Juli - S & D Verlag

sudverlag

Juli - S & D Verlag

www.frau-und-gesundheit.com 07 2011

EIN MAGAZIN FÜR DIE MODERNE FRAU

Beauty & Wellness

Kleine Lippenstift-

Psychologie!

Gesundheit & Fitness

Wo die Zahnbürste nicht

hinkommt wird gefädelt!

Freizeit & Reise

Unterwegs in Kalabrien

Mode & Trends

Tierisch gute Outfits

Ratgeber & Familie

Babys natürlich gepflegt

Küche & Genuss

Allerlei mit Beeren

Dieses Magazin

bezahlt Ihre Apotheke


Inhalt & Übersicht

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Titelfoto: © Fotolia

06

Foto: © Wikimedia

12

10

Foto: © www.peterhahn.de

Foto: © www.ankazink.de

Foto: © Wikimedia

29

Foto: © Paul Offermanns

20

18

Aktuell & Aufgedeckt

04 Trotz Überfluss mangelernährt?

Kurz & Bündig

07 Schimmer für das Haar

07 Peeling macht schön!

Beauty & Wellness

06 Kleine Lippenstift-Psychologie!

26 „Warmduscher“ kennen sich aus!

Gesundheit & Fitness

08 Wo die Zahnbürste nicht hinkommt, wird gefädelt!

10 PECH beim Sport

12 Freundinnen müsste man sein

22 Wenn Milchzucker nicht vertragen wird

22 Sonnenschutz von innen

22 Gratis Bodys für alle Babys

23 Fünf Tipps gegen Blasenentzündung!

23 Buch-News: Die vitale Kranzbach Küche

32 Apothekentipp: Individuelle Medikamente beim Apotheker

Spiel & Spannung

13 Gewinnspiel

14 Kino-Tipp: Willkommen in Cedar Rapids

15 Konzert-Tipp:

Die Mathematik der Anna Depenbusch – live 2011

15 Buch-News: Touristisch für Anfänger

15 Altes Kolonialspiel wiederentdeckt

Freizeit & Reise

18 Unterwegs in Kalabrien

Mode & Trends

20 Tierisch gute Outfits

Ratgeber & Familie

24 Babys natürlich gepflegt

Küche & Genuss

28 Allerlei mit Beeren

29 Süße beerige Desserts

Rubriken

03 Editorial

03 Den Sommer schenken!

16 Gesundheits-Kalender: Erfrischende Zitruskräuter

31 Impressum

31 Vorschau

| 2 | frau & gesundheit | Juli 2011 |


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Editorial

Den Sommer

schenken!

Liebe Leserin,

Fotos: © IBZ

Sie wissen nicht, was Sie zum Geburtstag schenken oder was

Sie den Gastgebern zur Familienfeier, zum Brunch, zum Kaffee

oder zum Abendessen mitbringen sollen? Sommerblumen,

hübsch verpackt in ungewöhnlichen Töpfen, sind ideal für Balkon

oder Terrasse und kommen immer gut an! Ein Zusatzeffekt:

Sie bleiben den ganzen Sommer über in guter Erinnerung!

Wirkungsvoller

Farbtupfer

Lilien machen im Kübel

eine wirklich gute Figur.

Sie sorgen für ausgelassene

Sommerlaune auf Balkon

und Terrasse.

Korb voller Begonien

Begonien sind die Marathonblüher

unter den Zwiebelblumen: Wenn

Verblühtes regelmäßig entfernt wird,

bilden sich neue Knospen und sie

blühen bis in den Herbst hinein.

Milchsterne

leuchten

Weiß blühende

Milchsterne bringen

Lichtpunkte auf

Balkon und

Terrasse.

Sommer, Sonne,

Blütenpracht

Was kann es Schöneres geben als

gemeinsam mit Dahlien unter

freiem Himmel zu entspannen?

Sommerzeit ist Urlaubszeit und das bedeutet

viel mehr Zeit für Hobbys, Sport, Garten,

Freunde oder Reisen! Wenn das Wetter mitspielt,

sind es die schönsten Wochen im Jahr.

Sie wissen noch nicht wohin es im Urlaub

hingehen soll? Auf unseren Seiten „Freizeit

& Reisen“ führt Sie die Autorin Ilona Witten

in ihre Wahlheimat Italien. Detailliertes Insiderwissen

über die Region Kalabrien macht

Lust, die Stiefelspitze des italienischen Festlandes,

selbst zu erkunden.

Wer regelmäßig Sport treibt weiß, dass es

manchmal zu Sportverletzungen kommen

kann. Beim Joggen den Fuß umschlagen oder

ein leichter Sturz passiert auch einer trainierten

Läuferin. Und dann? Dank einer gut bestückten

„Sportler-Apotheke“ und hilfreicher

Tipps, kann es Ihnen rasch wieder gut gehen.

In Ihrer Apotheke, in der Sie „frau & gesundheit“

erhalten, finden Sie alles, was

Ihnen Linderung verschaffen kann, einschließlich

kompetenter Beratung. Dort gibt

es auch pflegende Duschgels und Lotionen für

jeden Hauttyp, die nach dem Sport und bei

größter Sommerhitze erfrischen.

„frau & gesundheit“, das trendige Magazin

aus Ihrer Apotheke, begleitet Sie jeden Monat

mit vielen Tipps und Anregungen über

Gesundheit,Wellness, Mode, und Genuss!

Viel Spaß beim Lesen und bleiben Sie gesund!

Herzlichst Ihr

Manfred P. H. Gleske

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 3 |


Aktuell & Aufgedeckt

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Trotz Überfluss

mangelernährt?

Foto: © DAK/Schläger

Was unser Körper tagtäglich braucht ist eine

gesunde Nahrung, die ihn mit den Stoffen

versorgt, die er zur Gesunderhaltung braucht.

Nur so kann unser komplizierter Organismus

richtig funktionieren und seine vielfältigen

Aufgaben erfüllen. Kein gescheiter Mensch

käme auf die Idee, ein teures Auto mit minderwertigem

oder gar falschem Treibstoff zu

fahren, aber unseren Körper behandeln wir

so und wundern uns, wenn wir krank werden

und nicht mehr richtig „funktionieren“. Erst

wenn die Laborwerte nicht mehr der Norm

entsprechen, werden wir aufmerksam, denn

um Gesundheit kümmern wir uns erst,

wenn wir sie nicht mehr haben. Dann wird,

meistens zwangsläufig oder auf Anraten

des Arztes, über Ernährung nachgedacht.

Light ist modern

Als gesund und gut wird empfunden, was der

Großteil der Bevölkerung isst und was uns die

Werbung tagtäglich vor Augen führt. Doch

hier ist Vorsicht geboten: Gut und gesund ist

nicht immer das, was die Kassen der Nahrungsmittel-Industrie

zum Klingeln bringt.

Schlagworte wie „fettreduziert“, „light“, „vitaminisiert“

und „angereichert“ wiegen uns in

trügerische Sicherheit, dass wir uns optimal

und gesundheitsbewusst ernähren.

„Light“ ist in aller Munde! Dem Verbraucher

wird vorgegaukelt, nun könne er endlich unbeschwert

zulangen ohne gesundheitliche

Probleme befürchten zu müssen. Produkte

dieser Art sprechen bewusst eine ganz bestimmte

Käuferschicht an, die Kranken und

Übergewichtigen, die an ihrer Sorge und an

ihren Pfunden schwer zu tragen haben. Doch

eines ist sicher, Gesundheits- und Gewichtsprobleme

sind auf Dauer nicht zu lösen durch

Light- Nahrungsmittel, auch nicht durch Fast-

Food und Fun-Food.

Essen, ein heißes Thema

Liebgewordene Gewohnheiten, wozu auch

unser Essverhalten zählt, werden selten kritisch

hinterfragt und unter die Lupe genommen

und noch seltener freiwillig geändert.

Warum auch? Was hat man sonst noch vom

Leben, wenn man nicht mehr alles essen

darf, worauf man Lust hat? Diese und ähnlich

lautende Argumente erschweren die sachliche

Diskussion des heißen Themas, ohne

dass es dabei immer um Heißgekochtes

geht, denn richtig gekocht wird ohnehin nicht

mehr oft im „modernen“ Haushalt.

Die „schnelle Küche“ ist gefragt. Niemand

möchte gerne länger als nötig am Herd stehen,

zumal viele Frauen die Doppelbelastung

Haushalt und Beruf alleine tragen müssen.

Fertigmenüs, die nur noch in die Mikrowelle

müssen, Fast-Food, Dosen- und Büchsenkost,

Ultrahocherhitztes und Bestrahltes,

Foto: © DAK

| 4 | frau & gesundheit | Juli 2011 |


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Aktuell & Aufgedeckt

Besonders Frauen legen größten Wert auf ein gepflegtes Äußeres und das ist

auch gut so. Um das Aussehen des Körpers zu optimieren, werden keine Kosten

und Mühen gescheut. Doch allzu leicht vergessen wir darüber das Wichtigste:

Die „Körperpflege“ von innen.

Foto: © DAK

genmanipulierte und biotechnisch veränderte

Lebensmittel füllen die Einkaufswagen. Statt

zu natürlichen Nahrungsmitteln zu greifen,

wie Kartoffeln, Salat, Gemüse, Obst und Getreide,

nehmen wir lieber das Fertigprodukt,

weil es weniger arbeitsintensiv ist und von

den Lebensmitteldesignern „hausfrauenfreundlich“

hergerichtet wurde.

Die Ernährungsindustrie hat unser Essen

revolutioniert und zaubert immer neue Produkte

in die Regale der Geschäfte, allein in

Westeuropa etwa 10 000 pro Jahr. Unsere

kostbaren Grundnahrungsmittel werden in

den Fabriken aufwendig verarbeitet und umgeformt,

mit Säure zerlegt und mit chemischen

Lösemitteln versetzt. Nach Beendigung

dieser komplizierten Prozedur werden

die sogenannten verbraucherfreundlichen

Fertigmenüs geschaffen, die in wenigen

Minuten auf den Tisch können.

Genuss ohne Reue

Gaumenfreude geht vor Qualität. Naturidentische

Geschmacks- und Geruchsaromen

täuschen Naturnähe vor und synthetische Vitaminisierung

eine gesunde Kost.

Bei einem Blick hinter die Kulissen fällt Fragwürdiges

auf. So werden minderwertige

Fleischstücke „aufgewertet“, indem ihnen eine

Lösung eingespritzt wird, die bei Kochtemperatur

stockt und den Gewichtsverlust

reduziert. Noch ausgefallener erscheinen

„Fleischimitate“ mit verblüffend fleischähnlicher

Faserstruktur, die dank künstlicher Aromen

Rind- oder Hühnerfleisch, Schinken oder

Hack vortäuschen und geschmacklich aufgepeppt

werden. Fleischimitate können besonders

gut verwendet werden für viele Arten

von Fertiggerichten. Ob diese Entwicklung

weiterhin forciert wird, liegt in der Hand des

Verbrauchers. Durch sein Kaufverhalten

bestimmt er die Marschrichtung und stellt die

Weichen auch in Richtung Gesundheit.

