MOBIL SEIN

rhombergbau

MOBIL SEIN

mobil SEiN

Von einem Ort zum anderen. Wir sind schneller

als je zuvor. Auch in der Kommunikation. Via

Datentransfer und (Video-)Telefonie rückt die

Welt nah und näher zusammen. Australien ist

nur wenige Sekunden von Europa entfernt.

Mobil sein heißt auch, als Person nicht stehen

zu bleiben. Sich weiter zu entwickeln, sich

weiter zu bilden. Als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind wir gefordert, flexibel zu sein. Beim

Einsatzort genauso wie im Aufgabengebiet.

Dennoch. Bei aller Mobilität ist es wichtig, nicht

nur aufs Gaspedal sondern auch auf die Bremse

zu drücken. Um somit den Alltag zu entschleunigen

und Zeit für sich selbst zu gewinnen.

www.rhombergbau.at


neue

dimensionen

Das Magazin der Rhomberg Gruppe

2010

mobilitÄt

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT 6

Gedanken zur Mobilität

holZ IN hoChFoRM 12

Der lifeCycle Tower wird konkret

DURCh DIE alpEN 30

am Brenner läuft alles nach plan


Inhalt

Editorial 3

Kurz und bündig 4 – 5

MoBIlITÄT

Zurück in die Zukunft 6

Unordentliche Gedanken zur Mobilität 7

Umsteigen und Umdenken 8

Statements, Glossar 9

Neues vom Lebenszyklusoptimierer 10

Facility Management in der Praxis 11

Der Lifecycle Tower wird konkret 12

Vision und Innovation 13

Entlastung für das Untere Rheintal 13

Neue Projekte im Wohnbau 14 – 16

Ergebnisse der Projektentwicklung 17

Geschichten aus dem Hochbau 18

Bauen im Bestand 19

Auswahl an Kleinbaustellen 20 – 21

Wohnanlagen in Passivhaus-Qualität 22 – 23

Corporate Identity für Rhomberg 24

julitec , neue Plattform für Projektabwicklung 25

Der Mensch im Mittelpunkt 26 – 27

Totalunternehmer finalisiert Hotelprojekt 28

Tiefbau: Viel Neues in Dornbirn 29

Baufortschritt Alptransit Brenner 30 – 31

Was wäre die Bahn ohne Elektrotechnik? 32

Bahnbau Wels erweitert Maschinenpark 33

Track Australia hat sich etabliert 34 – 35

Rhomberg Kalebozan HSL Ankara–Istanbul 36

Menegola AG stärkt Rhomberg Kompetenz 37

Bahntechnik Schweiz macht mobil 38 – 39

Projektübersicht Bahntechnik Schweiz 39

Projektübersicht Rhomberg Bau Schweiz 40 – 42

Kunst und Kultur am Bau 43

14

34

40

IMpRESSUM | herausgeber Rhomberg Gruppe, Mariahilf straße 29, 6900 Bregenz/AUT, Tel +43 5574 / 403-0,

Fax +43 5574 / 403-309, info@rhombergbau.at, www.rhombergbau.at Fotos Shutterstock (Cover), Bollhalder & Eberle

AG, Fotostudio Philipp Lehmann St. Gallen, ARSON AG Wil, Rhomberg Für den Inhalt verantwortlich Gabi Schnell

Chefredaktion Gabi Schnell Redaktionsteam Dirk Diederich, Susanne Dünser, Karl Gneis, Simone Grabher,

Sandra Hermes, Karin Hubalek, Gökhan Ipek, Rebecca Jungbluth, Gregor Koller, Anna-Lina Kräutler, Elke Meisinger,

Frieda Moosbrugger, Isabella Paschinger, Angelika Rhomberg, Madeleine Sargant, Elisabeth Schäfer, Gabi Schnell,

Milena Simonovic, Stefanie Sutterlüti, Sabrina Vonach, Tobias Vonach, Michael Zangerl Konzeption und Gestaltung

die3, Agentur für Werbung und Kommunikation, Dornbirn/AUT Gedruckt auf Galaxy matt offen legung nach § 25 Mediengesetz

Neue Dimensionen erscheint 1 x jährlich in einer Auflage von 4.000 Stück deutsch und 1.500 Stück englisch


38

Die Zukunft ist schön.

Es wird derzeit viel über die Wirtschaftskrise

diskutiert. Wie schwer sie ist. Wie

lange sie noch dauert. Und darüber,

welche Maßnahmen seitens des Staates

und anderer gesetzt werden. Unbestritten

ist: Die Turbulenzen führen zu Verhältnissen,

die auch uns vor neue und große

Herausforderungen stellen. Doch die Wirtschaft

allein ist nicht schuld, es wurden in

der Vergangenheit auch Fehler gemacht.

Da nützt kein Jammern.

Es gilt vielmehr das „Momentum“ zu

nützen , darin eine Chance zur Weiterentwicklung zu sehen

und den Schritt in die richtige Richtung zu tun. Wir selbst entscheiden,

wie und was wir sein wollen.

Die Grundvoraussetzungen für Unabhängigkeit sind Fitness

und Wettbewerbsfähigkeit. So schaffen wir es immer wieder aus

eigener Kraft, uns konsequent zu erneuern. Für das kommende

Jahr 2010 haben wir drei Schwerpunkte definiert: Wir wollen

noch näher beim Kunden und seinen Bedürfnissen sein und

unsere Netzwerke pflegen. Wir haben die Kosten im Griff und

stellen damit die Liquidität sicher. Und wir werden erarbeitete

Grund sätze in der Führung konsequent umsetzen.

Dafür braucht es jede einzelne Mitarbeiterin, jeden einzelnen

Mitar beiter. Hier gibt uns die besondere „Rhomberg Qualität

des Miteinanders“ Sicherheit und Energie, auch und vor allem

in stürmischen Zeiten. Viele der scheinbar einfachen Rezepte

funktionieren nicht. Sie zerstören das Vertrauen und hinterlassen

so eine menschliche Wüste, deren Fruchtbarmachung

Jahre dauert. Wir beziehen langfristige Auswirkungen und

nach haltige Zu sammenhänge in unsere Überlegungen ein.

Zufriedenheit , Gesundheit und Erfolg entsteht aus dem zielorientierten

Miteinander . Eine sichere und schöne Zukunft

erschaffen wir uns selbst.

Hubert Rhomberg

EDIToRIal | NEUE DIMENSIoNEN

3


Kurz und bündig

Abseits von Baustelle und Schreibtisch

ausstellung Habiter écologique, Paris

Im Rahmen der Ausstellung über

ökologisch verantwortliches Wohnen,

die vom April bis September 2009

in der „Cité de l’architecture et du

patrimoine“ (Stadt der Architektur und

des Kulturerbes) im Palais Chaillot

in Paris stattfand, wurde das Modell

aWp After Work Party 2009

Kommunikation nach 18.00 Uhr –

die AWP Partys 2009 boten Gelegenheit

für ein Get-Together mit MitarbeiterInnen,

PartnerInnen, Freunden,

Handwerkern und GeschäftspartnerInnen.

Die Veranstalter 2009

waren die Abteilungen GU, Wohnbau

und Bahntechnik.

BBW-Radteam fährt wie auf Schienen

Ende Juli 2009 fand in Wels das

2. Intersport Eybl Business Radkriterium

statt. Zum ersten Mal stellte auch die

Bahnbau Wels GmbH ein Radteam für

diesen Bewerb. „Heiße“ Runden in der

Welser Innenstadt: Auch wenn sich am

Ende kein Stockerlplatz für das BBW-

Radteam ausging, sind wir sehr stolz

auf unsere Radfahrer und freuen uns

über so viel sportliches Engagement!

4 NEUE DIMENSIONEN | KURZ & BüNDIG

des Wohnparks Sandgrubenweg als

Pilotprojekt für zukunftsweisenden

Wohnbau präsentiert.

Kuratorin der Ausstellung war

Dominique Gauzin-Müller.

Bahntechnik Trainingskurs in Monterrey, Nuevo León in Mexiko

Für das Personal des Betreibers

Metrorrey fand zum Projektabschluss

ein Trainingskurs für Inspektion,

Wartung und Instandsetzung der

Gleisanlage statt. Dieser wurde in

Eigenverantwortung konzipiert und mit

dem Betreiber abgestimmt. Auch die

hiesigen Besonderheiten des Projekts

konnten durch Mario Dattola berücksichtigt

werden. Hier kamen ihm vor

allem seine langjährigen Erfahrungen

in Mexiko zugute.

Schnee Rohstoff der Kunst

Im August 2009 besuchten Rhomberg

MitarbeiterInnen die Ausstellung

„Schnee. Rohstoff der Kunst“ im

Vorarlberger Landesmuseum. Eher

ungewöhnlich und spannend war die

Annäherung an das Thema aus der

Sicht einer Sommerausstellung.


Eröffnungsfeier Studierendenheim Garnisonstraße, Linz

Am 27. August 2009 wurde das

„Studierendenheim der Wirtschaftshilfe

der Studierenden Oberösterreich“

feierlich eröffnet. Die herausragende

Energieeffizienz soll den umworbenen

Studierenden der Fachhochschule

als Vorbild dienen. Auf insgesamt

sechs Stockwerken schuf die Rhomberg

ARGE mit PTI/Telekom Immobilien

modernen Wohnraum mit 125

Einzelzimmern und fünf Paarzimmern,

die zum Teil behindertengerecht ausgeführt

wurden.

lehrbeginn 2009 Maurer, Tiefbauer und Maschinenbautechniker

Sandro, Benjamin, Thomas und Fabian

haben sich für die Ausbildung zum

Maurer entschieden, Patrick für den

Beruf des Tiefbauers und Thomas bei

der BBW für die Ausbildung zum Maschinenbautechniker.

Wir freuen uns,

die sechs engagierten Burschen im

Rhomberg Team begrüßen zu dürfen.

München Mit dem Zug aufs Oktoberfest

Am 02. Oktober 2009 machten sich

zwölf MitarbeiterInnen von der Bahntechnik

Bregenz, St. Gallen, ARGE

Alptransit Brenner und Rhomberg Bau

auf den Weg, um zünftig im Weinzelt

zu feiern. Ein „Maß“ haben wir uns

im Garten des Löwenbräu-Zeltes

gegönnt. Nach Hause ging es am

gleichen Abend wieder mit dem Zug.

prokura verliehen Durch eine optimale Struktur stellen wir die Weichen für die Zukunft

Die Prokura wurde verliehen an:

Andreas Förster für die Rhomberg

Bahntechnik AG, Menegola AG, Peter

Strolz für die Rhomberg Gleisbau

GmbH, Josef Jenny für die Rhomberg

Bau AG, Dirk Diederich und Richard

Geiger für die Rhomberg Bahntechnik

GmbH sowie Stefan Knittel für die RTE

Technologie GmbH, ein Unternehmen

der Rhomberg Bahntechnik Gruppe.

KURZ & BüNDIG | NEUE DIMENSIONEN 5


6 NEUE DIMENSIONEN | MOBILITäT

Zurück in die Zukunft

Warum die Rhomberg Gruppe auf Altbewährtes

setzt und dennoch die Zukunft im Fokus hat.

An was können wir uns in Krisenzeiten festhalten? Was bringt uns

der Zukunft näher? Wie können wir heute, mit den uns zur Verfügung

stehenden Mitteln, die Welt von morgen nachhaltig gestalten? Eine

Möglichkeit ist, einen Schritt zurück und dann zwei vor zu gehen –

mobil im Denken und Handeln sein eine weitere.

Wir fokussieren uns auf Altbewährtes, indem wir uns unserem Kerngeschäft

wieder bewusst werden, uns auf unsere Stärken konzentrieren

und marktgerecht einsetzen. Und gleichzeitig neues Wissen

einfließen lassen. Dies ist kein Widerspruch! Altbewährtes und Neues

ist vielmehr eine unschlagbare Kombination. Dass dies funktioniert,

beweisen unsere Projekte, zufriedene Kunden, Auftraggeber, Bauherren

und MitarbeiterInnen laufend.

IN BEWEGUNG BLEIBEN

In den vergangenen Jahren ist in der Rhomberg Gruppe vieles in

Bewegung gekommen. Wir wurden mobil, flexibel und zu Vorreitern.

Nachhaltiger Wohnbau mit flexiblen Lösungen und Dienstleistungen

rund ums Wohnen, Passivhaus-Standard, energetische Sanierung,

Lebenzyklus-Betrachtung von Gebäuden und Infrastruktur, Bahntechnik,

ressourcenoptimierte Baustellenlogistik, regionale Versorgung mit

dem Rohstoff „Stein“: Dafür steht die Rhomberg Gruppe. Und noch

für vieles mehr.

WIR GEHEN SCHON MAL VOR

Unser LifeCycle Tower ist durch die Kombination von Altbewährtem

und Neuem entstanden. Das Wissen über den klassischen Holzbau,

gepaart mit der Kompetenz aus dem Systembau, dem Facility Management

und der Lebenszyklusorientierung lässt ein Hochhaus aus

Holz entstehen, das mehr Energie produziert als es verbraucht, CO 2

bindet, nach dem Lego-Prinzip rasch gebaut und kaum Bauschutt verursacht

– also rundum nachhaltig ist. Dank dem Know-how unserer

MitarbeiterInnen und Netzwerkpartner können wir ein einzigartiges

Projekt realisieren und so einen innovativen Beitrag zu nachhaltigem

Bauen leisten.

Unsere Leistungspalette erlaubt es uns, weiterführende Gedanken

zu ergänzenden Verkehrslösungen für Vorarlberg, zur Elektromobilität

und alternativer Energie zu machen. So sammeln wir Know-how und

geben es weiter.

So bleiben wir mobil. Im Denken und im Handeln.

Anna-Lina Kräutler


mobilitÄt

„Fahr ma no a klääle …“

Unordentliche Gedanken zur Mobilität

Autos stehen im Stau. Beim Radfahren schwitzt man. In

überfüllten Bussen und Zügen stinkt es. Zu Fuß gehen strengt

zu sehr an. Also bleiben wir zu Hause und genießen ein

Leben als Couch -Potatoes. Odr? Um wie viel lustvoller war

das Leben doch noch vor 50 Jahren, als Helmut Qualtinger

räso nierte: „Zwar hab i ka Ahnung wo i hinfahr, aber dafür bin

i g’schwinder durt!“ Da mals wie heute hieß das Fortschritt.

Fort-Schritt. Bewegung. Mobilität. Hauptsache unterwegs.

Egal wohin. Und: bloß nicht denken. Das Denken fällt halt

auch schwer, wen man sich derart ineffizient auf den Weg

macht wie mit unseren herkömmlichen Autos. Mit einem

realen Wirkungsgrad von 20 % (Benziner ) bis 30 % (Diesel).

Und Steh zeiten von 90 % aufwärts, im Stau und in der Garage.

Eher auto-statisch als auto-mobil.

Dabei könnten gerade diese Stehzeiten Gewinn bringen – bei

Elektroautos. Indem nämlich deren Batterien als Speicher für

billigen Grundlast-Strom genutzt werden, der bei Bedarf als

teurer Spitzenstrom abgerufen wird. Smart Grids ermöglichen

das. Solche intelligenten Netze – noch in Entwicklung – die

eine Vielzahl von Stromerzeugern, Stromver brauchern und

Stromspeichern energie- und kosten effizient ausbalancieren,

können auch unsere Mobi lität revolutionieren. Man stelle sich

nur einen weltweiten Verbund von Autos, Straßen bahnen,

Zügen , Bussen, Fahrrädern und Mopeds vor – angetrieben

mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern – die so miteinander

vernetzt sind, dass jede Erdenbürgerin jederzeit auf

das adäquate Fortbewegungsmittel zugreifen kann. Vielleicht

kommen Schiffe und Flugzeuge auch noch dazu.

Unmöglich? Warum denn? Was mit Smart Grids im Strombereich

gerade erst beginnt, muss doch dort noch längst nicht

aufhören. Die Einzelteile haben wir bereits in der Hand, wir

müssen sie nur noch gscheit zusammen fügen.

Das Kyoto-Protokoll verlangt ohnehin völkerrechtlich verbindlich

eine Reduzierung der Treibhausgase, bei deren

Produktion der Verkehr Spitze ist. Und die grassierende Krise

watscht gerade die Automobil-Industrie ordentlich ab. Außerdem

geht uns in absehbarer Zeit das Öl aus.

Alles kein Problem, wenn wir unsere Mobi lität im Kopf richtig

einsetzen.

Willi Sieber, Österreichisches Ökologie-Institut

7


mobilitÄt

Eine flotte Vlotte: Insgesamt stehen den Rhomberg MitarbeiterInnen 4 Poolautos, 1 Elektro-Roller und 6 Poolfahrräder zur Verfügung.

umdenken + umsteigen = unmöglich?

Bewusstseinsbildende Aktionen beeinflussen unser Mobilitätsverhalten

Poolautos und Poolfahrräder, ÖBB Businesscards und

Jahreskarten für den Verkehrsverbund: Die Rhomberg

Gruppe erleichtert MitarbeiterInnen das Umdenken und

Umsteigen. Immer öfter wird so auf ein Firmen- oder zusätzliches

Privatauto verzichtet. Attraktive Angebote lassen

ein Umdenken stattfinden und das weit über den Berufsverkehr

hinaus. Bewusst mobil sein, auch privat den einen

oder anderen Kilometer zu Fuß oder mit dem Fahrrad

zurücklegen, das ist kein Ding der Unmöglichkeit.

MOBILITäTSPASS & FAHRRADWETTBEWERB

Die jährliche Mobilitätsaktion fand auch heuer großen Anklang.

Jeder Mitarbeitende, der morgens mit „Öffis“, in einer

Fahrgemeinschaft mit ArbeitskollegInnen, per Fahrrad oder

zu Fuß ins Büro kommt, sicherte sich einen Stempel. Als

Dank für die umweltbewusste Haltung gab es Gutscheine

von Betrieben und Restaurants im unmittelbaren Umkreis.

UMSTEIGEN MIT DEM JOBTICKET

In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Vorarlberg

(VVV) wurde im Juni 2009 das „Jobticket“ schmackhaft

gemacht. Während zwei Wochen testeten Rhomberg

MitarbeiterInnen Bus und Bahn und lernten so die Vorzüge

der Öffis kennen. Die Kosten teilten sich der VVV sowie die

Rhomberg Gruppe je zur Hälfte.

Von April bis September 2009 nahm die

Rhomberg Gruppe erfolgreich am Fahrrad-

wett be werb des Energieinstituts Vorarlberg

teil und steuerte dem „Umweltkonto“

8.600 Kilometer bei.

8 NEUE DIMENSIONEN | MOBILITäT

SPAR

EHG

Fallbach

Wolf

L 190

Wenin

Blum

Werk 7

Satzbach

Huber

AB Blum

Bahntechnikhalle

Bahnstrecke

Radweg

Anlieferungsbereich

Recycling

ILG

Biomasse

Wirkungsgrad

EnergieEnergieservice Entladestation

Ländle

Pellets

Stöckenstraße

Freilager

Waage

Expressbeton

Magazin

AB Rhomberg

Zementumschlag

Betonwaschanlage

Werkstätte

P

P

Radweg

Landgraben

Betriebsgebäude

Flugdach Bauhofleitung

Nassaufbereitung

Montaninhalle

Sieb- und

Siloanlage

Tankstelle

Flugdach

Lagerhalle

Steinkorbanlage

Nachbrecher

Notaufgabe

Vorbrecher

Werkstätte

RHOMBERG GRATIS TICKET

maximo, Tageskarte Vollpreis gültig am 9. Oktober 2009

O

N S

W

Unterklienbach

RESSOURCEN

CENTER

RHEINTAL

Vorbrecher

tag

Freitag, 09. OktOber 2009

Der

10:00 - 16:00 Uhr

OFFenen tür

ressOUrcen center rheintal (rcr)

Bahn, Land- und Stadtbus akzeptieren das Rhomberg-Ticket am 9. Oktober 2009 als offizielles

Zahlungsmittel für alle Fahrten innerhalb Vorarlbergs von und zum Ressourcen Center Rheintal (RCR).

VVV Shuttledienst: ÖBB Bhf Hatlerdorf über VVV Haltestelle Wallenmahd (L22, L23) zur Haltestelle

im RCR und retour.

Kupon ausfüllen - einsteigen - fertig. Das Ticket ist in Verbindung mit dem

Vorarlberger Familienpass für die ganze Familie gültig.

Anzahl Erwachsene: ______ Anzahl Kinder: ______

Ich fahre von Ort/Haltestelle: _______________________________________________________

zum Tag der offenen Tür des Ressourcen Center Rheintal.

Gratis-Fahrt mit diesem Ticket!

Dieses Ticket gilt am 9. Oktober 2009 als offizielles

Zahlungsmittel für alle Fahrten innerhalb Vorarlbergs

vom und zum Tag der offenen Tür des RCR

mit Stadt, Landbus und Bahn.

MIT BUS UND BAHN ZUM RCR

Beim Tag der offenen Tür im Ressourcen Center Rheintal

im Oktober 2009 setzte Rhomberg auf eine umweltfreundliche

Anfahrt: der Gratis-Transfer mit Stadt- und Landbus

ermöglichte einen bequemen Besuch.

CO 2 -SPARENDE MASSNAHMEN BEI AUTOS

MitarbeiterInnen mit Firmenauto erhalten jährlich die Möglichkeit,

sicheres und spritsparendes Autofahren im Rahmen

eines Sicherheits- und „Eco-Drive“-Training zu perfektionieren.

Mittels der „Eco-Drive“-Technik lassen sich 5 bis 15 Prozent

an Treibstoff und dadurch natürlich auch CO 2 -Emissionen

und einige Euros einsparen. Das freut die Umwelt und das

Unternehmen.

„VLOTTE“ – WIR SIND DABEI

Mit einem Elektro-Fiat 500 ist die Rhomberg Gruppe seit

Oktober 2009 Teil der Modellregion Elektromobilität und

auf Vorarlbergs Straßen unterwegs. Das Elektroauto steht

allen MitarbeiterInnen für dienstliche Fahrten im Fahrzeugpool

zur Verfügung. Dieser Fahrzeugpool wird durch unseren

Elektro-Roller passend ergänzt. Für Fahrten in die Bregenzer

Innenstadt, zu umliegenden Baustellen oder in die Nachbargemeinden

bietet der Flitzer eine schadstofffreie Alternative.

Wir freuen uns, Teil dieser Pionierarbeit in Sachen Elektromobilität

zu sein. Gemeinsam gehen wir schon einmal vor.

Madeleine Sargant


Sarah Krenkel Marjeta Ulmer

Torsten Neumann

Jasmin Lind

Gerhard Pum

Nachgefragt: Was bringt der Stempelpass für die Mobilität bei Rhomberg?

„Die Linie 21 a von Lauterach nach Bregenz hält direkt

vor dem Rhomberg Bürohaus und ist für mich optimal.

Mit den Takt zeiten von einer halben Stunde bleibe ich

flexibel. 10 Minuten Fahrtzeit, die ich jetzt im Bus verbringe,

hätte ich mit dem Auto auch. Im Sommer fahre ich mit

dem Fahrrad, im Winter und bei Regen ist der Bus die

günstigste und bequemste Alternative.“

Sarah Krenkel, Bauen im Bestand/Hochbau

„Für mich steht der Gesundheitsfaktor im Vordergrund.

Ich verbrenne gerne umweltbewusst Kalorien und tue mir

noch was Gutes dabei. Den Radweg von Wolfurt nach

Bregenz finde ich toll, da macht umsteigen einfach Spaß.“

Marjeta Ulmer, Buchhaltung

GloSSaR Mobilität Ableitung vom lateinischen Wort

„mobilitas“: Beweglichkeit, in Bewegung sein

oder bleiben

langsamverkehr Fußgänger und Radfahrer

ÖpNV Abkürzung für „Öffentlicher Personen-

Nahverkehr“, umgangssprachlich auch „Öffis“

genannt: Bus, Bahn, Metro, Schiff ...

MIV Abkürzung für „Motorisierter Individualverkehr“:

PKW und Motorräder

Modalsplit Fachbegriff aus Statistiken der

Verkehrs mittelwahl, der die Verteilung des

Transportaufkommens auf verschiedene Ver-

„Ich bin ein bekennender, autofreier Zeitgenosse. Täglich

und bei jedem Wetter fahre ich mit dem Rad zur Arbeit .

Die Stempelpassaktion ist eine gute Sache, da meine umweltbewusste

Haltung dadurch belohnt wird.“

Torsten Neumann, Bahntechnik

„Durch die Stempelpassaktion und den Verzicht auf mein

Auto habe ich gemerkt, dass ich es gar nicht brauche.

Jetzt haben wir nur noch ein Auto im Haushalt.“

Jasmin Lind, Gruppenservice Personal

„Mit dem Auto bräuchte ich zu meiner Arbeitsstelle im

Ressourcen Center Rheintal 25 bis 45 Minuten. Mit

den öffentlichen Bussen 1 Stunde pro Fahrtstrecke. Ich

finde den Zeitverlust unwesentlich, denn dafür komme

ich stressfrei zur Arbeit und wieder nach Hause. Außerdem

spare ich Kosten. Das ist die beste Variante, die ich

kenne.“

Gerhard Pum, Tiefbau

kehrsmittel (Modi) bezeichnet. Der Modalsplit

ist die Folge des Mobilitätsverhaltens der Menschen

und der wirtschaftlichen Entscheidungen

von Unternehmen einerseits und des Verkehrsangebots

andererseits.

Smart Grids Fachbegriff für „intelligente

Stromnetze“: durch Computersteueuerungen

ermöglichen Smart Grids ein energie- und

kosten effizientes Gleichgewicht zwischen einer

Vielzahl von Stromverbrauchern, Stromerzeugern

und in Zukunft auch verstärkt von

Stromspeichern.

MOBILITäT | NEUE DIMENSIONEN 9


Was sagt der haUS-Verstand?

Zum Thema „Mobilität – Immer in Bewegung“

Unter den Lebenszykluskosten eines Gebäudes verstehen wir die gesamten Kosten

eines Bauwerks: von der Projektidee, der Errichtung über die Nutzung bis zum Abbruch.

Anhand weniger Zahlen möchte der Lebenszyklusoptimierer Vergleiche darstellen

und zum Nachdenken anregen – dieses Mal zum Thema Mobilität und Energie.

Viel Vergnügen!

• Verlängerung der Reisezeit von Transatlantikflügen der Northwest Airlines seit die durchschnittliche

Geschwindigkeit um 16 km/h verringert wurde 8 Minuten

• Treibstoffersparnis pro Flug wegen des verringerten Tempos 613 Liter

• Kostenersparnis, die durch Tempodrosselungen um wenige Minuten insgesamt erreicht werden sollen 42 Mio. Dollar

• Umweltprämie in Deutschland für einen Neukauf sowie die Verschrottung eines

vor dem 14. Jänner 2000 zugelassenen Autos 2.500 Euro

• Aktueller Durchschnittswert eines zehnjährigen Audi A4 1.8 5.444 Euro

• Aktueller Durchschnittswert eines zehnjährigen VW Golf 1.8 5.250 Euro

• Von Piraten überfallene Schiffe im Jahr 2003 445 Schiffe

• Von Piraten überfallene Schiffe im Jahr 2008 293 Schiffe

• Faktor, um den die Versicherungsprämien für Frachtschiffe in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen sind 10

• Länge der längsten schnurgeraden Bahnstrecke in der Nullarbor-Wüste 478 Kilometer

• Länge der längsten Eisenbahnlinie der Welt 9.297 Kilometer

• Länge der Zugverbindung Bregenz – Wien 770 Kilometer

• Länge der mit Rhomberg Beteiligung errichteten Festen Fahrbahnen in Europa 411 Kilometer

• Anzahl der Personen pro Auto in Luxemburg 1,7 Personen

• Anzahl der Personen pro Auto in Vorarlberg 2,0 Personen

• Anzahl der Personen pro Auto in China 33,0 Personen

• Anzahl der Personen pro Auto in Somalia 10.000 Personen

• Prognostizierte Anzahl der Personen pro Autos in China im Jahr 2050 4,0 Personen

• Autos und LKW, die in der ersten Jahreshälfte 2009 auf dem größten Automarkt,

den USA, verkauft wurden 4,8 Millionen

• Autos und LKW, die in der ersten Jahreshälfte 2009 in China verkauft wurden 6,0 Millionen

• Anteil des privaten Energieverbrauchs, der 2007 in der Türkei durch erneuerbare Energie gedeckt wurde 29,9%

• Anteil des privaten Energieverbrauchs, der 2007 in Lettland durch erneuerbare Energien gedeckt wurde 50,2%

• Anteil des privaten Energieverbrauchs, der 2007 in Deutschland durch erneuerbare Energien gedeckt wurde 9,0%

• Anteil des Endenergieverbrauchs, der 2007 in Österreich durch erneuerbare Energien gedeckt wurde 28,5%

Alle Zahlen stammen aus eigenen Projekten und Berechnungen, der Presse sowie internationalen Studien

10 NEUE DIMENSIONEN | LEBNSZyKLUSOPTIMIERER

Andreas Karg


optimierung beginnt in der planung

Rhomberg Faciltiy Management übernimmt die Beratung für Schweizer Businesscenter

Im ostschweizerischen St. Gallen wird ein neues Businesscenter

mit rund 2.100 m² Nutzfläche errichtet – entsprechend

den Rhomberg Grundsätzen einer nachhaltigen

Gebäudenutzung. Entwickelt wurde das Gewerbeobjekt

mit fünf Stockwerken und einer zweigeschossigen Tiefgarage

von der ARGE KIMO AG/Rhomberg Bau AG. Die

Fertigstellung ist für Ende 2010 geplant.

Der Grundstein für die nachhaltige Projektentwicklung

wurde gemeinsam mit den Schweizer Kollegen der

Rhomberg Bau AG gelegt. Es erfolgte die Definition von

Leitsätzen der Nachhaltigkeit bezüglich Nutzung, Wohlbefinden,

Infrastruktur, Energie- und Lebenszykluskosten

und die daraus abgeleiteten erforderlichen Maßnahmen.

Deren Umsetzung wird während des Projektes laufend

überwacht.

Ein nächster Schritt war die kritische überprüfung der

Planung aus Betriebssicht. Die daraus resultierenden

Empfehlungen für eine Optimierung konnten der Pro-

jektleitung zur Verfügung gestellt werden und damit

war die Möglichkeit für eine frühzeitige Erstellung eines

Betriebskonzepts gegeben. Darüber hinaus wurden die

Lebenszykluskosten berechnet, um eine weitere Optimierung

der Planung zu ermöglichen.

Tobias Vonach

Meilensteine des Facility Managements

Optimierung des Immobilienlebenszyklus

Die Leistungen des Facility Managements im Immobilienlebenszyklus

Die lebenszykluskosten- und energieoptimierte Planung ist

ein wesentlicher Eckpfeiler des viel beachteten Rhomberg

Forschungsprojekts: Der LifeCycle Tower soll als Holzhochhaus

mit 20 Stockwerk ausgeführt werden. Im interdisziplinären

Forschungsteam waren auch Spezialisten

Das Businesscenter „Stahl“ zeichnet sich durch anspruchsvolle

Architektur und eine lebenszyklus optimierte Planung aus.

des Facility Managements vertreten. Sie beurteilen

kontinuierlich und kritisch die Planung – aus Sicht des

Betreibers, der Nutzer und der Investoren.

So konnten die Facility Manager durch eine langfristige

Renditeanalyse wertvolle Impulse für eine Optimierung von

Flächenmix und -ausnutzung geben. Darüber hinaus wurde

aufgezeigt, wie vorteilhaft sich die – gegenüber einem

konventionellen Bau – verkürzte Bauzeit auf die Projektrendite

auswirkt. Verschiedene Projektvarianten wurden

durch eine frühzeitige Prognose der Lebenszykluskosten

monetär bewertet, der Unterschied zu einer konventionellen

Projektentwicklung dargestellt. Die Vermarktbarkeit

der Flächen wird erhöht, die Nutzeranforderungen stärker

berücksichtigt und ein reibungsloser Betrieb garantiert.

Tobias Vonach

FACILITy MANAGEMENT | NEUE DIMENSIONEN

11


lifeCycle Tower

Internationales Leuchtturmprojekt für nachhaltigen urbanen Holzbau

Die Kombination des Baustoffes Holz mit einer

energie erzeugender Fassade verringert im Vergleich

zur konventionellen Bauweise den CO 2 -

Verbrauch dramatisch.

12

NEUE DIMENSIONEN | LIFECyCLE TOWER

Ein interdisziplinäres Forschungsteam unter der Führung von Rhomberg

Bau entwickelt den „LifeCycle Tower“, ein energieerzeugendes Gebäude

aus Holz. Mit 20 Stock werken ist es das weltweit höchste Holzhochhaus.

Die erste öffentliche Präsentation des Leuchtturmprojektes für urbanen

Holzbau erzielte international hohe Resonanz.

Rhomberg beteiligte sich vergangenes Jahr an einem Grundlagen-Forschungsprojekt,

in dem die prinzipielle Machbarkeit von Holzhochhäusern

nachgewiesen wurde (siehe Bericht letzte Dimensionen). Nun hat sich ein

interdisziplinäres Forschungsteam unter Führung von Rhomberg zum Ziel

gesetzt, ein umsetzungsfähiges, energieeffizientes Holzhochhaus in Systembauweise

mit bis zu 20 Geschossen zu entwickeln. An dem Zukunftsprojekt,

das von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert wird, sind

neben dem Projekt-Initiator Rhomberg der für nachhaltiges Bauen bekannte

Vorarlberger Architekt Hermann Kaufmann, das international tätige Ingenieurbüro

Arup, das oberösterreichische Holzbauunternehmen Wiehag sowie

die Technische Universität Graz engagiert.

GERINGE LEBENSZyKLUSKOSTEN

Ziel ist es, ein umfassendes Gebäudekonzept für Konstruktion, Gebäudetechnik

und Fassade zu erstellen – samt einreichfähiger Planung für einen

fiktiven Standort. Um die Höhe von 20 Geschossen technisch, wirtschaftlich

und ökologisch realisieren zu können, wird dabei auf eine innovative Systembauweise

mittels Holz-Baukastensystem zurückgegriffen, das die Anforderungen

an Brandschutz, Akustik und Tragfähigkeit erfüllen soll. Erreicht

wird dies über eine modulare, industriell herstellbare Holzverbundweise, die

die Tragstruktur eines energetisch optimierten Gebäudes bildet.

