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TIMSS 2007: Erste Ergebnisse - Bifie

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TIMSS

TIMSS 2007 – Ziele und Methoden Die vorliegende Publikation enthält die wichtigsten Ergebnisse von TIMSS 2007. Diese beiden Informationsseiten beschreiben die wesentlichen Aspekte der Studie. Detaillierte Informationen zur Konzeption und zu den Methoden von TIMSS entnehmen Sie bitte der Broschüre „TIMSS 2007. Mathematik und Naturwissenschaft in der Grundschule. Die Studie im Überblick“ (Suchan, Wallner-Paschon & Schreiner, 2008), die diesen Ergebnisbericht ergänzt. Die Abkürzung TIMSS steht für „Trends in International Mathematics and Science Study“, eine von der IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement) initiierte internationale Studie, die in regelmäßigen Abständen die Mathematik- und die Naturwissenschaftskompetenz von Schülerinnen und Schülern der 4. und 8. Schulstufe erhebt, analysiert und vergleicht. Die teilnehmenden Länder können entscheiden, ob sie sich an der Erhebung in beiden Schulstufen oder nur in einer davon beteiligen. Österreich hat nur an der Testung der Schüler/ innen in der 4. Schulstufe teilgenommen. Alle weiteren Informationen hinsichtlich der teilnehmenden Länder beschränken sich daher auf jene, die sich ebenfalls an der Testung der 9-/10-Jährigen beteiligt haben. mit der 4. Schulstufe beteiligt haben, sind mit einem Stern gekennzeichnet. In der Tabelle sind zusätzlich sieben politische Regionen (Benchmarking Participants) eingetragen, die eigenständig an TIMSS teilgenommen haben. In jedem Land werden Schulen mit Schülerinnen und Schülern in der 4. Schulstufe (in Österreich vierte Klasse Volksschule) zufällig ausgewählt. Insgesamt müssen in den Teilnehmerländern am Ende der Erhebung Daten von mindestens 4 000 Schülerinnen und Schülern aus mindestens 150 Schulen vorliegen. In Österreich nahmen 4 859 Schüler/innen aus 325 Klassen in 196 Schulen an TIMSS 2007 teil. Diese Stichprobe ist höher als international erforderlich und dient dazu, detaillierte Längsschnittvergleiche (1995– 2007) durchführen zu können. Was sind die Ziele von TIMSS? Die IEA ist eine unabhängige Bildungsforschungsgemeinschaft (mit Sitz in den Niederlanden), deren Ziel es ist, Bildungssysteme international zu vergleichen und den für die Bildungspolitik Verantwortlichen Daten über die Stärken und Schwächen des jeweiligen Systems zu liefern („System- Monitoring“). Gemeinsam mit PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study) bildet TIMSS das „Herzstück“ der zyklisch stattfindenden Studien der IEA. Alle vier Jahre wird mit Hilfe von TIMSS die Mathematik- und die Naturwissenschaftskompetenz von Schülerinnen und Schülern der 4. Schulstufe erhoben und im Fünf-Jahres-Rhythmus die Lesekompetenz mit Hilfe von PIRLS. Die erste Erhebung von TIMSS fand 1995 statt. PIRLS startete im Jahr 2001. Wer nimmt an TIMSS teil? An der ersten Erhebung von TIMSS im Jahr 1995 beteiligten sich 26 Länder – darunter auch Österreich. Nach 12 Jahren (und zweimaliger Nichtteilnahme) nahm Österreich 2007 am vierten TIMSS-Zyklus wieder teil. Die Zahl der Teilnehmerländer in der 4. Schulstufe ist auf 37 gestiegen, eine Liste findet sich in Abbildung 1. Diese enthält alle Teilnehmerländer samt der Abkürzung, die in den Abbildungen und Tabellen dieser Publikation verwendet wird. Die 14 teilnehmenden EU-Länder sind dabei fett hervorgehoben. Länder, die sich wie Österreich bereits 1995 an der Studie Was wird getestet? TIMSS erfasst die Mathematik- und die Naturwissenschaftskompetenz. Dabei werden in jedem Kompetenzbereich drei inhaltliche sowie drei kognitive Subdomänen unterschieden. Die inhaltlichen Teilbereiche von Mathematik sind: (1) Zahlen, (2) Geometrische Formen und Maße sowie (3) Darstellen von Daten. Bei den Naturwissenschaften wird zwischen (1) Biologie, (2) Physik und (3) Erdkunde unterschieden. Die kognitiven Teilbereiche sind für beide Kompetenzbereiche ident und bestehen aus (1) Wissen, (2) Anwenden und (3) Begründen. Wie wird getestet? Die Messung der beiden Kompetenzbereiche erfolgt mit einem Papier-Bleistift-Test, der eine Reihe kurzer Mathematik- und Naturwissenschaftsaufgaben beinhaltet. Bei der Lösung der Aufgaben müssen die Schüler/innen ihre Antwort entweder selbst formulieren (Aufgaben mit offenem Antwortformat) oder aus vier vorgegebenen Antwortalternativen eine auswählen (Multiple-Choice-Aufgaben). In jedem Land werden 14 verschiedene Testhefte eingesetzt, deren Aufgaben insgesamt einer Testdauer von 8 Stunden und 30 Minuten entsprechen. Jede Schülerin/jeder Schüler bearbeitet in einem Testheft allerdings nur einen Teil der zur Verfügung stehenden Aufgaben. Für die Bearbeitung des Testhefts stehen den Kindern 72 Minuten zur Verfügung, wobei nach 36 Minuten eine Pause gemacht wird.

