Jahresbericht 2012 - Viva AG für Kommunikation

viva.ch

Jahresbericht 2012 - Viva AG für Kommunikation

Kanton Zürich

Sicherheitsdirektion

ht

Mit Themendossier

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rbeit im Sport

»

Sportkanton Zürich – wir bewegen


3 Editorial

Schwerpunkt 2012

4 Bedeutung des Sports

7 Regierungsrat Mario Fehr im Interview

Jugend+Sport

8 Transparente Angebote für Kinder und Jugendliche

10 Angebotsförderung in Zahlen

11 Angela Batschelet über die J+S-Leiterausbildung

13 Kaderbildung im Überblick

Jugendsportcamps

14 Gemeinschaft erleben mit vielfältigen Angeboten

Sportkanton Zürich

18 Netzwerke stärken am Forum Sportkanton

Sportförderung

20 Bewegung in jedem Alter

21 Freiwilliger Sport in der Schule

22 Sportanlagen als Investition in die Zukunft

23 Sportanlagen im Überblick

24 Sportveranstaltungen für Zehntausende

26 Projekte von Open Sunday bis Fit-4-Future

Nachwuchsförderung

28 André Bucher zur Unterstützung junger Talente

30 Nachwuchsförderung 2012 auf einen Blick

31 Vereinbarkeit von Ausbildung und Sport

Unterstützung Vereine

32 Paradiesisches Sportzentrum Kerenzerberg

34 Zürcher OL

35 Verzeichnis Kontakte

35 Impressum

Das Dossier «Netzwerkarbeit im Sport»

finden Sie auf Seite 19


EDITORIAL

Liebe Sportlerinnen und Sportler

Geschätzte Sportinteressierte

Die Sportaktivität im Kanton Zürich steigt. Die Zahl der Nichtsportlerinnen und -sportler ist zwar stabil. Hingegen treiben die

aktiven Personen im Durchschnitt länger und mehr Sport als früher. Allgemein nimmt das Interesse an Sport und Bewegung zu.

Trotz steigender Sportaktivität haben Bewegungsmangel und Übergewicht als Themen nicht an Bedeutung verloren. Das

Leben wird zusehends bequemer, beispielsweise ersetzt die Fahrt im Lift das Treppensteigen, es wird online eingekauft

und oft sitzend gearbeitet. Die alltägliche Bewegung der Bevölkerung ist daher rückläufig. Dafür kann Sport ein Ersatz sein.

Es braucht ihn mehr denn je.

Unser Fokus liegt auf dem Jugend- und Breitensport, wo Freude, Gesundheit und gesellschaftliche Kontakte im Vordergrund

stehen. Der Sport wirkt hier über die sportliche Aktivität hinaus. Er setzt zentrale gesundheits-, sozial- und wirtschaftspolitische

Impulse.

Gerade deshalb ist der Entscheid des Regierungsrates, die Fachstelle Sport zum Sportamt aufzuwerten, wegweisend. Er trägt

damit der hohen Bedeutung des Sports im Kanton Zürich Rechnung und stärkt die Stellung der kantonalen Sportförderung.

Seit Oktober 2012 ist das revidierte eidgenössische Sportförderungsgesetz in Kraft. Es verleiht dem Sport ebenfalls einen noch

höheren Stellenwert. Damit wächst aber auch unsere Verantwortung, und unsere Aufgaben werden vielfältiger. Ein Beispiel ist

die Förderung der Integration aller Menschen in unsere Gesellschaft. Es gilt aber auch, unerfreuliche Begleiterscheinungen im

Sport wie die negative Inszenierung rund um die Fussballstadien oder Wettabsprachen noch rigoroser zu bekämpfen.

Sport ist eine Passion – auch meine persönliche Passion. Im Sportamt arbeiten Menschen mit einer hohen Leistungsbereitschaft

und der gleichen Passion. Deshalb freue ich mich, mit dem neuen Sportamt für den Sport im Kanton Zürich zu wirken.

Dabei stehen wir nicht alleine da. Die Vernetzung mit anderen kantonalen Stellen, Städten, Gemeinden, Sportverbänden

und -vereinen sowie lokalen Sportnetzwerken macht unsere Arbeit noch effizienter und zielgerichteter. Sichtbarster Ausdruck

davon ist der «Sportkanton Zürich», das gemeinsame Dach des Sportamts und des Zürcher Kantonalverbands für

Sport. Die Vernetzung auf allen Stufen ist Thema des beigelegten Themendossiers.

Herzlichen Dank für Ihr Engagement zugunsten des Sports im Kanton Zürich!

Stefan Schötzau, Chef Sportamt des Kantons Zürich

Jahresbericht 2012 – 3


SCHWERPUNKT 2012

Der Sport im Kanton Zürich erhält die

Der Regierungsrat hat am 2. Mai 2012 beschlossen, die Fachstelle

Sport in ein kantonales Sportamt umzuwandeln. Damit

trägt er zum einen der hohen Bedeutung des Sports und der

sportlichen Aktivitäten in unserer Gesellschaft Rechnung.

Zum andern stärkt er die Stellung des Kantons in der Sportpolitik

und in der Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen.

Organisatorisch gehört das Sportamt zur Sicherheitsdirektion

(siehe Box Seite 5). Es ist direkt Regierungsrat und

Sportminister Mario Fehr angegliedert. Dieser kurze Weg

ermöglicht es ihm, seine Anliegen direkt in die Politik einfliessen

zu lassen. Da der Sport seit 1. Januar 2013 ein eigenes

Amt hat, ist er im Organigramm des Kantons noch besser

sichtbar, und seine Stimme ist noch besser hörbar.

Das Sportamt arbeitet eng mit dem Zürcher Kantonalverband

für Sport (ZKS) zusammen. Grundlage dafür ist eine

Leistungsvereinbarung. Ausdruck dieser Kooperation und

Vernetzung ist der «Sportkanton Zürich», das gemeinsame

Dach, unter dem das Sportamt und der ZKS ihre Arbeit bündeln

und koordinieren.

Engagierte Personen für den Sport

Das Sportamt hat 17 eigene Mitarbeitende. Auf der Geschäftsstelle

des ZKS sind acht Personen tätig. Gegen 50

Frauen und Männer arbeiten im kantonalen Sportzentrum

Kerenzerberg (siehe Seiten 32 und 33). Damit wirken rund

75 engagierte Personen täglich für gute Rahmenbedingungen

und Dienstleistungen zugunsten der Sport treibenden

Bevölkerung im Kanton Zürich. Zu ihnen darf man auch die

zirka 200 Kursleitenden, Expertinnen und Experten zählen,

welche für die Aus- und Weiterbildungskurse im Bereich

Jugend+Sport (J+S) und Camps verantwortlich sind.

Einige Zahlen belegen die Bedeutung des Sports und der

kantonalen Sportförderung:

• Über 70 Prozent der Zürcher Bevölkerung sind mindestens

einmal pro Woche sportlich aktiv.

• 303 000 Personen sind Mitglied eines Sportvereins.

• Jedes Jahr nehmen über 90 000 Jugendliche an J+S-Angeboten

teil. 18 800 J+S-Leitende sind für diese verantwortlich.

Missbräuche bekämpfen

Der Jugend- und Breitensport nimmt wichtige Gemeinwohlaufgaben

in Jugendarbeit, Prävention, Integration

und Gesundheitsförderung wahr. Die Zuständigen dürfen

aber die unerfreulichen Begleiterscheinungen des Sports

nicht ignorieren. Dazu gehören negative Szenen in und

neben den Fussballstadien, der Einsatz von Dopingmitteln

oder Absprachen bei Sportwetten. Es ist die Aufgabe aller,

Über 70 Prozent der Zürcher Bevölkerung sind mindestens einmal pro Woche sportlich aktiv.

4 – Jahresbericht 2012


Bedeutung, die er verdient

die sich für den Sport einsetzen, diese und andere Missbräuche

zu bekämpfen.

Das Sportamt hat für seine Aufgaben und Tätigkeiten ein

Jahresbudget von 2,6 Millionen Franken zur Verfügung.

Damit löst es rund 25 Millionen Franken aus, die einen

sehr grossen Effekt im Jugend- und Breitensport haben.

Konkret unterstützt das Sportamt Städte, Gemeinden, Sportverbände

und -vereine sowie andere Akteure im Sport jährlich

mit 7,2 Millionen Franken an J+S-Geldern und rund

16 Millionen aus dem kantonalen Sportfonds.

Stärkere Positionierung des Sports

Das Sportamt des Kantons Zürich hat alle Aufgaben der

Fachstelle Sport übernommen. Es wird aber eigenständiger,

beispielsweise im Einsatz der finanziellen Mittel. Entscheidend

ist: Der Sport und die Sportförderung durch den Kanton

erhalten eine stärkere Positionierung innerhalb und ausserhalb

des Kantons, insbesondere in der Sportpolitik und

in der Zusammenarbeit mit den Partnern.

Viele Faktoren haben den Ausschlag für die Schaffung des

Sportamts gegeben. Grundsätzlich ist die politische Bedeutung

des Sports gestiegen. Die Vielfalt und der Umfang der

Aufgaben, die der Kanton im Bereich Sport wahrnimmt,

sind grösser geworden. Das Aufgabengebiet der Fachstelle

Sport beziehungsweise des Sportamts hat sich in den letzten

Jahren schrittweise vergrössert und ist anspruchsvoller

geworden. Letztes Beispiel ist der markante Ausbau der

Nachwuchsförderung (siehe Seiten 28 bis 31). Eine inhaltliche

Aktualisierung der Aufgaben hat das revidierte Sportförderungsgesetz

mit sich gebracht (siehe Box Seite 6).

Zürich mit Vorreiterrolle

Den Prozess zur Schaffung des Sportamts beschleunigt

haben neben den erwähnten Faktoren die vielen Aussenkontakte

und der Quervergleich mit dem Bund und grösseren

Vom Amt für Jugend und Sport zum Sportamt

Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich mit ihren rund 4400

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern folgt der Leitidee «sicher –

sozial – sportlich». Damit sind ihre drei Tätigkeitsfelder definiert.

Von der Kantonspolizei über das Sozial- und das Migrationsamt

bis zum Sportamt gehören der Sicherheitsdirektion sechs Ämter an.

Das Sportamt ist für die kantonalen Sportaufgaben im ausserschulischen

Bereich zuständig und vertritt den Kanton in Sportfragen.

Bis 1998 hiess es Amt für Jugend und Sport und war in

der damaligen Militärdirektion angesiedelt. Danach wurde es zur

Koordinationsstelle Sport und anschliessend zur Fachstelle Sport

im Generalsekretariat der Sicherheitsdirektion. Die Umwandlung

zum Sportamt erfolgte per 1. Januar 2013.

Jahresbericht 2012 – 5


SCHWERPUNKT 2012

Gemeinden des Kantons Zürich. Dass dem Kanton Zürich

von nationalen Akteuren oft eine Vorreiterrolle überantwortet

wird, ist in diesem Zusammenhang wichtig. Das

Sportamt kann diesen Akteuren nun auch hierarchisch auf

Augenhöhe begegnen.

Seine grosse Verantwortung als für die Sportförderung zuständige

Stelle im Kanton Zürich kann das Sportamt nur

gemeinsam mit Partnern wahrnehmen. Dazu braucht es

eine starke Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden,

mit Sportvereinen und -verbänden und mit lokalen Sportnetzwerken.

Auch für diese Zusammenarbeit ist es wichtig,

dass der Sport im Kanton Zürich eine hohe Beachtung

geniesst, in Verwaltung und Politik «hoch» angesiedelt ist

und damit das nötige Gewicht erhält.

Das revidierte Sportförderungsgesetz

Die wichtigsten Neuerungen des revidierten Sportförderungsgesetzes

sind das Obligatorium für wöchentliche drei Stunden

Sport im Schulunterricht und die definitive Ausdehnung von J+S

auf die 5- bis 10-Jährigen.

Auch das Gesetz widerspiegelt die gesteigerte Bedeutung des

Sports in unserer Gesellschaft. Das alte Sportförderungsgesetz

aus dem Jahr 1972 hatte den Zweck, «Turnen und Sport im Interesse

der Entwicklung der Jugend, der Volksgesundheit und der

Leistungsfähigkeit zu fördern.»

Der neue Wortlaut setzt weitere Akzente: «Dieses Gesetz strebt

im Interesse der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Gesundheit

der Bevölkerung, der ganzheitlichen Bildung und des

gesellschaftlichen Zusammenhalts folgende Ziele an:

a. Steigerung der Sport- und Bewegungsaktivitäten auf allen

Altersstufen;

b. Erhöhung des Stellenwerts des Sports und der Bewegung in

Erziehung und Ausbildung;

c. Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen zur Förderung des

leistungsorientierten Nachwuchssports und des Spitzensports;

d. Förderung von Verhaltensweisen, mit denen die positiven Werte

des Sports in der Gesellschaft verankert und unerwünschte Begleiterscheinungen

bekämpft werden;

e. Verhinderung von Unfällen bei Sport und Bewegung.»

Volksgesundheit und Leistungsfähigkeit sind zwar zentrale Anliegen

geblieben. Die zusätzlichen Punkte zeigen aber auf, wie

komplex der Sport geworden ist und welche gesellschaftlichen

Erwartungen an ihn gestellt werden.

Mit dem neuen Sportförderungsgesetz und der Aufwertung der kantonalen Fachstelle Sport in ein Sportamt wird der Sport für alle weiter gestärkt.

6 – Jahresbericht 2012


«Ich bin überzeugt, dass wir noch mehr Leute

bewegen können, sich sportlich zu betätigen»

Der Zürcher Sportminister Mario Fehr hat ambitionierte Ziele.

Herr Regierungsrat Fehr, was erhoffen Sie sich von der

Aufwertung der Fachstelle Sport zum Sportamt?

Der Regierungsrat setzt damit ein klares Zeichen für eine

stärkere sportpolitische Präsenz des Kantons Zürich. Wir

wollen, dass sich möglichst viele Zürcherinnen und Zürcher

noch mehr als heute sportlich betätigen. Ein ambitioniertes

Ziel, wenn man weiss, dass aktuell 73 Prozent mindestens

einmal pro Woche Sport treiben.

Was hat den Ausschlag für die Aufwertung gegeben?