HOHES INTERNATIONALES INTERESSE

Der LifeCycle Tower wurde im Herbst 2009 beim World Ressource Forum

in Davos und bei der EXPO REAL in München der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Interesse und die Berichterstattung von Journalisten, Bau- und

Immobilienexperten sowie mit dem Thema Nachhaltigkeit befassten Organisationen

aus Europa, Amerika und Asien übertraf alle Erwartungen.

Prof. Dr. Friedrich Schmidt-Bleek sieht in dem Projekt ein Paradebeispiel

für vorausschauenden Umweltschutz. „Dieser besteht darin, Dinge für

Menschen zu schaffen, die mit zehnfach weniger natürlichen Ressourcen

auskommen als gestern“, so der Doyen der deutschen Umweltforschung.

„Der LifeCycle Tower aus Holz ist ein richtungweisendes Projekt für eine

Branche, die seit vielen Jahren mit an der Spitze des Ressourcenverbrauchs

steht.“

ExPORT – CHANCE FüR DIE HEIMISCHE WIRTSCHAFT

Der LifeCycle Tower schafft die Voraussetzung für nachhaltiges Bauen im

urbanen Raum. Durch die Systembauweise können Holzhochhäuser international

schnell und wirtschaftlich errichtet werden. Als weltweites „Leuchtturmprojekt“

stellt es eine enorme wirtschaftliche Chance für das Unternehmen

aber auch für die gesamte Region dar.

Michael Zangerl


Vision und Innovation

Umdenken und Weiterdenken hat bei Rhomberg einen hohen Stellenwert

Die „Wirtschaftskrise“ ist in aller Munde und jeder bekommt ihre Auswirkungen

mehr oder weniger stark zu spüren. Doch gerade in einer

Krise ist es für Unternehmen überlebensnotwendig, umzudenken und

neue Chancen zu erkennen. „Die momentane Situation erfordert ein

absolutes Umdenken und vor allem ein Weiterdenken“ betont Hubert

Rhomberg. „Und diese Situation verlangt uns derzeit viel ab, aber es

hat sich eine ganz spezielle Energie entwickelt. Unser Ziel ist es, das

Kompetenznetzwerk mit anderen lokalen Unternehmen weiter zu

öffnen.“

In den letzten Monaten sind daraus einige äußerst innovative Kooperationen

und Projekte entstanden. Alle rechts aufgelisteten Projekte

werden von der FFG, der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft,

mit Förderbeiträgen unterstützt.

Wir sehen Innovation als wichtigen Erfolgsfaktor, der uns auch in

wirtschaftlich angespannten Zeiten stärkt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor

dabei sind aber auch Mitarbeiter, die Innovationen als Chance

erkennen und dazu beitragen, dass Forschungsprojekte in dieser

Größenordnung umgesetzt werden können.

Angelika Rhomberg, Michael Zangerl

Entlastung für das Untere Rheintal

Aktuelles von der Ringstraßenbahn

Es ist unumstritten, dass die Verkehrssituation

im Unteren Rheintal entlastet

werden muss. Jeder von uns bekommt

die direkten Auswirkungen der Verkehrsbelastung

zu spüren – vor allem

während der Sommermonate, aber

auch täglich während der Stoßzeiten.

Das aktuelle Vorarlberger Verkehrskonzept

hat dem bereits Rechnung

getragen, in dem unter anderem

Schwerpunkte beim Ausbau des

Schienennetzes gesetzt wurden, die

Vernetzung aller öffentlicher Verkehrsmittel,

eine Bevorrangung im öffentlichen

Raum sowie die besondere Beachtung

der Situation von Kindern und

Senioren gefordert wird. Eine Straßenbahn

für das Untere Rheintal, für die

wir bereits ein technisches Konzept

entwickelt haben, wäre eine geeignete

Lösung, um der aktuellen Verkehrsproblematik

langfristig zu begegnen.

Sie würde einen wesentlichen Beitrag

zu den im Verkehrskonzept definierten

Zielen bringen und auch bei der Bevölkerung

Zustimmung finden. Denn

eine Straßenbahn bringt nicht nur eine

Umweltentlastung sondern ist auch

eine Mobilitätslösung für benachteiligte

Gruppen und bringt Chancen für die

Regional- und Stadtentwicklung.

Mögliche Lösungen werden derzeit

politisch beraten. Das für die Entwicklung

von möglichen Verkehrsvarianten

eingesetzte Verkehrs-

Planungsverfahren stellt für Anfang

holzbau im urbanen Raum

Aus der technischen Machbarkeitsstudie im Rahmen des

Projektes 8+ ist ein umsetzungsorientiertes Folgeprojekt

entstanden. Unser interdisziplinäres Forschungsteam entwickelt

das weltweit höchste Holzhochhaus.

Geringe Lebenszykluskosten, zukunftsorientiertes Energiedesign,

der Rohstoff Holz und die innovative Systembauweise

sind die Schlüsselelemente.

Die aus dem Systembau resultierende, verkürzte Bauzeit

und der geringe Platzbedarf an der Baustelle machen den

„LifeCycle Tower“ für den urbanen Raum äußerst attraktiv.

Mehr dazu lesen Sie im Artikel auf der linken Seite.

„BRIX“ misst und optimiert den

Ressourcenverbrauch von Gebäuden

Gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft (SERI, ÖIN

Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung, Faktor

10 Institut Austria, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt,

Energie, Plenum-Gesellschaft für ganzheitliche Entwicklungs

GmbH) und Wirtschaft (Lenzing AG, Grüne Erde) arbeitet

Rhomberg an der Entwicklung des „Business Ressource

Intensity Index“, kurz „BRIx“.

ausbau Forschungszentrum für die Tunnelsanierung

„Tunnelsanierung aus einer Hand“ so kann das innovative

Entwicklungsprogramm der Rhomberg Bahntechnik

zusammen gefasst werden.

Für Tunnelerneuerungsprojekte werden sämtliche Gewerke

aufeinander abgestimmt angeboten. Dies bedeutet für die

Bahnbetreiber eine deutliche Reduzierung der Kosten bei

steigendem Nutzen.

2010 einen nächsten Zwischenbericht

in Aussicht. Dann sollen zwei bis drei

Varianten von ursprünglich 23 (!) Varianten

zur Diskussion stehen.

Angelika Rhomberg

LIFECyCLE TOWER | NEUE DIMENSIONEN 13


DIE NEUE SEESChaNZE

Eingebettet zwischen See, Stadt und Berg im Dreiländereck

Die NEUE SEESCHANZE ist ein außergewöhnliches Projekt.

Ebenso außergewöhnlich ist die Zusammenarbeit von

zwei renommierten Vorarlberger Bauunternehmen. Um die

Chancen dieser einmaligen Lage bestmöglich zu nutzen,

bringen Schertler-Alge und Rhomberg Bau ihre Kompetenz

und Erfahrung in dieses Gemeinschaftsprojekt ein. Um

Synergien optimal zu nutzen, haben die beiden Unternehmen

eine gemeinsame Gesellschaft, die Wohnen am

See Bauträger GmbH gegründet, in welcher die operative

Umsetzung dieses Teilprojektes erfolgt. Zwischen Bregenz

und Lochau, zwischen Bodensee und Pfänder, zwischen

Natur und städtischer Infrastruktur entsteht dieses außergewöhnliche

Wohnprojekt in unvergleichlicher Lage.

Die NEUE SEESCHANZE Häuser A bis F besteht aus

sechs Punktbauten, die sich harmonisch in die Parklandschaft

einfügen. Die versetzte Anordnung der Häuser auf

dem sanft abfallenden Gelände wurde mit besonderem

Augenmerk entwickelt, um von möglichst vielen Wohnun-

außenvisualisierung

14

NEUE DIMENSIONEN | WOHNBAU

Symbolhafte Darstellung der neuen Wohnanlage, ohne Anspruch mit der Natur

gen den Blick auf den See zu eröffnen und den Bewohnern

ein Maximum an Privatsphäre zu bieten. Die Grünzonen

gliedern gemeinschaftlich genutzte und private Bereiche.

Die Erschließung erfolgt über eine Wohnstraße mit Bauminseln

und Besucherparkplätzen.

Das vom Architekturbüro baumschlager eberle geplante

Ensemble besticht durch den sensiblen Umgang mit der

außergewöhnlichen Lage und die zeitgemäße ästhetik,

die dem Ort eine eigenständige Identität und einzigartige

Atmosphäre verleiht. Bei der Entwicklung des Projektes

wurde besonderes Augenmerk auf eine nachhaltige

und ökologische Bauweise gelegt. Geringe Energie- und

Betriebskosten gehören ebenso zum Standard, wie eine

optimale Betreuung vor, während und nach der Bauphase.

Hierbei setzen wir erstmals Wärmepumpen mit Erdsonden

für die Wärmebereitstellung in Kombination mit einer Solaranlage

zur Warmwasseraufbereitung ein.

Susanne Dünser

Nähere Informationen

zum Projekt erhalten

Sie unter:

Rhomberg Bau GmbH,

Tel. +43 5574 / 403-0

www.seeschanze.at

info@seeschanze.at


Wohnbau Investorenpaket

Bausteine für eine sichere Wertanlage

Wohnungskäufer können auf mehreren

Ebenen von den finanziellen Vorteilen

einer Investorenwohnung profitieren.

Doch nur wer alles richtig macht, kann

das breite Nutzen-Spektrum seiner

Investition ausschöpfen. Das gilt sowohl

für Wohnungen, die als reine

Geldanlage oder zur Pensionsvorsorge

gekauft werden, als auch für jene, die

als Alterssitz genutzt werden sollen.

Um die Anleger und Investoren besser

und umfangreicher zu beraten, entwickelte

das Rhomberg Wohnbauteam

im Jahr 2009 ein zugkräftiges

Konzept. In Zusammenarbeit mit

externen Partnern wurden spezielle

Angebotsbausteine erarbeitet. Diese

werden individuell an die Bedürfnisse

der Kunden angepasst und erleichtern

somit die Entscheidung für die

Investition in eine Mietwohnung.

Martin Summer

BaUSTEINE DES INVESToRENpaKETS

1 Steuerrechtliche Beratung

2 Beratung zur Investorenförderung

3 Finanzierungsberatung

4 Vermietungsservice

5 Mietverwaltung

Wenn auch Sie interessiert sind:

Informationen zum Investorenpaket gibt

es auf der Homepage oder direkt bei

unseren Immobilienfachberatern

Karl Nußbaumer oder Hans-Peter Sohm.

Bereit für den Elektro-Fahrzeug Boom

Erste Wohnanlage mit „Stromtankstellenanschluss“ entsteht in Dornbirn/AUT

Wer über den Kauf eines Elektrofahrzeuges

nachdenkt, muss rechtzeitig

sicherstellen, dass er dieses an sein

Stromnetz anschließen kann. Was in

Privathäusern problemlos möglich ist,

kann in einer Wohnanlage ein Hindernis

für die Anschaffung eines Elektro-

Autos oder Elektro-Rollers sein. In der

Regel stehen in Tiefgaragen nur allgemeine

Steckdosen zur Verfügung, was

bei privater Nutzung zu Unmut bei den

Miteigentümern oder zu komplizierten

Abrechnungen der bezogenen Leistun-

gen aus der Allgemeinsteckdose führt.

Doch die Nachrüstung eines privaten

Anschlusspunktes in einer Tiefgarage

ist oft kompliziert und daher teuer. Das

Team von Rhomberg Wohnbau nutzt

diese Erkenntnisse, um zusätzlichen

Nutzen zu generieren. Bei der Wohnanlage

Höchsterstraße in Dornbirn

wird jeder Tiefgaragenplatz mit einer

schaltbaren Steckdose ausgestattet.

Den zukünftigen Bewohnern wird damit

auf Versorgungsseite der Weg zu

einem Elektro-Fahrzeug geebnet.

Martin Summer

Im Ländle sind schon 30 Elektromobile

unterwegs. Wenn diese ihre Tanks mit

Strom aus Photovoltaik füllen, dann ist

der Umweltgedanke perfekt umgesetzt.

Seit Kurzem ist dies nicht nur

Wunsch, sondern Realität. Goldbeck-

Rhomberg bietet mit „Gobasolar“ eine

Systembauvariante an, die bisher

unbewirtschaftete Flachdächer und

Verkaufsargument für umweltbewusste

Wohnungskäufer: Jeder Tiefgaragenplatz ist mit

einer vom Kellerabteil aus schaltbaren Steckdose

ausgestattet.

parkhaus versorgt „Vlotte“ mit Strom

VKW-Illwerke Gruppe krönt das Dach ihres Parkhauses mit Photovoltaik-Elementen

270 Photovoltaik-Module verwandeln das Parkhaus

auf dem VKW-Gelände in ein Kraftwerk,

das den Jahresbedarf von 45 Elektro-Autos der

„Vlotte“ decken soll.

Fassaden in Kraftwerke verwandelt.

Wenn gewünscht, kommt das Systembau-Gebäude

„Gobacar“ für die

Einstellplätze gleich dazu.

Georg Vallaster

ECKDaTEN ZU paRKhaUS UND

phoToVolTaIK-aNlaGE

• 2007 Errichtung des Parkhauses

im Systembau

• 2009 neue überdachung mit „Gobasolar“

• 1.330 Quadratmeter Dachfläche

• 270 Photovoltaik-Module

• Nennleistung etwa 62 KWp

WOHNBAU | NEUE DIMENSIONEN 15


Neue perspektiven für historischen Stadtkern

Wohn- und Geschäftsobjekt im Luger-Areal in Dornbirn/AUT

Im Möbelhaus Luger sollen Geschäftsflächen sowie attraktive Loft- und Penthouse wohnungen

über mehrere Geschosse entstehen: mit exklusiven Raumhöhen und großzügigen Terrassen.

Im Mai 2008 hat sich Rhomberg Bau

mit dem Kauf des Luger-Areals im

Zentrum von Dornbirn einen hervorragenden

Standort gesichert. Mittlerweile

hat sich viel getan: Aus der Revitalisierung

des Bestandsgebäudes

an der Bahnhofstraße und dem Neubau

an der Mozartstraße ist im Zuge

der planerischen überlegungen eine

Zusammenarbeit mit der Hotel Martinspark

GmbH entstanden. Zwischen

Neubau und Bestand entwickeln wir

gemeinsam eine Erweiterung für das

angrenzende Hotel.

Aus dieser Zusammenarbeit entsteht

beiden Partnern eine Vielzahl von Vorteilen.

Durch gegenseitige Abstandsnachsichten

konnte die Baunutzung

optimiert werden. Gleichzeitig wurde

vereinbart, dass wir die Tiefgarageneinfahrt

des Hotels mitnutzen und

16 NEUE DIMENSIONEN | WOHNBAU

unsere Tiefgarage daran andocken

dürfen. So generieren wir im Erdgeschoss

zusätzlich wertvolle Nutzfläche.

Zusätzlich konnten wir uns umfangreiche

Geh- und Fahrrechte auf

dem Grundstück des Hotels Martinspark

für die optimale Erschließung

des Neubaus und des Bestandes

sichern. Die Hotel Martinspark GmbH

erhält dafür die Möglichkeit innerstädtisch

zu expandieren und mit

einem wirtschaftlichen Baukörper

zu erweitern.

Sowohl das Bestandsgebäude an

der Bahnhofstraße als auch der

Neubau in der Mozartstraße durchlaufen

derzeit die baubehördlichen

Genehmigungsverfahren, wobei Teilgenehmigungen

nach dem Gesetz

für Naturschutz und Landschaftsentwicklung

bereits erteilt wurden.

Die Verwertung wird bereits seit

längerem in enger Zusammenarbeit

zwischen Wohnbau und Projektentwicklung

betrieben. Für das „Luger-

Areal: Haus Mozartstraße“ stehen

wir in intensiven Verhandlungen mit

Investoren.

Die Wohnungen in den Stockwerken

2 bis 5 des „Luger-Areal: Haus Bahnhofstraße“

werden im Eigentumswohnbau

verwertet. Hier ist es gelungen,

nicht nur 3 äußerst attraktive Penthouse-Wohnungen

mit großzügigen

Terrassen über mehrere Geschosse

zu entwickeln, sondern auch überaus

abwechslungsreiche 2- bis 4-Zimmer-

Wohnungen, teilweise mit Loftcharakter

und exklusiven Raumhöhen von

bis zu 2,75 m. Diese sind aufgrund

der ausgezeichneten Lage auch für

Anleger sehr interessant.

Die Alleinstellungsmerkmale für die

zukünftigen Geschäftsflächen im Haus

Bahnhofstraße sind das historische

Ambiente sowie die Möglichkeit von

großflächigen Nutzungen auf etwa

2.200 m². Eine EKZ-Widmung liegt

bereits vor. Derzeit laufen Verhandlungen

mit verschiedenen Interessenten.

Durch die ökologische Bauweise, die

Beheizung mit erneuerbarer Energie

und durch die innerstädtische Nachverdichtung

ist das Luger-Areal ein

Vorzeigebeispiel für nachhaltigen Umgang

mit wertvollen Ressourcen,

Grund und Boden.

