17.12.2013 Aufrufe

Modul 3: Gesellschaftliches Engagements - Mammut

Modul 3: Gesellschaftliches Engagements - Mammut

Modul 3: Gesellschaftliches Engagements - Mammut

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Corporate Responsibility Report 2012<br />

<strong>Mammut</strong> Sports Group AG<br />

MODUL 3: GESELLSCHAFTLICHE ENGAGEMENTS


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 2<br />

<strong>Gesellschaftliches</strong> Engagement<br />

Die <strong>Mammut</strong> Corporate Responsibility-Aktivitäten<br />

gehen über das Kerngeschäft hinaus: In Kirgistan<br />

und Peru unterstützen wir die Berg- und Trekkingführer<br />

mit Know-how sowie hochwertiger Ausrüstung.<br />

Die Ampel steht auf „grün“: Mit Erfolg werden<br />

neue Zukunftsperspektiven geschaffen<br />

für die Partner vor Ort. Darüber hinaus<br />

unterstützt <strong>Mammut</strong> Schweizer Initiativen,<br />

die sich gezielt für Nachhaltigkeit und<br />

Sicherheit am Berg einsetzen.<br />

In Zahlen<br />

600‘000 16 120<br />

Schweizer Franken<br />

spendete <strong>Mammut</strong><br />

zum Aufbau der Bergführerausbildung<br />

in<br />

Kirgistan.<br />

Kirgisische Bergführer<br />

schlossen die Bergführerausbildung<br />

nach IVBV-Standard<br />

erfolgreich ab.<br />

Peruanische Berg- und<br />

Trekkingführer unterstützt<br />

<strong>Mammut</strong> mit<br />

funktioneller Outdoor-<br />

Ausrüstung.<br />

Titelbild:<br />

Teilnehmer des Bergführer-Aspirantenkurses<br />

vom Oktober 2011, Kirgistan.<br />

Foto: Adolf Schlunegger


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 3<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

1 | Worum geht es? 4<br />

2 | Der <strong>Mammut</strong>-Ansatz 4<br />

3 | Die <strong>Mammut</strong> Meilensteine 5<br />

ARTIKEL VON BERGVOLK ZU BERGVOLK 6<br />

4 | Die Projekte 8<br />

4.1 KIRGISTAN 8<br />

4.2 PERU 11<br />

5 | Die Menschen hinter den Kulissen 13<br />

5.1 KIRGISTAN 13<br />

BERICHT ADOLF SCHLUNEGGER ERZÄHLT VON DER AUSBILDUNG 15<br />

5.2 PERU 17<br />

6 | Glossar 21


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 4<br />

1 | Worum geht es?<br />

Viele Firmen engagieren sich gesellschaftlich.<br />

Kritisiert wird oft, dass es sich dabei mehr um<br />

Alibi-Aktivitäten als um ernsthafte Unternehmensverantwortung<br />

handelt.<br />

1 Wikipedia, „Corporate Citizenship“, http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Citizenship (Stand 12.04.2013).<br />

2 oliv-zeitschrift, März 2013, Seite 42.<br />

Corporate Citizenship, Corporate Volunteering, Social Sponsoring, Unternehmensbürgschaft,<br />

gesellschaftliches Engagement - diese verschiedenen Ausdrücke umschreiben<br />

im Kern alle das Gleiche: Sie bezeichnen „das bürgerschaftliche Engagement<br />

in und von Unternehmen, die [...] sich über die eigentliche Geschäftstätigkeit<br />

hinaus als `guter Bürger` aktiv für die lokale Zivilgesellschaft oder z. B. für ökologische<br />

oder kulturelle Belange engagieren. Die englische Begrifflichkeit [Corporate Citizenship]<br />

verweist darauf, dass es sich ursprünglich um die Übernahme einer Managementidee<br />

als Teil einer Public-Affairs-Strategie aus den USA handelt.“ 1<br />

„Soziales Engagement gehört zum guten Ruf einer Firma. Doch der Grat zwischen<br />

Schein und Sein ist schmal.“ 2 Corporate Citizenship geriet über die letzten Jahre zunehmend<br />

in die Kritik. Bemängelt wird unter anderem, dass solche <strong>Engagements</strong><br />

lediglich als Marketing-Instrumente verwendet werden, jedoch in keiner Weise auch<br />

das eigentliche Kerngeschäft beeinflussen. Die gesellschaftlichen Aktivitäten haben<br />

keinerlei nachhaltige Wirkung und sind somit vielmehr „Augenwischerei“ und „Greenwashing“.<br />

Gefordert wird heute die Einbettung gesellschaftlicher <strong>Engagements</strong> in eine übergreifende<br />

Unternehmens- und Nachhaltigkeitsstrategie. Ausschlaggebend ist dabei,<br />

dass ein Unternehmen auch im Kerngeschäft soziale und ökologische Verantwortung<br />

übernimmt. Glaubwürdig ist die Corporate Responsibility erst, wenn sie integraler<br />

Bestandteil sämtlicher Geschäftsprozesse ist.<br />

2 | Der <strong>Mammut</strong>-Ansatz<br />

Bei der Corporate Responsibility setzt <strong>Mammut</strong><br />

den Fokus klar auf das Kerngeschäft. Gesellschaftliche<br />

<strong>Engagements</strong> gehen wir nur vereinzelt<br />

und gezielt ein.<br />

Wir unterstützen die Berg- und Trekkingführer weltweit für mehr Sicherheit am Berg.<br />

In Zusammenarbeit mit der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände<br />

(IVBV) helfen wir massgeblich mit, in Kirgistan ein regionales Bergführer-Ausbildungszentrum<br />

nach IVBV-Standard zu etablieren. In Peru spenden wir funktionelle Ausrüstung<br />

und Bekleidung, damit die lokalen Berg- und Trekkingführer ihrem Beruf nachgehen<br />

können. Mehr dazu ab Kapitel 4 und 5.<br />

Darüber hinaus unterstützen wir einige kleinere Initiativen,<br />

die sich für den nachhaltigen Bergsport sowie den verantwortungsvollen<br />

Umgang mit der Natur einsetzen.<br />

Mehr dazu auf unserer Webseite.


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 5<br />

3 | Die <strong>Mammut</strong> Meilensteine<br />

2007<br />

Initiierung des Kyrgyzstan Mountain Project durch <strong>Mammut</strong>.<br />

Ursprüngliches Ziel ist die Entwicklung des kirgisischen Bergsporttourismus.<br />

Dez.<br />

2009<br />

Aug.<br />

2010<br />

Abschluss der ersten Phase des Kirgistan-Projekts; <strong>Mammut</strong> entscheidet,<br />

sich ausschliesslich auf die Bergführerausbildung und -ausrüstung zu fokussieren.<br />

Launch der Partnerschaft mit der Cooperación Alpinista Suiza-<br />

Perú. Damit erweitert <strong>Mammut</strong> sein Engagement für die Bergführer sowie die<br />

Sicherheit am Berg weltweit.<br />

Juni<br />

2011<br />

Mit Rolf Schmid, dem CEO von <strong>Mammut</strong>, auf den Pisco<br />

(5.752 m ü. d. M.), Peru. Dies ist zugleich die erste Gipfeltour im Rahmen des<br />

<strong>Mammut</strong> „150 Peak Project“.<br />

Juli<br />

2012<br />

Erstbesteigung des Peak <strong>Mammut</strong> mit Bergführern aus dem Kirgistan-<br />

Projekt - ein 4.000er im Gebiet der Terskej-Berge nahe dem Yssykköll-See.<br />

März<br />

2013<br />

Insgesamt 16 KMGA-Bergführer verfügen inzwischen über den<br />

Bergführerabschluss nach internationalem Standard. Damit ist der Ausbildungsaufwand<br />

für <strong>Mammut</strong> abgeschlossen.<br />

2013<br />

Ausblick: Die Weiterführung des Kirgistan-Projekts ist noch offen. Das<br />

Peru-Projekt bleibt unverändert, ebenso die weiteren Sozial-Sponsorings.


ARTIKEL<br />

<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 6<br />

Von Bergvolk zu Bergvolk<br />

Was macht <strong>Mammut</strong> konkret in<br />

Kirgistan und Peru? Das raus-magazin<br />

berichtete im Februar 2012.<br />

raus-magazin Nr. 2/2012, S. 22-23<br />

Text: Benjamin Heelwig<br />

Fotos: Adolf Schlunegger, A.Shevtchov<br />

Am Anfang war das Seil. Vor genau 150 Jahren gründete Kaspar Tanner eine handwerkliche<br />

Seilerei in Dintikon rund 30 Kilometer westlich von Zürich. Sein kleiner<br />

Familienbetrieb produzierte vornehmlich Seile für den landwirtschaftlichen Einsatz.<br />

Und bildete somit den Grundstein der heutigen <strong>Mammut</strong> Sports Group AG. Für den<br />

Schweizer Outdoorhersteller der Anlass, zum grossen Jubiläum ein besonderes Seil<br />

auf den Markt zu bringen.<br />

Roped together in solidarity<br />

» Offizielle Berg- und Trekkingführer in den<br />

peruanischen Anden erhalten durch dieses<br />

Engagement eine moderne Bergsportausrüstung.<br />

Die Folge: Mehr Sicherheit am Berg für die<br />

Bergführer und ihre Kunden. «<br />

Unter dem Motto „roped together in solidarity“ erweitert <strong>Mammut</strong> 2012 seine bereits<br />

fünfjährige Zusammenarbeit mit der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände<br />

(IVBV). In einer gross angelegten Charity-Aktion fließt je ein Prozent des Umsatzes<br />

aus dem Verkauf von Jubiläumsseil, Jubiläumskollektion und Jubiläumsbuch<br />

in Bergführerprojekte in Peru und Kirgistan. Offizielle Berg- und Trekkingführer in den<br />

peruanischen Anden erhalten durch dieses Engagement eine moderne Bergsportausrüstung.<br />

Die Folge: Mehr Sicherheit am Berg für die Bergführer und ihre Kunden.<br />

In Peru, so Vertreter des Projektes, genüge es nicht, als Bergführer eine gute Ausbildung<br />

und ein international anerkanntes Zertifikat zu haben. Der Hersteller möchte<br />

daher für die lokalen Berg- und Trekkingführer neue Perspektiven im peruanischen<br />

Tourismus schaffen und integriert Peru als Bergdestination ins Programm der<br />

<strong>Mammut</strong> Alpine School.<br />

Bei <strong>Mammut</strong>s Engagement in der Bergwelt Kirgistans hingegen steht die Ausbildung<br />

der Guides im Vordergrund. Kirgistan verfügt über grandiose Natur- und Berglandschaften,<br />

die mittlere Höhe beträgt 2.750 Meter über dem Meeresspiegel, wobei 85<br />

%des Landes über 1.000 und 40 % sogar<br />

über 3.000 Meter über dem Meeresspiegel<br />

liegen. Zahlreiche Bergketten, darunter die<br />

Tien-Shan-Kette und das Pamir-Gebirge,<br />

prägen das Land. Die immer grösser werdende<br />

Zahl an Bergsporttouristen kurbelt<br />

die lokale Tourismuswirtschaft an, für die<br />

Umwelt aber bedeutet das eine stetig<br />

wachsende Zusatzbelastung.<br />

(weiter auf der nächsten Seite)<br />

Kirgistan, März 2013<br />

Foto: A. Schlunegger


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 7<br />

Mehr Sicherheit am Berg<br />

» Neben technischem Know-how, beispielsweise<br />

in der Seilhandhabung, erlernten die<br />

Bergführer auch weitere Kompetenzen wie<br />

Erste Hilfe, Englischkenntnisse und den<br />

verantwortungsvollen Umgang mit dem Gast<br />

und der atemberaubenden Natur. «<br />

Ohne gut ausgebildete Bergführer ist ein sicherer und nachhaltiger Bergtourismus<br />

nicht umzusetzen – eines der Hauptziele des Kyrgyzstan Mountain Project. Seit<br />

2007, als der kirgisische Bergführerverband noch in seinen Kinderschuhen steckte<br />

und dringend Unterstützung beim Aufbau einer fundierten Bergführerausbildung benötigte,<br />

unterstützt <strong>Mammut</strong> die dortigen Bergführer und setzt sich somit für die Förderung<br />

eines nachhaltigen Bergsports im zentralasiatischen Land ein. In der ersten<br />

Projektphase wurde die Bergführerausbildung gemäss dem Standard der IVBV in<br />

Kirgistan begründet. Der Bergführer-beruf<br />

erlangte die staatliche Anerkennung. Verschiedene<br />

Projektaktivitäten trugen ausserdem<br />

zur Verbesserung der Berginfrastruktur<br />

und des Umweltschutzes bei. Neben technischem<br />

Know-how, beispielsweise in der<br />

Seilhandhabung, erlernten die Bergführer<br />

auch weitere Kompetenzen wie Erste Hilfe,<br />

Englischkenntnisse und den verantwortungsvollen<br />

Umgang mit dem Gast und der<br />

atemberaubenden Natur.<br />

In der zweiten Projektphase stand die Etablierung<br />

der Bergführerausbildung im Fokus.<br />

Der erste Ausbildungsdurchgang trat im vergangenen Herbst zur Abschlussprüfung<br />

an. Nach gut vier Jahren Aus-bildung bestanden Pasha, Misha, Oleg und vier<br />

weitere kirgisische Bergsteiger die Abschlussprüfung zum international anerkannten<br />

Bergführer nach dem IVBV-Standard. Der Schweizer Bergführer-Experte Adolf Schlunegger<br />

ist Leiter des Aus-bildungsprogramms und begleitet das Projekt von Beginn<br />

an.<br />

Der lokale Bergführerverband KMGA ist inzwischen in der Lage, die Bergführerausbildungen<br />

eigenständig durchzuführen. Die IVBV unterstützt und überwacht ihn dabei<br />

weiterhin, um den internationalen Qualitätsstandard sicherzustellen. Für mehr<br />

Sicherheit am Berg – auf lange Sicht.<br />

Die Peruanischen Berg- und Trekkingführer<br />

tragen die <strong>Mammut</strong>-Jacke mit Stolz.<br />

Gruppenfoto zur Feier der Partnerschaft mit<br />

<strong>Mammut</strong>, Peru, April 2011.<br />

Foto: Hannes Heidenreich


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 8<br />

4 | Die Projekte<br />

4.1 | KIRGISTAN<br />

Geschafft! Der Kirgisische Bergführerverband übernimmt ab 2013 die<br />

Verantwortung und Leitung des regionalen Bergführerausbildungszentrums<br />

in Bischkek. Auf dieses Ziel haben wir gemeinsam während mehr als sechs<br />

Jahren hingearbeitet.<br />

16 Bergführer verfügen inzwischen über das Bergführer-Diplom nach internationalem<br />

Standard. Ein dritter Lehrgang ist bereits im Gange mit acht Aspiranten. Das Bewerbungsverfahren<br />

für eine vierte Gruppe läuft ebenfalls; Ausbildungsstart ist auf<br />

Oktober 2013 gesetzt. Der Beruf des Bergführers ist seit Februar 2012 staatlich<br />

anerkannt. Im März 2013 schliesst <strong>Mammut</strong> damit die dritte und letzte Projektphase<br />

(2012 - 2013) erfolgreich ab. Insgesamt investierten wir gut CHF 0,5 Millionen in das<br />

Kirgistan-Projekt.<br />

Die KMGA ist nun gewappnet, um die Ausbildungen selbstständig weiterzuführen<br />

und den nächsten Meilenstein eigenständig in Angriff zu nehmen: 2016 will die<br />

KMGA die Mitgliedschaft beim IVBV beantragen. Dafür muss der Verband nun die<br />

Ausbildungsqualität gegenüber dem IVBV unter Beweis stellen.<br />

Dass das Projekt solchen Erfolg haben würde, war zu Beginn nicht sicher. Die<br />

Sprachunterschiede, die geographische Distanz, fehlendes Knowhow im Tourismusbereich<br />

sowie die Kommunikation mit den vielen verschiedenen Parteien gestaltete<br />

sich schwierig. Die erste Projektphase 1 zeigte: <strong>Mammut</strong> musste sich verstärkt auf<br />

jene Bereiche konzentrieren, in denen wir über das notwendige Knowhow verfügten.<br />

Dazu gehörten die Ausbildungsarbeit und das Ausrüsten der Bergführer, nicht aber<br />

die Förderung des Bergtourismus allgemein. Inzwischen stösst das <strong>Mammut</strong>-Projekt<br />

in der ganzen Region auf grosses Interesse. Die Bergführer-Ausbildung ist über die<br />

Grenzen Kirgistans und der Pamir-Region bekannt und gefragt.<br />

Kurze Verschnaufpause für<br />

die Bergführer-Aspiranten<br />

während dem Training,<br />

Kirgistan, Oktober 2012<br />

Foto: Adolf Schlunegger<br />

1 Für mehr Hintergrundinformationen siehe Kirgistan Projektbericht 2007 - 2009.


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 9<br />

Wintertraining II des zweiten<br />

Ausbildungslehrganges,<br />

Kirgistan, März 2013.<br />

Fotos: Adolf Schlunegger, A. Shevtchov


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 10<br />

Sommertraining I des<br />

zweiten Ausbildungslehrganges,<br />

Kirgistan,<br />

Oktober 2011.<br />

Fotos: Adolf Schlunegger,<br />

A. Shevtchov


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 11<br />

4.2 | PERU<br />

Gute Bergsport-Ausrüstung kann man sich in Peru nicht ohne weiteres<br />

leisten. <strong>Mammut</strong> unterstützt die 120 peruanischen Berg- und Trekkingführer<br />

mit Knowhow und hochwertigem Material.<br />

2010 holt Dorothée Fierz, Leiterin des Projekts „Cooperación Alpinista Suiza-Perú“,<br />

<strong>Mammut</strong> ins Boot. Ziel ist es, die 120 peruanischen Berg- und Trekkingführer mit<br />

Knowhow und Ausrüstung zu unterstützen. Etappenweise sandten wir Goretex-<br />

Jacken und -Hosen, Zelte, Fleeces, Daunenjacken, funktionelle Unterwäsche sowie<br />

Schuhe und ein 400 Meter langes Statikseil nach Peru.<br />

Die Schweizer und peruanischen Bergführer haben eine lange Geschichte der Zusammenarbeit.<br />

Bereits in den 1980 Jahren engagierte sich der SBV, darunter auch<br />

die Bergführerin Camille Bournissen (Arolla), beim Aufbau der Bergführer-Ausbildung<br />

und des lokalen Bergführerverbands in Peru. Zehn Jahre später wird die Associación<br />

de Guías de Montaña (AGMP) offizielles Mitglied des IVBV und erreicht damit internationale<br />

Anerkennung. 2001 reist Dorothée Fierz, Zürcher Regierungsrätin bis 2006,<br />

erstmals zum Trekking nach Peru. Die Berg- und Trekkingführer tragen ausgediente<br />

Ausrüstung, obwohl sie praktisch täglich am Berg unterwegs sind. Das Thema geht<br />

Dorothée Fierz, die selber leidenschaftliche Berggängerin ist, nicht mehr aus dem<br />

Kopf. 2007 lanciert sie deshalb das Projekt „Cooperación Alpinista Suiza-Perú“.<br />

Jährlicher Rettungskurs der Bergfüherer, nahe Huaraz, Peru, 2013<br />

Foto: AGMP


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 12<br />

Die 3. Ausrüstungsspende –<br />

Daunenjacken und Bergschuhe<br />

– erreicht die Bergund<br />

Trekkingführer.<br />

Peru, März 2013.<br />

Fotos: Dorothée Fierz, AGMP


5 | Die Menschen hinter<br />

den Kulissen<br />

<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 13<br />

Die erfolgreiche Umsetzung der Projekte Kirgistan und Peru wäre ohne<br />

die Zusammenarbeit und den Einsatz zahlreicher Partner nicht möglich.<br />

<strong>Mammut</strong> bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und für den Einsatz<br />

aller Beteiligten. Ganz besonderen Dank richtet sich an die nachfolgenden<br />

Projektpartner.<br />

5.1 | KIRGISTAN<br />

finanzielle<br />

Unterstützung<br />

Die erste Phase des Kirgistan-Projekts (2007 bis 2009)<br />

wurde von der Deutschen Investitions- & Entwicklungsgesellschaft<br />

(DEG) aus öffentlichen Mitteln des Bundesministeriums<br />

für wirtschaftliche Zusammenarbeit und<br />

Entwicklung mitfinanziert. Die Unterstützung der DEG verhalf<br />

dem Kirgistan-Projekt zum Durchbruch in der schwierigen<br />

Aufbauphase.<br />

Bergführer-<br />

Ausbildungsleiter<br />

Adolf Schlunegger ist seit der ersten Stunde beim Projekt<br />

dabei. Er ist die treibende Kraft hinter den Kulissen. Seit<br />

2007 reist er zweimal jährlich nach Kirgistan und setzt sich<br />

unermüdlich für den Aufbau der lokalen Bergführerschule<br />

ein. Dabei zählt er auf seine langjährige Erfahrung als<br />

Bergführer und Bergführerexperte des Schweizerischen<br />

Bergführervereins (SBV).<br />

Terry Ralphs, Bergführerexperte der British Mountain Guides<br />

(BMG), unterstützte Adolf tatkräftig vor Ort. Wiederholt reiste<br />

er nach Kirgistan und gab sein Knowhow aus der langjährigen<br />

Bergführererfahrung an die kirgisischen Partner weiter.<br />

Fotos: KMGA


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 14<br />

Kirgisischer<br />

Bergführerverband<br />

(KMGA)<br />

Vladimir, Pasha, Misha und Oleg übernehmen ab März 2013<br />

die selbstständige Leitung der Bergführerausbildungen.<br />

Nebst der Bergführerausbildung haben Pasha, Misha<br />

und Oleg auch die Expertenausbildung erfolgreich abgeschlossen.<br />

Sie leiten nun die Bergführerausbildungen.<br />

Vladimir Komisarov (o.l.), Präsident des KMGA; Pavel Vorobiev<br />

(o.m.), Vizepräsident des KMGA; Mikhail Danichkin<br />

(o.l.), Materialüberwacher; Oleg Tuarev (u.l.), Ausbildner.<br />

Fotos: Adolf Schlunegger,<br />

A.Shevtchov, 2007 – 2013<br />

Die Projektkoordinatoren<br />

Die Agentur für globale Verantwortung, WiN=WiN, unterstützte<br />

uns mit ihrem Knowhow in der Umsetzung von<br />

Entwicklungsprojekten von 2007 bis 2009. Alexandra<br />

koordinierte das Projekt vor Ort während dieser Zeit.<br />

O.l.: Alexandra Steiner-Pacholik; Robert Steiner<br />

Links: Géraldine Quelle, WiN=WiN.<br />

Fotos: <strong>Mammut</strong><br />

Die <strong>Mammut</strong><br />

Volunteers<br />

Raphael Jacquet (2.v.l.) und Peter Müller<br />

(r.) engagierten sich 2007 als <strong>Mammut</strong>-<br />

Freiwillige vor Ort. Sie halfen Robert Steiner<br />

u. a. bei der Befestigung neuer Fixseile im<br />

Tien-Shan-Gebirge.<br />

Leo Caprez (r.) betreute das Kirgistan-Projekt<br />

bei <strong>Mammut</strong> und war 2008 vor Ort. Maxime<br />

Revilloud (l.) und Fabian Hürzeler (Mitte)<br />

packten als Freiwillige<br />

bei der Renovierung<br />

der Razeka-Hütte<br />

2008 tatkräftig an.<br />

Fotos: <strong>Mammut</strong>


BERICHT<br />

<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 15<br />

Adolf Schlunegger erzählt<br />

von der Ausbildung<br />

»<br />

Ankunft auf dem Flughafen MANAS in Bischkek 1 , dieses Mal aus Istanbul kommend.<br />

Seit letztem Herbst ist die Einreise nach Kirgistan für weitere 44 Länder<br />

ohne Visum möglich. Wie Michael (Misha) Danichkin, Ausbildner und Material-Verantwortlicher<br />

des KMGA, mir berichtete, kommen schon jetzt wieder vermehrt<br />

Touristen nach Kirgistan. Deren Zahl ist bereits auf dem Stand wie vor der Unabhängigkeitserklärung<br />

von der ehemaligen UdSSR im Jahr 1991. Ohne Visa-Formalitäten<br />

komme ich schnell durch die Passkontrolle. Pavel Vorobiev ist erstaunt, wie<br />

schnell ich mit dem Skisack und der grossen Tasche am Ausgang erscheine. Das<br />

riesige Willkommensplakat, auf dem die einladende Berglandschaft Kirgistans präsentiert<br />

wird, steht immer noch da.<br />

Adolf Schlunegger, Schweizer<br />

Bergführerexperte, engagiert sich<br />

seit 2007 mit Herzblut für das<br />

Kirgistan-Projekt. Auszug aus seinem<br />

Reisebericht vom März 2013.<br />

Text von Adolf Schlunegger,<br />

Bergführer-Ausbildner, März 2013.<br />

Fotos: A. Shevtchov, KMGA<br />

Der kirgisische Himmel ist von Wolken überzogen, und die Wetteraussichten sind<br />

wechselhaft. Ich bin dieses Mal nach Kirgistan gekommen, um das Wintertraining für<br />

den zweiten Bergführer-Ausbildungslehrgang durchzuführen. Für die Teilnehmer ist<br />

es die letzte Etappe vor der Abschlussprüfung. Als Erstes treffe ich mich gleich mit<br />

dem KMGA-Präsidenten, Vladimir Komissarov, dem technischen Leiter, Pavel (Pasha)<br />

Vorobiev, und einem der drei kirgisischen Bergführerexperten, Oleg Turaev. Oleg<br />

unterstützt mich diesmal bei der Ausbildung. Wir gehen nochmals unseren Zeitplan<br />

durch, prüfen das Ausbildungsmaterial und die Teilnehmerliste. Für das Wintertraining<br />

haben sich zehn Aspiranten angemeldet. Für den Basiskurs, den Misha selbstständig<br />

durchführt, sind acht Namen aufgeführt.<br />

Seit Februar 2012 geniesst der Bergführerberuf in Kirgistan staatliche Anerkennung.<br />

Bis 2015 will die KMGA auch die internationale Akkreditierung durch den IVBV erreichen.<br />

Bereits heute ist das Ausbildungsangebot des KMGA in der ganzen Pamir-<br />

Region, weit über die kirgisischen Grenzen hinaus, bekannt. Die Teilnehmenden<br />

stammen aus verschiedenen zentralasiatischen Ländern. Sogar aus Russland treffen<br />

Bewerbungen ein. Nach wie vor fehlt es in Kirgistan an Bergführern um all die Gäste<br />

auf die unzähligen Gipfel zu führen. Davon profitieren auch die Schwarzführer, die<br />

keine Ausbildung vorweisen können. Vor allem am bekannten Pik Lenin (7.134 m ü.<br />

d. M.) stellt das ein echtes Problem dar. Hier sind die Touristen nicht immer bereit, für<br />

bessere Dienstleistungen und höhere Sicherheit mehr zu bezahlen. Wenn dann aber<br />

mal etwas passiert...<br />

Zurück nach Bischkek und zum Wintertraining: Am<br />

Folgetag geht‘s gleich um 9.00 Uhr los. Die Teilnehmenden<br />

sind schon im Konferenzsaal des<br />

Hotels Alpinist versammelt. Oleg und ich fahren mit<br />

unseren beiden Klassen in zwei kleinen Mitsubishi-<br />

Bussen los Richtung Chon-Kimin-Tal. Das Tal liegt<br />

ca. 100 km östlich von Bischkek 1 und bietet sich<br />

als schönes, gut zugängliches Skitourengebiet an.<br />

Teile der Nord- und Osthänge sind mit der Tien-<br />

Shan-Kiefer bewaldet, was einen schönen Kontrast<br />

zur Schneelandschaft gibt. Einmal mehr wird mir<br />

bewusst, welches Potenzial die Gegend rund um<br />

den Too-Ashu-Pass (3.150 m ü. d. M.) für den<br />

Bergsport birgt. Von Hängen in allen Expositionen,<br />

sanft ansteigenden Rücken bis hin zu steilen<br />

Couloirs und leichten Felsgräten für das Gehen<br />

am kurzen Seil bietet die Gegend alles.<br />

(weiter auf der nächsten Seite)<br />

1 Bischkek ist die Hauptstadt Kirgistans.


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 16<br />

Wir übernachten mit Halbpension in einem kleinen Dorf in einem Gasthaus<br />

der „Kyrgyz Community Based Tourism Association“. 2 Die Unterkunft und das<br />

Essen in den Gasthäusern ist lokal geprägt, einfach und entsprechend den<br />

Grundbedürfnissen.<br />

Anhand von Videoaufnahmen analysieren wir mit den Aspiranten deren Technik und<br />

Können. In Musterlektionen üben sie sich im Umgang mit Gästen und trainieren ihre<br />

Sprachgewandtheit. Täglich schreiben Oleg und ich unsere Beobachtungen auf.<br />

Am Schluss bringen wir unsere Notizen zusammen und legen die Note für jeden<br />

Teilnehmer fest. Alle zehn Aspiranten bestehen den Kurs. Ein Teilnehmer muss noch<br />

ein früheres <strong>Modul</strong> nachholen.<br />

Voller Freude – und mit einer Prise Stolz – blicke ich zurück auf das Erreichte.<br />

Das <strong>Mammut</strong>-Projekt zeigt nachhaltige Wirkung: Es gelang uns, in Kirgistan ein<br />

Ausbildungszentrum von Null an aufzubauen und den internationalen Bergführer-<br />

Standard zu etablieren. Die KMGA ist nun in der Lage, die Ausbildung selbstständig<br />

durchzuführen. Über die nächsten zwei bis drei Jahre wird sie noch durch den<br />

IVBV überwacht und gecoacht. Bereits heute aber geniesst sie das Vertrauen und<br />

die Akzeptanz der Bergsteiger Zentralasiens - eine unabdingbare Basis für den<br />

langfristigen Erfolg des Projektes.<br />

«<br />

Neun Teilnehmer<br />

erreichen das<br />

Bergführerdiplom.<br />

Zweiter Lehrgang,<br />

Kirgistan März 2013.<br />

Foto: A. Shevtchov<br />

2 Mehr Informationen zum CBT.


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 17<br />

5.2 | PERU<br />

Projektpartner<br />

Cooperación Alpinista<br />

Suiza-Perú<br />

Dorothée Fierz ist Initiatorin und Leiterin des Projekts<br />

„Cooperación Alpinista Suiza-Perú“. Sie war während mehr<br />

als 28 Jahren in der Politik tätig, sowohl auf kommunaler<br />

als auch auf kantonaler Ebene. Nach sieben Jahren im<br />

Regierungsrat des Kantons Zürich trat sie 2006 zurück.<br />

Foto: <strong>Mammut</strong><br />

Dorothée Fierz ist leidenschaftliche Bergsteigerin und reiste<br />

im Jahr 2000 erstmals in die peruanische Cordillera Blanca.<br />

Aus dieser Reise und dem Kontakt zu den Peruanischen<br />

Berg- und Trekkingführerverbäden, AGMP und AGOCP, entstand<br />

die Projektidee. 2011 holte Dorothée Fierz <strong>Mammut</strong><br />

als Ausrüstungspartner ins Boot. So erhalten die Peruanischen<br />

Berg- und Trekkingführer Zugang zu guter Bergsport-Ausrüstung.<br />

Asociación<br />

de Guías<br />

de Montaña<br />

Foto: Hannes<br />

Heidenreich<br />

Renzo Moreno Adriles (links) ist Präsident des AGMP. Er setzt<br />

sich massgeblich für die Weiterentwicklung des Verbandes<br />

ein. Dafür engagiert er sich u. a. mit Herzblut seit Beginn für<br />

das Projekt „Cooperación Alpinista Suiza-Perú“. Er ist unser<br />

zentraler Ansprechspartner vor Ort. Zusammen mit Carlos<br />

Callupe Carrera (rechts) nahm Renzo von 2011 bis 2012 an<br />

verschiedenen Touren des <strong>Mammut</strong> Peak Projects teil.<br />

Asociación de<br />

Guías Officiales<br />

de Caminata<br />

Mercedes Bonilla ist Präsidentin<br />

des AGOCP. Auch sie ist seit<br />

Beginn im Projekt „Cooperación<br />

Alpinista Suiza-Perú“ involviert.<br />

2012 wurde die AGOCP in die<br />

Union of International Mountain<br />

Leader Associations (UIMLA)<br />

aufgenommen und erreicht somit<br />

internationale Anerkennung.<br />

Foto: Hannes Heidenreich


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 18<br />

Jährlich üben sich die<br />

Bergführer in der Bergrettung.<br />

Dabei müssen sie<br />

ohne Helikopter-Dienste<br />

auskommen.<br />

Peru, März 2013.<br />

Fotos: Dorothée Fierz, AGMP


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 19<br />

Besteigung des Pisco mit<br />

Rolf Schmid, CEO der<br />

<strong>Mammut</strong> Sports Group,<br />

Peru, Juli 2011.<br />

Fotos: <strong>Mammut</strong>


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 20<br />

Bild 2<br />

Die Bergführer aus dem ersten<br />

und zweiten Ausbildungslehrgang<br />

erreichen die Erstbesteigung eines<br />

Gipfel auf rund 4400 m.ü.M. im<br />

Terskey-Alatoo Gebiet. Sie benennen<br />

„Peak <strong>Mammut</strong>“. Kirgistan,<br />

Juni 2012.<br />

Fotos: <strong>Mammut</strong>


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 21<br />

6 | Glossar<br />

AGMP<br />

AGOCP<br />

CSR, CR<br />

DEG<br />

IVBV<br />

KMGA<br />

Stakeholder<br />

UIMLA<br />

WE CARE<br />

WiN=WiN<br />

Associación de Guías de Montaña del Perú. Mehr zum AGMP.<br />

Associación de Guías Oficiales de Caminata del Perú. Mehr zum AGOCP.<br />

Corporate (Social) Responsiblity. CR steht für die Verantwortung, die ein Unternehmen<br />

über die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer wirtschaftlichen<br />

Tätigkeit übernimmt.<br />

Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft. Mehr zur DEG.<br />

„Die IVBV ist die internationale Vereinigung der Bergführerverbände aus Ländern der<br />

ganzen Welt. Die Mitglieder sind nationale Bergführerverbände. Sie repräsentieren<br />

alle Bergführer ihres Landes, welche gemäss IVBV Richtlinien qualiziert sind. Die IVBV<br />

wurde im Jahre 1965 von Bergführern aus Österreich, Frankreich, Schweiz und Italien<br />

gegründet und umfasst heute Verbände aus über zwanzig Ländern Europas, Asiens,<br />

Amerikas und Neuseeland mit insgesamt 6000 Bergführern.“ Mehr zum IVBV.<br />

Kyrgyz Mountain Guides Association. Die KMGA ist unser Partner im Kirgistan-<br />

Projekt. Mehr zur KMGA.<br />

Gruppe, die auf ein Unternehmen Einflusst nimmt oder von dessen Handlung beeinflusst<br />

wird. Mehr zum Thema im <strong>Modul</strong> <strong>Mammut</strong> Corporate Responsibility »<br />

at a<br />

glance.<br />

Union of International Mountain Leader Associations. Die UIMLA vertritt den Beruf der<br />

Trekkingführer auf internationaler Ebene und legt einheitliche Qualifikationsstandards<br />

fest. Die UIMLA fördert den Beruf des Trekkingführers und unterstützt die Zusammenarbeit<br />

unter Verbänden verschiedener Länder. Die UIMLA und der IVBV gelten als<br />

höchste, international anerkannte Auszeichnung für Trekking- respektive Bergführer.<br />

Mehr zur UIMLA.<br />

WE CARE ist dein grüner Faden durch alle Aktivitäten der Corporate Responsibility<br />

von <strong>Mammut</strong>. Mehr dazu im <strong>Modul</strong> <strong>Mammut</strong> Corporate Responsibility »<br />

at a glance.<br />

Agentur für global Verantwortung, Mehr zu WiN=WiN.


<strong>Modul</strong> 3: <strong>Gesellschaftliches</strong> <strong>Engagements</strong> – 22<br />

Weiter zu:<br />

»<br />

at a glance<br />

<strong>Mammut</strong> Corporate<br />

Responsibility<br />

1<br />

Faire Arbeitsbedingungen<br />

2<br />

Umweltverantwortung:<br />

Produktion & Materialien<br />

Für Fragen & Feedback<br />

MAMMUT Corporate Responsibility<br />

Corina Zanetti<br />

Tel.: +41 62 769 8172<br />

Email: csr@mammut.ch

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!