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Handwerk Das Ausgabe 2 / 2013

in der Landeshauptstadt

Kreishandwerkerschaft Dresden

www.Handwerk-Dresden.de


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Tel. 0351 42920. Oder auf www.ikk-classic.de


Kreishandwerkerschaft Dresden

Inhaltsverzeichnis Ausgabe 2/2013

Das geht uns alle an

Lohnuntergrenze in Friseurhandwerk – Bundestagswahl vor der Tür Seite 4

Kreishandwerkerschaft

Aller guten Dinge sind drei! Seite 5

16. Aktionstag Handwerksberufe zum Anfassen von A–Z Seite 6

Zentrale Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Dresden Seite 7

Frisches junges Blut kommt in die Kreishandwerkerschaft Dresden Seite 7

Aus Innungen und Betrieben

Die Textilreiniger-Innung Sachsen veranstaltete... Seite 8

Neuwahlen bei der Landesinnung der Augenoptiker Sachsen Seite 9

Mitgliederversammlung der Dachdecker-Innung Dresden Seite 10

113 Jahre Erfahrung – Baugeschäft Illgen Seite 11

Frauen im Handwerk Dresden e.V. – Wie aus Damentaschen

Kinderlachen wird Seite 12

Innung und DKV – eine starke Partnerschaft zur Senkung Ihrer

laufenden Kfz-Betriebskosten Seite 13

Die Handwerkskammer informiert

Handwerkskammer Dresden beauftragt Studie zu

Berufsschulnetz – Blick auf Erfordernisse bis 2020 Seite 14

Forderung nach mehr Sicherheit in der Grenzregion an

Bundesinnenminister herangetragen Seite 14

Ein „Sehr gut“ für Betriebsberater Seite 15

Interkulturelles Wissen für Handwerksunternehmen in Sachsen Seite 15

Tipps und Infos

IKK classic: Langzeiterkrankungen auf dem Vormarsch Seite 16

IKK classic: Hier finden Sie Ihren neuen Azubi Seite 16

IKK classic: Solide Rücklagen – sinkende Verwaltungskosten Seite 17

IKK classic: Plädoyer für die sprechende Medizin Seite 17

Nichts zu verschenken – Unternehmensnachfolge rechtzeitig planen Seite 18

Antrieb Mittelstand – Die digitale Wachstumsinitiative begleitet

den Mittelstand auf seinem Weg ins Online-Zeitalter Seite 20

Dresdner Volksbank Raiffeisenbank – Unternehmerische Risiken

kalkulierbar machen Seite 21

Ihr Versorgungswerk informiert:

Geldwerte Vorteile für Innungsmitglieder Seite 22

Unternehmensbesteuerung und steuerliches Reisekostenrecht Seite 25

Erleichterungen im Bilanzrecht für Kleinstunternehmen treten

in Kraft Seite 25

„Ordnungsgemäßes“ Fahrtenbuch Seite 26

Ehegatten-Arbeitsverhältnis Seite 26

IMPRESSUM

Herausgeber: Kreishandwerkerschaft Dresden,

Körperschaft des öffentlichen Rechts, Reicker Straße 9, 01219 Dresden,

Tel.: (03 51) 2 85 92 - 0, Fax: (03 51) 2 85 92 14,

E-mail: info@handwerk-dresden.de, Internet: www.handwerk-dresden.de

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Auflage: 6.000 Exemplare

Redaktion: Dr. Ralf Peuker, Kreishandwerkerschaft Dresden

Verteilung: An alle Handwerksbetriebe der Kreishandwerkerschaft Dresden sowie die

maßgeblichen Behörden und Organisationen.

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder. Für

unaufgefordert eingesandte Bilder und Beiträge kann keine Haftung übernommen

werden.

Gesamtherstellung: Wollweber, Druck- und Werbeservice

Florian-Geyer-Straße 43, 01307 Dresden

Tel.: (03 51) 2 64 41 50, Fax: (03 51) 2 64 41 44

E-mail: info@werbung-dd.de, Internet: www.werbung-dd.de


Kreishandwerkerschaft Dresden

Lohnuntergrenze in Friseurhandwerk –

Bundestagswahl vor der Tür

Liebe Freunde des Dresdner Handwerks,

die aktuelle Legislaturperiode des

Deutschen Bundestages nähert sich

Ihrem Ende, am 22. September wird ein

neuer Bundestag gewählt. Dennoch gibt

es ausreichend Stoff für wirtschaftspolitische

Diskussionen. Auch das Handwerk

sorgt immer wieder für Überraschungen,

wie zuletzt das Friseurhandwerk.

Die Vertreter von Arbeitnehmern und

Arbeitgebern im Friseur-Handwerk

haben sich auf die schrittweise Einführung

eines Mindestlohnes von

8,50 Euro ab 2015 geeinigt. Demnach sollen den Friseuren in Westdeutschland

ab 1. August 2013 mindestens 7,50 Euro pro Stunde

gezahlt werden, im Osten 6,50 Euro. Nach einer weiteren Erhöhung zum

1. August 2014 steigt die Summe zum 1. August 2015 bundesweit auf

einheitliche 8,50 Euro pro Stunde. Damit der tarifliche Mindestlohn für

alle Beschäftigten gelten kann, muss er noch auf Antrag durch das

Bundesarbeitsministerium für Arbeit und Soziales für allgemeinverbindlich

erklärt werden. Ich begrüße die gefundene Regelung der Tarifpartner

außerordentlich, obwohl ich von der Höhe des Abschlusses

einigermaßen überrascht bin. Dieser Tarifabschluss belegt dass Arbeitnehmer

und Arbeitgeber die Bedingungen in ihrer Branche am besten

einschätzen können, dazu zählt gerade die Lohnfindung. Genau dieses

Modell der Festlegung von Lohnuntergrenzen vertrete auch ich persönlich.

Die Diskussion um Mindestlöhne gehört an den Verhandlungstisch

der Tarifpartner und nicht in eine politische „Wer-fordert-mehr-

Auktion?“ an die Wahlkampfstände. Eine willkürliche Lohnfestsetzung

durch die Politik würde Arbeitsplätze gefährden oder wirkungslos verpuffen.

Die Verhandlungen über Tarife und Lohnuntergrenzen sind und

bleiben eine Sache der Tarifpartner. Die Tarifautonomie funktioniert

auch in einem schwierigen Umfeld. Dennoch ist abzuwarten, wie sich

diese Lohnuntergrenzen auf die Lage der Branche wirklich auswirken

werden.

In einer älteren Ausgabe der Zeitung hatte ich über die Verkürzung der

Aufbewahrungsfristen für Rechnungen sowie für Belege nach Handelsund

Steuerrecht berichtet. Der Bundestag hatte eine Verkürzung von

zehn auf sieben Jahre beschlossen, diese Regelung wurde leider vom

Bundesrat mit rot-grüner Mehrheit blockiert. Glücklicherweise hat sich

der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bei einer öffentlichen Veranstaltung

für eine Verkürzung dieser Aufbewahrungsfristen ausgesprochen.

Die Koalition hat daher erneut die Fristverkürzung im

Bundestag erneut beschlossen. Warten wir ab, wie ernst Peer Steinbrück

und der Bundesrat es meinten.

Sie sehen es, der Bundestagswahlkampf rückt näher und alle Parteien

bringen sich mit ihren Positionen in Stellung. Schauen Sie sich die

Programme und Aussagen genau an. Denn die Risiken und

Nebenwirkungen gerade auch für das Handwerk sind oft erst auf den

zweiten Blick erkennbar. Besonders im Bereich der Steuern und

Abgaben wird es deutlichste Unterschiede geben.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Sommer und hoffe auf viele

interessante Gespräche mit vielen Ihrer Berufskollegen.

Ihr

Andreas Lämmel

© Deutscher Bundestag / Simone M. Neumann

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Das Handwerk 2/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Aller guten Dinge sind drei!

Dieser alten Binsenweisheit folgend, sind wir

frohgemutes und mit einem guten Gefühl,

dass es dieses Mal klappen wird, zu unserem

OM-Stammtisch bei der Kripo Dresden geströmt.

Und – es hat geklappt. Keine Dienstberatung

an höherer Stelle für Herrn Uslaub, keine

Bombe, ja nicht einmal die „Geheimloge“ am

Eingang (als Pförtner getarnt), konnten uns

diesmal aufhalten. Wir waren uns dieser

Chance wohl bewusst und absolvierten zügig

unser Programm.

mit entsprechenden Maßnahmen steuernd

einzugreifen. Doch noch einmal zurück zum

OM-Stammtisch. Punkt 2 – die Besichtigung

des Hauses: vom Keller, d.h. den Zellen zur

Verwahrung/zum Ausnüchtern, bis zum Dach.

Spektakuläres a la CSI – Miami war nicht zu

sehen. Stille und emotionale Ergriffenheit gab

es aber im Verhörzimmer für Kinder.

Punkt 1 – der Hausherr berichtete über die

Lage in Dresden, unterteilt in gefühlte Sicherheit

und statistisch erfasste Sicherheit. Dies in

allen Facetten, vom Autodiebstahl bis zum

Mord. Dabei vermittelte der Chef der Kriminalpolizei

Herr Uslaub immer das Gefühl, die

Polizei kann Ordnung und Sicherheit nach wie

vor garantieren und ist Herr des Geschehens.

Trotz Personalabbau, trotz Mittelkürzung! Hier

blieb doch ein gewisser Restzweifel bei den

Innungsobermeistern übrig, zumal die Informationen,

welche wir aus dem Grenzgebiet

von unseren Innungsmitgliedern erhalten,

doch irgendwie anders klingen. Nun ist das so

eine Sache mit dem Blick in die Zukunft, jeder

hat da seine eigene Glaskugel und damit seine

eigene Interpretation.

Besser ist da schon, sich regelmäßig zu treffen

und zeitaktuell den Ist-Stand abzufragen, um

Eingerichtet wie ein normales Kinderzimmer,

mit Couch und Spielzeug, wird die Befragung

von geschädigten, missbrauchten Kindern einfühlsam

und weniger stessbelastend durchgeführt.

Schon der Gedanke daran ist furchtbar,

allein die durchschnittliche Nutzung dieses

Raumes von 3- bis 4mal pro Woche ist

unfassbar an sich.

Der abschließende Punkt 3 – ist wie bei jedem

OM-Stammtisch dem Gedankenaustausch

und der Stärkung bei einem kleinen Imbiss

zuzuordnen. Spätestens hier verständigten wir

uns mit Herrn Uslaub, gemeinsam an dem

Thema Sicherheit dranzubleiben.

Die Kreishandwerkerschaft Dresden wird sich

in ihrer Arbeit diesem Gebiet intensiv zu wenden,

um für unsere Betriebe die Sicherheit zu

erhöhen, sei es in den Firmen, auf der Baustelle

und im privaten Bereich. Damit ergeben

sich zwangsläufig neue Tätigkeitsfelder/Einnahmequellen

für die Gewerke, die die

Erhöhung der Sicherheit herstellen und umsetzen

können. Das Ganze mit den in diesem

Kreis eingehenden Partnern als Netzwerk zu

erschließen, wird gleichzeitig unser Anliegen

sein. Man braucht kein Prophet zu sein – das

Thema Sicherheit wird uns alle dauerhaft

beschäftigen und auf lange Sicht nicht mehr

loslassen.

