Seniorenratgeber Lessingstadt Kamenz 2012-2014

MediaLight

Ratgeberbroschüre für Senioren und deren Angehörige.

Seniorenratgeber

Lessingstadt Kamenz

20122014

Přewodnik za seniorow

Kamjenc

Informations- und Ratgeberbroschüre

für Senioren und deren Angehörige für

die Region Kamenz Informaciska a poradźowanska

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Foto: © Media Light

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Informationsbroschüre

1. Vorwort

des Oberbürgermeisters

Die größte Kulturleistung eines Volkes sind die

zufriedenen Alten. Japanisches Sprichwort

Liebe Kamenzerinnen und Kamenzer,

sehr geehrte Damen

und Herren,

es mag ja sein, dass heute vieles

über das Internet abgewickelt

werden kann. Aber geht es Ihnen

nicht auch so, dass man

sich manchmal fragt, ob allen

Informationen zu trauen ist?

Auch ist es bisweilen sehr mühselig,

Informationen zu finden,

da sie sehr verteilt im Internet

angeboten werden. Aber auch

ohne Internet sind Informationen, die die verschiedenen Behörden,

Institutionen und Firmen bereitstellen, nur mit größerem Aufwand zu

bekommen. Insofern liegt es nahe, eine Broschüre herauszubringen,

die in konzentrierter Form über die wichtigsten Dinge informiert, die

ein Mensch im höheren Lebensalter wissen sollte.

Der Ihnen vorliegende „Seniorenratgeber“ liefert kompakte Informationen,

klar und deutlich formuliert, so dass man sich sehr praktisch

einen ersten Überblick verschaffen kann. Sicher kann er nicht bis ins

kleinste Detail gehen oder ganz spezielle Fragen klären. Dafür stehen

dann die in der Broschüre benannten Ansprechpartner und Kontaktadressen

zur Verfügung, die im Einzelfall mit Rat und Tat helfen.

Ca. 25 Prozent der Kamenzer Bürgerinnen und Bürger sind über 65

Jahre alt. Dank eines friedlichen Lebens in Europa, grundsätzlich gesicherter

Verhältnisse, eines gestiegenen Gesundheitsbewusstseins

und einer weiter entwickelten medizinischen Versorgung werden die

Menschen heute im Durchschnitt wesentlich älter als noch vor 100

Jahren. Dies gilt es erst einmal positiv zu konstatieren. Das Stichwort

dafür heißt demografischer Wandel. Diesem haben wir uns auch in

Kamenz zu stellen und stellen uns auch. Gerade der Seniorenbereich

ist ein Schwerpunkt der Arbeit der AG „Soziales“. Diese zeichnet auch

für das alljährliche Seniorenfrühlingsfest verantwortlich, welches in

diesem Jahr zum 6. Mal stattfand und aus dem Kamenzer Kulturleben

nicht mehr wegzudenken ist. Natürlich besteht der Lebensalltag nicht

nur aus Feiern. Dies wäre vielleicht wünschenswert, aber das Leben,

gerade im höheren Alter, ist anders. Da gibt es komplizierte Lebenssituationen

und andere Fragen rücken in den Vordergrund: „Wie kommt

eigentlich meine Rente zustande?“, „Welches Pflegeheim ist für mich

das beste?“, „Was ist zu tun, wenn der geliebte Partner stirbt?“ oder

„An wen wende ich mich wegen der Pflegeversicherung und welche

Stufe ist gegebenenfalls zutreffend?“ Die Liste der Fragen ließe sich

beliebig fortsetzen und sie müssen beantwortet werden. Und hier bietet

der „Seniorenratgeber“ einen sehr guten Einstieg zur Bewältigung

der vielen kleinen, mitunter auch großen Alltagsprobleme. Deswegen

sei er natürlich nicht nur den Kamenzer Seniorinnen und Senioren ans

Herz gelegt, sondern auch jüngere Menschen finden hier Tipps und

Hinweise, wenn sie beispielsweise ihren Eltern oder Großeltern zur

Seite stehen. Ich bin mir sicher, dass der Ratgeber seine Leserschaft

findet, da er ein Stück weit Lebenshilfe bietet und dadurch die Orientierung

im alltäglichen Leben erleichtert.

Die Herausgabe des Ratgebers reiht sich in die zahlreichen Aktivitäten

ein, die Stadt Kamenz und ihr Umfeld noch seniorenfreundlicher zu

machen.

Ich danke allen, die zum Gelingen der Informationsbroschüre beigetragen

haben und würde mich freuen, wenn Nutzer der Broschüre mit

Hinweisen und Anregungen an den Herausgeber oder an die Seniorenvertretung

der Stadt Kamenz und der Gemeinde Schönteichen herantreten.

Natürlich stehe ich Ihnen gern auch persönlich als Gesprächspartner

zur Verfügung.

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlergehen und herzlichen Grüßen

Ihr

Roland Dantz, Oberbürgermeister der Lessingstadt Kamenz

1


Bilanz

Seite 2

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Seite 7

Seite 8

Seniorenratgeber Kamenz

2. Impressum

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light Löbau, Ernst-Thälmann-Str. 63,

02708 Großschweidnitz, Tel.: 03585 40 19 67, Fax: 46 88 87,

E-Mail: media-light-loebau@gmx.de, Web: www.media-light-loebau.de

Texte: Frau Sarink – S. 4, Herr Krenz – S. 9–11; Herr Egel – S. 18, S. 22, Herr Dr. Strickert – S. 26–28, S. 30/31/32

Karikatur: Herr Michael Westphal

Fotos: Titel (links) MEV Verlag, Fotolia – Dean Mitchell, Fotolia – Noam, Marktplatz mit Rathaus – Wikimedia © Paul T; Innenteil

– siehe Bildunterschriften

Satz und Gestaltung: Werbeagentur Media-Light Löbau, Frau Sharon Hille

Anzeigenakquise: Werbeagentur Media-Light Löbau, Herr Hans-Peter Schulz

Wir danken Frau Sarink und den anderen Mitgliedern des Vorstandes der Seniorenvertretung Kamenz/Schönteichen für die

enge Zusammenarbeit bei der inhaltlichen Gestaltung der Broschüre. Unser Dank gilt auch der Stadtverwaltung Kamenz, namentlich

Frau Schirack, Frau Jannasch, Herrn Käppler und Herrn Kliemann für die umfangreiche Unterstützung.

Wir danken den Werbepartnern für ihren aktiven Beitrag bei der Mitfinanzierung dieser Broschüre.

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2


Informationsbroschüre

3. Inhaltsverzeichnis

1 1. Vorwort des Oberbürgermeisters

2 2. Impressum

3 3. Inhaltsverzeichnis

4 4. Vertreter von Senioreninteressen

4.1 Die Seniorenvertretung stellt sich vor

4.2 Zielstellung und Tätigkeit der Seniorenvertretung

5 4.3 Seniorengruppen und deren Ansprechpartner

6 5. Aktive Senioren

5.1 Bildungs-, Freizeit- und Kultureinrichtungen

8 5.2 Seniorensport und Seniorentanz

5.3 Frühlingsfest der Senioren

9 5.4 Senioren und Computer

12 5.5 Senioren mit dem Fahrrad unterwegs

13 6. Information und Beratung

6.1 Informations- u. Beratungsstellen der Stadtverwaltung

und des Landratsamtes

15 6.2 Wohlfahrtsverbände, Hilfs- u.a. Organistaionen

16 6.3 Malteser Krankenhaus Sankt Johannes Kamenz

6.4 Gesundheits- u. Selbsthilfegruppe Kamenz

18 7. Sozialleistungen und Hilfen

7.1 Ansprüche auf Leistungen der Pflegeversicherung

19 7.2 Pflegenetzwerk Landkreis Bautzen

20 7.3 Entlastung und Hilfe zu Hause

22 8. Wohnen im Alter

8.1 Sicher und unbeschwert wohnen im Alter

23 8.2 Alten- und Pflegeheime

24 8.3 Betreutes Wohnen

8.4 Ambulante Pflegedienste

26 9. Sicherheit und Ordnung

9.1 Wachsamkeit und Vorsicht

29 9.2 Wichtige Rufnummern

30 10. Was Sie noch wissen sollten

10.1 Dokumentenmappe und Notfallkoffer

10.2 Friedensrichter in Kamenz, Schönteichen u. Elstra

31 10.3 Beratungshilfe in Rechtsfragen

10.4 Der Sterbefall

33 10.5 Das Testament

34 10.6 Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

10.7 Die Witwenrente

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Seniorenratgeber Kamenz

4. Vertreter von Senioreninteressen

4.1 Die Seniorenvertretung der Stadt Kamenz/Verwaltungsgemeinschaft

Schönteichen stellt sich vor

„SENIOREN WOLLEN AKTIV SEIN

UND GEBRAUCHT SEIN.“

Wir arbeiten ehrenamtlich, überparteilich,

überkonfessionell. Wir

bemühen uns, allen Seniorinnen und Senioren unserer Stadt

Kamenz und Schönteichen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wir vertreten die Interessen von z.Z. 19 Seniorenklubs

und Seniorengruppen.

4.2 Zielstellung und Tätigkeit der Seniorenvertretung

Verbindung und Beratung mit allen aktiven Seniorengruppen

und -vereinen, mit den Wohlfahrtsverbänden und Organisationen

der Stadt Kamenz und Schönteichen.

Mitglieder der Seniorenvertretung: v.r.n.l. Herr E.-F. Egel (Stellvertreter),

Frau M. Sarink (Vorsitzende), Herr Dr. K. Strickert (Mitglied) Nicht im Bild:

Herr Dr. Chr. Dittrich, Frau U. Debniak und Frau I. Sende.

Die Seniorenvertretung der Stadt Kamenz und der Gemeinde

Schönteichen freuen sich, Ihnen diesen Seniorenratgeber

in die Hand geben zu können. Täglich werden wir

Senioren mit Aufgaben konfrontiert, die wir nicht auf Anhieb

erledigen können. Auskünfte und Hinweise sind erforderlich,

um alles was uns trifft, regeln zu können. Senioren

bis ins hohe Alter greifen zum Telefon oder gar zum

Computer, um Zeiten und Anlaufpunkte für Gesundheitsfragen

und Verwaltungsangelegenheiten zu erfragen. Mit

diesem Ratgeber ist das alles leichter gemacht und jeder

Senior findet Unterstützung und Hilfe. Persönlich stehe

ich Ihnen als Vorsitzender der Seniorenvertretung gern

zu Verfügung. Ich wünsche Ihnen beste Gesundheit, damit

Sie lange unsere Informationen nutzen können.

Rat und Hilfe bei der Ausübung eines Ehrenamtes sowie für

jeden einzelnen Senior.

Aktivierung der Seniorinnen und Senioren für ihre ehrenamtliche

Tätigkeit, zur Ausübung ihrer Hobbys, zum Einmischen

in die Probleme unserer Stadt und der Kommunen.

Verbindung zum Oberbürgermeister der Stadt Kamenz, dem

Stadtrat und zu den Vertretern in den Kommunen.

Senioren wollen aktiv sein und gebraucht werden.

› Sie sind im Ruhestand

› Ihre Kinder sind selbständig

› Sie haben Zeit für sich und andere

› Sie verfügen über Lebenserfahrung, berufliche Kenntnisse,

Fähigkeiten und Fertigkeiten

› Sie sind noch voller Elan und wollen sinnvoll tätig sein

Sie werden gebraucht!

Unsere Seniorenvertretung ist offen für Jedermann.

Margot Sarink, Vorsitzende

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Informationsbroschüre

Als Informations- und Beratungsorgan für Senioren bieten

wir:

1. Informationen zum Ehrenamt

2. Vermittlung an soziale Träger

3. Rat und Hilfe für ehrenamtlich Tätige, für Seniorenklubs,

-gruppen und -vereine

4. Möglichkeiten zu Kontakten zwischen engagierten älteren

Menschen

5. Vermittlung von Vorträgen zu den verschiedensten Wissensgebieten

Ansprechpartnerin:

Frau Sarink

Telefon: 03578/30 24 02

4.3 Die Seniorengruppen und Ansprechpartner

DRK – Kreisverband Freital e.V.

Frau Ramona Steinbrück

Ulmenweg 6, 01917 Kamenz

Diakonie

Frau Edith Ewert

Fichtestraße 8, 01917 Kamenz

Seniorenschutzbund „Graue Panther“

Frau Ursula Kabitschke

Haydnstraße 9, 01917 Kamenz

Kamenzer Seniorenclub

Frau Schulze

Oststraße 13, 01917 Kamenz

Ortsteil Lückersdorf-Gelenau

Frau Christa Großmann

Kamenzer Straße 44, 01917 Kamenz

Ortsteil Deutschbaselitz

Herr Frank Barchmann

Piskowitzer Str. 27, 01917 Kamenz

Ortsteil Zschornau/Schiedel

Herr Siegmar Gärtner

Am Flugplatz 14, 01917 Kamenz

Ortsteil Jesau

Herr Volkhard Schlevogt

Neschwitzer Str. 25 E, 01917 Kamenz

Caritas Sozialstation - Team Kamenz

Herr Andreas Rentzsch, Frau Manuela Gersdorf

Haydnstraße 8, 01917 Kamenz

ASB Ortsverband / Seniorenbetreuung

Frau Costrau

Jesauerstraße 37a, 01917 Kamenz

DRK

Frau Christel Schmidt

Beethovenstr. 6, 01917 Kamenz

5


Seniorenratgeber Kamenz

Ortsteil Thonberg

Frau Edeltraud Rusin

Prietitzer Str. 30, 01917 Kamenz

Katholisches Pfarramt

Herr Dr. Michael Kleiner

Talstraße 14, 01917 Kamenz

Frau Birgitt Baumann (Vertritt die ev. Kirchgemeinde)

Ulmenweg 4, 01917 Kamenz

Ortsteil Hausdorf

Frau Marlen Bräuer

Schulstr. 11, 01920 Schönteichen

Ortsteil Schwosdorf

Frau Gudrun Schimera

Landstr. 9a, 01920 Schönteichen

Ortsteil Cunnersdorf

Frau Annelies Böhme

Lehmweg 7, 01920 Schönteichen

Ortsteil Biehla und BRH-KV-Kamenz

Frau Margot Sarink

Bergstr. 5, 01920 Schönteichen

Ortsteil Schönbach

Frau Ursula Plaettner

Dorfstr. 34, 01920 Schönteichen

Ortsteil Brauna

Frau Rosemarie Peschke, Frau Brigitte Regenstein

Liebenauer Str. 5, 01920 Schönteichen

Ortsteil Pertershain und Rohrbach

Frau Christa Franke

Ringweg 8, 01920 Schönteichen

Ortsteil Liebenau

Frau Rosemarie Noack

Bernbucher Str.3, 01920 Schönteichen

5. Aktive Senioren

Die Landesregierung begreift Seniorenpolitik als „Politik des

aktiven Alters“. Sie setzt sich für das Schaffen von notwendigen

Rahmenbedingungen ein, die eine aktive und andauernde

Teilhabe von Senioren am sozialen, wirtschaftlichen,

kulturellen und bürgerschaftlichem Leben ermöglichen und

befürworten. Diese erste Leitlinie der Seniorenpolitik gilt

auch für die Kamenzer.

5.1 Hier eine Übersichtsauswahl von Bildungs-, Freizeitund

Kultureinrichtungen

Haus der Begegnung Kamenz

Christian-Weißmantel-Str. 3

01917 Kamenz

Telefon: 03578/31 04 32

Zielgruppe:

Offen für Alle, besonders für Jugendliche, junge Familien mit

Kindern, Familien aus dem Wohngebiet \“Standort 32\“,

Senioren, Einheimische und Spätaussiedler

Angebote:

Begegnungsmöglichkeiten von Einheimischen und Spätaussiedlern,

Hausaufgabenhilfe, Sportangebote (Fitness, Billard,

Volley- und Streetball), Kreativangebote, musikalische Angebote

in Vorbereitung: Hilfe beim Umgang mit Behörden,

erlebnispädagogische Angebote, Ferienfreizeiten, Internetcafe,

Vorträge, Projekttage für Schulen

Träger: Haus der Begegnung e.V.

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Informationsbroschüre

Die Nachbarschaftsbörse „SprachrOhr“

Weststr. 1, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/21 40 831

E-Mail: mail@sprachrohr-kamenz.de

Die Nachbarschaftsbörse „SprachrOhr“ ist eine Begegnungsstätte

der Einwohner der Lessingstadt. Sie lebt vom aktiven

Engagement und den Ideen vieler freiwilliger ehrenamtlicher

BürgerInnen der unterschiedlichsten gesellschaftlichen

Schichten und Generationen. Hier ist man ständig auf der Suche

nach Menschen, die mittun wollen. Fühlen auch Sie sich

angesprochen, liebe Seniorinnen und Senioren.

Öffnungszeiten:

Montag, Donnerstag

09.00 Uhr – 13.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch, Freitag 15.00 Uhr – 18.00 Uhr

Sammelsurium in Kamenz

Macherstraße 140, 01917 Kamenz

Telefon: 03578 - 3746710

Lessingmuseum Kamenz

Lessing-Platz 1 – 3, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/ 38 05-0

Fax: 03578/ 38 05-25

E-Mail: kontakt@lessingmuseum.de

Öffnungszeiten: Dienstag–Freitag: 9 – 7 Uhr,

Samstag, Sonntag und Feiertage: 13 – 17 Uhr

Stadttheater Kamenz

Pulsnitzer Str. 11, 01917 Kamenz

Telefon: 03578 379201

Fax: 03578 379209

E-Mail: kamenzinformation@kamenz.de

Elementarium in Kamenz

Pulsnitzer Str. 16, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/78 830

Fax: 03578/78 83 271

E-Mail: elementarium@museum-westlausitz.de

Foto: Fotolia © Ron Chapple

Öffnungszeiten: Di – So und Feiertags 10 – 18 Uhr

Volkshochschule Bautzen in Kamenz

Anschrift: Macherstraße 144a

01917 Kamenz

Telefon: 03578 309630

Fax: 03578 309755

E-Mail: info.kamenz@kvhsbautzen.de

Kreismedienstelle in Kamenz

Macherstraße 146, 01917 Kamenz

Telefon: 03578 3746620

Fax: 03578 3746590

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Seniorenratgeber Kamenz

Stadtbibliothek Kamenz mit Kinderbibliothek

Lessingplatz 3, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/315 190

Fax: 03578/315 190

E-Mail: bibliothek.kamenz@t-online.de

Öffnungszeiten: Montag, Freitag: 13 bis 16 Uhr, Dienstag,

Donnerstag: 13 bis 18 Uhr

Kamenz-Information

Schulplatz 5, 01917 Kamenz

Tellefon: 03578/379 205

E-Mail: kamenzinformation@kamenz.de

www.kamenz.de/kamenz

5.2 Seniorensport und Seniorentanz

Tomogara Sportzentrum

Bautzner Straße 122, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/30 78 07

Fax: 03578/30 78 08

E-Mail: info@tomogara.de

5.3 Frühlingsfest der Senioren

Ein alljährlicher Höhepunkt ist das Frühlingsfest der Senioren.

2013 wird dieses am 15. Mai im Hotel „Stadt Dresden“

stattfinden.

Handrack’s Gaststätte

Bautzner Str. 132 • 01917 Kamenz • Tel. 03578/30 63 80

Öffnungszeiten: Di–So ab 15.00 Uhr • Montag Ruhetag

1844 erbaut und als „Umspanne“ genutzt. Mit einer Kutsche fing alles an.

Gemütliche Gaststube vom „alten Typ“,

Bier aus Sachsen und sächsische Küche

Für jeden Anlass ist im 1. OG der Saal mit seiner Galerie sehr beliebt.

Sommerzeit: Biergarten, Festzelt, Kinderspielplatz

Das finden Sie bei uns am Tuchmacherteich:

Mittagstisch, Kaffee, Eisbecher und das bei jedem Wetter.

Gastfreundlichkeit der besonderen Art!

Montag: Fit ab 50

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Donnerstag: Fit ab 50

8:30 – 9:30 Uhr Sportzentrum – Karateraum

Montag: Tanzkreis

14.30 Uhr Sportzentrum Schachraum

Dienstag: Aerobic Senioren

18.30 Uhr Sportzentrum Karateraum

Öffnungszeiten

Montag: 18:00 – 22:00 Uhr

Dienstag: 9:00 – 13:00 Uhr

Mittwoch: 9:00 – 13:00 Uhr und 15:00 – 21:00 Uhr

Freitag: 9:00 – 13:00 Uhr

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... hier ist die Semmel

noch handgemacht!


Informationsbroschüre

5.4 Senioren und Computer

„Schön und gut mit dem ganzen Internet, den SMS, Mails,

iPads oder weiß der Deibel wie das alles heißt“, hört man

hin und wieder einen in die reifen Jahre gekommenen Zeitgenossen

mehr oder weniger resignierend sagen. „Computer,

dass ist doch mehr was für die jungen Leute. In meinem

Alter brauche ich so was nicht, habe schließlich die Zeitung,

das Radio, den Fernseher – das reicht! Lasst mich bloß mit

solch modernem Zeug zufrieden, begreifen tu ich den ganzen

Kram doch eh nicht mehr!“

Er spricht’s, setzt sich wieder in den Sessel und „pampert“

vielleicht so in den Tag hinein, ohne zu ahnen, was er sich

mit solch einer Einstellung eigentlich antut. Denn die Zeit ist

schnelllebig, Informationen rasen in Echtzeit um die Erde, die

Menschen nehmen immer mehr Wissen auf und, das ist gerade

das Schöne, wir werden immer älter, profitieren demzufolge

länger davon.

Nicht ausschließen, sondern mitgehen, heißt ergo die Devise,

fit und up to date bleiben und das vor allem im Kopf. Was

ist also naheliegender, sich aktiv mit den Herausforderungen

des Alltages auseinanderzusetzen, mitzugehen, seinen Grips

zu trainieren und sich mit Mut und Trotz dem Unvermeidlichen

zu stellen – nun erst recht! Wer rastet, der rostet! Wer

seinen kleinen grauen Zellen Dampf macht, der wird auch

länger leben. So ist das nun mal – sogar wissenschaftlich erwiesen!

Und mal Hand aufs Herz liebe Seniorinnen und Senioren

(oder sollte man besser jung gebliebene sagen?), sind Sie

nicht diejenigen, die am meisten Lebenserfahrung haben,

die über einen reichen Wissensschatz verfügen, die wissen

wie der Hase läuft? Weshalb also sein Licht unter den

Scheffel stellen? Menschen, auch das hat die Wissenschaft

bereits erkannt, sind bis ins hohe Alter hinein (es sei denn

man ist krank) lern- und zu hohen geistigen Leistungen fähig.

Allerdings nur unter einer Voraussetzung: Man muss seinen

Foto: sxc.hu © ilco

Körper, und da gehört das Gehirn ja wohl dazu, trainieren,

trainieren und nochmals trainieren. Dabei kommt solch ein

Spruch: „Ich begreif das eh nicht mehr“ bei jüngeren Menschen

gar nicht gut an. Er zementiert bei ihnen lediglich die

Auffassung von den sowieso daddeligen Alten. Und so was

geht doch an die Ehre! Oder?

Also kann es doch auch für die gesetztere Generation nur

heißen: Hinein in die schöne virtuelle Welt! Lassen Sie sich,

vielleicht sogar vom Fachmann beraten und legen sich einfach

mal so ein Ding zu … so einen „Computer“.

Sie werden bald sehen, welch interessante Sphären, welch

ungeahnte Möglichkeiten sich Ihnen mit einem Mal öffnen.

Das fängt nach den ersten „Mausklicks“ schon mit der schillerbunten

und äußerst bequemen Einkaufswelt an. Man will

es kaum glauben, wie viele große und kleine Geschäfte - die

jetzt ja eigentlich Shop genannt werden – ihre Waren über

das Web (so wird gelegentlich das Internet auch genannt)

anpreisen. Da sind die Riesen, wie Neckermann, Otto, Aldi

oder Lidl gleichermaßen vertreten wie eventuell ihre Boutique

um die Ecke. Aus ist´s mit den dicken fetten Katalogen,

mit dem Rumblättern, den Bestellscheinen, mit Briefmar-

9


Seniorenratgeber Kamenz

ken drauf kleben und dem tagelangen Warten. Einfach den

Artikel in Ruhe aussuchen, per Abbuchung bezahlen und

schwupps – bei den meisten Onlineshops ist die Ware schon

am nächsten Tag bei ihnen – direkt an der Haustür. Komfortabler

geht’s nicht! Das erkennen mittlerweile immer mehr

Menschen und da das Netz inzwischen schon fast flächendeckend

in ausreichender Qualität zur Verfügung steht, nutzen

viele Leute, selbstverständlich auch ältere, diese großartige

Möglichkeit, einkaufen zu gehen. Man muss schon fast Angst

haben, dass unsere Innenstädte in einigen Jahren, ohne die

beliebten Einkaufsmeilen, bald wie leergefegt wirken.

Doch keine Angst – soweit wird es sicher nicht kommen, denn

das wochenendliche Einkaufserlebnis werden wir Deutschen

uns so schnell nicht nehmen lassen. Aber das Internet ist

eben eine nicht mehr wegzudenkende Konkurrenz für die

Einzelhändler geworden. Immerhin werden hierzulande im

Jahr über 15 Milliarden Euro Online ausgegeben – Tendenz

rasant steigend, was natürlich auch diversen Logistikunternehmen,

allen voran DHL, Riesenumsätze beschert.

Es ist aber nicht nur der Shoppingbereich, der das Internet

für alle Altersgruppen so anziehend macht. Es greift im Prinzip

in all unsere Lebensbereiche ein, egal ob von der privaten

oder der wirtschaftlichen Seite aus gesehen.

So hat sich zum Beispiel die gesamte Kommunikationskultur

grundlegend geändert.

Man schreibt sich vergleichsweise viel weniger Briefe als in

früheren Zeiten, sondern schickt einfach eine Mail in Echtzeit

um die Erde oder holt sich das kostenlose Kontaktsystem

Skype auf seinen PC. Hier können unbegrenzt Nachrichten

geschrieben oder Videotelefonate geführt werden. Und das

Schöne bei all diesen Systemen: Bilder, Videos bzw. andere

Dokumente können auch gleich mit gesendet werden.

Selbst viele Behörden und Ämter, und das dürfte gerade für

Senioren wichtig sein, bieten inzwischen Formulare zum Herunterladen

an. Man füllt sie aus und schickt sie unkompliziert

auf umgekehrtem Wege wieder zurück. Das spart, wie bei

so vielen anderen Sachen, die über den Computer erledigt

Foto: © Fotolia, Noam

werden können, jede Menge Zeit, Lauferei und (gegenwärtig

ganz wichtig) so manchen Liter Benzin.

Ebenso einfach ist es, sich über das Internet Informationen

jeder Art zu beschaffen. Google weiß alles, heißt es (stimmt

zwar nicht ganz, aber fast). Man muss also schlicht nur ein

Stichwort eingeben und schon wenige Minuten später ist

man schlauer. Selbst Meyers bewandertes Lexikon erfüllt

auf diese Weise mit der Zeit nur noch (s)eine Zierfunktion im

Bücherregal.

Übrigens, das sei an dieser Stelle noch mit bemerkt, auch das

Fernsehen revolutioniert sich Stück für Stück durch die gewachsenen

Möglichkeiten des Internets.

Fast alle größeren Sender haben heute auf ihrer Internetseite

eine Mediathek, in der sich jeder die bereits ausgestrahl-

10


Informationsbroschüre

ten Sendungen noch einmal anschauen kann – egal zu welcher

Zeit.

Die Telekom bietet mit ihrem Entertainpaket sogar Fernsehen

komplett via Internet, mit zahlreichen Erweiterungen,

Aufnahmefunktion u.s.w., an. Das dafür notwendige schnelle

Kabelnetz ist auch in Kamenz vorhanden.

Für alle diejenigen unter Ihnen, liebe Seniorinnen und Senioren,

die jetzt neugierig geworden sind, die bisher noch nichts

mit Computer und Internet am Hut hatten und sich Rat suchend

fragen: „Gut und schön, aber was brauche ich denn

nun alles, um zu starten? Welches Gerät ist das geeignete für

mich? Wo muss ich mich anmelden, damit ich überhaupt ins

Internet komme?

Ihnen sei geraten, jetzt bloß nichts zu überstürzen, sich gar

einen PC über den Versandhandel zu bestellen, sondern sich

erst mal gründlich beraten zu lassen.

Wir von Media Light haben darum einmal mit Herrn Palme,

dem Firmeninhaber von Computer und Beratung Palme, gesprochen.

Auch er meint, dass Computer und Internet für ältere Menschen

in der heutigen Zeit keinesfalls Tabuthemen bleiben

müssen, vielmehr die Betriebssysteme der Geräte immer

bedienfreundlicher aufgebaut werden, was heißt, dass sie

relativ leicht erlernbar sowie für jedermann einfach zu handhaben

sind. Am Anfang sieht eben alles viel komplizierter

aus, als es in Wirklichkeit ist und wenn man sich einmal eingefuchst

hat, will man von der neu gewonnen „Freiheit Internet“

gar nicht mehr lassen.

„Und Ihnen den Einstieg zu erleichtern“, meint Herr Palme,

„dafür sind wir ja schließlich da“.

Bei uns können Sie sich nämlich erst mal in Ruhe umschauen

und abklären, welcher PC (Personal Computer) für Sie der

Richtige wäre. Soll es zum Beispiel ein stationäres oder mobiles

Gerät sein? Wollen Sie sich Spiele herunterladen oder

über den Computer fern sehen bzw. Videos in hoher Qualität

anschauen u.s.w.?

„Wir raten gerade den älteren Kunden“, so Herr Palme, „nicht

unbedingt Geräte in der oberen Preisklasse mit allem möglichen

Schnickschnack oder teurer Zusatzsoft- bzw. Hardware

für Senioren zu kaufen. Ein ganz normaler PC, vielleicht mit

einem etwas größeren Bildschirm, erfüllt seinen Zweck meist

hervorragend.“

Haben Sie ihren Wunsch-PC bei Computer und Beratung

Palme dann gefunden, erfahren Sie noch im Laden, bei welchen

Anbietern Sie zu welchem Preis einen Internetzugang

(möglicherweise sogar mit Fernsehempfang) sowie ein Virenschutzprogramm

bekommen können. Die nötigen Formulare

werden schon hier vor Ort ausgefüllt, damit Sie zu Hause

auch gleich starten können.

Selbstverständlich wird Ihr neuer PC anschließend direkt in

Ihre Wohnung geliefert und auch angeschlossen. Der Monteur

weist Sie dann auf Bitten sogar in die Bedienung des

Gerätes ein, wünscht Ihnen noch viel Spaß mit dem neuen

Teil – und schon kann’s losgehen, das Abenteuer in der unglaublichen

Welt des World Wide Web.

Und sollte der Teufel doch mal im Detail stecken, genügt ein

Anruf bei Computer und Beratung Palme.

Computer & Beratung Palme

Verkauf & Reparatur | Netzwerkservice

Einrichtung Internet | PC-Sicherheit

Schulung & Einweisung

Computer & Beratung Palme | Bahnhofstr. 19a | 01920 Haselbachtal

Fon (03578) 30 72 95 | Fax (03578) 37 36 23

www.computer-palme.de | info@computer-palme.de

11


Seniorenratgeber Kamenz

5.5 Senioren mit dem Fahrrad unterwegs

Das Bikehouse in Kamenz feierte 2011 seinen 20. Geburtstag

und möchte auch in den kommenden 20 Jahren mit seiner

Kompetenz in Sachen Fahrräder, Zubehör, Service, Vermessung

und Ergonomie dem Kunden zur Seite stehen. Egal ob

Touren-, Trekking-, Crosstrekking-, Renn-, Kinder- oder Elektrorad,

Tandem, Mountainbike oder Spezialaufbauten, jeder

Fahrradtyp wird angeboten und gewartet.

Vor allem der Siegeszug der Elektrofahrräder geht weiter

und hat mittlerweile die spannende Zielgruppe 50+ erreicht.

Der gesundheitliche Aspekt steht dabei im Vordergrund. Aus

dem „Fahrrad mit Hilfsmotor“ ist eine sportlich starke Technologie

entstanden. Immer mehr Menschen beschäftigen

sich mit der Frage, wie sie ihre Freizeitmobilität mit einer gesunden

Lebensweise in Einklang bringen können, ohne sich

dabei übermäßig zu belasten. „E-Bike – Fahren mit Rückenwind“,

heißt die Lösung. Ergonomie sowie eine einfache Bedienbarkeit

spielen dabei genauso eine wichtige Rolle. Schöne

Modelle und viel Innovation sind im Bikehouse erhältlich.

Beispielsweise von den Firmen Flyer, Kettler, Cannondale,

Diamant oder Falter.

Für weitere Fragen steht Ihnen das Bikehouse als E-Bike

Kompetenz-Center gern zur Verfügung. Probefahrten, Vermessungen

und individuelle Radeinstellungen sind jederzeit

möglich. Lassen Sie sich vom Bikehouse-Team beraten, welches

Fahrrad am besten zu Ihnen passt und was im Radbereich

alles möglich ist. Auch Fahrradzubehör, Bekleidung und

Werkstattserviceleistungen werden angeboten.

Web: www.bikehouse.eu

Anzeige

Kontakt: Thilo Scheibe

Telefon: 03578/302 366

E-Mail: thilo@bikehouse.eu

Öffnungszeiten: Mo – Fr: 9 – 18.30 Uhr; Do: 9 – 20 Uhr;

Sa: 9 – 13 Uhr

Elektroräder unterstützen den Fahrer während der Trittbewegung

und helfen ihm so, ohne übermäßige Belastung zu

pedalieren. Je nach Modell befindet sich der Motor in der

Hinterradnabe, in der Vorderradnabe oder im Bereich am

Tretlager. Motoren gibt es von Bosch, Panasonic, BionX und

TranzX. Heutzutage liegt der Standard bei 36 V Motoren. Entscheiden

Sie zwischen den Modellen mit einer Unterstützungen

bis 25 km/h oder mit bis zu 45 km/h. Auch im Bereich

der Lithium-Ionen-Akkus gibt es Unterschiede. Die Leistung

reicht von 8 Ah bis 14 Ah. Die Reichweite (30 – 150 km) ist

abhängig vom Einsatzgebiet sowie Motor- und Akkuleistung.

12


Informationsbroschüre

6. Information und Beratung

Diese Übersicht soll es Ihnen erleichtern, bei dem großen

Umfang der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen und

der Vielzahl der sozialen Leistungen, Dienste und Einrichtungen

herauszufinden, wofür und durch wen Sie Hilfe, Beratung

und Information zu Ihren Fragen und Problemen in

Kamenz und Umgebung erhalten können.

6.1 Informations- und Beratungsstellen der Stadtverwaltung

und des Landratsamtes

Sozialamt Bautzen – Standort Kamenz

Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII – Sozialhilfe und

Grundsicherung

Das Gesetz unterscheidet verschiedene Arten der Sozialhilfe:

› Hilfe zum Lebensunterhalt für erwerbsunfähige Bedürftige,

die sonst keine Leistungen erhalten,

› Hilfen in besonderen Lebenssituationen,

› Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung

Besucheradresse: Macherstraße 57, Zimmer 308

Öffnungszeiten:

Montag: 8:30 Uhr – 13:00 Uhr

Dienstag: 8:30 Uhr – 18:00 Uhr

Mittwoch: geschlossen

Donnerstag: 8:30 Uhr – 18:00 Uhr

Freitag: 8:30 Uhr – 13:00 Uhr

Sprechzeiten Dienstag und Donnerstag im Fachamt

Hilfe zur Pflege

Besucheradresse: Macherstraße 61

Ansprechpartner: Annegret Eckart

Telefon: 03578 7871-50118

Hilfe zur Pflege, stationäre und häusliche Pflege

Ansprechpartner: Doreen Weise

Telefon: 03578/78 71-501 21

Hilfe zur Pflege, stationäre und häusliche Pflege

Ansprechpartner: Kristin Dargel

Telefon: 03578/78 71-201 22

Sozialhilfe ist eine Hilfe, auf die derjenige, der in Not geraten

ist, einen Rechtsanspruch hat. Das muss im Einzelfall geprüft

werden.

Bürgerservice – Allgemeine Beratung

Stadtverwaltung Kamenz, Rathaus

Postadresse:

Postfach 1149, 01911 Kamenz

Hausanschrift:

Markt 1, 01917 Kamenz

Telefon Zentrale:

Tel. 03578/379 0

Fax 03578/379 299

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Kamenz:

Für alle Sachgebiete der Dezernate 1 (Service und Finanzen

einschließlich des Einwohnermelde- und Gewerbewesens)

und 2 (Stadtentwicklung und Soziales) gelten folgende

Sprechzeiten:

Montag: 9.00 – 12.00 Uhr

Dienstag: 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 18.00 Uhr

Mittwoch: keine öffentliche Sprechzeit

Donnerstag: 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr

Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr.

stadtverwaltung@kamenz.de

www.kamenz.de

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Seniorenratgeber Kamenz

Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde Schönteichen

Die Stadt Kamenz übernimmt in Anlehnung an den Aufgabenverteilungsplan

der Stadtverwaltung Kamenz (§§7 und

8 SächsKomZG) die Erledigung aller Verwaltungsaufgaben

nach Weisung durch die Gemeinde Schönteichen. Ausgenommen

sind dabei folgende Aufgaben:

› Abwasserbeseitigung

› Protokolldienst bei Gemeinderatssitzungen

› Sekretariatsaufgaben für den Bürgermeister

Sie erreichen die Gemeindeverwaltung Schönteichen unter:

Gemeinde Schönteichen

Schulstr. 11, OT Biehla

01920 Schönteichen

Telefon: 03578/385 10

Fax: 03578/385 116

gemeinde@schoenteichen.de

www.schoenteichen.de

Landratsamt Bautzen

Bürgeramt in Kamenz

Besucheradresse:

01719 Kamenz, Macherstraße 55

Ansprechpartnerin: Marion Günther

Telefon: 03578/78 71-115 11

03587/78 71-0

Fax: 03591/52 51-103 79

E-Mail: buergeraemter@lra-bautzen.de

www.landkreis-bautzen.de

Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises

Frau H. Tröger

Besucheranschrift: 02625 Bautzen, Bahnhofstr.9

Tel.: 03591/5251-87600

E-Mail: gleichstellung@ira-bautzen.de

Behindertenbeauftragter

Herr M. Gesk

Besucheranschrift: 02625 Bautzen, Am Stadtwall 3

Tel.: 03591/3632815

Behindertenbeirat des Landkreises Bautzen

Postanschrift: Rothnaußlitzer Weg 4a, 01877 Demitz-Thumitz

Ansprechpartner: Fabian Löpelt

Telefon: 03594/251 440

Mobil: 0172/774 96 62

Fax: 0121/250 727 84 50

E-Mail:

berufsbetreuung-loepelt@web.de

Patientenfürsprecherin des Landkreises Bautzen

Ansprechpartnerin: Christina Richter

Telefon: 0173/9157954

Sprechzeiten in Kamenz:

Sozialtherapeutische Wohnstätte für chronisch kranke Menschen

„Eulenhof“, Franz-Mehring-Straße 1

jeden 1. Mittwoch im Monat, 15.00 bis 16.00 Uhr

Ausländerbeauftragte

Frau A. Pietak-Malinowska

Besucheranschrift: 02625 Bautzen, Bahnhofstr. 9

Telefon: 03591/52 51-877 00

E-Mail: auslaenderbeauftragte@lra-bautzen.de

Europabeauftragte

Postanschrift: Landratsamt Bautzen, Bahnhofstraße 9,

02625 Bautzen

Besucheradresse: Kamenz, Macherstraße 55

Ansprechpartnerin: Gritt Borrmann-Arndt

Telefon: 03578/78 71-840 02

Fax: 03578/78 70-840 02

14


Informationsbroschüre

E-Mail:

europa@lra-bautzen.de

Gesundheitsamt

Postanschrift: 02625 Bautzen, Bahnhofstr. 9

Besucheranschrift: 02625 Bautzen, Taucherstr. 23

Telefon: 03591/4741-530 00

E-Mail: ges-amt@lra-bautzen.de

Agentur für Arbeit

Nordstraße 33

Telefon: 03578/356 30

Fax: 03578/356 377

Jobcenter Bautzen, Außenstelle Kamenz

Garnisonsplatz 4

Telefon: 03578/787 146 100

BfA Bundesversicherungsanstalt für Angestellte

Macherstraße 53

Telefon: 03578/381 00

LVA Landesversicherungsanstalt Sachsen

Macherstraße 53

Telefon: 03578/381 00

6.2 Wohlfahrtsverbände, Hilfs- u.a. Organisationen

ASB Kreisverband Kamenz e.V.

Jesauer Straße 37 A, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/380 021

Arbeiterwohlfahrt KV Bautzen e.V.

Macherstr. 5, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/774 576

Deutsches Rotes Kreuz

Kreisverband Bautzen e.V.

Haydnstraße 6, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/382 80

Betreuungsverein Landkreis Kamenz

Heinrich-Heine-Straße 2, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/305 939

Diakonisches Werk der Ev.-Luth. Landeskirche

Sachsen im Kirchbezirk Kamenz e.V.

Fichtestraße 8, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/38 54-0

Sozialverband VdK – KV Bautzen

Beratungsstelle Kamenz

im Stadttheater

Pulsnitzer Str. 11, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/703 69 36

Fax: 03578/703 69 37

Sprechzeit: Dienstag von 8 Uhr bis 12 Uhr

und 14 Uhr bis 15.30 Uhr

Donnerstag von 12 Uhr bis 17 Uhr

Blinden- und Sehbehindertenverband

Kreisorganisation Kamenz – Beratungsstelle

Weststraße 1, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/315 594

Deutscher Bundeswehrverband e.V.

KERH Kamenz

Macherstraße 110, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/300 332

Caritasverband Oberlausitz e.V.

Haydnstr. 8, 01917 Kamenz‘‘

Telefon: 03578/37 43-0

15


Seniorenratgeber Kamenz

6.3 Malteser Krankenhaus Sankt Johannes Kamenz

Postanschrift: Nebelschützer Straße 40, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/786-0

Fax: 03578/786-115

E-Mail: krankenhaus.kamenz@malteser.de

Homepage: www.malteser-krankenhaus-stjohannes.de

6.4 Gesundheits- und Selbsthilfegruppen Kamenz

Frauenselbsthilfe nach Krebs LV Sachsen e.V.

