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Controlling-News - Bundesverband der Bilanzbuchhalter und ...

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<strong>Controlling</strong>-<strong>News</strong><br />

01/ 2009<br />

Informationen des Arbeitskreises <strong>Controlling</strong> des <strong>B<strong>und</strong>esverband</strong>es <strong>der</strong><br />

<strong>Bilanzbuchhalter</strong> <strong>und</strong> Controller e.V.<br />

Ausgabe April 2009<br />

Aus dem Inhalt<br />

Softskills - Eine bedeutende Größe für<br />

Selbstständige <strong>und</strong> Controller Seite 2<br />

AK Sozialwirtschaft <strong>und</strong> NPO-<br />

<strong>Controlling</strong> planen weitere<br />

Kooperationen Seite 3<br />

Ungeahnte Liquiditätsreserven durch<br />

stille Software Seite 4<br />

Pressemitteilung:<br />

Robert Half präsentiert aktuellen<br />

"Gehaltsspiegel Finanz- <strong>und</strong><br />

Rechnungswesen 2008/2009" Seite 10<br />

Jobsicherung in schwierigen Zeiten<br />

Durch Weiterbildung Seite 12<br />

ReWeCo <strong>und</strong> B<strong>und</strong>eskongress <strong>der</strong> <strong>Bilanzbuchhalter</strong><br />

<strong>und</strong> Controller Seite 14<br />

<strong>News</strong>letter 2008-11<br />

Hichert + Partner AG Seite 16<br />

Ausgewählte Seminare <strong>der</strong> Haufe-<br />

Akademie Seite 18<br />

Arbeitskreis <strong>Controlling</strong> Seite 19<br />

BVBC Arbeitskreise Seite 22<br />

Ausschnitt aus dem BVBC<br />

Fachliteraturverzeichnis Seite 26<br />

Ausgewählte Veranstaltungen<br />

des BVBC für Controller Seite 28<br />

BVBC Mitgliedsantrag Seite 29<br />

Sehr geehrte Damen <strong>und</strong> Herren,<br />

liebe Kolleginnen <strong>und</strong> Kollegen,<br />

wir möchten Ihnen die bewährte Informationsquelle<br />

"<strong>Controlling</strong> <strong>News</strong>" auch ohne<br />

Redakteur wie<strong>der</strong> regelmäßig zur Verfügung<br />

stellen. Deshalb bieten wir Ihnen ab sofort<br />

ein neues Format an.<br />

Alle Informationen, die wir für Sie generiert<br />

haben, werden Ihnen laufend <strong>und</strong> chronologisch<br />

zur Verfügung gestellt. Es gibt keine<br />

festen Erscheinungstermine mehr.<br />

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches<br />

Dankeschön an alle, die bisher unsere C-N<br />

mit Leben erfüllt haben.<br />

Liebe Kolleginnen <strong>und</strong> Kolleginnen, nutzen<br />

auch Sie dieses Format um sich zu informieren,<br />

zu bilden <strong>und</strong> mit Berufskollegen auszutauschen.<br />

Ihre Beiträge <strong>und</strong> Vorschläge nehmen wir<br />

je<strong>der</strong>zeit gern entgegen.<br />

Viel Freude!<br />

Mit dem neuen Format<br />

Wünscht Ihnen<br />

Renate Adler<br />

Leiterin Arbeitskreis <strong>Controlling</strong>


SOFTSKILLS - EINE BEDEUTENDE GRÖßE INSBESON-<br />

DERE FÜR SELBSTSTÄNDIGE UND CONTROLLER<br />

Autor Horst Jobelius, Leiter Arbeitskreis Soziale Einrichtungen<br />

Wer den Seminarplaner 2009 des BVBC´s durchblättert, wird es schnell sehen. In <strong>der</strong> heutigen<br />

Arbeitswelt ist nicht nur Fachwissen entscheidend, son<strong>der</strong>n immer mehr wird <strong>der</strong> Mensch als<br />

ganzes gesehen. Es sind auch eine Reihe von Seminaren zum Thema "Persönlichkeitsentwicklung"<br />

enthalten. Auch bei Vorstellungsgespräche wird häufig die Frage an einen herangetragen,<br />

was sind Ihre Stärken o<strong>der</strong> Schwächen? Der inhaltliche Teil <strong>der</strong> Antwort ist Nebensache; viel<br />

wichtiger ist es, wie <strong>der</strong> Bewerber mit dieser Frage umgeht? Die Personaler stellen diese Frage<br />

genau aus diesem Gr<strong>und</strong>e. Weicht er aus o<strong>der</strong> reflektiert er seine Persönlichkeit.<br />

In einer <strong>der</strong> letzten Ausgaben wird auch in renommierten Zeitschriften wie <strong>der</strong> Wirtschaftswoche,<br />

das Thema "Coaching" behandelt, also alles weiche Faktoren, die in <strong>der</strong> heutigen Arbeitswelt<br />

eine Bedeutung zugemessen bekommen. Während in früheren Jahren das Fachwissen eines Kollegen<br />

im Mittelpunkt stand, sind es heute die weichen Elemente - die so genannten Softskills.<br />

Aber was sind die Softskills. Schnell gibt WIKIPEDEA eine Antwort; aber ist das alles. Wenn<br />

man die Softskills so erlernen könnte, wie z.B. das Steuerrecht wäre es überschaubar. Bei den<br />

Softskills geht es um eine "Packet"“ von persönlichkeitsbildenden Maßnahme/Seminar, die nicht<br />

garantiert zum Erfolg führen. Hier geht es eben nicht um Objektivität, son<strong>der</strong>n um den Menschen<br />

mit all seinen Eigenschaften, mit all seinen Anteilen seiner Persönlichkeit.<br />

Die klassischen Anbieter in diesem Bereich begnügen sich mit den typischen Themen wie Gesprächsführung,<br />

Rhetorik, Mo<strong>der</strong>ationsmethoden usw.. Wenn Sie wirklich interessiert sind, sich<br />

mit diesem Thema intensiver auseinan<strong>der</strong> zusetzen, bleiben Sie nicht an <strong>der</strong> Oberfläche. Sie<br />

kommen schnell zu den Themen, wie gehe ich persönlich mit Konflikten, Kritik, Zurückweisung<br />

um? Dies in einem Eintagesseminar zu erlernen, ist praktisch unmöglich. Hierzu gehört professionelles<br />

Feedback, verschiedenste Methoden die typischerweise eben nicht zum Ausbildungsinhalt<br />

von Controller <strong>und</strong> <strong>Bilanzbuchhalter</strong> gehören.<br />

Um sich diesem Thema zu nähern, benötigen Sie einen "geschützten Raum", eine Atmosphäre<br />

von Gleichgesinnten, eine professionelle Begleitung <strong>und</strong> ggf. vieles mehr.<br />

2


AK SOZIALWIRTSCHAFT UND NPO-CONTROLLING PLA-<br />

NEN WEITERE KOOPERATIONEN<br />

In den vergangenen Monaten gab es erste persönliche Kontakte auf <strong>der</strong> Führungsebene zwischen<br />

dem Deutschen Verband <strong>der</strong> Krankenhauscontroller <strong>und</strong> dem BVBC. Seitens des BVBC´s war<br />

Frau Adler <strong>und</strong> Herr Jobelius an den Gesprächen beteiligt. Nach dem Besuch <strong>der</strong> Personen auf<br />

den jeweiligen Kongressen wurde nunmehr zum 1. Oktober eine Zusammenkunft in Leipzig<br />

vereinbart. Hier wurden über die ersten Eckpunkte einer Kooperation gesprochen.<br />

Beide Verbände verbindet eine gemeinsame Aufgabe; das professionelle <strong>Controlling</strong> im Bereich<br />

<strong>der</strong> Ges<strong>und</strong>heits- <strong>und</strong> Sozialwirtschaft zu etablieren. Aus diesem Gr<strong>und</strong>e werden in den nächsten<br />

Monaten die Vorstände über eine engere Zusammenarbeit zu beraten <strong>und</strong> beschließen haben.<br />

Der BVBC/AK Sozialwirtschaft kann bereits die Erfahrungen <strong>der</strong> gemeinsamen Arbeit mit <strong>der</strong><br />

DGCS aufbauen. Die drei Verbände beabsichtigen daher in naher Zukunft Ihre Aktivitäten besser<br />

zu koordinieren. Dabei werden die Aufgabenfel<strong>der</strong> in naher Zukunft gemeinsam erarbeitet. In<br />

den ersten Gesprächen ist ein Workshop geplant, <strong>der</strong> eine gemeinsame Aufgabenstellung <strong>der</strong><br />

Verbände unter einen Hut bringt. Des Weiteren soll die Wahrnehmung <strong>der</strong> Verbände in <strong>der</strong> Öffentlichkeit<br />

(Voicefunktion) gemeinsam zu einem besseren Image verhelfen. Gemeinsame bzw.<br />

Fortbildungen <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en Verbände sollen unseren Mitglie<strong>der</strong>n ein breiteres Spektrum an Leistungen<br />

bieten.<br />

Wir freuen uns, Ihnen damit eine weitere Möglichkeit in <strong>der</strong> Unterstützung <strong>der</strong> Arbeit unseren<br />

Mitglie<strong>der</strong>n bieten zu können<br />

3


FACHARTIKEL STILLE SOFTWARE<br />

UNGEAHNTE LIQUIDITÄTSRESERVEN DURCH STILLE<br />

SOFTWARE<br />

von Sabine Faltmann, M.A. , Freie Fachjournalistin<br />

Wer Software ungenutzt auf dem Rechner o<strong>der</strong> im Schrank liegen hat, kann sie durch<br />

Weiterverkauf wie<strong>der</strong> in liquide Mittel verwandeln. Wer möglichst kostengünstig an neue<br />

o<strong>der</strong> weitere Lizenzen einer bestimmten Software kommen möchte, kann ohne Abstriche<br />

an die Qualität bis zu 50 Prozent <strong>der</strong> Kosten sparen. Der Aachener Softwarehändler Axel<br />

Susen hatte eine Geschäftsidee, die immer mehr Fre<strong>und</strong>e auf Käufer- <strong>und</strong> auf Verkäuferseite<br />

findet, <strong>und</strong> erfand für handelbare Lizenzen den Ausdruck "stille Software". Axel<br />

Susen ist sicher, dass es für jede Software einen Käufer gibt, <strong>der</strong> sie ganz legal <strong>und</strong> kostensparend<br />

erwerben kann.<br />

Die Idee ist denkbar einfach: Software, die legal erstanden wurde, aber nicht mehr genutzt wird,<br />

wird zum Kauf angeboten. Dies kann zum Beispiel <strong>der</strong> Fall sein, wenn zu umfangreiche Lizenzpakete<br />

gekauft wurden, wenn die Lizenzen bereits abgeschrieben sind o<strong>der</strong> weniger Mitarbeiter in<br />

einem Unternehmen arbeiten als ursprünglich geplant. Vor einigen Jahren kam <strong>der</strong> Unternehmer<br />

