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Festschrift 25 Jahre (2008) - Grüner Kreis

Festschrift 25 Jahre (2008) - Grüner Kreis

| grünerkreisVorwort

| grünerkreisVorwort FOTO: © BMGFJ, CHRISTIAN JUNGWIRTH Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert ist der „Grüne Kreis“ kompetente Anlaufstelle für suchtgefährdete und suchtkranke Menschen, deren Angehörige und auch für Personen, die sich über den Themenkreis Sucht informieren wollen. Das vielfältige Therapie- und Betreuungsangebot des „Grünen Kreises“ ermöglicht, auf die individuellen Bedürfnisse der Klientinnen und Klienten einzugehen und gemeinsam mit ihnen die bestmögliche Form der Behandlung bzw. Begleitung zu erkennen und umzusetzen. Angehörige, die unter der Suchterkrankung eines nahestehenden Menschen zu leiden haben, finden beim „Grünen Kreis“ Halt und Unterstützung. Vor allem für Kinder, die in einem suchtgeprägten Elternhaus aufwachsen, bietet die Einbeziehung in die Therapie der Eltern die Chance, einem ähnlichen Schicksal zu entrinnen und durch gezielte Betreuung Fähigkeiten zu entwickeln, ihr Leben ohne Droge und Sucht selbstbestimmt zu leben. Immer wichtiger wird Prävention an Schulen und in Betrieben. Auch für diesen Bereich hat der „Grüne Kreis“ vorbildliche Programme und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend möchte ich dem „Grünen Kreis“ zu seinem ganzheitlichen, umfassenden und vielfältigen Angebot gratulieren und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meinen Respekt für ihre wertvolle, oft auch sehr anstrengende Arbeit aussprechen. Ich wünsche dem „Grünen Kreis“ für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg! Dr. Andrea Kdolsky Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend 4 25 JahreGrüner Kreis

grünerkreisVorwort | FOTO: © STADT WIEN, KURT KEINRATH Kaum eine Stadt der Welt ist so eng mit medizinischer, psychologischer und psychoanalytischer Tradition verbunden wie Wien. Die Wiener Schule hat Weltruf erlangt und das ist für uns Auszeichnung und Verpflichtung zugleich. Institutionen wie der „Grüne Kreis“ sind unverzichtbare Partner auf diesem Wiener Weg, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen. Durch das Prinzip, suchtkranke Menschen in einem geschützten Rahmen zu behandeln, setzt der „Grüne Kreis“ nun schon seit 25 Jahren höchste Standards. Dass dabei der Betreuung von Angehörigen besondere Bedeutung beigemessen wird, unterstreicht den humanistisch orientierten Zugang des „Grünen Kreises“. Die Stadt Wien hat immer den sogenannten „Wiener Weg in der Drogenpolitik“ beschritten: Dieser Weg richtet sich nicht starr nach nur einer Ideologie, sondern danach, welche Hilfe die Betroffenen individuell brauchen. Genau darin besteht die Gemeinsamkeit mit der Philosophie des „Grünen Kreises“. Engagierte Therapeutinnen und Therapeuten des „Grünen Kreises“ haben eine enorme Vielzahl von differenzierten Angeboten entwickelt, welche den gesamten Themenkomplex des Problemfeldes Sucht abzudecken versuchen – und dies ist wahrlich keine kleine Aufgabe. Besonders würdigen möchte ich an dieser Stelle das Engagement in der Prävention, die für mich als Wiener Bürgermeister besonders in den Schulen einen unermesslich wichtigen Stellenwert hat. Es steht außer Frage, dass die erste Priorität in Sachen Suchtgift immer der Prävention gelten muss: Wir haben die Aufgabe, gerade den jungen Menschen jene Lebenskompetenz zu vermitteln, die ihnen ein drogenfreies Leben ermöglicht und erstrebenswert macht. Dass Sucht oft mit frühen Missbrauchserfahrungen verbunden ist, macht unser Engagement – auch und besonders im Jugendschutz – noch unverzichtbarer. Ich möchte das 25-jährige Bestandsjubiläum des „Grünen Kreises“ daher nützen, um meinen persönlichen Dank auszusprechen. Der Einsatz der Therapeutinnen und Therapeuten, der diese nicht selten an die Grenze der eigenen Belastbarkeit führt, spiegelt sich deutlich im Erfolg des „Grünen Kreises“ und ist eine unverzichtbare Säule unseres Sozialgefüges. Ich wünsche allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des „Grünen Kreises“ auch weiterhin viel Erfolg bei der Hilfe, Betreuung und Behandlung von Menschen, die ihren Weg zurück in ein drogenfreies Leben suchen. Dr. Michael Häupl Landeshauptmann und Bürgermeister der Stadt Wien 25 JahreGrüner Kreis“ 5

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