März - S & D Verlag

sudverlag

März - S & D Verlag

Die sanfte Medizin aus Ihrer Apotheke

03 | 2011

DAS ORIGINAL

Diese Ausgabe

wurde von

Ihrer Apotheke

bezahlt

Ginseng –

Wurzel der Kaiser

und Könige

Gesund schlafen –

Probleme draußen

lassen

Bachblüten – wenn

die Seele weint


inhalt

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Foto: © Wikimedia

Titelfoto: © Fotolia

06

Arganöl – kostbar und

vielseitig

Foto: © Wikimedia Foto: © Wikimedia

Foto: © Wikimedia

14

Bachblüten – wenn die

Seele weint

20

Sanfte Entspannung

mit Yoga

Gesunde Nachtruhe – Sorgen

draußen lassen

24

nachgefragt

04 Serie: Die Leber – Kraftwerk und Entgiftungszentrale

Wellness und Gesundheit

06 Arganöl – kostbar und vielseitig

20 Serie: Entspannungsmethoden: Sanfte Entspannung mit Yoga

21 Gewinnspiel

Themen des Monats

22 Nitrat-Nitrit-Nitrosamine

22 Zahl des Monats

22 Was hat jetzt Saison?

22 Serie: Das kleine Rezept: Obstsalat in Joghurtcreme

23 Buchtipp: Die Essensfälscher

23 Vorsicht beim Frühjahrsputz

23 Recht auf sauberes Wasser

Alternative Heilmethoden

14 Bachblüten – wenn die Seele weint

26 Neue Serie: Berühmte Ärzte und Heilkundige:

Samuel Hahnemann – mit Homöopathie zu Weltruhm

28 Wenn der Darm sein Gleichgewicht verliert

29 Tee & mehr aus der Apotheke: Blutwurz

30 Heilpflanze des Monats: Der Bergwohlverleih

30 Naturheilkunde-Wissen:

Traditionelle Tibetische Medizin / Wie funktioniert eine Akupunkturnadel

Ratgeber Gesundheit

08 Serie Kinderkrankheiten:

Röteln – nur einmal im Leben, aber nicht ungefährlich

09 Serie Männergesundheit: Ins Herz getroffen: Warnschuss Herzinfarkt

10 Serie: Oma Hertha`s Hausmittel: Aktiv gegen die Frühjahrsmüdigkeit

11 Serie: Guter Rat aus der Apotheke

1) Nasenspray einatmen! 2) Spritzen will gelernt sein

12 Neue Serie: Traditionelle Chinesische Medizin

Ginseng – die Wurzel des Lebens

18 Serie: Frauengesundheit:

Osteoporose – aktiver Lebensstil und knochengesunde Ernährung Teil 2

24 Gesunde Nachtruhe: Sorgen vor der Türe lassen

Rubriken

16 Kalender mit Poster

25 Rätsel

31 Impressum · Vorschau

32 Apothekentipp: Wieder früh dran – der Heuschnupfen


nachgefragt

Die Leber! Teil 1

und

Die Leber ist die

Schaltzentrale unseres

Stoffwechsels.

Sie entgiftet unseren Körper,

sorgt für Energie und

steuert den Hormon- und

Kohlenhydrathaushalt.

Ohne die größte

menschliche Drüse ist Leben

nicht möglich!

Lebenswichtige Aufgaben

Fast jeder zweite Deutsche weiß nicht, wo

seine Leber sitzt. Dabei ist sie das größte

und schwerste innere Organ und Drüse des

Körpers. Durchschnittlich ist die Leber 1,5

Kilogramm schwer und liegt rechts unterhalb

der Rippen. Das braunrote Organ besteht

aus einem größeren rechten und einem

kleineren linken Lappen, die wiederum

in 50 000 bis 100 000 Leberläppchen unterteilt

sind, die drei Millionen Leberzellen

enthalten. In diesen Zellen finden hochkomplexe

Stoffwechselvorgänge und biochemische

Reaktionen statt.

Eine gesunde Leber ist das Kraftwerk des

Körpers und arbeitet wie eine chemische

Fabrik. Jede Minute fließt ein Viertel des

Blutes, das vom Herzen in den Kreislauf gepumpt

wird, durch das Organ und wird gefiltert.

Verschiedene Substanzen werden hier

umgebaut oder neu gebildet.

Dieses Kraftwerk verfügt über die erstaunliche

Fähigkeit sich zu regenerieren. Bei einer

Änderung der Ernährung oder einem

Verzicht auf Alkohol kann sich das angegriffene

Organ schnell erholen. Muss eine Hälfte

der Leber, wegen einer Erkrankung, entfernt

werden, so kann sie innerhalb weniger

Monate nach Eingriff wieder die alte Größe

erreichen. Diese Regenerationsfähigkeit erleichtert

Lebertransplantationen.

Foto: © Fotolia

4 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Foto: © Schlüterische Verlagsgesellschaft

Die Funktionen der Leber können in vier

große Gebiete unterteilt werden:

1. Speicherorgan

In der Leber werden etwa 150 g Kohlenhydrate,

verschiedene Mineralstoffe wie Eisen,

Kupfer und Kobalt und Vitamine und

Provitamine wie Vitamin A, Carotin und Vitamin

B 12 und Folsäure gespeichert. Etwa 20

Prozent der Gesamtblutmenge befindet sich

in der Leber! Überschüssiger Blutzucker

wird in der Leber als Glykogen gespeichert.

Bei Bedarf wird der Speicher rasch wieder

in Traubenzucker umgewandelt und steht

dem Körper als Energie zur Verfügung.

2. Produktionsstätte

Täglich werden etwa ein Liter Gallensaft

produziert, der für die Fettverdauung unerlässlich

ist und für die Aufnahme der fettlöslichen

Vitamine A, D, E und K sorgt. Die Bildung

von Cholesterin für den Aufbau der Sexualhormone,

Bluteiweißstoffe, Blutgerinnungsstoffe,

Ketonkörper, Glucose und Enzyme

geschehen in der Leber. Harnstoff und

Harnsäure werden hier hergestellt, um das

Ammoniak aus dem Eiweißabbau zu binden

und zu entgiften.

Grafiken: © Deutsche Leberstiftung

3. Stoffwechselorgan

Die Leber ist das Kraftwerk des Körpers.

Ohne sie bekommt der Körper keine Energie

und wichtige Funktionen, wie die Blutgerinnung

würden

ausfallen! Das Organ

reguliert den Kohlenhydrat-, Fett-, und Eiweißstoffwechsel

sowie den Mineral- und

Vitaminhaushalt. Die Leber lagert wichtige

Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Fette und

Vitamine ein, beeinflusst die Blutzusammensetzung

und damit weitere Organe im

Organismus.

4. Entgiftungsorgan

Täglich passieren 1500 Liter Blut die Leber.

Das Organ filtert Schadstoffe und Gifte heraus.

Mit dem Essen aufgenommene, nicht

verwertbare oder körperfremde Stoffe,

werden gebunden, umgewandelt oder reduziert.

Erst dann verlassen die Stoffwechselprodukte,

wie Ammoniak oder körperfremde

Substanzen wie Medikamente, Farb- und

Konservierungsstoffe den Organismus über

den Urin.

Im April lesen Sie,

was die Leber krank macht!

Das Leber-Buch

Das Leber-Buch der Deutschen

Leberstiftung beleuchtet ausführlich

und verständlich, wie

die Leber funktioniert, was sie

leistet, welche Erkrankungen

möglich sind und wie wir sie entlasten

können. Dabei erläutern

die Experten der Deutschen Leberstiftung

auch Diagnoseverfahren

und Therapien. Das

ernste Thema wird durch viele

„Text-Boxen“ und zahlreiche

Abbildungen und Cartoons aufgelockert.

Ein Euro pro Exemplar geht als

Spende an die Deutsche Leberstiftung.

Deutsche Leberstiftung (Hrsg.)

Das Leber-Buch

Schlütersche Verlagsgesellschaft,

Hannover

ISBN: 978-3-89993-588-2

14,95 Euro

03 | 11 | Naturheilkunde & Gesundheit | 5


wellness & gesundheit

Kostbar und vielseitig

Arganöl

Nussig schmeckendes,

goldenes Arganöl begeistert

immer mehr Menschen.

Das flüssige, kostbare

„Gold Marokkos“ gilt als

Geheimtipp in der Küche.

Doch das ist nicht alles!

Lesen Sie, welche Vorzüge

das Öl vom „Baum des

Lebens“ noch hat.

6 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11

Baum des Lebens

Die immergrüne Arganie (Argania spinosa)

kann bis zu 400 Jahre alt werden. Doch das

Seifenholzgewächs ist durch Abholzen und

Überweidung vom Aussterben bedroht. Es

gibt nur noch etwa 20 Millionen Bäume auf

8.000 Quadratkilometern. Daher hat die

UNESCO schon vor Jahren die Arganienregion,

Souss-Massa-Draa, in der Nähe von

Agadir, unter Schutz gestellt und zum

UNESCO-Biosphären-Reservat erklärt.

Seit Jahrhunderten bestimmt der „Baum

des Lebens“ Kultur und Leben der Amazigh-

Berber im Südwesten Marokkos. Das spröde,

harte und schwere Holz der Arganie, das

sogenannte Eisenholz, wurde seit jeher von

den Menschen am Rande der Sahara für

Möbel und zur Holzkohlegewinnung genutzt.

