Projektskizze Projekt Ehrenamt in der NTJ

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Projektskizze Projekt Ehrenamt in der NTJ

Projektskizze Projekt Ehrenamt in der NTJ

Mit dem ProjektEhrenamt in der NTJ“ legt die Niedersächsische Turnerjugend ein Konzept für

die Gewinnung, Pflege und Entwicklung ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

vor. Mit diesem Projekt greift die Niedersächsische Turnerjugend den Kernbereich / die

Schwerpunktaufgabe „Mitarbeiter“ aus ihrem Schwerpunktprogramm 2010 auf.

Der Vorstand der Niedersächsischen Turnerjugend sieht es als seine vordringliche Aufgabe an,

Jugendliche an der Gestaltung, d.h. Planung, Organisation, Umsetzung und Nachbereitung seiner

Angebote zu beteiligen. Die Arbeit der NTJ gründet sich damit auf die ehrenamtliche Tätigkeit

engagierter Jugendlicher. Um diesem Selbstverständnis gerecht zu werden, bedarf es eines

systematischen Auf- und Ausbau der Mitarbeiterstrukturen auf allen Ebenen und in allen

Arbeitsbereichen.

Das Projekt Ehrenamt in der Niedersächsischen Turnerjugend greift mit seinen Elementen

„Mentorensystem“, „Anreizsysteme“ und „Qualifizierungssystem“ diese Aufgabe auf.

Neben der übergeordneten Zielsetzung, die ehrenamtliche Mitarbeit in der NTJ zu stärken, zielt

das Qualifizierungssystem auch auf

• die Sicherstellung der Durchführung unserer Angebote und Maßnahmen,

• die fortschreitende Optimierung der Qualität der Angebote und Maßnahmen,

• die Förderung und Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung unserer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter und

• die Herausbildung und Stärkung des persönlichen Kompetenzprofils unserer ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

ab.

Nachfolgend werden die bereits vom Vorstand der Niedersächsischen Turnerjugend

beschlossenen Elemente „Anreizsystem“ und „Mentorensystem“ sowie „Qualifizierungssystem“

vorgestellt.


Projekt Ehrenamt in der NTJ

Modul: Anreizsystem und Fortbildung

Vorbemerkung:

Als Teil des Projektes „Ehrenamt in der NTJ“ zur Gewinnung und Förderung der Jugendlichen als

potentielle Mitarbeiter und Funktionsträger der Niedersächsischen Turnerjugend soll es ein

Anreizsystem und die Möglichkeit der Fortbildungen für die Jugendlichen geben.

Berechtigt sind die Personen, die von den Beauftragten als Mitglieder der Arbeitskreise definiert

werden. Dieses erfolgt zu Beginn des Jahres und ist dem Vorstand zur Beschlusslage vorzulegen.

Nur diese Personen werden für die nächsten zwölf Monate in den Genuss der unten genannten

Vorteile kommen. Weitere Personen, die im Laufe des Jahres hinzukommen sollen, sind ebenfalls

dem Vorstand zur Beschlusslage vorzulegen. Ebenfalls zu dem Personenkreis gehören die

Beauftragten, die Vorsitzenden der NTJ, die Beisitzer der NTJ sowie die Begleiter. Die Referenten

der Niedersächsischen Turnerjugend werden über Multiplikatorenschulungen gesondert

angesprochen und können ihre Kosten über ihre stattfindenden Lahrgänge abrechnen. Dabei ist

an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass Referentengelder nur unter der Maßgabe ausgezahlt

werden, dass die Abrechnungen zeitnah und vollständig erfolgen.

Die Zusammenstellung der Arbeitskreise ist formlos, möglichst mit Aufgabenbeschreibung, dem

Vorstand zur Beschlusslage bis zum 10.01.des Jahres vorzulegen.

Folgende Maßnahmen schlagen wir im Detail zunächst vor:

1. Fortbildungen

Die genannten Personen haben bis zu zwei kostenpflichtige Lehrgänge der Niedersächsischen

Turnerjugend frei. Dabei ist es unerheblich, welche Themen die Lehrgänge haben, sie sollten

jedoch aus dem Fortbildungsangebot der Niedersächsischen Turnerjugend kommen. In

Ausnahmefällen können es auch andere Anbieter sein. Dieses ist jedoch vorab mit der

Vorsitzenden Lehren, Lernen und Projekte abzustimmen. Die Entscheidung trifft sie.

Zur Kenntnis dem Vorsitzender Finanzen und Organisation.

2.Mentoring

Grundsätzlich soll den Jugendlichen , wenn gewünscht, ein Mentor zur Seite gestellt werden.

Dieses sollten in erster Linie die Vorsitzenden, Beauftragten, Begleiter und Beisitzer sein.

Allerdings wird dieses nicht verpflichtend festgelegt. Die Jugendlichen können die Personen

selbständig ansprechen und dafür gewinnen. Siehe auch dazu das Konzept „Mentoren“

3. NTB-Magazin

Die genannten Personen erhalten kostenlos für den Geltungszeitraum das NTB-Magazin

zugeschickt. Sie sollen dadurch zum einen eine Anerkennung und Würdigung erfahren, da die

Kosten von der Niedersächsischen Turnerjugend übernommen werden. Gleichzeitig erhalten sie

so die Möglichkeit, umfassend über die Aktivitäten des Niedersächsischen Turner-Bundes und

der Turnerjugend (ergänzend zum NTJ-Newsletter) informiert zu werden.

4. SportEhrenamtsCard Niedersachsen

Die genannten Personen erhalten kostenlos auf Antrag des Vorstandes die SportEhrenamtsCard

Niedersachsen und können so umfangreiche Vorteile in ganz Niedersachsen und darüber hinaus

in Anspruch nehmen.

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Projekt Ehrenamt in der NTJ

5. Fahrtkostenerstattung

Grundsätzlich sind die Fahrtkosten der oben genannten Personen über die Projekte

beziehungsweise Maßnahmen abzurechnen. In besonderen Situationen wird den oben

genannten Personen genehmigt, auch besondere Vorbereitungstreffen oder Treffen zur

Intensivierung der Kommunikation abzurechnen. Die Fahrtkosten sind vorab zu beantragen und

durch den Vorsitzenden Finanzen und Organisation zu genehmigen. Eine Genehmigung im

Nachhinein erfolgt nicht.

6. Telefon- und Portoerstattung

Grundsätzlich ist es wünschenswert, die Telefon- und Portoabrechnungen projekt- oder

Maßnahmenbezogen abzurechnen. Allerdings ist es Wunsch der Niedersächsischen

Turnerjugend, dass die oben genannten Personen darüber hinaus sich mit der Turnerjugend

beschäftigen und auseinandersetzen. Deshalb werden auch Porto- und Telefonkosten, die im

Turnerjugendbezug stehen, allerdings sich nicht auf ein konkretes Projekt beziehen, abgerechnet.

Dieses ist jedoch beschränkt auf maximal 15,00 pro Person pro Monat und ist durch

entsprechende Belege und Formulare nachzuweisen.

7. Werner Luchtmeier-Preis

Der Antrag der Niedersächsischen Turnerjugend zur Ergänzung der Ehrungsordnung des

Niedersächsischen Turner-Bundes zur Verleihung des Werner Luchtmeier-Preises im Rahmen der

Vollversammlungen beziehungsweise Jugendhauptausschüsse soll ebenfalls zusätzliche

Motivationskräfte freisetzen. Hierzu siehe den Antrag und das Konzept zum Werner Luchtmeier-

Preis von Matthias Knake.

Mit diesen ersten Maßnahmen werden unseres Erachtens erste Anreizsysteme geschaffen, um

sich in den Bereichen der Niedersächsischen Turnerjugend zu engagieren und sich das

Engagement „leisten zu können“. Weitere Maßnahmen werden sukzessive hinzugefügt. Dieses

soll einen ersten Maßnahmenkatalog darstellen. Die Finanzierung erfolgt über Drittmittel

beziehungsweise Eigenmittel der Niedersächsischen Turnerjugend.

8. Bescheinigung/Zeugnis

Die NTJ unterstützt engagierte Jugendliche auch in anderen Lebensbereichen wie Schule,

Ausbildung und Beruf. Zur Darstellung ihres ehrenamtlichen Engagements, ihrer Kompetenzen

und Qualifikationen stellt der Jugendbildungsreferent auf Anfrage Bescheinigungen über die

Tätigkeit(en) in der NTJ aus. Sofern gewünscht kann über den "Freiwilligenserver" ein Zeugnis der

Niedersächsischen Landesregierung und dem Niedersachsen-Ring ausgestellt werden.

9. Kontrolle

Im Januar 2008 wird der Vorstand Wirkungen, finanzielle Bedingungen und Anregungen prüfen

und das Konzept ggf. neu justieren.

