Teil 2

d.u.v.org

Teil 2

16./17. Juni/Juin;

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Swiss Life

~:f.:"

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adldas

~ UL TRA·MARATHON 1/2000


Westfalische

Laufa/


S

en Benefizlauf des ASV Andlersdorf

05. Juni 1999

Schrittreise ins Ich, nennt Christine Illetschko ihren Beitrag in LEICHTATHLETIK

5/99 Seite 34. Christine ist selbst mitgelaufen - 2. W40 53,3 km

Das Feld ist klein und Oberschaubar. NatOrlich wOnsche ich mir eine gute Plazierung. Vorrangig geht es hier darum, einen

Probelauf fOr den 24-h-Lauf in Worschach zu absolvieren. lu testen, was und wann ich trinke und esse, wie mein Magen

reagiert. Welches Tempo ist optimal? Die ersten Runden Ober 2,6 km sind zurOckgelegt. Wir traben entlang einer k1einen

Hauserzeile, be leitet von den interessierten, wenn auch teils verstandnislosen Blicken der Bewohner durch die Au von

Orth an der Donau bis zum Schutzdamm und retour. Noch ist die

Kuppe nach der er:sten Linkskurve ein Hogelchen, noch ist der 80 m

lange Anstieg (10 m Hehendifferenz) keine Bedrohung. Die Sonne

strahlt auf meinen freien Bauch. Auch eine Meglichkeit Farbe zu krie

gen! Unter dem Blatterdach der Baume in der Au laufen wir durch ein

Spiel von Licht und Schatten.

Jene Athletin aus Deutschland, erprobt in 100 km- und 24-h-Laufen

(Anm. Red. Ingeborg Krieger), der ich voll Achtung und im voraus

den heutigen Sieg zuerkenne, lauft im Duett mit meiner jungen K1ubkollegin

Claudia Berger an mir vorOber. Sie plaudern und scherzen ­

noch. lwei, die mir nach der Wende entgegenkommen, sind im Gesprach

vertieft und lacheln mit zu - noch. Die meisten Manner sind

gut gelaunt und frohen Mutes - noch.

Mir gehen die Wettkampfe des esterreichischen Volkslaufcups durch

den Kopf. Sie haben ein ganz anderes Flair als dieser Lauf hier. Professionell

werden dort die Runden und Streckenzeiten mit Chip registriert.

Versorgungsstellen sind eingerichtet, die StreckenfOhrung

markiert. Pokale glanzen, die Sachpreise fOr die Verlosung sind zahl

reich. Die Jagd nach Bestzeiten und Platzen beginnt sofort nach dem

Startschuss. Nur keine Sekunde verlieren! Die Gegner nicht aus den

Augen lassen, die richtige Taktik wahlen, die leit ist kurz.

. Jedes mal, wenn der Weg an den Tischen der Rundenzahler vorbeifOhrt,

bricht Jubel aus. Topfdeckeldrehnen aneinander, riesige Kuhglocken

lauten, Pfeifen gellen. Musik heizt die Stimmung an. Der

freundliche Sprecher weiss Ober jeden persenliche Worte. An der

Verpflegungsstelle ist man nahezu mOtterlich besorgt urn das Wohl

jedes Einzelnen.

Der Spitzenlaufer Urban Kropfitsch, ASKO Villach, drosselt sein

Tempo nach 2 h Laufzeit. Er hat keine direkte Konkurrenz. Claudia

Berger ist in FOhrung gegangen, die Lauferin aus Deutschland fOr

mich zum Greifen nahe. Ihr Mann meint im VorOberlaufen.•Mensch,

du halst dich aber wacker!" und ich freue mich.

Nach 3 h geht einigen die Luft aus. Ich Oberhole die Konkurrenz aus

Deutschland.•Super, wir sind gut drauf'" rufen wir uns zu.

Ich stelle mir vor, wie perfekt der Kerper programmiert ist. Es kommt

nur darauf an, ihn bestens zu behandeln und ihn wie ein Uhrwerk

einzustellen. Ich versuche meinen Rhythmus beizubehalten. Stunde

urn Stunde. Die Gesichter sind von den Strapazen gezeichnet. Aile

Hehen und Tiefen sind ablesbar.

Es ist ruhig und friedlich auf dem Gromeil der Strecke. Ab und zu

kommt ein Radfahrer vorbei, die Vogel zwitschern und rascheln im

Unterholz. Ein Teilnehmer wird von seinem Hund begleitet. Er tollt

neben ihm her, hOpft jede Runde in den kleinen Nebenarm der

Donau.

Es wird kOhler, die MOcken beginnen ihre Sticheleien. IctJ komme un

geschoren davon. Mehr als ein Marathon liegt hinter uns. Manche

gehen. Auch ich werde langsamer. Mein Magen schmerzt. Fast zu

spat erkenne ich, dass der Pulsmesser Schuld ist. Schnell weg damit!

Nach 5 h und einer erhehten Mischung meines laubertranks

geht es mir gut. Ich kann mein Tempo steigern, Oberrunde die Ultra­

Frau aus Deutschland und komme an die FOhrende naher heran. Nur noch ein Stondchen.

Endlich - Rundenzahler, Betreuer und luschauer toben. Letzte Runde! Ein mOdes Lacheln erhellt die Mienen, nur noch einmal

die Steigung. Ein Plitt und aus. IMr haben es geschafft. Meine Klubkollegin sieht mich an: .24 Stunden si"nd 4 mal mehr.

Wollen wir das tatsachlich?" .Ja, wir wollen es wenigstens versuchen!" .