Ziegen klettern in der kargen Landschaft auf

die Bäume und ernähren sich von den grünen

Blättern und den Früchten. Diese gelben,

pflaumenförmigen Arganfrüchte, die

zur Ölgewinnung genutzt werden, wachsen

an knorrigen und dornigen Zweigen. Wegen

der großen Trockenheit in Marokko trägt der

Baum meist nur alle zwei Jahre Früchte. Im

Gegensatz zu Olivenbäumen können die

spröden Bäume nicht geschüttelt und wegen

der dornigen Zweige die Früchte auch nicht

gepflückt werden. Die Berberfrauen warten,

bis die Früchte auf den Boden fallen, um sie

aufzusammeln. Während der Erntezeit von

Juli bis September ziehen die Frauen oft

tagelang mit Eseln und Körben durch die

Arganerien. Von jedem Arganbaum können


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

vier bis sechs Kilogramm Früchte geerntet

werden. Um einen Liter Öl in traditioneller

Handarbeit herzustellen, werden etwa 30 Kilogramm

Früchte gebraucht. Im Vergleich –

für einen Liter Olivenöl benötigt man nur

fünf bis zehn Kilogramm Oliven und weit

weniger Zeit.

Arganöl aus dieser traditionellen Handpressung

ist rar und teuer und wird alleine in der

marokkanischen Region Arganeraie in sozialen

Frauenkooperativen produziert, die im

Dachverband UCFA (Union des Coopératives

des Femmes de l’Arganeraie) zusammengeschlossen

ist. Durch die Nachfrage

und den Verkauf von handgepresstem Arganöl

werden die Lebens- und Einkommensbedingungen

ganzer Berberfamilien gesichert.

Soziale Strukturen bleiben erhalten,

die Infrastruktur kann ausgebaut werden

und das weltweit einmalige Biosphärenreservat

wird geschützt und bleibt erhalten.

Daneben existiert in Marokko auch eine industrielle

Pressung von Arganöl. Sie ist

schneller und kostengünstiger. Nur bei der

schonenderen Handpressung bleiben die

wertvollen Inhaltsstoffe des Öls voll erhalten.

Nägel verwendet. In der traditionellen Medizin

wird Arganöl auch vielseitig als Heilmittel

eingesetzt. Die Berber nehmen es bei

Magen- und Darmerkrankungen, zur Anregung

von Herz und Kreislauf sowie zur Stärkung

der Abwehrkräfte ein. Äußerlich soll es

gegen Hautkrankheiten, Hämorrhoiden,

Rheuma und Gelenkschmerzen helfen. Arganöl

ist reich an ungesättigten Fettsäuren,

darunter vor allem die einfach ungesättigte

Ölsäure (43-50 %) und die mehrfach ungesättigte

Linolsäure (30-34 %). Im Vergleich

zu anderen Ölen zeichnet es sich durch seinen

hohen Gehalt an Vitamin E und sekundären

Pflanzenstoffen wie Phytosterolen, Carotinoiden

und Xanthophyllen aus, die für ihre

antioxidative Wirkung bekannt sind und das

Immunsystem des Körpers stärken sollen.

Marokkanische Männer und Frauen haben

Foto: © Paul Offermanns

Fotos: © Wikimedia

Traditionelle

Arganöl-Handpressung

Die gesammelten Früchte werden auf den

Lehmdächern der Häuser getrocknet, um

später leichter das bittere, für den Menschen

nicht genießbare Fruchtfleisch, zu

entfernen. Zum Vorschein kommen zwei

oder drei Kerne. Sie sind etwas größer als

Haselnüsse haben aber extrem harte Schalen.

Faule Kerne werden sofort aussortiert,

da sie das Öl geschmacklich verändern würden.

Erst wenn die Kerne zwischen zwei

Steinen aufgeschlagen werden, kommt eine

zarte Mandel in der Größe eines Sonnenblumenkerns

zum Vorschein. Aus diesen Argan-

Mandeln wird, in mühevoller, traditioneller

Handarbeit, das kostbare Arganöl gewonnen.

Zuerst befreien die Frauen die kleinen Mandeln,

von einer sie umgebenden Schutzhaut,

um sie mild zu rösten. Dadurch entsteht der

typische, nussige Geschmack des Speiseöls.

Das hellere Arganöl, es wird für kosmetische

Zwecke genutzt, entsteht aus ungerösteten

Argan-Mandeln. In Steinmühlen werden

die Mandeln von Hand gemahlen, bis eine

ölige, cremige Paste entsteht. Zu der Paste

kommen kleine Mengen abgekochtes

Wasser. Etwa 30 Minuten müssen die Frauen

die Paste nun mit der Hand kneten, bis sich

das kostbare Arganöl langsam herauslöst.

Arganöl aromatisiert

Das marokkanische Arganöl ist bei Feinschmeckern

und Spitzenköchen genauso

begehrt wie Trüffel und Kaviar. Auch experimentierfreudige

Hobbyköche wollen das

goldgelbe, nussartig schmeckende Öl nicht

mehr missen. Oft genügt nur ein Teelöffel

oder einige Tropfen, um Gerichte zu würzen.

Besonders gut eignet es sich für Salate, Dips

und zum Abrunden fertiger Gerichte. Zum

Schutz der Inhaltsstoffe sollte Arganöl kühl

und lichtgeschützt aufbewahrt und nicht zu

stark erhitzt werden.

Das Anti-Aging-Öl?

Instinktiv wird das wohlriechende Öl von

den Berbern nicht nur zum Kochen und Würzen,

sondern schon seit Jahrhunderten als

Pflegemittel für Gesicht, Körper, Haare und

bis ins hohe Alter eine gesunde und straffe

Haut. Ihr Patentrezept: Sie reiben ihre Haut

mit Arganöl ein und verzehren täglich zwei

bis drei Teelöffel Öl. Durch die reichlich im

Arganöl enthaltenen Antioxidantien kann der

Alterungsprozess der Haut verlangsamt und

dadurch eine Zellverjüngung unterstützt

werden. Damit ist Arganöl das ideale Anti-

Aging-Öl, es beugt Falten vor und ist außerdem

wirksam gegen Cellulite. Klinische Untersuchungen

zeigten, dass der regelmäßige

Genuss von nativem Arganöl einen LDL-

Cholesterin-senkenden Effekt sowie antioxidative

Eigenschaften haben könnte.

Ihr Apotheker berät

Sie gerne zu Fragen rund

ums Arganöl!

03 | 11 | Naturheilkunde & Gesundheit | 7


atgeber gesundheit

Serie: Kinderkrankheiten

Foto: © Techniker Krankenkasse

Nur einmal im Leben, aber nicht ungefährlich

Sie werden von Viren

übertragen, treten vor

unmittelbar bevorstehenden ungeliebten

Mathearbeit, sondern an einer Infektion mit

den Röteln.

Schäden hervorrufen. Dazu gehören geistige

Behinderungen, Schädigungen an Gehör

und Auge sowie Herzfehler.

allem bei Schulkindern auf

und sind meist harmlos.

Eine Erstinfektion während

der Schwangerschaft kann

allerdings gefährlich für das

Ungeborene werden.

Das Kind klagt über Kopf- und Gliederschmerzen,

wirkt matt und hat leicht erhöhtes

Fieber. Sind zudem noch die Lymphknoten

hinter den Ohren geschwollen und

leicht schmerzhaft, liegt es nicht an einer

8 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11

Röteln bekommt man normalerweise nur

einmal im Leben. Die Krankheit wird durch

Tröpfchen in der Atemluft übertragen und

bricht ca. zwei bis drei Wochen nach der Ansteckung

aus. Tückisch: Nur etwa ein Drittel

bis die Hälfte der Infizierten entwickelt auch

Krankheitssymptome, wie etwa einen rosafarbenen

Hautausschlag, der an den Ohren

beginnt und sich innerhalb von 24 Stunden

über den ganzen Körper ausbreitet.

Bei ansonsten gesunden Kindern verläuft

die Krankheit normalerweise ohne Komplikationen

– nach wenigen Tagen ist alles wieder

vorbei. Gefährlich wird es allerdings für

Schwangere, die selber noch keine Röteln

hatten. Denn das Rötel-Virus (Rubella-

Virus) kann beim Ungeborenen schwere

Deshalb gibt es Impfungen gegen die Röteln,

die Mädchen davor bewahren sollen,

sich später während einer Schwangerschaft

zu infizieren.

Um Kindern dabei zu helfen, diese Krankheit

rasch wieder loszuwerden, geben

erfahrene Homöopathen drei Tage lang

Eupatorium purpurea oder alternativ

das Schüßler-Salz Nummer drei, Ferrum

phosphoricum, ebenfalls über drei Tage.

Wenn dann noch das Schüßler-Salz Nummer

eins, Calcium fluoratum aus der Apotheke

gegen die schmerzenden Lymphknoten zum

Einsatz kommt und der kleine Patient ein

wenig Bettruhe hält, ist alles wieder schnell

vorbei.


Serie

Männergesundheit

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Ins Herz getroffen

„Warnschuss Herzinfarkt“

Schlägt das Herz erst Alarm, ist es meist

schon zu spät. Aber ein Infarkt kommt

nicht grundlos. Nach den ersten lebensrettenden

Maßnahmen im Krankenhaus

sollte „Mann“ in seinem Leben einiges

ändern.