Karl Hafele

lUGER-aREal DoRNBIRN/aUT

Grundfläche 3.899 m 2

anzahl der Wohnungen 61

Nutzfläche Wohnungen 4.868 m 2

Nutzfläche Gewerbe 2.598 m 2

Fertigstellung Frühjahr 2012

projektumsatz ca. 22,5 Mio. Euro


Möglichst viele

Chancen nützen

Hohe Flexibilität ist das Fundament einer

erfolgreichen Projektentwicklung

DERZEIT IM BAU:

AM yACHTHAFEN, LINDAU/GER

Nach erfolgreichem Vertriebsstart im

Frühjahr 2009 und der hohen Resonanz

nach „Wohnträumen“ in exklusivster

Lage wurde zwischenzeitlich

mit den Bauarbeiten am Lindauer

yachthafen begonnen.

Somit ist ein weiterer Meilenstein für

die Umsetzung des einzigartigen Entwurfs

von Prof. Ernst Kasper gelegt.

Noch im Winter 2009 wird mit dem

Bau der Tiefgarage begonnen. Der

Rohbau von Haus 2 wird voraussichtlich

im Sommer/Herbst 2010 fertig

gestellt sein.

über die Hälfte des Investitionsvolumens

konnte bereits in den ersten vier

Monaten seit Vertriebsbeginn vermarktet

werden. Die Fertigstellung des

Gesamtprojektes ist für den Winter

2011 vorgesehen.

FERTIG GESTELLT: MARKT-

STRASSE 33, DORNBIRN/AUT

Das Gebäude der Alten Naturschau

wurde komplett revitalisiert. Modernes

und Historisches wurden gekonnt

in Einklang gebracht. Um aus dem

ehemalige Naturkundemuseum einen

neuen Begegnungspunkt für urbanes

Leben entstehen zu lassen, wurde viel

Zeit und Engagement in eine attraktive

Planung, die hohe Nutzungsflexibilität,

geringe Errichtungs- und

Betriebskosten, die Vermarktung

sowie technische Lösungen investiert.

Das Ergebnis ist ein ansprechender

Mix aus Gastronomie, Handel, Wohnraum,

Kunst und Architektur.

Die übergabe des Objektes mit

3.200 m² Nutzfläche und 4,9 Mio.

Euro Investitionsvolumen an die

Nutzer erfolgte im Frühjahr 2009.

Exklusives Wohnen am yachthafen, Lindau/GER

Am yachthafen in Lindau/GER entsteht eine neue Wohnanlage für gehobene Ansprüche. Urbanes Leben in der Marktstraße 33, Dornbirn/AUT

5.000 m 2 am Storchengrund in Wien/AUT

BAUBEGINN IM FRüHJAHR 2010:

STORCHENGRUND, WIEN/AUT

In verkehrsgünstiger Lage in Wien15

soll ein städtisches Großprojekt mit

3-Sterne-Hotel, Büroflächen,

Geschäftsflächen und Tiefgarage

entstehen.

Die Grundstücke der Storchengrund

GmbH & Co KG, einer Rhomberg

Tochtergesellschaft, und der Bundesimmobiliengesellschaft

m.b.H.

haben eine Gesamtfläche von knapp

5.000 m² und erstrecken sich von

der Stiegergasse entlang der Linken

Wienzeile bis zur Storchengasse. Die

Genehmigungsverfahren werden voraussichtlich

noch 2009 abgeschlossen,

die Suche nach einem Investor

für die Hotelanlage läuft. Damit sind

wichtige Meilensteine für ein weiteres

erfolgreiches Projekt in Wien gesetzt.

Sandra Hermes

PROJEKTENTWICKLUNG | NEUE DIMENSIONEN 17


«byggnin» – Bauen auf schwedisch

Rhomberg Hochbau-Teams in Schweden

Seit September 2009

leben und arbeiten

neun Hochbau-

Mitarbeiter aus Vorarlberg fernab der

Heimat im schwedischen Malmö. Auf

das Team um die Poliere Jürgen Moosmann

und Christoph Speckle warten

allerdings nicht nur beruflich neue Herausforderungen.

Den ersten Monat verbrachten

alle Mitarbeiter durchgehend

in Malmö. Danach wurde ein Schichtbetrieb

eingerichtet, sodass die Mitarbeiter

abwechslungsweise jeweils eine Woche

zu ihren Familien reisen können.

FESTE FAHRBAHN VON KOPEN-

HAGEN/DK NACH MALMÖ/SE

Die berufliche Herausforderung stellt

ein zwölf Kilometer langes Bahngleis,

Direkt neben dem Rhomberg Hauptsitz

in Bregenz/AUT demonstrierten

die Rhomberg Facharbeiter einem

interessiertem Kollegenkreis das

„A&O“ einer perfekten und zügigen

Bauabwicklung. Die Partie um Karl

Fussenegger erstellte die Häuser

A und B in Rekordzeit. Im Januar

2009 wurde begonnen, im August der

letzte Handgriff getätigt – und das obwohl

die Architektur außergewöhnliche

Herausforderungen an die Handwerker

stellte.

Einige interessante Details: Die

Vermessungsarbeiten wurden von

unserem neuen Vermesser Christoph

Pachoinig im Einvernehmen mit dem

Polier zur besten Zufriedenheit aller

Beteiligten vorgenommen. Während

18 NEUE DIMENSIONEN | HOCHBAU

welches bis April 2010 zur Festen

Fahrbahn verarbeitet werden muss. Sie

wird in naher Zukunft die Stadtzentren

von Kopenhagen und Malmö verbinden.

Für die speziellen Anforderungen

des Betonierens der Festen Fahrbahn

wurden die Teams in einer einwöchigen

Schulung im Rhomberg Bauhof

vorbereitet.

PERSONALSERVICE UNTER-

STüTZT DIE HOCHBAU-MANN-

SCHAFT IN SCHWEDEN

Personalreferentin Kim Grive bereitete

die „Schweden“ mit einem Auffrischungskurs

in Englisch gut auf die

sprachliche Herausforderung vor und

steht dem Team jederzeit mit Rat und

Tat zur Seite.

Reinhard Moosmann

der kälteren Jahreszeit wurde die

Mannschaft mit „gesunden Jausen“

fit gehalten. Während der gesamten

Bauzeit wurde die Helmtragpflicht von

allen Beteiligten eingehalten.

Josef Boss

DaTEN & FaKTEN

auftraggeber Banverket Produktion

auftragsvolumen etwa 41 Millionen Euro

Bauzeit September 2009 bis voraussichtlich

März 2010

leistungen 13,2 km Feste Fahrbahn mit

6 Weichen (Betonvolumen 10.000 m³), 5 km

Schotterfahrbahn, 6 übergangs konstruktionen

punktlandung im hochbau

Nur acht Monate für Häuser A und B im Wohnpark Sandgrubenweg, Bregenz/AUT

DaTEN & FaKTEN

Bauherr Rhomberg Bau GmbH

Bauzeit haus a und B Januar bis August 2009

Kennzeichen Pilotprojekt für Nachhaltigkeit im

Geschosswohnbau, das die Qualitäten eines

Einfamilienhauses bietet

Bauvolumen 6.700 m³ Beton, 500 Tonnen

Stahl, 14.000 m² Decken schalung, 5.000 m²

Wandschalung, 2.500 m runde Abschalung,

25.000 Arbeitsstunden


Mit auffälligen Comic-Zeichnungen bewirbt die Abteilung Bauen im Bestand ein umfangreiches und professionelles Leistungsangebot.

Weil wohnen leben ist

Bauen im Bestand macht den Umbau zum Kinderspiel

Sehr viele Kunden sehnen sich nach

Behaglichkeit und Wohngefühl, dennoch

wünscht sich jeder Kunde etwas

anderes. Um den Kunden rundum

zufrieden zu stellen, braucht es daher

viel Fingerspitzengefühl und langjährige

Erfahrung. Genau mit diesen

Qualitäten überzeugt unser Team von

Bauen im Bestand, wie vielfältige

Referenzprojekte zeigen.

PLANUNG UND KNOW-HOW

Das Team vom Bauen im Bestand

besteht bereits seit zehn Jahren und

kennt tausende Tricks und Kniffe –

auch bei den Einsparmöglichkeiten,

über die schon in der Planungsphase

nachgedacht wird. Oft werden dem

DI Gerhard Vonbank (sitzend, 2ter von rechts)

und sein Team wissen, was Kundenorientierung

heißt: „Bei uns können die Bauherren die Beine

hochlegen“.

Kunden sogar mehrere Varianten

angeboten, aus denen er die für ihn

Beste auswählen kann.

EFFIZIENT SANIEREN UND

FÖRDERUNG EN KASSIEREN

Im Rahmen der Wohnbauförderung

09/10 für Althaussanierungen bietet

das Land Vorarlberg derzeit höchste

Fördersätze ohne Zinsbelastung.

Das veranlasst viele Kunden, die

Sanierung in Angriff zu nehmen, denn

unser Team unterstützt seine Kunden

auch bei sämtlichen Anträgen.

DANK SANIERUNG

BETRIEBSKOSTEN SPAREN

In den vergangenen Jahren wurde

die energetischen Sanierung immer

wichtiger. Hier hat sich unser Team ein

extra breites Fachwissen angeeignet,

um die Energiekosten in den verschiedenen

Gebäudearten zu senken. Um

die passende Lösung für unsere Kunden

zu erarbeiten, werden die Energieverlustquellen

mit einer Wärmebildkamera

identifiziert. Dank neuester

Entwicklungen kann teilweise auch ein

bestehendes Gebäude auf den Standard

und die Energieeffizienz eines

Passivhauses gebracht werden.

Milena Simonovic

„Bauen im Bestand

bringt oft Unerwartetes

ans Tageslicht.

So wird jeder Tag zur

Herausforderung und

oft brauchen wir kurzfristig neue Lösungen.

Deshalb ist der Erfahrungsaustausch

in Team sehr wichtig.“

Manuel Schelling, Bauen im Bestand

„Die Arbeit macht

Spass, weil das Team

motiviert und erfolgreich

ist. Im Bestand

gibt es die vielfältigsten

Probleme. Nur ein gutes Team

kann diese Aufgaben lösen.“

Bernd Raica, Bauen im Bestand

lEISTUNGEN BaUEN IM BESTaND

Um-, An- und Zubauten, Sanierungen von

Wohnanlagen, Sanierungsberatung, Energieberatung,

Infrarot-Thermographien

Wenn Sie professionelle Unterstützung für

Bauarbeiten im Bestand brauchen , hilft Ihnen

Gerhard Vonbank gerne weiter . Sie erreichen

ihn unter +43 5574 / 403-320 oder per E-Mail

gerhard.vonbank@rhombergbau.at

BAUEN IM BESTAND | NEUE DIMENSIONEN 19


abwechslung auf den Kleinbaustellen

Der gemeinsame Nenner ist das fachmännisch perfekte Detail

Auch dieses Jahr haben 24 geschickte Hände wieder eindrucksvoll

bewiesen, was ein gut eingespieltes Team leisten kann. Sowohl

die Vielzahl als auch die Verschiedenheit der Projekte sorgen im

Kleinbaustellen-Team von Herbert Zitz für Abwechslung. Den Beweis

für Flexibilität und Professionalität liefert das in Dornbirn/AUT stationierte

Team mit unzähligen Projekten, die rasch und reibungslos für

private sowie gewerbliche Kunden fertiggestellt wurden.

Herbert Zitz

pFÖRTNERhaUS, BREGENZ/aUT

Das Pförtnerhaus des Klosters

Marienberg steht unter Denkmalschutz.

Mit entsprechender Sorgfalt

und Vorsicht wurde der Kamin und die

Gesimse beim Dachbereich saniert.

BlUM BESChlÄGE, WERK 7,

DoRNBIRN/aUT

Im neuen Werk 7 des Beschlägeherstellers

wurde ein Kastenprofil für den

Hochwasserschutz beim Satzbach

hergestellt. Auf dem 150 m langen

Kastenprofil wurden die Gleise für

die Anbindung des Blum Containerlagers

sowie des Rhomberg Ressourcen

Center erstellt. Selbst intensive

Niederschläge und folgenschwere

überflutungen der Baustelle konnten

das Team nicht bremsen.

20 NEUE DIMENSIONEN | KLEINBAUSTELLEN


ÖlZ MEISTERBÄCKER,

DoRNBIRN/aUT

Damit der Zopf aus der Großbäckerei

genauso gut wie ein selbst gemachter

schmeckt, wurde beim Meisterbäcker

Ölz in Dornbirn eine Waschstraße

für Kunststoffbehälter errichtet. Das

Kleinbaustellen-Team hat entsprechend

den besonderen Anforderungen

eines Lebensmittelbetriebes betoniert,

Kanäle verlegt und asphaltiert. Selbst

Adaptierungen im Bestand wurden in

kürzester Zeit bei laufendem Betrieb

umgesetzt.

VoRaRlBERGER hoF,

DoRNBIRN/aUT

Das traditionsreiche Gastronomieunternehmen

in der Innenstadt Dornbirns

bringt seine Gastfreundschaft

mit einem neuen Eingangsbereich zum

Ausdruck. Er wurde vom Kleinbaustellen-Team

neu gestaltet: Vordach

und Stufen wurden neu betoniert, der

komplette Eingangsbereich verputzt.

KaNalGERINNE FoRaCh, DoRNBIRN /aUT

Im Auftrag der Stadt Dornbirn wurde das Foracher

Kanalgerinne saniert. Die Arbeiten im Kanalprofil

fanden unter schwierigen Bedingungen statt:

Das Abwasser wurde umgepumpt, der sulfatbeständige

Beton im Sohlenbereich wurde durch

kleine Schachtöffnungen eingebaut.

DaTEN & FaKTEN

leistungsangebot Umbauarbeiten, Zubauarbeiten, Kleinsanierungen

wie Gartenmauern oder Wanddurch brüche,

Verputzarbeiten, Versicherungsschäden aller Art.

Wenn Sie professionelle Unterstützung auf Ihrer Klein baustelle

brauchen , hilft Ihnen Herbert Zitz gerne weiter .

Sie erreichen ihn unter +43 5572 / 202 401-481,

am Handy unter +43 664 / 254 25 75 oder per E-Mail

herbert.zitz@rhombergbau.at

KLEINBAUSTELLEN | NEUE DIMENSIONEN 21


Mit 104 Wohnungen ist die Niedrigenergie-Wohnanlage direkt neben dem Hauptbahnhof eine der größten Niedrig energiehäuser Salzburgs.

Die Formel 1 des Wohnbaus

Das Passivhaus setzt sich auch bei den Wohnanlagen an die Spitze

Langjährige Erfahrung und eine

lösungsorientierte Zusammenarbeit

mit allen Projektbeteiligten sind unser

Instrumentarium, um die Technologie

für das Wohnen von morgen schon

heute zu gestalten.

So sichern wir unsere Poleposition im

Wohnbau: Unser „Rennstall“ errichtet

seit über drei Jahren erfolgreich mehrgeschossigen

Wohnbau nach den

Passivhauskriterien. Die optimierte

Gebäudehülle, die Wärmerückgewinnung

aus der Abluft und die passive

Nutzung solarer Energien reduzieren

den Heizwärmeverbrauch und damit

die Heizenergiekosten.

Diese erfolgreiche praktische Umsetzung

hat uns umfassende Kompetenz

und Erfahrungen im Bereich des

wärmeenergieoptimierten Bauens

gebracht. Bereits seit Jahresbeginn

ist die Niedrigenergie-Wohnanlage

der gemeinnützigen Salzburger

Wohnbaugesellschaft direkt neben

dem Hauptbahnhof Salzburg Stadt

bewohnt. Mit 104 Wohnungen, jede

mit einer Komfort-Wohnungslüftung

ausgestattet, ist dies eine der größten

Niedrigenergiehäuser Salzburgs.

22 NEUE DIMENSIONEN | GENERALUNTERNEHMER

Zu Beginn des Sommers wurden 50

Passivhaus-Wohnungen an die Mieter

der Alpenländischen Heimstätte in

Bregenz übergeben. In diesem Projekt

wurde eine semizentrale Lüftungsanlage

umgesetzt: Luftvorwärmung und

Wärmerückgewinnung werden dabei

zentral realisiert, die nutzerorientierte

Luftmengensteuerung erfolgt dezentral.

Dies gewährt einen reibungslosen

„Boxenstopp“ bei optimierten Betriebsund

Wartungskosten.

„Durch die ausgezeichneteZusammenarbeit

mit Rhomberg

Bau lassen sich unsere

anspruchsvollen

Projekte reibungslos umsetzen.“

Prok. Ing. Willi Muzyczyn,

Alpenländische Heimstätte

Auf der Zielgeraden befindet sich das

Haus A des Wohnparks Sandgrubenweg

Bregenz, das als Passivhaus

gemäß den Wohnbauförderungsrichtlinien

des Landes Vorarlberg

errichtet wird. Hier ergänzen sich

die innovativen Ergebnisse des

Forschungsprojektes „inkl.wohnen“ mit

der Behaglichkeit und dem Komfort

eines Passivhauses zu einer außergewöhnlichen

Wohnqualität. Die weiteren

Objekte im Sandgrubenweg, werden

als Niedrigenergieobjekte ausgeführt.

So können nun die errechneten

Energieeinsparungen gegenüber dem

tatsächlichen Verbrauch dargestellt

werden.