Unser Körper funktioniert von Natur aus so

phantastisch, dass selbst Wissenschaftler oft

genug vor einem Rätsel stehen und vom

„Wunderwerk des menschlichen Organismus“

sprechen. Um so unverständlicher ist

es, dass wir unseren Körper oft genug

vernachlässigen und verlernt

haben, was er

wirklich braucht.

von Hildegard

Willms-Beyàrd

Gesundheitsberaterin

Foto: © DAK/Schläger

Foto: © DAK

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 5 |


Beauty & Wellness

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

An jedem 1. eines Monats

hält Ihr Apotheker die

neuesten Ausgaben von

Kleine

Lippenstift–

und von

für Sie bereit.

Fragen Sie Ihren Apotheker

auch nach

,

der Zeitschrift für Gehirnjogging

und Gedächtnistraining,

nach

,

die Zeitschrift ist randvoll

mit Rätseln und interessanten

Artikeln sowie nach

, für

Freunde der japanischen

Knobelei.

WIR

sind die Originale.

Monatlich neu

Schöne weiche, glänzende Lippen sind ein Hingucker, besonders

wenn sie mit einer tollen Lippenstiftfarbe betont werden.

Die Farbwahl sagt einiges darüber aus, wie wir uns fühlen und

was wir beabsichtigen. Wer sexy und verführerisch wirken will,

wählt ein starkes, auffälliges Rot. Aber auch die Art, wie wir

unsere Lippenstifte abnutzen, verrät einiges über uns.

Manchmal mehr als uns lieb ist.

Finden Sie mit unserem Test heraus, zu welchem Typ Sie gehören.

Sind Sie eine lebhafte Draufgängerin, verlässlicher Kumpel,

das feminine Superweib, eine temperamentvolle Powerfrau oder

eher ein gefühlvolles Sensibelchen?

Foto: © Wikimedia

| 6 | frau & gesundheit | Juli 2011 |


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Kurz & Bündig

Psychologie!

Illustrationen: © beautypress

Die Draufgängerin

Sie ist eine starke Persönlichkeit, liebt Überraschungen und ein abwechslungsreiches

Leben. Die Frau ist kreativ und hat lebhaftes Temperament,

dabei ist sie wagemutig, fantasievoll und sehr sinnlich. Das spiegelt sich

auch in ihrem Lippenstift wider. Von beiden Seiten abgenutzt sieht er wie

ein Flötenmundstück aus. Die Draufgängerin pfeift auf Konventionen und

geht eigenwillig ihren Weg.

Die Kumpelhafte

Sie ist eine gute Zuhörerin und kann Dinge immer wieder auf den Punkt

bringen, daher ist sie eine gute Ratgeberin und die geborene Diplomatin.

Sie hat ein unbekümmertes Naturell und ist redegewandt und schlagfertig.

Geradlinig geht sie durchs Leben und so sieht auch ihr Lippenstift

aus. Flach und verlässlich wird er abgenutzt. Die Kumpelhafte empfindet

Frauen nicht als Konkurrenz und Männer sind für sie keine Lustobjekte!

Das Superweib

In ihrer Gesellschaft fühlt sich jeder wohl, denn sie ist ohne Ecken und

Kanten. Als sanftmütige, feminine Frau mit einem ausgeprägten Harmoniebedürfnis

ist sie eine wunderbare Geliebte, phantastische Köchin und

liebevolle Ehefrau. Da sie nichts dem Zufall überlässt, läuft alles in ihrem

Leben gezielt und planmäßig. Auch bei der Abnutzung ihres Lippenstiftes

läuft alles rund.

Die Powerfrau

Sie ist selbstsicher, ausgeglichen, gewissenhaft und nimmt mit viel Energie

und Kreativität jede Hürde. Sie verfügt über ein super Gedächtnis, hat

eine Liebe zum Detail, ist nicht nachtragend und immer der Mittelpunkt.

Wie bei der Form des Lippenstiftes geht es für sie im Leben immer steil

nach oben. Das Temperament der Powerfrau kann niemand zügeln.

Die Gefühlvolle

Sie ist nachdenklich, zurückhaltend und sensibel. In ihrer Traumwelt ist

alles viel schöner als in der Realität. Sie sucht Freundschaft, Nähe und

Verständnis, ist aber vor Enttäuschungen nicht immer sicher. Der Wunsch

und das Bedürfnis nach einem engen Verhältnis zeigen sich auch bei ihrem

Lippenstift. Durch den festen Druck zeigt sich eine deutliche Kuhle. Ihre

Leidenschaft blüht eher im Verborgenen. Aber bei großen, romantischen

Worten, Gedichten und ergreifender Lyrik wird die Gefühlvolle zur heißen

Liebhaberin.

Schimmer für das Haar

Einen schönen Rotschimmer bekommt

Ihr Haar, wenn Sie es

nach dem Waschen mit Cranberry-Saft

oder rotem Rooibostee

spülen. Helles und hellbraunes

Haar bekommt durch eine Spülung

mit Kamillentee Reflexe und

einen hellen Glanz.

Peeling macht schön!

Selten ist die Haut an Fersen,

Knie und Ellenbogen schön glatt

und in Sommerform. Um die raue

Haut und Schüppchen zu entfernen

empfehlen sich Peelings. Sie

sorgen für ein glattes, feines

Hautbild und eine gute Durchblutung.

Peelings werden in die

feuchte Haut einmassiert und

danach gründlich abgespült.

Nach dem Abtrocknen nimmt die

Haut viel besser eine reichhaltige,

pflegende Creme auf.

Peelings und Hautpflegecremes

bekommen Sie in

Ihrer Apotheke!

Fotos: © Wikimedia

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 7 |


Gesundheit & Fitness

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Wo die Zahnbürste

wird

Nach Schätzungen leiden etwa 80 Prozent

der Deutschen über 30 Jahre an einer entzündlichen

Zahnfleischerkrankung. Darum ist

es äußerst wichtig auch die Zahnzwischenräume

zu reinigen. Hierfür gibt es spezielle

Mundpflegeprodukte wie Zahnseide, Interdentalbürsten,

Zahnstocher und spezielle

Aufsätze für Elektrozahnbürsten.

Foto: © Techniker Krankenkasse

40 Prozent der Zahnoberfläche

werden mit der Zahnbürste nicht

erreicht. Dort befinden sich

Speisereste und schädliche Plaque,

die Karies und Parodontitis

auslösen können.

Dagegen können Sie etwas tun!

Welche Zahnseide ist optimal?

Zahnseiden sind Hilfsmittel in verschiedenen

Stärken zur Reinigung der Zahnzwischenräume.

Die Fäden oder Bänder bestehen aus

verdrillten oder verwebten Einzelfasern oder

aus einer gefalteten Membran. Zur einfacheren

Anwendung können Sie mit Wachs beschichtet

sein. Es gibt auch Zahnseiden, die

mit Menthol für einen frischen Geschmack

oder mit Substanzen, die einen medizinischen

Effekt erzielen, beschichtet sind. Sie

haben die Wahl, denn welche Zahnseide Ihre

Zähne am besten reinigt, hängt von mehreren

Faktoren ab. Stehen Ihre Zähne sehr eng beieinander

ist eine gewachste Zahnseide, die

möglichst flach sein sollte, empfehlenswert.

Auch flauschige gewobene Zahnseide lässt

sich leichter einführen und kann sich beim

Spannen dünn machen. Ummantelte Zahnseide

ist reißfester und lässt sich besser

durch die Zahnzwischenräume führen. Tapes

sind breiter und dicker und eignen sich besonders

bei weit auseinander stehenden Zähnen.

Für Brücken oder auch feste Zahnspangen

sind Spezialzahnseiden aus einer festeren

Nylonfaser mit Einfädelhilfe geeignet.

Foto: © Fotolia

| 8 | frau & gesundheit | Juli 2011 |


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Gesundheit & Fitness

nicht hinkommt,

gefädelt!

Grafiken: © Beautypress

Foto: © Techniker Krankenkasse

Täglich reinigen!

In Deutschland wird Zahnseide nur von einer

kleinen Minderheit benutzt. Die meisten kennen

dieses Hilfsmittel zur Mundhygiene nicht

oder wenden es nur selten an. Weil die Zahnbürste

nicht alles beseitigen kann, sollte das

Fädeln zur täglichen Routine werden. Die

beste Zeit zum Zahnreinigen mit Zahnseide

ist abends vor dem eigentlichen Zähneputzen.

Für die Aktion sollten Sie sich genügend

Zeit nehmen. Falls das Zahnfleisch trotz

richtiger Anwendung blutet, lassen Sie Ihren

Zahnarzt abklären, ob eine Zahnfleischentzündung

vorliegt.

Tipps fürs richtige Fädeln!

1. Zahnseide anfassen

Trennen Sie etwa 50 Zentimeter Zahnseide

ab und wickeln Sie die Enden zwei bis dreimal

um den rechten und mehrere Male um den

linken Mittelfinger. Zwischen den beiden

Händen bleibt etwa fünf bis zehn Zentimeter

Faden frei.

2. Zahnseide einführen

Spannen Sie den Faden straff über die Daumen.

Führen Sie die Zahnseide vorsichtig in

die Zahnzwischenräume des Oberkiefers.

Achten Sie darauf, dass das Zahnfleisch nicht

verletzt wird. Bei engen Zwischenräumen

kann eine leicht sägende Bewegung hilfreich

sein, um die Kontaktpunkte der Zähne zu

überwinden.

3. Fädeln

Legen Sie die Zahnseide U-förmig um den

einzelnen Zahn herum. Anschließend bewegen

Sie den Faden mit leichtem Druck auf

und ab, bis unter den Zahnfleischrand. Den

Ablauf beim Reinigen aller Zähne wiederholen.

Für jeden Zwischenraum jeweils einen

frischen Abschnitt Zahnseide verwenden, dafür

eine Umwicklung weiterrollen.

Foto: © iStockfoto

4. Zahnseide herausziehen

Den Faden führen Sie über die Kontaktpunkte

hinweg oder entfernen ihn bei besonders

straffen Kontaktpunkten seitlich aus dem

Zahnzwischenraum. Führen Sie die Reinigung

im Unterkiefer fort, indem Sie die Zahnseide

über die Kuppen der beiden Zeigefinger

spannen.

Verlieren Sie nicht den Faden!

Lassen Sie sich die Technik bei Ihrem Zahnarzt

zeigen. Für alle, die mit der Handhabung nicht

klar kommen, gibt es spezielle Zahnseidenhalter.

Die Zahnseide wird dabei in einen V- oder

U-förmigen Kunststoffhalter gespannt. Sie

können sich dann ganz auf den eigentlichen

Reinigungsprozess konzentrieren.

In Ihrer Apotheke erhalten Sie

vielfältige Mundpflegeprodukte

speziell zur Reinigung der

Zahnzwischenräume.

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 9 |


Gesundheit & Fitness

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Pech beim Sport!

Regelmäßige Bewegung und Sport halten fit

und sind gesund! Zerrungen, Wunden

und Verletzungen von Sehnen,

Bändern und Muskeln

sind nicht unmöglich.

Was tun, wenn es

passiert?

Foto: © S & D Verlag

| 10 | frau & gesundheit | Juli 2011 |


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Gesundheit & Fitness

Fotos: © Techniker Krankenkasse

Risiko mindern und vorbeugen!

Etwa vier Prozent aller Sportler haben jährlich

einen Unfall. Dabei ist das Risiko während

eines Wettkampfes höher als beim Training.

Viele dieser Sportverletzungen könnten

vorbeugend vermieden werden. Ein unzureichender

Trainingszustand, Ermüdungszustände,

Mängel in der Ernährung und

im Elektrolythaushalt, nicht auskurierte

Verletzungen oder eine mangelhafte Sportausrüstung

bergen die Gefahr einer Sportverletzung.

Gegen Fouls oder nicht so optimale

äußere Rahmenbedingungen wie schlechtes

Wetter, Bodenbeläge oder Verletzungen

durch Sportgeräte ist der Sportler meist

machtlos.

Tipps zur Vorbeugung!

Vermeiden Sie Überlastungen und bereiten

Sie sich für Training und Wettkampf durch

ein Aufwärmtraining und Stretching vor.

Passen Sie Ihre Sportausrüstung Ihrer

Sportart an, wie geeignete Schuhe beim Joggen,

Schienbeinschutz beim Fußball oder

Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschutz

beim Inlineskaten.

Ernähren Sie sich ausgewogen und vielseitig.

Gerade bei großen Belastungen

braucht der Körper vermehrt Mineralien und

Vitamine.

Wer krank, müde und unkonzentriert ist,

sollte das Training reduzieren oder anpassen.

Erste Hilfe Sportapotheke

Pflaster mit Wundauflage oder Silberbeschichtung,

Wunddesinfektionsspray,

Kältekompressen, Eisspray, Druckverband,

elastische Verbände, Salben mit

schmerzstillenden und entzündungshemmenden

Wirkstoffen, Schmerzmittel

Erste Hilfe mit der PECH-Regel

Schürf- und Platzwunden gehören zu den

häufigsten Sportverletzungen. Die Wunden

werden mit sauberem Wasser gereinigt und

anschließend desinfiziert. Kleinere Wunden

gut trocknen lassen und dann mit Pflaster abdecken.

Stark blutende Wunden werden mit

einem sterilen Verband abgedeckt. Der Arzt

übernimmt dann die Wundversorgung und

entscheidet, ob genäht werden muss. Bei

regelmäßigem Sport sollte Ihr Tetanusschutz

intakt sein. Als erste Hilfe bei Verstauchungen,

Prellungen, Zerrungen oder einem Bänderriss

hat sich die PECH-Regel von Prof.

Böhmer (Orthopädische Universitätsklinik

Frankfurt) für die Erstversorgung bewährt.

P = Pause

Bei einer Verletzung muss sofort mit dem

Sport aufgehört werden. Der verletzte Fuß

oder Arm sollte ruhig gestellt werden. Eine

anschließende Untersuchung ist meist

schwierig, da der verletzte Körperteil durch

Schwellung und Schmerzen sehr empfindlich

ist. Erst etwas später stellt sich heraus ob es

sich um eine einfache Prellung, eine Zerrung,

ein Muskelfaserriss oder eine Bänderdehnung

handelt. Nach der Sofortmaßnahme ist

auch eine Untersuchung durch einen Arzt und

eventuell eine sportmedizinische Untersuchung

notwendig.

E = Eis

Eine Kälteanwendung in den ersten 15

bis 20 Minuten kann die Heilung günstig

beeinflussen. Durch Kälte werden die

Blutgefäße verengt und damit kann eine

Einblutung und eine Schwellung reduziert

werden, der Stoffwechsel wird verlangsamt

und zusätzlich lindert Kälte die Schmerzen.

Eine Kühlpackung darf aber nie direkt auf die

Haut gelegt werden. Dazwischen muss ein

Tuch liegen, sonst kann es zu Kälteschäden

kommen. Bei offenen Wunden darf keine

Kühlpackung aufgelegt werden. Um den blutungsstillenden

Effekt zu halten, wird eine

Kühlung mindestens 30 bis 45 Minuten

durchgeführt und mit Pausen etwa über

zwei bis drei Stunden fortgesetzt. Neben Eispackungen

mit viskösem Gel helfen auch

Kältesprays (Eissprays) und notfalls auch

kalte Umschläge.

C = Compression

Ein Kompressionsverband danach oder zusammen

mit dem Eis, verhindert ein starkes

Anschwellen. Damit die Durchblutung nicht

verhindert wird, darf dabei der Druck nicht zu

stark sein. Auch sollte die Spannung nach

dem Anlegen regelmäßig geprüft werden,

weil die Schwellung in den ersten Stunden

nach dem Unfall zunehmen kann.

H = Hochlagerung

Bei der Ruhigstellung sollte der verletzte Fuß

oder Arm auch hochgelagert werden. Dadurch

wird die Blutzufuhr verringert, und die Flüssigkeit,

die aus den Blutgefäßen in das Gewebe

ausgetreten ist, kann leichter abtransportiert

werden. Auch die Schwellung und die damit

verbundenen Schmerzen werden reduziert. Ein

regelmäßiges Hochlagern sollte ein bis zwei

Tage weitergeführt werden, bis zum kompletten

Abschwellen des Körperteils.

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 11 |


Gesundheit & Fitness

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

„Sexy ist was anderes“

Nach dem Thema „Wellness“ hat sich die

Kabarettistin Anka Zink einem weiteren

aktuellen Erregerthema angenommen: Dem

allgemeinen Medien- und Computerwahn.

„Sexy ist was anderes“ ist ein unterhaltsamer

Exkurs über Fluch und Segen der modernen

Kommunikations-Gesellschaft. Fummeln

war früher, heute ist twittern. „Digitale

Natives“ pfeifen auf ihre Familie und „adden“

sich eine synthetische Sippe namens „Community“

zusammen. Wer nervt, wird einfach

per Mausklick gelöscht. Liebe, Lust und Leidenschaft

gibt es als „2.0 Applications“. Und

überall piepen und blinken unsere medialen

Lebensabschnittsgeräte

und halten uns

als ihre „User“ auf

Trapp. Anka Zink:

„Wenn der liebe Gott

gewollt hätte, dass

wir digital sind, dann

hätten wir nicht

Stecker und Dose,

sondern eine USB

Schnittstelle.“

Wir verlosen 8 x 2 Freikarten für ein Gastspiel

im Herbst/Winter 2011 mit Anka Zink an

einer Bühne Ihrer Wahl.

Tourinfos unter: www.ankazink.de.

Mail an: management@ankazink.de.

Schreiben Sie bis zum 31.07.11 eine ausreichend

frankierte Postkarte mit dem Lösungswort

aus dem Rätsel auf S. 14 und der Adresse

der Apotheke von der Sie „frau & gesundheit“

erhalten an:

–––

––––

Gewinnspiel

S & D Verlag GmbH

Stichwort: Sexy

Postfach 1213

47592 Geldern

Per Fax oder E-Mail eingesandte Lösungen werden nicht

berücksichtigt. Mehrfachsendungen führen zum Ausschluss.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Gewinne sind nicht

übertragbar und werden nicht in bar ausgezahlt. Die Gewinner

werden persönlich benachrichtigt.

Freundinnen mü

Schon im dritten Jahr tourt die rheinländische Kabarettistin Anka Zink

mit ihrem Solo „Wellness für alle“ höchst erfolgreich durch die Lande.

Das Springmaustheater in Bonn entdeckte die urkomischen Improvisationstalente

der Diplomsoziologin. An der Kultbühne vom Düsseldorfer Kom(m)ödchen

spielte die „Comedy-Lady“ an der Seite des jungen Harald Schmidt.

Fünf Soloprogramme weiter ist die einstige Quereinsteigerin die „Grande Dame“

der anspruchsvollen Gesellschaftssatire.

Wie kommt Anka Zink zu ihren Themen? Ganz einfach: Sie schaut aufs Leben!

Lesen Sie hier die Ursprungsgeschichte zu „Wellness für alle“.

Das mit den runden Geburtstagen ist ja so eine

Sache. Besonders wenn man „Frau“ ist

und in der Lebensspanne, wo immer öfter die

schmeichelhaft gedachte Formulierung fällt

„dafür aber gut gehalten“. Gutes Aussehen,

das können sie jede Woche in den Wissenschaftsteilen

oder in einem Frauengoldmagazin

lesen, ist für die Karriere entscheidend.

Zeig mir wie du aussiehst, und ich sag dir

wie viel du verdienst. Und weil beste Freundinnen

natürlich wollen, dass ihre besten

Freundinnen erfolgreich sind, fallen die Geschenke

zu runden Geburtstagen entsprechend

aus. „Damit du weiter so schön attraktiv

bleibst!“ Mit strahlendem Lächeln wird mir

also unter großem Brim-bram-borium ein

Umschlag überreicht. Ich öffne das Kuvert. Es

enthält eine mit Liebe und Sorgfalt zusammengestellte

Liste der besten Ärzte, die als

Spezialisten für Schlupflider gelten.

„Tolles Geschenk!“, sage ich einigermaßen gefasst

und mache eine fröhliche Miene. Die kann

ich immer abrufen, denn beim Kosmetikladen

meines Vertrauens werde ich schon seit meinem

Studium beim Kauf mit der Beilage von

Pröbchen gedemütigt, die darauf schließen lassen,

ich sollte mich besser nur mit einer Tüte

über dem Kopf in die Öffentlichkeit wagen.

„Mein Favorit ist Nr. 3“ zwinkert mir eine der

Geburtstagsgäste mit ihren makellosen Äugelchen

zu. Nach Abgang der Besucherinnen

sondiere ich meinen Gabentisch, auf dem

sich fast nur Umschläge offenbar mit Gutscheinen

befinden. Dunkel erinnere ich mich

an Zeiten, wo der Spaß an solchen Feiern

darin bestand, liebevoll eingepackte Pakete

und Päckchen hemmungslos auzureißen, um

unter Glücksschreien diverse sinnlose Gegenstände

aus zupacken, von denen Gott sei

dank ein Teil im Laufe des beschwingten

Abends schon kaputt gingen. Tja, damals. Auf

der Suche nach einem alkoholischen Tröster

stelle ich fest, dass wir den ganzen Abend

fast nur Mineralwasser getrunken haben.

Geraucht wurde diszipliniert auf dem Balkon.

Eine Orgie war meine Party nicht. Im Gegenteil

die Wohnung wirkt erstaunlich aufgeräumt.

Überall Blumen, sehr schön.

Ich greife mir im Kühlschrank ein Frikadellchen.