Procedere:

a. Beschluss durch den Vorstand 17.1.2007

b. Info an Mitarbeiter der NTJ

c. Zur Kenntnis NTB-Präsidium

Braunschweig, Ankum, November 2006

Tina Weßling, NTJ-Vorsitzende Lehren, Lernen und Projekte

Matthias Knake, NTJ Vorsitzender Finanzen und Organisation

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Projekt Ehrenamt in der NTJ

Konzept AG Mentoren

Zielsetzung:

Die bisherigen Mentorenansätze sind entweder nicht konsequent umgesetzt worden oder waren

zu starr im Handling. Lediglich im Bereich der „Begleiter“ der Sommermaßnahmen hat ein

Mentorenprogramm ansatzweise funktioniert, wobei auch hier Verbesserungsbedarf gesehen

wird.

Die Jugendlichen in der NTJ, die potentielle Mitarbeiter oder Führungskräfte darstellen, sollen

durch ein logisches, handlungsfähiges und flexibles Mentorensystem Menschen aus der NTJ an

die Seite bekommen, die

- für Fragen zur Verfügung stehen

- Tipps bei der Arbeit geben

- Ideen zur Weiterentwicklung geben

- Zurückhalten wenn es notwendig ist

- Anschieben und motivieren wenn es erforderlich ist

-

Das Mentorenprogramm wird aus einer Verpflichtung ggü. den Jugendlichen heraus initiiert:

- Hilfestellung und Orientierung

- Vermeidung von Überforderungen

- Verhinderung von Überlastungen

- Berücksichtigung der persönlichen Rahmenbedingungen (Schule, Liebschaften, etc.)

Es geht NICHT darum, ein Traineeprogramm zu haben, bei dem die Zielsetzung die zukünftige

Vorstandsarbeit ist. Dieses soll sich vielmehr aus der Entwicklung heraus ergeben. Aber es soll

gelichwohl Ziel sein, den Mitarbeiter zu einer tragenden bzw. führenden Person in der NTJ

aufzubauen. Die Blickrichtung geht in alle Bereiche der NTJ:

- Vorstand

- Beauftragte

- Projektarbeiter

- Begleiter

- Teamer

„Allgemeine“ Mitarbeiter sind weniger Ziel des Mentorenprogramms.

Das Mentorenprogramm muss eng verknüpft sein mit dem anderen Bereichen der NTJ-

Ehrenamtsstrategie, insbesondere aber dem Qualifizierungsmodul.

Dabei soll nicht jeder Mitarbeiter der NTJ einen Mentor an die Seite gestellt bekommen. Das

Prinzip der offenen Kommunikation (jeder kann jeden ansprechen und einbinden ist ein Wert, der

unbedingt erhalten werden soll, da die daraus entstehenden Energien, Synergien und

Freundschaften (!) entscheidende Faktoren der erfolgreichen Teamarbeit sind.

Vielmehr wird es einen Pool von ausgewählten Mitarbeitern geben, die zunächst obige AG

zusammenstellt und sich bemüht, diesen Mentoren an die Seite zu stellen. Dieses erfolgt in

direkter Abstimmung mit den betroffenen Personen unter dem Motto „Wen hättest du denn gern

an deiner Seite?“

Konkret heißt das:

- Mitarbeiter können an die AG benannt werden, die ins Mentorenprogramm aufgenommen

werden

- Die AG berät darüber und nimmt anschließend Kontakt auf

- Die AG sucht Mentoren (erfahrene NTJ´ler) die für diese Tätigkeit zur Verfügung stehen

(nicht jeder alte Hase ist auch ein guter Mentor!)

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Projekt Ehrenamt in der NTJ

- Die Mentoren werden einmal jährlich zu einer zweitägigen Veranstaltungen eingeladen,

um Erfahrungen, Entwicklungen und neue Ansätze zu beraten (Teilnahme möglichst

verpflichtend)

- Die Mentoren können die einzelnen Treffen mit ihren „Schützlingen“ frei gestalten, es

sind jedoch die Regelungen der FKGO einzuhalten. Außerdem sind maximal zwei Treffen

jährlich abrechnungsfähig.

- Die Arbeit der Mentoren erfolgt ehrenamtlich

- Nach spätestens (!) zwei Jahren, auf Empfehlung des Mentors auch eher, erfolgt eine

Einschätzung, wie es weitergeht.

