Weihnachten, Weihnachten bin ich zuhaus und auf d'r ...

alsdorfer.stadtmagazin.de

Weihnachten, Weihnachten bin ich zuhaus und auf d'r ...

undsonst?!

ALSDORFER STADTMAGAZIN - WEIHNACHTSAUSGABE

Diese Ausgabe wird

flächen deckend verteilt

in Zopp / Busch /

Duffesheide / Reifeld

Ausgabe 57 | 5/2013

»Weihnachten,

Weihnachten

bin ich zuhaus

und auf d’r

Weihnachtsmarkt

an de Bursch!«


Stadthalle Alsdorf

Große Varieté

Silvestergala

31.12.2013

EINLASS: 19.00 UHR

BEGINN: 19.30 UHR

Erleben Sie einen

unvergesslichen

Jahreswechsel!

ALSDORFS

LECKERE

ADRESSE

SCHMITZ BACKES

STARS DER TRAVESTIE

SILVI UND RALF

WALL STREET THEATRE

SILVESTERBUFFET

FEUERWERK

Karten erhalten Sie ausschließlich im Restaurant Amadeus in der Stadthalle Alsdorf

Tel: 02404 / 919203 (Di - So ab 18:00 Uhr) ˜Paketpreis 85.- Euro · Infos unter

www.Stadthalle-Alsdorf.de · (Karten sind vom Umtausch ausgeschlossen)

BETRIEBSFEIERN · TAGUNGEN / SEMINARE · FAMILIENFESTE · WEIHNACHTSFEIERN

WIR MACHEN

AUS IHRER

VERANSTALTUNG

EIN GANZ

BESONDERES

EVENT

Erleben Sie entspannte Stunden bei Ihrer Veranstaltung in der

Stadthalle Alsdorf. Lehnen Sie sich bequem zurück und setzen Sie

auf unsere langjährige Erfahrung in der Gestaltung von Festen und

Events.

Unsere Räume bieten die passende Kulisse für Ihr Fest.

Haben Sie schon einmal über Ihr ganz besonderes Firmenevent nachgedacht?

Verwöhnen Sie Ihre Kunden oder Ihre Mitarbeiter mit dem Besuch einer Show im

Eventsaal in unserem Haus. Wir entwickeln für Sie das individuelle Rahmenprogramm

von A wie Aperitif bis Z wie Zugabe.

Wir arbeiten für Sie, um Ihrer Veranstaltung den ganz besonderen unvergesslichen

Pepp zu geben.

Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf Ihren

Anruf oder Ihre E-Mail. Gerne vereinbaren wir

einen Termin zu einem persönlichen Gespräch

und erstellen für Sie ein individuelles Angebot.

Ansprechpartnerin: Marie Weidinger

Telefon: 02404 906010

E-Mail: info@stadthalle-alsdorf.de

SONDERGASTSPIELE

DER KULTURGEMEINDE

So. 15.12. 2013 · 15 Uhr

Weihnachtsmärchen:

Der Kleine Drache Kokosnuss

Die Weltreise des kleinen Feuerdrachens

Kokosnuss. Ein Spaß für junge und jung

gebliebene Zuschauer. 9,- Euro zzgl. Gebühren

Fr. 03.01. 2014 · 20 Uhr

Cuban Circus

Feuerspucker, Schwertschlucker und Salti auf

dem Schleuderbrett – an besonderen Highlights

wird es in der Show nicht mangeln. 27,-

/31,-/37,- Euro zzgl. Gebühren

Fr. 04.04. 2014 · 20 Uhr

Dr. Stratmann - Dat Schönste!

Ein unvergleichlicher Streifzug durch alle

Stratmann Programme und die Sprache, Mentalität

und die besonderen Krankheiten des

Ruhrgebietes. 21,-/24,-/27,- zzgl. Gebühren

ABOVERANSTALTUNGEN

SPIELZEIT 2013/14

Mo./Di. 09./10.12.2013

Tief in einem dunklen Wald Schauspiel von Neil LaBute

Mo./Di. 10./11.02.2014

Into the Woods Musikalische Darbietung

Mo./Di. 28./29.04.2014

Das Interview Schauspiel von Theodor Holman,

basierend auf dem Film von Theo van Gogh

Fr./Sa. 09./10.05.2014

Komödie in Oecher Platt Aachener Heimattheater

Mo./Di. 02./03.06.2014

Bunbury Komödie von Oscar Wilde

Mo./Di. 07./08.07.2014

Absalom Schauspiel von Zoe Kazan

Karten zu den einzelnen Veranstaltungen sind im Kartenhaus erhältlich.

Alle ABO-Veranstaltungen beginnen um 20.00 Uhr im großen Saal der

Stadthalle mit festen Platzkarten!

Ansprechpartner Kulturgemeinde: Reinhard Klüppel,

Geschäftsführer, Tel. 02404 9144623


Liebe Alsdorferinnen und Alsdorfer,

in der Weihnachtsausgabe bietet unser Alsdorfer

Stadtmagazin wieder jede Menge spannenden

Lesestoff: Egal ob 100 Jahre DRK, die Serie über

den Bergbau oder die Reihe über Zeitzeugen wie

Wilhelm Schleibach, die uns mitnehmen auf eine

Reise in die Vergangenheit. Ich lese jede Ausgabe

mit Interesse, zu Hause, wenn ich Zeit habe, kann ich mich dem

Magazin in aller Ausführlichkeit widmen.

Besonders freut mich, dass Heiraten in Alsdorf diesmal so ausführlich

vorgestellt wird. Denn wir haben mit unserer wunderbaren Alsdorfer

Burg, in die das Standesamt gezogen ist, ein Pfund, mit dem wir

wuchern können. Auf die schmucken neuen Räume mit den verschiedenen

Möglichkeiten, „sich zu trauen“, können wir Alsdorfer stolz sein.

Und auch die anschließende Feier kann in unserer Remise steigen – in

herrlichem historischen Ambiente mit allem modernen Komfort.

Unsere Burg ist auch Schauplatz des »Phantastischen Wintermärchens«.

Schon zum 16. Mal schlendern immer mehr Besucherinnen und Besucher

aus Alsdorf und der Region durch die heimeligen Budengassen

und schnuppern vorweihnachtliche Atmosphäre. Festlich beleuchtet

verzaubern Burg und Burgpark die Gäste und geben uns einen Vorgeschmack

auf die Weihnachtszeit. Und in diesem Jahr kann diese

Beleuchtung noch ausgeweitet werden, da sich neue Sponsoren gefunden

haben. Denn das ist klar: Ohne Sponsoren und die vielen Unterstützer

und ehrenamtlichen Helfer könnte es unseren Markt nicht

geben. Ihnen allen gilt mein Dank. Das möchte ich an dieser Stelle einmal

ausdrücklich sagen.

Was mich besonders freut: Der Lokalcholorit, der unseren Weihnachtsmarkt

ausmacht. Alsdorfer Vereine, Alsdorfer Künstler, Alsdorfer Aussteller,

Alsdorfer Kindergärten und Schulen, unsere Senioren, unsere

Freunde aus den Partnerstädten: Alsdorfer machen den Weihnachtsmarkt

zu einem unverwechselbaren Aushängeschild für unsere Stadt.

Typisch Alsdorf eben.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Vorweihnachtszeit,

ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches Jahr

2014.

Ihr Alfred Sonders, Bürgermeister

Inhalt

Themen aus der Stadtverwaltung

Jubiläumskonzert städt. Chor . . . . .8

Singen zur Weihnacht . . . . . . . . . . .8

Festakt in Brunssum . . . . . . . . . . .14

Stadtbücherei . . . . . . . . . . . . . . . .15

Paten für Schüler gesucht . . . . . . .18

Pilotprojekt für Alsdorf . . . . . . . . .19

Infoabend im Familienzentrum

Annastraße . . . . . . . . . . . . . . . . . .34

Ausflug der Erziehungsstellen . . . .36

Schwimmkurse im Luisenbad . . . .41

Mode im Tetrapack . . . . . . . . . . . .51

Unplugged – Musiker gesucht . . .59

Infos zum Winterdienst . . . . . . . . .60

Sanierung des Sammlers Broichtal 81

Sitzungskalender . . . . . . . . . . . . . .83

Bürgersprechstunde . . . . . . . . . . .83

Burgweihnacht 4

16 Jahre Krippma . . . . . . . . . . . . . .9

Der liebe Nikolaus . . . . . . . . . . . . .10

Elisabethschule bastelt für den

Weihnachtsmarkt . . . . . . . . . . . . .12

Franz-Josef Kochs:

Buttnmandl, auf geht’s 22

Männerquartett Schaufenberg . . .20

Brunssumer Mannenkoor . . . . . . .21

Baugebiet Busch . . . . . . . . . . . . . .26

Neues von der Feuerwehr . . . . . . .28

»Der

schönste

Tag im

Leben«

Heiraten

in Alsdorf

30

100 Jahre DRK

Seniorenwohnungen an der

Stadthalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . .39

Marathonclub Eschweiler . . . . . . .40

Ein Rückblick: Alsdorf um 1930 . .42

Cantalyra . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43

Ausstellung in Brunssum . . . . . . . .44

Abenteuer Langhaus . . . . . . . . . . .46

Mit einem »touch« in der Welt

unterwegs . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50

Rolf Beckers: Burgen,

Schlösser und Gutshöfe

am Amstelbach 48

Auf den Spuren des

Bergbaus, Teil 10:

Unterwegs im Tal der

Wurm 56

Richtfest Barbarakapelle . . . . . . . .52

Führungen im Schaffrathhaus . . . .53

Welttheater Einsiedeln . . . . . . . . .54

Sanddorn auf Emil Mayrisch . . . . .58

Neuer Krimi von Wolfgang Rosen .59

Erzählungen aus einem fast

100jährigen Leben:

Wilhelm Schleibach . . . . . . . . . . . .62

Schabernack . . . . . . . . . . . . . . . . .66

Neues Prinzenpaar:

Frank und Sandra Breuer . . . . . . .67

Brigittes Kräuterseite . . . . . . . . . .68

Scheunenmarkt-Nachlese . . . . . . .70

Wandern mit Aggi Majewski . . . . .71

28. DRECO-Cup . . . . . . . . . . . . . . .74

Windhunde aus Alsdorf . . . . . . . . .76

Ausbildung in der Altenpflege . . . .61

Wenn das Glöckchen klingelt . . . .64

Generationenbrücke . . . . . . . . . . .65

Weihnachten früher 64

Neues von Alsdorfer Firmen

Die Württembergische . . . . . . . . . .13

Team Steffen:

Arbeit macht Spaß... . . . . . . . . . . .25

Akademie Zukunft Handwerk . . . .27

Ewv. Aktiv für die Region . . . . . . .29

Carolustherme Aachen . . . . . . . . .35

Zahnarztpraxis inova plus . . . . . . .37

Enwor Weihnachtsspende . . . . . . .45

Zahnarztpraxis Dr. Heinz Pohlen . .47

Inter-Stand-Art Messebau . . . . . . .72

Neues von Euregio-Solar . . . . . . . .73

Handwerk- blaue Seite 78

Komfortbäder . . . . . . . . . . . . . . . .78

Sanierungsmaßnahmen . . . . . . . . .81

Termine

Veranstaltungskalender . . . . . . . .82

Gemeindefest und Adventskonzert

in Paul-Gerhardt . . . . . . . . . . . . . .82

Regelmäßige Termine . . . . . . . . . .85

Kirchentermine . . . . . . . . . . . . . . .86

I M P R E S S U M

Herausgeber: Alspresso Verlag · Dornbuschweg 2 · 52477 Alsdorf · Tel: 0 24 04 / 84 76 · Email: info@brants-design.de · Redaktion: Marina Brants, Rolf

Beckers, Franz-Josef Kochs, Birgit Becker-Mannheims, Marion Moretti, Brigitte Schroeder, Wilma Mika-Scheufen, Wilfried Schüller, Joachim Peters, Annegret Trier,

Presseamt der Stadt Alsdorf · Fotos/Bildmaterial: Marina Brants, Rolf Beckers, Birgit Becker-Mannheims, Franz-Josef Kochs, Wilfried Schüller, Wilma Mika-

Scheufen, Presse amt der Stadt Alsdorf, Foto Pees, Fotostudio Schädlich, fotolia · Gestaltung: Brants-Design, Alsdorf Anzeigen: Birgit Becker-Mannheims,

Wilma Mika-Scheufen, Annegret Trier, Janine Ruers · Auflage: 9.000 Stück, Alsdorf, im November 2013

Namentlich genannte Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Nachdruck von Beiträgen und Fotos aus dem Inhalt, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Genehmigung.

Für unverlangt eingesandte Texte und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt. Die Weitergabe an Dritte ist nur mit vorheriger Genehmigung

des Gestalters erlaubt.

Dezember / Januar 3

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Weihnachts

rund um

Alsdorf – ein Wintermärchen

Alsdorfer Weihnachtsmarkt 2013

Besuchen Sie unsere

stimmungsvoll dekorierte

Cafeteria in der Remise

der Alsdorfer Burg.

Nur bei uns:

»Holzmichel-Glühwein«

bekannt vom Striezelmarkt, Dresden

Neu in diesem Jahr und genau

gegenüber der Cafeteria

bieten wir mit freundlicher Unterstützung

durch AsF Alsdorf an:

Brötchen mit Leberkäse oder

»Stumpen« (Kochwurst)

Unsere Mitarbeiter arbeiten alle ehrenamtlich -

der Reinerlös kommt unserer Sozialarbeit zu Gute!

Die AWO braucht Menschen, weil immer mehr Menschen die AWO brauchen!

Helfen Sie uns helfen - unterstützen Sie uns, damit wir unschuldig

in Not geratene Alsdorfer bei Kinder- oder Altersarmut unterstützen können!

Werden Sie Mitglied bei uns - schon mit 10 Cent pro Tag sind Sie

dabei! Unseren Mitgliedern bieten wir ein interessantes Jahresprogramm

mit saisonalen Angeboten, Tagesfahrten und einer Urlaubsfahrt.

2014 fahren wir übrigens in die Heimat des

legendären Holzmichel - nach Seiffen ins Erzgebirge!

Kontakt: 02404/21668 oder /1646

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

4

Dezember / Januar

Wenn Sie uns dauerhaft

unterstützen möchten:

Werden Sie Mitglied der

Arbeiterwohlfahrt

Alsdorf-Burg 1927 -

kurz AWO Alsdorf - Burg.

Jut, et jibt schönere Städte auf der Welt, Paris, Rom,

Wien. Abber darauf allein kommt et nit an. Die

Stadt, wo dein Herz dran hängt, is für einem selbst

am schönsten. Dat sieht man doch vor allem an

Köln. Kaum en Stadt wird mehr besungen und verehrt,

obwohl baulich et meiste nit schöner ist als

am Bahnhofsplatz odder Bierstraße Richtung Zopp.

Abber kaum einer würd in Alsdorf singen: »Oh

Bahnhofsplatz, oh Bahnhofsplatz, hier wohnt mein

allerliebster Schatz« odder »Du bist der Stern vom

Grenzwech« odder »Ich trink den Wein nur in de

Weinstraß«. Wat ich saren will: Et kommt auf et

Herz an. Jrad jetzt zur Advents- und Weihnachtszeit.

Wie es in dem bekannten Weihnachtsschlager heißt

»Weihnachten, Weihnachten bin ich zuhaus«. Weihnachten

zieht es einem dahin, wo man herkommt.

Und jrad wenn, wie in den letzten Jahren, eine

Schneehaube alles wie unter Zuckerjuss stellt, sieht

man janz andere Reize und wie St. am Berg wird

Alsdorf dann zu St. Alsdorf am Kohlenbersch. Und

ehrlich jesacht: Mit Schneehaube kricht auch d’r

Kohlenbersch ene janz andere Scharm.

Öffnungszeiten

Tägl. 8.00-18.30 Uhr

Sa. 8.30-13.00 Uhr

Die Apotheke,

die fit hält!

Denkmalplatz 41 • 52477 Alsdorf

Telefon: 02404-919522 • Fax: 02404-919523


markt

die Alsdorfer Burg

Abber auch ohne Blödsinn muss man saren: Alsdorf

hat sich jemausert. Denkmalplatz, Tierpark, Annapark

sind nur drei Sachen, die auch Leute aus

anderen Ländern, wie aus Würselen oder

Herzogenrath nach Alsdorf ziehen. Und auch

eine Aktraktion, die de letzten Jahre immer

schöner jeworden ist, gerade auch im

Schnee: D’r Weihnachtsmarkt an de

Bursch. Hier kriste von Anfang an e

Krismes – Fieling:

Du parks in Hoengen auf de

Jülicherstraß, ja näher

findeste nix, und jehst

dann janz jemütlich

bis zur Bursch

jejenübber von de

Castor – Kirsch.

Da siehste

schon de

Karussellen,

riechs Jlühwein,

Bratwurst und

Plätzchen.

Angezahlte Ware legen wir bis zum

22. Dezember zurück!

Neues aus unseren

Apotheken

JA! - Bei uns erwartet Sie Neues

Seien Sie neugierig - besuchen Sie uns. - Nicht nur in der

Weihnachtszeit, sondern auch im Jahr 2014 werden wir

Sie überraschen! Lassen Sie sich von unserer Beratung,

den Angeboten und besonderen Aktionen begeistern.

Schnuppern Sie den Hauch von Weihnachten und Veränderung...

Mit freundlichen Grüßen aus Alsdorf

Stephan Jüsten, Apotheker

Öffnungszeiten

Mo-Fr 9.00-13.00

+ 14.30-18.30

Sa 10.00-14.00

Anna-Apotheke

Bahnhofstraße 59

KOSTENLOS BESTELLEN!

Rathaus-Apotheke

Luisenstraße 55

0800 - 2 57 36 73

Dezember / Januar 5

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


»Das 16. Phantastisches

Zimt jefällt mir übrijens als Erwachsener besser.

Wenn de früher als Kind ein »jezimt« krichtest,

hatte dat mit weihnachtlichem Flähr wenisch

zu tun.

Hier auf d’r Weihnachtsmarkt triffste Jott und

alle Welt: Klaus Mingers, der zwischen et

Schnützen immer auf de Uhr kuckt, ob d’r Karneval

nit doch schon anjefangen hat, de

Brandt – Brüder ( d’r eine MdB, d’r andere

MdP -(mit d’r Piano) singen mit dem britischen

Botschafter, Bernd Mortimer, und d’r

Bürjermeister »Engel auf den Feldern singen«.

Und überall und bei alles und jedem siehste

Toni Klein: als Aufbauer, als Kletter – Nickelaus,

als Eintänzer, als Ersatzmann für e verkällt Funkenmariechen,

als Nussknacker in der gleichnamigen

Swiet und als Rauschgoldengel in dem

vorweihnachtlichen Theaterstück »Herodes und

der Rohrbruch«. Alle Jahre wieder kehrt Toni

Klein ein. Aber das hat natürlich auch eine Kehrseite:

Seine Frau sacht: »Ohne Karneval und

Aktionsgemeinschaft hätten wir schon fünf Kinder.«

Da springt vom Baum ein kleines Zauberwesen:

ein Eichhörnchen? der Weihnachtswichtel?

Nein, Kalli Roubal hat en Birn in de Lichterkett

jewechselt.

Freitag, 29.11.

16.30 Kindergarten Kellersberg

17.00 Puppenbühne

18.00 Offizielle Eröffnung durch Bürgermeister

Alfred Sonders

19.00 Burgführung & Puppenbühne

20.00 Zapfenstreich

21.00 Nachtwächter & Zapfenstreich

Samstag, 30.11

17.00 Puppenbühne

18.00 Geschichten & Märchen mit

Franz-Josef Kochs

18.30 Nikolausshow

19.00 Burgführung & Puppenbühne

19.30 Baerke’s Bloe Band und KG

Burgwache Alsdorf

21.00 Schließung der Weihnachtsmarktbuden

und Beginn

3. Apres-Ski-Fete

24.00 Schließung der Gastronomie

Sonntag, 1.12

15.00 Blaskapelle Schaufenberg

16.00 Puppenbühne

17.00 Lesung Ammianus Verlag

17.30 Geschichten & Märchen mit

Franz-Josef Kochs

18.00 Nikolausshow

19.00 Burgführung & Puppenbühne

19.45 Blaskapelle Schaufenberg

21:00 Nachtwächter & Zapfenstreich

Montag, 2.12

16.30 Kindertagesstätte Blumenrath

17:00 Geschichten & Märchen mit

Franz-Josef Kochs

17.35 Puppenbühne

18.00 Nikolausshow oder

18:45 Altenheim St Josef

19:00 Burgführung

20.00 Zapfenstreich

21.00 Nachtwächter & Zapfenstreich

Dienstag, 3.12

16.30 Kindergarten St. Castor

17.00 Puppenbühne

17:30 Geschichten & Märchen mit

Franz-Josef Kochs

18.00 Weihnachtliche Lieder mit Wolfgang

Bauer

18.30 Nikolausshow

19.00 Burgführung & Puppenbühne

20:00 Zapfenstreich & Nachtgebet Kriegergedächtniskapelle

Burgpark

21:00 Nachtwächter & Zapfenstreich

Vorweihnachtliche Angebote

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Wir wünschen Ihnen eine

kuschelige Winterzeit!

...übrigens reinigen wir auch Wolliges

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Die

gute

Textilpflege

Kleiderpflege

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

6

Dezember / Januar


Wintermärchen«

Mittwoch, 4.12

16.30 Ev. Familienzentrum Mitte

17.00 Lesung Ammianus Verlag

17.30 Puppenbühne

18.00 Nikolausschow

18.45 Puppenbühne

19:00 Burgführung

20:00 Zapfenstreich & Nachtgebet

Kriegergedächtniskapelle

Burgpark

21:00 Nachtwächter & Zapfenstreich

Donnerstag, 5.12

16.30 Kindergarten

St. Maria-Heimsuchung

17.00 Puppenbühne

17.45 Weihnachtliche Lieder mit Wolfgang

Bauer

18.00 Nikolausshow

18.45 Puppenbühne

19.00 Burgführung

19.30 Lesung Ammianus Verlag

20.00 Zapfenstreich & Nachtgebet

Kriegergedächtniskapelle

Burgpark

21.00 Nachtwächter & Zapfenstreich

Freitag, 6.12

17.00 Puppenbühne

17.45 Weihnachtliche Lieder

mit Wolfgang Bauer

18.00 Nikolausshow

18.45 Puppenbühne

19.00 Burgführung

20:00 Zapfenstreich & Nachtgebet

Kriegergedächtniskapelle

Burgpark

21:00 Nachtwächter & Zapfenstreich

Samstag, 7.12

16.30 Puppenbühne

17.15 Lesung Ammianus Verlag

17.45 Weihnachtliche Lieder

mit Wolfgang Bauer

18.00 Nikolausshow

18.45 Puppenbühne

19.00 Burgführung

19.30 Livemusik

21:00 Nachtwächter

& Zapfenstreich

Sonntag, 8.12

15.30 Puppenbühne

16.30 Jürgen B. Hausmann

17.15 Livemusik

18.00 Nikolausshow

18.45 Puppenbühne

19.30 Schlussworte und letzter

Zapfenstreich mit dem

Fanfarenzug der Prinzengarde

Alsdorf

In diesem

Sinne:

Froe

Weinachten.

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Alsdorf!

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• Bahnhofstraße 70

• Rathausstraße 34

• Café »Z«, St.-Brieuc-Platz 9

Dezember / Januar 7

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Händels »Messias« in der Urfassung

FESTKONZERT ZUM 40JÄHRIGEN JUBILÄUM DES STÄDTISCHEN

CHORES ALSDORF AM 30. NOVEMBER IN DER STADTHALLE

BEKANNTER MALER EMIL CIOCOIU STEUERT

BILDERPROJEKTION ZUM HEILSGESCHEHEN BEI

Mehrfach ist Georg Friedrich Händels

Oratorium »Der Messias«, eines,

neben den Bachschen Passionen nach

Matthäus und Johannes, der bedeutendsten

Chorwerke des Barock, in

Alsdorf aufgeführt worden.

Frühere Aufführungen in den 60er

und 80er Jahren richteten sich nach

der kritischen Fassung von Friedrich

Chrysander, und der letzten Aufführung

im Jahre 2001 lag die Bearbeitung

von Wolfgang Amadeus Mozarts

zu Grunde.

Die kommende Aufführung durch die

Chorgemeinschaft Städtischer Chor,

Städtischer Jugendchor und Kirchenchor

Mariä Heimsuchung, Alsdorf-

Schaufenberg, am Samstag, dem 30.

November, 20 Uhr, in der Stadthalle,

anlässlich des 40jährigen Bestehens

des Städtischen Chores, greift auf die

Urfassung von Arnold Schering

zurück. – Händel schuf den »Messias«

in 22 Tagen im Jahre 1741. Der

Erfolg war über die Maßen großartig.

Bis heute gehört das Oratorium zu

den volkstümlichsten Werken in der

»ganzen gebildeten Welt« (Schering).

Bei der Aufführung wirken mit: Marlies

Buchmann, Sopran, Silke Schimkat,

Alt, Thomas Thiele, Tenor, Dr. Christian

Brülls, Bass, das Kammerorchester

„Dieter Beißel“ und Ewald

Schwiers, Cembalo und Orgel. Die

Choreinstudierung liegt bei Willy Bekkers

und Günther Kerkhoffs, der auch

das Werk dirigiert.

Bei der Aufführung werden Bilder des

rumänischen Malers Emil Ciocoiu, die

das Heilsgeschehen des Oratoriums

darstellen, projiziert.

Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro,

Ermäßigung für Schüler und

Studenten 8 Euro.

Traditionelles »Singen zur Weihnacht«

im Energeticon

STÄDTISCHE SINGSCHULE, STÄDTISCHER KINDER- UND JUGEND-

CHOR UND ANDERSART ZUM WEIHNACHTSSINGEN VEREINT

Traditionell laden seit 1970 die

Städtischen Kinder- und Jugendchöre

mit ihren verschiedenen Gruppierungen

zum Weihnachtssingen ein. Mal

singen die Gruppen getrennt, mal

aber auch gemeinsam. Da dieses Singen

zur Weihnacht in Form eines

»Offenen Singens« gestaltet wird,

sind auch die Zuhörer zum Mitsingen

aufgefordert.

Dieses Jahr stehen neben den

bekannten Advents-, Weihnachts-, 3-

Königs-, Nikolausliedern aber auch

unbekannte und zeitgenössische Lieder

auf dem Programm. Damit das

Singen dieser Lieder überhaupt möglich

ist, werden Textblätter an alle

Teilnehmer verteilt.

Das Weihnachtssingen findet am 15.

Dezember um 16 Uhr im Energeticon

statt. Die Leitung hat Chordirektor

Günther Kerkhoffs.

Der Eintritt ist frei. Am Schluss wird

für die städtische musikpädagogische

Arbeit in Alsdorf gesammelt.

Inh. Irmgard Hoyer-Schopp

Fachapothekerin Ernährung

Naturheilmittel + Homöopathie

Telefon 02404 / 918 74 24 · Fax 02404 / 918 74 17

ÖFFNUNGSZEITEN: MONTAGS BIS SAMSTAGS 8.00 BIS 20.00 UHR

Einen besinnliches Weihnachtsfest und einen guten

Start ins neue Jahr wünscht Ihnen allen

Ihr Mobau-Team Alsdorf

Am Heggeströfer 2a · 52477 Alsdorf · Tel. 02404 90 56 0

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

8

Dezember / Januar


Am 3. Adventswochenende laden

die Krippenfreunde Mariadorf

wieder zur KrippMa Krippenausstellung

Mariadorf ins Pfarrheim

der katholischen Pfarrgemeinde

St. Marien Empfängnis ein. Es ist

mittlerweile die 16.KrippMa, die

mit viel Hingabe ausgerichtet

wird. Die Ausstellung ist geöffnet

am Samstag den 14.12.2013 von

14:00 Uhr bis 20:00 Uhr und am

Sonntag den 15.12.2013 von

10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Maria und Josef und das Kind in der

Krippe; überall auf der Welt findet

man die figürliche Darstellung der

Geburt Jesu. Ob aus Holz geschnitzt,

aus Lehm oder Ton modelliert, aus

Keramik gegossen, gebrannt und

bemalt, aus Pappmache geformt oder

aus Stein gemeißelt. Ob im Erzgebirge,

im afrikanischen Buschland, bei

den Indios, alle stellen zur Weihnachts -

zeit die Figuren von Maria, Josef und

dem Jesuskind auf. Die heilige Familie

wird um weitere Figuren – Ochs, Esel,

Schafe, oder andere einheimische

Tiere, Hirten, und die Weisen aus dem

Morgenland – ergänzt. Alle zusammen

werden in der liebevoll hergerichteten

Krippe in Szene gesetzt.

16 Jahre »KrippMa«

Krippenfreunde Mariadorf

laden wieder ein

shop startet schon im Mai 2014.



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Über die Entstehung der Weihnachtskrippe

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Erste Darstellungen der Weihnachtskrippe

findet man in den Grabplatten

von Katakomben in Italien. Im 16.

Jahrhundert wurden ausschließlich in

Kirchen und Klöstern große und beweg -

liche Figuren - meist mit prächtigen

Gewändern bekleidet - aufgestellt,

wobei von bestimmten Orden größere

Impulse gesetzt wurden.

Dem Heiligen Franz von Assisi und

seinen Mitbrüdern wird die Entstehung

der Krippe zugesprochen. Durch die

Darstellung des Geschehens in Bethlehem

sollte das große Ereignis der

Menschwerdung Christi in dieser Welt

allen kundgetan werden.

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Erst im 17. Jahrhundert wurde die

Krippe volkstümlich. Nach kirchenfeindlichen

Erlässen, die das Aufstellen

von Krippen in Kirchen und Klöstern

untersagten, hielt die figürliche

Darstellung in der eigenen guten

Stube Einzug.

Die Weihnachtsgeschichte inspiriert

Jahr für Jahr auch die Krippenfreunde

Mariadorf.

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ist schon seit einigen Jahren in

der kleinen Krippenwerkstatt des

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Initiators der KrippMa und leidenschaftlichem

Krippenbauer Karl-Heinz

Dittmann zu spüren.

In der kleinen Krippenwerkstatt wird

ein WorkShop »Krippenbau für Jung

und Alt« angeboten, wo Interessierte

- Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern,

oder auch »Große Kinder« -

unter fachlicher Anleitung ihre eigene

Krippe bauen können.

Anmeldungen für den Workshop

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direkt an KH. Dittmann unter der

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Ralf Kleine,

der liebe

»Nikolaus«

Von Birgit Becker-Mannheims

Ralf Kleine aus Alsdorf freut sich

besonders auf die erste Dezemberwoche.

Die Tage um den 6. Dezember

sind schon lange im eigentlich vollen

Terminkalender markiert und hervorgehoben.

Denn dann schlüpft der Versicherungsfachmann

in die Rolle des

Nikolaus und erfreut damit nicht nur

sehr viele Kinder. Wir sind auf Ralf

Kleine aufmerksam geworden, weil er

seit vier Jahren nicht nur am Nikolaustag

das Kinderheim St. Hermann-

Josef in Herzogenrath besucht, sondern

weil er jedes Jahr dem Kinderheim

auch immer eine Spende überreichen

kann. Wie es dazu gekommen

ist, möchten wir gerne erzählen.

Der Weg zu Ralf Kleine ist schon ein

wenig heimelig, versteckt im Wald

liegt sein Haus zwischen Zopp und

dem nahegelegenen Tierpark. Sehr

ländlich und zurückgezogen: Wohnt

so der Nikolaus? Wenn ich mir jetzt

den Schnee vom letzten Jahr noch

dazu denke-ja das hätte schon etwas!

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gesundes und glückliches Neues Jahr!

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

10

Dezember / Januar

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Wir beide kennen uns von der Schule

und haben einige Jahre in einer Jahrgangsstufe

zusammen gelernt und

gelacht. Stets in Erinnerung blieb mir

seine tiefe Stimme mit einem westerwälder

Dialekt. Dass wir zusammen

mal ein Gespräch über seine Rolle als

Nikolaus führen würden, hätten wir

wohl während unserer gemeinsamen

Schulzeit, vor über dreißig Jahren

nicht gedacht.

Angefangen hat alles ganz harmlos,

Ralf Kleine ist Vater von zwei Söhnen

und Angestellter bei der Versicherungsgesellschaft

der Volksfürsorge in

Aachen. Vor acht Jahren stand die

firmeninterne Weihnachtsfeier für die

Angestellten, deren Ehepartner und

Kinder, wie jedes Jahr im Dezember

vor der Tür. Eines Tages kam sein

Chef Arthur Meyer zu ihm und fragte

nach, ob er nicht für die geplante

Feier den Nikolaus ersetzen könnte,

denn der gebuchte Nikolaus war ausgefallen.

Ralf hat nicht lange überlegt

und spontan zugesagt. Von einem

Freund konnte er das passende

Kostüm organisieren und schlüpfte

zum ersten Mal in die Rolle des Nikolaus.

Sofort hat er sich in dem edlen

Gewand sehr wohl gefühlt, er war

zwar ein wenig aufgeregt, aber für

ihn stand fest, wenn er der Nikolaus

ist, dann ist er natürlich nur ein »lieber«

Nikolaus.

Bei der Firmenfeier wurde das

Erscheinen des Nikolaus richtig zelebriert.

Mit den Kindern wurde gesungen,

Gedichte wurden aufgesagt und

jeweils kleine Geschenke verteilt.

Diese Nikolausfeier hatte nicht nur

Ralf Kleine gut gefallen, sondern auch

den zahlreichen Gästen. Seitdem ist

er jedes Jahr auf der Firmenfeier der

Nikolaus, aber nicht nur für die Kinder,

auch manch Erwachsener muss

vor den Nikolaus treten...

So etwas spricht sich natürlich rund,

auch im Freundeskreis. Ralf ist Patenonkel

bei der Tochter eines Freundes,

Wir wünschen

unseren Kunden

schöne Feiertage

und ein gesundes

und glückliches

Neues Jahr!

und hier wurde er ebenfalls gefragt:

»Kannst du nicht mal bei uns den

Nikolaus spielen, darüber würde sich

die Karla bestimmt freuen.« Gesagt

getan, als Nikolaus besuchte er die

Freunde und hatte ziemlich viel Spaß

in der neuen Rolle. Die Auftritte als

Nikolaus im Freundeskreis wurden

zahlreicher, und sogar Anfragen zu

anderen Firmenfeiern folgten. Nach

den Auftritten erhielt er immer kleine

Gastgeschenke oder ein großzügiges

Trinkgeld. Für Ralf Kleine war klar, die

Rolle als Nikolaus sollte kein »Nebenerwerb«

werden, er wollte das Geld

spenden. Über eine Arbeitskollegin

kam ein Kontakt zum Kinderheim St.

Hermann-Josef in Herzogenrath

zustande, und Heimleiterin Rosi Sommer

freute sich nicht nur über die

Spende, sondern besonders über die

Idee von Ralf, das Kinderheim als

Nikolaus zu besuchen.

Seit vier Jahren kommt er nun regelmäßig

und besucht die Kinder. Von

den Gruppenleitern erhält Ralf im

Vorfeld einen Zettel von jedem Kind.

Sowohl mit positiven Angaben als

auch mit kleinen Anstubsern zum

Nachdenken. »Das ist immer ein ganz

besonderer Abend. Die Kinder lesen

mir etwas vor, wir singen oder spielen

zusammen. Natürlich sind die Kinder

und Jugendliche im Alter von 3 bis 17

Jahren unterschiedlich in der Reaktion

oder im Mitmachen. Aber wenn ich

erscheine oder mit jedem einzeln

rede, dann wird manchmal sogar ein

14jähriger noch kleinlaut - das

Kostüm macht es und das große goldene

Buch! Wenn ich jedoch merke,

dass bei den Kleinen die Angst zu groß

wird, dann nehme ich mich zurück,

denn ich bin ja ein lieber Nikolaus -

und niemand soll Angst haben.«

Auf meine Frage, warum er denn nur

ein lieber Nikolaus ist und nicht wie

andere, (manchmal von den Eltern

gewollt) auch eine erzieherische Wirkung

ausstrahlen möchte, gibt er folgende

Begründung: Als Kind im

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Westerwald lernte er nur einen lieben

Nikolaus kennen. Darüber hat er sich

immer gefreut und so möchte er auch

sein.

Sein Erfolg als Nikolaus gibt ihm

Recht, in der ersten Dezemberwoche

rund um den 6. Dezember ist er fast

ausgebucht, manchmal hat er vier

Termine an einem Abend, dann ist

Ralf als Nikolaus unterwegs. Die Kommunikation

mit den Kindern macht

ihm sehr viel Spaß. Ein wenig vom

Brauchtum in unserer Region zu vermitteln,

das liegt Ralf Kleine sehr am

Herzen. Stolz zeigt er mir seine Sammelmappe

mit den vielen schönen

Kinderbildern, Briefe an den Nikolaus

und auch die Kuscheltiere, die er von

den Kindern als Dankeschön ge -

schenkt bekommen hat.

Alle Spenden, die er bisher bei den

Auftritten gesammelt hat, gehen

jedes Jahr an das Kinderheim in Herzogenrath.

In einem Jahr waren das

fast 1300 Euro. Regional Helfen ist

für den Familienvater wichtig und er

freut sich jetzt wieder auf seine Rolle

als Nikolaus.

Kinderheim St.

Hermann-Josef

in Merkstein

»Bei uns zelebrieren

wir die

Weihnachtszeit genauso

wie in anderen Familien auch, sagt

Heimleiterin Rosi Sommer vom Kinderheim

St. Hermann-Josef

»Seit vier Jahren kommt nun Herr

Kleine in der Rolle des Nikolaus regelmäßig

zu uns, und ich muss sagen,

das ist immer ein besonderes Ereignis,

sowohl für die Kinder und Jugendlichen

als auch für uns Betreuer. Wir freuen

uns, wenn der Nikolausabend sich

nähert, und die Kinder sind immer ein

wenig aufgeregt, sogar die Großen.

Der Abend ist immer sehr nett, wir

singen, lachen und spielen miteinander,

und für jedes Kind nimmt sich der

Nikolaus Zeit. Die Kinder haben Bilder

gemalt oder kleine Gedichte geübt.

Und nach dem Abend wird noch viel

darüber erzählt.

Eine kleine Anekdote:

Ins Kinderheim St. Hermann-Josef

kommt der Nikolaus immer mit

dem Sportwagen angebraust.

Ralf Kleine hatte in einem Jahr noch

einen weiteren Termin als Nikolaus,

daher hat er sich nicht umgezogen,

sondern nur seine Kopfbedeckung,

die Mitra ausgezogen. Dann ist er in

seinen Sportwagen gestiegen und

fortgefahren, das hatte wohl ein kleiner

Junge beobachtet. Als dieser

Junge gefragt wurde:

»Na, kommt zu euch

denn auch der Nikolaus?«,

hat er spontan

geantwortet: »Zu uns

kommt der Nikolaus

immer mit dem Sportwagen.«

»Weihnachten ist auch bei

uns eine besondere Zeit,

wir backen Plätzchen und basteln,

genauso wie andere Familien auch.

Wir besuchen die Weihnachtsmärkte

oder andere Veranstaltungen. Ein

Highlight ist die Weihnachtsfeier bei

der Firma Neuman & Esser Group in

Übach-Palenberg. Seit einigen Jahren

werden wir immer eingeladen. Alles

ist schön geschmückt und es gibt

einen Geschenke baum mit kleinen

Päckchen für die Kinder. Dieser Baum

wird mit Geschäften aus der Region

realisiert. Die Kinder freuen sich sehr

darüber und bedanken sich mit einer

Theateraufführung eines Weihnachtsstückes.

In diesem Jahr dürfen die

Kinder sogar

vor einem

großen Publikum

spielen,

denn die

Neuman &

Esser Group

feiert ihre

Weihnachtsfeier

in der

Abtei Rolduc. Das wird etwas ganz

Besonderers, und die Kinder proben

dafür schon fleißig,« erzählt mir Rosi

Sommer.

Am 23. Dezember feiert jede Wohngruppe

ihr persönliches Weihnachtsfest,

da am heiligen Abend einige Kinder

zu ihren Familien fahren können

und mit ihnen Weihnachten feiern.

Jede Gruppe hat bei uns einen eigenen

Weihnachtsbaum und Schmuck,

die eine Gruppe geht lieber essen,

und die anderen kochen lieber

gemeinsam. Danach findet immer die

Bescherung statt.

Am 24. Dezember feiern wir Weihnachten

mit dem gesamten Haus,

immer sind dann auch Ehemalige mit

dabei. Für uns ist es wichtig, dass wir

alle gemeinsam feiern können,

genauso wie in anderen Familien

auch - jeder kann mitgestalten und

sich einbringen.

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Alle Jahre wieder...

ELISABETHSCHULE BASTELT FÜR DEN WEIHNACHTSMARKT

Alle Jahre wieder öffnet der Alsdorfer

Weihnachtsmarkt seine

Buden und Stände und lädt mit

schöner Weihnachtsbeleuchtung

zu einem stimmungsvollen Rundgang

rund um die Burg mit Glühwein

oder heißem Kakao ein.

A Alle Jahre wieder sind auch

Schüler/innen und Kollegium der Elisabethschule

mit einem liebevollen

und wunderschön ausgestalteten

Stand vertreten. Ziel ist es dabei, die

Mal- und Bastelarbeiten der Schule

zum Weihnachtsfest auszustellen, und

durch den Verkauf die Schulkasse

zum »Klingeln« zu bringen.

»Das zusätzliche Geld aus den Einnahmen

des Weihnachtsmarktes hilft

mit, die Angebote und Ausstattung

Mittendrin in

Alsdorf:

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Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Wir machen den Weg frei!

unserer Schule auch im nächsten Jahr

weiter zu verbessern«, erklärt Schulleiterin

Astrid Petry die Bedeutung

des Verkaufsstandes für die Schule.

„Für unsere Schülerinnen und Schüler

ist es aber auch wichtig, dass sie sich

durch unsere Beteiligung etwa am

Weihnachtsmarkt als Mitglied der Alsdorfer

Stadtgemeinschaft begreifen

und zeigen können, und zudem – das

ist vielleicht besonders wichtig - mit

ihrer Arbeit zum Wohl der Schule beitragen.«

So hat das Backen, Basteln und

Malen bereits im November begonnen,

um ausreichend »Ware« für den

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Weihnachtsmarkt bereitzustellen. Als

ein Sponsor für die Weihnachts-Aktivitäten

der Schule unterstützt auch in

diesem Jahr wieder Trommsdorff Arzneimittel

u.a. mit einer Spende die

vorweihnachtlichen Aktivitäten.

Zusätzlich lässt das Unternehmen

wieder Weihnachtskarten mit Motiven

aus der Feder der Schülerinnen und

Schüler der Elisabethschule drucken,

damit diese am Stand verkauft werden

können. Wie im letzten Jahr hofft

die Schule, dass man rasch ein »Ausverkauf

und eine gefüllte Kasse

melden kann.

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

12

Dezember / Januar


von links: Michael Kirchmann, Alsdorf

Mariadorf · Christopher Schoenen,

Düren Merzenich · Holger Neuwald,

GD Aachen · Werner Scholtes, Herzogenrath

· Alexander Krieger, Aachen

Wahlheim · Manfred Thurau, Stuttgart

Sebastian Schnur, Alsdorf Mariadorf

Wie sieht es mit meiner Rente aus?

INFORMATIVER ABEND DER WÜRTTEMBERGISCHEN

VERSICHERUNG ZUM THEMA RENTE Von Birgit Becker-Mannheims

Rente mit 67 und Besteuerung meiner

Rente- was bedeutet das für

mich? Was zeigt mir meine jährliche

Renteninformation und was verschweigt

Sie? Wie hilft uns der Staat

mit Förderungen und Subventionen?

Fragen über Fragen, auf die ich als

zukünftige Rentenbezieherin gerne

Antworten haben möchte. Viele Informationen

sind für mich als Verbraucher

nur schwer zu verstehen und

nicht offensichtlich zu erkennen.

Reicht meine gesetzliche Rente oder

muss ich privat vorsorgen. Was bleibt

mir am Ende zum Leben. Ende Oktober

fand zu diesem Thema eine Veranstaltung

in der Stadthalle Alsdorf

statt, zu der mehrere Generalagenturen

der Württembergischen Versicherung

aus unserer Region und die

Gebietsdirektion Aachen, nicht nur

ihre Kunden, sondern auch Interessierte

eingeladen hatte.

Das Interesse war groß, der Seminarraum

gut gefüllt, darunter auch zahlreiche

junge Leute, die mehr erfahren

und vor allen Dingen Zusammenhänge

erkennen wollten. Rente, Vorsorge,

demographischer Wandel, eigentlich

ein sehr trockenes Thema, aber hier

konnte der Renten-Experte der allgemeinen

Rentenanstalt, Manfred Thurau,

sehr detailliert und unterhaltsam,

Klarheit im Dschungel der Renten-

Berechnung bringen. Mit seinem

schwäbischen Charme war es ein

sehr informativer aber auch kurzweiliger

Abend.

Wenn aus Spaß Ernst wird:

Wir zahlen bei Berufsunfähigkeit.

Ihre Arbeitskraft ist Ihr größtes Vermögen.

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Dezember / Januar 13

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


25 Städtepartnerschaft

Brunssum - Alsdorf

FESTAKT IN BRUNSSUM: NEUER

»ALSDORFPLEIN« EINGEWEIHT

Im September stand beim Europafest

die 25jährige Partnerschaft

mit dem südlimburgischen Brunssum

im Mittelpunkt. Nunmehr

hatte die Gemeente Brunssum zu

den Feierlichkeiten eingeladen.

Neben Bürgermeis ter Alfred Sonders

sowie Mitgliedern des Partnerschaftskomitees

und Stadtverordneten

waren auch Abordnungen verschiedener

Alsdorfer Vereine der Einladung

gefolgt.

Wie es in den Niederlanden Tradition

ist, empfing man die Gäste mit Kaffee

und Kuchen. Hieran schloss sich ein

Umzug durch die Fußgängerzone an,

bevor ein Freundschaftsbaum

gepflanzt sowie eine Plakette und

das Straßennamensschild »Alsdorfplein«

(Alsdorfplatz) enthüllt wurden,

musikalisch untermalt von der Coriovallum

Pipe Band und dem Männerchor

»Bronsheimers«.

Höhepunkt war die anschließende

Feier im Kulturzentrum »D’r Brikke-

Oave«. Dort wies Luc Winants, Bürgermeister

der Gemeente Brunssum,

darauf hin, »dass das Jubiläumsjahr,

mit dem wir das 25jährige Bestehen

der Partnerschaft zwischen Alsdorf und Brunssum

gefeiert haben, auf festliche Weise abgeschlossen

werden soll«. »Brunssum ist seit

heute stolzer Besitzer eines Alsdorfplatzes, auf

niederländisch »Alsdorfplein«, ein Platz, der

vor einigen Monaten in diesem Jubiläumsjahr

angelegt wurde und schon aus diesem Grund

den Namen »Alsdorfplein« erhielt.

Bevor Beigeordneter Ger Gerads, der zugleich

Vorsitzender des Partnerschaftskomitees der

Stadt Brunssum ist, die Ehrung verdienter Alsdorfer

Bürger vornahm, ging er auf die Gründung

der Städtepartnerschaft zwischen Alsdorf

und Brunssum ein, die mit hohen Erwartungen

verbunden waren, die sich in fünf

Wörtern zusammenfassen lassen: Miteinander

sprechen und voneinander lernen.

Foto oben: Brunssums

Bürgermeister Luc Winants

und Ger Gerards, Vorsitzender

des Partnerschaftkomitees

der Stadt Brunssum

Unser

Silvestermenu

unter dem Stern

großer

italienischer

Namen

Vorankündigung

Di. 24. und Mi. 25. Dezember ist geschlossen.

Am Donnerstag 26. Dezember wieder geöffnet.

am 31. Dezember - Silvestermenu

»Cenone di San Silvestro 2013«

Das Team von

Pizzeria Pinocchio

wünscht allen

Frohe Feiertage!

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Michelangelo Buonarroti

mit Speck ummantelte Datteln auf buntem Salat,

Ziegenkäse begleitet von Honig-Cherrytomaten-Kompott

Gianni Versace

Kürbisravioli in Sahnesauce mit geriebenen Pistazien

Leonardo da Vinci

Stockfisch (Kabeljau) auf einem Erbsenbett

Dante Alighieri

Zitronensorbet

Luciano Pavarotti

Rinderfilet in einer „Barolo Chinato“-Sauce

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Lesung Donnerstag, 28. 11. 2013 · 19 Uhr

Michael Kuhn: Marcellus III - Blutgericht

Mit »Blutgericht« liegt im November der Abschluss der Marcellus-

Trilogie vor. Mercellus, hin- und hergerissen zwischen eigenen

Rachegelüsten und verpflichtetem Gerhorsam, muss erleben, dass

er Chlodwig als willfähriges Werkzeug dient.

Wie in den vorigen Bänden ist dem Roman die Spurensuche angefügt,

die den Leser an die Schauplätze des Geschehens führt.

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Fragen stehen wir Ihnen

gerne zur Verfügung!

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ins neue Jahr!

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

14

Dezember / Januar


»Ich hoffe, dass möglichst viele

Eltern und Kinder vom Angebot

Lesestart Gebrauch machen«,

erklärt Alsdorfs Bürgermeister

Alfred Sonders zum Beginn der

zweiten Phase der Leseförderinitiative.

»Wenn es um Leseförderung

geht, sind wir mit unserer

Stadtbücherei immer dabei«,

unterstreicht Sonders. »Die

Büchereien sind genau die richtigen

Anlaufstellen für Lesestart.«

Vorlesen und Erzählen sind die wichtigsten

Bausteine, um Kindern frühzeitig

die Freude an Sprache, Wörtern

und Lesen zu vermitteln. Beim

Anschauen von Bilderbüchern, beim

Erzählen und Austauschen über das

dort zu Entdeckende verbessern sich

Sprachverständnis und Wortschatz

sowie die kommunikativen Fertigkeiten

von Kindern deutlich. Diesem Wissen

liegt die Initiative zugrunde.

Bisher erhalten Eltern mit einjährigen

Kindern ihr Lesestart-Set beim Kinderarzt

im Rahmen der U6-Vorsorgeuntersuchung.

Ab Ende 2013 werden

die Folge-Sets für Eltern und ihre

dann dreijährigen Kinder in den örtlichen

Bibliotheken überreicht. Das

dritte Lesestart-Set gibt es ab 2016

unmittelbar nach dem Schuleintritt

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süßer Backwaren und herzhafter Snacks sowie frisch

gemahlene Kaffeespezialitäten.

und soll die Schulanfänger zum Selberlesen

motivieren. Während der

ersten beiden »Lesestart«- Programm -

phasen stehen ausreichend Lesestart-

Sets für rund 60 Prozent aller Familien

bereit, in der dritten Phase erhält

jedes Schulkind ein Lesestart-Set.

Die vom Bundesministerium für Bildung

und Forschung (BMBF) finanzierte

und der Stiftung Lesen durchgeführte

bundesweite Initiative

»Lesestart – Drei Meilensteine für das

Lesen« will Eltern zum Vorlesen motivieren,

mehr Kinder zum Lesen bringen

und ihre Bildungschancen konkret und

nachhaltig verbessern. Im Rahmen

der im November 2011 gestarteten

Initiative werden dazu bis 2018 insgesamt

4,5 Millionen Lesestart-Sets

in drei Phasen in Kinderarztpraxen,

Bibliotheken und Grundschulen an

Eltern und Kinder überreicht.

Ein Set enthält ein altersgerechtes

Buch sowie umfangreiche Informationen

und Tipps für Eltern rund ums

Vorlesen. Der Fokus der »Lesestart«-

Initiative liegt auf Kindern, die in

einem bildungsbenachteiligten Umfeld

aufwachsen und denen wenig vorgelesen

wird. Das BMBF stellt für das

»Lesestart«-Programm 26 Millionen

Euro bereit.

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Lesestart!

Die »Lesestart«-Initiative wird von

einem großen Partner-Netzwerk

unterstützt und umgesetzt. Dazu

gehören neben dem Berufsverband

der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)

die großen Bibliotheksverbände in

Deutschland sowie die sozialen und

kommunalen Spitzenverbände mit

ihren vielen Einrichtungen vor Ort.

Zusätzlich beteiligen sich zahlreiche

Institutionen und Einzelpersonen an

der Bekanntmachung des Programms

bei Eltern, Familien und in der Gesellschaft,

darunter Medien- und Verlagshäuser

sowie Prominente aus Kultur,

Medien, Sport und Politik. Im Auftrag

des Bundesministeriums für Bildung

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Kündigungs-Stichtag

ist der 30.11.

Wir freuen uns auf Sie!

Bürgermeister Alfred

Sonders und

Büchereileiterin

Angela Silberberg-

Schön rufen zur

Teilnahme bei

Lesestart auf.

und Forschung wird »Lesestart – Drei

Meilensteine für das Lesen« während

der achtjährigen Gesamtlaufzeit vom

Berliner Institut InterVal wissenschaft -

lich begleitet und in Kooperation mit

dem Institut für Deutsche Sprache und

Literatur II der Universität Köln und

der AG Kinder- und Jugendpsychi a tri -

sche Epidemiologie und Evaluation

am Universitätsklinikum Hamburg-

Eppendorf evaluiert. Die Zwischenergebnisse

der Begleitforschung fließen

kontinuierlich in die Optimierung der

Set-Materialien ein.

Weitere Informationen über die

frühkindliche Leseförderinitiative

finden Sie auf www.lesestart.de.

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So 10.00-18.30 Uhr

Pettersson & Findus

Vorlesen,

selber lesen,

wichteln oder

Bilderbuchkino...

Die Stadtbücherei

hat im Advent

einiges zu bieten

November Hand- und

Armmassage

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Dezember Geschenke

Januar Vital- Kopfmassage

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Pettersson und Findus:

Stadtbücherei entführt in verrückte Lese-

Welten - Vorlesen für Kinder ab vier Jahren

am 29. November

kostenfrei

Wie kann man einen dunklen und kalten Nachmittag

im November einmal ganz anders verbringen?

Und womit kann man Kinder besser in

den Bann ziehen als mit spannenden, lustigen,

abenteuerlichen oder verrückten Geschichten?

Die Vorlesepaten der Stadtbücherei Alsdorf werden

in diesem Sinne am Freitag, 29. November,

um 16:30 Uhr, für alle interessierten Kinder von

vier bis zehn Jahren in der Leseecke der Kinderbücherei

wieder einmal vorlesen.

Dieses Mal geht es in die ein bisschen verrückte

Welt von Pettersson und seinem Kater Findus.

Der kleine sprechende Kater hat immer wieder

neuen Unfug im Kopf und so wird es für ihn

und den alten Pettersson nie langweilig.

Im Anschluss an das Vorlesen der Geschichte

können die Kinder mit bunten Stiften ihr eigenes

Bild zum Gehörten aufs Papier bringen. Das

Material wird bereitgestellt.

Die Vorlesestunde ist selbstverständlich gratis

und bietet eine hervorragende Möglichkeit, Kinder

an Bücher heranzuführen und einen erlebnisreichen

Nachmittag zu verbringen.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei und

es ist eine Voranmeldung nicht notwendig.

Die Weihnachtsbücherei

Ihr Fleischerfachgeschäft und Partyservice!

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Es ist wieder soweit: Die Weihnachtsbücherei

in Alsdorf öffnet ihre Pforten – Lesungen

für Kinder starten am 6. Dezember

Alle Jahre wieder … wird in der Kinderbücherei

der Stadtbücherei Alsdorf in der Adventszeit an

drei Freitagen um 16:30 Uhr für Kinder von vier

bis zehn Jahren vorgelesen.

Wie in den vergangenen Jahren wird die Vorlesepatin

Dagmar Junk die Kinder in gemütlicher

Atmosphäre auf die Weihnachtszeit einstimmen

und ihnen mit Vorlese-Geschichten die aufregende

Vorweihnachts-Wartezeit verkürzen.

Dabei geht es nicht nur um Weihnachtsmänner,

Geschenke und Lebkuchen, sondern auch um

das, was in der Weihnachtszeit sonst noch so

alles passieren kann. Während die Eltern vielleicht

die letzten Weihnachtsgeschenke besorgen

können, werden die Kinder bei vorweihnachtlichen

Lesungen stimmungsvoll mit Plätzchen

und Kerzenschein durch die Vorweihnachtszeit

begleitet. Ganz ohne Weihnachtsstress…

Das Angebot ist kostenlos und alle Kinder von

vier bis zehn Jahren sind herzlich eingeladen.

Es ist keine Voranmeldung notwendig. Die

Weihnachtsbücherei am Denkmalplatz öffnet

jeweils am 6., 13., und 20. Dezember um 16.30

Uhr ihre Türen. Die Veranstaltung dauert ca. 45

Minuten.

Im Übrigen hat die Stadtbücherei sowohl für

die Kinder als auch für die Erwachsenen eine

Vielzahl von Weihnachtsbüchern im Angebot.

Dabei sind nicht nur Geschichten und Erzählungen,

sondern auch Dekorationsvorschläge,

Bastelanleitungen und Rezepte zur »schönsten

Zeit« des Jahres. Und wer nicht lesen möchte,

kann aus dem Angebot von DVDs und CDs auswählen.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

16

Dezember / Januar


Zauberer in Alsdorf auf Wichtelsuche:

Bilderbuchkino für Kinder ab vier Jahren in

der Stadtbücherei am 12. Dezember

Für Kinder ab vier Jahren gibt es am Donnerstag,

12. Dezember, um 16:30 Uhr das nächste

Bilderbuchkino in der Stadtbücherei Alsdorf.

Das aktuelle Bilderbuch handelt von einem Zauberer,

der sich auf Wichtelsuche begibt, um dem

hoffnungslos überarbeiteten Weihnachtsmann

zu helfen. Denn dessen Wichtel sind verschwunden

und anstatt Weihnachtsgeschenke zu verpacken,

machen sie nur Unfug. Hilfe ist dringend

nötig!

Ein Bilderbuchkino fördert die Konzentration

und die Phantasie der Kinder, denn der Text des

Buches wird vorgelesen oder erzählt und

gleichzeitig werden die Bilder mit einem Video-

Beamer an die Wand projiziert . Die Aussagekraft

der Illustrationen auf der großen Leinwand

wird so ungeheuer verstärkt.

Außerdem können sich die Kinder mit eigenen

Ideen und Vorschlägen am Fortgang der

Geschichte beteiligen. Sie sind eingeladen,

ihre eigenen Eindrücke der Bilder als zusätzliche

Variante einzubringen.

Alle, die Lust auf eine spannende und lustige

Geschichte haben, sind herzlich zu dieser Veranstaltung

eingeladen. Und natürlich sind auch

Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde

willkommen.

Probieren Sie in der

Weihnachtszeit unsere

Wildspezialitäten!

Vorlesepaten

Seminar für ehrenamtliche Vorlesepaten

der Stadtbücherei Alsdorf – neue Vorlesetechnik

und „Rosendinner“

Vorlesepaten unterstützen die Stadtbücherei bei

der Leseförderung von Kindern und Jugendlichen

und der Freizeitgestaltung der

Bewohner/innen von Senioreneinrichtungen.

Sie werden dabei von der Stadtbücherei begleitet

und regelmäßig in Schulungen fortgebildet.

So lernen sie neue Vorlesetechniken kennen

und erarbeiten sich die phantasievolle Gestaltung

von Vorlesesituationen.

Jedes Jahr wird in der Stadtbücherei eine Schulung

für die ehrenamtlichen Vorlesepaten

durchgeführt. In diesem Jahr geht es um kreative

Wege der Leseförderung von Kindern.

Dabei zeigt sich, dass sinnliche Methoden Kindern

den Einstieg in literarische Texte erleichtern.

Auf der Grundlage von aktuellen Kinderund

Jugendbüchern werden Anregungen und

Tipps für eine kreative Leseförderung vorgestellt

und erprobt. Ungewöhnliche Zugänge

zum Lesen und die spielerische Umsetzung sollen

den Vorlesepaten näher gebracht werden,

um bei ihnen die Lust am (Vor-)Lesen weiter zu

steigern.

Im November 2013 findet dazu in der Stadtbücherei

Alsdorf das Seminar „Gefühlsmemory

und Rosendinner“ mit Regina Paßmann-Lange,

einer Referentin des Kinder- und Jugendliteraturzentrum

NRW (Jugendstil), statt.

Leider ist die Zahl der Teilnehmer begrenzt und

die Veranstaltung bereits ausgebucht. Auf Anfrage

sind ggf. nachgerückte Anmeldungen möglich.

»Im Blick«

Bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin

Sigrid Zeevaert zu Gast in der Stadtbücherei

Alsdorf

Alle sieben Jugendämter in der Städteregion

haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen,

mit dem auf breiter Front für den Kinder-

und Jugendschutz mobil gemacht werden

soll. Die Aktion »IM BLICK« fordert dazu auf,

dieser Mitverantwortung gerecht zu werden und

Eltern und Kinder gemeinsam positive Erlebnisse

und Unternehmungen zu ermöglichen.

In Kooperation mit der Aktion »Im Blick« veranstaltet

die Stadtbücherei Alsdorf dazu eine Autorenlesung

mit der Kinderund

Jugendbuchautorin

Sigrid Zeevaert. Sigrid Zeevaerts

Bücher, die in viele Sprachen

übersetzt und mehrfach

ausgezeichnet wurden,

gehören dem Genre des realistischen

Kinderbuchs an.

Zeevaert begann schon während

ihres Lehramtsstudiums mit dem Schreiben,

dem sie sich sehr bald ganz widmete. Neben

Kurzgeschichten und Hörfunkbeiträgen entstanden

dabei vor allem zahlreiche Kinder- und

Jugendbücher, die vielfach übersetzt und ausgezeichnet

wurden. Eines ihrer Bücher wurde für

das ZDF verfilmt. Sigrid Zeevaert lebt mit ihrem

Mann und ihren drei Kindern in Aachen.

In Alsdorf wird sie am Dienstag, 26. November,

um 16:30 Uhr für Kinder von sechs bis zehn Jahren

lesen, mit den Kindern über das Vorgelesene

reden und sicherlich auch das eine oder andere

Autogramm schreiben.

Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht

erforderlich. Weitere Informationen unter:

www.stadtbuecherei@alsdorf.de oder 02404 /

68747.

Weitere Informationen und Anmeldungen

zu einzelnen Veranstaltungen erhalten

Sie unter der Telefonnummer :

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Dezember / Januar 17

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Ehrenamtliche Paten gesucht

ÜBERGANG SCHULE UND BERUF: NEUES

PROGRAMM IN ALSDORF AUFGELEGT

Es hängt viel davon ab, ob er gelingt:

Der Übergang zwischen Schule und

Beruf ist ein Schlüsselmoment für

einen gelungenen Berufsstart. Und für

junge Menschen ist er nicht immer

leicht. Die Agentur für Arbeit Aachen-

Düren, der Caritasverband für die

Regionen Aachen-Stadt und Aachen-

Land e.V. und die Stadt Alsdorf wollen

Alsdorfer Schülerinnen und Schülern

jetzt gezielt dabei unterstützen.

Gemeinsam mit der Europahauptschule

und der Förderschule Elisabethschule

wurde ein Patenprogramm ins Leben

gerufen, das junge Menschen bei der

Suche nach einem Ausbildungsplatz

individuell unterstützt. Dies kann be -

deuten, dass ein Pate Jugendliche zum

Vorstellungsgespräch begleitet, dass

er gemeinsam mit den Jugendlichen

die Bewerbungsunterlagen sichtet und

eventuell verbessert oder dass Vorstel -

lungsgespräche mit den Ju gend lichen

geübt werden und vieles mehr.

Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders

ruft nun gemeinsam mit der Agentur

für Arbeit Aachen-Düren, sowie Ralf

Bruders, Referatsleiter »Ehrenamt-

Familie-Migration« Bürgerinnen und

Bürger zum Mitmachen auf. »Wir

suchen engagierte Alsdorferinnen und

Alsdorfer, die unsere Kinder gezielt

unterstützen. Am Scheideweg zwischen

Schule und Beruf kann man den

Werde gang eines jungen Menschen

entscheidend mit prägen«, unterstreicht

Alsdorfs erster Bürger, der auf

viele ehrenamtliche Paten hofft.

Bei den Paten sollte es sich um Bürge -

rinnen und Bürger handeln, die junge

Menschen gerne auf dem Weg von

der Schule in den Beruf unterstützen

möchten und über Erfahrungen in

dem Handlungsfeld verfügen.

Jürgen Koch, z.Zt. Vorsitzender der

Geschäftsführung der Arbeitsagentur

Aachen-Düren: »Wir erleben, dass die

Schere zwischen Ausbildungsangebot

und Nachfrage auseinandergeht, auch,

weil die Jugend sich verändert. Wir

müssen uns darauf einstellen und

brauchen nicht zuletzt deshalb Kümmerer.

Sie schaffen ein Vertrauensverhältnis

als Grundlage für die Unterstützung

der Jugendlichen und beglei -

ten sie auf ihrem Weg in Ausbildung

aktiv. Wie in der Familie genießen

auch hier die Paten eine besondere

Stellung im Leben des jungen Menschen

und tragen dazu bei, dass sich

Ausbildungsträume auch erfüllen

können«.

Die Beratungsfachkräfte der Agentur

für Arbeit Aachen-Düren stellen im

Vorfeld sicher, dass die Jugendlichen

einen konkreten Berufswunsch mitbringen.

Hierzu offerieren die Bera -

tungs fachkräfte Orientierungsveranstaltungen

und führen mit jedem einzelnen

Jugendlichen individuelle

Beratungsgespräche. Die Jugendlichen

werden auch über Ausbildungsstellen

der Arbeitgeber informiert, die einen

Auszubildenden suchen. Die Studienund

Berufswahlkoordinatoren der

Schulen, der Arbeitgeber-Service der

Agentur für Arbeit Aachen-Düren und

die Beratungsfachkräfte arbeiten hierbei

Hand in Hand. Angedacht sind als

Einstieg »Runde Tische«, an denen

alle Akteure teilnehmen. Hier wird der

individuelle Unterstützungsbedarf der

Jugendlichen besprochen.

Das Engagement des Caritasverbandes

für die Regionen Aachen-Stadt

und Aachen-Land e.V. für die Themen

»junge Migranten« sowie »Ehrenamt«

hat zu der Projektidee Bildungsshop

geführt. Im Projekt Bildungsshop sollen

die im Jugendmigrationsdienst

sowie in Mentorenprojekten der

Arbeit mit Freiwilligen und bürgerschaftlich

Engagierten erworbenen

Kenntnisse und Kompetenzen auch

für Alsdorf und in Alsdorf nutzbar

gemacht werden. Ziele sind die Vermittlung

der Jugendlichen in eine

passende Lehr- / Arbeitsstelle und die

Aktivierung interessierter Alsdorfer

Bürgerinnen und Bürger für ein soziales

Ehrenamt. Dem liegt die Beobachtung

zugrunde, dass viele junge Menschen

- durch ihre häusliche, familiäre

Umgebung bedingt - nur eingeschränkte

bzw. schlechte Startmöglichkeiten

im Übergang von der Schule

in den Beruf haben, weil Hilfe,

Unterstützung und förderliche Rahmenbedingungen

durch die Familie

nicht gegeben sind.

Neben den Beratungsangeboten des

Caritasverbandes und der Kooperation

mit komplementären Stellen können

den in Frage kommenden

Jugendlichen frühzeitig sehr konkrete

Hilfestellungen durch einen geeigneten

Paten zur Verfügung gestellt werden.

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LOS ?

LESEN ?

SCHREIBEN ?

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

18

Dezember / Januar


Sich gemeinsam für Jugendliche stark

machen: (von links: Jutta Schmid,

Agentur für Arbeit Aachen-Düren, Norbert

Steffen, Leiter der Europahauptschule,

Astrid Petry, Rektorin der Elisabethschule,

Agentur für Arbeit Aachen-

Düren, Norbert Suing, Caritas, Hedwig

Knollmann, Koordinatorin für Berufsorientierung

an der Europahauptschule,

Hedi Dittberner, eine ehrenamtliche

Patin, und Bürgermeister Alfred Sonders

(von links).

Engagierte Alsdorferinnen und Alsdorfer,

gern mit Kontakten in die Arbeitswelt,

die sich an diese Aufgabe heranwagen

möchten, werden nun

gesucht. Die Patin, der Pate ist ehrenamtlich

tätig und spricht die konkreten

Rahmenbedingungen seines

Engagements und die Eckpunkte der

Begleitung des Jugendlichen mit dem

Projektmitarbeiter Norbert Suing,

Jugend-Migrationsdienst und Durchführung

des Projekt Patenprogamm

Übergang Schule Beruf in Alsdorf, ab.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln

des Programms »Soziale Stadt

Alsdorf-Mitte«.

Ansprechpartner:

Norbert Suing, Otto-Wels-Straße 2b,

Alsdorf, Telefon: 02404/59959 oder

0241/94927-224,

Email: n.suing@caritas-aachen.de

Öffnungszeiten: Di 15 bis 17 Uhr,

Do 10 bis 12 Uhr.

Geschafft:

Alsdorf ist Pilotkommune

im Projekt:

»ZUKUNFTSFAKTOR BÜRGER ENGAGEMENT -

ZWEITE ENTWICKLUNGSWERKSTATT FÜR

KOMMUNALE ENGAGEMENTSTRATEGIEN IN

NORDRHEIN-WESTFALEN«

Bürgermeister Alfred Sonders freut

sich über die Teilnahme der Stadt

Alsdorf als Pilotkommune am Projekt

»Zukunftsfaktor Bürgerengagement –

Zweite Entwicklungswerkstatt für

kommunale Engagementstrategien in

Nordrhein-Westfalen«, das durch das

Ministerium für Familie, Kinder,

Jugend, Kultur und Sport gefördert

wird.

Während des Projektes werden über

einen Zeitraum von ca. anderthalb

Jahren Strategien und Strukturen zur

Anregung und Unterstützung von

Bürgerengagement und Teilhabe

unter fachlicher Begleitung entwickelt

und erprobt. Orientiert an den spezifischen

Strukturen und Profilen der

Kommunen werden im Rahmen einer

»Entwicklungswerkstatt« Ansätze

und Optionen systematischer kommunaler

Engagementförderung erarbeitet.

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Dezember / Januar 19

Das Projekt wurde durch einen Fachkongress

»Bürgerschaftliches Engagement

fördern – kommunale Strategien

für die Zukunft«, den Familienministerin

Ute Schäfer eröffnet hat,

am 9. Oktober 2013 in Köln gestartet.

Neben der Stadt Alsdorf wurden die

Standorte Beckum, Bergheim, Hagen,

Hellenthal, Kirchlegern, Lünen, Nieheim,

Velbert und Witten für eine Teilnahme

an dem Projekt »Zukunftsfaktor

Bürgerengagement« ausgewählt,

die bei der Entwicklung einer

Gesamtstrategie für die Förderung

des Bürgerschaftlichen Engagements

vom Katholisch-Sozialen-Institut (KSI)

als Projektträger begleitet werden.

Neu in Alsdorf:

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Männer

Quartett

Schaufenberg

1925

Ernster Probenfleiß gepaart

mit heiterer Geselligkeit

Von Joachim Peters

Von Joachim Peters

Männerquartett Schaufenberg

1925 blickt auf erfolgreiche

Geschichte zurück - Sängerzahl

noch im »grünen Bereich« - Traditionelles

Adventskonzert am 1.

Dezember, 17 Uhr, in der Pfarrkirche

Mariä-Heimsuchung

Schon seit Jahren gibt es am ersten

Adventssonntag in der katholischen

Pfarrkirche Mariä-Heimsuchung

Schaufenberg ein musikalisches

»Plus«: Dann gibt das Männerquartett

Alsdorf-Schaufenberg 1925 unter

der Leitung von Georg Vorhagen ein

Konzert »Lieder zur Besinnung in der

Vorweihnachtszeit«. Auch in diesem

Jahr dürften sich wieder viele Musikinteressierte

- nicht nur aus Schaufenberg

- einfinden, wenn Vorsitzender

Heinz-Josef Gillessen am Sonntag,

1. Dezember, um 16 Uhr die Zuhörer

mit Pfarrer Christian Kittel in der

ersten Reihe begrüßt.

Heinz-Josef Gillessen ist (und das

schon seit 1999) der 11. Vorsitzende

in der bewegten Vereins- und Chorgeschichte

des Schaufenberger Männerquartetts.

Der 1. Vorsitzende des Traditionsensembles

war Josef Mannheims.

Er gründete im Frühjahr 1925

im Schaufenberger Lokal Jacob mit

den Sangesfreunden Hubert Mahr,

Bernhard Mahr, Josef Lützler, Heinrich

Arns, Josef Lesmeister und Karl Ehre

das Männerquartett Schaufenberg.

Noch im Gründungsjahr trat man

unter dem Dirigenten Hermann Reinartz

mit einem Konzert an die interessierte

und begeisterte Öffentlichkeit.

Die Ära des langjährigen musikalischen

Leiters Josef Thiery (bis 1951,

nur unterbrochen im Krieg durch das

Intermezzo des Organisten Franz Stollenwerk)

war gekennzeichnet durch

Erfolge bei regionalen und überregionalen

Gesangs-Wettstreiten. Mit seiner

Vorliebe für die Operette brachte

Chorleiter Hans Peusens ab 1952

neues musikalisches Leben in die Probenarbeit.

Eine »Hohe Zeit« des

Chorgesangs beim Männerquartett

Schaufenberg brachte die Dirigenten-

Tätigkeit von Hermann Stump (1956-

1972). Der Eschweiler verpflichtete

für Chorkonzerte Sängergrößen wie

Willi Schneider (»Man müsste nochmal

20 sein...«) und führte das Männerquartett

1966 zum Titel "Meisterchor".

Im Jahr des 50-Jährigen Bestehens

- 1975 - war Josef Kahlen Dirigent

von 29 aktiven Sängern. Ein Jahr

später kam es auf Initiative des

neuen Dirigenten Heinrich Vorhagen -

Vater des jetzigen Leiters - zum

ersten »Gemeinschaftskonzert Alsdorfer

Männerchöre« im damaligen Casino

Anna. Vorhagen dirigierte auch

Gemeinschaftskonzerte mit dem Frauensingkreis

Schaufenberg, den er seinerzeit

ebenfalls leitete. Unter Chorleiter

Helmut Esser (seit 1988) erfreuten

sich »Motto-Konzerte« großer

Beliebtheit: angefangen von »Oper

und Operette« bis zu Länder-Themen

(»Russland«, »Italien«, »Frankreich«).

Unvergessen dann die mehrtägigen

Feiern zum 75-Jährigen im Mai 2000

mit den eigenen Konzerten im Haus

Antoncic (früher Sünning) und im

Foyer der Gesamtschule »Am Klött«

sowie dem Festabend mit den »Original

Don Kosaken«.

Georg Vorhagen, Schaufenberger wie

sein Vater und seit einigen Jahren

musikalischer Leiter des Männerquartetts,

hat Vielseitigkeit auf die Fahnen

des Traditionschores geschrieben.

Dies gilt für die musikalische Bandbreite

vom guten deutschen Volkslied

bis hin zu Weisen aus aller Welt, dies

gilt auch für die Auftrittsorte und -

anlässe. Neben den regelmäßigen

Jahreskonzerten »Am Klött« oder wie

jetzt im Advent in der Pfarrkirche gab

es 2012 erstmals ein Frühlingskonzert

im Autohaus Gohr im Gewerbegebiet

Schaufenberg unter dem Motto »Nun

will der Lenz uns grüßen«. Nach der

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

20

Dezember / Januar


erfolgreichen Premiere folgte 2013

dort das Konzert »Zu Wasser, zu

Land, in der Luft«.

Zwar bleibt auch das Männerquartett

1925 Schaufenberg nicht vom demographischen

Wandel verschont. Das

heißt: Nachwuchs ist schwer zu

rekrutieren und der Altersdurchschnitt

ist über all die Jahre gestiegen. Aber,

so weiß der langjährige Pressesprecher

Willi Kals zu berichten: Im

Gegensatz zu anderen Männerchören,

wo Sängerschaft wegbricht und

Fusionen unumgänglich sind, ist die

Stammsängerschaft seit Jahren stabil

und dürfte es noch eine Weile bleiben.

Von all dem kann man sich am 1.

Dezember in Schaufenberg überzeugen.

Und vielleicht packt den ein oder

anderen musikbegeisterten Zuhörer

da der Wunsch, selbst mitzusingen.

Geprobt wird beim Männerquartett

Schaufenberg jeden Mittwoch von 20

bis 21.30 Uhr im Schaufenberger

Pfarrheim (Paul-Dorn-Straße), 1.

Etage.

Infos bei Pressesprecher Willi Kals

unter Telefon Alsdorf 22307.

Neben solider Probenarbeit und

erfolgreichen Auftritten schweißen

auch gesellige Aktivitäten und Chorreisen

ein Männerquartett zusammen.

Von beidem gab und gibt es bei

jenem aus Schaufenberg nicht zu

knapp. So sang man in den letzten

zwei Jahrzehnten unter anderem in

Knechtsteden, im Dom zu Padua, am

Bodensee und im Münster des elsässischen

Colmar. Die diesjährige Konzertreise

im September mit Ehefrauen

nach Greetsiel (Nordsee) diente

sowohl dem Renomee (Auftritt in der

dortigen evangelischen Kirche, Offenes

Singen auf der Hafenbrücke, Konzert

in der Theater-Scheune am Ort)

wie der Geselligkeit und der Erholung

- Stichwort: »Luftveränderung« beziehungsweise

»Tapetenwechsel«!

In diesem Jahr feierten die Städte

Alsdorf und Brunssum den 25.

Geburtstag ihrer Städtepartnerschaft.

Der Startschuss anlässlich

des Jubiläums war die Pflanzung

von ca. 20.000 Tulpenzwiebeln im

Oktober 2012 im Alsdorfer Stadtgebiet.

Mit dem Konzert des

Brunssumer Mannenkoores RMK

1921 finden diese Feierlichkeiten

nunmehr ihren Abschluss.

Es ist schon eine gute Tradition: das

Konzert des Brunssumer Mannenkoores

RMK 1921. Er konzertiert schon

seit einigen Jahren in Alsdorf und be -

geistert immer wieder das Alsdorfer

Publikum mit hervorragenden Liedern.

Das dokumentiert die stets hohe Be -

sucherzahl jedes Jahr aufs Neue. Das

Partnerschaftskomitee der Stadt Alsdorf

präsentiert in Zusammenarbeit mit

der ENERGETICON gGmbH auch 2013

einen Männerchor der Extraklasse.

Der fast 70-köpfige Mannenkoor

wurde 1921 als “Rumpens Mannenkoor”

gegründet und bekam den

Namen von Rumpen, einem Stadtteil

Brunssumer Mannenkoor

SONNTAG, 24. NOVEMBER · ENERGETICON,

FÖRDERMASCHINENHAUS Eintritt frei!

der heutigen Stadt Brunssum. Das

Repertoire umfasst Volksmusik sowie

klassische Musik und Musik von

heutzutage. Aber auch Opernmusik,

kirchliche Musik und Weihnachtslieder

stehen auf dem Programm. Viele

Konzerte wurden in den vergangenen

Jahrzehnten in den Niederlanden und

im Ausland gegeben.

Der absolute Höhepunkt seit der

Gründung war die Konzertreise nach

Rom. Papst Johannes Paul II. empfing

im Jahre 1981 den Chor in der Sommerresidenz

Castel Gandolfo bei

einer Papstaudienz. Im Jahre 2004

war der Mannenkoor der erste ausländische

Chor, der in der St. Johns-

Co Kathedrale in Valetta, der Hauptstadt

Maltas, konzertieren durfte. Im

Jahre 2011 konnte der Mannenkoor

auf sein 90jähriges Bestehen zurückblicken.

Im Rahmen dieses Jubiläums

fand eine Konzertreise nach Bad Reichenhall

mit Konzerten in der dortigen

Kirche, im Salzburger Dom sowie

in der weltbekannten Wallfahrtskirche

von Saint Bartholomä statt.

Am Sonntag, 24. November, nehmen

die Sänger des Mannenkoores die

hoffentlich zahlreichen Zuhörer wieder

mit auf eine Reise durch die weite

Welt des Chorgesangs. Das Motto

lautet »Kommen-Hören-Genießen –

25 Jahre Partnerschaft«. Die Leitung

hat wie immer Wim Schepers.

Das Konzert startet um 18 Uhr im

Energeticon - Fördermaschinenhaus -

in Alsdorf, Konrad-Adenauer-Allee 7.

Dieses sicherlich interessante Konzert

sollte sich niemand entgehen lassen.

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


»Buttnmandl, auf geht’s!«

Text und Fotos: Fanz-Josef Kochs

Winterliche Stille liegt am frühen

Nachmittag über dem tief verschneiten

Winkl Land, einem Ortsteil

der Gemeinde Bischafswiesen

bei Berchtesgaden.

Es ist der zweite Adventssonntag, und

aus der Scheune des höher gelegenen

Bichllehens dringen beim Näherkommen

Stimmen, leises Rufen und hin

und wieder ein dumpfes unterdrücktes

Geläut. Das große Scheunentor ist

zugezogen; was dahinter geschieht,

soll vor den Augen etwaiger Zaungäste

verborgen bleiben.

Drinnen in der großen Scheune werden

an diesem Nachmittag drei junge

Männer der Reihe nach für den

»Buttnmandl-Lauf« eingebunden. Um

an diesem Brauch teilnehmen zu dürfen,

müssen sie mindestens 16 Jahre

alt und unbescholten sein, aus dem

Ort stammen und noch nicht verheiratet

sein. Bis zum Mittag hatte man

im ein Stück weit unterhalb gelegenen

großen Stadl des Sellbodens an

langen Tischreihen einen zünftigen

Frühschoppen abgehalten; nun liegen

die jungen Männer bäuchlings auf

einer auf dem Scheunenboden ausgebreiteten

Strohschicht, die Arme ausgestreckt

und die nun anstehende

Prozedur geduldig über sich ergehen

lassend. Auch von oben werden sie

mit extra langem, gedroschenem

Stroh bedeckt. Dann wird in Hüfthöhe

das Stroh mit einem zu unterst hingelegten,

langen Hanfstrick festgezurrt,

wobei die am Strick ziehenden Helfer

sich bei Bedarf mit dem Fuß kräftig

gegen das lebende Strohbündel stemmen.

Zimperlich geht es bei diesem

Brauch allemal nicht zu. Aus eigener

Kraft könnte der so Geschnürte nicht

mehr auf die Beine kommen, die Helfer

richten ihn mit einem Ruck auf.

Nun werden mit dem restlichen Strick

noch Schulterträger gelegt, es wird

am Stroh gezupft und geschnitten;

auf dem Rücken der Eingebundenen

werden am Strick mehrere Kuhglokken

befestigt. Darunter wird meist

noch ein extra Strohpolster gelegt,

denn wenn die Glocken später durch

stundenlanges Hin- und Herschwingen

der Hüften zum Läuten gebracht werden,

kann solch ein Strohpolster zu -

mindest einige der blauen Flecken auf

dem Rücken der Jungen vermeiden.

Bei dem oben beschriebenen Einbinden

helfen die erwachsenen Männer.

Sie werden sich dabei an jene Zeit

erinnern, als sie selber noch in Stroh

gewickelt wurden. Nun können sie

ihre Erfahrungen einbringen und zu -

mindest bei den Vorbereitungen noch

aktiv dabei sein. Die schon gebundenen

Buttnmandl warten, oft angelehnt, bis

auch der Dritte gewickelt ist. Später

werden sich die »Stroh ernen« noch

eine gehörnte Larve aus Tierfell über

den Kopf stülpen. Im Schutz der

»Loav’n« wird die Verwandlung in ein

wildes Strohwesen leichter fallen.

Einige geflochtene lange Weidenruten -

stöcke, überkreuzt vor die Brust ge -

steckt, einer schlagbereit in der Hand,

vervollständigen die Buttn mandl.

Das Wort »buttn« bedeutet soviel wie

schütteln, läuten, rütteln oder scheppern.

Etwa eine Stunde braucht es,

um einen der Burschen in ein Buttn -

mandl, also in ein »Glockenschüttelmännlein«

zu verwandeln. So nett

das Wort sich anhört, später wird es

gar nicht so niedlich zugehen, wenn

sie den heiligen Nikolaus bei seinem

abendlichen Einkehrbrauch lärmend,

brüllend und läutend begleiten werden.

Da auf drei Höfen zeitgleich

einer nach dem anderen eingebunden

wird, verkürzt sich so die Vorbereitungszeit,

und man braucht deshalb

auch erst nach dem Mittag damit zu

beginnen. Letzlich werden zwölf Stroherne

den heiligen Mann begleiten.

Doch erst noch erscheinen einige

ganz in Fell gekleidete und mit vielen

kleinen Glöckchen behängte »Ganggerl«.

Auch sie tragen gehörnte Fellmasken

mit heraushängenden roten

Stoffzungen, doch im Gegensatz zu

den Buttnmandln, die Tierwesen darstellen,

sind die Ganggerl Teufel. Auch

sie tragen geflochtene Weidenruten.

Durch ihre leichte Fellkleidung sind

sie viel beweglicher und so auch

unberechenbarer als die Buttn -

mandln. Ihre Aufgabe ist es außerdem,

die Gruppe zusammenzuhalten

und liegenden Buttnmandln gegebenenfalls

auf die Beine zu helfen.

Irgendwann ist dann auch der Nikolaus

da, und um 16 Uhr ist es soweit:

Mit dem Ruf »Buttnmandl, auf

geht’s« öffnet sich das große Scheunentor,

und vorab tritt Bischof Nikolaus

mit Stab und Rauschebart heraus,

begleitet von einem »Engerl« in

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

22

Dezember / Januar


weißem Gewand, mit lockigem

Engelshaar, Flügelchen und einer goldenen

Krone. Auch dieser Engel wird

von einem Jungen dargestellt. Es folgen

lärmend und schellend die

Buttnmandln, derweil die wendigen

Ganggerl den Zug eskortieren und

umschwärmen. Nur sie dürfen vor

dem Nikolaus herlaufen, bei aller

Wildheit kennt dieser Brauch seine

Regeln. Solch eine Gruppe mit Engerl,

Nikolaus, Ganggerln und Buttn -

mandln wird »Bass« genannt.

Schnellen Schrittes bahnt sich die

Gruppe den Weg talabwärts. Unterwegs

stoßen die anderen in den

Nachbarhöfen gewickelten

Buttnmandln dazu; dieses Zusammenlaufen

(Zammlafn) ist beendet,

wenn unten am Sellboden zwölf Stroherne

in der Gruppe sind. Auf diese

Zahl wird geachtet, denn laut Sage

soll sich früher einmal in einem dreizehnten

Strohbündel der leibhaftige

Teufel versteckt haben. Damals verrieten

ihn die Hufspuren im Schnee.

Seitdem - sicher ist sicher - stellen

sich die Bassen vor dem eigentlichen

Lauf in einem großen Kreis auf einem

Feld zum Beten auf. Da nun die Beter

noch einmal ihre Masken abnehmen,

sind hier Zuschauer nur auf eine Entfernung

von 300 Metern zugelassen.

Gebetet wird für die verstorbenen

Kameraden und für einen unfallfreien

Lauf: Zwei Vaterunser, ein Gegrüßet

seist du Maria und ein Engel des

Herrn. Danach besprengt die Bäuerin

des benachbarten Hofes jeden Teilnehmer

mittels eines Tannenzweigs

mit Weihwasser. Dann eine kurze

Wegeberatung; ein Hornsignal ertönt

und »Auf geht’s«.

Es dämmert schon, als sich die Bass

auf den Weg zu ihrem ersten Hausbesuch

begibt. Ab hier heißt es für neugierige

Zuschauer Obacht zu geben,

denn nun dürfen Ganggerl und

Buttnmandln von ihren Ruten

Gebrauch machen, zwar nur unterhalb

des Knies, doch ein Weidenruten -

streich kann ganz schön weh tun.

Solch eine Bass untersteht dem Nikolaus,

der somit Herr über die Höllenund

Naturwesen ist. Innerhalb der

Buttnmandl-Gruppe wurde einige

Wochen vorher auf einer Versammlung

- wie in jedem Jahr - ein neuer

Buttnmandl-Meister gewählt. Als Zeichen

seines Einflusses und seiner Verantwortung

trägt er bei dem Lauf auf

dem Rücken nur eine, dafür aber

extra große Glocke, die »Roin«

genannt wird, und um seinen Hals

hängt ein Ochsen- oder Kuhhorn, das

sogenannte Buttnmandl-Meisterhorn,

mit dem er seine Strohgesellen immer

wieder zum Weiterziehen zusammenrufen

kann. Der Buttnmandel-Meister

trägt auch die Verantwortung für den

Ablauf des Abends und dafür, dass

seine Bass nicht allzu sehr über die

Stränge schlägt. Er hat auch im Vorfeld

auf Vieles zu achten: das Be -

schaffen des langen Strohs, das in der

Gegend extra für die Bassen angebaut

wird, das Schneiden und Wässern

der für die geflochtenen Ruten nötigen

Weidenstäbe; in den Häusern und

Höfen muss angefragt werden, ob ein

Besuch erwünscht ist. Und schließlich

muss auch die Reihenfolge der Besuche

festgelegt werden, denn die An -

wesen liegen oft weit auseinander.

Deshalb wohl auch die hohe Ge -

schwindigkeit, mit der sich die Bass

nun auf den ersten zu besuchenden

Hof hinbewegt. Dabei geht es oft

querfeldein und durch die verschneiten

Wiesen und Felder - ein märchenhaftes

Bild.

Vor dem Einkehrhof steigert sich der

Lärm zu einem tierisch lauten Gebrüll

und angsteinflößendem Gepolter und

Geläute. In der Bauernstube rückt man

zusammen, und vor allem die Kinder

erwarten den Besuch des heiligen

Mannes und seiner Begleiter mit

gemischten Gefühlen. Doch wenn

Nikolaus mit seinem Bischofsstab

dreimal auf den Stubenboden pocht,

verstummt das wilde Gebrüll und

Knurren der anwesenden unheimlichen

Begleiter. Nachdem der Nikolaus seinen

Spruch aufgesagt hat, die Kinder

befragte, lobte oder tadelte und

beschenkte, wird mit der Familie

gebetet. Dabei knien auch die

unfrommen Begleiter nieder. Wenn

dann der Nikolaus und sein Engerl

das Haus verlassen haben, kommt es

in einigen Stuben zum »Stubnausrama«,

dann haben Buttnmandl und

Ganggerl freie Bahn. Kinder und ältere

Hausbewohner werden nach draußen

in die Winternacht geleitet, die

Mädchen werden rausgetragen und

mit Schnee eingeseift. Die jungen

Männer des Hauses werden sich wehren

und müssen herausgezerrt und

-gerauft werden. Dabei geht es auf

beiden Seiten nicht zimperlich zu, und

auch die Buttnmandl müssen einiges

Stroh lassen. Ist die Stube geräumt

(und der Boden voller Strohreste)

endet der Besuch versöhnlich bei

23

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


einem ge meinsamen Umtrunk und

mit belegten Broten. Doch viele Höfe

warten noch auf den Besuch des

Nikolaus, und so bläst der Buttn -

mandl-Meister in sein Horn zum Aufbruch.

Weiter geht es durch die

Nacht, der Lärm wird langsam leiser

und leiser; bis zum nächsten Jahr ist

für die Bewohner des Hofes dieses

fromm-wilde Ereignis vorüber.

Über Ursprung und Bedeutung der

Buttnmandl-Läufe gibt es die verschiedensten

Vermutungen und Theorien.

Sie reichen vom vorchristlichen

Fruchtbarkeitskult bis hin zum durch

die Anwesenheit des Nikolaus chris -

tianisierten Lärmbrauch zwecks Winteraustreiben

und Naturerwecken.

Tatsache ist: der heilige Mann zieht

bei diesem zweigesichtigen Brauch

mit Engel und wild lärmendem Gefolge

durch die Nacht, und wenn auch

der Buttnmandl-Meister innerhalb

seiner Strohernen das Sagen hat, so

ist doch der heilige Nikolaus der Herr

über Gute und Böse, über himmlische,

irdische und unterirdische Wesen.

Nach einigen Besuchen sieht man die

Buttnmandl in den Pausen gegen die

Stallwände gelehnt oder an den Hängen

liegend zum Kräfte sammeln. Von

den jungen Teilnehmern dieses Brauchs

wird durch die weit zurück zu legenden

Entfernungen, die Laufgeschwindigkeit

und vor allem durch die Strohvermummung

eine unglaubliche Kondition

gefordert, die einem Beobachter

Respekt abverlangt.

In diesen Tagen um den 6. Dezember

sind in und um Berchtesgaden viele

Bassen unterwegs. Die ursprünglichsten

Buttnmandl-Läufe finden am 1.

Adventssonntag in Loipl und am 2.

Advent im benachbarten Winkl statt.

Die Kräfte zehrende Rolle ist bei den

jungen Männern begehrt, die Wahl

zum Buttnmandl wird als Ehre angesehen.

Fünf Stunden dauert an diesem

Abend der Lauf, nach jedem

Besuch wird die Gruppe bewirtet, und

von Mal zu Mal steigt die Stimmung.

Um neun Uhr abends treibt im dichten

Schneegestöber die Bass auf den Ausgangspunkt,

den Sellboden zu. Der

Stadtl ist nun pickepacke voller Einheimischer.

Alle sind da, um das nun

kommende abschließende Spektakel

mitzuerleben. Denn dort an der Stirnwand,

weit weg von der Tür, stehen

die Mitglieder der Bass aus dem

benachbarten Loipl, alle in Lederhosen

und mit blühtenweißen Hemden.

Dicht eingehakt und miteinander verknotet

und verklammert stehen sie da

und warten darauf, von der zurückkehrenden

Winklbass aus der Stube

ins Freie »geräumt« und gezerrt zu

werden. Sie werden es den Winklern

nicht leicht machen. Vor einer Woche

hatten sie ihren Buttnmandl-Lauf, da

waren es am Ende die jungen Burschen

aus Winkl, die herausgerauft

wurden. Heute sind die Rollen umgekehrt.

Doch zuerst hat der Nikolaus noch

ein letztes Mal das Wort, im Stadtl

wird gebetet, da ist sein wildes Gefolge

noch ruhig und zahm. Dann verlässt

die gesamte Bass noch einmal

den Raum, für den Nikolaus und seinen

Engel ist der Brauch beendet.

Einige Augenblicke lang herrscht

angespannte Ruhe, die Jungen aus

Loipl klammern sich noch fester

aneinander. Dann springt die Tür auf

und herein stürmen die Ganggerl und

Buttnmandl, um sich auf die Weißhemden

zu stürzen. Ein letztes Mal

geht’s zur Sache, nun aber so richtig.

In unbändiger Rauflust wird ein Loipler

nach dem anderen von der Gruppe

losgezerrt und trotz heftiger Gegenwehr

durch den Saal und zur Tür herausgezerrt.

Da wird getreten und

gehauen, da werden Arme verdreht

und die Luft abgehalten und manch

einer wird in »d’ Reißn« (Mangel)

genommen. Es kommt wie es kommen

muss: nach gut einer Stunde Zerren

und Schleifen wird der letzte zappelnde

und sich an Bänken und Pfosten

festkrallende Loipler zu seinen zerzausten

und angeschlagenen Kameraden

vor die Tür geschleift; damit ist

dieser raue sportliche Teil beendet,

und man wird zusammen feiern.

Als ich aufbreche, ruft mir einer der

Ehemaligen zu: »Gell, da habn’s was

G’scheites g’sehn.«

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

24

Dezember / Januar


„Arbeit macht Spaß oder krank“

Bereits vor ein paar Jahren

zitierte die Aachener Zeitung mit

dieser Überschrift Rolf Steffen,

Geschäftsführer der Team Steffen

AG, Alsdorf.

Dass er damit Recht hat, zeigt

die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

Immer mehr Menschen

sind unzufrieden und leisten

nicht das, was sie könnten. Im

Handwerk sind die leidtragenden

die Kunden. Rolf Steffen bestätigt

dies mit der Aussage: „Kein

Unternehmen kann auf Dauer

mit unzufriedenen Mitarbeitern

zufriedene Kunden gewinnen.“

Auch, wenn das Gehalt oder der

Bruttostundenlohn bei der

Arbeitgeberwahl für Mitarbeiter

berechtigterweise einen hohen

Stellenwert hat, so ist doch

jedem klar, dass die finzanzielle

Entlohnung nur eine Leistung des

Unternehmens als attraktiver

Arbeitgeber sein kann.

Wenn du liebst, was du tust,

wirst du nie wieder arbeiten.

(Konfuzius)

Womit könnte Ihr Arbeitgeber Sie am ehesten langfristig an sein

Unternehmen binden?

Familienfreundlichkeit

10,85

angenehmes Arbeitsklima

und Wertschätzung

39,03%

Zusatzleistungen wie z.B.

Firmenwagen 6,49%

lenden Wohlfühlen am Arbeitsplatz.

Die emotionale Bindung

zum Unternehmen schrumpft.

Unzufriedene Mitarbeiter sind

häufiger krank und weniger produktiv.

Der täglich fehlende Spaß an der

Arbeit wirkt sich auch auf das private

Umfeld aus, Folgen sind

Wissenstransfer &

Weiterbildungsangebote

5,38%

leistungsgerechte

Bezahlung 30,74%

gute

Sozialleistungen

4,87%

internationale

Ausrichtung 2,65%

Quelle: Online-Umfrage vom April 2011

unter 1.171 Jobscout24 Nutzern

Depressionen und Burnout.

Davon sind nicht nur die Arbeitnehmer/-innen,

sondern auch

deren Lebenspartner/innen

betroffen. Denn Unzufriedenheit

am Arbeitsplatz belastet jede

Beziehung. Auch hier dürfen wir

noch mal Rolf Steffen zitieren. Er

sagt: „Der eigentliche Entschei-

Was wünschen

Mitarbeiter wirklich?

• Spaß an der Arbeit

• Sinngebende Arbeit

• Leistungsgerechte Bezahlung

• Mitgestaltungsmöglichkeiten

und Handlungsfreiräume

• Selbsterfahrung und

persönliches Wachstum

sowie

• Beteiligung am Erfolg des

Unternehmens

• Aufstiegschancen, Führungskraft

werden

• Vielleicht sogar selber Chef

werden

Antworten aus Studien der

AKADEMIE ZUKUNFT HANDWERK

dungsträger in vielen Familien ist

die Frau – auch wenn die Männer

es nicht wahrhaben wollen (im

Handwerk überwiegt der Männeranteil.)

Die Arbeit muss den Ansprüchen

der ganzen Familie dienen, denn

jeder Mitarbeiter nimmt seine

Stimmung mit nach Hause.“

In der Praxis stechen drei Überschriften

heraus, an denen sich

die Arbeitszufriedenheit im

Wesentlichen festmachen lässt.

1. Die Tätigkeit selbst

2. Das soziale Umfeld

3. Die Entlohnung

Fakt ist: Die Unzufriedenheit am

Arbeitsplatz wächst seit Jahren –

auch im Handwerk. Zahlreiche

Studien belegen, dass der Anteil

jener, die innerlich bereits gekündigt

haben, weiter steigt.

Der Grund? Mangelnde Arbeitszufriedenheit.

Diese resultiert

größtenteils aus mangelnder

Wertschätzung und einem feh-

Sichere Arbeitsplätze

- Familienunternehmen, inhabergeführt

- 30 Jahre erfolgreich im Markt

- Firmiert als Aktiengesellschaft mit Aufsichtsrat

als qualifiziertes Kontrollorgan

Moderne Betriebsstätte

bietet komfortable Arbeitsbedingungen

Unternehmenskultur

- Unsere Mission: Lebensqualität für alle!

- Unsere Philosophie: Die Zukunft gestalten

mit Leistungen, die den Menschen dienen.

- Unsere Vision 2035:

Lesen Sie weiter auf www.steffen.de

- Soziales Engagement:

Initiative für mehr Wertschätzung

- Ferienimmobilie in Norddeich für Mitarbeiter

Neutrale Überwachung durch das

Institut für Kundenzufriedenheit

TÜV-Zertifizierung zum Profi im Handwerk

sowie Zertifizierung nach DIN ISO 9001

Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter und

Schulungsakademie für Handwerksunternehmen

www.steffen.de

Lob ist kostenlos,

und doch

unbezahlbar!

Die Attraktivität von Unternehmen wird heute auch durch die Internetpräsenz

deutlich. Denn Stellenanzeigen bieten kaum Raum genug, die

Leistungen als attraktiver Arbeitgeber darzustellen. Das passt auch zu

der Entwicklung, dass heute mehr und mehr Geschäftsanbahnungen

über das Internet beginnen.


VERWALTUNG

INTERN

Vr: ( alle mit Schere) Franz Jansen,

Geschäftsführer der Sparkassen Immobilien

GmbH, Bürgermeister Alfred

Sonders, , Günter Jansen, Geschäftsführer

Alsdorfer Bauland GmbH und

Manfred Aretz, Sparkassendirektor für

den Nordkreis

Stadtteil

Alsdorf-Busch

Neubaugebiet nimmt

langsam Gestalt an

Endlich konnte es losgehen! Die

neuen Eigentümer der frisch erworbenen

Grundstücke an der Alten Aachener

Straße im Stadtteil Alsdorf Busch

saßen in den Startlöchern und freuten

Neubaugebiet Alsdorf

„Alte Aachener Straße“

Wohnen in familienfreundlicher

Umgebung von Alsdorf

Baugrundstücke von 325 – 547 m²

• Provisionsfreier Verkauf

• 2-geschossige Bauweise

• Keine Architekten- und

Bauträgerbindung

• verkehrsgünstige Wohnlage

(Haltestelle Euregiobahn)

• sämtliche Schulen

und Kindergärten vorhanden

Informationen unter

S-Immo 02405/49800-38

Stadt Alsdorf 02404/50-378

Erschließungsträger:

Alsdorfer Bauland GmbH

Schöne (H)Aussichten

Eisenbahnstraße

sich darauf, das endlich Bauunternehmen

und Handwerker die Arbeit aufnehmen

konnten. Feierlich wurde

dazu die neue Baustraße Ende September

von Vertretern aus Politik und

N

Alte Aachener Straße

Verwaltung, Bürgermeister Alfred

Sonders, Franz Jansen, Geschäftsführer

der Sparkassen Immobilien

GmbH, Günter Jansen, Geschäftsführer

Alsdorfer Bauland GmbH, Manfred

Aretz, Sparkassendirektor für den

Nordkreis und die zukünftigen neuen

Bauherren feierlich eröffnet. Auch der

einsetzende Regen konnte die Stimmung

und die Freude nicht trüben.

Die neuen Bauherren wie Familie

Majko oder Familie Mingers, konnten

es kaum erwarten, dass mit den Bauarbeiten

zu ihrem neuen Traumhaus

begonnen wurde.

Familie Majko hat sich ihren Traum

erfüllt. Das ältere Haus in der Moselstraße

ist für sie alleine zu groß

geworden. Ihre schon erwachsenen

Kinder sind aus dem Haus und nun

freuen sie sich darauf, in den attraktiven

Stadtteil nach Busch zu ziehen.

Ihr neues Zuhause wird ein Bungalow

sein, der genau auf ihre Bedürfnisse

zu zweit zugeschnitten sein wird.

Ganz anders das noch junge Ehepaar

Mingers. Sie haben das Grundstück

im hinteren Bereich gewählt und

möchten sich hier erst einmal ein

»Nest« bauen. Sie denken an ihre

Zukunft und sind glücklich darüber,

hier im Stadtteil bauen zu können.

Frau Mingers ist in Busch aufgewachsen

und schätzt daher besonders das

familiäre Umfeld und die tolle Infrastruktur.

»Das neue Wohngebiet ist

für uns äußerst attraktiv, der Kindergarten

ist gleich um die Ecke, ein

Schulzentrum in unmittelbarer Nähe

ist geplant und die Euregiobahn mit

der Haltestelle Busch, bietet eine

direkte Anbindung an den öffentlichen

Nah-und Fernverkehr. Mit etwas Wehmut

denke ich zwar daran, dass

hier einmal meine Grundschule stand.

Aber die neue Grundschule Annapark

ist ebenfalls fußläufig erreichbar, später

kann ich dann meinen Kindern

erzählen, wo die Schule gestanden

hat und wo wir immer gespielt

haben.«

In dem Neubaugebiet zwischen Alte

Aachener Straße und Eisenbahnstaße

entstehen nun sukzessive 18 neue

Häuser, 10 Grundstücke sind bereits

verkauft. Die Grundstücke für freistehende

Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften

sind zwischen 326 qm

und 556 qm groß. Die Käufer haben

freie Architekten- und Bauträgerwahl.

Der Kaufpreis liegt zwischen 125,-

€/qm und 140,-€/qm. Der provisionsfreie

Verkauf der Baugrundstücke

erfolgt über die Sparkassen-Immobilien

GmbH.

Ansprechpartner:

Patrick Aretz

Telefon 02405 / 498 00 46

E Mail:

patrick.aretz@s-immo-aachen.de

Nick Dillgard

Telefon 02405 / 498 00 38

E Mail:

nick.dillgard@s-immo-aachen.de

Stephan Müller

Telefon 02404 / 50378

E Mail: Stephan.mueller@alsdorf.de

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

26

Dezember / Januar


Mitarbeiter wissen nicht, wie es

„ihrem“ Unternehmen wirklich

geht.

Weniger als 10% der Unternehmen

beziehen ihre Mitarbeiter in

die unternehmerischen Planungen

ein. Weniger als 10% der

Unternehmen informieren ihre

Mitarbeiter regelmäßig über die

betriebswirtschaftliche Entwicklung.

Warum ist das so? Viele

Chefs wollen sich nicht in die Karten

schauen lassen, aber genau

diese beschweren sich dann, dass

die Mitarbeiter das Unternehmen

nicht als ihres ansehen.

Die AKADEMIE ZUKUNFT HAND-

WERK ist der Meinung, dass diese

Modelle der Vergangenheit angehören.

Viele Chefs glauben auch,

dass ihre Mitarbeiter das nicht

verstehen. Das ist falsch! Das

beweisen die bundesweiten

Befragungen unter Mitarbeitern

durch die Akademie.

Mitarbeiter können das sehr wohl

verstehen, denn sie haben ein

viel größeres Interesse am Unternehmen

und an dessen betriebswirtschaftlicher

Situation als

Chefs glauben. Ebenso ist die

Bereitschaft, dafür private Zeit

einzusetzen, groß. Deshalb trainiert

die Akademie deutschlandweit

eine Unternehmenskultur

mit viel mehr Transparenz.

Dadurch entsteht in den Unternehmen

mehr

„Wir-Gefühl“, und das Engagement

aller Mitarbeiter kann

dadurch gesteigert werden.

In der Team Steffen AG wird

diese Transparenz exemplarisch

seit Jahren praktiziert, beispielsweise

durch das regelmäßige

Zahlen-Daten-Fakten-Frühstück.

Hier gibt es zu Kaffee und Brötchen

die aktuellen Unternehmenszahlen.

(Schauen Sie hierzu

auch bei YouTube rein: Team

Steffen AG - Zahlen, Daten, Fakten.)

Damit die Mitarbeiter diese Zahlen

verstehen, müssen sie entsprechend

geschult werden. Hier

wurde ein Duales-Management-

Studium entwickelt, welches sich

direkt an Gesellen und Bürokaufleute

im Handwerk richtet.

Diese neue Kultur der Transpa-

AKADEMIE ZUKUNFT HANDWERK

Mehr als 30 Jahre unternehmerische Praxis im Handwerk, 25 Jahre

Training im Handwerk mit mehr als 15 Fachkompetenzen, hunderte

Trainings vor über 10.000 Handwerkern. Zahlreiche Veröffentlichungen

in Fachpresse und Fernsehen. Viele Auszeichnungen selbst vom

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Mit dieser

Reputation startet die AKADEMIE ZUKUNFT HANDWERK durch.

Fußend auf wissenschaftlicher Forschung und Kooperationen mit der

Uni Bremen wurde die UPTODATE-Offensive © eine Erfolgsgeschichte

für das Deutsche Handwerk. Unter AKADEMIE ZUKUNFT HANDWERK

wird der Branchenprimus für Management im Handwerk mit neuen

Innovationen helfen, die Unternehmensführung zu optimieren, um

mehr Lebensqualität zu erreichen.

... will

... weiß

... darf

... kann

Das Führungskreuz

Sich wirklich mit dem Unternehmen

identifizieren und langfristig

zu dessen Erfolg beitragen können

Mitarbeiter aber nur,

wenn sie aus eigener, vollster

Überzeugung motiviert sind.

Diese gewünschte Motivation

steht und fällt mit der Informationspolitik

im Unternehmen, mit

dem Wissen der Mitarbeiter.

Denn, wenn einmal ein Arbeitsergebnis

nicht den Erwartungen

entspricht, stellt sich immer die

Frage:

Weiß, kann, darf oder will der Mitarbeiter

es nicht besser?

Meist fehlt es an den Informationen.

Hier müssen sich die Unternehmen

öffnen, sagt Dr. Michael

Krumm, Tutor der Akademie.

renz hilft auch, die Motivation

der Mitarbeiter zu steigern. Wenn

Mitarbeiter die Zusammenhänge

kennen, können sie sich besser

einbringen und es fällt ihnen

leichter, Entscheidungen zum

Wohl der Firma zu treffen.

Wissensmanagement und Unternehmensorganisation

stehen

daher klar im Zentrum der Angebote

der AKADEMIE ZUKUNFT

HANDWERK, die sich seit über

25 Jahren dem modernen

Management im Handwerk widmet,

forscht und in Kooperation

mit der Wissenschaft weiterentwickelt.

Neben dem Qualifizierungskonzept

UPTODATE-Offensive © bietet

die Akademie offene Seminare

an zu allen Themen rund um

das

Management im Handwerk.

Dazu ist auch bereits die UPTO-

DATE-Buchreihe erschienen, von

der Fachpresse bezeichnet als

„Basisbibliothek für das deutsche

Handwerk“.

Das Duale-Management-Studium für Gesellen und Bürokaufleute

Das Duale-Management-Studium eignet sich vorrangig für Gesellen und Bürokaufleute in Handwerksunternehmen.

Da ausschließlich Managementinhalte im Fokus dieser Weiterbildung stehen und keine berufsbezogenen

Fachthemen vermittelt werden, spricht das Studium branchenübergreifend alle Handwerksunternehmen

und deren Mitarbeiter an.

Das Studium findet parallel zur Berufsausübung statt. Es ist eine Kombination aus:

• Fernstudium, weil der Lernort die private Wohnung des Lernenden ist.

• Abendstudium, weil alle Lerneinheiten am Abend vermittelt werden.

• Einzelstudium, weil jeder Lernende sich persönlich einschreiben muss.

• Präsenz-E-Learning, weil eine Präsenz im virtuellen Hörsaal erforderlich ist.

in

Wirkung

Unübertroffen

i

Duales-Management-Studium

und

Tiefgang

für Gesellen und Bürokaufleute im Handwerk

Aufbauend auf die fachliche Ausbildung werden allein Themen des Managements behandelt, welche sich

im Basisstudium in fünf Themenbereiche gliedern:

• Identifikation mit dem Unternehmen

• Kaufmännische Betriebswirtschaft

• Interne Qualitätsansprüche (Organisation)

• Kundenorientierung und Spitzenleistung

• Qualitätsmanagement

Die Seminare finden als Präsenzseminare

hier in Alsdorf statt

oder aber auch online.

Die Akademie Zukunft Handwerk

ist ein akkreditierter Bildungsträger.

Die Trainings werden

durch den Bildungsscheck

NRW mit 50% gefördert.

www.bildungsscheck.nrw.de

AKADEMIE ZUKUNFT HANDWERK

Team Steffen AG

Schaufenberger Str. 61,

52477 Alsdorf

info@zukunft-handwerk.de

Mehr Informationen unter: www.zukunft-handwerk.de


Von Christoph Simon - Pressesprecher

Neues von der Alsdorfer Feuerwehr

Jahreshauptübung der

Jugendfeuerwehr Alsdorf

Anfang Oktober hörte man gegen

Nachmittag eine Vielzahl von Martins -

hörnern durch die Otto-Wels-Straße

schallen. Die Jugendfeuerwehr Alsdorf

war zur ihrer Jahreshauptübung alarmiert

worden und »einsatzmäßig«

angerückt.

Ist es um die Feuerwehr Alsdorf so

schlimm bestellt, dass jetzt schon Kinder

die Einsätze fahren? Nein, das

nun nicht, aber gerade auch der

Nachwuchs der Wehr braucht sich

nicht zu verstecken und kann seine

Schlagkraft bedenkenlos zeigen.

Doch was war geschehen?

Gegen 14.50 Uhr kam es in einem

Ladenlokal im Rathauscenter an der

Otto-Wels-Straße zu einer »simulierten

Brandentwicklung« im Erdgeschoss

des Gebäudes. Bereits nach kurzer

1. Weihnachtstag

Weihnachts-Buffet

12 - 15 Uhr und ab 18 Uhr

2. Weihnachtstag

Weihnachts-Buffet

12 - 15 Uhr

Silvester, 31. 12.

Silvesterbuffet

inkl. Sekt und Mitternachtssuppe

mit DJ

Alle Buffets:

Wir bitten um

Reservierung.

19,90 Euro

Zeit breitete sich das Feuer auf die

zweite Etage des mehrgeschossigen

Hauses aus. Da noch zwei Personen

im Gebäude vermisst wurden, rückte

die Jugendfeuerwehr mit zwei Löschfahrzeugen,

einem Mannschaftstransportfahrzeug

sowie dem Einsatzleitfahrzeug

an.

Bereits vor Ort konnte eine um Hilfe

rufende Person am Fenster im ersten

Stockwerk gesichtet werden, während

die andere Person im Erdgeschoss

vermisst wurde. Unter Atemschutz

gingen insgesamt acht Jugendliche

zur Menschenrettung in das

Gebäude vor. Bereits nach kurzer Zeit

konnten die Betroffenen durch die

Kräfte der Jugendfeuerwehr aus dem

Brandrauch gerettet und der eingerichteten

Verletztensammelstelle

zugeführt werden. Mit der Rettung

der Personen und der anschließenden

Brandbekämpfung war das Einsatzziel

erreicht und die Übung erfolgreich

abgeschlossen.

Der federführend verantwortliche stell -

vertretende Stadtjugendfeuerwehrwart

Thomas Neumann zeigte sich von der

Leistung der Jugendlichen begeistert

und brachte dies mit einem Zitat von

Henry Ford passend zum Ausdruck:

»Zusammenkommen ist ein Beginn,

zusammenbleiben ist ein Fortschritt,

zusammenarbeiten ist ein Erfolg.«

Inh. Änni Hermanns

6.12. Nikolaus

Nikolaus-Buffet

ab 17 Uhr

Kinder bis

12 Jahre

11,90 Euro

5,90 Euro

Marienstr. 7 · 52477 Alsdorf · Telefon 02404 55 88 44

Di - Fr ab 9.00 Uhr · Samstags ab 9.30 Uhr, Sonntags ab 11.30 Uhr

Warme Küche: 12-14.30 + 17-21 Uhr · Montags Ruhetag

Besonders freute er sich aber auch,

Bürgermeister Alfred Sonders, den

Leiter des Ordnungsamtes Jürgen

Kochs sowie die gesamte Wehrleitung

begrüßen zu dürfen.

Bürgermeisters Sonders fand viel Lob

für die von den Jugendlichen gezeigte

Leistung. Gerade die Jugendfeuerwehr

sei für die Sicherheit der Alsdorfer

Bürger von besonderer Bedeutung.

Aus ihr würden später die Jugendlichen

in die aktive Wehr übernommen und

so für den Nächsten im Einsatz sein.

Auch der Leiter der Feuerwehr StBI

Peter Adenau zeigte sich von der

Schlagkraft der Jugendfeuerwehr

überzeugt. Er nutzte die Gelegenheit

um Thomas Neumann nunmehr offiziell,

rückwirkend zum 06.07.13 zum

stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart

zu ernennen.

Last but not least galt ein besonderer

Dank auch dem Betreuerteam und

den aktiven Kräften der Löschzüge,

welche eine Jugendarbeit überhaupt

erst möglich machen.

»Retten, löschen, bergen,

schützen« - über die Stadtgrenzen

hinaus

Es war ein trüber Freitag, als die ländliche

Ruhe in Alsdorf-Bettendorf

durch die Martinshörner mehrerer

Löschfahrzeuge abrupt beendet

wurde. Schnell versammelten sich die

Anwohner auf den Straßen um zu

sehen, was an der ehemaligen Wirtschaft

Baesweilerstraße/ Wendelinusstraße

geschah. Aus dem verlassenen

Gebäude drang dichter Rauch, während

der geschockte Hausmeister auf

der Straße um Hilfe rief.

Doch nicht weniger überrascht waren

die Anwohner, als nicht nur Fahrzeuge

der Alsdorfer Wehr, sondern auch

solche der Feuerwehr Baesweiler,

namentlich des Löschzuges Oidtweiler,

vorfuhren.

Schnell wurde klar, der vermeintliche

Brand in der Wirtschaft »Breuer« war

Teil einer Gemeinschaftsübung des

Löschzuges II der FW Alsdorf und des

LZ Oidtweiler der FW Baesweiler.

Nach Mitteilung des »Hausmeisters«

war es bei Sanierungsarbeiten zu

einem Brand im ersten Obergeschoss

gekommen. Trotz vergeblicher Löschversuche

zweier Arbeiter im Gebäude,

breitete sich das Feuer auf die gesamte

Etage sowie den Dachstuhl aus und

führte zu einer Verrauchung aller Etagen.

Der Verbleib der beiden Ar beit er

war dem Hausmeister nicht bekannt.

Die beiden Löschzüge leiteten eine

sofortige Menschenrettung ein. Über

eine Steckleiter ging ein Trupp unter

Atemschutz über ein Dachfenster vor,

während weitere Trupps über die Eingangstüren

in das Gebäude eindrangen.

Trotz der starken Verrauchung

gelang den Angriffstrupps eine zügige

Rettung der beiden Vermissten.

Problematischer war jedoch die

Betreuung des Hausmeisters, welcher

mit aller Gewalt die Suche unterstützen

wollte. In einem unbeobachteten

Moment gelangte dieser über die

Steckleiter der Feuerwehr auf das

Vordach des Gebäudes und rief nach

den beiden Arbeitern.

Schließlich gelang es, den »renitenten

Helfer« zu fassen und unter Obhut

mehrerer Feuerwehrkameraden aus

dem Gefahrenbereich zu führen. Eine

weitere Brandbekämpfung konnte so

ohne weitere Störungen von außen

erfolgreich durchgeführt werden.

Nach knapp zwei Stunden konnten

die insgesamt 31 Kräfte des Löschzuges

II und Löschzuges Oidtweiler zum

verdient

geselligen

Teil übergehen

und den

Abend am

Gerätehaus

Bettendorf

gemeinsam

ausklingen

lassen.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

28

Dezember / Januar


Der schönste

Damit das Brautpaar nicht allzu lange

von der Hochzeitsgesellschaft

getrennt ist, gibt es auch hier die

Möglichkeit, ein Fotoshooting separat

vom Hochzeitstag zu buchen. Jaquelivon

Birgit Becker-Mannheims

Nach unserem letzten Bericht in der »undsonst?!«

über eine Hochzeit in Landgraf sind wir neugierig

geworden. Es soll einer oder der schönste Tag im

Leben werden, wenn Paare die Entscheidung treffen

und ganz offiziell »Ja« zu einander sagen möchten.

Heutzutage entscheiden die Brautpaare

sich in vielen Fällen nur noch

für eine standesamtliche Trauung, die

aber dann sehr traditionell im Ablauf

und perfekt stattfinden soll.

Vom Aufgebot bis zur eigentlichen

Zeremonie kann es eine Woche dauern

oder aber mehrere Monate. Der

eine mag es schlicht, die anderen lieber

pompös und aufwendig. Viele Fragen

türmen sich vor den Heiratswilligen

auf und vor allem den Termin

betreffend:

Wann soll geheiratet werden? Im

Frühjahr oder Sommer?

Wenn das perfekte Datum gefunden

ist, beginnt die Suche nach der richtigen

Location, sowohl für die Trauung

als auch für anschließende Feier.

Heutzutage wird überwiegend nur

noch standesamtlich geheiratet,

weniger kirchlich, trotzdem ist es

nicht ungewöhnlich, das der Vorlauf

für eine gelungene Hochzeitsplanung

schon mal ein halbes Jahr betragen

kann, denn es soll noch das perfekte

Kleid für die Braut, Anzug oder Zylinder

für den Bräutigam, die »Hochzeitskutsche«,

die ideale Hochzeitstorte,

das Catering, der Friseur und

vieles mehr gefunden, gekauft und

gebucht werden.

Das perfekte Hochzeitsfoto

Was wäre eine Hochzeitsfeier ohne

die tollen Hochzeitsfotos des Brautpaares

vor, während und nach der

Zeremonie. Auch die Verwandten und

Freunde sind meistens begeistert,

wenn sie sich auf den zahlreichen

Fotos wiederfinden. Diesen Tag in

schöne Fotos festzuhalten ist eigentlich

unbezahlbar, denn auch nach vie-

len Jahren wird nicht nur das Fotobuch

gerne zur Hand genommen sondern

Portraitfotos von Brautpaaren

werden natürlich im eigenen Zuhause

aufgehängt.

Den oder die ideale Hochzeits-Fotograf(in)

zu finden und für den Tag zu

buchen, braucht auch seine Zeit.

Die meisten Anfragen der zukünftigen

Brautpaare kommen zwei bis drei

Monate vor dem eigentlichen Termin,

erzählt mir auf Nachfrage die Fotografin

Angelika Lingnau aus Alsdorf.

Heutzutage sucht man erste Informationen

über den oder die passende

Fotografin über verschiedene Zeitungsmedien,

das Internet, aber auch

natürlich durch Empfehlungen.

Über eine erste Motivwahl und die

Art der Fotografie können die meisten

vorab schon eine Auswahl treffen.

Eine gute Beratung vorausgesetzt

hilft, den oder die richtige

Fotograf(in) zu finden, denn die Chemie

zwischen Brautpaar und Fotografin

sollte stimmen, damit auch am

Ende ausdruckstarke und schöne

Fotos präsentiert werden können. Bei

einem ersten Kennenlernen wird

vorab der Ablauf der Zeremonie und

des Hochzeitstages besprochen und

zum Beispiel festgelegt, ob die Fotografin

den ganzen Tag von Beginn an

begleitet oder, wie in den meisten

Fällen, nach der Trauung für das klassische

Fotoshooting des Brautpaares

und der Hochzeitsgäste gebucht wird.

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

30

Dezember / Januar


Tag im Leben

ne und Hagen Löven aus Alsdorf zum

Beispiel haben im Frühjahr geheiratet

und sind ein paar Tage später für ihre

Hochzeitsfotos mit ihrem Fotografen

extra nach Middelburg gefahren. Das

holländische Städtchen auf der Insel

Walcheren ist bekannt für tolle Fotomotive,

wie man auf diesen Seiten

sehen kann.

Das Wichtigste für das ideale Foto -

shooting ist natürlich die Auswahl des

Ortes. In Alsdorf wählen immer mehr

Brautpaare das klassische Motiv der

Alsdorf Burg und den Burgpark als

Kulisse für ihre Fotos. Das Motiv der

Burg ist mittlerweile so beliebt

geworden, dass sogar viele von

außerhalb extra nach Alsdorf kommen.

Typisch historische Motive wie

die Burg Rhode, das Schloss Zweibrüggen

oder der Weiße Saal in

Aachen sind ebenfalls sehr gefragt.

Industrieromantik pur kann Alsdorf

mit den Motiven Förderturm oder

zum Beispiel das Langhaus bieten,

ausgefallen und nicht alltäglich.

Für die meistens Fotografen, ist die

Outdoor-Fotografie gerade bei Hochzeitsfotos

ideal. Hier können die Fotografen

nicht nur mit den Motiven verschwenderisch

umgehen und spielen,

sondern die Brautpaare sind in der

Natur allgemein eher gelöster und

lockerer. Außerdem wirkt das Licht

natürlicher und besonders die Jahreszeiten

spielen einen besonderen Charakter

ins Bild, vorausgesetzt das

Wetter spielt mit, sonst findet das

Fotoshooting im Fotostudio statt.

Bei der Motivwahl stellt sich natürlich

der Fotograf immer wieder auf die

Bedürfnisse und die Wünsche der

Brautpaare ein. Jedes Paar ist anders,

aber neben der Individualität legen

die meisten Wert auf typisch klassische

Fotos. Wie das Brautpaar aus der

„Hochzeitskutsche“ aussteigt, der

Kuss, die Ringe oder der Blumenstrauß

werden genauso in Szene

gesetzt wie das Portrait vom Brautpaar

oder der Braut alleine.

Romantik in den Fotos ist nach wie

vor sehr gefragt, doch eine kleine

intimere oder »kecke« Geste machen

die Fotos zu etwas ganz Besonderem.

Die perfekte Hochzeitstorte

Fotos oben: Jaqueline & Hagen Löven (Physio64) haben

im Mai geheiratet und sind zum Fotoshooting nach

Middelburg gefahren.

Foto rechts: Jennifer & James

Rübben (Sonnenenergie Grümmer)

heirateten im August dieses Jahres

in der Burg und feierten klassisch

bei den Eltern in Ofden.

Am schönsten Tag des Lebens darf

neben Braut und Bräutigam eins nicht

fehlen: die Hochzeitstorte. Traditionsgemäß

wird sie von dem Brautpaar

gemeinsam während der Feier angeschnitten

und an die Gäste verteilt.

Ein Muss für jeden Hochzeitsgast,

wenigstens ein Stück zu probieren.

Der cremige, mehrstöckige Tortentraum

aus leckeren Tortenböden mit

zauberhaften Verzierungen wird häufig

zum Nachtisch präsentiert. Für

jeden Konditormeister ist das Anfertigen

einer Hochzeitstorte wohl immer

etwas Besonderes. Die Möglichkeiten

und Variationen sind unendlich. Zwar

können die Kunden vorab anhand

von Vorlagen und Möglichkeiten wählen,

wie ihre Torte aussehen

soll, jedoch wird in der Regel

dann die individuelle Zusammensetzung

für das Paar

besprochen. Manchmal sogar

mit einem Probeessen. Wählt

man lieber eine Butter-oder

Sahnecreme, mit oder ohne

Füllung. Haben die Kunden lieber

einen Marzipan, Sahneoder

einen Fondant-Mantel, wird

mit vielen Etagen gearbeitet oder

wird sie

mehrstöckig aufeinander gesetzt

und wie wird sie verziert? Das

anfertigen einer exklusiven Hochzeitstorte

ist sehr aufwendig und hat

daher natürlich auch ihren Preis.

Aber man heiratet ja schließlich

nur einmal...

Dezember / Januar 31

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


vorab telefonisch oder auch per E-

Mail anfragen, welche Unterlagen zur

Eheschließung erforderlich sind, die

sie dann zum ersten Termin mitbringen.

Im ersten Gespräch ist es uns

beiden wichtig, nicht nur die Personalien

und Unterlagen zu überprüfen.

Viele sind nervös und manchmal auch

schüchtern. Wir versuchen eine ruhige

Atmosphäre zu schaffen, erklären den

Brautpaaren den förmlichen Ablauf,

lernen sie dabei ein wenig kennen

und besprechen mit ihnen die Zeremonie.

In dem ersten Gespräch hören

wir heraus was den Brautpaaren

wichtig ist. Die Namensführung wird

genauso besprochen, wie auch die

Nachfrage nach kleinen persönliche

Dingen, wie zum Beispiel Hobbys.

Ein nettes Gespräch mit den Standesbeamtinnen

Margret Buttgereit

und Burgunda Nießen

Seit März 2013 befindet sich das

Standesamt der Stadt Alsdorf in den

neuen Räumlichkeiten der Alsdorfer

Burg. Im historischen Ambiente „Ja“

zu sagen ist schon etwas besonderes,

aber seit dem Frühjahr können auch

alle anderen Angelegenheiten, die

das Standesamt bearbeitet (wie zum

Beispiel das Ausstellen von Geburtsoder

Sterbeurkunden) dort beantragt

werden. Man muss zugeben, dass das

neue Standesamt nicht nur ein sehr

schöner Ort zum Heiraten, sondern

auch ein sehr schöner Arbeitsplatz ist.

Margret Buttgereit, Burgunda Nießen

und die anderen Mitarbeiter des

Standesamtes fühlen sich sehr wohl

in den frisch renovierten Räumlichkeiten.

Neben

dem Verwaltungsbereich

im Erdgeschoss

warten

nun von montags

bis samstags

drei Trauzimmer auf die Heiratswilligen.

Der ehemalige große Raum

der AWO wurde in ein modernes

Trauzimmer umgestaltet, wo bis zu

60 Personen Platz finden. Ein kleinerer

Lagerraum hat sich jetzt in ein

schickes kleines Trauzimmer für kleinere

Gesellschaften gewandelt. Ein

Highlight ist natürlich das historische

Von-Lovenberg-Zimmer. Gegen einen

kleinen Aufpreis, der für die beiden

anderen Zimmer nicht fällig ist, bietet

es ein besonderes Ambiente für die

Zeremonie.

»Geheiratet werden kann eigentlich

immer, wir bieten sogar die Möglichkeit

jeden

Samstag zur

Eheschließung

an. Das

Alsdorfer

Standesamt

ist hier in der

Region das einzige Standesamt mit

diesen Möglichkeiten«, erzählt mir

Margret Buttgereit. »Wir Standesbeamtinnen

sind sehr flexibel wenn es

darum geht den idealen Termin zu

finden. Sie können heute bei uns Ihre

Trauung anmelden und schon nächste

Woche heiraten oder aber einen Termin

in sechs Monaten reservieren lassen.

Für viele Brautpaare ist das sehr

wichtig, denn viele Dinge müssen

lange im Voraus geplant werden.«

»Neu seit dem Frühjahr ist, dass die

Heiratswilligen zur Anmeldung des

Aufgebotes direkt zu uns in die Burg

kommen, sie können aber schon

Gemeinsam sprechen wir ab, ob im

Laufe der Trauung ein Gedicht aufgesagt

wird, ein Lied gesungen oder ein

Musikstück gespielt wird. Während

des Gesprächs schreiben wir uns dazu

persönliche Eckpunkte auf, damit wir

für jedes Brautpaar eine individuelle

Trauung gestalten können. Eine

»Null-acht-fünfzehn-Trauung« gibt es

bei uns nicht«, erklären mir die beiden.

Mit den Jahren haben sowohl Margret

Buttgereit als auch Burgunda

Nießen viele Erfahrungen sammeln

können, sowohl im Ablauf der Zeremonie

als auch beim Schreiben von

neuen Reden. Für beide Standesbeamtinnen

ist jede Trauung etwas

besonderes, egal ob sie in einer kleinen

oder in einer größeren Gesellschaft

stattfindet, aber in einem

Punkt sind sie sich einig: Die Trauungen

am Samstag sind manchmal

etwas Besonderes. Erst recht wenn

sie dann in dem historische Von-

Lovenberg-Zimmer stattfinden.

Seit einigen Jahren geht der Trend

dahin, dass sich die Brautpaare nur

für eine standesamtliche Hochzeit

entscheiden, die aber dann sehr ele-

Heiraten mit

Industrie-Romantik

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zu allen Anlässen

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

32

Dezember / Januar

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gant und klassisch sein soll. Die Braut

trägt ein weißes-oder cremefarbenes

Hochzeitskleid und der Bräutigam

kommt in einem schicken Anzug.

Generell, so bestätigen mir die Standesbeamtinnen,

erscheint die gesamte

Hochzeitsgesellschaft vermehrt in

edlem Zwirn. Die Trauung in dem

historischen Gebäude zaubert eben

ein ganz anderes Ambiente.

Das Schöne an den neuen Räumlichkeiten

in der Burg ist, dass die Hochzeitsgesellschaft

direkt vom Burgvorplatz

aus in das Trauzimmer hineingeführt

und empfangen werden kann.

Nach der Zeremonie besteht die Möglichkeit

zu einem kleinen Sektempfang

vor der Burg.

Sollte das Wetter mal nicht mitspielen,

sind auch hier die Standesbeamtinnen

sehr flexibel: schnell wird Platz ge -

schaffen, damit Freunde und Verwandte

das Brautpaar beglückwünschen können,

ohne eventuell ganz nass zu

werden, bevor sie zum Ort der Feier

aufbrechen können.

Hier wünschen sich die Standesbeamtinnen

vielleicht für die Zukunft, das

von der Stadt eine Art Pavillon gebaut

wird, der natürlich zum Ambiente der

Burg passen sollte, damit eine Möglichkeit

geschaffen wird, dass die

Hochzeitsgesellschaft auch bei einem

Regenschauer, ein wenig länger an

der Burg verweilen kann.

Die geeignete Hochzeitslocation

Je größer eine Hochzeitsgesellschaft

ist, desto mehr stellt sich die Frage:

Wo sollen wir unsere Hochzeit feiern?

Gemütlich zu Hause, vielleicht sogar

im eigenen Garten oder im Garten

der Eltern? Sollcherlei ist sehr persönlich

und besonders in den Sommermonaten

ideal. Das setzt aber voraus,

dass sich der Gastgeber um viele

Dinge im Vorfeld kümmern muss,

angefangen von genügend Sitzgelegenheiten,

über das Catering, der

Musik und nicht zu vergessen der

Dekoration bis zur Bewirtung der

Gäste am Hochzeitstag.

Wer nicht im eigenen Haus feiern

möchte, wählt eines der zahlreichen

Restaurants in unserer Region oder

kann auch interessante Räumlichkeiten,

wie zum Beispiel das Fördermaschinenhaus

in Alsdorf mieten. Heiraten

mit Industrieromantik ist außergewöhnlich.

Das Fördermaschinenhaus

gehört zum Energeticon und

bietet mit drei Sälen Platz für Gesellschaften

von 50 bis 350 oder für

Empfänge bis zu 500 Personen.

Feiern oder Umtrunk im

Gewölberaum der Burgremise

Seit Mai 2012 besteht die Möglichkeit,

nach standesamtlicher Trauung

in der Alsdorfer Burg den herrlich hergerichteten

Gewölberaum für einen

Umtrunk oder gar für eine Hochzeitsfeier

zu nutzen. Die GSG Grund- und

Stadtentwicklung Alsdorf GmbH hat

dafür gesorgt, dass im rustikalen

Ambiente mit stilvoller Beleuchtung

bis zu 35 Personen an Tischen Platz

finden können. Neben dem Gewölberaum

steht den Mietern eine kleine

Vorbereitungsküche (samt Kühlschrank,

Spüle und Geschirrspülmaschine,

allerdings ohne Geschirr

bzw. Bestecke) zur Verfügung. Toiletten

unmittelbar neben dem

Gewölberaum sind selbstverständlich

frei zugänglich.

Somit sind die Veranstalter eigenverantwortlich

und unabhängig

bezüglich Getränke und/oder

Speisen. Zur Zeit beträgt die

Mietgebühr für die ganztägliche

Nutzung 150 € zzgl. 35 € für

Toiletten- und Raumreinigung.

Zusätzlich wird eine geringe

Kaution erhoben, die sofort nach

Freigabe erstattet wird. Der

Raum kann aber auch nur stundenweise

und dann zu verminderter

Gebühr genutzt werden. Einfach

einen Besichtigungstermin abmachen.

Wegen der starken Nachfrage ist es

empfehlenswert, im Vorfeld den Termin

abzuklären. Ansprechpartner Herr

Gehrke, Telefon: 02404 21668 oder

1646.

Wie und wo eine Hochzeit geplant

und gefeiert wird, ist auch immer

eine Frage des zur Verfügung stehenden

Budgets! Es kann bezahlbar und

genauso schön und unvergesslich

werden, oder aber exklusiv, vielleicht

sogar pompös; alles eine Frage des

Geschmacks und des Geldbeutels.

Wer nicht auf den Cent schauen muss

und es ganz einfach haben möchte,

überlässt die Planung seiner Hochzeit

einem professionellen Hochzeitsplaner.

Ach so, nicht zu vergessen: Die Flitterwochen

oder die schönsten Ziele für

den Honeymoon...

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Inh. Elke Jestädt

Kann sich noch jemand an dieses

Hochzeitspaar erinnern?

Elke Jestädt hat es im Jahr 2004 auf

dem Foto verewigt.

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Dezember / Januar 33

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Für Eltern, die eine Betreuungsmöglichkeit

für ihr unter 3 jähriges

Kind suchen, bietet die Stadt Alsdorf

in Kooperation mit der AWO

Service einen Informationsabend

an. Vielleicht ist Tagespflege eine

Alternative zur Kindertageseinrichtung?

Welche Kriterien bei der Auswahl

einer Tagesmutter für Eltern von

Bedeutung sein können und wie man

sich zur Tagespflegeperson ausbilden

lassen kann, erläutert Traudi Kaspar,

die als Sozialpädagogin bei der AWO

Service den Bereich Kindertagespflege

für die Stadt Alsdorf betreut.

Info Abend:

»Kindertagespflege«

STÄDTISCHES FAMILIENZENTRUM

ANNAPARK AM 25. NOVEMBER

UM 18.00 UHR

Kreuzanlage wie neu

Die Tagespflegepersonen sind qualifiziert,

verfügen über eine Pflegeerlaub -

nis und werden durch das Jugendamt

begleitet.

Viele Eltern wissen jedoch nicht, dass

auch die Plätze bei Tagespflegepersonen

für Kinder bis drei Jahre öffentlich

gefördert werden. Das bedeutet,

die Eltern zahlen den gleichen Elternbeitrag

wie für den Besuch der Kindertageseinrichtungen,

der einkom -

mens abhängig errechnet wird.

A

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JEDEN DIENSTAG AB 18.30 UHR

BUFFET »ALL YOU CAN EAT«

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Tapas »Ritmo« (Kalte und warme Tapas) 12,00 €

Paella für 2 Personen 20,00 €

Grillplatte für 2 Personen

(Pommes o. Reis, Salat, Brot mit Aioli) 26,00 €

Fischplatte für 2 Personen

(Bratkartoffeln/Pommes, Salat, Brot mit Aioli) 28,00 €

Hausweine 0,25 l (Rot, Rosé, Weiß oder Sangria) 3,00 €

St. Miguel 0,33 l 2,00 €

Crema Catalana 2,90 €

Weihnachtsfeier

schon geplant?

Für Ihre

Feierlichkeiten

bieten wir

Räumlichkeiten

für bis zu

150 Personen.

Vom Jugendamt ist Ruth Classen als

Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen

und Kindertagespflege anwesend.

Einige der aktiven Tagespflegepersonen

in Alsdorf werden an diesem

Nachmittag anwesend sein, um

aus der Praxis zu berichten und ggfls.

Fragen zu beantworten.

Die Informationsveranstaltung findet

am Donnerstag, 25. November, 18

Uhr, im städtischen Familienzentrum

Annapark, in Alsdorf, statt.

Ritmo del Mundo

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von 9.00 Uhr - Ende offen

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Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft

Mariadorf e.V. saniert

Kreuzanlage Eschweiler-/Querstraße

Bürgermeister Alfred Sonders ist voll

des Lobes: »Ich finde es vorbildlich,

wie sich die St. Hubertus-Schützenbruderschaft

Mariadorf e.V. in ihrem

Stadtteil engagiert. Die Herrichtung

der Kreuzanlage Eschweiler-/Querstraße

ist da nur ein Beispiel.«

Der Jesus-Korpus der Kreuzanlage

Eschweiler-/Querstraße wurde durch

Vandalismus so beschädigt, dass eine

Reparatur nicht mehr möglich war.

Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft

Mariadorf e.V., die auch seit

Jahren die Pflege der Kreuzanlage

übernommen hat, konnte durch Spenden

aus den eigenen Reihen, der Spar -

kasse und von einigen umliegenden

Geschäftsleuten einen neuen Jesus-

Korpus aus Marmor käuflich erwerben

und mit Hilfe eines Alsdorfer Marmorverarbeitungsfachmanns

an das vorhandene

Steinkreuz anbringen.

Der Eigenbetrieb technische Dienste

der Stadt Alsdorf hat die St. Hubertus-

Schützenbruderschaft Mariadorf e.V.

bei der Beseitigung von Unfallgefahrenstellen

an und um die Kreuzanlage

tatkräftig unterstützt. Die Kreuzanlage

steht in unmittelbarer Nähe der ehemaligen

Schule, die ihren Namen im

Volksmund auch von dieser Kreuzanlage

erhalten hat »Krüzschuel« (die

Schule wurde ca. 1901 errichtet).

Die jetzige Kreuzanlage steht an einem

historischen Ort und wurde nur um

einige Meter bei der Erneuerung der

Einzäunung von Holzzaun auf Steinmauer

versetzt.

Hier fanden die jährlichen Fronleichnamsprozessionen,

ausgehend von

der Pfarrkirche St. Cornelius durch

Hoengen über Warden und Mariadorf

wieder zurück zur Pfarrkirche Hoengen

statt. Wer diese Kreuzanlage seinerzeit

errichtet bzw. finanziert hat,

ist nicht genau bekannt; einige ältere

Bürger behaupten, der Eschweiler

Bergwerksverein, andere meinen, durch

Spenden der Bürger.

Jetzt wurde die Kreuzanlage durch

Pater Siegers feierlich eingesegnet.

Bürgermeister Sonders, der der Einsegnung

selbstverständlich beiwohnte,

unterstreicht: »Bürgerinnen und

Bürger, die sich für ihre Stadt, ihren

Stadtteil einsetzen, sind ein wahrer

Schatz. Wir haben in Alsdorf gottseidank

viele engagierte Menschen.«

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

34

Dezember / Januar


Jetzt den regelmäßigen

Thermenbesuch in den

Freizeitkalender einplanen

Regelmäßige Sauna und warmes

Mineral-Thermalwasser schützen

das Immunsystem und tun der

Seele gut

Der Herbst

ist da.

Unübersehbar…

Die

Vegetation

verabschiedet

sich in

die kalte und dunkle Jahreszeit. Jetzt

kommt die Zeit, in der sich die Menschen

gerne vor den warmen Kamin

setzen oder mit einem guten Buch

unter der Decke verkriechen.

Herbstzeit ist auch die Zeit der wohligen

Wärme, die der Seele so gut tut

und die man in den Carolus Thermen

Bad Aachen auf vielfache Weise

genießen kann. Das Erlebnis im warmen

Mineral-Thermalwasser ist einzigartig:

entweder man lässt sich von

einer der zahlreichen Massagedüsen

treiben und genießt einfach die Zeit

in einem der vielen unterschiedlich

warmen Becken, oder man tut aktiv

etwas für seinen Körper, in dem man

an der regelmäßig stattfindenden

Aqua-Gymnastik teilnimmt.

Wer es lieber

heiß mag, der

ist gerade jetzt

in der Saunawelt

der Carolus

Thermen

richtig aufgehoben.

Die vielen unterschiedlichen finnisch-baltischen

Saunen und der orientalische

Badebereich bieten jedem

Gast „seine“ optimale Wohlfühltemperatur.

Dazu ist regelmäßige Sauna

für den Körper gesund. Sie kann vor

lästigen Erkältungen schützen und

stärkt die körpereigene Abwehr, die

gerade im Herbst und Winter gestärkt

werden möchte. »Sauna

ist immer die optimale

Freizeitbeschäftigung,

vor allem im Herbst und

Winter. Sie ist gesund,

wohltuend und auch für

die Seele gut«, weiß

Thermen-Chef Werner

Schlösser und ergänzt: »Die meisten

unserer Gäste – und das wissen wir

aus Befragungen - möchten sich mit

einem Besuch bei uns vor allem selber

etwas Gutes tun.«

Einfach mal die Sorgen des Alltags für

einige Stunden

vergessen, das

ist das Ziel der

meisten Menschen,

die

regelmäßig die

Thermen besuchen. Wer sich richtig

verwöhnen lassen möchte, der ist im

CAROLUS spa richtig aufgehoben.

Das Angebot im CAROLUS spa eröffnet

die ganze Welt der Wellness. Gönnen

Sie Ihrem Körper Entspannung

oder Belebung und Vitalität. Schenken

Sie Ihrer Haut neue Frische, mehr

Feuchtigkeit, Durchblutung und Glätte.

Steigern Sie Ihr Wohlbefinden durch

Massagen oder stilvolle Zeremo nien –

allein oder mit Ihrem Partner. Das

CAROLUS spa hält viele unterschied liche

Anwendungen für Sie bereit.

Am besten beendet man anschließend

den individuellen Wellnesstag in

einem der drei Gastronomiebereiche

der Carolus Thermen. Dort kommt

schließlich auch der Gaumen auf vielfältige

Weise zu seinem Recht auf

anregende Entspannung.

Geschenkgutscheine der Carolus

Thermen als Weihnachtstipp

Was brauchen wir mehr als Gesundheit

und Zeit zum Entspannen? Der

Zeitfaktor spielt in unserer schnelllebigen

Zeit eine enorm wichtige Rolle.

Da ist es kein Wunder, dass immer

mehr Menschen in den letzten Jahren

zu Weihnachten Verwöhngutscheine

der Carolus Thermen Bad Aachen verschenkt

haben. Die Wertgutscheine,

kann man sowohl im Internet unter

www.carolus-thermen.de direkt selbst

gestalten und online bestellen, oder

an der Reception der Carolus Thermen

in einem beliebigen Wert ausstellen

und weihnachtlich verpacken

lassen. Der Beschenkte kann dann

selbst entscheiden, ob er sich lieber

z.B. bei einem Thermalbadeaufenthalt

in den Carolus Thermen

entspannt, den Saunabereich

nutzt, oder sich

im CAROLUS spa verwöhnen

lässt. So kann

man seinen Wohlfühltag

vollkommen individuell

gestalten - je nachdem,

wie hoch der Wert des Gutscheins ist.

Weitere Informationen erteilen

die Carolus Thermen Bad Aachen

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Dezember / Januar 35

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Wer Interesse daran hat,

ein Erziehungsstellenkind

aufzunehmen, kann sich

gerne Informationen bei

folgenden Jugendämtern

einholen:

Sabine Weller

Jugendamt Alsdorf

Telefon: 02404-50340

Ausflug der Erziehungsstellen

in den Brückenkopfpark Jülich

Bei schönem Wetter fand Ende

September ein Ausflug in den

Brückenkopfpark nach Jülich

statt.

Insgesamt folgten 50 Erwachsene und

Kinder der Einladung der betreuenden

Jugendämter: Alsdorf, Eschweiler, Herzogenrath

und StädteRegion Aachen.

Direkt nach Eintreffen im Park konnte

die Fütterung von Wölfen, Eulen und

Stachelschweinen beobachtet werden.

Besonderen Spaß machten

immer wieder das großzügige Spielgelände

sowie der Wasserbereich mit

den kleinen Flößen, wo manches Kleidungsstück

in der Sonne getrocknet

werden musste.

Den Abschluss bildete eine gemütliche

Kakao-, Kaffee- und Kuchenrunde im

Brückenparkcafe.

Mathilde Uhr

Jugendamt Eschweiler

Telefon: 02403-71469

Ingrid Breuer

Jugendamt Herzogenrath

Telefon: 02406-83515

Carla Steinbeck

Jugendamt StädteRegion Aachen

Tel. 0241-51985134

Ein Vorbereitungsseminar für

neue Erziehungsstellenbewerber

beginnt Anfang 2014.

Fairschnaufen und

Fairwöhnen

DER WELTLADEN LÄDT ZUM ADVENTLICH-

GEMÜTLICHEN BEISAMMENSEIN

Mehr Informationen über fair

handeln und den Weltladen finden

Sie unter www.fairhandeln-ev.org


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VIELEN DANK!

Im September begrüßten wir die

25.000ste

Patientin

Stellvertretend haben wir uns bei Ihr für das entgegengebrachte Vertrauen

aller unserer Patienten bedankt.

Wir freuen uns auf weitere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Ihnen!

Frau Hofmann, Zahnärztin mit Schwerpunkt

Zahnersatz und Kinderzahnheilkunde hat

geheiratet.

Nur der Name hat sich geändert,

herzlichen Glückwunsch Frau Berning!

Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. Joachim Müller, MSc

und Dr. Susanne Fallot-Bosse & Partner

Straßburger Straße 80 · 52477 Alsdorf

Telefon 02404 / 6 74 12 00

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100 Jahre DRK Alsdorf

Festmatinée im Energeticon

Fragt man Ellen Hansen nach

ihrer Festmatineé im Energeticon

zum 100 jährigen Bestehen des

DRK OV ALsdorf, dann zieht ein

strahlendes Lächeln über ihr

Gesicht.

»Ich kann aus vollem Herzen sagen: es

war ein wunderschönes Fest - einfach

einzigartig in der Alsdorfer Rotkreuzgeschichte.

Wir sind zwar nur einer

von 10 Ortsvereinen im gesamten

Kreisverband der Städteregion Aachen,

aber die vielen Gäste, die unserer Einladung

gefolgt sind, haben uns

gezeigt, dass wir eine ganz besondere

Truppe Ehrenamtler sind.

Wir sind nicht nur RotKreuzler, wir

Leben das rote

Kreuz in unserer

Stadt und über die

Alsdorfer Grenzen

hinaus. Auch

wenn unsere

Truppe nicht riesengroß ist, so sind

wir doch ein echt starkes ehrenamtliche

Team.

Zu unserer Matinée kann ich mit

Stolz sagen: Es stimmte einfach alles:

Das Energeticon bot den perfekten

Rahmen, Die Festredner fanden passende

Worte: unser 1. Vorsitzender

und Bürgermeister Alfred Sonders,

Ingo Kohnen als Vertreter des DRK

Kreisverbandes, Frau Dr. Christiane

Staudte als Vertreterin des DRK- Landesverbandes,

Helmut Etschenberg

für die Städteregion Aachen. J.B

Hausmann hielt eine humoristische

Laudatio und auch ich als Bereitschaftsleitern

habe die DRK-Geschichte

Alsdorf Revue passieren

lassen.

Die Alsdorfer Musikgruppe

»Dreiklang« untermalte mit

der passenden Musik den

Festakt .

Für das leibliche Wohl sorgte die

bekannte Alsdorfer Kochgruppe. Sie

ließen es sich nicht nehmen, ihre rotkreuz-typische

Erbsensuppe anzubieten.

Und »Puffelejupp« Josef und

Isolde Zentis haben uns einen wunder -

schönen Jubiläumskuchen in Rotkreuzform

geschenkt; somit war für

das leibliche Wohl unserer Gäste

gesorgt.

So viele Gäste aus weit und fern

haben uns mit ihrem Besuch gezeigt,

dass sie uns sehr nah sind. Auch den

vielen Vertreter unserer Geschäftspartner

aus Wirtschaft, Politik, Alsdorfer

Vereinen, der Städteregion, den

befreundeten Hilfsorganisationen, der

Bereitschaften aus dem DRK Kreisund

DRK Landesverband, war der

Weg nach Alsdorf nicht zu weit. Sie

haben alle dazu beigetragen, dass

dieses Jubiläum uns in wundervoller

Erinnerung bleibt

Wir durften als ehrenamtliche Helfer/

innen eine Wertschätzung erleben die

einfach nur gut getan hat.

Wenn Sie das DRK - OV ALsdorf -

mit einer Spende unterstützen

wollen, können Sie dies gerne

mit dem Vermekt

»100 Jahre OV Alsdorf« tun:

Aachener Bank

300 154 6014

BLZ 390 601 80

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

38

Dezember / Januar


Seniorenwohnen an der Stadthalle

Bauarbeiten auf Hochtouren

An der Stadthalle wird ein modernes

und serviceorientiertes Pflegezentrum

gebaut. Der Baubeginn

ist erfolgt, die Fertigstellung für

Herbst 2014 geplant.

Der Bedarf an seniorengerechten

Lebensformen steigt stetig an, denn

wir werden immer älter - das zeigt

uns der demografische Wandel nur

allzu deutlich. Bereits heute ist in

Deutschland jeder vierte Bürger über

60 Jahre alt. Auf dieser Erkenntnis

fußt das Konzept des Seniorenwohnens

an der Stadthalle in Alsdorf. In drei

Häusern entstehen 89 großzügige

Pflegeappartements und 45 hochwertig

ausgestattete Wohnungen mit

zwei oder drei Zimmern, Küche, Bad,

Flur, Abstellraum und schönen Terrassen

bzw. Balkonen. 16 Seniorenwohnungen

mit verschiedenen Grundrissen

im separaten Gebäude stehen zum

Verkauf. Dem Pflegezentrum angegliedert

sind ein Therapiezentrum,

eine Apotheke, eine Tagespflegeeinrichtung

und ein Café.

Das Seniorenwohnen an der Stadthalle

wird eher an ein Hotel erinnern als

an ein Pflegeheim. Kleine, familiäre

Wohngruppen, schöne Gemeinschafts -

räume und die Offenheit gegenüber der

Nachbarschaft und der Gemeinschaft

zeichnen das Pflegezentrum aus. Dieses

moderne Wohnkonzept hat sich

bereits in fünf weiteren Pflege einrich -

tungen des Betreibers im Raum Düren

und Aachen bewährt. Die Bewohner

fühlen sich wohl, denn es kann ein

lebendiger Austausch und Gemeinschaftsleben

stattfinden. Ein offenes

Café lädt zum Verweilen ein. Hier finden

Familien-, Firmen- und Vereinsfeiern

sowie öffentliche Veranstaltungen

und Konzerte statt. Die zum Verkauf

stehenden Seniorenwohnungen sind

für die Erwerber bei den immer noch

extrem niedrigen Zinsen eine gute

Inves tition - renditestark, sicher und

nachhaltig. Der Investor erhält ab 5%

p. a. Rendite auf den Kaufpreis. In der

Vergangenheit haben sich Immobilien

immer als lohnende Investition erwiesen.

»Die Erwerber erhalten ein Rundum-

Sorglospaket, denn die Vermietung,

Nebenkostenabrechnungen, Renovierung

und Instandhaltung erfolgen

durch den Betreiber«, berichtet Stefan

Hammerich, Geschäftsführer der

Hotel + Pflege GmbH, die den Verkauf

in der Hand hat. »Außerdem

haben die Käufer ein bevorzugtes

Belegungsrecht - und das gilt auch

für Angehörige«, sagt Hammerich

weiter.

Für die Stadt Alsdorf ist das Projekt

im Garten der Stadthalle in mehrfacher

Hinsicht ein Gewinn. Neben den

rund 1,5 Millionen Euro, die durch

den Grundstücksverkauf in die Kassen

der Stadt fließen, schließt das

Objekt eine städtebauliche Lücke an

der Rathausstraße und wird mehr Frequenz

in das nördliche Stadtzentrum

bringen, ein Plus für alle ansässigen

Händler. Ein Zimmerangebot für kurzzeitige

Vermietungen ist eine Chance

für Seminargäste und damit die weitere

Auslastung der Stadthalle. Der

neu entstehende Stadtplatz bietet als

großer Innenhof zwischen dem Wohnprojekt

und der Stadthalle eine hohe

Aufenthaltsqualität mit Gastronomiemöglichkeiten

von beiden Seiten.

Bürgermeister Alfred Sonders ist mit

der Realisierung des Stadtplatzprojektes

endlich am Ziel seines Wunsches,

hier ergänzend zur Stadthalle eine

wichtige Innenstadtrealisierung zu

erreichen. Schon als Geschäftsführer

der Stadthalle hatte er immer wieder

auf diese Entwicklung gedrängt, die

er nun zum Abschluss bringen kann.

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Dezember / Januar 39

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


30 Jahre

Marathonclub-Eschweiler 1983 e.V.

DER VEREIN FÜR LAUFSPORT, TRIATHLON UND DUATHLONVon Patrick Thevis

Einen Marathon zu laufen oder an

einem Triathlon teilzunehmen,

dazu braucht es ein wenig mehr

als das übliche Lauftraining.

Daher hatten mehrere Sportler

aus unserer Region Anfang der

80er Jahre die Idee, einen Marathonclub

in Eschweiler zu gründen

und wenig später kam zusätzlich

die Triathlonabteilung, die auch

beim NRWTV angemeldet ist,

dazu.

Aktuell sind 99 Mitglieder im Verein,

davon sind 29 Frauen. Der Altersdurch -

schnitt liegt bei 43 Jahren und die

Trainingsgruppe ist zwischen 20 und

65 Jahre alt. 8 Mitglieder kommen

aus Alsdorf, 2 aus Baesweiler und 3

aus Herzogenrath. Die Motivation

besteht meistens daraus, seine persönlichen

Bestzeiten verbessern zu

wollen und gemeinsam in einer tollen

Gruppe trainieren zu können. Beim

Anfänger-Seminar möchten die Teilnehmer

natürlich langsam an den

Laufsport heran geführt werden. Dort

fangen wir wirklich mit Teilnehmern

an, die erst 10 Minuten am Stück laufen.

Beim Marathon-Seminar geht es

natürlich in erster Linie darum die

eigene Bestzeit zu bessern. Dafür sollten

die Aktiven im Vorfeld pro Woche

eine Stunde laufen gehen.

Seit der Gründung stehen viele

Events auf dem Programm:

Zwei Mal fand ein Lauf vom Kölner

Dom zum Aachener Dom statt. Um

die 15 Läufer/innen machten sich

damals auf die 70 km lange Strecke.

Die Teilnehmer wurden von Fahrzeugen

mit ärztlicher Betreuung begleitet.

Jeweils zwei Mal wurden ein

Marathonseminar und ein Seminar

für Anfänger angeboten. Diese sorgten

dafür, dass der Marathon-Club

Eschweiler 2010 auf 130 Mitglieder

kam.

Am ersten September-Wochenende

findet traditionell der internationale

Volkslauf statt. 2014 veranstaltet der

Club die 31. Veranstaltung mit Wettkämpfen

über 5 km und 10 km.

Traditionell eröffnet der Marathon-

Club Eschweiler das Sportjahr mit seinem

»Neujahrs-Lauftreff«. Schon seit

25 Jahren heißt es am 1. Januar:

»Raus aus dem Bett und rein in die

Laufschuhe, damit Mann und Frau

nach der Silvesternacht wieder fit

werden. Hierzu sind alle Laufsportfreunde

(auch Anfänger!) recht herzlich

einladen.

5. Dachser Duathlon

Ein Highlight wird der 5. DACHSER

Duathlon am Blausteinsee sein, der

am 13. April 2014 stattfinden wird.

Angespornt durch den großen Erfolg

der letzten Veranstaltungen, das

Event ist zur zweit größten Duathlon

Veranstaltung in NRW gewachsen, hat

sich der Marathon-Club Eschweiler ent -

schlossen, 2014 wieder die »schwers -

ten 30 Kilometer von Eschweiler«

anzubieten.

Dabei bietet der Marathon-Club

Eschweiler den Teilnehmern die sehr

beliebte Volksdistanz an: Es werden

5,4 km gelaufen, eine 21 km lange

Radstrecke um den Blausteinsee Rad

gefahren und zum Abschluss wartet

eine 3,6 km Laufstrecke auf alle. Das

alles findet in Eschweiler rund um das

Freibad in Dürwiß statt. Der Startund

Zielbereich befindet sich direkt

vor dem Freibad. Die kurzen Laufwege

ermöglichen es den Zuschauern in

wenigen Schritten zwischen Lauf- und

Radstrecke zu wechseln. So können

die Zuschauer das Renngeschehen

beim 5. DACHSER Duathlon ganz nah

mitverfolgen.

Im Rahmenprogramm werden die

Stadtmeister im Duathlon über die

Volksdistanz gesucht. Teilnahmeberechtigt

sind alle Bürger der Indestadt

und Mitglieder von Eschweiler Vereinen.

Gemeinsam mit dem Gemeindeverband

der StädteRegion Aachen werden

die schnellste weibliche Teilnehmerin

und der schnellste männliche

Teilnehmer aus der StädteRegion

gesucht. Teilnahmeberechtigt an der

Städteregionsmeisterschaft sind alle

Teilnehmer mit einem Wohnort in Alsdorf,

Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath,

Monschau, Stolberg und

Würselen sowie den Gemeinden Simmerath

und Roetgen.

Der bewährte Helferstab steht schon

bereit, um die Veranstaltung trotz des

Mehraufwandes wieder in der

gewohnten Qualität abzuwickeln.

Besondere Erfolge:

Mit El Houssaine Douabi haben wir

einen der schnellsten Läufer der StädteRegion

in unseren Reihen. Seine

Marathonbestzeit liegt bei 2:33 Stunden.

Damit konnte er seine Altersklasse

M40 beim Köln und Frankfurt

Marathon gewinnen. Seitdem darf er

sich über Einladungen zu den Marathon-Veranstaltungen

freuen. In der

Region konnte El Houssaine Douabi

den anspruchsvollen Monte Sophia

Lauf gewinnen und bei der Rhein-Rur-

Wertung ganz oben auf dem Siegerpodest

Platz nehmen.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

40

Dezember / Januar


Schwimmkurse im

Luisenbad

Anfänger-Schwimm-Kurse

für Kinder ab 5 Jahre

10 U-Std. (45 Minuten)

Wassergewöhnung · Schwimmen lernen

Seepferdchenprüfung

Kosten je Kurs 80 Euro.

Kurse beginnen wie folgt:

Mo, 17.2. - 19.5. · 14.30 - 15.30 Uhr

Mo, 17.2. - 19.5. · 15.30 - 16.30 Uhr

Mi, 08.1. - 19.3. · 14.30 - 15.30 Uhr

Mi, 08.1. - 19.3. · 15.30 - 16.30 Uhr

Do, 09.1. - 27.3. · 14.30 - 15.30 Uhr

Do, 09.1. - 27.3. · 15.30 - 16.30 Uhr

NEU ab 11. Januar

Sa, 11.1. - 22.3. · 13 - 14 Uhr

Schwimmkurse für

»Fortgeschrittene«

ab Samstag, 30.11. 2013, bis Mittwoch,

15.2. 2014, 15 bis 16 Uhr

10 U-Std. mit dem Schwimmmeister

des Hallenbades.

Der Kurs richtet sich an Kinder, die

ihre Schwimmbefähigung (Seepferdchen)

noch vertiefen bzw. erweitern

möchten. Hierbei besteht auch die

Möglichkeit, das Deutsche Jugendschwimmabzeichen

in Bronze zu

erwerben. Kursgebühr 50 Euro.

Aqua-Fitness-Kurs

ab Fr, 27.11. 2013, bis Mi, 22.2. 2014,

von 20 bis 21 Uhr

Die Kursdauer liegt bei 10 Wochen. In

den Kursen wird eine Mischung aus

Aquajogging, Aquarobic, Aqua-Relaxing,

Hydro Power und Aquadrill mit

musikalischer Untermalung gezeigt.

Sie beinhalten Übungen zum Auflokkern,

funktionelle Wassergymnastik,

Formen des Gehens und Laufens im

Wasser mit und ohne Sportgeräte.

Jeder kann sich so beteiligen, wie es

seine körperliche Fitness zulässt. Ziel

ist die Straffung und Kräftigung der

kleinen und großen Muskelpartien

des Körpers sowie Fatburning bei fast

vollständiger Gelenkentlastung. Die

Kursleitung liegt in den Händen der

fachkundigen Schwimmmeister des

Luisenbades. Die Kursgebühr liegt bei

50 Euro.

Schwimmkurse für

»Fortgeschrittene«

ab Sa, 30.11. 2013, bis Di, 28.2.

2014, 16 bis 17 Uhr

Das Deutsche Jugendschwimmabzeichen

in Silber und Gold kann erworben

werden. Die Kursdauer beträgt

10 U-Std. mit dem Schwimmmeister

des Hallenbades. Der Kurs richtet sich

an Kinder, die bereits das Deutsche

Jugendschwimmabzeichen in Bronze

erworben haben. Die Lehrgangsgebühren

betragen 50 Euro.

Aqua-Fitness-Kurse

ab Sa, 7.12. 2013, bis Mi, 22.2. 2014,

14 bis 15 Uhr

Die Kursdauer liegt bei 10 Wochen. In

den Kursen wird eine Mischung aus

Aquajogging, Aquarobic, Aqua-Relaxing,

Hydro Power und Aquadrill mit

musikalischer Untermalung gezeigt.

Sie beinhalten Übungen zum Auflokkern,

funktionelle Wassergymnastik,

Formen des Gehens und Laufens im

Wasser mit und ohne Sportgeräte.

Jeder kann sich so beteiligen, wie es

seine körperliche Fitness zulässt. Ziel

ist die Straffung und Kräftigung der

kleinen und großen Muskelpartien

des Körpers sowie Fatburning bei fast

vollständiger Gelenkentlastung. Die

Kursleitung liegt in den Händen der

fachkundigen SchwimmmeisterInnen

des Luisenbades. Die Kursgebühr liegt

bei 50 Euro.

Wassergymnastik für SeniorenInnen

»60plus«

ab Fr, 29.11. 2013, bis Di, 7.2. 2014,

14.30 bis 15.30 Uhr

Der Einstieg in den Kurs kann zu

jedem Zeitpunkt erfolgen. Durch

gezielte Bewegungs- und Übungsformen

im Wasser sollen Mobilität und

Belastung des Körpers verbessert und

gefördert werden. Die Wassertemperatur

liegt bei 30° C. Der 10-wöchige

Kurs wird durch die geschulten und

erfahrenen Schwimmmeisterinnen

des Luisenbades durchgeführt. Die

Gebühr liegt bei 50 Euro. Ausgefallene

Kursstunden können nachgeholt

werden.

Gesundheitsschwimmen für

Kinder und Jugendliche mit

Übergewicht

ab Fr, 29.11. 2013, bis Di, 7.2. 2014,

15.30 bis 16.30 Uhr

10-wöchiger Schwimmkurs

Unter dem Motto »Spass, Spiel und

Bewegung« soll durch die Auftriebskraft

des Wassers die Bewegung und

Mobilität der Teilnehmer gefördert

und verbessert werden. Ziel des Kurses

ist keine Gewichtsabnahme, sondern

die Verbesserung der Bewegung

und Koordination des Körpers. Der

Kurs wird durch die geschulten und

erfahrenen Schwimmmeisterinnen

des Hallenbades durchgeführt. Der

Einstieg in den Kurs ist jederzeit möglich.

Während der Schulferien finden

keine Kurse statt. Die Kursgebühr

liegt bei 50 Euro.

Jährliche Grundreinigung des

Hallenbades und der Sauna

Aufgrund der jährlichen Grundreinigung

sind das Hallenbad und die

Sauna in der Zeit von Montag, 16.

Dezember, bis einschl. Donnerstag,

26. Dezember, geschlossen.

Öffnungszeiten des Hallenbades und

der Sauna während der Weihnachtsferien

vom 23.12.2013 bis einschl.

07.01.2014

Das Hallenbad bleibt an

folgenden Tagen geschlossen:

Mo, 23.12.

Di, (Heiligabend), 24.12.

Mi, (1. Weihnachtstag), 25.12.

Do, (2. Weihnachtstag), 26.12.

Di, 31.12. 2013

Mi, (Neujahr), 01.1. 2014


































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An allen anderen Ferientagen sind

das Hallenbad und die Sauna zu den

gewohnten Besuchszeiten geöffnet.

Bis auf die Aqua-Fitness-Kurse entfallen

während der Ferien alle anderen

Schwimmkurse.

Anmeldungen im

Luisenbad beim Personal

oder beim Sportamt der Stadt,

Gerhard Felden,

Telefon: 02404/9131023



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Dezember / Januar

41

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Eislaufen und Ziegelbacken?

Von Helmut Maqua

Der Künstler Jan Daemen

schuf die Skulptur des

Brikkebekkers, die sich auf

dem Brunssumer Platz vor

der Aachener Bank befindet.

Können Sie es erkennen? Das Haus im

Mittelpunkt des Fotos von 1915 (siehe

Vergrößerung links) ist bis heute

nahezu unverändert geblieben.

Fotos unten: Ziegelbäckerfamilien aus

Brunssum um 1900)

Winter, Schnee, warm angezogen

auf zugefrorenem See schlindern

oder eislaufen...

Das historische Foto aus einem Privat -

archiv zeigt solche Winterimpressionen

und führt uns ins Jahr 1915 nach

Alt-Alsdorf, dorthin, wo heute der

Tischelkauler Weg verläuft.

Weit im Hintergrund sieht man ein

charakteristisches Haus, das noch

heute weitgehend unverändert am

alten Platz steht, sozusagen als »Erinnerungsboje«

nach den turbulenten

Strömungen der beiden Weltkriege

Wir wünschen

allen ein frohes

Weihnachts fest

und ein gutes

neues Jahr!

und mancher Modernisierungswellen.

Rechts neben der Eisfläche (nicht auf

dem Foto zu sehen) steht das Forsthaus

zur Alsdorfer Burg (heute Teil

des »Corso«). In diesem Gebäude

befand sich auch die Bäckerei Berg

(später Funken), in dem Brot und zur

Weihnachtszeit auch leckeres Gebäck

und Kuchen hergestellt wurden.

Der kleine See, der im Sommer den

Jungen als Badeanstalt und im eiskalten

Winter allen als Eislauffläche

diente (Gottfried Nießen, 1940,

Aldorp, wie et früijer woer), hatte sich

Alsdorf Rathausstraße 49 Telefon 02404 2 32 67

Baesweiler Kirchstraße 40c Telefon 02401 27 57

Eschweiler Indestraße 55 Telefon 02403 8 30 60 60

Aachen Heinrichsallee Telefon 0241 3 98 12

www.dreschers.de

info@dreschers.de

in einer früheren Ziegelkuhle ('Teeschelkaul')

gebildet, der später der an

diesem Platz entstehenden Straße

auch den Namen gab.

Vor vielen Jahren wurden hier also

aus tonhaltigem Lehm Ziegelsteine

gebacken. Das Material wurde aus

der Ziegekuhle gewonnen, zu Ziegeln

geformt, getrocknet und dann?

Dann wurde auf dem Feld mit handwerklichem

Geschick in einer Schichtung

aus getrockneten Ziegeln und

Brennmaterial ein Ofen gebaut.

So wurden hier an Ort und Stelle

Feldbrandziegel hergestellt, die dann

in Alt-Alsdorf beim Hausbau verwendet

wurden.

Die Errichtung eines solchen Ofens

wurde in Alsdorf (bis ins frühe 20.

Jahrhundert) von Fachleuten ausgeführt,

die in vielen Fällen »holländisch

sprachen« (wie mündlich ein

Zeitzeuge berichtete).

Diese Fachleute nannte man auch

Ziegelbäcker (niederländisch: Brikkebekker)

wie es das Denkmal am

Brunssumer Platz/Luisenstraße zeigt.

Auch aus Brunssum, der Alsdorfer

Partnerstadt gab es sicher einige

Fachleute (siehe dazu die historischen

Foto), deren Weg auch bereits früher

nach Alsdorf führte.

(siehe auch Bericht über Brunssum in

der vorigen »undsonst?!«-Ausgabe).

Außerdem gab es noch am Ende der

Geilenkirchener Straße (Richtung

Boscheln) die Feldbrandziegelei

Maqua gegenüber der Gaststätte

»Vergissmeinnicht«.

Eine weitere Ziegelei gab es im

Bereich der Weinstraße, etwa da, wo

sich früher Schrott Plum befand.

Daran erinnert heute die Stichstraße

»An der Ziegelei«.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

42

Dezember / Januar


Cantalyra

DIE MUSIK-WG AUS DER EIFEL - DER NAME IST

PROGRAMM

Gerade noch so eben zum Erscheinen

der neuen »undsonst?!« können

wir auf die am Freitag, den

22. November um 19 Uhr stattfindende

Mitgliederversammlung des

Kunstvereins in der Städtischen

Bibliothek hinweisen. Damit es

dort nicht zu ernst zugeht, werden

in jedem Jahr unterhaltsame

Gäste eingeladen: Nach dem

Schängche und dem Figurentheater

Rosenfisch geht es in diesem

Jahr musikalisch zu. Der Kunstverein

freut sich, die Eifeler Musik-

WG »Cantalyra« als Gast begrüßen

zu können.

Cantalyra - der Name ist Programm.

Die vier Musiker spielen Songwriter -

Lieder, Chansons und Weltmusik. Sie

bedienen sich unterschiedlichster

Musikstile, um ihre Programme der

jeweiligen Situation anzupassen. Es

gibt mal Rock, Blues und Swing, oder

Polka, Walzer und Tango, um nur mal

ein paar Beispiele zu nennen. Eine

Vielzahl von Instrumentalstücken oder

A cappella Stücken stehen auch

immer auf dem Programm.

Die Mitglieder der Gruppe schreiben

ihre Texte, Melodien und Arrangements

meist selbst. Oft bearbeiten sie

auch traditionelle Lieder, oder sie vertonen

Gedichte. Gesungen wird z.T.

mehrstimmig vor allem in deutscher

Sprache, aber auch beispielsweise

französisch, russisch, englisch oder

auch mal in einer deutschen Mundart.

Die Band Cantalyra spielt für alle

Generationen, von U3 bis Ü100. Mal

sind es Kinderlieder, Volkslieder und

Balladen, mal Stücke philosopischen

Inhalts und solche, die den Menschen

den Spiegel vorhalten, oft aber auch

nur einfach Spaßlieder.

größtmögliche Präsenz. Sie performen

ihre Auftritte so, dass das Publikum

möglichst mit einbezogen wird. Jeder

Auftritt soll zu einem Gemeinschaftserlebnis

werden.

Die Besetzung ist: Tasteninstrumente

(Brigitte Sehle), Gitarre (Rainer Brükker),

Klarinette (Markus Voth) Bass

(Robert Schumacher) und Gesang

(Alle). Eine übliche »Frontfrau« oder

einen »Frontmann« gibt es nicht. Bei

Cantalyra spielen alle Bandmitglieder

eine (eigene) »Rolle«. Sie präsentieren

sich als Gruppe; dennoch sind sie auf

der Bühne, wie im Leben sehr verschiedene

Menschen.

Die Künstler von Cantalyra arbeiten

als Gruppe auch mit diversen Theaterund

Tanzprojekten zusammen. Sie

schreiben und arrangieren gern speziell

Stücke für besondere Anlässe.

Jährlich bestreiten sie zum Beispiel

auch den musikalischen Part der

kabarettistischen Karnevalsrevue der

»Skunk-KG« in Düren (sog. alternative

Karnevalssitzung).

Moderationen, szenische Beiträge

oder Gedichtvorträge zwischen den

Musikbeiträgen sind typisch für ein

Konzert der Band Cantalyra. Die

Künstler achten auf Authentizität und

Cantalyra ist keine Band, wie jede

andere, der Besuch der Mitgliederversammlung

lohnt sich also in jedem

Fall nicht nur für Mitglieder, sondern

auch für Interessierte.

Dezember / Januar 43

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Ausstellung in Brunssum

»Menschlich allzu menschlich«

Menselijk al te menselijk

Zum 25jährigen Partnerschaftsjubiläum fand zwischen Brunssum und Alsdorf ein kultureller Austausch

statt. Nachdem im September die niederländische Künstlerin Suus Elkink-Martens ihre Radierungen im

Foyer der Alsdorfer Bücherei ausgestellt hatte, wurde am 20. Oktober im Brunssumer Kulturzentrum d’r

Brikke Oave eine Ausstellung mit Werken des Malers Heribert Steinbach und des Zeichners und Fotografen

Franz-Josef Kochs eröffnet.

Heribert Steinbach wohnt in Roetgen,

erlebte aber prägende Jahre seiner

künstlerischen Laufbahn in seinem

damaligen Atelier im »Langhaus« auf

dem Terrain der ehemaligen Zeche

Anna in Alsdorf. In diesem harten

Umfeld entwickelte er auch weitgehend

seinen kraftvollen, schnörkellosen

Malstil. Steinbach fühlt sich seitdem

der Alsdorfer Kunstszene, insbesondere

dem Alsdorfer Kunstverein

und einzelnen seiner Mitglieder sehr

verbunden. Mehrfach hat er auch

selbst in Alsdorf ausgestellt, so im

Rathaus und der Alsdorfer Burg.

Franz-Josef Kochs lebt und arbeitet in

Alsdorf. Als prägend bezeichnet er

seine frühen Jahre im »Süßen Huk«

neben der Alsdorfer Burg. Unter dem

Motto »Menschlich, allzu menschlich«

stellten nun also zwei Künstler

aus, die in ihrer Ausdrucksform kaum

unterschiedlicher sein könnten, und in

der Materie, Gedankenwelt, sich nichts -

destotrotz kaum näher stehen könnten.

Franz-Josef Kochs ist ein Geschichtenerzähler,

der auf den ersten Blick den

Alltag und das Tun der Menschen

wiedergibt, dabei aber auch auf

grundsätzliche Dinge, Abläufe

und Verhaltensweisen

eingeht; rein anekdotisch

sind seine Bilder nur auf

den ersten Blick.

Eine von Kochs Wurzeln

liegt im Schiebetheater

seiner Kindheit. Gern

schneidet er aus Abfallkartons ganze

Figurenreihen. Oft kippen seine Zeichnungen

ins Traumhaft-Märchenhafte.

Dabei sind die Menschen auf seinen

Zeichnungen und Fotos geerdet im

Tun, im Ablauf des Jahres mit seinen

Festen und Bräuchen und in einer

vom Künstler kritisch hinterfragten

Religiosität.

Die Wesen auf Heribert Steinbachs oft

großformatigen Bildern sind dagegen

symbolisch - zeichenhaft, auf Grundsituationen

reduziert. Steinbachs

Figuren sind ihrer Individualität und

Persönlichkeit beraubt, oft auch ohne

erkennbares Geschlecht. Die Grundsituationen

sind traumhaft, die Figuren

schweben, sind nicht fixiert. Sie brauchen

keinen Boden und lassen alle

Deutungen offen. Es ist ein Spiel zwischen

Spannung und Entspannung,

Nähe und Ferne, Oben und Unten,

zwischen Gegensätzen also. Gemeinsam

ist bei beiden Künstlern das

Interesse an Figur und Bewegung.

Zur Eröffnung sprachen Ger Gerards

vom Partnerschaftskomittee Brunssum

und Alsdorfs Bürgermeister Alfred

Sonders, der seine Rede auch auf

Niederländisch hielt. Einführende

Worte sprach Willem Fermont.

Musikalisch wurde die Ausstellung

von Anneke Lendfers am Flügel

begleitet.

Zahlreiche Besucher reisten zur Eröffnung

auch aus Alsdorf an.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

44

Dezember / Januar


enwor-Weihnachtsspende 2013

1250 Euro für Anker Alsdorf

Ein Herz für unsere Kinder zeigt

die enwor – energie & wasser vor

ort GmbH (enwor) auch in diesem

Jahr wieder mit ihrer Weihnachtsspende.

Dieses Mal können sich

Kinder und Eltern der Institution

»Anker« in Alsdorf freuen

»Anker« ist eine Anlauf- und Beratungsstelle

der StädteRegion Aachen

für Kinder, Eltern und Ratsuchende

bei psychischer, körperlicher und

sexueller Gewalt und Vernachlässigung

mit Sitz in Alsdorf. Ziele der

Arbeit sind der Schutz von Kindern

und Jugendlichen vor Gewalt und die

Foto von links:

Ina Albersmeier (Leiterin

Marketing/Presse enwor), Sandra

Breuer (Sozialarbeiterin, Sozialpädagogin

bei Anker), Herbert Pagel

(Geschäftsführer enwor),

Armin Carduck (Abteilungsleiter

Jugend, Familie, Soziales und

Integration, Diakonie), Angelika

Weber (Familientherapeutin)

Förderung des gewaltfreien Zusammenlebens

in der Familie. »Auch die

Stärkung der Erziehungskompetenz

der Eltern und die Unterstützung

einer gesunden psychischen und physischen

Entwicklung der Kinder

gehört zu unserer Arbeit« erklärt,

Armin Carduck (Abteilungsleiter

Jugend, Familie, Soziales und Integration),

von »Anker«. Die Beratungen

sind kostenlos und stehen Kindern

und Eltern aber auch Erziehern und

Lehrer jederzeit offen.

»Seit nun mehr 10 Jahren kümmert

sich die enwor mit zahlreichen Projekten

um die Kinder in der Region«,

Kontakte

»Anker e.V.«

Otto-Wels-Straße 2b

(Luisenpassage)

52477 Alsdorf

Telefon: 02404 / 94 95 – 10/-11/-15

E-Mail: anker@diakonie-aachen.de

www.anker-alsdorf.de

so Herbert Pagel, Geschäftsführer der

enwor. »Gerade die »VOR ORT Hilfe«

liegt uns als 100 kommunales Unternehmen

daher sehr am Herzen.«

Für 2014

Gemeinnützige Vereine, die sich für das

Wohl der Kinder und Jugendlichen in

der StädteRegion einsetzen, können

sich gerne schon jetzt bewerben für

die enwor-Weihnachtsspende 2014:

Ina Albersmeier

Telefon: 02407 579 7900

ina.albersmeier@enwor-vorort.de

Wir haben

was für Sie!

enwor-vorort.de

Dezember / Januar 45

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Nun wurde überlegt, geplant,

gesucht und gefunden!

Als beste Lösung fand sich ein kompletter

Umzug aller Gruppen in die

Kraftzentrale des Langhauses in Alsdorf

in die Carl-von-Ossietzky-Straße!

Durch die große Unterstützung und

Kooperation mit Bürgermeister Alfred

Sonders, dem stellvertretenden

Jugendamtsleiter Manfred Schmidt

und Günther Jansen von der GSG Alsdorf

und vielen anderen konnten die

Räume im Langhaus während der

drei Wochen Betriebsferien in eine

provisorische Kindertagesstätte verwandelt

werden! Die Überraschung

war nach den Ferien für alle groß, als

die Benachrichtigung des Bürgermeisters

in Ihren Briefkästen lag, dass die

Kinder von nun an im Langhaus

betreut werden!

Kita-Abenteuer im Langhaus

DAS FAMILIENZENTRUM FLORIANSTRAßE JETZT

IN DER CARL-VON-OSSIETZKY-STRAßE!

Eine turbulente Zeit liegt hinter

uns! Geplant war der Anbau einer

sechsten Gruppe, die dem Bedarf

der U3 Kinder in unserem Stadtgebiet

gerecht werden sollte.

Nicht geplant war eine defekte Zuleitung

zu einer Kindertoilette, die zwei

Gruppen unserer Einrichtung überflutete

und auch das Forum unter Wasser

setzte.

Das bedeutete für zwei Gruppen die

Auslagerung in den ehemaligen

katholischen Kindergarten in Ofden,

der zur Zeit durch das Deutsche Rote

Kreuz als Bildungsstätte genutzt wird.

Währenddessen wurden in der Kinder -

tagesstätte Florianstraße die Böden

rausgerissen, Trockengeräte aufgestellt

und der normale Kindergartenalltag

wurde gewaltig auf den Kopf gestellt.

Container als Ausweichräume für Personal

und Büro bereicherten das

Außengelände, das Essen und das

Geschirr mussten über den Rasen auf

die Gruppen verteilt werden! Am

Anbau der U3 Gruppe wurde trotz

allem fleißig weitergebaut. Muniereisen

wurden verlegt, der Eingangbereich

neu gepflastert, die Bodenplatte ge -

gossen, Träger frei gelegt.

Das wunderschöne, harmonische

Gebäude zeichnete sich durch eine

ausgefallene Form in einer Glas- und

Holzbauweise aus, welche sehr selten

vorkommt und den Charakter und

Charme dieser Kindertagesstätte ausmachte!

Doch leider stellte sich beim Freilegen

der Träger heraus, dass der Träger

recht angegriffen aussah und deshalb

untersucht wurde!

Die beiden ausgelagerten Gruppen

sind zwischenzeitlich in zwei Räume

der GGS Schaufenberg umgezogen,

da sich der kurze Weg zum »Mutterhaus«

in der Florianstraße als besser

erwies und die Eltern somit ihre Kinder

auch selber wieder in die Einrichtung

bringen konnten und der bereit ge -

stellte Bustransfer nicht mehr nötig war!

Mittlerweile rückte die Ferienzeit

heran. Eltern, Kinder und das Personal

freuten sich riesig auf die verdienten

Ferien! Zurück blieb Gerda Bakkes,

die als Leiterin und als Ansprechpartnerin

für die Baumaßnahme zur

Verfügung stehen wollte. »Zu unserem

großen Glück«!! Denn die Untersuchungsergebnisse

des Trägers ergaben,

dass alle anderen Träger und

Stützen in dem Haus auch einer

Untersuchung bedurften und das

Gebäude sicherheitshalber gesperrt

werden sollte.

Zwei Monate sind seit

dem vergangen

und der Alltag

hat

Einzug

gehalten.

Nach einem

mühevollen

Start für alle hat

sich das Langhaus

durch das Geschick des

pädagogischen Teams, die Unterstützung

der Eltern, des Fördervereins,

des Bürgermeisters, der GSG und des

Jugendamtes mit und mit in eine

besondere, atmosphärisch ungewöhnliche

Kindertagesstätte und ein Familienzentrum

verwandelt!

Und da wären noch die vielen Kinder,

die mit ihrem unbefangen, natürlichen,

flexiblem Wesen die veränderte Lage

tapfer gemeistert haben und uns in

so mancher Situation zum Lachen

und Weitermachen motiviert haben!

Es gibt sicher noch einiges zu verändern

und zu verbessern, da der Aufenthalt

sich wohl bis Ende 2014 oder

Anfang 2015 hinauszögern wird!

Das ehemalige Familienzentrum Florianstraße

muss leider abgerissen und

neu gebaut werden!

Aber in jedem Neuanfang ist auch

eine neue Chance und sicher werden

wir alle später noch oft an die außergewöhnliche

Zeit denken,

in der wir dieses

historische Gebäude

Alsdorfs als

Familienzentrum

und Kindertagesstätte

genutzt haben!

Farben zum Hören

Töne zum Sehen

seit 1897

Inh. Petra Grützmacher

Bahnhofstraße 48

52477 Alsdorf

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In unserem Geschäft in der Bahnhofstraße

gegenüber vom

Annapark ist durchgehend geöffnet!

Wir beraten Sie gern!

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

46

Dezember / Januar


25 Jahre Zahnarztpraxis

Dr. Heinz Pohlen in Alsdorf

Seit 25 Jahren ist der Alsdorfer

zur Stelle und kümmert sich um

alles „rund um” die Zahngesundheit

seiner Patienten. Direkt im

Zentrum, Am Langen Pfädchen 13,

befindet sich die Zahnarztpraxis

von Dr. med. dent. Heinz Pohlen.

Das umfassende Therapiespektrum

des kompetenten Teams um

den erfahrenen Zahnmediziner

zeichnet sich durch einen hohen

Fortbildungsstand aus.

Anfang der 80er Jahre begann er sein

Zahnmedizinisches Studium an der

Universität in Nijmegen und ergänzte

es um die Bereiche Kieferchirurgie

und Werkstoffkunde. Studium in Niederländisch

und die Stadt Nijmegen

gefielen ihm so gut, dass er zunächst

dort blieb. Nach dem Studium war er

tätig als Dozent in der Abteilung für

zahnärztliche Werkstoffkunde und als

Assistenzarzt für Mund,-Kiefer und

Gesichtschirurgie. Obwohl die Habilitation

im Fach zahnärztliche Werkstoffkunde

bereits fortgeschritten

war, eine Ausbildung zum Kieferchirurgen

anstand sowie ein interessantes

Angebot der Uni Zürich vorlag,

wählte Dr. Heinz Pohlen den Weg in

die eigene Praxis. Er erhielt ein

attraktives Angebot aus seiner Heimatstadt,

interessante Räumlichkeiten

in der Geilenkirchener Straße zu

mieten. Er überlegte nicht lange, griff

zu und eröffnete seine erste Zahnarztpraxis

in Alsdorf.

Firmenfeier praxisnah - Dr. Heinz

Pohlen kocht für das gesamte Team

Zum Firmenjubiläum der

Zahnarztpraxis hatte der Chef

eine besondere Idee. Das Team

traf sich nicht in einem Restaurant,

sondern wie gewohnt in

der Praxis. Heinz Pohlen tauschte typische Zahnarztinstrumente gegen Kochschürze

und Spaghettizange und verwöhnte sein Team mit kulinarischen Lekkereien.

Er liebt die mediterrane Küche, Kochen gehört seit vielen Jahren zu

seinem Hobby und so lag es nahe, mal sein Team mit einem besonderen Menü

zu verwöhnen und sich für die langjährige Mitarbeit zu bedanken.

Gekocht wurde innerhalb der Räumlichkeiten, nur der große Spaghettitopf

fand einen Platz vor dem Haus. Das Team konnte sich über Lachs-Carpaccio,

Vitello Tonnato, Spaghetti mit frischem Pesto und als Nachtisch

»Eis mit heißen Träumen« freuen.

Auf die Nachfrage, wie es denn geschmeckt habe,

wurde spontan mit »Super lecker« geantwortet und

»immer wieder gerne«.

Im Laufe der Jahre wurden

die Praxisräume aber zu

klein. 1996 eröffnete er

mit seinem Team die

neue Praxis, Am Langen

Pfädchen. Das

moderne Ambiente

mit großzügigen

Behandlungsräumen,

die freundliche

Zuwendung im

Warte- und Empfangsbereich,

sorgen

für eine entspannte,

angstnehmende und

ruhige Atmosphäre. Die

Patienten fühlen sich seit

vielen Jahren dort wohl.

Das engagierte Zahnarztteam

nimmt sich Zeit und der Patient

steht im Mittelpunkt.

Fortbildung in der Zahnmedizin hat

für die Zahnärztliche Praxis einen

hohen Stellenwert, Dr. Heinz Pohlen

ist Gründungsmitglied der endodontischen

Studiengruppe der Zahnärztekammer

Düsseldorf und Mitglied in

zahlreichen Berufsorganisationen.

Außerdem absolvierte er eine Ausbildung

zum zahnärztlichen Sachverständigen

in Karlsruhe.

Fortbildungen im In- und Ausland,

insbesondere im Institut für Ästhetische

Restaurationen bei Prof. Dr. Dietschi

und Prof. Dr. Krejci in Genf, hochmoderne

Diagnostik, auch durch den

Einsatz von Zeiss-Mikroskopen, sowie

das eigene zahntechnische Labor

garantieren in diesem Praxiskonzept

optimale Versorgung im Bereich der

Prothetik.

Die langjährige persönliche Freundschaft

mit Prof. Dr. Axi Gutowski aus

Schwäbisch Gmünd hat die Arbeitsweise

des prothetischen Behandlungskonzeptes

von Dr. Heinz Pohlen

maßgeblich beeinflusst.

Eine weitere Besonderheit liegt ausbildungsbedingt

in der Parodontologie

und Endodontie. Bis heute bestehen

aktuelle Kontakte und ein reger

Austausch zur Uni in Nijmegen (NL),

Uni München und Genf sowie zur Uni

in Siena.

ZAHNARZTPRAXIS Dr. Heinz Pohlen

Am Langen Pfädchen 13 · 52477 Alsdorf · Telefon 02404 30 30 · Email: heinz.pohlen@dr-pohlen.de

Besonderes Leistungsangebot

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• Parodontologie

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(Dr. Conrad)

• Kariesdiagnostik ohne

Röntgenstrahlung

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Sprechzeiten:

Mo-Fr 8.00 -11.30

Mo, Di, Do 14.00 -17.30

sowie nach Vereinbarung

Dezember / Januar 47

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Unterwegs

in der Region

Mit

»undsonst?!«

im malerischen

Tal des

Amstelbaches

unterwegs

FOLGE 4

12

Burgen, Schlösser,

In den letzten drei Ausgaben der

„Undsonst?!“ haben wir Sie, liebe

Leserinnen und Leser, mit auf

einen Ausflug entlang des Amstelbachs

genommen.

Vom Quellgebiet in der Nähe des

Aachener Ortsteils Vetschau bis

zur Mündung in die Wurm bei

Eygelshoven haben wir Ihnen

interessante Besonderheiten der

4

hiesigen Region näher gebracht

Mit dieser Folge »Amstelbach –

spezial« schließen wir die Serie

nun ab. Wie Sie bei den vorher

gegangenen Folgen bereits

bemerkt haben, ist das idyllische

Tal des Amstelbachs ausgesprochen

geschichtsträchtig. Zahlreiche

Gebäude mit einer spannenden,

mitunter wechselvollen

Geschichte säumen den Weg des

Baches.

Eine Auswahl mit entsprechenden

Fotos stellen wir Ihnen mit dieser

Ausgabe nochmals bzw. zum

ersten Mal vor.

Diese Auswahl steht unter der

Überschrift »Burgen, Schlösser,

Gutshöfe«.

Darüber hinaus gibt es sicherlich

weitere interessante Bauten in

der Nähe des Bachtals. Andere

historisch bedeutsame Gebäude

sind verschwunden wie beispielsweise

die Burg Herenanstel bei

Kerkrade.

An ihrer Stelle befindet sich heute

das Kloster St. Elisabeth, das

bereits in der letzten Ausgabe

vorgestellt wurde.

Foto 1 Das Quellgebiet des Amstelbachs

liegt im Bereich der Niersteiner

Höfe bei Vetschau. Es sind drei denkmalgeschützte,

jeweils vierflügelige

Hofanlagen entlang der Laurensberger

Straße, wobei die Geschichte des

hier nicht abgebildeten Großen Niersteiner

Hofs bis ins Mittelalter zurück

reicht. Derzeit wird dieser im 16. und

17. Jahrhundert errichtete Hof baulich

saniert. Abgebildet sind die zwei

gegenüberliegenden Höfe. Der vordere

Hof wurde im 17. Jh., der hintere

nördliche Hof mit der Straßenfront in

Bruchsteinen wurde zwischen dem

16. und 18. Jh. errichtet.

Foto 2 Wer durch Vetschau geht,

entdeckt verschiedene denkmalgeschützte

Hofanlagen. Das hier abgebildete

Gut Vetschauer Schmiede

wurde im 18. Jh., das dahinter liegende

Wohnhaus im 19. Jh. erbaut.

Foto 3 Der Aachener Ortsteil Richterich

ist ebenfalls reich an denkmalgeschützten

Gebäuden. Der abgebildete

bedeutende Zehnhof wurde in einer

Verkaufsbeurkundung des 14. Jh.

erwähnt. Der jetzige Bau stammt aus

dem 18. Jh. und wird derzeit zu einer

modernen Wohnanlage umgebaut.

Foto4 Das Foto zeigt den unteren

Teil des Kirchturms der Kirche St.

Martinus in Richterich. Bei diesem im

15. Jh. erbauten Turm handelt es sich

um keinen gewöhnlichen Kirchturm,

sondern um einen aus Bruchsteinen

errichteten Wehrturm.

Foto 5/6 Der Wassergraben des

Gutes Groß-Uersfeld wird vom

Amstelbach gespeist. Der runde

Wehrturm gehört zu einer ehemaligen

Wasserburg, die das Land zur

Heyden zu schützen hatte. Die weiter

vorhandenen Gebäude wurden im 17.

und 18. Jh. erbaut.

Foto 7 Der Geuchter Hof liegt westlich

oberhalb des Amstelbachtals.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

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Dezember / Januar


1 2 3 5

6 7 8 9

11 13

10 14 15 16

GutshöfeText und Fotos: Rolf Beckers

Foto 8 Die Maueranker des Hauses

Mühlenbach, östlich oberhalb des

Amstelbachs, bilden die Jahreszahl

1788.

Foto 9 Unmittelbar am Bach befindet

sich die Obermühle. Sie gehörte

als Kornmühle einst zur Burg Heyden

und wurde, wie die beiden Güter

Geucht und Mühlenbach, bereits im

13. Jh. erstmals schriftlich erwähnt.

Foto 10/11 Eine Besonderheit stellen

das Haus Heyden und die dahinter

liegende Burgruine mit dem vom

Amstelbach gespeisten Wassergraben

dar. Die beiden Vorburgen sind

instand gesetzt, saniert und bewohnt.

Foto 12 Die Burg Heyden wurde

bereits 1303 errichtet und war im

Mittelalter eine imposante Anlage. Sie

erlebte verschiedene Besitzerwechsel

und erlitt während der Kriege des 17.

Jahrhundert erhebliche Schäden. In

der Burg war der Amtssitz der zum

Herzogtum Jülich gehörenden so

genannten Unterherrschaft Heyden,

auch Heydener Ländchen genannt.

Dieses wurde 1361 begründet und

bestand bis zum Einmarsch der französischen

Revolutionsarmee am Ende

des 18. Jahrhunderts.

Foto 13 Dieser Gutshof an der

Brücke der von Kerkrade kommenden

Straße über das Anstelerbeek trägt

den Namen „Brughof“. Das jetzige

Gebäude stammt aus dem Jahr 1713

und beherbergt heute ein Hotel.

Foto 14 Der Hof »Nieuw« Erenstein

liegt einige hundert Meter von »Oud«

Erenstein entfernt im westlichen Talhang

und blickt auf eine etwa »nur«

fünfhundertjährige Geschichte zurück.

Das jetzige Gebäude wurde im 19. Jh.

errichtet.

Foto 15/16 Unweit des Brughofs

liegt das Kasteel Erenstein, manchmal

auch »Oud« Erenstein genannt. Der

Ursprung des Schlosses liegt im 12.

Jahrhundert, während der Name

Erenstein vom späteren Lehnsherrn

Adaem van Ederen hergeleitet wurde.

Heute ist hier unter anderem ein

Restaurant untergebracht.

Foto 17/18 Die Geschichte des

Laethofs in der Putstraat von Eygelshoven

führt bis ins Mittelalter zurück.

Die »Laten« (Pächter) bezahlten einmal

im Jahr ihre Pacht. Die Rechtsverhältnisse

wurden im Laethof geregelt.

Das heutige Gebäude wurde 1764

errichtet. Über dem Tor wurde das

Wappen der damaligen Erbauer, der

Familie Russel, angebracht. Heute

gehört das Gebäude der Gemeinde

und wird zu gemeinnützigen Zwecken

genutzt.

Foto 19 Eine weiß gestrichene Hofanlage

befindet sich im Bereich

»Grote Stegel«, unmittelbar am

Anselderbeek in Eygelshoven. Die im

ursprünglichen Stil eines Limburgischen

Viereckhofes errichtete Anlage

erhielt im 19. Jh. ihren heutigen Charakter

und wurde in den 1990er Jahren

umfassend saniert.

17

18

19

Dezember / Januar 49

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Mit einem »touch« in der Welt unterwegs

Von Marion Moretti

Beeindruckt bin ich, wenn die Finger -

genauer gesagt die Daumen - meiner

Kinder auf die Tastatur ihrer Smart -

phones tippen und das mit beeindru -

ckender Geschwindigkeit. Ich habe

Schreibmaschine schreiben gelernt

beim altehrwürdigen Lehrinstitut Bast

am Denkmalplatz, ein Jahr lang jede

Woche 90 Minuten Unterricht, ehe

ich dann »blind« »180 Anschläge«

pro Minute attestiert bekam.

E

Für uns damals unvorstellbar, für die

junge Generation von heute Alltag –

es geht nichts mehr ohne Handy, nein

besser gesagt, Smartphone, verbessert

mich meine Tochter. Denn mit

einem Handy kann man ja fast nur

telefonieren oder höchstens noch

eine SMS schreiben – ich hoffe, Sie

wissen, was mit Short Message Service

(englisch für Kurznachrichtendienst)

gemeint ist. Nach Meinung

meiner Tochter hat man mehr Möglichkeiten

– vor allem was die sozialen

Kontakte, die Kommunikation mit

Gleichaltrigen anbelangt. Für manche

Jugendliche unvorstellbar: Ich war

keine soziale Außenseiterin, hatte

ausreichend Kontakte und wusste

mich genügend zu verabreden und zu

treffen mit meinen Leuten. Und das

so ganz ohne Telefon. Erst spät bekamen

wir einen Festnetzanschluss: So

ein Telefon, dessen Kabel fest an der

Wand montiert war und das einen

nicht nur an das Haus, sondern an

den Telefontisch fesselte. Ganz anders

als die mobilen Geräte heute für

innerhalb und außerhalb des Hauses.

Für mich war es ein ganz großes

Ereignis, als wir unser erstes Telefon

installiert bekamen. In modernem

Grün und mit Wählscheibe.

Ich stimme meiner Tochter zu, man

hat mehr Möglichkeiten - aber brauche

ich die? Sie zählt auf, was sich in

so einem kleinen Gerät alles verbirgt:

Kamera, Musikplayer, sogar Radio

hören, von Taschenrechner, Uhr, Wecker,

Kalender, Navigationssystem, Taschen -

lampe ganz abgesehen. Und natürlich

die Kommunikationsmöglichkeiten.

Telefonieren und SMS werden weiterhin

genutzt, aber viel wichtiger ist der

Austausch von Fotos, Meinungen,

Kontakten, Standorten, Musikstücken

etc. Es ist so viel leichter, die anderen

am eigenen Leben teilhaben zu lassen

und an deren Leben genauso teilnehmen

zu können. Ab und zu sehe

ich Jugendliche, die nicht ohne ihr

Phone sein können, aus Angst, eine

Mitteilung zu versäumen. Ständig

haben sie es neben sich liegen, lassen

es nicht aus den Augen.

Lustig finde ich es auch, wenn ich

Menschen sehe, die zwar gemeinsam

in einer Gruppe sind – manchmal

auch nur zu zweit – und jeder ist mit

seinem Apparat in der Hand beschäftigt

und nicht mit seinem Gegenüber.

Für mich persönlich reicht ein simples

Gerät zum Telefonieren und zum Simsen,

auf Neudeutsch. Und manchmal

möchte ich das noch nicht mal, nämlich

ständig und überall erreichbar

sein.

Aber auch ich habe schon oft davon

profitiert, dass meine Kinder

Smartphones haben und diese vielfältig

einzusetzen wissen, auch zu meinem

Nutzen. Etwa wenn wir mit dem

Auto unterwegs sind und mein Orientierungssinn

uns in die Irre führen

würde. Oder wenn es darum geht,

unterwegs schnell eine Adresse aus

dem Internet zu suchen oder sich

die aktuellsten Ereignisse auf

den Schirm holen zu können.

Und worauf mein Sohn mich

hinweist: Man kann sich

auf einem Smartphone

mit tollen Spielen super

die Zeit vertreiben. Das

Smartphone bietet viele Möglichkeiten,

die sowohl sinnvoll als auch missbräuchlich

verwendet werden können

– wie so vieles im Leben. Die Möglichkeiten

eines Smartphones machen

den Alltag viel leichter – die Vielzahl

neuer Anwendungen, mit denen die

Hersteller Jugendliche locken, bieten

immer neue faszinierende Funktionen.

Für mich persönlich ist vieles überflüssig,

aber es gibt ja unterschiedliche

Haltungen und Bedürfnisse. Darüber

können sich meine Kinder und ich

einigen im Laufe der lebhaften Diskussion,

die wir während des Verfassens

dieses

Artikels hatten.

ST UERTIPPS

Von Thomas Schaen ·

Steuerberater und

Wirtschaftsprüfer

Im Alter gut

versorgt

Nahezu zwei Drittel aller Deutschen

glauben nicht, dass ihre gesetzliche

Rente im Alter zum Leben reichen

wird. Einer Umfrage des Deutschen

Gewerkschaftsbundes zufolge wird

das Thema vor allem von jüngeren

Menschen vernachlässigt. Dabei

spricht viel dafür, sich schon früh um

die private Altersvorsorge zu kümmern.

Wer spät damit beginnt, wird

Versorgungslücken nur schwer

schließen können.

Die Problematik ist den meisten

Menschen durchaus bewusst. Dennoch

ergreifen nur verhältnismäßig

wenige die Initiative und sorgen

selbst vor. Beinahe jeder zweite

befragte Berufstätige plant keinen

Ausbau seiner Altersvorsorge. Das

sind 60 Prozent mehr als bei der

ersten Befragung 2003 und der höchste

je gemessene Stand, meldet die

Postbank. Knapp jeder Dritte würde

allerdings gerne mehr für den Ruhstand

zurücklegen, hält das aber aufgrund

der wegen der niedrigen Zinserträge

und konstant sinkenden Versicherungsleistungen

für wenig aussichtsreich.

Fakt ist, das System der gesetzlichen

Rentenversicherung ächzt seit Jahren

in allen Fugen. Gründe hierfür sind

der demografische Wandel, die

zunehmende Überalterung der Gesellschaft

und immer mehr Billigjobs.

Statistiken zufolge bezieht schon

heute fast jeder zweite Neurentner

eine Rente auf Hartz-IV-Niveau. Der

Grund: Die Prämien-Einzahlungen der

Arbeitnehmer reichen hinten und

vorne nicht aus, der Steuerzahler wird

zusätzlich zur Kasse gebeten. Aktuell

bekommt jeder der knapp 21 Millionen

Rentner pro Jahr 4.000 Euro seiner

Rente aus Steuergeldern, weil die

Renten nicht über die Beitragszahlungen

gedeckt werden können.

Unser Tipp: Machen Sie

einen Kassensturz

Nur wer weiß, was ihn oder sie

erwartet, kann vorplanen oder

zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

Grundlage des Kassensturzes ist die

Renteninformation, die die gesetzliche

Rentenversicherung regelmäßig

versendet. Darauf ist der Versicherungsverlauf

des persönlichen Rentenkontos

verzeichnet. Geprüft werden

sollte, ob es Lücken gibt und ob

alle rentenrechtlich bedeutsamen Zeiten

erfasst wurden. Zu einem Kassensturz

gehören selbstverständlich auch

Betriebsrenten, Lebensversicherungen

– kurz alle Bausteine der persönlichen

Vorsorge. Versicherungen informieren

regelmäßig über den voraussichtlichen

Verlauf. Auch wenn die

Aussagen keine Garantien enthalten,

geben sie doch eine gewisse Orientierung.

So entsteht ein schon recht

klares Bild darüber, mit welchen

Einkünften in der Zeit nach dem

aktiven Berufsleben zu rechnen ist.

Sollten Sie feststellen, dass die Einkünfte

nicht ausreichen, den

gewünschten persönlichen Lebensstandard

im Alter zu finanzieren,

gilt es überlegen, was noch getan

werden kann. Hierbei kann die

Beratung durch einen Fachmann,

der die Vielfalt der Möglichkeiten

kennt, eine große Hilfe sein. Altersvorsorge

ist Vertrauenssache. Damit

die persönlichen Wünsche und

Anforderungen im Vordergrund stehen,

empfiehlt es sich, eine neutrale,

das heißt unabhängige Beratung

in Anspruch zu nehmen.

Weitere Details, Links und Infos finden

Sie unter www.ihr-steuerberater.ac

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

50

Dezember / Januar


Mode aus dem Tetrapack

GEMEINSCHAFTSGRUNDSCHULE BLUMENRATH

GEWINNT DEN JOE-CLEVER-DESIGNWETTBEWERB

Nicht nur die Schüler der

Gemeinschaftsgrundschule

Alsdorf/Blumenrath sind

begeistert über ihren Preis.

Schulkinder mit Susanne

Schlicher von Tetra Pak und

Schulleiter Rainer Hinrichs

sowie eine Lehrerin der Schule.

Recycling von Getränkekartons

einmal anders: Tetra Pak kürt

unter den besten jungen Objektdesigner

die Schüler der Gemeinschaftsgrundschule

Alsdorf-Blumenrath.

Die Schule gewinnt den

ersten Preis des Joe Clever-

Designwettbewerbs

Großer Jubel bei den Schülerinnen

und Schülern der Gemeinschaftsgrundschule

Alsdorf-Blumenrath. Mit

ihrer kreativen Modenschau, bestehend

aus Kleidern, Schmuck und

Schuhen aus recycelten Getränkekartons

begeisterten sie die Jury des

diesjährigen Joe Clever-Designwettbewerbs

und belegten Platz 1. Das

Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro

sowie 100 Liter Schulmilch überreichte

ihnen Susanne Schlicher von Tetra

Pak am Vortag des Weltschulmilchtags,

der in diesem Jahr am 25. September

gefeiert wird.

sollten ihre Kreativität dafür einsetzen,

nützliche Gebrauchsgegenstände

aus Getränkekartons zu gestalten und

sich dabei gleichzeitig spielerisch mit

dem Thema Gesunde Pausenverpflegung

mit Milch beschäftigen.

An dem Projekt »Modenschau« der

Gemeinschaftsgrundschule Alsdorf-

Blumenrath war die gesamte Schule

zwecks Sammlung der Milchtüten

beteiligt gewesen. Die Ideen der Kinder

wurden dann innerhalb der offenen

Ganztagsschule im Nachmittagsbereich

umgesetzt. Zum festen Kern

gehörten rund 30 Kinder und mehrere

Betreuer, die über viele Wochen an

den Kostümen und Accessoires arbeiteten.

»Eine wunderbare Gemeinschaftsleistung,«

freut sich Schulleiter

Rainer Hinrichs über den Erfolg seiner

Schule. Das Preisgeld soll dafür verwendet

werden, die Pausen-Spielekisten

der Klassen aufzufüllen.

sensibilisieren und dem bundesweit

rückläufigen Trend der Schulmilchversorgung

entgegenzuwirken.

Diesem Zweck dient auch der Weltschulmilchtag,

der im Jahr 2000 von

den Vereinten Nationen ins Leben

gerufen wurde. Er findet jeweils am

letzten Mittwoch im September statt

und wird in mehr als 40 Ländern mit

unterschiedlichen Aktionen gefeiert.

Tetra Pak unterstützt den Weltschulmilchtag

in diesem Jahr bereits zum

fünften Mal.

Für weitere Informationen

wenden Sie sich bitte an:

Rainer Hinrichs

Schulleiter Gemeinschaftsgrundschule

Telefon: 0 24 04 – 6 27 66

Susanne Schlicher,

Tetra Pak Deutschland

Telefon: 01 51 / 12 05 92 76

Tetra Pak hatte den Wettbewerb

„Recycling einmal anders: Designobjekte

aus Getränkekartons“ bundesweit

an allen Grundschulen ausgelobt.

Die Schülerinnen und Schüler

Der Joe Clever-Designwettbewerb ist

Teil eines Gesamtkonzepts von Tetra

Pak, um Schüler, Lehrer und Eltern für

eine gesunde und nachhaltige Pausenverpflegung

mit Schulmilch zu

Dezember / Januar 51

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Richtfest

Barbarakapelle

EHRENAMTLICHE

MEISTERLEISTUNG Von Rolf Beckers

In lauter glückliche Gesichter

blickte, wer am Vormittag des 16.

November die Baustelle der Barbarakapelle

auf dem Gelände der

früheren Grube Anna II an der

Her zogenrather Straße besuchte.

Nach gut zweijähriger Bauzeit

und über 10.000 geleisteten Stunden

ehrenamtlicher Arbeit war es

endlich soweit. An dem von Professor

Ludwig Schaffrath entworfenen

Kuppelbau konnte Richtfest

gefeiert werden. Leider durfte

Ludwig Schaffrath nicht mehr er -

leben, wie sein Entwurf nun in der

Umsetzung aussieht, da er 2011

verstarb.

Für die angemessene musikalische

Begleitung sowohl auf der Baustelle

als auch bei der anschließenden Feierstunde

im Fördermaschinenhaus

sorgten der Knappenchor und das

Bläserensemble St. Barbara. Nach

der musikalischen Eröffnung

begrüßte der Ehrenvorsitzende

des Bergbaumuseum

Grube Anna e.V., Josef

Kohnen, die Gäste, die

durch ihr zahlreiches

Erscheinen die nach

wie vor tiefe Verwurzelung

der Bergbautraditionen

in der hiesigen

Bevölkerung dokumentierten. Die

Dankesworte an den Himmel für den

unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten

sprachen in ökumenischer Verbunden -

heit die Pfarrer Konrad Dreeßen und

Ulrich Eichenberg. Zum Aufsetzen des

Richtbaumes mit anschließendem

Richtspruch stiegen Herbert Büsching,

Leo Widdeler, Michael Wijnands und

Friedrich Schaffrath auf das Gerüst.

(Foto oben links: v.li.n.re.). Hierzu

hätte eigentlich auch Peter Cardaun

gehört, denn dieser gehört zu den

vier Ehrenamtlern, die den Bau der

Barbarakapelle von Anfang tatkräftig

ausführen, unterstützt von vielen weiteren

Helferinnen und Helfern. Wegen

eines kleinen häuslichen

Unfalls

am

Abend zuvor durfte Peter Cardaun

aufgrund der Fürsorge seiner Kollegen

jedoch nicht aufs Gerüst. Die

anschließende Feierstunde im nahen

Fördermaschinenhaus gab, musikalisch

umrahmt, eine weitere Gelegenheit,

in verschiedenen Ansprachen

Dank auszusprechen. Dieser richtete

sich an die aktiven Unterstützer, die

sowohl durch tatkräftiges Bauen als

auch durch wichtige Hilfen im »Hintergrund«

zum Gelingen beitrugen.

Ebenso wurden die verschiedenen Firmen

bedacht, die durch kostenfreie

Leistungen und Spenden

den Bau erst

ermöglichten,

ergänzt durch einen Zuschuss des

Landschaftsverbandes Rheinland in

Höhe von 95.000 Euro.

Nach der offiziellen Feierstunde

wurde zur Stärkung eine von den Vereinsfrauen

zubereitete kräftige Erbsensuppe

gereicht. Darüber hinaus

bestand die Gelegenheit zur Besichtigung

des Kapellengebäudes. Etwa

1.800 Brettchen, so berichtete Leo

Widdeler, wurden zur Herstellung der

Verschalung der aufwendigen Kuppelkonstruktion

geschnitten. Die Kuppel

hat einen Durchmesser von 8 Metern

und ist 4 Meter hoch. Oben befindet

sich ein Lichtschacht, so dass Tageslicht

in die Kapelle fällt. Die Installation

von künstlichem Licht ist ebenfalls

bereits vorbereitet. Die Fertigstellung

ist im Laufe des Jahres 2014

geplant, wobei der endgültige Termin

vom Witterungsverlauf abhängt.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

52

Dezember / Januar


Um Anmeldung

wird gebeten unter:

02404 / 8476

SCHAFFRATHHAUS

K U L T U R I M AT E L I E R

gUG haftungsbeschränkt

SONNTAG · 12.1.2014 · 15-18 UHR

Zur Eröffnung:

Open house &

kostenlose Führung

Endlich ist es soweit! Das SCHAFF -

RATHHAUS ist für die Öffentlichkeit

zugänglich. Mehr als 500 Exponate

des weltweit bekannten Künstlers

Ludwig Schaffrath, der durch seine

innovative Glaskunst internationalen

Rang erzielte, werden demnächst in

der Theodor-Seipp-Straße in Alsdorf

Ofden, in seinem selbst entworfenen

Atelierhaus, zu sehen sein. Hier befinden

sich nicht nur seine Werk- und

Lagerstätten, sondern hier lebte er

auch. Dies macht den Ort zu mehr als

einem Museum. Die Ausstellungsstücke

und Details aus seinem Privatleben

neben den Kunstwerken lassen

eine ganz besondere Atmosphäre entstehen,

die Werk und Leben des

bedeutenden Alsdorfer Künstlers eindrucksvoll

vor Augen führt. Ausstellungsstücke

sowohl aus Glas als auch

Stein, aber auch Zeichnungen und

Serigraphien - zum Teil noch unbekannte

Werke - sind in den Räumen,

in denen er lebte und arbeitete, ausgestellt.

Und Sie können als einer der ersten

Besucher dabei sein! Die älteste

Tochter und Nachlassverwalterin des

Künstlers, Ursula Schaffrath-Busch

wird Ihnen erstmalig am 12. Januar

2014 in einem ca. 90minütigen Rundgang

fachkundig das künstlerische

Erbe ihres Vaters vorstellen. Nutzen

Sie die Gelegenheit, sich in dieser

ersten, kostenlosen Führung einen

Eindruck zu verschaffen von dem eindrucksvollen

und vielfältigen Werk

dieses Alsdorfer Künstlers.

Werden Sie Mitglied

oder Sponsor !

SCHAFFRATHHAUS

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Theodor-Seipp-Straße 118

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Dezember / Januar 53

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Text und Fotos: Wilfried Schüller

WELTTHEATERGESELLSCHAFT EINSIEDELN

DIE WELT ALS BÜHNE

Alle 7 Jahren gibt es im 15.000 Einwohner

zählenden Schweizer Ort Einsiedeln - also

buchstäblich mitten in den Alpen - das große

Welttheater!

Seit 1924 finden die Aufführungen

statt und die Einwohner des in einer

Ansichtskartenlandschaft gelegenen

schönen Ortes mit gehobenem städtischem

Flair, mutieren zu Schauspielern.

Über 500 Darsteller, Komparsen,

Musiker, Organisatoren, Bühnengestalter,

Kostümdesigner und -schneider,

Maskenbildner, Helfer und anderweitig

Mitwirkende proben, entwikkeln,

gestalten, werben, bauen und

machen, machen, machen... für dieses

große, den Ort vereinnahmende Event

der Extraklasse.

Was immer sich der noch unbeleckte

Neuling landläufig unter »Laientheater«

vorstellen mag relativiert sich

unversehens nach Beginn der Aufführung

und wandelt sich schnell in

Hochachtung und Begeisterung. Man

stelle sich einmal vor: 40 Aufführungen

mit bis zu 2.600 Zuschauern am Abend!

Dies ist ein Theater der Extraklasse

mit Millionenbudget auf hohem

künstlerischem Niveau, dargeboten

mit ansteckender Spielfreude, präsentiert

vor der atemberaubenden Kulisse

des imposanten, wunderbar restau-

rierten Einsiedler Klosters. Sobald der

Tag sich neigt, füllt sich der Platz und

die Lichter beleuchten den Vorplatz

und die gewaltige Barockkirche.

»Gott und die Welt« ist das naturgemäße

angemessene Thema vor solchem

Hintergrund. Was ist der

Mensch in der Welt? Was kann er

sein, was darf er hoffen?

Die Welt als Bühne: Darin der kleine

Mensch mit seinen übersteigerten

Wünschen, seiner Hybris und in seinem

notwendigen Versagen, seinem

Unvermögen, seiner Unfairness und

Lieblosigkeit, seiner Gier, seiner Tapferkeit,

seiner Hoffnung und seinem

Edelmut - und natürlich seiner

ernüchternden Misarabilität.

Seine Rolle als Darsteller seiner selbst

auf der Weltbühne, der - wenn seine

Zeit gekommen ist - sich dem Schicksal

zu ergeben hat und der Welt ihre

Leihgaben wieder erstatten muss. Mit

leeren Händen verlässt er sie und er -

gibt sich der Beurteilung von höchster

Stelle!

Schnell versteht man als Zuschauer:

Das da unten - das sind »wir«!

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

54

Dezember / Januar


Was braucht es, um als Mensch

glücklich zu sein?

Unser Streben nach Perfektion, legt

erst recht die Mankos offen. (Leonard

Cohen hat es in einem seiner Songs

auf den Punkt gebracht: »There is a

crack in everything - thats how the

light gets in!«).

Es ist ihre Unvollkommenkeit, die die

Dinge in ihrer wahren Natur beleuchtet

und erkennbar macht!

»Das große Welttheater« beschäftigt

sich mit Sinnfragen und geht zurück

auf den Dichter »Don Pedro Calderon«

(lebte 1600 bis 1681 in Madrid),

der die thematischen Rahmenbedingungen

vorgab.

Die Einsiedler Kulturmacher verstehen

es wunderbar, dieses Thema gekonnt

von mal zu mal neu zu variieren und

die Faccetten des menschlichen Dramas

neu zu beleuchten und - sich

seid dem Jahr 2000 von der alten

Vorlage lösend - mit den Mitteln und

in der Sprache des modernen Theaters

darzustellen.

Dabei wird darauf geachtet, in den

Eingangsequenzen den Anschluß an

das Stück der letztmaligen Thatersaison

herzustellen. Trotzdem sind die

Stücke jeweils in sich geschlossen

und die Darbietung in einer Aufführungsperiode

steht für sich und ist

thematisch rund. Gesprochen wird

meist in einer eingedeutschten

schweizer Mundart, die leicht zu verstehen

ist.

rungsperiode

statt und wir

von »undsonst?!«

schlagen

- wenn Sie denn mal

wieder in die Schweiz

fahren - einen Besuch

in Einsiedeln unbedingt

vor.

Besuchen Sie das vom

namhaften »Architekturbüro

Hanspeter James Kälin«

(der beim diesjährigen Welttheater

überzeugend eine

tragende Rolle als Bauer

spielte und darüber hinaus

für Konzeption/Bau verantwortlich

zeichnete) so schön

und besonders restaurierte

große Kloster mit seiner

beeindruckenden Barockkirche

und staunen Sie über einige

der schönsten Fresken auf

diesem Planeten.

Vom 21. Juni bis zum

7. September 2013

fand die 16. Auffüh-

Besuchen Sie auch das nahe gelegene

Welttheater-Museum im »Haus

Fram« mit den kunstvollen Masken

und Kos tümen und spätestens dann

ist eh klar, Sie kommen wieder(!) -

nämlich zum nächsten Welttheater in

Einsiedeln!

Dezember / Januar 55

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


»AUF DEN

SPUREN DES

BERGBAUS - SERIE

IN »UNDSONST?!«

TEIL 10

Die an den Südhängen des Aachener

Kessels entspringende Wurm,

die als Fluss den Raum nördlich

von Aachen durchquert, hat dem

hiesigen Steinkohlerevier den

Namen gegeben: Wurmrevier. Im

tiefen Taleinschnitt der Wurm,

zwischen den Stadtgebieten von

Würselen und Herzogenrath, verbirgt

sich jedoch mehr als ein

Reviername. Hier waren die

Ursprünge der Steinkohlenförderung

lange bevor die späteren

Großbetriebe im 19. und 20. Jahrhundert

die Förderung aufnahmen.

Bereits im Jahre 1113 wird

in den Annalen des 1104 gegründeten

Klosters Rolduc bei Kerkrade

von »kalkulen« berichtet.

Wer mit dem in der hiesigen Mundart

gebräuchlichen Begriff »Kull« etwas

anzufangen weiß, dem erschließt sich

schnell, dass in dieser mittelalterlichen

Aufzeichnung von Kohlegruben

die Rede ist. Damit ist das Wurmrevier

eines der ältesten Steinkohlereviere.

Urkundliche Erwähnungen, die

auf Kohlegruben verweisen, folgen im

Laufe der Jahrhunderte immer wieder.

Die Ursache für diese bis ins Mittelalter

zurück reichende Erwähnung von

Kohlegruben liegt in der besonderen

Geologie des Wurmtals. Hier finden

sich die Spuren von 400 Millionen

Jahren Erdgeschichte. Für die Entstehung

der Steinkohle ist das Erdzeitalter

des Karbons bedeutend, also die

Zeit vor etwa 350 bis 280 Millionen

Jahren. In unseren Breiten befand

sich damals die Küste eines tropischen

Flachmeeres. Ständige Veränderungen

führten zu Überschwemmungen,

dem Einschluss von großen Mengen

pflanzlichen Materials, welches

im Laufe der Jahrtausende und Jahrmillionen

versteinerte und zu Steinkohle

wurde. Zahlreiche Bewegungen

in den folgenden Millionen Jahren

führten dazu, dass Bruchkanten entstanden,

sich Gesteinsschichten auftürmten.

Dieses erklärt, dass Steinkohleflöze

in unterschiedlichen Tiefen

zu finden sind. Das Tal der Wurm ist

erdgeschichtlich relativ jung. Es bildete

sich erst in den letzten 100.000

Jahren, also in der jüngsten Eiszeit,

die erst vor etwa 10-12.000 Jahren

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

56

Unterwegs im Tal der Wurm

Versteckte Kohlenflöze,

Grubenstollen und eine

Fahrkunst Text und Fotos: Rolf Beckers

endete. Im tiefen Taleinschnitt zwischen

Herzogenrath und Würselen

treten die Steinkohleflöze bis an die

Erdoberfläche. Dieses ist der Grund

für den hier frühen Beginn der Steinkohleförderung.

Die Menschen fanden

schnell heraus, dass diese

schwarzen Steine brennen.

Steinkohleförderung erfolgte im Mittelalter

mit primitiven Mitteln. Man

hob einfach Gruben oder Gräben aus

(sog. Pingen) oder folgte dem Flöz,

indem man Stollen in die Talhänge

trieb. Mit dem Fortschritt der Technik

wurden die Verfahren aufwendiger,

Schächte konnten in größere Tiefen

abgeteuft, eindringendes Wasser

abgepumpt werden. So entstanden

im Laufe der Jahrhunderte im Wurmtal

unzählige Pingen, Stollen und

Schächte. In einem Schriftstück wurden

beispielsweise im Jahre 1717

alleine im Raum Bardenberg 25 Gruben

aufgezählt. Die Frage ist: wo

kann man heute noch Spuren dieses

frühen Bergbaus oder sogar noch

sichtbare Kohleflöze im Wurmtal finden?

Bei einer aufmerksamen Wanderung

im beschriebenen Talabschnitt der

Wurm lassen sich geologische Besonderheiten,

versteckte Stollen, verschüttete

Schächte und ehemalige

Betriebsgebäude entdecken. Führungen

entlang so genannter Karbonrouten

bieten u.a. die Bergbaumuseumsvereine

von Zeit zu Zeit an, ebenso

wie der Autor dieses Artikels.

Eine Auswahl der zum Teil sehr versteckt

liegenden Fundstellen wird auf

diesen Seiten der »undsonst?!« mit

Fotos und Erläuterungen präsentiert.

Foto 1 Das Schild abseits der Straße

zwischen Bardenberg und Kohlscheid

verweist sowohl auf die Grube »Alte

Furth« als auch auf die »Karbonroute«.

Unweit dieses Schildes verweisen

zwei umzäunte Bereiche auf Schächte

dieser Grube.

Gelbe Schilder in der Zaunanlage

dokumentieren einen Förderschacht

mit 170 Metern Teufe.

Dezember / Januar

Foto 2 Ein geologisches Denkmal

der besonderen Art ist ein 300 Millionen

Jahre alter versteinerter Strand

unweit der Mühle an der Wolfsfurth.

Foto 3 An der Straße von Teuterhof

in Richtung Würselen befindet sich

auf der rechten Seite im Hang ein so

genannter erdgeschichtlicher Aufschluss,

das Flöz Kleinmühlenbach.

Foto 4 Abseits eines Reitweges in

Sichtweite des Waldparkplatzes oberhalb

des Teuterhofs erinnert in einem

eingezäunten Bereich das Warnschild

»Achtung Einsturzgefahr« an einen

eingestürzten, 184 Meter tiefen Schacht

der Grube Spidell. Hier befinden sich

die gemauerten Reste eines Stollens.

Foto 5 Versteckt im Wald östlich des

Waldparkplatzes ist im Steilhang der

Wurm deutlich ein breiter Streifen

schwarzen Gesteins zu erkennen.

Diese Stelle ist aus der Nähe nicht

zugänglich!

Foto 6 Oberhalb des Teuterhofs

befand sich die Grube Teut mit einem

markanten Malakowturm. Die Förderung

begann 1684 und endete 1904.

Die Betriebsgebäude sind komplett

verschwunden. Darüber hinaus überspannte

bis 1967 ein dreibogiges Viadukt

Straße und Wurm. Über dieses

Viadukt sowie einem hoch aufgeschütteten

Bahndamm verlief die

Bahnanbindung der Grube Gouley in

Richtung Kohlscheid. Der hohe Wall

ist noch vorhanden und lässt sich in

Richtung Morsbach erwandern.

Foto 7 Weiter geht es über den

ehemaligen Bahndamm. Als nächstes

folgt ein kleines Viadukt, das den

Bahndamm überspannt. Nach links

geht es nun auf die Halde Goulay, die

ab 1880 in die Hänge des Wurmtals

angeschüttet wurde.

Überquert man das kleine Viadukt

und wandert anschließend weiter

parallel zum Bahndamm, gelangt

man an die ehemaligen Bergarbeiterhäuser

der Siedlung Morsbach sowie

auf das Gelände der früheren Zeche

Gouley(vor 1599-1969). Auf Teilen der

Industriebrache ist ein Park angelegt.

Foto 8 In der Talsohle unterhalb des

»Knopp«, stößt man auf ein Stollenmundloch

der Zeche Gouley, welches

1837 ausgebaut wurde. Zuletzt diente

es der Entwässerung der Grube.

Foto 9 An diesem T-Balken im Mauerwerk

war die Fahrkunst der Grube

Furth (s. Foto 13) verankert. Darunter

befand sich der Schacht.

Foto 10 Das Gebäude gegenüber

dem Stollenmundloch (s. Foto 8) ist

ein »Pferdestation« genanntes ehemaliges

Betriebsgebäude der Zeche.

Foto 11 Oberhalb des Tales befinden

sich die wenigen Reste der einst

in den Hang gebauten beeindruckenden

Betriebsgebäude der Grube Langenberg

(vor 1573-1913).

Foto 12 Bei der Wanderung über

den Bahndamm (s. Foto 6) stößt man

nach einigen hundert Metern auf das

Flöz Senteweck, einem senkrecht verlaufenden

geologischen Aufschluss.

Foto 13 Unterhalb der Ortschaft

Pley erinnert der Förderwagen mit

einem Informationskasten an die

Grube »Neue Furth« (1690 bis 1884).

Das dahinter stehende ehemalige

Betriebsgebäude beherbergte die sog.

»Fahrkunst«.

Mittels einer raffinierten Konstruktion,

bestehend aus einem festen senkrechten

Balken sowie einem sich auf

und ab bewegenden weiteren Balken,

jeweils mit Trittbrettern, fuhren die

Bergleute in den Schacht ein. Die

Konstruktion wurde mit Wasserkraft

aus der Wurm betrieben, ebenso wie

die Pumpen.

Foto 14 Wer an der Holzbrücke

über die Wurm (unterhalb von Pley)

die Stufen am östlichen Flussufer

hochsteigt, trifft auf diese beeindrukkende

Steinbruchwand, in der sich

zwei schmale Kohleflöze erkennen

lassen.

Foto 15 Oberhalb des Wurmtals stößt

man wenige Meter abseits des Wander -

weges zwischen Pley und Herzogenrath

auf einen weiteren interessanten

geologischen Aufschluss, in dem schmale

Kohlestreifen zu erkennen sind.


1

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Dezember / Januar 57

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Sanddorn auf Emil Mayrisch

Von Wilfried Moll

Die Abraumhalde der Zeche »Emil

Mayrisch» liegt zum Teil im Kreis

Düren (bei Freialdenhoven, Siersdorf),

und der westliche Teil im

Kreis Aachen-Land (bei Setterich).

Das schon früh geplante Bergwerk

wurde im Jahr 1937 abgeteuft, durch

die Kriegsjahre verzögert sich der

Bau, und erst 1951 begann die Kohleförderung,

im Endzustand aus 860 m

Tiefe. Alle wertlosen Gesteine transportierte

man von 1952 bis 1992 auf

die Bergehalde. Die letzte Kohlenförderung

fand am 18.12.1992 statt, der

mächtige 71 m hohe EBV- Förderturm

aus Beton wurde am 06.05.1994

gesprengt. Der künstliche Berg, zu -

nächst Ziel für Hobby-Geologen, die

hier manche Pflanzenabdrücke aus

dem Karbon finden konnten, für Jäger

und Paragleiter, wurde im Südosten

mit verschiedenen Baumarten

bepflanzt. Große Teile des unter Bergrecht

stehenden »Kullebergs«, wie er

in den Nachbargemeinden genannt

wird, haben die zuständigen Behörden

nicht rekultiviert, und so konnten

interessierte Naturfreunde mit Staunen

verfolgen, wie sich die Natur von

ganz allein einstellt.

Vitaminreich, mit silbergrauen Blättern,

harten, 4 cm langen Dornen findet

man hier mittlerweile Sanddorn.

Im Spätsommer zeigt sich der Sanddorn

von seiner schönsten Seite, wenn

er an der Ostböschung entlang des

Haldenpfades und auf dem über 1 km

langen Plateau seine orangeroten

Beerenfrüchte trägt. Dieser 4-6 Meter

hohe Strauch, typisch für die Dünen

an Nord- und Ostsee, ist vermutlich

vor Jahren durch den Eschweiler

Bergwerksverein EBV als Bodenfestiger

angepflanzt worden. Der Sanddorn

ist sehr anspruchslos, er wächst

auf kargen Böden und kann sein

dichtes Wurzelwerk 12 m weit und

bis zu 3 m tief in den Boden herabtreiben,

um an Wasser zu gelangen.

Hippophae rhamnoides, so der lateinische

Name, vermehrt sich durch

Wurzel austrieb, daher finden sich um

die Mutterpflanze sternförmig 20 und

mehr Jung pflanzen mit den typischen

silbrig-grünen, lanzettlichen Blättern

und langen, ab stehenden spitzen Dornen.

Eine feine Behaarung an der

Blattunterseite schützt die Pflanze vor

intensiver Sonnenbestrahlung.

Der Sanddorn kommt mit wenig Nähr -

stoffen, aber nicht ohne Sonne aus!

Die Pflanze ist übrigens zweihäusig:

die männlichen Sträucher blühen im

April unscheinbar vor dem Blattaustrieb,

aus den Blüten auf den weiblichen

Gehölzen entwickeln sich die

erst braun-grünen Früchte, die schließ -

lich korallenrot werden.

Der Strauch ist seit langem in der

Medizin wegen zahlreicher Vitaminkomplexe

als Heilmittel bekannt. Die

Früchte liefern einen Saft, der appetit -

anregend und leistungssteigernd

wirkt und das Immunsystem fördert.

Er wird zu Tee, Gelee, Marmelade und

Likör genutzt. Als natürliches Pflegemittel

verarbeitet die Kosmetikindustrie

Sanddorn zu Hautölen, Lotionen und

Cremes, auch bei Akne, Neurodermitis,

Mykosen und Gastritis.

Die größten Anbaugebiete liegen in

China, Nordamerika, Italien und Chile.

Im Kreis Düren gibt es wahrscheinlich

keinen ähnlich großen Bestand wie

den auf der Halde Emil Mayrisch!

Für Naturschutz und Artenvielfalt ist

es denkbar günstig, dass diese Bergehalde,

die ähnliche Ausmaße hat wie

der Aachener Lousberg, noch immer

unter Bergaufsicht steht. Offiziell darf

sie also nicht betreten werden!

Trotzdem wäre es auf lange Sicht schön,

einen einfachen ungefährlichen Spazierweg

zu planen und auszuweisen.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

58

Dezember / Januar


UNPLUGGED!!!

Gesangstalente

und junge

Musiker gesucht!

Der Städt. Jugendtreff »Alte Dorfschule«,

Dorfstraße 77, Ofden,

startet ein einzigartiges Musikprojekt

für Jugendliche ab 16 Jahren.

»Unplugged« nennt sich das neue

Angebot, das sich an talentierte Sänger/

Sängerinnen und Musiker wendet,

die Interesse daran haben, sich

einmal wöchentlich donnerstags

abends in der »Alten Dorfschule« zu

treffen. Eigene und gemeinsame

Songs sollen entwickelt werden, die

»unplugged«, also ohne Musik vom

Band aufgeführt werden können.

Gefragt sind neben den Sängerinnen

und Sängern vor allem Percussions,

Klavier, Gitarrenbegleitung, gerne

auch Geige oder Saxophon.

Begleitet und angeleitet wird das Projekt

von einer professionellen

Gesangslehrerin.

Ziel des Projektes ist es, ein Repertoire

an Musikstücken zu entwickeln,

um ein kleines »Cafekonzert« geben

zu können, auf Veranstaltungen wie

Weihnachtsmarkt oder privaten Festlichkeiten

aufzutreten und als absolutes

Highlight wird die Option angeboten,

am Ende des Jahres eine Studioaufnahme

der eigenen Songs zu

machen.

Also, MusikerInnen und SängerInnen,

nutzt die einmalige Chance und

bewerbt Euch telefonisch unter der

Nummer 02404 / 25402.

Für das Angebot werden keine Teilnehmerbeiträge

erhoben und soll ab

März 2014 beginnen.

Dorothee Lücker

Theodor-Seipp-Straße 60 · Telefon: 02404 2 46 42 · Fax: 02404 9 38 18

Bühnenhörspieler

Wolfgang Rosen und

sein erster Pyscho-

Krimi: Die Pralinen

des Ferdinand Mendig

Bisher veröffentlichte Wolfgang

Rosen, der Bühnenhörspieler, Lebenserinnerungen

und Reiseerzählungen.

Am 21. November präsentierte er

jetzt im Rahmen der 25-Jahr-Feier in

der Buchhandlung Thater einen Psycho-Krimi

mit dem Titel »Die Pralinen

des Ferdinand Mending«.

Für Donnerstag, den 30. Januar

2014 ist bereits ein weiterer Termin

bei Thater festgelegt. Der

Krimi ist in der Buchhandlung

Thater vorrätig.

Buchinhalt

Die gepflegte Erscheinung und das

tadellose Auftreten des anerkannten

Apothekers Ferdinand Mending stehen

im krassen Widerspruch zu seinem

Innenleben. Eifersüchtig und

besitzergreifend überwacht er die

Schritte seiner schönen und klugen

Frau Constanze, die schließlich Stück

für Stück die Wahrheit über ihren

Mann erfährt und das Gefängnis ihrer

Ehe erkennt. Eine schicksalhafte

Begegnung in einem Zugabteil verändert

das Leben der Beteiligten für

immer. Pralinen werden zum Symbol

für Liebe, Macht und Freiheit.

Immer in Hörspielatmosphäre

Wolfgang Rosen erzeugt bei seinen

Auftritten durch Stimmvariation, mit

vorproduzierten Toncollagen, die über

Notebook eingespielt werden, mit

einem Voiceprozessor und einem

Effektemischpult seine Klangkulisse.

In dieser Art und Weise präsentiert er

auch seinen spannnenden Psycho-

Kimi. Der Autor lässt seine Figuren

lebendig werden und erzeugt bei seinen

Zuhörern »Kopfkino«.

Weitere Informationen finden

Sie unter:

www.buehnenhoerspieler.de

Beim Hören zusehen

DER

BÜHNENHÖRSPIELER

http://www.buehnenhoerspieler.de

September / Oktober / November 59

ALSDORFER STADTMAGAZIN 4/2013


Die Stadt Alsdorf informiert über

Rechte und Pflichten beim Winterdienst

Wenn es schneit und friert, stellt sich

alljährlich vielen Anwohnern die Frage

nach Räumpflichten und Streudienst.

Wann und wo rücken die städtischen

Räumfahrzeuge aus, wo müssen Sie

selbst zu Besen und Schneeschaufel

greifen?

Entstehen der Glätte in der Zeit von

7 bis 20 Uhr, sonn- und feiertags von

9 bis 20 Uhr geräumt und gestreut

sein. Die Räum- und Streupflicht

endet um 20 Uhr. An Haltestellen

müssen die Gehwege so von Schnee

räumen bzw. nach Möglichkeit in

die (Vor-)Gärten oder an die Hauswand.

• Für die Räum- und Streufahrzeuge

ausreichende Durchfahrtsmöglichkeiten

freihalten.





Wo räumt und streut die Stadt

Alsdorf?

Beim Winterdienst wird nach einem

Dringlichkeitsplan vorgegangen.

Zuerst werden die städtischen Hauptund

Durchgangsstraßen werktags

grundsätzlich bis 7 Uhr geräumt und

gestreut, sonn- und feiertags bis 9 Uhr

(Priorität 1). Anschließend kümmert

sich die Stadt um die Strecken des

öffentlichen Personennahverkehrs

sowie Haupterschließungs- und Anliegerstraßen

mit gefährlichen Stellen

Sicher unterwegs in Alsdorf

Infos zum Winterdienst

















Steuerberatung










ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


60


(Priorität 2). Öffentliche Wege und

Plätze räumt und streut die Stadt teilweise

von Hand oder mit kleinen

Streufahrzeugen. In der Winterzeit

sind die Bauhofmitarbeiter täglich ab

4 Uhr unterwegs. Die Stadt Alsdorf

bittet um Verständnis, dass trotz großer

Bemühungen Beeinträchtigungen

des Fahrzeug- und Fußgängerverkehrs

im Winter einkalkuliert werden müssen.

Wo sind die Verantwortlichkeiten

geregelt?

Der Winterdienst ist in der aktuellen

Straßenreinigungssatzung der Stadt

Alsdorf geregelt. Für den Fahrbahnbereich

ist auf den in der Liste genannten

Straßen grundsätzlich die Stadt

Alsdorf zuständig. Grundstückseigentümer

sowie Eigentümergemeinschaften

von Anliegergrundstücken sind

verpflichtet, auf den Geh- und kombinierten

Rad-/Gehwegen vor dem

Grundstück Winterdienst durchzuführen.

Das sind Ihre Aufgaben im Winter

Wenn die ersten Schneeflocken fallen

und die Temperatur unter den Nullpunkt

sinkt, sind auch die Bürger

gefordert. Im Winter gilt für alle anliegenden

Grundstückseigentümer die

allgemeine Räum- und Streupflicht.

Das heißt: alle Gehflächen, die an ein

Grundstück grenzen, müssen von

Schnee und Eis befreit werden und

zwar so, dass die Gehbreite 1,20 m

beträgt. Werktags muss nach Beendigung

des Schneefalls bzw. nach dem

Dezember / Januar

freigehalten werden und bei Glätte

bestreut werden, dass ein gefahrloses

Ein- und Aussteigen gewährleistet ist.

Auch ohne Bürgersteig oder Gehweg

vor dem Haus gilt, dass die

Fläche von Schnee und Eis befreit

werden muss, so dass die Gehbreite

1,20 m beträgt.

An den Straßenrändern muss geräumt

und bei Glätte gestreut werden.

Außerdem ist jeweils bis zur Straßenmitte

die Fahrbahn zu bestreu en und

zu räumen, wenn dies nicht durch die

Stadt geschieht. In diesem Zusammenhang

weisen wir darauf hin, dass

der Schnee vom Gehweg nicht in die

Straßenmitte geworfen werden darf.

Das ist ein gefährlicher Eingriff in den

Straßenverkehr und kann mit einer

Anzeige geahndet werden.

Welches Streumittel darf verwendet

werden?

Grundsätzlich streut man mit ab stump -

fenden Mitteln wie Splitt, Sand oder

Granulat. Salz ist nur an gefährlichen

Stellen wie Gefälle- bzw. Steigungsstrecken,

Treppen, Rampen, Brücken -

auf- oder -abgängen und in besonderen

klimatischen Ausnahmefällen

bzw. bei Eisregen erlaubt. Man sollte

dabei auch bedenken, dass Kinder

ihre Schule sicher erreichen möchten.

Was ist sonst noch zu beachten?

• Bitte den Schnee nicht in die Straßenrinne,

sondern an den Gehweg

• Kann das Räumen oder Streuen

aufgrund bestimmter körperlicher

Einschränkungen nicht oder nur

unzureichend selbst ausgeführt

werden, ist die Verrichtung durch

Dritte sicherzustellen, z.B. von Nach -

barn oder privaten Unternehmen.

• Eiszapfen und Schneeüberhänge an

Gebäuden, durch die Passanten und

andere Verkehrsteilnehmer gefährdet

werden können, müssen sofort

entfernt werden.

Folgen, wenn man der Winterpflicht

nicht nachkommen

Unterlassene Räum- und Streupflichten

stellen neben einer Gefahr für

Ihre Mitmenschen eine Ordnungswidrigkeit

dar. Die Stadtverwaltung führt

stichprobenweise Kontrollen durch

und geht Hinweisen auf Gefahrenstellen

nach. Bei Verstößen gegen die

Straßenreinigungssatzung muss man

neben einem Bußgeld auch mit Schadensersatzansprüchen

etwaiger

Geschädigter bei Unfällen rechnen.

Welche Straßen, die durch die Stadt

gestreut bzw. geräumt werden, in

welche Priorität fallen, entnehmen Sie

bitte der Straßenreinigungs- und

Gebührensatzung unter www.alsdorf.de,

»Alsdorf«, »Ämter«, »Recht«,

»Ortsrecht«, Öffentliche Einrichtungen

Nr. 70 100 Straßenreinigungsund

Gebührensatzung.


Ausbildungsberuf

Altenpflege

Menschen in unterschiedlichen

Lebensabschnitten und -Situationen

zu pflegen ist jeden Tag eine Herausforderung

– sowohl körperlich als

auch emotional.

Wer Menschen pflegt, braucht fachliche

und soziale Kompetenzen, sowie

eine gute Ausbildung.

Jeder Bewohner, jede Bewohnerin ist

anders, jeder Mensch hat seine persönliche

Geschichte, ist eine unverwechselbare

Persönlichkeit. Gute Pflege

zeichnet sich dadurch aus, dass sie

darauf eingeht.

Gute Pflegekräfte sind somit diejenigen,

die sich dieser Aufgabe stellen, jeden

Tag aufs Neue, ihr Handeln reflektieren

und gewillt sind ihr Fachwissen

immer wieder zu erneuern.

Um dies leisten zu können, braucht es

eine gute und fachliche Ausbildung.

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt,

die Arbeitsumstände für alle Auszubildenden

zu optimieren.

Der Wohnbereich Rosenallee im 2 OG

wurde zum »Ausbildungswohnbereich«

ernannt und es wurden neben einigen

strukturellen Veränderungen (Arbeitsräume

für Schüler, Besprechungszimmer

usw) auch Personelle (Weiterbildung

einiger Mitarbeiter) vorgenommen.

»Für mich war es neben dem erlernen

der Kompetenzen immer sehr wichtig,

von meinem Arbeitgeber ernst genom -

men zu werden und ausreichend Zeit

zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Dies ist hier im Unternehemen voll

erfüllt worden!«(Zarah Nowroth, ehemalige

Auszubildende , jetzt Pflegefachkraft

auf dem Wohnbereich Rosenallee.)

Mit erfahrenen und gut ausgebildete

Pflegefachkräften schaffen wir ein

Arbeitsumfeld, in dem jede/r Auszubildende

ihre/seine Aufgaben und

Ziele realistisch umsetzen kann und

ein Umfeld, indem man dem Rahmenlehrplan

gerecht wird. Die Auszubildenden

haben hier die Möglichkeit in

sogenannten Zwischendiensten Lernbeispiele

gemeinsam zu bearbeiten und

sollen in Gruppen mit unterschiedlichem

Wissenstand lernen zu diskutieren.

Dabei ist die Zusammenarbeit im

Team genauso wichtig wie der Rückhalt

durch die Pflegedienstleitung

und Heimleitung.

Die theoretisch erworbenen Kenntnisse

aus der Schul, müssen hier im Haus

trotz der hohen Anforderungen gut

übermittelt werden.

Dabei spielen die fachlichen Kompetenzen,

sowie das Engagement der

Ausbilder, die Lernenden zu fördern,

eine sehr wichtige Rolle.

»Für uns ist es besonders schwer, denn

wir müssen uns immer auf den neusten

Stand bringen, was gestern noch als

das Mittel der ersten Wahl galt, kann

heute schon überholt sein«, so Frau

Meier, Praxisanleitung des Wohnbereichs

Rosenallee.)

Eine sehr entscheidende Schlüsselrolle

spielen die Bewohner des Wohnbereichs

Rosenallee. Ohne sie wäre das

Projekt nicht möglich. Sie waren von

Anfang an offen für diese Umsetzung

und profitieren täglich von den Schülern.

So zum Beispiel bei den Praxisaufgaben

zu Weihnachten, wo die Schüler

in Kleingruppen Ausflüge oder einen

Weihnachtsbrunch mit Gesprächsrunden

organisieren.

Dennoch bleibt die physische, psychische

und emotionale Belastung auf

Seiten der Auszubildenden hoch.

Regelmäßiger Austausch, durch Gruppengespräche

sowie eine Begleitung

der Arbeit durch Feedback Gespräche

helfen den Auszubildenden , mit den

Belastungen umzugehen – zum Wohl

der Mitarbeiter ebenso wie zum Wohl

des Bewohners , der immer im Mittelpunkt

des Handelns stehen muss.

Ein Schüler, der sich gerade im Ausbildungsanfang

befindet, kommt regelmäßig

ins Haus, um Erlerntes aus der

Schule zu besprechen und Erfahrungen

aus dem Alltag mitzunehmen.

Anhand von praktischen Beispielen

stellen die Wohnbereichsleitung Frau

Pelikan, sowie die Praxisanleiter Frau

Meier und Frau Lap ihnen die Sachen

vor.

»Es müssen immer wieder praktische

Lernbeispiele entworfen werden, damit

die Schüler ihr Handeln reflektieren

lernen und eine Verknüpfung von der

Theorie zur Praxis aufbauen können.«

(Frau Pelikan, Wohnbereichsleitung.

Oft sitzen die Ausbilder in Gruppen

zusammen und entwerfen diese Lernbeispiele

dem Ausbildungsstand entsprechend.

Wir freuen

uns auf Sie!

Stella Vitalis - Seniorenzentrum Alsdorf GmbH

Claudia Schmidt, Einrichtungsleiterin

Eschweiler Straße 2 · 52477 Alsdorf

Tel 02404 55130-0 · Fax 02404 55130-199

www.stellavitalis-alsdorf.de

Dezember /Januar 61

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Heute besuche ich Wilhelm Schleibach,

»Willi« genannt, in der Geilenkirchener

Straße. 87 Jahre ist W. Schleibach alt,

und ich bin beeindruckt, wie leichtfüßig

er die Stufen der drei Etagen hoch

zu seiner Wohnung nimmt. Dabei

erzählt er mir, dass er schon seit 1965

hier in diesem Haus lebt, gemeinsam

mit seiner Frau. Er vermisst keinen

Aufzug, schätzt die körperliche Bewegung.

Gern und oft geht er spazieren,

daneben absolviert er täglich sein

Gymnastikprogramm, da sei er sehr

diszipliniert. W. Schleibach hat schon

einiges vorbereitet für mich, nicht nur

Fotos hat er herausgelegt. Für unser

Interview hat er kurz schriftlich seine

Biographie umrissen. Er habe immer

schon gern geschrieben, nicht nur für

die Vereinszeitung seines Sportvereins,

nein auch privat hat er sein

Leben lang Tagebuch geführt, selbst

in Gefangenschaft.

Die Kindheit

1926, im Jahr seiner

Geburt, war

sein Elternhaus

noch ein zweiteiliges

Bauernhaus.

Heute

befindet sich

Wilhelm

Schleibach

dort Elektro Beckers, danach zogen

seine Eltern mit ihm in die Kant -

gasse.Bereits als Vierjähriger wurde er

Halbwaise. Am 21. Oktober 1930

verunglückte sein Vater beim großen

Grubenglück auf Anna II. Er selber

kann sich noch an den Leichenzug

der vielen Opfer erinnern, der zum

extra neu angelegten Nordfriedhof

ging.

Ausbildung

Zu seinem beruflichen Werdegang

erfahre ich, dass er zunächst zwischen

einer Ausbildung bei der

Reichsbahn oder aber dem Besuch

der Handelsschule zu wählen hatte.

Sein Lehrer Herr Christoffel habe ihn

gedrängt, die Aufnahmeprüfung

zu machen

und dann habe er

diese auch mit »Sehr

Gut« bestanden. Aber

letztendlich entschloss

er sich zu

einer Ausbildung bei

der Reichsbahn.Da

war er gerade mal

14 Jahre alt.IImmerhin

verdiente er

Von Marion Moretti

schon Geld, wenn auch sehr bescheiden:

Im ersten Lehrjahr wurden ihm

täglich 75 Pfennig gezahlt und

schließlich im letzten Lehrjahr 1,50

Reichsmark. Leicht war die Arbeit

nicht, bei Wind und Wetter oft in der

Nacht auf dem Fahrrad nach Merkstein

zum Dienst, wo er zunächst eingesetzt

war. Während seiner Ausbildung

durchlief er unterschiedliche

Tätigkeiten, als Schrankenwärter, im

Fahrkartenverkauf, im Güterversand.

Alsdorf war damals ein betriebsamer

Bahnhof, und es wurde allem Koks,

aber auch Nebenprodukte wie Teer,

Benzol, Ammoniak verkauft und per

Bahn versandt. Mit knapp siebzehn

Jahren wurde er Reichsbahngehilfe.

Auch mit dem beruflichen

Fortkommen besserten

sich zunächst

die ungünstigen

Arbeitsbedingungen

nur wenig. Für ihn war

es selbstverständlich,

auch an Wochenenden,

Sonntags und Feiertagen

Früh- Spät- oder

Nachtdienst leisten zu

müssen. Sonntags dauerte

der Dienst 12 Stunden,

und seine Frau sei

nicht begeistert gewesen.

Nach erfolgreich abgeschlossener

Eisenbahnfachschule in

Aachen als Bundesbahnassistent

wurde er zunächst Sekretär,

zuletzt Hauptsekretär und

war im Personal- und Sozialdienst

tätig, was ihm beruflich und

persönlich sehr wichtig war und ihm

immer noch sehr am Herzen liegt.

Die Kriegsjahre

Wilhelm Schleibach sympathisierte

nicht mit Hitler. Vielmehr gründet er

1942 als Gegenstück zur »Hitler-

Jugend« mit anderen Jugendlichen

aus seiner Dienststelle die Junggesellenvereinigung

»Frohsinn 1942« und

betont mit Stolz, dass niemand von

ihnen jemals eine Veranstaltung der

Nazijugend besucht habe.

18jährig wird er zum Reichsarbeitsdienst

eingezogen und in

Duisburg Beek eingesetzt

und musste dort

Schwerstarbeit leisten.

Kaum drei Monate

später wird er zum

Kriegsdienst einberufen, Ziel:

Die Ostfront – fast ein Todesurteil!

Einem glücklichen Zufall sei es zu verdanken,

dass er mit einigen anderen

Soldaten ausgewählt wurde, nicht

mitzumarschieren, sondern zu Ausbildungszwecken

abkommandiert

wurde. Später aber wurde er dann

doch zu einer Kampfeinheit geschickt.

Schließlich wurde er als amerikanischer

Kriegsgefangener zu einem

Lager in der Nähe von Cherbourg

gebracht. In einem Zug mit offenen

Wagen ging es nach Frank reich, die

Gesichter seien schwarz von Ruß

gewesen. Das Datum kann er mir

ganz genau nennen: Am 4. April 1945

erfolgte seine Gefangennahme. Aber

seine Kriegsgefangenschaft dauerte

nicht sehr lange: Am 15. Juni desselben

Jahres erfolgte im Lager ein Appell:

Bauern, Bergleute und Eisenbahner

sollten heraustreten aus den Reihen

der deutschen Landser: Diese wurden

vorzeitig entlassen und konnten aus

der Kriegsgefangenschaft heimkehren.

Die Heimreise gestaltete sich für ihn

und seine Kameraden quälend langsam,

bis sie endlich mit dem LKW in

Aachen ankamen. Auf der Lütticher

Straße dort endete seine Kriegsgefangenschaft.

Sie waren zu viert, alle aus

Alsdorf, und wurden von einem Lastwagenfahrer

bis Weiden mitgenom men,

den Rest des Weges bis nach Hause

legten sie zu Fuß zurück. Am 30. Juni

um 21 Uhr war das Ziel er reicht!

Zuhause traf er auf seine über -

glücklichen Eltern, und als dann sein

jüngerer Bruder 14 Tage später aus

Fotos oben: Wilhelm mit 2 Jahren 1928

und am 1. Schultag am 1.4.1932

Fotos links: Wilhelm und Grete auf der

Messe in Köln 1940 · Hochzeit im Mai

1948 und seine Frau Grete mit den beiden

Kindern Ursel und Wolfgang Weihnachten

1954

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

62

Dezember / Januar


einem dänischen Lager nach Hause

kam, war die Familie wieder vereint.

Am 2. Juli 1945 meldete sich Willi

arbeitslos und konnte am nächsten

Tag bereits seinen Dienst im Bahnhof

Alsdorf aufnehmen. Das Leben normalisierte

sich wieder.

Die Familie

Auch privat ging es bergauf: Zwar

vergaß er nach der Heimkehr aus

dem Krieg nicht die häuslichen Pflichten,

Gartenarbeit hatte Priorität, und

im Haus und Stall gab es noch ein

heilloses Durcheinander aus den

Kriegstagen. Aber an den Sonntagnachmittagen

wollte man wieder

etwas erleben. „Ich traf alte Freunde

und wir gründeten 1945 den »Club

Sonnenstrahl Alsdorf 1945«, schreibt

Wilhelm S. in seinen Erinnerungen.

Sie veranstalteten lustige und unterhaltsame

Nachmittage, und es gab

sogar eine Vereinszeitung, »Der fröhliche

Leo«. Zwei Jahre später endete

das Junggesellendasein, Willi und

Grete lernten sich kennen und heirateten

im März 1948.

Er erinnert sich genau, wie sie sich

kennenlernten: »Am 1. Mai 1947 - in

der Tanzgaststätte »Alsdorfer Hof«.

Heute befindet sich dort auf der Würselener

Straße eine Spielhalle.

Ihre beiden Kinder - Ursel und Wolfgang

- wohnen mit ihren Familien

beide ebenfalls in Alsdorf und pflegen

guten Kontakt. Die Harmonie in der

Familie sei ihm sehr wichtig.

Blickt Willi Schleibach heute auf sein

Leben zurück, so ist er sicherlich

zufrieden, würde aber einiges anders

machen. Heute würde er sich für die

Schule entscheiden statt direkt eine

Ausbildung zu beginnen. Aber er beneidet

die jungen Menschen heutzutage

auch nicht. Es sei schwer, einen guten

Ausbildungs- und Arbeitsplatz zu

bekommen. Die Welt sei früher einfacher,

überschaubarer gewesen, und in

seiner Zeit seien die Menschen weniger

egoistisch gewesen, lautet seine

Einschätzung.

Vereinsleben

Diverse ehrenamtliche Tätigkeiten hat

und hatte er inne. Dies verbindet er

häufig mit einem weiteren wichtigen

Bereich seines Lebens, dem Sport. So

ist er nicht nur Gründungsmitglied bei

der Keglervereinigung ESV Alsdorf,

damals bei der Gründung 1955 »Gute

Laune 1955«. Weiterhin ist er dort

schon über viele Jahre im Vorstand

und führt weiterhin die Kegelkasse. Er

ist inzwischen der älteste Kegler im

Verein, der sich jeden Donnerstag

trifft und

auch an

sportlichen

Wettkämpfen

und Turnieren

teilnimmt.

Bereits als

Kind war Fußball

eine Leidenschaft

von

ihm, auch

wenn die Mutter ihm das Fußball

spielen verboten hatte. Diese vermietete

im Haus Zimmer an »Kostgänger«,

und einer von ihnen, Albert

Bründl, nahm den damals Zehnjährigen

nicht nur mit zum Fußballplatz,

sondern hatte ihm auch noch einen

echten Lederball geschenkt. Den versteckte

der kleine Willi auf dem Speicher,

denn die Mutter hatte Angst, er

ruiniere beim Balltreten seine Schuhe,

und diese waren schließlich teuer. Als

Kind verfolgte er fasziniert die Spiele

des SV Viktoria Kellersberg, der

damals in der Bezirksklasse spielte.

Später wurde er in der Sportvereinigung

Viktoria Alsdorf e.V. Alsdorf

aktiv und ist ihr bis heute treu geblieben,

auch wenn sich deren Name

inzwischen geändert hat in Blau-Weiß

Alsdorf. Auch hier zeugt langjährige

Wilhelm und Grete Schleibach im

Kreise ihrer Familie (die drei Enkel im

Hintergrund)

Tätigkeit im Vorstand von seinem Einsatz

für den Sport. Nicht umsonst

erhielt er nicht nur 1991 als langjähriges

Ehrenmitglied die Goldnadel,

2009 wurde er für die 50jährige Mitgliedschaft

geehrt.

Darüber hinaus ist er seit Jahrzehnten

in der Betreuung älterer Menschen

aktiv, häufig Pensionäre oder Witwen

von Eisenbahnkollegen, die er etwa

bei schriftlichen Angelegenheiten

unterstützt. Er zeigt mir seine Unterlagen

darüber und beschreibt einige

Schicksale. Deutlich wird sein Mitgefühl

und sein Einsatz für andere Menschen,

die Beistand benötigen.

Kurzzeitpflege

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Dezember /Januar 63

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Wenn das Glöckchen klingelt

Von Wilma Mika-Scheufen

Meine lieben Leserinnen und Leser, Weihnachtszeit ist für ältere Menschen

auch eine Zeit der Erinnerung an die Weihnachtsfeste ihrer Kindheit.

Drei Personen aus drei unterschiedlichen Generationen haben

sich für unsere Leser erinnert.

Kurt Hoffmann

Juli 1926 geboren · seit seiner Kindheit

ist er »Buscher Jung«

»Am Morgen des Heiligen Abends gingen wir noch in die Schule.

Natürlich warteten alle Kinder schon gespannt auf den Abend. Tage

vorher war bei uns zuhause das zur Bescherung vorgesehene Zimmer

verschlossen. Zu allen Festen kamen auch immer Onkel Fritz und Tante

Nana zu Besuch. Selbst kinderlos, liebten sie die Familienfeste. In der

Vorweihnachtszeit stieg meine Neugierde und ebenso die meiner

Geschwister. Es gab viele Heimlichkeiten, die wir Kinder uns nicht erklären

konnten. Es wurde viel gebastelt, und der Duft von Weihnachten

lag bereits in der Luft. Am Nachmittag vor dem Fest zogen wir alle

unsere beste Sonntagskleidung an.

Dann gab es ein schönes Festsessen

in unserer Küche für die ganze Familie.

Aufgetischt wurden Suppe, Kaninchen,

Rotkohl, Kartoffeln und zum

Nachtisch einen umgestülpten Pudding

in Form eines kleinen Fisches

oder Vögelchens; den Nachtisch liebte

ich besonders.

Nach dem Essen warteten wir Kinder gespannt auf das Klingeln des

kleinen Glöckchens. Dann wussten wir, dass das Christkind unsere

Geschenke gebracht hatte, und wir endlich in das lang verschlossene

Zimmer gehen durften. Ein geschmückter Tannebaum strahlte uns entgegen.

Oft bekamen wir Kleidung oder andere nützliche Dinge

geschenkt und von meinem Onkel und meiner Tante auch schon mal

ein Spielzeug.

In einem Jahr war die Freude besonders groß: da bekamen meine beiden

Schwestern eine Puppenstube und meine Bruder und ich einen

Spielzeugbauernhof mit Pferden, Kühen und mehreren Wagen. Unsere

Weihnachtsfeste waren aus heutiges Sicht bescheiden, trotzdem erinnere

ich mich gerne zurück.«

Gerhard Mika

April 1938 geboren · seit 50 Jahren in

Alsdorf-Zopp zuhause

»Ich erinnere mich gern an Weihnachten, auch wenn meine Kindheitszeit

nicht einfach war, denn wir hatten mit Armut und unserer Existenz

zu kämpfen. Ich wohnte mit Mutter und zwei Geschwistern in einem

kleinen Dorf namens »Klein Peterwitz«, nahe der tschechischen Grenze.

Wir lebten dort zusammen mit im Haus meiner beiden Tanten. Vater war

am Heilig Abend nicht dabei, weil er wie die meisten Männer zu dieser

Zeit im Krieg war.

Meine Geschwister und ich warteten in freudiger Aufregung auf das

Christkind. Die gute Stube war schon Tage zuvor verschlossen.

Meine Tanten und meine Mutter waren bemüht, trotz schwerer Zeiten

für uns einen schönen heiligen Abend herzurichten. Wir waren eine sehr

gläubige Familie, und weil der heilige Abend früher ein Fasten- und

Abstinenztag war, wurde dies auch bei uns zuhause eingehalten. Erst

abends, als der erste Stern zu sehen war, gab es das Abendessen:traditionell

Karpfen, in Filetstücke geschnitten und paniert, dazu gesegnetes

Brot und Kartoffeln mit eine süßen Printensoße.

Zum Nachtisch gab es Mohnklöße mit Vanillesoße - die mochte ich

besonders gerne; das war schon etwas sehr Festliches.

Nach dem Essen gab es für uns Kinder endlich die Bescherung. Das

Glöckchen klingelte und wir gingen in die gute Stube. Dort stand ein

prächtig geschmückter Tannenbaum mit Kugeln, Engelshaar, echten Kerzen

und Lametta (Lametta war kostbar und wurde jedes Jahr Weihnachten

wieder verwendet). Wir haben Weihnachtslieder gesungen und das

Lukas-Evangelium gelesen. Traditionell gab es für jedes Kind einen Weihnachtsteller

mit Plätzchen,

Nüssen und Süßigkeiten. Die

Geschenke fielen eher spärlich

aus, meist waren es nützliche

Dinge wie Socken, eine Mütze

oder ein Schal, alles Dinge, die

meine Mutter oder meine Tanten

selber machen konnten.

Zum späteren Abend gingen

wir zusammen zu unseren Tieren,

wir hatten Kühe, Schweine, Ziegen, Gänse und Enten, diese fütterten

wir Kinder mit gesegnetem Brot. Um Mitternacht gingen wir dann

noch alle gemeinsam in die Christmette.

Marianne Kaußen

Oktober 1951 geboren, Ehrenamtlerin im St. Josefhaus Alsdorf

»Wenn sich der Himmel am Abend in der Adventszeit rose färbt dann backt das

Christkind im Himmel die Plätzchen, so erzählte es uns unsere Mutter mir und

meinen drei Geschwistern. Damit wir Kinder daran glaubten, backte sie die Plätzlich heimlich in

der Nacht, wenn wir in unseren Betten lagen. Tage vor Weihnachten machten wir uns auf den Weg

zusammen mit meinen Eltern in den Wald, um dort Moos und Ilex für die Krippe zu sammeln - wir immer

eine wunderschöne Krippe. Am morgen des Heiligabends gab es immer ein Frühstück mit Speck und

Eiern. Mittags noch eine Kleinigkeit, und dann wurde gemeinsam aufgeräumt. Alles sollte schön und

ordentlich sein, wenn das Christkind zu Besuch kam. Schon Tage vorher waren meine Geschwistern und ich in aufgeregter,

freudiger Stimmung.

Doch ob wir wollten oder nicht, gegen Nachmittag wurden wir gebadet und alle noch einmal ins Bett geschickt. Denn »das Christkind

kommt nur, wenn es ganz leise im Haus ist«, sagten meine Eltern. Nach dem Nachmittagsschlaf wurden wir für den Abend fein herausgeputzt:

unsere schönsten Kleider wurden uns angezogen, die Haare zurecht gemacht, und die Schühchen waren blitzeblank. Dann hörten wir

das Klingeln des Glöckchens, das bedeutete für mich und meine Geschwister: wir durften endlich ins Wohnzimmer. Wir hatten einen großen

geschmückten Tannebaum mit goldenen Kugeln und Lametta, daneben stand unsere große Krippe mit einem kleinen See und darauf schwimmenden

Enten. Gedichte wurden aufgesagt und Weihnachtslieder gesungen, dann bekamen wir unsere Geschenke. Mein Vater war Schreiner

bei der Bahn und hatte einen Kollegen, der Anstreicher war. Die beiden hatten all unsere Geschenke selber gemacht; und die konnten sich

wirklich sehen lassen. Einmal gab es einen Puppenwagen, ein Karussell mit Motor, einen Kaufladen, eine Puppenstube. Alles war bunt und

liebevoll angemalt. Natürlich gab es auch ein festliches Abendessen, mit allem was dazu gehörte.

Nach dem Essen wurden die Spielzeuge ausprobiert. Wie alle Kinder sind wir nur ungern ins Bett gegangen. Als wir älter waren, durften wir

auch Plätzchen backen und das Zimmer schmücken. Bis heute bedeutet das Klingeln des Glöckchens für mich: es ist Weihnachten

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

64

Dezember / Januar


Generationenbrücke

SENIOREN AUS HAUS STEPHANIE BESUCHEN

DIE KINDER IN DER KITA BLUMENRATH

An einem wunderschönen sonnigen

Herbsttag trafen sich

die Kinder des Familienzentrums

Mariadorf- Blumenrath,

Kita Pestalozzistraße zum

2.Treffen der Generationsbrükke

Deutschland.

Nach einer kurzen Begrüßung

durch Brigitte Dieckmann, stellvertretene

Einrichtungsleitung der

Kita, stürmten die Kinder zielstrebig

auf ihre Bewohnerpartner zu

und begrüßten sich, teilweise sehr

herzlich und mit inniger Umarmung.

Bei allen Paaren war die

erste Hemmschwelle gebrochen.

In der ersten Übung stand wieder

der Luftballon im Vordergrund,

diesmal in Verbindung mit einem

Seidentuch. Daraus resultierte…

Rücksicht aufeinander, Verständnis

füreinander und Freude miteinander

wurden in dieser Übung

vermittelt. Die Physiotherapeuten

des Seniorenheimes, Frau Rahn

und Frau Rahn-Brall brachten bei

der nächsten Übung einen riesigen

Ball ins Spiel und das

gemeinsame Fußballspiel wurde

zum Highlight des Morgens. Das

Fußballspiel wurde gelegentlich

zum Kopfball, aber die Senioren

trugen es mit Humor und einem

Lächeln auf den Lippen. Der Fußball

konnte auch prima als Handball

eingesetzt werden.

Die Adventszeit: Besuch des Weihnachtsmarktes in Alsdorf an

3 Tagen • Bei Kaffee, Glühwein und selbst gebackenen Plätzchen

feiert jeder Wohnbereich den Advent und auf jedem

Wohnbereich wird mit den Bewohnern und den Mitarbeitern

eine Weihnachtsfeier gestaltet.

2. Advent: Besuch vom Chor der Pfarre St. Fidelius Boscheln

sowie der Caritas-Frauengemeinschaft Mariadorf.

Heiligabend: Gemeinsamen Weihnachtsessen und Bescherung

für die Bewohner

1. Weihnachtstag: Weihnachtliche Klänge des Posaunenchores

der ev. Gemeinde

Silvester: Schöne Silvesterfeier mit einem leckeren Buffet und

Sekt

Im Januar: Besuch der Skihalle in Landgraaf, um sich dort das

lustige Treiben bei Kaffee und Kuchen anzuschauen.

Weitere Anregungen der Bewohner zur Freizeitgestaltung

nehmen wir gerne entgegen.

Dezember /Januar 65

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Liebe Kinder- war es toll?

KEINE FRAGE - NACH DIESER GENERALPROBE!

Attila, Amelie, Asmus, Almut, Alberta, Alf und

Adelheid - kleine Ziegen, wie sie unterschiedlicher

nicht sein können. Attila, der vor nichts

Angst hat und mit seiner Zwille den Starken

mimt, Amelie, eine kleine Ballerina, verspielt

und verträumt, Asmus, ausgesprochen

schüchtern und etwas begriffsstutzig. Almut,

die Coole, eine Rapperin mit Kopfhörern und

krassen Sprüchen. Oder Alberta, die »Einstein«

unter den Zicklein, die alles im Laptop

erstmal googelt und »ab checkt«, oder Alf, der

Schmusetyp, der immer mit seinem Teddy im

Arm verschla fen dabeisteht. Zu guter letzt

Adelheid, die musische, die ihren Geschwistern

mit ihren netten Liedchen auf die Nerven geht.

Die Schabernacks bringen wieder mal ein Märchen

der Gebrüder Grimm auf die Bühne - ein Märchen,

dass zwar schon über 100 Jahre alt ist, aber für die

Kids von heute immer noch mitreißend: Der Wolf

und die sieben Geißlein. Beim Inhalt des Märchens

wird nicht lange gefackelt: Der böse Wolf will sich

die jungen Ziegen einverleiben, aber wie kommt er

an sie ran? Die Mutter hat den Zicklein klar Anweisungen

gegeben, wie sie sich verhalten sollen, wenn

sie nicht da ist. Die Tür keinem Fremden aufmachen

- es könnte ein Böser sein! Und auf die Mutter

hören ist gut, kann aber trotzdem schiefgehen - wie

die Geschichte zeigt! Aber Ende gut - alles gut!

Schabernack spielt die Geschichte ohne Umschweife,

aber mit ins Heute transponierten Charakteren und

Sprüchen. Auf meine Frage, warum es denn immer

Grimms Märchen sein müssen, gab es ganz klare

Aussagen: Die Märchen sind gradlinig, einfach er -

zählt, klar gegliedert in Schwarz und Weiß - in Gut

und Böse. Das verstehen die Kids von heute genauso

wie vor 100 Jahren, und die Moral ist auch die

gleiche: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!

»Wir wollen die alten Märchen nicht

in Vergessenheit geraten lassen, auch

wir haben früher unseren Kindern

abends eine »Gute-Nacht-Geschichte«

erzählt und oft waren es auch Märchen

der Gebrüder Grimm - auch wenn es

soviele andere schöne Kinderbücher

gibt. Auf das abendliche Geschichtenerzählen

haben sich unsere Kinder

immer besonders gefreut, und mit

unseren Theateraufführungen wollen

wir das auch weiterhin propagieren:

Eltern, erzählt euren Kindern Ge -

schichten!

Die Kindergärten haben früher die

Märchen, die wir aufgeführt haben,

vorher vorgelesen und mit den Kindern

auch be sprochen, sodass die

Kids schon genau wussten, worum es

ging und mit Spannung auf den

nächs ten Akt gewartet und mitgefiebert

haben. Oft wurde da schon vorher

in die Geschichte eingriffen:

Schneewittchen, beiß nicht in

den

Apfel!!«

Ohne die Unterstützung vieler Sponsoren

wären die Aufführungen in der

Stadthalle nicht möglich: Z.B. wurde

mit Prokurist Ernst Erasmus ein »Special«

Preis für die Stadthalle vereinbart

und auch die Generalprobe

konnte mit dem Einsatz von Sven

Scharbau abends in der Stadthalle

stattfinden. Der Lions-Club hat der

Theatergruppe ebenfalls finanzielle

Hilfe zugesichert. Dafür und für die

anderen Spenden, die auf unser

Konto eingegangen sind, ein herzliches

Dankeschön!

Foto untern obere Reihe von links:

Zofia Jeschke,Eva Nießen, Nicole Niehus,

Sven Scharbau, Richarda Schöße,

Beate Kasmanshuber, Sabine Quent,

Doro Schleibach · Reihe vorne von

links: Brigitte Berger, Sandra Sonnenschein,

helga Knisch, Susi Meyer,

Pavla Kaminski und

Andrea Schaus


Das Motto der Session 2014:

»Burgfestspiele

Kumm loss mer fiere«

Verwöhnprogramm

für unsere neue

Karnevalsprinzessin

Normalerweise verwöhnt Sandra

Breuer in ihrem Kosmetikinstitut

in der Rathausstraße ihre Kundinnen

mit Cremes, Peelings oder

Gesichtsmassagen. In der 5. Jahreszeit

liegen die Dinge manchmal

anders. Jetzt wir die Karnevalsprinzessin

Sandra von ihrem

Prinzen Frank verwöhnt, denn in

dieser Session sind Sandra und

Frank Breuer das Aushängeschild

des Alsdorfer Karnevals: das

Stadtprinzenpaar. Die KG Burgwache

1948 Alsdorf ist stolz darauf,

dass nach 53 Jahren wieder ein

Prinzenpaar aus der zwar kleinsten,

aber dafür auch aus einer der

ältesten Karnevalsgesellschaften

der Stadt hervorgeht.

Mit Allo Klinkenberg stellte die Karnevalsabteilung

1949 bereits die erste

Alsdorfer Nachkriegstollität. Vier weitere

folgten in den Jahren 1950 (Otto

Kühnen), 1951(Fred Hermanns),

1953(Oswald Kalker) und 1961(Heinz

und Elisabeth Junker).

Warum Prinzessin Sandra so ausgiebig

verwöhnt wird, liegt daran, dass sie

ausgerechnet im Oktober, bevor die

heiße Phase der neuen Karnevalssession

startete, einen Unfall hatte, der

ihr einen Beinbruch bescherte. Aber

sie nimmt es mit Humor und wie sollte

es für eine Karnevalsprinzessin auch

anders sein: »Passiert ist passiert, ich

bin noch ein klein wenig gehandicapt,

aber mit meinem Prinzen und meinem

Hofstaat freue ich mich auf die Karne -

valszeit. Wir sind außer »Rand und

Band« und können es kaum abwarten,

dass es endlich losgeht.«

»Seit acht Jahren planen wir schon,

einmal Prinz und Prinzessin im Karneval

der Stadt Alsdorf zu werden, und

in diesem Jahr ist es endlich soweit -

dank der Unterstützung des Ex-Prinzen

Jürgen Schlösser.«

2014 wird ein besonderes Jubiläumsjahr

für die beiden. Nicht nur, weil die

Burgwache ihr 6 x 11jähriges Jubiläum

feiert, die beiden können nach

der Session auch ihre Silberhochzeit

feiern. Hierzu gratuliert die »undsonst?!«

ganz herzlich.

»Burgfestspiele - Kumm loss mer fiere«

ist das diesjährige Motto von Karnevalsprinz

Frank und seiner Prinzessin

Sandra nebst Gefolge. Den diesjährigen

Karnevalsorden zieren das Logo

der Burgwache, das Stadtwappen

und die Burg. Das Ornat und die

Gewänder des Gefolges sind aufeinander

abgestimmt, und die Karne -

vals lieder wurden fleißig einstudiert.

»Wir bekommen schon jetzt

so viel positives Feedback aus der

Bevölkerung, dass wir es kaum erwarten

können, nach der Prinzenproklamation

endlich das Narrenvolk zu

regieren und zu unterhalten,« erzählen

uns die beiden.

Auf die Frage, ob

die Karnevalszeit

für die beiden

ganz schön stressig

sein kann,

erhalten wir ein

klares nein, denn

beide sind so richtige

»Karnevalsjecke«.

Prinzessin Sandra

schon seit ihrer Kinderzeit,

und als Paar sind

sie seit 15 Jahren aktiv

mit der KG Burgwache

unterwegs. Der Terminaufwand

wird also nicht anders

sein. Nur in dieser Session sind sie

das Stadtprinzenpaar - und das ist

natürlich etwas ganz Besonders!

Alsdorf Allaf!

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Dezember /Januar 67

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Brigittes Kräuterseite

VON TOMATENCHUTNEYS UND SAUERKRAUT

Der trockene Spätsommer war für

die Seele ein Genuss, die Pflanzen

haben den Regen jedoch vermisst.

Meine Kartoffeln und die roten

Beete haben die Größe von Tischtennisbällen

erreicht und die

Möhren sind gar nicht aufgegangen.

Für die Chillys kam das warme

Wetter zu spät. Die Ernte war in

Ordnung, aber nicht übermäßig.

Tomaten, Tomaten,

Tomaten...

Überrascht war ich von der Tomatenfülle.

So viele Tomaten hatte ich noch

nie. Die selbst gezogenen Pflanzen

sind auf Grund des kühlen Wetters im

Frühjahr und zum Sommerbeginn

überhaupt nicht in die Hufe gekommen.

Ich hatte schon befürchtet, dass

ich Tomaten kaufen muss. Und dann

das! Solche Fülle und Vielfalt hat

mein Herz erfreut. Wir konnten nicht

alle essen und ich habe sehr viel eingekocht.

Ketchup, Tomatensoße und

auch einfache Tomaten in Gläsern zieren

meinen Vorratskeller. Von den

letzten Tomaten habe ich noch grüne

Tomatenmarmelade gemacht und ein

Chutney.

Beides

ist sehr köstlich.

Dazu hat die Sorte

»Trockentomate« sehr

gut getragen und ich habe

mehrere Gläser getrocknete

Tomaten in Öl eingelegt. Wenn ich es

mir gut einteile, werde ich diesen

Winter keine Wassertomaten aus Holland

oder Spanien kaufen müssen. Ich

muss wohl gestehen, dass ich Tomaten

ausschließlich unter einem

Regenschutz oder im Gewächshaus

ziehe. Unser Wetter hat mir immer

wieder die Ernte verregnet und meine

schönen Fruchtansätze sind jedes Jahr

dem Regen und damit der Fäule zum

Opfer gefallen.

Da es noch immer ungewöhnlich warm

ist, tragen die Himbeeren immer noch,

zumindest die Ruten, die die Schafe

nicht abgefressen haben. Der Porree

hat noch mal einen ordentlichen

Wachstumsschub gemacht und einen

Rotkohl habe ich noch stehen. Die

Zwiebeln habe ich vergessen und sie

sind schon wieder ausgeschlagen. Ich

werde sie trotzdem ernten und hoffen,

dass sie schmecken.

Sonst ruht die Arbeit im Garten. Es

muss noch ein bisschen aufgeräumt

werden. Die trockenen Bohnen stehen

noch und das Grün der Kürbispflanzen

wuchert über die Beete. Die Schafe

bekommen täglich

eine

Zuteilung

Kapuzinerkresse,

da diese beim ersten

Frost lediglich als Matsch auf dem

Beet zurück bleibt. Ich habe es nicht

mehr geschafft, die Hecken zu schneiden,

das muss nun bis zum Frühjahr

warten. Jetzt ist es zu spät.

Mediterrane Sträucher

& Bäume

Die Gewächshäuser sind mit Luftpolsterfolie

winterfest gemacht, und

können meine empfindlichen Südpflanzen

aufnehmen. Das heißt, Orange

und Zitrone und Co. müssen um -

ziehen. Das ist nicht ohne tatkräftige

Hilfe zu bewältigen, da die Bäume

schon ein ordentliches Ausmaß haben.

Für die Feige im Innenhof haben wir

vor Jahren ein Zelt gekauft, welches

aber inzwischen nicht mehr passt. Da

muss eine neue Lösung her. Schon

letztes Jahr habe ich sie stark zurückgeschnitten,

um den Verlust der Feigen -

ernte in diesem Jahr. Die Feigen

wachsen immer am neuen Holz vom

Vorjahr. Wenn es geschnitten wird,

gibt es keine

Früchte. Wenn ich

nicht schneide, passt das

Zelt nicht. Und wenn der Frost in

das Holz geht, gibt es auch keine Feigen.

Das ist eine schwierige Entscheidung.

Vielleicht fällt mir etwas Geniales ein,

damit ich im nächsten Jahr wieder

Feigen habe.

Selbstgemachtes

Sauerkraut

Vom Herbstmarkt sind zwei riesige

Weißkohlköpfe übrig geblieben. Sie

dienten der Dekoration und wollten

jetzt verarbeitet werden. Ich habe

mich für Sauerkraut entschieden, um

meinen Mann nicht aus dem Haus zu

treiben. Diese Köpf waren so dick,

dass ich sie gar nicht ganz wiegen

konnte. Pro Viertel hatten sie 1- 2 Kilo

also pro Kopf 6-8. So viele Kohlrouladen

können wir nicht essen.

Also muss der Sauerkrauttopf ausgemottet

werden. Das Besondere an

dem Topf ist der Gärrand. Das heißt,

im Rand des Topfes ist eine Rille eingearbeitet,

die mit Wasser gefüllt

wird. Das verhindert das Eindringen

von Bakterien aus der Luft. Jedoch

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

68

Dezember / Januar


können die Gase, die beim

Gären entstehen, entweichen.

Die Herstellung ist gar nicht

kompliziert und das selbst

gemachte Sauerkraut wirklich

lecker und mild. Die erste

Probe kann man schon eine

Woche nach dem Ansatz nehmen.

Sauerkrautrezept

Also, man nehme:

Weißkohlköpfe, eine Kinderbadewanne,

einen Krauthobel, Salz und

den Sauerkrauttopf

Der Kohl wird gut gewaschen und die

äußeren schäbigen Blätter schneide

ich weg. Anschließend

wird der Kohl geviertelt und fein

gehobelt.

Man rechnet auf 1 Kilo Kohl

10 Gramm Salz.

Nach dem Hobeln werden die Schnitzel

mit dem Salz gemischt und eine

Weile stehen gelassen, bis sie Saft

abgeben. Nun werden sie in Portionen

in den Topf gefüllt und solange ge -

stampft, bis sie mit Flüssigkeit bedeckt

sind. Das wird sooft wiederholt, bis

der Topf gut gefüllt ist. Es muss etwas

Platz für die Steine bleiben, die zum

Schluss auf das Kraut gelegt werden.

Es ist wichtig, dass es unter der Oberfläche

der Flüssigkeit bleibt, da es

sonst nicht gärt, sondern schimmelt.

Der Gärrand wird mit Wasser gefüllt.

Der Topf wird die ersten Tage warm

gestellt, um die Gärung anzukurbeln

und anschließend muss der Topf in

den kühlen Keller. Jedes Öffnen kann

Fäulnisbakterien in den Topf bringen.

Dann wird das Kraut ungenießbar. Ich

lasse es fertig gären und wenn es

aufhört zu blubbern und schmeckt,

kommt es in Tüten und wird eingefroren.

Rezepte mit Sauerkraut

Mehr unter: www.chefkoch.de

Zutaten

Für 6 Portionen

80 g durchwachsener Speck in Scheiben

2 Zwiebeln, 3 El Öl

Salz, Pfeffer, Zucker

1 El frischer gehackter Majoran oder 1 Tl

getrockneter Majoran

1 Lorbeerblatt

300 ml Gemüsebrühe

250 ml Schlagsahne

1 El weiche Butter

350 g Sauerkraut

150 g Bergkäse

9 Lasagne-Platten

Sauerkrautlasagne

Zubereitung

Speck quer in Streifen schneiden. Zwiebeln halbieren und in halbe Ringe schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Speck darin hellbraun braten. Zwiebeln zugeben und 5

Min. dünsten. Mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und Majoran würzen. Lorbeer zugeben.

Brühe und Sahne zugießen und aufkochen. Alles kräftig abschmecken.

Eine Auflaufform (22 x 14 cm) mit Butter fetten. Sauerkraut in ein Sieb gießen und

ausdrücken. Käse raspeln. 1⁄3 des Sauerkrauts in die Auflaufform geben und mit 3

Lasagne-Platten bedecken. 1⁄3 des Sauerkrauts darüber verteilen, mit 1⁄3 der Zwiebelsauce

übergießen und mit 1⁄3 des Käses bestreuen. Restliche Lasagne-Platten,

Sauerkraut, Sauce und Käse ebenso übereinanderschichten.

Im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf dem Rost im unteren Ofendrittel

30 Min. überbacken. 10 Min. abkühlen lassen und dann sofort servieren.

Würstchen im

Schlafrock

Zutaten

Für 10 Portionen

8 Scheiben TK-Blätterteig, (à 20 x 10 cm)

300 g Sauerkraut

1 El flüssiger Honig

1/2 Tl getrockneter Majoran

1/2 Tl edelsüßes Paprikapulver, Salz

4 ital. Salsiccia

1 Eigelb, Mehl zum Ausrollen

Zubereitung

1. Blätterteigplatten auf einer Arbeitsfläche ausbreiten und auftauen lassen. Sauerkraut gut ausdrücken

und grob hacken. In einer Schüssel mit Honig, Majoran, Paprikapulver und etwas Salz mischen.

2. Blätterteigplatten auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche quadratisch ausrollen. Sauerkraut als Streifen

auf der unteren Hälfte des Teigs verteilen, dabei rundherum einen ca. 11⁄2 cm breiten Rand frei lassen.

Wurstmasse aus der Pelle drücken und auf dem Sauerkraut verteilen.

3. Eigelb und 1 Tl Wasser verquirlen, Teigränder damit bestreichen. Den Teig über der Füllung aufrollen und

gut verschließen. Die Rollen dünn mit Eigelb bestreichen. Auf ein Blech mit Backpapier setzen und im heißen

Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf der mittleren Schiene 20–25 Min. backen.

Zusatztipps zur Zubereitung

Wer keine Salsiccia bekommt, mischt ersatzweise die gleiche Menge Mett mit 1⁄2 Tl zerstoßener Fenchelsaat

und füllt den Schlafrock damit. Alle Teigränder gründlich mit verquirltem Eigelb bestreichen, den Teig fest

aufrollen und die Öffnungen mit den Fingern fest zudrücken. Sonst öffnet sich beim Backen der Teigmantel.

Foto: Matthias Haupt

Foto: Matthias Haupt

Dezember /Januar

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Nachlese

Scheunenmarkt

Erinnern Sie sich noch? In der

letzten Ausgabe haben wir Sie

eingeladen zu unserem

Scheunenfest in Brigittes

Scheune in der Langstraße

in Hoengen.

Und Sie sind gekommen!

Um halb zehn Uhr standen

bereits die ersten

Gäste in der Tür. Anwohner

vom anderen Ende der Langstraße,

die neugierig waren auf

das, was an diesem Tag in ihrer Nachbarschaft

von Hobbykünstler/innen

aus Alsdorf geboten wurde.

Aus den unterschiedlichsten Materialien

gab es Schönes zu bestaunen.

Und es gab Leckeres zu probieren:

Liköre etwa, aber auch Marmeladen,

Brigittes Honig, Chutneys und weitere

Delikatessen. Das Kulinarische kam in

keinster Weise zu kurz, denn alle Ausstellerinnen

boten zur Stärkung diverse

selbst zubereitete Leckereien an.

Und es saß sich durchaus gemütlich

in dieser schönen Umgebung, viele

der Gäste nahmen sich bei einer Kürbissuppe

oder Kaffee und Kuchen Zeit

für einen Plausch. Alle Besucher, jung

und alt, fühlten sich sichtlich wohl, so

wie Frau Maria Knur, 101 Jahre alt,

mit ihrem Sohn Arnold.

Zunächst beeindruckte die vielfältige

Ernte des Sommers: BRIGITTES Erträge

kamen wirkungsvoll im Scheunenambiente

zur Geltung. Bunte Kürbisse

in diversen Formen und Farben, Nüsse,

Quitten, Obst.

Selbst färben mit Farbstoffen aus dem

eigenen Garten? Gar nicht schwer

umzusetzen, wie hier zu sehen war.

Und wem gefielen nicht die schönen

Farbtöne von Brigittes selbst gesponnener

Schafswolle?

Insgesamt ein sehr kommunikativer

und gemütlicher Tag,

unser Scheunenfest!

Und wir planen für nächstes

Jahr die Fortsetzung…

Foto rechts: Maria Knur war

die älteste Besucherin unseres

Scheunenmarktes. Mit

ihren 101 Jahren bestaunte

sie in Begleitung ihres Sohnes

Arnold noch rüstig alle

Stände des Marktes.

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

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Dezember / Januar


SONNTAG, 12. JANUAR 2014 · 11.00 UHR

Wandern mit Naturführerin

Aggi Majewski

»Rund um Lamersdorf-

Paustenbach«

Im September diesen Jahres besuchten

zwei Mitarbeiterinnen der »undsonst?!«

die Naturführerin Aggi

Majewski in ihrem »Hexenhäuschen

in Lamersdorf/Paustenbach. Schon

einmal haben wir zu einer Wanderung

mit ihr eingeladen - durch das

hohe Venn und auch durch die Burg

Vogelsang. Vor kurzem ist Aggi

Majewski mit ihren Tieren, Pferden,

Schafen, Hühnern, Hunden und katzen

nun nach Paustenbach umgezogen,

von wo aus sie gerne Menschen

durch die Natur führt.

Auch unseren MitarbeiterInnen hat es

so gut gefallen, dass wir für januar

Sie jetzt Sie, liebe LeserInnen, zu

einem solchenWandertag einladen

möchten.

Auch im Winter ist die Natur schön.

Dies wollen wir auf einer Wanderung

um Lammersdorf-Paustenbach erfahren.

Wir werden die Magie eines alten

Hexenplatzes wahrnehmen, hoffentlich

durch Schnee stapfen, die alte

Vennbahn überqueren, alte Vennstrukturen

sehen und Tierspuren und

Bäume im Winter entdecken.

Abschließen werden wir die Tour am

Lagerfeuer in einem gemütlichen

Holztipi bei Glühwein und alkoholfreiem

Punsch.

Wer möchte, kann sich gerne auch

Würstchen zum Grillen am Stock mitbringen,

für Stockbrotteig ist gesorgt.

Treffpunkt:

11.00 Uhr an Prämienstraße, Park & Ride Parkplatz

an der Euregiobahn

Anmeldung:

»undsonst?!« Büro, Telefon: 02404 8476 oder

per email: info@brants-design.de

Kosten:

7,- Euro pro Person, Kinder kostenlos

Dezember /Januar

71

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Die Quadratur des Kreises

UMWELTVERTRÄGLICHKEIT UND MESSEBAU

Die Anzahl der international stattfindenden

Messen ist Legion.

Keine Plattform bietet mehr

Potential zur optimalen Vorstellung

neuer Produkte, Ideen und

Errungenschaften und kaum ein

Forum ist mehr dominiert von

Innovation, Creativität und

Design.

Die allgemeine Vernetzung durch

Computer hat kurze Kommunikationswege

geschaffen und es sah für eine

kurze Weile so aus, als würde das

Medium Messe dadurch an Attraktivität

verlieren. Das hat sich nicht

bewahrheitet.

Im Gegenteil! Der persönliche Kontakt

vor Ort und die haptische Präsenz

von Produkt in einem gekonnt

gestalteten Rahmen ist nicht zu toppen.

Wie uns die seit 1995 in Alsdorf

ansässige Firma »INTER-STAND-ART

Werbe- und Messebau GmbH« verriet,

sind Shop in Shop-Lösungen

dabei ebenso eine Option, wie

Gemeinschaftsstände mit bis zu 24

Unterparteien bunt gemischter internationaler

Coleur! Als Europaweit

tätiger Messebauer kann die Firma

auf eine vielseitige Erfahrung unterschiedlichst

gestalteter Messestände

zurückblicken, bietet sie doch vom

Systembau über Mischbauweisen bis

hin zu Modul- und Doppelstock-

Lösungen, optimierte, individuelle

Gestaltungsmöglichkeiten und erledigt

gleichzeitig routiniert die bauliche

Umsetzung vor Ort.

Turn-Key-Solutions - also schlüsselfertige

Lösungen mit einer hohen Serviceleistung

- sind das bewährte

Erfolgsrezept des Hauses.

Der Kunde trifft am Tag vor der Messe

vor Ort ein um seinen Messestand zu

übernehmen und einzuräumen, fertig!

Die Veranstaltung beginnt am Tag

danach!

Der Kunde braucht sich ergo nur um

»sein« Geschäft zu kümmern und

überlässt das »Passepartout« seinem

»Sparringspartner«.

Eine vertrauensvoll-familiäre Zusammenarbeit

auf der Grundlage eines

excellenten Consulting ist dabei der

Schlüssel zum Erfolg.

Die INTER-STAND-ART GmbH betreut

ihre internationale Klientel durchweg

über viele Jahre (teils seit nunmehr

16 Jahren). Firmen aus allen europäischen

Ländern sowie von USA, Russland,

bis hin zu Peru, Indonesien und

Indien, etc. suchen und finden langjährig

Partnerschaft für ihre internationalen

Messeauftritte in Europa, mit

diesem leistungsfähigen - und -willigen

Alsdorfer Anbieter!

Umweltpolitisch sind Messen ein Dorn

im Auge von Menschen mit ökologischem

Bewusstsein.

Der Grund ist simpel: Gemessen am

Zeitraum - eine Messe dauert in der

Regel nicht länger als 3 - 4 Tage (es

gibt Ausnahmen) - sind der logistische

Aufwand und der Materialeinsatz

enorm. Da zumindest in Teilbereichen

individuell gefertigt wird, ensteht

nach Messeende ein beachtlicher

Müllberg von aufwendig produziertem

Material. Rechnerisch ist es für

Messebaufirmen tatsächlich meist

weniger aufwändig, das Material zu

entsorgen als es zu sortieren (in etlichen

Stärken, Farben und Zuschnitten) in

die Läger zu transportieren, auszuladen,

einzuräumen und den erneuten

unkomplizierten Zugriff sicher zu stellen.

Von einer Wiederaufbereitung für

die nächste Veranstaltung erst gar

nicht zu reden. Kurz: Wegwerfen ist

betriebswirtschaftlich sinnvoller aber

volkswirtschaftlich und erst recht

ökologisch betrachtet nicht vertretbar.

Die INTER-STAND-ART GmbH hat seit

ihrer Gründung dieses leidige Detail

im Visier gehabt, denn die Produktion

verursacht den tonnenschweren Ausstoß

von belastendem Material in die

Umwelt.

Der Blick auf diesen Umstand wird

mittlerweile auch von den Ausstellern

gepflegt und der Alsdorfer Messebauer

erstellt für einige Kunden sogar

regelmäßig Tabellen mit einer Auflis -

tung entstandener Schademissionen.

Die Wiederverwertung von Material

wird seit der Gründung des Unternehmens

vor 18 Jahren gepflegt. Mittlerweile

ist das System soweit perfektioniert,

daß nach manchen Messen nur

noch der Teppich entsorgt werden

muss!

Letztlich ist alles eine Frage der Prioritäten

und Nachhaltigkeit ist kein

Fremdwort in Alsdorf!

INTER-STAND-ART

WERBE- und MESSEBAU GMBH

WILFRIED SCHÜLLER · DIPL.-BETRIEBSWIRT · MARKTSTR. 4 · 52477 ALSDORF · TELEFON: 02404 9186860

FAX 02404 9186861 · MOBIL 0172 52 29 249 · EMAIL: ASTANDART@AOL.COM ODER ASTANDART@GMX.DE

WWW.INTER-STAND-ART.DE

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

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Dezember / Januar


Neues Solarzentrum

auf Anna

Auf dem Annagelände siedelt sich

ein Solarfachbetrieb an. Direkt

gegenüber dem im Umbau befindlichen

Energiemuseum Energeticon

baut der Alsdorfer Solarexperte

Hans Willi Grümmer sein Solarzentrum

auf.

Für den seit fast 20 Jahren existierenden

Solarbetrieb ist die räumliche

Enge schon lange ein Problem.

Grümmer: »Seit einigen Jahren versuchen

wir schon, für das euregio-solarzentrum

eine geeignetes Gelände zu

finden, um ein funktionales, innovatives

und ansprechendes Solargebäude

zu errichten. Dank der Unterstützung

von Bürgermeister Alfred Sonders und

der Ideen des Energeticon Geschäftsführers

Harald Richter ist es gelungen,

das passende Gelände auf dem ehemaligen

Zechengelände hierfür vom

Land NRW erwerben zu können.«

Direkt vis-à-vis des Museums in weiterer

Nachbarschaft zu Wasserturm,

künftigem Schulzentrum und Kubiz

werden nun auf einem etwa 2200 m 2

großen Grundstück zwei Gebäude mit

zusammen ca 500 m 2 Grundfläche

errichtet.

»Wir wollen in der Umgebung des

Energeticon Betriebe mit Bezug zu

Zukunfts-Energien ansiedeln und

gleichzeitig für die angrenzende

Wohnbebauung einen Lärmpuffer

schaffen«, so Bürgermeister Alfred

Sonders. »Das ist uns mit dem Solarzentrum

hervorragend gelungen. Mit

dem Museum und dem neuen Schulzentrum

kommt zweifellos mehr

Leben in diesen Bereich des Annageländes.

Da passt ein ruhiger Gewerbebetrieb

zwischen den Straßen und

den Häusern sicher gut.«

Trotz der großen der Sonne zugeneigten

Solardachflächen werden die

Gebäude nicht höher werden als die

angrenzende Bebauung. Die wesentlichen

Aktivitäten finden zur Straße hin

statt. Im Hofbereich wird es eher

ruhig zugehen, weiß Grümmer zu

berichten.

Das Solarzentrum wird seine Profession

nach außen mehr als deutlich

machen. Über 300 Solarmodule werden

sichtbar Sonnenstrom produzieren.

Solarbestückte Pultdächer Richtung

Carl-von-Ossietzky-Straße und Konrad-Adenauer-Allee

werden jedem

klar zeigen, worum es in dem Gebäude

geht, um Solarstrom und Sonnenwärme,

aber auch um Wärmepumpen

und Holzpellettechnik. All das kann

man hier nicht nur ansehen, sondern

auch live in Funktion erleben.

Grümmer: »Unser euregio-solarzentrum

wird 5 – 6 mal mehr Energie

erzeugen, als es für Heizung und

Strom überhaupt selbst verbraucht.

Die Wärmepumpe läuft ausschließlich

mit Solarstrom, das ist effektiv und

günstig, auch für das Stromnetz. Weil

die Solaranlage nur am Tag (auch bei

bewölktem Himmel oder sogar bei

Regenwetter) Strom produziert, wird

die Wärmepumpe nur am Tag laufen.

Eine Fußbodenheizung direkt in der

Betonplatte mit enormer Speicherkapazität

macht das möglich. Im tiefen

Winter, wenn etwa Schnee die Solaranlage

zudeckt, kann ein Holzpelletoder

alternativ ein Scheitholzofen

zugeschaltet werden. Heimisches

Rest-Holz ist ein nachwachsender und

umweltfreundlicher Rohstoff, der

zudem wesentlich preiswerter und

Bürgermeister Alfred Sonders, Energeticon-Geschäftsführer Harald Richter und der

Solarunternehmer Hans Willi Grümmer mit Solarmodulen auf dem Solarzentrum-

Grundstück. Im Hintergrund das Energeticon-Museums-Gelände

versorgungsicherer ist als Öl oder

Gas. Wir sollten uns in Zukunft mehr

auf Sonne, Wind und Eifel-Holz als

auf Putin-Gas oder Kuweit-Öl verlassen«

so der Solarexperte Grümmer.

»Das Solarzentrum wird Alsdorfs

erster Plus-Energiebetrieb«, stellt

Alfred Sonders erfreut fest. »Wir

wünschen uns, dass noch weitere

Betriebe und Wohnhäuser diesem

guten Beispiel folgen!«

»Wir freuen uns, direkt vor unserer

Tür einen derartigen energetischen

Vorzeigebetrieb zu bekommen«, so

der Energeticon-Geschäftsführer

Harald Richter. »Das ergänzt unsere

Ausstellung im Museum geradezu

ideal. Wir können, auch weil Mittel

und Platz beschränkt sind, nicht all

das zeigen, was wir gerne möchten.

Einen Teil nimmt uns hier das Solarzentrum

ergänzend ab.«

Und der Bürgermeister ergänzt sofort,

dass das Energeticon als Energiemuseum,

und das euregio-solarzentrum

von Herrn Grümmer für Privatleute

und Unternehmen belegen und zeigen

können, dass Energiesparen sich

wirtschaftlich lohnt und gleichzeitig

dem Klima nützt. Grümmer: »Ein Win-

Win für Umwelt und Portemonnaie.«

In dem Gebäude wird ein ca 130 m2

großer Ausstellungs- und Schulungsbereich

für Beratungen, Vorträge und

Bauinteressenten-Abende geschaffen.

Ein Bürobereich für bis zu 8 Mitarbeiter

und ein beheizbares Lager mit Werkstatt

sind im Hauptgebäude mit Eingang

zum Wasserturm hin untergebracht.

In einem 2. kleineren Gebäude

gibt es weiteren Lagerbereich.

»Wir haben genügend Platz für eine

mittelfristig vernünftige und nachhaltige

Entwicklung, sowohl für Material

als auch für Personal«, so Grümmer.

»Mit 58 Jahren gehöre ich noch lange

nicht zum alten Eisen, aber schon

heute denke ich an die Einbeziehung

der kommenden Unternehmergeneration.

Meine Tochter Jennifer wird

hier von Anfang an den Betrieb mit

aufbauen.«

»Wenn alles klappt, könnten die Baumaßnahmen

noch in diesem Jahr

beginnen. Die Eröffnung ist dann für

den Frühsommer 2014 geplant, 2-3

Monate vor Eröffnung des Energeticon«,

so der Optimist Grümmer.

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Dezember /Januar 73

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


28.DRECO

CUP 2014

2 8 . O F F E N E S J U G E N D T U R N I E R

02.01.– 06.01.2014

SPORT-FORUM ALSDORF · ESCHWEILER STR. 168

Das Jugendtennisturnier

ist das sportliche

Highlight im Januar

Aus dem Veranstaltungskalender

ist das offene Jugendtennisturnier

im Alsdorfer Sport-Forum nicht

weg zu denken. Es gehört mittlerweile

nach so vielen Jahren traditionell

zum sportlichen Neujahrsauftakt.

Tomàs Behrend, hatte in

diesem Jahr seine Premiere als

neuer Organisator des Turniers.

Mit ihm, als ehemaligem Tennisprofi,

wurde eine Idealbesetzung

gefunden.

Im Gespräch mit Tomàs Behrend stellte

sich heraus: Es hat ihm sichtlich

viel Spaß gemacht 2012/2013, zum

ersten Mal dieses Turnier zu planen

und zu begleiten. »Viel Arbeit gab es

im Vorfeld, aber als Lohn konnten wir

bei dem Jugendturnier im Januar 153

Teilnehmer in Alsdorf zu tollen Matches

begrüßen. Dieses Turnier ist auf Jahre

ein sportliches Zugpferd für die Stadt

und ich finde - eine Veranstaltung die

sich sehen lassen kann. Ein vergleichbares

Turnier gibt es hier in der Region

nicht. Die fünf Turniertage sind reibungslos

verlaufen, auch dank meiner

zahlreichen Helfer.«

Den eigentlichen Turnierverlauf hat

Tomàs Behrend beibehalten, nur Kleinigkeiten

wurden verändert. »Nikola

Jelic, der das Jugendturnier ins Leben

rief, hat es zu dem gemacht, was es

heute ist und so werde ich es auch

weiterhin fortführen,« erzählt Tomàs

Behrend. 2014 gibt es nur eine kleine

Terminverschiebung. Das Jugendturnier

startet nicht mehr am Neujahrstag,

sondern am 2. Januar. Die Erfahrungen

der letzten Jahre zeigten, das

sowohl Zuschauer als auch so mancher

Spieler über die Feiertage im

Urlaub verweilte.

Das Sport-Forum erwartet Teilnehmer

aus den unterschiedlichsten Tennisverbänden,

denn das Jugendturnier

hat die Kategorie A, das ist die höchste

Bewertung im Jugendbereich. Bei

einer guten Platzierung gibt es viele

Ranglistenpunkte und das macht das

Turnier gerade für Kinder und Jugendliche

so interessant. Gespielt wird in

unterschiedlichen Altersklassen, Jungen

und Mädchen spielen im K.O.

System um den Sieg.

Die Jugendlichen über 16 Jahren

haben die Möglichkeit in der offenen

Klasse zu spielen. Das Nachwuchsturnier

im Damen- und Herrenbereich

setzt Impulse. Für Spieler-und Spielerinnen

aus der gesamten Region ist

es daher interessant daran teilzunehmen.

Hier gibt es mit Sicherheit spannende

und anspruchsvolle Matches

zu beobachten.

Höhepunkt des Turniers ist wie immer

die Siegerehrung, die am 6. Januar

stattfinden wird. Bei uns geht kein

Spieler leer aus. Für die Sieger und

Platzierten gibt es nicht nur Pokale

sondern auch hochwertige Sachpreise,

dank der Unterstützung zahlreicher

Sponsoren. Alfred Sonders, Bürgermeister

der Stadt Alsdorf ist wie in

den vergangenen Jahren auch 2014

Schirmherr des Turniers. Schon jetzt

freut er sich darauf, im Januar die

zahlreichen Tennisfans in der Stadt

Fun for Kids

Tennolino Club

Kerstin Behrend

Mobil: 01578 484878

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Tomás Behrend Tennis Academy

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52477 Alsdorf

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

74

Dezember / Januar


egrüßen zu können. Hauptsponsor

des Dreco-Cups ist die Familie Drehsen

aus Alsdorf, von der Firma dreco, die

seit vielen Jahren den Tennissport in

Alsdorf unterstützt.

Tomás Behrend: »Ich finde es sehr

lobenswert, das wir es jedes Jahr in

Alsdorf schaffen, zahlreiche Sponsoren

für das Jugendturnier zu begeistern

und denen es Freude bereitet, Kinder

und Jugendliche im Tennissport da -

durch zu fördern. Ohne Sponsoren

könnten wir ein Turnier in dieser

Größenordnung nicht durchführen.«

Weitere Informationen:

www.sport-forum-alsdorf.de

www.behrendtennis.de

www.tvpro-online.de

Fun for kids im Tennolino Club

Schon seit zwei Jahren gibt es den

Tennolino Club in Alsdorf. Hier

werden Kinder ab 4 Jahren spielerisch

an den Tennissport herangeführt.

Spaß, Freude, Bewegung und

Koordination stehen im Vordergrund.

DTB-C-Lizenstrainerin Kerstin Behrend

hat den Club gegründet und

kann mittlerweile auf eine erfolgreiche

Zeit zurück blicken. Angefangen

hat sie mit sechs Kinder,

zur zeit sind es mehr als 40 Kids

im Alter zwischen 4 und 12 Jahren,

die an zwei Tagen von Hans-Jürgen

Vögler, Alexander Iserath und ihr

selbst in der Woche betreut und

trainiert werden.

»Vielen Kindern fehlt es in der

heutigen Zeit an Bewegung. Hier

möchte ich gerne mit meinem

Team den Kindern spielerisch zeigen,

wie viel Spaß, sportliche Bewegung

mit sich bringen kann. Als Mutter

weiß ich, wie wichtig der Sport für

die Entwicklung der Kinder ist«, so

Kerstin Behrend.

Ganz langsam werden die Kids an die

Bewegungsabläufe im Tennissport

herangeführt. Sie lernen den Umgang

mit Ball und Schläger. »Einige Kinder

haben bei uns ihr Interesse für den

Tennissport entdeckt und spielen

schon in der Bambini und Jugendabteilung

des TC Rot-Weiß Alsdorf

1919 e.V.

Das Training findet in der Turnhalle an

der Mariensäule statt und in den

Sommermonaten draußen auf den

Plätzen von TC Rot-Weiß Alsdorf

1919 e.V. Nicht nur die Nähe zum

Tennisclub, sondern auch die Verbindung

zu Tomás Behrend Tennis Academy

sind ideale Bedingungen.

Die Trainingszeiten sind so gewählt,

das sowohl die Kleinen und die Großen

zu gleichen Zeit ihren Spaß

haben, eine Erleichterung und weniger

Fahrzeit für die Eltern.

Der Einstieg ist immer möglich und

die Kinder können gerne zu einem

Schnuppertraining vorbeischauen.

Turnhalle: An der Mariensäule, Alsdorf

Trainingszeiten:

Mittwoch 14.30-16.30 Uhr und

Donnerstag 14.30-18.30 Uhr

Kontakt:

Kerstin Behrend

Mobil: 01578 484878

E mail: kerstinbehrend@yahoo.de

Werk Düsseldorf

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Dezember /Januar 75

Werk Bitterfeld

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


MARÉZA

MIT 5 JAHREN DIE ERFOLGREICHSTE

MAGYAR AGÁR DEUTSCHLANDS

Von Birgit Becker-Mannheims

Farkas von Salomon Maréza

oder Maraya aus dem Zarenreich,

Namen die besonderes herausklingen

lassen und Hündinnen,

die edler nicht wirken könnten.

Nicht nur mein Vierbeiner, ein Parson

Terrier ist jedes Mal begeistert, wenn

wir Familie Maus mit ihren wunderschönen

Windhunden im Feld treffen,

sondern ich bin es auch. Diese Hunde

sind wahre Champions, nicht nur für

ihre Schönheit, sondern darunter sind

richtige Siegertypen auf der Rennbahn

und das auf höchstem Niveau.

Die Liste der Titel, die Maréza in

ihrem noch jungen Leben erreicht

hat, könnte länger nicht sein, hier nur

eine kleine Auswahl: Deutsche Derbysiegerin

2011, VDH Europasiegerin

2010/2011/2013, Bundessiegerin

2009/2010/2011, Bundesrennsiegerin

2011, Champion Luxemburg, 1. Platz

bei Gras-und Sandbahnmeisterschaften

2010, Deutscher Coursingsieger

2011, Verbandssiegerin für Schönheit

und Leistung. Sie hält Bahnrekorde in

Hünstetten mit 480 m in 31.17

Sekunden. Und dies ist nur eine kleine

Auswahl. Die fünfjährige Hündin

Maréza ist die erfolgreichste Magyar

Agár in Deutschland und FCI Jahrhundertsiegerin

in allen drei Kategorien:

Schönheit, Schnelligkeit und Coursing.

Einfach unglaublich - wie ist das

möglich?

Der Familienname Maus ist Programm,

denn ihr Herz schlägt nicht nur allgemein

für Tiere, ganz besonders für

Windhunde. Aber Windhund ist nicht

gleich Windhund. Die bekannten Rassen

sind nach wie vor die Afghanen,

der Greyhound oder die Windspiele.

Im Hause Maus leben zwei unterschiedliche

Windhunderassen. Während

Sohn Mario Maus und seine

Lebensgefährtin die Magyar Agár

besitzen, sind die Eltern Christa und

gerhard Fans der Barsois.

Familie Maus hatte schon immer zumindestens

einen Hund. Als Mario noch

klein war, lebten sie in Aachen und ihr

erster Hund kam aus dem Tierheim.

Es war ein sechsmonatiger Whippet,

das ist eine britische Hunderasse.

Mario trainierte mit dem kleinen, doch

schnell stellte sich heraus, dass der

Hund überhaupt keine Ambitionen im

Laufen auf der Rennbahn entwickeln

würde. Gerne hätte die Familie auch

einen Barsoi gehalten, aber aufgrund

der Tatsache, dass die Familie in einer

Mietswohnung im Zentrum lebte, war

kein Platz für einen zweiten Windhund.

Ende der achtziger Jahre zog

die Familie zuerst in ein Haus nach

Holland, später dann nach Alsdorf-

Busch.

Mario Maus, der gerne Hundeausstellungen

besuchte, knüpfte erste Kontakte

zu einer Züchterin. Von ihr

erhielt er seinen zweiten Whipped Dr.

Snuggels. Trotzdem wünschten sich

die Eltern und besonders die Christa

Maus, eine Barsoi Hündin. Der Barsoi

ist eine russische Hunderasse, langhaarig

und mit einer Widerristhöhe

von bis zu 88 cm. Er ist sehr liebenswürdig

und strahlt Würde und Gelassenheit

aus. In Russland wurde der

Barsoi von Großgrundbesitzern zur

Jagd gehalten. Auch hier ging der

Weg über die Züchterin Margit Klug

und Ljudmila aus dem Zarenreich zog

in die Familie. Als Ljudmilla das richtige

Alter erreicht hatte nahm sie an

Ausstellungen, Rennen und Coursings

teil. Sie ist unter anderem Deutscher

Champion DWZRV und VDH Champion.

Nach den Whippeds (auch ein Hund

lebt leider nicht ewig) stieg bei Mario

Maus das Interesse an einer Magyar

Agár Hündin. Der Magyar Agár ist

eine ungarische Windhunderasse mit

ganz kurzem, glatt anliegendem Haar.

Von der Körpergröße sind sie etwas

kleiner wie Barsoi oder Greyhound,

aber mit einem kräftigen Körperbau.

Vom Charakter ist sein Wesen treu,

folgsam und ruhig aber aktiv im

Gelände. Auch der Magyar Agár ist

ein ausgiebiger Jagd-und Hetzhund

mit großer Kraft und Ausdauer. Sie

sind nach den Greyhounds die 2.

schnellste Hunderasse der Welt. Spitzengeschwindigkeiten

bis zu 70km/h

sind durchaus möglich. Leider war

diese Hunderasse in Ungarn fast vor

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

76

Dezember / Januar


dem Aussterben bedroht. Daher war

die Suche nach einer Hündin eine

richtige Herausforderung. 2008 gab

es gerade mal 4 Züchter und davon

war Nicole Firneburg eine. Ein Wurf

wurde bei der erfolgreichen Züchterin

erwartet und Mario Maus musste sich

regelrecht bewerben, um nur den

Hauch einer Chance zu sehen, einen

Welpen zu bekommen. Aber sein Werben

war erfolgreich und somit zog

Farkas von Salomon Maréza, kurz

genannt Maréza als neues Familienmitglied

ins Haus.

halbe Runde, das sind 200 Meter,

dann 250 bis zu 480 Meter. Mit 15

Monaten können sie eine Rennbahnlizenz

erwerben. Vier Läufe werden

unter Aufsicht durchgeführt. Dabei

werden Gesundheit, Startverhalten,

die Schnelligkeit und das Verhalten

am „Hasen“ (Attrape) vom Deutschen-Windhund-Zucht

und Rennverband

DWZRV geprüft. Hier im Kreis

gibt es mehrere Bahnbeobachter, die

entscheiden, ob ein Hund die offizielle

Rennkarte und damit weltweit eine

Starterlaubnis erhält.

Mit sechs Monaten machte sie bereits

ihre ersten Preise in Schönheit und

Verhalten, aber ein Windhund verlangt

nach Bewegung, er will rennen

und eventuell jagen. Das kann häufig

zu Problemen führen, besonders mit

Jägern. Eine Möglichkeit ist daher das

Laufen auf einer Rennbahn, denn

Windhunde sind Sprinter. In unserer

Region gibt es am Breiniger Berg eine

Rennbahn für Hunde, es war die erste

Sandbahn Deutschlands, die von der

Familie Gillet geführt wird. Die Hunde

der Familie Maus haben dort ihre

ersten Erfahrungen gesammelt und

trainieren dort. Übrigens, die Rennbahn

ist für alle Hunderassen offen!

Bevor ein Hund überhaupt auf die

Rennbahn geht, wird er im Alter zwischen

vier und fünf Monaten spielerisch

an das hinterherjagen von, zum

Beispiel Stofflappen an einer Reizangel

gewöhnt, der Windhund ist ein

Sichtjäger. Viele Hunde lieben dieses

Spiel, manche überhaupt nicht. Reagiert

der Hund, dann kann das Training

langsam weitergehen. Sie werden

zuerst an den Startkasten

gewöhnt und im Alter von 12 Monaten

laufen sie zuerst alleine eine

Bei Maréza, Maraja und Ljudmila war

das gar keine Frage. Sie gewanen

nicht nur mit ihrer Schönheit sondern,

Siege und beste Platzierungen folgten

hintereinander, nicht nur auf der

Rennbahn sondern auch beim Coursin.

Coursin ist der freie Lauf auf

einem Feld und die Jagd nach einer

Attrappe. Im Treppenhaus der Familie

zieren unzählige Pokale, Urkunden,

Siegbänder-und Siegerdecken Wand

und Vitrine.

Kann es sein, dass Maréza so schnell

ist? Von Seiten der Rennleitung wurden

sogar Dopingproben gefordertaber

immer Fehlanzeige.

Die Atmosphäre auf der Rennbahn

oder bei Ausstellungen ist etwas

besonders, erfahre ich. Man kennt

sich unter einander und Kontakte

werden geknüpft. Zwei der schönsten

Rennbahnen sind Gelsenkirchen oder

in Köln. Hunderennen ist in Deutschland

nicht mit Geldprämien verbunden.

„Das ist auch richtig so“, erklärt

mir Mario Maus, „denn wenn man

nach Irland oder England schaut, kriegen

wir Hundefreunde das blanke

Grauen. Dort werden speziell die

Greyhounds wie eine Ware behandelt

und wenn sie keine Leistung mehr

bringen, nach 4 Jahren meist ausselektiert-von

der Haltung der Tiere

ganz zu schweigen.“

Wenn man stolzer Besitzer einer solchen

Hündin ist, was liegt da näher

als für die Nachzucht der Magyar

Agárs zu sorgen. Familie Maus gehört

derzeit zu den fünf deutschen Züchtern

der ungarischen Hunderasse. Es

mag niemanden verwundern, dass

die Welpen von Maréza heiß begehrt

sind. Im letzten Jahr hatte sie ihren

ersten Wurf, wunderschöne neun

Welpen kamen zur Welt. Liebevoll

wurden sie nicht nur von der Familie

sondern ganz besonders von allen

anderen Hunden im Rudel betreut.

Eine wahre Freude einen Ausflug der

Kleinen zu beobachten. Drei Welpen

hat die Familie behalten, zwei gingen

in die nähere Nachbarschaft und eine

Hündin wurde an eine Familie nach

Ungarn vermittelt. Der Nachwuchs ist

schon sehr erfolgreich: Alexej wurde

in diesem Jahr unter anderem,Europajugendsieger

und Luxemburger

Jugendchampion. Anastasia ist Deutscher

Jugendchampion DWZRV und

VDH Bundesjugend Siegerin.Für 2014

ist ein Wurf von Maréza geplant, das

ist dann der 2. und letzte Wurf-Anfragen

für die Welpen sind schon da!

Also bei der Familie Maus ist einiges

los, die Barsois und die Magyar Agárs

sorgen für viel Trubel im Haus, hier

kommt keine Langeweile auf. Zur

Familie gehören noch zwei kleine

Ponys, den ein oder anderen Koi-

Karpfen im Gartenteich und ein kleiner

Papagei.

Für mehr Informationen:

www.barsoi-magyaragar.de.

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Dezember /Januar 77

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


Ihre Innungsfachbetriebe in und um Alsdorf

Komfort und Funktionalität:

Die neuen Badezimmer bieten beides

Von Annegret Trier

Der erste Weg nach dem morgendlichen Erwachen führt uns

meistens ins Bad. In einem schön gestalteten Badezimmer starten

wir gut gelaunt in den Tag. Damit aus einem uncharmanten

und unpraktischen Bad eine wahre Wellnessoase wird, haben

die neuen Badtrends einiges zu bieten. Bei der Umgestaltung

eines alten Bades sollte für alle Generationen an Barrierefreiheit,

Komfort und gute Funktionalität gedacht werden.

Hier nun einige Möglichkeiten wie Sie Ihr Bad umgestalten und

für die Zukunft fit machen können.

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Die Dusche

Als Energie-Schub am Morgen oder

zur Erfrischung nach einem anstrengenden

Tag weckt eine belebende

Dusche die Lebensgeister.

Der moderne Trend geht heute zur

ebenerdigen Dusche; darin hat der

Boden ein leichtes Gefälle, sodass der

Wasserablauf optimal funktioniert.

Bei einer duschtassenlosen Ausführung

kommt dem Abdichtungsverfahren

eine besondere Bedeutung zu.

Naturstein oder Fliesen-Belag sollten

eine ausreichende Rutschfestigkeit

aufweisen.

Zum Rest des Raumes wird die

Duschfläche mit einer feststehenden

oder schwenkbaren rahmenlosen

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Duschkabinen, die zusätzlich als

„Dampfsauna“ genutzt werden können.

Ein besonderes Wohlgefühl entsteht

durch die Massagefunktion verschiedenster

Duschköpfe ebenso bei

der Regenwald-Dusche, bei der das

Wasser, wie bei einer Regenschauer

sanft auf den Körper trifft.

Wer seinen Geist mit Farben entspannen

oder anregen will, kann das mit

LED-Duschköpfen tun, deren Licht das

Wasser in verschiedenen Farbtönen

einfärbt.

Die Badewanne

Ein ganz wichtiges Kriterium bei der

Auswahl der richtigen Badewanne ist

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Alsdorfer Innungsfachbetriebe im Überblick - Die Blaue Seite zum Heraustrennen für Ihre Pinnwand

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

78

Dezember / Januar


Visitenkarten für Qualität, Service & Termintreue

Sitzteller

die Größe des Raumes. Soll sie gleichzeitig

als Dusche genutzt werden, findet

sie nur an einer Wand Platz oder

kann Sie freistehend im Badezimmer

platziert werden, vielleicht auf einem

Podest als Hingucker oder bodengleich

eingelassen?

®

Badewannen gibt es nicht nur in der

gewohnt ovalen Form, sondern auch

in runder, eckiger, symmetrischer oder

asymmetrischer Ausführung. Zu den

bekannten Materialien wie Acryl und

Stahlemaille werden neuerdings auch

Badewannen z. B. aus Glas, Keramik,

Naturstein, Corian und Holz gearbeitet.

Die Oberflächen erhalten eine

zusätzliche Versiegelung um schmutzabweisend

und antibakteriell zu werden

und so dauerhaft unproblematisch

zu reinigen sind.

Badewannen gibt es schon seit Jahren

mit Whirlpool- und verschiedenen

Massagefunktionen.

Waschtisch bzw. Waschbecken

Der zentrale Platz im Badezimmer für

die Zahnpflege, die tägliche Reinigung

und das schnelle Händewaschen

zwischendurch ist das Waschbecken

oder der Waschtisch. Neben

Hubert Radermacher

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den konventionellen Keramik- und

Kunststoffbecken gibt es heute

Waschtische in allen Farben, Formen

und Materialien. Dabei entwickelt

sich das Waschbecken weg vom

Funktionsobjekt immer mehr hin zum

Badmöbel. So z.B. als eingebauter

Waschtisch mit Unterschrank und

aufgesetzten Spiegelelementen.

Ergänzt durch Schränke, Rollcontainern

und Sitzmöbel folgt man dem

Trend zum wohnlichen Badezimmer.

Durch eine ausgeklügelte Raumaufteilung

kann man so das Bad zu

einem Wohnparadies und einer Wohlfühloase

machen.

Heinz Palmen

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Zum Wohlgefühl gehören auch ein

„fußwarmer“ Bodenbelag und vorgewärmte

Handtücher., das erreicht

man durch den Einbau einer Fußbodenheizung

in Kombination mit

einem modern gestylten Handtuchheizkörper.

Wand- und Bodenbeläge

Die Vielfalt in der Badgestaltung spiegelt

sich auch in den Wand- und

Bodenbelägen wider. Neben einer

Vielzahl an Naturstein-Belägen in

allen Größen und Formaten gehtdie

Entwicklung bei den Fliesen immer

mehr weg von den standardisierten

Unsere Filialen in Alsdorf:

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Dezember /Januar 79

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


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Sichere Haltestangen

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Kleinformaten hin zu großflächigen

Platten. Aber auch Mosaik- und Riemchen

-Beläge liegen voll im Trend –

kombiniert sind der Gestaltung keine

Grenzen gesetzt.

Keramikfliesen-Flächen können durch

brillant glänzende Glasmosaike und

Metallstreifen unterbrochen und aufgewertet

werden. Dabei geht eine

Entwicklung sogar weg vom ganzflächig

gefliesten Bad. Die Flächen, die

nicht mit Spritzwasser in Berührung

kommen, können mit abwaschbaren

Wandbelägen, Spachteltechniken,

Holz- oder Metallverkleidungen abgesetzt

werden.

Das barrierefreie Wohlfühl-Bad

Damit wir im Alter noch unseren

Ruhestand in den eigenen vier Wänden

unbeschwert genießen können,

ist es wichtig bei der Umgestaltung

des Badezimmers frühzeitig zu klären,

wie der Umbau seniorengerecht

umgesetzt werden kann. Hier gilt es

eine barrierefreie Zone im modernen

Design und mit viel Komfort und

Funktionalität zu schaffen. Der Fachhandel

bietet speziell für das altersgerechte

Bad eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Für ältere Menschen gibt eine Sitzbadewanne

oder eine Badewanne mit

seitlichem Ein- und Ausstieg Komfort

und Sicherheit. Alternativ dazu kann

auch eine ebenerdige und befahrbare

Dusche eingebaut werden, ausgestattet

mit Haltegriffen und stabilem und

klappbarem Sitz. Besonders wichtig

ist, dass der Fußboden mit einem

rutschfesten Belag versehen wird.

Für Menschen, die auf einen Rollstuhl

angewiesen sind, gibt es höhenverstellbare

Waschtische mit ergonomischer

Ausformung, großen Ablageflächen

und Haltegriffen. Funktionalität

bietet der Hebelmischer mit verlängertem

Hebel oder eine sensorgesteuerte

Elektronik.

Verlängerte Toiletten, oder WCs, die

auch mit einem Reinigungs- und Trokkensystem

ausgestattet sein können,

geben Sicherheit bei der individuellen

hygienischen Pflege.

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ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

80

Dezember / Januar


Ab Mitte November startet im

Bereich des Broichtals westlich

der Bundesstraße B 57 eine große

Baumaßnahme. Der ca. 80 Jahre

alte Abwassersammler, der das

Abwasser aus den Alsdorfer

Stadtteilen Kellersberg, Ofden,

Zopp, Busch, Schleibach, Duffesheide,

und Teilen von Mitte zur

Kläranlage Broichtal leitet, ist in

die Jahre gekommen und wird

saniert.

Auch wenn auf über einem Kilometer

die Abwasserrohre saniert werden,

wird der vorbeikommende Passant

auf einem Großteil der Sanierungsstrecke

nicht viel von den Arbeiten

mitbekommen. Das liegt daran, dass

der überwiegende Teil des Sammlers

in geschlossener Bauweise, also ohne

Erdarbeiten, saniert werden soll.

Grund hierfür ist die Tatsache, dass

der Sammler in weiten Teilen durch

das Landschaftsschutzgebiet Broichtal

verläuft und darüber hinaus teilweise

schwer zugänglich ist. Abgesehen von

den hohen Auflagen, die im Landschaftsschutzgebiet

einzuhalten sind,

wären die Kosten durch die schlechte

Zugänglichkeit bei einer offenen Bauweise

deutlich höher.

Sanierung des

Sammlers Broichtal

Bei der zum Einsatz kommenden

geschlossenen Bauweise wird das so

genannte Liner-Verfahren angewandt.

Ein Liner ist ein Gewebeschlauch,

welcher mit Harz getränkt ist und in

das alte Rohr eingezogen wird. Dort

härtet der Schlauch aus, so dass ein

neues, standfestes Rohr im Altrohr

entsteht. Bei den geplanten Sanierungsarbeiten

sollen zwei verschiedene

Liner-Verfahren zum Einsatz kommen.

Bei dem ersten Verfahren wird

der Liner mit einer Seilwinde in das

alte Rohr eingezogen und mittels

Druckluft an das Altrohr gedrückt. Die

Aushärtung des Liners erfolgt durch

Bestrahlung mit UVA-Licht. Hier werden

lange Ketten mit UVA-Lampen in

den Liner eingezogen um ihn von

innen zu Bestrahlen. Für das zweite

Verfahren wird heißes Wasser in den

am einen Ende geschlossenen Liner

eingefüllt und der Liner mittels Wasserdruck

in das Altrohr eingespült.

Die Aushärtung erfolgt durch die

Wärme des Wassers. Nach Aushärtung

des Liners wird dieser an dem ge -

schlossenen Ende aufgeschnitten und

kann in der Regeln noch am selben

Tag in Betrieb genommen werden.

Ganz ohne offene Baugruben wird

die Maßnahme allerdings nicht auskommen.

Entlang der Sanierungsstrecke

werden zusätzlich die

Schachtbauwerke, die zum Einstieg in

den Abwassersammler dienen,

saniert. Da die Schächte im oberen

Bereich schmaler sind als der heutige

Standard und die großen Liner über

diese schmalen Öffnungen nicht eingezogen

werden können, muss der

obere Teil der Schächte abgetragen

und ersetzt werden.

Darüber hinaus muss der Abwassersammler

aus betrieblichen Gründen

in einem kurzen Abschnitt von ca.

160 Metern in seiner Lage verändert

werden. Da sich dieser Bereich entlang

der Bundesstraße B 57, und

somit außerhalb des Landschaftsschutzgebietes

befindet, kann dieser

Leitungsabschnitt in offener Bauweise

erneuert werden. Hierbei handelt

es sich um den im Lageplan rot dargestellten

Abschnitt von der Alsdorfer

Mühle / Elektro Scheune bis zur

ersten Bebauung der Straße Im

Broichtal. Auf Grund der Arbeiten ist

eine Verkehrsbehinderung auf der

Bundesstraße B 57 für die Dauer von

ca. 3 Wochen leider unvermeidbar. Im

restlichen Teil der Bundesstraße B 57

kann der Sammler in seiner aktuellen

NEUERÖFFNUNG

Lage verbleiben. Um die Verkehrsbehinderungen

auf der Bundesstraße B

57 so gering wie möglich zu halten,

wird auf dem Abschnitt von der Alsdorfer

Mühle bis zur Kreuzung B 57 /

Theodor-Seipp-Straße, wo der Sammler

beginnt, ebenfalls ein Liner eingezogen.

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Dezember / Januar 81 ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013


VERANSTALTUNGEN

Michéle Rödel

singt in Paul-

Gerhardt

Im Mai verzauberte sie die Besucher

in der Ofdener Paul-Gerhardt-Kirche,

am 2. Adventssonntag

- 8. Dezember, 14 Uhr - gibt

die in Treuen bei Plauen (Vogtland/Sachsen)

wohnende Sängerin

Michèle Rödel dort ein weiteres

Konzert (Foto).

Bei ihrem Auftritt werden weihnachtliche

Arien, klassisches Liedgut und

weihnachtliche Volksweisen zu hören

zu sein.

Michèle Rödel ist »Akademiemitglied

h.c. Musik und Bühne«, Stipendiatin

der Internationalen Richard-Wagner-

Stipendienstiftung Bayreuth und

mehrfache Preisträgerin internationaler

Gesangswettbewerbe. Konzerttourneen

führten sie über die Grenzen

Deutschlands hinaus nach Belgien,

Italien, Österreich, die Schweiz

ALSDORFER STADTMAGAZIN 5/2013

82

und nach Istanbul (Türkei). Der große

Stimmumfang der 26-Jährigen Michèle

Rödel bewährt sich sowohl im

Sopran- wie im Alt-Fach von lyrischen

bis hin zu dramatischen Rollen.

Karten für das Konzert am Sonntag,

8. Dezember, 14 Uhr, gibt es an der

Tageskasse am Eingang der Kirche.

Die Klavierbegleitung für Michéle

Rödel in der Evangelischen Kirche

Ofden übernimmt der dortige Organist

Joachim Peters.

Letztes Gemeindefest in der

Paul-Gerhardt-Kirche

Sonntag, 8.12. 2013 ab 11 Uhr

11.00 Uhr

Gottesdienst gestaltet von der

Frauenhilfe Ofden

12.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Gemütliches Beisammensein

mit Suppe, kaltem Buffet,

Kaffee und Kuchen

Es werden Bildern aus den vergangenen

Jahren gezeigt, dazu gibt es

selbstgebackene Plätzchen und auch

einen Bücherbasar

14.00 Uhr

Konzert zum Mitsingen mit

Michéle Rödel - Sopran und

Klavier/Orgel Joachim Peters

weihnachtliche Arien, klassisches

Liedgut und weihnachtliche

Volksweisen

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Die Frauenhilfe Ofden und das

Vorbereitungsteam

NOVEMBER

22.11. 17 UHR

Disco für Teenies im Alten Rathaus

Städt. Kinder- und Jugendtreff Altes Rathaus

22.-29.11. 11 UHR

Cyrano-GRETA

Stück von Edmond Rostand, Jo Roets,

Greet Vissers für Menschen ab 14 Jahren

Inszenierung: GRETA-das junge Grenzlandtheater

Aachen

Energeticon Fördermaschinenhaus, Konrad-Adenauer-Allee

7

23.11. 10-13 UHR VHS

50 plus

gestärkt und fit in die zweite

Lebenshälfte

Alsdorf, VHS Geschäftsstelle,

Übacher Weg 36, Raum 0.7

23.11. 10.30-12 UHR VHS

Yoga statt Espresso

Alsdorf, VHS Geschäftsstelle,

Übacher Weg 36, Raum 2.1

23.11. 10 UHR STADTHALLE

AsF - Stadtverband Alsdorf

Brustgesundheit im Fokus: Früherkennung

und Diagnostik

»Angelina Jolie als Vorbild?!«

Podiumsdiskussion zu Prävention Früherkennung

und Diagnostik

Die Angst vor Brustkrebs – Ist Angelina

Jolie den richtigen Weg gegangen? Wie

sollte mein Weg aussehen?

Stadthalle Alsdorf, Seminar / 1.OG

24.11. 18 UHR

Konzert mit dem Brunssumer

Mannenkoor

Energeticon, Fördermaschinenhaus

27.11. 18 UHR

Dinner für Alle

Städt. Kinder- und Jugendtreff

»Altes Rathaus«

27.11. 19 UHR STADTHALLE

Robin Hood – Das Musical –

Für Liebe und Gerechtigkeit

HGG-Musicalproduktion 2013:

Das Heilig-Geist-Gymnasium präsentiert

mit »Robin Hood« seine vierte große

Musicalproduktion. Die Musik stammt

erneut aus der Feder des Komponisten

Martin Doepke, dessen Musik bei der letzten

Produktion »Die Schöne und das

Biest« sehr viel Anklang fand.

Stadthalle Alsdorf

28.11. 10 - 12.15 UHR

Adventkränze gestalten

Frauen stärken, in und für Erwerbsarbeit

Frauencafé im St. Castorhaus Alsdorf,

Burgstr. 4

28.11. 10 + 19 UHR STADTHALLE

Robin Hood – Das Musical – Für

Liebe und Gerechtigkeit

Stadthalle Alsdorf

29.11.-08.12.

Weihnachtsmarkt Burg Alsdorf

Aktionsgemeinschaft Alsdorf

Informationen im Innenteil

28.11. 19 UHR

Lesung Michael Kuhn

Marcellus III

Buchhandlung Thater, Luisenstr. 9

29.11. 10-11.30 UHR

Erzählcafé

Jetzt neu in den Räumlichkeiten des Vabw,

Luisenpassage. Wir freuen uns auf ihre

Geschichten, ihre Ideen, ihr Kommen

Elisabeth Peltner, Renate Henn

30.11. 10-12 UHR

Väter-und Kinder Vormittag

AWO Kindertageseinrichtung/Familienzentrum

Mittendrin, Rosenstraße o. Nr., Tel.:

02404 /64116

30.11. 20 UHR STADTHALLE

Festkonzerte zum 40Jährigen

Händels »Messias«

Der »Messias« wird als erstes Festkonzert

anlässlich des 40jährigen Bestehens des

Städtischen Chores Alsdorf aufgeführt.

DEZEMBER

01.12. 19 UHR STADTHALLE

Thorsten Havener

»Ich weiß, was Du denkst«

Der Gedankenleser ist wieder auf Tour

Stadthalle Alsdorf

03.12. 16-17.30 UHR AWO

Eltern-Kind-Kreativangebot

Kindertageseinrichtung/Familienzentrum

Mittendrin, Rosenstraße o. Nr., Tel.: 02404

/64116

03.12. 18-20.15 UHR VHS

Augen auf beim Hundekauf

Alsdorf, VHS Geschäftsstelle, Übacher Weg

36, Raum 0.7

04.-18.12. 18.30-20.45 UHR VHS

Erstellen und Gestalten eines

Fotobuchs

Alsdorf, VHS Geschäftsstelle,

Übacher Weg 36, Raum 1.11

05.12. 20 UHR STADTHALLE

Springmaus Theater

»Das neue Programm«

06.12. 17 UHR

Disco für Teenies im Alten Rathaus

Städt. Kinder- und Jugendtreff Altes Rathaus

08.12. 11 UHR

Gemeindefest

Paul-Gerhardt-Kirche

Alsdorf-Ofden, Theoder-Seipp-Straße

09./10.12. 20 UHR STADTHALLE

Kriminalstück

»Tief in einem dunklen Wald«

ABO-Veranstaltung, Stadthalle Alsdorf

11./ 12.12. 20 UHR STADTHALLE

Höhner-Weihnacht Live in Alsdorf

13.-15.12.

Weihnachtsmarkt Herzogenrath

Burgweihnacht

15.12. 15 UHR STADTHALLE

Aachener Heimattheater

Der Kleine Drache Kokosnuss

»Der Kleine Drache Kokosnuss... reist um

die Welt«

Stadthalle Alsdorf

15.12. 16 UHR

Weihnachtssingen der städtischen

Chöre

Energeticon, Konrad-Adenauer-Allee 7

16.-18.12. 20 UHR STADTHALLE

***Jürgen B. Hausmann***

Best-of Weihnachtsspecial

Stadthalle Alsdorf

17.12. 16.30-19 UHR AWO

Multikultureller Kochtreff

Kindertageseinrichtung/Familienzentrum

Mittendrin, Rosenstraße o. Nr.,

Tel.: 02404 /64116

18.12. 20 UHR

Dinner für Alle

Städt. Kinder- und Jugendtreff

»Altes Rathaus«


DEZEMBER / JANUAR 2013/14

18.12. 10-18 UHR

Weihnachtspaketaktion

Alsdorfer Tisch

Annahme der Weihnachtspakete

Alsdorf, Im Brühl 1(Hintereingang des St.

Castorhauses, gegenüber der Burg)

alsdorfer-tisch@gmx.de