Bei einem Herzinfarkt, auch Myokardinfarkt oder Herzmuskelinfarkt

genannt, verschließen sich – meist durch

ein Blutgerinnsel – die Herzkranzgefäße (Koronararterien),

die das Herz mit Nährstoffen und Sauerstoff

versorgen. Die Sauerstoffversorgung eines Teils der

Herzmuskulatur bricht ab. Die Folge ist ein akuter

Herzinfarkt. Laut Statistiken gilt der Herzinfarkt in

den Industrieländern als die häufigste Todesursache.

Etwa 21 Prozent der Deutschen sterben an den Folgen

eines Herzinfarkts.

Damit es gar nicht so weit kommt, und erst recht nach

einem überstandenen Infarkt gilt: Schonen Sie Ihr Herz.

Nikotinverzicht und regelmäßige Bewegung durch

tägliche Spaziergänge von mindestens 30 Minuten Dauer

kosten nichts und sind schon ein großes Plus im Kampf

gegen den Infarkt. Bei der Ernährung sollten Sie besonders

darauf achten, wenig tierisches Fett und wenig

zuckerhaltige Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Besser

sind stattdessen Obst und Gemüse. Um den Stoffwechsel

des Organismus nicht übermäßig zu belasten, empfehlen

sich verdünnte Obstsäfte oder Gemüsesäfte

statt zuckerhaltiger Limonaden. Zudem lieber Hausmannskost

als Fast Food essen! Risikopatienten wie

Raucher, Diabetiker und Menschen mit Bluthochdruck,

starkem Übergewicht oder erhöhten Cholesterinwerten

sollten zudem sehr regelmäßig von ihrem Arzt einen

Gesundheits-Check(EKG, Kontrolle der Blutwerte usw.)

durchführen lassen.

Ganz wichtig: ein stressfreies Leben. Drosseln Sie

öfters mal das Tempo, und sehen Sie den Dingen gelassener

entgegen. Oder wie es ein kluger Mensch formulierte:

„Man(n) soll im Leben vieles wichtig, aber nichts

völlig ernst nehmen“...

Foto: © Wikimedia

03 | 11 | Naturheilkunde & Gesundheit | 9


atgeber gesundheit

Serie: Oma Hertha’s Hausmittel

Foto: © Fotolia

Aktiv gegen die

Frühjahrsmüdigkeit

Jeder kennt es: Kaum kommen

die ersten ernstzunehmenden

Schönwetterperioden, stellen

sich bei vielen Menschen Wetterfühligkeit,

Abgeschlagenheit und

Unlustgefühle ein, zudem Kreislaufschwäche,

Schwindel und

Gereiztheit. All diese Symptome

werden großzügig unter dem

Phänomen der „Frühjahrsmüdigkeit“

zusammengefasst.

Der Grund für das Auftreten von Frühjahrsmüdigkeit

ist bisher immer noch nicht gänzlich

erforscht. Denn verwunderlich bei der

Frühjahrsmüdigkeit ist vor allem die Tatsache,

dass die Müdigkeit ausgerechnet dann

10 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11

einsetzt, wenn die Sonne gerade wieder vermehrt

zu scheinen beginnt. Dieses Phänomen

könnte durch die im Frühjahr typischen

Wetterwechsel zu erklären sein. Die haben

nämlich einen starken Einfluss auf wichtige

Bereiche unseres Nervensystems: Bei warmem

Wetter kann es zu einer schnellen

Weitstellung der Blutgefäße kommen. Diese

Weitstellung hat einen raschen Blutdruckabfall

zur Folge, der sich in den typischen Symptomen

der Frühjahrsmüdigkeit zeigt.

Um der Frühjahrsmüdigkeit aktiv zu begegnen,

ist es vor allem wichtig, den Körper und

die Seele zu entlasten. Der „klassische“ Rat

lautet natürlich immer noch: Treiben Sie

Sport. Denn sportliche körperliche Betätigung

bringt den Organismus auf Trab und

löst auch psychische Blockaden im Hirn. Jeder,

der sich nach einem stressigen Bürotag

beim Sport mal so richtig „ausgepowert“

hat, kann das bestätigen. Neben einer ausgewogenen

Ernährung ist es oft hilfreich,

seinen Alltag etwas entspannter zu strukturieren

und auch mal „Nein“ sagen zu können

- man muss nicht jede Verpflichtung eingehen,

um seinen Mitmenschen die eigene

Leistungsfähigkeit zu beweisen.

Wenn der eigene Körper also nach der langen,

dunklen Winterpause auf „Sommerbetrieb“

umschaltet, braucht er in dieser Zeit

besonders viel Pflege und Aufmerksamkeit.

Ihre Apotheke hilft Ihnen gerne, im Frühling

gesund durchzustarten.


Serie: Guter Rat aus Ihrer Apotheke

Spritzen will gelernt sein

Es gibt Arzneimittel (Parenteralia), die sich Patienten selbst spritzen müssen.

Vom Patienten selbst gespritzt werden vor allem Wirkstoffe, die aus Proteinen

bestehen, wie Insulin für Diabetiker, Heparin gegen Blutgerinnsel, verschiedene

Hormone oder Antikörper, die u.a. gegen Krebserkrankungen eingesetzt werden.

Je nach Wirkstoff werden Arzneimittel meist in das Fettgewebe unter der Haut

(subkutan) oder in den Muskel (intramuskulär) gespritzt.

Wie schmerzhaft eine Injektion ist, kann der Patient selbst beeinflussen.

Subkutane Injektionen in den Bauch oder Oberschenkel tun weniger weh

als solche in den Oberarm. Einige Arzneimittel, die in getrockneter Form

vorliegen, müssen vor dem Spritzen gelöst werden. Viele Parenteralia müssen

kühl aufbewahrt werden.

Foto: © ABDA

Nasenspray

einatmen!

Arzneimittel können über die Nasenschleimhaut Wirkungen

im ganzen Körper erzielen. Dazu gehören

auch einige hormonartig wirkende Medikamente. Aus

hygienischen Gründen sollten Nasensprays und –

tropfen immer nur von einer Person benutzt werden.

Alle Teile, die in die Nase eingeführt werden, sollten

nach jedem Gebrauch mit einem sauberen Taschentuch

abgewischt werden. Wie ein Nasenspray richtig

angewendet wird, hängt von der Art des Fläschchens

ab. Die richtige Anwendung kann der Apotheker demonstrieren.

Dosierfläschchen müssen vorher

mehrmals betätigt werden, damit sich das Dosiersystem

mit der Arzneimittellösung füllt. Knautschbare

Quetschflaschen werden kurz und kräftig zusammengedrückt

und noch zusammengedrückt aus

der Nase gezogen. Am besten verteilen sich Sprays,

wenn während des Sprühens eingeatmet wird.

Informieren Sie sich über die richtige

Spritztechnik, Hygieneregeln und

Lagerungsvorschriften in Ihrer Apotheke!

Patienten, die Nasentropfen nehmen, sollten sich nach

dem Einträufeln für ein bis zwei Minuten nach vorne

beugen. Die Nasentropfen verteilen sich besser, wenn

dabei der Kopf geschüttelt wird. Gelangen die Tropfen

in den Rachen, sollten sie ausgespuckt werden.

>> Das gilt besonders für Kinder!


atgeber gesundheit

Neue Serie Traditionelle Chinesische Medizin

Die Wurzel des Lebens

Fotos: © Wikimedia

Chinesisches Apothekenzeichen

Geschäft für Ginseng-Produkte

Im Alten China war sie den Königen und Kaisern vorbehalten.

Wertvoller als Gold, galt und gilt die Ginsengwurzel

in Asien auch heute noch als das Sinnbild für Gesundheit und

ein langes Leben.

Der Ginseng wurde schon vor 7000 Jahren in

der Traditionellen Chinesischen Medizin als

Heilmittel verwendet. Im Chinesischen nennt

man die Ginsengwurzel „Jen Shen“, was so

viel wie „Die Kraft der Erde in der Form eines

Menschen“ bedeutet. In Korea wird sie auch

„Wurzel des Lebens“ genannt. Und immer

12 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11

noch wird der Ginseng in der asiatischen

Medizin hoch geschätzt. Schon in frühester

Zeit behandelte man mit der Wurzel dieser ca.

50 Zentimeter großen Staudenpflanze Krankheiten

wie Durchblutungsstörungen, Hypotonie

(zu niedriger Blutdruck), Appetitlosigkeit,

Gewichtsverlust, Angstzustände, Unfruchtbarkeit,

Nervenschmerzen und Schlaflosigkeit.

In Nord- und Zentralchina wird Ginseng

traditionell seit jeher eingenommen, um die

harten, strengen und langen Winter ohne gesundheitliche

Schäden zu überstehen. Bei

uns wurde die Ginsengwurzel erst im

17. Jahrhundert populär. Zwar haben schon


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Chinesisches Medizinbuch

weitaus früher arabische Seeleute diese

Pflanze ins maurische Spanien gebracht, sie

geriet aber dort im Lauf der Jahrhunderte

wieder in Vergessenheit. Es waren holländische

Händler und Seefahrer, die sie in Europa

später wieder bekannt und gebräuchlich

machten.

Wissenschaftlich belegt

In wissenschaftlichen Studien wurde mittlerweile

die Wirksamkeit dieser „Wurzel des

Lebens“ für Symptome wie Müdigkeits- und

Schwächegefühl und bei nachlassender

Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit nachgewiesen.