Leitung:

• Tina Weßling

AG-Mitglieder:

• Markus Schnare

• Silke Wächter

• Hauke Hayen

• Christian Schrader

• Michael Wenkel

Timing:

• Grobkonzept 1/2007

• Erstes Meeting Findung der Ziele, Ideen und Strukturen, Entwurf Feinkonzept – I/2007

• Vorstandsinterne Abstimmung, I/2007 (Phase 2a)

• Zweites Meeting Umsetzungsstrategien und Erweiterung der Feinkonzeption II/2007

• Präsentation ggü. Mitarbeitern, III/2007 im Rahmen des Gesamtkonzeptes (Phase 2b)

Soweit ein erstes Grobkonzept bzw. eine erste Ideenskizze. Die Feinheiten werden in der AG

weiterentwickelt bzw. modifiziert.

Tina Weßling

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Projekt Ehrenamt in der NTJ

Qualifizierungssystem

Warum ein Qualifizierungssystem in der NTJ?

Jugendliche engagieren sich (gerne) für ‚ihre’ Anliegen, d.h. sie sind bereit ihre Freizeit und

(Arbeits-)Kraft in Aktivitäten die ihren Interessen entsprechen, zu investieren. Sie sehen dabei

jedoch nicht ausschließlich den Gemeinnutzen im Vordergrund. Unsere Erfahrung zeigt, dass sie

nicht zuletzt auch persönlich von diesem Engagement profitieren möchten. Sie versprechen sich

von ihrer Tätigkeit persönliche, individuelle und auch nachweisbare Kompetenzerweiterungen.

Diese Kenntnisse und Erfahrungen / Qualifikationen und Qualifikationsnachweise sollen den

Jugendlichen zu Vorteilen beim Einstieg in die Ausbildung bzw. das Berufsleben verschaffen.

Zahlreiche Anfragen nach Tätigkeitsbescheinigungen und Zeugnissen für die eigenen

Bewerbungsunterlagen belegen dieses Interesse. Diese Tätigkeits- und Kompetenznachweise

müssen demnach als beträchtlicher Motivationsfaktor für ein Engagement in der

Niedersächsischen Turnerjugend berücksichtigt werden (s. a. „Anreizsysteme“).

Durch ein entsprechendes Qualifikationssystem für NTJ-Mitarbeiter soll dieser Aspekt

aufgegriffen und aufgewertet werden. Die NTJ bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

damit die Möglichkeit an tätigkeits- und aufgabenbezogenen Qualifizierungsmaßnahmen

teilzunehmen und dadurch das eigene Kompetenzprofil zu stärken.

Umsetzung

Um ein abgestuftes bedarfs- und engagementsabhängiges Qualifikationssystem aufzubauen,

werden entsprechende Qualifizierungsangebote in verschiedene Klassen eingestuft. Je höher die

Klasse, desto hochwertiger/anspruchsvoller (und somit kostenintensiver) sind die

Schulungsangebote.

Der Zugang zu diesen Qualifikationsangeboten erfolgt durch Vorschlag der Beauftragen bzw. des

Vorstands und wird halbjährlich durch den NTJ-Vorstand beschlossen.

Das Qualifizierungssystem schließt unterschiedliche Angebotsformen / Organisationsformen ein:

„Eigene“ NTJ-Angebote:

JuLeiCa-Ausbildungen, Sommerlehrgang, Mitarbeiterlehrgänge, Reden ist Gold, …

NTB-Interne Angebote / Schulungen:

Refi-Neueinsteiger, Ausbilder-Refi-Schulung, fachliche Aus- und Fortbildungslehrgänge, …

LSB-Interne Lehrgänge:

Qualifix, Akademie des Sports Angebote, Lehrgänge der Sportjugend Niedersachsen, …

DTB-Lehrgänge

DTB-Ausbilderdiplom, …

Externe Lehrgänge:

Lehrgänge anderer Anbieter (bspw. Johanniter: Erste Hilfe Extrem), Fortbildungsprogramm

Niedersächsisches Landesjugendamt, Heimvolkshochschule Barendorf, …

Spezielle Lehrgänge:

• durch von uns akquirierte Referenten in unseren Lehrgängen (Knut Kalbertodt: Info-Team

Lehrgang) oder georderte Lehrgänge (Fortbildungsangebot für DTB-Diplom-Ausbilder),

Gesellschaft für ganzheitliches Lernen, …

• eigens konzipierte Lehrgänge (bspw. Brückenschlag: Konfliktlotsenausbildung, bzw.

