Theodor von Sickel und die Monumenta Germaniae diplomata

bibnum.enc.sorbonne.fr

Theodor von Sickel und die Monumenta Germaniae diplomata

- 23 -

von meinervielleieht zu grossen Bescheidenheit" (Zentralblatt

1880 p. 1652), und wenn man etwa glaubt, hier liefen

persönliche Beziehungen unter, so verweise ich auf die

deutsche Heeres-Zeitung 1884 Nr. 93, wo es von meinem

„Perikles" heisst: „Gerade darum mutet seine Bescheidenheit

an. Ich weiss nicht, wer dies geschrieben hat,

vermutlich ein höherer Offizier. Wenn aber ein solcher

und ein Urkundenforscher 1880 und 1884 über ganz

verschiedene Gegenstände so ganz gleichartig urteilen,

so nimmt man nach den Gesetzen historischer Kritik und

des gesunden Menschenverstandes bisweilen an, (lass wohl

etwas daran wahr sei.

Auf p. 6 wirft S. mir vor: „die päpstliche Kanzlei

steht P.-H. als einzige und gleichsam isolierte Erscheinung

da", auf p. 1 lasse ich mich dagegen über die verschiedenartigsten

Themata vernehmen; p. 2 beobachte

ich vorzugsweise unwesentliche Dinge, p. 1 stelle ich

mit „Vorliebe neue Systeme, Lehrsätze und Regeln auf",

also das höchste was möglich; p. 7 „die andächtige

Aufmerksamkeit auf das Kleinste zu empfehlen, muss

man fast Anstand nehmen", an anderen Stellen heisst

es, ich bin flüchtig, unaufmerksam etc. Man sieht, ich

kann thun, was ich will, es ist 5. nicht recht, er nimmt

nicht den geringsten Anstand, sieh in seinen eigenen

Aussagen zu widersprechen.

Auf p. 2 erfährt man, P.-H. hat nicht gelernt, in

echt wissenschaftlicher Weise das Material herbeizuschaffen;

p. 1 P.-H. hat uns reiches Material zugänglich

gemacht, p. 49 ist P. - H. zu flüchtig in der Herbeischaffung

des Materials. Ohne auf Dutzende von entgegenstehenden

Äusserungen einzugehen, führe ich nur

eine Arndts an: „Überall zeigt sich bei P.-H. ernstes

tief wissenschaftliches Streben, ein grosser Fleiss und

peinliche Genauigkeit in der Herbeischaffung des Mate-

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine