Wenn ich gesund bin, ist alles möglich - G´sund Online

gsund.net

Wenn ich gesund bin, ist alles möglich - G´sund Online

Betriebliche Gesundheitsförderung

der KAGes

Das Jahr 2009

Gesundheit

gemeinsam

KAGes leben

Für die KAGes und all ihre Einrichtungen war

2009 das „Jahr der betrieblichen Gesundheitsförderung“.

Die kürzlich gezogene Bilanz

belegt, dass die hoch gesteckten Erwartungen

übertroffen wurden. In über 313 Einzelaktivitäten

wurde das Gesundheitsbewusstein der Mitarbeiter

sensibilisiert und gestärkt, aber auch zahlreiche

nachhaltige Verbesserungen zum körperlichen,

seelischen und sozialen Wohlbefinden

erzielt.

Sämtliche KAGes-Spitäler nahmen unter dem

Motto „Gesundheit gemeinsam leben“ am Jahr

der Gesundheitsförderung teil und konnten

mit Vorbildwirkung dabei beachtliche Impulse

setzen.

Weitere Informationen unter http://intra.kages.at

–> BGF-Quick-Links „Betriebliche Gesundheitsförderung

–> News

Wenn ich

gesund bin,

ist alles möglich

1


2

Es war der 16. April 2010. Im Rahmen

der jährlichen Tagung des Sicherheitsausschusses

wurden bei der

Abschluss veranstaltung zum Jahr der

Betrieblichen Gesundheitsförderung

die zwanzig besten Gesundheitsmaßnahmen

präsentiert und prämiert. Die

Verantwortlichen der KAGes bedankten

sich für die zahlreichen Initiativen

und Projekte in den LKHs und gratulierten

den von der Jury ausgewählten

Siegerprojekten.

2.

Plattform BGF „Gemeinsam mehr

erreichen“,

LKH-Univ. Klinikum Graz

Mit der Gründung der Plattform BGF und

der Installierung in den Regelbetrieb

wurde am LKH-Univ. Klinikum Graz ein

weiterer Schritt zum integrierten, systematischen

und umfassenden Betrieblichen Gesundheitsmanagement

gesetzt und der Weg von BGF zu BGM

konsequent weiterverfolgt.

Durch die Plattform gibt es nun organisatorische

Strukturen für die

Vernetzung und Organisation

von Maßnahmen

im Bereich

BGF. Damit erreicht

man nicht nur ein klares

Auftreten innerhalb

des Klinikums,

Vernünftig ernähren und sondern auch nach

richtig bewegen. außen. Langfristig

profitieren alle Mitarbeiter

von der strukturierten Zusammenarbeit

und der gemeinsamen Ausrichtung der BGF am

Klinikum.

Im Detail schafft die Gründung der Plattform am

LKH-Univ. Klinikum Graz folgenden Nutzen:

• mehr Transparenz und Übersicht für alle Beteiligten

(Mitglieder der Plattform, Mitarbeiter,

Führungskräfte)

• ein strukturierter Planungsprozess, dessen Ergebnis

schlussendlich von der Anstaltsleitung

durch Freigabe der Planung zu genehmigen ist

• die bisherige Zusammenarbeit wird in strukturierte

Bahnen gebracht und dadurch die gemeinsame

Planung und Umsetzung umfassender

Projekte und Maßnahmen ermöglicht

• Austausch von Erfahrungen und Ideen unter den

Beteiligten sowie die Vernetzung von Knowhow

und Kompetenz wird gefördert

• die Aktivitäten im Rahmen der BGF werden klar

und anschaulich innerhalb und außerhalb des

Klinikums positioniert und bekanntgemacht.

„KOMMIT“,

LKH Voitsberg

Im Juli 2008 gab es einen Führungswechsel

im Bereich der Pflegedirektion

am LKH Voitsberg. Großen Wert neben

der Ergebnis,- Prozess,- und Strukturqualität

legt Pflegedirektorin Eveline Brandstätter

auf die Sozialqualität. So rücken für sie Wertschätzung

und Wertehaltung, das Erscheinungsbild

nach innen und nach außen, aber auch Zuwendung

und Anerkennung in den Vordergrund.

Ein besonderer Schwerpunkt der Pflegedirektorin

liegt unter anderem im Verhalten und der Kommunikation

miteinander. Vor allem die Erkenntnis

der interdisziplinären Zusammenarbeit ist von

großer Wichtigkeit. Ärzte seien Pragmatiker,

würden klarerweise Verständnis für die Teamarbeit

haben, aber man müsse auch die Voraussetzungen

dafür schaffen,

so Projektleiterin Margit

Kienzl. Dies klinge sehr einfach,

aber erfordere doch

umfangreiche Vorarbeiten.

„Die Voraussetzungen

und die Verhältnisse

dafür haben wir geschaffen.“

Zusammenarbeit und Kommunikation miteinander

Besonders

1.

„Familie und

Beruf“,

LKH Leoben

Die Doppelbelastung von Familie

und Beruf stellt für viele Mitarbeiter

eine nicht zu unterschätzende

Herausforderung

dar. Bedienstete vom LKH

Leoben/Eisenerz haben sich

daher mit diesem Spannungsfeld

intensiv auseinandergesetzt

und entsprechende

Aktivitäten initiiert. Zum einen ist es

das Projekt „Familie und Beruf“ – eine

Initiative des Wirtschaftsministeriums

– unter besonderem Engagement

von Pflegedirektorin Sylvia Noè, Be­

Viel Zeitersparnis: Menü auch für

Familienangehörige.

Fachliche Betreuung gehört dazu.


gelungene Projekte

triebsdirektor Herbert Kaplans

und dem ärztlichen Leiter Dr.

Heinz Luschnik. Nur, wer

sicher ist, dass es der Familie

gut geht, kann auch

im Beruf alles geben. Die

Vereinbarkeit von Familie

und Beruf fand bei einer

Vielzahl von LKH-Mitarbeitern überaus

hohen Anklang: „Endlich finden

die Kolleginnen und Kollegen mehr

Zeit für deren Angehörige, Freunde

und entsprechende Erledigungen, was

wiederum zu entspannter und besserer

Arbeit führt“, erklärt

der Betriebsratsvorsitzende

Gernot Wallner. Es

liegt gewissermaßen auf

der Hand, dass familienfreundliche

Maßnahmen

(und damit auch betriebliche

Gesundheitsförderung)

am Arbeitsplatz

zur Balance zwischen

Privatleben und Leistung

im Job beitragen.

3.

„Psychosoziale

Gesundheit“,

LKH Deutschlandsberg

Deutschlandsbergs Spitalsmitarbeiter sind unterschiedlichen

Belastungen ausgesetzt. Besonders

sticht dabei die psychische Belastung hervor. Die

Leitenden aller Berufsgruppen und viele Angestellte

nahmen das Informationsangebot gerne an,

um in der Folge einem Überforderungssyndrom aus

eigener Kraft entgegenwirken zu können. Offen

angesprochen wurde das Thema „Burn out“. „Man

fühlt sich in den Bemühungen bestätigt, dass wir

den richtigen Schritt gesetzt haben“, mein Dorothea

Konrath.

Tag der offenen Tür

„Begegnung-Punkt-Komm“,

LKH Bruck an der Mur

Nicht alle Mitarbeiter des LKHs laufen sich bekanntlich

gerade jeden Tag über den Weg. Daher

möchte man die Menschen, die alle unter einem

Dach arbeiten, zusammenführen. Die Begegnungen

und das Kennenlernen ermöglichen ein größeres

Verständnis zwischen den Berufsgruppen

und erzeugen letztlich eine rege Kommunikation.

Sozusagen über den Tellerrand hinaus. Dadurch

ist es möglich, Arbeitsabläufe noch besser abzustimmen

z. B. Wartezeiten für den Patienten zu

verringern.

Seelisches Wohlbefinden hält fit.

Alle Mitarbeiter werden eingebunden.

3


Im LKH Bruck a. d. Mur: Gesundheitskalender macht vieles bewusster

Alle Mitarbeiter einbinden

Am Tag der offenen Tür: Erste, angenehme „Bekanntschaft“ mit dem Spital.

Wichtig: Kommunikation

unter den Mitarbeitern.

So sehen Kinder die

Gesundheitsförderung.

4

Im LKH Bruck a. d. Mur legt man

großen Wert darauf, dass durch

die BGF-Maßnahmen alle Mitarbeiter

des Hauses eingebunden

werden. Der Gesundheitskalender

vom Vorjahr hat auch heuer noch

seine Gültigkeit: Ohne Kalendarium

unterliegen die monatlichen

Schwerpunktthemen keinem

Jahres- oder Zeitlimit, sondern

sorgen aufs Neue für Anregungen

rund um das Thema Wohlergehen

und Arbeitssicherheit.

Kalender erinnert

Es geht darum, dass man mit

Hilfe dieses Kalenders – er hängt

auf allen Stationen – ein höheres

Bewusstsein hinsichtlich

gesundheitsförderlicher Maßnahmen

erzielt. Alle Mitarbeiter

des Hauses werden durch die

monatsspezifischen Motive zur

Umsetzung animiert. Sei es die

Händedesinfektion, die richtige

Auswahl an Lebensmitteln, Tipps

zur Raucherentwöhnung, usw. In

Summe also relevante Themen,

die durch die Präsenz des Kalenders

nicht in Vergessenheit geraten

und somit der ausständigen

Realisierung nahestehen.

Nebst dem, im ganzen Haus zum

Anreiz gewordenen Gesundheitskalender,

prämierte eine

KAGes-Jury jüngst nun auch den

aktuellen „Tag der offenen Tür“.

Mit dieser Maßnahme erzielt

man, ob der Größe des Hauses,

eine ersprießlichere Zusammenarbeit

und Kommunikation aller

Bediensteten.

„Begegnung-Punkt-Komm“ nennt

sich das Ganze, was soviel bedeutet

wie: Nicht alle Mitarbeiter

des LKHs laufen sich bekanntlich

gerade jeden Tag über den Weg.

Daher möchte man die Menschen,

die alle unter einem Dach

arbeiten, zusammenführen. Die

Aktivitäten

• Tag der offenen Tür in Spezialbereichen

• Vorträge:

Herzgesunde Ernährung –

(un)gesundes Fett!;

Psychohygiene;

Stress Balance - Burnout Prävention

– Regenerationsmanagement;

• Psychologische Kopfschmerztherapie

Ein Kreuzzug gegen den Rückenschmerz;

Move it or lose it;

Gesunde Ernährung mit Kalzium

und Vitamin D;

Damit der Schuh nicht drückt;

Umgang mit Stress und Konflikten;

Raucherberatung und Entwöhnung;

Die Zukunft des Geschmacks;

Begegnungen und das Kennenlernen

wiederum ermöglichen

es, ein größeres Verständnis zwischen

den Berufsgruppen herbeizuführen

und erzeugen letztlich

eine rege Kommunikation. Sozusagen

über den Tellerrand eines

„Bezirkes“ hinaus. „Dadurch ist

es möglich, Arbeitsabläufe noch

besser abzustimmen und z. B.

Wartezeiten für den Patienten zu

verringern“, erklärt die Projektleiterin

Katalin Oberrainer.