Ich liebe kaltes Fleisch, vor allem bei

solchen Gelegenheiten. Derart gestärkt öffne

ich den ersten Brief. Es ist der Gutschein für

ein „Cleopatra-Bad“. In herzlichen Worten

wünscht man mir einen unvergesslichen Tag,

an dem ich mich so wohl fühlen werde wie

seinerzeit die alte Ägypterin.

| 12 | frau & gesundheit | Juli 2011 |


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Gesundheit & Fitness

sste man sein

Fotos: © www.ankazink.de

Mein langer,

feuchter Wellnessweg

Das Buch zum Kabarettprogramm erzählt als

Roman die kurzweilige Geschichte des Frauentrios

von „Tscheer“, „Plopp“ und „Watte“.

Jede der Freundinnen stellt sich dem Thema

„Wellness“ auf ihre eigene Art. Die eine

vertraut dem Skalpell, die andere setzt auf

Bio und die Dritte begibt sich vorurteilsfrei auf

eine Odyssee durch den Dschungel der

aktuellen Schönheitskuren. Mit leichter Hand

formulierte Dialoge, lebensechte Charaktere

und eine nicht nur komische, sondern auch

teils anrührende Story aus unserer Gegenwart.

Weiter geht es mit einem Schnupperkurs

Pilates, einer Hamam-Massage, einem

Lady-Walk durch die Eifel mit dem Höhepunkt

einer Übernachtung in der dortigen Wellness-

Oase. Es folgen Gutscheine für Gesichtspeeling,

für ein Sole-Bad und eine Einladung zu

„Meditation in der Sauna“, alternativ könnte

ich auch eine hawaiianische Tempelmassage

buchen.

Natürlich ist es oft so, dass einem Menschen

Geschenke machen, die sie selber gerne hätten.

Aber in meinem Fall sieht es aus, als hätten

sie sich alle verabredet, um mir liebevolle

Hinweise mit Zaunpfählen zu geben: Meine

Freunde und Freundinnen sehen mich als

zerrüttetes Wrack, in der körperlich-seelischen

Auflösung befindlich, an der Grenze

der gesellschaftlichen Zumutbarkeit. Vor mir

liegt Gutschein für Gutschein eine Wellnessoasen-Ochsentour.

Aber die Kabarettistin in

mir erwacht und raunt mir zu: Das ist doch

ein fabelhaftes Material für ein Programm!

Der Entschluss ist gefasst, ich lasse mich auf

das Wagnis ein. Andere gehen den Jakobsweg.

Ich gehe jetzt den Wellnessweg.

Anka Zink

„Mein langer, feuchter Wellnessweg

– Ein Selbstversuch“

Anka Zink, vgs Verlag, Köln

ISBN: 978-3-8025-3672-4;

12,95 Euro

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Verlosung

Wir verlosen drei Bücher an die

Leser/innen von „frau & esundheit“.

Schicken Sie bitte eine Postkarte oder Mail

mit Ihrer Adresse an:

Management Anka Zink, c/o Anette Fülle,

Hildeboldplatze 13, 50672 Köln

oder management@ankazink.de.

Infos: www.ankazink.de

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 13 |


Spiel & Spannung

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Fotos: © 20th Century Fox

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Ab 7. Juli 2011

in unseren Kinos

–––––––

Willkommen

❁❁❁❁ in ❁❁❁❁

Cedar Rapids

Fast jeder dachte von Tim Lippe (Ed Helms) er würde einmal

die große Welt bereisen. Doch der 34-Jährige hat den

kleinen Ort Brown Valley, ein verschlafenes Nest, nie in

seinem Leben verlassen. Dort verkauft er Versicherungen

und ist fast verlobt mit seiner Lehrerin (Sigourny Weaver)

aus der ersten Klasse.

Sein ödes Leben wird komplett umgekrempelt als er nach

Cedar Rapids reisen soll, um an einer Tagung der Versicherungsbranche

teilzunehmen. Schnell merkt der naive

Tim beim Einchecken im Hotel und beim Treffen mit Kollegen,

dass er keine Ahnung vom wahren Leben hat. Hals

über Kopf verliebt er sich in die attraktive Versicherungsmaklerin

Joan Ostrowski-Fox (Anne Heche) während ihn

sein weltmännischer Zimmergenosse Ronald Wilkes

(Isiah Whitlock, Jr.) und der eher suspekte Dean Zeigler

(John C. Reilly) stark verunsichern. Schließlich verliert

Tim Lippe jegliche Illusion über die Versicherungsbranche

und das moderne Leben. Das hindert ihn aber nicht daran

in die Großstadt zu gehen, die er sonst nur aus dem

Fernsehen kennt ...

Lösung auf Seite 31

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Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Spiel & Spannung

Touristisch für Anfänger

Kennen Sie schon die wichtigste Sprache der

Hauptsaison? Wenn einer eine Reise tut,

dann sollte er fließend Touristisch sprechen!

Warum dies so wichtig ist, wird im humorvollen,

lebendigen und praxisnahen „Sprachkurs“

von Clemens Dreyer klar. Alles dreht

sich um den ganz normalen Wahnsinn rund

ums Thema Reisen. Der Autor entlarvt das

geschönte Fachvokabular der

Reisekataloge und berichtet

von kuriosen

Reiseurteilen, die die

Lachmuskeln arg strapazieren.

Bei der Auswahl

Ihres nächsten Hotels

sollten Sie unbedingt

wissen, was eine „wildromantische

Lage“, ein „karibischer

Stil“ bei der Zimmereinrichtung

oder was eigentlich „landestypisch“

heißt. Denn nur perfekt vorbereitet

können Sie einen unbeschwerten Urlaub

erleben!

Clemens Dreyer

Touristisch für Anfänger

Langenscheidt, München

ISBN: 978-3-468-73825-8; 9,99 Euro

Foto: © Langenscheidt

Die Mathematik

der Anna Depenbusch

– live 2011

Mit einem Debüt-Album landete

sie einen Hit, damit hatte

die Hamburger Sängerin Anna

Depenbusch nicht gerechnet.

Nun ist sie auf Tournee in über 20

Städte quer durch Deutschland.

Anna Depenbusch hat nichts mit Mathematik im Sinn. Im

Rechnen war sie eine Niete, wie sie ehrlich gesteht. Vielfältigkeit

gehört für die Sängerin sowohl zur Mathematik als

auch zur Musik. Und am Ende der Gleichung kommt manchmal

ein verblüffend stimmiges Ergebnis heraus.

In ihren Liedern, die sie selbst komponiert, textet und produziert

geht es um Liebe, um Beziehungen, um Menschen und

Ungleichheiten. Getragen von einer hoffnungsvollen Melancholie,

die berührt, Kraft spendet und ermutigt. Ständig sucht

Anna Depenbusch Antworten auf die Frage: Wie funktioniert

die Liebe eigentlich? Die Songs sind virtuos und variantenreich

von rockig, lyrisch bis hymnisch. Manchmal lässt sie

es auch krachen.

Eintrittskarten sind erhältlich: An bekannten

Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter der

Semmel Concerts Ticket-Hotline 01805-570099

(14 Cent/Minute) sowie im Internet unter:

www.semmel.de

Altes Kolonialspiel wiederentdeckt

Foto: © Semmel Concerts/ Mathias Botho

„TONKIN“ stammt vermutlich

aus dem 19. oder beginnenden

20. Jahrhundert, hat Bezug zur

französischen Kolonialzeit und ist

auf dem besten Weg ein Klassiker

zu werden. Das Spiel aus Buche

mit den Spielsteinen aus naturfarbenen

Hölzern oder aus

Ahornholz in zwei Farben, ist Teil

der Spielreihe Generationenspiele

von „intellego holzspiele“. Klar

und symmetrisch ist die Geometrie

des Spielplans. Die Spielregeln

sind einfach, aber das Spiel

zu gewinnen ist etwas kniffeliger!

Spiel-Ziel ist es eine komplette Linie

mit seinen Spielsteinen zu besetzen.

Dabei kann eine Linie drei, fünf

oder sieben Positionen haben.

Springen ist nicht erlaubt! Wem es

von den zwei Spielern gelingt,

eine komplette Reihe mit seinen

Steinen zu besetzen, hat

gewonnen.

Weitere Infos:

www.intellego-holzspiele.de

Foto: © www.intellego-holzspiele.de

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 15 |


Gesundheits-Kalender

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Juli

Zitronenmelisse

Infos: Volkstümlich wird

Zitronenmelisse auch Zitronenkraut

genannt. Geerntet werden kann vom

zeitigen Frühjahr bis zum Frost, auch während der Blüte.

Küchentipp: Die Blätter werden nur frisch und fein geschnitten

verwendet. Zitronenmelisse schmeckt besonders gut in Salaten,

Rohkost, Kaltschalen, Getränken und Obstsalaten.

Apotheken-Tipp: Zitronenkräuter vertreiben in

der Wohnung Fliegen und Mücken!

Zitronenthymian

Infos: Die Blätter sind je nach Sorte grün,

weiß-grün oder gelb-bunt und riechen

intensiv nach Zitrone. Das Kraut wird meist

vor der Blüte geerntet, dann besitzt es die meisten Aromastoffe.

Küchentipp: Thymian lässt sich gut für den Vorrat trocknen

und wird dann zum Würzen fein verrieben. Zitronenthymian

passt zu vielen Gerichten, vor allem zu Huhn und Fisch, Gemüsegerichten,

Pilzgerichten, Salatmarinaden und Hülsenfrüchten.

Apotheken-Tipp: Zitronenkräuter sprechen alle Sinne an.

Bei der Berührung verströmen Sie einen wohltuenden frischen

Zitrus-Duft.

Zitronengras

Infos: Die Pflanze wird auch Lemongras oder Citronella

genannt. Die verdickten, saftigen unteren Enden

der Grashalme werden zum Würzen verwendet.

Küchentipp: Zitronengras wird nicht nur für

die asiatische Küche genutzt. Es schmeckt klein

geschnitten in Salaten, Suppen und Gemüsegerichten

und überall da, wo ein zitroniges Aroma

gewünscht wird.

Apotheken-Tipp: Klein geschnitten, frisch oder getrocknet,

mit heißem Wasser überbrüht, gibt das Zitronengras-Grün einen

erfrischenden Tee. Er kann heiß oder kalt getrunken werden.

| 16 | frau & gesundheit | Juli 2011 |

Fotos: © Wikimedia

1 Freitag

2 Samstag

3 Sonntag

4 Montag

5 Dienstag

6 Mittwoch

7 Donnerstag

8 Freitag

9 Samstag

10 Sonntag

11 Montag

12 Dienstag

13 Mittwoch

14 Donnerstag

15 Freitag

16 Samstag

17 Sonntag

18 Montag

19 Dienstag

20 Mittwoch

21 Donnerstag

22 Freitag

23 Samstag

24 Sonntag

25 Montag

26 Dienstag

27 Mittwoch

28 Donnerstag

29 Freitag

30 Samstag

31 Sonntag


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

2011

Gesundheits-Kalender

Erfrischende

Zitruskräuter

Zitronenbasilikum

Infos: Zitronenbasilikum braucht sehr viel

Sonne und schmeckt fein nach Zitrone.

Küchentipp: Das Würzkraut passt sowohl in

salzige wie auch in süße Speisen. Beim

Schneiden und Erhitzen verflüchtigt sich rasch das Zitronenaroma

und der milde Basilikumgeschmack bleibt zurück.

Daher ist es günstiger das Kraut nur grob zu zupfen und nicht

zu erhitzen. Zitronenbasilikum aromatisiert Öl und Essig und

passt zu mediterranen Gerichten.

Apotheken-Tipp: Basilikum wird in der Volksmedizin bei

Appetitlosigkeit, Blähungen und Völlegefühl eingesetzt.

Zitronenverbene

Infos: Das Eisenkrautgewächs wird auch Zitronenstrauch

genannt. In Frankreich ist die Verveine eine Bekannte

Tee- und Aromapflanze. Die blassgrünen, lanzettförmigen

Blätter schmecken frisch und getrocknet und

geben vielen Kosmetikprodukten ihren Duft.

Küchentipp: Mit den frischen Blättern können Essig

und Öl, Getränke, Obstspeisen, Konfekt Fruchtgelee und Eis

aromatisiert werden.

Apotheken-Tipp: Tee aus Zitronenverbene, abends getrunken

wirkt regenerierend und hat eine leicht beruhigende Wirkung.

Getrocknete Blätter eignen sich hervorragend für Duft- und

Kräuterkissen und für Potpourris.

Zitronenminze

Infos: Die aromatische, erfrischende Minzart

eignet sich nicht nur als Tee.

Küchentipp: Schmeckt zu Fleischgerichten, vor

allem in Lammfleisch und in erfrischenden Desserts.

Einen kräftig aufgebrühten Tee erkalten lassen, mit

kaltem Apfelsaft aufgießen und als Eistee servieren!

Apotheken-Tipp: Verschiedene ätherische Öle wie Citral,

Citronella, Citronellol und Geraniol sind bei den Zitruskräutern

für den Zitronenduft verantwortlich. In den unterschiedlichen

Kräutern variieren die Anteile der ätherischen Öle, so dass sich

die Aromen voneinander unterscheiden.

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Freizeit & Reise

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Unterwegs

in

Eingebettet in eine bezaubernde Küsten- und Gebirgslandschaft ist die Region Kalabrien mit

ihrer Jahrtausende alten Kultur und ihren Mythen und Traditionen ein ideales Reiseziel für einen

Strand-, Wanderurlaub oder eine Kulturreise. Die Autorin des Reisetaschenbuches „Kalabrien“,

Ilona Witten, vermittelt anregende Eindrücke von der Stiefelspitze des italienischen Festlandes.

Tropea

Galliciano im Aspromonte

Das beliebteste Urlaubsziel in Kalabrien ist

nach wie vor Tropea, auf einem Tuffsteinfelsen,

ca. 60 Kilometer südwestlich des Flughafens

Lamezia Terme gelegen. Ein idealer Ort für einen

Badeurlaub, aber auch ein guter Ausgangspunkt

für Ausflüge zu den reizvollen Orten

Pizzo, Nicotera, Scilla, zu den Basilianergrotten

in Zungri und zum Naturreservat Oasi

Angitola, um nur einige Beispiele zu nennen.

La Cattolica in Stilo

Baden, bummeln und schlemmen

an der Küste Costa degli Dei

Tropea liegt an der „Küste der Götter“, die

sich mit ihren schönen weißen Buchten und

überwiegend Sandstränden von Pizzo bis Nicotera

erstreckt. Neben Bade- und Sportvergnügen

ist Capo Vaticano unter anderem ein

begehrtes Ziel von Tauchern. Der Landstrich

bietet auch zahlreiche kulinarische Genüsse,

die Sie am besten in den kleinen Trattorien

auf dem Land kosten. Neben dem omnipräsenten

Peperoncino dominiert die rote Zwiebel,

ausgezeichnet durch ihre Süße, ihren

milden Geschmack und ihre Bekömmlichkeit.

Dank ihrer herausragenden ernährungsphysiologischen

Eigenschaften empfehlen Ärzte

sie als Mittel gegen Hautkrankheiten, zur Linderung

von Erkältungen und Grippe, als blutstillendes

Mittel und zur Kräftigung der Arterien.

Die original cipolle rosse werden längs

der tyrrhenischen Küste angebaut, da hier die

einzigartige Kombination des milden mediter-

Santa Mariadel Bosco (Serre)

ranen Klimas, salzhaltiger Luft und der besonderen

Bodenbeschaffenheit für ideale

Wachstumsbedingungen der süßen Zwiebel

sorgt. Unbedingt erwähnenswert sind neben

vielen anderen Köstlichkeiten auch der

Schafskäse Pecorino des Monte Poro und die

sehr scharfe Wurst Nduja, die oft mit der

hausgemachten Pasta Filej serviert wird.

Durch die Serre ans Ionische Meer

Über den Monte Poro geht’s hinauf in die Serre

nach Serra San Bruno, wo der Heilige Bruno

im 11. Jahrhundert in der Abgeschiedenheit

des Waldes den Kartäuserorden gründete.

Auch wenn das Konvent dem Besucher

nicht offen steht, das didaktisch gut gestal-

Fotos: © Ilona Witten

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Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Freizeit & Reise

tete Museum (Info: www.museocertosa.org)

vermittelt durchaus die Spiritualität des Ortes

und erzählt anschaulich das Leben hinter den

Klostermauern. In dem benachbarten Dorf

Mongiana sind noch die Ruinen der Eisenwerke

zu sehen, die unter den Bourbonen errichtet

wurden und zu einem erheblichen Wirtschaftsaufschwung

der Gegend führten. Diese sind

übrigens ebenso wie weitere Stätten der Industriearchäologie

in einem Rundwanderweg

(ca. 7 Std., Info: www.sentierifrassati.org) zu

erkunden.

Hinab durch das Stilaro-Tal, vorbei an Bivongi

mit seiner Basilika San Giovanni Tereste, in

deren Kloster heute wieder griechisch-orthodoxe

Mönche ihren Glauben praktizieren, gelangt

man nach Stilo, dem Geburtsort des

Philosophen Tommaso Campanella (1568-

1639). Dieses beschauliche kleine Dorf verfügt

über die wichtigste noch erhaltene byzantinische

Kirche in Kalabrien: La Cattolica

aus dem 10./11. Jahrhundert.

Spaghetti all' arrabbiata

Pecorino

Peperoncino

Foto: © Ilona Witten

Allgemeine Infos

ENIT (Ital. Fremdenverkehrsamt)

Barckhausstr. 10, 60325 Frankfurt,

Tel.: 069/237 434, Fax: 069/232 894

www.enit-italia.de

Reisezeit

Wer den Trubel liebt, dem sei Juli und August empfohlen.

Ansonsten ist die ideale Reisezeit von April

bis Juni und von September bis Oktober.

Empfehlenswerte Unterkünfte

Tropea und Capo Vaticano:

Katrin Wosnitzka vermittelt Ferienhäuser und –

wohnungen, Via Cesare Battisti,

89862 Gasponi (VV), Tel.: 09 63 66 78 12,

Mobil: 34 01 59 17 77,

www.urlaub-an-der-stiefelspitze.com

In Riace (nahe Stilo):

Unterkunft in renovierten Wohnungen im Ortskern

von Riace, Tür an Tür mit den Einheimischen,

vermittelt der Verein Città Futura G. Puglisi,

Via Pinnarò 20, 89040 Riace (RC),

Tel./Fax: 09 64 77 80 08, www.cittafuturariace.it.

Im Aspromonte (Condofuri):

Agriturismo Il Bergamotto, Contrada Amendolea,

89030 Condofuri (RC),

Tel./Fax: 09 65 72 72 13 (ital./engl.),

Mobil: 34 76 01 23 38, www.naturaliterweb.it

Foto: © Wikimedia

Foto: © Ilona Witten

Wandern

Ein- und mehrtägige Wanderungen am Capo Vaticano

und im Aspromonte organisiert Sabine Ment

(Info: www.sabinement.com, Mobil: 3484450890)

und der Agriturismo Il Bergamotto (s.o.)

Fotos: © Ilona Witten

Capo Vaticano Belvedere

Aspromonte – wild und betörend

Wenige Kilometer südlich gelangen Sie in den

Aspromonte: Das Gebirgsmassiv mit seiner

höchsten Erhebung, dem Monte Cocuzza

(1.955 m), seinen dichten Wäldern und den ins

Tal hinabstürzende Wasserläufen laden zu

Wanderungen ein. Zu Füßen des „rauen Berges“

liegen im Westen das malerische Scilla

und das prickelnde Reggio Calabria an der

Meeresenge von Messina, im Osten die griechischen

Dörfer mit ihrem noch lebendigen

Kulturerbe, die Ausgrabungsstätte Locri Epizefiri

und das kleine Juwel Gerace. Hier, rund um

die Südspitze des italienischen Festlandes,

wird seit mehreren Jahrhunderten die Bergamotte

angebaut. Die kleine gelbe Frucht mit

Foto: © Wikimedia

Cipolla Rossa – Rote Zwiebeln

dem frischen Duft nutzen vor allem die Parfumhersteller

und Teeproduzenten, denn die

Essenzen der Zitrusfrucht wirken antiseptisch,

antirheumatisch, hemmen Entzündungen und

aktivieren den Kreislauf. So gibt beispielsweise

die Pflanze dem Original Earl-Grey-Tee seinen

unverkennbaren Geschmack.

Bergamotte

Foto: © DUMONT

Buchtipp

Die seit 2002 in Italien

lebende Autorin

Ilona Witten führt

durch die Region

und schlägt Ihnen

Entdeckungstouren

vor und gibt Tipps, z. B. in welchen Handwerksläden

man am besten stöbert. Gespickt werden die Hinweise

auf bekannte Sehenswürdigkeiten immer

wieder von persönlichen Tipps, wie das leckere Eis

bei Cesare am Lungomare von Reggio Calabria, bei

dem man den Blick nach Sizilien schweifen lassen

kann oder ein Besuch bei der Anti-Mafia-Kooperative

Valle del Marro.

Reisetaschenbuch Kalabrien

Ilona Witten

DUMONT

ISBN 978-3-7701-7285-6, EUR 14,95

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Mode & Trends

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Foto: © www.peterhahn.de

Tierisch

gute Outfits

Im sommerlichen Modedschungel

sorgen wilde Animal-Prints

für viel Furore!

Egal ob Schlange, Zebra oder Tiger – Tierprints

liegen im Trend und sorgen immer für ein modisches

Highlight und strahlen ein Gefühl von

Abenteuer und Exotik aus. Schlichte Schnitte

unterstreichen die Schönheit der Dessins.

Übertreiben Sie es nicht! Mixen Sie nicht alle

Wildkatzen-Prints zusammen und kleiden Sie

sich nicht von Kopf bis Fuß im Leo-Look. Ein

Teil im Animal-Print reicht meist aus, sonst

wirkt es leicht prollig und erinnert an Dschungel-Camp.

Dazu passen Basics in Beige/Braun,

Schwarz, Feuerwehrrot oder Demin! Mixen Sie

ruhig wild unterschiedliche Stilrichtungen. Der

Leo-Look verträgt sich auch mit edlen, goldfarbenen

Teilen und knallbunten Farben. Bikerboots

und Zehensandalen lassen das Outfit

sportlich erscheinen, während schicke Pumps

oder Plateau-Sandalen strecken, elegant und

chic wirken.

Accessoires unterstreichen den Look

Passende Accessoires sind wichtige Begleiter.

Durch sie wird Ihr Auftreten erst komplett. Egal

ob Sandale, Ballerina, Handtasche, Gürtel oder

Seidentuch – Accessoires in Animal-Prints

bieten vielfältige Kombinationsmöglichkeiten

und setzen sparsam wilde Akzente. Ideal für alle,

die nicht so dick auftragen wollen und sich

erst mal an den Look heranpirschen wollen.

Katzenaugen schminken!

Nicht nur zu Tiger-Prints sehen Katzenaugen

toll aus. Das ausdrucksstarke Augen-Make-up

wirkt besonders geheimnisvoll und verführerisch

am Abend.

Im unteren, inneren Augenrand wird mit weißem

Kajal ein Strich gezogen, damit wirken die

Augen größer. Anschließend werden die Augenränder

und äußeren Augenwinkel mit

schwarzem Kajal oder auch Eyliner umrahmt.

Die typischen Katzenaugen entstehen, wenn

ein dicker Lidstrich am oberen Augenrand über

die Augenwinkel hinaus gezogen wird. Besonders

bei Frauen mit einem sehr hellen Teint,

sollte dieses Augen Make-up, nicht zu dunkel

und zu hart wirken. Hier ist es vorteilhafter nur

einen hellgrauen Lidschatten zu verwenden,

und eventuell auch einen dunkelgrauen Kajal.

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Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Mode & Trends

Fotos: © H&M

Fotos: © www.peterhahn.de

Fotos: © C&A

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 21 |


Gesundheit & Fitness

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Wenn Milchzucker

nicht vertragen wird

Gratis-Body

für alle Babys

Foto: © Wikimedia

Foto: © hessnatur

Anlässlich des 35-jährigen

Bestehens der Hess Natur-

Textilien GmbH erhalten alle 2011 geborene

Kinder einen Babybody aus reiner Bio-Baumwolle.

Der Kurzarm-Body kann das ganze

Jahr über kostenlos bestellt werden unter:

www.hessnatur.com/babybody. Foto oder

Kopie der Geburtsurkunde hochladen und der

Body wird portofrei an Sie verschickt.

Noch ein Grund zum Freuen! Die Bio-Baumwolle

wird in Westafrika angebaut. Pro Body

bleiben zwei Quadratmeter Ackerboden frei

von Pestiziden und Kunstdüngern.

Sonnenschutz

von innen

Wer nach dem Milchgenuss über Bauchschmerzen,

-koliken, Völlegefühl, Blähungen,

Durchfall oder Übelkeit klagt, sollte eine Laktoseintoleranz

(Milchzuckerunverträglichkeit)

in Betracht ziehen.

Ursache für die Laktoseintoleranz ist das Fehlen

bzw. die unzureichende Produktion des

Verdauungsenzyms Laktase. Dieses Enzym

spaltet Milchzucker in seine Einzelbestandteile

(Glucose und Galaktose), die dann in das

Blut aufgenommen werden können. Wird der

Milchzucker nicht gespalten, wirkt er abführend

und dient bestimmten Darmbakterien in

der Darmflora als Nahrung.

Die Mehrzahl der Weltbevölkerung etwa 90

Prozent kann Milchzucker nach dem Säuglingsalter

nicht mehr vollständig verwerten. In

asiatischen Ländern finden sich daher auch

keine Milch oder Käseprodukte auf dem Speiseplan.

In Mitteleuropa leiden etwa 10 bis 20

Prozent der Durchschnittsbevölkerung an einer

Laktoseintoleranz, die unterschiedliche

Formen haben kann.

Oft werden milchzuckerarme Milchprodukte

wie Joghurt, Dickmilch und saure Sahne und

die meisten Käsesorten gut vertragen. Fertigprodukte

sind problematisch, da dort Milchzucker

eingesetzt werden kann, deren Menge

nicht bekannt ist. Wie viel Milchzucker individuell

vertragen wird, kann durch Testen und

Ausprobieren festgestellt werden.

Um den Kalziumbedarf bei einer Laktoseintoleranz

und Verzicht auf Milchprodukte zu dekken,

empfiehlt sich, kalziumhaltiges Mineralwasser

mit mindestens 150 mg Kalzium pro

Liter zu trinken. Auch Gemüsesorten, die viel

Kalzium enthalten wie z. B. Broccoli und

Grünkohl, sollten vermehrt gegessen werden.

Betroffene können auf laktosefreie Milch und

Milchprodukte oder Milchersatzgetränke, die

mit Kalzium angereichert sind, zurückgreifen.

In der Apotheke bekommen Sie Kapseln und

Tabletten, die das milchzuckerspaltende

Enzym Laktase enthalten.

Ihr Apotheker

berät Sie gerne!

Foto: © Wikimedia

Um die UV-Strahlen bei starker Sonneneinstrahlung

besser zu verkraften, ist Sonnencreme

sinnvoll. Doch auch von innen können

Sie Ihre Haut auf die Sonne vorbereiten. Essen

Sie mehr Gemüse! In Tomaten ist Lycopin

enthalten, das die Eigenschutzzeit der Haut

verlängert. Möhren enthalten Betacarotin,

das schneller hilft, braun zu werden. Beide

Gemüsesorten enthalten zudem Antioxidantien,

die freie Radikale abwehren. Wer es

nicht schafft, reichlich Gemüse zu essen,

kann zu Betacarotin oder Brausetabletten aus

der Apotheke greifen. Wichtig zu wissen, es

dauert etwa drei Wochen bis sich der natürliche

Schutz der Haut aufbaut.

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Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Gesundheit & Fitness

5 Tipps gegen

Blasenentzündung!

Die vitale

Kranzbach Küche

Foto: © DAK

Auch im Sommer kann sich die

Blase erkälten.

Mit einigen Tipps beugen Sie vor!

Nasse Badekleidung schnell

wechseln!

Im Sommer wird oft vergessen nach dem

Schwimmen die nasse Badekleidung gegen

trockene zu wechseln. Die Verdunstungskälte,

die beim Trocknen des Badeanzugs oder

Bikinis entsteht, fühlt sich bei hohen Temperaturen

erst mal gut und erfrischend an. Doch

dabei kann der Unterleib stark auskühlen. Die

Kälte kann dem Immunsystem zu schaffen

machen, so dass sich der Organismus nicht

mehr gegen Krankheitserreger wirksam

wehren kann. Bakterien können sich leichter

in der Blase einnisten, sich vermehren und

eine Blasenentzündung mit unangenehmen

Schmerzen hervorrufen.

Warm halten

Auch im Sommer besteht die Gefahr sich zu

verkühlen. In klimatisierten Räumen, in Autos

oder abends im Freien ist es manchmal kälter

als gedacht. Ein Kissen als Unterlage, ein

Pullover oder eine Decke, halten den Unterleib

warm und warme Strümpfe helfen gegen

kalte Füße.

Reichlich trinken

In einer gut durchspülten Blase können sich

Bakterien schlechter vermehren. Nicht nur

bei einer bestehenden Blasenentzündung ist

es wichtig viel zu trinken, damit können Infektionen

vorgebeugt werden. Als Getränke

sind alle zuckerfreien Flüssigkeiten wie Wasser,

Mineralwasser, Saftschorlen oder Tees

bestens geeignet.

Blase entleeren

Wenn Sie starken Harndrang verspüren, sollten

Sie den Harn nicht einhalten. Besser ist es

möglichst schnell die Toilette aufzusuchen und

die Blase vollständig zu entleeren. Im Restharn

können sich Bakterien vermehren, die zu einer

Blasenentzündung führen können.

Hygiene hilft

Damit Bakterien aus dem Darm nicht über die

Harnröhre in die Blase gelangen, achten Sie

nach dem Toilettengang auf die richtige Reinigung.

Führen Sie das Toilettenpapier immer

von vorne nach hinten.

Verwenden Sie im Intimbereich keine parfümierten

Hygieneprodukte und verzichten Sie

auf Intimsprays und Waschlotionen. Sie können

die sensible Vaginalflora leicht aus dem

Gleichgewicht bringen. Krankmachende Erreger

können dann nicht mehr bekämpft werden

und wandern über die Harnröhre in die

Blase.

––––––––––

Bei einer

Blasenentzündung

weiß Ihr

Apotheker Rat!

––––––––––

Foto: © teNeues Verlag

Über acht Millionen Menschen leiden

alleine in Deutschland unter Laktoseoder

Glutenallergien und müssen auf

Speisen mit Milch oder Mehl verzichten.

Die Autoren Sabine Beyer, selbst Allergikerin

und Thomas Reichl, Chefkoch des

Wellnness-Hotels „Das Kranzbach“ zeigen

mit 52 köstlichen Rezepten, wie sich

Betroffene trotzdem genussvoll und zugleich

höchst gesund ernähren können.

Fantastische Fotos machen das Buch

auch optisch zum Genuss. Das Kochbuch

enthält eine feine Auswahl kreativer Rezepte

von der Vorspeise über Suppe zu

Fleisch-, Geflügel- und Fischgerichten,

vegetarischen Kreationen bis zu umwerfenden

Desserts. Klangvolle Rezepte

wie Risottobällchen auf Ratatouille, Tofu-

Pfifferlingsrösti mit Frühlingslauch oder

Lavendel-Crème brûlée machen Appetit

auf mehr.

Die vitale Kranzbach Küche

Köstliche Rezepte

ohne Milch & Mehl,

teNeues Verlag, Kempen,

ISBN 978-3-8327-9512-2,

29.90 Euro

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 23 |


Ratgeber & Familie

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Fotos: © Techniker Krankenkasse

Babys

natürlich gepflegt

Wer sein erstes Kind bekommt, wird mit zahlreichen

Empfehlungen und Tipps überschüttet. Lassen Sie sich nicht

verunsichern. Wir sagen Ihnen, was in der Babypflege

sinnvoll und was überflüssig ist!

| 24 | frau & gesundheit | Juli 2011 |


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Ratgeber & Familie

Weniger ist mehr

Für die frisch gebackenen Eltern ist alles neu

und ungewohnt. Dabei ist eine natürliche

Babypflege recht einfach. Es gilt die Devise:

Weniger ist mehr!

Früher wurde empfohlen, das Baby möglichst

täglich zu baden. Inzwischen ist bekannt,

dass übertriebene Hygiene die Entstehung

von Allergien fördert, die Haut austrocknet

und das natürliche Gleichgewicht des Säureschutzmantels,

der sich erst langsam aufbaut,

stört. Es genügt ein Baby ein- bis zweimal

die Woche zu baden und

sonst mit einem feuchten

Lappen zu waschen. Dabei

sollte anfangs kein Badezusatz

verwendet werden, vor

allen Dingen keine künstlichen

Waschsubstanzen und

Tenside. Klares Wasser reicht

aus.

Vermeiden Sie möglichst Pflegeprodukte,

die auf Mineralölbasis hergestellt

wurden und die künstliche

Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe

enthalten. Hat das Baby besonders

empfindliche und sehr trockene

Haut, verwenden Sie nicht zu warmes

Wasser und geben etwas Öl, wie Oliven- oder

Mandelöl ins Badewasser oder pflegende

Pflanzenextrakte wie Calendula-, Kamillenoder

Lindenblütenextrakte. Bei sehr extremer

Hautempfindlichkeit und Allergien wie Neurodermitis

kann es sogar angebracht sein,

Pflegeprodukte ohne Zusatz von Blüten-,

Kräuterzusätzen und ätherischen Ölen zu verwenden,

damit die Haut nicht irritiert wird.

Vor allem bei Neugeborenen sollten die Pflegeprodukte

duftneutral sein, keine herkömmlichen

Parfumstoffe enthalten und auch frei

von ätherischen Ölen sein, da der Geruchssinn

stark ausgeprägt und die Wirkung auch

von ätherischen Ölen intensiver ist. Wird das

Baby älter, dürfen die Produkte zarte, leichte

Düfte, die eine entspannende und beruhigende

Wirkung haben, enthalten. Spezielle Babyshampoos

sind anfangs nicht notwendig.

Erst wenn das Kind dichteres Haar bekommt

oder die Haare „müffeln“ sollte nach Bedarf

ge-waschen werden.

Pflege im Windelbereich

Schaffen Sie in dem Raum, in dem das Baby

gewickelt wird, eine angenehme Temperatur.

Lassen Sie das Fenster geschlossen, damit

keine Zugluft entsteht. Legen Sie alle Utensilien,

die Sie für den Windelwechsel brauchen

in der Nähe des Wickeltisches bereit. So

müssen Sie nicht schnell etwas holen und

haben Ihr Baby immer

unter Kontrolle.

Die Haut im Windelbereich ist besonders

empfindlich. Aber auch hier gilt im Rahmen

einer natürlichen Baby-Pflege, die Reinigung

mit klarem, lauwarmem Wasser beim Windelwechseln,

um die Harnsäure und die Ausscheidungen

zu entfernen. Vorher sollten Sie

Babys Po mit dem sauberen Teil der Windel

oder Zellstofftüchern grob vorreinigen. Hartnäckige

Cremereste können mit Öl oder Lotion

getränkte Einmal-Pflegetücher entfernt

werden. Nach dem Waschen wird der Po

gründlich trockengetupft, auch in den Hautfalten,

damit dort keine Feuchtigkeit die Haut

aufweichen kann.

Danach ist es sinnvoll, im Windelbereich eine

Schutzcreme aufzutragen, die die Haut vor

Nässe schützt und dem Wundwerden

vorbeugt. Cremes mit hautberuhigenden

Pflanzenextrakten wie Johanniskraut und

Foto: © AOK-Mediendienst

Calendula sind besonders empfehlenswert.

Puder ist überflüssig, sogar schädlich, da er

eingeatmet werden kann. Und lassen Sie so

oft wie möglich Luft an die Haut, das beugt

Entzündungen vor. Manche Kinderpopos

kommen ohne Cremes aus, es werden nur

die Speckfalten etwas geölt, um Wundreiben

und Druckstellen zu vermeiden.

Hat das Baby einen leicht geröteten oder

wunden Po kann eine Wund- und Pflegecreme

aus der Apotheke dünn aufgetragen

werden.

Pflege der Haut

Die sehr dünne und empfindliche Babyhaut

braucht eine Hautpflege, die den

Witterungsbedingungen angepasst

werden sollte. Im Winter schützt

eine fettreiche Creme unbekleidete

Hautpartien vor Kälte. Günstig ist,

wenn die Creme Kräuterextrakte

von Kamille oder Calendula

enthält. Diese sanften Wirkstoffe

lindern Entzündungen und beruhigen

die Haut. Im Sommer

muss das Baby vor zu starker

Hitze und Sonneneinstrahlung

geschützt werden.

Nase und Ohren reinigen sich von selbst und

werden nur von außen mit einem feuchten

Tuch abgewischt. Auf keinen Fall dürfen sie

mit Wattestäbchen in Berührung kommen, da

die Verletzungsgefahr zu groß ist. Reine

Pflanzenöle, besonders Mandelöl, werden für

entspannende Babymassagen verwendet.

Nicht nur die Haut wird genährt und gepflegt,

sondern die Streicheleinheiten tun dem Baby

insgesamt gut! Es werden die Herz-Kreislauf-

Funktion sowie die Durchblutung der Haut

und der Muskeln angeregt. Die Atmung wird

intensiver und das Baby schläft insgesamt

besser. Durch die sanfte Massage wird der

Verdauungstrakt stimuliert, was für Babys mit

Blähungen sehr hilfreich sein kann.

Produkte rund um die Babypflege

finden Sie in Ihrer Apotheke!

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 25 |


Nichts ist bei schwülem Sommerwetter

erfrischender als eine Dusche!

Doch ist soviel Reinlichkeit überhaupt gut

für unsere Haut?

Beauty & Wellness

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

„Warmduscher“

kennen sich aus!

| 26 | frau & gesundheit | Juli 2011 |


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Beauty & Wellness

Fotos: © Fotolia

Duschen geht schnell und ist

praktisch, erfrischt oder entspannt

und macht porentief

rein! Das finden wohl auch

93 Prozent der Deutschen, so

ein Ergebnis einer Forsa-Umfrage.

Sie duschen oft und

gerne, weil sie es so hygienisch

finden.

Besonders jetzt im Sommer reicht das morgendliche

Duschen kaum aus. Nach der Arbeit

oder dem Sport schnell unter die Dusche,

gibt ein positives Körpergefühl, auf das niemand

verzichten will. Unser größtes Organ,

die Haut, findet tägliches Duschen nicht so

prickelnd. Dermatologen raten sogar dazu,

nicht jeden Tag zu duschen. Achseln, Genitalbereich

und Füße könnten zwischendurch

auch mit dem Waschlappen gereinigt

werden. Für alle, die dies nicht mögen – ein

Bidet im Badezimmer ist ideal! Wer auf das

tägliche Duschen nicht verzichten will, sollte

es kurz und nicht zu heiß tun und auch auf

regelmäßiges, komplettes Einseifen verzichten.

Denn zu heißes Duschen, weit über

Körpertemperatur, trocknet die Haut aus und

schwächt das Bindegewebe. Schon nach

einigen Minuten kann die den Körper schützende

Fettschicht reduziert werden. Seife und

stark schäumende Duschgels entfetten

die Haut noch mehr, machen sie spröde und

anfällig für Irritationen. Bei der Körperreinigung

stehen Frauen auf ein sanftes Duschgel

mit Pflegewirkung, während Männer eher

frisch und prickelnde Produkte, mit belebenden

Wirkstoffen bevorzugen. Da ist es

verständlich, dass jeder sein Lieblingsprodukt

beim Duschen verwenden will!

Kalte Dusche heizt auf!

Wer sich beim Duschen abkühlen möchte,

sollte die Temperatur auf lauwarm stellen und

sich danach nicht abtrocknen, sondern das

Wasser nur vom Körper streifen. Die auf der

Haut liegende Feuchtigkeit verdunstet und

erzeugt eine Verdunstungskälte, mit kühlendem

Effekt und etwas längerer

Wirkung. Wenn Sie dagegen

kalt duschen, bekommen Sie

auch eine Abkühlung, aber nur

eine kurze. Denn eine zu kalte

Dusche regt die Hautdurchblutung

an und damit ist der

nächste Schweißausbruch garantiert.

Kühlende Duschgels

oder Lotionen gegen die Hitzewelle, enthalten

oft den Zusatz an ätherischen Ölen. Pfefferminzöl

erfrischt, doch

nicht jede sonnenverwöhnte

Haut kann

dies vertragen. Beim

Duschen können

Hautdurchblutung

und so das Immunsystem,

durch spezielle

Peelings für den

Körper, Bürsten- und

Handschuhmassagen

angeregt werden.

Gleichzeitig werden

durch Rubbeln

abgestorbene Hautzellen

entfernt.

Pflege nach der

Dusche

Nach dem Duschen und dem sanften Abtupfen

sollte die Haut mit einer reichhaltigen Körperlotion

gepflegt werden. Pflegende Wirkstoffe

werden besonders gut aufgenommen,

wenn die Haut noch warm und die Poren offen

sind. Körperöle sollten dagegen noch auf

die feuchte Haut verteilt werden. Sie bilden

dort eine Emulsion und entfalten einen

besonders hohen Feuchtigkeitsschutz.

Duschtipps für jeden Hauttyp

Trockene Haut

Fettarme und trockene Haut wird durch häufiges

Duschen besonders strapaziert. Durch

jede Dusche wird der Säureschutzmantel, der

die Haut vor äußeren Einflüssen schützt, geschädigt

und Fett entzogen. Wer auf häufiges

Duschen nicht verzichten kann, sollte sich

möglichst kurz und lauwarm duschen. Die

Duschgels sollten pH-neutral (pH 7) bis

„sauer“ (pH 5) sein. Duschöle oder Cremeduschen

sind für diesen Hauttyp empfehlenswerter,

weil sie der Haut weniger Fett als

normale Duschgele entziehen. Menschen mit

trockener Haut sollten Peelings höchstens

einmal im Monat machen.

Sensible Haut

Die Regeneration des

Säureschutzmantels

und der Fettproduktion

sind beim sensiblen

Hauttyp gestört.

Die Haut reagiert

schnell mit Brennen,

Rötungen und Juckreiz

auf mechanische

Reize durch Kleidung

oder chemische Reize,

wie Duft- oder

Farbstoffe. Sensible

Haut möchte sensibel

behandelt werden.

Die verwendeten

Duschgele enthalten

idealerweise möglichst

wenig Tenside und keine Duft-, Farbund

Konservierungsstoffe. Es empfiehlt sich

warm zu duschen, keine Peelings zu verwenden

und die Haut nur sanft mit einem

weichen Handtuch abzutupfen.

Fettige Haut

Dieser Hauttyp verträgt häufiges Duschen.

Aber auch hier sollten milde Duschgele benutzt

werden, denn bei aggressiven, entfettenden

Duschmitteln reagiert die Haut mit einer

verstärkten, nicht gewollten Fettproduktion.

In Ihrer Apotheke gibt es eine große

Auswahl an Körperpflegeprodukten

für

jeden Hauttyp. Lassen

Sie sich beraten!

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 27 |


Küche & Genuss

Allerlei mit Beeren

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Nutzen Sie die Beerenzeit und naschen

Sie die zuckersüßen oder herbsäuerlichen

Früchtchen so oft wie

möglich pur! Denn frisch geerntet,

schmecken aromatische Erdbeeren,

rote, schwarze und weiße Johannisbeeren,

saftige Himbeeren, Heidelbeeren,

schwarze Brombeeren und

reife Stachelbeeren am besten.

