Hallo Senioren Januar 2013

hallomuenster

Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Wohnen im Alter

01/2013

Wohnen

&Leben

Freizeit

&Reisen

Pflege

&Service

Senioren

2013

fit

&attraktiv

Der Langzeitratgeber mit vielen Tipps, Terminen und Anregungen für

Senioren und

deren Angehörige im Münsterland, mit Unterstützung der Seniorenvertretung Münster.

Schwerpunktthema:

Pflege

& Service

HALLO

Gesundheit

&Medizin

Essen

&Trinken

Trost

&Beistand

Mobilität

&Technik

Finanzen

&Versicherung


2

Inhaltsverzeichnis

Informationen, Termine und mehr Seite 2

Freude. Abwechslung und Zeit für sich Seite 3

Von Busfahren bis Volkshochschule Seite 4

Spiel, Satz, Spaß Seite 4

Im Netz unterwegs Seite 5

Informationen, Termine

und mehr

Willkommen im Internet

Foto:pixelio/S.Geissler

Alltagshelfer Seite 6

Schnelle Hilfe ohne Antrag Seite 6

Die Angst inWorte fassen Seite 10

Trübe Aussicht Seite 11

Wenn wir alt werden Seite 12

Medizinische Überwachung für zu Hause Seite 12

Wasser, Obst und viel Bewegung Seite 13

Im Ernstfall abgesichert nur im Doppelpack Seite 14

Pfelge, Leistungen und Ansprüche Seite 14

Verfügungen schaffen Sicherheit Seite 15

Für die Ewigkeit Seite 15

Wir wünschen gute Unterhaltung mit dieser Lektüre.

Von Sebastian Rohling

Sich vernetzen, wissen waslos

ist und sich regelmäßig austauschen.

Dafür bietet das

Internet dieideale Plattform

–auch für Senioren und alle,

die sich für die Themen der

älteren Generation interessieren.

as SeniorenportalMüns-

ist die erste Adresse

Dter

für alle Senioren, die sichim

Internetüber Angebote und

Termine informieren wollen.

Doch sie haben noch

weit mehr Möglichkeiten,

erklärt Rob Wiltschut: „Wir

sind ständig auf der Suche

nach ehrenamtlichen Mitarbeiternfür

die Homepage.

So bieten wir die Möglichkeit,

für das Portal Themen

und Termine zu recherchieren

und einpflegen.“ Dem

Leiter des Projektes istesdabei

wichtig, dass das ehrenamtliche

Engagement nicht

als Verpflichtung zu verstehen

ist. „Jeder bringt sichso

ein, wie er Lustund Zeit hat.

Niemand soll sichzuirgendetwas

verpflichtet fühlen“,

ergänzt er.

Menschen, die hingegen

nochBerührungsängste mit

dem Internet haben, sind

ebenso willkommen. Doch

die Erfahrung hat den Projektlern

gezeigt, dass es sich

dabei nur in den aller seltensten

Fällen um echte

Grundlagenarbeit handelt.

„Die meisten wissen mit

dem Computer und dem

Internet umzugehen. Bei

uns und im Internetcafé

geht es dann eher schon um

konkrete Fragen“, sagt Wiltschut.

Auf der Homepage des Seniorenportalgeht

es um nahezu

alles, was imAlter bewegt.

Dazu gehören umfassende

Informationen über

interessante zielgruppenspezifische

Angebote im

Zentrum und in den Stadtteilen

sowie eine gut sortierte

Themenvielfalt: Gesundheit,

Bildung, Freizeit, Wohnen,

Unterstützung im Alltag

–einfach alles, was interessiert

und viele aktuelle

Veranstaltungstipps.

Das Besondere an dem

Portal ist aber nicht nur die

Möglichkeit sich aktiv mit

einzubringen, sondern

auch, dass sich die Homepage

und das zugehörige

Netzwerk ständig weiterentwickeln

und den Anforderungen

und Bedürfnissen

der Zielgruppe anpassen.

„Damit das aber gut gelingt,

ist eswichtig, dass sich die

Zielgruppe auch entsprechend

einbringt“, so der

Projektleiter. „Deswegen

bieten wir auch die Möglichkeit,

Menschen zu

unterstützen, die einen regelmäßigen

Internettreff in

ihrem Viertel aufbauen wollen.

Nicht nur mit Rat, sondern

auch mit Tat inForm

von Technik und Computern,

die wir für diesen

Zweck angeschafft haben.“

Aktiv oder passiv –imUmgang

mit PC geübt oder

nicht, Interessierte dürfen

sich mit Fragen und Anregungen

direkt an Rob Wiltschut

wenden. Weitere Informationen

gibt es auch

auf der Homepage des Senioren

Portal Münster.

0251 /4 81 67 82,

wiltschut@ev-fabi-ms.de,

www.senioren.muenster.de

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Geschäftsführung:

Sven Schubert

stellv. Verlagsleitung:

Dirk Brunsmann

02 51/6 90 96 11

Fax0251-690-80 96 11

Redaktionsleitung:

Claudia Bakker

02 51/6 90 96 12, Fax-10

Redaktion:

Sebastian Rohling

02 51/6 90 96 18, Fax-10

Vertrieb:

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Technische Herstellung:

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Urheberrechtshinweis: Die Inhalte, Strukturen und das

Layout dieser Zeitung sind urheberrechtlich geschützt.

Jegliche Vervielfältigung, Veröffentlichung oder sonstige

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Wohnen &Leben Januar 2013 3

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Ausgabe 9/2011

Werseinen demenziell erkrankten Angehörigen pflegt, hat sich auch mal eine Auszeit verdient:

Die Demenzbetreuung inMecklenbeck ist eine Möglichkeit.

Foto: dpa

Freude, Abwechslung

und Zeit für sich

„Von Mensch zu Mensch“ bietet inMecklenbeck Demenzbetreuung

Von Meike Kessler

„Kleine Auszeit“ heißt dieBetreuungsgruppe

in Mecklenbeck,

die die gemeinnützige

Organisation „Von Mensch zu

Mensch“ einmal in der Woche

mitHilfeEhrenamtlicher auf

die Beine stellt.

rofitieren sollen nicht

Pnur die Angehörigen, die

in der Woche drei Stunden

Zeit für sich gewinnen, sondern

auch die an Demenz

Erkrankten. Unter fachkundiger

Leitung einer examinierten

Krankenschwester

stellen Ehrenamtliche der

Stadtteilinitiative ein abwechslungsreiches

Programm

auf die Beine, das auf

die Bedürfnisse demenziell

Erkrankter abgestimmt ist.

„Hilfe bekommen wir dabei

von der Gerontopsychiatrische

Beratungsstelle der

Alexianer“, erklärt die Projektkoordinatorin

Christel

Mehlis. Auch die Helfer der

Stadtteilinitiative sind speziell

geschult.

Jeden Dienstag von 15 bis

18 Uhr kommen die Gruppenmitglieder

zunächsteinmal

zum Kaffeetrinken zusammen.

Treffpunkt ist das

evangelische Gemeindehaus

an der Mecklenbecker

Straße 435. „Anschließend

lesen wir vor, machen Bewegungsübungen,

Gedächtnisspiele,

gehen spazieren

oder sind kreativ“, erklärt

Mehlis. Alle 14 Tage wird

musiziert. „Aber auch Ausflüge

wie ins LWL-Naturkundemuseum

haben wir

schon gemacht.“

Zurzeit sind in Mecklenbeck

22 Helfer bei „Von

Mensch zuMensch“ aktiv.

Wer sich engagieren möchte,

kann sich unter

0251/98 62 02 31 im Sozialbüro

(dienstags von

15.30 bis 17 Uhr) oder bei

Christa Mehlis unter

0251/716 83 melden.

Wer sich für die Demenzgruppe

„Kleine Auszeit“ interessiert,

kann sich ebenfalls

melden. Zurzeit sind

zwei Plätze frei.

Kontakt zur Demenzgruppe

über Rosi Vogel unter

0251/747 68 46

Zuhause

fühlen

Info

Mobile Pflege &

Wohngemeinschaften

Einmal in der Woche trifft sich dieDemenzgruppe unterfachkundiger

Leitung –wie hier kurz vor Weihnachten.

as Projekt „Von

DMensch zu Mensch“

ist imJahr 2003 von der

kommunalen Stiftung

Magdalenenhospital und

dem Sozialamt der Stadt

Münster eingerichtetworden.

Ziel ist es, gemeinnützige

und stadtteilorientierte

Initiativen von

BürgerninMünster zu fördern,

die sich an ältere

und hilfsbedürftige Menschen

richten.

Diakoniestation

Wohngemeinschaften

Schulstraße

Stationäre Pflege

Handorfer Hof

Haus Simeon

Martin-Luther-Haus

Matthias-Claudius-Haus

Diakonie Münster

Fliednerstraße 15

Telefon: 02 51.89090

www.diakonie-muenster.de


4

Januar 2013

Wohnen &Leben

WerGrundsicherung erhält, hatAnspruch auf den Münster-Pass. Dieser ermöglicht es durch viele verschiedeneVergünstigungenamöffentlichen Leben teilzunehmen.

Busfahrten, Computerkurse, ein Besuch im Schwimmbad, Theater oder Kino sind wieder möglich. Fotos: Stadt Münster, dpa, Pixelio, Stadtwerke

Von Busfahren bis Volkshochschule

Münster-Pass ermöglicht Senioren mit Grundsicherung am Leben teilzuhaben

Von Meike Kessler

Die Liste der teilnehmenden

Institutionen istlang, dasAngebot

vielfältig. Wer als Senior

die Grundsicherung erhält,

bekommt durch den

Münster-Pass viele verschiedene

Vergünstigungen.

er Münster-Pass ermög-

es Menschen, die

Dlicht

unterschiedliche soziale

Leistungen erhalten, am öffentlichen

Leben teilzunehmen.

Das gilt auch für die

Grundsicherung im Alter.

Wer diese beantragt, bekommt

den Münster-Pass

automatisch ausgehändigt.

Ende Februar wird der

nächste Münster-Pass verschickt.

„Derzeit gibt es rund

21 000 Stück“, sagt KarinPape

vom Sozialamt. Der Pass

ist immer für sechs Monate

gültig. „Das neue Busabo

kann aber noch bis Ende

Februar mit dem alten Pass

für den nächsten Monat bestellt

werden“, sagt Pape, die

den Münster-Pass betreut.

Neben den Angeboten für

Busfahrkarten wie das

60plusAbo gibt es viele verschiedene

Vergünstigungen.

Der Eintritt für den Allwetter-Zoo

ist beispielsweise reduziert.

Kinos, Theater und

Museen bieten Preisermäßigungen

an, aber auch Eintrittskarten

für Preußens

Fußballer und die USC-Volleyballer

gibt es vergünstigt.

Werlieber selber Sporttreibt,

kommt günstiger in die Hallenbäder

und muss nur

einen reduzierten Vereinsbeitrag

beim SV Blau-Weiß

Aasee zahlen. Die evangelische

sowie die katholische

Weiterbildungsstätte bieten

wie das Anna-Krückmann-

Haus und die Volkshochschule

vergünstigte Kurse

an. In der Stadtbücherei

kann das Internet kostenlos

genutzt werden.

Wer keinen Münster-Pass

erhalten hat, aber Grundsicherung

erhält, kann sich

mit Bewilligungsbescheid

beim Kundenzentrum Soziales

(Hafenstraße 8) melden.

Im Internet unter

www.muenster.de/stadt/sozialamt

findet sich ein Link zum

Münster-Pass.

Foto: Sebastian Rohling

•Individuelle Inneneinrichtungen

•Fachplanung für barrierefreies und

komfortables Wohnen

Öffnungszeiten: Mo –Do.: 8.00 –17.00 Uhr ·Fr.:8.00 –15.45 Uhr

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portlich aktiv – und das

Sbis ins hohe Alter.„Die ältesten

Mitglieder bei uns gehen

auf die 90ig zu, sind

aber immer noch regelmäßig

zum Tischtennisspielen

da“, erklärtHorst Rövekamp

vom Tischtennisverein DJK

Borussia 07 Münster. Drei

Mal die Wochetrainieren sie

gemeinsam an ihrer Technik

und haben dabei vor allem

eines: Spaß, egal ob im Doppel

oder Einzel.

„Bei uns sind fastalle Könnensstufen

vertreten und

willkommen – nur Menschen,

die noch nie Tischtennis

gespielt haben, die

wärenhier fehl am Platz“, so

Spiel, Satz, Spaß

Senioren-Tischtennis-Gruppe

Rövekamp,bevor er zu einer

der sechs aufgebauten

Tischtennisplatten geht.

Denn auch wenn von den

insgesamt drei Hallenterminen

an einem sogar ein Trainer

anwesend ist, so steht

vorallem die Spielfreude im

Vordergrund. „Ein schöner

Ballwechsel lässt sich leider

nur dann realisieren, wenn

jeder an der Platte eine gewisse

Grundkenntnis von

diesem Sporthat“, entschuldigt

er, dass blutige Anfänger

in der Regel nicht aufgenommen

werden können.

Diejenigen, die aber in

ihrer Vergangenheit schon

Tischtennis gespielt haben,

sind hier genau richtig.

Denn auch wenn der Spaß

und die Bewegung im Vordergrund

stehen, so bringt

jeder auch den Ehrgeiz mit

an die Tischtennisplatte, das

Spiel für sich zu entscheiden.

So sind die sportlichen

Attribute wie Leidenschaft,

Kampf, Teamgeist und Fairness

bei allen anwesenden

Frauen und Männer vorhanden.

Wer auch Tischtennis

spielen will, der meldet sich

telefonisch bei Horst Rövekamp

0251/776510. Er

gibt gerne Informationen zu

den Trainingszeiten und -orten.

(sr)


Für 75 plus: Umgang mit dem Computer

Freizeit &Reisen Januar 2013 5

er Einstieg in die Welt

Ddes Computers stellt gerade

für viele ältere Menschen

eine Herausforderung

dar. Umden Start amPCzu

erleichtern, bietetdie Volkshochschule

Münster Einsteigerkurse

für Senioren ab

75 Jahren an. Unter fachkundiger

Begleitung lernen

die Teilnehmer die Grundlagen

der Bedienung des Computers

kennen. Themen

sind unter anderem der Umgang

mit Maus und Tastatur,

das Starten von Programmen

und erste Schritte bei

der Textverarbeitung. Der

Kurs startet am14. Februar

(Donnerstag) um 9.45 Uhr.

Anmeldungen bei der

VHS unter 0251/4 92 43 21

Versüßt dir

den Tag.

Wie auch Senioren die neuen sozialen Netzwerke wie Facebook nutzen können und welche

Gefahren damit verbunden sind, zeigt ein VHS-Kurs, der am 14. März startet. Foto: dpa

Im Netz unterwegs

VHS-Kurs zeigt Nutzen und Gefahren von Facebook &Co. auf

ehr als 23 Millionen

MDeutsche haben ein Benutzerkonto

bei Facebook.

Das sind mehr als 60 Prozent

aller Einwohner mit einem

Internetanschluss in

Deutschland. Besonders Senioren

haben die Vorteile

vonsozialen Plattformen im

Internet für sich erkannt

und nutzen das „Freundschafts-Netzwerk“.

Am 14.März (Donnerstag)

startet die Volkshochschule

Münster einen neuen Kurs,

der älteren Menschen die

Scheu vor den neuen Netzwerken

nehmen soll. In dem

Kurs legen die Teilnehmer in

einigen Netzwerkenein kostenloses

Kontoan, lernen etwasüber

die Vor- und Nachteile

der jeweiligen Plattformen,

erfahren etwas über

die Gefahren und üben in

der Praxis ihren neuen digitalen

Auftritt. Am Ende haben

die Teilnehmer einen

Überblick über soziale Netze

und können selbst entscheiden,

ob und wie sie diese

Auftritte nutzen.

Anmeldungen bei der

VHS unter 0251/4 92 43 21

Lars Paege /pixelio.de

lars paege /pixelio.de

copyright: Turismo Turino

www.pixelio.de/bildpixel

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Foto: pixelio/Henrik G. Vogel

6

Januar 2013

Pflege &Service

Schnelle Hilfe

ohne Antrag

Aufsuchende Seniorenarbeit unterstützt

AntiRost, mit Unterstützungder Feuerwehr,hilftauch bei

der Auswahl des geeigneten Rauchmelders.

Helfer im Alltag

AntiRost installiert Brandmelder

er Verein AntiRost hilft

DMenschen nicht nur bei

handwerklichen Problemen

im Alltag. Der Verein rettet

auchLeben –mit Brandmeldern.

Die freiwilligen Mitarbeiter

helfen dabei nicht nur

bei der Beratung nach

einem geeigneten Rauchmelder,

sie installieren ihn

auch und kommen einmal

im Jahr vorbei, um zu kontrollieren,

ob der weiße Kasten

an der Decke auchnoch

immer voll funktionstüchtig

ist. „Da der

Markt an

Rauchmeldernsehr groß ist,

haben wir uns im Vorfeld

von der Feuerwehr bei der

Auswahl der richtigen Technik

beraten lassen“, erklärt

Ute Klaassen von AntiRost.

„Im vergangenen Jahr haben

wir alleine über 100

Rauchmelder angebracht“ –

und im kommenden Jahr

würden es sicherlich noch

mehr.

Da sich die ganze Arbeit

nicht von alleine macht, ist

AntiRost immer auf der Suche

nach freiwilligen Senioren

„die ein gewisses handwerkliches

Geschick mitbringen“,

so die Anti-

Rost-Mitarbeiterin. „Die

Arbeit wirdzwarnicht finanziell

entlohnt, dafür

erfahren unsere Mitarbeiter

viel Freude und

Dankbarkeit bei ihren Einsätzen.“

(sr)

www.antirost-muensteraktuell.de

Von Meike Kessler

„Gemeinsam gegen Vereinsamung“

heißt dieaufsuchende Seniorenarbeit

in Hiltrup. Ins Leben

gerufen hat diese die Meyer-

Suhrheinrich-Stiftung. Die Gründerin

Maria Meyer-Suhrheinrich

setzt sich für die Menschen vor

Ort ein.

S

eit drei Jahren zählt zu dem

Stiftungsengagement auch

die aufsuchende Seniorenarbeit.

Birgit Volbracht besucht

arme und vereinsamte Menschen

in Hiltrup, Amelsbüren

und in Münsters Süd-Osten.

„Ärzte, ambulante Pflegedienste,

aber auch besorgte Nachbar

berichten mir vonvereinsamten

und armen alten Menschen, die

Hilfe brauchen“, erklärt die gelernte

Pflegefachkraft.

Mit viel Fingerspitzengefühl

versucht Birgit Volbracht mit

ihrer Erfahrung im Umgang mit

kranken und alten Menschen

herauszufinden, was gebraucht

wird.

„Manchmal

ist esnur ein

Gespräch,

manchmal

geht es um

viel mehr.“

Die aufsuchende

Seniorenarbeit

soll Brücken

bauen. „Ichgewinne das Vertrauen

der Menschen und

kann ihnen dann schnelle

und unbürokratische Hilfe

ohne Antragstellung anbieten.“

Manchmal fehlt es an

grundlegenden Dingen wie

ein Bett oder Winterschuhe.

Manche Menschen brauchen

Unterstützung bei Anträgen.

Wieder andere lehnen jegliches

Engagement ab.

Mit Hilfeder aufsuchenden

Seniorenarbeit versucht Birgit

Volbracht den zumeist

weiblichen Betroffenen ein

StückWürde zurückzugeben,

indem sie bessere Wohnbedingungen

schafft, Kontakt

zu Schuldnerberatung herstellt

und wieder Teilhabe am

Leben ermöglicht. Auch

wenn es nur das Kaffeetrinken

mit einem ehrenamtlichen

Helfer ist, der zu Besuch

kommt. „Die größte Herausforderung

ist, zu erfahren, wo

Hilfe gebraucht wird.“

Wer Unterstützung

braucht oder welche vermitteln

möchte, kann sichunter

02501/92 65 11 melden.

Jeden ersten Samstag im

Monat bietet Birgit Volbracht

von 11bis 13 Uhr eine offene

Beratung ohne Anmeldung im

Info-Punkt (Marktallee 34a) in

Hiltrup an.

Bequem einkaufen

mit Senior Shop

Das mobile Bekleidungsfachgeschäft

für Senioren, das zu Ihnen kommt.

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Stattdessen können

Sie gemeinsam mit Ihren

Freunden bequem und einfach

in einem Ihnen vertrauten

Umfeld nach Herzenslust

shoppen. Seit über zehn

Jahren ist das Konzept des

„Senior Shop“ in Deutschland

aktiv und vor allem eins:

erfolgreich.

Der Grund dafür liegt auf der

Hand. Vom ersten Tag an wurde

in Deutschland den landesspezifischen

Anforderungen Rechnung

getragen. Bezüglich Produktanforderungen,

Tragegewohnheiten,

Einkaufsverhalten

und Servicebedarf werden mittels

fundierter Marktuntersuchungen

und Marktakzeptanztests

die Kundenbedürfnisse ermittelt.

Angefangen hatte alles vor

über 15 Jahren in Schweden. Das

Gründerehepaar Permevik

brachte dafür die ideale Expertise

mit: Sie war imPflegedienst

tätig und er ein erfahrener

Sales- und Marketingmanager

aus der Bekleidungs- und Markenbranche.

Gemeinsam haben

sie den Markt und die Bedürfnisse

der Senioren erkannt und

dieses besondere Konzept ins

Leben gerufen.

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Seit gut drei Jahren kümmere

ich, Robert Jähnig, mich in Münster

und Umland um Ihre Bekleidungsbedürfnisse.

Dabei fahre

ich nicht nur in die Seniorenhäuser

und -heime und ver anstaltet

dort Modeshows in g eselligem

Rahmen, sondern komme auf

Ihren Wunsch auch direkt zu

Ihnen nach Hause. Dort können

Sie dann in Ruhe und vertrauter

Umgebung anprobieren und die

gekaufte Ware auch sofort

behalten. Die Bekleidung ist

dabei weder bieder noch grau.

Aktuelle modische Farben und

Muster sind kombiniert mit

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Der Ambulante Dienst Klarastift hat

sich 2012 dazu entschlossen, Pflegefachkräfte

auszubilden. Um eine qualifizierte

Ausbildung zugewährleisten,

wurde zur bestehenden Praxisanleiterin

ein weiterer Praxisanleiter eingestellt

und zwei Mitarbeiterinnen zur

Praxisanleitungweitergebildet.

Bewerbungen, auch für

die einjährige Ausbildung, können unter

Ambulante Dienste Klarastift

z.H. Herrn Thomas Rabe oder

z.H. Herrn Ingo Schock

Andreas-Hofer-Straße 72

48145 Münster

eingereicht werden.

Ausbildungsbetrieb

Alle 4Anleiter betreuen und begleiten

die Schüler, fördern sie in den fachlichen

und sozialen Kompetenzen.

Das Ausbildungsteam arbeitet

eng mit dem Altenheim

und einer Fachklinik für psychiatrische

Erkrankungenals

Kooperationspartner zusammen.

Geplant ist auch die

Zusammenarbeit mit einem

Krankenhaus.

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DerAusbildungsbetriebbegann mit der

Ausbildungvon 3Schülern undmöchte

zukünftig jährlich bis zu 3Schüler ausbilden.

Die Schüler erwartet eine fachlichqualifizierte

Ausbildung inGrund- und Behandlungspflege

sowie verschiedene

Außenpraktika in unterschiedlichen

Kooperationseinrichtungen.

Unser Dank gilt unseren Kunden, die die

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Foto: pixelio/Juri

10

Januar 2013

Gesundheit &Medizin

Die Angst inWorte fassen

Krebsberatung hilft da, wo Skalpell und Bestrahlung nicht hinkommen

Von Sebastian Rohling

Es gibt nur wenige Diagnosen,

dieeinen so gravierenden

Einschnitt im Leben bedeuten

wie Krebs. Damit ändert

sich von einem auf den anderenMomentalles.

Für den erkrankten

Menschen, seine Familie

und dassoziale Umfeld.

Das ist auch im Alter so.

o vielfältig die Variatio-

an Krebserkrankun-

Snen

gen sind, so variabel istauch

der Umgang der Betroffenen

mit dieser Diagnose. „Was

die meisten aber gemeinsam

haben, ist das Bedürfnis mit

Menschen über ihre Erkrankung

zu sprechen, die nicht

für den medizinischen Eingriff

verantwortlich sind

oder der Familie angehören“,

sagt Gudrun Bruns,

Diplom Sozialpädagogin

und Leiterin der Krebsberatung

Münster.Gerade letztereshänge

dabei nicht mit Familienbanden

oder Nächstenliebe

zusammen, sondern

vielmehr mit dem

Wunsch, einmal frei und

„ohne Rücksicht auf Emotionen“

über die Krankheit

und das persönliche Empfinden

zu reden.

Die Krebsberatung im

Münsterland istfür betroffene

Menschen häufig der erste

Ansprechpartner. In

einem ruhigen und persönlichen

Umfeld steht hier nur

der Patient im Mittelpunkt.

Dabei versucht das Team

nicht nur, lebensbejahende

Emotionen zu wecken. Die

Betroffenen bekommen

auch Unterstützung für die

Bewältigung der mit der

Krankheit einhergehenden

Formular- und Antragsflut.

„Das ist eine zusätzliche Belastung,

die nicht zu unterschätzen

ist“, erklärt Bruns.

Mit steigendem Alter erhöht

sich auch die Wahrscheinlichkeit

an Krebs zu

erkranken. Doch nicht jede

Diagnose verkürzt auch die

Lebenserwartung. „Es gibt

zum Beispiel Fälle von Prostatakrebs,

die so wenig aggressiv

sind, dass eine Behandlung

erstmal nicht notwendig

ist“, nennt die Leiterin

nur ein Beispiel. Allerdings

seien viele Menschen

verunsichert, dass ein Arzt

den Krankheitsverlauf erst

einmal nur beobachten will.

Diese Unsicherheit ist auch

dann gegeben, wenn die Lebenserwartung

eines Menschen,

natürlich bedingt,

nicht mehr so hoch sei, als

dass der Krebs dabei eine tragende

Rolle spielen würde.

In so einem Fall ist die körperliche

Belastung zwar gering,

nicht aber die seelische.

Auch diesen Menschen

wird bei der Krebsberatung

geholfen.

Die Sprechzeiten im Gesundheitshaus

in Münster

sind Montag, Dienstag,

Mittwoch und Freitag von

10 bis 13 Uhr und am Donnerstag

von15bis 18 Uhr.Zu

diesen Zeiten kann jeder

persönlich sowie telefonischmit

dem Team in Kontakt

treten oder auch einen

Termin außerhalb der

Sprechzeiten vereinbaren.

0251/62562010. Informationen

zu den 14 weiteren

Orten im Münsterland

und deren Sprechstunden

im Internet.

www.krebsberatung-mu

enster.de

Anzeigen- Sonderveröffentlichung Gültig bis Januar 2013

Sonderbeilage

SENIOREN

Wohnen

& Leben

Freizeit

& Reise

Der Langzeitratgeber mit vielen

Senioren

Tipps, Terminen

Pflege

& Service

2012

fit

& attraktiv

und Anregungen für Senioren und

deren Angehörige im Münsterland, mit Unterstützung der Seniorenvertretung Münster.

Anzeigenschluss

ist Dienstag, der

26.Juni 2013

um 12.00 Uhr

Die nächsteAusgabe der

Hallo-Sonderbeilage

erscheint am 14.Juli 2013.

Sprechen Sie uns an!

Schwerpunktthema:

Pflege

& Service

Gesundheit

& Medizin

Essen

& Tinken

Trost

& Beistand

Mobilität

& Technik

HALLO

Finanzen

& Versicherung

Ansprechpartner:

Jens Schneevogt

Telefon0251/690-9623

Telefax 02 51/690-9620


Gesundheit &Medizin Januar 2013 11

Trübe Aussicht

Diagnose „Grauer Star“ /Gute Behandlungschancen

Von Sebastian Rohling

Bei der Diagnose „Grauer

Star“ handlet essich primär

um ein Problem der älteren

Generation. Dr. Ralf Gerl,

Ärztlicher Direktor der Augenklinik

Ahaus, erklärt, was

es damit auf sich hat.

as bewirkt die Krank-

Grauer Wheit Star?

Gerl: Bei dieser Augenkrankheit

trübt sich die Linse

nach und nach mehr ein.

Die Patienten sehen zunehmend

unschärfer, wie durch

einen Schleier.

Wiewirddiese Krankheit behandelt?

Gerl: Operativ. Die trübe

Linse wird entfernt und

durch eine klare Kunstlinse

ersetzt. Häufig ist die Sicht

bereits kurz darauf wieder

klar.Bei manchen Patienten

tritt diese Verbesserung verlangsamt,

speziell, wenn

noch andere Krankheiten

am Auge vorhanden sind,

ein. Wirkönnen also nie exakt

voraussagen, wann der

Patient wieder seinen gewohnten

Alltag leben beziehungsweise

wieder arbeiten

kann.

Wer kommt denn für die

Kosten eines solchen Eingriffs

auf?

Dr. Ralf

Gerl

Gerl: Die Implantierung

einer normalen

künstlichen

Linse

wird grundsätzlich

bei

Vorliegen einer

medizinischen

Indikation von

den Krankenkassen

bezahlt.

Es besteht die Möglichkeit,

neben einer Standardlinse

auch Sonderlinsen mit Zusatznutzen

zu verwenden.

Die Implantation von Sonderlinsen

mit Zusatznutzen

istaber leider keine Leistung

der gesetzlichen Krankenkassen

und die Patienten

müssen die Kosten der Sonderlinse

in der Regel selbst

tragen. Manche privaten

Krankenversicherungen

übernehmen diese Kosten.

Für die meisten Menschen

sind Operationen am Auge

heikel. Wie nehmen sie den

Patienten die Angst?

Gerl: Hierbei spielen verschiedene

Faktoren eine

große Rolle. Die fachliche

Kompetenz, verständliche

Aufklärung des Krankheitsbildes

und der Behandlungsmöglichkeiten,

verbunden

mit dem Gefühl

Eine der am häufigsten durchgeführten Operation am Auge,

dient der Behandlung des grauen Star. Foto: pixelio/Lupo

sichbei seinem Arzt gut aufgehoben

zu wissen, sind

ausschlaggebend für das

Wohlbefinden eines Patienten.

Zudem hilft es vielen

Patienten, wenn ihnen die

Operation im Vorfeld genau

erklärt wird.

Sehen ohne Brille

BesuchenSie unsereInformationsabende

29.01. und19.02. um 20.00 Uhr in Münster

Parkhotel Schloss Hohenfeld Münster

Dingbängerweg 400

www.augenklinik.de


12

Januar 2013

Gesundheit &Medizin

Wenn wir alt werden

Den Prozess kann niemand aufhalten, aber verzögern

Von Sebastian Rohling

Man ist nur so alt, wie man

sich fühlt – sagt ein altes

Sprichwort.Doch ganz so einfach

ist esnicht. Denn auch

wenn der Geist noch jugendlich

frisch ist, so kann der Alterungsprozess

des Körpers

nicht aufgehalten werden –

oder doch?

ereits ab dem 40-igsten

BLebensjahr baut der

menschliche Körper ein

Prozent an Körperkraft ab.

„Wenn da nicht gegengesteuert

wird, dann hat jemand

mit Erreichen des 70-

igsten Lebensjahrs bereits

30 Prozent seiner Kraft verloren“,

erklärt Dr. Peter Kalvari

vom Evangelisches JohannisstiftMünster.Deswegen

sei es wichtig, dass Men-

Foto: pixelio/Rainer Sturm

Leben mit

Hörminderung

Barrierefreier Vortrag

eder Dritte zwischen 60

Jund 70 Jahren hört

schlecht. In ihrem Vortrag

wird die Referentin Anna

Maria Koolwaay, vom Deutschen

Schwerhörigenbund

(DSB), Landesverband NRW,

auf folgende Fragen eingehen:

Warum wandern viele

Hörgeräte in die Schublade?

Was bedeutet eslückenhaft

zu hören? Warum kann ich

trotz Hörgeräte in lauter

Umgebung, bei Familienfeiern,

in größeren Gesellschaften

nichts verstehen?

Eine FM-Anlage wird bereitgestellt.

Es wird gebeten,

sich dafür anzumelden.

15.Februar (Freitag),

15 Uhr, VHS-Aegidiimarkt,

Raum 208/209, Eintritt frei

schen frühzeitig anfangen,

dem Prozess des Muskelabbaus

entgegen zu wirken. Im

fortgeschrittenen Alter, wobei

alt für den Geriater erst

bei 70 bis 75 Jahren anfängt,

kann eine nochausreichend

trainierte Muskulatur unter

anderem der Sturzprävention

dienen.

Es istein völlig natürlicher

Prozess, dass im Alter nahezu

alle Körperfunktionen

immer mehr nachlassen.

„Das ist auch nicht immer

gleich schlimm für den

Menschen und schränkt ihn

auchnicht direkt ein“, weiß

Kalvari, denn „vieles, was

im Alter aufgrund vonnachlassender

Kraft zum Nachteil

werden kann, wird von

uns Menschen vor allem

durch Erfahrung und Wissen

kompensiert.“ Darüber

hinaus, kann aber jeder für

sicheinen Beitrag für seinen

Körper leisten, um auch im

hohen Alter

noch körperlich

und geistig

fit zu sein.

„Neben der körperlichen

Betätigung sollte

auch der Kopf regelmäßig

trainiert werden.

Zum Beispiel

durch das Erlernen einer

Fremdsprache oder eines

Musikinstrumentes“, sagt

der Mediziner.

Medizinische Überwachung für zu Hause

Glösekötter entwickelt Prototypen für Forschungsprojekt an der FH Münster

er Anteil älterer Men-

in der deutschen

Dschen

Bevölkerung wächst. Damit

steigt der Betreuungsbedarf,

was Mediziner und Pflegepersonal

vor neue Herausforderungen

stellt.

Um die Behandlung von

Patienten effizienter zu gestalten,

forschen Prof. Dr.

Peter Glösekötter und sein

Team am FachbereichElektrotechnik

und Informatik

der Fachhochschule (FH)

Münster. Mit Wireless

HealthMonitoring (wihmo)

sollen Sensoren, mittels

drahtloser Technologie,

eine medizinische Überwachung

von Patienten in den

eigenen vier Wänden ermöglichen,

wie die FH

mitteilt.

Sport imAlter ist für Körper und Geist sehr wichtig. Dabei

sollte esaber nicht nur Ausdauersport sein, sondern auch

Muskelaufbautraining. Fotos: pixelio/Dieter Schütz

Werdie Ratschläge zur Bewegung,

einhergehend mit

einer ausgewogenen Ernährung

beherzigt, der erhöht

die Wahrscheinlichkeit,

trotz seines Alters nichts an

Lebensqualität einzubüßen

ungemein. „Wichtig ist,

dass sich jeder bewusst ist,

dass sich mit dem Alter der

Körper verändertund Dinge

nicht mehr so schnell von

der Hand gehen, wie noch

vor 30Jahren“, sagt Kalvari.

Lebensverkürzend sind

„Belegzeiten von Krankenhausbetten

reduzieren

sich, Ärzte und Pflegekräfte

werden entlastet, die

Kosten im Gesundheitssystem

sinken“, beschreibt

Glösekötter das Ziel. Zusammen

mit Prof. Dr. Uvo M.

Hölscher, Medizintechnikexperte

am Fachbereich

Physikalische Technik, stieß

der Fachmann für elektronische

Bauelemente das

Thema an.

demnach nicht unbedingt

der Alterungsprozess des

Körpers, sondern vielmehr

Krankheiten, die häufig Folge

des Alterungsprozesses

sind. „Allerdings istauchdie

Genetik nicht ganz unwichtig.

Ist es in einer Familie

normal, dass viele ein hohes

Alter erreichen, so ist die

Wahrscheinlichkeit sehr

groß, dass auchnachfolgenden

Generationen ein hohes

Alter erreichen“, so der

Geriater.

Das Prinzip klingt simpel:

Sensoren messen beim Patienten

Blutdruck, Puls,

Sauerstoffsättigung des Blu-

Koronare

Herzkrankheit

Neue Selbsthilfegruppe

enschen, die wegen

Meiner Koronaren Herzkrankheit

in medizinischer

Behandlung waren oder

noch immer sind, bekommen

die Möglichkeit, sichin

einer Selbsthilfegruppe über

die Auswirkungen auf sich

und ihr Umfeld auszutauschen.

Unter dem Titel „Leben

mit Bypässen und

Stents“ wird das erste TreffenamDienstag(5.

Februar)

um 18 Uhr in den Räumlichkeiten

des Zentrum für ambulante

Rehabilitation

(ZAR) Münster stattfinden.

Leiter der Gruppe ist Andreas

Onnebrink, der selbst

schon eine dreifache Bypassoperation

hatte. In

einer gemeinsamen Gesprächsgruppe

sollen Erfahrungen

ausgetauscht, Fragen

beantwortet, Sorgen geteilt

und nach Möglichkeit

entkräftet werden. Des weiteren

werden Lebenshilfen

für eine gesunde, erfolgreiche

und zufriedenstellende

Rückkehr ins Alltagsleben

vermittelt.

Wegen begrenzten Räumlichkeiten

ist eine Anmeldung

erforderlich. Voranmeldungen

sind möglich

bei Sabine Roeder im ZAR

oder Andreas Onnebrink

( 0251 /9225810). (sr)

www.zarms.de

tes oder andere Werte. Die

Daten sammelt der am Körper

getragene Minicomputer

und überträgt sie mit

dem integrierten Sender

mittels WSN-Technologie

(wireless sensor network)

per Funk an einen beliebigen

Rechner in der Wohnung

oder am Arbeitsplatz.

Das kann ein Smartphone

sein, ein Notebook oder der

Heim-PC. Über das Internet

werden die Daten weitergeleitet.

Die Analyse erfolgt

automatischinEchtzeit. Die

Abweichung vom Standardwert

oder auch eine herausgerutschte

Kanüle lösen

einen automatisierten

Alarm aus. Erst zu diesem

Zeitpunkt kommen Ärzte

oder Pflegepersonal ins Spiel

und entscheiden über das

weitere Vorgehen.


Essen &Trinken Januar 2013 13

Wasser, Obst und

viel Bewegung

Abnehmen im Alter –auf das Wie kommt esan

Symptome oft

falsch gedeutet

Unterzuckerung ist für Senioren gefährlich

enioren mit Diabetes

Sunterzuckern häufig, weil

sie die Symptome missverstehen.

Zitternsie starkoder

haben Schwindelgefühle,

verbinden Betroffene das oft

nicht mit

ihrem Diabetes.

Dabei

können Zittern

und Schwindel bereits

Anzeichen für

Hypoglykämie sein,

die Unterzuckerung.

Wird eine Unterzuckerung

nicht behandelt,

kann das

schwerwiegende Folgen haben:

Senioren laufen Gefahr

zu stürzen. Auch Schlaganfälle

und Herzinfarkte drohen

in verstärktem Maße,

warntdie Deutsche Diabetes

Gesellschaft. Der Richtwert

für den Blutzuckergehalt

liegt bei älteren Diabetes-

Patienten

nüchtern

zwischen 120und

180 mg/dl.

(dpa)

Arbeitskreis

Ostviertel e.V.

Bennostraße 5

48155 Münster

Tel. 0251-60967-3

Fax0251-60967-77

www.bennohaus.org

Es gibt den weit verbreiteten

Glauben, dass man im Alter

nicht mehr so schnell abnimmt.

Experten schütteln

darüber den Kopf.

bnehmen klappt in je-

Alter. „Letztlich

Adem

nimmt jeder ab, der mehr

Energie verbraucht, als er zu

sich nimmt“, erklärt Hans-

Michael Mühlenfeld, Hausarzt

in Bremen. Crashdiäten,

bei denen die Pfunde in

kürzester Zeit purzeln, seien

kontraproduktiv. „Es geht

nicht um kurze Erfolge,

sondern um einen für

mich und mein Leben

passenden Weg, den

ich gut durchhalten

kann“, empfiehlt

Ernährungsberaterin

Dagmar Amberg-Dünne

aus

Markgröningen.

Langfristig sei

es sinnvoll, sichdie

eigenen Essgewohnheiten

anzusehen

und täglich Protokoll

zu führen. So kann es

helfen, die unbewusst

vernaschten Kleinigkeiten

zu streichen und stattdessen

ab und zu ein StückKuchen

oder ein paar Kekse

genussvoll zu verspeisen.

Um die Pfunde purzeln

zu lassen und den Körper

WIVO–imEVK Münster

Die WIVObringt’s –

täglichfrischauf den Tisch

! Mittagstisch

! preiswert und einfach lecker

! ausgewogen kombiniert

! auch Sonder- und Diätkost

Komplettes Menü: 5,80 E

„Essen auf Rädern“

für die Stadt Münster

mit ausreichend Nährstoffen

zuversorgen, empfiehlt

Amberg-Dünne älteren

Menschen bestimmte Lebensmittel:

Zum einen hilft

viel trinken beim Abnehmen.

Zwei Liter Wasser, ungesüßter

Tee oder Fruchtschorlen

im Verhältnis 1/3

Saft und 2/3 Wasser sollten

es jeden Tagsein. Fünf Portionen

Obstund Salat sowie

drei Portionen Gemüse gehören

ebenfalls auf den

Speiseplan.

Dazu kommen täglich

vier Portionen Kohlenhydrate

wie Nudeln, gekochter

Reis, Kartoffeln oder Brot.

Drei Portionen Eiweiß liefern

Fleisch, Geflügel, Fisch

und Eier. Beim Fett reichen

zwei Portionen wie etwa

zwei Teelöffel Öl oder Butter.

Knabberkram, Wein oder

Süßes sollten maßvoll genossen

werden.

Die zweite Säule beim Abnehmen

ist die Bewegung.

Denn die besten Komplizen

für die schlanke Linie sind

die Muskeln. Sie verbrennen

Energie sogar beim Faulenzen.

Selbstmit gesundheitlichen

Beschwerden wie Arthrose

oder Bluthochdruck

ist Bewegung möglich, zum

Beispiel Walken, Schwimmen

oder Radfahren. Vorher

sollte der Arzt aber einen

Check-up machen. (dpa)

WIVO Wirtschafts- und

Versorgungsdienst GmbH

Niederlassung Münster

Wichernstr. 8|48147 Münster

kueche@evk-muenster.de

www.wivo-hamm.de

(Sonn- u. Feiertags 1,00 € Aufschlag) Tel. (02 51)2706-286

Auch

Partyservice!


14

Januar 2013

Pflege: Leistungen

und Ansprüche

VHS-Vortrag informiert

neinem Vortrag der VHS

Iinformiert eine Mitarbeiterin

der AOK Nordwest,

unter welchen Voraussetzungen

die Pflegeversicherung

eintritt, welche Leistungen

die Pflegeversicherung

zur Verfügung stellt

und wasgetan werden muss,

um diese Leistungen zu bekommen.

Dabei werden praxisnahe

Themen erläutert: Was passiert,

wenn ein Angehöriger

im Alltagsleben nicht mehr

allein zurechtkommt, wie

die Pflegeversicherung bei

einer Demenzerkrankung

einspringt, oder wenn eine

Unterbringung außerhalb

des eigenen Haushalts notwendig

ist.

25. April (Donnerstag),

19.30 Uhr, Vortragssaal VHS-

Überwasser, der Eintritt ist

frei.

Trost &Beistand

Matthaei Inh.

Julia Matthaei

Für Ihr Leben einen würdigen

Abschluss planen

Wir beraten Sie bei allen Fragen, die mit der Bestattung v erbunden

sind. Wir kümmern uns gewissenhaft und z uverlässig um Ihre

Wünsche. Informieren Sie sich bei uns über mögliche Bestattungs -

vorsorge. Bestattungen aller Art und nach Ihren Wünschen.

Scheibenstraße 71 · 48153 Münster

Telefon 02 51/703 57 95

Herkentruper Straße 1 · 48329 Havixbeck · Tel. (02507) 98 33 34

Hagenstraße 2 · 48301 Nottuln · Tel. (02502) 22 26 73

www.bestattungen-matthaei.de

Jeder Mensch kann in eine Situation geraten, in der er nichtmehr selbstständig Wünsche äußern

oder Entscheidungen treffen kann. Die Verbraucher-Zentrale NRWrät deshalb, persönliche

Verfügungen rechtzeitig schriftlich festzulegen.

Foto: dpa

Im Ernstfall abgesichert

nur im Doppelpack

Ratgeber hilft bei Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

RuheForst Westmünsterland –Coesfeld

Varlar 70 ·Schloss Varlar ·48720 Rosendahl

Telefon 02541/840223

E-Mail: info@ruheforst-coesfeld.de

Internet: www.ruheforst-coesfeld.de

Der RuheForst Westmünsterland –Coesfeld liegtineinem

der größten zusammenhängenden Waldgebiete des westlichen

Münsterlandes, ca. 4kmnordwestlichder Kreisstadt Coesfeld.

Während einer kostenlosen Waldführung

Samstag, 2. Februar 2013 um 11.00 Uhr

(die nächsten Termine finden Sie auf unserer Web-Seite

unter Kontakt/Führungen) mit der Forstinspektorin M. Hertle,

haben Sie die Möglichkeit, sichnäher über diese Bestattungsform

sowie die naturnahe Waldwirtschaftzuinformieren.

Treffpunkt istder RuheForst Parkplatz

in Coesfeld/Sirksfeld 15

Jeder Mensch kann durch Unfall,

Krankheit oder Nachlassen

seiner Kräfte in eine Situation

geraten, in der er nicht

mehr selbstständig Wünsche

äußern oder Entscheidungen

treffen kann.

ie Verbraucher-Zentrale

DNRW rät deshalb, persönliche

Verfügungen

rechtzeitig schriftlich festzulegen.

Wer eine Patientenverfügung

mit einer Vorsorgevollmacht

und einer

Betreuungsverfügung kombiniert,

gibt Personen seines

Vertrauens das Recht, notwendige

medizinische oder

auch finanzielle Belange in

seinem Sinn mitzuentscheiden.

Wie Angehörigen oder

Freunden das Rechtauf Mitwirkung

bei Behandlungen,

aber auch bei Bankgeschäften

und anderen finanziellen

Entscheidungen übertragen

werden kann, erläutert

anschaulich der Ratgeber

„Patientenverfügung,

Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung“

der

Verbraucherzentrale NRW.

Das Buch informiert über

die verschiedenen Möglichkeiten

zur Vorsorge für den

schweren Krankheitsfall

oder die Pflegebedürftigkeit.

Diesen Ratgeber kann jeder

einfach für sich bestellen.

Und es zeigt auf, was gilt,

wenn keine Vollmachten erteilt

wurden. Unterstützung

bei der eigenen Willensäußerung

bieten rechtssichere

Formulierungsvorschläge

und Formulare, die mit Hilfe

eines Codes im Buch als

Word-Dateien online heruntergeladen

werden können.

Der Ratgeber kostet 7,90

Euro und ist in den örtlichen

Beratungsstellen der

Verbraucherzentrale NRW

erhältlich. Für zuzüglich

2,50 Euro (Porto und Versand)

wird er auch nach

Hause geliefert. Text, Formulare

und Co. gibt’s auch

als E-Book für 6,49 Euro im

Internet.

Verbraucherzentrale

NRW, Versandservice, Himmelgeister

Straße 70, 40225

Düsseldorf, www.vz-ratgeber.de,

0211/3 80 95 55,

E-Mail: ratgeber@vz-nrw.de


Trost &Beistand Januar 2013 15

Verfügungen

schaffen Sicherheit

Rechtzeitige Vorsorge –auch im Sinne der Hinterbliebenen

Wer sicher gehen will, dass

seine Bestattungswünsche

umgesetzt werden, sollte diese

zu Lebzeiten schriftlich

festhalten. Nebenbei entlastet

ermit einer solchen Willenserklärung

seine späteren

Hinterbliebenen, die nach

dem Todesfall wissen, waszu

tun ist.

iele Menschen denken

Vnur ungern andas eigene

Lebensende. Dochrechtzeitige

Vorsorge entlastet

und schafft Sicherheit. Das

gilt nicht nur für Patientenoder

Betreuungsverfügungen

für Krankheit und Alter,

sondernauchfür die Bestattungsverfügung,

eine Willenserklärung

zu den eigenen

Bestattungswünschen.

Die Verbraucherinitiative

Aeternitas empfiehlt, sich

rechtzeitig zu informieren,

mit Angehörigen auszutauschen

und schließlich die

Wünsche schriftlich festzuhalten.

Eine schriftliche

und eindeutig formulierte

Bestattungsverfügung istbei

Unklarheiten nach einem

Todesfall für Hinterbliebene,

Bestatter und Behörden

in stärkerem Maße bindend

als der schwerer nachweisbare,

mündlich geäußerte

Wille. Gleichzeitig istausgeschlossen,

dass Hinterbliebene

ratlos zurückbleiben.

Damit dieHinterbliebenen alle Wünsche des Verstorbenen erfüllen

können, empfiehlt es sich, eine Bestattungsverfügung

aufzusetzen.

Foto: aeternitas.de

Die Einzelheiten einer Bestattungsverfügung

bleiben

jedem selbst überlassen.

Vorsorgende können sich

auf die grundlegenden Fragen

beschränken oder zahlreiche

Details wie Grabart,

Friedhof, Ablauf der Trauerfeier,

Text der Traueranzeige

und vieles mehr festlegen.

Ein guter Ort, um eine Bestattungsverfügung

aufzubewahren,

ist das Familienoder

Stammbuch, da dieses

im Todesfall als eines der ersten

Dokumente benötigt

wird. Das Testament hingegen

istfür die Bestattungswünsche

ungeeignet, da es

meist erst Wochen nach

dem Toderöffnet wird.

www.aeternitas.de

Glänzende Erinnerung: Die Diamantbestattung ist eine

außergewöhnliche und sehr persönliche Form der Trauerarbeit.

Fotos: djd/Algordanza Erinnerungsdiamanten

Für die Ewigkeit

Aus der Asche wird ein Diamant

ine ganz spezielle Form

Edes Andenkens an einen

Toten wurde in der Schweiz

ins Leben gerufen. Die Firma

Algordanza stellt aus der

Asche der Verstorbenen Erinnerungsdiamanten

her.

Jeder Erinnerungsdiamant,

erläutert Geschäftsführer

Andreas Wampl, sei ein Unikat,

Größe und Aussehen

können frei gewählt werden.

Die Beauftragung für die

Herstellung eines Erinnerungsdiamanten

erfolgt immer

über das lokale Bestattungsunternehmen.

Zunächstwirdder

Verstorbene

in Deutschland durch diesen

lokalen Bestatter eingeäschert,

danach geht

die Urne in ein Labor

in der Schweiz.

In einem mehrwöchigen

Verfahren

unter hoher Temperatur

und hohem

Druck wird die Kremationsasche

dortzueinem

Rohdiamanten gepresstund

dann in Handarbeit zu

einem weiß bis bläulichfunkelnden

Brillanten geschliffen.

Ein Zertifikat über die

chemische Zusammensetzung

der Asche und die Dokumentation

über den gesamten

Prozess gewährleisten

Herkunft und Echtheit

des Diamanten. Im Zuge der

jährlichen Qualitätszertifizierung

überprüft ein Notar

jeden erforderlichen Schritt

-vom Empfang der Asche bis

zur Überprüfung der Diamanteigenschaft

einen Gemmologen.

(djd)

durch

Trauerwald Oase

Münsterland

Die Beisetzung am Baum im

Kreis Warendorf

Die kostenlosen Waldführungstermine

finden Sie im Terminkalender im hinteren Teil

der Seniorenbeilage. Anmeldung und Info unter:

Telefon: 02585. 94 08 00

www.trauerwaldoase.de

Mit der „Trauerwald Oase Münsterland“

haben sich seit vier Jahren die

Beisetzungsmöglichkeiten in der Region

erweitert. Dieser Bestattungswald liegt

in der Bauerschaft Neuwarendorf nahe der

B64/K3amOrtsrand der Stadt Warendorf

und steht jedem offen, gleich welcher

Konfession oder Nationalität und unabhängig

vom letzten Wohnort. Einzige

Voraussetzung ist eine Einäscherung des

Verstorbenen, da diese Form der Beisetzung

nur Urnenbestattungen in biologisch

abbaubaren Urnen vorsieht. Wahlweise

können die Angehörigen eine

einzelne Grabstelle an einem „Gemeinschaftsbaum“

erwerben oder aber einen

eigenen Familien-/Freundschaftsbaum

kaufen, an dessen Fuß bis zu zehn Beisetzungen

erfolgen können. Die Grabpflege

übernimmt bei dieser Beisetzungsform

die Natur und ein kleines Schild mit dem

–Anzeige –

Namen und den Geburts- und Sterbedaten

des Verstorbenen am Stamm des Baumes

erinnert an seine letzte Ruhestätte.

Im Gegensatz zur anonymen Bestattung

oder einer Verstreuung der Asche an einem

dafür vorgesehenen Ort, erfolgt in der

Trauerwald Oase Münsterland eine würdevolle

Urnenbeisetzung wahlweise in

Begleitung eines Geistlichen oder eines

Trauerredners. Für die Trauerfeierlichkeiten

steht unter dem zentralen großen

Holzkreuz ein großer Andachtsplatz mit

Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. Jede

Grabstelle hat außerdem ein eingetragenes

Nutzungsrecht bis zum Jahr 2106 ohne

Kosten für einen Nachkauf oder eine

Verlängerung. Viele Interessierte erwerben

daher aufgrund dieses interessanten finanziellen

Aspekts bereits jetzt im Rahmen

ihrer persönlichen Bestattungsvorsorge

„ihren“ späteren Ruheplatz am Baum.

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