In Summe ist es wichtig, dass

die gesamte Belegschaft eingebunden

wird. Oberrainer zeigt

• Führungskräfte - Workshop

„Gesunde Führung“

• Vorstellung LifeSensor – Gesundheitspass

• Gesundheitschecks, Beratungen

• Gesund und fit

• Aktion „LuFu“ – Lungenfunktionsprüfung

• LDL Cholesterin-Messung

• Heartman-Messungen

• Projekte

• MH-Kinaesthetics

• Reanimationsschulungskonzept

Pflege

• Aktivprogramm/Lernübungen

• Yoga; Yoga-Pilates

• Autogenes Training

• Selbstverteidigungskurse

sich über die Auszeichnung des

Projektes und vor allem über

den hohen Mitarbeiteranklang

erfreut: Unnötigen Stress abzubauen,

Verständnis, Respekt

und Wertschätzung anderen

Berufsgruppen entgegenzubringen,

sind u. a. weitere gesundheitsfördernde

Ziele dieser

Veranstaltungsreihe. Mit der

Zufriedenheit am Arbeitsplatz

wächst auch die Identifikation

mit dem Unternehmen, das Betriebsklima

wird verbessert und

dieser Umstand überträgt sich

auch auf die Patienten.“

• Nia – Mix aus Kampfsport, Tanz

und Entspannung

• Wandertag-Mugel

• Reanimationsschulung

• Wii Fit – Sport- und Fitnessspiel für

Nintendos

• Verhältnisorientierte Maßnahmen

• Evaluierung „Heben und Tragen“

Umsetzungsmaßnahmen

• Speisenangebotserweiterung

• Einführung eines Jour fixe – Führungskräftebesprechung

• Gesunde Jausenaktionen z. B.

Herzerl-Jause

• Calciumreiche Menüvorschläge am

Welt-Osteoporosetag

• Adventkalender – Motto „Gesundheit

und Selbstvertrauen stärken“


LSF erhielt im Frühjahr neuerlich Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung

Aus der Routine ausbrechen

„Unsere Grund-Philosophie ist,

dass die Mitarbeiter sensibilisiert

werden, wenn es um gesundheitsfördernde

Maßnahmen

geht“, sagt Klaus Landauf,

Projekt-Verantwortlicher (gemeinsam

mit Dr. Ilse Hunstein).

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

und vieles geschieht

automatisiert. Und das führt

dann meist zu Gesundheitsproblemen.

Klar trat das zum

Beispiel beim Projekt heben

und Tragen“ zutage, einer der

BGF-Schwerpunkte der in der

Sigmund-Freud-Klinik.

Eingebunden waren vor allem

Mitarbeiter des technischen

Mehr als 100 Personen sind

durch interne und externe Trainer

geschult in den Genuss der

gesundheitsfördernden Maßnahmen

gekommen.

Betriebes, der Küche und des

Reinigungsdienstes – somit

mehr als 100 Personen, die

durch interne und externe Trainer

geschult in den Genuss

dieser gesundheitsfördernden

Maßnahmen kamen. Zentraler

Gedanke beim Projekt „Heben

und Tragen“ war präventiv gegen

Rückenerkrankungen Maßnahmen

zu setzen. Dass die Anstaltsleitung

pro Woche je zwei

Mal eine halbe Stunde dafür

in der Dienstzeit genehmigte,

zeigt die Bedeutung auf.

Gewohnheiten ändern

Das Vorgehen war logischerweise

stark praxisorientiert.

Neben den Übungen begleiteten

die Trainer die Mitarbeiter

in einem Zeitraum von acht Wochen

auch bei ihren praktischen

Tätigkeiten und nahmen gleich

„vor Ort“ allfällige Verbesserungen

und Abstimmungen vor.

Nur so lassen sich nachhaltig

die Gewohnheiten von gesundheitsschädlichen

Bewegungsmustern

verändern. Ganz wichtig

ist, dass die Mitarbeiter aus

dem Alltag, bzw. aus der Routine

ausbrechen und beginnen,

für sich etwas zu tun.

Ganz egal, ob das nun im Nordic

Walking ist, Qi Gong oder sonst

etwas – es geht einfach darum,

die Leute dafür zu sensibilisieren.

Wenn man sich plötzlich

bewusst ist, dass man bei den

Mausbewegungen am Computer

schon in 2 Stunden – je nach

Aktivität – 2 km zurücklegt oder

wenn eine Sekretärin den ganzen

Tag am Computer schreibt,

mit den Fingern hochgerechnet

drei Tonnen „gehoben“ hat.

Solche körperlichen Aktivitäten

erfordern einen Ausgleich oder

eine Veränderung. „Das beste

Feedback“, so Klaus Landauf,

„wenn dich Kollegen auf die

Aktivitäten ansprechen und sagen:

Wann gibt’s das wieder?“

In diesem Jahr gibt es in der

LSF jeden Monat einen Themenschwerpunkt.

Klaus Landauf

und Dr. Ilse Hunstein: „Wir

Projekt-Verantwortlicher Klaus

Landauf: „Das beste Feedback ist

das, wenn dich Kollegen darauf

ansprechen und sagen: Wann

gibt‘s das wieder?“

wollen mit werbepsychologischen

Grundsätzen Botschaften

transportieren, die einfach die

Gesundheitseinstellung ändern

sollen.

Es ist ganz wichtig, dass die Mitarbeiter aus dem Alltag ausbrechen

und beginnen, für sich etwas zu tun.

Zentraler Gedanke beim Projekt „Heben und Tragen“: Präventiv gegen Rückenerkrankungen Maßnahmen

zu setzen.

Aktivitäten

®

• Kinaesthetics

• Basale Stimmulation

• Burn-out Seminar

• Kommunikation und NLP

• Kommunikation

• Gewalt ade

• Auftanken statt ausbrennen

• Schnelle gesunde Küche

• Teambuilding

• Nordic Walking Instructor

• Gesundes Führen

• Blick in die Zukunft

• MA Führungsgespräch Schulung

• Risikomanagement

• Gehörlose PC Kurs

• Wirbelsäulengymnastik

• Regionalswandertag

• Blick in die Zukunft

• Teambuilding

• Outdoor Training

• Gesundheitstage

• Gesundheitskalender

• Skilanglauftag

5


6

LKH Leoben/ Eisenerz setzte ein beispielgebendes Zeichen für Vereinbarkeit

Familie und Beruf unter einen Hut bringen

Die Doppelbelastung von Familie

und Beruf stellt für viele

Mitarbeiter eine nicht zu unterschätzende

Herausforderung

dar. Bedienstete vom LKH Leoben/Eisenerz

haben sich daher

mit diesem Spannungsfeld intensiv

auseinandergesetzt und

entsprechende Aktivitäten initiiert.

Zum einen ist es das Projekt

„Familie und Beruf“ – eine

Initiative des Wirtschaftsministeriums

– unter besonderem

Engagement von Pflegedirektorin

Sylvia Noè, Betriebsdirektor

Herbert Kaplans und dem ärztlichen

Leiter Dr. Heinz Luschnik.

Nur, wer sicher ist, dass es der

Familie gut geht, kann auch im

Beruf alles geben.

Die Vereinbarkeit von Familie

und Beruf fand bei einer Vielzahl

von LKH-Mitarbeitern überaus

hohen Anklang: „Endlich finden

die Kolleginnen und Kollegen

mehr Zeit für ihre Angehörigen,

Freunde und entsprechende Erledigungen,

was wiederum zu

entspannterer und besserer Arbeit

führt“, erklärt der Betriebsratsvorsitzende

Gernot Wallner.

Es liegt gewissermaßen auf der

Hand, dass familienfreundliche

Maßnahmen am Arbeitsplatz zur

Balance zwischen Privatleben

und Leistung im Job beitragen.

Auch Geschicklichkeit kann trainiert werden.

Mit Recht erfreut bei der Übergabe der Urkunde durch Minister Mitterlehner

– die Pflegedirektorin Sylvia Noè und Betriebsdirektor

Herbert Kaplans

Genau aus diesem Grund bietet

etwa die Anstaltsküche ein

günstiges und fix fertiges Menü

an, welches von den Mitarbeitern

unter anderem mit nach

Hause genommen werden

kann. Somit entfällt das tägliche

Kochen, es spart Zeit und

können Kinder und zu pflegende

Angehörige damit versorgt werden.

Beispielgebend ist auch, dass

Mitarbeiter nach einem langen

Krankenstand oder 50 +

zur Schonung Laufdienst-Tätigkeiten

im Spital verrichten

können. Müssen doch immer

wieder weite Wege zurückgelegt

werden. Weiters wird

Kollegen, die die Station aus

dienstlichen Gründen nicht

einmal während der Essenszeit

verlassen können, dieses auf

die Station gebracht. „Darüber“,

so Betriebsratsvorsitzender

Gernot Wallner, „sind diese

natürlich erfreut, weil die Ernährung

logischerweise ganz

wichtig ist für gesundes Arbeiten.“

Im Herbst des Vorjahres

erhielt das LKH Leoben als

erstes Krankenhaus in Österreich

vom Wirtschaftsminister

Mitterlehner das Zertifikat für

„Vereinbarkeit Familie und Beruf“

überreicht. Heuer im Frühjahr

gab es den ersten Preis im

Rahmen des BGF-Jahres 2009

durch die KAGes. „Wir haben

seit Jahren ein breites Angebot

an gesundheitsfördernden

Maßnahmen für unsere Mitarbeiter“,

so Gernot Wallner,

„auch in Zusammenarbeit

mit der AK Leoben gibt es diverse

Seminare.“ Fernab von

der Spitals hektik besteht zum

Beispiel im Wellnesszentrum

Pfauenhof bei St. Michael die

Möglichkeit, einmal so richtig

die Seele baumeln zu lassen.

„Uns allen ist bewusst, dass

gesunde Beschäftigte besser

in der Lage sind, die Doppelbelastung

Familie und Beruf

zu bewältigen, deshalb diese

Zielsetzungen“, fasst Gernot

Wallner das umfangreiche Unterfangen

auf verschiedenen

Ebenen zusammen.

Aktivitäten

• Maßnahmen zum Nichtraucherschutz

durch räumliche Umbauten

• Einbau von Umluftkühlanlagen in

hitzebelasteten Untersuchungsund

Behandlungsbereichen

• Ergonomische Verbesserungen im

Bereich von EDV-Arbeitsplätzen

®

• Kinaesthetics in der Pflege

• Weiterführung und Zertifizierung

des Projektes „Familie und Beruf“

• Bodyfit-Training

• Pilates&Yoga

• Stressmanagement Workshop

• Kraftausdauer an den Geräten in

Kleingruppen

• Entspannungstag

• Lach- und Atemtraining

• Shiatsu

• Yoga

• Wohlbefinden beginnt im Kopf

• QiGong – Yi Jin Jing und

Spezialtraining

• „Fitness – Erlebnis“ – Therme

Nova Sport -und Gesundheitsbetreuung

• Effektives Wirbelsäulentraining in

Theorie und Praxis

• Work-Life-Balance

• Motiviere dich täglich

• Typisch Frau

• Fünf „Tibeter“-Basiskurs

• Erfolgreich und glücklich mit System


Mit gesunder Ernährung wurde Ziel erreicht

LKH Feldbach ist um 100 Kilogramm leichter geworden

Qualitätsbeauftragte

Bettina Guttmann: „In der

Gruppe war es leichter,

die Ziele zu verfolgen.“

Gesundheitsbewusst gekocht – und man sieht: es schmeckt.

55 Teilnehmer meldeten sich im

LKH Feldbach im April für das

Projekt „Gesund und fit – minus

100 kg“ an. Dabei unterzog sich

jeder einer ärztlichen Eingangsund

Abschlussuntersuchung.

Ein Sportwissenschaftler führte

mit allen Teilnehmern einen

UKK Walking Test durch und

Diaetologinnen stellten mittels

Bio impedanz-Analyse die

Körperzusammensetzung fest.

Damit konnte die Ausgangssituation,

der Ist-Zustand, jedes

Teilnehmers festgehalten werden.