Entscheidend waren die gesellschaftliche Bedeutung des

Sports sowie die Aufgabenvielfalt und das Ausmass der

Aussenkontakte der ehemaligen Fachstelle. Der Sport soll

das ihm zukommende Gewicht beim Aussenauftritt des

Kantons erhalten, was auch der kantonalen Standortförderung

hilft. Die entsprechende Positionierung als Amt ist

namentlich bei Gesprächen und Verhandlungen für die Finanzierung

von sportlichen Grossanlässen wichtig.

Was bedeutet es für den Sport im Kanton Zürich allgemein,

dass es jetzt ein Sportamt gibt?

Der Sport bekommt so die Bedeutung, die er verdient! Er

liefert wichtige gesundheits-, sozial- und wirtschaftspolitische

Impulse: Das Sportamt kann den Sport – zusammen

mit unseren Partnerorganisationen – jetzt mit einem höheren

Profil vertreten. Und ich bin überzeugt, dass wir mit einer

noch besseren Steuerung und Koordination der vielfältigen

Aktivitäten im Sportbereich noch mehr Leute dazu bewegen

können, sich sportlich zu betätigen.

Was sind Ihre persönlichen Ziele als Sportminister in dieser

Legislatur?

Ich will, dass sich der Kanton Zürich in alle sportpolitischen

Debatten von nationaler Tragweite einschaltet, insbesondere

beim Jugend- und Breitensport, aber auch zu Themen

wie der Bekämpfung von Gewalt an Sportveranstaltungen

oder einer Durchführung Olympischer Spiele. Daneben

möchte ich am Ende dieser Legislatur persönlich mindestens

so fit sein wie bei meinem Amtsantritt …

«Ich möchte am Ende der Legislatur

mindestens so fit sein wie bei Amtsantritt.»

Wo steht der Sport im Kanton Zürich in 10 Jahren?

80 Prozent der Bevölkerung treiben einmal pro Woche Sport.

Die gesellschaftspolitische Kraft des Sports für die Integration

ist unbestritten. Jährlich findet im Kanton Zürich ein

Sport-Grossanlass mit internationaler Ausstrahlung statt.

Jahresbericht 2012 – 7


JUGEND+SPORT

J+S-Angebote für Kinder und Jugendliche

Ziel ist es, mit einer breitgefächerten Grundausbildung die Basis für lebenslanges Sporttreiben zu legen.

Mit dem Programm Jugend+Sport (J+S) fördert

und unterstützt der Bund den Jugendsport

ausser halb des obligatorischen Sportunterrichts

an den Schulen. Bund, Kantone und Sportverbände

sind in partnerschaftlicher Zusammenarbeit für die

Umsetzung verantwortlich.

Die Philosophie und Ziele von J+S-Kindersport bleiben

bestehen. Den Kindern sollen ergänzend zum obligatorischen

Sportunterricht zusätzliche Bewegungsstunden

ermöglicht werden. Der natürliche Bewegungs- und Spieltrieb

der Kinder soll sich entfalten und zu vielseitigen Bewegungserfahrungen

führen.

Die Grundlage für J+S ist das Sportförderungsgesetz. Dieses

ist revidiert worden und in der neuen Fassung seit dem

1. Oktober 2012 in Kraft. Die Totalrevision wurde genutzt,

um diverse Sportförderprogramme einfacher, transparenter

und einheitlicher zu gestalten. Dies betrifft insbesondere

auch J+S.

J+S-Kids wird J+S-Kindersport

Das Programm für die 5- bis 10-Jährigen, bisher als J+S-

Kids bekannt, ist neu gesetzlich verankert und heisst jetzt

J+S-Kindersport. Somit umfasst das J+S-Förderprogramm

die Altersstufen 5 bis 20.

Ziel ist es, mit einer breitgefächerten koordinativen Grundausbildung

die Basis für das sportartspezifische Training

zu legen und zu lebenslangem Sporttreiben anzuregen.

Durch das Ausprobieren verschiedener Sportarten werden

die Kinder darin unterstützt, die für sie passende Sportart

zu finden oder später bei Bedarf die Sportart zu wechseln,

anstatt ganz auszusteigen.

Die Trainings sollen vielseitig und kindergerecht gestaltet

werden. Kindergerechtes Training berücksichtigt die Eigenheiten

der Kinder. Sie lieben Geschichten, aber können

sich nicht stundenlang auf dieselbe Übung konzentrieren.

8 – Jahresbericht 2012


werden einheitlicher und einfacher

Sie lieben Spiele und möchten kein taktisches Manöver

20-mal wiederholen.

In J+S-Kindersport fallen die bisher strikten Vorgaben für

die Trainingsinhalte und das Einreichen des Programms

vor Beginn eines Angebots weg. Sie werden abgelöst durch

das im Jugendsport bereits bewährte, einfachere System

(siehe auch Interview auf Seiten 11 bis 12). Die Leitenden

führen Trainingshandbücher und erstellen Lagerprogramme.

Eine weitere Neuerung ist die Anzahl Trainings: J+S-Kids

erlaubte, zwei Trainings pro Woche abzurechnen, in J+S-

Kindersport kann eine Trainingsgruppe neu bis zu fünf Trainings

pro Woche abrechnen.

Auch Lager mit Kindern bekommen Unterstützung

Sportvereine mit regelmässigem Training können neu bereits

einzelne Trainingstage à mindestens vier Stunden

Sport verteilt auf Vor- und Nachmittag als Trainingslagertage

abrechnen. Dies ist nicht nur bei den Jugendlichen

möglich, sondern auch im Kindersport.

Auch Schulsportlager können neu nicht nur für Jugendliche,

sondern auch für Kinder bei J+S angemeldet werden. Lager

werden sowohl mit wie auch ohne auswärtige Übernachtung

durch J+S subventioniert. J+S unterstützt weiterhin auch die

freiwilligen Schulsportkurse finanziell. In der Altersgruppe

der 5- bis 10-Jährigen sogar mit doppelten Beiträgen. Dies

unterstreicht die grosse Bedeutung des freiwilligen Schulsports,

da hierdurch niederschwellige Sportangebote geschaffen

werden und damit auch Kinder motiviert werden

können, die mit der Familie wenig Sport treiben. Angebote

des freiwilligen Schulsports sollen eine Brücke zu den

lokalen Sportangeboten schaffen. Vielerorts gibt es bereits

gut funktionierende Kooperationen zwischen Vereinen und

Schulen in der Organisation der freiwilligen Schulsportkurse.

Gemeinden, die Sportlager für 5- bis 20-Jährige organisieren,

können diese ebenfalls – unabhängig davon, ob die Übernachtung

auswärts stattfindet oder nicht – bei J+S anmelden.

Hiermit sollen lokale Feriensportangebote gefördert werden.

Damit stehen den Kindern und Jugendlichen sportliche

Angebote während der Schulferien zur Auswahl, und sie

können beispielsweise die Sportarten der ansässigen Vereine

kennenlernen.

Mehr Sport gibt mehr Geld

Mit dem neuen Sportförderungsgesetz wurde ein neues

Entschädigungsmodell eingeführt, das eine faire Abstufung

bewirkt. Die durch die Vereine, Schulen und anderen

Organisationen gemeldeten Sportangebote erhalten einen

Grundbeitrag sowie eine Entschädigung pro geleistete

Teilnehmerstunde beziehungsweise pro Lagertag.

Vereinheitlichung der Aus- und Weiterbildung

Die Ausbildungswege vom J+S-Leitenden zum J+S-Experten

oder J+S-Nachwuchstrainer wurden über die einzelnen

Sportarten hinweg vereinheitlicht. Dabei gilt nun eine konsequente

Trennung der Bereiche Kinder- und Jugendsport.

Wer über eine Leiteranerkennung in beiden Altersgruppen

verfügt, besucht alle 2 Jahre je ein Fortbildungsmodul im

Jugendsport und eines im Kindersport. Beide Module sind

nötig, um die Anerkennung gültig zu halten, und dauern je

mindestens einen Tag.

Zahlen 2012 zu J+S

Vereine, Schulen und weitere Organisatoren führten 2012 im

Kanton Zürich 1962 Angebote im Kinder- und Jugendsport durch,

die von J+S subventioniert waren. Total ergab dies 7841 Kurse

und Lager, wobei jeweils eine Trainingsgruppe einen Kurs generiert.

Wenn zum Beispiel die Junioren Ea eines FC am Montagund

Mittwochabend trainieren, dann gilt dies als ein Kurs, und

der ganze Verein gilt als ein Angebot. Insgesamt nutzten diese

Angebote 91 374 Kinder und Jugendliche, die von 18 838 Leitenden

trainiert wurden. Die Zürcher Organisatoren von Kinderund

Jugendsport wurden mit insgesamt 7,2 Mio. Franken unterstützt.

Es wurden 266 Angebote im J+S-Kids Allround (nicht

sportartspezifisch) abgerechnet, was einen Betrag von 638 000

Franken ergab. Rechnet man die 640 sportartspezifischen Kids-

Angebote hinzu, so wurden im Rahmen von J+S-Kids Gelder in

Höhe von 1,2 Mio. Franken ausbezahlt. Das entspricht einer Steigerung

von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Jugendausbildung 2008 bis 2012

2012 2011 2010 2009 2008

Kurse und Lager 7 841 7 897 7 527 6 882 6 765

Teilnehmende 91 374 94 194 89 267 82 756 89 459

Leitende 18 838 17 223 16 585 15 661 14 106

Auszahlungen in Fr. 7 219 004 7 582 890 7 045 131 6 314 466 6 576 012

Jahresbericht 2012 – 9


JUGEND+SPORT

Angebotsförderung 2012

Angebote

Anzahl Kurse und Lager

Knaben

Mädchen

Total Teilnehmende

Total Leitende

Total Auszahlungen in Fr.

Badminton 19 37 194 145 339 77 21 019

Baseball/Softball 6 14 99 25 124 32 7 405

Basketball 26 101 757 266 1 023 217 121 997

Bergsteigen 10 10 283 133 416 101 38 170

Curling 4 12 75 42 117 51 6 775

Eishockey 15 105 1 273 50 1 323 333 284 278

Eiskunstlauf 19 118 63 713 776 259 39 444

Eisschnelllauf 1 1 4 4 8 2 2 184

Faustball 13 36 199 108 307 100 24 002

Fechten 7 23 158 93 251 58 13 785

Fussball 174 1 616 18 626 2 634 21 260 2 368 2 211 073

Geräteturnen 65 148 249 1 339 1 588 605 171 625

Golf 7 39 170 97 267 83 13 971

Gymnastik und Tanz 37 158 328 1 170 1 498 238 77 353

Handball 43 278 2 062 915 2 977 644 467 807

Hornussen 1 2 19 3 22 27 1 057

Ju-Jitsu 11 22 137 67 204 82 13 193

Judo 29 142 1 079 327 1 406 348 86 143

Kanusport 2 5 41 10 51 27 3 063

Karate 27 136 806 412 1 218 278 104 340

Kids/Kindersport 266 655 4 459 5 162 9 621 1 528 638 009

Korbball 7 7 20 39 59 18 6 916

Kunstturnen 23 39 106 241 347 143 60 303

Lagersport/Trekking 155 342 4 974 5 036 10 010 1 859 400 200

Landhockey 1 4 28 3 31 10 2 614

Leichtathletik 56 202 1 011 1 111 2 122 598 187 186

Mountainbike 1 2 11 3 14 10 1 044

Nationalturnen 1 1 7 0 7 6 508

Orientierungslauf 13 33 155 116 271 172 23 139

Polysportive Kurse 8 9 92 43 135 12 5 944

Polysportive Lager 136 182 3 791 3 481 7 272 1 237 273 774

Radsport 18 48 176 107 283 161 34 398

Reiten 6 19 11 87 98 35 5 800

Rettungsschwimmen 19 64 260 348 608 237 23 852

Rhönrad 1 1 1 9 10 3 908

Rhythmische Gymnastik 13 19 29 135 164 44 16 462

Ringen 1 2 19 1 20 2 1 980

Rock'n'Roll 2 5 15 20 35 10 1 133

Rollkunstlauf 3 9 14 40 54 14 5 768

Rudern 18 62 432 124 556 190 131 627

Schwimmen 42 207 914 939 1 853 450 173 632

Schwingen 7 10 132 2 134 46 13 590

Segeln 12 31 173 74 247 72 18 489

Skifahren 47 60 821 618 1 439 428 78 329

Skilanglauf 1 1 16 6 22 4 1 026

Skispringen 2 4 13 6 19 29 3 948

Skitouren 8 8 136 52 188 62 10 827

Snowboard 15 18 281 263 544 83 22 273

Sportklettern 18 19 300 202 502 124 23 960

Sportschiessen 88 154 757 154 911 452 41 819

Squash 8 42 273 63 336 132 20 708

Streethockey 1 3 42 0 42 6 4 664

Synchronized Skating 2 4 1 58 59 12 4 601

Synchronschwimmen 5 11 2 100 102 51 20 685

Tanzsport 18 49 97 596 693 66 28 548

Tennis 124 1 552 4 847 2 227 7 074 2 033 355 413

Tischtennis 26 51 348 43 391 183 36 976

Trampolin 7 15 39 70 109 43 11 521

Triathlon 3 3 11 11 22 14 3 950

Turnen 146 462 1 945 3 283 5 228 1 516 349 420

Unihockey 49 212 1 982 492 2 474 379 282 858

Volleyball 46 148 381 1 145 1 526 284 120 761

Voltigieren (Pferdesport) 8 38 10 209 219 75 25 333

Wasserball 8 18 151 36 187 41 29 203

Wasserspringen 3 8 30 21 51 12 1 964

Wildwasser (Kanusport) 2 3 32 16 48 14 1 366

Windsurfen 2 2 36 26 62 8 2 890

TOTAL 1 962 7 841 56 003 35 371 91 374 18 838 7 219 004

Von Tennis über Ringen und Rock‘n‘Roll bis zu Voltigieren: Die Palette der von J+S

unterstützten Sportarten ist sehr breit.

10 – Jahresbericht 2012


«Wir befähigen die Leitenden, in ihren Sportarten

ein kindergerechtes Training anzubieten»

Angela Batschelet, was bedeutet das neue Sportförderungsgesetzt

für J+S-Leitende?

Wer die Leiterausbildungen in J+S-Kinder- und -Jugendsport

hat, kann jetzt altersdurchmischte Gruppen von beispielsweise

8- bis 12-Jährigen anmelden. Im Alltag kann

man nicht einfach einen Schnitt bei 10 Jahren machen mit

einer Gruppe, deren Mitglieder jünger sind und einer, in

der sie älter sind.

Welcher Vorteil entsteht daraus?

Insbesondere vermindert sich der administrative Aufwand,

weil es nur noch eine Anmeldung und eine Abrechnung

gibt anstatt zwei für je einen Kinder- und Jugend-Kurs.

Was ist neu in der Ausbildung der J+S-Leitenden Kindersport?

Die Grundidee ist geblieben, wonach ein polysportives,

vielseitiges Training der 5- bis 10-Jährigen viel hilft für das

spätere Bewegungslernen. Das entspricht den aktuellsten

wissenschaftlichen Erkenntnissen. Auch die Ausbildung hat

sich nicht um 180 Grad geändert. Der grundsätzliche Unterschied

ist, dass es heute nicht mehr primär um die Vermittlung

von Regeln und deren Anwendung geht.

Sondern?

Wir wollen die Leitenden befähigen, in ihren jeweiligen

Sportarten ein vielseitiges und kindergerechtes Training

durchzuführen. Das ist viel besser umsetzbar, denn die

Personen sind nun mal in einem Schwimmklub oder in einem

Handballverein.


Angela Batschelet

Angela Batschelet ist Leiterin des Bereichs Jugend- und Erwachsenensport

des kantonalen Sportamts. In dieser Funktion ist sie

auch für Jugend+Sport zuständig.

Angela Batschelet: «Heute ist vieles besser umsetzbar.»

Aus- und Fortbildung der Leitenden sichert die Qualität

Um die Qualität der J+S-Angebote in Vereinen, Schulen

und weiteren Sportorganisationen aufrechtzuerhalten, spielt

die Aus- und Fortbildung für Leitende eine sehr grosse

Rolle. Mit einem optimalen Kursangebot, gut ausgebildeten

Expertinnen und Experten und modern ausgestatteten

Sportanlagen kann das Sportamt des Kantons Zürich diese

Qualität sicherstellen.

Das Sportamt ist stets bemüht, sich zu verbessern. Neue

Module, die das Sportförderungsgesetz (siehe auch Seiten

8 und 9) mit sich bringt, werden in die Kursplanung aufgenommen.

Die Nachfrage wird ständig überprüft und kann

sogar kurzfristig im Kursangebot berücksichtigt werden.

Insgesamt wurden im Jahr 2012 100 Kurse angeboten und

von 2874 Teilnehmenden besucht. Rund 150 Expertinnen

und Experten waren dafür im Einsatz. Im Jugendsport

sind dies 67 Kurse, im Kindersport deren 11. Dazu kommen

13 Aus- und Weiterbildungen für Coachs sowie 9 interdisziplinäre

Module.

Leiterbildung Jugend- und Kindersport fast ausgebucht

In 27 verschiedenen Sportarten fanden 30 Kurse in der

Grundausbildung Jugendsport sowie 44 Kurse in der Fortoder

Weiterbildung statt. Der grösste Teil der Module war

ausgebucht, bei vielen bestanden auch Wartelisten.

Jahresbericht 2012 – 11


JUGEND+SPORT

Können Sie ein Beispiel nennen?

Nehmen wir Fussball. Bis jetzt war die Regel, dass die Leitenden

die Hälfte der Trainings in der Sportart selber machen

durften, jedoch ein Viertel in anderen Ballsportarten und

ein Viertel in Schnuppersportarten anbieten mussten. Sie

mussten also in jedem vierten Training auf eine Eisbahn

gehen, Gymnastik in der Turnhalle leiten oder sonstige sportartenfremde

Trainings durchführen.

Was war der Grund für diese Veränderungen?

Früher waren die Anforderungen an Vereine, die J+S-Kids

umsetzen wollten, sehr hoch. Dies betraf die Infrastruktur,

die erforderliche Zeit und das Material. Einige Vereine haben

sich gut mit anderen vernetzt und so hervorragende Lösungen

gefunden und ein qualitativ hochstehendes Kindertraining

angeboten. Viele konnten es aber nicht oder nur mit

sehr grossem Aufwand umsetzen.

Heisst das, dass viele Vereine gar kein J+S-Kids-Angebot

hatten?

Ja. Sie boten zwar gute Trainings für 5- bis 10-Jährige an.

Aber sie konnten dafür keine Subventionen abholen. Die

neue Lösung wird der Realität besser gerecht und auch den

Vereinen, die gute Arbeit leisten im Kinderbereich. Sie können

nun ein Training anbieten, das einerseits den wissenschaftlichen

Erkenntnissen entspricht und anderseits die

Gegebenheiten des Alltags berücksichtigt.

Gibt es weitere Vorteile?

Bis jetzt mussten Kindersport-Leitende, die auch die Anerkennung

für den Jugendsport erlangen wollten, einen

sechstägigen Leiterkurs Jugendsport absolvieren. Jetzt gibt

es in einigen Sportarten die Möglichkeit, zuerst den Kindersportkurs

zu besuchen, um anschliessend mit einem zweitägigen

Modul die Anerkennung für die Altersgruppe Jugendsport

zu erlangen. Ein weiterer Vorteil ist, dass es in einigen

Sportarten sportartengefärbte Kurse für Leitende im J+S-

Kindersport gibt. Dort werden die Teilnehmenden befähigt,

in ihrer Sportart ein Kindersport-Training zu leiten. Vorher

waren es immer sportartenübergreifende Allround-Kurse.

«Wir haben jetzt ein transparentes und

faires Entschädigungssystem, mit dem

klar ist, wer wie viel Geld bekommt.»

Wie profitieren die J+S-Coachs von den neuen Regelungen?

Die Zusammenführung von Kinder- und Jugendsport vereinfacht

auch ihnen die Arbeit. Altersgemischte Trainingsgruppen,

also zum Beispiel 8- bis 12-Jährige, können neu als

eine Gruppe angemeldet werden, vorher gab es eine strikte

Trennung zwischen Kinder- und Jugendsport, die deshalb

separat angemeldet werden mussten. Es gibt neu ein transparentes

und faires Entschädigungssystem mit dem klar ist,

wer wie viel Geld bekommt. Die Coachs können die beiden

Bereiche administrativ gleich behandeln.

Neben drei Grundausbildungen wurden vier Fortbildungsmodule

(drei zweitägige nach altem System und ein eintägiges

nach neuem System) im Kindersport angeboten.

Dazu kamen zwei Einführungskurse Kindersport für J+S-

Leitende Jugendsport und ein Einführungskurs für Lehrpersonen.

Interdisziplinäre Module und Präventivmodule

Im Jahr 2012 wurden zwei Module «Sucht» und zwei Module

«Prävention sexueller Übergriffe» mit insgesamt 101 Teilnehmenden

organisiert. Die fünf Module «Gewalt» sind in

Zusammenarbeit mit dem Grashopper Club Zürich für dessen

diverse Sektionen durchgeführt worden.

Ab 2013 werden diese sportartenübergreifenden Module

in zwei Sparten unterteilt: Die interdisziplinären Module

und die Präventivmodule. Die Präventivmodule behandeln

Themen wie Prävention von Sucht, Gewalt, sexuellen Übergriffen

oder Sport mit übergewichtigen Kindern. Unter die

interdisziplinären Module fallen Module wie Psyche, Physis,

Kommunikation oder Videoeinsatz im Sportunterricht.

Coachbildung ist beliebt

Die Nachfrage nach Fortbildungsmodulen für J+S-Coachs

steigt stetig an, weshalb ein zusätzliches Modul durchgeführt

wurde. Da die Nutzergruppe 5, Schulsport, anders

funktioniert als der Vereinssport, wurde im November ein

Fortbildungsmodul nur für Schulsportcoachs angeboten.

Dazu kommen vier Ausbildungsmodule. Mitte Jahr wurde

12 – Jahresbericht 2012


Kaderbildung 2008 bis 2012

Kaderbildungskurse 2012 2011 2010 2009 2008

eigene Ausbildung Coachs 4 4 4 5 3

eigene Fortbildung Coachs 9 8 8 7 8

eigene Ausbildung Leitende 36 40 33 33 33

eigene Fortbildung Leitende 49 49 52 54 40

eigene Fortbildung Expert/innen 2 2 0 0 2

TOTAL 100 103 97 99 86

Teilnehmende Kaderbildung 2012 2011 2010 2009 2008

eigene Ausbildung Coachs 188 179 212 259 120

eigene Fortbildung Coachs 363 312 281 275 292

andere Aus- und Fortbildung Coachs 1 294 320 277 286 207

eigene Ausbildung Leitende 942 905 780 765 733

eigene Fortbildung Leitende 1353 1355 1 246 1 502 1 111

andere Aus- und Fortbildung Leitende 1 6 232 6 803 6 359 4 476 4 752

eigene Fortbildung Expert/innen 28 16 31 0 13

andere Aus- und Fortbildung Expert/innen 1 601 436 368 494 452

TOTAL 10 001 10 326 9 554 8 057 7 680

Kaderbestand 2012 2011 2010 2009 2008

Erfasste Coachs mit Wohnsitz im Kanton Zürich 3 693 3 482 3 257 3 050 2 823

- davon mit gültiger Anerkennung 1 713 1 409 1 367 1 645 1 585

- davon in J+S tätig 1382 1135 1 090 1122 1 052

Erfasste Leitende mit Wohnsitz Kanton Zürich 38 098 35 853 33 736 31 874 29 950

- davon mit gültiger Anerkennung 15 429 12 656 11 920 14 033 13 820

- davon in J+S tätig 8 583 6 552 6 981 6 305 6 037

Erfasste Expert/innen mit Wohnsitz Kanton Zürich 1792 1424 1 343 1 282 1 234

- davon mit gültiger Anerkennung 663 600 593 689 685

- davon in J+S tätig 577 504 499 638 525

TOTAL 43 583 40 759 38 336 36 206 34 007

- davon mit gültiger Anerkennung 17 805 14 665 13 880 16 367 16 090

- davon in J+S tätig 10 542 8 191 8 570 8 085 7 614

1

durch Bund, andere Kantone oder Verbände (Angaben gemäss Bundesamt für Sport)

der Kursort von Effretikon nach Zürich verlegt. Er ist zentraler

und daher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besser

erreichbar.

Das dritte Expertenforum vom 5. November 2012 in Effretikon

stand im Zentrum des neuen Fortbildungsthemas 2013/2014

«Bewegungslernen».

10 542 Kader im Einsatz

1792 Expertinnen und Experten im Jugend- sowie Kindersport

sind im Kanton Zürich registriert. Davon waren 577

im Jahr 2012 in der Aus- oder Weiterbildung von Leitenden

tätig. 1713 J+S-Coachs haben eine gültige Anerkennung,

wobei sich 2012 1382 um die Administration der Angebote

und die Anmeldung von Leitenden in der Sportdatenbank

gekümmert haben. Insgesamt sind 38 098 J+S-Leitende registriert.

Davon hatten 15 429 eine gültige Anerkennung für

das Jahr 2012. In einem Angebot tätig waren deren 8583.

Auch 2013 möchte sich das Sportamt des Kantons Zürich im

Rahmen eines Expertenforums bei den J+S-Expertinnen und

Experten bedanken. Es stellt für den 4. November 2013 wieder

ein attraktives Programm zusammen.

Die Daten für die Kaderbildungskurse 2013 sind abrufbar auf der

Webseite www.sport.zh.ch, Rubrik «Jugend+Sport», Unterrubrik

«Leiterbildung oder Coachbildung»

Jahresbericht 2012 – 13


JUGENDSPORTCAMPS

Camps sind sehr beliebt

und vermitteln ein

besonderes

Gemeinschaftserlebnis

«Unser Sohn Florentin hat im

Sport kletterlager auf der Göscheneralp

teil genommen ... Er war rundum erholt

und gut trainiert und der Schul beginn war

daraufhin sehr gut.»

(Mutter von Florentin Trächsel)

Neue Sportarten entdecken, die eigenen sportlichen Fähigkeiten

verbessern und in der Gruppe Positives erleben: Das

steht in den Jugendsportcamps des kantonalen Sportamts

im Zentrum. Im vergangenen Jahr vergnügten sich 1132

Jugendliche in Begleitung von 216 Leitenden in einem der

28 Jugendsportcamps in den Bergen, am Wasser oder auf

dem Schnee.

Die verschiedensten Sportarten stehen den 10- bis 20-Jährigen

in den Camps zur Auswahl. Die Lagerprogramme

werden von kompetenten J+S-Leitenden ausgearbeitet und

durchgeführt. Zum ersten Mal fand das Ski und Snowboard

Freestyle Camp während der Sportferien in Brigels statt,

wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Tricks auf den

Pisten und im Schneepark übten.

Die Teilnehmerzahlen der letzten fünf Jahre (siehe untere

Tabelle) zeigen, dass die Nachfrage nach Wintercamps etwa

konstant blieb, während die Teilnehmerzahlen in den Sommercamps

tendenziell anstiegen. Insgesamt konnte über die

Jahre gesehen eine Steigerung der totalen Teilnehmerzahlen

verzeichnet werden. Das unterstreicht die Beliebtheit der

Jugendsportcamps.

Dank der Zusammenarbeit mit den Ostschweizer Kantonen

profitieren Zürcher Jugendliche jedes Jahr von einem rund

70 Camps umfassenden Angebot. Die Teilnahme an den Jugendsportcamps

ist sehr preiswert. Zudem kommen Jugendliche,

die ein Konto bei der Zürcher Kantonalbank haben,

in den Genuss einer Ermässigung von 20 Prozent. Eine Anmeldung

ist unabhängig vom Wohnort für die Camps aller

Kantone möglich. Weitere Informationen sowie die Broschüre

sind unter www.sport.zh.ch/camps zu finden.

Gesamtübersicht Jugendsportcamps 2012

Anzahl Mädchen Knaben Anzahl

Teilnehmende

Leitende

Wintercamps 435 163 272 82

Sommersportcamps 697 352 345 134

TOTAL 1132 515 617 216

(inkl. spezielle Camps, Details siehe Seite 17)

Jugendsportcamps 2008 bis 2012

2012 2011 2010 2009 2008

Wintercamps 436 455 468 448 439

Sommersportcamps 697 745 687 602 531

TOTAL 1132 1200 1155 1050 970

(inkl. spezielle Camps, Details siehe Seite 17)

14 – Jahresbericht 2012


«Das war einer meiner schönsten Tage.»

