Seniorenratgeber Oberland 2013 - 2015

MediaLight

Ratgeberbroschüre für Senioren und deren Angehörige.

Seniorenratgeber

Oberland 20132015

mit den Orten Ebersbach-Neugersdorf,

Kottmar, Leutersdorf und Seifhennersdorf

Informations- und Ratgeberbroschüre

für Senioren und deren Angehörige


Straße der Jugend 2

02708 Löbau

Telefon: 0 35 85 - 86 75 10

Fax: 0 35 85 - 86 75 15

E-Mail: info@awo-oberlausitz.de

Zentralhospital

Krölstraße 46 • 02826 Görlitz

Telefon: 03581 46 4 - 0

altenpflege-goerlitz@awo-oberlausitz.de

„Altenpflegeheim am grünen Ring“

Heinrich-Heine-Platz 7 • 02763 Zittau

Telefon: 03583 51 67 - 0

altenpflege-zittau@awo-oberlausitz.de

„Altenpflegeheim am Kurpark“

Zittauer Straße 47 • 02796 Kurort Jonsdorf

Telefon: 035844 76 33 - 0

altenpflege-jonsdorf@awo-oberlausitz.de

Altenpflegeheim „Friedrich Wagner“

Ernst-May-Straße 37 • 02785 Olbersdorf

Telefon: 03583 56 39 - 0

altenpflege-olbersdorf@awo-oberlausitz.de

„Altenpflegeheim an der Mandau“

Kirchstraße 3 • 02779 Großschönau

Telefon: 035841 67 36 - 0

altenpflege-grossschoenau@awo-oberlausitz.de

Ein HErz Für jEdEs AltEr.

www.awo-oberlausitz.de


Informationsbroschüre

1. Vorwort des Herausgebers

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie halten unseren neuen Seniorenratgeber für

das Oberland, zwischen Löbau und Zittau, in

den Händen.

Strukturell hat sich im Landkreis Görlitz in den

letzten Jahren viel verändert und entwickelt.

Dem wollen wir auch mit unserem Seniorenratgeber

Rechnung tragen.

Zudem gibt es natürlich auch viele Neuigkeiten

über die wir Sie informieren. Seniorinnen und

Senioren möchten sich mehr und mehr aktiv

mit ihren Lebenserfahrungen in das gesellschaftliche Leben einbringen und mit

ihren Kenntnissen und ihrem Wissen teilhaben. Die gerade stattfindende 6. Gesundheits-

und Seniorenmesse im Landkreis Görlitz setzt ein deutliches Signal.

Der hier vorliegende Ratgeber soll Ihnen in komprimierter Form aktuelle Tipps geben

und Sie zu vielen Fragen der Lebensbewältigung (z.B. Pflege, Wohnen im Alter,

Sicherheitstipps im Alltag, Computer und Internet u.v.m.) auf dem laufenden halten

und Anregungen und Tipps vermitteln. Der neue Seniorenratgeber für das Oberland

ist eine nützliche Orientierungshilfe bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit und

zeigt die unterschiedlichen Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung durch kommunale,

institutionelle sowie private Einrichtungen auf.

Wir bedanken uns für die Unterstützung beim „Treffpunkt 47“ in Ebersbach-Neugersdorf,

der Stadtverwaltung Seifhennersdorf und den Gemeindeverwaltungen

Kottmar und Leutersdorf.

Allen Werbepartnern ein Dankeschön für ihren aktiven Beitrag bei der Mitfinanzierung

dieser Broschüre.

Ihr Hans-Henner Niese

und das Team der Werbeagentur Media-Light-Löbau

Foto: Blick vom Schlechteberg© Lutz Namokel

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Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag

9.00 – 18.00 Uhr

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9.00 – 12.00 Uhr

Weitere Termine nach Absprache

Bahnhofstraße 18 / 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Telefon (03586) 350 755 / Fax (03586) 350 853

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Seniorenratgeber Oberland

2. Inhaltsverzeichnis

1 1. Vorwort des Herausgebers

2 2. Inhaltsverzeichnis

2 3. Impressum

3 4. Wichtige Kontakte und Rufnummern

4 5. Kreisseniorenmesse 2013

5 6. Der Kreisseniorenrat Görlitz und

die Seniorenvertretung Löbau-Zittau

6 7. Information und Beratung

7.1. Stadt Ebersbach-Neugersdorf

8 7.2. Stadt Seifhennersdorf

8 7.3. Gemeinde Kottmar

9 7.4. Gemeinde Leutersdorf

10 8. Sozialleistungen und Hilfen

8.1. Das Pflegenetzwerk im Landkreis Görlitz

12 8.2. Pflegestufen

13 8.3. Weitere Tipps und Hinweise zur Pflege, Betreuung

und Versorgung

15 9. Aktive Senioren

18 10. Sicher und unbeschwert wohnen im Alter

22 11. Wachsamkeit und Vorsicht

24 12. Hilfe bei Demenz

25 13. Was Sie noch wissen sollten

13.1. Dokumentenmappe und Notfallkoffer

26 13.2. Was ist im Todesfall eines Angehörigen

oder Bekannten zu erledigen

13.3. Das Testament

13.4. Vorsorgevollmacht

28 13.5. Sorgenfrei durch die Entscheidung für die Vorsorge

Foto: Ebersbach, alte Mangel © Jens Böhme

3. Impressum

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light Löbau, Ernst-Thälmann-Str. 63,

02708 Großschweidnitz, Tel.: 03585 40 19 67, Fax: 46 88 87,

E-Mail: media-light-loebau@gmx.de, Web: www.media-light-loebau.de

Texte: Herr Lutz Namokel – S. 6–13, 25–28; Herr Krenz – S. 14 – 16, 18, 20, 22–24

Karikatur: Herr Michael Westphal, S. 22

Fotos: Titel (links) MEV Verlag, Fotolia – Dean Mitchell, Fotolia – Noam; Innenteil – siehe Bildunterschriften

Satz und Gestaltung: Werbeagentur Media-Light Löbau, Frau Sharon Hille

Anzeigenakquise: Werbeagentur Media-Light Löbau, Frau Simone Baier, Herr Hans-Peter Schulz,

Wir danken Frau Fischer vom Kreisseniorenrat für die Unerstützung bei der Vorbereitung und Auswahl des Inhalts und wir bedanken uns bei den

Werbepartnern für ihren aktiven Beitrag bei der Mitfinanzierung dieser Broschüre.

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Informationsbroschüre

4. Wichtige Kontakte

und Rufnummern:

Landratsamt Görlitz

Landratsamt Görlitz

Bahnhofstraße 24, 02826 Görlitz

Postanschrift

Postfach 30 01 52, 02806 Görlitz

Telefon: (03581) 663-0

Fax: (03583) 72-1100

E-Mail:

info@kreis-gr.de

Landratsamt – Außenstellen Zittau

Hochwaldstr. 29, 02763 Zittau

Telefon: (03583) 720

Landratsamt – Außenstellen Löbau

Georgewitzer Str. 42 / 56–60, 02708 Löbau

Telefon: (03585) 440

Agentur für Arbeit Bautzen

Geschäftsstelle Löbau

James-von-Moltke-Str. 1, 02708 Löbau

Service-Nummer: (01801) 555111

Telefon-Nummer: (03585) 451277

Geschäftsstelle Zittau

Kantstraße 25, 02763 Zittau

Service-Nummer: (01801) 555111

Telefon-Nummer: (03583) 540277

Amtsgericht

Amtsgericht Löbau

Promenadenring 3, 02708 Löbau

Postfach 1451, 02704 Löbau

Telefon: (03585) 46 90

Amtsgericht Zittau

Lessingstraße 1, 02763 Zittau

Postfach 15 55, 02755 Zittau

Telefon: (03583) 75 90

Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien

Für dringende Fälle nutzen Sie bitte den Polizeinotruf 110 oder die-

Nummer der Feuerwehr 112

Polizeirevier Zittau

Haberkornplatz 2, 02763 Zittau

Telefon: (03583) 62-0

Polizerevier Löbau

Clara-Zetkin-Straße 1a, 02708 Löbau

Telefon: (03585) 865-0

Polizeirevier Oberland

Zollstraße 41, 02782 Seifhennersdorf

Telefon: (03586) 7669-0


bzw. (03413) 46270166 (Leipziger Vorwahl)

Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales

(Montag bis Donnerstag 8–20 Uhr)

Rente 030 221 911 001

Unfallversicherung/Ehrenamt 030 221 911 002

Arbeitsrecht 030 221 911 003

Teilzeit/Altersteilzeit/Minijobs 030 221 911 005

Infos für Menschen mit Behinderung 030 221 911 006

Gehörlosen/Hörgeschädigtenservice

E-Mail:

info.gehoerlos@bms.bund.de

Fax: 030 221 911 017

Giftinformationsdienst: (0361) 730730

Rettungsleitstelle (03585) 404000

Hausbesuchsanforderung /Krankentransport: (03585) 862404

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Seniorenratgeber Oberland

Meine Nummern

Hausarzt

Apotheke

Krankenkasse

Neu seit 2012 ist die Nummer des ärztl. Bereitschaftsdienstes:

Es gibt viele Gründe, aus denen man eine Arztpraxis aufsuchen muss,

und Fälle, in denen medizinische Behandlung keinen Aufschub zulässt.

Was aber ist nachts, an Wochenenden und an Feiertagen, wenn die Arztpraxen

geschlossen sind? Dann hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst

unter der Rufnummer 116 117. Es wird keine Vorwahl benötigt !

5. Kreisseniorenmesse 2013

Die 6. Kreisseniorenmesse findet am 24. September 2013 statt. Durchgeführt

wird sie im Oberlausitzer Kultur- und Veranstaltungshaus (OKV)

in Ebersbach-Neugersdorf.

Das Motto in diesem Jahr: „Voll im Leben“.

50 Aussteller präsentieren sich zu Themen des Alltags, der Mobilität,

Gesundheit und Pflege. Außerdem bereicherten Fachvorträge und kulturelle

Beiträge die Veranstaltung.