In der Folge gab es Ernährungseinheiten

mit Diaetologinnen

Gymnastik – eine Aktivität, die Spaß machen.

in Kombination mit einer Psychologin,

Bewegungseinheiten

mit dem Sportwissenschaftler

(Schwimmen, Radfahren, Laufen)

und einer Fitnesstrainerin

(Aerobic, Bauch-Beine-Po, Fila

Kick Power, Bodyart, Pilates).

Weiters wurden Nordic-Walking-

Einheiten und Wirbelsäulentraining

angeboten. Zusätzliche

Angebote, wie Kochkurs, Workshop

zum Thema „Stressbewältigung“

wurden abgehalten. Um

alle Teilnehmern über das Angebot

und die Termine zu informieren,

wurde ein Projektterminkalender

für das ganze Jahr erstellt

und ins Intranet gestellt. Am

Nach der Präsentation

der Projektergebnisse:

23 km

lange, gesellige,

aber doch anstrengende

Abschlussfahrt

auf

Draisinen von

Horitschon/Neckenmarkt

nach

Oberpullendorf.

Ende des Projekts gab es noch

einmal eine Gesundheitsstraße,

um die körperliche Verbesserung

jedes Mitarbeiters aufzeigen zu

können.

Gemeinsames Abnehmprogramm

„Mitarbeiter am LKH Feldbach

haben ein erhöhtes Bewusstsein

für gesunde Ernährung

und richtige Bewegung bekommen

und erreichten durch

Motivation in einem gemeinsamen

Abnehmprogramm ihr

Idealgewicht“, so Pflegedirektor

Gerhard Halbwirth. „Die

teilnehmenden Mitarbeiter

haben zwölf Monate lang

verschiedene gesundheitsfördernde

Angebote in Anspruch

genommen. Regelmäßig fanden

Vorträge und Bewegungseinheiten

statt“, ergänzt Qualitätsbeauftragte

Bettina Guttmann.

Der Erfolg bewirkt, dass

weiterführende Maßnahmen

von Seiten des Betriebsrates

geplant sind.

Großen Anklang fand bei den

Teilnehmern:

• Das umfangreiche Angebot

an gesundheitsfördernden

Maßnahmen über ein Jahr,

• die kontinuierlichen und inhaltlich

sehr gut gestalteten

Ernährungseinheiten,

• die psychologische und ärztliche

Begleitung,

• das gesundheitsbewusste

Kochen, bei dem selbst Hand

angelegt werden durfte,

• die Ernährungsumstellung

und der Gesundheitscheck,

• die Vorträge vom begleitenden

Arzt,

• die Auswertungen der verschiedenen

Messungen und

deren verständliche Darstellung.

Zudem war es in der Gruppe

leichter, die Ziele zu verfolgen.

Auch Übergewichtige haben

sich voll integriert gefühlt und

Hemmungen abgebaut. Wir

werden auf jeden Fall versuchen,

das Erlernte weiter umzusetzen.“

Aktivitäten

• Projekt „Gesund und fit“ –

minus 100 kg

• Gesundheitsstraße

• Ernährungsvorträge

• Workshop „Stressbewältigung“

• Reflexion mit Psychologin

• Kochkurs „Leichter Leben“

• Aerobic, Bauch-Beine-Po,

Fila Kick Power, Bodyart, Pilates

• Wirbelsäulentraining

• Schwimmen

• Radfahren

• Laufen

• Nordic Walking

• Checks (Bioimpedanzanalyse;

UKK-Walking-Test; Blutabnahme;

Status; Größe/Gewicht/BMI,

Blutdruck, EKG)

• Nieren-Quigong-Workshop

• QIGONG-Wirbelsäule

• HATHA-YOGA

®

• Kinaesthetics

• Nordic-Walking

• Wirbelsäulenymnastik

• Gesundes Mittagsbuffet

• Neugestaltung des Speisesaals

• Kostenloses Mittagessen am

Eröffnungstag

• Vorstellung Life Sensor - Gesundheitspass

7


Viele Ideen und Anregungen von Mitarbeitern im LKH Fürstenfeld

Schau auf dich: begehrte Chairmassage als Beispiel

Schnell vergeben waren 80 Termine für Chairmassagen, wo sich Mitarbeiter

1x pro Monat für rund 30 Minuten massieren lassen konnten.

Weiters fanden auch Selbstverteidigungskurse statt, die sehr lehrreich

und praktisch gestaltet waren.

Die wichtigste Erkenntnis für

Anita Grabner-Ostermann, BGF-

Projektleiterin im LKH Fürstenfeld:

„Ich habe den Eindruck,

dass durch unser BGF Projekt

das Thema Gesundheit wieder

mehr ins Bewusstsein unserer

Mitarbeiter gerückt ist. Einerseits

die Betriebliche Gesundheit

und auf der anderen Seite

auch die Gesundheit im privaten

Bereich. Gesundheit und speziell

BGF war in den letzten zwei

Jahren bei vielen Teamsitzungen

bzw. Besprechungen immer

wieder Thema. Viele Mitarbeiter

haben sich aktiv an der

Projektgestaltung mit Ideen und

Hilfestellungen eingebracht –

dadurch ist BGF ein Projekt von

Mitarbeitern für Mitarbeiter.“

Mittlerweile wurden 80 Termine

für Chairmassagen vergeben.

Mitarbeiter können sich 1x

pro Monat für 25 bis 30 Minuten

massieren lassen. LKH-Mitarbeiterin

und „praktizierende

Anwenderin“ Johanna Knaus:

„Die Chairmassage ist sehr unkompliziert,

da man sich einfach

in Kleidung auf einen speziellen

Massagesessel setzt und sich

30 Minuten lang entspannen

kann.“

Weiters wurden im Rahmen

des BGF-Projektes im LKH Fürstenfeld

Vorträge, Workshops

und Kurse angeboten. Dadurch

konnten die Mitarbeiter direkt

nach dem Dienst zum Beispiel

einen Selbstverteidigungskurs

besuchen, der sehr lehrreich

und praktisch gestaltet war.

Eine andere Aktivität war das

Laufen und Walken. Michaela

Fuchs: „Wir trafen uns jeden

Mittwoch und dadurch fand ich

wieder mehr Motivation für regelmäßige

Bewegung.“

Weitere Aktivitäten

Seit Oktober 2009 gibt es das

Teilprojekt +45 – Altersgerechtes

Arbeiten. Neben Führungskräfteschulungen

zum Thema

„Älterwerden und Umgang mit

älteren Mitarbeitern“ wurde

auch für jeden Mitarbeiter über

45 ein Einzelgespräch mit externen

Coaches ermöglicht. Bei

einem Aromakurs wurden tolle

Rezepte mit ätherischen Ölen

vorgestellt. Mit dem Ernährungsworkshop

lassen sich die

Angaben auf den Verpackungen

leichter entschlüsseln.

Auch das Autogene Training

zur Entspannung wurde stark

frequentiert. Bei einem Tanzkurs

zeigte sich, wie wichtig

Tanzen für das Wohlbefinden

sein kann.

8

Jeden Mittwoch traf man sich zum Laufen und Walken, um den Mitarbeiter wieder mehr

Moti vation für regelmäßige Bewegung zu geben.

Aktivitäten

®

• Kinaesthetics

• Chairmassage

• Teilprojekt +45

(Mitarbeiter über 45)

• BGF-Newsletter

• Vortrag:

Ein Bereich stellt sich vor

• Life Scan – Infoportal

• Endlich Aufatmen – Nichtraucher

in 6 Wochen

• Eislaufen

• Kletterkurs

• Kooperation mit GZSZ

(Workshops):

Geht nicht gibt’s nicht;

Was Humor im Job-Alltag

bewirken kann und so zur positiven

Entwicklung der Gesundheit &

Persönlichkeit beiträgt;

• Blutabnahme/Evaluierung

• Weltgesundheitstag

• Abschlussfeier der Maßnahmenumsetzung/Gesundheitspass


Augenmerk des BGF-Teams im LKH Hartberg

Großer Stellenwert der Familie

„Da wir in unserem Landeskrankenhaus

in den letzten

Jahren große Umstrukturierungen

(Optimierung der organisatorischen

Abläufe, OE-Entwicklung

und Implementierung von

Risiko management) hatten,

und wir alle im Schichtbetrieb,

Nacht- und Wochenenddienst

arbeiten, wollen wir den Focus

mehr auf die Mitarbeiter lenken“,

so Angelika Kernbichler,

Projektverantwortliche für

die BGF-Maßnahmen im LKH

Hartberg. Sind doch die Mitarbeiter

eine der wertvollsten

Ressourcen eines Dienstleistungsunternehmens.

Gesunde

und zufriedene Arbeitnehmer

unverzichtbar für den Erfolg

eines Unternehmens.

Der Fokus soll auf die persönliche

Gesundheit, auf das

Wohlbefinden und die gesteigerte

Bewusstseinsbildung

gelenkt werden. Das Durchschnittsalter

der Mitarbeiter

im LKH Hartberg beträgt

41,6 Jahre. „Das heißt“, so

Angelika Kernbichler, „dass

bei unseren 500 Mitarbeitern

ca. 300 Mitarbeiter älter als

40 Jahre sind. Sie sollen das

Gefühl bekommen, dass sie

als Menschen wieder in den

Vordergrund rücken.“

„Wir wollen dazu Möglichkeiten

und Rahmenbedingungen

schaffen, damit Mitarbeiter für

ihre persönliche Gesundheit

und ihr Wohlbefinden aktiv

werden und dass es ihnen dadurch

besser geht. Mitarbeiter

sind auch Multiplikatoren

innerhalb der Familie und des

sozialen Umfeldes und können

präventiv wirken.“

Erfolgreiche Ideen in

Kurzform

Seit Mai 2009 gibt es täglich

frisches, saisonales Obst. Dies

nehmen die Mitarbeiter gerne

an. Weiters wurden an zwei

gut frequentierten Stellen

BGF-Informationstafeln angebracht,

die ständig über Neuigkeiten

informieren, sowie ein

BGF-Feedbackbriefkasten und

zusätzlich Mappen über künftige

BGF-Aktivitäten.

„Unser Projektmitglied Prim.

Dr. Bauer entwarf einen Gesundheitspass,

der allen Mitarbeitern

gratis, sowie für

Angehörige und Bevölkerung

zum Selbstkostenpreis von

zwei Euro zur Verfügung steht“,

so Angelika Kernbichler. „Ein

besonderes Highlight ist unser

La Mocca Lauf zugunsten der

Steirischen Kinderkrebshilfe.“

Großen Anklang fand auch das

Wirbelsäulenscreening mit

einem beratenden Gespräch

einer Sporttherapeutin. Pilates

und Entspannung waren in

kürzester Zeit ausgebucht. „Geplant

ist die Eröffnung unseres

Salatbuffets mit Umgestaltung

des Speisesaales, Tanzkurs mit

Partner sowie Bauchtanzkurz

im Herbst“, freut sich Angelika

Kernbichler darüber, dass es für

diese genannten Aktivitäten

schon viele Vormerkungen gibt.

„Für unser Projektteam ist es

wichtig, das Ganzheitliche

zu sehen und das Familiäre

miteinzubeziehen.“

Pilates, Entspannung und Tanzkurse sind besonders gefragt.

Mitarbeiter sind auch Mutiplikatoren innerhalb der Familie und des

sozialen Umfeldes.

Im LKH Hartberg will man Möglichkeiten schaffen, damit Mitarbeiter

für ihre persönliche Gesundheit und ihr Wohlbefinden aktiv werden

und dass es ihnen dadurch besser geht.