(Boyz Camp)

«55 Mädchen und kein Zickenkrieg.

Ein einmaliges Camp und ein idealer

Begegnungsort für Mädchen.»

(Claudia Frei, Hauptleiterin Girls‘ Dance Camp)

Girls‘ Dance Camp tritt mit Tanzshow auf

Im dritten Girls‘ Dance Camp vom 14. bis 19. Oktober 2012

in Zweisimmen trafen sich 56 Mädchen. Eine Woche lang

tanzten sie, kochten, spielten Theater und unterhielten sich

über Themen, die viel besser besprochen werden können,

wenn man unter sich ist. Unter der Hauptleitung einer

Schulsozialarbeiterin gestalteten die Tanzleiterinnen, das

Küchenteam und die Teilnehmerinnen selbst eine abwechslungsreiche

Lagerwoche. Als krönender Abschluss wurde

der Zweisimmener Bevölkerung eine Tanzshow geboten.

Das Girls‘ Dance Camp war auch 2012 in kurzer Zeit ausgebucht.

Daher sind für das Jahr 2013 zwei solcher Camps

geplant, eines im Sommer und eines im Herbst.

Sport und perfektes Dinner im Boyz Camp

Die 29 Jungs im zweiten Boyz Camp in Thun absolvierten

ein vielseitiges Programm. Sie massen sich in verschiedenen

Ballspielen, Selbstverteidigung, Kleinkaliberschiessen

sowie sportlichen Wettkämpfen in zahlreichen Disziplinen

draussen und in der Halle. Die Teilnehmer waren die ganze

Woche in verschiedensten Bereichen gefordert, sie stellten

ihre Geschicklichkeit, Kraft, Ausdauer und auch ihren Verstand

unter Beweis. Beim «Perfect Dinner» wurde das ganze

Camp von jeweils einer Gruppe Teilnehmender bedient.

Ein Sozialpädagoge als Hauptleiter, die Sportleiter sowie

die Köche organisierten ein spannendes Lagerprogramm

und erlebten mit den Teilnehmern zusammen eine erlebnisreiche

Woche.

Girls‘ Dance Camp: Kochen, Tanzen und vieles mehr.

11.–17. August 2013 in Einsiedeln, Mädchen ab der 5. Klasse bis

3. Oberstufe.

6.–12. Oktober 2013 in Zweisimmen, Mädchen ab der 6. Klasse

bis 3. Oberstufe.

Boyz Camp: Jungs unter sich.

21.–27. Juli 2013 in Thun, Knaben der Jahrgänge 1995 bis 2000.

Weitere Informationen und Anmeldung unter

www.sport.zh.ch/camps.

Weitere Informationen und Anmeldung unter

www.sport.zh.ch/camps

Jahresbericht 2012 – 15


JUGENDSPORTCAMPS

Zürcher Adipositas Camp für Kinder und

Jugendliche (ZACK)

Viel Bewegung und viel Spass stehen auf dem

Programm im Zürcher Adipositas Camp für

Kinder und Jugendliche (ZACK). Die vierte Austragung fand

in Zweisimmen statt. Die Teilnehmenden lernten im ZACK,

wie ein gesunder Lebensstil sich positiv auf das Körpergewicht

auswirkt. Sie sollten erleben, dass Bewegung Spass

machen kann und ausgewogene Ernährung gut schmeckt.

Spiele aller Art, koordinative Parcours, Biken, Wandern

und Schwimmen erwartete sie im sportlichen Teil des Programms.

Unter der Leitung von Ernährungsberaterinnen

bereiteten die Teilnehmenden zudem die Mahlzeiten selbst

zu. Sie stellten sich am zweiten und am letzten Camptag

auf die Waage und liessen sich an die Elektroden des Body-

Impedanz-Analyse-Geräts anschliessen. Dabei konnte gezeigt

werden, dass die Teilnehmenden im Durchschnitt 1,6

Kilogramm leichter waren am Ende der Woche und 1,3 Kilogramm

davon auf den Verlust an Fettmasse zurückzuführen

war. «Die Veränderung des Körper gewichts nach einer Woche

ist natürlich ein schönes Erfolgserlebnis für die Jugendlichen.

Das Hauptziel des ZACK ist jedoch, dass sie positive

Erfahrungen mit Bewegung, Ernährung und in der Gruppe

mit nach Hause nehmen können», betont die Projektleiterin

und Bewegungswissenschafterin Esther Keller.

Gestartet wurde das ZACK mit dem Familientag auf dem

Strickhof in Winterthur. Während die Mädchen und Knaben

eine Einführung ins Schwingen mit Daniel Bösch, dem Sieger

des Unspunnenfests 2011, erleben durften, erhielten

die Eltern Informationen zum Thema Übergewicht im Kindesund

Jugendalter von Isabelle Aeberli, Ernährungswissenschafterin

der ETH Zürich.

Zwei Monate nach dem Camp trafen sich Teilnehmende,

Eltern und Leitende am Abschlusstag nochmals. Robert

Sempach, ein erfahrener Ernährungspsychologe, gab den

Eltern spannende Denkanstösse zum Thema Erziehung und

Ernährungsverhalten in der Familie.

16 – Jahresbericht 2012


«Voller Tatendrang haben sich

die Teilnehmenden gegenseitig

zu Höchstleistungen

angespornt.» (Outdoor Powerweek)

«Das Highlight des Lagers?

Jeder Tag war ein Highlight.»

(Leiter «mitenand-fürenand»)

Sportcamps für übergewichtige Kinder und Jugendliche:

ZACK und LüK

ZACK: 13.–20. Juli 2013 in Zweisimmen, für Zürcher und Schaffhauser

Mädchen und Knaben der Jahrgänge 1997 bis 2000

LüK: 6.–12. Oktober 2013 in Oey, für Zürcher und Schaffhauser

Mädchen und Knaben der Jahrgänge 1999 bis 2003

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.sport.zh.ch/zack

Übersicht spezielle Jugendsportcamps 2012

Anzahl Mädchen Knaben Anzahl

Teilnehmende

Leitende

Girls‘ Dance Camp 56 56 - 5

Boyz Camp 29 - 29 4

ZACK 30 17 13 8

mitenand-fürenand 94 58 36 36

Neue Freunde im «mitenand-fürenand»

Von Berührungsängsten zwischen den Teilnehmenden

mit und ohne Behinderung ist

im «mitenand-fürenand»-Sportcamp jeweils

bald nichts mehr zu spüren. Sie lernen sich

bei Sport und Spiel, in der Freizeit und beim Zusammenleben

kennen, überwinden Vorurteile und gewinnen neue

Freunde. Die 19. Durchführung dieses integrativen Sportcamps

ging vom 14. bis 20. Oktober 2012 im Sport Ferien

Resort Fiesch über die Bühne. Die 51 Teilnehmenden mit

Behinderung und 43 Jugendlichen ohne Behinderung erlebten

eine abwechslungsreiche Polysportwoche. Es gelang

dem Hauptleiter und dem Leiterteam, zu dem Leitende mit

und ohne Behinderung gehörten, ein hervorragend organisiertes,

unvergessliches Camp auf die Beine zu stellen. Das

«mitenand-fürenand» bietet das Sportamt in Zusammenarbeit

mit Plusport Behindertensport Schweiz an.

«mitenand-fürenand», das integrative Sportcamp für Jugendliche

mit und ohne Behinderung.

13.–19. Oktober 2013 in Fiesch

Weitere Informationen und Anmeldung unter

www.sport.zh.ch/camps -> spezielle Camps

Jahresbericht 2012 – 17


SPORTKANTON ZÜRICH

Forum Sportkanton: Netzwerkarbeit erleben

und beim gemeinsamen Apéro standen angeregte Diskussionen,

Rat und Hilfe untereinander im Zentrum.

Hilfestellungen für Sportnetzwerker

Am Sportforum wiesen die Vertreter des Sportkantons auf

die zahlreichen Dienstleistungen hin, welche die 2011 lancierte

Plattform denen anbietet, die in ihren Gemeinden

Sportnetze aufbauen. Einige sind unten zusammengestellt,

weitere finden sich im Dossier «Netzwerkarbeit im Sport»,

das diesem Jahresbericht beiliegt (siehe Seite gegenüber).

Downloads und Tipps auf der Website

Bester Informationskanal nach dem persönlichen Gespräch

ist die Website www.sportkanton-zuerich.ch. Hier finden

sich alle Dienstleistungen und Informationen. Formulare

und Vordrucke, die die Verwaltungsarbeit entscheidend erleichtern,

stehen zum Download bereit.

Angeregte Diskussionen unter Sportsleuten.

Das Netzwerk des Sportkantons Zürich wächst. Besonders

deutlich zu spüren war das am «Forum Sportkanton Zürich»,

welches das Sportamt gemeinsam mit dem Zürcher

Kantonalverband für Sport (ZKS) 2012 zum zweiten Mal in

Zürich veranstaltete. Rund 110 Gäste aus Gemeinden, Politik,

Verbänden und Vereinen waren gekommen, um sich im

Sinne des Jugend- und Breitensports auszutauschen. Im

Fokus standen «der Nutzen von kommunalen Netzwerken

für Gesellschaft und Sport» und ein grosses Dankeschön

an alle Beteiligten für ihr leidenschaftliches Engagement.

«Ein Netzwerk, das auf allen Kanälen funktioniert, wo jeder

Knotenpunkt mit jedem verbunden ist», so beschrieben Stefan

Schötzau, Leiter des kantonalen Sportamts, und Yolanda

Gottardi, Geschäftsführerin des ZKS, die Idealform des

Sportkantons. Das Ziel des Sportkantons und des Sportforums

ist es, das enorme Wissen aller für alle zugänglich

zu machen und aktiv zu verbreiten. Das stark integrierende

Element des Sports betonte am Anlass Sportminister Mario

Fehr. Das Forum hat viel dazu beigetragen. In Workshops

Hilfsmittel von Textvorlage bis Dossier

Studien wie «Die Sportvereine im Kanton Zürich» liefern

spezifische Fakten über den Ist-Zustand sowie die Sorgen

und Wünsche der Vereine. Die Ergebnisse sind in einem

Dossier zusammengefasst, das sich auf der Website herunterladen

lässt. Weitere Dossiers sowie Texte und Material

für die Websites von Gemeinden und Vereinen lassen sich

ebenfalls dort finden.

Zentrale Aufgabe: Sportnetze fördern

Die Förderung von lokalen Sportnetzen gehört zu den zentralen

Aufgaben, die sich der Sportkanton im Jahr 2013 auf die

Fahne geschrieben hat. Ein Netz fördert die Zusammenarbeit

von Behörden, Schulen, Vereinen, kommerziellen Anbietern,

der Bevölkerung und weiteren Partnern. Es ist die Drehscheibe

für die kommunale Bewegungs- und Sportförderung. Das

kantonale Sportamt leistet für in der Gemeindeverwaltung

angesiedelte lokale Sport- und Bewegungsnetze eine Anschubfinanzierung

über die ersten vier Jahre.

Halten Sie sich diesen Termin schon mal frei: Das nächste «Forum

Sportkanton Zürich» findet am 3. Dezember 2013 im Restaurant

Metropol in Zürich statt.

18 – Jahresbericht 2012


Das Heft im Heft:

«Netzwerkarbeit im Sport»

Dossier des kantonalen Sportamts und des Zürcher Kantonalverbands für

Sport (ZKS) zur Vernetzung im Sinne des Jugend- und Breitensports

Wer für den Sport in seiner Gemeinde Verbesserungen erreichen will, muss

sich vernetzen. Mit gleichgesinnten Menschen, aber auch mit entscheidenden

Stellen in Verbänden und Politik. Wie Netzwerkarbeit im Sport zum Erfolg

führt, erfahren Sie in diesem Dossier. Es liefert zahlreiche motivierende Praxisbeispiele,

aber auch Tipps, wo Netzwerker Unterstützung finden, um weiter

an ihrer guten Sache arbeiten zu können.

Herausgegeben wurde das Dossier vom Sportkanton Zürich, der gemeinsamen

Plattform des Sportamts und des ZKS. Weitere Exemplare können Sie

beziehen bei: Sicherheitsdirektion Kanton Zürich, Sportamt, Neumühlequai 8,

8090 Zürich, 043 259 52 52, info@sport.zh.ch

www.sport.zh.ch

Dossier zum Leistungsangebot für Gemeinden und Vereine im Kanton Zürich

Netzwerkarbeit im Sport

Sportamt des Kantons Zürich und ZKS, Zürcher Kantonalverband für Sport: «Sportkanton Zürich – wir bewegen»

Servicestelle Sport

So arbeiten der ZKS

und das Sportamt

effektiv zusammen.

Seiten 6 –7

Draht zur Politik

Die Parlamentarische

Gruppe Sport ist der

Kontakt zur Politik.

Seiten 10 –11

Netzwerke stärken

Wer seine Interessen

bündelt, verschafft

sich Gehör.

Seiten 12 –15

Geldverteilung

Wie Swisslos-Gelder

aus dem Sportfonds zu

den Sportlern kommen.

Seiten 16 –19

Jahresbericht 2012 – 19


SPORTFÖRDERUNG: ALLGEMEINES

Möglichst viele Menschen jeden Alters sollen

sich bewegen

Cornel Borter, Leiter Sportförderung,

umschreibt das

Ziel so: «Wir wollen, dass

möglichst viele Menschen aller Altersstufen Sport treiben.»

Der Kanton stellt deshalb Gelder aus dem Sportfonds zur

Verfügung, um den ausserschulischen Sport zu fördern.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Sport- und Bewegungsangeboten

für Schülerinnen und Schüler in ihrem

schulischen Umfeld (siehe Interview auf Seite 21).

Alle Menschen integrieren

Ein weiteres wichtiges Thema ist Sport und Integration: Personen

und Gruppen, bei denen die Tendenz besteht, dass sie

ausgegrenzt werden oder sich abgrenzen, sollen besser erreicht

und integriert werden. Basis für die entsprechenden

Massnahmen ist das Legislaturziel 6d des Regierungsrates.

Dieser hält darin fest, dass hierfür auch das Integrationspotenzial

des Sports genutzt werden soll. Konkret sollen Angebote

im ungebundenen Sport gefördert und die Sportvereine

in ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten unterstützt werden.

Die Hallen für alle öffnen

In vielen Gemeinden sind Sporthallen und -anlagen für Vereine

und andere Nutzer nicht in dem Mass zugänglich, wie es

deren Bedürfnisse erfordern. Potenzial für eine bessere Auslastung

gibt es vor allem abends, an Wochenenden und in

den Ferien. Dies gilt auch für kantonale Sporthallen. Der Leitfaden

«Offene Hallen» zeigt Möglichkeiten für die vermehrte

Öffnung von Turnhallen auf. Er präsentiert Beispiele aus

der Praxis, die helfen, die Idee der «Offenen Hallen» in der

Gemeinde umzusetzen. Der Leitfaden steht auf www.sport.

zh.ch in der Rubrik «Sportförderung» zum Download bereit.

Lebenslang Sport treiben

Der Kanton fördert sportliche Aktivitäten in sogenannten Lifetime-Sportarten,

die von der breiten Bevölkerung im Kanton

Zürich lebenslang betrieben werden können. Dazu gehören

Laufen, Radfahren, Schwimmen und Skilanglauf. Ziele sind

insbesondere die Förderung regelmässiger sportlicher Aktivitäten

und der Gesundheit sowie die Steigerung beziehungsweise

der Erhalt physischer Leistungsfähigkeit.

Das Sportamt unterstützt Gemeinden, Sportverbände und

vereine sowie Dritte im Bereich Lifetime-Sportarten. Dafür

sind vier sogenannte Wirkungsfelder definiert worden:

• Regelmässige, niederschwellige Sport-Treffs in Lifetime-

Sportarten

• Sportveranstaltungen in Lifetime-Sportarten

• Projekte zur Förderung des Lifetime-Sports

• Infrastruktur für Sport und Bewegung

Laufen ist eine der Lifetime-Sportarten, die der Kanton fördert.

Ausserdem sorgt der Kanton dafür, dass Personen, die individuell

Sport treiben, gute Möglichkeiten dafür haben.

Dies erreicht er zum einen durch direkte finanzielle Unterstützung

und zum anderen durch die Schaffung geeigneter

Rahmenbedingungen.

Sportfonds 2008 bis 2012

Jedes Jahr kann mehr Geld aus dem kantonalen Sportfonds für die Förderung des Jugend- und Breitensports verwendet werden.

2012 2011 2010 2009 2008

Anzahl Mio. Fr. Anzahl Mio. Fr. Anzahl Mio. Fr. Anzahl Mio. Fr. Anzahl Mio. Fr.

Anlagen 49 6.013 37 5.828 66 4.550 50 4.134 31 2.194

Veranstaltungen 53 0.250 30 0.121 26 0.119 57 0.143 40 0.126

Projekte 13 0.187 9 0.070 12 0.257 10 0.057 4 0.026

Nachwuchsförderung 0.730 - - - -

ZKS/Verbände/Vereine 1 6.652 6.158 5.362 5.280 5.765

Kantonales Sportzentrum 2 3.013 3.017 2.792 2.694 3.117

TOTAL 16.845 15.194 13.080 12.308 11.228

1

inkl. Betriebsbeitrag an kantonales Sportzentrum und Entschädigung ZKS. 2 Aufwand laufende Rechnung Sportfonds (inkl. Zinsen und Abschreibungen)

20 – Jahresbericht 2012


«Wir sehen ein grosses Potenzial in der

schulergänzenden Betreuung»

Wo besteht noch besonderer Handlungsbedarf?

Im Jahr 2012 haben 32 Zürcher Gemeinden J+S-Schulsportkurse

angeboten, und etwa 3 Prozent der Zürcher

Schülerinnen und Schüler haben an einem solchen Kurs

teilgenommen. Deutlich wird der Nachholbedarf, wenn wir

die Statistik des Nachbarkantons Aargau betrachten, wo

zirka 18 Prozent der Schülerinnen und Schüler freiwillige

J+S-Schulsportkurse besuchen.

«Über die Schule können Kinder und

Jugendliche für den Sport gewonnen

werden.»

Martina Kropf: «Unser Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche im

Kanton Zürich regelmässig Sport treiben.»

Wo sehen Sie besonders grosses Potenzial?

Mit dem Ausbau der Strukturen der schulergänzenden Betreuung

und der Verbreitung von Tagesschulen verbringen

insbesondere Kindergarten- und Primarschulkinder zunehmend

einen grossen Teil ihrer Freizeit im Schulumfeld.

Dieser durch die Schule gestaltete Raum ausserhalb der

obligatorischen Unterrichtszeiten bietet sich in besonderem

Masse für die Sportförderung an.

Martina Kropf, was verstehen Sie unter Sport im schulischen

Umfeld?

Unter Sport im schulischen Umfeld verstehen wir alle sportlichen

Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler ausserhalb

des obligatorischen Unterrichts. Er beinhaltet in erster

Linie freiwillige Schulsportkurse, Sportlager und Sportwochen

sowie freiwillige Schulsportveranstaltungen wie

Schülerturniere.

Welche Ziele verfolgen Sie mit der Förderung in diesem

Bereich?

Unser Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche im Kanton

Zürich regelmässig Sport treiben. Um dies zu erreichen,

muss ein entsprechendes Sportangebot vorhanden sein.

Aufgrund der grossen Bedeutung des Lebensraums Schule

kann die Förderung des Sports im schulischen Umfeld entscheidend

zur Förderung des Kinder- und Ju gendsports

beitragen. Über die Schule können zudem alle Kinder und

Jugendlichen angesprochen und für den Sport gewonnen

werden.

Was heisst das konkret?

Das grösste Potential sehen wir auf der Primarstufe, insbesondere

im Bereich der schulergänzenden Betreuung.

Gerade Tagesschulen bieten beste Voraussetzungen, um

freiwillige J+S-Schulsportkurse für die Schülerinnen und

Schüler in der betreuten Zeit zu integrieren. Die schulergänzende

Betreuung könnte damit einen wichtigen Beitrag

zur Erfüllung der empfohlenen täglichen Bewegungszeit

für die Kinder und Jugendlichen leisten.

Freiwilliger Sport im schulischen Umfeld

Martina Kropf ist stellvertretende Leiterin Sportförderung. Das

Sportamt des Kantons Zürich hat ein Konzept zur Förderung des

freiwilligen Sports im schulischen Umfeld ausgearbeitet. Mit

der Umsetzung wird im Wintersemester 2013 gestartet.

Jahresbericht 2012 – 21


SPORTFÖRDERUNG: ANLAGEN

Investitionen in das Wohl der Bevölkerung

Im kantonalen Sportanlagenkonzept (KASAK ZH) sind die

kantonal oder regional bedeutenden Anlagen festgehalten.

Im Berichtsjahr 2012 prüfte die KASAK ZH-Kommission

vier Gesuche. Sie beantragte Sportfondsbeiträge von rund

einer halben Million Franken für den Bau und den baulichen

Unterhalt solcher Anlagen, die der Regierungsrat bewilligte.

Mit 450 000 Franken unterstützt der Kanton beispielsweise

die neu gebaute Freestyleanlage auf der Allmend-Brunau

in Zürich. Zudem hat der Regierungsrat einen Beitrag von

8 Mio. Franken an den Neubau des Fussballstadions auf

dem Hardturmareal gesprochen.

Von den bereits gesprochenen Beiträgen wurden insgesamt

1,9 Mio. Franken ausbezahlt. Zudem wurde für das

Stadion Letzigrund die vierte und letzte Ratenzahlung von

2 Mio. Franken fällig.

Anlagenübersicht auf www.sportstaetten.ch

Zusammen mit den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft und Graubünden

führt der Kanton Zürich die Sportanlagen-Datenbank

www.sportstaetten.ch, in der öffentliche und private Anlagen

erfasst sind. Sie ist ein Hilfsmittel für die Finanz- und Sportanlagen

planung des Kantons und der Gemeinden. Zudem dient

sie der Öffentlichkeit als Suchplattform. Per GIS-Browser können

die Zürcher Sportanlagen inklusive Angaben zu Anlagentyp und

ÖV-Haltestellen auf einer Karte angezeigt werden.

Ausbezahlt wurden im Berichtsjahr 34 Investitionsbeiträge

– insgesamt 1,7 Mio. Franken. Anfang Jahr konnte die

Grosshalle in Turbenthal eröffnet werden, deren Bau von

den örtlichen Sportvereinen initiiert wurde. Weil die Infrastruktur

in eine bestehende Industriehalle eingebaut wurde,

konnten die Investitionskosten tief gehalten werden.

Auch Gemeinden und Dritte profitieren

Auch Anlagen von Gemeinden und Dritten, die nicht im

KASAK ZH aufgeführt sind, können Gelder aus dem Sportfonds

erhalten. Im Auftrag des Kantons prüfte der Zürcher

Kantonalverband für Sport 25 Gesuche. Der Regierungsrat

bewilligte die beantragten rund 800 000 Franken.

Polysportiv: Sportzentrum Kerenzerberg (SZK)

Zürich ist der einzige Kanton mit einem eigenen Sportzentrum.

Seit 41 Jahren dient das SZK in Filzbach GL Zürcher

Sportlerinnen und Sportlern für die Aus- und Weiterbildung

sowie für Trainingszwecke (siehe auch Seiten 32 und 33).

An den Neubau der Freestyleanlage auf der Allmend-Brunau erhält die Stadt Zürich 450 000 Franken aus dem Sportfonds.

22 – Jahresbericht 2012


Beiträge KASAK ZH-Anlagen 2012

Gemeinde Anlage Beitrag an Beitrag in Fr.

1 Andelfingen Schwimmbad Andelfingen Erneuerung 17 000

2 Bülach Sportzentrum Hirslen Erneuerung 17 000

3 Dielsdorf Reitanlage Lägern Erneuerung 3 000

4 Dietlikon Hallen- und Freibad Faisswiesen Erneuerung 1 000 000

5 Küsnacht Kunsteisbahn Küsnacht Erneuerung 5 000

6 Rüti Kunstturnhalle Schwarz Erneuerung 5 000

7 Turbenthal Sport- und Mehrzweckhalle Umnutzung 200 000

8 Urdorf Kunsteisbahn Weihermatt Erneuerung und Überdachung 560 000

9 Winterthur Stadion Schützenwiese Erneuerung 14 000

10 Winterthur Eulachhalle 1 Erneuerung 5 000

11 Zürich Sportanlage Hardhof Erneuerung Kunstrasenfelder 100 000

12 Zürich Stadion Letzigrund Neubau (4. Rate) 2 000 000

TOTAL 3 926 000

Beiträge Anlagen von Gemeinden und Dritten 2012

Gemeinde Anlage Beitrag an Beitrag in Fr.

1 Affoltern am Albis Sportanlage im Moos Erneuerung Allwetterplatz 73 200

2 Andelfingen Primarschulpflege Schulhausanlage Zielacker Erneuerungen 70 000

3 Dättlikon Schiessanlage Dättlikon Erneuerung elektronische Trefferanzeigen 1 400

4 Elgg Schiessanlage Elgg Erneuerung elektronische Trefferanzeigen 7 400

5 Fehraltorf Schiessanlage Erneuerung Kugelfänge 6 000

6 Feuerthalen Sportplatz Schwarzbrünneli Erneuerung Hauptplatz 1 400

7 Glattfelden Schiessanlage Buechhalden Erneuerung Dach und Küche 2 700

8 Glattfelden Mehrzweckhalle Eichhölzli Neubau Garderobengebäude 43 500

9 Gossau Sportplatz Im Riet Neubau Kunstrasenplatz 55 000

10 Hittnau (Schulgemeinde) Doppel Mehrzweckturnhalle Neubau 200 000

11 Horgen Schiessanlage Käpfnach Erneuerung elektronische Trefferanzeigen 10 500

12 Horgen Turnhalle Schulhaus Berghalden Neubau Doppelhalle 145 000

13 Kilchberg Hallenbad Hochweid Erneuerung 270 000

14 Küsnacht Sportanlage Heslibach Erneuerung Stehplatztribüne 8 700

15 Marthalen Sportplatz Schaffhuserstrasse Erneuerung 76 800

16 Neftenbach Sportanlage Pöschenpüntli Neubau Garderobengebäude 173 000

17 Niederglatt Zentrum Eichi Erweiterung Mehrzweck-Doppelturnhalle 71 000

18 Oberembrach Schiessanlage Erneuerung elektronische Trefferanzeigen 13 650

19 Oetwil am See Sportplatz Schachenweid Neubau Garderobengebäude und Tribüne 39 200

20 Pfäffikon Schiessanlage Erneuerung elektronische Trefferanzeigen 11 000

21 Regensdorf Sportanlage Wisacher Erneuerung Lüftung 4 900

22 Rickenbach Schiessanlage Guldital Neubau künstlicher Kugelfang 1 000

23 Sekundarschulpflege Kreis Marthalen Doppelturnhalle Neubau 160 000

24 Sportschützen UBS Sportzentrum UBS Guggach Erneuerung Scheibenzüge und Zielwand 500

25 Unterengstringen Schiessanlage Erneuerung elektronische Trefferanzeigen 6 200

26 Uster Strandbad Erneuerung Beachvolleyball-Feld 8 800

27 Wettswil am Albis Sportanlage Moos Neubau Sportanlage 325 700

28 Winterthur Sportplatz Flüeli Neubau Kunstrasen 72 000

29 Winterthur Sportanlage Reitplatz Neubau Ballfänger 1 800

30 Winterthur Sportanlage Steinacker Erneuerung Rasentragschicht 4 300

31 Winterthur Sportanlage Reitplatz Neubau Pumptrack 4 300

32 Winterthur Sportanlage Talwiesen Neubau Ballfang 1 500

33 Zürich Freibad Letzigraben Erneuerung 84 300

34 Zürich Sportanlage Allmend Brunau Erneuerung Spielfeld R6 23 430

35 Zürich Sportanlage Eichrain Neubau Beleuchtung R2 3 535

36 Zürich Schulhaus Falletsche Neubau Doppelhalle (Restbetrag) 100 000

37 Zweckverband Sportanlage Dürrbach Sportanlage Erneuerung Hallenboden 5 500

TOTAL 2 087 215

Das Sportamt unterstützt mit Geldern aus dem Sportfonds Sportanlagen von kantonaler und regionaler Bedeutung (KASAK ZH) und weitere

Anlagen von Gemeinden und privaten Anbietern.

