Theodor von Sickel und die Monumenta Germaniae diplomata

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Theodor von Sickel und die Monumenta Germaniae diplomata

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Nr. 29 bietet in den Angaben über die Schreiber

zu Bedenken Anlass, worüber unten das Nähere.

Nr. 34 ist die erste Urkunde, die so ediert worden,

als man es in den Mon. und von 5. erwartet,

Nr. 35. Anm. a: „corr. aus Uuirzih.", mich dünkt,

es lässt sieh nichts weiter sagen, als dass das „c"

(Unircib) auf Rasur steht. In Anm. c würde ich gesagt

haben, corr. wohl aus eonstat", es ist wahrscheinlich,

aber nicht sicher. In antecessorihus" ist das „t"

durch Rasur und Korrektur hergestellt , von S. übersehen.

Anm. (1: a dunetis auf Basar." Unrichtig steht nicht

auf Basar, sondern nur ganz Wenig in der Oherbinge

des ersten c" radiert, dafür befindet sich aber vor den)

" a (4 unbeschriebene Rasur, - ein besonders deutlieber

Beweis, dass S. nicht ordentlich zusah.

Nr. 36. „(negoti)ationis mercatuni" au!' Basar, von

S. übersehen. Anm. g: „ubi auf Basar, zuvor pei'pe."

Dafiir gar kein fester Anhalt, sicher ist nur eine lange

Unterliingc und dahinter eine kürzere. Uuillibaldus"

auf Basar, von 5. übersehen. Anm. k: „t nachträglich

eingeschoben," Ungenau: es handelt sieh nicht um ein

eigentliches „t u, welches eine Schleife fährt, sondern nur

um einen Strich, der an die Zunge des „e" geht; „silvi

maiorihus," steht „ib' auf Rasur, von S. übersehen; Eihstatensis"

steht „ei" auf Basar, vielleicht von der Tinte,

die Funcina' nachtrug, (las in tensis" offenbar

durch Korrektur hergestellt, befindet sich ganz dicht

am „n, beides von S. übersehen.

So steht es mit den nenn Originalurkunden Konrads

I. im Münchener Reichsarchive, - anders, wie

wohl mancher erwartet hat. Auf die Heinrichs 1. und

Ottos 1. gehen wir hier nicht in gleicher Weise ein.

Wenn man nach Analogie schlösse: sie würden nicht

sorgfältiger als die Konrads ediert sein, so träfe man

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