Aktivitäten

• Kick-Off

• Wirbelsäulenscreening/Muskelfunktionstest

• Vortrag: Schlafstörungen

• 100 Heartmanmessungen

• Supervision (Vortrag + Bedarfserhebung)

• Entspannungstechniken

• Aufklärung über

Krisenintervention

• Jour Fix für alle beteiligten

Berufsgruppen

• Kommunikationstraining

• Rückmeldung der Patientenfeedbacks

• weiterhin Obst für alle MA

• Salatbuffet: Eröffnung 22.06.2010

• Frühstücks-Jausenangebot

erweitern

• regelmäßige Ernährungsinfo im

Speisaal über BGF-Tafel

• eigene BGF-Homepage über

www.lkh-hartberg.at

• Bauch/Bein/Po mit

Gewichtsreduktion

• Kochevent schnelle gesunde

Küche mit Partner

• Nordic Walking mit Kindern

• Wanderung mit Familie

• Bauchtanz

• Pilates

• Bewegungsanalyse AUVA

• Ergonomie-Schulung Reinigung

• Mitarbeiter bewegen

• Mitarbeiter-GKK

• Ausgleichsübungen am Arbeitsplatzmit

Sportmedizinern

• Windfang/Deckenschutz –

Eingangshalle Amb.Schalter

• Lärmmessungen im Labor

• Starker Rücken:

Vortrag von Fa. Uniqa

®

• Kinaesthetics in der Pflege

• Fokusgruppe Fachärzte

• AK Gesundheitscheck

• Gesundheitspass

• Vergünstigungen für Herz

(Erholungszentrum) und

Kiesertherapie Tatzmannsdorf

• Aktivitäten für 45+

• Workshops über gesundes Führen

bzw. Führen durch Vorbild

9


10

LKH-Univ. Klinikum Graz gründete Plattform

Info-Austausch nützt allen

Gute Ratschläge durch die Diätologinnen.

„Es ist der Erfahrungsaustausch

und damit auch die Zusammenarbeit,

die durch die Plattform

erfolgt“, zeigt sich Mag. Thomas

Bredenfeldt, Bereichsleiter

des Personalmanagements

ausgesprochen zufrieden mit

dem Ergebnis der BGF-Maßnahmen

am LKH-Univ. Klinikum

Graz. Zur Plattform gehören der

Bereich Personalmanagement,

der Betriebsrat, der Betriebsärztlicher

Dienst (BÄD), Vertreter

der Pflege, Experten der

Univ. Klinik f. Psychiatrie, Univ.

Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie

und Medizinischen

Psychologie & Psychotherapie,

der Abteilung Technische und

Organisatorische Sicherheit,

der Stabsstelle PR, des Ernährungsmedizinischen

Dienstes,

des Qualitätsmanagements und

der Medizinischen Universität

Graz. „Damit laufen gesundheitsfördernde

Maßnahmen

für Mitarbeiter koordiniert und

Power Plate – ein modernes

Fitness-Gerät.

aufeinander abgestimmt ab.

Und es sind ein gemeinsames

Auftreten sowie eine klare

Kommunikation der BGF am

Klinikum nach innen und außen

bemerkbar“, ergänzt Mag.

Bredenfeldt Es gehe nicht nur

beispielsweise um Bewegung,

Ernährung, sondern auch um

Aktivitäten auf der Verhältnissebene

und im beruflichen

Umfeld.

Alle in der BGF tätigen Organisationseinheiten

am LKH-Univ.

Klinikum Graz sowie Vertreter

Ein gesunder Rücken ist wichtig.

Vitaminreiche und leichte Snacks.

der Mitarbeiter wurden von

Beginn an in die Entwicklung

und die Gründung der Plattform

miteinbezogen. Mit allen in der

BGF tätigen Personen wurden

vor Projektbeginn Einzelgespräche

geführt und die betreffenden

Organisationseinheiten um

die Nennung von Verantwortlichen

gebeten. Alle im Rahmen

des Projektes gesetzten Maßnahmen

und Arbeitspakete erfolgten

in Abstimmung mit den

Mitgliedern der Plattform.

Bei den vierteljährlichen Treffen

werden aktuelle Themen

besprochen und die Plattform

versteht sich so gesehen als Informationsdrehscheibe.

Auf die

Größe des LKH-Univ. Klinikum

Graz angesprochen erläutert

die Koordinatorin der Plattform

Maria Haring: „Gemeinsam

kann man hier einfach mehr

bewirken.“ Es habe im Rahmen

der Plattform-Gründung

auch eine Erhebung der bereits

vorhandenen gesundheitsfördernden

Maßnahmen in den

einzelnen Bereichen gegeben.

„Und wir waren erstaunt“, so

Koordinatorin der Plattform

Maria Haring: „Gemeinsam

kann man einfach mehr

bewirken.“

Maria Haring, „was da schon

alles vorhanden war. Gemeinsam

kann man diese Dinge viel

besser kommunizieren“, ist sie

überzeugt. So würde man – um

nur zwei Beispiele zu nennen

– ein Teamtraining oder ein

Führungskräftecoaching nicht

sofort als BGF-Maßnahme bezeichnen,

doch in der Wirksamkeit

sind sie es doch.

Aktivitäten

• Gesundheitstage

• Impulsvorträge

• Veranstaltung „Gesundes Hören“

• Arbeitsorganisation:

Personalcontrolling;

Fehlzeitenmanagement Pflegedirektion/Reinigungsdienst;

flächendeckende Einführung von

Mitarbeitergesprächen;

Nachtdienstberatung;

• Arbeitskultur:

Arbeitskreis „Kommunikation

am Klinikum“ ;

Unterstützung bei Konfliktlösung;

Teamseminare;

Teambesprechungen der

„Besonderen Art“ ;

Erfahrungsaustausch Führungskräfte;

Führungskräftecoaching;

Ideenmanagement;

• Bewegung:

UNIQA-Vital-Truck;

Businessmarathon;

Bewegungskurse (Yoga, Pilates,

Wirbelsäulengymnastik) ;

Laufen & Nordic Walken;

• Ernährung:

Gesunde Küche;

Ernährungswochen;

• Kochkurse

• Rauchen/Sucht:

Aktionstag – Spital ohne Rauch;

Rauchfreies Krankenhaus;

Tabakentwöhnung;

Beratung zu Alkohol

• Mentale Gesundheit:

Beratung;

BIKA;

• Arbeitsbedingungen/Arbeitsumgebung/Ergonomie:

Bewegungs- und Stützapparat;

MH Kinaesthetics & Projekt

„Heben und Tragen“;

Impfaktion


LKH Graz West setzt auf Nachhaltigkeit

Projekt „START“ läuft über ein Jahr

„Besonders angesprochen hat

die Mitarbeiter am 2. April, dem

allgemeinen Tag zur betrieblichen

Gesundheitsförderung der

KAGes, die installierte Gesundheitsstraße“,

berichtet BGF-

Kontaktperson Mag. Elisabeth

Url. „Es kam uns auch darauf an,

aufzuzeigen, wie viele Möglichkeiten

es im Bereich der gesundheitsfördernden

Maßnahmen

gibt.“ Selbst aktiv zu werden

bei Geschicklichkeits-, Balance-

Spielen usw. und sich zu informieren

über gesunde Ernährung,

Bewegung, Blutwerterhebung

etc. stand im Vordergrund. So erfolgte

auf Basis der seit Jahren

bestehenden Laufgruppe des

LKH Graz West eine Weiterentwicklung

des Ausdauersportangebots.

Das Projekt nennt sich

„START“ und steht für:

S ich bewegen tut gut

T rägheit überwinden

A uf geht’s

R isikofaktoren reduzieren

T raining als gemeinsames

Erlebnis.

„Am Beginn standen Belastungstests

und die Aktivitäten

werden durch unseren Sportmediziner

Dr. Norbert Kaufmann

begleitet“, so Mag. Url.

Die gemeinsam durchgeführten

Sportarten sind Nordic Walking,

Laufen, Mountainbikefahren

und Rennradfahren. „In diesen

Gruppen mit insgesamt knapp

40 Teilnehmern sind fast alle

Berufsgruppen vertreten und

die sechs Trainer, die die Sportgruppen

begleiten, kommen

ebenfalls aus unserem Haus“,

ergänzt Mag. Elisabeth Url.

Ziel dieses Gesundheitsprojekts

ist es, die Ausdauerleistungsfähigkeit

um 10 bis 20 Prozent zu

verbessern und die Ruheherzfrequenz

um 10 bis 15 Prozent

zu senken, sowie Risikofaktoren

zu reduzieren und vor allem

die Freude an der Bewegung zu

erleben. Ein Mal in der Woche

trifft man einander zu einem gemeinsamen

Training und zumindest

ein Mal pro Woche sollte

jeder „privat“ sein Pensum erledigen.

Ziel des Projekts „START“ ist es,

die Ausdauerleistungsfähigkeit

um 10 bis 20 Prozent zu verbessern.

BGF-Kontaktperson Mag. (FH)

Elisabeth Url: „Es kam uns

auch darauf an, aufzuzeigen,

wie viele Möglichkeiten es

im Bereich der gesundheitsfördernden

Maßnahmen gibt.“

Bereits seit Jahren gibt es im

LKH Graz West eine Laufgruppe.

Aktivitäten

• Projekt START (Bewegung)

• Nordic Walken

• Laufen

• Rennradfahren

• Mountainbikefahren

• Gesundheitsstraße am 2. 4. 2009

Selbst aktiv zu werden bei Geschicklichkeits-, Gleichgewichtsübungen

usw. und sich über gesunde Ernährung, Bewegung, Blutwerterhebung

etc. zu informieren.

Fit mit viel Bewegung und entsprechende medizinische Kontrolle.

11


Betriebliche Gesundheitsförd

Aktiver, fitter &

Für die KAGes war 2009 das Jahr der betrieblichen Gesundheitsförderung.

In mehr als 300 Einzelaktivitäten

wurde das Gesundheitsbewusstsein der Mitarbeiter

sensibilisiert und gestärkt.

Wenn man sich so vor Augen führt, wie sich im Wandel

der Zeit die Arbeit verändert hat, sind die Maßnahmen,

wie etwa die BGF, eine logische Erscheinung. Das einzig

Paradoxe, was dem Außenstehenden dabei auffällt,

ist, dass jene, die der Gesundheit am nächsten stehen

(LKH-Mitarbeiter), diese offensichtlich am Notwendigsten

haben. Fest steht jedoch, dass der überwiegende

Teil der im Erwerbsalter befindlichen Bevölkerung einen

beachtlichen Teil seiner Lebenszeit am Arbeitsplatz verbringt.

Dadurch wird deutlich, welch großen Anteil die

BGF für das ganzheitliche Wohlbefinden eines Menschen

hat. Eine Jury prämierte unlängst die besten Projekte der

steirischen Spitäler. Sämtliche KAGes-Betriebe nahmen

unter dem Motto „Gesundheit gemeinsam leben“ teil und

konnten dabei beachtliche Impulse setzen. Bei den nachhaltigen

Verbesserungsvorschlägen zu körperlichem,

12


erung in der KAGes

ausgeglichener

seelischem und sozialem Wohlbefinden wurde allerorts

die Praxis einbezogen. Gesundheitsmodule, wie etwa Bewegungsangebote,

Ernährungsberatung, Beratung zum

psychosozialen Wohlbefinden, Raucher-Entwöhnung,

das Angebot eines Gesundheitspasses oder „Gesundes

Führen“ werden den Führungskräften und Mitarbeitern

künftig nachhaltig individuelle Unterstützung bieten.