Organisiert wird diese Messe durch Das „Deutsche Rote Kreuz“, das

„Pflegestift Oberland“, dem „Deutschen Frauenring“ sowie der Seniorenvertretung

Löbau-Zittau im Landkreis Görlitz.

Eine Messe nicht nur für Senioren und deren Angehörige, die man sich

für 2014 fest im Terminkalender eintragen sollte.

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Informationsbroschüre

6. Der Kreisseniorenrat

Görlitz und die Seniorenvertretung

Löbau-Zittau

Mit der Neubildung des Landkreises Görlitz wurde durch den Kreistag

die Bündelung der bisherigen Seniorenvertretungen der alten Landkreise

und der Stadt Görlitz im Kreisseniorenrat für den Landkreis Görlitz

festgelegt. Das Gründungsstatut und die Mitglieder für den Kreisseniorenrat

Görlitz wurden auf dem Kreistag am 28.01.2009 bestätigt.

Infolge der Größe des neuen Landkreises Görlitz und um die bislang

aufgebauten Strukturen der Seniorenarbeit in den Regionen zu erhalten,

bildet der Kreisseniorenrat drei regionale Seniorenvertretungen.

Am 3. März 2009 erhielten die 30 Vertreter auf der 1. Sitzung des Rates

aus den Händen von Landrat Bernd Lange ihre Berufungsurkunden. In

der Sitzung wurde der Vorstand berufen und die wichtigsten Aufgaben

festgelegt. Der Vorstand besteht aus den Vorsitzenden der Regionalvertretungen

und deren Stellvertreter. Diese wählten aus ihrer Mitte Daniel

Mosmann zum Vorsitzenden und aktuell Joachim Tempel zum ersten

Stellvertreter des Kreisseniorenrates.

» Wohnen im Alter

» im Bereich der Verkehrspolitik, der Weiterbildung und der kulturellen

Freizeitgestaltung

» in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den polnischen

und tschechischen Seniorenvertretern

Sprechzeiten der Seniorenvertretung Löbau-Zittau:

Zeit: Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat 9.00 bis 10.00 Uhr

Ort: Landratsamt – Außenstelle Zittau

Hochwaldstraße 29, 02763 Zittau,

Telefon: (03583) 72 12 120

Vorsitzende: Heidemarie Fischer

Stellvertreterin: Dr. Ute Gnauck

Haben Sie Anregungen, Wünsche, Meinungen oder benötigen Sie

Auskünfte, wenden Sie sich bitte an das Landratsamt, Dezernat IV,

Telefon: (03583) 285 101 oder das Sozialamt, Telefon: (03583) 72 17 01

Mitglieder des Kreisseniorenrates Görlitz: v.l.n.r.: Herr Mosmann, Herr Neumann,

Herr Tempel, Frau Fischer und Herr Kolbe Foto: Jens Böhme

Der Kreisseniorenrat möchte sich besonders auf folgende Gebiete konzentrieren

und dort tätig sein:

» Gesellschaftliche und politische Betätigung älterer Bürger, Ehrenamt,

Hilfe zur Selbsthilfe, Bildung

» Öffentlichkeitsarbeit zu Belangen älterer Bürger

Mitglieder der Kreisseniorenvertretung für Löbau/ Zittau: (von links nach

rechts) Hr. Lothar Heinicke, Fr. Almut Steffen, Fr. Christa Glaubitz, Hr. Wilfried

Reiche, Fr. Heidi Fischer, Fr. Barbara Schneider, Fr. Dr. Ute Gnauck, Hr.

Waldemar Kinzer, Hr. Daniel Moosmann (Vorsitzender des Kreisseniorenrates),

Nicht mit auf dem Bild: Fr. Jandt, Hr. Dr. Soukup, Hr. Neubert.


Foto: Lutz Namokel

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Seniorenratgeber Oberland

7. Informationen, Beratung

und Ansprechpartner

7. 1 Stadt Ebersbach-Neugersdorf

Stadtverwaltung, Weberstraße 2, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Bürgerbüro – Soziales: Frau D. Vollert

Telefon: (03586) 76 31 14

Entgegennahme und Weiterleitung von Anträgen zu Wohngeld und Lastenzuschuß,

Schwerbehindertenausweisen, Rundfunkbefreiung, Bildung

und Teilhabe, ALG II

Bürgerbüro – Soziales / OT Neugersdorf, Hauptstraße 39,

02730 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartnerin: Frau H. Röhricht

Telefon: (03586) 76 31 15

Entgegennahme und Weiterleitung von Anträgen zu Wohngeld und

Lastenzuschuss, Schwerbehindertenausweisen, Rundfunkbefreiung, Bildung

und Teilhabe, ALG II, Beglaubigungen

Stadtverwaltung, Weberstraße 2, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

ASB Löbau: Frau M. Gerodymos

Telefon: (03585) 86 64 26

Beratungszeit: Mi 11.00 – 15.00 Uhr

Beratungsstelle für Menschen mit psychischen und seelischen

Problemen

Weißer Ring – Kriminalitätsopferhilfe, Hauptstraße 39,

02730 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartnerin: Frau E. Ehlemann

Telefon: (0151) 551 646 45

Hilfe für Kriminalitätsopfer

Hilfe und Unterstützung zum SGB II (Hartz IV) sowie Bewerbungen,

Nachbarschaftshilfe

Stadtteilbüro Oberland, Hofeweg 47,

02730 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartnerin: Frau B. Moritz

Telefon: (03586) 36 97 43

Anlauf- und Vermittlungsstelle für Fragen, Anliegen und Probleme der

Bürger, Vereine und Einrichtungen im Stadtteil „Oberland

Quartierbüro NEUgersdorf, Hauptstraße 39,

02730 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartnerin: Frau C. Birrer

Telefon: (03586) 76 32 81

EFRE-Förderprogramm „nachhaltige Stadtentwicklung NEUgersdorf“

und fungiert als Schnittstelle zwischen Bürgern und Stadtverwaltung.

DrehPunkt, Bahnhofstraße 25, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartnerin: Frau D. Schröder

Telefon: (0175) 263 37 89

Anlaufstelle für Bürger, Vereine und Unternehmen

Seniorenclub des Deutschen Frauenring Oberlausitz e.V.

Ansprechpartnerin: Frau Chr. Treustädt

Telefon: (03586) 30 04 18

Wöchentliche Spielnachmittage, Gedächtnistraining,

Unterstützung bei Problemen des Alltags.

Seniorenclub Ebersbach

August-Bebel-Straße 10, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartner: Herr F. Richter

Telefon: (03586) 362 10

Selbsthilfebüro, Hofeweg 47, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartner: Herr Chr. Noack (CVJM-Lebensraum e.V.)

Telefon: (03586) 70 84 17

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Informationsbroschüre

Betreuungs- und Pflegedienste:

DRK Tagespflege „Oack ne jechn“ DRK KV Löbau e.V.

Oststraße 1, 02786 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartnerin: Frau A. Krause

Telefon: (03586) 40 80 33

DRK Pflegedienst Ebersbach-Neugersdorf

Fröbelstraße 10, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartnerin: Frau I. Kallenberg

Telefon: (03568) 36 92 75

DRK Seniorenwohnanlage „Dreiseitenhof“

August-Bebel-Straße 10-14, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartner: Herr F. Richter

Telefon: (03586) 31 02 20

Pflegestift „Oberland

Hofeweg 52, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartner: Herr St. Kothe

Telefon: (03586) 750 30

Pflegestift „An der Bleichstraße“

Bleichstraße 11, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Telefon: (03586) 40 84 60

Seniorenwohnanlage „Am Büttnerborn“

August-Bebel-Straße 11, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Ansprechpartner: Herr H.-J. Lippmann (Volkssolidarität)

Telefon: (03586) 40 82 96

Versorgungszentrum „An der Spree“

Schloßstraße 6, 02730 Ebersbach-Neugersdorf

Tagespflege Ebersbach – Frau G. Schmidt

Telefon: (03586) 30 09 61

Café & Speisegaststätte

Spreequelleck

Mittagstisch • Café • Eis • Kuchen • Abendbrot

Feiern aller Art • Plattenservice auch außer Haus

Inh. Familie Schkade

Spreequellstr. 2

02727 Ebersbach-Neugersdorf

Tel. (0 35 86) 32 087

www.cafe-spreequelleck.de

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Samstag 9.00–12 Uhr

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Seniorenratgeber Oberland

7.2 Stadt Seifhennersdorf

Stadtverwaltung Seifhennersdorf

Rathausplatz 1, 02782 Seifhennersdorf

Telefon: (03586) 45 15-0

Sprechzeiten: Di. 09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Do. 09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Fr. 09.00 – 11.00 Uhr

Bereich Soziales nur am Donnerstag.

Seniorenbegegnungsstätte

Weißewegclub eV., Am Weißeweg 15

Ansprechpartnerin: Frau Klaus

Telefon: (03586) 40 48 82

Senioren – Hinweise und Veranstaltungen :

„Die Windmühle“, Neugersdorfer Straße 07, 02782 Seifhennersdorf

Ansprechpartnerin: Frau Singer

Telefon: (03586) 34 09 80

Interessante Veranstaltungen über das ganze Jahr z.B. Sommercafe.

Bulnheimscher Hof, Rumburgerstraße 46a

(Parkplatz Karasekmuseum/Nordstraße)

Hier gibt es eine Textilgruppe, Sondermärkte uvm.

Grenzlandbibliothek, Rathausplatz 1, 02782 Seifhennersdorf

Telefon: 03596/451517

Öffnungszeiten: Di. 09.00 – 12.00 Uhr und 12.30 – 18.00 Uhr

Mi. 09.00 – 12.00 Uhr und 12.30 – 16.00 Uhr

Fr. 09.00 – 11.00 Uhr

Betreuung und Pflege:

Pflegestift: „Dienste am Menschen“,

Krankenhausstr. 2, 02782 Seifhennersdorf

Ansprechpartnerin:

Frau Jandt

Telefon: (03586) 45 50

Die Johanniter

Rumburgerstraße 21, 02782 Seifhennersdorf

Telefon: (03586) 40 43 82

Pflegedienst 24 Noßmann,

Mönchsbergweg 20, 02782 Seifhennersdorf

Telefon: (03586) 40 68 99

BOSK – Stiftung APD Ambulanter Pflegedienst,

Spitzkunnersdorfer Str. 8B, 02782 Seifhennersdorf

Telefon: (03586) 408 48-43

7.3 Gemeinde Kottmar

Gemeindeverwaltung, OT Eibau

Hauptstraße 62, 02739 Kottmar

Telefon: (03586) 78 04 0

Öffnungszeiten: Mo. 09 – 12 Uhr und 13 – 18 Uhr

Di. 09 – 12 Uhr und 13 – 18 Uhr

Do. 09 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr

Fr. 09 – 11 Uhr

Ansprechpartnerin für Soziales: Frau M. Jakobi,

Telefon: (03586) 78 04 29

Bürgerbüro OT Obercunnersdorf

Hauptstraße 114, 02708 Kottmar

Telefon: (035875) 61 80

Soziales: (035875) 618 18

Öffnungszeiten: Mo. 09 – 12 Uhr

Di. 09 – 12 und 13 – 18 Uhr

Do. 09 – 12 und 13 – 17 Uhr

Fr. 09 – 11 Uhr

Außenstelle OT Niedercunnersdorf

Niedere Hauptstr. 37, 02708 Kottmar

Telefon: (035875) 6 02 00

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Informationsbroschüre

Öffnungszeiten: Di. 09 – 12 und 13 – 18 Uhr

Do. 09 – 12 und 13 – 17 Uhr

Außenstelle OT Neueibau

Schulstr. 1, 02739 Kottmar

Telefon: (03586) 38 62 03

(nur zu den Öffnungszeiten besetzt)

Öffnungszeiten: Do. 16.00 – 17.00 Uhr

Außenstelle OT Ottenhain

Am Gemeindeamt 3, 02708 Kottmar

Telefon: (03585) 83 37 01

Öffnungszeiten: Mo. 15.30 – 17.30 Uhr

Betreuung und Pflege

ASB Seniorenpflegeheim „Am Kupper“

Heimstraße 7, 02708 Obercunnersdorf

Telefon: (035875) 673 - 0

Pflegeheim Seniorenpflegezentrum „Am Kottmar“,

Hauptstr. 168A, 02739 Eibau

Telefon: (03586) 387 127

ASB-Ortsverband Löbau e.V., Seniorenpflegeheim „Am Großen Stein“,

02794 Kottmar

Telefon: (03586) 350 05-0

DRK KV Löbau e.V. – Sozialstation

Bahnhofstr. 3, 02739 Kottmar

Telefon: (03586) 38 71 27

PE & B Oberländer Pflegedienst Felber &Krech

Waldstr. 7, 02739 Kottmar

Telefon: (03586) 63 10 567

7.4 Gemeinde Leutersdorf

Gemeindeveraltung Leutersdorf

Hauptstraße 9, 02794 Leutersdorf

Sozialwesen

Ansprechpartnerin: Frau Wäntig

Telefon: (03586) 330 70

Öffnungszeiten: Di 09.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.30 Uhr

Do 09.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.30 Uhr

Fr 09.00 – 12.00 Uhr

Betreuung, Pflege und Freizeit

Seniorenclub Leutersdorf

Hauptstraße 24, 02794 Leutersdorf

Seniorenverband Spitzkunnersdorf

Verein „Rüstig Radelnde Rentner“ (RRR)

Auskunft über Club und Vereine

Telefon: (03586) 330 70

Seniorenpflegeheim „Am Großen Stein“

ASB Ortsverband Löbau e.V.

Poststraße 4, 02794 Leutersdorf

Telefon: (03586) 350 05-0

Haushaltshilfe – Frau K. Christoph

Dorfstraße 32b, 02794 Leutersdorf – OT Spitzkunnersdorf

Telefon: (035842) 243 62

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Seniorenratgeber Oberland

8. Sozialleistungen und Hilfen durch die Handlungsschwerpunkte neue Wohnformen und Inklusion.

8.1 Das Pflegenetzwerk im Landkreis Görlitz

Seit dem 1. Januar 2009 haben alle Bürger einen individuellen Rechtsanspruch

auf eine Pflegeberatung nach § 7a SGB XI. Seit 2009 gibt es

deshalb einen virtuellen sächsischen Pflegestützpunkt im Internet.

Staatsministerin Christine Clauß und Vertreter der Pflegekassen unterzeichneten

2009 bei der ersten landesweiten Netzwerkkonferenz eine

Kooperationsvereinbarung. Inhalt: Aufbau einer vernetzten Pflegeberatung.

Der Freistaat Sachsen hat sich demnach entschieden, keine Pflegestützpunkte

im Sinne des § 92c SGB XI einzurichten. Dieser Rechtsanspruch

wird mittels einer vernetzten Pflegeberatung realisiert. Das geschieht

über die Vernetzung der vorhandenen Strukturen und deren weiteren

Ausbau.

Der Landkreis Görlitz war eine von drei Modellregionen, in der die vernetzte

Pflegeberatung getestet wurde und seit März 2010 weiterentwickelt

wird.

Als Partner des Netzwerkes zählen insbesondere:

› die Kranken- und Pflegekassen

› der Landkreis und die Stadt Görlitz

› weitere Sozialleistungsträger

› die Leistungserbringer (z.B. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Reha-

Einrichtungen) und deren Verbände

› die Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen sowie

› die Anbieter niedrigschwelliger Betreuungsangebote.

Betagte Patienten sollen zukünftig medizinisch in geriatrischen Zentren

behandelt werden.

Das beschloss der Freistaat Sachsen in Absprache mit den Krankenkassen

und dem Landesverband Geriatrie 2012. Das Görlitzer Geriatriezentrum

am Städtischen Klinikum Görlitz ist eine von vier Modellregionen

Sachsens. Über 100 Partner ( Krankenhäuser, Hausärzte, Pflegedienste,

Sozialdienste, Altenheime und Krankenkassen) haben sich hier für die

Behandlung betagter Patienten zusammengeschlossen.

Hilfe für Ratsuchende und Pflegebedürftige

Wer sich nicht im Internet über das Pflegenetzwerk informieren kann, für

den stehen in erster Linie die Pflegeberater der Kassen zur Verfügung.

Diese müssen auch die Mitglieder anderer Krankenkassen beraten.

Im Vordergrund der trägerübergreifenden Beratung steht dabei der

Grundsatz „ambulanter vor stationärer Versorgung“. Nun gilt es, das Internetportal

„Pflegenetz“ inhaltlich weiter zu komplettieren. Die genaue

Bezeichnung lautet: www.pflegenetz.sachsen.de

Diesbezüglich gibt es einen Rahmenplan Integrierte Sozialplanung

(ISP) – vom Kreistag 2010 beschlossen. Dieser ist handlungsleitend für

das gesamte Dezernat für Gesundheit und Soziales und darüber hinaus.

Die direkte Verbindung zwischen Rahmenplan und Pflegenetz besteht

Foto: Fotolia © Dean Mitchell

10


Informationsbroschüre

Unser Angebot für Sie:

• Frühstücks- und Imbissangebot

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• Essenanlieferung seniorengerechter

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Sa von 8.00–12.00 Uhr

11


Seniorenratgeber Oberland

8.2 Pflegestufen und Leistungen der Pflegeversicherung,

Fördermittel

Das am 29. Juni 2012 vom Deutschen Bundestag beschlossene Pflege-

Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) schafft für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

viele Verbesserungen. Diese erhalten ab dem 1. Januar 2013

mehr Leistungen in der häuslichen Versorgung. Das wird durch höhere

Versicherungsbeiträge finanziert. So erhöht sich ab 01. Januar 2013 der

Beitragssatz in der gesetzlichen Pflegeversicherung von 1,95 auf 2,05 %

(Kinderlose 2,3 %) des Bruttoeinkommens.

Erstmals haben auch Menschen mit Pflegestufe 0 Anspruch auf Pflegegeld

und Pflegesachleistungen. Ziel der Reform ist auch, pflegenden

Angehörigen zu helfen. Diesen soll es mit verschiedenen Maßnahmen

erleichtert werden, eine Auszeit von der Pflege zu neh-men. Weitere Inhalte

des Gesetzes sind unter anderem Verbesserungen bei Beratung

und Begutachtung, die Förderung alternativer Wohnformen sowie die

Förderung privater Vorsorge.

Förderung von Wohngruppen

Damit Pflegebedürftige möglichst lange in der gewohnten Umgebung

leben können, kann die Gründung ambulanter Wohngruppen (WG) gefördert

werden. Als Anreiz für die Gründung einer Pflege-WG ist ein

einmaliger Betrag von bis zu 2500,- € pro Person und max. 10000,- € je

Wohngruppe vorgesehen.

Das Geld soll z.B. in den Umbau der Wohnung fließen. Unter bestimmten

Umständen - etwa bei Einstellung einer Präsenzkraft, die koordinierte

Tätigkeiten für die WG übernimmt – sind zusätzlich 200 Euro im Monat

pro WG-Mitglied vorgesehen.

Auszeit für Angehörige

Nehmen pflegende Angehörige eine Auszeit, können die Pflegepflichten

wie bisher an einen Pflegedienst oder an eine andere Person übertragen

werden (Verhinderungspflege). In diesem Fall wird das Pflegegeld

seit Oktober zur Hälfte weiterbezahlt.

Private Vorsorge

Die zusätzliche private Vorsorge soll ab 2013 gefördert werden. Versicherte

der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten eine Zulage in

Höhe von 60 € jährlich, wenn sie eine freiwillige private Pflege-Zusatzversicherung

abschließen. Die Angebote der Versicherungen müssen jedem

zugänglich sein (keine Ablehnung wegen Alter/Krankheit) und weitere

gesetzlich vorgegebene Bedingungen erfüllen (wie Mindestbeitrag

10 € pro Monat). Vor einem Abschluss sollte man sich genau informieren

und etwa Vergleiche der Stiftung Warentest zurate ziehen.

Pflegestufen 0 1 2 3 Härtefall

Pflegegeld an Versicherte

pro Monat (zur Weitergabe an

Famililenangehörige)

Pflegesachleistungen an

ambulante Pflegedienste

pro Monat

Pflegesätze für die

stationäre Pflege pro Monat

mit Demenz* mit Demenz* mit Demenz*

120 235 305 440 525 700 1918

225 450 665 1100 1250 1550 1918

– 1023 1023 1279 1279 1550 –

* gilt für Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, besonders für Demenzkranke (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

12


Informationsbroschüre

8.3 Weitere Tipps und Hinweise zur Pflege, Betreuung

und Versorgung

Stationäre Versorgung

Welche Anträge muss ich vor Heimaufnahme stellen?

Bei der Pflegekasse einen Antrag auf Leistungen für vollstationäre

Pflege stellen. Bitte unbedingt vor dem Einzug in ein Pflegeheim die

schriftliche Zustimmung der Pflegekasse einholen, weil sonst nicht sichergestellt

ist, dass Ihre Pflegekasse die vollen Leistungen gewährt.

Beim Sozialamt einen Antrag auf Sozialhilfe (falls Leistungen der Pflegekasse,

Pflegewohngeld und eigenes Einkommen nicht ausreichen,

um die Kosten zu decken). Sozialhilfe wird nicht rückwirkend gewährt.

Deshalb muss auch ein solcher Antrag möglichst vor der Heimaufnahme

gestellt werden. Bei der Antragstellung sind sämtliche Unterlagen

über das Einkommen und Vermögen und möglichst die Entscheidung

der Pflegekasse vorzulegen.

Sind Sie nicht sicher, ob das eigene Einkommen ausreicht, stellen Sie

vorsorglich einen Antrag auf ergänzende Leistungen zu den Heimkosten.

Bei Antragstellung werden folgende Unterlagen benötigt:

» aktuelle(r) Rentenbescheid(e)

» Girokontoauszüge der letzten sechs Monate (mindestens der letzten

drei Monate)

» Nachweis über Vermögen (Sparbücher, Sparbriefe, Festgelder oder

sonstige Vermögensunterlagen)

» Notwendigkeitsbescheinigung für vollstationäre Pflege; Diese Bescheinigung

muss bei der Pflegeversicherung der Krankenkasse beantragt

werden.

» Mitteilung der Pflegekassen über eine Pflegeeinstufung

» Schwerbehindertenausweis

» Versicherungsbescheinigungen (beispielsweise Lebensversicherung,

Sterbeversicherung, Hausratsversicherung)

» Nachweis über Kreditverpflichtungen

» Nachweise/Rechnungen, wenn von Sparbüchern oder Konten größere

Beträge abgehoben wurden

Foto: Fotolia © Dean Mitchell

» Gegebenenfalls Vollmacht oder den Betreuungsausweis

Amtliche Dokumente für eine Aufnahme in einem

Altenpflegeheim

» Personalausweis

» Versicherungskarte der Krankenkasse und Befreiungskärtchen

» Kopie der Geburtsurkunde

» Kopie der Heiratsurkunde

» Kopie des Scheidungsurteils

» Kopie der Sterbeurkunde des Ehepartners

» Kopie des letzten Rentenbescheids (Alters-, Witwen-, Unfallrente)

» Kopie der Pflegestufenanerkennung durch die Pflegekasse

» Arztkurzbericht

» Medikamente und Medikamentenplan

» kurzer Lebenslauf mit Passbild (evtl. Negativ)

» Nachweis über letzte Tetanusimpfung

» Nothilfepass bzw. Blutgruppe

» evtl. Betreuernachweis (wenn vorhanden oder notwendig)

Was müssen meine Kinder bezahlen?

Töchter und Söhne (Verwandte 1. Grades) müssen ihren Eltern Unterhalt

bezahlen, sofern sie dazu in der Lage sind. Die Unterhaltshöhe wird

nach dem Nettoeinkommen und dem Vermögen der Kinder individuell

berechnet.

13


Seniorenratgeber Oberland

Welches Pflegeheim kann ich auswählen?

Die Wahl des Pflegeheimes ist frei. Öffentliche Leistungen (Sozialhilfe/

Pflegewohngeld) werden allerdings nur für Pflegeheime gezahlt, die

entsprechende Versorgungsverträge mit den Pflegekassen abgeschlossen

haben. Erkundigen Sie sich vor Ort in der Einrichtung danach.

Erhalte ich auch Taschengeld (Barbetrag)?

Bezieher von Sozialhilfe erhalten Taschengeld (Barbetrag) in Höhe

von mindestens 82,83 € monatlich und höchstens 124,24 € monatlich.

Selbstzahler erhalten kein Taschengeld aus der Sozialhilfe.

Wird mein Vermögen angerechnet?

Bei Sparvermögen gilt für Alleinstehende ein Freibetrag von 2.300,81 €

und für Verheiratete von 2.914,36 €.

Wer ein eigenes Haus oder Grundstücke besitzt, kann das Haus verkaufen

oder einen Bankkredit aufnehmen. Sollte dies nicht möglich sein,

erteilt das Sozialamt weitere Auskünfte.

Auch für Selbstzahler kann Pflegewohngeld zur Finanzierung der Investitionskosten

sowie „normales“ Wohngeld gewährt werden.

Was muss ich im Zusammenhang mit der Heimaufnahme

sonst noch veranlassen?

» Rechtzeitige Kündigung der Wohnung, sofern eine Rückkehr

in die Wohnung nicht mehr möglich ist.

» Ummeldung beim Einwohnermeldeamt

» Nachsendeauftrag bei der Post abgeben

» ggf. Kündigung von Daueraufträgen und Einzugsermächtigungen

bei der Bank

DRK - Pflegedienste

Team Eibau: 03586 387127

Team Eb.-Neugersdorf: 03586 369275

Team Oderwitz: 035842 25046

14

DRK - Tagespflege

Eb.-Neugersdorf: 03586 408033

MDKgeprüft:

1,1

Seniorenwohnanlage

Eb.-Neugersdorf 03586 310220

+ Häusliche Krankenpflege

+ Med. Behandlungspflege

+ Hauswirtschaftliche Hilfen

+ Einkaufsservice

+ Pflegekostenberatung

+ Menü-Liefer-Dienst

+ Hausnotruf

DRK Kreisverband Löbau e.V.


Informationsbroschüre

9. Aktive Senioren

Senioren und Computer

„Schön und gut mit dem ganzen Internet, den SMS, Mails, iPads oder

weiß der Deibel wie das alles heißt“, hört man hin und wieder einen in

die reifen Jahre gekommenen Zeitgenossen mehr oder weniger resignierend

sagen. „Computer, dass ist doch mehr was für die jungen Leute.

In meinem Alter brauche ich so was nicht, habe schließlich die Zeitung,

das Radio, den Fernseher – das reicht! Lasst mich bloß mit solch modernem

Zeug zufrieden, begreifen tu ich den ganzen Kram doch eh nicht

mehr!“

Er spricht’s, setzt sich wieder in den Sessel und „pampert“ vielleicht so

in den Tag hinein, ohne zu ahnen, was er sich mit solch einer Einstellung

eigentlich antut. Denn die Zeit ist schnelllebig, Informationen rasen in

Echtzeit um die Erde, die Menschen nehmen immer mehr Wissen auf

und, das ist gerade das Schöne, wir werden immer älter, profitieren

demzufolge länger davon.

Nicht ausschließen, sondern mitgehen, heißt ergo die Devise, fit und up

to date bleiben und das vor allem im Kopf. Was ist also naheliegender,

sich aktiv mit den Herausforderungen des Alltages auseinanderzusetzen,

mitzugehen, seinen Grips zu trainieren und sich mit Mut und Trotz

dem Unvermeidlichen zu stellen – nun erst recht! Wer rastet, der rostet!

Wer seinen kleinen grauen Zellen Dampf macht, der wird auch länger

leben. So ist das nun mal – sogar wissenschaftlich erwiesen!

Und mal Hand aufs Herz liebe Seniorinnen und Senioren (oder sollte

man besser jung gebliebene sagen?), sind Sie nicht diejenigen, die am

meisten Lebenserfahrung haben, die über einen reichen Wissensschatz

verfügen, die wissen wie der Hase läuft? Weshalb also sein Licht unter

den Scheffel stellen? Menschen, auch das hat die Wissenschaft bereits

erkannt, sind bis ins hohe Alter hinein (es sei denn man ist krank) lernund

zu hohen geistigen Leistungen fähig. Allerdings nur unter einer Voraussetzung:

Man muss seinen Körper, und da gehört das Gehirn ja wohl

dazu, trainieren, trainieren und nochmals trainieren. Dabei kommt solch

ein Spruch: „Ich begreif das eh nicht mehr“ bei jüngeren Menschen gar

nicht gut an. Er zementiert bei ihnen lediglich die Auffassung von den

sowieso daddeligen Alten. Und so was geht doch an die Ehre! Oder?

Foto: sxc.hu © ilco

Also kann es doch auch für die gesetztere Generation nur heißen: Hinein

in die schöne virtuelle Welt! Lassen Sie sich, vielleicht sogar vom

Fachmann beraten und legen sich einfach mal so ein Ding zu … so einen

„Computer“.

Sie werden bald sehen, welch interessante Sphären, welch ungeahnte

Möglichkeiten sich Ihnen mit einem Mal öffnen.

Das fängt nach den ersten „Mausklicks“ schon mit der schillerbunten

und äußerst bequemen Einkaufswelt an. Man will es kaum glauben, wie

viele große und kleine Geschäfte - die jetzt ja eigentlich Shop genannt

werden – ihre Waren über das Web (so wird gelegentlich das Internet

auch genannt) anpreisen. Da sind die Riesen, wie Neckermann, Otto, Aldi

oder Lidl gleichermaßen vertreten wie eventuell ihre Boutique um die

Ecke. Aus ist´s mit den dicken fetten Katalogen, mit dem Rumblättern,

den Bestellscheinen, mit Briefmarken drauf kleben und dem tagelangen

Warten. Einfach den Artikel in Ruhe aussuchen, per Abbuchung bezahlen

und schwupps – bei den meisten Onlineshops ist die Ware schon

am nächsten Tag bei ihnen – direkt an der Haustür. Komfortabler geht’s

nicht! Das erkennen mittlerweile immer mehr Menschen und da das

Netz inzwischen schon fast flächendeckend in ausreichender Qualität

zur Verfügung steht, nutzen viele Leute, selbstverständlich auch ältere,

diese großartige Möglichkeit, einkaufen zu gehen. Man muss schon fast

Angst haben, dass unsere Innenstädte in einigen Jahren, ohne die beliebten

Einkaufsmeilen, bald wie leergefegt wirken.