Kulinarischer Genuss

Frisch gepflückte oder gekaufte Beeren werden,

weil sie leicht verderben, nur kurz und

kühl aufbewahrt. Außerdem nehmen die gesundheitsfördernden

Inhaltsstoffe bei der Lagerung

ab. Beim Kauf sollten die Früchte prall

und glänzend aussehen. Eine schrumpelige

Oberfläche weist auf überalterte Ware hin, die

rasch schimmeln kann. Beeren sind sehr

druckempfindlich und wollen vorsichtig

transportiert werden. Erst unmittelbar vor

dem Essen oder der Zubereitung werden sie

gewaschen, vorsichtig mit Küchenpapier abgetupft

und dann wird Stiel und Kelch entfernt.

So bleiben wertvolle Nährstoffe erhalten.

Damit Himbeeren und Brombeeren nicht

zerdrücken, sollten sie auf keinem Fall unter

fließendem Wasser gewaschen werden.

Beeren lassen sich vielfältig und genussvoll

zubereiten. Klassiker sind Rote Grütze, Vanilleeis

mit heißen Himbeeren oder Blaubeerpfannkuchen.

Lecker und begehrt sind aromatische

Gelees und Konfitüren, fruchtige

Getränke, Suppen und Saucen, bunte und

saftige Kuchen, Torten und süße Hauptgerichte

und Desserts. Beerenobst passt schon beim

Frühstück ins Müsli schmeckt aber auch in

pikanten Salatmischungen. Mit einem süßen

oder süß-säuerlichen Geschmack setzen

bunte Beeren dort nicht nur geschmackliche

Akzente. Wer Beeren aus dem eigenen Garten

erntet, kann sie für die beerenfreie Zeit

einfrieren. Aus den aufgetauten Früchten

lassen sich rasch Desserts und Kuchen zubereiten.

Gesunde Beerenvielfalt

In Beeren steckt eine Menge Power an Vitaminen,

Mineralstoffen und sekundären

Pflanzenstoffen. Das macht sie zu Lebensmitteln

mit einem hohen Gesundheitspotential.

Schwarze Johannisbeeren sind mit

170 mg pro 100 g der Spitzenreiter im

Vitamin-C-Gehalt. Neben Vitamin C enthalten

die Früchtchen reichlich Carotinoide, Vitamin

E, Folsäure, Eisen, Kalium, Kalzium und

Ballaststoffe. Sekundäre Pflanzenstoffe, wie

Polyphenole, darunter die Ellagsäure, Phenolsäuren

und Flavonoide, schützen vor

Schäden durch Sauerstoffradikale. Sie wirken

als Antioxidantien entzündungshemmend,

schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

wie Arteriosklerose und degenerativen

Erkrankungen.

Buchtipp

Köstliche Beerenliebe

Süße Beeren sind ein Fest für

die Sinne. Die duftenden kleinen

Früchte sind nicht nur kulinarisch

ein Genuss. Himbeeren, Heidelbeeren

und Co. sind kleine gesunde

Powerpakete voller Vitamine,

Mineralstoffe und bioaktiver Pflanzenstoffe.

Der Gartenratgeber ist

gleichzeitig ein kreatives Kochbuch

mit vielen praktischen Tipps und Informationen

zu Gesundheitswert und Naturheilkunde.

Sigrid Oldendorf-Caspar

Das Beerenbuch

pala-verlag, Darmstadt

ISBN 978-3-89566-258-4 · 9,90 Euro

Fotos: © Fotolia

Foto: © pala-verlag

| 28 | frau & gesundheit | Juli 2011 |


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Küche & Genuss

Rezepte zum Sammeln

Süße

beerige Desserts

Rezepte

für 4 Personen

Fruchtig

Rezepte zum Sammeln

Ricottacreme

mit Himbeeren

Zutaten:

250 g Ricotta

125 ml geschlagene Sahne

Saft einer Zitrone

Schale einer halben Zitrone

3 TL Akazienhonig

200 g Himbeeren

Zubereitung:

Ricotta mit Zitronensaft, -schale und Honig

gründlich verrühren. Die geschlagene Sahne

vorsichtig unterziehen und die Creme für

etwa zwei Stunden kalt stellen. Vor dem

Servieren auf Dessertteller geben und mit

frischen Himbeeren umlegen.

Johannisbeer-Dessert

Zutaten:

1 Zitrone

1 -2 EL Honig

500 g rote Johannisbeeren

2 vollreife Bananen

Zubereitung:

Zitrone auspressen und den Saft mit dem Honig

verrühren. Johannisbeeren waschen und

abtropfen lassen. Mit einer Gabel von den

Stängeln lösen. Bananen schälen und in

Scheiben schneiden. Obst sofort in die Marinade

geben und kurz im Kühlschrank durchziehen

lassen.

Melonenbällchen

auf Heidelbeeren

Zutaten:

300 g Heidelbeeren

1 kleine Charentais-Melone

1 Orange

1 EL Akazienhonig

1 Messerspitze gemahlene Vanille

Pfefferminze

Zubereitung:

Orange auspressen und den Saft mit dem

Honig verrühren, bis er sich aufgelöst hat. Mit

Vanille würzen. Heidelbeeren waschen, abtropfen

lassen und in die Marinade geben.

Vor dem Servieren die Heidelbeeren auf Teller

verteilen. Melone halbieren und entkernen.

Mit einem Kugelausstecher das Fruchtfleisch

aus der Melone herauslösen und auf die Heidelbeeren

verteilen. Mit Pfefferminzblättern

garniert servieren.

Fotos: © Paul Offermanns

| Juli 2011 | frau & gesundheit | 29 |


Küche & Genuss

Süße

beerige Desserts

Fruchtig

Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Rezepte zum Sammeln

Erdbeerbecher

Zutaten:

250 g reife Erdbeeren

120 g Magerquark

2 EL Honig

1 TL Zitronensaft

1 Messerspitze gemahlene Vanille

120 g Sahne

Erdbeeren zum Dekorieren

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, entkelchen und in Stücke

schneiden. Die Hälfte der Erdbeeren mit

Quark und einem Esslöffel Honig im Mixer

oder mit dem Pürierstab pürieren. Schlagsahne

steif schlagen, mit Vanille würzen und

unter die pürierte Masse heben. Die restlichen

Erdbeeren mit dem restlichen Honig

und dem Zitronensaft vermischen. Die Erdbeeren

in Gläser füllen, darauf die Erdbeercreme

geben und mit Erdbeeren dekorieren.

Tipp:

Lässt sich auch wunderbar mit Himbeeren,

Brombeeren und Heidelbeeren zubereiten.

Joghurt-Himbeereis

Zutaten:

300 g gefrorene Himbeeren

4 EL Akazienhonig

300 g Joghurt

100 g frische Himbeeren

Zubereitung:

Frische Himbeeren waschen und abtropfen

lassen. Gefrorene Himbeeren mit Honig und

Joghurt pürieren, in Dessertschalen füllen

und mit frischen Himbeeren garnieren.

Tipp:

Für dieses schnelle Eis brauchen Sie keine

Eismaschine. Es schmeckt auch mit anderen

tiefgefrorenen Früchten!

Erdbeer-Parfait

Zutaten:

500 g Erdbeeren

4 EL Akazienhonig

100 g Quark

¼ l steif geschlagene Sahne

Zubereitung:

Die Erdbeeren waschen, entkelchen, einige

Früchte zum Dekorieren beiseite legen, die

Früchte pürieren. Erdbeerpüree in eine

Schüssel geben und süßen und einige Löffel

Püree zum Garnieren abzweigen. Das Erdbeerpüree

mit Quark verrühren und mit der

geschlagenen Sahne vermischen. In eine

Schüssel oder in kleine Formen füllen und

mindestens drei Stunden gefrieren lassen.

Vor dem Servieren die Schüssel oder die

Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen,

stürzen und mit frischen Erdbeerscheiben

und etwas Erdbeerpüree garnieren.

Fotos: © Paul Offermanns

| 30 | frau & gesundheit | Juli 2011 |


Exklusiv aus Ihrer Apotheke

Vorschau

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Ein Magazin für die moderne Frau

Anschrift:

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Nachdrucke sind – auch auszugsweise –

nur mit schriftlicher Genehmigung des

Verlages gestattet und honorarpflichtig.

Bezug: Nur über Apotheken.

Frau & Gesundheit erscheint jeweils

am Monatsanfang. Namentlich gekennzeichnete

Beiträge geben nicht unbedingt

die Meinung der Redaktion wieder. Für

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Senefelder Misset,

NL Doetinchem

Lösung Juni: LENDENWIRBEL

Lösung von Seite 14

in der nächsten Ausgabe

Cleopatras Geheimnis

auf der Spur

Machen Sie es wie Cleopatra und

lernen Sie die positiven Wirkungen des

Schwarzkümmels kennen.

Genussvoll

Achtsam essen

Essen ist weitaus mehr, als bloße Nahrungsaufnahme.

„Richtig“ essen ist wichtig für Körper

und Geist. Lernen Sie das Essen zu genießen!

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Wirkungsvoll

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Geschmackvoll

Beschützend

Sanfte Medizin

für Frauen

Es muss nicht immer Chemie

sein! Gerade in der Schwangerschaft

und in der Stillzeit ist

die sanfte Medizin die bessere

Alternative.

Kleine Kuchen

ganz groß

Muffins sind klein, praktisch

und lecker! Das typisch amerikanische

Gebäck kann süß oder

pikant gebacken werden und

schmeckt zu vielen Gelegenheiten.

Foto: © Techniker Krankenkasse

Änderungen vorbehalten! | Juli 2011 | frau & gesundheit | 31 |


Überreicht durch die Apotheke Ihres Vertrauens:

Individuelle Medikamente beim Apotheker

Für einige Erkrankungen gibt es keine oder nicht die richtigen industriell hergestellten Arzneimittel.

Diese therapeutische Versorgungslücke schließt die Apotheke mit frisch hergestellten individuellen

Medikamenten. 16 Millionen Salben, Kapseln oder Lösungen werden in

öffentlichen Apotheken für Patienten jährlich, alleine für gesetzlich

Versicherte, hergestellt. Besonders Kinder und Krebspatienten profitieren

von den maßgeschneiderten Rezepturen. Apotheker können bei der

Medikamentenherstellung genau das Gewicht, die Körperoberfläche

oder das Alter des Patienten berücksichtigen.

Foto: ©AOK-Mediendienst

Daneben werden von spezialisierten Apotheken etwa fünf Millionen

Spezialrezepturen, wie Zytostatika oder Ernährungslösungen mit

hohem technischen und organisatorischen Aufwand hergestellt.

Zur Qualitätssicherung der Rezepturen haben die Apotheker

Rezeptur-Leitlinien, Standardrezepturen und Ringversuche zur

Qualitätskontrolle entwickelt.

Individuell in der Apotheke hergestellte Rezepturen sind unverzichtbar!

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