Betriebliche Gesundheitsförderung bietet eine Win-Win-

Situation für die Mitarbeiter und das Unternehmen. Die

Mitarbeiter verbessern ihre Gesundheit und haben dadurch

mehr Freude. Dies spiegelt sich langfristig auch in

geringeren Ausfallzeiten wider. Gesundheit und Arbeit

haben für die Menschen einen sehr großen Stellenwert

im Leben. Lag das Augenmerk im Berufsleben im vergangenen

Jahrhundert auf herkömmlichem Arbeits- und

Gesundheitsschutz, der vor allem auf die industrielle Güterproduktion

abgestimmt war, hat sich dies aufgrund der

Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft, in der wir uns

jetzt befinden, in Richtung soziale, psychische und psychosomatische

Erkrankungsrisiken verändert.

13


Im LKH Wagna war der Tanzkurs stark gefragt

Dirty Dancing ist immer reizvoll

Nach 10 Stunden voller Rhythmen, Schrittfolgen,

Schweißausbrüchen, viel Lachen und

Ermahnungen der Tanzlehrer, „die Tanzhaltung

beizubehalten“, konnte die Gruppe ein großes

Repertoire aufweisen.

Im September 2009 starteten 18

Mitarbeiter des LKH Wagna und

8 „externe“ Tanzpartner im Zuge

der Betrieblichen Gesundheitsförderung

einen Tanzkurs. Ort

des Geschehens war der „Tanzclub

Latina“ in Wagna, wo sich

die Gruppe 5 Wochen lang jeden

Dienstag für 2 Stunden getroffen

hat. „Unser Tanzlehrer Klaus Rzymann

und seine Partnerin Cornelia

haben der Gruppe mit viel Humor

und Geduld die wichtigsten

Standard-Tänze inklusive vieler

Figuren und Drehungen beigebracht“,

so BGF-Projektleiterin

Bettina Fack. Nach 10 Stunden

voller Rhythmen, Schritt folgen,

Schweißausbrüchen, viel Lachen

und Ermahnungen der

Tanzlehrer „die Tanzhaltung

beizubehalten“, konnte die

Gruppe folgendes Repertoire

aufweisen: Wiener Walzer,

Englisch-Walzer, Diskofox (mit

vielen verschiedenen Figuren),

Cha-cha-cha (mit New-Yorker),

Samba, und Polka. Und zusätzlich:

Rumba, den steirischen

„Zweischrittler”, den Quick-

Step, und den immer brauchbaren

„L’amour-Hadscher.“

Alle Tanzkursler hatten auch

noch die Möglichkeit, jeden

Freitag am Gratis-Übungsabend

teilzunehmen. Dabei trafen sich

Tanzschüler von anderen Kursen,

um gemeinsam ihr Können

zu perfektionieren, oder Unsicherheiten

„auszutanzen“.

Nach dem großen Erfolg dieses

ersten Grundkurses, konnte

im März 2010 ein weiterer

Grundkurs mit 13 neuen Paaren

– wieder mit dem Tanzclub

Latina (jetzt in Leibnitz ansässig)

veranstaltet werden. Aus

beiden Gruppen haben sich

schließlich auch noch 6 Tanzpaare

für einen Fortgeschrittenenkurs

entschieden, der im

Mai begonnen hat.

Besonders positiv empfinden

die „Tänzer“ die sehr kommunikativen

und lustigen Tanzstunden,

bei der die einzelnen

Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten

Bereichen und

Stationen gemeinsam Spaß

haben.

BGF-Projektleiterin Bettina

Fack: „Vor kurzem

hat bereits der dritte

Tanzkurs begonnen –

und diesmal schon für

Fortgeschrittene.“

14

Aktivitäten

• Projekt „Tanzclub“

• Aktionstag mit gratis Kostproben

der gesunden Jause

• Aktiv & Fit (Therme Bad Radkersburg)

• Vortrag Stressmanagement

• Wirbelsäulengymnastik

• Klangmassage

• Info-Ständer zu wechselnden

Gesundheitsthemen

• Atemtherapie

®

• Kinaesthetics

• Teilnahme am regionalen

Wandertag

• Grinberg-Methode

• Tennis-Turnier

• Tag der Gesundheit

• Raucherentwöhnung

• Einführung eines speziellen

Gesundheitsmenüs am Speiseplan

• Weiterführung des Salatbuffets

• DO-IN-Körperübungen

• Vortrag: Überblick über Personalentwicklungs-Instrumente

Wirbelsäulengymnastik tut einfach gut.


LKH Stolzalpe setzte auf breites Angebot

Viele Anreize für Veränderung

Besondere Bedeutung kam im

LKH Stolzalpe den gesundheitsfördernden

Maßnahmen am Arbeitsplatz

zu. Und da wiederum

der richtige Umgang mit Geräten

wie gehoben, getragen, geschoben

werden soll oder auch

die richtige Höhe des Schreibtisches,

des Bürostuhls.

Dies erfolgte in Form eines Projektes

„Starker Rücken“ und

gliederte sich in einen theoretischen

(Rückenschule) als auch

praktischen (Begleitung am

Arbeitsplatz) Teil. Die Probanden

(Teilnehmer) verteilten sich

über alle Berufsgruppen.

Die nachhaltige Wirkung liegt

darin, dass Bedienstete nun bewusster

falsche Bewegungsabläufe

registrieren und korrigieren.

Mittelfristig wirkt sich das

nicht nur auf das persönliche

verbesserte Befinden aus, sondern

trägt auch zur Verringerung

der Krankenstandstage bei.

Die Palette der Aktivitäten

führte zu vielfachen positiven

Rückmeldungen. Eine betraf

zum Beispiel die Venendruckmessung.

Aufgrund der Messung

wurde die betreffende

Mitarbeiterin an ein Kompetenzzentrum

verwiesen und

dort ihr tatsächliches Problem

erkannt. Die dortige Behandlung

zeigt bereits erste Erfolge.

Raucherentwöhnung:

Etliche Mitarbeiter nahmen

das Projekt „rauchfreies Krankenhaus“

zum Anlass, mit dem

Rauchen aufzuhören oder den

Zigarettenkonsum zu vermindern.

Erfreulich sind die Rückmeldungen

bei den Kinaesthetics-Schulungen.

Kinaesthetics

heißt übersetzt Bewegungswahrnehmung.

Durch

Bewegungs erfahrungen am

eigenen Körper lernen MH/Kinaesthetics

® GK Trainerinnen

Menschen so zu unterstützen,

wie es ihren natürlichen Bewegungsabläufen

entspricht.

Seit Juni 2008 werden Pflegekräfte

am LKH Stolzalpe in MH-

Kinaesthetics ® -Grundkursen

für die Pflege instruiert. Das geschulte

Pflegepersonal nimmt

über Sensibilisierung seine

eigene Bewegung bewusster

wahr und lernt Patienten zu

unterstützen, ohne dabei ins

Heben zu kommen. Dadurch erhält

die alltägliche pflegerische

Arbeit eine andere Qualität und

trägt nachhaltig zur Gesundheitsförderung

der Patienten

und der Pflegekräfte bei.

Wichtig – die richtige Information.

Aktionstag 2009 Rückenschule.

Bewegungsunterstützung zum Querbettsitzen.

„Bis jetzt haben etwa 60 Prozent

der Mitarbeiter im Pflegebereich

diese Schulungen

absolvieren können“, so Pflegedirektorin

Renate Schwarz.

Bis zum Ende nächsten Jahres

hofft man, alle damit erreicht zu

haben. Aber auch dann sollten

die Mitarbeiter zum Beispiel im

Operationsbereich und in anderen

Tätigkeitsbereichen in den

Genuss solcher Kinaesthetics ® -

Seminare kommen.

Pflegedirektorin Renate

Schwarz: „Es ist wichtig für unsere

Mitarbeiter, dass sie wissen,

wie getragen, geschoben

oder gehoben wird.“

MH/Kinaesthetics GK Trainerinnen

Petra Mayrhofer und

Gabriele Stoni.

Aktivitäten

• Projekt Starker Rücken

(2 Durchläufe)

• Vortrag Raucherentwöhnung –

Seminarangebot der GKK

• Burn-out Vortrag der AK

• Excel Kurse

• Kick-off Veranstaltung Jänner

2009 - Rückblick und Ausblick

• Hautkrebs – eine Lifestyleerkrankung

(Steir. Krebshilfe)

• Händehygiene für alle

Berufsgruppen

• Gesund & fit Aktion der Arbeiterkammer,

3mal

• Aktionstag 2009: Rückenschule,

Schnell gekocht-gesund ernährt;

Gesunde Jause

• Gesunde Beine sind schöne Beine

– Venendruckmessung, 2 mal

• Blutspendeaktion

• Vortrag über Darmkrebsvorsorge

• Aktionstag 2010: Vorträge zum

Thema Bewegung, gesunde

Ernährung, Entspannung

• Aktive Betriebsausflüge

(Wandern, Schifahren …)

• Förderung der Seminarangebote

zur Stärkung der persönlichen und

sozialen Kompetenz

• Verbesserungen von Arbeitsabläufen

zur Stressverminderung

• Implementierung von Kinaesthetics

® in der Pflege

• Rauchfreies Krankenhaus

(seit Jahren)

• Durchführung einer Mitarbeiterbefragung

15


LKH Rottenmann und LKH Bad Aussee

Kinaesthetics ® bringt Erleichterung

Im Vordergrund stand eindeutig die praktische Anwendung bei pflegebedürftigen

Patienten.

DGKS und

Kinaesthetics ® -

Trainerin

Renate Kunanz

Das Hauptaugenmerk der Betrieblichen

Gesundheits förderung

(BGF)-Aktion im LKH Rottenmann

und im LKH Bad Aussee galt der

Kinaesthetik: Unter professioneller

Anleitung von DGKS Karoline

Schwillinger (LKH Bad Aussee)

und DGKS und Kinaesthetics ® -

Trainerin Renate Kunanz (LKH

Rottenmann und LKH Bad Aussee)

erreichte das seit dem Jahr

2006 laufende Kinaesthetics ® -

Programm, welches ab 2009

intensiviert wurde, seine volle

Tragweite.

Es ist dem Engagement von Renate

Kunanz zu verdanken, dass

sich aus dem Kurs gewonnene

Erfahrungen letztlich positiv auf

die Patienten und gleichermaßen

Pflegebediensteten auswirken

„Ich persönlich habe als

Trainerin beobachtet, wie gut

es meinen Kollegen tut, wenn

Fortbildungen angeboten werden,

wo es auch um das eigene

Wohlbefinden geht und nicht

ausschließlich darum, noch einer

zusätzlichen Anforderung gerecht

zu werden“, erklärt Kunanz.

„Die Mitarbeiter steigern ihre

Gesundheit und haben dadurch

mehr Freude und Motivation im

Umgang mit den Patienten.“

Quer durch die verschiedenen

Abteilungen nahmen die Mitarbeiter

vom LKH Rottenmann und

Bad Aussee nicht nur interessenshalber

Notiz von der Aktion,

schließlich geht es ja um eine

Erleichterung am Arbeitsplatz.

Im Vordergrund dabei stand

eindeutig auch die praktische

Anwendung bei pflegebedürftigen

Patienten. „Ich bin auf den

Stationen in die Zimmer mitgegangen

und habe unsere Mitarbeiter

vor Ort mit der Materie

vertraut gemacht“, erläutert Renate

Kunanz weiter. Zusätzlich

erhielten je zwei Arbeitsgruppenmitglieder

jeder Pflegeabteilung

einen Aufbaukurs. Die BGF-

Aktion hat man sich zu Nutzen

gemacht, um diese Dinge auch

tatsächlich in den praktischen

Alltag einzubauen.

