Pressedienst „Schule“ - R+V Versicherung

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Blick in die Pausenbrotdose

R+V-Infocenter empfiehlt nährstoffreiche Pausenverpflegung

für die Schule

Wiesbaden, 6. August 2002. Schokoriegel statt Pausenbrot,

Limonade statt Milch oder einfach ein paar Euros zum selbst

einkaufen gehen: Die mit Brot und Apfel gefüllte Pausenbrotdose

ist aus der Mode gekommen. Auch Grundschüler greifen

bereits zu Süßigkeiten oder essen zwischen den Unterrichtsstunden

gar nichts. Da heute in Deutschland fast jedes dritte

Kind Über- oder Untergewicht hat, rät das R+V-Infocenter für

Sicherheit und Vorsorge den Eltern, ihren Kindern für die

Schule gesunde und abwechslungsreiche Zwischenmahlzeiten

mitzugeben.

Damit sie in der Schule leistungsfähig sind, benötigen Kinder in den

Unterrichtspausen ausreichend Nährstoffe. Laut R+V-Infocenter

besteht eine gesunde Pausenmahlzeit aus folgenden Bausteinen:

- Getreideprodukte (Kohlehydrate): Kohlehydrate sind Energielieferanten.

Besonders Getreideprodukte enthalten diesen Nährstoff

reichlich. Die Basis für den Pausenimbiss bildet deshalb am

besten ein Vollkornbrot. Beim Belag sind der Fantasie keine

Grenzen gesetzt. Gut eignen sich fettarme Käse- und Wurstsorten

sowie Quark, garniert mit Rohkost oder Kräutern. Süße

Aufstriche sollten eine Ausnahme bleiben.

- Milchprodukte (Proteine): Proteine braucht der Körper zum

Beispiel, um Informationen im Gehirn zu speichern und rasch abzurufen.

Ein fettarmes Milchprodukt garantiert die ausreichende


Versorgung: Joghurt, Kefir oder einfach Vollmilch bringen das

Gehirn auf Trab.

- Frisches Obst und Gemüse (Vitamine): Ohne Vitamine keine

Konzentration. Frisches Obst und Gemüse liefern die lebenswichtigen

Fitmacher und runden die Pausenmahlzeit ab.

- Getränke (Wasser): Wasser ist wichtig für den Stoffwechsel. Als

Durstlöscher empfehlen sich neben Mineralwasser auch verdünnte

Fruchtsäfte oder ungesüßte Frucht- und Kräutertees.

Grundsätzlich sollten Kinder dabei mitreden dürfen, was sie für die

Pausen mit in die Schule nehmen. „Sonst kann es passieren, dass

die von den Eltern liebevoll ausgewählten Speisen und Getränke

unberührt im Papierkorb landen“, sagt Rita Jakli, Leiterin des R+V-

Infocenters.

Das Auge isst mit

Schokoriegel und Kinderschnitten laufen dem Pausenbrot oft schon

durch ihre attraktive Verpackung den Rang ab. Tipp für die Eltern:

Statt in langweilige Folien oder Papiertüten den Zwischenimbiss

lieber in bunte Kunststoffdosen und Trinkflaschen packen. Wenn

Eltern dann noch das Vollkornbrot und den Apfel in appetitliche

Häppchen schneiden oder Gurke und Karotte als Gemüsespieß

reichen, macht dem Sprössling das Essen gleich doppelt so viel

Spaß.

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