SU - GL VERLAGS GmbH

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SU - GL VERLAGS GmbH

03

Mai / Juni 2012 · 3. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

SU

WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch & Bonn

Das Paket von Morgen gibt es schon

Sieg

Rhein

SiegBurg

Sammler und Schnäppchenjäger

beim Abteiflohmarkt

TroiSdorf

Sika Trocal erweitert

Produktionsstandort für

ganz Europa

NiederkaSSel

Dienstleister für Men-

schen und die Gesundheitsbranche

Bad HoNNef

Leistung und Vielfalt

prägen die Wirtschaft

Bad Honnefs

loHmar

Bedarf an privaten

und gewerblichen Immobilien

ist groß

ST. auguSTiN

Rekordbilanz bei

einziger Missionsbank

Europas

HeNNef

Werbegemeinschaft

geht mit neuem Vorstand

in die Zukunft

muCH

Dank Förderer und

Spender neue Saison im

Waldfreibad

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Finanzdienstleister

profitieren auch von der

Gewerbeschau

BoNN

Sparkasse KölnBonn

feiert Grundsteinlegung

am Friedensplatz

DHL Solutions & Innovations forscht für Logistik der Zukunft +++ Infos +++ Seite 26 +++


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SU •kontakt • Nr. 03 / 2012

iNHalT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Rhein-Sieg-Kreis 4

DHL Solutions & Innovations in Troisdorf

DAS GESPRäCH - AOK 6

Regionaldirektor Wilfried Müller

REGIO

Der Bonner Immobilienmarkt 8

Neue Pläne für Siegburg 9

Jetzt auch Flüge nach Moskau 10

Das Siegtal wird wieder autofrei 11

Augenmaß für Umweltzone 12

Spatenstiche am Junkersring 13

Mitarbeiter weiterbilden 14

LOKAL

SIEGBURG - Erfolgreiche Freizeitmesse 16

TROISDORF - Dachbahnen-Experte

investiert in größeren Standort

18

NIEDERKASSEL - 50 Jahre DRK 19

KöNIGSWINTER - Streit um Steine 20

LOHMAR - Tauschbörse für Jobs 21

SANKT AUGUSTIN - Platz für

Fitness und Haustechnikfachhandel

22

HENNEF - E-Bikes für Touristen 23

MUCH - Sponsoren und Helfer

ermöglichen neue Freibadsaison

24

WINDECK - Wirtschaftsforum 25

EITORF - Zwischen Tür und Angel

Aufträge für ein ganzes Jahr

25

BONN - Richtfest der Sparkasse 26

NACHBARSCHAFT - Holz-Gigant in Lindlar 28

SERVICE

ENERGIE - Sorgen bei Solarbranche 30

TOURISMUS - ägypten will’s wieder wissen 32

GOLF - Späte Turniere für Berufstätige 34

AUTO - Citroen jetzt 85 Jahre in Köln 37

GASTRONOMIE - Hotellerie optimistisch 38

GESUNDHEIT - Wenn der Atem stockt 40

StEuERN RECht FINANzEN

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– Personalmanagement

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 · 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 · www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media · Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Vorsicht bei Werbung mit der Fußball-EM 2012

Eishockey, Fußball und Olympia - drei internationale Großereignisse dominieren zur Zeit die Schlagzeilen

und wirken sich möglicherweise auch kommerziell aus. Die Eishockey-WM läuft noch bis 20.

Mai, die Fußball-Europameisterschaft beginnt am 8. Juni und endet am 1. Juli in Kiew. Und am 27. Juli

beginnen in London die Olympischen Spiele. Deutschland-Fahnen sind wieder heiß begehrt; und jede

Menge Schnickschnack obendrein. Public Viewing gibt es nur an ganz vereinzelten Orten (z.B. Troisdorf).

Wer mit der Fußball-EM werben will, sollte sich bei der IHK juristischen Beistand holen. Denn

viele Artikel und Begriffe sind markenrechtlich geschützt. Es drohen Abmahnungen.

ediTorial

Gesundheit ..!

Also, die Tage, auf der

Fahrt zum Termin, hat es

mich fast erwischt. Eine

Niesattacke im Auto und

fast hätte ich das Lenkrad

verrissen. Kennen

Sie das? Da jagt einem ein schöner Schreck

durch die Glieder. Zum Glück bin ich nicht

empfindlich. Aber wie arm dran sind Allergiker.

Jetzt, wo es wieder los geht mit dem

Pollenflug. Und dann im Auto, in kniffligen

Verkehrssituationen. Mir hat mal einer ge-

sagt, man müsse sich den Finger quer unter

die Nase halten. Dann verginge das Niesen.

Aber wichtig sei, so sagt der ADAC, dass

Allergiker immer die Klimaanlage eingeschaltet

und die Fenster geschlossen haben

sollen. Und natürlich hilft ein Pollenfilter, der

allerdings - wie auch der ganze Innenraum -

regelmäßig gereinigt werden muss. Und:

Medikamente schon am Abend vorher einnehmen,

um Nebenwirkungen am Morgen

zu vermeiden. Na, dann: „Gesundheit“!!!

Frank Kuckelberg, Herausgeber

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Lokale Redaktion: Thomas Heinemann

Tel.: 0 22 41 - 8 66 29 89 · Mobil: 0163 - 8 46 65 69

E-Mail: th@thomas-heinemann.com

Layout: Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck: Graphische Betriebe Henke GmbH, Brühl

SU·kontakt – 6x jährlich

im Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch und Bonn

Druckauflage: 16.500 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2012.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Juli / August 2012

Anzeigenschluß: 22. Juni 2012

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IMPRESSUM


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PROFIL DIE ERFOLGREIChEN

DHL Solutions & Innovations erweitert das Innovation Center mit einem Innovation Campus

Das Paket von morgen gibt es schon heute

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Sendungsverfolgungen,

Internet-Versandmarken

und auch Packstationen

gehören für uns längst

zum Alltag. In Troisdorf

forschen Experten des

internationalen Logistiker-

Experten DHL bei Solutions

& Innovation an Ideen und

Lösungen für Pakete und

Logistikaufgaben von

morgen. Nun stellt das

Unternehmen mit der

Erweiterung des Innovation

Center um einen

Innovation Campus die

Weichen für eine spannende

Zukunft mit vernetzter

Forschung.

Wer regelmäßig die Flughafenautobahn

A59 befährt, dem wird

in Nähe der Ausfahrt Spich ein

großes DHL-Logo ins Auge gesprungen

sein. Das große Gebäude in den Konzernfarben

Rot und Gelb ist Sitz des DHL Bereichs

Solutions & Innovations (S&I). Hier

forschen IT- und Logistikexperten nach

Zukunftslösungen, die Logistik noch schneller,

noch sicherer, noch effizienter machen

können.

„Innovation und der Einsatz für die Entwicklung

bahnbrechender Lösungen sind

die Schlüsselfaktoren, um die Herausforderungen

der Zukunft zu meistern“ brachte

Frank Appel, Vorstandsvorsitzender

der Deutschen Post DHL, im März bei der

Verleihung des DHL Innovation Awards

die Rolle der Innovationsfähigkeit auf den

Punkt. Doch wie sieht Logisitik-Forschung

in der Anwendung aus? Welche Innovationen

helfen uns, welche brauchen wir?

Ein Beispiel aus dem Alltag ist der DHL

Smart Truck. Von außen nur am Schriftzug

von einem gewöhnlichen DHL Express-

Kurierfahrzeug zu unterscheiden steckt der

Truck voller moderner Forschung. Das Er-

gebnis der Forscher ist ein Kurierfahrzeug,

das mit dynamischer Tourenplanung die

effizienteste und schnellste Reihenfolge zu

Versendern und Empfängern berechnet.

Dabei kalkulieren Computer aktuelle Verkehrsflüsse

in ihre Route ein. Standort und

Fahrtrichtung werden dazu per GPS und

mobilem Internet in Echtzeit am Computer

verfolgt. Bei Feldversuchen in Berlin konnten

allein damit seit 2009 rund 15 Prozent gefahrener

Kilometer und acht Prozent Fahrtzeiten

eingespart werden. Seit 2010 sind

die Fahrzeuge auch in der Region Köln/

Bonn im Einsatz – mit großem Erfolg. Von

Windeck und den Rhein-Sieg-Kreis über

das Stadtgebiet von Bonn bis nach Neuwied

reicht dabei das Zustellgebiet, das 15

Touren und insgesamt rund 1000 Express-

Sendungen pro Tag umfasst.

Auch Spezialverpackungen, etwa mit

ständiger Überwachung der Temperatur,

wie es für sensible Waren und Medikamente

notwendig ist, oder auch die DHL

Secure Box, ein mobiler Tresor für Waren

aus dem Technologiesektor, werden in

Troisdorf erforscht und erprobt. So lässt

sich bei der speziell vor Stößen und Zugriff


PROFIL

geschützten DHL Secure Box auch der Sicherheitsstatus der Box

und der Lieferstatus abrufen. Die Box ist später nur mit einem

Computer und dem passenden digitalen Schlüssel wieder zu öffnen

– ein bis dato einmaliger Schutz für sensible Informationen

und neue Technologieprodukte.

Insbesondere der Echtzeit-Verfolgung von Paketen und Logistikgütern

widmen sich die Experten von Agheera, einem Tochterunternehmen

der Deutschen Post DHL, entstanden aus dem

Innovationsbereich. Zu Land, zu Wasser und in der Luft wollen

die Forscher nicht nur den Standort sondern auch den Zustand,

die Temperatur und andere Werte ihrer transportierten Güter abfragen

können. Nun rücken Agheera und der Innovationsbereich

wieder näher zusammen – auch räumlich:

Das ermöglicht der nicht nur für den Logistikexperten DHL

weltweit erste DHL Innovation Campus, dessen Gebäude sich

derzeit in der Fertigstellung befinden. Seit 2011 wurden hierzu

4.263 Quadratmeter Nutzfläche in einem zentralen, halbrunden

Gebäude und einem „Kubus“ genannten Zusatzgebäude geschaffen.

Zudem gibt es eine Option, das Areal in einem zweiten

Bauabschnitt mit drei weiteren Kuben zu erweitern. In den kommenden

Wochen und Monaten werden alleine rund 50 Mitarbeiter

von S&I den Campus beziehen, die bislang auf den Post

Tower in Bonn und das Innovation Center verteilt sind. Hinzu

kommen rund 20 Agheera-Mitarbeiter, die bislang an anderer

Stelle in Troisdorf untergebracht waren.

Allein für dieses Jahr könnten noch bis zu 15 neue Arbeitsplätze

im Campus entstehen – insgesamt soll der Campus später

Platz für rund 220 Experten und Forscher bieten. Dazu werden

auch externe Unternehmen zählen, die mit Solutions & Innovation

gemeinsame Forschung betreiben: So haben Motorola Solutions,

7id, infoware, Mojix, Zetes und das Fraunhofer-Institut

für Fabrikbetrieb und –automatisierung (IFF) als Partnerunternehmen

bereits zugesagt.

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6

PROFIL

AOK Regionaldirektor Wilfried Müller im Gespräch

Das Auto einfach mal stehen lassen

SU•kontakt 03/12

Die AOK fördert mit

Prämien jene Berufs-

pendler, die für einige

Tage und Wochen ihr

Auto gegen das

Fahrrad eintauschen.

dem Rad zur Arbeit“ heißt

die gemeinsame Aktion der

„Mit

AOK Rheinland/Hamburg und

des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs

ADFC. Wer vom 1. Juni bis 31. August an

mindestens 20 Arbeitstagen das Fahrrad

zum Pendeln nutzt, kann hochwertige Prämien

wie Reisen und Fahrräder gewinnen.

SU.kontakt-Redakteur Thomas Heinemann

sprach mit Wilfried Müller, Regionaldirektor

der AOK Rheinland/Hamburg über die Aktion,

ihre Vorteile für Teilnehmer und auch

für Arbeitgeber.

SU.kontakt: Für einen Aktionszeitraum

mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur

Arbeit zu fahren – auf die Idee muss man

die Menschen erst einmal bringen. Wie und

wann wurde denn die Idee zu dieser Aktion

geboren?

Wilfried Müller: Vor über 10 Jahren wurde

die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

gemeinsam durch den ADFC (Allgemeiner

deutscher Fahrrad-Club) und die AOK – Die

Gesundheitskasse ins Leben gerufen. Das

Rheinland radelt in diesem Jahr bereits zum

7. Mal durch den Sommer.

SU.kontakt: Wie ich hörte wächst der Zuspruch

zu der Aktion mit jedem Jahr. Wie

viele Menschen haben im vergangenen

Jahr bei der Aktion mitgemacht?

Wilfried Müller: Im Jahr 2011 sind bun-

DAS GESPRäCh

desweit rund 172.000 Radler dem Aufruf

von AOK und ADFC gefolgt. Auch immer

mehr Rheinländer sind gesundheits- und

umweltbewusst und machen mit. Radelten

im Startjahr 2006 noch 4.300 Teilnehmer,

waren es im vergangenen Jahr bereits über

9.000 Teilnehmer. Und es dürfen gerne

noch mehr werden. Aus dem Rhein-Sieg-

Kreis und aus Bonn hatten sich alleine

2.809 Teilnehmer entschieden, für ihren

Arbeitsweg in die Pedale zu treten und das

Auto stehen zu lassen. Eine tolle Leistung!

SU.kontakt: Nun ist die Förderung des

Fahrradverkehrs nicht unbedingt das originäre

Kerngeschäft der AOK. Warum unterstützen

Sie und die AOK die Aktion?

Wilfried Müller: Die AOK ist im Bereich

der Prävention allgemein sehr aktiv. Das Ziel

der Aktion ist es, durch mehr Bewegung im

Alltag das Krankheitsrisiko zu minimieren

und das Wohlbefinden zu stärken. Regelmäßiges

Radfahren schützt vor Zivilisationskrankheiten

wie Übergewicht und Herz-/

Kreislauferkrankungen.

SU.kontakt: Und damit motiviert man Berufspendler

zum nicht immer bequemen

Umstieg vom Auto aufs Fahrrad? Welchen

Gewinn, welchen Mehrwehrt bringt das

den Teilnehmern?

Wilfried Müller: Die Teilnehmer tun aktiv

etwas für Ihre Gesundheit, steigern Ihr

Wohlbefinden und im Team macht die

Teilnahme auch noch viel Spaß. Außerdem

warten attraktive Preise wie Fahrräder oder

Reisen auf einige der erfolgreichen Radler.

AOK-Kunden bekommen darüber hinaus

für Ihre Teilnahme an der Aktion Punkte für

das AOK-Prämienprogramm gutgeschrieben.

Diese können Sie in attraktive Sach-

oder Geldprämien eintauschen.

SU.kontakt: Und was bringt es dem Chef,

dem Unternehmer, wenn er seine Mitarbeiter

zur Teilnahme an diesen Präventionsprogrammen

bewegt?

Wilfried Müller: Zufriedene, fitte Mitarbeiter

möchte jeder Chef gerne haben.

Betriebe gewinnen durch die Teilnahme an

dieser Aktion oder an anderen gesundheitsfördernden

Maßnahmen leistungsfähigere

Mitarbeiter. Außerdem haben Betriebe, die

sich besonders für Radfahrerinnen und Radfahrer

einsetzen eine extra Gewinnchance

als „Fahrradaktiver Betrieb“.


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8

REGIO

Bonner Immobilienmarkt machte

fast eine Milliarde Euro Umsatz

Der Umsatz auf dem Bonner Immobilienmarkt

ist mit 967 Millionen

Euro um 27 Prozent höher als

im Vorjahr. Die Grundstückspreise

stiegen in einigen Segmenten um

sieben Prozent.

Das ist der stärkste Anstieg seit vielen

Jahren. Zu lesen im Grundstücksmarktbericht,

der ebenso wie die

Bodenrichtwertkarte jetzt vorliegt. Insgesamt

wechselten 3.578 Objekte ihre Besitzer;

121 Kauffälle mehr als 2010.

Die Preise für baureife Grundstücke für

Wohnbebauung (Ein- und Zweifamilienhäuser)

und für baureife Grundstücke für Wohnungs-

und Teileigentum stiegen jeweils

um 7% im Vergleich zum Vorjahr. Preise für

SU•kontakt 03/12

Die Bezirksregierung Köln

hat für das Stadtgebiet

Köln einen neuen Luftreinhalteplan

aufgestellt.

Er ist am 1. April in Kraft

getreten. Ein wichtiges

Instrument zur Verbesserung

der Kölner Luft

ist dabei neben anderen

Maßnahmen die bereits

seit 2008 bestehende

Umweltzone.

Umweltzone

Köln-City

Die neue Umweltzone wird räumlich

ausgedehnt und bis zum 1. Juni

2012 vollständig ausgeschildert. Ab

diesem Zeitpunkt dürfen nur noch Fahrzeuge

mit einer Plakette in die erweiterte

Umweltzone fahren. In dem neuen Luftreinhalteplan

sind auch Ausnahmen für das Einfahrverbot

geregelt. Regierungspräsidentin

Gisela Walsken sagte: „Das ist ein guter Tag

für die Kölner, da mit der Umsetzung des

umfangreichen Maßnahmenbündels die

Luft in Köln sauberer wird. Damit ist zu-

baureife Grundstücke für Wohnbebauung

(Mehrfamilienhäuser) stiegen um 5% und

baureife Grundstücke für Gewerbebebauung

um drei Prozent. Ebenfalls analysiert

wurde die Entwicklung des Bonner Immobilienmarktes

2011.

Bei den Eigentumswohnungen lagen die

Durchschnittspreise der neuen Wohnungen

(bis drei Jahre alt) mit durchschnittlich 2.941

Euro pro qm rund 6% über Vorjahresniveau.

Bei den 10 bis 25 Jahre alten Wohnungen

lag die Preissteigerung bei rund neun Prozent.

Bei den 26 bis 40 Jahre alten Wohnungen

stiegen die Preise nur minimal. Die

höchsten Kaufpreise für Wohnungseigentum

wurden dabei mit rund 5.000 Euro pro

Quadratmeter im Bonner Zentrum erzielt.

Family Fitness Club

feiert 30. Geburtstag

Mit einer großenFestveranstaltung

im Bergischen

Löwen

in Bergisch Gladbach

feiert der Family Fitness Club am 16.

Juni sein 30jähriges Bestehen. Als „Gladbacher

Sport- und Leistungszentrum“ hatten

ihn die Brüder Ferdinand und Johannes Linzenich

1982 gegründet. Später kam Bruder

Marc noch hinzu. Und was einst als „Mucki-Bude“

und Kampfsportmekka bekannt

war, ist heute ein familienfreundlicher Club

in einem sehr gepflegtem Ambiente. Der

„5-Sterne-Fitness-Club“ hat Niederlassungen

u.a. auch in Kürten, Burscheid,

Siegburg und Leverkusen-Opladen und ist

mit dem TÜV-Gütesiegel ausgezeichnet.

gleich auch ein fairer Kompromiss zwischen

allen Beteiligten gefunden worden, der sowohl

die Belange der Gewerbetreibenden

und Industrie, aber auch die Belange der

betroffenen Bürger berücksichtigt.“

Folgender Zeitplan wurde festgesetzt:

1.4.2012 Ausdehnung der Kölner

Umweltzone

1.1.2013 Ausschluss der Fahrzeuge mit

roter Plakette

1.7.2014 Ausschluss der Fahrzeuge mit

gelber Plakette

Ludwig ist neuer

Bürgermeister in Lindlar

Zum neuen Bürgermeister

von Lindlar und damit

Nachfolger des zum

Landrat gewählten Dr.

Hermann-Josef Tebroke

(CDU) ist der 45jährige

Dr. Gerhard Ludwig (CDU)

gewählt worden. Er setzte sich mit 56,7 %

gegen den SPD-Konkurrenten Lutz Freiberg

(42 %) durch. Das eigentlich Überraschende

war die schwache Wahlbeteiligung (48 %).

Der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat

Zukunft“ startet in die nächste Runde. 50

Ortschaften aus ganz NRW sind jetzt beteiligt.

Die Bewertungskommission prüft ab

20. Juni. Zwei Dörfer aus dem Rheinland

kommen in das Bundes-Finale.


Siegbuger Unternehmer und Geschäftsleute stellen Pläne für Bürgerantrag vor

Bürger wollen Entwicklung ihrer Stadt selbst beantragen

Die Ärmel hochgekrempelt und

selbst Zeit und Geld in die Hand genommen

haben Christoph-Konrad

Machens, Joachim Kliesen, Johannes

Neuenhöfer und Bahram Zamani:

Mit einem Bürgerantrag wollen sie

der Stadt ein neues Gesicht geben.

Die Pläne klingen ausgereift, die Visualisierungen

sind es zumindest

bereits: Die Geschäftsleute wollen

mit ihrem Bürgerantrag die Rahmenbedingungen

für eine nachhaltige Stadtentwicklung

abstecken: Wohnen, einkaufen,

arbeiten und flanieren soll man künftig in

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Siegburg noch besser können. Gemeinsam

wurde nun nach §24 der Gemeindeordnung

NRW ein „Antrag zur weiteren

Entwicklung eines innerstädtischen „Marktquartiers“

im Bereich „Allianz-Parkplatz“,

Grundstück „Duve“, Grundstück „Hinterer

Teil Hotel Stern“, Burggasse, Orestiadastraße,

Marktpassage unter Angrenzung

an Kaiserstraße und Markt“ formuliert. Die

Pläne sehen etwa eine moderne Bebauung

des Allianzparkplatzes mit überdachten

Zugängen zu Kaiserstraße und Markt sowie

mehrere Überdachungen, die ein Flanieren

durch die gemütlichen, kleinteiligen

Köln/Bonn

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Geschäftszeilen Siegburgs trockenen Fußes

ermöglichen soll. Die Mischung aus Handel,

Büros, Wohnungen und Gastronomie soll

für mehr Leben zu jeder Tageszeit sorgen.