Das Handwerk 2/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

16. Aktionstag Handwerksberufe zum Anfassen

von A –Z

Am 18. April 2013 fand der 16. Aktionstag

„Handwerksberufe zum Anfassen von A bis Z“

in der Sportschule Dresden statt. Das großzügige,

lichtdurchflutete Foyer der Schule und

der große Pausenhof boten Platz für die

Präsentation von fast 30 Berufsbildern. Viele

davon wurden den Schülern mit praktischen

Vorführungen durch Lehrlinge besonders

ansprechend vorgestellt.

Das sind alle beteiligten Handwerker und Bildungseinrichtungen,

welche mit Engagement

und Liebe zum Beruf ihr Wissen an die Schüler

weitergaben.

Auch auf der Freifläche, wo die Bauberufe

platziert waren, wurde fleißig gearbeitet.

Unser besonderer Dank geht auch an den

Schulleiter Herrn Zeller und das Team der

Hausmeister der Schule. Sie haben für die

Ausstattung gesorgt, damit die Aussteller optimale

Bedingungen für ihre Präsentation vorgefunden

haben.

Gemeinsam wollen wir mit der nächsten Veranstaltung

am 10.04.2014 dazu beitragen,

wieder mehr Lehrlinge im Handwerk zu haben,

denn nur gut ausgebildete Gesellen sind die

Zukunft der Handwerksbetriebe.

Abschließend wollen wir uns noch bei

allen bedanken, welche zum Gelingen des

16. Aktionstages beigetragen haben.

Maurer zogen eine Wand hoch, Straßenbauer

pflasterten eine Fläche und Zimmerer fertigten

komplizierte Säulen aus Holz und zeigten das

„Schiften“ – das schräge Verbinden von Hölzern,

wie es beim Bau von Dachstühlen gebraucht

wird, auch der Steinmetz hat an einem

Sandstein gearbeitet. Bei den Zahntechnikern

konnten die interessierten Schüler selbst Zähne

modellieren und so eine ganz kleine Vorstellung

von der Kompliziertheit dieses Berufes

bekommen. An mehreren Ständen wurden

Wissenstests zu den jeweiligen Berufen durchgeführt.

Wir bedanken uns auch bei der IKK classic, die

uns als Krankenkasse des Handwerks unterstützt

hat und durch deren Sponsoring die

Veranstaltung überhaupt durchgeführt werden

konnte.

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Das Handwerk 2/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Zentrale Freisprechungsfeier der

Kreishandwerkerschaft Dresden

Die Kreishandwerkerschaft Dresden wird die Freisprechungsfeier für die Prüflinge ausgewählter Handwerksberufe am

13. September 2013 im „Forum Am Altmarkt“, dem Kongress- und Veranstaltungscenter der Ostsächsischen Sparkasse Dresden

durchführen.

An diesem Tag werden den Jugendlichen ihre Gesellenprüfungszeugnisse und die Gesellenbriefe übergeben und sie werden im feierlichen

Rahmen in den Gesellenstand erhoben. Die jungen Gesellinnen und Gesellen werden nach bestandener Prüfung zu dieser Veranstaltung

eingeladen.

Frisches junges Blut kommt in die

Kreishandwerkerschaft Dresden

Fachkräftenachwuchs, ein Thema mit dem sich mittlerweile alle

Branchen auseinandersetzen müssen, macht auch vor unserer eigenen

Einrichtung keinen Bogen. Junge Leute mit neuen, frischen Ideen sind

überall herzlich willkommen.

Erst recht natürlich, wenn es sich um einen selbst ausgebildeten Mitarbeiter

handelt.

Das Gesagte trifft auf Herrn Maik Schneider zu, der nach erfolgreicher

Absolvierung seiner Ausbildung zum Bürokaufmann nunmehr auf

einer vom Arbeitsamt geförderten Stelle unser Team verstärken

wird. Dabei sind ihm seine Tätigkeitsfelder bestens bekannt.

Schwerpunktmäßig wird er sich den Neuen Medien zuwenden, also

Internet, Facebook und der Pflege der Datenbank. Die Gebiete Fachkräftenachwuchsgewinnung

und Innungsbetreuung sind weitere Aufgabengebiete

für ihn.

Wir sind sicher, dass Herr Schneider sich weiterhin mit viel Engagement

seiner Arbeit zuwenden wird.

Herzlich willkommen Herr Schneider!

Mein Name ist Maik Schneider, ich bin 33 Jahre alt, ledig und wohne in Dresden.

Zu meinem beruflichen Werdegang: Nach meiner Ausbildung als Maler und Lackierer bei

einem Meisterbetrieb habe ich mehrere Jahre dort gearbeitet. Gesundheitlich bedingt konnte

ich diesen Beruf nicht weiter ausüben und absolvierte aus diesem Grund eine 2-jährige

Umschulung zum Bürokaufmann.

Die Ausbildung erfolgte in der Kreishandwerkerschaft Dresden und wurde von mir im Frühjahr

2013 erfolgreich abgeschlossen.

Meine bisher erworbenen Kenntnisse kontinuierlich auszubauen und weiterhin einsetzen

zu können, sind meine Pluspunkte, zumal mir diese Arbeit Freude bereitet und meinen

Interessengebieten entspricht.

Das Handwerk 2/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Bisherige Aktivitäten der Textilreiniger - Innung Sachsen im Jahr 2013

Die Textilreiniger-Innung Sachsen veranstaltete...

Am Samstag, dem 24.01.2013 wurde in Zusammenarbeit

mit der Firma Wäscherei RENA

GmbH in Dresden ein Detachierkurs für die

Mitglieder der Textilreiniger-Innung Sachsen

durchgeführt.

Als Detachier konnte Herr Schöne von der Seitz

GMBH gewonnen werden. Herr Schöne hat eine

langjährige Erfahrung in diesem Bereich und

trainiert Mitarbeiter für viele Betriebe und auch

Innungen. Für unser Seminar hatten sich 12

Kolleginnen aus verschiedenen Unternehmen

angemeldet, womit auch schon die Kapazitätsgrenze

erreicht wurde. Pünktlich um 9.00 Uhr

waren alle erschienen und nach einer kurzen

Begrüßung durch die Obermeisterin, Frau

Zacher, übernahm Herr Schöne mit seiner Frau

das "Kommando". Nach einigen theoretischen

Ausführungen über die Beschaffenheit von

Stoffen sowie der Reinigungsmittel, ging es

dann an die praktische Arbeit. Jacken, Hosen,

Blusen und anderen Kleidungsstücken wurde

der Kampf angesagt unter dem Motto: Der Fleck

hat keine Chance in unserer Innung. Aber auch

T-Shirts oder Krawatten wurden unter den kritischen

Augen des Trainers bearbeitet. Nach einer

kurzen Mittagspause mit einem kleinen Imbiss

ging es weiter. Alle waren begeistert bei der

Sache. Gegen 16.00 Uhr war dann das Seminar

beendet. Die Teilnehmerinnen waren vollauf

begeistert und zufrieden.

Sie haben alle sehr viel an neuen Erfahrungen

mitgenommen. Herzlichen Dank an Herrn und

Frau Schöne für ihre eindrucksvolle Vorstellung

der Fleckentfernung. Einen besonderen Dank

möchten wir auch an Herrn Hanke aussprechen,

der neben der Durchführung dieses Detachierkurses

auch die Durchführung eines Bügelkurses

ermöglichte.

Detachierkurs – Der Fleck muss weg!

Die Einladung zum Auffrischungskurs Ersthelfer

am 22.03.2013 mit anschließender Brunnenhebung

auf Schloss Augustusburg wurde ebenfalls

sehr gut von unseren Mitgliedern angenommen.

Gemeinsame Innungsveranstaltung mit der Thüringer

Textilreinigerinnung am 19.01.2013 in Oberhof – vom

Textilreiniger zum Biathleten.

Auch der 1. Stammtisch am 09.04.2013 war

wieder ein voller Erfolg. Herr Pannenborg von

der HWK Dresden sprach in Anlehnung an

einen alten Schlager über das Thema:

„Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt,

wer hat so viel Pinke-Pinke, wer hat so viel

Geld?“

Auch für Unternehmen stellt sich regelmäßig

die Frage nach der geeigneten Finanzierungsstrategie.

Sei es in Zeiten guter Konjunktur,

um notwendige Investitionen in Material, Betriebsmittel,

Maschinen, Fahrzeuge oder Produktionsstätten

zu tätigen, oder in Krisenzeiten,

um eventuelle Liquiditätsengpässe zu überbrükken.

Kleinere Kapitalbedarfe lassen sich, Bonität

vorausgesetzt, in der Regel mit einem Hausbankdarlehen

schnell realisieren oder können

mit einem Kontokorrentkredit überbrückt werden.

Komplexere Investitionsvorhaben werden

dagegen häufig durch eine Mischfinanzierung

dargestellt. Dafür kommen aktivierungsfähige

Eigenleistungen und Eigenkapital in Verbindung

mit Fremdkapital z. B. Hausbankdarlehen,

Förderdarlehen oder Investitionszuschüsse in

Frage. Dabei sollten kurzfristige Bedarfe mit

kurzfristigen Finanzierungsmitteln und langfristige

Kapitalbedarfe mit langfristigen Finanzierungsmitteln

gedeckt werden. Auch eine

intelligente Steuerpolitik kann dazu beitragen,

die finanziellen Belastungen des Unternehmens

zu verringern. Generell ist ein regelmäßiger,

mindestens einmal jährlicher, vertrauensvoller

Kontakt zur Hausbank sowie eine rechtzeitige

Steuer- und betriebswirtschaftliche Beratung

anzuraten.

Letztgenannte ist für Mitglieder der

Handwerkskammer Dresden kostenfrei und

kann kurzfristig durch die betriebswirtschaftlichen

Berater realisiert werden.

Kontakt:

Handwerkskammer Dresden

Hauptabteilung Wirtschaftsförderung

Frau Steffi Ulbricht, Sekretariat

Am Lagerplatz 8, 01099 Dresden

Telefon: 0351 4640 - 931

www.hwk-dresden.de

Es wurde gewünscht, die Seminare zu wiederholen

und auch andere interessante Kurse den

Mitgliedern und Interessenten anzubieten.

Nach diesem tollen Erfolg wird die Textilreiniger-Innung

Sachsen das sicherlich auch verwirklichen.

In diesem Sinne merken sie sich bitte schon

jetzt die Termine für unsere geplanten Veranstaltungen

vor:

Am 9. Juli findet der 2. Stammtisch in der

Gaststätte „Waldmax“ statt. Wir freuen uns auf

den spannenden Vortrag von Herrn Sanner zu

dem Thema: „Sicherheit im Unternehmen“.

Außerdem ist vom 27.10. bis 29.10. 2013 eine

gemeinsame Innungsveranstaltung mit der

Thüringer Textilreinigerinnung in Eberswalde

geplant.

Über Ihre Vorschläge und Anregungen würden

wir uns sehr freuen.

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Das Handwerk 2/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Neuwahlen bei der Landesinnung der

Augenoptiker Sachsen

Am 23.03.2013 haben wir in Dresden den neuen Innungsvorstand der

Landesinnung Sachsen gewählt. Einstimmig wurde Herr Truckenbrod

wieder zum Innungsobermeister gewählt. Ihm gratuliert das älteste

anwesende Innungsmitglied Herr Homola.

In den Innungsvorstand wurden gewählt: Thomas Truckenbrod, Thomas

Jahn, Thomas Hermann, Thomas Wünsche, Andreas Näser, Matthias

Kuhn, Gerd Schulze, Klaus Goldschmidt (von links nach rechts) und Ralf

Engler, der aber verhindert war.