Unter dem Motto „Bewegen statt

Heben“ ist eine höhere Pflegequa­

16

LKH Deutschlandsberg: Spitals-Mitarbeiter sind unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt

Psychosoziale Gesundheit zählt

Pflegedirektorin Dorothea

Konrath: „Man fühlt sich in den

Bemühungen bestätigt, dass wir

den richtigen Schritt gesetzt

haben.“

Besonders sticht dabei die

psychische Belastung hervor.

Das LKH in Deutschlandberg

wurde im Rahmen des Österreichischen

BGF-Preises

– alle 3 Jahre wird der Preis

für herausragende Aktivitäten

verliehen – für seelisches

Wohlbefinden prämiert. „Wir

haben das Thema Burnout

offen angesprochen“, sagt

die Pflegedirektorin Dorothea

Konrath. „Alle Mitarbeiter und

besonders die Führungskräfte

wurden zum Thema Burnout

informiert.

Damit kann jeder Burn-out-

Anzeichen erkennen. Wir haben

gedacht, das passt ideal

zu den Zielen der BGF-Kampagne,

die das Wohlbefinden

als oberstes Ziel hat“, freut

sich Konrath. „Man fühlt sich

in den Bemühungen bestätigt,

denn die Prämierung ist ein

Hinwies, dass wir den richtigen

Schritt gesetzt haben.“

Das Projekt wurde aufgrund

der umfangreichen Informationen

ein voller Erfolg und

die Maßnahmen waren insofern

hilfreich, weil jeder die

Burnout-Anzeichen begreifen

konnte. Die Leitenden aller

Berufsgruppen und viele Angestellte

nahmen die Infos

gerne an, um in der Folge einem

Überforderungssyndrom

aus eigener Kraft entgegen

wirken zu können.

Es gab einen Workshop und

diverse Vorträge, an denen

insgesamt 116 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter teilnahmen.

„Das Thema Burnout ist

schließlich nicht nur im Spitalswesen

gegenwärtig und

leider immer noch ein wenig

tabu. Gerade deshalb waren

viele für die Aufklärung dankbar“,

beschreibt Dorothea

Konrath den Grundgedanken

hinter dieser Aktion weiter.

„Die Aufklärung ist wie eine

Art Test zu sehen und misst

die persönliche Stimmung und

Tendenz, um letztlich den Arbeitsalltag

wieder stressfreier

leben zu können.“

Auch das Auge isst mit.


Aktivitäten

LKH Bad Aussee

• Vortrag:

Gesunde Ernährung;

Kinaesthetics ® ;

• Infektionsprophylaxe

LKH Rottenmann

®

• Projekt Kinaesthetics

• Mobilisationsstühle

• Tunnelgleithilfen

• Rollboards

• Die 5 Tibeter

• 2 Schitage

• 2 Thermentage

• Gesunde Jause bei allen Schulungen

und Seminaren im LKH-

Rottenmann

• Ruheräume für geteilte Dienste

lität gelungen und automatisch ergab

sich daraus eine Erleichterung

für die Mitarbeiter. Schließlich

sind gesunde Mitarbeiter die wichtigste

Ressource. Wenn es ihnen

gut geht, findet das enorm positiven

Anklang bei den Patienten. „Es

ist für das Selbstwertgefühl entscheidend,

ob ich Pflegemaschine

sein muss oder Pflegemensch sein

kann. Und Kinaesthetics ® ist ein

Stück Mensch“, findet Kunanz die

passenden Worte für „ihr“ Projekt.

Aktivitäten

• „Psychosoziale Gesundheit“

• Workshop: „Als Führungskraft

Bournout wirkungsvoll begegnen“

• Drei Vorträge: „Burnout erkennen

und vermeiden“

• Entspannungsübungen

• Gründung der „Interessengruppe

BGF“

• „Life-Sensor“

• „Wochenliches Salatbuffet“

• Drei „Kulinarische Wanderungen“

• „Kinaesthetics ®


Für jeden etwas: Ob groß, klein, sportlich oder gemütlich – beim „Nordic

Walking“ des LKH Bad Radkersburg

Mit Stöcken auf dem goldenen Mittelweg

Bewegung ist die gesündeste

Pille, die man sich verschreiben

kann. Niemand weiß darüber

besser Bescheid, als die Belegschaft

des Radkersburger

Krankenhauses selbst. Mit dem

Nordic-Walking-Modul hat man

sich auf moderate Anstrengung

geeinigt. Unkompliziert,

für jedermann erlernbar und

trotzdem effektiv: „Wir sind in

Kleingruppen unterwegs und in

lockerer Atmosphäre lernt man

sich neu kennen“, verrät Andrea

Pilch.

Über die Hälfte der Belegschaft

hat sich bereits im

Vorjahr für das grenzüberschreitende

Sport-Programm

festgelegt. „Daran erkannt

man schon, dass wir uns relativ

einig sind“, ergänzt Pilch.

Bunt gemischt und quer durch

die Abteilungen freuten sich

die Teilnehmer auf die anschließende

gesunde Jause.

Diese wird nebenbei auch im

Betrieb selbst weitergeführt:

Jedes Monat steht in allen Bereichen

des Hauses eine Obst-

Korb zur Verfügung und dient

im Geheimen als Gedankenansporn,

doch wieder einmal

die Nordic-Walking-Stöcke in

die Hand zu nehmen.

Auf alle Fälle bewirkt der

scheinbar simpel wirkende

Sport Haltungsschwächen zu

vermeiden – gerade diese kommen

im Krankenhausberuf häufig

vor. Obendrein erhöht sich

die Beweglichkeit im Alltag und

Mit dem Nordic-Walking-Modul hat man sich auf moderate

Anstrengung geeinigt.

im selben Atemzug baut man an

Gewicht ab.

Unterschätzen wir also nicht den

kleinen Ort am südlichsten Zipfel

der Steiermark. Ohne langes

Wenn und Aber geht es hier zur

Sache: Die Leistungsfähigkeit

wird durch die Freiluft-Bewegung

verbessert und auch die

Psyche kommt auf Hochtouren.

Auch eine Verletzung

kann nicht

vom Nordic Walking

abhalten.

Aktivitäten

®

• Kinaesthetics

• Wirbelsäulengymnastik 7x à 1,5

Stunden unter der Leitung

Physiotherapie vom LKH RAD

• Impfaktionen FSME und Grippe

• Grenzen überschreitendes Nordic

Walking mit anschließender

gesunder Jause

• Fußballspiel

• Life Sensor Kiosk

• Gesundes Backen

• Obstkorb

• Ermäßigte Eintrittskarten

Parktherme Bad Radkersburg

Wenn die Zutaten passen, dann kann man auch Mehlspeisen

genießen.

17


Starkes Fundament im LKH Weiz durch aktive und fitte Mitarbeiter

Kranken-Haus als Gesundes-Haus

Alle 2 Jahre geht man in Weiz

den Dingen auf den Grund und

führt sogenannte Gesundheitszirkel

durch. In diesen

wird der Ist-Zustand von gesundheitsbelastenden

Themen

erhoben. Beim BGF-Tag

im April waren sowohl Mitarbeiter

als auch Patienten und

Besucher eingeladen, das umfangreiche

Angebot des Hauses

zu nutzen. Die Relevanz

konnte sich sehen lassen:

Angeboten wurden unter anderem

eine Chairmassage,

ein Workshop für

Wirbelsäulenscreening

und eine Ausstellung

für „gesunde“ Bücher.

Eine Diät- und Burnout-Beratung,

sowie

physiotherapeutische

Anweisungen konnten

in Anspruch genommen

werden.

Die Chairmassage – beim BGF-Tag im

April bei Besuchern und Patienten sehr

gefragt.

Tipps für einen

gesunden Schlaf

Passend zur Tageszeit

stand der Abend im Zeichen

des Schlafens und

damit verbundenen Problemen.

Prof. Walzl dokumentierte

die Schlaflosigkeit,

bzw. das nicht

Abschalten können. Mit

großem Interesse folgte

etwa die leitende Ambulanzschwester

den

Schilderungen und Verbesserungsvorschlägen

des Profis: „Ich habe bemerkt,

dass der Schlaf

nicht mehr erholsam

war. Ich war in der Früh

gleich müde wie abends,

Auch das Projekt „Wii fit“ fand großen Anklang bei den Mitarbeitern.

was die Heartmanmessung bestätigte.

Im Gesundheits-Coaching

habe ich Empfehlungen

erhalten und nach etwa 4–6

Wochen ist eine deutliche Verbesserung

eingetreten.“

Damit Mitarbeiter auch eine

ganzjährige und ganzheitliche

Unterstützung erfahren, wurde

die sogenannte „Gsund-Servicestelle“

eingerichtet. Hierbei

geht es um die Beratung

für physische und psychische

Belastungen und die Verbesserung

der örtlichen Arbeitsbedingungen.

Kurz gesagt: Die

Gesundheit muss im Selbstverständnis

jedes Einzelnen und

im Managementsystem verankert

sein.

„Um allerdings wirklich langfristige

Veränderungen zu

bewirken, ist es aber notwendig,

dass das „Schwungrad“

ständig neu angetrieben

wird“, stellte Pflegedirektorin

Susanna Reisinger, MAS in

Summe fest.

18

Damit Mitarbeitern auch eine ganzjährige und ganzheitliche Unterstützung erfahren, gibt es im LKH

Weiz die sogenannte „Gsund-Servicestelle“.

Aktivitäten

• Gxund Koordinationsteam

• Gxund Servicestelle

• Durchführung von 2 Gesundheits-

• zirkeln

• Gesundheitstag

• Wirbelsäulen Sreenings

• Wirbelsäulengymnastik

• Projekt 45+

• Chairmassagen

• Vortrag:

„Ausgebrannt und schlaflos: Die

neue Volkskrankheit“ ;

Dein Konflikt – mein Konflikt;

• Basale Stimulation;

• Kinaesthetics ®

;

• Seminar:

Erfolgreich kommunizieren und

Beziehungen gestalten

• Veranstaltung F.L.U.G.

• Wii fit

• Ernährungsberatung


Besonders gut angekommen im LKH Mürzzuschlag/Mariazell:

Gesundes Menü, Lauftraining, Blutwertbestimmung,

Entspannungs techniken

„Besonders gut angekommen

ist das gesunde Menü, das es

am 2. April in der Spitalsregion

Nord-Ost für jeden Mitarbeiter

gegeben hat“, blickt die Pflegedirektorin

des LKH Mürzzuschlag

Christa Preissl auf die

durchgeführten BGF-Aktivitäten

zurück. Gesunde Ernährung

ist ein wichtiger Faktor für den

beruflichen Alltag.

Ein besonderes Service für

die Mitarbeiter war auch die

Möglichkeit zur anonymisierten

Blutwertbestimmung im

Rahmen der BGF. In der Folge

gab es auf Wunsch auch eine

eingehende Beratung für die

betreffenden Mitarbeiter durch

die Betriebsärztin.

Gefragt war auch ein Projekt,

das sich mit Entspannungstechniken

befaßte und speziell

auf leitende Mitarbeiter

abgestimmt war. „Sie konnten

dort quasi hinein schnuppern“,

sagt Pflegedirektorin

Christa Preissl, „und die

Rückmeldungen waren sehr

Pflegedirektorin Christa Preissl und QM-Beauftragte Brigitte

Rößler: „Besonders positiv ist, dass für die Maßnahmen

unsere hauseigenen Spezialisten gewonnen

werden konnten.“

gut.“ Generell sei äußerst

positiv bei den gesundheitsfördernden

Ideen und Maßnahmen,

dass für diese die

Spezialisten im eigenen Haus

genützt werden konnten.