Der komplette Bürgerantrag sowie die

Leitthemen findet man im Internet unter

www.unser-siegburg.de

SU•kontakt 03/12

9


10

REGIO

Neu ab Köln/Bonn: Dreimal wöchentlich nach Moskau

Die russische Fluggesellschaft Ural

Airlines verbindet neuerdings Köln/

Bonn mit Moskau Domodedovo.

Montags, mittwochs und freitags starten die

Maschinen jeweils um 12.30 Uhr zu ihrem

Die Regionale hat

ihr Ziel erreicht

Nach knapp sieben Jahren Regionale 2010

zog Rainer Deppe, der Vorsitzende des Regionalrates

Köln, jetzt eine überwiegend

positive Bilanz: „Unsere Region hat in hohem

Maße von der Regionale profitiert.

Kommunen, Verbände, Unternehmer und

zahlreiche ehrenamtlich Engagierte haben

für die Region Köln/Bonn vor allem nachhaltige

Projekte umgesetzt“. Mehr als 50

Projekte zu den Themen Bildung, Mobilität

und Natur wurden entwickelt, einige davon

über Kommunal- und Kreisgrenzen hinweg

vernetzt. Von Seiten der Landesregierung

flossen 200 Mio. EUR in die Regionale-Projekte.

Im übrigen hätte man gelernt, „dass

Erfolge nur gemeinsam und miteinander

erreicht werden“.

Wieder mehr Gewerbeanmeldungen in der Region Bonn

Positive Nachrichten für den Bezirk der

Industrie- und Handelskammer (IHK)

Bonn/Rhein-Sieg: Der Saldo aus den

Gewerbeanmeldungen und -abmeldungen

ist in 2011 im Vergleich zum Vorjahr leicht

angestiegen.

Netto kamen im Bezirk IHK Bonn/Rhein-

Sieg 843 Gewerbe hinzu, das ist ein leichtes

Plus von 6,2 Prozent gegenüber 2010

(+ 794).

SU•kontakt 03/12

traditionelle „Begrüßungsdusche“ einer neuer Airline, hier die Schweizer SkyWork. Sie fliegt nach Bern.

Flug in die russische Hauptstadt. Ab dem 1.

Juni sogar viermal wöchentlich. Ural Airlines

betreibt in Moskau eins seiner beiden Drehkreuze

und bringt Passagiere von dort zu 6

weiteren interessanten Städten Russlands:

Im wesentlichen zufrieden mit der Entwicklung und den

Ergebnissen der Regional 2010: Ihr Macher, der Geschäftsführer

Dr. Reimar Molitor und Regionalratsvorsitzender

Rainer Deppe.

„Auch in Zeiten der globalen Krise hat

sich der Unternehmensbestand in der Region

Bonn/Rhein-Sieg positiv entwickelt“,

sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus

Hille. Während in der Bundesstadt

Bonn netto 585 Gewerbe hinzukamen,

lag der Saldo im Rhein-Sieg-Kreis bei 258.

Die höchsten Zuwächse verzeichneten im

Rhein-Sieg-Kreis Hennef (105), Troisdorf

(88) und Bornheim (55).

Ekaterinburg, Irkutsk, Krasnodar, Novokusnetzk,

Novosibirsk und Tscheljabinsk. Die

Airline gehört zu den größten Fluggesellschaften

in Russland. Sie fliegt zu 120 Zielen

und besitzt eine moderne Airbusflotte.

Anmeldungen für die

Mittelstandsmesse sind

noch möglich

Am 11. und 12. September findet die

Mittelstandsmesse für das Bergische

Land (WiN) in Wuppertal statt. Die Rheinisch-Bergische

Wirtschaftsförderungs

GmbH (RBW) ist selbst Aussteller und

Kooperationspartner. Noch bis zum 31.

Mai können sich Aussteller zur Messe

anmelden. Die bereits zweite Ausgabe

dieser Messe wird in der Historischen

Stadthalle Wuppertal stattfinden und

soll mittelständischen Unternehmen

eine Plattform für den Dialog und das

Marketing bieten. Der Messeveranstalter

bietet kostengünstige, komplette

Ausstellerpakete insbesondere für Unternehmen,

die sonst wenig Erfahrung

mit Messen haben

Negativ war der Saldo insbesondere in

Lohmar (-70), Eitorf (-25), Sankt Augustin

und Swisttal (je -21) sowie Windeck (-20).

Die Zahl der Gewerbeanmeldungen

nahm in Bonn/Rhein-Sieg leicht um 1,4

Prozent von 9.223 auf 9.353 zu. Im Rhein-

Sieg-Kreis war ein leichtes Plus von 5.900

auf 6.063 fest zu stellen, während in Bonn

die Anmeldungen von 3.323 auf 3.290

leicht rückläufig waren.


Am 1. Juli heißt es wieder:

Siegtal Pur – Autofreies Siegtal

Auf ungetrübten Fahrspaß dürfen

sich unmotorisierte Verkehrsteilnehmer

beim jährlich stattfindenden

„Siegtal pur – Autofreies Siegtal“

freuen. Am 1. Juli ist das möglich

Am ersten Sonntag im Juli wird das

Siegtal auf rund 120 Kilometern

für den gesamten Autoverkehr gesperrt.

Dann ist zwischen 9.00 und 18.00

Uhr jede Menge Platz zum Radeln, Skaten

und Wandern. Jahr für Jahr wurde die autofreie

Strecke länger. Was auf einem Teilstück

begann, führt heute die Fahrradwanderer

von Siegburg – über Hennef, Eitorf,

Windeck, Au, Wissen – Kirchen in Rheinland-Pfalz

über Siegen bis an die Quelle der

Sieg in Netphen.

Auf der Strecke wartet auf die Teilnehmer

eine Attraktion nach der anderen. In vielen

Gemeinden finden beispielsweise verkaufsoffene

Sonntage statt, häufig flankiert von

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Reizvoll für Radfahrer: Der neue Radweg

entlang der Sieg. Hier in Eitorf-Kelters,

Bestandteil des Siegtalradweges über 120 km.

REGIO

Musik- und Kulturveranstaltungen

oder Straßenfesten.

Auch für das leibliche

Wohl wird

bestens gesorgt. Kleine Stärkungen für zwischendurch

oder kulinarische Spezialitäten

– für jeden Geschmack wird während des

autofreien Tages etwas geboten. In Siegburg

ist außerdem internationaler Töpfermarkt.

Und wer nach der Tour noch Kräfte

übrig hat, kann bei einer „After-Bike-Party“

gemeinsam mit anderen Siegtal-Tourern bis

in die späte Nacht abfeiern. Nur das Auto

muss draußen bleiben ... Ausflügler müssen

das berücksichtigen. Städte und Gemeinde

unterstützen die Veranstaltung.

11

SU•kontakt 03/12 * Kundenumfrage bei Privatkunden, TÜV Rheinland und TÜV Saarland.


12

REGIO

Geplante Ausweitung und Verschärfung der Umweltzone stößt bei Verbänden auf Kritik

IHK und Kreishandwerkerschaft fordern Augenmaß

Es geht um gute Luft. Doch die Pläne

der Bezirksregierung Köln stinken vielen

Bonnern zum Himmel.

Zu gravierend, so befürchten die

Industrie und Handelskammer

Bonn /Rhein-Sieg und die Kreishandwerkerschaft

Bonn/Rhein-

Sieg, seien die Ausdehnung und

Verschärfung der Umweltzone.

Nach den jüngsten Plänen wird

die Zone vom Zentrum im Norden

und im Westen mit einigen

Ausnahmen in Nordwesten

zwischen Lievelingsweg und

Sportpark-Nord bis an die A565

herangeführt. Bonn-Castell, Teile

der Nordstadt, die Weststadt und

auch Bonn Gronau zwischen

den Bundesbahngleisen, dem

Rhein und der A552 (Südbrücke)

sind künftig Umweltzone und

zudem, wie die gesamte Zone,

für Fahrzeuge mit roter Plakette

tabu. Besonders prekär: Neben Gewerbegebieten

sind auch Teile der Automeile im

Bonner Norden von den Plänen betroffen.

„Wir werden hierzu eine Stellungnahme

abgeben“ sagt Fabian Göttlich von der IHK.

Feinstaub- und Luftbelastungen wolle man

SU•kontakt 03/12

nicht gutreden, „aber Einfahrverbote halten

wir nicht für sinnvoll.“ Allein 6.000 Betriebe

im Bereich der IHK seien von den jüngsten

Plänen betroffen. „Der Druck auf die Erneuerung

der Fahrzeugflotten wächst dadurch.

Die Frage ist aber: Zu welchem Preis?“ Nicht

jeder Betrieb könne sich Neubeschaffungen

leisten und Gebrauchtfahrzeuge ohne grü-

Siegburg und Lohmar scheitern mit Nachtflugverbotsklage:

OVG Münster bestätigt:

Verlängerung der Regelungen

zum Nachtflug war rechtens

Das Oberverwaltungsgericht Münster

hat die Klagen der Städte Lohmar und

Siegburg sowie eines Privatmannes für

ein generelles Nachtflugverbot am Köln-

Bonner Flughafen abgelehnt.

Demnach sei die mehr als 50 Jahre

alte Betriebsgenehmigung des Flughafens

zumindest auf juristischem

Wege nicht anfechtbar, urteilte das Gericht

in Münster. Revision wurde nicht zugelassen.

„Sie können kaum ermessen, welche

Lärmwerte die Frachtkracher im Drei-Minutentakt

in der Nacht erzeugen. Betroffen

sind bis zu 400.000 Menschen.

Sie können es nicht verstehen,

wenn ihnen unter Hinweis auf

Bestimmungen der Schutz versagt

wird,“ sagte Siegburgs

Bürgermeister Franz Huhn und kündigte

weitere Proteste an. Michael Garvens, Vorsitzender

der Geschäftsführung des Flughafens

wertete das Urteil als Bestätigung:

„Das ist ein Erfolg auf der ganzen Linie. Das

Gericht hat uns in unserer Rechtsauffassung

bestärkt und hat bestätigt, dass die Verlängerung

unserer aktuellen Nachtflugrege-

ne Plakette seien auf dem Markt nicht sehr

gefragt. „Das hat man bereits mit der Einführung

der Euroklassen und der

Lkw-Maut gesehen, was nun

auch geschieht: Da wird Betriebskapital

vernichtet, weil Fahrzeuge

enorm an Wert verlieren.“ Stattdessen

rät Göttlich, Verkehrsflüsse

zu verbessern und bei der

Betrachtung der Luftqualität auch

bislang vernachlässigte Quellen

wie den Schienengüterverkehr,

den Autobahnverkehr, die Schifffahrt

und den Betrieb von Feuerstätten

in Wohnhäusern zu überprüfen.

Ähnlich sieht es Ernst Wittlich,

Innungsgeschäftsführer der

Kreishandwerkerschaft Bonn/

Rhein-Sieg. Er hegt Zweifel hinsichtlich

der Wirksamkeit der

Maßnahmen und der Umweltzone

als solche, wie es auch Automobilverbände

tun. Bessere Verkehrsflüsse

und weniger Stopp&Go-Situationen wären

sinnvoller als Einfahrverbote. „Aber solange

man in diesen Bereichen wenig tut, wird

auch die Vergrößerung der Zone zu keiner

Verbesserung führen.“

lung bis 2030 rechtens war.“ Er zeigte sich

optimistisch, dass dies auch Auswirkungen

auf das geplante, partielle Nachtflugverbot

der Landesregierung für den Passagierverkehr

haben könnte. Allein 2011 zählte man

in Köln-Bonn 34.000 Nachtflüge zwischen

22 und 6 Uhr. Rund 20.000 der gezählten

Nachtflüge waren Frachtflüge.


Zuwachs am Junkersring

Bürogebäude JR_5

und Erweiterung

der Reco GmbH

nun im Bau

Da steigt Bürgermeister Klaus-

Werner Jablonski doch gleich direkt in

den Bagger: Die EICH Individualbau

GmbH & Co. KG feierte den Spatenstich

für gleich zwei Bauvorhaben im Airport

Gewerbepark Junkersring.

Neben dem Restaurant L‘Osteria und

der Arena Vertikal auf der einen

Seite und dem Gebäude des Herstellers

für Steuerungen in der Filtertechnik

Reco GmbH auf der anderen Seite klaffte

bislang eine grüne Wiese als Baulücke.

Diese wird in den kommenden Wochen

geschlossen. Projektentwickler Markus Eich

aus Niederkassel hat ein 2.615 Quadratmeter

großes Grundstück erworben, auf dem

Ihr Controller2profit

Professionell transparente Objektivität für Ihr Unternehmen.

Unser Experte ist für Sie da, nimmt Sie bei der Hand und schaut mit

neutralem Blick auf Zahlen und Controlling.

Ihr erfolg ist unser Ziel

Projektentwickler Markus Eich (rechts) und Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski (im Bagger am Steuer)

hatten zum Spatenstich am Junkersring geladen.

ein hochmodernes und energieeffizientes

Bürogebäude „JR_5“ mit 1.793 Quadratmetern

Nutzfläche auf drei Etagen entstehen

wird. Auch ausreichend Außenstellplätze

und eine Tiefgarage werden gebaut. Sowohl

komplette Etagen als auch Teilflächen

könnten vermietet werden, man sei hierfür

bereits in Verhandlungen, sagte Eich beim

Spatenstich. Nebenan erweitert das Unternehmen

Reco sein Areal um eine 514 Quadratmeter

große Produktionshalle, die zehn

neue Arbeitsplätze beherbergen soll. Beide

Baukörper werden durch ein Verbindungs-

Front Desk Services

„All-Inclusive-Empfang“

Durbuscher Straße 2

D - 51491 Overath

REGIO

Steuerungen für Industriefilter stellt

die Reco Gmbh in troisdorf für den

Weltmarkt her.

dach mit einer Glas-Stahl-Konstruktion verbunden.

Zudem ist schon jetzt ein dritter

Erweiterungsbaukörper, der in den kommenden

Jahren realisiert wird, eingeplant.

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SU•kontakt 03/12

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REGIO

Peter Martius (Bild), langjähriger Vorsitzender

des engagierten

Werbekreises

Hennef, hat die Regie

des Vereins in neue

Hände übergeben. Zu

seiner Nachfolgerin

wurde Irmgard Graef,

bislang Vize-Vorsitzende, gewählt. Martius,

unter dessen Vorsitz der Verein auf rund 109

Mitglieder gewachsen war, will sich nun verstärkt

seiner Familie widmen.

Walter Wiehlpütz (Bild), als regionale.2010Beauftragter

der Kreisverwaltung

im Rhein-Sieg-Kreis

bekannt, ist in den Ruhestand

verabschiedet

worden. Vor seinem

Wechsel ins Planungsamt

1999 im Bereich Verkehr, Verwaltung

und Fachplanung hatte Wiehlpütz die Abteilung

für Naturschutz, Landschaftspflege

und Artenschutz geleitet und dabei auch die

Gestaltung des Gästehauses Petersberg mitsamt

Hubschrauberlandeplatz für Staatsgäste

betreut.

Klaus-Werner Jablonski (Bild),

Bürgermeister von

Troisdorf, weiß, was

sich Bauherren zum

symbolischen Spatenstich

wünschen: Als

Gastgeschenk brachte

er sogleich ein dickes

Bündel Akten, die erwartete Baugenehmigung,

mit und nahm einen zweiten Bauantrag

für ein zweites Projekt ganz unbürokratisch

sogleich persönlich in Empfang. Im Anschluss

ließ es sich der Bürgermeister nicht nehmen,

den ersten Spatenstich mit einem großen

Schaufelbagger persönlich vorzunehmen.

Adalbert Fuchs (Bild), Wirtschaftsförderer

in Bad Honnef,

sieht die Wirtschaft

seiner Stadt auf gutem

Kurs. Zum 150-jährigen

Jubiläum der

Stadtrechte Bad Honnefs

hat Fuchs die

Wirtschaftsgeschichte der Stadt unter die

Lupe genommen. Ergebnis: Zur „Gesundheit“

sind Nachhaltigkeit und Innovation als wichtige

Wirtschaftsfelder hinzugekommen.

SU•kontakt 03/12

NAMEN

Unternehmerinnen berichteten von den ersten Tagen der Gründung

Gründungen als Frischzellenkur

Zum Gründerinnentag motivierte Kreisdirektorin Annerose Heinze die erfolgreichen Unternehmerinnen:

„Gründungen sind ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftslebens, sie

geben neue Impulse, kurbeln den Wettbewerb an, sind wie eine Frischzellenkur.“ Die

Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, das BeraterinnenNetzwerk Bonn/Rhein-Sieg

und die IHK Bonn/Rhein-Sieg hatten Gründerinnen zu einem Netzwerktreffen und Informationsaustausch

eingeladen. So berichteten Irina Thiessen (emotions & events, Agentur

für Hochzeitsplanung), Ute Pützstück (utopie & praxis, Werbe- und Grafikdesign), Monika

Kramer (Referentin & Beraterin für Mediakompetenz) und Uschi Grob (Dipl. Psychologin,

PsychologieNews) unter dem Diskussionsmotto „Gut gestartet – und nun?“ über die ersten

100 Tage ihrer Selbständigkeit.

Bildungsmesse für Unternehmer regte zur Mitarbeiterbildung an

Weiterbildung und Entwicklung

von Mitarbeitern als Strategie

Ob man es nun einen Mangel oder einen

Bedarf nennt - Fachkräfte sind in der Region

Bonn/Rhein-Sieg bereits rar geworden.

Der hohe Grad an hochqualifizierten Jobs

in der weitgefächerten Dienstleistungsbranche

setzt gut ausgebildete Mitarbeiter

voraus.

Knapp unter fünf Prozent Arbeitslosenquote

- das grenze aus der Sicht

vieler Ökonomen an Vollbeschäftigung,

sagte Kreiswirtschaftsförderer Dr.

Hermann Tengler im Kontext der Bildungsmesse

des Rhein-Sieg-Kreises. Und doch

bleiben bereits viele Arbeitsstellen mangels

qualifizierten Personals unbesetzt. Die

Bildungsmesse nahm daher in erster Linie

nicht nur Arbeitnehmer ins Visier: „Nutze

deine Talente - Wissen öffnet Chancen“ lautete

das Motto der Messe, die sich der beruflichen

Weiterbildung und Qualifizierung

von Personal widmete. Gerade in kleineren

Betriebe fehle es hier oft an einer Strategie,

sagt Thomas Hahn vom Arbeitgeberservice

des Jobcenters: Bei vollen Auftragsbüchern

fehle den Betrieben meist die Zeit, Mitarbeiter

in Weiterqualifikationen zu entsenden.

Habe der Betrieb jedoch Zeit, mangele es oft

an Aufträgen und damit auch an Geld, sagt

Hahn: „Das ist gerade für kleine Betriebe

besonders schwierig, daher muss man diese

Arbeitgeber auch in Schutz nehmen.“


Public Relation

LOKALES

Partner des Mittelstands im Rhein-Sieg-Kreis

Mittelständische Betriebe wie

auch Freiberufler werden bei

der Kreissparkasse Köln durch

die Fachspezialisten der regionalen

FirmenkundenCenter betreut.

Diese bieten vor Ort eine

umfassende Beratung rund um

Themen wie Investitionsdarlehen,

Betriebsmittelkredite, Leasing,

öffentliche Fördermittel,

Eigenkapitalfinanzierung oder

betriebliche Versicherungen.

Im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-

Kreis übernehmen diese Aufgabe

die drei FirmenkundenCenter

Siegburg, Troisdorf und Hennef. Im

Rahmen einer Serie stellen wir die

Ansprechpartner vor – in dieser

Ausgabe das FirmenkundenCenter

Troisdorf, welches die Firmenkunden

in den Städten Königswinter, Niederkassel,

Sankt Augustin und Troisdorf

betreut.

Für das FirmenkundenCenter

Troisdorf mit Sitz in Sieglar sind insgesamt

18 Mitarbeiter tätig. Für

jede Kommune stehen zudem Fir-

Was zeichnet die Firmenlandschaft

in Ihrem Geschäftsbereich

rund um Troisdorf aus?

Ralf Wolff: Die gute Lage zwischen

den Ballungszentren Köln

und Bonn sowie die hervorragende

Infrastruktur mit unmittelbarer Anbindung

an Autobahnen und Flughafen

machen die Region zu einem

attraktiven Wirtschaftsstandort.

Nicht von ungefähr zählen zwei

Logistikunternehmen zu den

größten Arbeitgebern in Troisdorf.