Herr Homola gratuliert Herrn Truckenbrod zu dessen Wiederwahl.

Jahreshauptversammlung des Versorgungswerkes der

in der Kreishandwerkerschaft Dresden zusammengeschlossenen Innungen e.V.

Hiermit möchten wir Sie über den Termin unserer Jahreshauptversammlung informieren.

Am

22.08.2013 um 16.00 Uhr in der Kreishandwerkerschaft Dresden, Reicker Straße 9, 01219 Dresden

werden wir die Versammlung durchführen und sowohl Jahresrechnung und Haushaltsplan als auch geplante Vorhaben

innerhalb des Versorgungswerkes beraten.

Die Mitglieder im Versorgungswerk sind dazu herzlich eingeladen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, uns Ihre Teilnahme im Voraus

(Tel.: 0351/28592-0; Fax: 0351/28592-14 oder per E-Mail: info@handwerk-dresden.de) anzukündigen.

Das Handwerk 2/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Mitgliederversammlung der Dachdecker-Innung

Dresden

Die Mitglieder und Gäste der Dachdecker-

Innung trafen sich am 12. April in Dresden-

Weißig zur jährlichen Innungsvollversammlung.

Trotz guter Wetterlage nach einer lang anhaltenden

Winterperiode, welche so manchen

Unternehmer auf die Geduldsprobe stellte, war

die Teilnahme erfreulich hoch.

Obermeister Henry Miertschink informierte die

Teilnehmer zu aktuellen Entwicklungen im

Handwerk und insbesondere im Dachdeckerhandwerk

und wertete dabei verschiedene

Statistiken aus. Schwerpunkt seiner Rede war

die Gewinnung von Nachwuchs. Dabei war festzustellen,

dass in Sachsen zwar die Zahl der

Auszubildenden im Jahr 2012 gegenüber 2011

um fast 6 % gestiegen ist. Dennoch belegen die

absoluten Zahlen, dass weitaus mehr Lehrlinge

im Handwerk benötigt werden, um einem

Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Am 14.03.2013 trat das Sächsische Vergabegesetz

in Kraft. Obermeister Miertschink informierte

über die Neuregelungen. In diesem

Zusammenhang berichtete er auch über die

Vergabekonferenz der Stadt Dresden und die

Aktivitäten der Handwerkskammer und der

Dachdecker-Innung Dresden, um Verstöße

gegen das Vergabegesetz zu unterbinden und

insbesondere Vergaben an Generalunternehmer

und Generalübernehmer zu verhindern.

Obermeister Miertschink berichtete über die

Arbeit und die Entwicklung der Innung. Im vergangenen

Jahr wurde in den Innungsbezirken

wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen zur

fachlichen Qualifizierung der Mitglieder durchgeführt.

Die aktuellen Änderungen der Fachregel

des Dachdeckerhandwerks waren Schwerpunkt.

Die Aufnahme von drei neuen Innungsmitgliedern

zu Beginn des Jahres dokumentiert das

rege Interesse an einer Innungsmitgliedschaft.

Der Präsident der Handwerkskammer Dresden,

Mitglied der Dachdecker-Innung Dresden, Dr.

Jörg Dittrich, wandte sich mit einem Grußwort

an die Teilnehmer. Er berichtete von der Arbeit

der Handwerkskammer und zu aktuellen

Schwerpunktthemen. Erneut forderte er die

Abschaffung der Vorauszahlungspflicht von

Sozialversicherungsbeiträgen für Unternehmen.

Gratulieren konnte Obermeister Miertschink

zwei Jungmeistern zur bestandenden Meisterprüfung

im Dachdecker-Handwerk.

Dachdeckermeister Ronny Müller hat sein

Aufgabenfeld als angestellter Dachdeckermeister

bei der Thomas Wagner GmbH in Dresden

gefunden. Dort freut man sich über einen weiteren

hochqualifizierten Mitarbeiter.

Dachdeckermeister Henry Pilz aus Dresden startete

am 01.03.2013 nach seinem Meisterabschluss

in die Selbständigkeit. Er gehörte zu

den besten Meister-Absolventen des Jahrgangs

und erhielt während der Meisterfeier im

November 2012 ein Meisterdarlehen des

Freistaates. Für Dachdeckermeister Henry Pilz

stand es außer Frage, dass er mit Beginn der

Selbständigkeit auch Innungsmitglied wird.

v. l. n. r.: Dachdeckermeister Henry Pilz, Dachdeckermeister

Ronny Müller, Dachdeckermeister Uwe

Meschwitz, Obermeister Henry Miertschink, Dachdeckermeister

Frank Schneider

Durch den Präsidenten der Handwerkskammer

Dr. Jörg Dittrich wurde Dachdeckermeister

Jochen Naefe zu seinem 50. Meisterjubiläum mit

dem Goldenen Meisterbrief geehrt.

Dachdeckermeister Jochen Naefe bekommt den Goldenen

Meisterbrief durch den Präsidenten der Handwerkskammer,

Dachdeckermeister Dr. Jörg Dittrich,

überreicht

Der Innungsvorstand bedankte sich herzlich bei

Obermeister Henry Miertschink für sein großes

Engagement im Ehrenamt und gratulierte ihm

zur Ernennung zum Ehrenmitglied des Aufsichtsrates

der Dachdecker-Einkauf Ost eG.

An der Mitgliederversammlung nahmen auch

alle Fördermitglieder der Innung teil. Die Fördermitglieder

unterstützten die Innung auch in diesem

Jahr wieder auf vielfältige Art und Weise,

z. B. durch Organisation und Unterstützung von

Veranstaltungen. Der Obermeister dankte dafür

allen Fördermitgliedern.

Gast der Vollversammlung war der Firmenkundendirektor

der Ostsächsischen Sparkasse,

Thomas Stein. In seinem Vortrag erklärte er auf

anschauliche Weise wirtschaftliche Themen.

Gäste der Vollversammlung waren Uwe Papsdorf,

Signal Iduna, und Thomas Stein, Ostsächsische

Sparkasse.

Die Mitglieder beschlossen die Jahresrechnung

2012 und den Haushaltplan 2013.

Der Leiter des Stadtarchivs Thomas Kübler informierte

in seinem Vortrag auf humorvolle Art

über die Entwicklung der Handwerksinnungen

und insbesondere der Dachdecker-Innung in

Dresden.

Thomas Kübler, Leiter des Stadtarchivs Dresden

Dachdecker-Innung Dresden

Räcknitzhöhe 35a

01217 Dresden

Telefon: 0351-337693

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Das Handwerk 2/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden • Traditionsrecherche

113 Jahre Erfahrung – Baugeschäft Illgen

Als der Maurer- und

Zimmerermeister Hugo Illgen

am 1. April 1900 das Unternehmen

gründete, ahnte er

sicherlich nicht, dass er damit

den Grundstein für eine sehr

lange Familientradition legen

würde. Bis heute hat das

Unternehmen seinen Sitz in

Dresden-Bühlau. Hugo Illgen

kam Ende des 19. Jahrhunderts

aus Oberhaselbach im Erzgebirge

nach Dresden und heiratete

mit Anna Piwarz die

Tochter eines Fuhrunternehmers

in Blasewitz. Als Geselle half er, das „Blaue Wunder“ (die

Loschwitzer Brücke) wahr werden zu lassen. Er erarbeitete sich seinen

Meisterbrief und gründete schließlich sein eigenes Unternehmen mit

Firmensitz in Dresden-Bühlau.

Er spezialisierte sich auf

Um- und Neubauten

sowie Instandsetzungsarbeiten

und fertigte die

dafür notwendigen

Bauzeichnungen gleich

mit an. Viele Häuser von

Bühlauer Bürgern wurden

so von der Firma

erbaut. Auch als die

Kirche des Dresdner

Stadtteils 1922 neue

Glocken erhielt, hatte

Hugo Illgen seinen Anteil

daran. Er stellte das

dafür notwenige Gerüst.

Bis zum Jahr 1937 leitete er die Geschicke der Firma und beschäftigte

so, je nach Auftragslage, bis zu zwanzig Mitarbeiter.

Sein Sohn Rudolf Illgen –

selbst Maurer- und Zimmerermeister

– übernahm die Firma

1937 mit Unterstützung durch

seine Frau Martha.

Martha Illgen stand bereits von

Kindesbeinen an mit dem Bauhandwerk

in Verbindung.

Ihr Vater Franz Pötsch war

selbständig und hatte ebenfalls

ein Baugeschäft in Rochwitz

und später in Bühlau. So

konnte sie die Firma, nach dem

Tod ihres Mannes im Jahre

1943, bis in das Jahr 1964

allein weiter führen. Unter der

Leitung von Rudolf Illgen

wurde unter anderem in den

Jahren 1937 – 38 die Kapelle des Friedhofs in Bühlau durch die Firma

errichtet.

Mit Herbert Illgen übernahm die nächste Generation das Familienunternehmen.

Er arbeitete bis zu seinem Einstieg in das Baugeschäft

beim VEB Wohnungsbau als Bauleiter sowie im VEB Tiefbau Dresden,

hatte einen Abschluss als Bauingenieur in der Tasche und absolvierte

die Prüfungen zum Zimmerer- und Maurermeister erfolgreich.

Ab 1964 führte er das Geschäft. Die Reglementierungen der Planwirtschaft

reichten bis in die selbstständigen Unternehmen hinein. Auch

sie waren Auflagen des Stadtbauamtes unterworfen und der Planerfüllung

verpflichtet. So war Herbert Illgen mit seinen bis zu acht

Mitarbeitern größtenteils mit der Instandhaltung und –setzung vorhandener

Bausubstanz sowie mit Kleinreparaturen für Privathaushalte

gut beschäftigt. Er wurde zum Bezirksmeister der Bau-Innung

Dresden-Ost ernannt und bildete in seinem Unternehmen Lehrlinge

aus. 1992 ging er in seinen wohlverdienten Ruhestand.

Groß war die Freude, als man in der Mitte der 1970iger Jahre den

ersten Kleintransporter – einen „Framo“ – erhielt. Endlich konnten die

Fuhren zu den Baustellen mit dem Auto und nicht mehr, wie bisher,

mit Leiterwagen oder Fuhrwerk erledigt werden. Das bedeutete eine

große Erleichterung in der täglichen Arbeit. Die Firma Illgen arbeitete

auch im Großraum Dresden – u.a. für die Deutsche Reichsbahn – blieb

jedoch größtenteils ihrem Umfeld in Bühlau treu.

In vierter Generation führt heute Thomas Illgen das Familienunternehmen.

Nach der Wende erwarteten ihn viele neue Anforderungen.

So wurde das Leistungsspektrum der Firma erweitert und der Unternehmensalltag

modernisiert. Arbeitsgeräte und -ausstattung brachte

er auf den neuesten Stand der Technik.

Der Zimmerermeister Thomas Illgen hat sich überwiegend auf die kleineren

handwerklichen Bauvorhaben wie Um- und Ausbauarbeiten,

Sanierungen und Reparaturen vor allem im privaten Bereich spezialisiert,

wobei großer Wert darauf gelegt wird, eine möglichst komplexe

Ausführung der anfallenden Aufgaben aus einer Hand zu erreichen

um die Bauherren von organisatorischen Aufgaben zu entlasten.

Besonderen Wert legt er stets auf eine qualitativ hochwertige Ausführung

aller Arbeiten sowie eine umfassende und ausführliche

Beratung seiner Bauherren.

Denn wie heißt es so schön: Handwerk verpflichtet!

Das Handwerk 2/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Frauen im Handwerk Dresden e.V.

Wie aus Damentaschen Kinderlachen wird

Am 6. Mai 2013 übergab der Vorstand des Vereins „Frauen im Handwerk

Dresden e.V.“ einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an den Verein

„Sonnenstrahl e.V.“ zugunsten krebskranker Kinder. Ein neuerlicher

Beweis für das Engagement der Dresdner Handwerkerfrauen.

Bereits seit neun Jahren gibt es den Verein „Frauen im Handwerk

Dresden e.V.“, der selbstständige Handwerkerinnen und Ehefrauen von

Handwerksunternehmen sowie Frauen, die dem Handwerk beruflich

oder wirtschaftlich nahe stehen, zusammenführt.

Fortbildung und Information der Mitglieder stehen genauso auf dem

Programm des Vereins wie kulturelle Unterhaltung und gesellschaftliches

Engagement. Monatlich treffen sich die Frauen zu einer

Zusammenkunft und einmal im Jahr lädt der Vorstand zur Jahreshauptversammlung.

Dann wird zu den Aktivitäten und Finanzen im

abgelaufenen Vereinsjahr abgerechnet. Anlässlich der diesjährigen

Jahreshauptversammlung am 8. März 2013 fand eine Taschenversteigerung

zugunsten des Vereins „Sonnenstrahl e.V.“ statt.

Alljährlich ist es auch gute Tradition geworden, für vier Tage Bewegung

und Entspannung während der IKK-Aktivtage in den Mittelpunkt zu

stellen. Gerade ist der „harte Kern“ der Frauen von der Kurzreise an die

Ostsee und einem intensiven Nordic-Walking-Training zurückgekehrt.

Auch Rückenschule, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung

gehörten zum Fitnessprogramm, damit der Handwerker-

Alltag weiterhin gut gemeistert wird.

Die Übergabe des Schecks in Höhe von 1000 Euro erfolgte direkt vor Ort beim Sonnenstrahl

e.V. in Dresden. Auf unserem Foto (v.l.n.r.): Evelyn Meißner, Vorsitzende des

Vereins „Frauen im Handwerk Dresden e.V.“; Ulrike Haase, Vorstandsmitglied; Claudia

Kühne, neue Geschäftsführerin des „Sonnenstrahl e.V. Dresden“; Timotheus Hübner,

scheidender Geschäftsführer; Petra Wolf, Vorstandsmitglied des Vereins „Frauen im

Handwerk Dresden e.V.“.

Dem Weihnachtsstress entgehen –

Kalender rechtzeitig bestellen!

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12

Das Handwerk 2/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Innung und DKV – eine starke Partnerschaft

zur Senkung Ihrer laufenden Kfz-Betriebskosten

Die Eckpunkte unseres Vertrages:

Nachlässe auf jeden Liter Diesel an den folgenden Stationen:

1. Shell-Stationen von 2,40 ct brutto

2. Total/Final/Elf-Stationen von 2,20 ct brutto

3. Conoco/Jet und Tamoil/HEM-Stationen von 2,20 ct brutto

4. Aral/BP-Stationen von 0,95 ct brutto

5. alle anderen Partnertankstellen des DKV von 1,84 ct brutto

6. alle Partnertankstellen des DKV in Luxemburg von 1,15 ct brutto

7. Auf Ihren jeweiligen Literpreis sind Kartennutzungsgebühren in Höhe von 0,7 % netto

gegen zu rechnen! Tanken Sie nicht, fallen auch keine Gebühren an.

8. DKV-Partnertankstellen sind nahezu alle Tankstellen aller Marken in Europa, auch die

Preiswerten.

Information der Service- und

Vertriebsgesellschaft der

Kreishandwerkerschaften mbH

Nutzen Sie Ihre

Innungsmitgliedschaft!

Stromsteuerrückerstattungen ab 2013

Für Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie energieintensive Unternehmen, wie z. B. Bäcker, Konditoren, Fleischereien, Brauereien

und Müller, besteht die Möglichkeit, eine Stromsteuer-Erstattung beim Zoll zu beantragen und dadurch einen Ermäßigungsanspruch zu erwirken.

Seit dem 01.01.2013 sind dazu Neuregelungen in Kraft getreten, die entscheidende Auswirkungen schon auf die Stromsteuererstattungen ab dem

Jahr 2013 haben.

Der Gesetzesentwurf sagt aus, dass ab 2013 eine Erstattung an Energieeffizienzmaßnahmen gekoppelt ist. Das bedeutet, dass kleine und mittelständische

Unternehmen bereits im Jahr 2013 mit der Durchführung eines Energie-Audits (nach DIN 16247-1) beginnen müssen, um auch schon in

diesem Jahr zur Stromsteuerrückerstattung berechtigt zu sein. Allerdings sind dazu noch nicht alle Sachverhalte geklärt. Die Neuregelungen der

erforderlichen Bestimmungen werden im ersten Halbjahr 2013 überarbeitet.

Bis zur Veröffentlichung der Durchführungsverordnungen bleibt jedoch offen, welche Voraussetzungen für ein endgültiges Zertifikat gem. DIN

16247-1 bestehen und wer die Zertifizierung durchführen darf. Gegenwärtig genügt der Sächsische Gewerbepass (SäGEP) den Voraussetzungen

zur DIN 16247. Der Qualitätsstandard dieses Gewerbepasses ist jedoch auch auf Unternehmen aller anderen Bundesländer anwendbar.

Generell ist wichtig, dass die anfallenden Kosten eines Energie-Audits in großem Umfang durch eine KfW-Förderung getragen werden.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Ihr Energieberater in der KfW-Beraterbörse gelistet ist. Auf Wunsch sind wir Ihnen bei der Auswahl eines

geeigneten Fachmannes behilflich und unterstützen Sie bei der Umsetzung der Voraussetzungen zur Stromsteuerrückerstattung.

Service- und Vertriebsgesellschaft der Kreishandwerkerschaften mbH

Kirchplatz 1, 04758 Oschatz

Telefon: 03435-935763, Fax: 03435-935769

Das Handwerk 2/2013

13


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Handwerkskammer Dresden beauftragt Studie zu

Berufsschulnetz – Blick auf Erfordernisse bis 2020

Wie viele Berufsschul-Standorte

muss es 2020 im Direktionsbezirk

Dresden noch geben, um allen Anforderungen

gerecht zu werden? Wie

viele Berufsschullehrer werden gebraucht?

Diese und andere Fragen beschäftigen

Handwerksbetriebe seit

Jahren, denn die Situation an den Berufsschulen

ist beunruhigend:

aussagefähiges Datenmaterial und

klare Handlungsempfehlungen für die

Politik. Zudem verstehen wir diese Studie

als Zeichen, dass die Wirtschaft Verantwortung

übernimmt und an der

Lösungsfindung maßgeblich beteiligt

ist“, so Dr. Jörg Dittrich, Handwerkskammerpräsident.

Analysiert werden

Der Anteil der Informationen: Hand-

sollen u. a. die Netz-

über 50-Jährigen Lehrer

werkskammer Dresden, struktur der öffentli-

beträgt in Sachsen Karl-Heinz Herfort, Tel.: chen berufsschulischen

mehr als 50 Prozent. 0351 4640-960, E-Mail: Einrichtungen, deren

Auch stellt sich die

Frage, wo Standorte

gestärkt bzw. zusammengefasst

karl-heinz.herfort@hwkdresden.de

Erreichbarkeit, der Bedarf

bis 2020, die Bedeutung

regional spe-

werden müssen.

zifischer Faktoren. Dazu werden Mit-

Um zu einer soliden Datengrundlage

gliedsbetriebe, Berufsschulen und

zu kommen, haben die Handgliedsbetriebe,

werkskammer Dresden und die IHK

Dresden eine Studie für den Prognosezeitraum

2020 beim ifo Institut für

Wirtschaftsforschung Dresden in Auftrag

gegeben. „Wir versprechen uns

deren Träger befragt, Statistikdaten herangezogen

und Experten interviewt.

Ein Fachbeirat mit Vertretern der Landkreise,

der Bildungsagenturen Dresden

und Bautzen sowie der beiden Kammern

begleitet die Studie.

Forderung nach mehr Sicherheit in der Grenzregion an

Bundesinnenminister herangetragen

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Anfang Mai weilte Bindesinnenminister

Hans-Peter Friedrich (CSU, Foto:

l.) in Zittau. Handwerkskammerpräsident

Dr. Jörg Dittrich (r.) übergab ihmdabei

die Ergebnisse der Befragung

von Handwerksbetrieben

zum

Thema Sicherheit.

Für die befragten

Betriebe sind

Diebstahldelikte

ein gravierendes

Sicherheitsproblem mit großem wirtschaftlichen

Schaden. Friedrich zeigte

sich offen für die Forderungen nach

mehr Sicherheit. Er unterzeichnete mit

Sachsens Innenminister Markus Ulbig

ein Abkommen

zur stärkeren Zusammenarbeit

von Bundes- und

Landespolizei

gegen Grenzkriminalität.


Handwerkskammer Dresden

Am Lagerplatz 8 • 01099 Dresden

Telefon: 0351 4640-30 • Fax: 0351 4719188

E-Mail: info@hwk-dresden.de • www.hwk-dresden.de

HANDWERKSKAMMER IM TEST

Ein „Sehr gut“ für Betriebsberater

Die Berater der Handwerkskammer

Dresden (betriebswirtschaftliche, technische

und außenwirtschaftliche Beratungen)

haben bei einer deutschlandweiten

Evaluation der Beratungsleistungen

von Handwerkskammern sehr

gut abgeschlossen. Von den 244 Nennungen

gaben 80 Prozent an, die Beratungen

seien „sehr gut“ gewesen,

18 Prozent fanden sie „gut“. 82 Prozent

stuften das fachliche und handwerksspezifische

Wissen der Berater als „sehr

kompetent“ ein, 16 Prozent als „kompetent“.

99 Prozent fanden die Vorschläge

und Empfehlungen als

MELDUNGEN UND TERMINE

Interkulturelles Wissen für Handwerksunternehmen

in Sachsen

Im Rahmen des Projektes GE.W.IN.N.

(Integration von jungen Migranten in

berufsrelevante Qualifizierungen)

bietet die

Handwerkskammer

Dresden kostenfreie

(Trainings-)Seminare

zu interkulturellen

Themen an. Insbesondere betriebliche

Ausbilder sollen damit angesprochen

werden. Denn das Projekt wirbt verstärkt

für handwerkliche Berufe.

Ein Seminar beschäftigt sich damit, wie

ausländische Fachkräfte erfolgreich im

Unternehmen integriert werden kön-

Ausstellung des Tischlerhandwerks

Beeindruckende Meisterwerke in Holz

werden am 13. und 14. Juli, jeweils 10 bis

18 Uhr, im Schloss Wackerbarth in Radebeul

gezeigt. Zwölf Tischlermeister

des Jahrgangs 2013 bei der Handwerks-

verständlich und 89 Prozent haben

nach den Beratungen empfohlene

Maßnahmen eingeleitet bzw. schon

durchgeführt. 98 Prozent der Befragten

würden die Betriebsberatung bei

der Handwerkskammer Dresden wieder

in Anspruch nehmen.

„Das Ergebnis bestätigt die Qualität

unserer Beratungen für unsere 23.000

Mitgliedsbetriebe und spornt an, unseren

Dienstleistungsbereich weiter auszubauen“,

so Hauptgeschäftsführer Dr.

Andreas Brzezinski.

Ein Überblick über die Beratungsleistungen

der Handwerkskammer unter

www.hwk-dresden.de > Beratung.

nen und was dabei zu beachten ist. Ein

zweites Angebot wirft einen Blick auf

unser Nachbarland Polen, dessen Kultur,

Gesellschaftsstruktur und das dortige

Bildungssystem.

Das Projekt GE.W.IN.N.

wird im Rahmen des

Bundesprogramms

„XENOS – Integration

und Vielfalt“ durch das

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

und den Europäischen Sozialfonds

gefördert.

Terminabsprachen und Informationen

zum Projekt bei:

Nicole Wentzel, Tel. 0351 8087-522,

Mail: nicole.wentzel@hwk-dresden.de

kammer Dresden sowie zehn angehende

Tischler-Gesellen präsentieren

in einer Ausstellung Unikate aus ihrer

Meisterprüfung und dem Handwerkskammer-Lehrgang

„Kreative Möbelgestaltung“.

Der Eintritt ist frei.

BILDUNGSANGEBOTE II - Meisterkurse

- Ausbildung der Ausbilder – Teil IV

Mo – Fr 08.07.13 – 25.07.13

Mo/Mi 02.09.13 – 13.11.13

Fr/Sa 06.09.13 – 22.11.13

- Dachdecker Teil II

Mo – Fr 23.09.13 – 07.02.14

- Damen- und Herrenschneider Teile II/I

Fr/Sa 20.09.13 – 26.07.14

- Elektrotechnik Teile II/I

Mo – Fr 04.11.13 - 21.07.14

- Feinwerkmechanik Teile II/I

Fr/Sa 22.11.13 – 07.03.15

- Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

Fr/Sa 28.02.14 – 25.04.15

- Gerüstbauer Teile II/I

Fr/Sa 06.09.13 – 06.12.14

Mo – Fr 13.10.14 – 27.03.15

- Installateur und Heizungsbauer Teil II

Mo – Fr 10.03.14 – 11.09.14

Fr/Sa 04.04.14 – 04.12.15

- Klempner Teil II, Mo – Fr 11.11.13 – 21.02.14

- Landmaschinenmechaniker Teil II

Fr/Sa 20.09.13 – 11.04.14

- Maler Teil II

Mo – Fr 23.09.13 – 07.02.14

Mo/Di 10.03.14 – 02.06.15

- Maurer und Betonbauer Teile II/I

Mo – Fr 14.10.13 – 28.03.14

- Metallbauer Teil II

Mo – Fr 07.10.13 – 12.02.14

Fr/Sa 22.11.13 – 13.02.15

- Ofenbauer Teil II/I

Fr/Sa 09.05.14 – 18.07.15

- Raumausstatter Teile II/I

Mo – Fr 19.08.13 – 13.12.13

- Schilder- und Lichtreklamehersteller Teile II/I

Fr/Sa 10.10.14 – 28.11.15

- Technischer Fachwirt – Teil III

Mo – Fr 19.08.13 – 02.10.13

Mo/Mi 26.08.13 – 19.03.13

Fr/Sa 30.08.13 – 21.03.14

- Tischler Teile II/I

Mo – Fr 25.11.13 – 16.05.14

Mi/Sa 05.03.14 – 30.05.15

- Uhrmacher Teile II/I

22.10.14 – 19.02.16, Blockunterricht

- Zahntechniker II/I, Di – Sa 30.08.13 –13.09.14

- Zahntechniker Teil II, Fr/Sa 30.08.13 – 13.09.14

- Zimmerer Teile II/I, Mo – Fr 17.09.13 – 07.06.14

Fr/Sa 28.03.14 – 30.01.16

Information und

Anmeldung:

Bildungszentrum Handwerk der

Handwerkskammer Dresden

Am Lagerplatz 8, 01099 Dresden

Telefon: 0351 8087-50


Arbeitsunfähigkeitsdaten 2012: Krankenstand steigt durch längere Ausfallzeiten

Langzeiterkrankungen auf dem Vormarsch

Einen deutlichen Anstieg von Langzeiterkrankten registrierte die IKK

classic in Sachsen für das Jahr 2012. Von 40,3 Prozent im Jahr 2011

stieg der Anteil derjenigen, die länger als 42 Tage krankgeschrieben

waren, im vergangenen Jahr auf 43,5 Prozent. Dies ergab die aktuelle

Auswertung der IKK classic auf Grundlage sächsischer Arbeitsunfähigkeitsdaten

von rund 420.000 berufstätigen Versicherten der Kasse.

Obwohl die durchschnittliche Anzahl der Arbeitsunfähigkeitsfälle pro

Versicherten seit vier Jahren konstant bei 1,3 liegt, stiegen aufgrund der

zunehmenden Langzeiterkrankungen die Arbeitsunfähigkeitstage und

der Krankenstand im gleichen Zeitraum kontinuierlich an.

Im Jahr 2012 konnten IKK-versicherte Beschäftigte im Durchschnitt

17,1 Tage krankheitsbedingt nicht ihrer Arbeit nachgehen. Das ist knapp

ein Tag mehr als im Jahr 2011 (16,2 Tage). Der Krankenstand stieg um

0,3 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent.

Häufigste Gründe für eine Krankschreibung waren im vergangenen Jahr

Muskel-Skeletterkrankungen mit einem Anteil von 23,8 Prozent (2011:

23,6 Prozent), Verletzungen und Vergiftungen mit 14,9 Prozent (2011:

15,6 Prozent) und Krankheiten des Atmungssystems mit 14 Prozent

(2011: 14,8 Prozent).

Bei 11 Prozent der Krankschreibungen lag eine psychische Erkrankung

vor. 2011 war nur bei 10 Prozent der Krankschreibungen eine psychische

Erkrankung ursächlich. Damit ist bei diesen Erkrankungen der

Anteil am Krankheitsgeschehen am deutlichsten gestiegen. Insgesamt

lagen sie auf Platz vier der Krankheitsursachen.

„Den nach wie vor hohen Anteil an Muskel-Skeletterkrankungen und

den Anstieg im Bereich psychischer Erkrankungen sehen wir als

Ursachen für die Zunahme von Langzeiterkrankungen“, erläutert

Madlen Rentsch, Gesundheitsberaterin der IKK classic. „Beides sind

Erkrankungsarten, die einer längeren Behandlung bedürfen und damit

natürlich zu längeren Krankschreibungen führen.“

Ansätze den Krankenstand zu senken, sieht die IKK classic nicht nur in

der individuellen Prävention, sondern auch bei den Unternehmen. „Wir

beobachten, dass die Bedeutung des betrieblichen

Gesundheitsmanagements zunehmend von den Firmen erkannt wird“

so Madlen Rentsch, Gesundheitsberaterin der IKK classic. „Natürlich

kann man nicht jede Krankheit verhindern. Aber gerade bei Muskel-

Skeletterkrankungen, die seit vielen Jahren mit Abstand der häufigste

Grund für eine Krankschreibung sind, kann oft mit kleinen individuellen

aber auch arbeitsplatzorientierten Veränderungen viel erreicht werden.“

IKK-Azubibörse

Hier finden Sie Ihren neuen Azubi!

Starke Auszubildende unterstützen den betrieblichen Erfolg. Sie

suchen noch den passenden Bewerber? Die Ausbildungsbörse der IKK

classic bietet die Möglichkeit, freie Ausbildungsplätze kostenfrei und

zeitlich unbefristet zu inserieren. Platziert ist die Börse im Jugendportal

„spleens“ der IKK classic, die neben den vielen Gast-Usern

mehr als 15.000 registrierte Mitglieder zählt. Viele Schulabgänger

nutzen die Datenbank, um gezielt in ihrer Region nach Lehrstellen

zu suchen.

Die freie Lehrstelle kann einfach und unkompliziert eingestellt werden.

Auf der Startseite befindet sich ein spezieller Arbeitgeberbereich,

für den Sie sich registrieren. Sie erhalten eine E-Mail mit einem

Bestätigungslink, mit dem Sie die Anmeldung abschließen. Jetzt

können die Unternehmensdaten eingegeben werden. – Welche

Informationen veröffentlicht werden und wie ausführlich die

Stellenbeschreibung sein soll, entscheidet das Unternehmen selbst.

Alle eingestellten Inserate können im Arbeitgeberbereich jederzeit

bearbeitet, gelöscht oder deaktiviert werden. Insgesamt nutzen bereits

rund 3.800 Unternehmen die IKK-Azubibörse.

Alle Informationen zur Börse gibt es unter:

www.ikk-classic.de/azubiboerse.

16

Das Handwerk 2/2013


Solide Rücklagen – sinkende Verwaltungskosten

IKK classic: Jahresbilanz 2012 erfolgreich

Die IKK classic hat im Jahr 2012 einen Einnahmeüberschuss von

rund 317 Millionen Euro erzielt. Die Leistungsausgaben bei

Deutschlands größter IKK (3,6 Millionen Versicherte) betrugen im

vergangenen Jahr 7,8 Milliarden Euro und lagen damit 3,4 Prozent

über dem Vorjahreswert. Dies teilte der Verwaltungsrat der

IKK classic auf seiner Sitzung Mitte März 2013 mit.

Für die Krankenhausbehandlung wandte die IKK classic 2012 rund

2,8 Milliarden Euro auf. Dies entspricht pro Versicherten einem

Zuwachs von 2,5 Prozent. Zweitgrößter Ausgabenposten waren die

Arzneimittel mit rund 1,6 Milliarden Euro (+ 4,7 Prozent), gefolgt

von der ärztlichen Behandlung mit rund 1,4 Milliarden Euro

(+ 3,2 Prozent). Beim Krankengeld verzeichnet die Kasse einen

Kostenanstieg von 5,2 Prozent bei Ausgaben von rund 526 Millionen

Euro. Demgegenüber sanken die Verwaltungskosten bei der Handwerkerkasse

im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent.

Der Verwaltungsratsvorsitzende Matthias Triemer bewertet das

zurückliegende Geschäftsjahr positiv. Nach dem Zusammenschluss

mit der Vereinigten IKK im Herbst 2011 habe das Unternehmen einen

wirtschaftlichen Konsolidierungskurs verfolgt, der nun greifbare

Resultate zeige. So sei die Rückkehr zur traditionell sehr soliden

Vermögensausstattung der IKK classic gut vorangeschritten.

„Das Ziel, zwei annähernd gleich große Unternehmen zu einer Einheit

zusammenzufügen, erfordert einen umfassenden organisatorischen

Neubeginn“, erklärt Triemer. Das Jahr 2012 stand nach seinen Worten

im Zeichen der Reorganisation, bei der zum Beispiel Führungsstrukturen

und Betreuungsregionen neu bestimmt und die IT-Landschaft

vereinheitlicht werden musste. Dieser Prozess sei plangemäß verlaufen,

aber noch nicht abgeschlossen.

„In einer schwierigen Phase internen Wandels konnten wir den

Versichertenbestand auf konstantem Niveau halten. Das ist keine

Selbstverständlichkeit, sondern spricht für die Qualität unserer

Kundenbetreuung“, so Triemer.

Verständnis und Zuwendung des Arztes wichtiger als moderne Geräte

IKK-Studie: Plädoyer für die sprechende Medizin

Das Gefühl, beim Arzt gut aufgehoben zu sein und ernst genommen

zu werden, ist den Patienten wichtiger als modernste technische

Ausstattung der Arztpraxis. Das geht aus einer repräsentativen

Befragung des forsa-Instituts im Auftrag der IKK classic hervor.