Und was in China seit Jahrtausenden

praktisch angewendet wird, ist nun auch

bei uns wissenschaftlich nachgewiesen: Die

Fähigkeit dieser Wurzel, die körpereigenen

Abwehrkräfte zu stärken. Leichte funktionelle

Störungen werden dabei sofort und ohne

Nebenwirkungen wieder normalisiert.

In Studien konnte die immunstärkende Wirkung

der Ginsengwurzel nachgewiesen

werden, indem einer Gruppe Freiwilliger

zusätzlich zu einer Grippeschutzimpfung

12 Wochen lang ein Ginsengpräparat oder ein

Scheinmedikament („Placebo“) verordnet

wurde. In anschließenden Bluttests hatte die

„Ginseng-Gruppe“ weitaus mehr Antikörper

und eine größere Aktivität der „Killerzellen“

aufzuweisen als die „Placebo-Gruppe“. Auch

waren die mit Ginseng behandelten Personen

auffällig seltener an Grippe erkrankt als ihre

„Placebo-Kollegen“.

zum Gehirn. Dadurch steigert diese Pflanzenwurzel

die Gedächtnisleistung und beugt

übermäßiger Müdigkeit vor. Ein netter „Nebeneffekt“

dieser asiatischen Kostbarkeit:

Auch einen morgendlichen „Kater“ kann man

mit der Ginsengwurzel in den Griff kriegen.

Um die heilenden und gesundheitsfördernden

Eigenschaften des Ginseng richtig zu

nutzen, ist es ratsam, einige wichtige Dinge

zu beachten. So sollten schwangere und

stillende Frauen mangels wissenschaftlicher

Erkenntnisse von der Einnahme von Ginsengpräparaten

absehen. Das Gleiche gilt für

Personen, die an Diabetes leiden oder auf

gerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Betablocker)

angewiesen sind. Sie sollten vor

der ersten Einnahme auf jeden Fall ärztlichen

Rat einholen. Vor Operationen ist Ginseng

grundsätzlich rechtzeitig abzusetzen.

Damit Sie dieses Jahrtausende alte chinesische

Heilwissen auch für sich nutzen können

und für jeden Zweck auch das Richtige finden,

hält Ihre Apotheke eine Vielzahl von Ginsengpräparaten

in den unterschiedlichsten

Formen, als Pastillen, Kapseln oder Tropfen

für Sie bereit.

Ginseng im Alltag

Aber Ginseng kann noch mehr: Durch seine

immunfördernde Wirkung erhöht er auch die

individuelle gesundheitliche Belastbarkeit im

Alltag. Eine regelmäßige Einnahme stärkt den

Herzmuskel und verbessert die Blutzufuhr

Ginseng-Pflanze

03 | 11 | Naturheilkunde & Gesundheit | 13


alternative heilmethoden

Mehr als lediglich „Tröster in allen Lebenslagen“,

können Bachblüten helfen, die Heilung

von Krankheiten mit psychischen Ursachen

zu unterstützen – die Beschäftigung des Patienten

mit sich selbst vorausgesetzt.

– wenn die Seele weint

Sie hat ebenso viele Anhänger wie Gegner –

die Bachblütentherapie, oder richtiger

„Blütentherapie nach Dr. Bach“. Denn

abweichend von der schulmedizinischen

Lehre geht es bei der Bachblütentherapie

zunächst um die Findung des seelischen

Gleichgewichts des Patienten, um die

Selbstheilungskräfte des Körpers zu

aktivieren.

Der englische Arzt Dr. Edward Bach, 1886 in

der Nähe von Birmingham geboren, beschäftigte

sich nach seinem Medizinstudium und

einer erfolgreichen Zeit als praktizierender

Arzt sehr intensiv mit den verschiedenen

negativen Gemütszuständen des Menschen,

die er als eigentliche Ursache für die

Entstehung von Krankheiten ansah.

Seiner eigenen Intuition folgend, fand er

insgesamt 38 Blüten heraus, die in der Lage

sind, eine blockierende Gemütslage aufzulösen

– nebenwirkungsfrei. Weil sich Bach

mit seiner eigenen Lehrmeinung über die

Behandlung von Krankheiten zunehmend

von der gängigen Haltung der Schulmedizin

seiner Zeit entfernte, riskierte er immer

wieder den Entzug seiner Zulassung als Arzt.

Das System der Bachblütentherapie stützt

sich auf 38 verschiedene Substanzen, denen

jeweils unterschiedliche Gemütsverfassungen

zugeordnet werden. Durch weiteres

Mischen der einzelnen Essenzen kann man

einem Mittel, das genau auf den momentanen,

individuellen Gemütszustand passt,

sehr nahe kommen.

14 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Die einzelnen Blüten beziehen

sich auf unterschiedliche Empfindungen,

wie z. B.:

Fotos: © Wikmedia

Senf (Mustard):

Resignation, Freudlosigkeit,

negative Erwartungshaltung.

Doldiger Milchstern

(Star of Bethlehem):

Verlust, Schock, Trauer

Hainbuche (Hornbeam):

Versagensängste, Vor-sich-her-

Schieben von Aufgaben und

Verpflichtungen

Springkraut (Impatiens):

Gehetztes Wesen, Belastung

durch vermeintlichen Zeitdruck

Wilder Wein(Vine):

Herumkommandieren,

Kompromisslosigkeit, Egoismus

Grundlage für die Erarbeitung einer jeweils

„passenden“ Essenz ist die genaue Analyse

der eigenen momentanen Gefühlslage. Das

kann man entweder selber machen, oder man

sucht einen qualifizierten und erfahrenen

Bachblüten-Berater auf, um sich die eigene

Situation in einem oder mehreren klärenden

Gesprächen zu verdeutlichen. Hat man das

seelische Kernproblem gefunden, wählt man

die entsprechende Bach-Blüte oder Blütenmischung,

um die mentale Blockade aufzulösen

und seine innere Ausgewogenheit

wiederherzustellen.

Neben den 38 Grundessenzen stellte Bach

noch eine mittlerweile sehr bekannte Blütenmischung

zusammen, die als „Notfalltropfen“

(„Rescue Remedy“) in vielen belastenden

Lebenslagen eine erste seelische Hilfe sind,

um wieder zu sich selbst zu finden.

Die Notwendigkeit der Schaffung einer ausgeglichenen

Seelenlage als Grundvoraussetzung

zur Heilung ist übrigens gar nicht so weit

hergeholt: In zahlreichen wissenschaftlichen

Studien konnte bewiesen werden, dass zufriedene,

ausgeglichene Menschen seltener

krank und weitaus weniger stressanfällig sind

als ewig unzufriedene Zeitgenossen.

Felsquellwasser (Rock Water):

übermäßiger Perfektionismus,

perfektionistische

Erwartungshaltung an andere

03 | 11 | Naturheilkunde & Gesundheit | 15


März 2011

28 Montag Februar 07 Montag Rosenmontag 14 Montag

21 Montag

28 Montag

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11 Freitag

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25 Freitag

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05 Samstag

12 Samstag

19 Samstag

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02 Samstag

06 Sonntag

13 Sonntag

20 Sonntag

27 Sonntag

03 Sonntag

16 | Naturheilkunde & Gesundheit | 10 | 10

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Naturheilkunde & Gesundheit • Exklusiv aus Ihrer Apotheke

11 | 10 | Naturheilkunde & Gesundheit | 17


atgeber gesundheit

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Teil 2

Serie: Frauengesundheit

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Osteoporose

Aktiver Lebensstil

Die Geschwindigkeit des

Knochenabbaus kann

gebremst werden!

Eine ausreichende Bewegung

an der frischen Luft und

eine knochengesunde

Ernährung sind der

18 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11

beste Schutz!

Aktiver Lebensstil

Das Muskelsystem und körperliche Bewegung

haben möglicherweise einen größeren

Einfluss auf die Entwicklung des Skeletts, als

die Höhe der Kalziumaufnahme. Wissenschaftler

haben inzwischen festgestellt - Bewegungsmangel

lässt Muskeln und Knochen

schwinden.

Jeder, der mal ein gebrochenes Bein hatte

oder mehrere Wochen im Krankenbett liegen

musste weiß, die ruhiggestellten Muskeln

müssen erst wieder aufgebaut werden. Auch

die Knochenmasse nimmt in der Ruhephase

einige Prozent ab. Im Umkehrschluss bedeutet

dies: Bewegung lohnt sich immer! Durch

einen aktiven Lebensstil, mit mindestens

und knochengesunde

einer Stunde Bewegung am Tag, können

Sie den Knochenabbau bremsen. Bewegung

signalisiert dem Körper, dass die Knochen

noch gebraucht werden und daher funktionstüchtig

bleiben müssen. Zur Osteoporose-

Vorbeugung eignen sich viele Sportarten wie

Muskelaufbau- bzw. Krafttraining, Walking,

Nordic Walking, Joggen, Wandern, Radfahren,

Golf, Tennis, Tanzen, Schwimmen

und Gymnastik in vielen Variationen. Auch

im hohen Alter kann über gezieltes und schonendes

Training ein Knochenabbau aufgehalten

werden. Noch besser ist es, wenn Sport

draußen in der freien Natur getrieben wird.

Denn Sonnenlicht kurbelt die Produktion von

Vitamin D an, das den Körper beim Kalziumstoffwechsel

unterstützt.


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

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Knochengesunde Ernährung

in jedem Alter

Es ist wichtig, schon in jungen Jahren einen

soliden Knochenaufbau zu schaffen. Bewegung

ist eine Säule, ebenso wichtig ist eine

knochengesunde Ernährung.