15


Seniorenratgeber Oberland

So hat sich zum Beispiel die gesamte Kommunikationskultur grundlegend

geändert.

Man schreibt sich vergleichsweise viel weniger Briefe als in früheren

Zeiten, sondern schickt einfach eine Mail in Echtzeit um die Erde oder

holt sich das kostenlose Kontaktsystem Skype auf seinen PC. Hier können

unbegrenzt Nachrichten geschrieben oder Videotelefonate geführt

werden. Und das Schöne bei all diesen Systemen: Bilder, Videos bzw.

andere Dokumente können auch gleich mit gesendet werden.

Selbst viele Behörden und Ämter, und das dürfte gerade für Senioren

wichtig sein, bieten inzwischen Formulare zum Herunterladen an. Man

füllt sie aus und schickt sie unkompliziert auf umgekehrtem Wege wieder

zurück. Das spart, wie bei so vielen anderen Sachen, die über den

Computer erledigt werden können, jede Menge Zeit, Lauferei und (gegenwärtig

ganz wichtig) so manchen Liter Benzin.

Ebenso einfach ist es, sich über das Internet Informationen jeder Art zu

beschaffen. Google weiß alles, heißt es (stimmt zwar nicht ganz, aber

fast). Man muss also schlicht nur ein Stichwort eingeben und schon wenige

Minuten später ist man schlauer. Selbst Meyers bewandertes Lexikon

erfüllt auf diese Weise mit der Zeit nur noch (s)eine Zierfunktion im

Bücherregal.

Foto: Fotolia © Paul Michael Hughes

Doch keine Angst – soweit wird es sicher nicht kommen, denn das wochenendliche

Einkaufserlebnis werden wir Deutschen uns so schnell

nicht nehmen lassen. Aber das Internet ist eben eine nicht mehr wegzudenkende

Konkurrenz für die Einzelhändler geworden. Immerhin werden

hierzulande im Jahr über 15 Milliarden Euro Online ausgegeben

– Tendenz rasant steigend, was natürlich auch diversen Logistikunternehmen,

allen voran DHL, Riesenumsätze beschert.

Es ist aber nicht nur der Shoppingbereich, der das Internet für alle Altersgruppen

so anziehend macht. Es greift im Prinzip in all unsere Lebensbereiche

ein, egal ob von der privaten oder der wirtschaftlichen

Seite aus gesehen.

Übrigens, das sei an dieser Stelle noch mit bemerkt, auch das Fernsehen

revolutioniert sich Stück für Stück durch die gewachsenen Möglichkeiten

des Internets.

Fast alle größeren Sender haben heute auf ihrer Internetseite eine Mediathek,

in der sich jeder die bereits ausgestrahlten Sendungen noch

einmal anschauen kann – egal zu welcher Zeit.

Die Telekom bietet mit ihrem Entertainpaket sogar Fernsehen komplett

via Internet, mit zahlreichen Erweiterungen, Aufnahmefunktion u.s.w., an.

Das dafür notwendige schnelle Kabelnetz ist auch in Zittau vorhanden.

Für alle diejenigen unter Ihnen, liebe Seniorinnen und Senioren, die

jetzt neugierig geworden sind, die bisher noch nichts mit Computer und

Internet am Hut hatten und sich Rat suchend fragen: „Gut und schön,

aber was brauche ich denn nun alles, um zu starten? Welches Gerät ist

das geeignete für mich? Wo muss ich mich anmelden, damit ich überhaupt

ins Internet komme?

16


Informationsbroschüre

Ihnen sei geraten, jetzt bloß nichts zu überstürzen, sich gar einen PC

über den Versandhandel zu bestellen, sondern sich erst mal gründlich

beraten zu lassen.

Wir meinen, dass Computer und Internet für ältere Menschen in der

heutigen Zeit keinesfalls Tabuthema bleiben muss, vielmehr die Betriebssysteme

der Geräte immer bedienfreundlicher aufgebaut sind, was

heißt, dass sie relativ leicht erlernbar sowie für jedermann einfach zu

handhaben sind. Am Anfang sieht eben alles viel komplizierter aus, als

es in Wirklichkeit ist und wenn man sich einmal eingefuchst hat, will

man von der neu gewonnen „Freiheit Internet“ gar nicht mehr lassen.

In vielen Fachgeschäften können Sie sich nämlich erst mal in Ruhe

umschauen und abklären, welcher PC (Personal Computer) für Sie der

Richtige wäre. Soll es zum Beispiel ein stationäres oder mobiles Gerät

sein? Wollen Sie sich Spiele herunterladen oder über den Computer fern

sehen bzw. Videos in hoher Qualität anschauen u.s.w.?

Es wird den älteren Kunden geraten nicht gleich einen PC in der oberen

Preisklasse, mit allen möglichen Schnickschnack zu kaufen. Ein ganz

normaler PC, vielleicht mit einem etwas größeren Bildschirm, erfüllt

seinen Zweck meist hervorragend.

Haben Sie ihren Wunsch-PC bei Ihrem PC-Fachmann dann gefunden, erfahren

Sie noch im Laden, bei welchen Anbietern Sie zu welchem Preis

einen Internetzugang (möglicherweise sogar mit Fernsehempfang) sowie

ein Virenschutzprogramm bekommen können. Die nötigen Formulare

werden schon hier vor Ort ausgefüllt, damit Sie zu Hause auch gleich

starten können.

Selbstverständlich wird Ihr neuer PC anschließend direkt in Ihre Wohnung

geliefert und auch angeschlossen. Der Monteur weist Sie dann auf

Bitten sogar in die Bedienung des Gerätes ein, wünscht Ihnen noch viel

Spaß mit dem neuen Teil – und schon kann’s losgehen, das Abenteuer in

der unglaublichen Welt des World Wide Web.

Empfehlenswerte Internetadressen:

www.deutsches-seniorenportal.de

www. forum-fuer-senioren.de

www.Bewegungsnetzwerk50plus.de

www.silbernetzwerk.de

www.feierabend.de

E-Mail: pflegedienst-sonnenschein@gmx.de

Uwe Merklinger

Heilpraktiker

Massagen . Chiropraktiker . Homöopathie

Am Friedhof 7 . 02727 Neugersdorf

Telefon (03586) 36 84 83

Termine nach Vereinbarung

Dienstag 9 – 12 & 14 – 18 Uhr, Donnerstag 9 – 12 & 14 –20 Uhr

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17


Seniorenratgeber Oberland

10. Sicher und unbeschwert

Wohnen im Alter

Kommt man so langsam über die 60 und das Rentenalter rückt näher,

stellen sich viele ernsthaft die Frage: Wie kann ich in Ruhe, sicher und

unbeschwert meinen Lebensabend genießen?

Wie kann ich noch aktiv werden, wie werde ich meine Freizeit verbringen,

welche Hobbys kann ich pflegen und vor allem: Wie und wo werde

ich angemessen und gemütlich wohnen können?

Für jeden Bedarf die passende Wohnform im Alter

Wenn das Treppen steigen beschwerlicher wird und sich gesundheitliche

Einschränkungen bemerkbar machen, wird es Zeit, einige Jahre

voraus zu denken. Wie möchte man leben, wenn sich vom Einkauf bis

zur Hausarbeit immer mehr Hürden im Alltag auftun oder nach dem

Tod des Partners Einsamkeit droht? Auch wer eigentlich nicht umziehen

oder zumindest in der vertrauten Wohngegend bleibe möchte, sollte

sich rechtzeitig umschauen, welche Wohnmöglichkeiten für Senioren

im Raum Löbau geboten werden. Gelegenheiten dazu sind Tage der offenen

Tür oder Eröffnungen von Wohnanlagen und Heimen, aber auch

individuell lässt sich eine Besichtigung mit ausführlicher Beratung vereinbaren.

So kann man sich ein Bild machen, vergleichen und vielleicht

eigene Wünsche rechtzeitig umsetzen.

Im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung bleiben

Über Zuschüsse bei schon bestehender Pflegebedürftigkeit und Kredite

können altersgerechte Umbauten von der Badewanne mit Einstiegstür

über Treppenlifte bis zur Beseitigung von Türschwellen finanziert werden.

Allerdings erfordert die Suche nach unterschiedliche Fördermöglichkeiten

und deren Beantragung viel Kraft und Aufwand.

Gut dran ist jeder ältere Hausbesitzer, der dabei auf die Unterstützung

von Familienangehörigen zurück greifen kann und im Idealfall danach

nicht nur von breiteren Türen und der ebenerdigen Dusche profitiert,

sondern die Alltagshilfe der Familie dazu bekommt. Wo Alt und Jung

unter einem Dach wohnen, wird es auch nicht einsam. Mieter hingegen

sollten sich nicht scheuen, mit ihrem Vermieter zu sprechen. Viele

Wohnbaugesellschaften oder -genossenschaften sind durchaus zu

kleineren Umbauten bereit oder haben alternativ schon altersgerechte

Wohnungen oder sogar betreute Wohnungen im Angebot. Zum Service

gehören meist auch die Unterstützung für den Umzug und Hilfe bei Behördenanträgen.

Verfallen Sie nicht in Hektik und treffen übereilte Umzugsentscheidungen,

sondern setzen sich zunächst einmal in Ruhe hin und prüfen an

Hand einer auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Checkliste, ob und wo

Änderungen in der Wohnung notwendig sind und ob die Infrastruktur

der näheren Umgebung ein angenehmes Wohnen für die nächste Jahrzehnte

möglich macht.

Foto: Fotolia © Gerda von Stroheim

Alternative Wohnformen

Außerdem wird in unserem Land, angesichts einer immer älter werdenden

Gesellschaft, natürlich auch über alternative Wohnformen für Senioren

nachgedacht. Die wohl traditionellsten Formen kann man unter

dem Begriff Alten- und Seniorenheime zusammenfassen. Hierher zie-

18


Bilanz

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Seite 7

Seite 8

Informationsbroschüre

Chemische Reinigung & Wäscherei von

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Unser Jubiläumsjahr 2013

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Arbeit für einen

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Wohnstandort

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mit einer positiven

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durch den Sommer

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Ausgabe 02 • März 2013

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Entdecken Sie

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Autor Arnd Krenz

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19


Seniorenratgeber Oberland

hen Menschen in eigens eingerichtete Wohnanlagen um, in denen sie,

entsprechend ihren Bedürfnissen, entweder Hilfe im Alltag oder eine

komplette Pflege erhalten. Hier steht also das Wohnen im Vordergrund

und die Menschen bestimmen ihren Tagesablauf selbst und bekommen

dabei Unterstützung in vielen Bereichen. Zu dieser Art zu wohnen zählen

auch sogenannte Seniorenresidenzen, wo die Anforderungen an Unterbringung

und Pflege höher sind – die Kosten dementsprechend auch.

Demgegenüber spielt in Pflegeheimen die stationäre Pflege älterer

Menschen die größere Rolle. Träger dieser Einrichtungen sind in der Regel

staatliche, kirchliche, karitative oder private Institutionen.

Außerdem kann man auch die verschiedenen Möglichkeiten des Betreuten

Wohnens in Betracht ziehen. Hier unterstützen professionelle

mobile Pflegedienste ältere Menschen im Alltagsleben. Gewählt werden

kann dem Grundsatz nach zwischen – dem Betreuten Wohnen in einer

extra angemieteten altersgerechten Wohnung,

› dem Betreuten Wohnen zu Hause und

› dem Betreuten Wohnen in Wohngemeinschaften.

Das Ausmaß der Betreuung ist flexibel und orientiert sich bei diesen

Wohnformen an den jeweiligen individuellen Bedürfnissen. Die Bewohner

erhalten sich so eine weitgehend selbstständige Lebensführung.

Eine besondere Form des alternativen Wohnens wird in sogenannten

Mehrgenerationenhäuser praktiziert. Die Bundesregierung misst diesen

Wohnprojekten große Bedeutung zu und fördert dieses Konzept. Hier

soll die fundamentale Regel „Jung hilft Alt und umgekehrt“ wiederbelebt

werden.

Keiner braucht sich im Alter allein gelassen zu fühlen. Überdenken Sie

ihre derzeitige Lebenssituation und holen sie sich rechtzeitig Informationen,

damit sie ihren Ruhestand richtig genießen können.

Foto: iStockphoto © Vanja Jimmi Ivosevic

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20


Informationsbroschüre

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Die vier Generationen des Pflegeheims

Die Entwicklung in der Altenhilfe wird durch das Kuratorium Deutsche Altershilfe

in so genannte vier Generationen des Pflegeheimbaus seit 1945 unterschieden.

Danach wurden in den 50er und 60er Jahren Heime mit einem

hohen Anteil Mehrbettzimmer und gemeinschaftlich genutzten Sanitäreinrichtungen

nach dem Vorbild der „Verwahranstalt“ gebaut (Erste Generation).

In den 70er Jahren orientierte sich der Altenheimbau am Vorbild von Krankenhäusern,

wobei die Hygieneanforderungen im Vordergrund der Überlegungen

standen. Diese Heime wirkten häufig steril und boten relativ wenig

Privatsphäre (Zweite Generation).

In den 80er Jahren wurden Pflegeheime errichtet, die mehr Wohnlichkeit in

1-Bett-Zimmern und 2-Bett-Zimmern mit angegliederten Aufenthaltsbereichen

für kleinere Gruppen von Heimbewohnern bieten sollten. Die Zimmer

waren von ausreichender Größe und ließen auch Eigenmöblierungen zu. Angestrebt

wurde eine Gliederung in Wohnbereiche mit überschaubarer Größe

sowie eine stärkere Integration der Heime in die Wohngebiete am jeweiligen

Standort (Dritte Generation).

Ende der 90er Jahre wurde die Initiative ergriffen, Erfahrungen aus dem ambulanten

Bereich auf die Heimversorgung zu übertragen. Das familienähnliche

Zusammenleben von Pflegebedürftigen in Wohngemeinschaften sollte auch

im Heim möglich werden. In kleinen Wohngruppen wird gemeinsam gekocht

und gegessen und Reinigungsarbeiten werden wie in einem normalen Haushalt

in den Tagesablauf integriert. In diesen so genannten „Hausgemeinschaften“

können sich die Bewohner an den Hausarbeiten beteiligen und bestimmen

selbst über ihre Mahlzeiten und die Organisation des Tagesablaufs (Vierte

Generation).

Mit dem „Altenpflegeheim am Kurpark“ in Jonsdorf (seit 8/2007) und dem

Neubau des Altenpflegeheimes in Großschönau möchte die AWO Oberlausitz

alten Menschen ein neues zu Hause bieten, welches ihnen die Möglichkeit

gibt, auch unter den Umständen der Pflegebedürftigkeit einen angenehmen

Lebensabend genießen zu können.

Der ständig steigende Anteil demenziell erkrankter Menschen fordert die konsequente

Umsetzung adäquater Wohn-, Wohnumfeld- und Pflegekonzepte.

Die Häuser in Jonsdorf und Großschönau arbeiten nach dem Hausgemein

schaftsprinzip (Vierte Generation). Vorrangiges Ziel der AWO Oberlausitz ist es,

dass die zu betreuenden Menschen solange wie möglich ein selbstbestimmtes

Leben führen können und kognitive und physiologische Fähigkeiten und

Fertigkeiten länger erhalten bleiben.

Leitziel der Einrichtungen ist es, den Menschen ein zu Hause auf Lebenszeit

zu bieten. Die Altenpflegeheime der AWO Oberlausitz in Jonsdorf und Großschönau

sind kleinere Häuser, welche 36 bzw. 39 Bewohnern eine Wohnstätte

bieten. In drei Wohnbereichen finden die Senioren ihr neues zu Hause. Jeder

Wohnbereich ist eine Etage. Die Häuser sind mit einem Fahrstuhl ausgestattet.

Es sind ausschließlich Einzelzimmer vorhanden. Jedes Zimmer verfügt über ein

separates WC mit Dusch- und Waschplatz, über eine Notrufanlage, TV- und

Telefon- und Internetanschluss.

Herzstück des jeweiligen Wohnbereiches ist die große, helle, gemütliche und

vor allem voll funktionstüchtige Wohnküche zur Bewältigung der gesamten

Wirtschaftsführung. Stimulierendes Zentrum stellt der Herd dar. Ein Motto des

Konzeptes ist es, möglichst alle Sinne des Menschen anzusprechen. Die komplette

Zubereitung aller Mahlzeiten ist ebenso Bestandteil des Alltags wie auch

das gemeinsame Essen. Je nach Möglichkeit sollen sich die Bewohner an der

Zubereitung der Speisen beteiligen können. Die Wohnbereiche selbst erscheinen

in Leitfarben, welche eine bessere Orientierung ermöglichen. Als Grundausstattung

der Zimmer werden das Pflegebett und ein Nachtschrank sowie

ein Kleider- Wäscheschrank vorgehalten. Der Bewohner soll angeregt werden,

vertraute Gegenstände und Möbel zur Ausstattung des eigenen Zimmers

mitzubringen. Das Mitbringen von Haustieren ist ausdrücklich erwünscht. Vorrangig

sollen in die Altenpflegeheime Einwohner aus dem näheren Umkreis

aufgenommen werden. Damit kann ausgeschlossen werden, dass Bewohner

sich in weiterer Entfernung von ihrem vertrauten Umfeld einen Platz in einem

Altenpflegeheim suchen müssen. Bestehende Kontakte zu

Bekannten, Verwandten und Freunden und z.B. zum Hausarzt

können so erhalten werden.

Weitere Informationen: www.awo-oberlausitz.de

Kontakt: altenpflege@awo-oberlausitz.de

21


Seniorenratgeber Oberland

11. Wachsamkeit und Vorsicht

Gerade auf ältere Menschen haben es Gauner und Trickbetrüger häufig

abgesehen. Die Palette reicht von völlig überteuerten Notruftelefonen

über neue Sicherheitstüren bis hin zu immer neuen Variationen des „Enkeltricks“

bis zu teuren Verträgen an der Haustür oder bei Kaffeefahrten.

Es wird sicherlich in den nächsten Jahren immer wieder neue Variationen

der Betrugsmaschen geben.

Hier einige Tipps der Polizei:

Wenn es an der Wohnungstür klingelt:

› Keine Fremden in die Wohnung lassen (Oft geben sich Betrüger als

Vertreter der Rentenversicherung oder der Stadtwerke, des Vermieters

bzw. von Krankenkassen aus). Man kann nach dem Namen und dem

vermeintlichen Auftraggeber fragen, die Tür wieder schließen und

telefonisch nachfragen. Tatsächliche Behördenvertreter oder seriöse

Sammler werden diese Rückfrage nicht fürchten, sondern warten oder

wiederkommen.

› Nicht auf Mitleidsmaschen oder vermeintliche Umfragen hereinfallen

(Als Tierschützer oder Vertreter von Behinderteneinrichtungen tarnen

sich Betrüger insbesondere um die Weihnachtszeit). Auch hier gilt:

solche Leute niemals in die Wohnung lassen und nichts an der Wohnungstür

unterschreiben! Wenn man bedrängt wird, kann man eine

Visitenkarte oder vermeintliche Unterlagen fordern und sollte diese

immer in Ruhe mit Vertrauenspersonen durchsehen.

Wenn „Verwandte“ in Not sind:

› Die „Enkeltrickbetrüger“ wissen nicht einmal, wie die Enkel oder Neffen

heißen. Aber sie bekommen es bei einem ersten, geschickt geführten

Telefonat oft heraus und verstehen es dann, dramatische Geschichten

zu erzählen. Doch ehe man mit der „Freundin“ oder einem „Abgesandten“

des vermeintlichen Verwandten zur Bank geht oder zur Geldkassette

greift, sollte man bei dessen Eltern rückfragen. Und muss man

wirklich innerhalb einer Stunde jemanden aus der Patsche helfen, der

seine Oma schon Jahre nicht mehr besucht hat und ihr nicht vertraut

ist?