Demnach erwarten 95 Prozent der Befragten von ihrem Arzt, dass er

sich Zeit nimmt, um alles verständlich zu erklären. 94 Prozent wünschen

sich, dass der Arzt die Meinung des Patienten ernst nimmt.

Guter Service in der Arztpraxis wirkt als Qualitätsindikator: Wird eine

Praxis gut geführt, ziehen die Befragten offenbar daraus Schlüsse

auf die Fachkompetenz des Arztes. Besonders wichtige Merkmale

einer Arztpraxis sind in den Augen der Befragten freundliche

Sprechstundenhilfen (89 Prozent), kurze Wartezeiten (87 Prozent)

sowie eine angenehme Einrichtung und ein freundliches Ambiente

(69 Prozent). Erst auf Platz fünf folgt die Forderung nach einer

modernsten medizintechnischen Ausstattung (65 Prozent).

sich Zeit für sie nimmt und ihnen Diagnose und Therapie verständlich

erklärt.

Nur in einem Bereich klafft ein Unterschied von fast 20 Prozentpunkten

zwischen Anspruch und Wirklichkeit: 82 Prozent der

Interviewten wünschen sich, dass der Arzt die gesamte Behandlung

koordiniert und begleitet. Nur 63 Prozent erfahren das auch in der

Realität. Auch hier zeigt sich der Wunsch nach einem „Kümmerer“, der

den Patienten mit seinen Sorgen und Nöten nicht allein lässt.

Die Geschlechter sind sich dabei jedoch nicht ganz einig: Für Frauen

sind ein freundliches Entgegenkommen und ein kurzer Weg in die

Praxis sehr wichtig. Männer dagegen würden auch weitere Wege in

Kauf nehmen, wenn sie dafür eine medizintechnische Ausstattung

auf modernstem Niveau anträfen.

Grundsätzlich zeigen sich die befragten Versicherten weitgehend

zufrieden mit dem Service und dem Ambiente, die sie in Arztpraxen

vorfinden. Auch fühlen sich 84 Prozent der Patienten vom Arzt ernst

genommen. 82 Prozent haben die Erfahrung gemacht, dass der Arzt

Das Handwerk 2/2013

17


Kreishandwerkerschaft Dresden

Nichts zu verschenken

Unternehmensnachfolge rechtzeitig planen

Zeit ist im Geschäftsalltag

Mangelware, der Ruhestand

ist auch nicht in Sicht und

überhaupt haben Finanzangelegenheiten

nur wenig

Unterhaltungswert. Doch

gerade für Firmeninhaber

sind geordnete Geldangelegenheiten

wichtig, denn sie

tragen doppelte Verantwortung

– privat und geschäftlich.

Das gilt vor allem, wenn

die Frage nach der Unternehmensnachfolge

nicht

geklärt ist.

Wer soll’s machen

Eine Firma zu führen, ist nicht nur ein Job. Es ist oftmals ein Lebenswerk.

Jeden Tag aufs neue investiert der Unternehmer: Zeit, Geld,

Engagement. Doch wenn es um den generationenübergreifenden Fortbestand

der Firma geht, tun sich viele Inhaber schwer. Vor allem bei

kleineren Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten ist der Handlungsbedarf

groß. Weit mehr als ein Drittel der betroffenen Inhaber

haben noch keine Lösung in Sicht. Immerhin finden etwa ein Viertel

innerhalb der Familie einen Nachfolger. Die Chancen dafür steigen mit

der Unternehmensgröße, so bleiben rund die Hälfte der Firmen mit

mehr als 50 Mitarbeitern in Familienhand.

Die rechte Hand

Kleine Unternehmen haben oft einen familiären Charakter. Man kennt

sich und fühlt sich einander verbunden. Im besten Fall gibt es Mitarbeiter,

die sich perspektivisch vorstellen können, die Firma weiterzuführen.

Aber auch in diesem Fall ist es wichtig, sich langfristig auf den

Tag X vorzubereiten. Immerhin bei fast einem Fünftel der kleinen

Firmen findet sich unternehmensintern ein Nachfolger.

Weichen stellen

Firmeninhaber und Nachfolger haben das gemeinsame Interesse, den

Fortbestand der Firma zu sichern. Doch entscheidend ist der Blickwinkel.

Der Inhaber ist emotional an sein „Lebenswerk“ gebunden und

der Firmenwert ist bei einem Verkauf ein bedeutender Teil seiner Altersversorgung.

Auf der anderen Seite steht der Nachfolger – mit ganz eigenen

Vorstellungen zur Führung des Unternehmens und begrenzten

finanziellen Möglichkeiten. In diesem Kontext gilt es nun, eine für beide

Seiten tragbare Lösung zu finden.

Ruhestand minus zehn Jahre

Inhaber, die sich außerhalb der Familie auf die Suche nach einem

Nachfolger machen müssen oder wollen, sollten sich bereits rund zehn

Jahre vor dem geplanten Ruhestand mit diesem Thema auseinandersetzen.

„Zeitdruck ist der größte Feind für eine Firmenübergabe. Da gibt

es so viele Aspekte zu beachten. Und es ist nicht gesagt, dass der erste

Kandidat gleich der geeignete ist“, gibt Steffen Beer, Leiter der Geschäftskundencenter

in Dresden, zu bedenken und ergänzt: „Wer die

Nachfolgeplanung auf die lange Bank schiebt, verschenkt Handlungsoptionen

und damit nicht zuletzt finanziellen Möglichkeiten.“ Gute

Beratung zahlt sich in solchen Fällen doppelt aus. Deshalb legen

Sparkassenberater großen Wert auf die persönliche Betreuung ihrer

Kunden. „Anhand unserer Finanzcheck-Gespräche haben wir die finanziellen

Rahmenbedingungen und die persönlichen Ziele unserer Kunden

im Blick und können sie aktiv auf die Unternehmensnachfolge ansprechen“,

erzählt Beer.

Suchen und Finden

„In den meisten Fällen gelingt das Zusammenfinden der beiden Geschäftspartner

ganz gut“, weiß Steffen Beer aus seiner langjährigen

Praxis. Seit vielen Jahren ist er aktiv im Nachfolgenetzwerk „FOLGE-

RICHTIG“ tätig. Dort sind weitere Partner wie die Handwerkskammer

Dresden, die Industrie- und Handelskammer sowie die Gründerinitiative

„dresden exists“ der Technischen Universität Dresden dabei. Ziel des

Netzwerkes ist es, jetzige und künftige Firmeninhaber zu informieren,

zusammenzubringen und auf ihrem Weg der Unternehmensübergabe

zu begleiten.

Weitere Informationen:

www.folgerichtig.net

www.unternehmensnachfolge.sachsen.de

Gut aufgestellt mit dem Finanzcheck der Sparkasse

Foto: OSD

Das Handwerk sprach mit Thomas Stein, Regionaldirektor

für das Firmenkundengeschäft bei der Ostsächsischen

Sparkasse Dresden.

Herr Stein, ist persönliche Beratung noch zeitgemäß?

Für die Sparkasse ist sie nicht nur zeitgemäß, sondern auch

zukunftsträchtig. Das zeigt die Nachfrage nach umfassender

Beratung, gerade bei Firmeninhabern. Denn sie sind auf

zwei Seiten gefordert – privat und geschäftlich.

Was wäre denn der erste Schritt?

Auf jeden Fall ein ausführliches Gespräch über die aktuelle

Situation und die Lebensziele des Kunden. Dafür haben wir

einen speziellen Finanzcheck. Hier zeigt sich, wo der Schuh

drückt, z. B. Lücken in der geschäftlichen Absicherung oder

der privaten Altersvorsorge. Aber auch, wie die nächsten

Schritte für aussehen sollten, damit die Lebensziele in greifbare

Nähe rücken. Dazu gehört insbesondere die Planung

der Unternehmensnachfolge.

Was brauche ich für den Finanzcheck?

Vereinbaren Sie dafür einfach einen Termin bei Ihrem Sparkassenberater.

Das hat den Vorteil, dass sich beide Gesprächspartner

vorbereiten können und Zeit haben. Sie

werden sehen, es lohnt sich.

Rechnen Sie mit uns.

Die Ostsächsische Sparkasse Dresden ist der Finanzierungspartner

für die heimischen Unternehmen. Ob Finanzieren,

Leasen, Geld anlegen oder Vorsorgen – die Firmenkundenbetreuer

stehen Ihnen für alle Fragen rund ums Geld zur

Verfügung.

Kontakt:

Telefon: 0351 455-0

www.ostsaechsische-sparkasse-dresden.de/firmenkunden

18

Das Handwerk 2/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Rechnen Sie mit uns.

Getreu dem Motto „ Der Ton macht die Musik“ vereint die Meisterwerkstatt für Holz- und Metallblasinstrumente

-


mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Das Handwerk 2/2013

19


Kreishandwerkerschaft Dresden

Angebote im Rahmen von Antrieb Mittelstand

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Gelbe Seiten-Auftritt!

Antrieb Mittelstand –

Die digitale Wachstumsinitiative begleitet den

Mittelstand auf seinem Weg ins Online Zeitalter

gesponsert von Gelbe Seiten

In Deutschland schreitet der Prozess der

Digitalisierung etwas langsamer voran

als in vielen anderen Ländern. Das gilt

insbesondere für kleine und mittelständige

Unternehmen (KMUs).

Mit Empfehlungen von Experten und praxisnahen

Workshops in ganz Deutschland will

die Initiative kleinere und mittlere Unternehmen

auf ihrem Weg ins Online-Zeitalter

begleiten und unterstützen.

Reichweitenpaket:

699,00 € für ein Jahr statt 997,75 €*

Sichern Sie sich jetzt die perfekte Platzierung in

Gelbe Seiten. Ob in der App, im mobilen Web, auf

gelbeseiten.de oder im Buch, mit dem Reichweitenangebot

von Gelbe Seiten sichern Sie sich Topplatzierungen

auf allen Kanälen und erreichen so

beste Sichtbarkeit für Ihre Zielgruppen. Darüber

hinaus steigert Gelbe Seiten durch professionelle

Suchmaschinenoptimierung Ihre Reichweite auf

den bekanntesten Suchmaschinen Deutschlands.

* enthaltene Leistungen:

· Fläche zur freien Gestaltung im Buch

· Bevorzugte Platzierung auf www.gelbeseiten.de

· 30 Suchworte

· Erstellung einer mobil optimierten Profilseite zur

besten Darstellung auf Smartphones

· Kostenfreie Erstellung eines QR-Codes mit

Verlinkung auf Ihre Profilseite

· Bevorzugte Platzierung in der App von

Gelbe Seiten

· 15 km zusätzliche Reichweite im Umkreis

Anlass genug für die Gründung der digitalen

Wachstumsinitiative Antrieb Mittelstand.

Online den Umsatz steigern; die Zusammenarbeit

mit Mitarbeitern und Kunden optimieren;

die Firma von unterwegs steuern;

Cloud-Services effizient nutzen.

Das Internet und die zunehmende Vernetzung

bieten vielen Unternehmen große

Chancen, noch schneller, noch mobiler, noch

umsatzstärker zu agieren.

Die 5 Themen für digitales Wachstum

Zusammen arbeiten

So arbeiten Sie

effizienter zusammen.

Kunden pflegen

So betreiben Sie

Kundenpflege über

das Internet.

Digital verkaufen

So steigern Sie Ihren

Umsatz über das

Internet.

Ins Leben gerufen wurde die Initiative durch

die Deutsche Telekom und den Bundesverband

mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Neben den Hauptsponsoren Dell und Microsoft

sind auch Strato und Gelbe Seiten

Sponsoren von Antrieb Mittelstand.

Die Arbeit der Initiative richtet sich konkret

an den Bedürfnissen der mittelständischen

Betriebe aus, hilft Chancen zu erkennen,

Perspektiven zu vertiefen und Lösungen zu

finden.

Abläufe verbessern

So lassen sich Ihre

Abläufe digital

verbessern.

Arbeiten in der Cloud

So nutzen Sie die

Vorteile der Wolke für

Ihr Unternehmen.

Online Marketing – Chancen richtig nutzen (Sinn vor Unsinn)

Das Internet entwickelt sich rasant. Ein Hype jagt den Anderen. SEO, SEM, Display,

Mobile, Social Media, Affiliate. Jedes dieser Genres bringt Chancen für das Marketing.

Und doch steckt der Teufel im Detail. Erfahren Sie in diesem Vortrag wie Wichtiges von

Unwichtigem unterschieden werden kann und wie „kostengünstig“ und „zeiteffizient“

Online in das eigene Marketing eingebaut wird. Anhand konkreter Beispiele werden

Einsatz und Wirkung von klassischen Verzeichnissen und Google über Facebook bis

Pinterest und XING deutlich und damit nutzbar.

H. Hohenberger, ebuero AG

Mobilpaket:

Ihre mobile Website für 449 € statt 528 €.

Sparen Sie die Einrichtungsgebühr von 79 Euro!*

Schneller Zugriff, gute Lese- und Bedienbarkeit,

prägnante Informationen:

Das sind die Faktoren, die eine mobile Website zu

einer erfolgreichen Website machen. Wir erstellen

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Betriebssysteme.

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Die Angebote sind gültig bis 31.08.2013.

Vereinbaren Sie Ihren persönlichen

Beratungstermin unter 0351 2852 208

oder www.sachsenverlag.de!

Telefonbuch-Verlag Sachsen GmbH & Co. KG

Seidnitzer Weg 5

01237 Dresden

Tel.: 0351 28520

willkommen@sachsenverlag.de

www.sachsenverlag.de

Am 25. Juni 2013 findet in Dresden die nächste Veranstaltung statt.

„ANTRIEB MITTELSTAND – Die digitale Wachstumsinitiative“

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:30 – 18:00 Uhr

Internationales Congress Center Dresden

Ostra-Ufer 2 / Devrientstr. 10 – 12

01067 Dresden

Der Eintritt ist frei!

Gelbe Seiten lädt kleine und mittelständige Unternehmen in der Region als Gast ein!

Fordern Sie bitte Ihre Anmeldeunterlagen über folgenden Link elektronisch an:

www.sachsenverlag.de/antrieb-mittelstand/teilnehmen

Wir sind mit einem Info-Stand vor Ort und freuen uns auf Sie.


Kreishandwerkerschaft Dresden

Unternehmerische Risiken kalkulierbar machen

Für Unternehmen sind Chancen und Risiken zwei Seiten derselben Medaille.

Wenn Betriebe in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, müssen die

Ursachen aber nicht unbedingt in den Risiken des Marktes liegen.

Wir sprachen darüber mit Jana Noack, Bezirksdirektorin der R+V Allgemeine Versicherung AG.

Was wäre die Alternative?

Über welche Risiken sprechen wir

hier eigentlich?

Ein großer Schadenfall kann genügen,

um selbst gut geführte und erfolgreiche

Firmen in eine existenzielle

Krise zu stürzen. Hohe Schadenersatzansprüche,

ein Großbrand in der Maschinenhalle,

ein langwieriger Rechtsstreit

– in solchen und anderen Fällen

kommen schnell sehr hohe Belastungen

auf Ihren Betrieb zu. Aus eigenen

Mitteln angemessene Rücklagen zu

bilden, um sich gegen die finanziellen

Folgen dieser unkalkulierbaren Gefahren

abzusichern, ist schwierig.

Sie verlassen sich auf einen Partner, der aufgrund langjähriger Erfahrungen

die typischen versicherungsrelevanten Risiken kennt und für das

jeweilige Risikoprofil speziell zugeschnittene Lösungen bietet. Das ist

nicht nur eine sinnvolle sondern auch eine zutiefst beruhigende

Alternative.

Was können Sie als R+V da tun?

Als Unternehmer stellen Sie sich täglich vielfältigen Herausforderungen

und treffen weitreichende Entscheidungen. Nicht selten haben diese

auch Auswirkungen auf die Risikosituation Ihres Unternehmens. Denn

ganz gleich, ob es darum geht neue Mitarbeiter einzustellen, neue

Maschinen, Mobiliar oder Fahrzeuge anzuschaffen, jede Veränderung

wirkt sich ganz individuell auf Ihren Versicherungsbedarf aus:

– Entspricht Ihre betriebliche Absicherung der aktuellen Risikosituation

Ihres Unternehmens?

– Sind Sie als Unternehmer richtig abgesichert?

Wir helfen Ihnen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Dabei erfassen

und analysieren wir Ihre Risiken, bewerten die Ergebnisse und präsentieren

Ihnen anschließend Optimierungsvorschläge. Ihre Vorteile liegen auf

der Hand:

– Die ganzheitliche Betrachtung umfasst alle relevanten Risiko-Bereiche.

– Die qualifizierte Bewertung Ihrer Risikosituation dient als verlässliche

Grundlage für Ihre Entscheidungsfindung.

Was muss ich konkret tun und wer kann mich dazu beraten?

Ansprechpartner zum Thema sind die Gewerbekundenberater unseres

Partners, der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank, die gemeinsam mit

unseren Spezialisten der R+V Versicherung ihre Firma analysieren und

Lösungen aufzeigen.

Damit genügend Zeit für eine Beratung ist, vereinbaren Sie am besten

einen Termin (Telefon 0351/8131-0). Beratungen führen wir gern bei

Ihnen vor Ort oder in einer unserer Filialen durch.

Gern können Sie aber auch mich anrufen (0151/26410707), mir eine

Mail schicken (jana.noack@ruv.de) und einen gemeinsamen Termin vereinbaren.

Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter folgenden

Adressen:

www.ruv.de und DDVRB.de

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Handwerk 2/2013

21


Kreishandwerkerschaft Dresden

Geldwerte Vorteile für Innungsmitglieder des Versorgungswerkes des Handwerks

in Partnerschaft mit der SIGNAL IDUNA Gruppe

Dienstleistungen des Versorgungswerkes des Handwerks

Kostenersparnis

Betriebsberatung – kostenfrei 600,00 Euro

Beratung in allen fachlichen Angelegenheiten rund um Ihr Unternehmen,

Tagewerk zu 600,00 Euro

Rechtsberatung – kostenfrei 200,00 Euro

für den Einzelfall 200,00 Euro (ca. 1 bis 2 h)

Rechtsvertretung (Erbrecht, allgemeines Zivilrecht, privates Baurecht) – kostenfrei 1200,00 Euro

Vertretung in derartigen Prozessen vor Gericht von mit der Kreishandwerkerschaft

kooperierenden Rechtsanwälten; bei einem Streitwert von 5100,00 Euro entstehen

Anwaltskosten in der 1. Instanz in Höhe von 1200,00 Euro – Vertretung in allen

Instanzen möglich (bei höherem Streitwert – nach Vereinbarung)

Rahmenvertrag mit Autohäusern (Handwerktyp, Modellen)

Geldwerter Vorteil bei Innungsmitgliedschaft

bis zu 50 % Preisnachlass

2000,00 Euro

Rahmenverträge des Versorgungswerkes des Handwerks in Partnerschaft mit SIGNAL IDUNA Gruppe

Betriebsversicherung Sach/Haftpflicht (F, ED, LW, StH, H),

Versicherungssume 120.000,00 Euro, 4 Beschäftigte

bei einem Jahresbeitrag von 5360,82 Euro Verbandsnachlass von bis 12 % 643,30 Euro

Rechtsschutzversicherung – Verbundrechtsschutz ohne SB

bei einem Jahresbeitrag von 800,00 Euro Verbandsnachlass bis 22 % 140,00 Euro

Kfz-Rahmenvertrag,

1 PKW, 2 Transporter, 1 Caddy, Jahresbeitrag 3400,00 Euro Verbandsnachlass bis 30 % 1020,00 Euro

Lebens-/Rentenversicherung,

Grundversorgung, Jahresbeitrag von 4800,00 Euro Gruppennachlass von bis 10 % 480,00 Euro

Unfallversicherung,

Jahresbeitrag von 360,00 Euro Gruppennachlass von bis 25 % 90,00 Euro

Geldwerter Vorteil bei Innungsmitgliedschaft

Geldwerter Vorteil für Ihr Unternehmen insgesamt (für diese Beispielrechnung)

3173,30 Euro

5173,30 Euro

Auch wenn Sie nur einige der aufgezeigten Dienstleistungen in Anspruch nehmen, können Sie mit der Innungsmitgliedschaft

für Ihr Unternehmen Geld sparen!

INFO: SIGNAL IDUNA Fachberater für Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) in Ihrer Nähe.

Ansprechpartner finden Sie auf der folgenden Seite dieser Ausgabe.

Versorgungswerk und SIGNAL IDUNA. Eine Partnerschaft die stimmt.

22

Das Handwerk 2/2013


Uwe Papsdorf

Verkaufsleiter HHG Dresden

Tel.: 0351 80802241

Mobil: 0172 3516164

eMail: uwe.papsdorf@signal-iduna.de

Thomas Schossig

Agentur

Versicherungsfachmann (BWV)

Büro: Gleinaer Straße 88 . 01139 Dresden

Tel.: 0351 8496140 . Fax: 0351 8496141

eMail: thomas.schossig@signal-iduna.net

Öffnungszeiten:

Mo 9.00–12.00, Di + Do 9.00–12.00 +14.00–18.00 Uhr

Fr 9.00–12.00 Uhr und nach Vereinbarung

Sven Betka

Agentur

Versicherungsfachmann (BWV)

Großenhainer Straße 74a . 01127 Dresden

Tel.: 0351 81123431 . Fax: 0351 81123433

Mobil: 0172 5984360

eMail: sven.betka@signal-iduna.net

Internet: www.signal-iduna.de/sven.betka

Bezirksdirektion

Sinn und Partner

Büro: Am Lagerplatz 8

01099 Dresden

Tel.: 0351 8119812

Fax: 0351 8119829

Mobil: 0172 3733052

eMail: bezirksdirektion.sinn@signal-iduna.net

Internet: www.sinnundpartner.de

Torsten Vietor

Hauptagentur

Betriebswirt

Versicherungsfachmann (BWV)

Büro: Kieler Straße 54 . 01109 Dresden

Tel.: 0351 8900935 . Fax: 0351 8808945

Mobil: 0172 7999935

eMail: torsten.vietor@signal-iduna.net

Evelyn Modler

Versicherungsfachfrau (BWV)