Viele Mitarbeiter, wie etwa

Physiotherapeuten, die Ergotherapeutin,

die Psychologin,

die Betriebsärztin, Diätologen,

Mitarbeiter der Küche,

des Reinigungsdienstes und

GuKP-Fachkräfte haben beigetragen

das BGF-Programm

durchzuführen. Pflegedirektorin

Preissl bedankt sich bei

allen Mitwirkenden mit einem

herzlichen „Danke“!

Teamklausur LKH

Mariazell – Gemeinsam

sind wir stärker

Die Wandlungsprozesse in

der Berufs- und Arbeitswelt

haben zu einem Anstieg der

Stressbelastung geführt und

deshalb werden psychische

Belastungen, deren Folgen

und deren Bewältigungsmöglichkeiten,

künftig im Zentrum

der betrieblichen Gesundheitsförderung

stehen. Im Krankenhaus

Mariazell gibt es neue

Aufgaben, veränderte Schwerpunkte,

Patienten mit längerer

Aufenthaltsdauer, veränderte

Rahmenbedingungen. Diese

können zu einem Anstieg der

Stressbelastung der Mitarbeiter

führen.

Um diesen Veränderungsdruck

zu lindern, war eine Teamklausur

im LKH Mariazell besonders

wichtig. Diese sollte Stärken

und Qualitäten sichtbar machen,

um die Identifikation mit

dem Betrieb und seine Zielen zu

festigen, „das Miteinander“ zu

stärken und den Mitarbeitern

die Möglichkeit zu geben, ihre

Wünsche und Ideen einbringen

zu können.

Im Zuge des Projektes „Zentrum

für chronische Wunden“, welches

aus der letzten EFQM Bewertung

erwachsen ist, wurde

von den Mitarbeitern angemerkt,

dass die Neustrukturierungen einer

Unterstützung bedürfen, um

Unzufriedenheit abzufedern und

um die Mitarbeiter bei der Suche

nach Entwicklungsmöglichkeiten

zu unterstützen und eine

neue Kultur des Miteinanders zu

entwickeln.

Physische und psychische Belastungen, deren Folgen und deren Bewältigungsmöglichkeiten stehen im

Zentrum der betrieblichen Gesundheitsförderung im LKH Mariazell.

Aktivitäten

• Seminar:

Vom Zeitmanagement zum

Lebensmanagement;

®

• Kinaesthetics Grundkurse

• Möglichkeit zur Blutwertbestimmung

• Vortrag:

Gewichtsreduktion: Mythen,

Irrtümer und Erfolgsrezepte;

Entspannungstechniken;

Diabetes;

Morbus Crohn;

Ernährungstherapie bei chron.

Wunden;

Probleme mit der Schulter;

Ernährung nach TCM;

• Nordic Walking

• Lauftraining

• Gesundes Mittagsmenü kostenlos

• Gesunde Jause für alle Mitarbeiter

®

• Kinaesthetics im Arbeitsalltag

mit Küche, Reinigungsdienst und

techn. Dienst

• Teamklausur

• Schnupperkurs „Yoga / Qi Gong“

• Raucherentwöhnung

19


LPH Schwanberg: Viel Wert auf gesundes Essen

Wandern und Massieren

Für einen Tag konnten die Mitarbeiter

einen Massagestuhl

testen! Dieser brachte den erhofften

Erfolg, denn er wurde

besonders gut angenommen,

die Mitarbeiter fühlten sich danach

wesentlich erholter und

entspannter und es war auch

von vielen Seiten der Wunsch zu

hören, diesen auf mehreren Stationen

sowie auch in der Arbeitszeit

zur Regeneration verwenden

zu können.

Das „gesunde Mittagessen“

war ein weiteres Highlight in

der Durchführung des BGF Projektes,

es kamen zu den herkömmlichen

Menüs eine Fisch-,

Gemüse- und eine Salatplatte

auf den Menüplan. Dadurch

konnten gerade auch Mitarbeiter,

die Teilzeit beschäftigt sind,

dazu motiviert werden, sich das

Mittagessen mit den Kollegen

im Haus zu gönnen, es war

somit mehr Zeit mit den Mitarbeitern

der anderen Stationen

möglich, es gab mehr Kommunikation

und man konnte sich

so etwas besser kennenlernen.

„Denn gerade die, die zu Mittag

sonst nach Hause gegangen

sind, wurden durch die gesunden

Mittagsmenüs motiviert

hier zu bleiben,“ so Pflegedirektor

Franz Peinsold.

Auch der Wandertag der Führungskräfte

in der Pflege fand

besonderen Anklang, dieser

wird nun erweitert und ganz bestimmt

wiederholt. Die Kollegen

einmal in einer anderen Umgebung

zu treffen, sich auf ganz

anderer Ebene zu unterhalten

und sich damit auch ein wenig

Beim Wandertag

konnten sich die

Kollegen in einer

anderen Umgebung

treffen und Kollegen

von einer anderen

Seite kennenlernen.

persönlicher und von mehreren

Seiten kennenzulernen, war ein

wertvolles Erlebnis.

Der Wunsch wurde geäußert,

dass es zu einem weiteren Wandertag

kommen soll, an dem

auch anderes Personal eingeladen

werden wird.

Ebenso wurde allen Mitarbeitern

die Möglichkeit geboten,

eine Einführung mit einer externen

Trainerin ins Nordic Walking

zu bekommen. Nordic Walking

wurde als „sinnvollste“ Gesundheitsförderung,

bei Umfragen,

von den Mitarbeitern an erste

Stelle gereiht. Fast ein Fünftel

Aktivitäten

• Workshops der Pflege

• Erste Hilfe –Grundkursen

®

• Kinaesthetics Grundkurs

gesundes Mittagessen

• Wandertag

• Nordic–Walking

• Obstkorb

• Massagestuhl

• Vortrag:

Hygiene und Desinfektion;

Verwirrt nicht die Verwirrten;

Mentale Gesundheitspflege;

Stresst nicht die Gestressten;

Sprache/Kommunikation/

Selbstwert;

Haut: Spiegel deiner Seele

der Mitarbeiter haben Interesse

an der Einführung dieser Maßnahme

bekundet.

Damit soll die Bewegung, aber

auch das Zusammengehörigkeitsgefühl

gefördert werden.

Es ist angedacht, 2010 allen

Mitarbeitern die Möglichkeit zu

geben, mit Unterstützung einer

Nordic-Walking-Trainerin, mit

dieser Form der Bewegung die

eigene Fitness zu stärken.

Die Anstaltsleitung ist bemüht,

die Rahmenbedingungen dafür

zu schaffen und so werden u. a.

hochwertige Nordic-Walking-

Stöcke zur Verfügung gestellt.

20

Mit der umfassenden Aufgabe von Kinaesthetics ® frühzeitig auseinandergesetzt

LKH Hörgas/Enzenbach – ein Haus in Bewegung!

Vorreiterrolle bei Kinaesthetics

® – Das Krankenhaus in Hörgas

hat sich frühzeitig (ab 2004)

mit der umfassenden Aufgabe

von Kinaesthetics ® auseinandergesetzt.

Demzufolge ist man

in Anbetracht auf die praktische

Umsetzung sattelfest.

Im Mittelpunkt dieses herausfordernden

KAGes-Projektes

stand die Analyse und Unterstützung

der „menschlichen

Bewegung“ für alle Berufsgruppen

während des gesamten

Lebens.

„Je länger und intensiver

wir uns mit dem Thema beschäftigten,

desto mehr stieg

das Interesse für das Neue“,

beschreibt Marianne Ochsenhofer,

ihres Zeichens fürs

Qualitätsmanagement verantwortlich.

„Ich bin ständig

daran, mich zu verbessern und

mich auf neue Anforderungen

einzustellen“. Die Bewegungskompetenz

aus der Spitalspraxis

zieht sich wie ein

roter Faden durch das ganze

Krankenhausgebäude und

überträgt sich automatisch

auch auf das Privatleben von

Mitarbeitern und Patienten.

Projekt „FITAL“

Der Bewegung damit nicht genug:

Das Projekt „FITAL“ ist eine

weiteres leicht umsetzbares

Angebot, um die Mitarbeiterzufriedenheit

anzukurbeln. Die

gemeinsamen Übungsrunden

wurden von den Mitarbeitern

aus den Bereichen Zentraler

Hauswirtschaftsdienst, Küche

und Verwaltungsteam mit großem

Engagement angenommen.

„FITAL bedeutet fit und

vital sein“, erklärt Marianne

Ochsenhofer. Ähnlich wie bei

der Rückenschule wird auf ein

Sattelfest bei der praktischen Umsetzung

von Kinaesthetik.

Aktivitäten

®

• Kinaesthetics (Arbeitsgruppen

und Praxisbegleitung)

• FITAL (Fit und vital)

• Gesundheitstag

• Wandertag

• Ausflug mit dem Rad

• Massage-Angebot im Haus

• Wirbelsäulenturnen

• Teamtrainings

• Wintersport (Schifahren,

Eisstockturnier)

Private Aktivitäten einzeln und als

Gruppe

• Nordic Walken

• Laufen – Teilnahme an Marathons

• Radfahren

• Fitnessstudio

• Teilnahme an kulturellen

Veranstaltungen

bewusstes Bewegen in Form

von vielfältigen, leicht auszuführenden

Übungen und auf die

individuellen Ressourcen Rücksicht

genommen.

Das LKH Hörgas/Enzenbach gehört

zur „gesunden Gemeinde“

Eisbach/Rein. Sportliche Eigeninitiative

ist damit von vornherein

in fast aller Munde.

Mehr Informationen über diese

interessanten Projekte und dessen

Umsetzung geben Ihnen

gerne PD Berta Weißensteiner

(Kinaesthetics ® ) und Marianne

Ochsenhofer (FITAL).


LKH Voitsberg und das Projekt KOMMIT

Vernetzung ist für uns wichtig

Im Juli 2008 gab es einen Führungswechsel

im Bereich der

Pflegedirektion am LKH Voitsberg.

Großen Wert neben der

Ergebnis,- Prozess,- und Strukturqualität

legt PDL DGKS Eveline

Brandstätter, MSc auf die

Sozialqualität. So rücken für sie

Wertschätzung und Wertehaltung,

das Erscheinungsbild nach

innen und nach außen, aber auch

Zuwendung und Anerkennung in

den Vordergrund. Ein besonderer

Schwerpunkt der Pflegedirektorin

liegt unter anderem im Verhalten

und der Kommunikation

miteinander.

Bei der Mitarbeiterbefragung

2008 bzw. in bestimmten Arbeitsgruppen

sprich Gesundheitszirkeln

haben die Mitarbeiter

des LKH Voitsberg Verbesserungspotential

zum Thema Kommunikation

rückgemeldet. Dies

veranlasste die Anstaltsleitung

des LKH Voitsberg dazu, speziell

im Bereich der Unternehmenskommunikation

anzusetzen.

Ein eigenes Projektteam wurde

gegründet und gemeinsam mit

der Anstaltsleitung und den Mitarbeitern

des LKH Voitsberg ein

Maßnahmenplan erstellt.

