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TIMSS 2007: Erste Ergebnisse - Bifie

TIMSS 2007: Erste Ergebnisse - Bifie

Liebe Leserin, lieber

Liebe Leserin, lieber Leser! Vor etwa 20 Jahren hat sich Österreich zum ersten Mal an einer international vergleichenden Schülerleistungsstudie beteiligt – COMPED (Computers in Education Study) wurde von der unabhängigen Bildungsforschungsgemeinschaft IEA initiiert und 1989 in 20 Teilnehmerländern durchgeführt. 1995 folgte die Teilnahme an TIMSS (Third International Mathematics and Science Study), einer Studie zur Mathematik- und der Naturwissenschaftskompetenz. An TIMSS 1995 konnten sich die Länder mit der vierten, achten und zwölften Schulstufe beteiligen. In Österreich wurden damals alle drei Kohorten getestet. 1999 und 2003 fand die Studie ohne Beteiligung Österreichs statt. Im Jahr 2007 beteiligt sich Österreich nach 12 Jahren Pause mit der Testung in der vierten Schulstufe nun neuerlich an TIMSS. Seit 1999 steht die Abkürzung TIMSS für Trends in International Mathematics and Science Study. Zusätzlich nimmt Österreich seit 2006 an einer im Fünf- Jahres-Rhythmus stattfindenden Lesestudie in der Volksschule (PIRLS – Progress in International Reading Literacy Study) und seit 2000 an der OECD-Studie PISA teil. Obwohl all diese Studien unterschiedliche Zielgruppen und unterschiedliche Themenschwerpunkte haben, ist ihnen dennoch eines gemeinsam: Sie fokussieren auf den Ertrag der Schulsysteme (Output) zu „entwicklungsrelevanten“ Zeitpunkten der Schüler/innen und versuchen diesen Ertrag mit jenen Faktoren in Verbindung zu setzen, die Einfluss auf diesen Output haben. Die IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement) und die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) sind die Hauptinitiatoren solcher internationalen Vergleichsstudien. Für die Weiterentwicklung der Bildungssysteme ist die Beteiligung an internationalen Vergleichsstudien – neben der Durchführung von nationalen Leistungsevaluationen (z. B. Überprüfung der Bildungsstandards) – ein wesentlicher Bestandteil. Sie liefern den Bildungsverantwortlichen Informationen über die Stärken und Schwächen ihres Bildungssystems im internationalen Vergleich. Mit einer regelmäßigen Teilnahme an zyklisch angelegten Studien – wie es in Österreich bis jetzt nur bei PISA der Fall war – ist es darüber hinaus möglich, die Effektivität von bereits durchgeführten schulischen Maßnahmen kontinuierlich zu beobachten und festzustellen, ob die gesetzten Ziele erreicht werden. Mit TIMSS 2007 ist nun der erste Längsschnittvergleich in der Volksschule möglich. Die TIMSS-Berichterstattung erfolgt zu diesem Zeitpunkt in zwei Teilen: Die vorliegende Publikation enthält die ersten Ergebnisse zu TIMSS 2007 aus österreichischer Sicht. Ergänzend dazu wird zeitgleich eine Beschreibung aller wesentlichen Aspekte der Durchführung der Studie veröffentlicht: Suchan B., Wallner-Paschon C. & Schreiner, C. (Hrsg.). (2008). TIMSS 2007. Mathematik und Naturwissenschaft in der Grundschule. Die Studie im Überblick. Graz: Leykam. Die Publikation der Ergebnisse erfolgt zeitgleich mit den internationalen Ergebnisberichten: TIMSS 2007 International Mathematics Report und TIMSS 2007 International Science Report: Findings from IEA’s Trends in International Mathematics and Science Study at the Fourth and Eighth Grades (Mullis, Martin & Foy, 2008 sowie Martin, Mullis & Foy, 2008). Die Basis für die hier vorliegenden Ergebnisse bildet die internationale Datenbank der IEA, die vom Data Processing Center (DPC) in Hamburg auf der Basis der Rohdatenfiles aller Teilnehmerländer erstellt wurde. Diese Datenbank ist die Grundlage für alle Analysen in den internationalen Ergebnisberichten der IEA sowie für alle nationalen Analysen in der vorliegenden Publikation. Die Datenbank wird im Februar 2009 auf der Homepage

TIMSS 2007: Erste Ergebnisse 7 des internationalen Zentrums (http://isc.bc.edu/timss2007/ index.html) auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die vorliegende Publikation gliedert sich in insgesamt drei Kapitel: Kapitel 1 und 2 stellen die Mathematik- und die Naturwissenschaftskompetenz im internationalen Vergleich dar. In Kapitel 3 werden vor allem für die teilnehmenden EU-Länder wesentliche Kontextvariablen (z. B. Einstellung zu Mathematik, Klassengröße, Hausübungen) und deren Zusammenhang mit der Leistung der Schüler/innen untersucht. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dieser erste Ergebnisbericht nur einige grundlegende Analysen enthält, um einen Überblick über die Ergebnisse zu vermitteln. Manche der hier dargestellten Ergebnisse werfen tiefer greifende Fragen auf, auf die in diesem Bericht noch nicht eingegangen werden kann. Interessierte Leser/innen verweisen wir daher bereits jetzt auf einen zweiten umfassenden Bericht mit vertiefenden Analysen und Antworten auf Fragen, die in der vorliegenden Publikation offen bleiben müssen. Dieser wird voraussichtlich Ende des nächsten Jahres publiziert werden. TIMSS wurde in Österreich im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) vom Projektzentrum für Vergleichende Bildungsforschung (ZVB) durchgeführt. Mit Beginn des Jahres 2008 wurde das ZVB in das neu gegründete Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE) integriert. Dieses ist nun unter anderem für die Durchführung der internationalen Assessments zuständig. Die Datenerhebung für TIMSS 2007 fand noch vollständig unter der Federführung des ZVB und dessen Leiter Ass.-Prof. DDr. Günter Haider statt, der gemeinsam mit Dr. in Birgit Suchan für die Koordination und Umsetzung von TIMSS in Österreich verantwortlich zeichnet. Für die Koordination der Übersetzung und die Abstimmung aller Instrumente (Testhefte, Fragebögen und Manuale) von TIMSS war Mag. a Christina Wallner-Paschon verantwortlich. Dr. in Silvia Bergmüller koordinierte die Schulkontakte und Dr. in Elisabeth Stöttinger die Testleiter/innen. Martin Pointinger leitete den gesamten Bereich des Datenmanagements. Wir möchten uns an dieser Stelle bei all jenen bedanken, die zum Gelingen dieses Projekts einen wesentlichen Beitrag geleistet haben: Allen voran bei den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Direktorinnen und Direktoren der beteiligten Schulen sowie unseren Testleiterinnen und Testleitern. Mit ihrer Unterstützung ist es gelungen, für Österreich repräsentative Daten im Hinblick auf die Mathematik- und der Naturwissenschaftskompetenz zu sammeln. In den verschiedenen Projektphasen wurde das TIMSS-Team immer wieder von externen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt, denen wir ebenfalls herzlich dafür danken möchten. Angelika Frauenschuh und Maria Greil standen dem Team während des gesamten Projektzyklus stets helfend zur Seite. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Publikation geht unser Dank an DDr. in Ulrike Kipman und Martin Pointinger, die uns maßgeblich bei den Analysen unterstützt und die Daten aufbereitet haben. Bei Dr. in Andrea Grafendorfer und Bettina Toferer, MA möchten wir uns sehr herzlich für die Gestaltung der meisten Abbildungen in den Kapiteln 1 und 2 bedanken sowie bei Monika Kaltenbrunner für die Erstellung der Anhangstabellen. Martin Schreiner hat mit großer Genauigkeit Korrektur gelesen. Prof. Dr. Fritz Kast und LSI Prof. Mag. Josef Thurner danken wir für Ihre Rückmeldungen im Rahmen des Reviews dieser Publikation. Dr. in Birgit Suchan Mag. a Christina Wallner-Paschon Dr. in Silvia Bergmüller Dr. in Claudia Schreiner Salzburg, im November 2008

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