Die Kalziumaufnahme sollte ca. 1000 mg betragen,

Heranwachsende und Stillende benötigen

mehr. Kalzium ist besonders in Milch

und Milchprodukten, wie Käse, Joghurt, Buttermilch

und Quark enthalten. Der Tagesbedarf

wird schon mit ½ Liter Milch und 40 g

Emmentaler gedeckt. Wer Milch ablehnt oder

nicht verträgt, kann den Bedarf zu einem großen

Teil auch mit pflanzlichen Lebensmitteln

decken. Da Kalzium aus Pflanzen schlechter

aufgenommen wird, als aus tierischen

Lebensmitteln, muss dann mehr auf die

Auswahl und Zusammenstellung der Speisen

geachtet werden. Relativ kalziumreich sind

Hülsenfrüchte, Getreide und Gemüsesorten

wie Brokkoli, Endivien, Fenchel, Grünkohl,

Staudensellerie, Kohlrabi, Lauch, Kartoffeln

und Wirsing. Die Mahlzeiten sollten mit vielen

frischen Kräutern und mit Nüssen und

Mandeln ergänzt werden. Auch Mineralwas-

Bundesselbsthilfeverband

für Osteoporose e.V.

Kirchfeldstraße 149

40215 Düsseldorf

Telefon 0211 301314-0

Telfax 0211 301314-10

Info@Osteoporose-Deutschland.de

www.Osteoporose-Deutschland.de

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auch bei Kindern bekannt, die sich hauptsächlich

von Cola, Softdrinks, Süßigkeiten und

Fast Food ernähren und sich kaum bewegen.

Oxalsäurereiche Lebensmittel wie Rhabarber,

Rote Bete, Spinat, Mangold, Kakao, Schokolade

und Nuss-Nougat-Produkte, sollten

nicht in großen Mengen gegessen werden.

Oxalsäure bindet Kalzium zu Kalziumoxalat

und verringert die Kalziumaufnahme vom

Körper. Koffein ist nicht nur in Kaffee,

sondern auch in schwarzem Tee und in Cola

enthalten und erhöht, wie auch zu viel Eiweiß,

Alkohol und Kochsalz die Kalziumausscheidung

über den Urin. Kalzium steht dem

Körper dadurch nicht zur Verfügung.

Phytin steckt in Getreide, vor allem in den

Randschichten des Getreidekorns (von Hafer,

Weizen, Roggen) und hemmt dadurch die

Kalziumaufnahme. Vollkornprodukte enthalten

zwar Phytin, haben aber gleichzeitig einen

höheren Kalziumgehalt und andere wichtige

Nährstoffe, und sind daher empfehlenswert.

Außerdem wird durch geeignete Verarbeitungsschritte

wie Keimen, Einweichen oder

Backen, der Phytingehalt in Vollkornprodukten

gesenkt.

Ernährung

ser ist ein guter Kalziumlieferant. Empfehlenswert

ist Wasser mit einem Kalziumgehalt

ab 150 mg/l.

Es gibt Stoffe, die blockieren und hemmen

und andere fördern eine Aufnahme von Kalzium

in den Körper. Eine knochengesunde Ernährung

sollte möglichst wenig an Phosphaten,

Oxalsäure, Koffein und Phytinen enthalten.

Sie hemmen die Kalziumaufnahme.

Phosphate, reichlich in Cola, Wurst, Schmelzkäse,

Fleischextrakt (Suppenwürfel, Fertiggerichte)

oder Tiefkühl-Backwaren (ofenfrische

Backwaren), Backpulver und in einigen

Konservierungsstoffen enthalten, bilden mit

Kalzium Komplexe, die der Körper nicht aufnehmen

kann. Osteoporose ist inzwischen

Netzwerk-Osteoporose e.V.

Karin G. Mertel

Ludwigstraße 22

33098 Paderborn

Telefon und Telefax 05251 28 05 86

mobil: 0172 83 78 965

buero@netzwerk-osteoporose.de

www.netzwerk-osteoporose.de

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Kalzium wird bei gesunden Menschen, besser

aufgenommen und eingebaut, wenn dem Körper

gleichzeitig genügend Vitamin C, Vitamin

D und K sowie Laktose, Laktat und Zitrat zur

Verfügung stehen. Die UV Bestrahlung im

Freien regt die Vitamin D Produktion an. Ungünstig

auf den Kalziumstoffwechsel und die

Knochendichte wirkt sich ein zu hoher Eiweißund

Fettkonsum, mit zu vielen tierischen Produkten

aus. Essen Sie weniger Fleisch und

Wurst und dafür mehr Vollkornprodukte, Gemüse,

Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchte. Ergänzen

Sie Ihre Mahlzeiten mit Milch, Milchprodukten

und geringen Mengen Fisch und Eiern.

Mit einer vollwertigen und abwechslungsreichen,

basisch betonten Ernährung, bleiben

Ihre Knochen stark. Marita Offermanns

03 | 11 | Naturheilkunde & Gesundheit | 19


wellness & gesundheit

Sanfte Entsp

mit Yoga

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Mindestens 3 Millionen Menschen praktizieren in Deutschland regelmäßig

Yoga, darunter etwa achtzig Prozent Frauen. Sie wissen – Yoga bringt

Entspannung und Lebensqualität und ist mehr als Fitness und Körpertraining.

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20 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11


Serie: Entspannungsmethoden

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Ursprünglich stammt Yoga aus Indien und ist Eine verbesserte Vitalität und gleichzeitig

eine philosophische Lehre, die körperliche eine Haltung der inneren Gelassenheit soll

Übungen, Atemtechniken, Konzentrationshaltungen

und Meditation umfasst. Das Sanskrit-

ausgleichende Wirkung, kann entspannen

erreicht werden. Das hat eine beruhigende,

wort „Yoga“ bedeutet: „anschirren“, „anspannen“.

Traditionell, in den klassischen tät, Muskelausdauer und Gleichgewichtssinn

und Stress entgegenwirken. Kraft, Flexibili-

annun

Schulen, ist Yoga eine spirituelle Wegbe- werden bei den Asanas trainiert. Hier können

schreibung, eine spezielle Lebensführung

und durch Übungen können die Balance von

Körper und Seele bis hin zum kosmischen Bewusstsein

erreicht werden. Wer sich für das

ursprüngliche Yoga entscheidet, wählt einen

ganzheitlichen Lebensstil.

Moderner Yoga

Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga.

Einige legen ihren Schwerpunkt auf die geistige

Konzentration, andere mehr auf körperliche

Übungen, Positionen und Atemübungen.

In Westeuropa und Nordeuropa denkt man

bei dem Begriff Yoga meist nur an körperliche

Übungen, den Asanas. Es gibt zahlreiche Yoga-Arten

und es entstehen immer wieder

neue, wie Poweryoga, Bikram-Yoga, ein körperlich

fordernder Yoga bei hohen Raumtemperaturen,

Hormon-Yoga gegen Wechseljahresbeschwerden

oder der dynamische

Jivamukti Yoga. Dazu gibt es Mischformen wie

Yogilates, ein Mix aus Yoga und Pilates.

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auch einfache Hilfsmittel eingesetzt werden,

um auch Ungeübten das Ausführen der Übungen

zu erleichtern. Außerdem wird durch die

Aktivierung von Muskeln, Sehnen, Bänder,

Blut- und Lymphgefäße die Durchblutung verbessert.

Die Rückenmuskulatur wird gekräftigt,

dies kann zu einer besseren Körperhaltung

führen. Yoga sollte nicht aus einem Buch

heraus gelernt werden. Falsch ausgeführte

Übungen und Überbelastungen können eher

schaden. Einfacher und besser wird Yoga unter

Anleitung eines qualifizierten Yogalehrers

eingeübt. Er achtet darauf, wie die Übungen

ausgeführt werden, macht Korrekturen und

weiß welche Übungen bei bestehenden Beschwerden

auf keinen Fall gemacht werden

dürfen. Yoga kann in Volkshochschulen, anderen

öffentlichen Bildungseinrichtungen oder

bei privaten Yogalehrern erlernt werden. Die

Kurse werden teilweise, im Rahmen einer

Prävention, von den meisten Krankenkassen

erstattet. „YogalehrerIn“ ist keine geschützte

Naturheilkundliche

Alternativen

Wir verlosen 10 Ratgeber „Naturheilkunde

für Schwangere und Säuglinge“, der amerikanischen

Autorin und Leiterin des Wise

Women Centers, Susun Weed. Sie gibt Frauen

vielfältige Anregungen zu den Themen

Fruchtbarkeit und Verhütung, Schwangerschaft

und Geburt. Die bei uns als „grüne

Hexe“ bekannte Kräuterheilkundige, behandelt

Probleme rund um die Schwangerschaft,

aber auch alltägliche Gesundheitsstörungen

wie Krampfadern, Sodbrennen,

hoher Blutdruck oder Blasenentzündung.

Neben den zuverlässigen naturheilkundlichen

Alternativen für werdende Mütter geht

sie auch auf naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten

von Säuglingen ein. Detailliert

stellt sie in der Pflanzenapotheke

Heilpflanzen, ihre Wirkungsweise und verschiedene

Anwendungsbereiche vor.