Axel Susen auf die Idee, diese Software wie<strong>der</strong> zu liquiden Mitteln zu machen: Indem er sie einfach<br />

verkaufte.<br />

Inzwischen tummeln sich mehrere Händler auf diesem boomenden Markt, aber nicht alle arbeiten<br />

seriös. Wenn jemand Lizenzen ohne Zustimmung des Herstellers anbietet, sollte man besser<br />

vorsichtig sein.<br />

Für wen ist das interessant?<br />

Interessant ist dieses Modell zum Beispiel für Unternehmen, die die Anzahl ihrer Mitarbeiter<br />

aufstocken <strong>und</strong> deshalb weitere Programme einer bestimmten Version benötigen. Oft passiert es,<br />

dass diese Version vom Hersteller nicht mehr unterstützt wird, weil er bereits eine neue auf den<br />

Markt gebracht <strong>und</strong> starkes Interesse daran hat, dass alle K<strong>und</strong>en die neuere Version einsetzen.<br />

Dieses Herstellerinteresse passt nicht immer mit dem des Anwen<strong>der</strong>s zusammen, <strong>der</strong> mit seiner<br />

alten Version zufrieden war <strong>und</strong> die vielen neuen Features des Upgrades gar nicht braucht. Auf<br />

dem freien Markt wird die "alte" Version aber nicht mehr zum Kauf angeboten.<br />

Ein an<strong>der</strong>es Beispiel ist <strong>der</strong> Unternehmer, dem wegen Unterlizensierung eine Kontrolle <strong>der</strong> Business<br />

Software Alliance droht. Um dem zuvorzukommen möchte er die Anzahl seiner Lizenzen<br />

aufstocken, aber seine Liquidität ist nicht so hoch, dass er sich einen Neukauf leisten könnte.<br />

An dieser Stelle kommt Axel Susen ins Spiel: In seinem Datenpool finden sich Anbieter <strong>der</strong> gesuchten<br />

Software, <strong>und</strong> er stellt die Verbindung zwischen Käufer <strong>und</strong> Verkäufer her. Damit alles<br />

rechtmäßig vonstatten geht, werden die Lizenzen offiziell mit allen Rechten übertragen, <strong>und</strong> <strong>der</strong><br />

Wartungsvertrag des Herstellers wird auf den neuen Besitzer umgeschrieben.<br />

Welche Programme sind geeignet?<br />

Prinzipiell eignen sich alle Programme, denn allen ist eines gemeinsam: Sie verschleißen nicht<br />

durch Benutzen. An<strong>der</strong>s als ein Auto o<strong>der</strong> auch die Hardware des Computers selbst bleibt die<br />

Software immer gleich, egal wie lange o<strong>der</strong> oft sie genutzt wurde, <strong>und</strong> egal von wem.<br />

In <strong>der</strong> Praxis hat sich gezeigt, dass weitverbreitete Programme von Microsoft, SAP <strong>und</strong> Adobe<br />

beson<strong>der</strong>s häufig verkauft <strong>und</strong> gekauft werden.<br />

4


Wem gehört die stille Software?<br />

Software ist eine Ware, die verkauft werden kann wie jede an<strong>der</strong>e auch. Mit dem erstmaligen<br />

Verkauf übergibt <strong>der</strong> Hersteller das Recht an <strong>der</strong> Lizenz an den Käufer, <strong>der</strong> die Originalsoftware<br />

mit allen Bestandteilen des ursprünglichen Lieferumfangs weiterverkaufen kann.<br />

Nach deutschem Urheberecht haben Hersteller das Recht zu bestimmen, wer Software zu welchem<br />

Preis kaufen darf. Mit dem Verkauf haben sie dieses Recht aber auf den Käufer übertragen.<br />

Gr<strong>und</strong>sätzlich darf auch OEM-Software frei gehandelt werden.<br />

Die Voraussetzung für die wirksame Übertragung <strong>der</strong> Lizenzrechte bei Software kann von Hersteller<br />

zu Hersteller sehr unterschiedlich sein. In Zweifelsfällen kann man vom Hersteller selbst<br />

erfahren, was alles zum regulären Lieferumfang gehört. Werden durch den Kauf alle Rechte wirksam<br />

übertragen, so schließt das auch die Updateberechtigung ein.<br />

Was ist beim Kauf zu bedenken?<br />

Der Verkäufer muss die Software im gesamten Umfang ausliefern, also den Originaldatenträger<br />

mit <strong>der</strong> schriftlichen Lizenzvereinbarung, dem ProductKey, Handbüchern, Dongle <strong>und</strong> Freischaltcodes.<br />

Sicherheitskopien sind mitzuliefern o<strong>der</strong> zu vernichten.<br />

Viele Einkäufer haben die Befürchtung, dass <strong>der</strong> Kauf von gebrauchter Software nicht ganz legal<br />

ist. Daher empfiehlt es sich für Käufer, sich einen Fachmann wie Axel Susen an die Seite zu<br />

nehmen, <strong>der</strong> genau weiß, worauf man achten muss, damit das Geschäft für alle Beteiligten legal<br />

<strong>und</strong> sauber verläuft.<br />

Welche Vorteile haben Verkäufer <strong>und</strong> Käufer?<br />

Viele Unternehmen sind sich gar nicht bewusst, welches Kapital auf Rechnern <strong>und</strong> in Schränken<br />

brach liegt <strong>und</strong> leicht zu flüssigen Mitteln gemacht werden kann. Wer zum Beispiel abschätzen<br />

möchte, was SAP-Programme wert sind, findet eine bequeme Möglichkeit auf dem online-<br />

Bestellsystem für stille Software: www.susensoftware.de/angebot/bestellsystem.php<br />

Das bedeutet: Unternehmenswerte, die bereits abgeschrieben waren, können reaktiviert <strong>und</strong> zu<br />

liquiden Mitteln gemacht werden. Wenn man sich nur die Neupreise von Microsoft-Programmen<br />

<strong>und</strong> SAP-Paketen ansieht, wird offensichtlich, welche Werte sich hier ungenutzt verbergen. Softwarelizenzen<br />

im Wert von Milliarden Euro liegen weltweit in Schränken o<strong>der</strong> schlummern auf<br />

Rechnern, auch in Deutschland. Softwarehändler können den großen Bedarf nach Software von<br />

SAP <strong>und</strong> Microsoft nicht decken, weil viele Unternehmen auf den Reserven sitzen statt sie zu<br />

verkaufen.<br />

Auf <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en Seite bekommen Käufer ein neuwertiges, in seiner Funktion <strong>und</strong> Qualität nicht<br />

beschränktes Produkt zu einem Kaufpreis, <strong>der</strong> um 30 bis 50 Prozent unter dem Neupreis liegt.<br />

Das lohnt sich schon bei einer einzigen Lizenz <strong>und</strong> umso mehr bei großen Mengen.<br />

Wie können überzählige Lizenzen entdeckt werden?<br />

Schon mittelständische Unternehmen haben oft den Überblick verloren, welche Programme auf<br />

ihren Rechnern liegen <strong>und</strong> welche überhaupt genutzt werden. Ursachen können die Mitarbeiterfluktuation<br />

sein o<strong>der</strong> auch günstige Paketkäufe, vergessene alte Rechner <strong>und</strong> ähnliches.<br />

In einem Unternehmen arbeiten viele Menschen mit Software-Produkten, aber nur wenige Mitarbeiter<br />

wissen um das Thema Software-Lizenzen. Dadurch können einem Unternehmen bei<br />

nachlässiger Behandlung dieses sensiblen Themas aus rechtlicher <strong>und</strong> wirtschaftlicher Sicht erhebliche<br />

Nachteile entstehen. Eine Unterlizensierung bedeutet den illegalen Einsatz von Software,<br />

führt zu Schadensersatzansprüchen <strong>und</strong> kann ein Straftatbestand sein.<br />

Möglicherweise sind sich die Verantwortlichen gar nicht bewusst, dass auf ihren Unternehmensrechnern<br />

Raubkopien liegen, weil Mitarbeiter sie für private Zwecke installiert haben.<br />

Einzig eine Inventurdatenbank <strong>und</strong> eine Lizenz-Datenbank über den ganzen Lebenzyklus <strong>der</strong><br />

eingesetzten Produkte können Kosteneinsparungspotentiale freilegen, die innerbetrieblichen Pro-<br />

5


zesse optimieren <strong>und</strong> die Nutzung von Volumenlizenzprogrammen verbessern. Zusätzlich schützen<br />

sie vor dem illegalen Einsatz von Programmen (Raubkopien).<br />

Beispiel aus <strong>der</strong> Praxis: Die Bayer AG hat 2003 ein zentrales Lizenz-Management eingeführt.<br />

Vorher gab es im Konzern nur eine reine Lizenzverwaltung. Nutzungsumfang <strong>und</strong> –ort <strong>der</strong> Lizenzen<br />

waren nur teilweise bekannt <strong>und</strong> es gab kein zentrales Vertragsmanagement.<br />

Bei jährlichen Lizenzkosten von 50 Millionen Euro für 700 Software-Produkte von 190 verschiedenen<br />

Herstellern konnten durch die Einführung des zentralen Lizenz-Managements ein riesiges<br />

Kosteneinsparpotential ausgeschöpft <strong>und</strong> die Haftungsrisiken reduziert werden. Außerdem wird<br />

Überlizenzierung vermieden <strong>und</strong> die Geschäftsprozesse werden schneller <strong>und</strong> sicherer, also auch<br />

kostengünstiger.<br />

Techniken <strong>der</strong> Inventarisierung<br />

Es gibt drei prinzipiell verschiedene Methoden, mit denen sich die vorhandenen <strong>und</strong> genutzten<br />

Software-Lizenzen eines Unternehmens inventarisieren lassen:<br />

Methode 1: Ein zentral eingesetztes Hilfsprogramm liest alle PC-Systeme aus <strong>und</strong> erfasst die Programme.<br />

Bei dieser Methode werden sofort Ergebnisse geliefert, aber nicht-vernetzte Systeme<br />

(beispielsweise Stand-alone-Rechner <strong>und</strong> Notebooks) <strong>und</strong> selten benutzte Geräte können kaum<br />

erfasst werden.<br />

Methode 2: Ein Computerprogramm, das remote installiert wird, scant die Systeme von innen.<br />

Dabei beschafft es auch Informationen über die Hardware <strong>und</strong> zusätzliche Funktionen am Endgerät<br />

<strong>und</strong> inventarisiert die Dateien. Bei dieser Methode entsteht kein extra-Traffic, aber sie<br />

könnte mit älteren Systemen inkompatibilel sein, das bedeutet, sie würden nicht erfasst.<br />

Methode 3: Beim Einloggen eines Nutzers wird das Endgerät gescant, womit auch selten benutzte<br />

<strong>und</strong> nicht-vernetzte Systeme erfasst werden können. Bei dieser Methode ersetzt ein Start-Script<br />

die Administrator-Rechte, allerdings verzögert sich das Logon <strong>und</strong> die Netzlast ist nicht kontrollierbar.<br />

Welche Methode für die jeweilige Organisation am besten geeignet ist, muss im Einzelfall entschieden<br />

werden. Mögliche geringe Nachteile wiegen wenig im Vergleich zum Nutzen <strong>und</strong> <strong>der</strong><br />

Kostenersparnis, die die Inventarisierung einbringt.<br />

Nutzungsanalyse<br />

Ein weiterer Weg zur Kostenreduzierung ist eine Nutzungsanalyse.<br />

Eine Software-Nutzungsanalyse kann Lizenzmodelle, Software-Upgrades <strong>und</strong> Wartungsverträge<br />

<strong>der</strong>gestalt optimieren, dass bilanzwirksame Kosteneinsparungen im großen Rahmen entstehen.<br />

Die Ermittlung <strong>der</strong> täglichen Nutzungszeit <strong>und</strong> <strong>der</strong> Verteilung im Unternehmen bieten zum Beispiel<br />

die Möglichkeit, Überlizenzierung zu vermeiden o<strong>der</strong> auch bestimmte Lizenzen an mehreren<br />

Arbeitsplätzen zu teilen.<br />

Bei diesem Lizenz-Sharing verwaltet ein automatisiertes Lizenz-Management die Programme, so<br />

dass die Nutzer selbst nicht in ihrer Arbeit behin<strong>der</strong>t werden <strong>und</strong> gar nicht bemerken, dass sie ein<br />

Programm mit einem Kollegen „teilen“.<br />

Beispiel aus <strong>der</strong> Praxis: Die Analyse bei einem mittelständischen deutschen Unternehmen mit<br />

r<strong>und</strong> 3.500 PCs im Filialnetz ergab, dass mehr als 20.000 Lizenzen nicht genutzt wurden. Allein<br />

bei <strong>der</strong> meistgebrauchten Anwendung waren 480 ungenutzte Lizenzen vorhanden, für die jedes<br />

Jahr 139.200 Euro Wartungsgebühren gezahlt wurden. 176 überflüssige PCs waren für 140.800<br />

Euro erneuert worden, <strong>und</strong> 434 PCs wurden durchschnittlich weniger als 5 Minuten pro Tag<br />

genutzt. 1.196 lokale Arbeitsplatzdrucker druckten im Schnitt weniger als 2 Seiten pro Tag.<br />

Bei diesen Zahlen verwun<strong>der</strong>t es nicht: Die Analyse ergab ein kurzfristig realisierbares Einsparpotenzial<br />

von über 600.000 Euro.<br />

6


Fazit<br />

Die Beispiele zeigen, dass durch die Investition in IT-<strong>Controlling</strong>, in Nutzungsanalyse <strong>und</strong> in<br />

Software-Lizenzmanagement <strong>der</strong> Kostentreiber IT zu einem Wertschöpfer gemacht werden<br />

kann. Die Unternehmen sparen nicht nur bei <strong>der</strong> Neuanschaffung <strong>und</strong> <strong>der</strong> Wartung <strong>der</strong> ungenutzten<br />

Lizenzen, son<strong>der</strong>n sie können durch den Verkauf <strong>der</strong> stillen Software ihre Liquidität<br />

deutlich steigern. Es gilt, brach liegende Ressourcen im Unternehmen zu erkennen <strong>und</strong> zum richtigen<br />

Zeitpunkt zu nutzen o<strong>der</strong> zu veräußern.<br />

Dabei greift die Kostensenkung bei den Lizenz- <strong>und</strong> Wartungskosten, aber auch bei <strong>der</strong> Rabattierung<br />

<strong>und</strong> Neueinführung. In einem großen Unternehmen (100.000 Mitarbeiter) liegt das Einsparpotential<br />

im mehrstelligen Millionenbereich.<br />

Lizenzverwaltung in Unternehmen<br />

• r<strong>und</strong> 10 Prozent <strong>der</strong> deutschen Unternehmen sind überlizenziert<br />

• nur 50 Prozent überprüfen regelmäßig ihre Bestände<br />

• nur etwa 7 Prozent nutzen hierfür ein Software-Management<br />

"Stille Software"<br />

Stille Reserven sind Teile des Eigenkapitals eines Unternehmens, die nicht aus <strong>der</strong> Bilanz ersichtlich<br />

sind. Stille Software sind Softwareprodukte, die typischerweise nicht mehr eingesetzt werden,<br />

nachdem sie bilanztechnisch abgeschrieben sind. Stille Reserven entstehen: Stille Software.<br />

Software-Beson<strong>der</strong>heiten<br />

• eine Software, die ihren Zweck erfüllt, ist nicht automatisch veraltet, nur weil eine neue<br />

Version auf den Markt kommt<br />

• Software verschleißt nicht durch Nutzung<br />

• Software kann leicht ausgetauscht, aktualisiert <strong>und</strong> erweitert werden<br />

• neuere Software enthält oft Fehler, die erst Monate nach ihrer Markteinführung bekannt<br />

werden<br />

Axel Susen<br />

Axel Susen ist <strong>der</strong> Erfin<strong>der</strong> des Begriffs "stille Software". Er war einer <strong>der</strong> ersten Händler in<br />

Deutschland, <strong>der</strong> das finanzielle Potential brachliegen<strong>der</strong> Software-Lizenzen erkannte <strong>und</strong> aus<br />

dieser Idee ein Geschäft machte. Inzwischen gilt Susen als erfahrener Spezialist auf dem Gebiet<br />

<strong>der</strong> Software-Lizenzen.<br />

7


susensoftware<br />

Susensoftware handelt mit stiller Software, also mit gekauften Software-Produkten, die nicht<br />

mehr aktiv eingesetzt werden. Susensoftware aktiviert diese stillen Reserven <strong>und</strong> vermittelt den<br />

Verkauf beziehungsweise Kauf <strong>der</strong> Software. Dabei ist susensoftware insbeson<strong>der</strong>e auf Produkte<br />

von Microsoft <strong>und</strong> SAP spezialisiert.<br />

Zu den K<strong>und</strong>en des im Jahre 2000 in Aachen gegründeten Unternehmens gehören große international<br />

agierende Konzerne aus allen Branchen ebenso wie mittelständische Unternehmen mit<br />

mehr als 500 Mitarbeitern. Eingeb<strong>und</strong>en in ein Netzwerk von Software-Herstellern für Lizenz-<br />

Management <strong>und</strong> –Analyse, IT-Beratern <strong>und</strong> Juristen bietet Geschäftsführer Axel Susen seinen<br />

K<strong>und</strong>en in kaufmännischen, technischen <strong>und</strong> juristischen Fragen kompetente Hilfe an.<br />

www.susensoftware.de<br />

Welchen Wert hat stille Software?<br />

Wenn Sie ungenutzte Lizenzen auf Ihren Rechnern haben <strong>und</strong> wissen möchten, welchen Wert sie<br />

darstellen, können Sie das jetzt online überprüfen: Auf <strong>der</strong> Webseite<br />

http://www.susensoftware.de/angebot/bestellsystem.php können Sie den <strong>der</strong>zeitigen Preis einzelner<br />

Lizenzen erfahren. Und Interessenten können sich informieren, ob die von Ihnen gesuchten<br />

Lizenzen zurzeit im Lager sind <strong>und</strong> zu welchem Preis sie erworben werden können.<br />

Die Grafik macht den Geschäftsprozess anschaulich: Ungenutzte Lizenzen werden mit allen Bestandteilen<br />

des Lieferumfangs verkauft <strong>und</strong> so für den Verkäufer zu liquiden Mitteln gemacht.<br />

Der Käufer spart beim Ankauf von stiller Software 30 – 50 Prozent des Neupreises ein.<br />

8


Axel Susen präsentiert stille Software, die zum Verkauf angeboten wird.<br />

Anfang 2006 brachte eine Sammelaktion stiller Softwarelizenzen bei Privatleuten <strong>und</strong> Unternehmen<br />

einen Erlös von 4000 Euro, die <strong>der</strong> Deutschen Welthungerhilfe gespendet wurden. Vlnr:<br />

Patricia Czessack, Referentin DWHH, Axel Susen, Marie-Therese Leopold, Leiterin Firmenkooperationen<br />

DWHH. www.software-gegen-hunger.de<br />

9


PRESSEMITTEILUNG<br />

ROBERT HALF PRÄSENTIERT AKTUELLEN "GEHALTS-<br />

SPIEGEL FINANZ- UND RECHNUNGSWESEN 2008/2009"<br />

Mehr Geld für Finanzexperten<br />

München, 9. Februar 2009. Die angespannte wirtschaftliche Lage hat die deutschen Finanzabteilungen<br />

in puncto Gehälter noch nicht erreicht. So gaben gut zwei Drittel aller<br />

Teilnehmer an <strong>der</strong> großen Gehaltsumfrage von Robert Half Finance & Accounting an,<br />

2008 eine Gehaltserhöhung von durchschnittlich fünf Prozent erhalten zu haben. Für den<br />

"Gehaltsspiegel Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen 2008/2009" ließ <strong>der</strong> in diesem Bereich<br />

führende Personaldienstleister über 2.600 anonyme Fragebögen aus Deutschland auswerten.<br />

Insgesamt umfasst die Übersicht Gehälter, Gehaltsentwicklungen, Zusatzleistungen<br />

<strong>und</strong> Qualifikationen für zwölf Berufe in den Bereichen Buchhaltung, Credit Management,<br />

<strong>Controlling</strong>, Management <strong>und</strong> Treasury.<br />

Deutsche Finanzexperten konnten 2008 mit <strong>der</strong> Entwicklung ihrer Gehälter zufrieden sein. Der<br />

Trend wies klar nach oben <strong>und</strong> auch bei den Zusatzleistungen investierten die Arbeitgeber großzügig<br />

in ihr Personal. Über die stärksten Zuwächse konnten sich Mitarbeiter im Credit Management<br />

sowie Angestellte in Führungspositionen freuen. In diesen Bereichen erhielten 70 bzw. 69<br />

Prozent aller Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung um durchschnittlich 5,4 Prozent. Ein Credit Manager<br />

verdient jetzt nach drei bis fünf Jahren Berufserfahrung zwischen 43.000 <strong>und</strong> 54.000 Euro<br />

pro Jahr, im Management schwanken die Jahresbruttogehälter zwischen 55.000 <strong>und</strong> 85.000 Euro.<br />

Auch die Son<strong>der</strong>vergünstigungen fallen je nach Bereich <strong>und</strong> Position unterschiedlich aus. Die<br />

Top 3 <strong>der</strong> Zusatzleistungen sind vermögenswirksame Leistungen, Weihnachts- <strong>und</strong> Urlaubsgeld<br />

sowie flexible Arbeitszeiten. Darüber hinaus spielen Bonuszahlungen eine wichtige Rolle in <strong>der</strong><br />

Gehaltsstruktur <strong>der</strong> Finanzexperten: Durchschnittlich betragen sie etwa 14 Prozent <strong>der</strong> Jahresgehälter.<br />

Spitzenreiter bei den Son<strong>der</strong>zahlungen sind mit durchschnittlich 17 Prozent des Jahresgehalts<br />

die Manager, während das Schlusslicht mit 12 Prozent die Mitarbeiter im Treasury bilden.<br />

Ohne Fleiß kein Preis<br />

Um in den Genuss dieser Leistungen zu kommen, arbeiten die Spezialisten im Finanz- <strong>und</strong><br />

Rechnungswesen hart. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit liegt bei etwa 44 St<strong>und</strong>en. Am<br />

fleißigsten sind die Manager mit durchschnittlich 47 St<strong>und</strong>en, während die Buchhalter ihre Arbeit<br />

in 41 St<strong>und</strong>en erledigen können.<br />

"Mit den gestiegenen Gehältern im Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen bestätigt sich ein Trend, <strong>der</strong><br />

sich bereits in unserer ersten Gehaltsumfrage 2006/2007 abzeichnete. Diese Entwicklung ist zum<br />

einen sicher <strong>der</strong> Anfang 2008 noch relativ guten Wirtschaftslage geschuldet, zum an<strong>der</strong>en hinterlässt<br />

<strong>der</strong> Fachkräftemangel nach wie vor seine Spuren auf dem Arbeitsmarkt", erläutert Sven<br />

Hennige, Managing Director Central Europe bei Robert Half International, die Ergebnisse des<br />

neuen Gehaltsspiegels.<br />

Der "Gehaltsspiegel Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen 2008/2009" steht im Internet unter<br />

www.roberthalf.de zum Download zur Verfügung.<br />

10


Verdienstmöglichkeiten einzelner Positionen im Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen<br />

Position<br />

Jahresbruttogehalt in Euro<br />

(nach drei bis fünf Jahren Berufserfahrung)<br />

Debitoren-/Kreditorenbuchhalter 34.000 - 39.000<br />

Finanzbuchhalter 36.000 - 42.000<br />

<strong>Bilanzbuchhalter</strong> 45.000 - 55.000<br />

Controller 52.000 - 60.000<br />

Leiter <strong>Controlling</strong> 63.000 - 72.000<br />

Credit Controller 43.000 - 54.000<br />

Leiter Finanzen 65.000 - 75.000<br />

Leiter Interne Revision 55.000 - 71.000<br />

Leiter Konzernrechnungswesen 60.000 - 85.000<br />

Treasury 50.000 - 62.000<br />

Credit Manager/Credit Controller 43.000 - 54.000<br />

Quelle: Robert Half, "Gehaltsspiegel Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen 2008/2009"<br />

Die Pressemitteilung können Sie unter www.roberthalf.de/Pressezentrum abrufen. Dort finden<br />

Sie auch Informationen zu früheren Studien.<br />

Über den "Gehaltsspiegel Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen 2008/2009"<br />

Die von Robert Half entwickelte Studie "Gehaltsspiegel Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen<br />

2008/2009" wurde zwischen Juli <strong>und</strong> September 2008 online durchgeführt. Insgesamt wurden<br />

über 2.600 anonyme Fragebögen ausgewertet. Zudem flossen die Erfahrungen <strong>der</strong> Personalberater<br />

von Robert Half aus mehreren hun<strong>der</strong>t Personalgesprächen mit ein.<br />

Robert Half<br />

Robert Half ist weltweit das führende spezialisierte Personaldienstleistungsunternehmen für<br />

Fach- <strong>und</strong> Führungskräfte im Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen. www.roberthalf.de.<br />

Kontakt:<br />

Christina Holl<br />

T: +49 (0)89/286 74-074<br />

E: christina.holl@rhi.net<br />

Robert Half Finance & Accounting<br />

Corporate Service Center Central Europe<br />

Rosental 3-4<br />

80331 München<br />

11


JOBSICHERUNG IN SCHWIERIGEN ZEITEN DURCH<br />

WEITERBILDUNG<br />

Datum: 03.03.2009, Medium: Careerbuil<strong>der</strong><br />

Sicherer Job in unsicheren Zeiten?<br />

Egal ob Sie Buchhalter, Steuerspezialist o<strong>der</strong> Finanzanalytiker sind: Ihr Wissen ist Ihr Kapital <strong>und</strong><br />

gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollten Sie Ihr fachliches Know-how stets aktuell halten,<br />

um einen hohen Marktwert zu erreichen.<br />

Auch wenn es nie möglich ist, sich selbst restlos "rezessionssicher" zu machen, ist man im Fall<br />

angespannter Personaletats in einer stärkeren Position, wenn man sein Wissen <strong>und</strong> seine Fähigkeiten<br />

regelmäßig erweitert o<strong>der</strong> vertieft. Wo sollte jedoch <strong>der</strong> Fokus liegen? Welche Spezialgebiete<br />

finden die beste Resonanz bei Arbeitgebern? Dabei sind unserer Erfahrung nach die Themenfel<strong>der</strong><br />

technologisches Know-how, globales Denken, fachliche Weiterbildung <strong>und</strong> Kommunikationsfähigkeit<br />

zukünftig beson<strong>der</strong>s wichtig.<br />

Technologisches Know-how: Es ist entscheidend, bei den neuesten technischen Innovationen<br />

im Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen auf dem Laufenden zu sein. Zusätzlich zum Erlernen neuer<br />

Softwareanwendungen ist es sinnvoll, Fachwissen im Design <strong>und</strong> <strong>der</strong> Implementierung spezifischer<br />

Bilanzierungssoftware zu entwickeln. Die Nutzung neuer Technologien macht Ihren Job<br />

nicht nur einfacher, son<strong>der</strong>n auch sicherer. Um sich neue Technologien anzueignen, können Sie<br />

fachspezifische Kurse besuchen, wie sie etwa bei Berufsverbänden angeboten werden, o<strong>der</strong> Mitglied<br />

einer lokalen User Group für eine bestimmte Anwendung werden.<br />

Globales Denken: Es gibt eine starke Nachfrage nach Finanzexperten mit internationalem<br />

Know-how, wie etwa für den Umgang mit globalen Berichtsstandards. Tatsächlich suchen Unternehmen<br />

vermehrt Fachleute, die nicht nur die weltweit aktuellen Trends kennen, son<strong>der</strong>n sich<br />

auch in den Bilanzierungsrichtlinien an<strong>der</strong>er Län<strong>der</strong> zu Hause fühlen. Fachleute, die mit IFRS<br />

o<strong>der</strong> US-GAAP vertraut sind, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil. Doch nicht nur fachliches<br />

Wissen zählt: Suchen Sie etwa eine Position in einem weltweit tätigen Unternehmen, haben Sie<br />

bereits einen Fuß in <strong>der</strong> Tür, wenn Sie mehrere Sprachen möglichst fließend beherrschen.<br />

Fachliche Weiterbildung: Ihre fachlichen Fähigkeiten <strong>und</strong> Ihr berufliches Wissen kontinuierlich<br />

auszubauen, ist <strong>der</strong> Schlüssel zur Verbesserung Ihrer Marktchancen. Dabei honorieren Arbeitgeber<br />

neben <strong>der</strong> Qualifikation beson<strong>der</strong>s Eigeninitiative <strong>und</strong> Durchhaltevermögen – unabhängig,<br />

ob Sie einen MBA erlangt o<strong>der</strong> eine Weiterbildung zum <strong>Bilanzbuchhalter</strong> IHK o<strong>der</strong> Certified<br />

Credit Controller absolviert haben. Ein weiterer Bonus <strong>der</strong> zusätzlichen Ausbildung: Unter-<br />

12


suchungen von Robert Half zeigen, dass eine akademische Ausbildung o<strong>der</strong> eine fachliche Zertifizierung<br />

Ihr Einstiegsgehalt um bis zu zehn Prozent steigern können.<br />

Kommunikationsfähigkeit: Immer häufiger werden in den Unternehmen zur Bearbeitung spezieller<br />

Projekte interdisziplinäre Teams gebildet, in denen neben Fachleuten aus dem Rechnungswesen<br />

Kollegen aus an<strong>der</strong>en Abteilungen wie IT, Einkauf o<strong>der</strong> Marketing sitzen. Um diese<br />

neue Form <strong>der</strong> Zusammenarbeit professionell zu gestalten, sind ausgeprägte kommunikative <strong>und</strong><br />

zwischenmenschliche Fähigkeiten entscheidend. Dies beinhaltet vor allem, komplexe Sachverhalte<br />

im Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen auch fachfremden Zuhörern vermitteln zu können.<br />

Insgesamt gilt: Eine große Bandbreite an aktuellem Wissen <strong>und</strong> Fähigkeiten, macht Finanzfachleute<br />

unabhängiger von <strong>der</strong> ökonomischen Lage. Dabei sollten Sie allerdings darauf achten, Ihre<br />

neu erworbenen Kompetenzen auch unter Beweis zu stellen <strong>und</strong> so bei Vorgesetzten <strong>und</strong> Kollegen<br />

positiv aufzufallen.<br />

Von Sven Hennige, Managing Director Central Europe, Robert Half International<br />

Über Robert Half Finance & Accounting<br />

Robert Half Finance & Accounting ist das weltweit führende <strong>und</strong> spezialisierte Personaldienstleistungsunternehmen<br />

für qualifizierte Fach- <strong>und</strong> Führungskräfte im Finanz-, Rechnungs- <strong>und</strong><br />

Bankwesen. Mit über 360 Nie<strong>der</strong>lassungen in Europa, Nord- <strong>und</strong> Südamerika, Asien/Pazifik<br />

bietet das Unternehmen einen Service für Zeitpersonal sowie für Festanstellungen auf allen Ebenen<br />

– von Debitoren-/Kreditorenbuchhaltern über Bilanz-/Finanzbuchhalter, Controller <strong>und</strong><br />

Financial Analysts bis hin zu Finanzdirektoren/CFOs. Weitere Informationen sind unter<br />

www.roberthalf.de verfügbar.<br />

13


REWECO UND BUNDESKONGRESS DER BILANZBUCH-<br />

HALTER UND CONTROLLER VOM 28. BIS 30. MAI 2009 IN<br />

DER CONGRESS UNION CELLE<br />

Fach- <strong>und</strong> Führungskräfte aus ganz Deutschland kommen vom 28. bis 30. Mai 2009 in die Residenzstadt<br />

Celle. Ihr Ziel ist die dreitägige Kongressmesse ReWeCo, die eine umfassende Orientierung<br />

in allen Belangen des Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesens bietet. Unter <strong>der</strong> Regie des <strong>B<strong>und</strong>esverband</strong>es<br />

für <strong>Bilanzbuchhalter</strong> <strong>und</strong> Controller (BVBC) referieren führende Experten aus Wissenschaft,<br />

Politik <strong>und</strong> Praxis über aktuelle Herausfor<strong>der</strong>ungen. Parallel dazu präsentieren über 50<br />

namhafte Aussteller innovative Produkt- <strong>und</strong> Servicelösungen.<br />

Die fortschreitende Internationalisierung rückt das Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen ins Zentrum<br />

unternehmerischen Handelns. Grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen sind heute für die<br />

breite Wirtschaft nicht mehr die Ausnahme, son<strong>der</strong>n die Regel. Dadurch werden Anfor<strong>der</strong>ungen<br />

wie IFRS o<strong>der</strong> US-GAAP für viele Firmen zum entscheidenden Thema. Liegen wichtige Kennzahlen<br />

nicht in einer international verständlichen Form vor, drohen handfeste Wettbewerbsnachteile.<br />

Nicht nur global aufgestellte Konzerne, son<strong>der</strong>n auch regional verankerte Mittelstandsunternehmen<br />

suchen nach praxisgerechten Strategien <strong>und</strong> Lösungen.<br />

Unter dem Motto "Über Grenzen hinweg am Ball bleiben" widmet sich die 4. Kongressmesse<br />

ReWeCo wichtigen unternehmerischen Fragen. Gerade kleine <strong>und</strong> mittelgroße Unternehmen<br />

haben einen umfassenden Informationsbedarf im Finanz- <strong>und</strong> Rechnungswesen. Oft fehlt eine<br />

eigene Stabsabteilung, die sich über die zunehmend komplexen Anfor<strong>der</strong>ungen auf dem Laufenden<br />

hält. Auf <strong>der</strong> ReWeCo können Fach- <strong>und</strong> Führungskräfte eigene Wissenslücken schließen<br />

<strong>und</strong> effiziente Lösungen kennenlernen.<br />

Keine an<strong>der</strong>e Veranstaltung bietet Besuchern die Möglichkeit, sich <strong>der</strong>art kompakt, praxisnah<br />

<strong>und</strong> aktuell über die vielfältigen Themen zwischen Soll <strong>und</strong> Haben zu informieren. Im Rahmen<br />

des Fachkongresses referieren renommierte Experten über aktuelle Brennpunktthemen <strong>und</strong><br />

Konsequenzen für die betriebliche Praxis. In Seminaren <strong>und</strong> Workshops präsentieren Referenten<br />

anschauliche Best Practice Fälle <strong>und</strong> diskutieren mit Teilnehmern Detailfragen.<br />

Auf <strong>der</strong> parallel stattfindenden Messe präsentieren Aussteller aus den Bereichen Fort- <strong>und</strong> Weiterbildung,<br />

Software, Personaldienstleistung <strong>und</strong> Medien ihre Produkt- <strong>und</strong> Servicelösungen. Im<br />

Dialog mit qualifiziertem Standpersonal lassen sich vielfältige Anwendungen auf ihre Relevanz<br />

für die eigene Unternehmenspraxis hin erproben. Zudem bieten sich auf <strong>der</strong> ReWeCo viele Gelegenheiten,<br />

persönliche Kontakte zu knüpfen <strong>und</strong> Erfahrungen unter Gleichgesinnten auszutauschen.<br />

Die weltweite Finanzkrise stellt das Rechnungswesen <strong>und</strong> <strong>Controlling</strong> insgesamt auf den Prüfstand.<br />

Viele Unternehmen überdenken jetzt das eigene Risikomanagement <strong>und</strong> hinterfragen<br />

wichtige bilanzielle Bewertungsparameter. Es drohen verborgene Risikofaktoren, die den Firmenerfolg<br />

maßgeblich gefährden können. Im Rahmen eines aktiven Risikomanagements bietet<br />

sich die Chance, zentrale Geschäftsprozesse gezielt zu optimieren. Idealerweise entsteht ein geschlossener<br />

Steuerungskreis - von <strong>der</strong> Fehleranalyse bis zur Implementierung neuer Abläufe. So<br />

schützen sich Firmen nicht nur vor überraschenden Krisensituationen, son<strong>der</strong>n können ihre Leistungsfähigkeit<br />

<strong>und</strong> Unternehmensbewertung nachhaltig verbessern.<br />

Folgerichtig ist Risikomanagement ein zentrales Thema auf <strong>der</strong> ReWeCo. Besucher lernen in<br />

Fachvorträgen, mögliche Risiken zu identifizieren, eigene Schwachstellen frühzeitig zu erkennen<br />

<strong>und</strong> wirksame Gegenmaßnahmen zu treffen. Noch sind die Chancen des Risikomanagements als<br />

strategisches Instrument <strong>der</strong> Unternehmensführung weitgehend unerkannt. Letztlich können<br />

Führungskräfte mithilfe von geeigneten Reporting- <strong>und</strong> Analysesystemen wichtige Management-<br />

Entscheidungen vorbereiten <strong>und</strong> absichern.<br />

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Ein weiterer Schwerpunkt <strong>der</strong> Kongressmesse ist eine Vortragsreihe zum Thema Bilanzrechtsmo<strong>der</strong>nisierungsgesetz<br />

(BilMoG). Unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Hahn von <strong>der</strong> Berufsakademie<br />

Stuttgart berichten Fachleute über Themen wie Rückstellungen, Konsolidierung o<strong>der</strong> Latente<br />

Steuern. Mit BilMoG eröffnen sich für die breite Wirtschaft neue Potenziale in <strong>der</strong> Buchführungs-,<br />

Bilanzierungs- <strong>und</strong> Prüfungspraxis. Voraussetzung ist allerdings, dass Firmen frühzeitig<br />

die richtigen Vorbereitungen treffen.<br />

Das Programm <strong>der</strong> ReWeCo wird ganz unterschiedlichen Besucherinteressen gerecht. Wichtige<br />

Fachvorträge widmen sich den Themen EU-Dienstleistungsrichtlinie, Wirtschaftskriminalität,<br />

Überschuldung o<strong>der</strong> Advanced Planning. Daneben werden auch allgemeine Managementthemen<br />

<strong>und</strong> Fragen des Marketings behandelt. Besucher können sich r<strong>und</strong>um weiterbilden <strong>und</strong> für alle<br />

Herausfor<strong>der</strong>ungen in Markt <strong>und</strong> Wettbewerb wappnen. Das komplette Veranstaltungsprogramm<br />

kann online unter www.reweco.com abgerufen werden.<br />

Auch zukünftig haben Unternehmen vielfältige <strong>und</strong> wechselnde Herausfor<strong>der</strong>ungen im Rechnungswesen<br />

<strong>und</strong> <strong>Controlling</strong> zu meistern. Deshalb besteht in <strong>der</strong> Wirtschaft ein wachsen<strong>der</strong> Bedarf<br />

an qualifizierten Kräften. Für gut ausgebildete <strong>und</strong> flexible Fachkräfte ergeben sich ausgezeichnete<br />

Perspektiven <strong>und</strong> Karrierechancen. Voraussetzung hierfür ist allerdings die Bereitschaft<br />

zum lebenslangen Lernen. Wer dies einbringt, gewinnt meist einen zukunftssicheren Verantwortungsbereich<br />

mit großem Gestaltungsspielraum.<br />

Für Berufseinsteiger <strong>und</strong> karrierebewusste Fachkräfte ist die ReWeCo eine wichtige Anlaufstelle.<br />

Hier können sie sich einen Überblick über geeignete Qualifizierungsmaßnahmen von öffentlichen<br />

<strong>und</strong> privaten Bildungseinrichtungen verschaffen. Zudem können sie sich mit Branchen-<br />

Insi<strong>der</strong>n offen austauschen <strong>und</strong> Optionen für ihre berufliche Weiterentwicklung erörtern.<br />

Weitere Informationen erhalten Sie auf <strong>der</strong> BVBC-Homepage www.bvbc.de.<br />

Der Arbeitskreis <strong>Controlling</strong> ist in diesem Jahr wie<strong>der</strong> mit einem eigenen Stand vertreten, um die<br />

Interessen <strong>der</strong> Controller zu vertreten <strong>und</strong> als Ansprechpartner für teilnehmende Controller <strong>und</strong><br />

Interessierte da zu sein.<br />

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<strong>News</strong>letter 2008-11: Preisrätsel gelöst, Excel 2007 <strong>und</strong> die Schweizerische<br />

Post<br />

EXCEL-DIAGRAMME-PREISRÄTSEL 3 BEREITS PERFEKT GELÖST<br />

Seit mehreren Wochen steht hier das dritte Rätsel „Excel-Diagramme für Fortgeschrittene“ bereit.<br />

Der späteste Einsendetermin wurde auf den 30. November verschoben – aber es stehen<br />

bereits jetzt die beiden Gewinner fest. Sie haben unterschiedliche, aber perfekte Lösungen eingesendet,<br />

siehe hier.<br />

ZWISCHENBERICHT 2008 DER SCHWEIZERISCHEN POST TRUE AND FAIR<br />

VIEW<br />

Beim aktuellen Zwischenbericht <strong>der</strong> Schweizerischen Post gibt es einen Hinweis, <strong>der</strong> bei visuellen<br />

Darstellungen hoffentlich Schule machen wird: „In diesem Geschäftsbericht sind eine Milliarde Schweizer<br />

Franken 20 Millimeter lang“(!). Weitere Hinweise dazu sowie den Originalbericht finden Sie in <strong>der</strong><br />

Hall of Fame.<br />

UNSERE OFFENEN VERANSTALTUNGEN 2009 TERMINE STEHEN FEST<br />

Nachdem fast alle unsere Veranstaltungen im vierten Quartal 2008 ausgebucht waren, geben wir<br />

hier die Termine für 2009 bekannt. Bitte beachten Sie, dass die Seminarinhalte etwas neu aufgeteilt<br />

worden sind: Das bisherige zweitägige Seminar Managementberichte <strong>und</strong> Präsentationen (MuP)<br />

kann in drei separate Tagen gebucht werden (XLS4 ist in Vorbereitung).<br />

Die Inhalte <strong>der</strong> bisherigen Seminare Excel-Diagramme 1 <strong>und</strong> 2 werden neu aufgeteilt, siehe hier.<br />

Diese Seminare basieren nach wie vor auf Excel 97 bis 2003. Wenn Sie an Excel 2007 interessiert<br />

sind, so melden Sie sich bitte hier (wir werden dann Termine einplanen, wenn sich ausreichend<br />

viele Interessenten gemeldet haben).<br />

PROBLEME MIT EXCEL 2007 IMMER NOCH NICHT GELÖST<br />

Schon im <strong>News</strong>letter 2008-08 hatten wir alle früheren Teilnehmer <strong>der</strong> Seminare Excel-Diagramme<br />

über den Stand <strong>und</strong> die Probleme bei <strong>der</strong> Umsetzung unserer Diagrammtricks in Office 2007 informiert.<br />

Lei<strong>der</strong> sind diese Punkte immer noch aktuell, siehe hier. Hierzu mag für Sie interessant<br />

sein, wie Holger Gerths unser einführendes Schulungsbeispiel Säulendiagramm sowohl mit Excel<br />

2003 als auch mit Excel 2007 in exakt gleicher Darstellung „hinkriegt“ hat (allerdings sind dafür<br />

einige neue Tricks erfor<strong>der</strong>lich).<br />

AUCH FÜR TABELLEN EIN KONZEPT EIN VORHER-NACHHER-VERGLEICH<br />

Seit längerer Zeit sprechen wir über die For<strong>der</strong>ung nach einem einheitlichen Konzept bei <strong>der</strong><br />

Gestaltung von Tabellen in Managementberichten. Neben <strong>der</strong> For<strong>der</strong>ung UNIFY IT (einheitliche<br />

Notation) gibt es noch eine wichtige For<strong>der</strong>ung bei den Tabellen: Die einzelnen Kommentare<br />

zu Tabellen sollten durchnummeriert <strong>und</strong> so den jeweiligen Tabelleninhalten klar zugeordnet<br />

werden. Nur so sehen die Leser schnell, a) welche Zahlen kommentiert wurden <strong>und</strong> b) welche<br />

Kommentare zu welchen Inhalten gehören. Aus unserer Erfahrung wird gegen diese Regel in fast<br />

allen Berichten verstoßen (siehe auch HI-CHART Regel Nr. 155). Hier finden Sie ein praktisches<br />

Vorher-nachher-Tabellenbeispiel (mit Excel-Download).<br />

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UBS, DAIMLER <strong>und</strong> BMW ANSÄTZE FÜR VERBESSERUNGEN GIBT ES ÜBERALL<br />

Erinnern Sie sich an unsere Kritik an den „Lügendiagrammen“ (Edward Tufte: lie charts, lie factor)<br />

von <strong>der</strong> UBS AG, die 2007 vom Manager Magazin mit dem „besten Geschäftsbericht“ ausgezeichnet<br />

wurde? (<strong>News</strong>letter 2007-11) Nur wenige Zeit später musste die UBS – ausgerechnet im<br />

Geschäftsbereich USA, <strong>der</strong> im gezeigten Geschäftsbericht stark verzerrt dargestellt wurde – viele<br />

Milliarden Schweizer Franken abschreiben. Sind <strong>der</strong>artige Verzerrungen bei den grafischen Darstellungen<br />

aus Absicht o<strong>der</strong> aus Fahrlässigkeit entstanden? Sollte nicht die bei <strong>der</strong> Schweizerischen<br />

Post erstmals geprägte Formulierung True and Fair View Eingang in die Geschäftspraxis<br />

finden?<br />

Aber sehen Sie einmal sorgfältig in Ihrer Tageszeitung: Beispiele wie hier finden sich häufiger als<br />

viele denken…<br />

STRUCTURE IT IN VIELEN BERICHTEN NICHT AUSREICHEND BEACHTET<br />

Im MuP-Seminar diskutieren wir u.a. die Qualität von Glie<strong>der</strong>ungen, insbeson<strong>der</strong>e auch von Geschäftsberichten.<br />

Hier finden Sie Hinweise zu strukturellen Verbesserungsansätzen des Annual<br />

Report 2006 von DaimlerChrysler (dies war <strong>der</strong> Wunsch von vielen MuP-Seminarteilnehmern).<br />

Lei<strong>der</strong> ist dies kein Ausnahmefall – bei vielen Geschäftsberichten sind nicht nur Verstöße gegen<br />

CHECK IT (falsche Skalierung), CONDENSE IT (geringe Informationsdichte), son<strong>der</strong>n auch<br />

STRUCTURE IT (nicht gleichartig, nicht überschneidungsfrei <strong>und</strong> nicht erschöpfend) zu finden.<br />

HICHERT+PARTNER AG, Schmittenstr. 15, CH-8280 Kreuzlingen, rh@hichert.com,<br />

www.hichert.com<br />

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AUSGEWÄHLTE SEMINARE DER HAUFE-AKADEMIE<br />

Schriftlicher Lehrgang <strong>Controlling</strong><br />

Erfolgreiches <strong>Controlling</strong> verlangt fachlich exzellente Mitarbeiter, die ihre Aufgaben gekonnt<br />

wahrnehmen <strong>und</strong> ein Management, das die Philosophie des <strong>Controlling</strong>s versteht <strong>und</strong> lebt. Je<br />

ausgeprägter die Zusammenarbeit von Managern <strong>und</strong> Controllern ist, desto eher kommen Ihre<br />

Unternehmensziele zum Tragen. Für Ihre qualifizierte Weiterbildung bietet die Haufe Akademie<br />

mit dem schriftlichen Lehrgang ein breites Band an Fachwissen: von den Gr<strong>und</strong>lagen bis hin zu<br />

Spezial-Know-how. Dabei heißt die zentrale Devise "aus <strong>der</strong> Praxis für die Praxis".<br />

Fachliche Leitung: Manfred Grotheer<br />

10 Lektionen<br />

Preis: € 1.490,- + MwSt.<br />

Buchungs-Nr. 89.74<br />

Inhalte <strong>und</strong> Starttermine im Internet unter: www.haufe-akademie.de/8974<br />

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br />

Mo<strong>der</strong>ation <strong>und</strong> Präsentation für Controller<br />

Themen auf den Punkt bringen, verschiedenste Informationen vor unterschiedlichen Zielgruppen<br />

vortragen, Zuhörer überzeugen <strong>und</strong> begeistern <strong>und</strong> Diskussionen leiten sind Aufgaben, die<br />

im <strong>Controlling</strong> an <strong>der</strong> Tagesordnung stehen. Daher gehören f<strong>und</strong>ierte Kompetenzen beim Präsentieren<br />

<strong>und</strong> Mo<strong>der</strong>ieren heute zum Profil jedes professionellen Controllers. So kommen Ihre<br />

Aussagen <strong>und</strong> Empfehlungen an!<br />

Trainer: Heinz-Josef Botthof<br />

Dauer: 2-tägig<br />

Preis: € 960,- + MwSt.<br />

Buchungs-Nr. 88.80<br />

Inhalte, Termine <strong>und</strong> Orte im Internet unter: www.haufe-akademie.de/8880<br />

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br />

Planungstools im <strong>Controlling</strong><br />

Basiswissen zur Unternehmensplanung <strong>und</strong> -steuerung<br />

Unternehmensentscheidungen sind gr<strong>und</strong>sätzlich Prognoseentscheidungen <strong>und</strong> müssen wegen<br />

vielfältiger Risiken - unabhängig von Branche <strong>und</strong> Unternehmensgröße - gut abgesichert werden.<br />

Diesen Dienst bieten praxiserprobte Berechnungstools, die je<strong>der</strong> Verantwortungsträger in Leitungs-,<br />

aber auch Stabsfunktion kennen sollte. In diesem Seminar lernen Sie die Gr<strong>und</strong>lagen <strong>und</strong><br />

die Vorgehensweise <strong>der</strong> Liquiditätsplanung <strong>und</strong> -steuerung, <strong>der</strong> Budgetierung sowie des gesamten<br />

Cashflow-Managements systematisch <strong>und</strong> praxisnah kennen.<br />

Referent: Prof. Dr. Carsten Padberg<br />

Dauer: 2-tägig<br />

Preis: € 960,- + MwSt.<br />

Buchungs-Nr. 92.89<br />

Inhalte, Termine <strong>und</strong> Orte im Internet unter: www.haufe-akademie.de/9289<br />

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ARBEITSKREIS CONTROLLING<br />

"Mitglie<strong>der</strong> für Mitglie<strong>der</strong>"<br />

Es wurde im Interesse <strong>der</strong> Mitglie<strong>der</strong> beschlossen, immer am 2. Samstag im September in Kassel<br />

im Rahmen <strong>der</strong> Reihe "Mitglie<strong>der</strong> für Mitglie<strong>der</strong>" eine Veranstaltung des Arbeitskreises <strong>Controlling</strong><br />

anzubieten.<br />

Am Vorabend (Freitag) dieser Veranstaltung treffen sich immer die LV Verantwortlichen für<br />

<strong>Controlling</strong> in Kassel.<br />

Planen Sie schon heute für dieses <strong>und</strong> nächstes Jahr diese interessante Veranstaltung ein.<br />

• 11. <strong>und</strong> 12. September 2009<br />

• 10. <strong>und</strong> 11 September 2010<br />

ANMELDUNG<br />

Arbeitskreis <strong>Controlling</strong> bietet Ihnen:<br />

"BI im Mittelstand komprimiert <strong>und</strong> praxiserprobt"<br />

Sehr geehrte Mitglie<strong>der</strong>,<br />

im Rahmen unserer strategischen Partnerschaft mit <strong>der</strong> PST Software & Consulting GmbH,<br />

können wir Ihnen ein beson<strong>der</strong>es Angebot unterbreiten. In einem 4-tägigen Workshop können<br />

Sie die vielfältigen Möglichkeiten <strong>und</strong> Vorteile von "Business Intelligence" erleben <strong>und</strong> kennenlernen.<br />

Wertvolle Anregungen <strong>und</strong> Tipps aus <strong>der</strong> Praxis minimieren die täglichen Arbeitsroutinen<br />

<strong>und</strong> schaffen Freiraum für die analytische Tätigkeit des Controllers als Lotse <strong>der</strong> Unternehmensführung.<br />

Wir haben für Sie diese Reihe beson<strong>der</strong>s flexibel gestaltet, so können Sie diesen Kurs komplett<br />

o<strong>der</strong> auch nur einzelne Tage buchen. Als beson<strong>der</strong>s zentral <strong>und</strong> verkehrsgünstig haben wir Hannover<br />

ausgewählt. Entscheiden Sie sich ganz individuell für Ihre Themenkomplexe.<br />

Referent ist Herr Matthias Fellersmann, <strong>der</strong> Geschäftsführer von PST. Herr Fellersmann qualifiziert<br />

sich vor allem durch langjährige <strong>Controlling</strong>-Erfahrung: 3 Jahre Kalkulator Fertigungsindustrie,<br />

2 Jahre Controller Automobilzulieferer, 3 Jahre Controller Pharmaindustrie, 7 Jahre Berater<br />

<strong>und</strong> Beratungsleiter im Umfeld <strong>Controlling</strong> <strong>und</strong> Rechnungswesen in verschiedenen Softwarehäusern.<br />

Seit 1999 Geschäftsführer <strong>der</strong> PST Software & Consulting GmbH.<br />

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Veranstaltungstermine<br />

Freitag, 04.09.2009:<br />

Was ist Business Intelligence? Datenmanagement, Data Warehouse: Datenmodell, Datenintegration,<br />

Datenverwaltung, Datenkonsistenz, Beson<strong>der</strong>heiten. Praxisübungen<br />

Samstag, 05.09.2009:<br />

Kostenstellenrechnung: BAB mit Umlage <strong>und</strong> innerbetrieblicher Leistungsverrechnung. DB-<br />

Rechnung pro Artikel <strong>und</strong> K<strong>und</strong>e. Flexible Plankostenrechnung. Prozesskostenrechnung. Praxisübungen.<br />

Freitag, 18.09.2009:<br />

Vom eindimensionalen zum mehrdimensionalen Reporting, OLAP-Technologie, Reporting/Analyse<br />

für Finanz-(incl. Konsolidierung), Kosten-, Vertriebs-, Produktions-, Logistik- <strong>und</strong><br />

Statistikdaten, Kennzahlen, Steuerung über Cockpit. Berechtigungen. Praxisübungen.<br />

Samstag, 19.09.2009:<br />

Gründe <strong>und</strong> Methoden <strong>der</strong> Planung. Planbereiche, Vorgehen im Planungsprozess, Planungssteuerung-<br />

<strong>und</strong> –empfänger. Top Down, Bottom Up, Projektplanung, Beyond Budgeting. Praxisübungen.<br />

Der Veranstaltungsort ist:<br />

Hannover:<br />

Mercure Hotel Hannover Mitte, Postkamp 10, 30159 Hannover, Tel. 05 11 / 4 73 90 – 0<br />

Den genauen zeitlichen Ablauf für den jeweiligen Termin entnehmen Sie bitte <strong>der</strong> Tagesordnung.<br />

Bitte bringen Sie Ihren Laptop (WLAN-fähig, Microsoft XP o<strong>der</strong> Vista) mit, so haben Sie optimale<br />

Lern- <strong>und</strong> Testbedingungen. In Einzelfällen kann auch PST einen Laptop zur Verfügung<br />

stellen. Melden Sie Ihren Bedarf unbedingt mit an.<br />

Haben Sie Interesse an zusätzlichen Themenkomplexen, dann teilen Sie uns das bis 14 Tage vor<br />

Veranstaltungsbeginn schriftlich mit.<br />

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich für die Veranstaltungen spätestens bis 07.<br />

August 2009 in <strong>der</strong> B<strong>und</strong>esgeschäftsstelle unter<br />

anzumelden.<br />

Tel. 02 28 / 9 63 93-0, Fax: 02 28 /9 63 93 – 14<br />

o<strong>der</strong> per E-Mail an zandbergen@bvbc.de<br />

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Für Ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung wird nur eine Kostenpauschale in Höhe von<br />

EUR 150,- für alle 4 Tage, o<strong>der</strong> in Höhe von EUR 50,- pro Workshop bei Buchung einzelner<br />

Seminartage erhoben. Den Differenzbetrag übernehmen <strong>der</strong> Arbeitskreis <strong>Controlling</strong> <strong>und</strong><br />

PST für Sie, Kosten für die Übernachtung begleichen Sie bitte selbst. Der BVBC konnte ein begrenztes<br />

Bettenkontingent zu Vorzugspreisen arrangieren, das bis 4 Wochen vor dem entsprechenden<br />

Termin für uns reserviert ist.<br />

Nutzen Sie die Möglichkeit <strong>und</strong> das Know How Ihrer fachkompetenten Verbandskollegen zum<br />

Erfahrungsaustausch <strong>und</strong> zur Diskussion.<br />

An den Freitagabenden laden wir Sie zu einem gemeinsamen Abendessen in gemütlicher R<strong>und</strong>e –<br />

"mit <strong>und</strong> ohne <strong>Controlling</strong>" – ein.<br />

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung <strong>und</strong> freuen uns, Sie persönlich begrüßen zu können.<br />

Mit fre<strong>und</strong>lichen Grüßen<br />

BUNDESVERBAND DER<br />

BILANZBUCHHALTER UND CONTROLLER E.V.<br />

gez. Renate Adler<br />

- Arbeitskreisleiterin <strong>Controlling</strong> -<br />

Die Tagesordnung sowie das Anmeldeformular finden Sie als pdf-Dokument zum download auf<br />

<strong>der</strong> BVBC-Homepage unter:<br />

http://www.bvbc.de/arbeitskreise/controlling/veranstaltungen.html.<br />

Ansprechpartnerin:<br />

Renate Adler<br />

Lusaner Straße 56<br />

07549 Gera<br />

Telefon: 03 65 / 4 21 20 73<br />

Telefax: 03 65 / 4 21 20 74<br />

E-Mail: adler@bvbc.de<br />

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BVBC-ARBEITSKREISE<br />

Arbeitskreis Internationale Rechnungslegung<br />

Den Termin sowie die Einladung mit <strong>der</strong> Tagesordnung für das nächste Arbeitskreistreffen des<br />

AK Internationale Rechnungslegung finden Sie in Kürze auf <strong>der</strong> BVBC-Homepage www.bvbc.de<br />

unter den Arbeitskreisveranstaltungen.<br />

Ansprechpartner:<br />

Marcus Lotz<br />

Mobil: 01 76 / 83 05 48 72<br />

E-Mail: mlotz1604@aol.com<br />

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br />

Arbeitskreis Kameralistik/Doppik<br />

Das nächste Treffen des Arbeitskreises Kameralistik/Doppik findet am 12. September 2009 in<br />

den Räumlichkeiten von Schüllermann Consulting, Bautzener Straße 67 in Leipzig statt.<br />

Die Einladung sowie die Tagesordnung für das Arbeitskreistreffen in Leipzig werden zeitnah auf<br />

<strong>der</strong> BVBC-Homepage www.bvbc.de unter den Arbeitskreisveranstaltungen veröffentlicht.<br />

Ansprechpartner:<br />

Leiterin des Arbeitskreises:<br />

Brunhilde Frye-Grunwald<br />

Zur Rast 22<br />

38271 Baddeckenstedt<br />

Telefon: 0 53 45 / 4 93 95 43<br />

Mobil: 01 70 / 4 55 21 63<br />

E-Mail: frye.brunhilde@t-online.de<br />

Brunhilde Frye-Grunwald ist BVBC-Mitglied <strong>und</strong> Koordinatiorin im Projekt Doppik <strong>der</strong> Stadt<br />

Salzgitter.<br />

Stellvertretende Leiterin; Kontakt für Selbstständige allgemein des Arbeitskreises:<br />

Christa Bout<br />

Kontakt:<br />

QSE GmbH<br />

Frau Christa Bout<br />

Hochstatt 2<br />

85283 Wolnzach<br />

Telefon: 0 84 42 / 95 99 - 2 24<br />

Telefax: 0 84 42 / 95 99 - 56 00<br />

E-Mail: christa.bout@t-online.de<br />

Christa Bout ist Mitglied im BVBC <strong>und</strong> hat als freiberufliche Mitarbeiterin eine Umstellung von<br />

<strong>der</strong> Kameralistik auf die Doppik betreut.<br />

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Stellvertreten<strong>der</strong> Leiter, Kontakt für die Zusammenarbeit mit Schüllermann Consulting<br />

des Arbeitskreises:<br />

Stefan Geiger<br />

Mobil: 01 60 / 94 48 39 42<br />

Telefon: 0 92 61 / 96 37 30<br />

Telefax: 0 92 61 / 96 37 31<br />

BIBU-KRONACH<br />

www.bibu-kronach.de<br />

Sonnenleite 19<br />

96317 Kronach<br />

E-Mail: Doppik@beratungsfirma.com<br />

Stefan Geiger ist Mitglied im BVBC <strong>und</strong> betreut als freiberuflicher Mitarbeiter Kommunen,<br />

Landkreise <strong>und</strong> <strong>der</strong>en Eigenbetriebe r<strong>und</strong> um die Doppik.<br />

ANMELDUNG<br />

Arbeitskreistreffen Prüfungsausschuss<br />

Gemeinsame Diskussion zweimal jährlich in <strong>der</strong> BVBC-B<strong>und</strong>esgeschäftsstelle in Bonn.<br />

Einzelaktivitäten <strong>der</strong> Teilnehmer zu Hause bei Projekten.<br />

Termin: Montag, 19. Oktober 2009<br />

Ansprechpartner:<br />

Gisela Pott-Franken<br />

Udo Binias<br />

Bommersweg 26 Mönkesweg 8<br />

47807 Krefeld 40670 Meerbusch<br />

Tel. 0 21 51 / 30 12 53 Tel. 0 21 59 / 96 18 77<br />

Fax: 0 21 51 / 30 62 23 Fax: 0 21 59 / 6 95 22 22<br />

E-Mail: pott-franken@web.de<br />

E-Mail: binias@t-online.de<br />

23


Arbeitskreis Rating<br />

Virtueller Arbeitskreis Rating online<br />

Nachdem in <strong>der</strong> Vergangenheit lei<strong>der</strong> einige Präsenz-Treffen abgesagt werden mussten, wurde<br />

nun ein virtueller Arbeitskreis im E-Learning-Portal des BVBC als kostenloser Service eingerichtet.<br />

Ab sofort können sich dort alle interessierten Mitglie<strong>der</strong> des BVBC auf www.elearning.bvbc.de<br />

unter "Kursangebort" in den AK Rating eintragen.<br />

Der virtuelle Arbeitskreis dient als zeitgemäßer Treffpunkt im Internet. Neben aktuellen Internet-<br />

Links, Informationen <strong>und</strong> Dokumenten r<strong>und</strong> um das Thema Rating finden die AK-Mitglie<strong>der</strong><br />

auch Lernelemente zur individuellen Weiterbildung - einschließlich aktueller Themen. Zudem<br />

haben die Mitglie<strong>der</strong> die Möglichkeit, sich untereinan<strong>der</strong> zu vernetzen <strong>und</strong> so als schlagkräftiger<br />

Verb<strong>und</strong> zu agieren.<br />

Mo<strong>der</strong>iert wird das Angebot <strong>der</strong>zeit von Prof. Dr. Gabriele Schäfer, Rating Analystin Univ.<br />

Ansprechpartnerin:<br />

Bega Tools and Training GmbH<br />

Prof. Dr. Gabriele Schäfer<br />

Hermanstraße 7<br />

86150 Augsburg<br />

Telefon: 08 21 / 15 20 47<br />

Telefax: 08 21 / 5 08 37 19<br />

E-Mail: info@bega-training.de<br />

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br />

Arbeitskreis Selbstständige<br />

Das nächste b<strong>und</strong>esweite Treffen des AK Selbstständige ist für den 19. <strong>und</strong> 20. September 2009<br />

in Dresden geplant.<br />

Leitung AK Selbstständige<br />

Bärbel Ettig<br />

Mittelweg 15<br />

01731 Kreischa OT Sobrigau<br />

Telefon 03 51 / 2 70 55 12<br />

Telefax 03 51 / 2 70 55 87<br />

E-Mail: ettig@bvbc.de<br />

Christian Menke<br />

c/o CM Consulting & Accounts e.K.<br />

Am Heidbergdamm 43<br />

40668 Meerbusch<br />

Telefon: 0 21 50 / 20 95 10<br />

Telefax: 0 21 50 / 60 97 12<br />

E-Mail: menke@bvbc.de<br />

24


Arbeitskreis Sozialwirtschaft<br />

NPO-Praxistag 2009<br />

Unser Arbeitskreis Sozialwirtschaft plant auch in diesem Jahr voraussichtlich in Frankfurt einen<br />

NPO-Praxistag.<br />

Der NPO-Praxistag wurde im November vorigen Jahres durch den BVBC-Arbeitskreis Sozialwirtschaft<br />

gemein mit <strong>der</strong> DGCS (www.dgcs.de) veranstaltet. Hierzu begrüßten die Herren Thomas<br />

Hegenauer von <strong>der</strong> DGCS <strong>und</strong> Horst Jobelius vom BVBC insgesamt drei Referenten. Der<br />

Eröffnungsvortrag gestaltete Hans-Dieter Falkenberg – ein Kenner <strong>der</strong> betriebswirtschaftlichen<br />

Szene <strong>der</strong> Altenhilfe. Er brachte den Teilnehmern das Thema "Kennzahlen <strong>der</strong> Altenhilfe" praxisgerecht<br />

näher, bevor Frau Elisabeth Bauer, als Expertin zur Strategieentwicklung in Non-<br />

Profit-Organisationen Ihren Vortrag gestaltete. Den Abschluss des Vormittags mit den Kurzvorträgen<br />

bildete Herr Stefan Furtmüller, <strong>der</strong> zum Thema "ISO-Zertifizierung – ein Alternative für<br />

NPO`s" Stellung nahm.<br />

Die Mittagspause nutzten die Teilnehmer die Zeit im kleinen Kreis zu persönlichen Gesprächen<br />

bzw. Austausch unter Kollegen. Die Arbeit wurde nachmittags in Workshops fortgesetzt. Dazu<br />

luden Frau Bauer (Strategieentwicklung) <strong>und</strong> Herr Furtmüller (ISO-Zertifizierung) zur Gruppenarbeit<br />

ein. Die intensive Diskussion führt zu vielerlei Gesprächen, Nachfragen <strong>und</strong> Anregungen.<br />

Die Resonanz <strong>der</strong> Veranstaltung war durchweg positiv, so dass sich die beiden Verbände, die<br />

Veranstaltung auch im nächsten Jahr fortzusetzen möchten.<br />

Bei Interesse, Fragen o<strong>der</strong> Anregungen zum Thema können Sie sich an Herrn Jobelius unter<br />

Jobelius@web.de wenden. Wir freuen uns weiterhin auf rege Beteiligung.<br />

Ansprechpartner:<br />

Joachim Stötzel<br />

Landwehrstraße 23 a<br />

51709 Marienheide<br />

E-Mail: stoetzel.pbh@katholische-klinken-oberberg.de<br />

Tel. dienstlich: 0 22 66 / 9 31 27<br />

Horst Jobelius<br />

St. Castor-Straße 77<br />

56253 Treis-Karden<br />

E-Mail: jobelius@web.de<br />

25


Literaturverzeichnis<br />

Beim BVBC zum Interessengebiet <strong>der</strong><br />

Controller erschienene Literatur.<br />

Beratungsmethoden im <strong>Controlling</strong><br />

(Stand: 2002)<br />

Prof. Dr. Ch. Nie<strong>der</strong>eichholz<br />

Best.-Nr. 421<br />

Visualisierung im <strong>Controlling</strong> -<br />

Reporting Design (Stand: 2003)<br />

Prof. Dr. rer.pol. Klaus Deimel<br />

Best.-Nr. 426<br />

Praxis <strong>der</strong> Kalkulation in Kleinbetrieben<br />

(Stand: 2004)<br />

Jörgen Erichsen<br />

Best.-Nr. 427<br />

K<strong>und</strong>enwert-<strong>Controlling</strong>: Verbindung von<br />

Markt- <strong>und</strong> wertorientierter Unternehmenssteuerung<br />

(Stand: 2005)<br />

Marius Lissautzki<br />

Best.-Nr. 428a<br />

K<strong>und</strong>enwert-<strong>Controlling</strong>: Verbindung von<br />

Markt- <strong>und</strong> wertorientierter Unternehmenssteuerung<br />

- Rating <strong>und</strong> <strong>Controlling</strong> -<br />

(Stand: 2005)<br />

Roman Müller / Dipl.-Kffr. Mascha Sorg<br />

Best.-Nr. 428b<br />

Was machen Controller Wann <strong>und</strong> Warum?<br />

(Stand: 2005)<br />

Prof. Jürgen Weber<br />

Best.-Nr. 429<br />

Wertorientierte Führung in KMU<br />

(Stand: 2005)<br />

Prof. Thomas Günther<br />

Best.-Nr. 431<br />

Konvergenz zwischen internem <strong>und</strong> externem<br />

Rechnungswesen vor dem Hintergr<strong>und</strong><br />

internationaler Rechnungslegungsstandards<br />

(Stand: 2005)<br />

Sven Schaier<br />

Best.-Nr. 432<br />

Gestaltungstipps für Businesspläne in KMU<br />

(Stand: 2005)<br />

Prof. Dr. Irina H<strong>und</strong>t / Dr. Bernd Neitz<br />

Best.-Nr. 433<br />

Unternehmenserfolg = Risiken vermeiden -<br />

Chancen wahrnehmen - Finanzierung sichern<br />

(Stand: 2006)<br />

Prof. Dr. Rolf Dintner<br />

Best.-Nr. 434<br />

Wachstum im Mittelstand: Herausfor<strong>der</strong>ungen<br />

für das <strong>Controlling</strong> (Stand: 2006)<br />

Dr. Ulrike Pech<br />

Best.-Nr. 435<br />

Biltroller-Woche: Vom <strong>Bilanzbuchhalter</strong><br />

zum Controller (Komplettpaket – beinhaltet<br />

437-441) (Stand: 2008)<br />

Jörgen Erichsen / Dipl.-Kfm. Jochen Treuz<br />

/ Dipl.-Kfm. Michael Edinger<br />

Best.-Nr. 436<br />

<strong>Controlling</strong>-Gr<strong>und</strong>lagen für <strong>Bilanzbuchhalter</strong><br />

(Stand: 2008)<br />

Jörgen Erichsen<br />

Best.-Nr. 437<br />

Der Business- o<strong>der</strong> Geschäftsplan<br />

(Stand: 2008)<br />

Jörgen Erichsen<br />

Best.-Nr. 438<br />

Operatives <strong>und</strong> strategisches <strong>Controlling</strong><br />

(Stand: 2008)<br />

Dipl.-Kfm. Jochen Treuz<br />

Best.-Nr. 439<br />

Bilanzanalyse (Stand: 2008)<br />

Dipl.-Kfm. Michael Edinger<br />

Best.-Nr. 440<br />

Zahlungsfähigkeit / Investitionen<br />

(Stand: 2008)<br />

Dipl.-Kfm. Michael Edinger<br />

Best.-Nr. 441<br />

26


Der Controller als interner Berater o<strong>der</strong><br />

"Abschied vom Erbsenzähler?"<br />

(Stand: 2007)<br />

Prof. Dr. rer. Pol. Klaus Deimel<br />

Best.-Nr. 442<br />

IFRS – Auswirkungen auf das <strong>Controlling</strong><br />

(Stand: 2007)<br />

Prof. Dr. Peter Leibfried<br />

Best.-Nr. 443<br />

Quo vadis Controller? (Stand: 2007)<br />

Prof. Dr. Volker Steinhübel<br />

Anja Ebert-Steinhübel M.A.<br />

Best.-Nr. 444<br />

Bilanzwissen Controller (Stand: 2007)<br />

Dipl.-Kfm. Michael Edinger<br />

Best.-Nr. 445<br />

IT-<strong>Controlling</strong> (Stand: 2007)<br />

Prof. Dr. Andreas Gadatsch<br />

Best.-Nr. 446<br />

BVBC Kongress CD 2008<br />

Diverse Autoren<br />

Best.-Nr. 917<br />

Das gesamte <strong>und</strong> aktuelle Literaturverzeichnis<br />

ist auf <strong>der</strong> Homepage<br />

www.bvbc.de einzusehen.<br />

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AUSGEWÄHLTE VERANSTALTUNGEN DES BVBC FÜR<br />

CONTROLLER<br />

Ausgewählte Veranstaltungen des BVBC für Controller<br />

Datum Wochentag Ort Thema Kenn-Nr.<br />

April<br />

24.04.2009 Freitag Bergisch Gladbach<br />

Einsatz von <strong>Controlling</strong>instrumenten<br />

in KMU<br />

NR007<br />

Mai<br />

08./09.05.2009 Freitag/Samstag Stuttgart IT-<strong>Controlling</strong> BV010<br />

14.05.2009 Donnerstag Kornwestheim Basiswissen Liquidität <strong>und</strong> BW010<br />

(Stuttgart) Finanzplanung in KMU<br />

Juni<br />

16.-20.06.2009 Dienstag bis<br />

Samstag<br />

Bensheim Biltroller-Woche: Vom<br />

Bibu zum Controller<br />

BV013<br />

September<br />

25./26.09.2009 Freitag/Samstag Heidelberg <strong>Controlling</strong>-Wissen vertiefen<br />

- Mit strategischem<br />

<strong>Controlling</strong> <strong>und</strong> Kostenmanagement<br />

zu mehr Erfolg<br />

Oktober<br />

31.10.2009 Samstag Köln Liquiditätsmanagement in<br />

KMU<br />

November<br />

17.-21.11.2009 Dienstag bis<br />

Samstag<br />

24.-26.11.2009 Dienstag bis<br />

Donnerstag<br />

BV018<br />

NR019<br />

Augsburg Biltroller-Woche: Vom BV023<br />

Bibu zum Controller<br />

Köln Controller-Tage BV024<br />

Anmeldung schnell <strong>und</strong> gut per Internet: www.bvbc.de. Dort finden Sie auch das Anmeldeformular.<br />

Ansprechpartnerin für den Arbeitskreis <strong>Controlling</strong> des BVBC ist Frau Renate Adler, zuständig<br />

für das Ressort <strong>Controlling</strong> <strong>und</strong> zugleich Vizepräsidentin, E-Mail: adler@bvbc.de<br />

Sprechen Sie bei Fragen <strong>und</strong> Anregungen bitte auch die Controller-Vertreter bei den Landesverbänden<br />

an.<br />

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<strong>B<strong>und</strong>esverband</strong> <strong>der</strong> <strong>Bilanzbuchhalter</strong><br />

<strong>und</strong> Controller e. V.<br />

Postfach 26 55<br />

53016 Bonn<br />

Antrag auf persönliche Mitgliedschaft<br />

B e i t r i t t s e r k l ä r u n g<br />

Ich bejahe die Ziele des <strong>B<strong>und</strong>esverband</strong>es <strong>der</strong> <strong>Bilanzbuchhalter</strong> <strong>und</strong> Controller e. V. (BVBC),<br />

<strong>und</strong> beantrage unter Anerkennung <strong>der</strong> Satzung, als Mitglied aufgenommen zu werden. Ferner<br />

erkläre ich hiermit meine Zustimmung zur Veröffentlichung meiner Anschrift im BVBC Mitglie<strong>der</strong>verzeichnis.<br />

□ Frau □ Herr<br />

□ <strong>Bilanzbuchhalter</strong> □ Controller □ <strong>Bilanzbuchhalter</strong> <strong>und</strong> Controller<br />

Vorname, Name: ____________________________________ Geboren am: ______________<br />

Anschrift: ___________________________________________________________________<br />

(Straße, Hausnummer, PLZ, Wohnort)<br />

Beruf: __________________________________ Eintrittsdatum: _______________________<br />

Telefon privat: _______________ Telefax: _____________ E-Mail: _____________________<br />

Meine örtliche IHK: ______________________ Für unsere Statistik: ____________________<br />

(z. B. München, Dresden, Berlin etc.)<br />

(Wer / Was hat Sie auf den BVBC hingewiesen?)<br />

Ich habe die □ <strong>Bilanzbuchhalter</strong>- □ Controller-Prüfung bestanden<br />

im Jahr: _____________ bei:____________________________________________________<br />

(Zeugniskopie bitte als Anlage beifügen)<br />

Ich befinde mich in <strong>der</strong> Ausbildung zum □ <strong>Bilanzbuchhalter</strong> □ Controller<br />

(Beitragsermäßigung bei Nachweis)<br />

bei: _____________________________________________ Prüfung ca. im Jahr: __________<br />

(Schule / Institut)<br />

_____________________________________<br />

(Ort, Datum)<br />

___________________________________<br />

(Unterschrift)<br />

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br />

Ich bin damit einverstanden, dass <strong>der</strong> jeweils fällige Jahresbeitrag meiner Mitgliedschaft bis auf<br />

Wi<strong>der</strong>ruf von meinem Konto abgerufen wird.<br />

Kreditinstitut: _________________________ PLZ / Ort: _____________________________<br />

BLZ: ________________________________ Konto-Nr.: _____________________________<br />

_____________________________________<br />

Ort, Datum)<br />

_____________________________<br />

(Unterschrift)<br />

Interner BVBC Vermerk:<br />

Mitgliedsnummer: ______________________ ab: _________________________________<br />

IHK-Nummer: _________________________ LV / RV: ____________________________<br />

Zeugnis: □ anbei □ fehlt<br />

Zahlart: _____________________________<br />

Jahresbeitrag: ABL: □ 180,00 EUR □ 120,00 EUR* NBL: □ 144,00 EUR □ 96,00 EUR*<br />

(*Ausbildungsbeitrag)<br />

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