Jahresbericht 2012 – 23


SPORTFÖRDERUNG: VERANSTALTUNGEN

Grosse und kleine Anlässe für Zehntausende

Der Kanton Zürich unterstützt Sportveranstaltungen mit

Geldern aus dem Sportfonds mit dem Ziel, dass die Zürcher

Bevölkerung aus möglichst vielen qualitativ guten,

nachhaltigen Sportveranstaltungen auswählen kann. Das

Sportamt und der Zürcher Kantonalverband für Sport

(ZKS) prüfen die Gesuche. Sie berücksichtigen grundsätzlich

nur Sportveranstaltungen, die im Kanton Zürich stattfinden

und von denen Jugendliche und Breitensporttreibende

profitieren.

Volksläufe und Schüelis

Seit 2009 fliessen jährlich Gelder aus dem Sportfonds in den

«ZKB ZüriLaufCup». Grundlage dafür ist eine Vereinbarung

mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Die Laufsportserie mit

über 16 000 Finishern im Jahr ist die grösste und traditionsreichste

Volkslaufserie der Schweiz. 2012 erhielten die Organisatoren

der elf Läufe insgesamt 24 000 Franken. Mit seinem

Beitrag anerkennt der Kanton die besondere Leistung dieser

Serie für den ungebundenen Breitensport.

Im Bereich des ungebundenen Sports sind zwei weitere

Voraussetzungen zu erfüllen, damit eine Unterstützung

gewährt werden kann: Zum einen muss die Teilnahme

auch Nichtlizenzierten möglich sein. Zum anderen darf die

Mehrzahl der Teilnehmenden nicht über eine Lizenz verfügen,

die der für die jeweilige Sportart zuständige Verband

ausgestellt hat.

Die «Schüeli Jugendsportveranstaltungen» in der Stadt Zürich

bekommen ebenfalls jährlich Unterstützung aus dem

Sportfonds. An den aktuell elf Veranstaltungen mit ebenso

vielen Sportarten nehmen jedes Jahr rund 9000 Mädchen

und Knaben teil. Organisiert werden die «Schüeli» von lokalen

Vereinen in der Stadt Zürich mit Hilfe von rund 570 Ehrenamtlichen.

Im Berichtsjahr erhielten die «Schüeli» eine Unterstützung

von insgesamt 28 000 Franken.

Grossveranstaltungen als Motor

Neben Swiss Olympic und dem Bund kann auch der Kanton Beiträge

an internationale Sport-Grossveranstaltungen leisten. Das

Sportamt unterstützt die Ausrichter. «Die Anlässe müssen jedoch

einen Bezug zum Jugend- und Breitensport haben», sagt Katja Egli,

Mitarbeiterin Sportförderung. «Sport-Grossveranstaltungen sind

ein Motor für Entwicklungen in der jeweiligen Sportart.» So unterstützt(e)

das Sportamt die Unihockey-Weltmeisterschaft der Männer

2012 in Zürich und Bern sowie die Volleyball-Europameisterschaft

der Frauen 2013 in Zürich mit je 60 000 Franken.

24 – Jahresbericht 2012


Gemeinden duellieren sich

Neu werden die «schweiz.bewegt»-Gemeinde-Duelle aus

dem Sportfonds unterstützt. Sie sollen das langfristige

Bestehen der einzelnen Gemeinde-Duelle sichern. Weitere

Ziele sind, die Qualität dieser Veranstaltungen zugunsten

der Teilnehmenden zu stärken und «die bessere Vernetzung

unter den Sportakteuren auf Gemeindeebene», wie

Stefanie Vögeli, im Sportamt verantwortlich für die lokalen

Sportnetze, erklärt. Im Berichtsjahr wurden zehn Gemeinden

mit insgesamt 13 500 Franken unterstützt.

Insgesamt wurden im Berichtsjahr für Sportveranstaltungen

im ungebundenen Sport Beiträge in der Höhe von

250 000 Franken ausbezahlt.

Gesuche einreichen

Unterstützungsanträge für Veranstaltungen im ungebundenen

Sport sind beim Sportamt einzureichen. Auf www.sport.zh.ch gibt

es die Möglichkeit, Gesuche online zu stellen oder das entsprechende

Merkblatt herunterzuladen. Gesuche, die den Verbandsund

-Vereinssport betreffen, müssen an den ZKS gerichtet werden.

Für Sport-Grossveranstaltungen ist das Sportamt die Kontaktstelle

in der kantonalen Verwaltung. Die Veranstalter nehmen frühzeitig

mit dem Sportamt Kontakt auf, damit die für eine Unterstützung

erforderlichen Massnahmen geplant und die weiteren unterstützenden

Stellen einbezogen werden können. Daneben sind Gesuche

um Unterstützung an die Austragungsorte zu stellen und über

den jeweiligen Mitgliedverband bei Swiss Olympic einzureichen.

Beiträge Veranstaltungen 2012

Veranstaltung Ort Datum Beitrag in Fr.

ZKB ZüriLaufCup 11 Veranstaltungen im Kanton ZH 14.01. – 30.09.2012 24 000

Strassenfussball-Liga Zürich 7 Austragungsorte im Kanton ZH 04.04. – 08.10.2012 (total 35 Tage) 8 000

schweiz.bewegt Gemeinde Duell 10 Gemeinden im Kanton ZH 04. – 12.05.2012 13 500

Swiss Ice Trophy Bäretswil 20. – 22.04.2012 2 000

EKZ Züri Metzgete Buchs ZH 12.08.2012 10 000

De schnällscht Limmattaler-Fisch Dietikon 05.11.2012 1 000

Drachenbootrennen Eglisau Eglisau 23. / 24.6.2012 7 000

Züri Oberländer Kids-Duathlon Gibswil 02.06.2012 1 000

Postenlauf für Seniorinnen und Senioren 60plus Hochfelden 27.06.2012 1 000

2. Internationaler Double Ultra Triathlon Neftenbach 08. / 09.09.2012 2 000

Limmatstafette Schlieren 27.09.2012 1 000

Verwaltungstrophy (Duathlon) Uster 30.05.2012 1 000

Passion and More 12H plus Cycling Event Volketswil 13.10.2012 2 000

Bleiche Trophy (Duathlon) Wald 16.09.2012 1 000

5-Tage-Berglauf-Cup 2012 Wald, Bauma, Fischental u.a. 13.07.2012 2 000

Shuttle Badminton Turnier Wetzikon 20. / 27.10.2012 1 500

FIRA 7's Tournament (Rugby) Winterthur 02. / 03.06.2012 5 000

Töss-Stafette Winterthur 12.06.2012 7 000

snow for free Winterthur, Zürich (Abfahrtsorte) 11.01. – 1.02.2012 (total 4 Tage) 5 000

Boulder Plauschwettkampf Zürich 24.11.2012 1 000

Ironman Zurich Switzerland und Zürich Triathlon Zürich 14. / 15.07.2012 10 000

Schweizerischer Schulsporttag Zürich 06.06.2012 50 000

Schweizer Meisterschaft Schwimmen Zürich 15. – 18.03.2012 3 000

Volleyball Europameisterschaft 2013 Zürich 06. – 15.09.2013 60 000

Zürich Tap Festival Zürich 05. – 08.04.2012 3 000

Schüeli Jugendsportveranstaltungen 2011 Zürich (3 Veranstaltungen) 6 500

Schüeli Jugendsportveranstaltungen 2012 Zürich (9 Veranstaltungen) 21 500

TOTAL 250 000

Der ZKB ZüriLaufCup mit seiner besonderen Leistung für den Breitensport ist einer der Schwerpunkte in der Förderung von Veranstaltungen.

Jahresbericht 2012 – 25


SPORTFÖRDERUNG: PROJEKTE

Den Sport vernetzen und die Bevölkerung

zur Bewegung animieren

Vielfältige Spiel- und Sportprogramme sind attraktive Freizeitangebote.

Damit sich die Zürcher Bevölkerung sportlich entfalten kann,

braucht es einen möglichst optimalen Rahmen. Das Sportamt

unterstützt wichtige Projekte von Dritten, wenn diese

einen eigenständigen Beitrag zur effizienten und bedürfnisgerechten

Schaffung solcher Angebote leisten.

Dabei steht neben dem Know-how-Transfer die finanzielle

Unterstützung mit Sportfondsgeldern im Vordergrund. Eine

solche bekommen grundsätzlich nur Sportprojekte, die im

Kanton Zürich umgesetzt werden und von denen Jugendliche

sowie Breitensporttreibende profitieren.

Stark durch Vernetzung

Das Sportamt unterstützt den Aufbau lokaler Sportnetze mit

Geldern aus dem kantonalen Sportfonds. «Das Sportnetz

vernetzt und koordiniert die verwaltungsinternen und -externen

Sportakteure und fördert die sportliche Aktivität der

ganzen Bevölkerung», sagt Stefanie Vögeli, Mitarbeiterin

Sportförderung und verantwortlich für die lokalen Sportnetze.

So wird zum Beispiel der Aufbau von Sport Wehntal+,

des Sportnetzes für knapp 10 000 Einwohnerinnen und

Ein wohner der Gemeinden Niederweningen, Schleinikon,

Schöfflisdorf, Oberweningen und Steinmaur, über vier

Jahre mit insgesamt 57 000 Franken aus dem Sportfonds

unterstützt.

Playstation und Street Soccer

Das Pilotprojekt Playstation des Vereins Midnight Sports

Embrach wurde mit einem Beitrag von 2000 Franken aus

dem Sportfonds unterstützt. Es bot 10- bis 12-jährigen Jugendlichen

im Winter 2012/2013 an zehn

Mittwochnachmittagen ein strukturiertes,

altersgerechtes und vielseitiges Spiel- und

Sportprogramm ohne Verpflichtungen. Mit

Playstation erhält diese bisher in Embrach

nicht berücksichtigte Altersgruppe ein attraktives

Freizeitangebot.

Die Pilotphase des vom Verein «Sportacademy

– Bildung und Sport Schweiz» lancierten

Projekts Street Soccer Academy in

Zürich Schwamendingen wird mit 6000

Franken unterstützt. Das Projekt für Kinder

und Jugendliche der 3. bis 6. Primarklasse

verbindet betreutes Hausaufgabenmachen

mit Fussball. Die Street Soccer Academy

wird von einem erwachsenen lokalen Projektleiter

geführt und von geschulten Juniorcoaches aus der

Oberstufe unterstützt.

Im Sinne einer Anschubfinanzierung wird das Projekt der

Stadt Bülach zur vereinfachten Sporthallenverwaltung mit

einem Beitrag von 17 000 Franken aus dem Sportfonds unterstützt.

Das Projekt beinhaltet neben der Harmonisierung

der Tarife und der Öffnungs- sowie Belegungszeiten auch

die Beschaffung einer Reservationssoftware sowie die Ausstattung

aller Sporthallen mit Zutrittskontrollanlagen.

Ein Beitrag gegen Sucht und Gewalt

Die PowerPlay-Pilotprojekte der Stiftung idée:sport in Richterswil

und Wangen-Brüttisellen sind abgeschlossen und

erhielten je 17 000 Franken aus dem kantonalen Sportfonds.

PowerPlay ergänzt die etablierten und in vielen Gemeinden

im Kanton Zürich realisierten Midnight- und Open-Sunday-

Projekte. Das Angebot richtet sich an die bislang nicht berücksichtigte

Zielgruppe der 10- bis 13-jährigen Knaben

und Mädchen. Es bietet eine echte Alternative zum blossen

«Herumhängen».

«Für mich ist der grösste Wert des Projektes, dass die Kinder

gemäss den Aussagen ihrer Eltern ausgeglichener und

zufriedener aus dem PowerPlay nach Hause kommen, als

sie gegangen sind», schreibt Projektleiter Roland Pfenninger

von idée:sport im Schlussbericht. «Wer zufrieden mit

sich selbst ist, geht meist auch mit sich und seiner Umwelt

friedlicher um. Somit leistet PowerPlay auch hinsichtlich

Sucht- und Gewaltprävention einen wertvollen Beitrag.»

26 – Jahresbericht 2012


Den Anteil der Übergewichtigen stabilisieren

Der Regierungsrat hat in seinen Legislaturzielen

2007 bis 2011 festgelegt, den

Anteil der Übergewichtigen in der Bevölkerung

zu stabilisieren. Er hat dazu das

kantonale Aktionsprogramm «Leichter

leben» mit über 30 Einzelmassnahmen beschlossen. Das

Sportamt war in der Begleitgruppe vertreten und mit folgenden

Projekten beteiligt:

• Unterstützung von Midnight- und Open-Sunday-Projekten

• Jugendsportcamps für übergewichtige Kinder (inkl.

Good-Practice-Leitfaden)

• Empfehlungen zuhanden der Gemeinden zur vermehrten

Öffnung von Turnhallen

• Unterstützung von Breitensportserien

• Unterstützung von Bewegungsprojekten in der offenen

Jugendarbeit

• Jugend+Sport-Fortbildungsmodul «Sport mit übergewichtigen

Kindern und Jugendlichen»

Auf www.leichter-leben-zh.ch sind die Einzelmassnahmen im

Detail beschrieben.

Nachhaltigkeit sichern

Im Rahmen von «Leichter leben» erhielten von 2009 bis 2012

neun Midnight und 17 Open-Sunday-Projekte insgesamt

147 000 Franken aus dem Sportfonds sowie zusätzlich knapp

100 000 Franken von «Gesundheitsförderung Schweiz».

Die Jugendsportcamps für übergewichtige Kinder werden

mit 400 Franken pro Teilnehmerin und Teilnehmer unterstützt.

Während der Dauer des kantonalen Aktionsprogramms

erhielten vier Camps insgesamt 34 400 Franken

aus dem Sportfonds.

Das Sportamt unterstützte die Pilotphase des Projekts

«Bewegungsförderung in der offenen Jugendarbeit» der

kantonalen Kinder- und Jugendförderung «okaj zürich»

sowie der Stiftung Laureus Schweiz mit 35 000 Franken

aus dem Sportfonds. Das Projekt strebt auf lokaler Ebene

die nachhaltige sportliche Betätigung Jugendlicher an,

die nur schwer durch herkömmliche Sportangebote zu erreichen

sind.