Darüber hinaus blickt man hier

auf eine langjährige Tradition im

Kunststoffgewerbe zurück. Eine

weitere Besonderheit ist sicher-

Die FirmenkundenCenter

der Kreissparkasse Köln im

rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis

menkundenbetreuer als kompetente

Ansprechpartner zur Verfügung. Dies

sind Tino Heinen für Sankt Augustin,

Patrick Reinhardt für Königswinter,

Andreas Steimel für Niederkassel

sowie Thomas Euler, Daniel Jordan

KREISSPARKASSE KöLN

Die Ansprechpartner im FirmenkundenCenter Troisdorf der Kreissparkasse Köln (von links): Andreas Steimel, Marcel Kaiser, Thomas Euler,

Sebastian Künzel, Bereichsdirektor Ralf Wolff, stv. Bereichsdirektor Michael Stiller, Thomas Hockenbrink, Tino Heinen und Patrick Reinhardt.

RALF WOLFF (52, Bild)

ist Sparkassenbetriebswirt und Bereichs-

direktor des FirmenkundenCenters

troisdorf der Kreissparkasse Köln.

lich der Campus Sankt Augustin der

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

FirmenkundenCenter Siegburg

Leiter: Franz-Dieter Wirtz

An der Stadtmauer 1-5

53721 Siegburg

Tel. 02241 100-1934

Fax 02241 100-1960

und Michael Stiller für Troisdorf. Die

Betreuung der Freiberufler übernehmen

Thomas Hockenbrink, Marcel

Kaiser und Sebastian Künzel. So ist

gewährleistet, dass die Firmenkunden

von Spezialisten betreut werden,

Welche lokalen Themen beschäftigen

derzeit die Firmen in Troisdorf

und Umgebung?

Ralf Wolff: Dies sind ganz unterschiedliche

Themen. Viele Unternehmer

stellen sich auf, um der

Herausforderung Fachkräftemangel

zu begegnen. In Troisdorf wird

der bereits weit vorangeschrittene

Ausbau des Glasfasernetzes fortgeführt.

In Niederkassel blickt man

zuversichtlich einer Ausweitung

des erfolgreichen Gewerbegebiets

Mondorf entgegen. Eine Belebung

des Tourismus verspricht man sich in

Königswinter von der baldigen Fertigstellung

des Drachenfelsplateaus.

FirmenkundenCenter Troisdorf

Leiter: Ralf Wolff

Kerpstraße 30

53844 Troisdorf

Tel. 02241 4909-10

Fax 02241 4909-99

die mit den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten

und Besonderheiten

bestens vertraut sind. Leiter des FirmenkundenCenters

Troisdorf ist Bereichsdirektor

Ralf Wolff. Wir stellten

ihm drei Fragen.

Was verbindet Sie persönlich mit

der Region Troisdorf?

Ralf Wolff: Ich lebe mit meiner Familie

– meiner Frau und drei Töchtern

– bereits seit 20 Jahren in Troisdorf-Altenrath

und fühle mich hier

heimisch. Beruflich bin ich seit 12

Jahren im Firmenkundengeschäft

der Kreissparkasse Köln im Rhein-

Sieg-Kreis tätig, davon seit 9 Jahren

in leitender Funktion. Zudem bin ich

Beiratsmitglied in der „Trowista“,

der Troisdorfer Wirtschaftsförderungs-

und Stadtmarketing GmbH.

Nächste Ausgabe:

FirmenkundenCenter Hennef

FirmenkundenCenter Hennef

Leiter: Volker Altwicker

Frankfurter Straße 112

53773 Hennef

Tel. 02242 8801-133

Fax 02242 8801-109

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LOKALES

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Siegburg

Großer Andrang zum „Flohmarkt“ in der Abtei

Kleine Erinnerungen an bessere Zeiten

Bis zum Jahresende müssen

die Benediktiner das Abteigebäude

auf dem Michaelsberg

besenrein übergeben. Beim

„Abtei-Flohmarkt“ kamen vor

allen Dingen Trödelhändler

und Schnäppchenjäger auf ihre

Kosten.

Lange Gesichter am zweiten

Aprilsonntag: Mit einem Flohmarkt

hatte die Benediktiner, die

Noch-Bewohner der Abtei auf dem

Michaelsberg, den Siegburgern die

Möglichkeit gegeben, gegen Spenden

Erinnerungsstücke und Einrichtungsgegenstände

aus dem Gebäude

mitnehmen zu dürfen. Doch pünktlich

zum Beginn um 11 Uhr waren bereits

die Tische des von 11 bis 18 Uhr geplanten

Flohmarkt mitsamt der Tischdecken

geplündert und die Gesichter

der Siegburger entsprechend lang:

Schnäppchenjägern, einige Trödelhändlern

und auch Siegburgern, die

vor offiziellem Verkaufsbeginn eintra-

fen, waren die Türen zum Einkaufen

geöffnet worden. So kam für nicht

wenige Besucher neben dem Abschiedsschmerz

auch Enttäuschung

über den mühsamen Aufstieg und

das durchstandene Verkehrschaos

auf der Suche nach Parkplätzen dazu.

Bis Ende des Jahres wickelt „Liquidator“

Frater Linus das Kloster ab.

Altar und Einrichtung des Chorraums

sind ebenso bereits entfernt worden

wie die Einrichtung der Kapelle.

Freizeitmesse: Eine Region

zeigt sich in Bewegung

Durchs malerische Siegtal wandern,

mit dem E-Bike die Höhenzüge

mit „Bergisch hoch vier“ oder im

Windecker Ländchen erklimmen oder

auf der Sieg paddeln – die Region hat

viel zu bieten.

Zufriedene Gesichter auf der Aktiv

Messe „Erlebnis Natur“ in der Rhein-

Sieg-Halle: Während es den Ausstellern

nicht an Besuchern mangelte,

tauchten die Besucher ab in die große

Vielfalt einer Region, die den „Aktiv-

Tourismus“ mit Sport, Bewegung, be-

Bei „Henrich“ gut gefrühstückt

Die Interessengemeinschaft „Wirtschaftsförderung in Siegburg“ nimmt immer

weiter an Fahrt auf. Das war auch beim jüngsten Unternehmerfrühstück der

von VR-Bank Rhein-Sieg e.G., Kreissparkasse Köln und Verkehrsverein Siegburg

e.V. unterstützten Gemeinschaft zu spüren. Dieses mal gastierten die Unternehmer

im Henrich Baustoffzentrum, einem der ältesten Siegburger Unternehmen

mit sieben Standorten im Rheinland.

Der vielfältige

Tourismus nimmt

besonders im

Siegtal weiter an

Fahrt auf.

wegter Freizeit für sich entdeckt hat.

Getreu dem Motto „Warum verreisen,

wenn das Gute doch vor der Haustür

liegt“ warben die Aussteller.

Ein Highlight der Messe: Die Vorstellung

der neuen Wanderkarte für

den „Natursteig Sieg“. Der 115 Kilometer

lange Weg hat seit seiner Ein-

Anno-Gymnasium

siegt im VR-Bank

Bowling-Cup 2012

Nach dem Erfolg des Vorjahres

hatte die VR-Bank Rhein-Sieg

auch in diesem Jahr alle Oberstufenschüler

der Gymnasien aus

dem großen Geschäftsgebiet sowie

der Europaschule Troisdorf

zum VR-Bank Bowling Cup 2012

in die Bowling-Arena Troisdorf-

Spich eingeladen. Mehr als 70

Schüler spielen in 6er Teams

auf zwölf Bahnen um attraktive

Preise. „Nachdem die Resonanz

auf den VR-Bank BowlingCup im

vergangenen Jahr so positiv war,

sollten die jungen Leute auch in

diesem Jahr durch einen spannenden

Wettbewerb die Möglichkeit

haben, einen gemeinsamen

Nachmittag zu erleben und als

Team die Stufenkasse zu füllen“,

erklärte Raphaela Mersch als

Organisatorin der Veranstaltung.

Den mit 500 Euro für die Stufenkasse

dotierten ersten Preis holte

das Team der Stufe „eph“ des

Siegburger Annogymnasiums.

richtung bereits zahlreiche Tagestouristen

aus dem ganzen Land in die

Region gelockt und den Tourismus

vorangetrieben.


VR-Bank Rhein-Sieg eG, Stadt und Stadtwerke troisdorf laden zum großen

Fußballerlebnis auf Burg Wissem ein

Public Viewing: Durch das

LOKALES

TROISDORF

FEUERT AN

...die Party

geht weiter.

Alle Tore!

Live auf 16 qm LED-Wand

Public Viewing

zur EM 2012

8. Juni - 1. Juli 2012

Burghof Burg Wissem

Alle

Deutschland-Spiele;

Viertel-, Halbfi nale

und Endspiel.

Mehr:

www.troisdorf.de

kleine Burgtor zum großen „Tooooor!“

Wie wird ein schönes Erlebnis

noch schöner? Wenn man es

mit vielen Freunden teilen

kann! Und genau dieses tolle

Fußballerlebnis ist beim kostenlosen

„Rudelgucken“ zur EM

auf einer Großbildleinwand im

Hof der Burg Wissem möglich.

König Fußball übernimmt das Regiment:

„54, 74, 90 ... 2012“ - vielleicht

müssen die Musiker der „Sportfreunde

Stiller“ ihren Fußballdauerhit

noch einmal umtexten. Wenn am 8.

Juni um 18 Uhr der Schiedsrichter

im polnischen Warschau zur Pfeife

greift, ist ganz Europa wieder im Fußballfieber.

Dann darf wieder gehofft

und gejubelt werden. Und weil das

in einer Gruppe, in einer großen Fan-

Gemeinschaft einfach am schönsten

ist, spendieren die VR-Bank Rhein-

Sieg eG, die Stadtwerke Troisdorf

und die Stadt Troisdorf regelmäßige

Public Viewings.

Sommermärchen auf Burg Wissem

Auf einer 16 Quadratmeter großen

digitalen Großbildleinwand werden

ab Samstag, 09. Juni, alle Spiele mit

deutscher Beteiligung sowie alle Viertel-

und Halbfinalspiele und natürlich

das Endspiel übertragen. Dafür verwandelt

sich der Burghof der Burg

Wissem in eine große Fanmeile, auf

der jeweils ab 19.30 Uhr die Spiele

mit professioneller Moderation gezeigt

werden.

Auch vor und nach den Spielübertragungen

lohnt sich der Besuch: Mit

Interviews und Stimmungsberichten,

Musik, Spielaktionen für Kinder und

einem großen Gewinnspiel stimmen

die Organisatoren die Besucher auf

das Fußballerlebnis ein.

Der Spielplan für die Live-Übertragungen in Troisdorf:

Vorrundenspiele

Sa. 09.06. Deutschland : Portugal 20:45 Uhr

Mi 13.06. Niederlande : Deutschland 20:45 Uhr

So 17.06. Dänemark : Deutschland 20:45 Uhr

Viertelfinale

Do. 21.06. Erster Gruppe A : Deutschland 20:45 Uhr

Fr. 22.06. Deutschland : Zweiter Gruppe A 20:45 Uhr

Sa. 23.06. Erster Gruppe C : Zweiter Gruppe D 20:45 Uhr

So. 24.06. Erster Gruppe D : Zweiter Gruppe C 20:45 Uhr

Halbfinale

Mi. 27.06. Sieger Viertelfinale 1 : Sieger Viertelfinale 3 20:45 Uhr

Do. 28.06. Sieger Viertelfinale 2 : Sieger Viertelfinale 4 20:45 Uhr

Endspiel

So. 01.07. Finale 20:45 Uhr

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LOKALES

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Troisdorf

t-Park Gmbh investiert in

moderne Gebäude für Sika

trocal Gmbh

Dach- und Dichtungs-

bahnen für ganz Europa

Seit 1968 produziert das Unternehmen

Sika Trocal GmbH

Dach- und Dichtungsbahnen

am Standort Troisdorf. Nun investiert

das Unternehmen und

die T-Park GmbH, Vermieter

der Gebäude, in die Standortsicherung.

Um den Kunden und Unternehmen

auf dem rund 500.000

Quadratmeter großen Areal der T-

Park GmbH gerecht zu werden und

flexibel auf Wachstumswünsche der

Unternehmen reagieren zu können,

investiert die T-Park GmbH gerne in

die Entwicklung des Standortes, sagt

Thomas Korp von der Keystone T-Park

Verwaltung GmbH. Gemeinsam mit

Frank Rückersberg, Geschäftsführer

der T-Park GmbH, und Sika Trocal-

Geschäftsführer Ludwig Prutscher

stellte Korp nun die Pläne für eine

der größen Investitionen des Jahres

vor: Für ein Bauinvestitionsvolumen

von rund 4,5 Millionen Euro findet

derzeit die Erweiterung des Sika-

Produktionsstandortes in Troisdorf

statt. „Für unser Unternehmen ist dies

wichtig, weil wir bislang auf viele Gebäude

im T-Park verteilt sind“ erklärt

Ludwig Prutscher. Gebaut werden

derzeit eine 4.500 Quadratmeter

große und rund neun Meter hohe

Lagerhalle mit einem hochmodernen

Lager- und Logistiksystem. Auch Verladerampen

zur Direktverladung auf

LKWs wird der Neubau haben. Daneben

entsteht ein zweigeschossiges

Mehrzweckgebäude mit Laboren,

Werkstätten und Büros auf insgesamt

1.200 Quadratmeter. Zwei bis

drei der bisherigen Lager werde man

im T-Park bestehen lassen, ebenso

wurden die Mietverträge für die Produktionshallen

verlängert. Die Fertigstellung

des Lagers ist für September,

der Umzug ins Bürogebäude für Ende

2012 geplant.

Sika Trocal beschäftigt in Troisdorf

rund 130 Mitarbeiter. Bekanntestes

Produkt des Unternehmens ist die „Sikaplan

G“, die weltweit meist verlegte

PVC-Dachbahn, die unter anderem

auch auf dem Dach der Kölner Lan-

Frank Rückersberg, Ludwig Prutscher und

Thomas Korp präsentierten die Pläne zur

Erweiterung von Sika Trocal im T-Park.

xess Arena zu finden ist. 15 Millionen

Quadratmeter Folien werden pro Jahr

in Troisdorf produziert, davon gut ein

Drittel für den europäischen Markt.

Zuletzt investierte die Sika Trocal

GmbH rund 3,5 Millionen Euro in einen

neuen Maschinenpark und in die

Infrastruktur, bis 2013 sind weitere

Projekte und Investitionen für insgesamt

2,5 Millionen Euro in Planung.

Team „Kitz“

verteidigt den

Meistertitel

Messe „Bau- und Wohnträume“ das letzte mal im Bürgerhaus

Energiesparendes Bauen voll im trend

Handwerksbetriebe,

Banken, Baufinanzierrer

und Immobilienvermittler

präsentierten

sich auf der Fachmesse

im Bürgerhaus.

Auch beim 5. Indoor Soccer Cup

der Troisdorfer Wirtschaft konnte

die Mannschaft von Maschinenbau

Kitz ihren Meistertitel verteidigen.

Der Unternehmer-Club

pro Troisdorf hatte zum traditionellen

Fußballturnier in den

SoccerDome am Junkersring eingeladen.

Sieben Mannschaften

gingen an den Start. Im Finale

unterlag das Team Mannstaedt

dem Vorjahressieger „Kitz“.

Platz 3 sicherte sich das Team

Elektro Schwarzkopf. Mit dabei

aber nicht auf dem Siegertreppchen

waren auch Teams von

Formel D, Kuttig, Start Zeitarbeit

NRW und Rautenberg Media &

Print Verlag.

Häuser und Wohnungen, die praktisch

geschnitten sind und dank moderner

Baustoffe Heizkosten sparen, sind

voll im Trend. Auch bei der Immobilienmesse

„Bau- und Wohnträume“ im

Troisdorfer Bürgerhaus, dessen Abriss

nun beschlossene Sache ist, legten

die Aussteller auf effizientes Bauen

und energetische Gebäudesanierung

ihren Schwerpunkt. Warmwasser

dank Sonnenlicht, optimierte ölbrennertechnik

und hochdämmende

Baustoffe sparen Heizkosten und

schonen die Umwelt. Insbesondere

junge Familien achten bei der Wahl

der Immobilien hierauf besonders,

war der Tenor der Aussteller.


Niederkassel

Schlechter Aprilscherz

am Bouleplatz

Schwerer Schlag für die Boulefreunde

am Sportplatz Niederkassel. Unbekannte

haben Mitte April in einer

Nacht mit Brandbeschleuniger die

Ausstattung des Platzes in Brand gesteckt.

Schaden: 8.000 Euro.

Umsatzplus mit

Frankiermaschinen

Gute Kunde vom Bürobedarf-Fachhändler

BBV-Domke: Im Geschäftsfeld

„Frankiermaschinen und -bedarf“ vermeldete

das Unternehmen ein deutliches

Umsatzplus.

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Am 4. April 1962 wurde der Ortsverein

Niederkassel des Deutschen

Roten Kreuzes gegründet. Nun

feierte der Ortsverein an seinem modernen

Standort mit wichtiger Rolle

für den gesamten Landesverband

sein 50-jähriges Bestehen. Heute

zählt das „DRK“ in Niederkassel nicht

nur ehrenamtliche Helfer im Sanitätszug

und der Wasserwacht. Krankentransporte,

Rettungsdienst, soziale

Dienste etwa in der Altenpflege und

ein moderner Fernmeldedienst sind

über die Jahre in Niederkassel aufgebaut

worden. In den 2008 gebauten

Schulungs- und Büroräumen befindet

sich auch ein Teil der DRK-Landesschule.

Im Hause ist auch eine rund

um die Uhr besetzte Zentrale, an der

Telefon 02241 888 444 · www.stadtwerke-troisdorf.de

Rotes Kreuz feiert 50-jähriges Jubiläum

Hilfe für Menschen

in allen Lebenslagen

Hausnotruf-Alarme und alle Anforderungen

für Rettungshunde aus ganz

NRW entgegengenommen werden.

In der Region wohl einmalig ist

auch die 2006 gegründete DRK-

Rhein-Sieg Rettungsdienst-, Logistik

und Service GmbH – ein Dienstleister,

der Materialbewirtschaftung und

Angelo, Inhaber des 'Via Veneto'

mit Energieberater Sebastiano Ferro

Natürlich ein

gutes Team!

Unser Anspruch sind individuelle

Lösungen, ein Vorort-Service

durch ausgewiesene Fachleute

und nachhaltig erzeugte Energie.

LOKALES

Logistik für Rettungswachen, Krankenhäuser,

Schulen, Kindergärten

und ärzte mit einer breiten Produktpalette

aus dem Gesundheitsbereich

anbietet. „Und Platz für neue Projekte

ist noch vorhanden“ sagt der

Ortsvereinsvorsitzende Ferdi Reusch

(Foto oben).

Und so speist der von uns modifizierte

Holzkohleofen im 'Via Veneto'

nun auch den Heizungskreislauf

für das ganze Haus.

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LOKALES

königswinter

Bad Honnef

Klappern gehört zum Handwerk,

sagt Bürgermeisterin

Wally Feiden und hat auch in

diesem Jahr ausgezeichnete

Unternehmen zum Empfang im

Rathaus eingeladen.

Stolze 15 Unternehmen waren im

vergangenen Jahr für ihre Leistungen

ausgezeichnet worden. Für Bürgermeisterin

Wally Feiden ist das ein

gutes Signal für die Wirtschaft: „Wir

haben eine mittelständische Basis,

vorwiegend im Dienstleistungssektor.“

71,3 Prozent alle Beschäftigten

im Stadtgebiet seien in Dienstleistungen

tätig, 21,2 Prozent in Fertigungsberufen

und 4,7 Prozent in

technischen Berufen. „Leistung und

Vielfalt – das prägt die Wirtschaft

Bad Honnefs. Das größte Kapital ist

allerdings die Manpower.“ Auch Dr.

Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer

der IHK Bonn/Rhein-Sieg, sieht die

Stadt auf gutem Kurs: „Es ist die besondere

Qualität, besonderer Service,

besondere Ideen oder besondere

Nachhaltigkeit, die Unternehmen

SU•kontakt 03/12

2.300 Euro für Stiftung

Das bekannte „Beethoven Trio“ aus

Königswinter mit Rinko Hama, Klavier,

Mikhail Ovrutsky, Violine und Grigory

Alumyan hat bei einem Benefizkonzert

für die Hannah-Stiftung Ende

März 2.300 Euro „erspielt.“

Stadt ehrte ausgezeichnete unternehmen

„Leistung und Vielfalt prägen

die Wirtschaft Bad Honnefs“

auszeichnen. Dass es dem Mikrokosmos

Bad Honnef gut geht, sieht

man hier. Das es auch der Region gut

geht, sieht man zum Beispiel an der

Arbeitslosenquote: Die liegt bei rund

5,4 Prozent, das ist so gut wie Vollbeschäftigung.“

Ausgezeichnet wurden die Confiserie

Coppeneuer et Compagnon

GmbH (Bester Azubi zur Fachkraft für

Süßwarentechnik), Stadtsparkasse

Bad Honnef (herausragende Kundenberatung),

Katholisch-Soziales Institut

(3-Sterne-Superior Bewertung

Dehoga), Wäsche Moden Franken

(„Markt intern“-Qualitätssiegel „1a-

Fachhändler“), CityUp GmbH & Co.