Multiplikatorenausbildung für Konfliktlotsen), …

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Projekt Ehrenamt in der NTJ

Im Anhang ist eine exemplarische Aufstellung von Schulungsangeboten einschließlich möglicher

Zuordnungen zu Tätigkeitsbereichen in der NTJ dargestellt.

Von diesem Angebot sollen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem in Abhängigkeit von

ihrem Einsatz für die NTJ profitieren. Gleichzeitig müssen die finanziellen Ressourcen

berücksichtigt werden. Die Beauftragten und der Vorstand nehmen daher eine Schlüsselfunktion

für den Zugang zum Qualifizierungssystem der NTJ ein.

Die Beauftragten erhalten ab 01.01.2007 jährlich ein bestimmtes Kontingent an

Qualifikationspunkten (x Punkte). Jede Schulung ist entsprechend der Klasseneinteilung eine

bestimmte Anzahl an Qualifikationspunkten „wert“. Die Beauftragten schlagen unter

Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Punktekontingents engagierte Jugendliche für

entsprechende Maßnahmen vor. Der Vorstand genehmigt die Vorschläge und stellt damit die

finanziellen Mittel für die jeweilige Schulungsmaßnahme zur Verfügung. Es liegt in der

Verantwortung der Beauftragten bzw. der Vorschlagenden (Vorstand), mehreren Mitarbeitern der

Arbeitskreise eine niedrigschwelligere Schulungsmaßnahme, oder weniger Mitarbeitern

höherklassigere Angebote zu ermöglichen.

Bestehende Angebote (interne und externe) werden dem NTJ-Vorstand mit einer

Nominierungsliste benannt.

Für außerordentliche Maßnahmen sind entsprechende Vorschläge bzw. Lehrgangsskizzen mit der

Nominierungsliste an den NTJ-Vorstand zu senden. Wichtig ist eine frühzeitige Absprache und

Planung mit dem NTJ-Vorstand. Der Vorstand beschließt über die Eingruppierung in die

verschiedenen Klassen.

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Projekt Ehrenamt in der NTJ

Auftaktveranstaltung

Das Projekt Ehrenamt in der NTJ wurde mit seinen Elementen „Anreizsysteme“ und

„Mentorensystem“ direkt nach deren Beschluss durch den NTJ-Vorstand an die Beauftragten

(Arbeitskreisleiter) und Begleiter (Vertrauenspersonen der Freizeitmaßnahmen) kommuniziert.

Damit stellt der NTJ-Vorstand seinen direkten Mitarbeitern eine Arbeits- und

Diskussionsgrundlage zur Verfügung, die zeitnah umgesetzt werden kann. Um dieses Projekt „mit

Leben zu füllen“ wird vom 16. bis 18. Mai 2007 eine Auftaktveranstaltung Projekt Ehrenamt in

der NTJ durchgeführt. Diese Maßnahme hat das Ziel die praktische Umsetzung des Projekts in die

Wege zu leiten. Dazu sollen die direkten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Hintergründe und

Möglichkeiten des Projekte informiert werden, Prozessabläufe abgesprochen werden und weitere

Perspektiven für das Projekt sowie die Arbeit der NTJ insgesamt entwickelt werden.

Wir gehen davon aus, dass auf diese Weise die Akzeptanz und Nutzung des Projektes sehr positiv

beeinflusst wird. Zusätzlich werden durch diese gemeinsame Veranstaltung aller Arbeitsbereiche

die verschiedenen Arbeitsbereiche der NTJ zusammengeführt und so unser Synergien geschaffen

und gestärkt.

Das Programm der Auftaktveranstaltung beinhaltet dementsprechend

Informationsteile zum Projekt Ehrenamt

Eine Zukunftswerkstatt

Diskussionsforen sowie

Informationseinheiten der verschiedenen Arbeitsbereiche, die insbesondere in praktischer Form

gestaltet werden.

Zu guter Letzt

Durch das Projekt Ehrenamt in der NTJ wird das freiwillige Engagement Jugendlicher in der

Niedersächsischen Turnerjugend aufgewertet. Wir gehen davon aus, dass die damit

einhergehende Attraktivitätssteigerung des freiwilligen Engagements mittel- und langfristig die

Beteiligung Jugendlicher an den Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen in der

Niedersächsischen Turnerjugend fördern wird.

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