Die im Moment größte im Bau befindliche

Wohnanlage Vorarlbergs nach

Passivhauskriterien mit 74 Wohnungen

realisieren wir aktuell für die

Alpenländische Heimstätte in Bregenz.

Zusätzlich, zur im Passivhaus üblichen

Lüftung mit Wärmerückgewinnung,

kann als spezielle Komfortkomponente

die Temperatur in den einzelnen

Räumen mittels Fußbodenheizung

separat geregelt werden.

Neueste Technologien und laufende

Innovationen unter schwierigem

Reglement – dies zeichnet nicht nur

die Formel 1, sondern auch den Wohnbau

der Zukunft aus. Und vielleicht

schafft die Formel 1 was wir bereits

geschafft haben: den Verzicht auf Öl

zur Energiegewinnung.

Andreas Karg


Die größte Wohnanlage in Vorarlberg mit Passivhaus-Qualität V110/112 wird derzeit in der Arlbergstraße in Bregenz gebaut (Bild rechts).

Die drei Gebäude des Projektes V111 Max-Haller-Straße – ebenfalls in Passivbauweise – sind bereits fertig gestellt (Bild links).

architekten im Gespräch

Interview mit Architekt Christian Matt vom Architekturbüro Dorner/Matt Bregenz/AUT

Hat das Passivhaus im Mehrwohnungsbau Aussichten auf Erfolg?

Christian Matt: Wir stellen fest, dass sich in allen Gesellschaftsschichten das Bewusstsein

im Umgang mit den Ressourcen verändert. Die Themen Energie erzeugung

und Energieverbrauch werden heute viel wissentlicher wahrgenommen als noch

vor zehn Jahren. Dies hat starke Auswirkungen auf den Mehrwohnungsbau. Das

Passivhaus sehe ich als Teil einer längeren Entwicklung innerhalb eines univer sellen

Darwinismus , sicher nicht als Schlusspunkt.

Wir verwenden heute eine Technik, die sich im Wesentlichen auf die Faktoren

Dichtheit bzw. Dämmstoffoptimierung konzentriert. Mittelfristig werden wir diesen

Pfad sicher wieder verlassen und uns mit neuen Technologien auseinander setzen.

Ich glaube hier an den Erfindungsgeist der Menschen.

Was entscheidet über Erfolg oder Misserfolg eines Bauprojekt?

Christian Matt: Ein erfolgreiches Projekt kann nur dann entstehen, wenn sich alle

Beteiligten auf gleicher Augen höhe begegnen. Das heißt, vom Architekt über den

Generalunternehmer bis zum Handwerker muss jeder die Anliegen des anderen

ernst nehmen. Hier spielt der Umgang miteinander und die Art der Kommunikation

eine entscheidende Rolle.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit Rhomberg?

Christian Matt: Die zuvor angesprochene Partnerschaft auf Augen höhe hat bei unserer

letzten gemeinsamen Baustelle „Arlbergstraße – Wohnen im Park“ hervorragend

funktioniert. Auch die Alpenländische Heimstätte als Bauherr ist gut mitgezogen.

Welche Vorteile sehen Sie als Architekt mit einem Generalunternehmer als Partner?

Christian Matt: Kurze Wege, ein Ansprechpartner und nicht zuletzt das hohe Niveau

fachlicher Diskussionen geben den Ausschlag. Wir haben auch festgestellt, dass bei

einem kompetenten Team Prozesse bedeutend schneller abgewickelt werden ohne

dass die Qualität der Ausführung und der Architektur darunter leidet.

Herzlichen Dank für das Gespäch!

Frieda Moosbrugger

Architekt Christian Matt spricht

über die Chancen des Passivhauses

und Anforderungen an

seine Partner am Bau.

ECKDaTEN DER VIER

paSSIVhaUSpRojEKTE

Einheiten 247 Wohnungen

Bruttogeschossfläche 18.820 m 2

Solarkollektoren 542 m 2

lüftungsgeräte über 80 % Wärmerückgewinnung

Beitrag zur umweltbewussten

Mobilität 270 überdachte Abstell -

plätze für Fahrräder

GENERALUNTERNEHMER | NEUE DIMENSIONEN 23


CoRpoRaTE IDENTITy (CI)

Die gemeinsame Identität der Rhomberg Gruppe und ihrer Unternehmen

Wer sind wir, wenn wir unter die Oberfläche der definierten

Unternehmenstätigkeiten und Unternehmensstrukturen

blicken? Wie sind wir und wie wollen wir wahrgenommen

werden im Sinne der „inneren Wahrheit“ unseres Unternehmens

– unserer Unternehmensstrategie?

All diese Fragen tauchen immer wieder im Zusammenhang

mit dem Begriff Corporate Identity auf. Der einheitliche

Marktauftritt „CI“ – die Unternehmensidentität als Grundlage

für die starke Außenwahrnehmung – wird oft nur auf

die graphische Umsetzung beschränkt.

Zu einer funktionierenden und durchgängigen Corporate

Identity gehören allerdings drei Teilaspekte:

1 Corporate Communications (CC),

die Unter nehmenskommunikation

2 Corporate Design (CD),

das Erscheinungsbild

3 Corporate Behaviour (CB),

die Unternehmenskultur

Nur wenn all diese drei Aspekte berücksichtigt und gelebt

werden, kann sich ein einheitliches, prägnantes Erscheinungsbild

eines Unternehmens mit Außen- und Innenwirkung

entwickeln und das Unternehmen wird als authentisch

erlebt.

24 NEUE DIMENSIONEN | MARKETING

IDEEN,

WIR aChTEN RESpEKTVoll

DIE

aUF DIE BEDÜRFNISSE

BESTEhEN.

DER MENSChEN UND DER UMWElT.

Die Rhomberg Gruppe hat sich in den letzten Monaten

sehr intensiv mit der Erarbeitung der Rhomberg CI und ihren

Teilbereichen auseinandergesetzt.

Die ersten Ergebnisse wurden bereits umgesetzt:

• Im Bereich Corporate Design (CD) haben wir Teil 1 des

CD-Manuals und einheitliche Vorlagen für PP-Präsentationen,

Referenzblätter, Inserate, Folder, POS (Point of Sale)

und ein Leitsystem entwickelt. Die Websites werden fortlaufend

aktualisiert.

• Bei der Corporate Communications (CC) wird verstärkt

Wert auf die Kernbotschaften des Unternehmens gelegt.

Wir wollen nicht nur zu den klassischen „W’s“ (wo, was, wie,

wer, wann) informieren, sondern die Botschaft mit dem

„warum“ hinterlegen: Warum sind wir innovativ, nachhaltig,

voraus denkend? Warum beschäftigen wir uns mit dieser

Thematik …!

• Unsere Unternehmenskultur (CB) leben wir tagtäglich – am

Arbeitsplatz aber auch in unserer Freizeit. Wir arbeiten in

einem Unternehmen, das sich sehr hohe Ziele gesetzt hat:

bewusstes und nachhaltiges Handeln für diese Generation

und die nächsten! Jeder von uns ist Botschafter des Unternehmens:

Die Unternehmenskultur wird auch nach außen

gelebt. So leistet jeder unserer MitarbeiterInnen einen

wertvollen Beitrag zur Wahrnehmung der Rhomberg Gruppe.

Gabi Schnell


julitec

Die neue DMS/PMS Plattform soll die Projektabwicklung erleichtern

Nach reiflicher überlegung und

sorgfältiger Software-Auswahl,

starteten wir im Juli 2009 mit

der Einführung der Projekt- und

Dokumenten management- Plattform

julitec . Ab Mitte 2010 erfolgt die

stufen weise Einführung.

WARUM julitec ?

Der Prozess begann 2007 mit einem Organisationshandbuch

für das Projektmanagement. Dabei erkannten wir

die Notwendigkeit, unsere MitarbeiterInnen mit einem

Software-Tool zu unterstützen. Eine Umfrage im Unternehmen

bestätigte dies. Nach einem umfangreichen Auswahlverfahren

fiel die Wahl auf julitec .

WAS IST julitec ?

Die Software wird uns bei organisatorischen Aufgaben

unterstützen und zu einem effizienteren Arbeitsalltag beitragen.

Die wesentlichen Funktionen:

• übersichtliche Projektverwaltung

• Einfache Ablage und Suche sämtlicher Dokumente

• Verbesserte Kommunikation (E-Mail, Verantwortlichkeiten,

Aufgaben, Telefonnummern)

• Nachvollziehbare Aktionen

Bei der Einführung wird das Projektteam alle Geschäftsfelder

aktiv unterstützen. Um das System optimal auf die

Bedürfnisse der einzelnen Bereiche abzustimmen, werden

in Abstimmung mit den einzelnen Bereichen spezifische

Layouts, Inhalte und Funktionen erarbeitet.

INFORMATIONEN ZU julitec

Für laufende Informationen wurde eine julitec -Infocorner

eingerichtet, die über einen Link im Intranet aufrufbar

ist. Zusätzlich berichten wir monatlich über aktuelle

„News“. Hauptansprechpartner in allen Fragen sind Jürgen

Koblinger und Markus Arbeiter.

Darüber hinaus bieten wir regelmäßig „Kaffeetisch“-

Gespräche an, in denen Mitglieder des Projektteams

(alle zwei Wochen in Bregenz, monatlich im Bauhof und

in St. Gallen) Fragen zu julitec beantworten.

Angelika Rhomberg, Jürgen Koblinger

„Für die Assistenz bietet julitec die

lang ersehnte Lösung rund um die

Themen Ablage struktur und Projektübersicht.

Listen und Statistiken sind

mit einem Klick möglich. Das wird unsere

Arbeit erleichtern und wir können uns

auf wichtigere Dinge als die endlose Suche von

Dokumenten konzentrieren.“

Sandra Hermes, Projektentwicklung

„Ich finde es sehr gut, dass wir mit

julitec arbeiten werden. Die Umstellung

wird Energie und Zeit kosten. Ich bin aber

überzeugt, dass wir den einzig richtigen

Schritt tun und julitec bei der täglichen

Arbeit in Zukunft viel Zeit einsparen wird.“

Christian Jauk, TU/GU Wohnbau

„Ich sehe es als Chance, dass julitec

die EDV-Arbeit vereinfacht und die

Projekt arbeit dadurch übersicht licher wird.

Synergien können sich so in der Firmengruppe

ergeben. Wichtig ist die individuelle

Gestaltung der Bereiche, um so auf

Kundenanforderungen optimal eingehen zu können.“

Bernd Raica, Bauen im Bestand

julitec pRojEKTphaSEN

Testbetrieb bis Ende 2009

Arbeiten mit Testdaten und ersten vordefinierten Vorlagen

pilotbetrieb bis Mitte 2010

Arbeiten mit Echtdaten mit stark interessierten Geschäftsfeldern

livebetrieb ab Mitte 2010

Stufenweiser „Roll-out“ auf die Rhomberg Gruppe

Die Ein führung erfolgt mit unterschiedlichen User-Gruppen. Auf die

Power-User im Projektteam folgen erste Ansprechpartner in den

Geschäftsfeldern als Key-User. In der Folge werden Test-User in einer

Testumgebung die Funktionen prüfen, dann werden alle Mitarbeiter der

Rhomberg Gruppe eingebunden.

julitec pRojEKTTEaM

jürgen Koblinger Projekt koordination

Markus arbeiter Projektorganisation und -umsetzung

johannes Flatz Power-User, Schwerpunkt Bauprojekt + Projektraum

Torsten Neumann Power-User, Schwerpunkt Bahntechnik

Bernd Bischofsberger Power-User, Schwerpunkt Projektbearbeitung

Norman Feyl Power-User, Schwerpunkt Projektbearbeitung

osman Kabaetli Power-User, Schwerpunkt Integration Vorlagen

Sandra Stadelmann Power-User, Schwerpunkt Adressen

angelika Rhomberg Power-User, Schwerpunkt CRM, Kommunikation

philipp Waldraff Praktikant, Schwerpunkt „Vor-Ort-Unterstützung“

Dominik Wever julitec Projektkoordination extern

PROJEKT MANAGEMENT | NEUE DIMENSIONEN 25


Der Mensch im Mittelpunkt

Ausbildungsangebote und Serviceleistungen für unsere MitarbeiterInnen

Working Style analyse (WSa) Mehr erledigen, weniger Stress empfinden

Die WSA hilft unseren Mitarbeitern,

ihren persönlichen Arbeitsstil besser

kennenzulernen und ihre Aufgaben

effektiver, effizienter und unter

weniger Stress erledigen zu können.

Weiters ist sie ein wichtiges Hilfsmittel,

um den stärkenkonformen Einsatz der

einzelnen MitarbeiterInnen sicherzu-

lehrlingscamp 2½ Tage Spannung und Abenteuer stärken den Teamgedanken

Das diesjährige Lehrlingscamp stand

unter dem Motto „Wer bin ich – Was

kann ich“. Das Ziel war, die persönlichen

und sozialen Kompetenzen der

Lehrlinge zu stärken und zu fördern.

Die Gestaltung des Camps wurde

auch heuer wieder vom Vorarlberger

Kinderdorf übernommen. 17 Lehrlinge

nutzten gleich von Anbeginn die

Kindergarten Unterstützung der nächsten Generationen

Rhomberg unterstützte den Bau des

Erlebnisspielplatzes der Villa Wichtel

(Kinderfreunde) sowohl personell

als auch materiell. Die Bauarbeiten

wurden von Gökhan Dilli (Maurerlehrling

im 3. Jahr) durchgeführt, der diese

Herausforderung mit Bravour bestand.

Durch die tatkräftige Unterstützung

der Eltern der Villa Wichtel-Besucher

haben die Kinder jetzt auch im Freien

die Möglichkeit sich richtig auszutollen.

26 NEUE DIMENSIONEN | HUMAN RESOURCES

stellen. Innerhalb eines Teams lernen

die einzelnen Mitarbeiter die Arbeitsstile

der Kollegen und der Führungskraft

„genauer kennen“. Gewisse

Verhaltensweisen können so besser

verstanden und eine optimale Zusammenarbeit

sichergestellt werden. Die

Herausforderung für die Führungs-

Chance, ihre Kollegen näher kennenzulernen

und standortübergreifende

Freundschaften zu schließen. Ein

Highlight war der Besuch von Gerhard

Vonbank (Geschäftsfeldleiter

Bauen im Bestand). Gerhard erzählte

von seinen Erfahrungen während der

Lehr- und Ausbildungszeit, denn sein

Karrieresprungbrett war damals die

„Für mich ist es sehr wichtig, dass

mein Kleiner optimal betreut wird und

sich wohl fühlt, während ich arbeite.“

Petra Feichtinger, Gruppenservice Finanzen,

Sohn Samuel 3 Jahre

kräfte ist es, den Mitarbeitern jene

Rahmenbedingungen zur Verfügung zu

stellen, die für sie am besten sind und

zu ihrem natürlichen Arbeitsstil passen.

Die Working Style Analyse konnte

schon mit einigen Teams erfolgreich

durchgeführt werden.

Maurerlehre. Die Lehrlinge fühlten sich

persönlich angesprochen, und ihre

Entwicklungsmöglichkeiten bei Rhomberg

wurden ihnen so noch bewusster

gemacht. Am letzten Abend ging es

beim Gokart Rennwettbewerb um jede

Sekunde und der Ehrgeiz wurde bei

Lehrlingen und Betreuern geweckt!

„Ich finde es schön, wenn ich aus dem

Fenster schaue und sehe, welche

„Gaude“ die Kinder beim Spielen haben.“

Andreas Karg, Building Solutions,

Tochter Ida 3 Jahre


Junge Führungskräfte lernen im Umgang

mit Kindern, welche Auswirkung ihr

Verhalten und ihre Umgangsformen auf

die Mitarbeiter haben.

Führung auf den Kopf gestellt Erfahrungslernen für junge Führungskräfte

Die Teilnehmer verbrachten 4½ Tage im Vorarlberger Kinderdorf in einer etwas

anderen Führungsrolle. Aufgabe war es, eine Veranstaltung zum Thema „Kinderdorf

Kronhalde 2010 – ein sauberer Ort zum Leben, an dem wir schonend mit

unserer Umwelt und unseren Ressourcen umgehen“ auf die Beine zu stellen.

Mitarbeiter der Teilnehmer waren 15 Kinder des Kinderdorfs.

„Direktheit und

Ehrlichkeit der Rückmeldung

von Kindern

war mir bekannt.

Beein druckend fand

ich, wie gut sich zwischenmenschliches

Verhalten im Umgang mit ihnen

auf den Arbeitsalltag einer Führungskraft

übertragen lässt. Die authentischen

intensiven Erlebnisse stellen

meine Sensibilität für ähnliche

Situationen sicher. Eine wahrlich

nachhaltige Veranstaltung!“

Ulrich Forster, Konzeption – Kalkulation

Wandel und Wachstum Veränderungen in den Personalteams

Seit Februar verstärkt Sandra Stadelmann

unser Personalteam. Sie assistiert

Jürgen Jussel und leistet zusätzlich

wertvolle Unterstützung für das

gesamte Team.

Nach zwei Babypausen verstärkt Bettina

Längle seit Juli 2009 wieder das

Netzwerke pflegen und aufbauen Karrieremessen an Fachhochschulen & Universitäten

Gerade in diesen turbulenten Zeiten

wird es immer schwieriger qualifizierte

Mitarbeiter zu bekommen. Wir setzen

verstärkt auf den Netzwerkaufbau mit

Hochschulen und Universitäten um die

Bekanntheit von Rhomberg auch über

die Grenzen sicherzustellen.

