hoher Prozentsatz der Fremden Zimmerleute sind, ist es nur wenig

bekannt, dass auch Gesellen anderer Handwerksberufe wie zum Beispiel

Tischler, Maurer, Dachdecker, Betonbauer, Bootsbauer, Töpfer, Schmiede,

Spengler, Steinmetze, Holzbildhauer, Buchbinder, Schneider, Goldschmiede,

Instrumentenbauer, Kirchenmaler und viele mehr auf der Wanderschaft sind.

Der Irrglaube, dass nur Zimmerer auf der Walz wären, wird noch dadurch verstärkt,

dass viele Gesellen anderer Gewerke ebenfalls die typische schwarze

Zimmererkluft mit der weißen Staude, einem kragenlosen Hemd, tragen.

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