Schreiben Sie bis zum 31.03.11 eine ausreichend

frankierte Postkarte mit dem

Lösungswort aus dem Rätsel auf Seite 25

und der Adresse der Apotheke, von der Sie

„Naturheilkunde & Gesundheit“, erhalten

an:

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Gewinnspiel

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Was bewirkt Yoga

Yoga wird oft in Unterrichtseinheiten vermittelt

und verfolgt oft einen ganzheitlichen Ansatz,

der Körper, Geist und Seele in Einklang

bringen soll. Die Übungen kombinieren Asanas,

Phasen der Tiefenentspannung, Atemübungen

sowie Meditationsübungen.

Berufsbezeichnung. Die Ausbildungswege

unterscheiden sich erheblich. Daher erkennen

Krankenkassen nicht jedes Zertifikat eines

Yogalehrers an. Sinnvoll ist es, sich vorher

bei der Krankenkasse zu erkundigen und

beim Yogaunterricht eine Schnupperstunde

zu vereinbaren.

S & D Verlag GmbH

Stichwort: Naturheilkunde

Postfach 1213

47592 Geldern

Per Fax oder E-Mail eingesandte Lösungen werden nicht berücksichtigt.

Mehrfachsendungen führen zum Ausschluss.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Gewinne sind nicht

übertragbar und werden nicht in bar ausgezahlt. Die Gewinner

werden persönlich benachrichtigt. Die Preise wurden gestiftet

vom Orlanda Verlag, Berlin

03 | 11 | Naturheilkunde & Gesundheit | 21


themen

des

monats

Serie!

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Nitrat –

Nitrit-Nitrosamine

Foto: © Wikimedia

Nitrat selbst, ist in natürlichen Mengen,

nicht gesundheitsschädlich. Der eigentliche

Problemstoff ist Nitrit, der aus Nitrat, mit

Hilfe von Bakterien gebildet werden kann.

Nitrit ist besonders für Säuglinge gefährlich,

weil es die Sauerstoffaufnahme im Blut

hemmt (Blausucht). Stark nitratbelastetes

Trinkwasser oder Spinat stellen ein Risiko

dar. Eine weitere Gesundheitsgefährdung

geht von den Nitrosaminen aus, die aus Nitrit

gebildet werden können. Sie stehen in

Verdacht stark krebserregend zu sein.

Durch den Kauf von saisonal und ökologisch

angebautem Gemüse kann die Nitrataufnahme

deutlich reduziert werden.

Zahl des Monats

Das durchschnittliche Verhältnis von Männern

zu Frauen liegt in Europa bei 100 zu 105.

Die Esten rangieren

am oberen Ende mit einem Verhältnis

von 100 männlichen zu

117,1 weiblichen Einwohnern.

Isländer sind hingegen in der Mehrzahl

männlich ( 100 zu 97,1 ).

Was hat

jetzt

Saison?

Obst und Gemüse der

Saison schmeckt besser,

enthält mehr Vitamine und

Mineralstoffe, weniger

Schadstoffe und ist dazu

auch preiswerter als Treibhausgemüse

und Importware!

Das Angebot im März an Gemüse aus Lagerbeständen

(Kohl und Wurzelgemüse) wird

jetzt knapper. Da locken Radieschen, Spinat,

Rucola, Salate, Kräuter, die ersten Kohlrabi,

Rhabarber, Spargel und Erdbeeren auf

Märkten und in den Gemüseabteilungen.

Doch das zarte Gemüse hält meistens nicht

das, was es optisch verspricht!

Das Frühjahrsgemüse und -obst kommt entweder

aus dem Treibhaus oder stammt aus

Importen. Frisches Grün ist teuer und nicht

nur geschmacklich müssen Abstriche gemacht

werden. Treibhausgemüse enthält

weniger Vitamine, Mineralstoffe, dafür aber

höhere Nitratwerte und Spritzrückstände.

Verbraucherschützer warnen im Frühling

vor Rückständen!

Das kleine Rezept:

Obstsalat in Joghurtcreme

Zutaten:

1 EL Zitronensaft

1 EL Akazienhonig

1 Messerspitze gemahlene Vanille

150 g Joghurt

2 Äpfel

2 Bananen

2 Orangen

Zubereitung:

Zitronensaft mit Honig und Vanille verrühren,

bis der Honig sich aufgelöst hat. Joghurt

unterrühren. Äpfel waschen, trocken reiben,

vierteln und in Würfel schneiden. Bananen

schälen und in Scheiben schneiden. Orangen

schälen, auch das Weiße entfernen und

die Früchte würfeln. Obst sofort mit der Joghurtcreme

mischen.

Tipp:

Schmeckt auch schon zum Frühstück!

Wer mag, kann zusätzlich Getreideflocken

unterrühren.

Foto: © Paul Offermanns

22 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Foto: © Wikimedia

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Recht

auf

sauberes

Wasser

Vorsicht

beim Frühjahrsputz

Die Vereinten Nationen (UN) machen mit

dem Weltwassertag, am 22. März auf eines

der zentralen Umwelt- und Entwicklungsprobleme,

weltweit aufmerksam. Im Jahr

2011 lautet das Motto „Wasserbewirtschaftung

in der Stadt“. Wasser ist die Basis für

das Leben auf der Erde. Eine schlechte Wasserqualität

beeinträchtigt nicht nur die Umwelt,

sondern auch die Gesundheit der Menschen.

Etwa eine Milliarde Menschen weltweit

haben keinen Zugang zu sauberem

Trinkwasser, und mehr als 2,5 Milliarden

Menschen leben ohne ein angemessenes

Abwassersystem. Durch die Folgen des Klimawandels,

mit Überschwemmungen und

anhaltende Trockenheit, wird es immer

schwieriger für sauberes Wasser zu sorgen.

Das hat dramatische Folgen. Täglich sterben

rund 6000 Kinder an Cholera, Typhus, Gelbsucht

und Durchfall.

Weitere Infos unter:

www.unesco.de/wassertag.html

Die Essensfälscher

Der Autor und Gründer der Verbraucherorganisation

foodwatch, Thilo Bode, deckt in

gewohnter Manier auf, wie wir beim Einkaufen

nach Strich und Faden belogen werden.

Nahrungsmittelproduzenten und -händler

täuschen uns Verbraucher mit angeblicher

Spitzenqualität und verführen uns durch raffinierte

Werbung zum Kauf von Mogelpackungen,

Käse- und Schinkenimitate oder

„functional food“. Das Buch zeigt, wie die

große Irreführung der Essensfälscher funktioniert

und fordert Verbraucher auf, nicht

zu resignieren. Beschwerden lohnen sich

und das einfachste Mittel der Gegenwehr ist

das Nichtkaufen! Dafür muss der mündige

Verbraucher umfassend, über die ausgeklügelten

Tricks der Industrie, informiert sein.

Foto: © Fischer Verlag

Thilo Bode

Die Essensfälscher

Fischer Verlag, Frankfurt, 14,95 EUR

ISBN 978-3-10-004308-5

Hanta-Viren treten weltweit auf und sind in

Deutschland wieder auf dem Vormarsch. Im

letzten Jahr konnte das Robert Koch-Institut

in Berlin einen rasanten Anstieg verzeichnen.

Typische Krankheitssymptome sind,

nach einer Inkubationszeit von zwei bis fünf

Wochen: plötzlich auftretendes Fieber,

Übelkeit und Gelenkschmerzen. Symptome

die auch bei einer Grippe vorkommen. Doch

was mit grippeähnlichen Symptomen beginnt,

kann tödlich enden. Komplikationen

können lebensbedrohliche Lungen- und

Nierenentzündungen sein. Eine sichere Diagnose

bringt nur eine Blutuntersuchung.

Übertragen wird der Virus durch den Speichel,

Kot und Urin infizierter Nager, die in

Geräteschuppen, Gartenhäuser, im Keller

und auf Dachböden leben.

Als Überträger ist die heimische Rötelmaus

bekannt, die sich im letzten Jahr prächtig

vermehrt hat und so für einen Anstieg der

Infektionen sorgte. Um das Ansteckungsrisiko

so gering wie möglich zu halten, sollten

Sie beim Frühjahrsputz im Keller oder

Gartenhaus einige Vorsichtmaßnahmen

einhalten. Wir raten: Lüften Sie die betroffenen

Räume gut durch. Schützen Sie sich

mit Overall, Handschuhen und Mundschutz.

Feuchten Sie die zu reinigende Fläche an,

damit Sie keinen Staub aufwirbeln und einatmen.

03 | 11 | Naturheilkunde & Gesundheit | 23


atgeber gesundheit

Guter Schlaf ist eines der

wichtigsten „Werkzeuge“ für

Ihre Gesundheit, aber auch

eine Wunderwaffe bei der

Bekämpfung einer Krankheit.

Unregelmäßiger, unruhiger und

flacher Schlaf dagegen gibt

dem Körper und der Seele keine

Möglichkeit, sich nach einem

anstrengenden Tag ausreichend

zu erholen.

Das Wichtigste für eine gesunde Nachtruhe

ist die Fähigkeit, sich innerlich von den Problemen

und Geschehnissen des Tages zu

lösen, um dem Körper den Weg in die Entspannung

zu weisen. Denn übermäßiges

Grübeln und Sinnieren bringt außer langem

Wachliegen meist nichts. Rufen Sie sich kurz

vor dem Einschlafen lieber die angenehmen

Dinge des vergangenen Tages noch einmal

in Erinnerung – das entspannt, und die Seele

kommt schneller zur Ruhe.

Gehen Sie mit einem

Lächeln zu Bett.

Wenn Sie bemerken, dass Ihre Gesichtsmuskulatur

verspannt ist, oder dass Sie die

Zähne vor Stress fest aufeinander beißen,

kann die folgende Übung hilfreich sein: Setzen

Sie sich aufrecht, aber bequem auf

einen Stuhl, schließen Sie die Augen und

atmen Sie ruhig und gleichmäßig. Ziehen

Sie nun die Stirn kräftig in Falten, als ob Sie

angestrengt über etwas nachdenken. Halten

Sie die Spannung für einige Sekunden, bevor

Sie Ihr Gesicht wieder entspannen und

freundlich in sich hineinlächeln. Ihr inneres

Lächeln darf sich auch ruhig auf Ihrem

Gesicht sehen lassen. Wenn Sie diese

Übung einige Male wiederholen, spüren Sie,

wie das Lächeln Ihre Anspannung löst und

Sie besser einschlafen können.

Und noch ein Tipp:

Stellen Sie vor dem Einschlafen den Wecker

mit dem Zifferblatt zur Wand. So vermeiden

Sie im Falle eines nächtlichen Erwachens

die Anspannung, dass „es jetzt sowieso

nichts mehr mit dem Schlaf wird“.

Unterstützend für eine gesunde

und erholsame Nachtruhe gibt

es in Ihrer Apotheke eine Vielzahl

an sanften Einschlafhilfen auf

pflanzlicher oder homöopathischer

Basis, die Ihnen helfen, entspannt

in den Schlaf zu gleiten.

Foto: © Techniker Krankenkasse

TRENDIG, AKTUELL, ANDERS

„frau & gesundheit“ das Magazin für die moderne Frau

Kosmetik+Ernährung+Lifestyle und vieles mehr

Außerdem erscheinen im S & D Verlag zum 1. eines jeden Monats die

Apotheken-Kundenzeitschriften: Naturheilkunde & Gesundheit,

die sanfte Medizin aus Ihrer Apotheke, Unsere besten Freunde,

gesunde und spannende Infos für Tierfreunde,KOPFfit, für Gehirnjogging

und Gedächtnistraining, Rätsel-aktuell, randvoll mit Denksportaufgaben

sowie SUDoku, für alle Freunde der japanischen Knobelei.

24 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

03 | 11 | Naturheilkunde & Gesundheit | 25


alternative heilmethoden

Serie: Berühmte Ärzte und Heilkundige

Samuel

Hahnemann

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mit Homöopathie zu Weltruhm

Nicht zuletzt durch Medienberichte

ist die Homöopathie

eines der bekanntesten Naturheilverfahren

überhaupt.

Samuel Hahnemann,

ihr Begründer, war schon zu

Lebzeiten ein fortschrittlicher

und streitbarer „Geist“.

26 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

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Geboren am 10. April 1755 in Meißen, wuchs Hahnemann

in eher ärmlichen Verhältnissen heran.

Sein Vater, Christian Gottfried Hahnemann, ernährte

seine Familie mit seiner Arbeit als Porzellanmaler

in der berühmten Meißener Porzellanmanufaktur.

Unter schwierigen, nicht zuletzt wirtschaftlichen

Verhältnissen nahm Samuel Hahnemann ein Medizinstudium

auf, das er 1779 an der Friedrichs-

Universität in Erlangen als Arzt abschloss. In den

weiteren Jahren hielt es den unsteten Arzt,

Schriftsteller und Übersetzer nie lange an einem

Ort. Stationen seines unsteten „Wanderlebens“

waren u. a. Göttingen, Pyrmont, Wolfenbüttel,

Braunschweig und Königslutter.

Eine erste wichtige Station auf dem Weg zur Homöopathie

war für den jungen Arzt die Stadt Erfurt.

Dort wurde er 1791 in die „Churfürstlich

Mayntzische Academie nützlicher Wissenschaften“

aufgenommen, wo er begann, eine Vielzahl

wissenschaftlicher Abhandlungen zu seiner Art

und Weise der Behandlung von Kranken zu verfassen.

Mit seinen Ausführungen stieß er bei der Ärzteschaft

jedoch auf heftige Ablehnung; der Patient

wurde zu dieser Zeit immer noch als „biologischer

Apparat“ betrachtet, dessen Funktionen oder

Krankheiten einzeln und ausschließlich, sozusagen

gemäß der Reparatur einer Maschine, zu behandeln

seien. Vor allem der häufig angewendete

„Aderlass“, bei dem einem Kranken damals oft

nicht unerhebliche Mengen Blut abgenommen

wurden, um eine Krankheit gewissermaßen „auszuschwemmen“,

führte durch übermäßigen Blutverlust

immer wieder zum Tod des Patienten.

Auch an Kindern wurde diese gefährliche Methode

häufig praktiziert, was Hahnemann immer wieder

heftig anfeindete.

„Ähnliches werde durch

Ähnliches geheilt“

Im Jahre 1810 veröffentlichte Hahnemann in Hufelands

„Journal der practischen Arzneykunde“

einen Artikel zu einem Selbstversuch, bei dem er

nach Einnahme von Chinarinde in gesundem Zustand

plötzlich Symptome der Malaria an sich fest-

stellte. Hahnemann schloss daraus, dass es möglich

sein müsse, mit einem Medikament, das am

Gesunden bestimmte Symptome hervorruft, einen

Patienten mit einer ähnlichen Krankheit zu

heilen. Dies hielt er auch in seinem berühmten

Leitsatz der Homöopathie fest: „Similia similibus

curentur“ – „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“.

Hahnemann erforschte nun weitere Substanzen,

im Selbstversuch, an seiner Familie und

seinen Studenten, und er beobachtete jedes Mal

das gleiche Phänomen: Ein Mittel, das am Gesunden

bestimmte Symptome hervorruft, ist in der

Lage, eine Krankheit mit ähnlichen Symptomen zu

heilen.

„Leipziger Dispensierstreit“

In die Zeit nach dieser Entdeckung und mit dem

Aufkommen der Homöopathie als erfolgreiche

Therapiemethode fiel im Oktober 1820 auch der

„Leipziger Dispensierstreit“: Hahnemann, der

über umfangreiche chemische und pharmazeutische

Kenntnisse verfügte, bestand darauf, seine

homöopathischen Arzneien selbst zubereiten zu

dürfen, worauf ihn drei Leipziger Apotheker verklagten,

da –übrigens bis heute- einzig die Apotheker

das Privileg inne hatten, Arzneimittel herzustellen.

Der Streit endete mit einem Kompromiss:

Die Apotheker behielten ihr hergebrachtes

„Dispensierrecht“, Hahnemann durfte jedoch in

Notfällen selbst Medikamente zubereiten, insbesondere

auf dem Land, wo es damals nur wenige

Mediziner zur Versorgung der Bevölkerung gab.

Als nunmehr berühmter Arzt seiner Zeit verbrachte

Hahnemann ab 1835 mit seiner achtköpfigen

Familie die letzten Jahre in Paris, wo er am 2. Juli

1843, vermutlich in Folge einer Lungenentzündung,

verstarb.

In Ihrer Apotheke finden

sich heute mehr denn je

wirksame Beweise für seine

ganzheitliche Heilungsmethode –

der Geist Hahnemanns in

Tropfenform und kleinen

weißen Kügelchen.

03 | 11 | Naturheilkunde & Gesundheit | 27


alternative heilmethoden

Wenn der

sein Gleichgewicht verliert

Häufige Blähungen, Übelkeit und

Erbrechen ohne erkennbare Ursache

können auf ein Reizdarm-

Syndrom hindeuten. Bisher sind

die therapeutischen Möglichkeiten

eingeschränkt, aber neue

Forschungen lassen auf wirksame

Hilfe hoffen.

Oft sind Stress und Ärger die Auslöser für

gelegentliche oder auch andauernde

schmerzhafte und quälende Symptome.

Nach Einschätzungen der Wissenschaftler

leiden rund 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung

im Laufe ihres Lebens unter einem

Reizdarmsyndrom. In Deutschland geht man

bisher von etwa fünf Millionen Betroffenen

aus.

28 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11

Für das Reizdarm-Syndrom (RDS, auch Colon

irritabile) sind die genauen Ursachen

bisher noch nicht geklärt. Ärzte sprechen

von einer sogenannten „funktionellen“ Erkrankung.

Das bedeutet, dass sich keine körperlichen

Ursachen im Darm für die Beschwerden

finden. Es sind lediglich bestimmte

Abläufe im Verdauungssystem gestört,

aber der Darm selbst ist dabei nicht

krankhaft verändert.

Neue Forschungen weisen jetzt darauf hin,

dass bestimmte Probiotika, also lebende Mikroorganismen

im Darm, eine positive Wirkung

auf die Bekämpfung des Reizdarm-Syndroms

haben. Probiotika finden sich in unserer

Ernährung vor allem in Form von

Milchsäurebakterien und Hefen. Gelangen

jedoch zu wenige dieser stoffwechselfördernden

Bakterien über die Nahrung in den

Darm, besiedeln stattdessen schädliche

Keime die Darmschleimhaut, und die Symptome

des RDS stellen sich ein. Das Geheimnis

eines gesunden Darms liegt also in

einem ausgewogenen Gleichgewicht zwischen

positiven Darmbakterien und solchen,

die die Darmflora schädigen. Da aber

viele probiotische Keime erst gar nicht in

den Darm gelangen, sondern bereits im Magen

inaktiviert werden, ist für eine gesunde

Darmflora auf eine ausreichende Zufuhr von

darmfördernden Mikroorganismen zu achten.