„Ein Projekt mit der

Methodik des Erfahrungslernensumzusetzen,

war für mich eine

körperliche und emotionale

Grenzerfahrung. Das Schönste

waren die glücklichen Gesichter der

Kinder und das Zusammen wachsen

des Teams. Ich kann diese Art des

Lernens nur empfehlen, weil die Erkenntnisse

daraus umsetzbar sind.“

Daniela Berkmann, Personalverrechnung

Personalverrechnungsteam (60 %). Sie

ist zuständig für die Abrechnung der

Arbeiter der Bahntechnikfirmen. Bettina

ist zwei Halbtage im Büro und mit

Hilfe des eingerichteten Homeoffice-

Arbeitsplatzes hat sie die Möglichkeit,

die restliche Zeit von zu Hause aus zu

Auch dieses Jahr besuchten wir wieder

einige Firmenmessen, unter anderem

in Biberach, Dornbirn, Innsbruck,

München, Stuttgart und Wien.

Karin Hubalek

TaGESaBlaUF

• Vormittag: Theorie und Planung

• Nachmittag: Vorbereitung der Veranstaltung

mit den Kindern

• Abend: Reflexion des Tages

ZIElSETZUNG

Ziel des Workshops war es, den jungen

Führungskräften ihre Rolle transparenter und

bewusster zu machen und Einblicke zu geben,

welche Auswirkung ihr Verhalten/Umgang auf

die Mitarbeiter hat – Kinder als Mitarbeiter sind

sehr direkt!

pRojEKTBaSIS

Dieses Führ ungsdreieck diente den Teilnehmern

als Leitfaden:

• Struktur geben: Mitarbeiter brauchen

Struktur und Rahmenbedingungen, um das

Ziel zu erreichen

• Sinn stiften: Motivation entsteht durch das

Kennen von Visionen und Zielen

• Wertschätzung: Mitarbeiter brauchen Wertschätzung

arbeiten, um den Spagat zwischen

Beruf und Familie bestmöglich meistern

zu können. Bettina übernimmt die

Aufgaben von Andrea Mennel, die das

Unternehmen im August verlassen

hat um sich einer neuen beruflichen

Herausforderung zu stellen.

HUMAN RESOURCES | NEUE DIMENSIONEN 27


Special Service für ein neues hotel in Wien

Wo früher Schreibtischarbeit geleistet wurde, wird jetzt stilvoll residiert

über den Dächern von Wien wurden die Rohbauarbeiten für das neue Hotel erledigt. Die Spindelstiege wurde von Grund auf saniert.

Die zentrale Lage in der Wiener Innenstadt,

direkt an der Kreuzung von

Ringstraße und Franz-Josefs-Kai, ist

eine vielversprechende Basis für die

erfolgreiche Zukunft des Hotels. Viele

renommierte Unternehmenszentralen

befinden sich in unmittelbarer Nähe,

ebenso die Stationen von U-Bahn,

Schnellbahn und CAT, der direkten

Verbindung zum Flughafen Schwechat.

Für Geschäftsleute, welche mittel- oder

langfristig eine Unterkunft suchen, sind

dies unschlagbare Vorteile.

FüR GESCHäFTSLEUTE

NACH MASS GESCHNEIDERT

Das Aparthotel wurde auch in seiner

Ausstattung speziell auf die Business-

Zielgruppe abgestimmt: Anstelle der

üblichen Hotelrestaurants wurden

sämtliche Gästezimmer mit eigenen

Küchen zur Selbstversorgung ausgestattet.

Das Hotel bietet auch ein

interessantes Raumangebot für Seminare

und Veranstaltungen. Ein eigener

Wellnessbereich mit Möglichkeiten

für Fitness und Sauna sorgt für den

genussvollen Ausgleich.

DIE SPRACHE DES KUNDEN

SPRECHEN

Es gibt immer mehr internationale

Unternehmen, die in Österreich in-

28 NEUE DIMENSIONEN | TOTALUNTERNEHMER

vestieren. So ist es durchaus möglich,

dass unsere Ansprechpartner kein

Deutsch sprechen. Beim Aparthotel

an der Uraniastraße mussten viele

Details mit den Zuständigen von

Pierre & Vacances, dem Hotelbetreiber

und Mieter, besprochen werden.

Bald stellte sich heraus, dass wir hier

nur durch eine Kommunikation in

deren Muttersprache die eng gesteckten

Zeitpläne einhalten konnten. So

haben wir beschlossen, für sämtliche

Besprechungen und Begehungen mit

dem Hotelbetreiber eine Französisch-

Dolmetscherin zu engagieren – mit

dem Resultat, dass das Projekt so

zügig wie gewohnt vorangetrieben

werden konnte.

So kann Rhomberg nun auf ein weiteres,

wichtiges Referenzprojekt im

Raum Wien verweisen. Schon in den

vergangenen Jahren wurden mehrere

Büro- und Geschäftshäuser sowie

Tiefgaragen realisiert.

Gemeinsam mit einer aktiven Marktbearbeitung

kann so der Bekanntheitsgrad

der Marke Rhomberg im

Osten Österreichs erfolgreich gefestigt

und erhöht werden.

Karl Gneis

Das Apartholel im Anblick von der Ringstraße

hoTEl IN DER URaNIaSTRaSSE WIEN

Besonderheit Das 12-geschossige Bürohaus

verwandelt sich binnen weniger Monate in ein

Aparthotel mit 124 Gäste zimmern (Gesamtfläche

6.500 m 2 )

architekt Dietrich/Untertrifaller, Bregenz/AUT

hotelbetreiber & Mieter Pierre & Vacances

auftragssumme 10.800.000,– Euro (vor Ust)

auftraggeber UNIQUA Personenversicherung

AG, Wien

Bauzeit Von Juli 2008 (nach der Fußball

Europa meisterschaft, da während dieser aus

Sicherheitsgründen für diesen Bereich von

Wien ein Bauverbot ausgesprochen wurde)

bis Ende Oktober 2009

Totalunternehmer ARGE Uraniastraße 2, gegründet

von der Rhomberg Bau GmbH (50 %)

und Stadtbaumeister Architekt Franz Böhm

GmbH (50 %)


Neue halle für Bahntechnik

RCR (Ressourcen Center Rheintal) bietet

angenehmes Arbeitsklima

Die neue Halle bietet viel Platz und

ein hohes Maß an Komfort für unsere

Mitarbeiter. Drei Gleise, eine Testgrube

und eine Inspektionsgrube haben

nun ein „Dach über dem Kopf“. Beide

Gruben sind im abgedeckten Zustand

für LKWs befahrbar.

Ein Versorgungsnetz von Installationsschächten

bietet Anschlussmöglichkeiten

für Strom- und Luftdruck. Zwei

Hallenkräne mit je 12 Tonnen Hubkraft

ergänzen die Möglichkeiten des

Der Neubau der Anschlussbahn mit

dem dazugehörigen Entladebauwerk

ist ein Meilenstein in der Entwicklung

des gesamten Betriebsgebietes. Im

Rahmen des Projektes wurden auch

die Prozessabläufe im Steinbruch

modernisiert, um möglichst weitgehend

umweltfreundlich zu arbeiten.

DAS PROJEKT IM ZEITRAFFER

• Zu Beginn werden die bestehenden

Gleise abgebaut und die Brücke

über den Fallbach erneuert.

• Sämtliche Arbeiten wurden unter

Aufrechterhaltung des Schienenverkehrs

(Abwicklung der schienengebundenen

Projekte der Rhomberg

Gruppe: Arlbergtunnel und Bahnhof

Feldkrich) ausgeführt.

• Im Anschluss an die aufwendigen

Tiefenfundierungsarbeiten (RSV-

Pfähle, Spundwände, Soilcrete-

RCR. Im Winter ist die Halle temporär

beheizbar, auch ein kleines Büro

und Sanitäreinrichtungen stehen zur

Verfügung.

Die Planungen für die Bahntechnikhalle

begannen bereits im Herbst

2006. Sämtliche Baumeister- und

Stahlbauarbeiten wurden durch unsere

eigenen Abteilungen ausgeführt. Auch

die Zufahrt bis zum Westportal wurde

elektrifiziert.

Simon Gallus Aberer

Düsenstrahlverfahren, Zugpfähle

GEWI, Ortbeton Vibropfähle und

HLV Pfähle) werden die Stahlbetonarbeiten

für das Entladebauwerk,

die Fundamente und den Absetzturm

in kürzester Zeit durchgeführt.

• Gleichzeitig mit den Erd- und Schüttarbeiten

wird der Gleis- und Fahrleitungsbau

vorangetrieben, parallel

dazu das gesamte Anschlussgleis

sowie die Außenanlagen für die

Firma Blum hergestellt.

• Mitte August 2008 starten die

Anlagenbauer mit dem Aufbau der

vollautomatischen Entladeanlage

mit einer Leistungskapazität von

1.000 Tonnen pro Stunde.

Dem Beschluss der Geschäftsleitung

entsprechend, wird nebenbei und

unter Aufrechterhaltung des gesamten

Steinbruchbetriebes auch der Neubau

Im Ressourcen Center Rheintal (RCR) wurde ein

moderner Bauhof für die Bahntechnik errichtet.

anschlussbahn für den Steinbruch

Das gesamte Betriebsgebiet des RCR profitiert von den neuen Möglichkeiten

des Verschiebergebäudes in nur zweimonatiger

Bauzeit realisiert.

Auf Grund der hervorragenden Zusammenarbeit

aller Beteiligten und

des optimierten Bauablaufes konnte

das Projekt in jeglicher Hinsicht erfolgreich

umgesetzt werden.

Roland Marte, Bauleiter Tiefbau

aNSChlUSSBahN „IN STÖCKEN“ IM

BETRIEBSGEBIET WallENMahD IN

DoRNBIRN/aUT

Bauzeit Als Termin für Inbetrieb nahme und

feierliche Eröffnung wurde bereits bei Projektstart

der 09. Oktober 2009 festgelegt.

Planung und Behördenverfahren wurden im

Frühjahr 2008 in Angriff genommen, der Startschuss

für den Bau des Großprojektes fiel im

März 2009.

Baukostensumme 8,2 Mio. Euro für die

Anschlussbahn zum Streinbruch, zusätzliche

1,2 Mio. Euro für die Anschlussbahn zur Firma

Blum und die Außenanlagen.

TIEFBAU | NEUE DIMENSIONEN 29


Berlin – Verona / Milan – Bologna – Naples –

Messina – Palermo rail link

30 NEUE DIMENSIONEN | BAHNTECHNIK ALPTRANSIT BRENNER

Mit der Bahn durch die alpen

Arbeiten an der Brenner Zulaufstrecke schreiten zügig voran

1. OKTOBER 2008

Als ARGE Alptransit Brenner erhalten

Rhomberg Bahntechnik GmbH und

Alpine Bau AG den bis dato größten

Auftrag für eine bahntechnische

Ausrüstung in Österreich. Der Auftraggeber

des 260-Millionen-Euro-Projektes

ist die ÖBB-Infrastruktur AG,

Geschäftsbereich Unterinntal.

Die Aufgabenstellung lautet, die

41 km lange Neubaustrecke im

Unterinntal bahntechnisch auszustatten.

Diese Strecke von Kundl nach

Baumkirchen verläuft überwiegend in

zweigleisigen Tunneln, Wannen und

Unterflurtrassen. Sie ist die zentrale

Verbindung zum zukünftigen Brenner

Basistunnel und Teilstück der Eisenbahnachse

von München nach Verona

und somit ein wichtiges Bindeglied der

„TEN 1“ von Berlin nach Palermo.

Die neue Strecke im Unterinntal verkürzt

den Verkehr zwischen München

und Innsbruck um 55 Minuten und

entlastet die Bestandstrecke und

somit die Lärmemission. Sowohl Güter

als auch Personen werden mit einer

Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h

befördert.

NOVEMBER 2008

Der Zeitdruck ist von Beginn an sehr

groß. Der fahrplanmäßige Zugverkehr

soll bereits im Jahr 2012 einsetzen.

Um dem engen Terminplan und den

qualitativen Herausforderungen gerecht

zu werden, siedelte das ARGE-

Team um Robert Kumpusch schon wenige

Wochen nach der Projektvergabe

von Bregenz nach Terfens im Tirol.

ANFORDERUNGEN AN DIE

BAHNTECHNIK

Die hohen Sicherheitsansprüche,

die Dauerhaftigkeit und natürlich die

Wirtschaftlichkeit des Projektes stellen

die Herausforderungen dar. Das

ARGE-Team um Projektleiter Robert

Kumpusch ist für die Koordination

und Ausführung der 13 Gewerke des

Loses A1 sowie für die Planung von

sechs weiteren Gewerken verantwortlich.


7. JäNNER 2009

Auf den ersten fünf Kilometern beginnt

die Installation der Bauprovisorien

durch eine ARGE von Rhomberg

Bahntechnik und K.E.M. Montage.

16. FEBRUAR 2009

Der Startschuss für den Einbau der

Bahntechnik fällt. Es wurde schon viel

geleistet (Stand November 2009):

• 60% der Bauprovisorien sind installiert

(20,8km von 34,4km)

• 55% des Füllbetons ist eingefüllt

gebaut (62.014 m³ von 113.093m³)

• 28% der Randwege sind montiert

gebaut (19.150 m von 69.140m)

• 18% der Masse-Feder-Systeme

sind verlegt gebaut

(5.820m von 24.000m)

• 3,5% der Löschwasserleitung sind

verlegt (1.200 m von 35.000m)

• 33% der Löschwasserbrunnen sind

fertig gestellt (einer von 3 Stück)

NOVEMBER 2009

Mit der Planung der Festen Fahrbahn,

der Türen & Tore für die Schleusenanlagen,

der Ventilatorenanlagen

und der Löschwasseranlage wurde

begonnen.

Die Arbeitsvorbereitung für die

weiteren Gewerke (Kabelanlagen,

Hochbau, Lärmschutzwände und

elektrotechnischen Anlagen) läuft

auf Hochtouren.

2010

Geplanter Beginn für den Einbau der

elektrotechnischen Anlagen.

Dirk Diederich

Fortlaufend aktuelle Informationen

zum Projekt gibt es unter

www.alptransit-brenner.at

„Die Arbeiten im

Unter inntal sind gut

angelaufen. Wir

haben im vergangenen

Jahr die

Projekt organi sation

vollständig aufgebaut und bereits

beachtliche Leistungsfortschritte

erzielt. Mit diesem hoch motivierten

Team und den Anstrengungen der

gesamten Rhomberg Gruppe sind

wir zuver sicht lich, auch alle künftigen

Heraus forderungen zur Zufriedenheit

unseres Kunden zu einem erfolgreichen

Abschluss zu bringen.“

Robert Kumpusch, ARGE ATB

ECKDaTEN BRENNER ZUlaUFSTRECKE

UNTERINNTal /aUT

Gesamtbetonmenge 290.000 m 3

länge Randwege 69.000 m

länge Masse-Feder-System 24.000 m

länge Feste Fahrbahn 71.000 m

Gesamtschienenlänge 142.000 m

Gesamtkabellänge 1.095.000 m

Gesamt lWl-Kabelrohrlänge 995.000 m

Gesamtlänge löschwasserleitung 35.000 m

lärmschutzwände 27.000 m 2

ausstattung der Technikgebäude 43 Stk.

BAHNTECHNIK ALPTRANSIT BRENNER | NEUE DIMENSIONEN 31


Was wäre die Bahn ohne Elektrotechnik?

Das wachsende Geschäftsfeld agiert für Viele im Verborgenen, aber für jeden spürbar

Provisorische Beleuchtungen im Rettungstunnel sind für die Sicherheit wichtig.

Das grüne Licht signalisiert einen Ausgang.

Den meisten Fahrgästen, die mit der Bahn unterwegs sind, ist nicht bewusst,

welches Ausmaß an Elektrotechnik hinter all dem steckt, speziell in

Eisenbahntunneln.

Die Aufgabe des Geschäftsfeldes

Elektrotechnik ist es, Tunnel, Bahnstrecken

und Betriebsgebäude mit

Elektrotechnik auszustatten. Innerhalb

der Rhomberg Bahntechnik decken

wir mittlerweile ein breites Spektrum

an Leistungen selbst ab und stehen

als Ausrüster nicht nur für die eigenen

Großprojekte parat, sondern bieten

diese Leistungen bereits Dritten an.

Zu diesen zählen:

• Bahnstrom 16,7 Hz

• Stromversorgung 50 Hz

• Datennetze und Telekommunikation

• Funktechnik

• Installation Leittechnik

• Sicherungsanlagen

32 NEUE DIMENSIONEN | BAHNTECHNIK ELEKTROTECHNIK

Unsere Leistungen sind darüber

hinaus in der gesamten Rhomberg

Gruppe gefragt.