TIMSS 2007: Erste Ergebnisse 9 Nach dem Test werden die Schüler/innen gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Dieser enthält Fragen zum schulischen Kontext des Lernens von Mathematik und Naturwissenschaft, aber auch zum familiären Hintergrund. Das Ausfüllen dieses Fragebogens nimmt etwa eine halbe Stunde Zeit in Anspruch. Neben den Schülerfragebögen werden auch Schul- und Lehrerfragebögen zur Erfassung von wesentlichen Hintergrundmerkmalen eingesetzt. So werden die Schulleiter/innen beispielsweise über das Schulklima, die vorhandenen Ressourcen der Schule und über die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern befragt. Hintergrundinformationen, die von den Lehrkräften erfragt werden, beziehen sich unter anderem auf den Mathematik- und den Naturwissenschaftsunterricht, aber auch auf ihre Aus- und Weiterbildung im Lehrerberuf. Weiters werden auf Systemebene mit dem Lehrplanfragebogen wichtige Systeminformationen gewonnen. Dieser wird in Österreich von Expertinnen und Experten des Unterrichtsministeriums in Kooperation mit den nationalen Projektverantwortlichen beantwortet. Insgesamt verfügen die Wissenschafter/innen über Daten zu allen Ebenen des Schulsystems und können beispielsweise Leistungen, Unterrichtsmerkmale, familiäre Herkunft oder Aspekte des Schulsystems aufeinander bezogen analysieren und berichten. Ergebnisse Die Ergebnisse der Tests bestehen aus den Leistungsdaten der Schüler/innen in Form von individuellen Werten (auf einer Punkteskala mit einem Mittelwert von 500 und einer Standardabweichung von 100); aus den auf Schul- und Systemebene aggregierten Leistungsdaten (zusammengefasste Länderwerte, die die Vergleiche ermöglichen) und aus den Kontextvariablen, die sowohl die Beschreibung der Leistung in Teilgruppen (z. B. Mädchen und Buben, Migrantinnen und Migranten etc.) als auch die Analyse von Zusammenhängen ermöglichen. Auf internationaler Ebene werden die Ergebnisse der Tests und Befragungen von der IEA veröffentlicht. So wie dieser hier vorliegende österreichische Ergebnisbericht werden von den meisten nationalen Projektzentren ebenfalls Publikationen mit den wichtigsten Ergebnissen aus nationaler Perspektive herausgegeben. Teilnehmende Länder TIMSS 2007 Algerien – DZA Italien – ITA* Neuseeland – NZL* Taiwan – TWN Armenien – ARM Japan – JPN* Niederlande – NLD* Tschechische Republik – CZE* Australien – AUS* Kasachstan – KAZ Norwegen – NOR* Tunesien – TUN Dänemark – DNK Katar – QAT Österreich – AUT* Ukraine – UKR Deutschland – DEU Kolumbien – COL Russland – RUS Ungarn – HUN* El Salvador – SLV Kuwait – KWT* Schottland – GBR (S)* Vereinigte Staaten von Amerika – USA* England – GBR (E)* Lettland – LET* Singapur – SGP* Jemen – YEM Georgien – GEO Litauen – LIT Slowakische Republik – SVK Hongkong – HKG* Marokko – MAR Slowenien – SLO* Iran – IRN* Mongolei – MNG Schweden – SWE Weitere teilnehmende politische Regionen (Benchmarking Participants) Dubai – ARE (DU) Kanada (Alberta) – CAN (A)* Kanada (Brit. Columb.) – CAN (BC) Kanada (Ontario) – CAN (O)* Kanada (Quebec) – CAN (Q)* Massachusetts – USA (MA) Abb. 1: TIMSS 2007 – Teilnehmerländer in der 4. Schulstufe Minnesota – USA (MI)* 14 teilnehmende EU-Länder fett hervorgehoben *beteiligte sich an TIMSS 1995

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