Fit in die Zukunft

Auf Empfehlung des Sportamts wurde im Berichtsjahr zudem

das Projekt Fit-4-Future der Cleven-Stiftung ins Aktionsprogramm

aufgenommen und mit 11 300 Franken aus

dem Sportfonds sowie zusätzlich mit 45 300 Franken von

Gesundheitsförderung Schweiz unterstützt. Fit-4-Future

richtet sich an Primarschulen und umfasst Sport- und Bewegungsutensilien

für eine bewegte Pause, Unterrichtsmaterialien

sowie Aus- und Weiterbildungsangebote für

Lehrpersonen. Zusätzlich können die Schulen von Referaten

und Workshops für Lehrpersonen und Eltern profitieren

und mit Schulklassen an «Activity-Days» teilnehmen.

Neben dem Aufbau von neuen Angeboten nimmt die Sicherung

der Nachhaltigkeit und der Qualität einen wichtigen

Stellenwert ein. Dazu bietet die Stiftung idée:sport den

lokalen Trägerschaften verschiedene Dienstleistungen an,

die 2011/12 mit insgesamt 30 000 Franken aus dem Sportfonds

unterstützt wurden.

Das kantonale Aktionsprogramm «Leichter leben» unterstützt neue

und bestehende Angebote.

Jahresbericht 2012 – 27


NACHWUCHSFÖRDERUNG

«Wir fördern via Leistungszentren gezielt Verbände,

André Bucher, merken Sie nach Ihrem ersten Jahr als kantonaler

Nachwuchsförderer schon, dass die Zürcher Nachwuchssportlerinnen

und -sportler besser geworden sind?

Das wäre natürlich toll, wenn sie besser geworden wären.

Und dies erst noch, weil der Kanton seit 2012 intensiver

Nachwuchsförderung betreibt. Im Ernst: Das neue Modell

muss über viele Jahre Bestand haben, damit ein Effekt

vielleicht eines Tages sichtbar wird. Aber es ist sowieso

schwierig, den Erfolg zu beziffern. Man kann sicher nicht

sagen, wir haben jetzt einen Olympiasieger mehr, weil wir

mehr investiert haben.

Wie sieht Ihre Tätigkeit als kantonaler Sportförderer aus?

Ein grosser Teil meines Tagesgeschäfts besteht aus den konkreten

Fällen von jungen Talenten. Ich bin der Koordinator,

der zusammen mit der Bildungsdirektion zwischen Familien,

Schulen und Gemeinden vermittelt, um gute Lösungen

zu finden. Das gelingt uns. So können sich die Athletinnen

schulisch bzw. beruflich und sportlich optimal entwickeln.

Wir konnten für die rund 30 Leistungszentren und die etwa

20 Regionalkader im Kanton Zürich Beiträge von 580 000

Franken für die zusätzliche Anstellung und Weiterbildung

von Trainerpersonal sprechen. Die Freude über diese zusätzlichen

finanziellen Beiträge war entsprechend gross.

Diese Beträge bewirken etwas. Gerade auch dann, wenn

Sie im Zusammenhang mit der Nachwuchsförderung von

J+S stehen.

Welcher Zusammenhang besteht da?

Die Leistungszentren erhalten für Kurse, die bestimmte Bedingungen

erfüllen, J+S-Nachwuchsförderungsbeiträge. Der

Kanton Zürich erhöht diese Beiträge proportional um rund

80 Prozent mit Förderbeiträgen aus dem Sportfonds. So fördern

wir mit einem direkten Belohnungssystem diejenigen

Verbände, die viel in die Nachwuchsarbeit investieren.

Mit wie vielen solcher Fälle hatten Sie 2012 zu tun?

Es waren 20 bis 25 Einzelfälle, die ich detailliert abgeklärt

habe. Oft versuchen wir aber pauschal zu einer Lösung zu

kommen, indem wir ähnliche Gesuche zusammenfassen.

Es gibt ja rund 2100 von Swiss Olympic anerkannte Talente

im Kanton Zürich. Da können wir nicht jeden einzelnen

Fall bearbeiten.

Wie sieht die Lösung aus?

Wir haben zusammen mit der Bildungsdirektion Kriterien

erarbeitet. Wenn jemand diese erfüllt, kann er zum Beispiel

in eine ausserkantonale Schule gehen, ohne dass wir

ihn einzeln prüfen. Zum Beispiel besuchen unsere besten

Nachwuchs-Skifahrer die Sportschule in Engelberg.

Was sind diese Kriterien?

Einerseits darf kein gleichwertiges Angebot innerhalb des

Kantons Zürich vorhanden sein. Andererseits muss das Talent

gewisse sportliche Kriterien erfüllen, beispielsweise

zum Nationalkader gehören, oder geltend machen, dass in

einem ausserkantonalen Trainingsstützpunkt die sportliche

Entwicklung wesentlich besser gewährleistet ist.

Sie sind auch für die Zahlung von Geldern aus dem Sportfonds

an die Leistungszentren zuständig. Was geschah in

diesem Bereich?

André Bucher misst sich selber daran, ob seine Arbeit etwas bewegt.

«Im Bereich Schulgeldzahlungen

besteht Handlungsbedarf.»

Wo besteht noch Handlungsbedarf in der Nachwuchsförderung?

Im Bereich Schulgeldzahlungen, auch innerkantonal. Es ist

nicht immer klar, wer wie viel zahlt, wenn ein Schüler oder

eine Schülerin in eine Kunst- und Sportschule wechselt.

28 – Jahresbericht 2012


die viel in den Nachwuchs investieren»

Mit guten Lösungen können junge Talente Spitzensport und Ausbildung unter einen Hut bringen.

Welche Folgen hat das Fehlen einer klaren Regelung?

Ich mache ein Beispiel: Ein Schüler kommt aus einer anderen

Zürcher Gemeinde an die Kunst- und Sportschule

Uster (Sek I). Normalerweise zahlt die Wohngemeinde das

Schulgeld. Das ist bei einem solchen Wechsel gesetzlich

aber nicht geregelt. Die Wohngemeinde kann entscheiden,

ob sie überhaupt etwas bezahlen will und wenn ja, wie viel

das ist. Den Rest muss die Familie übernehmen. Das ist eine

gewisse Ungleichbehandlung, auch weil der Kanton für das

Gymnasium (Sek II) den vollen Betrag bezahlt.

Welche Rolle spielt der Kanton Zürich national in der

Nachwuchsförderung?

Nur schon rein von der Grösse, der Bevölkerung und der

Anzahl Talente her sind wir ein grosser Player. Jetzt, da die

finanziellen Mittel erhöht worden sind und mehr Stellenprozente

für die Nachwuchsförderung zur Verfügung stehen,

haben wir schon eine Art Vorreiterrolle. Es gibt aber auch

Kantone, die sich noch stärker engagieren als wir, zum Beispiel

Basel.

Welche Rolle spielt Ihre Erfahrung als Spitzensportler für

Ihre Arbeit?

Eine sehr grosse. Aufgrund meiner Vergangenheit geniesse

ich grosse Akzeptanz bei den Partnern, den Familien, den

Verbänden und anderen Verwaltungsstellen, da ich viele

Probleme aus eigener Erfahrung kenne, vor allem auch die

schulische Situation. Das kann man nicht lernen. Ich habe

dadurch einen Bonus. Den muss ich nun aber bestätigen.

Sind Sie den jungen Sportlerinnen und Sportlern, mit

denen Sie zu tun haben, noch ein Begriff?

Weniger. Zum Zeitpunkt meiner Erfolge waren sie bestenfalls

im Kindergarten. Die Eltern kennen mich natürlich

schon eher, denn viele dieser Talente kommen aus sportlichen

Familien.

André Bucher

Der ehemalige Mittelstreckenläufer André Bucher ist seit Anfang

2012 im Sportamt als kantonaler Beauftragter für die Nachwuchsförderung

tätig. Bucher, Jahrgang 1976, holte 2001 an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften

in Edmonton (Kanada) Gold. 1998

und 2002 erlief er an den Europameisterschaften in Budapest

und München die Silbermedaille.

Jahresbericht 2012 – 29


NACHWUCHSFÖRDERUNG

Beiträge Nachwuchsförderung 2012

J+S-Beitrag 2011

Sportfondsbeitrag

BMX Swiss-Cycling BMX Regio Kader U18 9 879 8 292

BMX Swiss-Cycling BMX Regio Kader U14 4 181 3 509

BMX Swiss-Cycling BMX Regio Kader Trainingsstützpunkt ZH 5 927 4 975

Eishockey GCK / ZSC Lions Nachwuchs AG 46 982 39 435

Eishockey EHC Kloten 39 042 32 770

Eishockey Kantonal-Zürcherischer Eishockey-Verband 2 256 1 894

Eiskunstlauf Eissportclub Zürich-Oerlikon 9 537 8 005

Eiskunstlauf Bülacher Eislaufclub 2 435 2 044

Eiskunstlauf Kantonal-Zürcherischer Eislauf-Verband 3 693 3 100

Eiskunstlauf Eislaufclub Illnau-Effretikon 6 000 5 036

Eiskunstlauf Eislaufclub Küsnacht 12 755 10 706

Eiskunstlauf Winterthurer Schlittschuh-Club 7 159 6 009

Fechten Zürcher Fechtclub 680 571

Fussball FC Winterthur 39 641 33 273

Fussball FC Zürich 30 259 25 398

Fussball Neue Grasshopper Fussball AG 16 049 13 471

Fussball Fussballverband Region Zürich 1 290 1 083

Handball Zürcher Handballverband Regionalauswahl Herren 4 132 3 468

Handball Zürcher Handballverband Regionalauswahl Frauen 4 395 3 689

Handball

Zürcher Handballverband Regionales Leistungszentrum

Handball Zürich 5 201 4 365

Handball Pfadi Winterthur 6 612 5 550

Handball GC Amicitia Zürich GAN Foxes 15 281 12 826

Handball HC GS Stäfa / Schweizerischer Handball-Verband 15 733 13 206

Judo Regionales Leistungszentrum Judo 13 430 11 273

Kanu-Slalom Schweizerischer Kanu-Verband 940 789

Kunstturnen Frauen Zürcher Turnverband 35 334 29 658

Kunstturnen Männer Zürcher Turnverband 48 981 41 112

Langlauf Zürcher Skiverband 9 556 8 021

Leichtathletik LC Zürich / Nationales Leistungszentrum Zürich 2 131 1 789

Orientierungslauf Orientierungslaufverband Zürich 15 943 13 382

Radsport Bahn Swiss Cycling Trainingsstützpunkt Zürich Oberland 11 471 9 628

Rhythmische Gymnastik Zürcher Turnverband 22 241 18 668

Schwimmen Schwimmclub Winterthur 14 117 11 849

Schwimmen Limmat-Sharks 32 620 27 380

Schwimmen Schwimmclub Uster Wallisellen 49 931 41 910

Schwimmen Schwimmclub Meilen 18 191 15 269

Ski Alpin Zürcher Skiverband 22 569 18 943

Skisprung Zürcher Skiverband 5 330 4 474

Snowboard Boarding Association Switzerland East 5 882 4 937

Synchronschwimmen Limmat-Nixen Zürich 24 893 20 894

Tennis Regionalverband Zürichsee / Linth Tennis 13 944 11 704

Tennis Regionalverband Zürich Tennis 22 584 18 956

Trampolin Zürcher Turnverband 6 520 5 473

Volleyball Talent School Swiss Volley Region Zürich 3 853 3 234

Volleyball Regionales Leistungszentrum Volley Region Zürich 16 556 13 896

Wasserspringen Verein Zürcher Wasserspringer 4 872 4 089

TOTAL 691 008 580 000

Der Kanton unterstützt die Entwicklung von Sporttalenten via Verbände, Vereine, Kunst- und

Sportschulen sowie Leistungszentren und Regionalkader.

30 – Jahresbericht 2012


Vereinbarkeit von Ausbildung und Sport fördern

Erfolg beginnt bekanntlich im Kleinen. Im übertragenen

Sinn auf den Sport bezogen, beginnt er bei den Kleinen,

sprich unseren Nachwuchssportlerinnen und -sportlern.

2100 oder 20 Prozent aller schweizweit von Swiss Olympic

anerkannten Talente wohnen im Kanton Zürich. Diese sportbegabten

Zürcher Kinder und Jugendlichen absolvieren

ein zeitintensives Training und erbringen überdurchschnittliche

Leistungen.

Der Kanton hat sich zum Ziel gesetzt, geeignete Rahmenbedingungen

für den Nachwuchsleistungssport zu schaffen.

Insbesondere will er die Vereinbarkeit von Schul- beziehungsweise

Berufsbildung und sportlicher Laufbahn fördern. Nur

durch eine koordinierte Zusammenarbeit der verschiedenen

Partner aus dem öffentlich-rechtlichen und dem privat-rechtlichen

Bereich können die zukünftigen Spitzenathletinnen

und -athleten ihr Leistungspotenzial optimal ausschöpfen

(siehe auch Seiten 28 und 29).

Koordinieren und betreuen

Die Anforderungen und Erwartungen an die jungen Athletinnen

und Athleten in Schule, Beruf und Sport sind gestiegen.

Deshalb müssen die drei Bereiche koordiniert und

die Talente möglichst optimal begleitet werden. Darauf ist

beispielsweise das Angebot von Kunst- und Sportschulen

ausgerichtet. Es ermöglicht die flexible Gestaltung der

Stundenpläne. Wichtig sind auch die Sportkoordinatoren

an diesen Schulen, welche die optimale schulische und

sportliche Entwicklung in Zusammenarbeit mit den Eltern,

den Lehrkräften und den jeweiligen Sportverantwortlichen

sicherstellen.

Zusätzlich unterstützt der Kanton rund 30 Nachwuchs-Leistungszentren

und 20 Regionalkader mit Förderbeiträgen

an die Anstellung und Weiterbildung von qualifiziertem

Trainerpersonal.

Über Kantonsgrenze hinaus

Da der Leistungssport keine Kantonsgrenzen kennt, ist es

wichtig, dass die Nachwuchsförderung im Kanton Zürich

eng mit dem Bundesamt für Sport, Swiss Olympic, den

nationalen und kantonalen Verbänden sowie den anderen

Kantonen zusammenarbeitet. Nur eine Nachwuchsförderung,

bei der alle am gleichen Strick ziehen, hat Aussicht

auf Erfolg.

Künftige Spitzenathleten und -innen schöpfen ihr Potenzial optimal aus.

1. NWF-Symposium Sportkanton Zürich

Das erste Nachwuchsförderungs-Symposium Sportkanton Zürich

findet am 27./28. September 2013 im Sportzentrum Kerenzerberg

statt. Anmeldung und weitere Informationen unter

www.sport.zh.ch/Nachwuchsfoerderung.

Jahresbericht 2012 – 31


UNTERSTÜTZUNG VEREINE

Das Sportzentrum Kerenzerberg ist ein gutes Beispiel

Wer das Gelände des Sportzentrums Kerenzerberg (SZK) als

aktiver Gast betritt, ist in mehrfacher Hinsicht überwältigt. Hier

oben, 300 Meter über dem Walensee, umgeben von den imposanten

Gipfeln der Churfirsten und der Glarner Alpen, herrscht

eine besondere Atmosphäre: Die Luft an diesem stress- und

lärmfreien Ort scheint aufgeladen mit positiver Energie.

Aber auch Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, Nationalmannschaften,

Seminargäste von Firmen und sogar die

Kantons- und Stadtpolizei Zürich kommen ins SZK, das übrigens

eine von fünf «Swiss Olympic Training Bases» ist. Für

sie alle gelte das gleiche Prinzip, sagt SZK-Betriebsleiter

Walter Hofmann: «Der Gast ist die wichtigste Person.»

Das liegt nicht nur an der Schönheit der Natur. Die ein drückliche

Anlage mit einer Gesamtfläche von 130000 Quadratmetern

bietet indoor und outdoor alles, was ein Sportlerherz

sich wünscht. Für echtes Wohlgefühl und einen reibungslosen

Ablauf sorgt ein engagiertes, herzliches Team. 50 Menschen

arbeiten hier zum Wohle des Jugend- und Breitensports.

Viele Jugend+Sport-Kurse

Es sind Verbände und Vereine, Teilnehmende an Ju gend

+ Sport-Kursen, Sportklassen von Schulen und Behin derten

sportler sowie -sportlerinnen, die hier begrüsst werden.

Leichtathleten, Turnerinnen, Schwimmer, Schützinnen,

Basketballer.

Dienstleistung als Selbstverständnis

«Das Team ist einer unserer grossen Pluspunkte», erklärt

Hofmann. «Wir haben viele langjährige Mitarbeitende, starke

Leute, die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind und sich als

Dienstleister verstehen.»

Zu den «Urgesteinen» des seit 41 Jahren bestehenden SZK

gehört Christian Kamm. Der 62-jährige Hauswart (einer

von acht) sorgt seit 22 Jahren dafür, dass alles läuft und

funktioniert: Schiessanlagen, Squashcourts, Dreifachturnhalle,

Krafträume, Leichtathletikstadion, all die automatischen

Türen und Fenster, die Holzschnitzelanlage für die

CO 2

-neutrale Beheizung.

Stress- und lärmfreier Ort mit imposanter Berg-Kulisse und einem Angebot, dass alle Bedürfnisse von Sportlerinnen und Sportlern abdeckt.

32 – Jahresbericht 2012


für die Unterstützung des Vereinssports

Mario Antonelli, J+S-Experte des kantonalen Sportamts,

ist als Ausbilder von Kinder- und Jugendtrainern Stammgast

auf dem Kerenzerberg und begeistert von der Infrastruktur

des SZK. Hier sei es möglich, alle Bewegungsformen

auszuprobieren und zu zeigen. «Und man kann zum

Beispiel in der Halle filmen und sich das Material 15 Minuten

später in einem der modern ausgestatteten Theorieräume

anschauen.» Alles sehr unkompliziert und praxisorientiert

hier oben, findet er.

Betriebsleiter Walter Hofmann.

J+S-Experte Mario Antonelli.

Unter einem Dach und unterirdisch verbunden

Die Kompaktheit des Sportzentrums schätzen Andrea

Bürge und Claudia Loher von der Abteilung Nachwuchsförderung

des Schweizerischen Schiesssportverbandes.

Schlafen, Essen, Schiessanlagen drinnen und draussen,

Turnhalle und Schwimmhalle für das Mental-, Konditionsund

Koordinationstraining der Schützen – alles unter einem

Dach und zudem unterirdisch verbunden. Das schaffe

ideale Voraussetzungen für ein optimales Training ohne

lange Wege.

Walter Hofmann ist glücklich, dass der Kanton Zürich «so

etwas Sensationelles und Nachhaltiges für die Jugend und

den Sport» auf dem Kerenzerberg geschaffen habe. Zudem

sei den Geldgebern bewusst, «dass sich solche Sportanlagen

nicht kostendeckend führen lassen.» Doch dank dem

aus Swisslos-Geldern gespeisten Sportfonds des Kantons

Zürich könne man den Sportlern ein phantastisches Angebot

zu vereinsfreundlichen Konditionen anbieten.

Es sei «massiv», wie das Leistungsangebot in den vergangenen

Jahren ausgebaut werden konnte, sagt der Betriebsleiter.

In den 41 Jahren seit Baubeginn wurden aus

dem Sportfonds rund 95 Millionen Franken für Neubauten

investiert.

Hotel-Restaurant: Geheimtipp für Seminarveranstalter

Modern, hell und freundlich präsentiert sich das Hotel-Restaurant

Kerenzerberg wenige Meter von SZK entfernt nach

der Renovation. 24 Doppel-, zwei Einzel- und ein Familienzimmer

– fünf davon behindertengerecht – mit modernen

Nasszellen und Panoramablick laden ein, sich hier wohlzufühlen.

Das Hotel ist auch dank der modernen Kommunikationsmöglichkeiten

und Seminarräume der Geheimtipp für

Veranstalter von Firmen- und Verwaltungsseminaren.

Sportamt zählt weiterhin auf zuverlässigen Partner

Der Kanton Zürich hat mit dem Zürcher Kantonalverband für

Sport (ZKS) erstmals eine Leistungsvereinbarung über einen

Zeitraum von 4 Jahren abgeschlossen. Sie gilt seit 1. Januar

2013. Der ZKS führt im Auftrag des Kantons das Sportzentrum

Kerenzerberg. Der Kanton nutzt das Know-how und die Vernetzung

des ZKS zugunsten der Sportförderung. Die Leistungsvereinbarung

stärkt umgekehrt den ZKS als Vereinsförderer.

www.szk.ch/sportzentrum

Jahresbericht 2012 – 33


ZÜRCHER OL

Sonnenschein und ein ideales Terrain für die

Kleinsten bis zu den Ältesten

Seit 2001 war dem Zürcher OL jedes Jahr

schönes Wetter beschert. Auch 2012 blieb

dem beliebten Anlass das Wetterglück

treu: Am Sonntagmorgen, dem 23. September,

verdrängte die Sonne bald den

Nebel in Birmensdorf.

Zwischen 10 und 12 Uhr starteten die

1429 Läuferinnen und Läufer. Das Laufgebiet

rund um den Honeret-Hügel mit

steilen Hängen und grossen Wäldern bot

ihnen ein ideales Terrain. In insgesamt

32 Kategorien waren Teilnehmerinnen

und Teilnehmer aus allen Altersklassen

vertreten.

Lob für OLK Piz Hasi

Der OL forderte alle passend zu ihrem

Können. Die Kleinsten übten sich beim

Schnur-OL, während die sportlich Ambitionierten

auf den bis zu 9 Kilometer

langen Bahnen die Idealrouten zu finden

versuchten. Gemütlich wandernde

Gruppen gehören ebenso zum Zürcher

OL wie sportliche Seniorinnen und Senioren

sowie die Trail-O-Teilnehmenden,

die die Posten im Rollstuhl anfahren. Die

vom lokalen Verein OLK Piz Hasi erstellte

Karte und die darauf eingezeichneten

Bahnen wurden allseits gelobt.

Neben dem sportlichen Teil hatte der

Zürcher OL einiges mehr zu bieten. Auf

dem Festareal rund um die Kaserne Suche nach der Idealroute am Honeret-Hügel bei Birmensdorf.

Reppischtal sorgte die Festwirtschaft für

das leibliche Wohl. Das Nachwuchskader Zürich/Schaffhausen+

bot neben einer riesigen Auswahl an süssem Gebäck verband für Sport und der Zürcher Orientierungslaufverband

Das Sportamt des Kantons Zürich, der Zürcher Kantonal-

auch Getränke und Kaffee an. Auf den Hüpfburgen vergnügte

sich eine fröhliche Schar nimmermüder Kinder, und das OL zurückblicken.

können als Organisatoren auf einen gelungenen 71. Zürcher

«Echo vom Adlerhorst» unterhielt die Gäste mit urchiger

Ländlermusik.

Zürcher OL 2013

Am Sonntag, 29. September 2013, findet der Zürcher OL in Egg

Ehrung für Festwirtin

statt. Auch im 72. Jahr ist er ein Breitensportanlass, der nicht nur

Den Abschluss des gelungenen Anlasses bildete die Rangverkündigung,

an der die Siegerteams und die abtretende

eingefleischte OL-Läufer anspricht. Er ist für alle geeignet, die einfach

aus Spass im Wald des Pfannenstiels ein paar Posten suchen

wollen. Zu einem abwechslungsreichen Sonntag trägt auch die

Regionalkadertrainerin Annelies Meier geehrt wurden. Sie sportlich-familiäre Atmosphäre im Laufzentrum bei.

hatte nach vielen Jahren zum letzten Mal die OL-Beiz geführt.

34 – Jahresbericht 2012


Sportamt des Kantons Zürich – Kontakte

Das Sportamt ist für die kantonalen Sportaufgaben im ausserschulischen Bereich zuständig. Es vertritt den Kanton in

Sportfragen nach aussen und bearbeitet, begleitet und koordiniert Sport geschäfte innerhalb der Verwaltung.

Name, Vorname Funktion / Arbeitsgebiet G: Telefon / E-Mail

Abbagnale Diego KV-Lernender (2. Lehrjahr) / Mitarbeit Jugend- und Erwachsenensport / 043 259 52 93 / diego.abbagnale@sport.zh.ch

Jugendsportcamps, Zürcher OL

Batschelet Angela Leiterin Jugend- und Erwachsenensport / Lehrlingsausbildung 043 259 52 72 / angela.batschelet@sport.zh.ch

Bornhauser Franziska Stellvertretende Leiterin Jugend- und Erwachsenensport / 043 259 52 76 / franziska.bornhauser@sport.zh.ch

J+S-Kaderbildung und Zürcher OL

Borter Cornel Leiter Sportförderung / Stellvertretender Chef Sportamt 043 259 52 75 / cornel.borter@sport.zh.ch

Bucher André Kantonaler Beauftragter für Nachwuchsförderung 043 259 52 98 / andre.bucher@sport.zh.ch

Cseri Judit Mitarbeiterin Jugend- und Erwachsenensport / J+S-Angebote (Bezirke Affoltern, 043 259 52 77 / judit.cseri@sport.zh.ch

Andelfingen, Bülach, Dielsdorf, Dietikon), Jugendsportcamps, Zürcher OL

Domeisen Jasmin KV-Lernende (1. Lehrjahr) / Mitarbeit Jugend- und Erwachsenensport / 043 259 52 84 / jasmin.domeisen@sport.zh.ch

J+S-Kaderbildung

Egli Katja Wissenschaftliche Mitarbeiterin Sportförderung 043 259 52 85 / katja.egli@sport.zh.ch

Fischer Andrea Mitarbeiterin Jugend- und Erwachsenensport / J+S-Angebote (Bezirke Hinwil, 043 259 52 79 / andrea.fischer@sport.zh.ch

Pfäffikon, Uster, Winterthur)

Haussener Geri Assistent Amtsleitung 043 259 52 71 / geri.haussener@sport.zh.ch

Hengartner Pascal Mitarbeiter Jugend- und Erwachsenensport / J+S-Kaderbildung 043 259 52 81 / pascal.hengartner@sport.zh.ch

Kropf Martina Stellvertretende Leiterin Sportförderung 043 259 52 78 / martina.kropf@sport.zh.ch

Limacher Matthias Mitarbeiter Jugend- und Erwachsenensport / Jugendsportcamps, Zürcher OL 043 259 52 73 / matthias.limacher@sport.zh.ch

Purtschert Silvia Mitarbeiterin Jugend- und Erwachsenensport / J+S-Angebote (Bezirke Horgen, 043 259 52 74 / silvia.purtschert@sport.zh.ch

Meilen, Zürich)

Schötzau Stefan Chef Sportamt 043 259 52 70 / stefan.schoetzau@sport.zh.ch

Vögeli Stefanie Mitarbeiterin Sportförderung 043 259 52 82 / stefanie.voegeli@sport.zh.ch

Wyss Marcel Assistent Finanzen 043 259 52 97 / marcel.wyss@sport.zh.ch

Impressum

Herausgeberin

Projektleitung

Dieser Jahresbericht ist im März 2013 erschienen.

Sicherheitsdirektion Kanton Zürich

Sportamt

Neumühlequai 8, Postfach, 8090 Zürich

Telefon 043 259 52 52, Fax 043 259 52 80

info@sport.zh.ch, www.sport.zh.ch

Stefan Schötzau und Geri Haussener, Sportamt

Konzept + Realisation Sportamt des Kantons Zürich

In Zusammenarbeit mit Viva AG für Kommunikation, Zürich

Druck

FO-Fotorotar AG, Egg ZH

Fotonachweis Sportamt des Kantons Zürich; Seite 3, 6 links, 7, 8, 10 –11, 13–15, 16 links, 17 links, 21, 28

ZKB ZüriLaufCup, Flughafenlauf; Seite 4 links

Unihockey WM 2012; Seite 4 Mitte, 24

Bundesamt für Sport; Seite 4 / 5, 29, 30 unten, 31 oben

Sportamt der Stadt Zürich, Freestyle Park Allmend-Brunau; Seite 5 Mitte, 22

Zürcher OL, Andy Wenger; Seite 5 rechts, 34

Sportlager «mitenand – fürenand»; Seite 6 rechts, 17 rechts

Projekt «snow for free»; Seite 16 rechts

Zürcher Kantonalverband für Sport, Caroline Keufer; Seite 18

ZKB ZüriLaufCup, Laufsporttag Winterthur; Seite 20

Projekt «Midnight Sports», Embrach; Seite 26

Internationaler Ultratriathlon, Neftenbach; Seite 27

Swiss Athletics, Hans Spielmann; Seite 30 oben

Limmat Nixen Zürich, Danny Jud, www.dannyjud.com; Seite 31 unten

Sportzentrum Kerenzerberg, Filzbach; Seite 32 / 33

2013 © Nachdruck der Texte und Grafiken mit Quellenangabe und Belegsexemplar an das Sportamt des Kantons Zürich

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