Auszug aus dem gesamten Leistungsspektrum

der Elektrotechnik:

• Mittelspannungsanlagen

(10 kV bis 30 kV)

• Niederspannungsschaltanlagen

bis 6.000 A

• Alle Arten der Verkabelung

• Baustromverteiler

• Beleuchtungsanlagen

• Notbeleuchtungsanlagen

• Gebäudeinstallationen

• Videoüberwachungsanlagen

• Telefonanlagen

• Zeiterfassung- und Zutrittskontrollen

• Inbetriebnahmeprüfungen, Wiederholungsprüfungen

und E-Check

Dirk Diederich, Martin Maguolo

Stromsteckdosen, Notruftelefon und Tunnelalarmsystem

werden in einem Kommunikations-

und Energieverteilerschrank (KVS) integriert.

Bild oben: In einer Sf6-Mittelspannungsschaltanlage

werden 10.000 Volt verteilt und geschaltet

. Zudem formt sie die 10 kV in 400 V

um, die wir für die KVS benötigen.

Bild unten: Fahrleitung im Lötschbergtunnel


Die BBW zählt zu den führenden Bahnbau-Unternehmen am österreichischen Markt.

Bahnbau Wels/aUT

Moderner Maschinenpark erhöht Qualität und Flexibilität

Seit nun mehr 60 Jahren ist die Bahnbau Wels GmbH ein renommiertes Bauunternehmen am österreichischen

Bahnmarkt. Durch die hohe Qualität sowie Flexibilität mit dem modernen Maschinenpark hat sich BBW zu einem

führenden Unternehmen entwickelt. Zahlreiche Einsätze im In- und Ausland zeugen von der Einsatzbereitschaft

der MitarbeiterInnen.

Um diese Position sowie den geforderten

hohen Standard beizubehalten,

investiert das Unternehmen in zwei

neue Gleisbaumaschinen. Sie werden

im Frühjahr 2010 von der Firma

Plasser & Theurer geliefert. Hierbei

handelt es sich um eine weitere

Unimat 09-32/4S Dynamic und einen

USP 2010 SWS. Beide Maschinen

vertreten die modernste Generation

im jeweiligen Leistungsspektrum.

Die Unimat 09-32/4S Dynamic

garantiert einen raschen Wechsel

vom kontinuierlichen Strecken- zum

kontinuierlich möglichen Weichenstopfen.

Kontinuierlich arbeitend

bedeutet, dass die Stopfmaschine

aufgrund des beweglichen Aggregatrahmens

ohne Unterbrechung der

Fahrt die Gleis- und Weichenbearbeitung

durchführt. Ein weiterer wichtiger

Faktor ist der integrierte dynamische

Im Frühjahr 2010 werden zwei neue Gleisbaumaschinen ihren Dienst bei der

Bahnbau Wels antreten: eine weitere Unimat 09-32/4S Dynamic und ein USP 2010 SWS.

Gleisstabilisator, mit dem im selben

Arbeitsgang die Gleislagequalität

nachhaltig gesichert wird.

Der moderne Durcharbeitungszug wird

durch die Schotterverteil- und Planiermaschine

der Type USP 2010 SWS

komplettiert. Mit diesem wird nach

erfolgter Gleis- bzw. Weichenstopfung

der gewünschte Bettungsquerschnitt

hergestellt. Durch den Schottersilo,

der ein Fassungsvermögen von 10 m 3

besitzt, kann überschüssiger Schotter

gespeichert werden, um diesen an

Stellen mit Schottermangel wieder

abzugeben.

Ein wesentlicher Vorteil des USP

2010 SWS ist seine hohe Flexibilität

in Gleisen und Weichen bei einer

doch überschaubaren Größe. Durch

die modernen Zusatzeinrichtungen,

wie etwa Schwenkbegrenzung oder

Staubniederlegungsanlage, wird

sowohl der Sicherheit als auch dem

Komfort der Anrainer und des Bedienungspersonals

Rechnung getragen.

Michaela Berner

BAHNBAU WELS | NEUE DIMENSIONEN

33


100

80

60

Track australia hat sich etabliert

Erfolgsstrategie basiert auf Technologieführerschaft und lokalem Know-how

Vier Jahre nach der

Integration von Track

Australia in die Rhomberg

Gruppe fällt die Zwischenbilanz

überaus positiv aus: Zum Zeitpunkt

der übernahme beschäftigte das

Unternehmen zwölf Facharbeiter und

eine Hochleistungsstopfmaschine mit

Schotterplaniermaschine und Gleisstabilisator

zur optimalen Ausrichtung der

Gleisgeometrie.

Nun umfasst das Team von Track

Australia 90 Mitarbeiter. Durch Investitionen

in Spezialmaschinen wurde

die Technologieführerschaft an der

Ostküste Australiens gesichert, in den

Bereichen Gleis- und Brückenbau

konnte sich das Team zusätzliche

Kompetenzen rund um die Schiene

erwerben.

75

90

40

20

0 12

23

36

2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 10/2009

In vier Jahren konnte die Anzahl der

Mitarbeiter Innen von zwölf auf neunzig

erhöht werden.

34 NEUE DIMENSIONEN | TRACK AUSTRALIA

Getreu der Rhomberg Strategie

basiert das Wachstum auf unternehmerisch

denkenden und kompetent

handelnden Mitarbeitern mit lokalem

Ausführungs-Know-how und

vertrauensvollen Partnerschaften.

Schritt für Schritt wurde in Australien

das Team erweitert. Darüber hinaus

haben fünf Mitarbeiter aus dem

Rhomberg Mutterland die Chance

genutzt, um die Entwicklung von

Track Australia aktiv mitzugestalten.

ERFOLGREICHE PARTNERSCHAFT

2008 wurde mit dem Planungsbüro

und Produktzulieferer Delkor Rail

eine Partnerschaft geschlossen. Dies

versetzt Track Australia in die Lage,

schnittstellenfreie Lösungen von

der Planung bis zur Ausführung von

Neubauprojekten und bis zur Gleisund

Brückinstandhaltung anzubieten.

Daraus resultierten Aufträge bei allen

wichtigen überregionalen Ausbauprojekten

für den Güterverkehr an der

Ostküste in New South Wales und

Victoria sowie an der Westküste in

Western Australia. In einem nächsten

Entwicklungsschritt wird nun der

umfassende Lebenszyklusgedanke

(Life Cycle Costing) für die Schieneninfrastruktur

vorangetrieben und die

Integration der europäischen Spitzentechnologie

beschleunigt.

Gerry Thür

Von der Planung bis zur Ausführung:

Track Australia überzeugt durch Leistungsbereitschaft

und Kompetenz.


Umfassende lösungskompetenz rund um die Schiene

Bau und Dienstleistungen aus einer Hand

Früher konzentrierte sich Track Australia

auf den maschineller Gleisbau, heute

bietet das Unternehmen durchgängige

Lösungen für die Fahrbahn von Schieneninfrastrukturen.

Zu den Kernkompetenzen

zählen die Planung von Schotterstrecken

und Fester Fahrbahn sowie die

technische Beratung und das Projektmanagement.

Weiterer Schwerpunkte

ECKDaTEN TRaCK aUSTRalIa

1

2

In Australien fahren die schwersten

Güterzüge mit den höchsten Achsenlasten

der Welt. Die weltweit kapazitätsstärkste

Bahnstrecke mit 40 Tonnen

Achsenlast wurde von Track Australia

im entlegenen Western Australia

für die Fortescue Metals Group erstellt.

Sie ist stolze 270 Kilometer lang.

Auch im Wachstumsmarkt Hunter

Valley in New South Wales hat sich das

Unternehmen etabliert. Hier wurde die

Marktführerschaft in der maschinellen

Gleisinstandhaltung (Gleis stopfen,

richten und stabilisieren, Schotter

planieren) fortlaufend ausgebaut. Ein

kontinuierlicher Instandhaltungsvertrag

für Planung und Ausführung wurde

2008 im Joint Venture mit Delkor Rail

liegt auf dem Bau und der Instandhaltung

von Fahrbahnen und Brücken.

Dabei fließen die in der Instandhaltung

gesammelten Erfahrungen in das Asset

Management ein. So schließt sich der

Kreislauf für eine umfassende Optimierung

der Schieneninfrastruktur. Ein hoch

motiviertes Team und Hochleistungsmaschinen

versetzen Track Australia

STaNDoRTE

hauptsitz (1)

Sydney, Büro und lager

R3 / 391 Park Road, Regents Park

NSW 2143, Sydney (Bild oben)

Regionale Niederlassung (2)

hunter Valley, Büro und lager

2 / 10 Huntingdale Drive, Thornton

NSW 2322, Newcastle (Bild unten)

hunter Valley Bauhof

Cnr Pitnacree Road / Forsters Lane

East Maitland, NSW 2323

MaNaGEMENTTEaM

Gerfried Thür Geschäftsführer

Richard Morgan Leiter Projekte

Shane Whitehouse Leiter Betrieb

Michael Match Geschäftsentwicklung

Sabrina Vonach Kaufmännische Leitung

gewonnen. Im Betrieb werden zwischen

den Zügen oder in kurzen Sperrpausen

Schienen und Schwellen gewechselt,

Weichen und Bahnübergänge erneuert,

der Unterbau saniert.

Seit etwa einem Jahr wird für den

Netzwerkbetreiber Australian Rail Track

Corporation (ARTC) das Schotterbettreinigungsprogramm

im Hunter Valley

durchgeführt. Hier konnte sich Track

Australia schon mehrfach beim Bau

und der Verlängerung von überholstrecken

(zweigleisigen Ausbau) sowie bei

der Erneuerung von Eisenbahnbrücken

auszeichnen und so die Kapazitätserweiterung

im Hunter Valley weiter

vorantreiben.

Gerry Thür

KoMpETENZEN

Asset

Management Planung

Instandhaltung

Konstruktion und planung Machbarkeitsstudien,

Entwurf- und Detail planung, technische

Beratung

Neubau Schotterfahrbahn, Feste Fahrbahn,

Weichen, Abbrennstumpfschweißen

Instandhaltung Asset Management, Inspektion

und Zertifizierung, fortlaufende Instand haltung

(z. B. Jahresverträge), maschinelles Richten,

Stopfen und Stabilisieren von Strecken und

Weichen, maschinelles Planieren mit Schotter,

Management maschineller Schotterbettreinigung

Brückenbau, bahnbezogene Ingenieurbauten

Bahnbrücken und Durchleitungen, Eisenbahnübergänge,

Drainage

projektausführung Ergebnisorientierte Planung

und Arbeitsvorbereitung, multidisziplinäres

Schnittstellenmanagement, Baustelleneinrichtung

und -logistik, Projektmanagement

Schwerpunkt im hunter Valley

Erfolgreich mit Bau und Instandhaltung von schweren Güterverkehrsstrecken

Bau

Projekt

Management

in die Lage, spezifische Lösungen für

unterschiedlichen Kundengruppen zu

realisieren: im Güter- und Personenverkehr,

in der Stadt und am Land, für

öffentliche und private Betreiber.

lEISTUNGEN hUNTER VallEy

oKToBER 2008 BIS oKToBER 2009

400 km Gleis maschinell stopfen, richten,

stabi liseren und mit Schotter planieren

23 km Schotterbett maschinell reinigen

20 km Schienen austauschen, verspannen

und endlos verschweissen

7,5 km Beton- und holzschwellen austauschen

0,5 km Unterbau sanieren

48 Weichen modernisieren, sanieren und neu

einbauen

14 Bahnübergänge erstellen

5 Eisenbahnbrücken austauschen bzw. sanieren

Das Hunter Valley beginnt etwa zwei Autostunden

nördlich von Sydney und umfasst ein vorwiegend für

den schweren Güterverkehr ausgelegtes Schienennetz

von 700 km und 610 Weichen.

TRACK AUSTRALIA | NEUE DIMENSIONEN 35


hSl ankara – Istanbul, phase 1

Stopfen der High-Speed-Line

Im April 2009 erhielt Rhomberg-Kalebozan

den ersten maschinellen Instandhaltungsauftrag

für die Hochgeschwindigkeitsstrecke

Ankara–Istanbul im Bereich zwischen Eskisehir und

Ankara. Das international aufgestellte Rhomberg Team

(Kernteam von der BBW, unsere neue angelernten türkischen

Maschinisten und zwei Mitarbeiter von der Rhomberg

Tochter Track Australia) konnten das Projekt innerhalb

von drei Monaten erfolgreich abschließen.

Die staatliche türkische Eisenbahn TCDD, die bisher

die kompletten Instandsetzungen ihrer Gleisanlagen mit

eigenen Mitarbeiter und Gerätschaften durchführte, stand

im Vorfeld der Vergabe an eine externe Firma sehr skeptisch

gegenüber – ließ sich aber durch die Kompetenz und

Qualität des Rhomberg Teams vom Gegenteil überzeugen.

Die anspruchsvolle Aufgabe bestand darin in nur drei

Monaten bis zu 110 km der gesamten Strecke (230 km)

instand zu setzen und bis zu 5.000 m³ Schotter zu ergänzen.

Die Arbeiten konnten ausschließlich in der Nacht in

Gleissperren erfolgen. Ein besondere Herausforderung war

es, unsere Teams mit dem Arbeitsprogramm der TCDD zu

koordinieren, da der Auftraggeber gewohnt ist, abgestimmte

Programme teilweise sehr kurzfristig zu ändern, was ein

hohes Maß an Flexibilität erforderte. Im Verlauf des Pro-

Geschäftsführer Halit Kalebozan (5ter von links) konnte die staatliche türkische Eisenbahn TCDD überzeugen, die Instandsetzungen der gesamten

Gleisanlagen in die professionellen Hände seines Teams zu legen.

36 NEUE DIMENSIONEN | RHOMBERG KALEBOZAN

jektes wurde das Arbeitsprogramm gemeinsam angepasst,

was die Effizient im Projektablauf spürbar erhöhte.

Die Instandsetzung der Hochgeschwindigkeitsstrecke

wurde nach der „EN 13231-1 Oberbau – Abnahme von

Arbeiten“ durchgeführt und abgenommen. Durch unsere

Arbeiten wurden zahlreiche Langsam-Fahrstellen aufgehoben,

sodass nach Abschluss bis zu 98 % der Strecke

wieder mit max. 250 km/h befahren werden. Die restlichen

2% bestehen aus Weichenbereichen, überführungen und

Tunnels. Mit dem erfolgreichen Projektabschluss besitzt die

Rhomberg Gruppe eine hervorragende Referenz im Bereich

Instandsetzung einer Hochgeschwindigkeitsstrecke, die

Geschwindigkeiten bis 250 km/h ermöglicht.

Wir blicken auch sehr zuversichtlich in die Zukunft: Bei der

TCDD wird demnächst über die Erneuerung eines 105 km

langen Streckenabschnittes entschieden, auch die Ausschreibung

des Jahresbauvertrags für die Instandsetzung

ist in Vorbereitung. Unsere Chancen sind hervorragend,

denn wir stehen bei der TCDD dank unserer Ausführungsqualität

bereits hoch im Kurs. Wir freuen uns auf die neuen

Herausforderungen.

Gökhan Ipek


20 jahre Erfahrung in der

grabenlosen Rohrtechnik

Menegola AG verstärkt Kompetenz der Rhomberg Bahntechnik Gruppe

Mit der übernahme

der Menegola AG im

Frühjahr 2009 hat die

Rhomberg Bahntechnik AG ihre Leistungspalette

optimal ergänzt. Das im

Gleis- und Kabelbau tätige Unternehmen

im thurgauischen Amriswil/CH

ist unter anderem als Spezialist für die

grabenlose Rohrtechnik bekannt.

Die Menegola AG hat im grabenlosen

Leitungsbau Pionierarbeit geleistet.

Im Laufe der letzten 20 Jahre wurde

diese Verlegetechnik stetig verfeinert.

Zusammen mit Maschinenbauern

wurden zahlreiche Werkzeuge ent-

wickelt und die Verfahren optimiert.

Bei der grabenlosen Verlegung bleibt

die Oberfläche weitgehend unbeschädigt.

Das verkürzt die Bauzeit enorm

und bedeutet massive Kosteneinsparungen.

Davon können jetzt auch

Rhomberg Kunden profitieren.

Zum bestehenden Kundenkreis der

Menegola AG gehören Tiefbauämter

sowie Wasser- und Energieversorgungsunternehmen

von Städten,

Gemeinden und Bahngesellschaften.

Randolph Koller

DIE VIER VERFahREN DER GRaBENloSEN

RohRTEChNIK

Berstlining Mit dieser Methode kann ein altes

Rohr in einem Arbeitsgang durch ein neues

ersetzt werden. Dabei zieht eine Zugmaschine

das neue Rohr an einer Kette, bestehend aus

einzelnen Stahlstangen, durch das Alte. Gleichzeitig

wird das alte Rohr mit der Hilfe eines

speziellen Aufsatzes geborsten und ins Erdreich

verdrängt. Das Berstlining eignet sich für Rohre

bis zu 70 Zentimeter Durchmesser.

pressbohrungen Mit der Bohrpressanlage

können Rohre mit bis zu 60 Zentimeter Durchmesser

verlegt werden. Bei diesem Verfahren

wird das Stahlrohr mit einer speziellen Vorrichtung

in den Boden gepresst. Gleichzeitig wird

das Erdreich mithilfe eines Bohrkopfes nach

hinten befördert.

Stahlrohrrammungen Mit dieser Technik können

Rohre mit bis zu zwei Metern Durchmesser

verlegt werden. Hierbei werden die Rohre mit

einem luftdruckbetriebenen Schlagvortriebshammer

durch den Boden gehämmert. Die

Stahlrohre werden etappenweise verlegt und

verschweisst. Nach der Bohrung wird der

Erdkern, der sich angesammelt hat, mit Wasser

oder Luft ausgespült.