01917 Kamenz, Blücherstraße 10

Telefon: 03578/312 000

Zielguppe: Betroffene Frauen, Männer u. deren Angehörige

Treff:

1x monatlich

SHGr „Von Frau zu Frau“

01917 Kamenz, Macherstraße 140 a

Telefon: 03578/385811

Zielgruppe: Frauen die allein sind bzw. sich allein fühlen,

Frauen mit depressiven Störungen

Treff:

Do: 16.00 – 18.00 Uhr

Telefon: 03578/325 340

Zielgruppe: Menschen mit psychischen Problemen

ILCO-Kamenz, Selbsthilfegruppe für Stomaträger u. Tumorkranke

01917 Kamenz, Macherstraße 55

Telefon: 03578/325 344

Zielgruppe: Tumorpatienten und deren Angehörige

Schuldnerberatung

Caritasverband Oberlausitz e.V. Beratungsstelle

Haydnstr. 8, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/37 43-20

Hospizdienst

Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst Kamenz

Haydnstr. 8, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/374 312

Rehabilitative Herz-Sportgruppe

01917 Kamenz, Macherstraße 144

Telefon: 03578/380 13 31

Zielgruppe: Alle Personen nach Herzinfarkt

SHGr verwitwete Eltern und verwitwete Ehepartner in

Deutschland e.V.

01917 Kamenz, Willy-Muhle-Straße 15

Telefon: 03578/316 873

Zielgruppe: Menschen, die durch den Tod Anderer trauern

Selbsthilfegruppe für psychisch Kranke

01917 Kamenz, Macherstraße 55

16


Informationsbroschüre

Foto: © Wikimedia Commons, TMg

17


Seniorenratgeber Kamenz

7. Sozialleistungen

und Hilfen

7.1 Ansprüche auf Leistungen der Pflegeversicherung

Wenn es allein nicht mehr geht, …

kommt der Anstoß zumeist vom Hausarzt, während eines

Krankenhausaufenthaltes oder von Angehörigen, Leistungen

von der Pflegeversicherung zu beantragen. Ob Pflegebedürftigkeit

vorliegt und damit Leistungen aus der gesetzlichen

Pflegeversicherung gewährt werden, wird durch den Medizinischen

Dienst der Krankenkassen (MDK) beurteilt.

Die Pflegestufen richten sich nach dem Grad der Hilfebedürftigkeit

bei den täglichen Verrichtungen. Wichtig zu wissen ist,

dass die Pflegeversicherung nur einen Teil der notwendigen

Pflegeleistungen finanziert (ein Vergleich mit einer Teilkaskoversicherung

bietet sich an).

Der Zeitaufwand bei der täglichen Hilfe muss mindestens betragen:

› in der Pflegestufe I 90 Minuten

› in der Pflegestufe II 3 Stunden

› in der Pflegestufe III 5 Stunden

Gleichzeitig mit der Beurteilung der Pflegebedürftigkeit wird

auch empfohlen, ob eine häusliche Pflegeversorgung möglich

oder eine stationäre notwendig ist.

Die Pflege in der Familie ist abhängig davon, ob Sachleistungen

von Pflegediensten in Anspruch genommen werden.

Übernehmen Angehörige die Pflege, erhält der Pflegebedürftige

Pflegegeld. Werden Pflegeleistungen von Pflegediensten

erbracht, werden diese Sachleistungen erstattet:

Pflegegeld Sachleistungen

Pflegestufe I 235 € 450 €

Pflegestufe II 440 € 1100 €

Pflegestufe III 700 € 1550 €

Eine Kombination zwischen Pflegegeld und Sachleistungen

ist möglich.

Um pflegende Angehörige zu unterstützen:

› werden Pflegekurse unentgeltlich angeboten,

› werden für die Pflegepersonen Versicherungsbeiträge bezahlt,

› müssen viertel- oder halbjährlich unentgeltliche Beratungen

durch eine Pflegeeinrichtung in Anspruch genommen

werden,

› kann nach 6 Monaten Pflege für 4 Wochen im Jahr Verhinderungspflege

bis zu 1550 € abgerufen werden,

› kann bei Erfordernis für 4 Wochen im Jahr Kurzeitpflege bis

zu 1550 € beantragt werden,

› haben Sie Anspruch auf die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln

bis zu 31 € monatlich und auf Pflegemittel mit einer

Zuzahlung bis zu 25 € pro Mittel,

› können Zuschüsse zur pflegegemäßen Veränderung der

Häuslichkeit bis zu 2555 € pro Maßnahme beantragt werden.

Überlegenswert ist auch die Inanspruchnahme einer Tagesoder

Nachtpflege. Das führt zu einer Erhöhung der Pflegeleistungen

auf das 1 ½-fache. Beispiel: In der Pflegestufe II

können bis zu 1650 € abgerufen werden. Eine Kombination

mit Pflegegeld oder Sachleistung ist möglich.

Gegenwärtig erhalten verwirrte oder an Demenz erkrankte

Menschen einen Betrag von 100 – 200 € monatlich zur Bezahlung

von Betreuungsleistungen. Auch dann, wenn sie

keine Pflegestufe haben. Ab 1.1.2013 gilt, dass Menschen

mit eingeschränkter Alltagskompetenz zusätzlich auch ohne

Pflegestufe ein Pflegegeld von 120 € erhalten oder Sachleistungen

bis zu 225 € abrufen können. Außerdem werden in

diesen Fällen Zulagen zur Pflege gezahlt, beispielsweise in

der Stufe I ein Pflegegeld von 70 € oder Sachleistungen von

205 €.

18


Informationsbroschüre

7.2 Pflegenetzwerk Landkreis Bautzen

Wir beantworten Ihre Fragen!

› Welche Voraussetzungen sind an eine Pflegeeinstufung geknüpft?

› Wie und wo beantrage ich eine Pflegestufe?

› Was können meine Angehörigen in der Pflege leisten?

› Ist die Einbeziehung eines Pflegedienstes ratsam?

› Wird eine Aufnahme in ein Pflegeheim notwendig?

› Was kostet eine Pflege zu Hause oder im Heim?

› Welche Pflegeangebote gibt es und wo finde ich die entsprechenden

Anbieter?

› Verwirrte Angehörige – wo gibt es spezielle Angebote für

Menschen mit Demenz?

› Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um einen

Anspruch auf Hilfsmittel zu haben?

Wir informieren und geben Auskunft zu:

› Fragen rund um die gesetzliche Pflegeangebote- den gesetzlichen

Grundlagen

› den unterschiedlichen sozialen Leistungsformen

› den unterschiedlichen Wohnformen im Alter und bei Pflegebedürftigkeit

› niederschwelligen und ehrenamtlichen Angeboten

Wir unterstützen Sie:

› bei Antragstellungen

› Suche nach kurzfristig notwendigen Hilfsangeboten

› Vermittlung an andere Partner im Netzwerk

Ihre Ansprechpartner:

AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen

Filiale Kamenz

Macherstr. 51, 01917 Kamenz

Telefon: 0180/247 10 00

Fax: 0180/502 650 99 65

Web:

www.aok.de

BARMER GEK Kundencenter

Zur Schule 4, 01917 Kamenz

Telefon: 0800/332 060 226 300

Fax: 01850/022 63 49

DAK-Gesundheit Servicezentrum Kamenz

Weststr. 22, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/784 080

Fax: 03578/784 087 140

Web:

www.dak.de

Heilpraxis

für Physiotherapie GbR

Linda Kleditsch

Anja Köhn

Zsuzsanna Scharsach

Jesauer Str. 5 (Einfahrt Saarstraße nach NORMA)

01917 Kamenz

Tel.: 03578/35 32 326

Fax: 03578/ 35 32 328

Mail: heilpraxispt@aol.de

Veranstaltungs- & Betreuungsservice

für Senioren und Menschen mit Behinderungen

Christina Vetter

Tel./Fax: 03578/30 30 88

Handy: 0151/129 074 45

E-Mail: christina-v.58@web.de

• Veranstaltungsangebote

• Betreuungsdienste • Alltagsgestaltung

• Hauswirtschaftliche Betreuung

• Hausmeistertätigkeiten

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Seniorenratgeber Kamenz

IKK classic , Gesch. St. Kamenz

Macherstr. 53, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/301 155

Fax: 03578/301 447

Web:

www.ikk-classic.de

Knappschaft Krankenkasse

Oststr. 2, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/783404

Hauswirtschafts- und Betreuungsservice

Frau Martina Schmidt

Haberkornstraße 6, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/785 553

Fax: 03578/342 529

Mobil: 0151/170 391 17

7.3 Entlastung und Hilfe zu Hause

Das Leistungsspektrum aller Wohlfahrtsverbände und Einrichtungen

ist in diesem Bereich sehr groß und vielschichtig

aufgestellt. Es umfasst oft Catering, Wirtschaftsdienste,

Gebäudereinigung, Hausmeisterdienste, Behindertenfahrdienst,

Fahrdienst und auch Mietwagenbetrieb (mit Fahrer).

Um genaue Auskunft zu erhalten, ist es zweckmäßig, sich direkt

an sie zu wenden.

Essen auf Rädern

Therapie- & Pflegezentrum Westlausitz

Oststr. 13, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/309 97 27

ASB-Sozialstation

Garnisonsplatz 2, 01917 Kamenz

Telefon: 03578/309 39-11

Primus Service GmbH

c/o Malteser Krankenhaus St. Johannes

Nebelschützer Str. 40, 01917 Kamenz

E-Mail: mail@primus-service.de

Dipl. Stom. Birgit Klotz

Zahnärztin

Dipl. - Med. Sigrid Schlüter-Becker

Zahnärztin

Zahnarztpraxis

Rosa-Luxemburg-Straße 11

01917 Kamenz

Telefon (03578) 30 41 16

Montag & Mittwoch

Dienstag & Donnerstag

Freitag

07.30 Uhr - 12.00 Uhr & 14.00 Uhr - 18.00 Uhr

07.30 Uhr - 12.00 Uhr & 14.00 Uhr - 19.00 Uhr

07.30 Uhr - 12.00 Uhr

20


Informationsbroschüre

Apotheke am Forst

Inh. Andrea Franke

Willy-Muhle-Str. 32

01917 Kamenz

Telefon: 31 80 20

Fax: 31 80 21

Bestellservice: 0800 31 80 200

Foto: © Media Light

www.apotheke-am-forst-kamenz.de

Werkzeugfachhandel

J S

Jürgens Shop

Werkzeug und mehr ...

Inhaber Jürgen Schulze

Hoyerswerdaer Straße 44

01917 Kamenz

Telefon (03578) 37 36 608

www.juergens-shop.com

E-Mail: juergens-shop@web.de

Hommel‘s

Elektro-Hausgeräte-Center

Kundendienst und Fachgeschäft für

• Waschgeräte

• Kühlgeräte

• Herde

01917 Kamenz

Hoyerswerdaer Straße 59

• Geschirrspüler

• Kleingeräte

• Mikrowellen

Tel. (03578) 30 36 66

Fax (03578) 30 36 60

21


Seniorenratgeber Kamenz

8. Wohnen im Alter

8.1 Sicher und unbeschwert wohnen im Alter

Wenn das Treppensteigen beschwerlicher wird und sich gesundheitliche

Einschränkungen bemerkbar machen, wird es

Zeit, einige Jahre voraus zu denken. Wie möchte ich leben,

wenn sich vom Einkauf bis zur Hausarbeit immer mehr Hürden

auftun oder wenn nach dem Tod des Partners die Einsamkeit

droht. Auch wer eigentlich nicht umziehen will, sollte

sich rechtzeitig umschauen, welche Wohnmöglichkeiten

für Senioren in Kamenz und Umgebung möglich sind.

Die bisherige Miet- oder Eigentumswohnung oder das eigene

Haus ermöglichen eine weitgehend selbstständige Haushaltsführung.

Diese kann durch ambulante Dienste mit hauswirtschaftlicher

Hilfe, Pflege- und Betreuungsleistungen,

Essen auf Rädern unterstützt werden. Außerdem besteht die

Möglichkeit, mit finanzieller Unterstützung der Pflegeversicherung

Wohnungsanpassungen vorzunehmen (Schwellen

entfernen, Haltegriffe anbringen, Bad umbauen).

Seniorenfreundliche Wohnungen werden durch den Bauherrn

den Bedürfnissen älterer Menschen angepasst:

› stufenloser Zugang zur Wohnung

› keine Schwellen

› Bad und Küche seniorengerecht

Bevor man sich allerdings zum Umzug entscheidet, sollte unbedingt

geprüft werden:

› Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

› Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung

› Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien

Seniorengerechte Wohnungen sind vom Neubau her an bestimmte

Normen gebunden, wie Barrierefreiheit, Notrufanlage,

Sozialstation in der Nähe.

Betreutes- oder Service-Wohnen ermöglicht die Vorstellung,

„wenn ich jemanden brauche, ist er rund um die Uhr da und

hilft mir“. Nach den Heimgesetzen sind solche Wohnformen

allerdings nur dann kein Heim, wenn die Bewohner die

pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung selbst frei

wählen können und nicht vertraglich beim Vermieter abrufen

müssen. Deshalb werden Wohngemeinschaften immer

interessanter. Hier leben Pflegebedürftige selbst organisiert

in einer Wohnung zusammen und kümmern sich in einer

Auftragsgebergemeinschaft selbst um ihre pflegerischen und

sonstigen Angelegenheiten. Diese Wohnform wird nach dem

1.1.2013 besonders gefördert:

› Absicherung des Organisationsaufwandes mit zusätzlich

200 € pro Pflegebedürftigen, beispielsweise für die Entlohnung

einer Hilfskraft.

› Förderung der Gründung von Wohngruppen mit bis zu

10 Tausend €.

› Zuschüsse für den Umbau von Wohnungen, wenn mehrere

Pflegebedürftige zusammen wohnen, mit 4 mal 2557 €,

d.h. 10228 €.

Als neue Wohnform stellen sich gegenwärtig Mehrgenerationenhäuser

dar, deren Bau von der Bundesregierung besonders

gefördert wird. Hier soll der alte Grundsatz „Jung hilft

Alt und umgekehrt“ wiederbelebt werden.

Beim Wohnen im Pflegeheim soll die bisherige überwiegende

„Rundum – Versorgung“ zunehmend durch kleinteilige,

individuelle Wohnformen ersetzt werden. Im Pflegeheim

der 4. Generation stehen deshalb Hausgemeinschaften im

Mittelpunkt, in denen 6 bis 8 Personen zusammen leben.

Häufig ist die Idee vom Leben um den „gemeinsamen Herd“

tragend.

Verfallen Sie deshalb nicht in Hektik und treffen Sie keine

übereilten Entscheidungen! Setzen Sie sich zunächst einmal

in Ruhe hin und prüfen Sie anhand einer auf Ihre Bedürfnisse

zugeschnittenen Checkliste, ob und wo Änderungen in der

22


Informationsbroschüre

eigenen Wohnung erforderlich sind, ob die Infrastruktur der

näheren Umgebung ein angenehmes Wohnen für die nächsten

Jahre möglich macht oder ob Ihre Probleme besser durch

einen Umzug lösbar sind.

8.2 Alten- und Pflegeheime

Caritasheim St. Georg

01917 Kamenz,Bernhardweg 2,

Telefon: 03578/350 60

Malteserstift St. Monika

01917 Kamenz, Christian-Weißmantel-Str. 27

Telefon: 03578/37 50

DRK Seniorenzentrum „Herbstsonne Kamenz

Altenpflegeheim

01917 Kamenz, Ulmenweg 2 – 8

Telefon: 03578/309 16 00

Wir freuen

uns auf Ihren

Besuch!

Seniorenfreundlich

Preiswert

Gut

Schornsteinfegermeisterbetrieb

Ihr Glücksbringer

Jürgen Brückner

Schornsteinfegermeister

Solarfachkraft/Energieberater (HWK)

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Telefon (03578) 30 46 06 • Funk (0172) 49 48 510 • Fax (03578) 78 47 405

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23


Seniorenratgeber Kamenz

8.3 Betreutes Wohnen

DRK KV Freital e.V. Betreutes Wohnen

01917 Kamenz, Ulmenweg 2 – 6,

Telefon: 03578/309 15 00

Christliches Sozialwerk gGmbH

Ambulant Betreutes Wohnen

01917 Kamenz, Haydnstr. 8,

Telefon: 03578/788 729

Lebenshilfe e.V. Für Menschen mit geistiger Behinderung

01917 Kamenz, Feigstr. 21,

Tel.: 03578/302 089

Residenz Westlausitz „VergissMeinNicht“

01917 Kamenz, Nebelschützerstr. 11,

Tel.: 03578/787 707

Wir helfen

hier und jetzt.

Arbeiter-Samariter-Bund

Arbeiter-Samariter-Bund

Kreisverband Kamenz e.V.

Fahrdienste für Senioren und Behinderte

Seniorenclubs

Jesauer Straße 37a • 01917 Kamenz

Tel.: 03578 38 00 21 • Fax: 03578 38 00 40

Internet: www.asb-kamenz.de

8.4 Ambulante Pflegedienste

Caritas-Sozialstation Bautzen – Kamenz

01917 Kamenz, Haydnstr. 8,

Telefon: 03578/374 310

Kranken- und Altenpflege

Kerstin Häußler & Mitarbeiter

01917 Kamenz, Haberkornstr. 2,

Telefon: 03578/301 785

Malteser Ambulanter Pflegedienst

01917 Räckelwitz, Michael-Hornik-Str. 1,

Telefon: 035796/944 33

Therapie- und Pflegezentrum Westlausitz

NL Pflegezentrum GmbH & Co. KG

01917 Kamenz, Oststr. 13,

Telefon: 03578/309 97 27

ASB Arbeiter-Samariter-Bund Dresden &

Kamenz gGmbH, Sozialstation

01917 Kamenz, Garnisionsplatz 2,

Telefon: 03578/309 39 11

Diakonie Kamenz Pflegedienst

01917 Kamenz, Fichtestr. 8,

Telefon: 03578/385 40

24


Informationsbroschüre

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Mo: 10.30–14.00 Uhr

Di: 10.30–14.00 Uhr und 16.00–18.00 Uhr

Mi/Do: 10.30–14.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Foto: © Media Light

25


Seniorenratgeber Kamenz

9. Sicherheit und Ordnung

9.1 Wachsamkeit und Vorsicht

Aufgrund ihrer Lebenserfahrung sind ältere Menschen oft

besonders sicherheitsbewusst, dennoch haben sie häufig

das Gefühl, der scheinbar allgegenwärtigen Kriminalität hilflos

gegenüberzustehen.

Schnelle Unterschrift, lange Reue – Finger weg von Haustürgeschäften!

Ob in Ihrer Privatwohnung, bei Freizeitveranstaltungen, einer

Kaffeefahrt oder auf der Straße – bei unterschiedlichsten

Gelegenheiten können Sie durch Fremde dazu gebracht

werden, eine geschäftliche Erklärung abzugeben. In solchen

Fällen spricht man von „Haustürgeschäften“.

Geschäfte, auch Versicherungen, die auf solche Weise zustande

kommen, können Sie innerhalb von 14 Tagen schriftlich

per Einschreiben mit Rückschein widerrufen. Das geht

immer ohne Angabe von Gründen und gilt auch für Verträge

über Ratenkauf und Ratenlieferung (z. B. Zeitschriften-Abonnements),

Werk- und Dienstleistungen, Ehevermittlung oder

Handwerkerleistungen.

Tipps Ihrer Polizei:

› Lassen Sie sich zu einer vertraglichen Unterschrift niemals

drängen! Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht verstanden

haben.

› Achten Sie bei Haustürgeschäften auf das korrekte Datum

und die Unterschriften!

› Fordern Sie eine Durchschrift, auf der Name und Anschrift

des Vertragspartners deutlich lesbar sind.

› Wenn Sie von einem Geschäft zurücktreten möchten, schicken

Sie Ihren schriftlichen Widerruf immer per Einschreiben

mit Rückschein.

Auch bei Kaffeefahrten bekommen Sie nichts geschenkt!

Bei der „Möglichkeit zur Teilnahme an einer Werbeveranstaltung“

geht es nur ums Geschäft und damit um Ihr Geld.

Karikatur: Herr Westphal

Sollten Sie vielleicht über das günstige Angebot im Briefkasten

mit Busreise, Essen, Kaffee, Kuchen, Unterhaltung und

Geschenke und alles für ein paar Euro freuen, mit billigen

Ausflügen haben solche Einladungen jedoch nichts zu tun.

Tipps Ihrer Polizei:

› Auf einer Kaffeefahrt sind Sie zu einer Bestellung oder einem

Kauf nicht verpflichtet.

› Kaufverträge, die Sie auf Kaffeefahrten oder ähnlichen Veranstaltungen

abgeschlossen haben, können Sie innerhalb

von 14 Tagen schriftlich – am sichersten per Einschreiben

mit Rückschein widerrufen.

› Achten Sie bei Verträgen auf Datum und Unterschriften.

Gefahren im Internet: Vorsicht beim Online-Kauf!

Längst haben Kriminelle den Handel im Internet, den sogenannten

E-Commerce, für ihre betrügerischen Machenschaf-

26


Informationsbroschüre

ten entdeckt.

Tipps Ihrer Polizei:

› Wählen Sie sichere Passwörter und geben Sie diese niemals

an Dritte weiter.

› Achten Sie auf technische Sicherheit bei der Datenübertragung.

› Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters.

› Prüfen Sie Artikelbeschreibung sowie Versand- und Lieferbedingungen.

› Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden. Dazu gehören beispielsweise

die Zahlung per Rechnung und der Bankeinzug.

› Achten Sie auf Ihr Widerrufsrecht bei gewerblichen Anbietern.

› Schützen Sie sich vor gefälschten E-Mails (Phishing).

Auf gute Nachbarschaft: Achten Sie auf Ihre Nächsten!

Nachbarschaftshilfe trägt wesentlich dazu bei, die Pläne von

Ganoven zu durchkreuzen. Augen und Ohren offen halten,

wenn die Nachbarn nebenan abwesend sind. Ihren Briefkasten

während der Abwesenheit zu leeren und grundsätzlich

lieber einmal mehr nachzuschauen, wenn einem etwas

merkwürdig vorkommt.

Tipps Ihrer Polizei:

› Wenn Ihre Nachbarn in Urlaub fahren wollen: Bieten Sie

ihnen an, ihre Wohnung oder ihr Haus bewohnt aussehen

zu lassen.

› Tauschen Sie mit Nachbarn Telefonnummern, erreichbare

Adressen bei Abwesenheit.

› Halten Sie bei Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch

tagsüber geschlossen.

› Schließen Sie Keller- und Bodentüren regelmäßig ab.

Tricks an der Haustür: Vorsicht, wenn Fremde läuten!

Tricktäter setzen auf Ihre Hilfsbereitschaft. Bleiben Sie im

Zweifel aber lieber misstrauisch.

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Seniorenratgeber Kamenz

Tipps Ihrer Polizei:

› Vergewissern Sie sich vor dem Öffnen, wer zu Ihnen will:

Schauen Sie durch den Türspion oder aus dem Fenster, benutzen

Sie die Türsprechanlage.

› Öffnen Sie Ihre Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre.

› Bestellen Sie den Besucher zu einem späteren Termin,

wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

› Bieten Sie bei einer angeblichen Notlage an, selbst nach Hilfe

zu telefonieren oder das Gewünschte (Schreibzeug, Glas

Wasser) hinauszureichen. Lassen Sie dabei stets Ihre Tür

durch eine Türsperre gesichert.

› Lassen Sie nur Handwerker ein, die Sie selbst bestellt haben

oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden.

› Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen einen Dienstausweis,

prüfen Sie ihn sorgfältig

Rufen Sie im Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche

Amtsperson kommt. Lassen Sie dabei Ihre Tür versperrt.

Enkeltrick: Bleiben Sie bei falschen Bekannten misstrauisch!

Mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht“ oder ähnliche

Formulierungen rufen die Betrüger bei Ihnen an, geben sich

als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten

kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass

oder eine Notlage vorgetäuscht. Sobald Sie sich bereit

erklären, wird ein Bote angekündigt, der sich dann mit einem

zuvor vereinbarten Kennwort ausweist und das Geld abholt.

Tipps Ihrer Polizei:

› Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon

als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche

nicht erkennen.

› Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen

Verhältnissen preis.

› Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

› Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme

verdächtig erscheint.

Achtung Taschendiebe!

Taschendiebe setzen gerne Tricks ein. Diese reichen von einer

„versehentlichen“ Rempelei im Gedränge über die Bitte

um Auskunft bis zur vorgespielten Hilfsbereitschaft.

Tipps Ihrer Polizei:

› Führen Sie keine größeren Geldbeträge mit sich.

› Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer

dicht am Körper.

› Transportieren Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche verschlossen

unter dem Arm oder vor sich mit dem Verschluss

zum Körper.

› Tragen Sie Ihr Portemonnais in einer verschlossenen, körpernahen

Innentasche.

› Begleitung bietet Ihnen guten Schutz.

› Leisten Sie bei Raub keinen Widerstand. Ihre Gesundheit ist

wichtiger als Ihre Tasche.

› Lassen Sie bei einem Diebstahl Ihrer Geldbörse sofort die

Kreditkarte sperren. Die entsprechenden Telefonnummern

können Sie bei jeder Polizeidienststelle erfragen.

Eine ausführliche Erläuterung der angewandten Tricks von

Dieben und Betrügern sowie die entsprechenden Hinweise

für einen wirksamen Schutz vor ihnen finden Sie in den

Quellen: Broschüre und Faltblatt „Der goldene Herbst“ – Sicherheitstipps

für Senioren unter www.polizei-beratung.de/

medienangebot/details

Nutzen Sie die Empfehlungen der Polizei für Ihre Sicherheit.

Sie steht Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Als unmittelbare Ansprechpartner steht Ihnen die Polizeiliche

Beratungsstelle Bautzen, Taucherstraße 38, 02625 Bautzen

Sachsen, Tel: (0 35 91) 356251 oder das Polizeirevier Kamenz,

Poststraße 4, Tel: 03578/352213 zur Verfügung.

Im Fall eines Einbruchs, Diebstahls, Betrugs oder sonstiger

krimineller Handlungen wählen Sie sofort die polizeiliche

Notrufnummer 110!

28


Informationsbroschüre

9.2 Wichtige Rufnummern: Verbraucherschutzzentrale Beratung 0900/797 777

(1,24 € je Min. aus dem dt. Festnetz)

Feuerwehr und Rettungsdienst 112 Tierärztlicher Notdienst (Auskunft) 0900/110 04 35

Polizei 110 (gebührenpflichtig)

Polizeirevier Kamenz 03578/352-0

Krankentransport und

Kassenärztlicher Notfalldienst 03571/19222

Mein Hausarzt


EWAG Bereitschaftsdienst 03578/377377

Sorgentelefon 0800/111 01 11

Telefon-Seelsorge 0800/111 02 22

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ENSO- Störungsrufnummer Strom 0180/278 79 02

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Seniorenratgeber Kamenz

10. Was Sie sonst noch

wissen sollten

10.1 Dokumentenmappe und Notfallkoffer

Für wichtige Unterlagen, auf die man im Notfall oder zur

Regelung von Behördenangelegenheiten sofortigen Zugriff

haben muss, empfiehlt es sich, eine Dokumentenmappe anzulegen.

Die nächsten Verwandten oder andere Vertrauenspersonen

sollten den Aufbewahrungsort dieser Dokumentenmappe

kennen.

Es sollten folgende Dokumente oder Kopien bzw. der Nachweis

ihrer Aufbewahrung enthalten sein:

› Wichtige Telefonnummern und Adressen

› Liste der aktuellen Medikamenteneinnahme

› Notfall-Ausweise, Organspende-Ausweis, Kopie Personalausweis,

Kopie Krankenversicherungskarte

› Im Notfall zu benachrichtigende Personen

› Geburtsurkunde/Stammbuch/Heiratsurkunde/Scheidungsurkunde

› Testament in häuslicher Aufbewahrung oder beim örtlichen

Nachlassgericht

› Vorsorgevollmacht/Betreuungsverfügung, Patientenverfügung

› Versicherungsunterlagen mit Name und Anschrift der Versicherungen

› Steuerunterlagen

› Bankunterlagen/Bankvollmacht/Verträge

› Wertpapiere und Sparbücher

› Verbindlichkeiten

› Rentenbescheide und Anpassungsbescheide

› Das Grundbuchauszug bei Haus- oder Eigentumswohnungsbesitz

› Hausverwaltung/Mietvertrag

› Zeitungen/Zeitschriften/Radio/Fernsehen/Telefon/Mobil

› Bestehende Mitgliedschaften

(kein Anspruch auf Vollständigkeit)

Die nachfolgenden Gegenstände/Unterlagen sollten sich für

den Notfall in der Wohnung an einem festgelegten Platz in

einem Koffer oder einer Tasche befinden:

› Liste und Dosierung der Medikamente

› Vorsorgevollmacht/Betreuungsverfügung, Patientenverfügung

› Kopien von Personalausweis, Organspende-Ausweis, Krankenversicherungskarte,

Impfpass, Blutspendepass, Röntgenpass,

Allergiepass und sonstigen Notfallausweisen. Die

Originale sollten Sie immer mit sich führen.

› Wasch- und Rasierzeug

› Morgenrock/Bademantel

› Unterwäsche, Strümpfe, Schlafanzug

› Haus- oder Jogginganzug, Hausschuhe

› Ersatzbrille, Ersatzwohnungsschlüssel

› Kopie der Telefonliste und Adressen aus der Dokumentenmappe

› Im Notfall zu benachrichtigende Personen

› Briefpapier, Briefmarken, Briefumschlag, etwas Bargeld

› Weiter Dinge des persönlichen Bedarfs

Hinweis: Der Inhalt der Dokumentenmappe und des Notfallkoffers

sollte regelmäßig kontrolliert und aktualisiert werden.

10.2 Friedensrichter für Kamenz, Schönteichen und Elstra

Friedensrichter: Jens-Uwe Madlung

Stellvertreterin: Carmen Kutsche

Postanschrift:

Stadtverwaltung Kamenz

Schiedsstelle

Markt 1, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/379 121

E-Mail: jens-uwe.madlung@friedensrichter.de

30


Informationsbroschüre

10.3 Beratungshilfe in Rechtsfragen

Das Beratungshilfegesetz sichert Menschen mit niedrigem

Einkommen Rechtsberatung und Rechtsvertretung zu. Dafür

müssen die Betroffenen nur einen kleinen Beitrag selbst aufbringen.

Erste Anlaufstelle sind die Amtsgerichte. Bestimmte

Interessenverbände unterhalten für ihre Mitglieder Rechtsauskunftsstellen.

Amtsgericht Kamenz, Macherstraße 49

Tel. 03578/338100, Fax 03578/338013

10.4 Der Sterbefall

Die nächsten Angehörigen der oder des Verstorbenen beziehungsweise

die Sorgeberechtigten müssen beim Tod zu

Hause einen Arzt verständigen und sich von ihm einen Totenschein

ausstellen lassen. Dann muss ein Bestattungsunternehmen

informiert werden, welches die weiteren Formalitäten

abwickelt.

Verantwortlich sind dafür in gesetzlich festgelegter Reihenfolge:

› Ehepartnerin/Ehepartner oder Lebenspartnerin/Lebenspartner

einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft

› die volljährigen Kinder

› die Eltern

› die volljährigen Geschwister

› Partnerin/Partner einer auf Dauer angelegten nichtehelichen

Lebensgemeinschaft

› sonstige Sorgeberechtigte

› die Großeltern

› die volljährigen Enkelkinder

› sonstige Verwandte bis zum 3. Grade

Anzeige des Sterbefalls

Die Anzeige erfolgt beim zuständigen Standesamt. Die Anzeige

muss spätestens am dritten Werktag nach dem Todestag

erfolgen. Der Sterbefall muss grundsätzlich persönlich angezeigt

werden. Haben Sie als anzeigepflichtige Person ein Bestattungsunternehmen

mit der Bestattung beauftragt, wird

dieses alle Formalitäten erledigen.

Erforderliche Unterlagen zur Ausstellung der Sterbeurkunde:

› Personalausweis oder Reisepass der oder des Verstorbenen

› Personalausweis oder Reisepass der Person, die den Sterbefall

anzeigt

› ärztliche Todesbescheinigung

31


Seniorenratgeber Kamenz

› Name und Anschrift der Kinder

Zusätzlich zu diesen Unterlagen werden gefordert:

› bei ledigen Verstorbenen: Geburtsurkunde, bei verheirateten

Verstorbenen: Eheurkunde

› bei Verstorbenen, die in Eingetragener Lebenspartnerschaft

lebten: Lebenspartnerschaftsurkunde

› bei geschiedenen Verstorbenen: Eheurkunde und rechtskräftiges

Scheidungsurteil

› bei verwitweten Verstorbenen: Eheurkunde und Sterbeurkunde

des früheren Ehepartners

Checkliste Bestattung

Was zu tun ist, was Sie beachten müssen und woran Sie im

Vorfeld beziehungsweise nach einer Bestattung denken sollten,

ist im Folgenden anhand einer Liste aufgeführt.

› Auswahl eines Sarges/einer Urne

› Bestattungstermin vereinbaren

› Trauerfeier organisieren

› Pfarrer/Trauerredner bestellen

› Traueranzeigen in Zeitungen

› Grabstelle anfordern, Grabpflege vertraglich regeln

Nach der Bestattung sind einige rechtliche Bestimmungen zu

beachten. So sollten von der verstorbenen Person eingegangene

Verträge und Verpflichtungen gelöst oder gegebenenfalls

geändert werden.

› vorhandene Testamente des Verstorbenen beim Nachlassgericht/Amtsgericht

abgeben, Nachlass-Sicherstellung, Testamentseröffnung

› gegebenenfalls Erbschein ausstellen lassen (Nachlassgericht/Amtsgericht,

das auch darüber berät, ob die Ausstellung

in Ihrem Fall sinnvoll ist)

› Meldung bei der Rentenstelle/beim Arbeitgeber

› Abmeldung oder Ummeldung von Kraftfahrzeugen (auch

Anhänger)

› Auflösung von Versicherungen (zum Beispiel Sozial-, Rentenversicherung,

Haftpflicht, Hausrat, Kfz, Lebensversicherung)

› Antrag auf Rentenfortzahlung an den Ehepartner (Sterbevierteljahr)

› Versicherungsansprüche bei Krankenkasse, Lebens- oder

Sterbegeldversicherungen geltend machen

› Kündigung oder Weiterführung von Mietverträgen

› Auflösung von Konten und (Dauer-)Aufträgen bei Geldinstituten

› Widerruf von Einzugsermächtigungen

› Änderung/Einlösung von Sparverträgen

› Abmeldung von Rundfunk- und Fernsehgeräten (GEZ und

private)

› Abmeldung des Gas- und Strombezuges

› Abmeldung des Telefons (Mobiltelefon, Privatnetzanbieter)

› Auflösung von Mitgliedschaften bei Vereinen, Organisationen,

Gewerkschaften

› Abbestellung von Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften

› Benachrichtigung der Kirche/Religionsgemeinschaft

› Benachrichtigung von behandelnden Ärzten

› Benachrichtigung des Finanzamts

› Postnachsendeauftrag an Erben/Bevollmächtigte

Das Bestattungsinstitut Ihres Vertrauens hilft Ihnen bei allen

auftretenden Fragen.

(Quellen: www.dresden.de/de/02/or/lebenslagen/sterbefall.php und

www.amt24.sachsen.de/ZFinder/lebenslagen.do (gekürzte Fassung))

32


Informationsbroschüre

10.5 Das Testament

Im Falle des Todes ist schließlich auch der persönliche Nachlass

zu klären. Was geschieht mit dem Vermögen oder auch

mit eventuellen Schulden? Der Erbe tritt die Nachfolge für

beide an.

Die nachstehenden Erläuterungen sind als allgemeine Hinweise

zu verstehen.

Mit dem Testament wird sichergestellt, dass bei der Aufteilung

des Nachlasses nach den Wünschen des Verstorbenen

verfahren wird. Testamente müssen entweder zur Niederschrift

bei einem Notar erstellt oder eigenhändig geschrieben

werden. Bewährt hat sich dabei:

Gemeinsames Testament von Ehegatten

Das Gesetz ermöglicht es, Ehegatten ein gemeinschaftliches

Testament, das für den Tod eines jeden Ehegatten gilt, entweder

in öffentlicher oder eigenhändiger Form zu verfassen.

Es reicht aus, wenn ein Ehegatte das Testament eigenhändig

niederschreibt und beide Eheleute mit Vor- und Zunamen

unterschreiben.

Testament

Wir, die Eheleute Hans Muster und Franziska Muster, geb. Mustermann

wohnhaft Musterstraße 3 in 99999 Musterstadt, verheiratet

seit dem 00.00.1900 und im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft

lebend, bestimmen unseren letzten Willen wie folgt.

Wir setzen uns gegenseitig zu alleinigen Erben ein. Nach dem Tod des

am längsten Lebenden von uns beiden soll der beiderseitige Nachlass

an unsere gemeinsamen Kinder Johann Muster und Franziska Hauser,

geb. Muster, zu gleichen Teilen fallen.

Sie sollen für den gesamten Nachlass nur die Erben des zuletzt Verstorbenen

von uns sein.

Sollte eines unserer Kinder vor dem Letzten von uns versterben, treten

dessen Kinder zu gleichen Teilen an eine Stelle. Dasjenige unserer

Kinder, das von den überlebenden Ehegatten aus dem Nachlass des

zuerst Verstorbenen von uns den Pflichtteil verlangt, soll nach dem Tod

des zuletzt Verstorbenen ebenfalls nur den Pflichtteil aus dem Nachlass

erhalten.

Musterstadt, den 00.00.2000

Hans Muster

Musterstadt, den 00.00.2000

Franziska Muster,

geb. Mustermann

Foto: © Media Light

Foto: © Media Light

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Seniorenratgeber Kamenz

10.6 Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung – rechtzeitig

daran denken

Irgendwann kommen vielleicht auch Sie in die Lage, Ihre Angelegenheiten

ganz oder teilweise nicht mehr selbst erledigen

zu können. Bevor eine Betreuungsperson vom Gericht

bestellt werden muss, können Sie durch eine sogenannte

Vorsorgevollmacht einen Familienangehörigen, Bekannten

oder einen sozialen Dienst Ihres Vertrauens bevollmächtigen,

Ihre Angelegenheiten zu regeln.

Beachten Sie: Im Ernstfall dürfen weder Ehepartner/Lebenspartner

noch Kinder automatisch für Sie Entscheidungen

treffen. Auch Sie benötigen eine Vorsorgevollmacht.

Wegen der weitreichenden Folgen sollten Sie sich aber vorab

beraten lassen.

Der Tipp der Deutschen Rentenversicherung: Das Bundesministerium

der Justiz hat unter dem Titel „Betreuungsrecht“

eine kostenlose Broschüre zum Thema Vorsorgevollmacht

herausgegeben. Zusätzlich zur Vorsorgevollmacht können

Sie eine Patientenverfügung erstellen. Auch hierzu wird eine

kostenlose Broschüre angeboten. Beide Broschüren stehen

mit allen notwendigen Vordrucken im Internet unter www.

bmj.bund.de zur Verfügung. Soweit Druckausgaben vorhanden

sind, können diese beim Publikationsversand der

Bundesregierung telefonisch unter 01805-778090 (14 Cent/

Minute / Festnetz) oder per E-Mail an publikationen@bundesregierung.de

bestellt werden.

10.7 Die Witwenrente

Foto: © iStockphoto, Kondoros Éva Katalin

Informationen zur Witwenrente

(Änderungen bei den Witwenrenten ab 2012)

Wie die Rentenversicherung informiert, erhalten Witwen/

Witwer – wie bisher auch – ab dem Jahre 2012 eine Witwenrente,

wenn der verstorbene Ehegatte die allgemeine Wartezeit

von fünf Jahren erfüllt oder bereits eine Rente bezogen

hat.

Die Ehe muss zum Zeitpunkt des Todes rechtsgültig bestanden

haben. Es darf kein Rentensplitting unter Ehegatten

durchgeführt worden sein.

Auf die allgemeine Wartezeit werden bestimmte Zeiten und

Zuschläge angerechnet.

Sie erhalten die „große“ Witwen-/Witwerrente, sofern Sie

› das 45. Lebensjahr vollendet haben oder

› ein waisenrentenberechtigtes Kind, welches das 18. Lebensjahr

noch nicht vollendet hat, erziehen oder

› für ein behindertes Kind sorgen oder

› vermindert erwerbsfähig sind.

Die Rente beträgt 55 % der Rente wegen voller Erwerbsmin-

34


Informationsbroschüre

derung des/der verstorbenen Versicherten.

Sind die genannten Voraussetzungen für die „große“ Witwenrente/Witwerrente

nicht erfüllt, so erhalten Sie eine

„kleine“ Witwen-/ Witwerrente. Diese Rente beträgt 25 %

der Rente wegen voller Erwerbsminderung des oder der verstorbenen

Versicherten.

Die Höhe der Witwenrente ist in den ersten drei Monaten

unabhängig davon ob es eine kleine oder eine große Witwenrente

ist, immer gleich. Sie wird in Höhe einer Versichertenrente

gezahlt. Man spricht auch vom Sterbevierteljahr.

Wichtige Änderungen schon ab 01. Januar 2002:

(Hinterbliebenenrecht wurde durch das Altersvermögensergänzungsgesetz

neu geordnet)

Für Ehepaare, die nach dem 31.12.2001 geheiratet haben

oder bei denen beide Partner am 01.01.2002 noch unter 40

Jahre alt waren, gibt es ein neues Hinterbliebenenrecht. Hat

die Ehe bis zum Tod des/der Versicherten weniger als ein

Jahr angedauert, ist ein Anspruch auf Witwen-/Witwerrente

nur möglich, wenn die Ehe nicht überwiegend aus Versorgungsgründen

geschlossen wurde. Die „große“ Witwen-/

Witwerrente beträgt 55 % der Rente wegen voller Erwerbsminderung

des oder der verstorbenen Versicherten.

Es kann aber ein dynamischer Zuschlag für Kindererziehung

zur Rente beantragt werden. Er entspricht z.B. bei einem

Kind und durchgehender mindestens dreijähriger Erziehung

zwei Entgeltpunkte: Das wären im Jahr 2007 monatlich 45,94

Euro in den neuen Bundesländern gewesen.

Die „kleine“ Witwenrente oder Witwerrente wird künftig nur

noch 24 Monate gezahlt.

Sofern allerdings der überlebende Ehegatte bzw. Lebenspartner

wieder heiratet oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft

eingeht, endet der Anspruch auf die Witwen-/Witwerrente.

Bei der „kleinen“ Witwenrente werden die bis zum

ursprünglichen Ende der Befristung zustehenden Beiträge

gezahlt. Bei der „großen“ Witwenrente wird das 24-fache

des Monatsbeitrages der Rente gezahlt.

Sollte die neue Ehe bzw. Lebenspartnerschaft wieder beendet

werden, besteht wiederum ein Anspruch auf die Hinterbliebenenrente.

Dies ist dann die Witwenrente bzw. Witwerrente

nach dem vorletzten Ehegatten.

Die Witwen-/Witwerrente muss, wie alle anderen Renten

auch, beantragt werden.

Weitere Änderungen ab 2012:

Analog zur Regelaltersgrenze erhöht sich auch die für den

Bezug der „großen“ Witwen-/Witwerrente maßgebende

Altersgrenze. Sie wird bei Todesfällen nach dem 31.12.2011

stufenweise vom 45. auf das 47. Lebensjahr angehoben. Für

Todesfälle ab 2029 gilt dann die Altersgrenze von 47 Jahren

für die „große“ Witwen-/Witwerrente.

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