Wenn Gewinne und Geschenke locken:

› Im Briefkasten oder auf dem Computer kommen sie immer wieder

an – die tollen Nachrichten, dass man eine Reise, ein Auto oder einen

Batzen Geld gewonnen hat. Doch Vorsicht! Im „besten“ Fall geben

arglose Verbraucher bei der Antwort nur Ihre persönlichen Daten für

kommerzielle Adresssammler preis. Im schlimmsten Fall unterschreibt

man mit seinem Namen eine kostenpflichtige Bestellung oder gar eine

Einzugsermächtigung für die ebenfalls (zur Gewinnauszahlung) abgefragten

Konten.

› Die fiesen Fallen lauern im Kleingedruckten. Auch hier gilt: Kontrolle

ist besser als Vertrauen! Laut Gesetz müssen angekündigte Gewinnversprechungen

zwar erfüllt werden, aber wenn die Firma nur eine

Postfachadresse aufweist oder im Ausland sitzt, ist das kaum einklagbar.

Also nehmen Sie sich vorher die Zeit und prüfen genau, wer da

Gewinne verspricht.

› Einen netten kostenlosen Ausflug per Bus oder Schiff, dazu Wasserko-

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Informationsbroschüre

cher, ungarische Salami oder ein neues Federbett als Draufgabe – das

versprechen die Anbieter von Kaffeefahrten. Und das gibt es zuweilen

auch. Bei diesen Fahrten oder (durchaus auch ins Ausland führenden)

Reisen, geht es um nichts anderes als um den Verkauf von Waren. Dagegen

spricht nichts, solange Teilnehmer nicht in einsamen Gasthöfen

zum Kauf oder zum Erwerb völlig überteuerter Dinge genötigt werden.

Wer an Kaffeefahrten oder Werbereisen teilnimmt und die angebotenen

Waren kaufen möchte, sollte prüfen, ob auf dem Kaufvertrag die

Adresse der Firma vollständig ist, eine Widerrufsbelehrung im Vertrag

enthalten ist und die Kunden ein Duplikat des Vertrages bekommen.

Nur für deutsche Firmen gilt das deutsche Widerrufsrecht! Und nur

per Einschreiben mit Rückschein kann man den auf einer Kaffeefahrt

geschlossenen Vertrag widerrufen.

Kann ich am Telefon oder an der Haustür abgeschlossene Verträge

widerrufen? Einheitlich gilt: Ja!

Grundsätzlich sind Telefonanrufe zu Werbezwecken ohne Einwilligung

des Verbrauchers nach dem „Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb“

(UWG), einschließlich der Unterdrückung der Rufnummer, in Deutschland

verboten. Verstöße dagegen können der Bundesnetzagentur gemeldet

werden.

Doch trotzdem sind am Telefon zustande gekommene Verträge gültig!

Es gilt jedoch eine Widerrufsfrist von zwei oder vier Wochen, ab Erhalt

der Widerrufsbelehrung. Der Widerruf kann durch das Zurückschicken

der Ware oder schriftlich geschehen. Machen Sie das per Brief, dann

befördern Sie diesen bitte per Einschreiben mit Rückschein, um sicher

zugehen, dass Ihr Wille auch ankommt.

Das gilt natürlich auch für an der Haustür abgeschlossene Verträge. Hier

gilt eine Widerrufsfrist von zwei Wochen. Achtung! Das Widerrufsrecht

gilt neuerdings auch für Zeitschriften Abonnements, Wett- und Lottoverträge!

Sollten sie also doch einmal in eine Falle getappt oder dem Charme

einer Stimme, beziehungsweise dem Anblick eines Menschen erlegen

sein, keine Panik! Beraten sie oder informieren Sie sich bei einer Verbraucherschutzzentrale

in Ihrer Nähe. Lassen Sie aber auf keinen Fall

die Widerrufszeit ungenutzt verstreichen! Denn dann wird es sehr

schwierig aus diesen Verträgen herauszukommen und Sie müssen zahlen,

ob sie wollen oder nicht!

Gemeinsam mit renommierten Rechtsanwälten

unserer Region bieten wir Ihnen informative

Veranstaltungen:

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Erben und Vererben:

Wie ist die gesetzliche Erbfolge

geregelt?

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Was ist zu tun, wenn?

Wir freuen uns auf Sie.

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23


Seniorenratgeber Oberland

12. Hilfe bei Demenz?

Gibt es das überhaupt? Heute stellt diese Diagnose für viele ein

Schreckgespenst dar. Wenn man über viele Jahre mit Betroffenen Menschen

und ihren Angehörigen darüber spricht, stellt man sich die Frage,

was diese Menschen wirklich brauchen. Viele der Hochbetagten blicken

auf ein langes, nicht immer einfaches Leben zurück. Sie erzählen dann

von schwierigen Zeiten (z.B. Krieg). Viele machen sich Sorgen was noch

kommt, denn sie spüren ihre Defizite. Für die Angehörigen ist es oft

schwer damit umzugehen wenn der demenziell Erkrankte sein Verhalten

ändert. Er reagiert z.B. mit komischen Antworten wenn er zu viel

eingekauft hat, wird vielleicht sogar ungehalten oder zieht sich zurück.

Es ist sehr wichtig auf den Erkrankten einzugehen. Damit dies gelingt,

ist ein spezifisches Wissen erforderlich, die vom Betreuungs- und Pflegepersonal

eine spezielle Ausbildung erfordern. Validation bietet Methoden,

um den Erkrankten zu erreichen. Nur wenn dies gelingt kommt

der Erkrankte zur Ruhe. Die Angehörigen erhalten Hintergrundinformationen,

so können sie die demenziell Erkrankten besser verstehen.

Anstrebenswert und wichtig ist eine möglichst hohe Lebensqualität für

alle zu erreichen.

Auch die Krankenkassen haben erkannt, dass die Angehörigen und Erkrankten

Unterstützungen brauchen. Deshalb kann jeder mit der Diagnose

Demenz bis zu 200 € monatlich erhalten, auch ohne Pflegestufe.

Foto: iStockphoto © Kondoros Eva Katalin

Anerkannte Seniorenbetreuung

für demenziell Erkrankte

Sabine Erath

Familienpflegerin /

Validatinsworker

www.demenzberatung-erath.de

Kontakt: Grenzweg 9 • 02739 Eibau

Telefon: 03586 / 36 50 43 • Funk: 0162 / 860 11 41

Empfehlenswerte Internetadressen:

www.wegweiser-demenz.de

www. demenz-leitlinie.de

www.aktion-demenz.de

24


Informationsbroschüre

13. Was Sie sonst noch

wissen sollten

13.1 Dokumentenmappe und Notfallkoffer

Für wichtige Unterlagen, auf die man im Notfall oder zur Regelung von

Behördenangelegenheiten sofortigen Zugriff haben muss, empfiehlt es

sich, eine Dokumentenmappe anzulegen. Die nächsten Verwandten oder

andere Vertrauenspersonen sollten den Aufbewahrungsort dieser Dokumentenmappe

kennen.

Dokumentenmappe:

Es sollten folgende Dokumente oder Kopien bzw. der Nachweis ihrer

Aufbewahrung enthalten sein:

› Wichtige Telefonnummern und Adressen

› Persönliche Daten, Gesundheitszustand – medizinische Daten

› Liste der aktuellen Medikamenteneinnahme

› Notfall-Ausweise, Organspende-Ausweis

› Im Notfall zu benachrichtigende Personen

› Geburtsurkunde / Stammbuch / Heiratsurkunde / Scheidungsurkunde

› Testament in häuslicher Aufbewahrung oder bei notarielle Aufbewahrung

mit Name und Anschrift des Notars und Aufbewahrungsnummer

bzw. Testament in Aufbewahrung beim Nachlassgericht mit Adresse

des Nachlassgerichts und Aufbewahrungsnummer

› Vorsorgevollmacht / Betreuungsverfügung, Patientenverfügung

› Versicherungsunterlagen mit Name und Anschrift der Versicherungen,

der zuständigen Vertreter, Versicherungsnummer

› Bankunterlagen / Bankvollmacht / Verträge

› Wertpapiere und Sparbücher

› Verbindlichkeiten

› Rentenbescheide und Anpassungsbescheide

› Das Grundbuch bei Haus- oder Eigentumswohnungsbesitz

› Hausverwaltung / Mietvertrag

› Zeitungen / Zeitschriften / Radio / Fernsehen / Telefon / Mobil

› Bestehende Mitgliedschaften

Diese Aufzählung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und

sollte bei entsprechendem Bedarf ergänzt werden.

Notfallkoffer

Die nachfolgenden Gegenstände / Unterlagen sollten sich für den Notfall

in der Wohnung an einem genau definierten Platz in einem Koffer

oder einer Tasche befinden:

› Liste und Dosierung der Medikamente

› Angabe über Allergien

› Kopien von Personalausweis, Organspende ausweis,

› Impfpass, Blutspendepass

› Wasch- und Rasierzeug

› Morgenrock / Bademantel

Dienste für Menschen im Alter

Senioren- und Pflegeheim

Niederoderwitz

Am Seniorenheim 2

02791 Oderwitz

Tel.: 035842 23 30

www.pflegeheim-oderwitz.de

Physiotherapiepraxis

Ergotherapiepraxis

Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie

Sozialstadion/Essen auf Rädern

Stationäre Pflege

Urlaubs- und Verhinderungspflege

Fachabteilung für Intesivpflege

Pflegezentrum für Menschen im Wachkoma

Fachabteilung für beatmungspflichtige Menschen

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Seniorenratgeber Oberland

› Unterwäsche, Strümpfe, Schlafanzug

› Haus- oder Jogginganzug, Hausschuhe,

› Ersatzbrille, Ersatzwohnungsschlüssel

› Kopie der Telefonliste aus der Dokumentenmappe

› Briefpapier, Briefmarken, Briefumschlag, etwas Bargeld

› Weiter Dinge des persönlichen Bedarfs

13.2 Was ist im Todesfall eines Angehörigen oder Bekannten

zu erledigen?

Trotz der empfundenen persönlichen Trauer für den Verstorbenen sollten

Ihre Gedanken für die zu erledigenden Formalitäten klar gefasst

werden, um sie schrittweise zu erledigen.

» Beim Tod zu Hause müssen Sie einen Arzt verständigen und sich von

ihm einen Totenschein ausstellen lassen

» Benachrichtigen Sie das Bestattungsunternehmen und halten Sie Datum

und Uhrzeit der Überführung fest

» Organisieren Sie die Bestattung/Kostenplanung

» Folgende Erledigungen nimmt Ihnen der Bestatter ab:

› Terminabstimmung mit Friedhof, Redner/Pfarrer, Musiker usw.

› Zeitungsanzeige

› Meldung beim Standesamt

› Folgende Unterlagen werden dort benötigt: Totenscheine, Personalausweis,

Geburtsurkunde (bei Ledigen) / Familienstammbuch, (Heirats-

/ Scheidungsurkunde), ggf. Sterbeurkunde des Ehepartners

» Benachrichtigen Sie Verwandte, Freunde, Arbeitgeber etc.

» Informieren Sie die (Lebens-) Versicherung

» Veranlassen Sie eine Testamentseröffnung beim Amtsgericht / Notar,

wenn ein Testament vorliegt

» Beantragen Sie einen Erbschein

» Fertigen Sie die Steuererklärung für den Verstorbenen an und holen

Sie sich ggf. Rat bei einem Notar.

» Information der Lebens- u./o. Unfallversicherung (mit Sterbeurkunde)

» Widerrufen von Bankvollmachten

» Kündigen von Versicherungen, die auf den Verstorbenen laufen

13.3 Das Testament

Im Falle des Todes ist schließlich auch der persönliche Nachlass zu

klären. Was geschieht mit dem Vermögen oder auch mit eventuellen

Schulden? Der Erbe tritt die Nachfolge für beide an. Die nachstehenden

Erläuterungen sind als allgemeine Hinweise zu verstehen.

Mit dem Testament wird sichergestellt, dass bei der Aufteilung des

Nachlasses nach den Wünschen des Verstorbenen verfahren wird.

Testamente können entweder zur Niederschrift bei einem Notar erstellt

oder eigenhändig geschrieben werden.

Gemeinsames Testament von Ehegatten

Das Gesetz ermöglicht es, Ehegatten ein gemeinschaftliches Testament,

das für den Tod eines jeden Ehegatten gilt, entweder in öffentlicher

oder eigenhändiger Form zu verfassen. Es reicht aus, wenn ein Ehegatte

das Testament eigenhändig niederschreibt und beide Eheleute mit Vorund

Zunamen unterschreiben.

13.4 Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung – rechtzeitig daran

denken

Irgendwann kommen vielleicht auch Sie in die Lage, Ihre Angelegenheiten

ganz oder teilweise nicht mehr selbst erledigen zu können. Bevor

eine Betreuungsperson vom Gericht bestellt werden muss, könnenSie

durch eine sogenannte Vorsorgevollmacht einen Familienangehörigen,

Bekannten oder einen sozialen Dienst Ihres Vertrauens bevollmächti-

26


Informationsbroschüre

gen, Ihre Angelegenheiten zu regeln. Beachten Sie: Im Ernstfall dürfen

weder Ehepartner/Lebenspartner noch Kinder automatisch für Sie Entscheidungen

treffen. Auch Sie benötigen eine Vorsorgevollmacht.

Wegen der weitreichenden Folgen sollten Sie sich aber vorab beraten

lassen. Der Tipp der Deutschen Rentenversicherung: Das Bundesministerium

der Justiz hat unter dem Titel „Betreuungsrecht“ eine kostenlose

Broschüre zum Thema Vorsorgevollmacht herausgegeben. Zusätzlich

zur Vorsorgevollmacht können Sie eine Patientenverfügung erstellen.

Auch hierzu wird eine kostenlose Broschüre angeboten. Beide Broschüren

stehen mit allen notwendigen Vordrucken im Internet unter www.

bmj.bund.de zur Verfügung. Soweit Druckausgaben vorhanden sind,

können diese beim Publikationsversand der Bundesregierung telefonisch

unter 01805-778090 (14 Cent/Minute / Festnetz) oder per E-Mail

an publikationen@bundesregierung.de bestellt werden.

Was ist eigentlich ein Entgeltpunkt?

Die Rente wird mit Hilfe von Entgeltpunkten berechnet. Diese ergeben

sich aus dem individuellen Verdienst. Für ein Durchschnittseinkommen

(2011: 30268 Euro Brutto) gibt es einen Entgeltpunkt.

pro Jahr. Wer dagegen nur die Hälfte verdient, bekommt 0,5 Entgeltpunkte.

Ost-Entgelte werden mit einem Faktor angehoben, damit

sie mit den West-Entgelten vergleichbar sind. Die erarbeiteten

Entgeltpunkte werden dann mit dem aktuellen Rentenwert multipliziert.

Mit weiteren Faktoren ergibt das die Monats-Brutto-Rente.

Rentner im vorgezogenen Ruhestand und Erwerbsgeminderte

dürfen jetzt mehr hinzuverdienen. (seit 01.01.2013)

Altersrentner, die noch nicht die persönliche Regelaltersgrenze erreicht

haben, sowie Bezieher einer Erwerbsminderungsrente können

seit Anfang des Jahres bis zu 450 Euro monatlich hinzuverdienen.

Bisher lag die Hinzuverdienstgrenze für Empfänger einer

vollen Rente bei 400 Euro. Auch in Zukunft können „Frührentner“

zweimal pro Jahr bis zum Doppelten dieser Grenze – also bis zu 900

Euro – zusätzlich zur Rente verdienen. Wer statt der vollen Rente

nur einen Teil davon in Anspruch nimmt, darf auch – je nach Anteil

der gezahlten Rente – deutlich höhere Hinzuverdienste erzielen.

Entscheidend für die genauen Hinzuverdienstgrenzen ist der persönliche

Verdienst vor Rentenbeginn.

Wer als Rentner nebenher arbeiten möchte, sollte sich vor Aufnahme

einer Beschäftigung bei der Deutschen Rentenversicherung

nach der persönlichen Hinzuverdienstgrenze erkundigen.

Telefon: 0800 1000 4800

Als Rentner zur Abgabe der

Steuererklärung aufgefordert?

02708 Löbau Bahnhofstr. 38 Tel.: (03585) 47 48 49

02739 Kottmar OT Eibau Hauptstr. 35 Tel.: (03586) 78 93 11

02763 Zittau Leipziger Str. 9 Tel.: (03583) 70 13 94

02791 Oderwitz Dorfstr. 165 Tel.: (035842) 27 12 5

02794 Leutersdorf Bergstr. 16 Tel.: (03586) 78 80 92

02796 Kurort Jonsdorf Hänischmühe 9 Tel.: (035844) 70 78 2

Im Rahmen einer Mitgliedschaft beraten wir Arbeitnehmer, Beamte, Rentner und

(Klein-)Vermieter gemäß der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

www.vlh.de kostenloses Info-Telefon 0800 18 17 616

27


Seniorenratgeber Oberland

13.5 Sorgenfrei mit der Entscheidung für

die Vorsorge

Auch wenn Sie sich rüstig und fit fühlen und noch

nicht zu den sogenannten „alten Eisen“ dazu gezählt

werden wollen, sollten Sie sich dennoch mit

Rentenbeginn Gedanken darüber machen, das für den Fall der Fälle für

Ihre Kinder, die Verwandtschaft oder Ihnen nahe stehende Personen alles

gut geregelt und für den Sterbefall gut vorgesorgt ist.

Bereits jetzt sollten Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche für das spätere

Ableben mit Ihren nächsten Angehörigen oder Ihren Bezugspersonen

in Ruhe besprechen und sich hinsichtlich der Einrichtung und Pflege

der Grabstätte vertraglich festlegen. Damit sichern Sie sich die Berücksichtigung

Ihrer persönlichen Wünsche nach dem Tod und nehmen dem

betroffenen Personenkreis eine schwere Entscheidung in der Zeit der

Trauer.

Die Dauergrabpflegegesellschaft Sächsischer Friedhofsgärtner mbH,

die mit dem Landesinnungsverband des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks

Sachsen eng zusammenarbeitet bietet Ihnen eine vorsorgliche

und dauerhafte Grabmalpflege als gute und zweckdienliche Möglichkeit

an, um bestehende Wünsche und Vorstellungen, gepaart mit der fachlichen

Kompetenz und Sicherheit in Ihrem Sinne umzusetzen.

Die Entscheidung für ein solches Angebot sollte unabhängig davon sein

› Ob Sie alleinstehend sind oder die Verwandten weit weg wohnen

› Das Sie Ihren Angehörigen keine unnötigen oder finanziellen Belastungen

bereiten

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› Ob Sie als Hinterbliebene die Pflege des Grabes in fachmännische

Hände geben wollen

Fragen Sie in den Gärtnereien und Steinmetzbetrieben Ihrer Region, die

Vertragspartner der Dauergrabpflegegesellschaft sind, nach und bitten

Sie diese um eine kostenlose Information und Beratung zu Grabstein,

Grabumfassung, Bepflanzung und Pflege. Diese Vertragsbetriebe sind

Traditionsfirmen mit hoher Leistungsfähigkeit und ansprechender Qualitätsarbeit.

Den Leistungsumfang und die damit im Zusammenhang stehenden

Kosten bestimmen Sie selbst. Nach Ihrer Entscheidung und der

vertraglichen Bindung wird der entsprechende Betrag in einer Summe

fällig und auf ein separates Treuhandkonto eingezahlt. Mit diesem Geld

ist vor jeglichem Zugriff als sogenanntes „Schonvermögen“ gesichert.

www.dauergrabpflege-sachsen.de

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Foto: Fotolia © Peter Beerhalter

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