Neben verschiedenen Projektinhalten

• Konzept „Gewaltfreie Kommunikation“

• Trainingsprogramme „Gesundes

Führen“

• Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument

• Leitbilderstellung als Grundlage

für ein gemeinsames Handeln

• Positiv gelebte Fehlerkultur

In der Gruppe geht manches leichter.

durch Implementierung des

Risikomanagements

wurde der Schwerpunkt auf

ein LKH Voitsberg spezifisches

Leitbild gelegt. Ziel war es, dass

alle Mitarbeiter in die Leitbilderarbeitung

involviert waren,

d.h. wir haben das Rohkonzept

dieser erarbeiteten Form allen

Mitarbeitern des LKH Voitsberg

übermittelt und wir haben mit

70% aller Mitarbeiter den Diskussions,-

und Interpretationsprozess

geführt, weil es uns einfach

wichtig ist, dass die Ziele,

Verhaltensweisen und Werte

des Leitbildes als Basis für die

Zukunft dienen. Das heißt

• die Mitarbeiter des LKH Voitsberg

sollen sich mit dem Leitbild

auseinandersetzen,

• sich damit identifizieren

• und dementsprechend danach

handeln.

Großer Wert wurde darauf gelegt,

dass das Leitbild nicht nur zu

Papier gebracht wurde, sondern

dass es zukünftig gelebt und gepflegt

wird. Das bedeutet, dass

sich die Funktions,- und Stationsführenden

nochmals innerhalb

ihrer Teams mit den Inhalten des

Leitbildes auseinandersetzen,

für sie passende Schwerpunkte

entnehmen und klare Zielvereinbarungen

dazu treffen.

Langfristig wurden damit Grundpfeiler

gesetzt, an denen sämtliche

weitere Aktivitäten ausgerichtet

werden, welche zu einer

positiven Unternehmenskultur

beitragen.

Parallel dazu war es aber auch

wichtig, dass sich das LKH

Voitsberg mit Organisationen

Gestärkt

für den

Tag …

Auflockerungsübungen helfen.

des Bezirkes vernetzt und gemeinsam

bei Veranstaltungen

(z. B. jährliche Gesundheitsmesse)auftritt.

Dem LKH

Voitsberg ist es gelungen, mit

diesem Projekt eine Fachjury

zu beeindrucken und auf der

Steiermärkischen KAGes-

Ebene den 2. Platz zu belegen.

Insgesamt wurden von 313 Aktivitäten

die besten 20 für die

Prämierung ausgewählt.

Kommit ist und war nicht nur

ein prämiertes Projekt, sondern

längst eine Einstellung im LKH

Voitsberg.

Aktivitäten

• Pilothaus (interdisziplinäre

Projektleitung, -Beauftragung)

• Teamentwicklung der zusammengelegten

Intensiveinheit

• BGF-Workshop für Führungskräfte

und Schlüsselpersonen

• Gesundes Führen

• Projekt „KOMMIT“

Kommunikation miteinander (inkl.

Leitbilderarbeitung)

• Innerbetriebliches Fortbildungsmanagement

IBFM mit fixen

BGF-Vortragsreihen

• Selbstverteidigungskurse

• Intranetplattform – Tipps und

Tricks für Mitarbeiter von Seiten

der MTDs zum Thema Ernährung,

Bewegung und Stressabbau

• Ernährungschecks- und Beratung

• Gesundes Buffet

• Tgl. Apfelkorb im Speisesaal

• Massagen am Gesundheitstag

• WS-Screening/Muskelfunktionstest/Stresstests

Dazu kommt, dass dies nie eine

Einzelaktivität oder Einzelfreude

ist. Es bestätigt vielmehr, dass

wir einerseits eine sehr gute

Gruppendynamik im Projektteam

haben, andererseits sehen wir

unsere Arbeit auch bestätigt.

So können wir im LKH Voitsberg

mit Stolz eine verbesserte

Kommunikation und gestiegene

Wertschätzung miteinander bemerken.

Im Namen des Projektteams:

Projektleiter OA Roland Jobstmann,

Projektbeauftragte

DGKS/QB Margit Kienzl

• Antistressmethoden (Klangschalen,

Qi Gong…)

• Burnout-Workshops

• Konzept zum gegenseitigen

Rückenstärken in Kooperation mit

dem Gesundheitszentrum Rosental

• Kinaesthetics ®

-Grundkurse

• Mülltrennung“ mit Schwerpunkt

„Energiesparen“

• Initiative „Wer radelt mit“

• NichtRaucher-Folge-Projekt

• Gesundheitstag

• Errichten eines zusätzlichen

Vortragsraumes

• Errichten eines Aufenthalts- und

Fitnessraumes für Mitarbeiter

• Run&help

• Lipizzanerheimatlauf

• Schneeschuhwandern

• Kooperationen mit Organisationen

des Bezirkes und jährlicher

Gesundheitsmesse

21


KAGes-Management & Services

Gesundheitsfördernde Arbeitsplätze für KAGes-

Management & Services

Andere zu Aktivitäten zu ermuntern,

wird dann glaubwürdig,

wenn man selbst

auch dabei mittut. In der

KAGes-Zentrale (KAGes-

Management & Services) war

das der Fall. „Wir haben gemeinsam

mit dem Betriebsrat

und der Abteilung Qualitätsmanagement

Aktivitäten

ausgearbeitet und dann auch

umgesetzt“, erläutert Mag.

Sigrid Fanninger. Sie war mit

der OE PE-Services für die

Vorbereitung und Planung

des BGF-Jahres 2009 KAGesweit

verantwortlich und damit

natürlich ebenfalls für

KAGes-Management & Services.

Schwerpunkt 2009 der

BGF-Aktivitäten in KAGes-

Management & Services war

„der gesunde Arbeitsplatz“.

Im Rahmen der Umstrukturierung

von KAGes-Management &

Services, haben viele Mitarbeiter

Ihren Arbeitsplatz gewechselt.

Dadurch wurde besonderes

Augenmerk auf eine gesundheitsfördernde

Gestaltung des

Genügend

Flüssigkeit zu

sich nehmen

– ein Grundgebot

für den

Arbeitstag.

Auch Obst

sollte nicht

fehlen.

neuen Arbeitsplatzes gelegt.

Dazu wurde professionelle Hilfestellung

angeboten, Vorträge

zur gesunden Ernährung abgehalten

und jeder Mitarbeiter

bekam seinen eigenen Wasserkrug,

damit auf das Trinken nicht

vergessen wird. Gemeinsam

mit dem LKH-Univ. Klinikum

Graz gab es am KAGes-weiten

Gesundheitstag eine Gesundheitsstraße,

auf der Mitarbeiter

Gesundheitschecks durchführen

lassen konnten. Zusätzlich wurden

sportliche Angebote, wie

Frauenturnen, Fußball, KAGes-

Triathlon und Wanderausflüge

vom Betriebsrat angeboten.

Für jeden Mitarbeiter gab es einen Wasserkrug.

22

Beim KAGes-Triatlon 2009 mit den Disziplinen Volleyball, Tischtennis

und Tretbootfahren.

Wenn ich gesund binist alles möglich.

Dieser Satz ist umso bedeutender, je älter ich werde.

Mit 20 habe ich noch locker Nachtdienst und Wechseldienste

weggesteckt. Je älter ich wurde, umso längere Erholungsphasen

brauchte ich. Heute mit 50 muss ich schon einiges zusätzlich

für meine Gesundheit machen. Meine Erfahrungen erleichtern

mir zwar so manche Arbeit, jedoch versuche ich sorgsamer mit

meinen körperlichen Kräften umzugehen und unterstütze dies

durch gesundheitsfördernde Maßnahmen.

Gesundheit im Arbeitskontext bedeutet für mich:

• Ich fühle mich körperlich und psychisch meiner Arbeit gewachsen

• Die Arbeit macht mir (meistens) Spaß

• Ich arbeite mit netten Kollegen im Team

• Ich nutze gerne Netzwerke in meinem Arbeitsbereich

• Mein Arbeitsplatz ist gesundheitsfördernd gestaltet

• Meinem Vorgesetzten ist meine Gesundheit wichtig

Ich bin überzeugt, dass gesunde und fröhliche Mitarbeiter ihre

Arbeit besser bewältigen und das spüren auch unseren Kunden,

die Patienten.

Mag. Sigrid Fanninger, PE-Services


Gesundes Frühstücks- und Jausenangebot im LKH Judenburg/Knittelfeld

Leichter Leben & Arbeiten – vernünftige Ernährung

Erste Informationen, sowie ein

Probeessen zu dieser Initiative,

gab es beim vorjährigen

Tag der offenen Türe. Besucher,

Patienten und Mitarbeiter

konnten sich vor Ort vom

Angebot überzeugen und natürlich

auch zugreifen. In den

abgelaufenen 6 Monaten gingen

über 5000(!) Frühstücksund

Jausenportionen über den

Tisch. Wobei das Personal im

eigentlichen Sinn vom Buffet

wählen kann.

Jeder hat die Möglichkeit

seine persönlichen Genuss-

Favoriten nach Lust und

Laune selbst zusammen zu

basteln. „Zumeist können unsere

Schwestern schlecht von

der Station weg und deshalb

Besonders gut angenommen

wird die „Gesunde Jause“.

opfert sich abwechselnd ein

Speisenträger.“ Die Pflegedirektorin

Christine Eibel kennt

mittlerweile die Gepflogenheiten

der Bediensteten, wonach

das Speisenangebot abgestimmt

wird. „Früher haben

viele Schwestern zwischen Tür

und Angel irgendwelche Süßigkeiten

hineingestopft. Seit

es die „Gesunde Jause“ gibt,

wird diese gut angenommen.

Damit haben wir ins Schwarze

getroffen!“

Rund 700 Mitarbeiter, Knittelfeld

eingeschlossen, werden

somit auf einfache und kostengünstige

Weise versorgt.

Was ursprünglich im Rahmen

der BGF entstand, hat sich

mittlerweile zu einer gut angenommenen

Annehmlichkeit

entwickelt. Einer Fortführung

dürfte somit nichts im Wege

stehen.

Aktivitäten

• BERS4You – Bewegung Ernährung

Rauchen Stress

• Ernährungs-Coaching

• Vortrag Gesunde Ernährung

• Venendruckmessungen

• Stressabbau-Seminare

• Gesunde Jause

• Stress und psychische Belastungen

• Team-Coaching Therapieteam

• Seminare:

Was macht gesundes Führen aus;

Fingerspitzengefühl ist gefragt;

Burn-out verstehen ermöglicht

Gegensteuern;

• Aktiv-Nachmittage Therapieteam

(1 x im Monat)

• Schiausflug KNI/JU

• Joga KNI/JU (1x wöchentlich)

• Kreuzkogel-Wanderung KNI

• Vorsorgeuntersuchung JU bei GKK

• Dachstein-Wanderung und

Dachsteinhöhlen-Führung KNI

• Bergwanderung JU

• Rückenschule KNI

• Badefahrt JU – Moselebauer Ktn.

Der Stich tut etwas weh … aber Blutbestimmung und Blutdruckmessung

sind wichtig.

Ernährungsbewusste Schmankerln: Mitarbeiter können aus drei

Komponenten wählen.

23


Weitere Informationen unter

http://intra.kages.at –> BGF-

Quick-Links „Betriebliche

Gesundheitsförderung –> News

Betriebliche Gesundheitsförderung

der KAGes

Impressum:

Herausgeber: Steiermärkische

Krankenanstaltengesellschaft m. b.

H. 8010 Graz, Stiftingtalstraße 4–6.

Redaktion: KAGes-Management &

Services/PES und UK.

Produktion: KLIPP Zeitschriften

GmbH Nfg & Co KG, Graz, www.

klippmagazin.at

Druck: Leykam Druck GmbH & Co

KG, 8020 Graz, Eggenberger Straße 7

Die verwendete maskuline bzw.

feminine Sprachform dient der

leichteren Lesbarkeit und meint

immer auch das jeweils andere

Geschlecht.

24

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine