Theodor von Sickel und die Monumenta Germaniae diplomata

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Theodor von Sickel und die Monumenta Germaniae diplomata

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Recht nicht ganz entziehen zu dürfen. Ich sage selber

in der Einleitung zu Tter: „Wohl weiss ich, dass jeder

in Fällen, wie den vorliegenden, Fehler und deren grosse

macht, es kommt eben auf die Art der Fehler an; diese

Art ist nach meiner Meinung nicht mehr inne gehalten.

Ausser im Iter komme ich noch eiriigemale auf K.'s

Reisebericht in meinen „Urkunden" und in Acta II zu

sprechen, wie ich glaube jedesmal mit Gründen, und

nach dem was vorliegt, wahrlich selten genug.

Rekapitulieren wir kurz. Zwei Schiller Sickels haben

mich durch ihr persönliches Auftreten sowohl, wie durch

die Art ihrer Leistungen geradezu provoziert, meine

grösseren Werke wurden in dem Sickelschen Organe niögliebst

totgeschwiegen, in einigen „Notizen wurde ein

Ton gegen mich angeschlagen, der sich bis zum Ausdrucke

‚kindisc.li" verstieg dem gegenüber bin ich von

vier Schriften jener zwei Schüler wirklich eingegangen

nur auf eine und zwar weil ich musste und weil die

„Kunstbcleuchtung" gar zu arg war. Daraus wird nun

zugleich gemacht, ich widerlege nicht und ich sei ciii

Streithahn, - der Vorwurf meines herausfordernden Auftretens

geht „wie ein roter Faden' durch S.'s ganzen

Artikel. Da seine Stimme Gewicht hat ‚ viele für ihn

eintreten und niemand für mich, so hat er Glilubige gefunden,

denn wer giel)t sich die Mühe, das einzelne nachzuprüfen.

Findet man eine Widerlegung falscher Ansichten

bei mir, dann heisst es: alia, da sieht man's!

Ob ich in der Widerlegung recht oder unrecht habe, das

ist ja gleichgiltig.

Wenn man in solcher Weise fortfährt, so wäre

allerdings nicht unmöglich, dass ich die Rolle wirklich

übernähme, die man mir aufdrängt, und es dürfte (lan1

sehr fraglich werden, wer darunter am schwersten zu

leiden hat, - noch halte ich meine Trümpfe in der

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