Versorgungswerk-Beauftragte

Ronny Süß

Beauftragter Versorgungswerk

Signal Iduna Servicebüro

Bautzner Landstraße 12 . 01324 Dresden

Tel.: 0351 3141630 . Fax: 0351 3141630

Mobil: 0174 3043674

eMail: ronny.suess@signal-iduna.net

Marina Schindler

Hauptagentin

Versorgungswerk-Beauftragte

An der Post 15 . 01257 Dresden

Tel.: 0351 2018370 . Fax: 0351 20250885

Mobil: 0174 3060212

eMail: evelyn.modler@signal-iduna.net

Kathrin Wolf

Versorgungswerk-Beauftragte

Könneritzstraße 3 . 01067 Dresden

Mobil: 0172 3736829

eMail: marina.schindler@signal-iduna.net

Silvio Texter

Beauftragter Versorgungswerk

Agentur der Signal Iduna

Hutbergstr. 20 . 01454 Ullersdorf

Tel.: 03528 4528338 . Fax: 03212 1348700 (PC)

Mobil: 0172 7528305

eMail: kathrin.wolf@signal-iduna.net

Internet: www.signal-iduna.de/kathrin.wolf

Dagmar Tkocz

Versorgungswerk-Beauftragte

Reicker Straße 9 . 01219 Dresden

Tel.: 0351 28799227

Mobil: 0177 5527642

eMail: dagmar.tkocz@signal-iduna.net

Reicker Straße 9 . 01219 Dresden

Tel.: 0351 28799227

Mobil: 0177 5527642

eMail: silvio.texter@signal-iduna.net

Peter Hofmann und Jenny Jacob

Hauptagentur

Versicherungsfachmann / Kauffrau für

Versicherungen und Finanzen

Versorgungswerk-Beauftragte

Am Leutewitzer Park 30 . 01157 Dresden

Tel.: 0351 2757604 . Fax: 0351 2757604

Mobil: 0172 3402259

E-mail: peter.hofmann@signal-iduna.net


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Kreishandwerkerschaft Dresden

Unternehmensbesteuerung und steuerliches

Reisekostenrecht

Zu dem „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung und Vereinfachung der

Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts“

wurde der Vermittlungsausschuss angerufen. Dessen Einigungsvorschlag

nahm nunmehr auch der Bundesrat am 1.2.2013 an. Das Gesetz

enthält neben der Erhöhung des Verlustrücktrags auch eine generelle

Änderung des Reisekostenrechts.

Unternehmensbesteuerung

Der Höchstbetrag von 511.500 EUR (bei zusammen veranlagten Ehegatten

1.023.000 EUR) beim Verlustrücktrag wird auf 1 Mio. EUR (bzw.

2 Mio. EUR) angehoben. Die Einigung des Vermittlungsausschusses

sieht des Weiteren vor, die sog. doppelte Verlustnutzung im Körperschaftsteuergesetz

neu zu regeln. Negative Einkünfte eines Organträgers

bleiben bei der inländischen Besteuerung unberücksichtigt,

soweit sie bereits in einem ausländischen Steuerverfahren geltend gemacht

wurden.

Reisekostenrecht

Das steuerliche Reisekostenrecht wird grundlegend vereinfacht, vereinheitlicht

und verschärft. Dazu verändert der Gesetzgeber bei den Pauschalen

für Verpflegungsmehraufwendungen die Mindestabwesenheitszeiten

und führt statt der bisherigen dreistufigen Staffelung eine zweistufige

Staffelung der Pauschalen im Inland mit 12 EUR und 24 EUR

ein. Die niedrigste Pauschale von 6 EUR entfällt.

Im Bereich der Fahrtkosten bei Fahrten zur sog. regelmäßigen Arbeitsstätte

wird gesetzlich festgelegt, dass es höchstens noch eine solche

Tätigkeitsstätte je Dienstverhältnis gibt, deren Bestimmung durch den

Arbeitgeber oder anhand von „quantitativen Elementen“ (neuer Begriff:

„erste Tätigkeitsstätte“) statt der vom Bundesfinanzhof verwendeten

„qualitativen Elemente“ erfolgt.

Weitere Vereinfachungen sind im Bereich der Unterkunftskosten im

Rahmen der sog. doppelten Haushaltsführung sowie der vom Arbeitgeber

zur Verfügung gestellten Verpflegung beschlossen.

Anmerkung: Die Änderungen des Reisekostenrechts treten zum

1.1.2014, die zum Verlustrücktrag mit Verkündung des Gesetzes in Kraft.

Erleichterungen im Bilanzrecht für Kleinstunternehmen

treten in Kraft

Kleinstbetriebe, die in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft oder

einer Personenhandelsgesellschaft ohne voll haftende natürliche Personen

(z. B. GmbH & Co KG) organisiert sind, unterlagen bisher umfangreichen

Vorgaben für die Rechnungslegung. Mit einer Gesetzesänderung

wurden nunmehr die Vorgaben für die Rechnungslegung für

Kleinstkapitalgesellschaften maßvoll abgeschwächt. Grundlage ist die

im Frühjahr 2012 in Kraft getretene Micro-Richtlinie (2012/6/EU).

Von der Entlastung können alle Kleinstkapitalgesellschaften profitieren,

die an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen 2 der 3 nachfolgenden

Merkmale nicht überschreiten: Umsatzerlöse bis 700.000 EUR,

Bilanzsumme bis 350.000 EUR sowie durchschnittlich 10 beschäftigte

Arbeitnehmer.

Inhaltlich sieht das Gesetz folgende wesentlichen Erleichterungen im

Bereich der Rechnungslegung und Offenlegung vor:

Kleinstunternehmen können auf die Erstellung eines Anhangs zur Bilanz

vollständig verzichten, wenn sie bestimmte Angaben (unter anderem zu

Haftungsverhältnissen) unter der Bilanz ausweisen.

• Darüber hinaus werden weitere Optionen zur Verringerung der

Darstellungstiefe im Jahresabschluss eingeräumt (z. B. vereinfachte

Gliederungsschemata).

• Kleinstkapitalgesellschaften können künftig wählen, ob sie die

Offenlegungspflicht durch Veröffentlichung (Bekanntmachung der

Rechnungslegungsunterlagen) oder durch Hinterlegung der Bilanz

erfüllen. Zur Sicherung eines einheitlichen Verfahrens wird die elektronische

Einreichung der Unterlagen beim Betreiber des Bundesanzeigers

auch für die Hinterlegung vorgeschrieben. Im Fall der

Hinterlegung können Dritte auf Antrag (kostenpflichtig) eine Kopie

der Bilanz erhalten.

Anmerkung: Die Neuregelungen gelten für alle Geschäftsjahre, deren

Abschlussstichtag nach dem 30.12.2012 liegt, erstmals also für

Geschäftsjahre mit dem Abschlussstichtag 31.12.2012. Grundsätzlich

muss hier betont werden, dass die Entlastung wegen der hohen

Detailanforderung für die E-Bilanz sowie seitens der Banken jedoch

gering ausfällt.

Das Handwerk 2/2013

25


Kreishandwerkerschaft Dresden

„Ordnungsgemäßes“ Fahrtenbuch

Wie der Bundesfinanzhof bereits in seinem Urteil vom 1.3.2012 entschieden

hat, muss ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch zeitnah und in

geschlossener Form geführt werden, um so nachträgliche Einfügungen

oder Änderungen auszuschließen oder als solche erkennbar zu machen.

Neben Datum und Fahrtzielen sind grundsätzlich auch die jeweils aufgesuchten

Kunden oder Geschäftspartner oder die konkreten

Gegenstände der dienstlichen Verrichtung aufzuführen, und zwar

grundsätzlich jede einzelne berufliche Verwendung für sich und mit

dem bei Abschluss der Fahrt erreichten Gesamtkilometerstand des

Fahrzeugs. Bei einer einheitlichen beruflichen Reise können diese

Abschnitte zwar miteinander zu einer zusammenfassenden Eintragung

verbunden und der am Ende der gesamten Reise erreichte

Gesamtkilometerstand aufgezeichnet werden. Im Rahmen dieser

Erleichterung sind aber die einzelnen Kunden oder Geschäftspartner im

Fahrtenbuch in der zeitlichen Reihenfolge aufzuführen, in der sie aufgesucht

worden sind.

Diese Daten gehören zu den unverzichtbaren Angaben, die im Fahrtenbuch

selbst zu machen sind. Es genügt nicht, wenn nur allgemein und

pauschal die betreffenden Fahrten im Fahrtenbuch als „Dienstfahrten“

bezeichnet werden. Unzureichende Angaben im Fahrtenbuch können

nicht aufgrund eigener Tagebuchaufzeichnungen des Arbeitnehmers

ergänzt werden. Denn die für ein Fahrtenbuch essenziellen Angaben

sind dort selbst zu machen und nicht an anderer Stelle in einer weiteren

und gegebenenfalls auch nachträglich vom Arbeitnehmer erstellten

Auflistung. Ein „ordnungsgemäßes“ Fahrtenbuch liegt deshalb auch dann

nicht vor, wenn die unzureichenden Angaben im Fahrtenbuch selbst

durch vom Arbeitgeber stammende Listen und Ausdrucke des Terminkalenders

ergänzt und vervollständigt werden.

Ehegatten-Arbeitsverhältnis

Ehegatten-Arbeitsverhältnisse unterliegen besonderen Voraussetzungen

und stehen ständig im Visier der Finanzverwaltung. Damit solche

Arbeitsverhältnisse auch steuerlich anerkannt werden, müssen sie

zivilrechtlich wirksam vereinbart und der Vereinbarung entsprechend

tatsächlich durchgeführt werden. Gleichzeitig müssen sie inhaltlich

dem entsprechen, was bei Arbeitsverträgen unter Fremden üblich

ist.

Bei Verträgen zwischen Fremden wird üblicherweise die Arbeitszeit festgelegt,

d. h. an welchen Tagen und zu welchen Stunden der Arbeitnehmer

zu arbeiten hat. Es ist unter Fremden nicht üblich, dass sich der

Arbeitnehmer lediglich zu einer bestimmten wöchentlichen oder gar

monatlichen Anzahl von Arbeitsstunden verpflichtet und es dabei völlig

dem Arbeitgeber überlassen bleibt, zu bestimmen, wann die Arbeit im

Einzelnen zu leisten ist oder aber dies in der freien Entscheidung des

Arbeitnehmers liegt. Dies kann zwar auch unter Fremden ausnahmsweise

vorkommen. Bei einem Arbeitsverhältnis, das nur eine Teilzeitbeschäftigung

zum Gegenstand hat, werden das Aufgabengebiet und

der zeitliche Einsatz des Arbeitnehmers auch in Arbeitsverträgen unter

fremden Dritten nicht stets in allen Einzelheiten festgelegt, sondern der

Weisungsbefugnis des Arbeitgebers überlassen. Zum Nachweis der vom

Arbeitnehmer erbrachten Arbeitsleistung können dann aber Belege, z. B.

in Form von Stundenzetteln, üblich sein.

Das Finanzgericht Düsseldorf hat mit Urteil vom 6.11.2012 die Forderung

aufgestellt, dass die Arbeitsleistung – sofern sie sich nicht aus der

Art der Tätigkeit ergibt – durch Festlegung der Arbeitszeiten geregelt

oder durch Stundenaufzeichnungen nachgewiesen werden muss. Entsprechend

wurden die Zahlungen an den Ehegatten inklusive gezahlter

Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und die abgeführten Beiträge zur

Sozialversicherung nicht als Betriebsausgaben berücksichtigt, sondern

als Entnahme qualifiziert.

Quelle: TREUBILANZ Steuerberatungsgesellschaft mbH

26

Das Handwerk 2/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

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Das Handwerk 2/2013

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