Ist die Verdauung aus der Balance, finden

Sie in Ihrer Apotheke hochwirksame

probiotische Zubereitungen, die Ihrem

Darm helfen, sein Gleichgewicht wieder zu

finden.

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Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Blutwurz, Potentilla tormentilla

aus der Apotheke

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Heilkräftige Inhaltsstoffe

15 % Gerbstoff

Auch wenn die Blutwurz keineswegs wie

eine Rose aussieht, so gehört sie dennoch

in die Familie der Rosengewächse.

So klein die Pflanze auch ist, es steckt eine

große Heilkraft in ihren Wurzeln. Wer

jedoch aufgrund ihres Namens, der übrigens

vom kräftig roten Wurzelstock

herrührt meint, die Heilpflanze hätte

blutstillende Eigenschaften, der irrt.

Die Tormentilla, wie die Blutwurz auch

genannt wird, ist die wichtigste und ergiebigste

Gerbstoffdroge Deutschlands

und wird auch als die Gerbstoffdroge

Nr. 1 bezeichnet. Von daher leitet sich

ihr spezifisches Anwendungsgebiet ab:

nämlich die Durchfallerkrankung, auch

Diarrhö genannt.

Die Wurzeln der Blutwurz werden als Antidiarrhoikum,

was nichts anderes heißt

als Antidurchfallmittel bezeichnet, und

in der Praxis mit Erfolg eingesetzt.

Bei hartnäckiger, chronischer Erkrankung

ist die Wirkung grundsätzlich geringer

als im akuten Fall.

Indikationen

Sommerdurchfälle,

akute Enteritis (entzündliche

Erkrankung des Dünndarms),

akute Kolitis (entzündliche

Erkrankung des Dickdarms),

Alle Durchfallerkrankungen, für die eine

antibiotische Behandlung nicht in Frage

kommt, sind für die Behandlung mit

Blutwurz geeignet.

Darreichungsformen

Als Tee: Man setzt einen Teelöffel der

Droge mit einer Tasse kaltem Wasser an

und bringt den Tee kurz zum Sieden; er

soll nicht mehr ziehen und sofort abgeseiht

werden. Es wird empfohlen, dreimal

täglich eine Tasse warmen Tee

schluckweise zu trinken.

Die angegebenen Empfehlungen basieren

auf Aussagen von Prof. Dr. med. Fintelmann

aus dem „Lehrbuch der Phytotherapie“

Hippokrates Verlag. Die hier

beschriebenen Wirkungsweisen ersetzen

keinesfalls die Diagnose durch

einen Arzt oder Behandler, sondern dienen

nur der allgemeinen Information.

von Hildegard

Willms-Beyàrd

Gesundheitsberaterin

03 | 11 | Naturheilkunde & Gesundheit | 29


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Der Bergwohlverleih

(Arnica montana)

Schon die volkstümlichen Bezeichnungen

„Fallkraut“ oder

„Wundkraut“ weisen auf seine

Verwendung hin. Die unscheinbare

Pflanze aus den

Bergen ist ein wahres „Zauberkraut“

bei Blessuren aller

Art.

Der Bergwohlverleih, besser unter seinem

lateinischen Namen „Arnica“ bekannt,

wird vermutlich bereits seit dem

Mittelalter als Heilpflanze benutzt. Die

Naturheilkunde-Wissen

wohl früheste Erwähnung findet sich bei

Hildegard von Bingen (um 1098 bis

1179). Denn bei der in ihren Büchern als

„Wolfsgelegena“ bezeichneten Pflanze

handelt es sich sehr wahrscheinlich um

Arnika. Sicher nachgewiesen ist die Verwendung

des Bergwohlverleih jedoch

spätestens seit dem 18. Jahrhundert.

Neben Blutergüssen und allgemeinen

Verletzungen wurden auch Krampfadern,

Venenentzündungen, Gicht und

Rheuma mit Arnica behandelt. Aber die

Wirkstoffe dieser Pflanze, die sich

hauptsächlich in den Blütenständen befinden,

wurden nicht nur heilend eingesetzt,

sondern oft auch zu Schwangerschaftsabbrüchen

und Abtreibungen

missbraucht.

Heutzutage findet sich diese unscheinbare

Pflanze in vielen Cremes, Salben

und Tinkturen wieder. Zwar wissenschaftlich

noch nicht eindeutig belegt,

lehrt doch die Erfahrung, dass die Ver-

wendung von Arnica bei stumpfen Verletzungen

wie z. B. bei Verstauchungen,

Prellungen, bei Blutergüssen, Gelenkschmerzen

und rheumatischen Gelenkbeschwerden

oft eine verblüffende Wirkung

zeigt. Wichtig für eine erfolgreiche

Heilung ist dabei die möglichst rasche

Anwendung dieser Heilpflanze gleich

nach dem ersten Auftreten von Symptomen,

z. B. nach einem Sturz. Besonders

erfolgreich wird Arnica in Form von homöopathischen

Zubereitungen (Globuli

oder Tropfen) in der Zahnheilkunde eingesetzt,

denn es beschleunigt erfahrungsgemäß

die Heilung der Wunde, die

ein gezogener Zahn hinterlässt.

Zur Behandlung von „Alltagsblessuren“

finden Sie in Ihrer Apotheke Arnica in

vielen Heilmitteln,

die einen Sturz oder

eine kleine Wunde

schnell wieder

vergessen lassen.

Was ist Traditionelle Tibetische Medizin?

Die Traditionelle Tibetische Medizin (TTM) ist eine aus den

asiatischen Hochgebirgen stammende, eigenständige Heilkunde,

die viele Behandlungsarten aus anderen Kulturkreisen in ihr

Therapiesystem übernommen hat. Die Lehre der TTM kennt

1.600 verschiedene Krankheiten, gegen die es 2.293 verschiedene

Kräutermischungen gibt. Die hochdifferenzierte Tibetische

Medizin kennt insgesamt 84.000 Störungen bei 404 Krankheitstypen,

die wiederum in vier Großgruppen eingeteilt werden.

Wie funktioniert eine Akupunkturnadel?

Im Gegensatz zu einer Spritze, deren Nadel (Kanüle) die Haut

durchsticht und somit das Gewebe der Haut und der darunterliegenden

Gewebsschichten zerstört, ist eine Akupunkturnadel

so spitz und fein, dass sie die Gewebszellen der

Einstichstelle lediglich zur Seite schiebt. Nach entfernen der

Akupunkturnadel schließt sich die Einstichstelle wieder

unbeschädigt, das richtige, fachkundige Setzen der Nadel

vorausgesetzt.

30 | Naturheilkunde & Gesundheit | 03 | 11


IMPRESSUM:

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Die sanfte Medizin aus Ihrer Apotheke

auf die April-Ausgabe

ab 01.04.2011 in Ihrer Apotheke

Anschrift:

S & D Verlag GmbH

Otto-Hahn-Str. 16

47608 Geldern

Postfach 1213

47592 Geldern

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Fax: (0 28 31) 13 00 20

www.SuD-Verlag.com

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Kostenlose Hotline: 0800/2831000

Geschäftsführer:

Manfred P. H. Gleske (v.i.S.d.P.)

Redaktion:

Dipl.-Oecotrophologin Marita Offermanns,

Karsten Kulms,

Ursula Grabow,

Prof. Dr. med. Dr. med.

habil. Wolfgang Remy,

Hildegard Willms-Beyàrd

Konzept und Grafikdesign:

Diplom Grafikdesigner Jürgen Kahlert

Rätsel: Hannelore von Berg

Anzeigenabteilung:

Marcus H. Thielen, Tel.: (0 28 31) 13 00 42

m.thielen@sud-verlag.de

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Foto: © Techniker Krankenkasse

Kräuter für die

Frühjahrskur!

Eine Reihe von Kräutern helfen unserem

Körper im Frühjahr auf die Sprünge:

Sie reinigen, entschlacken und entwässern!

Foto: © Wikimedia

Serie Entspannung:

Tai Chi Chuan

Als Unterart einer uralten asiatischen

Kampfsportart häufig verkannt,

hat Tai Chi Chuan so wenig mit Kampf

zu tun, wie eine Nagelfeile mit einer

Holzraspel. Aber was steckt dahinter?

Anzeigenpreisliste:

Nr. 19/ 2011 (gültig ab 01.01.2011)

Copyright:

2011 by S & D Verlag GmbH

Nachdrucke sind – auch auszugsweise –

nur mit schriftlicher Genehmigung des

Verlages gestattet und honorarpflichtig.

Bezug: Nur über Apotheken.

Naturheilkunde & Gesundheit erscheint

jeweils am Monatsanfang. Namentlich

gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt

die Meinung der Redaktion wieder.

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und Bilder wird keine Gewähr übernommen.

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sonstiger Zuschriften kann nur erfolgen,

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Rätsel-

Auflösung

der Seite 25

Allergien – wenn der

Nase was blüht

Die Natur erwacht – worüber sich andere freuen,

lässt Allergikern die Augen tränen und die

Nase laufen. Aber es gibt Abhilfe.

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es pausenlos im Ohr. Tagein, tagaus werden die Betroffenen von

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Lärmquelle vorliegt. Als Auslöser dafür kommen viele Faktoren in

Betracht, wie etwa Mittelohrentzündungen, Halswirbelschädigungen

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