KG (Innovationspreis 2011 „Handel“

der Software Initiative Deutschland),

„Werners Schlachthaus Siebengebirge“

(Ausgezeichnete Unternehmensstrategie),

Spieleentwickler Patrick

Lubbers (Goldenes Schaukelpferd

für bestes Spiel 2011), Seminaris-

Kongresspark (Beste Tagungshotels

Deutschland), CURA St.-Johannes

Krankenhaus (TK-Krankenhaus-

Königswinter: Streit um Pflaster dauert an

Bis zum fertigen und nutzbaren Marktplatz vor dem Rathaus in Königswinter

wird es offenbar noch Monate dauern: Stein des Anstoßes ist ein falscher

Stein: Ein Unternehmen hatte eine andere Steinsorte mit anderer Farbe und

anderen Eigenschaften im 1,7 Millionen Euro regionale.2010-Projekt verbaut

als bestellt. Nun werden Vorschläge zur Lösung diskutiert, unter anderem die

komplette Neupflasterung des Areals mit dem richtigen Stein.

Award „Klinikus“), Friedhofsgärtnerei

Paesseler (mehrere Medaillen bei

Bundesgartenschau-Wettbewerb),

HIT-Markt („Ausgezeichnete Weinabteilung

2011“), Fliesen Klöckner,

(5-Sterne Betrieb „Meisterhaft“) Campingplatz

Jillieshof (Auszeichnung mit

vier Sternen), Deutsches Rotes Kreuz

(Qualitätssiegel Ehrenamt) sowie die

Deutsche Akademie für Internationale

Zusammenarbeit AIZ („Grenzenlos

lernen“ vom Leibnis-Zentrum für lebenslanges

Lernen“)

Großer Andrang

zu Messen für

gesundes und

aktives Leben

Auch die elfte Messe Sivita(l) -

Der Messe für gesundes Leben

und Wohnen - schrieb die bisherige

Erfolgsgeschichte fort: Am

letzten Aprilwochenende drängten

Besucher aus ganz Nordrhein-

Westfalen und Rheinland-Pfalz in

den Seminaris-Kongresspark in

Bad Honnef. Auch das Vortrags-

und Seminarprogramm sowie

das zeitgleich stattfindende achte

Symposion für Naturheilkunde

erfreute sich großen Zuspruchs.

Den Trend der Zeit hat Organisatorin

Verena Wattenbach vom

Eventbüro Organisation2000

auch mit der ersten Messe „de

La Vie“ getroffen: Die Messe für

aktive Freizeit wartete mit tollen

Tipps und gebündelten Informationen

zu Themen wie Wandern,

Radfahren, Wellness und Reisen

auf.


lohmar

Taschengeldbörse

hat „Jobs“

für Jung und Alt

Ein in der Region wohl einmaliges

Projekt in Lohmar soll das soziale

Engagement Jugendlicher fördern

und Vorurteile bei Senioren abbauen

helfen: Bei der Taschengeldbörse

Lohmar, kurz „TaBoeLo“, werden

Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren

für einfache Tätigkeiten in Haushalte

mit Senioren vermittelt.

Etwa beim Rasenmähen, Getränkekästen

und Einkäufe ins Haus

tragen, Schneeräumen, Babysitten

oder beim Heraustragen des Sperrmülls

auf die Straße sollen Schüler

sich ein kleines Taschengeld verdienen

können. Gleichzeitig werden die

Jugendlichen gefördert, ihre Stärken

und Begabungen zu erkennen und

Sozialkompetenzen zu stärken.

1. Immobilientag Lohmar:

„Bedarf an Immobilien ist da“

Zum ersten Mal

gastierte im März

ein Immobilien-Tag

in der Jabachhalle

Lohmar.

Neben der Stadt, die

Wohn- und Gewerbeflächen

in der Entwicklung

hat, nutzten

auch Immobilienvermittler,

Banken und Baufinanzierer

die Messe

zur Präsentation. Organisator

Rolf Ischerland,

Erfahren in der Durchführung

von Immobilienmessen

im gesamten

Rheinland, zeigte sich

von der Messe überzeugt:

„Der Bedarf an

Immobilien ist da. Derzeit suchen

viele junge Leute, aber auch ältere

Leute, die ein großes Haus gegen eine

komfortable Eigentumswohnung tauschen

wollen.“ Barrierefreiheit, Nähe

zu Ortszentren, energetisch gut gebaut

und praktisch zugeschnitten sollen

sie sein. Günstige Zinsen machten

den Kauf attraktiv, sagt Ischerland:

„Oft zahlt man Raten, die in etwa der

Full-Service Catering | Menüs | Flying Buffet | Showkochen | Dekoration | Fingerfood | Equipment

Ihr Genuss ist Chefsache

Christoph Kappes |

Bitzer Weg 7 |

Tel. 02247-759375 |

ckappes@ckappes.de |

monatlichen Miete entspricht aber

auch darunter liegen kann.“

In Lohmar ist derweil die Nachfrage

nach Gewerbeflächen groß. Im

Park „An der Burg Sülz“ sind keine

Flächen mehr frei. Eine detaillierte

Übersicht bietet die Immobilienbörse

der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Lohmar unter

www.wfeg-lohmar.de.

Erlebnisgastronomie

53797 Lohmar

Fax: 02247-759292

www.ckappes.de

LOKALES

Mehr Betten und

Wellness für das

Schloss Auel

Einen Erweiterungsbau mit 40

zusätzlichen Betten und einem

modernen Wellness-Bereich plant

das Schloss Auel. Der Hotel- und

Gastronomiebetrieb mit 27-Loch

Golfanlage des Golfclub Schloss

Auel in unmittelbarer Nachbarschaft

will einen Neubau auf der

gegenüberliegenden Seite des

Hauptgebäudes errichten. Um

die historische Kastanienallee zu

schützen, soll das neue Gebäude

eine eigene Zufahrt mit neuer Brücke

über den Birker Bach erhalten.

Vorstand der MIT

wurde gewählt

Kaum Veränderungen im bewährten

Vorstand hat es bei der

Mitgliederversammlung der MIT

Lohmar gegeben. Heinz-Rüdiger

Ramme wurde zum Vorsitzenden,

Stephan Schäfer zu seinem

Stellvertreter und Bodo Blaas zum

Geschäftsführer wiedergewählt.

Mit Karl-Heinz Weiler wurde ein

weiterer Beisitzer gewählt.

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LOKALES

SU•kontakt 03/12

Sankt augustin

Laser dokumentiert

Einhaltung der Platzrunde

in hangelar

Peter Hardt von der Geschäftsführung

des Flugplatzes Hangelar

hat nun ein neues Lasermesssystem

präsentiert. Nach

den jahrelangen Anwohnerbeschwerden,

Flugzeuge würden

die vorgegebenen Platzrunden

zum Lärmschutz in den Wohngebieten

nicht einhalten, hat der

Flugplatz nun rund 20.000 Euro

investiert. Ein mit Lasermessung

und GPS ausgestattetes Fernglas

kann nach Einmessung des eigenen

Standorts die Position eines

Flugzeuges digital aufzeichnen.

Am Computer lässt sich so anhand

mehrerer Messpunkte

nachvollziehen, in welcher Höhe

ein Flugzeug flog und welche Position

es dabei hatte. Erste Messungen

zeigten, dass es kleinere

Abweichungen im engen Flugkorridor

gegeben hatte.

Rekordbilanz

bei Steyler-Bank

Eine Rekordsumme von 2,78 Millionen

Euro hat die Steyler Bank 2011

für weltweite Hilfsprojekte der Steyler

Mission zur Verfügung stellen können.

Mit einem Plus von elf Prozent

bei den Spareinlagen, einem Plus

von 23 Prozent im Wertpapiergeschäft

und 30 Prozent Zuwachs im

Stiftungsvolumen ist die in Deutschland

und österreich tätige Ethikbank

weiter auf Erfolgskurs. Auch das Volumen

von 302,7 Mio Euro (2010:

291,5 Mio Euro) stellt einen neuen

Rekord in der Jahresbilanz dar.

Vorbereitungen zum huMA-Neubau so gut wie abgeschlossen

Alles wartet auf den großen Startschuss

Der ersehnte Baubeginn im

Stadtzentrum lässt weiter

auf sich warten. Eine offene

Grundstücksfrage für die neue

Ost-West-Spange sorgte für

Verschiebung und Sondersitzung

des Rates.

Detlef Reufel, langjähriger Center-

Manager und Mitplaner des

neuen HUMA-Einkaufsmarktes, dem

wesentlichen Baustein des neuen

Stadtzentrums, bringt es auf den

Punkt: „Wir haben unsere Schulaufgaben

gemacht. Jetzt liegt es an der

Politik, die notwendigen Entscheidungen

zu treffen.“ So wurden der Autoservice-Bereich

derweil eingeebnet,

die neuen Ausweichparkplätze mitsamt

einer Fußgängerampel vorbereitet,

die Sträucher und Bäume gerodet

und das Areal für den Bau vorbereitet.

Während die Politik sich einer Meinung

ist und das hinter dem Bebauungsplan

107 „Zentrum“ versteckte

und für die Stadt zukunftsweisende

Mammutprojekt im April beschließen

wollte, sorgte eine Formalie im letzten

Moment für eine weitere Vertagung

der Ratsentscheidung: Für den

Bereich der Ost-West-Spange, einer

neuen Unterquerung der Straßenbahnlinie

66 zwischen der Rathausallee

und der Bonner Straße, war ein

notwendiges Grundstück noch nicht

erworben worden. Der Verkäufer, die

SBB Elektrische Bahnen der Stadt

Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises,

hatte dem Verkauf des Grundstücks

vor Ostern in einer Sitzung zustimmen

wollen. Die Sitzung des Verwaltungs-

ausschusses - und damit der Beschluss

zum Verkauf des Grundstücks

- war in den Mai verschoben worden.

Auch ohne das Grundstück wäre ein

Beschluss zum Bebauungsplan 107

„Zentrum“ im April möglich gewesen.

Man habe sich jedoch für ein „sauberes

Verfahren“ entschieden, kommunizierte

die Politik am Ratsabend.

Dies könnte umso wichtiger sein,

weil die Nachbarstädte Troisdorf,

Siegburg und Königswinter weiterhin

die Einreichung einer Klage gegen

die Neubaupläne in Erwägung ziehen:

Hauptkritikpunkt an den neuen

Plänen ist die Vergrößerung der Verkaufsflächen

von derzeit 33.000 auf

rund 46.000 Quadratmeter.

Marie-Curie-Straße: Platz für Fitness,

Bettenlager, Neugart und Gartenmöbel

An der Marie-Curie-Straße in Menden kann auf dem ehemaligen Areal

eines „Pflanzenparadieses“ neues Gewerbe entstehen. Neben einer Niederlassung

des „Dänischen Bettenlagers“ sind ein Fitness-Studio, ein Gartenmöbelverkauf

und ein Standort der Firma Neugart, einem Fachgroßhandel für

Gebäudetechnik, geplant. Zuletzt hatte der Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschuss

des Rates die Entwicklung des Gewerbegebietes rund um die Einsteinstraße

und die Verkehrssituation in der Marie-Curie-Straße noch einmal

unter die Lupe genommen.


Hennef

Der neue Vorstand: Auf Peter Martius (links)

folgt Irmgard Graef (2. von rechts) als neue

Vorsitzende.

Unten:

Zuletzt hatte der Verein seinen Gastronomie-

und Shoppingführer überarbeitet.

Haltepunkt im

Siegbogen:

Wo bleiben die

Aufzüge?

Noch bis Ende Mai sollen der

Einbau der Aufzüge an der neuen

S-Bahnhaltestelle „Im Siegbogen“

dauern. Die Haltestelle ist

wichtiger Bestandteil des gleichnamigen

Neubaugebietes, dass

neben einer guter Infrastruktur

auch mit der Nähe zu Autobahnanschluss

und dem Haltepunkt

der S-Bahn auf der verkehrsgünstigen

Siegtalstrecke glänzt. Seit

Dezember 2011 ist die Haltestelle

in Betrieb. Reisende müssen derzeit

mit über 60 Stufen vorlieb

nehmen. Rollstuhlfahrern und

Müttern mit Kinderwagen blieb

der Zugang bislang verwehrt. Erst

Anfang April wurden auf Druck

seitens der Stadt die Aufzugschächte

montiert.

Werbegemeinschaft unter neuer Führung

Für Gewerbe und

Dienstleister im Einsatz

Unter neuer Führung steht die

Werbegemeinschaft Hennef.

Der Zusammenschluss von

rund 110 Einzelhändlern und

Dienstleistern wählte Irmgard

Graef zur neuen Vorsitzenden.

Die bisherige stellvertretende Vorsitzende

des Vereins und Filialdirektorin

der Kreissparkasse Köln in

Hennef, Irmgard Graef, tritt dabei in

große Fußstapfen: Sechs Jahre lang

hatte Peter Martius die Geschicke

des Vereins geleitet und das Amt gegen

mehr Zeit für seine Familie und

frischen Wind im Vorstand getauscht.

Zur stellvertretenden Vorsitzenden

wurde Petra Heimann von Farben

Heimann gewählt. Mike Schätzer,

Fachberater Private Banking der

Volksbank Bonn Rhein-Sieg, ist neuer

Kassierer; Ricarda Schmitz von Optik

Frohn neue Schriftführerin.

Zuletzt hatte der Verein seinen

Gastronomie- und Shoppingführer

grundlegend überarbeitet und in der

Edition 2012/2013 auf 24 Seiten

erweitert. Hinzu kommt die Arbeit

aktiver und aus vielen Mitgliedern

besetzter Arbeitskreise für die Stadtfestgestaltung,

die Europawoche,

das Weihnachtsmarktgeschäft und

den „Glühweinwanderweg“, der zum

Weihnachtsgeschäft die Einkaufsmeile

beleben soll. Der Verein lebe durch

seine sehr aktiven Mitglieder, lobt

Graef und will am bisherigen Kurs festhalten:

„Die Grundidee ist, das wir die

geleistete gute Arbeit und positiven

Entwicklungen so weiterführen wollen.

LOKALES

Pünktlich zum Frühlingsbeginn bietet

die Tourist-Info der Stadt Hennef wieder

E-Bikes zum Verleih an. Die Räder

mit „elektrischem Rückenwind“ können

stundenweise, halb- und ganztags

gebucht werden.

www.Tourismus-Hennef.de

Kreissparkasse Köln

spendiert 1.000 Euro

für Abiturfeier

historisches Kleinod jetzt auch aus

der Ferne leichter

zu finden

Seit Anfang April ist wieder Saison

in „Stadt Blankenberg“. Bis Ende

September kann die Burganlage,

die Teil des Wanderweges

„Natursteig

Sieg“ ist wieder

kostenlos besichtigt

werden. Und

damit auch Touristen das historische

Kleinod im Siegtal besser finden, weist

seit Ende März auch ein touristisches

Hinweisschild an der Autobahn 560

den Reisenden und Wanderfreunden

den Weg. Reiner Narres und Stefan

Patt vom Baubetriebshof und Rebecca

Glynn von Fachbereich Tourismus

E-Bikes für Touristen

Das Mitmachen beim 100pro-Gewinnspiel

der Kreissparkasse Köln hat

sich für die Schüler des Städtischen

Gymnasiums Hennef gelohnt: Schüler

Florian Rehermann holte für seine

Schule den ersten Preis. Filialdirektorin

Irmgard Graef, ihr Stellvertreter

Sebastian Rüster und 100pro-Jugendbetreuer

Oliver Diel übergaben

nun eine Zuschuss für die Abitur-Fete

in Höhe von 1.000 Euro an die Abiturienten.

Vorsicht: Fett-Diebe

Gastronomen aufgepasst: Auf das

zur Abholung bereitgestellte Altfett

haben es Diebe in und rund um Hennef

abgesehen. Die Polizei zählte bereits

24 Fälle in der Region. Schaden

bislang : 3.000 Euro.

der Stadtbetriebe Hennef AöR besichtigten

gemeinsam mit Bürgermeister

Klaus Pipke das neue Schild.

Eine Investition der Stadt, die sich

lohnen dürfte: Wie berichtet, lockt

das Siegtal zunehmend Touristen aus

ganz Deutschland an, die Übernachtungszahlen

sind weiter steigend.

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LOKALES

Neunkirchen

Seelscheid

SU•kontakt 03/12

much

ruppichteroth

Zentraler Busbahnhof vor

dem Antoniuskolleg geplant

Vor dem Antoniuskolleg in

Neunkirchen-Seelscheid soll

ein Zentraler Busbahnhof

die bisherige Situation der

schmalen Haltestellen an der

Hauptstraße entlasten.

Dafür büßt das Tradtionshaus

einen Großteil seines Parks zur

Hauptstraße ein. Weil der Platz schon

lange nicht mehr dem Andrang der

Schüler und Schulbusse gerecht

wurde, warten die Busse nun in der

Straße „Am Weidenhof“. Nun, mit

den Plänen eines Teilneubaus für das

Gymnasium, will man Abhilfe schaffen:

Im Park könnte, so die jüngsten

vorgelegten Pläne, ein Busbahnhof

mit Platz für vier Linienbusse und zwei

Gelenkbusse entstehen. Gegenüber

des Hauptgebäudes sind 16 Parkplätze,

in einer Insel mitten im Busbahnhof

weitere 31 Parkplätze geplant.

Im gleichen Atemzuge könnten, so

die Überlegungen, der Busbahnhof

sowie benachbarte Haltestellen mit

dem neuen dymnamischen Fahrgast-

Für Bachelor-Arbeit: Objekte zur Sanierung gesucht

Gemeinsam mit dem EnergieKompetenzKreis

Bonn Rhein-Sieg e.V. bereitet

die Hochschule Bremerhaven auch

in Ruppichteroth das Projekt „Straßenzugsanierung“

in der Region vor. Dabei

geht es um den Vergleich zu Einzelgebäudesanierungen

im Hinblick

Vor dem Antoniuskolleg könnten bald Bus-

und Autoparkplätze entstehen.

informationssystem der RSVG (wir

berichteten) ausgestattet werden.

Gut 60 Prozent der Baukosten von

590.000 Euro sollen durch Strukturfördermittel

getragen werden und

die Belastung der Gemeindekasse auf

rund 230.000 Euro reduzieren.

auf energetische, finanzielle und umweltrelevante

Auswirkungen. Gesucht

werden geeignete und auch konkrete

Bestandsobjekte, von mindestens

einem sanierungswilligen Eigentümer.

Bei der Erstellung diverser Unterlagen

unterstützt der EnergieKompetenz-

3.000 Adressen

für Mitarbeiter

im Ausland

Der Verein „DIA Deutsche im

Ausland e.V.“ aus Neunkirchen-

Seelscheid ist im guten Wachstum:

Auf seiner Internetseite

www.deutsche-im-ausland.de,

die wichtige Kontaktadressen,

Erfahrungsberichte und Tipps für

jene bietet, die im Ausland leben

und arbeiten wollen, wurde die

nunmehr 3.000. Adresse dokumentiert.

Mit wenigen Klicks kann jeder

auf Kontinenten, in Ländern, Regionen

oder auch Städten etwa

nach Dienstleistern, ärzten,, Restaurants,

Steuerberatern und

vielen anderen Adressen recherchieren.

Die Datenbank wurde

2008 ins Leben gerufen, Eintragungen

sind kostenfrei.

Kreis die Eigentümer. Zugleich bietet

der Verein den Teilnehmern den Vorteil,

detaillierte Objektuntersuchungen

kostenlos anzufertigen. Interessierte

können sich bei Bürgermeister Mario

Loskill unter buergermeister@

ruppichteroth.de melden.

Büros und

Geschäfte im

herzen von Much

Ein neues Wohn- und Geschäftshaus

soll an der Hauptstraße in Much entstehen.

Das plant die HSH-Bau GmbH

aus Much, die in Much und der Region

bereits ähnliche Projekte realisiert

hat: Auf dem Areal, derzeit eine

große Wiese zur Hauptstraße hin und

ein leerstehendes Haus im hinteren

Teil des Grundstücks, könnten Medienberichten

zufolge bereits im Sommer

die Bagger rollen. Mit Fläche für

Einzelhandel, Büros und Arztpraxen

sowie darüberliegenden Wohnungen

kommt damit frischer Wind an die

Mucher Flaniermeile.

Bürgerstiftung und Spenden der Mucher

machen Badespaß weiterhin auch günstig möglich

Kaum erwarten konnten viele Mucher den Start in

die neue Saison in ihrem Waldfreibad. Und dank der

Bürgerstiftung, die das schmucke Waldfreibad 2007 im

75. Jahr seines Bestehens von der Gemeinde übernahm

und vor der Schließung rettete, bleiben die Eintrittspreise

und die Saisonkarten weiterhin unschlagbar günstig. In

den letzten Wochen hatten die ehrenamtlichen Helfer

das Freibad für die nunmehr sechste Saison auf Vordermann

gebracht und die Becken mit frischem Wasser aus

dem eigenen Brunnen gefüllt. Dank Solaranlage konnte

das Wasser gut vorgewärmt werden. Getragen wird das

Projekt durch unzählige Gönner in ganz unterschiedlicher

Form: Nur dank ehrenamtlicher Helfer und dank Geld- und

Sachspenden bleibt das Freibad erhalten.


Windeck

eitorf

Beim „Eitorfer Frühling“ des

Vereins selbstständiger Handwerker

zeigte sich vor allen

Dingen eines: In der und rund

um die Gemeinde sind viele

hochwertige und professionelle

Dienstleister zu finden.

Wilfried Quodbach, Vorsitzender

des ausrichtenden Vereins

selbstständiger Handwerker, zieht

eine durchweg positive Bilanz. Mit

rund 75 Unternehmern aus ganz

unterschiedlichen Branchen bot der

Eitorfer Frühling einen guten Querschnitt

durch die Vielfalt der Region.

Von der KFZ-Branche über Gebäudesanierung

und Heizungs- und

Solartechnik bis zu Versicherungen

und Anlageberatern reichte das Port-

Brückenschlag an der Sieg

Radweg von

Siegburg bis

Windeck

Siegtalgemeinde Eitorf präsentierte ihre Vielfalt im Gewerbe

Zwischen Tür und Angel Aufträge

für über ein Jahr erhalten

folio. Der Wandel der Aussteller weg

vom Handwerk und hin zu Dienstleistungen

sieht der Vorsitzende des

Vereins auch als Chance: Insbesondere

Versicherungen und Finanzen profitierten

vom lockeren Flair der Gewerbeschau,

erklärt Wilfried Quodbach:

„Anfangs hätten wir nicht geglaubt,

dass das funktioniert. Aber es scheint

so, als ob die Leute hier im trockenen,

beheizten Ausstellungszelt eine geringere

Hemmschwelle haben, sich in

einem Gespräch einfach mal unverbindlich

zu erkundigen.“

Was das für Aussteller bedeuten

kann, macht er an einem Beispiel

fest: „Ein Unternehmer hat im vergangenen

Jahr rund 30 große Aufträge

mitgenommen. Den letzten davon

arbeitet er in diesen Tagen ab.“

S o gut wie abgeschlossen ist das

wohl aufwendigste verkehrstechnische

Projekt der regionale.2010

im Siegtal: Im Rahmen des Projektes

„Natur und Kultur quer zur Sieg“ wurde

der Siegtalradweg zwischen Hennef-Bülgenauel

und Eitorf-Merten nun

mit einer neuen Brücke geschlossen.

Bislang hatte der Weg an dieser Stelle

über einen engen, steilen und nicht

ungefährlichen Pfad geführt. Nicht

nur für Freizeitsportler sondern auch

für Radtouristen - und davon gibt es

im Siegtal immer mehr - ist die Brücke

eine sichere und komfortable Alternative.

Das neue Brückenbauwerk wurde

nun an die massive Brücke der Siegtalbahnstrecke

angehangen. Die Kosten

hierfür, inklusive der Anbindung an

die bestehenden Geh- und Radwege,

belaufen sich auf rund 1,4 Millionen

Euro. 70 Prozent davon übernimmt

das Land im Rahmen des Strukturförderprogramms

der regionale.2010.

Gut besuchtes

8. Windecker

Wirtschaftsforum

Die Technik und Chancen des E-Postbriefes,

Neuigkeiten aus der Steuerlandschaft

und „ein holländischer

Tourist“ waren das Thema der 8.

Windecker Wirtschaftsgespräche. Im

Haus des Gastes informierten Markus

Tschauder von der Deutschen Post

AG, Steuerberater Peter Diederich

und Kabarettist Hans-Peter Hohn

über ihre Arbeit.

LOKALES

Neues Werbekonzept

für Eitorf

Mit Werbung

nicht aus dem

Rahmen fallen

Mit einem neuen, ganzheitlichen

Werbekonzept will die Gemeinde

Eitorf auch in Sachen Veranstaltungswerbung

Ordnung schaffen.

Nach der Einführung von mietbaren,

doppelseitigen Plakatrahmen

(wir berichteten) wurde nun

das Konzept ausgearbeitet, dass

vier Arten von Werbung umfasst:

Werbung über Plakatrahmen,

Werbung über Bannermasten,

Veranstaltungskalender/-werbung

im Internet sowie Werbeanzeigen

in Publikationen

der Gemeinde wie etwa dem

eigenen Stadtplan, dem Gastronomieverzeichnis

oder der

Imagebroschüre. Neu dabei ist

insbesondere auch der Online-

Veranstaltungskalender, der seit

Jahresbeginn intensiv gepflegt

wird und in den meisten Fällen

auch eine Verlinkung zum Ticketkauf

bietet.

Informationen zum neuen Werbekonzept

findet man auf der

Homepage der Gemeinde in der

Rubrik „Wirtschaft“ unter „Werben

in Eitorf“.

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LOKALES

Bonn

Bereits die nächste Generation der Bonner

soll die Zeitkapsel der Sparkasse KölnBonn

im Jahr 2044 öffnen dürfen.

IhK nahm Gründer

unter die Lupe:

Sehr erfolgreiche

„golden forties“

Was bei den Treffen des erfolgreichen

Unternehmernetzwerkes

„40 plus“ zu spüren ist, wurde

nun auch von der Industrie und

Handelskammer in Bonn bestätigt:

„In Bonn ist das durchschnittliche

Gründungsalter in

den vergangenen zehn Jahren

von 33 auf 46 Jahre gestiegen“,

erläutert Karl Reiners, Leiter Existenzgründung

/ -sicherung der

IHK. Initiatorin und Leiterin des

bundesweit ersten Netzwerkes

für Unternehmer ab 40 Jahren

ist Kristiane von dem Bussche

(Start up Consulting). Auch sie ist

vom Erfolg der Ü40er überzeugt:

„Schon bald werden in Deutschland

die meisten Gründer im Alter

50plus sein. Die Generationen 40

bis 60 plus werden neuer Motor

für das Wachstum unserer Volkswirtschaft

als Arbeitgeber, Investoren

und Kreditkunden sein.“

www.40plus-Bonn.de

SU•kontakt 03/12

Blick in die tiefe Baugrube: Mit hochdruck errichten Bauarbeiter das neue Sparkassen-Gebäude am Friedensplatz.

Sparkasse KölnBonn feierte Grundsteinlegung am Friedensplatz

Zeitkapsel erinnert an historischen Tag

Bis 2013 entsteht am Friedensplatz

im Herzen der

Innenstadt das neue Gebäude

der Sparkasse KölnBonn.

Nach Monaten des Abrisses

und des Aushubs der Baugrube

wurde nun der Grundstein für

das 30 Millionen Euro teure

Gebäude gelegt.

Artur Grzesiek, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse KölnBonn,

war die Freude anzusehen: Der Neubau

des Sparkassengebäudes geht

gut voran. Gemeinsam mit Oberbürgermeister

Jürgen Nimptsch, Kai

Eberhard, Geschäftsführer der DAL

Deutschen Anlagen-Leasing GmbH

& Co. KG, und Helmut Laufer, Geschäftsführer

der ProBonnum GmbH

– der mit der Projektentwicklung betrauten

Tochtergesellschaft der Sparkasse

KölnBonn, verlegte Grzesiek

nun den Grundstein für das Gebäude.

Genauer gesagt: Eine „Zeitkapsel“:

Bewerbung für

Grünen Klimafonds

Das Bundesumweltministerium und

das Bundeswirtschaftsministerium

haben die Stadt Bonn als Vorschlag

für den Grünen Klimafonds (GFC)

eingereicht. Bonn habe mit seinen

UN-Einrichtungen und vielen internationalen

Organisationen ideale Voraussetzungen.

Anders als bei einer Grundsteinlegung

üblich ist die Kapsel kein dauerhaftes

Vermächtnis und soll in einigen Jahrzehnten

von den Bonnern wieder geöffnet

werden. Die Sparkasse schlägt

das Jahr 2044 vor, wenn die Sparkasse

KölnBonn ihr 200-jähriges Bestehen

und die Stadt Bonn 800 Jahre

Verleihung des Rechts, eine Stadtmauer

zu bauen, feiern. Im Februar

Artur Grzesiek,

Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse

KölnBonn, und Oberbürgermeister

Jürgen

Nimptsch sind Paten

der Zeitkapsel.

2009 war die Entscheidung zum Abriss

des Gebäudes aus den 1950ern

gefallen, der im August 2010 begann.

Seit Februar 2012 wird das Gebäude

mit 24.700 m 2 Bruttogeschossfläche

neu gebaut. Neben einer Sparkassengeschäftsstelle

und Büros wird mit

REWE, dm Drogerie Markt und kleineren

Shops auf 6.400 m 2 auch Einzelhandel

im Gebäude Einzug halten.

Sumpfiger Weiher soll seinen

üblen Gestank verlieren

Der einst ansehnliche Wasserlauf um das Poppeldorfer Schloss, dem heutigen

Botanischen Garten der Universität Bonn, glich zuletzt eher einem

Sumpf: Dicker Schlamm hatte das Wasser verdrängt und besonders im Sommer

wuchsen Algen derart stark, dass sich ein dichter, stinkender Teppich bildete.

Nun reagiert die Universität Bonn und

lässt den Melbweiher am Schloss

sanieren. Das Wasser wurde bereits

abgesenkt, Fische und illegal ausgesetzte

Schildkröten wurden „gerettet“.

Nun sollen die Ufer wieder befestigt,

„Fundsachen“ geborgen und

das Wasser „entschlammt“ werden.


„Nicht vergessen, wo wir herkommen.“

Das Thema „equal pay – equal treatment“

beschäftigt die Zeitarbeitsbranche

in Deutschland mehr denn

je. Die Politik macht Druck auf die

Zeitarbeitsfirmen. Wir sprechen mit

Matthias Butz, Geschäftsführer des

Bergischen Personalservices in Bergisch

Gladbach.

Herr Butz, wie ist der Verhandlungsstand

zwischen den Tarifpartnern?

Momentan stecken wir fest. Einer der

Hauptstreitpunkte ist die Dauer der Einarbeitungsphase,

nach der die Löhne

angeglichen werden sollen. Die Gewerkschaftsseite

fordert unrealistisch kurze

Zeiträume.

Schnelle Bezahlung nach „equal pay“

soll aber den Arbeitnehmern zugutekommen.

Wäre das nicht unterstützenswert?

Ja, wäre es. Tut sie aber nicht. Wir dürfen

nicht vergessen, wo wir herkommen.

Im Jahr 2005 hatten wir in Deutschland

offiziell mehr als fünf Millionen

Arbeitslose, in Wirklichkeit

waren es über sieben

Millionen. Heute arbeiten in

der Zeitarbeit eine Million

sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte. Wenn sie diesen

Jobmotor durch weitere Eingriffe

stilllegen, gehen kurzfristig

mehrere hunderttausend

Arbeitsplätze verloren.

Gewerkschaften müssen aber die Interessen

ihrer Mitglieder vertreten.

Da sind weitergehende Forderungen

durchaus angebracht.

Genau das ist einer der Punkte: unsere

Mitarbeiter sind nicht deren Mitglieder.

Die Gewerkschaften versuchen hier in

erster Linie, auf Kosten unserer Branche

ihr Hoheitsgebiet zu erweitern. Wussten

Sie, dass die IG Metall kürzlich von den

Beiträgen ihrer Mitglieder für über 20

Millionen Euro eine bundesweite Kampagne

gegen Zeitarbeit finanziert hat?

Ihr Vorschlag, Herr Butz?

Deregulierung! Die Mindestlöhne waren

schon ein guter und wichtiger Schritt –

und damit reicht es auch. Ab November

2012 verdient eine unqualifizierte Hilfskraft

bei uns 8,19 Euro. Fragen Sie mal

Frisörinnen, Floristinnen und Zimmermädchen

nach den Stundenlöhnen. Ich

glaube, einige würde feuchte Augen bekommen.

Weiter Front gegen Zeitarbeit

zu machen, ist sinnlos. Wir haben etliche

andere Baustellen in der deutschen Arbeitswelt.

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LOKALES AuS DER NAChBARSChAFt

Sechs Fifa-Fußballfelder passen in die größte Lagerhalle der Region – bei holz-Richter in Lindlar

Auf 42.500 m 2 endlich Platz zum Lagern

Am 12. Mai wurde sie offiziell

eröffnet: Die größte Lagerhalle

der Region von Holz-Richter im

Gewerbegebiet Klause in Lindlar.

Das deutschlandweit tätige

Unternehmen für Holz- und Designfußböden,

Ausbauprodukte,

Schnitt- und Bauholz, Türen sowie

Holz rund um den Garten

investiert mit der Expansion in

seine Zukunft.

Holz für alle Bereiche in und rund ums

Haus ist das Kerngeschäft von Holz-

Richter. Doch bislang hatte das Unternehmen

mit 250 Mitarbeitern und einem

Fuhrpark von 27 Transportfahrzeugen ein

Problem, erklärt Geschäftsführer Dr. Markus

Richter: „Wir haben eine stürmische

Entwicklung gehabt: Kaum haben wir ein

neues Gebäude gebaut, war es schon

wieder zu klein.“ Weitere Gebäude wurden

angemietet, doch die aufwändigen

Transporte zwischen den Gebäuden

wurden auf Dauer zu kompliziert. Im Mai

2011 wagte Richter den Spatenstich zu

einem Großprojekt: Auf einem sieben

Hektar großen Areal entstand innerhalb

SU•kontakt 03/12

eines Jahres eine Lagerhalle mit 42.500

Quadratmetern Grundfläche, höchsten

Anforderungen an den Brandschutz, einer

neuen Lagerlogistik, um die deutschlandweit

durchgeführten Aufträge, rund

500 sind es am Tag, überwiegend an

Kunden im Handwerk, Industrie und

Handel zu liefern. Dafür erhielt der Hallenkomplex

eine vollständig überdachte

über 200 Meter lange LKW-Zufahrt, auf

der gleich mehrere Sattelzüge neben-

und hintereinander bequem Platz finden.

Auf dem Dach arbeitet ein 1,2 Megawatt

starkes Photovoltaikkraftwerk, im Boden

eine mit Holzabfällen und Zuschnittresten

befeuerte Fußbodenheizung,

welche die Hallen temperiert. Mit der

neuen Halle schafft Holz-Richter auch

Potenziale zur Expansion. In Sachen Holz

ist man bereits größter Onlinehändler in

Deutschland. Das Erfolgsrezept ist kein

Geheimnis, sagt Dr. Markus Richter: „Wir

setzen auf wenige Spezialitäten, dafür

aber auf große Auswahl und höchste

Qualität. Man sagt gerne «Baumärkte

haben von allem nichts». Wir haben dafür

von „nichts“ wirklich alles.“

Dr. Markus Richter, Geschäftsführer

bei Holz-Richter, zeigt am Modell die

riesigen Dimensionen der neuen elf

Meter hohen Halle. Die links im Modell

stehenden LKW sind zur Halle übrigens

Maßstabsgetreu.

Endlich genügend Platz biete die neue Lagerhalle. Im Boden schlummert eine

Fußbodenheizung, auf dem Dach liefert ein Solarkraftwerk Sonnenstrom.

Über 200 Meter lang, elf Meter hoch und nur aus der Ferne komplett zu erahnen ist die neue Lagerhalle in Lindlar.


SÄBU Modulbau ging mit Spezialkamera auf Spurensuche

Hochwertig, flexibel, schnell

und energiesparend gebaut

Mit hochwertigen Modulbauten

nach Maß, flexiblen Lösungen und

ansprechender Architektur hat sich

das Unternehmen SÄBU aus Morsbach

seinen guten Ruf erarbeitet.

Nun nahmen die Modulbauspezialisten

ihre Werke mit einer Spezialkamera

einmal ganz genau unter

die Lupe.

Modulbau, das galt lange Jahre

als Synonym für langweile Architektur.

Daher würde kaum

jemand, der ein erstes Mal vor dem neuen

Schulgebäude der Edith-Stein-Schule

steht, vermuten, dass sich hinter dem

modernen Blickfang ein echter Hightec-

Modulbau mit hocheffizienten Baustoffen

und innovativer Gebäudetechnik verbirgt.

Das Unternehmen SÄBU aus Morsbach

hat den Erweiterungsbau der Schule

konzipiert und gebaut. Denn in Punkto

Schnelligkeit, Kosten- und Terminsicherheit

ist Modulbau unschlagbar, wissen

die Experten von SÄBU aus langjähriger

Erfahrung: Gebäude für Kommunen, für

Schulen und Kindergärten, Verwaltungsgebäude

für namhafte Unternehmen wie

auch für medizinische Einrichtungen bauen

die Morsbacher Experten in einzelnen

Modulen ganz individuell nach Anforderungen

und Bedürfnissen ihrer Kunden.

Weil dies industriell und passgenau im

Werk, vor Wetterkapriolen und Witterung

BAUEN MIT

SYSTEM

geschützt, geschieht und die Module nur

noch an Ort und Stelle zusammengebaut

werden müssen, ist diese Bauweise immer

gefragter. Architektonische Highlights

lassen sich dabei ebenso verwirklichen

wie hohe Anforderungen an Brandschutz,

Schallschutz und Gebäudetechnik.

Energetisch bestens verarbeitet

Besonders die energetische Effizienz, gute

Isolation, geringe Heiz- und Betriebskosten

sind derzeit immer gefragter. Grund

genug also für die Modulbauprofis, um ihren

neuen Erweiterungsbau für die Edith-

Stein-Schule einmal ganz genau unter die

Lupe zu nehmen: Mit einer Spezialkamera

für Thermographie, die Wärmestrahlung

erfasst und am Computer die erfassten

Oberflächentemperaturen errechnet und

als farbliches Bild ausgibt, wurde das Gebäude

von innen und außen auf Herz und

Nieren geprüft. Das Ergebnis der 45 Messungen

an markanten Stellen des Gebäudes

spricht für sich: An keiner Oberfläche,

an keiner Dichtung, an keinem Fensterrahmen

und keinem Übergang konnten

Undichtigkeiten oder Schwachstellen in

der Dämmung festgestellt werden. Im Gegenteil:

Durch die Verwendung moderner,

hochisolierender Baustoffe konnte das

Unternehmen nachweisen:

SÄBU Modulbauten stehen konventionellen

Gebäuden in nichts nach.

individuellflexibel

wirtschaftlichdauerhaft SÄBU

P L A N E N & B A U E N

GEWERBE INDUSTRIEKOMMUNE

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SÄBU GmbH Zum Systembau 1 D-51597 Morsbach FON: 0 22 94-6 94 13 modulbau@saebu.de www.saebu.de

SU•kontakt 03/12

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SERVICE ENERGIE

Kürzung der Solarförderung und Preis-Dumping schwebt als Damoklesschwert über der Branche

Dunkle Wolken über der „Woche der Sonne“

Die Pläne der Bundesregierung

zur Kürzung der Einspeisevergü-

tung für Strom aus Sonnenlicht

lassen die Photovoltaik-Branche

beben. Dabei kämpft die Branche

ohnehin schon gegen Billig-Importe

zu Dumpingpreisen, sagt der Bundesverband

der Solarwirtschaft.

Zur „Woche der Sonne“ vom 4.

bis 13. Mai des Bundesverbandes

der Solarwirtschaft nehmen wir

die Branche unter die Lupe.

Die Meldung schlug unter Analysten

ein wie eine Bombe: Erstmals seit

2003 hatte im Februar der Branchen-Primus

und Photovoltaik-Star Solar-

World in Bonn einen operativen Verlust von

rund 233 Millionen Euro melden müssen.

Neben Abschreibungen meldete Frank Asbeck,

Vorstandsvorsitzender der SolarWorld

AG, vor allen Dingen den Preisverfall durch

Billig-Importe aus Fernost. Insbesondere

Importe aus China, dass allein 2011 mit

rund 20 Milliarden Euro der im Land aufstrebenden

Photovoltaikbranche unter die

Arme gegriffen haben soll, würden den

Wettbewerb verzerren. Längst haben die

USA darauf reagiert und China-Importe im

Solarsektor mit Strafzöllen ausgebremst.

Nun plant SolarWorld auch auf europäischer

Ebene diese Dumping-Importe zu

stoppen: Anfang Mai teilte das Unternehmen

mit, eine Initiative bei der Europäischen

Kommission einreichen zu wollen.

Zugleich schien das Unternehmen in der ersten

Maiwoche die Talfahrt seines Börsenkurses

erfolgreich stoppen zu können: Die

TecDax-Notierte Aktie machte einen Kurssprung

von rund zehn Prozent - die ersten

SU•kontakt 03/12

SolarWorld-Chef Frank Asbeck bei der Vorstellung der

Jahresbilanz 2011.

Quartalszahlen für 2012 werden Mitte Mai

von der Branche gespannt erwartet.

Bundesverband fürchtet:

Sparpläne der Regierung gefährden

eine ganze Branche

Neben Preisdumping hatten zuletzt die geplanten

Kürzungen der Einspeisevergütung

die Kurse der Solarunternehmen gedrückt.

Der Bundesverband der Solarwirtschaft sieht

die im März beschlossene und bereits zum 1.

April in Kraft getretene Kürzung als falsches

Signal: Sollte die Kürzung unverändert bleiben,

wäre dies zusätzlich harter Gegenwind

für 350 Hersteller und 15.000 spezialisierte

Unternehmen mit insgesamt rund 150.000

Mitarbeiter, rechnet der Verband vor.

Kurios: Während in Deutschland die Förderung

zurückgeschraubt wird, erwägt die

Regierungskommission in Japan nun die

Einführung der Förderung ausgerechnet

nach deutschem Vorbild.

Auch Betriebe in der Region betroffen

Rund 40 bis 50 Betriebe im Großraum

Bonn/Rhein-Sieg seien durch die Pläne der

Regierung bedroht, schätzt die Kreishandwerkerschaft.

Einer der größeren und nachhaltigen

Solartechnikbetriebe ist die Albrecht Elektro

Service GmbH aus Hennef im Rhein-Sieg-

Kreis mit 20 Mitarbeitern. Mehr als zwei

Drittel des Umsatzes macht das Unternehmen

mit Solarstromtechnik im südlichen

Rheinland. Nun fürchtet Geschäftsführer

Rüdiger Albrecht Stornierungen und das

Ausbleiben von Aufträgen.

Dabei hat Ende April der Umweltausschuss

des Bundestages reagiert: Mehrheitlich

empfahl der Ausschuss, in Verhandlungen

mit dem Bund zu treten. Ein

Vermittlungsverfahren zwischen Bundesrat

und Bundestag könnte die notwendigen

Nachbesserungen im Erneuerbare Energien-Änderungsgesetz

(EEG ÄG) auf den

Weg bringen. Änderungen im mittleren

Solartromerzeuger-Segment sowie längere

Übergangsfristen werden gefordert.

Eigenverbrauch statt Einspeisung

Mit der Kürzung

der Einspeisevergütung

sieht Rüdiger

Albrecht nicht

das Ende seiner

Branche: „Eigenverbrauch

statt

Einspeisung, das ist

die Zukunft“ sagt

Albrecht, der mit

einem „PowerRouter“ genannten Speichergerät

in seinem Unternehmen erste Erfahrungen

sammelt. Denn durchschnittlich steigen

die Kosten für Strom aus der Steckdose

jährlich um rund fünf Prozent. Besonders für

Unternehmen könnte sich das lohnen: Ein

handwerklicher Betrieb könnte so 80 bis 90

Prozent seines Stroms selber erzeugen und

hätte dank Akku schutz vor Stromausfällen.


Professionelle Analyse der Deutschen Post verringert Streuverluste

Fokussiert Werben

Unternehmen setzen gerne auf

direkte Kundenansprache, um neue

Interessenten zu gewinnen und

bestehende Kunden zu halten. Mailingkampagnen

oder die Verteilung

von Haushaltdirektwerbemitteln wie

Prospekte oder Kataloge sind beliebte

Dialogmarketingmaßnahmen.

Vielfach wird diese Form von Werbung

jedoch eher flächendeckend als

gezielt verbreitet.

Das Ergebnis: Potenzielle Kunden

werden nicht erreicht; es kommt zu

teuren Streuverlusten. Wie Werbetreibende

dies vermeiden können, wissen

die Experten im Direkt Marketing Center

Köln. Vertriebsleiter Frank Hinckelmann gibt

hilfreiche Tipps, um treffsicher zu werben:

Mit zunehmendem Wettbewerb kommen

Unternehmen nicht mehr darum herum,

mit ihren Angeboten auf potenzielle Kunden

zuzugehen. Wie unterstützt das Direkt

Marketing Center Köln dabei?

Frank Hinckelmann: Wir sind der richtige

Ansprechpartner für alle Unternehmen, die

mit Kundenwerbung aktiv sind oder es

werden möchten. Als erfahrene Experten

kümmern wir uns um alle Belange rund

ums Dialogmarketing – von der Auswahl

konkreter Zielgruppen über die Planung

bis hin zur Umsetzung und Auswertung

direkter Marketingmaßnahmen.

Was wäre der erste, sinnvolle Schritt für

ein kleines Unternehmen, das bislang

kaum Werbung gemacht hat?

Frank Hinckelmann: Ich würde gar nicht

unterscheiden zwischen werbeerfahrenem

oder -unerfahrenem Unternehmen. Tagtäglich

landet Werbepost bei Adressaten, die mit

dem Angebot gar nichts anfangen können.

Potenzielle Neukunden werden hingegen gar

nicht erfasst. In diesem Fall spricht man von

hohen Streuverlusten. Das erzeugt beträchtliche

Kosten, ohne dass ein Nutzen entsteht.

Davon hört kein Unternehmer gerne. Um

sicher zu sein, dass Werbung dort ankommt,

wo sie entsprechende Beachtung findet,

raten wir im Vorfeld grundsätzlich zu einer

gründlichen Analyse der aktuellen Situation.

Frank Hinckelmann, Vertriebsleiter

Direkt Marketing Center Köln,

www.direktmarketingcenter.de/koeln

Welche Ergebnisse bringt diese Analyse?

Frank Hinckelmann: Für den Erfolg aller

Marketingaktivitäten eines Unternehmens

ist es essenziell, eine detaillierte Bestimmung

der individuellen Zielgruppen vorzunehmen.

Die Deutsche Post hat hoch professionelle

Softwarelösungen entwickelt, mit

denen sich der bereits bestehende Kundenstamm

eines Werbenden von unterschiedlichen

Ansätzen ausgehend exakt analysieren

lässt. Dabei spielen Merkmale wie

Alter, Wohnort und Einkommen der Adressaten

eine Rolle. In einer zweiten Phase

werden die so gewonnenen Erkenntnisse

effektiv genutzt: Jetzt lassen sich potenzielle

Neukunden identifizieren und lokalisieren.

Wir überprüfen die Haushalte im Zielgebiet

nach individuell definierten Kriterien.

Darüber wird dann also erkennbar, wo

Werbemaßnahmen Erfolg versprechen

und wo hingegen Streuverluste drohen?

Frank Hinckelmann: Bei der erwähnten

Analyse vergleicht man das Gebiet, aus

dem der aktive Kundenstamm des Unternehmens

stammt, mit dem Gebiet, in dem

die Werbung aktuell landet. Dann wird bestimmt,

welche geographischen Gebiete als

SERVICE

Absatzmarkt für das Unternehmen relevant

sind. Wird ein Mailing beispielsweise immer

in einem bestimmten Postleitzahlengebiet

verteilt, in dem das Unternehmen jedoch

eher in der Randzone angesiedelt ist, ist der

Streuverlust in weiter entfernt liegenden

Regionen gegebenenfalls zu hoch. Das sich

in unmittelbarer Nachbarschaft befindliche

Gebiet wird aus Kostengründen dagegen

eventuell gar nicht beworben. Entscheidet

sich ein Unternehmen für diese soge-

nannte Geographische Marktrelevanz-

Analyse, kann das Verteilgebiet durch die

fachkundige Auswertung künftig effizient

eingegrenzt werden.

Und um was geht es bei den anderen

Analyseansätzen?

Frank Hinckelmann: Mit der Lebensphasen-Analyse

ermitteln wir, in welcher

Altersstufe Kunden sich für welche Produkte

oder Dienstleistungen interessieren.

Jemand, der gerade eine Familie gegründet

hat, zeigt andere Bedürfnisse als junge

Firmengründer, Singles, sogenannte Etablierte

oder Menschen im Seniorenalter.

Eine interessante Möglichkeit der Neukundengewinnung

bietet außerdem die

Nachbarschafts-Analyse. Dabei unterstellen

wir, dass Menschen, die direkt beieinander

wohnen, oftmals ähnliche Interessen haben.

Hat man ein klares Bild der Marktsitua-

tion und Kenntnisse über relevante soziodemographische

Aspekte, so lässt sich die

Werbeeffektivität gezielt erhöhen.

Allein mit der Adressauswahl ist es jedoch

nicht getan. Wie geht es weiter?

Frank Hinckelmann: Analyse und Auswertung

von Stammkundendaten sollte

man nicht zu gering achten: Nur ein Unternehmen,

das genau weiß, wo es steht,

kann treffsicher und langfristig die richtigen

Marketingmaßnahmen planen und umsetzen.

Statt eventuell zu viele Werbesendungen

an die falschen Adressaten zu

verteilen, lohnt sich die Investition in eine

professionelle Analyse. Im Anschluss an die

Zielgruppenbestimmung unterstützen wir

dann bei konkreten Dialogmarketingaktivitäten.

Unser Beratungsansatz beinhaltet,

den Kunden ganzheitlich zu betreuen. Wir

bieten nicht ein einzelnes, losgelöstes Produkt,

sondern liefern den Unternehmen

eine Lösung für ihr gesamtes werbliches

Tun in den nächsten Jahren!

SU•kontakt 03/12

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SERVICE tOuRISMuS

Ägypten will auf Bier und Bikini

im Tourismus nicht verzichten

SU•kontakt 03/12

Sind Bier und Bikini in

Zukunft in Ägypten tabu?

Und lassen sich Badeziele

am Roten Meer vielleicht

leichter vermarkten, wenn

dem Urlauber bei der Buchung

gar nicht bewusst

ist, dass sein Traumstrand

in Ägypten liegt?

Dies waren einige Fragen, zu denen

sich der ägyptische Tourismusminister

Mounior Fakhry Abdel Nour

und Vertreter der Egypt Tourism Authority

(ETA) in Berlin äußerten. „Ägypten ein Jahr

nach der Revolution: Wie geht es politisch,

wirtschaftlich und touristisch weiter?“ war

das Thema einer hochkarätig besetzten

Diskussionsrunde. Das nordafrikanische

Land, das machte Minister Mounir Fakhry

AbdeNour deutlich, befindet sich in der

Phase eines politischen Systemwandels.

„Touristen, die jetzt zu uns kommen, unterstützen

uns ökonomisch - und damit auch

unsere Ziele wie Demokratie, Freiheit und

Respekt vor den Menschenrechten“. Der

Minister führte an, dass es aus seiner Sicht

derzeit drei Hauptgründe gäbe, Ägypten

zu besuchen. Zum ersten sei es ein phantastisches

Reiseland, zum anderen würde

der Prozess Richtung Freiheit und Demokratie

ökonomisch unterstützt, zum dritten

– so der Minister sehr deutlich – hätte ein

wirtschaftlicher Verfall Ägyptens für Westeuropa

dramatische Konsequenzen. Die

ökonomische Bedeutung des Tourismus für

Ägypten kann kaum überschätzt werden,

auch das machte das Statement von Dr.

Ibrahim A. Hegazy deutlich. Der Professor

an der amerikanischen Universität in Kairo

und Vertreter der ETA führte an, dass der

Anteil des Tourismus am ägyptischen Bruttosozialprodukt

im Jahr 2010 bei 11,3 Prozent

gelegen habe. Das Land habe durch

den Tourismus rund 12,5 Milliarden US

Dollar an Devisen eingenommen. Bis zum

Jahr 2017, so der Plan der ETA, solle sich

dies verdoppeln. Bereits heute sei einer von

sechs Arbeitsplätzen in Ägypten direkt vom

Tourismus abhängig, indirekt seien so gut

wie alle Ägypter mit dem Tourismus verbunden.

Aus diesem Grund, so prognostizierte

Hegazy, könnten die neuen politisch

Verantwortlichen in einem demokratischen

System auch keine Entscheidungen treffen,

die dem Tourismus schaden. Ägypten, so

versicherte Hegazy, werde die Gewohnheiten

und Bräuche der Touristen weiterhin

respektieren – dazu gehöre auch die Freiheit,

Bier zu trinken und Bikinis zu tragen.

Spanien profitiert vom Arabischen Frühling

Eigentlich müssten sich die spanischen

Touristikmacher freuen –

etwa, weil die Besucherzahlen im

vergangenen Jahr im einstelligen

Bereich nach oben gingen.

Aus Deutschland, dem zweitwichtigsten

Markt der Spanier, reisten

neun Millionen Urlauber an – im

Vergleich zu 2010 immerhin ein Plus von 2,5

Prozent. „Wir profitieren vom Arabischen

Frühling und der Griechenland-Krise“, ließ

der erst seit kurzem im Amt befindliche

Touristikminister José ManSoria auf der ITB

Berlin durchblicken. Zudem bekommt das

Land von seinen Gästen durchweg gute

Da strahlt der Minister.

„Sein“ ägypten soll wieder

Umsatz machen.

Noten ausgestellt. 86,5 Prozent der Besucher

aus der Bundesrepublik, so Soria, würden

ihren Aufenthalt in Spanien auf einer

Skala von eins bis zehn mit acht bis zehn

Punkten bewerten. Und fast alle würden

wiederkommen.

Doch zum Feiern ist den Spaniern derzeit

wahrlich nicht zu Mute. Denn vor der eigenen

Haustür stapeln sich die Probleme. Die

Wirtschaftskrise hat das Land voll erwischt.

Die Arbeitslosenquote liegt bei insgesamt

21,5 Prozent; bei den Jugendlichen sind sogar

45 Prozent ohne Job. Die schwierigen

Rahmenbedingungen schlagen auch auf

den Tourismus durch, der einer der wichtigsten

Wirtschaftszweige ist. So hat die neue

spanische Regierung den Tourismusetat für

2012 um mehr als 25 Prozent gekürzt. Es

steht offenbar fest: Statt 607 Millionen Euro

wird der Staat in diesem Jahr nur noch 450

Millionen Euro in die Entwicklung der touristischen

Infrastruktur investieren. „Sonne

und Strand sind unser wichtigstes Produkt.

Doch auf die Dauer ist das allein zu wenig.“


tOuRISMuS

SERVICE

Bad honnef feiert 150 Jahre Stadtrechte mit großem Programm

Das „Rheinische Nizza“ feiert

oben: Die Kapelle in Rhöndorf.

Vom Rhein in Höhe Bad Honnef

aus hat man den schönsten

Blick auf den Drachenfels.

Unten: Der höchste Punkt der

Stadt, die Löwenburg

GOLF TROPHY

2012

Die KRAMSKI GOLF TROPHY zählt zu den Highlights der

Golf-Saison: 20 Turniere auf den schönsten Golfanlagen

und als Krönung das große Finale im Hotel „König Ludwig“

in Oberstaufen-Steibis.

TURNIERE IN DER REGION:

15.07.2012

Golfclub am Lüderich

Weitere Informationen, alle Termine und die

Turnierausschreibung unter: www.kl-golfevents.de

PRÄSENTIERT VON

28.07.2012

Golfclub Kürten

Als Kurstadt ist Bad Honnef über das Rheinland hinaus bekannt

geworden. Im Juni feiert das „Rheinische Nizza“ 150

Jahre Stadtrechte. Gerade jetzt ist ein Besuch in der Heimatstadt

Konrad Adenauers und der für den Wein bekannten

Perle am Rhein einen Besuch wert.

Geburtstag feiert die Stadt vom 15. bis 17. Juni. Dann locken Veranstaltungen

für jeden Geschmack und jedes Alter in die südlichste

Stadt am Rhein des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mit dem großen Bürgerspektakel und Festakt im Kurhaus beginnt am

15. Juni die große Feier. Am 16. Juni folgt das Bürgerfest auf dem Marktplatz

und im Reitersdorfer Park mit Livemusik, internationalem Markt und

großem Festumzug in historischen Kostümen durch die Stadt. Mit einem

Theaterstück nähert man sich der schwierigen Geschichte der Stadtwerdung

vor 150 Jahren – denn eigentlich lässt sich die Geschichte „Honnefs“

bereits über 1150 Jahre sicher zurückverfolgen. Für hartgesottene

Wasserfreunde bietet die DLRG am Samstag zudem ein Rheinschwimmen

an. Am 17. Juni heißt es dann „Spiel ohne Grenzen“ im Freibad

auf der Rheininsel Grafenwerth. Einen unterhaltsamen wie spannenden

Überblick über vergangene Tage von Bergbau, Kurbetrieb an den Mineralwasserbrunnen

und etwas Rheinromantik bietet die Festschrift „150

Jahre Stadtrechte“ des Heimat- und Geschichtsvereins Löwenburg e.V.

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SERVICE GOLF

Auf dem Lüderich wurde die Idee soeben vorgestellt

Endlich eine

Alternative für

Berufstätige:

Der After Work

Golf Cup von

Mercedes-Benz

Mercedes-Benz erweitert sein Engagement

im Golfsport und geht dabei

neue Wege. Neben den etablierten

Turnierserien Mercedes-Trophy und

den Mercedes-Benz Clubturnieren

erobert die Marke nun ein weiteres

zukunftsträchtiges Feld im Golfsport:

After Work Turniere für eine jüngere

und berufstätige Zielgruppe.

Beim Mercedes-Benz After Work Golf

Cup handelt es sich um eine seit 2006

etablierte Serie eines renommierten

Veranstalters. Die Serie findet ausschließlich

über 9-Loch statt, nur wochentags und jeweils

in den Abendstunden ab 17.00 Uhr.

Damit ist die Serie besonders für berufstätige

Golfer geeignet. In den Jahren seit der

SU•kontakt 03/12

ersten Austragung hat sich der After Work

Golf Cup so eine ständig wachsende Anhängerschaft

gesichert.

„Das Thema 9-Lochturniere passt perfekt

zu unserer sportlich aktiven Zielgruppe und

zu unserer Marke“, sagt Friederike Balck,

Marketingleiterin Mercedes-Benz Vertrieb

Deutschland. „Für viele Interessierte ist ihr

Zeitmangel eine große Hürde was das Golfen

betrifft. Gerade für jüngere Menschen

stehen Beruf und Familie an vorderster

Stelle. Mit dem Mercedes-Benz After Work

Golf Cup schaffen wir genau für diese Gol-

Sie stellten die Turnier-Reihe jetzt auch am

Lüderich vor (v.l.): Marcel Siem, Mercedes-

Benz Markenbotschafter, Axel Wellmann,

Leiter Verkaufsmanagement Mercedes-

Benz, Caroline Masson, Markenbotschaf-

terin Mercedes-Benz, Klaus Finger, Vorstandsmitglied

der Internationalen Golf AG

fer eine tolle Möglichkeit, ihren

Sport dennoch auszuüben, Turniere

zu spielen und Freude auf

dem Platz zu haben. Und wir

präsentieren unsere Produkte so

in einem äußerst emotionalen

und sehr dynamischen Umfeld.“

„Als wir im Jahr 2006 mit 23

Partneranlagen gestartet sind,

hat kaum jemand an die Idee

von 9-Lochturnieren als ernsthafte

Alternative zu normalen

18-Lochrunden geglaubt. Als

der Deutsche Golfverband vorgabewirksame

Turniere im Jahr 2006 erstmalig

erlaubt hat, sind wir mit unserer Serie

direkt und sehr kurzfristig an den Start

gegangen“ beschreibt Klaus Finger, Vorstandsmitglied

des Turnierausrichters die

Anfangstage. „Seither verzeichnen wir von

Jahr zu Jahr mehr Partneranlagen. 93 waren

es im Jahr 2011. Was durch die Partnerschaft

mit Mercedes-Benz dann passiert ist, kann

man getrost als Boom bezeichnen. Wir

konnten alleine durch die Ankündigung der

Partnerschaft die Gesamtanzahl der Partneranlagen

auf über 170 steigern, so dass

wir im Jahr 2012 annähernd 2.000 Turniere

austragen werden“.

Und Friederike Black sagt: „Es handelt

sich nicht nur um ein reines Titelsponsoring,

sondern um eine wirkliche strategische

Partnerschaft. Wir wollen gemeinsam dem

Thema 9-Lochgolfen eine starke Stimme

geben und diesen einzigartigen Sport weiter

fördern“.

After Work Golf ist modern, unkonventionell

und liegt im Trend; die Turniere finden

wochentags in den Monaten April bis

September statt. Jetzt fand (am 19. April)

endlich auch auf der Anlage am Lüderich

das erste After Work-9-Loch-Turnier der

Mercedes-Benz-Reihe statt. EB

Informationen und Anmeldung unter

www.awgc.de


Jetzt anmelden für die

8. Kölner Golfwoche

Dieses Jahr steht die Kölner Golfwoche

presented by SteinGruppe ganz im Zeichen

der Zahl 8. Im achten Jahr, 8 Tage, 8 Plätze,

8 Turniere. Die rund 1.050 Startplätze, die

während der Turnierwoche zur Verfügung

stehen, sind immer relativ schnell ausgebucht.

Interessierte können sich ab dem

11. Mai auf der Homepage www.koelnergolfwoche.de

anmelden. Spielberechtigt

ist jeder Spieler mit Stammvorgabe von 36.

Die Teilnahmegebühr beträgt 85,- Euro pro

Turniertag incl. Greenfee, Rundenverpflegung,

Abendessen und Preise.

Die Turnier-Termine

28. Juli – Golf-Club Schloss Miel

29. Juli – Golf BurgKonradsheim

30. Juli – Golfclub Bad Neuenahr

31. Juli – Golfanlage Clostermanns Hof

01. August – Golfclub RheinSieg

02. August – Golfanlage Römerhof

03. August – Countryclub Velderhof

04. August – Golfclub Am Alten Fliess

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Linde 2

51399 Burscheid

Hotline: 01803–333 888*

Fax: 01803–333 889*

GOLF

SERVICE

Freddy Richter, Erfinder und Cheforganisator

der Kölner Woche, rechnet wieder

mit „ausverkauftem“ turnier.

Mit Kramski „perfektes Putting“ lernen

Wer im vergangenen Jahr kein Glück hatte, weil die Kurse schnell ausgebucht waren, kann

es in diesen Wochen noch einmal versuchen: Die Kramski Putt Akademie hält auf der Anlage

am Lüderich (Overath-Steinenbrück) wieder Seminare für „Perfektes Putting Level 1“ ab.

Daran können allerdings immer nur sechs Personen teilnehmen. Nächste Termine sind: 22.

Mai, 14. Juni und 17. Juli. Anmeldung direkt bei Kramski Putter: Tel: 07231 4245 430 und

info@kramski-putter.com. Das nächste 18-Loch-Turnier um die Kramski-Trophy findet am 15.

Juli am Lüderich statt. Kramski wirbt übrigens für sein Engagement im Bergischen mit der Beschreibung:

„Sie finden hier auf den ersten neun Loch Deutschlands leichteste Bahnen (Slope

110) und auf den zweiten neun Loch Deutschlands schwerste Bahnen (Slope 147) vor“.

Öffnungszeiten Megastore:

Mo.–Fr.: 09.00–18.00 Uhr

Sa.: 10.00–16.00 Uhr

*9ct./Min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunkpreise

www.golfundguenstig.de

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SERVICE AutO

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Eine

Augenweide

beim Citroën-

Händler:

Der neue DS5,

in einer „Normalfassung“

und als

Hybrid-Fahrzeug.

CITROEN – 85 Jahre in Köln

Der Traction

Avant – ein

Highlight der

französischen

Automobilgeschichte


volkstümlich auch

aus vielen Filmen

bekannt als

„Gangsterauto“.

Citroën baute den

Klassiker1934.

Und jetzt kommt

auch noch Peugeot

nach Köln

Noch im Januar erhitzten sich in Köln

die Gemüter: Citroën drohte, Köln zu

verlassen. Der Mutterkonzern dachte

an einen völlig neuen Standort, möglich

schien Neu-Isenburg bei Frankfurt.

240 Arbeitsplätze schienen in Gefahr.

Jetzt haben sich die Franzosen anders

entschieden. Citroën bleibt und erhält

zusätzliche „Rückendeckung“ durch die

Deutschland-Zentrale von Peugeot. Die

hat bisher ihren Sitz in Saarbrücken Güdingen,

soll aber nun vielleicht noch in

2012 ihren Betrieb in Köln aufnehmen.

Das moderne PSA Diagnose Centers,

das mit Werkstätten in ganz Europa

vernetzt ist, bleibt allerdings mit rund

60 Mitarbeitern im Saarland bestehen.

Und auch die Peugeot Saartal GmbH,

bleibt mit rund 110 Mitarbeitern unverändert

in Saarbrücken.

Köln wird immer attraktiver als

Automobil-Metropole. Jetzt kommt

auch noch Peugeot an den Rhein.

Und Citroën feiert sein 85jähriges

Bestehen in Köln.

Vor 85 Jahren wurde am 15. Februar

1927 die Citroën Automobil AG im

Kölner Handelsregister eingetragen

und startete am selben Tag die Serienproduktion

von Fahrzeugen in Köln. Seither ist

der französische Automobilbauer – mit einer

kurzen Unterbrechung während der Zeit

des Zweiten Weltkrieges – in Köln höchst

erfolgreich ansässig. In dieser Zeit entstan-

den so legendäre Fahrzeuge wie die „Ente“

(2CV) und die „Göttin“ (DS), nachzusehen in

einer Sonderausstellung, die bei Citroën in

Köln-Poll stattfindet. Da steht auch ein Citroën

Front, ein Unikat aus dem Jahre 1934,

das in Köln gebaut wurde.

Ganz aktuell - und wieder leicht eingeschwenkt

in die DS-Linie – präsentiert sich

dort auch der „letzte Schrei“, der Citroën

DS5 mit der Diesel-Full-Hybrid-Technologie

Hybrid4. Der Full-Hybrid-Antriebsstrang verbindet

die Fahrleistungen des HDi-Dieselmotors

mit der Effizienz des Elektroantriebs

und hat als Ergebnis ein Hybridfahrzeug

mit Allradantrieb und 147 kW (200 PS), das

hohen Fahrspaß bei zugleich deutlich reduziertem

CO 2 -Ausstoß bietet.

Der Hybrid4 Airdream verbraucht laut

Werksangabe nur ganze 3,8 Liter bei einem

CO 2 -Ausstoß von 99 g/km und ist in der

Basisversion Chic ab 37.540 Euro erhältlich.

Etwas preiswerter ist der Citroën DS5 in

seiner „Normalversion“ Der steht ab sofort

zum Einstiegspreis von 29.350 Euro beim

Händler und zeigt, was Citroën seit jeher

auszeichnet: Ein besonderes Design, technische

Innovation und ein außergewöhnliches

Fahrvergnügen.

Der DS5 – mit Notruf und Rückfahrkamera

Das Einstiegsmodell Citroën DS5 e-HDi 110 Airdream Chic bietet bereits eine umfangreiche

Komfort- und Sicherheitsausstattung. Die vollautomatische Klimaanlage, das Audiosystem

mit CD-Player und MP3-Funktion und Leichtmetallfelgen sind ebenso an Bord wie ein Notruf-

und Assistance-System, und das LED-Tagfahrlicht. Noch umfangreicher ist die Version

SoChic (ab 32.050 Euro) mit u. a. schlüssellosem Zugangs- und Startsystem, Cockpit-Dach

und Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Die Variante SportChic (ab 37.680 Euro) hat u. a. eine

Rückfahrkamera. Der Citroën DS5 wird mit zwei Benzinmotoren (THP 155 mit 115 kW und

THP 200 mit 147 kW) sowie zwei Dieselaggregaten (HDi 165 mit 120 kW und e-HDi 110

Airdream mit 82 kW) angeboten.


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Bei vielen Entscheidungen ist es wichtig, Qualität zu wählen.

Wenn es um Ihr Unternehmen geht, gehen Sie auf Nummer sicher.

Holen Sie sich einen Partner ins Boot, dem Sie vertrauen

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AutO

Der Kangoo ist ein echter 7-Sitzer

Renault ergänzt die Kangoo Familie

um den neuen Grand Kangoo, der

bis zu sieben Personen großzügige

Platzverhältnisse bietet.

Die geteilt umlegbare Sitzbank in

der zweiten Reihe, zwei komfortable

Einzelsitze in der dritten Reihe

sowie die umklappbare Lehne des Beifahrersitzes

ermöglichen zahllose Kombinationen.

Der Preis für das neue Modell beträgt

20.190 Euro.

Den komfortablen Zustieg zur dritten

Sitzreihe ermöglichen auf beiden Seiten

die 636 Millimeter weit öffnenden Schie-

betüren. Die im Verhältnis 1/3:2/3 geteilte

Sitzbank in der zweiten Reihe lässt sich mit

einem Handgriff umklappen. Dank eines

speziellen Gelenkmechanismus schwenkt

die Sitzfläche von selbst herunter, so dass

die Rückenlehne danach auf einer Ebene

mit dem Laderaumboden liegt. Ein Trennnetz

schützt die Passagiere vor losen Gepäckstücken.

Als Motorisierung steht der kraftvolle

Common-Rail-Turbodiesel dCi 110 mit 80

kW/110 PS zur Verfügung. Der Dieselmotor

ermöglicht 170 km/h Höchstgeschwindigkeit

bei nur 5,5 l Verbrauch.

»Wir erklären und zeigen Ihnen Lösungswege

für Ihr Vorhaben.«

Stephan Michels · Gesellschafter

SERVICE

Der neue Ford Ranger...

... hat dieser Tage seine Deutschland-Premiere.

Das neue Modell steht mit Heckantrieb,

Einzelkabine und in XL-Ausstattung brutto

bereits ab 24.978,10 Euro zur Verfügung;

die vergleichbare Allradversion ab brutto

26.882,10 Euro. Die hochmoderne Baureihe

vereint ein besonderes Maß an Robustheit

und Leistungsfähigkeit mit intelligenten

Funktionen, einer beispielhaften Sicherheit

und vorbildlichen Standards in puncto

Qualität und Komfort. Zur Auswahl stehen

dabei Heck- und Allradantrieb, sowie zwei

brandneue Duratorq TDCi-Turbodiesel mit

2,2 oder 3,2 Liter Hubraum.

SU•kontakt 03/12

37


38

SERVICE GAStRONOMIE

Das Hotel-Gewerbe blickt

mit Optimismus ins Jahr

Die deutsche Hotellerie profitiert

vom anhaltend positiven Trend der

Städte- und Wellnessreisen, vom

Tagestourismus und dem Geschäftsreiseverkehr

aus aller Welt. Das

Wachstum soll auch 2012 anhalten

Wie der Hotelverband (1.400

Mitglieder und 170.000 Hotelzimmer)

jetzt in Berlin bei der

Vorstellung seines Branchenreports „Hotelmarkt

Deutschland 2012“ mitteilte, könne

man vom anhaltenden Aufwärtstrend profitieren

und auf stabilem Wachstumskurs

bleiben.

Die Chancen für 2012 stünden gut. Voraussetzung

seien allerdings vernünftige

Rahmenbedingungen insbesondere in der

Steuerpolitik, sagte der Vorsitzende Fritz G.

Dreesen (Bonn).

Und weiter: „Die vielerorts aus Reflex

eingeführten Bettensteuern gefährden

SU•kontakt 03/12

Auch den großen Stadthotels

(auf den Bildern in Leverkusen,

Köln und Bonn) scheint es besser

zu gehen. Die Auslastung

beträgt jetzt laut Statistik im

Schnitt 65,1 %.

diese positive Entwicklung aber nachhaltig.“

Große Sorge bereite den Hoteliers

die wachsende Abhängigkeit von Online-

Buchungsportalen und die damit verbundenen

Wettbewerbsbeschränkungen.

Laut Statistischem Bundesamt stieg die

Anzahl der Übernachtungen in der Hotellerie

im Jahr 2011 immerhin um 5,5 % auf

240,8 Millionen. Der Anteil ausländischer

Touristen und Geschäftsreisender erreichte

mit 63,7 Millionen Übernachtungen eine

neue Rekordmarke (+ 5,7 Prozent).

Das Gewerbe erzielte 2011 einen Nettoumsatz

von 18,6 Milliarden Euro und

setzte nominal 3,9 % (real 2,7 %) mehr um

als im Vorjahr.

In den nächsten drei Jahren drängen

bundesweit durch 500 Neu- und Umbauten

(vor allem im 3- bis 4-Sterne-Bereich)

weitere 66.000 Hotelzimmer auf den

deutschen Hotelmarkt.

5 FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Thema heute

Industrie-

weine

Frage: Herr Rüsing es gibt immer wieder

Berichte über Weine, die im Labor hergestellt

wurden. Kennen Sie diese Weine?

Klaus Rüsing: Naja, es gibt die Möglichkeit

Weine komplett in einem Labor herzustellen.

Das ist aufwendig, aber machbar. Solche

Weine kommen aber nicht auf den Markt.

Anders sieht es bei der modernen Kellertechnik

aus.

Frage: Was ist denn möglich bzw. üblich?

Klaus Rüsing: Möglich ist alles! Alle Parameter

des Weines können nach Belieben verändert

werden. Alkoholgehalt, Farbe, Bukett

und Holzgeschmack werden bei den Massenweinen

vorher festgelegt.

Frage: Wie geht das denn?

Klaus Rüsing: Der Eindruck von einem hochwertigen

Barriquewein, der in 225 l großen

Holzfässern reift wird vorgetäuscht. Vor Jahren

wurden noch Holzpellets in den Wein gehängt,

heute nimmt man Flüssigtannin.

Frage: Und man merkt keinen Unterschied?

Klaus Rüsing: Selbst ausgewiesene Kenner

haben Ihre Probleme dies zu merken. Der Geschmack

ist fast identisch. Nur die Farbe ist

bei den echten Barriqueweinen etwas heller.

Frage: Massenweine werden für die breite

Masse hergestellt. Was wollen die meisten

trinken?

Klaus Rüsing: Die meisten wollen einen

fruchtigen und trockenen Wein, die Kelletechnik

macht es möglich. Aber wenn eine

Flasche Wein unter 5 Euro kostet sollte man

aufpassen. Auch ein Barolo oder Amarone

unter 20 Euro ist mir nicht geheuer.

WEIN-TIPP-KOMPAKT

Achtung vor unrealistischen Sonderangeboten

z.B. Eiswein für 10 Euro usw.

Erzeugerabfüllungen oder Gutsweinabfüllung

(steht auf dem Etikett) bevorzugen.

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Wie neu – aber günstiger

Lutz Stohr bietet mit Sebworld.de

Büromöbel auf dem zweiten Markt an

Mit der Abwicklung einer Liegenschaft

eines großen IT-Konzerns in München

fing alles an: Die komplette Einrichtung

der Büros von rund 2.400 Mitarbeitern stand zur

Verwertung und läutete für Unternehmer Lutz

Stohr eine Erfolgsgeschichte ein: Wickelte er früher

Standardverwertungen etwa von Pfandhaus- und

Insolvenzwaren ab, hat sich Stohr seit 15 Jahren

zunehmend auf Büromöbel spezialisiert.

Heute ist Unternehmer Stohr mit

seinem Internetportal Sebworld.de

ein Experte für hochwertige Büromöbel

auf dem zweiten Markt. „Wir

sind in Deutschland unangefochten

die Nummer 1“ sagt Stohr und verrät

sein Erfolgsrezept: Keine „Einwegmöbel“

aus dem Möbeldiscount sondern

ausschließlich hochwertige Büroeinrichtungen

von USM Haller über Cassina

bis Thonet und Wilkhahn finden

den Weg in seine vier Standorte und

den großen Online-Fachhandel. Vom

hochwertigen Stuhl für den Wartebereich oder

und Schranksystemen zur Aktenverwahrung über

Theken, Sideboards, Dekoration und Bürobeleuchtung

bis zum kompletten Vorstandsbüro reicht seine

Palette. Dabei unterscheidet Lutz Stohr genau:

„Uns haftet kein klassischer Second Hand-Ruf an,

sondern bringen hochwertige Büroeinrichtungen

auf den zweiten Markt. Echte Büroklassiker verlieren

im Gegensatz zu Discountmöbeln in der Regel

kaum an Wert, manche Klassiker gewinnen sogar

an Wert.“ Das wissen bereits Kunden aus ganz

Europa und natürlich auch Kenner der angebotenen

Marken zu schätzen. 30 Mitarbeiter zählt Lutz

Stohr, die unter anderem in eigenen Werkstätten

und einer Polsterei Büroeinrichtungen derart auf-

arbeiten, dass sie von neuen Einrichtungen nicht

zu unterscheiden sind. Besonders gefragt sei das

Komplettpaket, erklärt Stohr: „Vom Arbeitsplatz

über eine Theke bis zum Geschäftsführungbüro

mitsamt Dekoration und Montage erhält man bei

uns alles aus einer Hand - und das zu einem unschlagbaren

Preis.“

II. Hand

auf über 6.000m²

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SERVICE GESuNDhEIt

SU•kontakt 03/12

SCHLAFAPNOE

Wenn nachts immer wieder der Atem stockt

Herzinfarkt, Schlaganfall

oder Schlafapnoe sind

nicht nur Männersache

Jedes Jahr erleiden 250.000 Menschen in Deutschland erstmalig

einen Schlaganfall. Mehr als 80 % dieser Schlaganfälle

liegen Gefäßverschlüsse zugrunde, deren Risikofaktoren man

vorbeugen kann. Deswegen wurde von Bayer HealthCare

Deutschland die bundesweite Aufklärungskampagne

„Rote Karte dem Schlaganfall“ ins Leben gerufen. Kooperationspartner

sind die Deutsche Sporthochschule Köln und

die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Als Schirmherr

konnte Michael Ballack gewonnen werden.

Mediziner warnen immer deutlicher

vor Schlafapnoe. Diese zumeist

nächtliche Erscheinung ist ein

wesentlicher Risikofaktor für den

Schlaganfall.

Schlafmediziner plädieren dafür, dem

nächtlichen Atemstillstand endlich einen

ähnlichen Stellenwert wie dem

Bluthochdruck oder dem Vorhofflimmern

einzuräumen. Und sie warnen: Schlafapnoe

gefährdet die Rehabilitation nach Schlaganfall.

Mindestens ein bis zwei Prozent der

Bevölkerung ist vorsichtigen Schätzungen

zufolge von einer Schlafapnoe betroffen.

Die nächtlichen Atemstillstände bewirken

zunächst Müdigkeit und Konzentrationsverlust.

Mittelfristig führen sie zu Bluthochdruck,

weil das Herz mehr pumpen

muss, um die Organe ausreichend mit

Sauerstoff zu versorgen. Hochdruck ist der

Hauptrisikofaktor für einen Schlaganfall. Internationale

Studien wiesen ein zwei- bis

dreifach erhöhtes Schlaganfall-Risiko bei

Apnoe-Patienten aus. Neuere Studien aus

Schweden und den USA lassen darauf

schließen, dass auch die Schlafapnoe selbst

das Risiko für einen Schlaganfall erhöht.

Und dass nicht nur die besonders schweren

Apnoen, sondern bereits leichte bis mittlere

Syndrome den Schlaganfall fördern. Wird

die Schlafapnoe von Patienten und Ärzten

immer noch unterschätzt? „Vieles deutet

darauf hin“, meint Prof. Dr. Jean Haan, Regionalbeauftragter

der Stiftung Deutsche

Schlaganfall-Hilfe in Mönchengladbach.

Und wenn der Schlaganfall Frauen trifft ...

Ein Schlaganfall trifft Frauen oftmals

härter als Männer. Aufklärung ist für

sie deshalb besonders wichtig - und

erfolgversprechend.

Frauen werden nach einem Schlaganfall

häufiger zum Pflegefall, wie eine

amerikanische Studie belegte. Das hat

auch biologische Gründe: Sie werden älter.

Mit dem Alter steigt das Schlaganfall-Risiko

und der Körper erholt sich schlechter von

dem Schlag. In Deutschland sind Frauen im

Durchschnitt 75 Jahre alt, wenn sie einen

Schlaganfall erleiden, Männer etwa 68 Jahre.

Wie schnell ein Patient nach einem

Schlaganfall behandelt wird, ist meist ausschlaggebend

für die langfristigen Folgen.

Ärzte beobachten nun, dass Frauen später

in die Klinik kommen als Männer. Eine mögliche

Erklärung ist, dass sie sich eher scheuen,

den Notruf zu tätigen oder niemandem

„zur Last fallen“ möchten. Eine andere, dass

sie den Schlaganfall anders als Männer emp-

finden. Typische Anzeichen eines Schlaganfalls

sind plötzlich eintretende Sehstörungen,

Sprach- oder Sprachverständnisstörungen,

Lähmungen auf einer Körperseite und

Taubheitsgefühle, Schwindel mit Gangunsicherheit

und äußerst heftiger, plötzlich auftretender

Kopfschmerz. Wissenschaftlich

belegt sind die Unterschiede bisher nicht.

Und dennoch: Gerade für Frauen kann deshalb

die Aufklärung über die Symptome des

Schlaganfalls besonders lebenswichtig sein.


Im Blickpunkt

StEuERN: Nur eine regelmäßige Betriebs-

stätte auch bei unternehmer � S. 42

CONtROLLING: unternehmer –

wo sind denn eure Visionen? � S. 44

PERSONAL: Sind befristete tätigkeiten gut, fragwürdig oder gar teufelswerk? � Seite 46


SU •kontakt

FINANzEN: Die Kreditbanken steigerten

im Jahr 2011 ihr Neugeschäft � S. 45

FINANZEN

Sparkasse

gab Kredite

für über drei

Milliarden Euro

� Seite 43

GL&Lev SU•kontakt special 03/09 03/12

41

© shutterstock


42

Gesetzesänderung: Arbeitgeber dürfen Smartphones

und Software steuerfrei überlassen

Aktuelles zur 1% -

Regelung und zur regel-

Im Blickpunkt Steuern

SU•kontakt 03/12

mäßigen Arbeitsstätte

Von UWE HAPP

Die private Nutzung von betrieblichen

Datenverarbeitungs- und

Telekommunikationsgeräten (zum

Beispiel Smartphones und Tablets)

und deren Zubehör sowie von

System- und Anwendungssoftware

wird für Arbeitnehmer steuerfrei

gestellt (§ 3 Nr. 45 EStG).

Die Neuregelung ist erstmals auf

Vorteile anzuwenden, die in einem

nach dem 31.12.1999 endenden

Lohnzahlungszeitraum oder als sonstige

Bezüge nach dem 31.12.1999 zugewendet

werden. Die Steuerfreiheit greift insofern

auch für die Vergangenheit, sofern

Steuerbescheide noch geändert werden

können. Der Gesetzesänderung wurde

am 30.03.2012 durch den Bundesrat zugestimmt.

Aktuelles zur 1% - Regelung

Überlässt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer

ein Fahrzeug neben den beruflichen

Fahrten auch zur privaten Mitbenutzung,

so ist vom Arbeitnehmer monatlich

ein geldwerter Vorteil in Höhe von 1% des

inländischen Bruttolistenpreises bei Erstzulassung

zu versteuern. Bei Berechnung des

Bruttolistenpreises werden weiterhin die

inzwischen üblichen Händlerrabatte nicht

berücksichtigt.

Der Bund der Steuerzahler befindet sich

derzeit mit einem Musterverfahren vor dem

Bundesfinanzhof, in welchem die Verfassungsmäßigkeit

der Bewertung des geldwerten

Vorteils nach dem Bruttolistenpreis

bei Erstzulassung ohne Berücksichtigung

eingeräumter oder üblicher Rabatte überprüft

werden soll. Betroffenen Steuerpflichtigen

wird empfohlen, Steuerbescheide mit

uwe happ

Dipl.-Kfm., Steuerberater

und Partner in der

Schmitz+Partner

Steuerberatungs-

gesellschaft

einem Einspruch anzufechten und das Ruhen

des Verfahrens zu beantragen.

Der Bundesfinanzhof hat bereits entschieden,

dass die 1%-Regelung nicht anwendbar

ist, wenn der Arbeitnehmer ein betriebliches

Fahrzeug lediglich für betriebliche

Zwecke sowie für Fahrten zwischen Wohnung

und Arbeitsstätte nutzt. Die Anwendung

der 1% - Regelung setzt voraus, dass

der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer tatsächlich

ein Fahrzeug zur privaten Nutzung

überlassen hat. Die unbefugte Privatnutzung

des betrieblichen PKW hat dagegen

keinen Lohncharakter. Ein Vorteil, den sich

der Arbeitnehmer gegen den Willen des

Arbeitgebers selbst zuteilt, wird nicht „für”

eine Beschäftigung im öffentlichen oder privaten

Dienst gewährt und zählt damit nicht

zum Arbeitslohn. Das Privatnutzungsverbot

darf vom Arbeitgeber jedoch nicht nur zum

Schein ausgesprochen sein, sondern die

Einhaltung ist vom Arbeitgeber durch geeignete

Maßnahmen zu kontrollieren.

Nur eine regelmäßige Betriebsstätte

auch bei Unternehmern

Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat

entschieden, dass im Hinblick auf die Rechtsprechungsänderung

des Bundesfinanz-

hofs, wonach Arbeitnehmer nur noch eine

regelmäßige Arbeitsstätte haben können,

auch ein selbständig Tätiger nur eine Betriebsstätte

haben kann. Verfassungsrechtlich

sei eine Gleichbehandlung von Arbeitnehmern

mit den übrigen Steuerpflichtigen

geboten. Betriebsstätte in diesem Sinne ist

nur ein Ort, an dem sich der ortsgebundene

Mittelpunkt der betrieblichen Tätigkeit des

Unternehmers befindet. Gegen das Urteil

wurde Revision beim Bundesfinanzhof

eingelegt, so dass diese Frage in Zukunft

höchstrichterlich geklärt wird.

Fahrten zwischen Wohnung

und Ausbildungsstätte

Mit zwei Urteilen hat der Bundesfinanzhof

– unter Änderung seiner bisherigen

Rechtsprechung – entschieden, dass eine

Bildungseinrichtung und damit auch eine

Hochschule nicht als regelmäßige Arbeitsstätte

anzusehen ist, auch wenn diese häufig

über einen längeren Zeitraum hinweg

zum Zwecke eines Vollzeitunterrichts oder

-studiums aufgesucht wird. Selbst wenn die

berufliche Fort- oder Ausbildung die volle

Arbeitszeit des Steuerpflichtigen in Anspruch

nimmt, ist eine Bildungsmaßnahme,

auch wenn sie sich über einen längeren

Zeitraum erstreckt, stets vorübergehend

und nicht auf Dauer angelegt.

Die Aufwendungen können allerdings

(auch bei Inanspruchnahme der Kilometerpauschale)

steuerlich nur berücksichtigt

werden, wenn der Steuerpflichtige den

Fahrtaufwand tatsächlich getragen hat.

Betroffen von der Rechtsprechungsänderung

sind in erster Linie Steuerpflichtige in

einer Zweitausbildung oder Steuerpflichtige,

bei denen das Studium im Rahmen

eines Dienstverhältnisses stattfindet.

Durch Gesetzesänderung hat der Gesetzgeber

abermals bestimmt, dass Aufwendungen

des Steuerpflichtigen für seine erstmalige

Berufsausbildung außerhalb eines

Dienstverhältnisses oder für ein Erststudium

keine Werbungskosten sind. Steuerpflichtige

in einer ersten Ausbildung sollten ihre

Aufwendungen hierfür unter Hinweis auf

die anhängigen Musterverfahren beim

Bundesfinanzhof als vorweggenommene

Werbungskosten oder Betriebsausgaben

bei ihrem Finanzamt geltend machen.


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Die Kreissparkasse Köln hat

sich 2011 in einem turbulenten

Umfeld erfolgreich behauptet.

Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse Köln, zog

deshalb kürzlich eine positive Bilanz

seines Unternehmens und sagte:

„Die Geschäftsergebnisse sind gut.

Wir konnten in allen Geschäftsfeldern

wachsen. Eine Bestätigung

unseres Geschäftsmodells.

Wir betreiben das traditionelle

Bankgeschäft – dies wurde von

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den Kunden honoriert. Auch 2012

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sehe ich für die Kreissparkasse Köln

gute Chancen, den Wachstumskurs

weiter fortzusetzen“.

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Gesamtwert von 360 Mio. Euro ebenfalls

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Nachhaltige Förderungen für die Menschen vor Ort – positiv – trotz des verstärkten Wettbewerbs

Stiftungen der Kreissparkasse Köln

um Kundengelder. Insbesondere die Privat-

AZ_Schmitz+Partner_SU-Kontakt 190x65:Layout 1 04.07.11 15:32 Seite 1

Erfolg verbindet.

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Wir sind eine expandierende Kanzlei und bieten mittelständischen Unternehmen

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Finanzen

Alexander Wüerst, der

Vorstandsvorsitzende der

Kreissparkasse Köln, war

nicht unzufrieden mit der

Bilanz: „Durch unsere stabile

Ertragssituation und die

erfreulichen Zuwachsraten

im Kundengeschäft konnten

wir 2011 rund 7 Mio.

Euro für weit über 3.000

Maßnahmen und Projekte

zur Verfügung stellen, die

den Menschen vor Ort unmittelbar

zugutekommen“,

sagte er.

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Kreissparkasse Köln gab Kredite

für über 3 Milliarden Euro

D

as Wachstum der Kreissparkasse

Köln war getragen von einer

starken Kreditnachfrage. So erzielte

das Kreditneugeschäft mit 3 Mrd. Euro

wieder einen Spitzenwert. Ein Großteil der

zugesagten Kredite in Höhe über 1,7 Mrd.

Euro entfiel dabei auf Unternehmen und

Selbstständige. Es gelang der Kreissparkasse

Köln, ihr Kreditvolumen über alle Kundengruppen

um 132 Mio. Euro auf 19,1

Mrd. Euro weiter auszubauen.

Die Geldvermögensbildung (die Summe

aus bilanzwirksamen und bilanzneutralen

Geldanlagen) entwickelte sich mit einem

kunden legten nochmals um gut 100 Mio.

Euro gegenüber dem Vorjahr zu. In Summe

wuchs das Einlagenvolumen auf 17,5 (17,2)

Mrd. Euro. Die Bilanzsumme stieg auf nunmehr

24,8 (24,5) Mrd. Euro.

Positiv stellte sich auch die Entwicklung

der Girokonten dar. So stieg der Bestand

für Privat- und Geschäftskunden um netto

5.000 Konten.

Abzüglich der leicht gestiegenen Personal-

und Sachkosten wurde ein Betriebsergebnis

von 223,7 (233,8) Mio. Euro erreicht.

Aufgrund des um 17% verbesserten Bewertungsergebnisses

im Vergleich zum Vorjahr

konnte das Ergebnis vor Steuern der Kreissparkasse

Köln um 37,9 % auf 74,2 (53,8)

Mio. Euro gesteigert werden.

Klaus Schmitz

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Klaus Martin Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Norbert Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Uwe Happ

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Alexander Panten

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Bernhard Clemens

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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43

Im Blickpunkt


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Im Blickpunkt

Controlling

Controlling – Strategisches Controlling

„Unternehmer – wo sind

eure Visionen?“

SU•kontakt 03/12

Von BERND BOSBACH

Im unternehmerischen Alltagstrott

gehen Visionen oftmals unter.

Geprägt von Absatz, Umsatz,

Erwartung und einem eingefahrenen

Tagesablauf, schaffen es

die Führungskräfte häufig nur,

einen Blick ins kommende Jahr

zu werfen. Der aber wird sehr

stark geprägt von den aktuellen

Produkten, Kunden, Umsätzen,

Kosten und Erwartungen.

Somit hat die Prognose des folgenden

Jahres nur wenig Visionäres. Im Gegenteil

– im Grunde überschlägt man

die aktuellen Faktoren und erhält so das

Bild von morgen.

Dabei ist Reflektion des Vergangenen und

eine Zukunfts-Projektion auf dieser Basis nur

die eine Seite der Medaille – der bewusste

Blick nach vorn die andere. Bei Unternehmen,

egal ob klein oder groß, inhabergeführt

oder geleitet vom Geschäftsführer,

stellt man sich viel zu selten die Frage: Wo

wollen wir in zehn Jahren stehen? Denn nur

so lässt sich Zukunft aktiv gestalten, so lassen

sich Trends und Entwicklungen in die

eigene Strategie einflechten, so zeigt sich,

wie sich Produkte und Dienstleistungen

„zukunftssicher“ positionieren und optimieren

lassen.

Für eine nachhaltig wirkende Vision – diese

vage Vorstellung von einer guten Zukunft

im Unternehmen – braucht es allerdings

mehr. Die faktensichere Beschreibung

eines erstrebenswerten Zustandes und

der Weg dorthin sind gefragt. Gute Visionen

zeichnen sich auch dadurch aus, dass

die Unternehmenslenker in der Lage sind,

diese Zukunft lebendig und anschaulich

darzustellen und schlussendlich aus ihnen

konkrete Zwischenziele abzuleiten: lang-,

mittel- und kurzfristige. Die gesteckten

Wegmarken können und sollten deduktiv

aus der Vision abgeleitet werden: aus der

Vision die Strategie mit einem Zeithorizont

Bernd Bosbach

Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 profit

GmbH & Co. KG

von 3-8 Jahren, daraus die operativen Pläne

(2-4 Jahre), daraus wiederum die zu ergreifenden

Maßnahmen (0-1 Jahre).

Natürlich müssen die Visionen zu den

grundlegenden Werten und zum zentralen

Zweck des Unternehmens passen. Eine

stimmige Vision aber begeistert vor allem

die eigenen Mitarbeiter und gibt Orientierung

für die zu erreichenden, gemeinsamen

Ziele. Auch wenn jeder im Unternehmen

weiß, wie schwierig oder vielleicht unmöglich

es sein wird, diese Vision zu erreichen –

gerade daraus erhält sie ihre unwiderstehliche

Spannung und Kraft.

Eine klare und vor allem auch stimmige Vision

bringt sehr viele, positive Effekte: Sie

ist Grundlage für Entscheidungen und gibt

Orientierung und Halt auch in schwierigen

Situationen. Sie schafft eine gemeinsame

Identität und verkörpert Glaubwürdigkeit

nach innen und außen. Sie stimuliert im

positiven Sinne und fördert Begeisterung

und Motivation. Doch gibt es kaum etwas

Schwierigeres, als eine wirklich gute Vision

zu formulieren. Denn sie muss Mitarbeiter,

Kunden und andere Interessengruppen

überzeugen, besser noch: begeistern und

mitreißen! Eine Vision funktioniert nur dann,

wenn sich die Mehrzahl der Mitarbeiter ihr

verschrieben hat und sie sich mit den Zielen

dahinter verbunden fühlen.

Visionen und Ziele werden heutzutage

immer weniger vorgegeben. Da Mitarbeiter

die Unternehmens-Visionen mit Leben

füllen und Ziele mit aller Energie verfolgen

sollen, ist es konsequent, sie an der Entstehung

der Vision und Ziele zu beteiligen. Klare

Ziele, auf die sich alle verständigt haben,

sind für eine motivierte Arbeitsatmosphäre

unerlässlich. Nur wer weiß, worauf er hinarbeitet,

kann dies auch effektiv tun. Und nur

konkret formulierte Ziele ermöglichen eine

Überprüfung der Arbeit. Dabei ist es wichtig,

sowohl die taktischen Kurzzeitziele zu

formulieren, als auch die mittel- und langfristigen

Ziele anzugehen. Jedem sollte immer

auch der größere Zusammenhang der einzelnen

Arbeitsschritte klar sein. Ein größeres

Ziel zieht wie ein Magnet, auch wenn die

vielen nötigen Alltagsarbeitsschritte einmal

nerven.

In vielen Unternehmen gibt es mittlerweile

regelmäßige Treffen, um sich über die

Vision und die strategischen, operativen

und taktischen Ziele auszutauschen. Solche

Treffen machen durchaus Sinn. So können

Fragen, Bedenken und Zweifel geäußert,

neue Erkenntnisse und Erfahrungen ausgetauscht

sowie neue Möglichkeiten und

Ideen diskutiert werden. Denkbar ist, dass

am Ende eines solchen Treffens Ziele möglicherweise

umformuliert oder ergänzt werden.

Bei einer Vision wird das in der Regel

nicht der Fall sein, weil sie durch kleinere

Änderungen nicht beeinflusst wird.


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Besetzung vakanter Schlüsselfunktionen –

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um Kostenbalance zu erreichen

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weil die eigenen die besten Mitarbeiter sind

Leistungssteigerung –

damit unterm Strich mehr übrig bleibt

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Ihrer Aufgaben

Finanzen

Die Kreditbanken steigern ihr Neugeschäft

Die auf Kredite spezialisierten

Banken haben im Jahr 2011 Finanzierungen

im Wert von 100,6 Milliarden

Euro vergeben. Damit haben sie

das Vorjahr um 13,3 Prozent übertroffen

und erstmalig einen dreistelligen

Milliardenbetrag an Krediten

herausgelegt.

Das erklärte jetzt Gerd Schumeckers

(unser Bild), Vorstandsvorsitzender

des Bankenfachverbandes, vor der

Presse und erläuterte: „Trotz Krise haben

Unternehmen und Verbraucher im vergangenen

Jahr verstärkt Kredite genutzt, um

ihre Investitionen zu bezahlen, vom Lkw bis

zum Tablet-PC.“

Das Wachstum ihres Neugeschäfts zeigt

sich bei den Kreditbanken in beiden Geschäftsbereichen

gleichermaßen, in der

Finanzierung von Konsum- sowie von Investitionsgütern.

Wichtigster Treiber waren

dabei private Barkredite, die um 29,4 Prozent

zugelegt haben und frei verwendet

werden können.

Dabei zeichnet sich ein neuer Trend ab:

„Immer häufiger nutzen Verbraucher Kredite

zur Verschönerung ihrer Wohnung“,

sagte Schumeckers. Insgesamt hatten die

Bundesbürger 2011 rund 228,7 Milliarden

Euro zu Konsumzwecken ausgeliehen.

Die Verbraucher fragen verstärkt nach

Finanzierungsmöglichkeiten, vor allem im

Handel, wo Konsumgüter zum Kauf stehen.

Wichtigster Vertriebskanal für Konsum- und

Investitionskredite ist daher der Point of

Sale (POS).

Rund zwei Drittel ihrer Darlehen verge-

ben die Kreditbanken im Auto- sowie im

Möbel- und Elektrohandel. Dort haben sie

im vergangenen Jahr insgesamt 6,3 Prozent

mehr Warenkredite an Verbraucher herausgelegt

und ihre POS-Finanzierungen mit

Unternehmen um 14,8 Prozent ausgebaut.

In 2011 finanzierten sie rund 1,8 Millionen

Kraftfahrzeuge per Kredit.

„Ohne Kredite könnte der Handel einen

Großteil seiner Waren nicht absetzen“, sagte

Schumeckers und verwies auf eine Untersuchung

des Instituts für Handelsforschung,

die der Verband gerade vorstellte. Der Studie

zufolge generiert der Autohandel die

Hälfte seines Umsatzes ausschließlich über

finanzierte Fahrzeuge. „Kredite sind notwendig,

um die Konjunktur in Schwung zu

halten“, so der Verbandschef. Seine Prognose

für 2012: Eine konstante Nachfrage von

Verbraucherkrediten.

Der Bankenfachverband vertritt 59 Mitglieder.

Jeder zweite Ratenkredit stammt

von den Kreditbanken.

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Im Blickpunkt


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Im Blickpunkt Personal

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Management auf Zeit – mehr als nur eine Rettungsmaßnahme

Interimsmanagement

Von HELMUT RUCKRIEGEL

Wenn man den Schlagzeilen in

Zeitungen folgt, wird man

gelegentlich schon unsicher:

Sind befristete Tätigkeiten gut,

fragwürdig oder gar Teufelswerk?

Entscheidend ist das Ziel der Tätigkeit:

Steht die (Mehr-) Produktion von Gütern,

einer Dienstleistung, die Erarbeitung

von Konzepten oder gar die Durchführung

hochwertiger Fach- und Führungsaufgaben

im Vordergrund? Das Interimsmanagement

umfasst genau solche Inhalte und wird

nachstehend einmal beispielhaft von anderen

temporären Arbeitsformen abgegrenzt:

1

2

3

4

Art

Arbeitnehmerüberlassung

Freie Mitarbeit

Unternehmens-

beratung

Interims-

management

Was macht ein Interimsmanager genau?

Ein Interimsmanager übernimmt häufig

eine umfassende Funktion im Unternehmen.

Das kann zum Beispiel die temporäre

Leitung eines Entwicklungsbereichs sein

oder auch die Wahrnehmung der Personalleitungsfunktion.

Ein Interimsmanager

stellt dabei insbesondere sicher, dass Problemanalyse,

Aufgabenerledigung und der

Know-how-Transfer zur Ergebnissicherung

aus einer Hand erfolgen!

Wann setzt man Interimsmanager ein?

Immer dann, wenn eine Vakanz nicht zeitnah

passend besetzt werden kann und

drängende Themen erledigt werden müs-

helmut Ruckriegel

Personalmanager

PersonalCoachingKöln

Vertrag

Vertrag zwischen Unternehmen

und Zeitarbeitsfirmen über Arbeitnehmerüberlassung

Vertrag zwischen Unternehmen und

freiberuflich Tätigen über Dienstleistungen

Vertrag zwischen Unternehmen und

Beratungsfirmen über z.B. die Erarbeitung

von Strategiekonzepten

Vertrag zwischen Unternehmen und

selbstständigen Interimsmanagern

über z.B. die Durchführung von

Organisations-, Steuerungs- oder

Leitungsaufgaben

Anm.: Auf rechtliche Grundlagen kann hier aufgrund der Komplexität nicht eingegangen werden.

sen. Aber auch, wenn keine internen Kapazitäten

für die Durchführung spezifischer

Aufgaben vorhanden sind, kann ein Interimsmanager

durch sein Know-how schnell

zum Unternehmenserfolg beitragen.

Zeitaspekt

temporär

temporär,

teils unbefristet

temporär

temporär

Wo werden Interimsmanager eingesetzt?

Interimsmanager werden in unterschiedlichen

Fachdisziplinen in Kleinbetrieben, im

Mittelstand und in Konzernen tätig.

Wie lange dauert ein Interimsmanagement?

Der Einsatz eines Interimsmanagers kann

sich über wenige Wochen bis hin zu vielen

Monaten erstrecken. Ein Einsatz muss

im Übrigen nicht an fünf Tagen pro Woche

erfolgen. Häufig reicht auch eine geringere

Einsatzzeit aus.

Dieser Aspekt ist insbesondere für Klein-

und mittelständische Unternehmen (KMU)

interessant, da dort zum Beispiel die Personalarbeit

meist im Sekretariat der Geschäfts-

führung miterledigt wird. Der Steuerberater

hilft gelegentlich auch mit, und fallweise

wird der Hausanwalt zu Rate gezogen.

Ein Beispiel: Man weiß schon, dass man

‚eigentlich‘ im Bereich der Nachwuchssicherung

‚etwas tun müsste‘, hat sich deshalb

vielleicht auch schon bei der IHK erkundigt,

müsste jetzt nur noch loslegen – hat aber

keine Zeit. Der Manager auf Zeit hätte jetzt

die Aufgabe, Maßnahmen zur Nachwuchssicherung

aufzuzeigen, diese nach Freigabe

praktisch umzusetzen – und seine Erfahrungen

in die Firma zu tragen, damit diese

den Prozess in Zukunft alleine fortführen

kann.

Was muss ein Interimsmanager mitbringen?

Interimsmanager müssen über ein breites

fachliches Wissen und fundierte Umsetzungskompetenz

verfügen und sich insbesondere

sehr schnell in die Arbeitsweisen

Integrationsgrad

Der Arbeitnehmer hat einen unbefristeten oder

temporären Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma.

Er ist im Entleihbetrieb teilintegriert und hat Weisungen

bzgl. der Tätigkeit zu befolgen.

Der Freiberufler ist nicht integriert.

Der Berater ist nicht integriert.

Der Interimsmanager ist selbstständig tätig und

nicht integriert. Je nach Auftrag kann er aber unternehmerische

Tätigkeiten übernehmen und weisungsbefugt

sein (z.B. Führungsaufgaben), ohne,

dass deshalb eine Integration vorliegt

von Kundenunternehmen einfinden können.

Denn - anders als eine fest eingestellte

Führungskraft hat ein Interimsmanager keine

Einarbeitungszeit. Er muss sofort zeigen,

dass er Lösungen produziert und sein Einsatz

den Unternehmenserfolg steigert.

Fazit: Das Interimsmanagement bzw. Management

auf Zeit ist eine eigenständige

Arbeitsform. Sie versorgt Unternehmen

schnell mit Know-how und Problemlösungen

und trägt somit dazu bei, schneller

zu sein als der Wettbewerb.

Wenn im Text die männliche Form gewählt ist, so geschieht

dies allein aus sprachlichen Gründen. Es sind immer Frauen

und Männer gleichermaßen gemeint.


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