Erdraketentechnik Die Erdrakete kann Rohre

mit einem Durchmesser von bis zu 16 Zentimeter

Durchmesser verlegen. Mit der Druckluft

eines Baukompressors wird die Erdrakete aus

einer kleinen Startgrube in eine gewünschte

Richtung gelenkt. So können Ver- und Entsorgungsleitungen

unter einzelnen Schlägen

zielgenau unterirdisch verlegt werden.

Bei allen Verfahren der grabenlosen

Rohrtechnik bleiben die Oberflächen

weitgehend unbeschädigt. Hohe Kosten

für Aushub und Wiederherstellung lassen

sich somit einsparen und Verkehrsbehinderungen

vermeiden.

MENEGOLA | NEUE DIMENSIONEN 37


Die vielfältige und langjährige Erfahrung im Gleisbau ist das Fundament für viele weitere Aufträge

von öffentlichen wie privaten Bauherren an die Bahntechnik Schweiz.

Wir bauen die Mobilität der Zukunft

Spezialist für Feste Fahrbahn, Schottergleis und komplexe Baustellen

Zur Kernkompetenz des Geschäftsfeldes

Gleisbau gehört in der Schweiz die Feste

Fahrbahn. Darunter versteht man das Bauen

von Gleisen in Beton. Für die Lagegenauigkeit der Geleise

ist der Richtprozess entscheidend. Auf Hochgeschwindigkeitsstrecken

und den Netzen der städtischen Gleise ist ein

exakt gerichtetes Gleis für den Fahrgast spürbar.

Eine weitere Kernkompetenz ist die Abwicklung komplexer

Baustellen in engen Zeitfenstern. Unter Beweis stellen

konnten wir sie bei der Sanierung des Anschluss Rehalp

der Forchbahn in Zürich und der gleichzeitigen Sanierung

der Wendeschlaufe der VBZ. In zwei Gleisschlagwochenenden

wurde die Anlage inklusive der dazugehörigen Tiefbau-

und Werkleitungsarbeiten in Arbeitsgemeinschaft mit

Tiefbauunternehmen erneuert.

38 NEUE DIMENSIONEN | RHOMBERG BAHNTECHNIK SCHWEIZ

Dass auch der Schottergleisbau beherrscht wird, zeigen wir

auf der Baustelle der AAR bus+bahn. Um die Sicherheit zu

erhöhen, wird das Stammgleis der AAR bus+bahn zwischen

Aarau und Suhr von der Straße auf der alten Trasse

der SBB verlegt. Der Auftrag umfasst den Neubau von

7 km Gleis inkl. 17 Weichen. Die Abwicklung des Auftrags

ist logistisch anspruchsvoll, da der seitliche Zugang zum

Gleis nicht überall möglich ist.

Auf diversen weiteren Baustellen unterschiedlicher Privatbahnen

und Privatgleisbesitzer können wir unsere umfassende

Gleisbau-Erfahrung umsetzen.

Andreas Förster


Gleisstopfen in Reinach: In einer Länge von etwa 750 m werden die Gleise

rück- und neugebaut.

Betonieren in Zürich: Entlang der Seefeldstraße wird das doppelspurige Gleis auf

einer Länge von 1.270 m saniert.

Feste Fahrbahn in Zürich: In der Forchstraße werden die Gleistrassen zuerst rück-

und dann wieder neu gebaut.

aKTUEllE pRojEKTE DER

RhoMBERG BahNTEChNIK SChWEIZ:

SURBaUM–laNDERERSTRaSSE,

REINaCh /Ch

auftraggeber Baselland Transport AG

Bauzeit Von Mai 2009 bis August 2009

Bausumme Etwa 1,74 Mio. Schweizer Franken

oder 1,15 Mio. Euro

Eckdaten Gleise in einer Länge von etwa

750 m werden rück- und neugebaut. In Summe

werden etwa 1.415 m³ Schotter verarbeitet

und Fundamente für 40 Fahrleitungsmasten

ge gründet. Ein Bahnübergang wird total umgebaut,

bei einem zweiten wird im Bereich der

Haltestelle die Gleislage verschwenkt.

SEEFElDSTRaSSE IN ZÜRICh/Ch

auftraggeber ARGE Seefeldstrasse

Bauzeit Von Juli 2009 bis Oktober 2010

Bausumme Etwa 3 Mio. Schweizer Franken

oder 2 Mio. Euro

Eckdaten Etwa 1.270 m doppelspurige Gleise

auf Fester Fahrbahn werden saniert. Im Rahmen

des Auftrages werden Unter- und Oberbeton

erneuert, Gleisprovisorien erstellt, die Gleisentwässerung

neu erbaut und etwa 1.500 m

Kabelrohre verlegt.

FoRChSTRaSSE IN ZÜRICh/Ch

auftraggeber Tiefbauamt Stadt Zürich

Bausumme Etwa 2,89 Mio. Schweizer Franken

oder 1,91 Mio. Euro

Eckdaten Rückbau sowie Neubau einer etwa

187 m langen Doppelspurtrasse und einer

150 m langen Einzelspurtrasse mit Wendeschlaufe

(beides Feste Fahrbahn) sowie etwa

205 m Schottergleis.

Darüber hinaus erfolgt die Montage von

4 Weichen und der Bau von Fundamenten für

10 Fahrleitungsmasten.

In Summe werden etwa 730 m Kabelrohre

verlegt, 30 Kabelschächte erbaut und 460 m

Fahrleitungen erneuert.

EIGENTRaSSIERUNG VoN aaRaU

ÜBER BUChS NaCh SUhR/Ch

auftraggeber Kanton Aargau und

AAR bus+bahn

Bauzeit Von Juli 2009 bis Juni 2010

Bausumme Etwa 2,3 Mio. Schweizer Franken

oder 1,52 Mio. Euro

Eckdaten In Summe werden 6.800 m

Schotter gleis SBB I und SBB IV auf Betonschwellen,

sowie 288 m Gleis Ri 60N auf

Betonschwellen verlegt. Dafür werden in etwa

21.000 Tonnen Schotter verarbeitet, 1.050

Schienen verschweißt, 10.075 Betonschwellen

verlegt und 17 Weichen montiert.

RHOMBERG BAHNTECHNIK SCHWEIZ | NEUE DIMENSIONEN 39


Das Geschäfts- und Wohnhaus „Mühlehof“ wird den Dorfkern von Uzwil aufwerten und für die gesamte Region von Bedeutung sein.

Revitalisierung des Dorfkerns

Neues Geschäfts- und Wohnhaus Mühlehof Uzwil, Kanton St. Gallen/CH

Mit dem Bevölkerungswachstum ändern

sich auch die Ansprüche, die an die Infrastruktur

und das Dienstleistungsangebot in

einem Dorf gestellt werden. Auf die Revitalisierung ihres

Dorfkerns hat die Bevölkerung von Uzwil lange warten

müssen. Im Auftrag des SIAT Funds eines Immobilien-

Funds der Credit Suisse realisiert Rhomberg als Total-

Mit dem Baubeginn des „Mühlehofs“ wird der Grundstein für die

Revitalisierung des Dorfkerns wird gelegt.

40 NEUE DIMENSIONEN | RHOMBERG BAU SCHWEIZ

unternehmerin das Geschäfts- und Wohnhaus Mühlehof im

Zentrum von Uzwil. Der Neubau wird das Dorfzentrum aufwerten

und für die gesamte Region von Bedeutung sein.

Der Mühlehof ist auf vielfältige Bedürfnisse zugeschnitten.

Er bietet Raum für Detailhandelsunternehmen, Gastrobetriebe,

Büros und Wohnungen. Für genügend Parkplätze sorgt

eine Tiefgarage.

Das Gebäude soll sich optimal in die bestehende Umgebung

einfügen. Einzelne Bauteile werden in den Hangfluss

eingebettet. In der Mitte findet der Gebäudekomplex zu

einem grossen Ganzen zusammen. Dafür sorgt ein Atrium,

welches als Bindeglied zwischen den einzelnen Teilen des

Mühlehofs dient. Unter dem attraktiven Glasdach befindet

sich auch die Shopping-Mall.

Erste Mietverträge wurden bereits unterzeichnet. Zum Angebotsmix

werden unter anderem ein Schweizer Discounter,

ein Fitnesscenter und zwei Arztpraxen gehören. Die Eröffnung

des Mühlehofs ist auf Ende August 2010 geplant.

Philip Riklin


arbeiten und Wohnen gekonnt kombiniert

überbauung „lineAAR“ im Zentrum von Aarau/CH

Im Stadtzentrum von Aarau errichtet die Rhomberg Bau AG als Totalunternehmerin das

Geschäfts - und Wohngebäude „lineAAR“ .

Im Stadtzentrum beim Bahnhof

in Aarau errichtet Rhomberg als

Totalunternehmer das Wohn- und

Geschäftshaus „lineAAR“. Mit den

Abbrucharbeiten wurde im August

2009 begonnen und die Grundsteinlegung

ist erfolgt.

Das Projekt, welches die Rhomberg

Bau AG in Zusammenarbeit mit dem

Architekturbüro Dietrich Untertrifaller

entwickelt hat, ging als Sieger aus

einem Investorenwettbewerb hervor.

Die Lösung ist bestechend. Sie erfüllt

die verschiedensten Ansprüche

Ein neues Quartier für Bern/Ch

Wohnüberbauung in Bern-Brünnen, Baufeld 10

In Bern-Brünnen entsteht in den

nächsten Jahren ein neues Quartier

mit rund 800 Miet- und Eigentumswohnungen.

Hier realisiert Rhomberg

bis Februar /März 2010 im Auftrag

der Publica Pensionskasse als Totalunternehmerin

eine überbauung mit

47 Mietwohnungen. Das ebenfalls

durch Rhomberg realisierte Einkaufszentrum

Westside liegt in unmittelbarer

Nähe.

Die überbauung umfasst zwei viergeschossige

Mehrfamilienhäuser mit

Gewerbeflächen und einer Tiefgarage.

Die beiden Baukörper sind parallel um

einen seitlich offenen Hof angelegt

gekonnt und nutzt das Areal im

Stadtzentrum optimal.

Die überbauung vereint 48 Wohnungen,

Räume für Dienstleistung

und Gewerbe sowie eine Tiefgarage.

Ein attraktiver Innenhof in der Mitte

der Anlage bildet das Zentrum der

Blockrandbebauung. Das Bild einer

homogenen Baustruktur wird durch

die Gestaltung der Fassade zusätzlich

unterstrichen.

Bei der Projektentwicklung wurden

architektonische, ökologische wie

auch soziale Aspekte berücksichtigt.

Der Bau wird im Minergie-Standard

realisiert und soll im Sommer 2011

fertig gestellt werden.

Andreas Bauer

Bern-Brünnen und damit auch das Projekt

auf dem Baufeld 10 sei ein positives Beispiel,

wie man Altbewährtes mit Neuem verbinde,

lobte der Berner Stadtpräsident Alexander

Tschäppät.

und der abfallenden Topographie des

Baufeldes angepasst. Die Wohnungen

bestechen durch ihre großzügige und

moderne Raumaufteilung. Die Wohnzimmer

weisen teilweise überhöhen

von einem halben Geschoss auf. Diese

Besonderheiten verleihen den Wohnungen

einen loftartigen Charakter.

Josef Jenny

RHOMBERG BAU SCHWEIZ | NEUE DIMENSIONEN 41


»Concrete Skin«

Eine zweite Haut aus Glasfaserbeton

Nachhaltige Gebäudehüllen

sind zunehmend

gefragt. Das zeigt die

besonders eindrucksvolle

Sanierung eines Wohn- und

Geschäftshauses in Luzern mit

42 NEUE DIMENSIONEN | RHOMBERG BAU SCHWEIZ

glasfaserarmierten Beton-Elementen

(Concrete Skin fibreC). Die neue

Fassade besteht aus geschosshohen,

vorfabrizierten Elementen, die eine

rasche Bauweise ermöglichen und

die Nutzung während des Umbaus

Dieses Wohn- und Geschäftshaus

in Luzern/CH ist neben dem

Säntis park in Abtwil das bisher

größte Projekt in der Schweiz, das

mit den Rieder-Fassadenelementen

erfolgreich umgesetzt wurde.

zulassen. Beim erwähnten Projekt

wurden 1.800 m² elfenbeinfarbende

Fassaden-Elemente auf eine vormontierte

Unterkonstruktion aus Aluminium

unsichtbar montiert.

Walter Sutterlüti

Rubin architekten aG, Bern-Worblaufen/Ch

Kreativer Zuwachs für die Rhomberg Bau AG

Die Rubin Architekten AG in Bern-

Worblaufen ist seit etwa 30 Jahren erfolgreich

in den Bereichen Planen und

Bauen von Wohn-, Industrie-, Gewerbe

und Dienstleistungsbauten tätig.

Das Familienunternehmen Rhomberg

Bau AG hat sich in der Region Bern

insbesondere mit der Realisierung des

Freizeit- und Erlebniszentrums „Westside“

profiliert und etabliert.

Heute sind die beiden Unternehmen

ein starkes Team. Per 1. Juli 2009

übernahm die Rhomberg Bau AG

von Firmengründer Hans Rubin und

Mitinhaber Stefan Schärer die Aktien.

Die Rubin Architekten AG wird

unter dem bisherigen Namen und als

hundertprozentige Rhomberg Tochter

am bisherigen Standort weitergeführt.

Gleichzeitig verlegt Rhomberg seine

Rhomberg stärkt mit der übernahme

der Rubin Architekten AG

und ihrer acht MitarbeiterInnen die

Leistungskraft im Raum Bern.

Berner Niederlassung an die Adresse

von Rubin in Bern-Worblaufen.

Durch die Synergien der beiden bewährten

Teams will man die Leistungskraft

im Raum Bern stärken. Aktuelle

und zukünftige Kunden profitieren

vom Know-how beider Unternehmen.

Marcel Maier


Die Rhomberg Kunstinteressierten im Hintergrund sehen Kunstobjekte, die zum Nachdenken anregen: Antony Gormleys „Allotment“ zeigt Körperformen,

die fallen oder fallen gelassen werden und ein chaotisches Feld der Hoffnungslosigkeit bilden.

Die wenige Zentimeter über dem

Boden gehängten Schwergewichte

„Body“ und „Fruit“ im Erdgeschoss

des KUB stammen aus

Gormleys Werkreihe „Expansions“.

Kunst und Kultur am Bau

2009, ein Jahr der Turbulenzen

Der höchste Goldpreis aller Zeiten, Grundbuch, Gold, Kunst, einfach wie es immer

war! Für Bregenz ein neues Molo, Linz die Kulturhauptstadt Europas, durchaus eine

Reise wert, die Donau, die Kraft der Berge, einfach anders, toll.

Auch dieses Jahr durften wir uns über tolle Ausstellungsbesuche freuen: Rohstoff

Schnee im Vorarlberger Landesmuseum und Antony Gormley im Kunsthaus Bregenz.

Er möchte in Vorarlberg noch weitere Arbeiten im öffentlichen Raum realisieren.

Aida auf der Festspielbühne und Live-übertragungen im TV haben unser kleines

Bregenz wieder im besten Licht erstrahlen lassen. Das Vorarlberger Landesmuseum

schließt seine Pforten und wird mit den Architekten Cukrowicz Nachbaur umgebaut.

Wir hoffen, unser kulturelles Interesse wirkt sich bei der Auftragsverteilung positiv

auswirkt.

So wie es aussieht, hat in den Bregenzer Kulturhäusern ein Generationswechsel

stattgefunden: Direktor des Kunsthaus Bregenz. yilmaz Dziewior, geboren am

24. Oktober 1964 in Bonn, ist Kunsthistoriker. Von 2001 bis 2008 war er Direktor

des Kunstverein in Hamburg. Parallel unterrichtete er von 2003 bis 2009 als Professor

Kunsttheorie an der Hochschule der Bildenden Künste in Hamburg.

Der vierzigjährige Regisseur Alexander Kubelka wird neuer Intendant des Vorarlberger

Landestheaters in Bregenz. Kubelka konnte die Hearing-Kommission mit

einem innovativem Theaterkonzept überzeugen und setzte sich damit gegen 55 weitere

Bewerber aus dem gesamten deutschsprachigen Raum durch. Der Kärntner

inszenierte in der vergangenen Jahren unter anderem am Schauspielhaus Graz, am

Düsseldorfer Schauspielhaus und am Wiener Volkstheater.

Die Zentrale der Rhomberg Gruppe ist in Bregenz, wir leben hier wie in einem kleinen

Paradies und wissen dies durchaus auch zu schätzen. Auf diesem Weg möchte ich

mich bei der Geschäftsleitung und der Familie Rhomberg bedanken, dass auch in

schwierigen Zeiten die Kultur einen sehr hohen Stellenwert genießt und der Name

Rhomberg mit Kultur und Nachhaltigkeit auch durch unser kulturelles Interesse weiter

gestärkt und in Verbindung gebracht wird.

Auf diesem Weg, nehmt euch Zeit, Zeit für euch selbst, so ist man selten alleine.

Gregor Koller

KUNST UND KULTUR | NEUE DIMENSIONEN 43

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