If~~a~~~~~-~~~~~~~~ff~~:-::~-:~--I

Urban Kropfitsch stellt mit 78,080 km einen neuen Streckenrekord auf. Claudia Berger gewinnt die Damenwertung

mit 54,900 km. Ulli Schaffenberg, TSV Hochdahl. wird Gesamtzweiter mit 71,800 km. Ingeborg Krieger

erzielt 50,.700 km und den 3. Gesamtplatz. Die Autorin vom ASV Andlersdorf erzielte 53,300 km und den

! 2. Platz in der Damenwertung. .

L. [}D UL TRA-MARA THON 112000


.tAolisehAfts- uoll er1eboisliufe

VerSAOS80er 7AS8

Neben den uns bekannten Landschafts- und ErlebnisUiufen, wie z.B. Jungfrau-Marathon, Renn­

steiglauf, Ederseelauf oder Schwabische Alb-Marathon, wollen wir einige eingesellte Laufe zwi­

schen Marathon und 100 Meilen vorstellen. Der Aspekt, Landschaft in seiner SCh6nheit und Ver­

anderung im Laufen zu erleben, gewann schon friih an Bedeutung. Aus Traditionsgriinden, wegen

geographischer Besonderheiten oder Extrembedingungen wurden auch in der jungeren Vergan­

genheit bereits Landschafts- und Erlebnislaufe organislert. Einige Laufe wurden nur einmal aus­

getragen, hatten meist auch keinen Wettkampfcharakter und dienten mehr dem Bewaltigen der

StrecKe. .

Jenseits von Marathon waren die 100 km die am haufigsten angebotene und beliebteste Ultralang­

strecke. Dazwischen klaffte eine groBe Lucke vom fast anderhalbfachen der Marathonstrecke.

Mitte der 70er Jahre wurde bei emigen Volkslaufen wie z.B. beim "Jogging-Volkslauf' des SC Con­

dordia Hagen, beim "Reichswaldlauf fUr Jedermann" in Kleve, bei "Rund urn Schlog Cappenber~

in Dortmund, beim "Niederrhein-Lauf' in Monchengladbach oder beim "Marsch der Reservisten"

in Bonn vereinzelt 50 km zum Wandern, Marschieren oder Laufen angeboten. Diese Wettbewerbe

hatten aber nie die gI'oBe Bedeutung.

Heute bieten viele Organisatoren von 100 km-StraBen- oder Landschaftslaufen die Moglichkeit,

nach SO, 60, 70, 80 oder 90 km aufzuhoren und trotzdem eine Urkunde mit Zeitangabe zu erhalten

bzw. gewertet zu werden.

1995 fanden in Rodenbach die 1. Deutschen Meisterschaften der DUV im 50 km-StraBenlauf statt.

Ein· neuer Meilenstein in der Entwicklung des Ultramarathonlaufes in Deutschland und als

Schrittmacher fUr Marathonlaufer zum Ultralauf. Ab 1998 wird die Bedeutung des Landschafts­

laufes erneut aufgewertet. Das Prasidium der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung hat im Okto­

ber 1997 beschlossen, ab 1998 alternierend die 50 km als StraBenlauf oder als Landschaftslauf aus­

zutragen. Seit 3 Jahren kommt auch dem 6-h-Lauf als Briickenfunktion zur klassischen l00km­

Strecke mehr und mehr Bedeutung zu. ~

L2Q.j ULTRA-MARATHON 112000


GO ULTRA-MARATHON 112000

In Dillingen im Saarland fand seit 1966 ein Marsch Ober

100 km statt, der von den Lauf-Marsch-Freunden und

der Organisation La-San-Marco Dillingen veranstaltet

wurde.

Ais besonders bemerkenswert ist hervorzuheben, dass

bei der ersten Auflage des 100 km-Kaufes 1974 eine

Frau, Elfr'iede FENDT, aus Wien, in 10:02:57 h Gesarntsieger

wurde.

Seit 1975 fuhrten die Funktionare fur sich einen soge­

. nannten Vormarsch auf der 100 km-Runde durch.

1983 wurde der letzte Lauf ausgetragen.

Jahr am Start imZiel Siegerlnnen Zeit

1974 244 161 Siegfried Seiler 10:39:45 h

7 Elfriede Fendt/AUT 10:02:57 h

1975 371 295 Heinz LachaVSUI 6:38:10 h

15 Elfriede Fendt/AUT 8:46:00 h

1976 340 268 Hans van Kasteren/NED 7:40:00 h

16 Annemarie Hanke 13:45:00 h

1977 312 182 Michael Aussicker 8:19:01 h

4 Emilie ChassoVSUI 20:33:00 h

1978 235 188 Mike NewtonAlGBR 6:57:55 h

8 Klothilde Klinkner 10:35:00 h

1979 128 Helmut Urbach 7:12:01 h

7 Klothilde Klinkner 9:48:05 h

1980 176 147 Horst Behr 7:50:34 h

8 Klothilde Klinkner 11:07:43 h

1981 169 151 Horst Behr 7:30:09 h

2 Waltraud Gabrielli 16:51:36 h

1982 169 133 Jean SchovinglFRA 7:49:32 h

4 Rita Scholz 15:16:12 h

1983 72 Horst Behr 8:17:55 h

? Irmgard Motsch ????????

Was eigentlich haben Sport - insbe-

und andere Formabenteuer in der zeit

. sondere Laufsport - und Kunst mit- gen6ssischen Kunsf sind Thema und

einander zu tun? Nicht so viel, ver- I I damit Anlautstellen des Bildungsangemutet

jetzt wahrscheinlich jeder. .Es

botes. Zwischen dem langen Eugen

gibt da schon einige Verbindungen", I I I I und der SOdbrOcke waren der durchhalt

Franziska MOnks dagegen. Die

trainierten Mesumspadagogin die zahl

Kunsthistorikerin vom Rheinischen

reichen Kunstwerke im Offentlichen

Landesmuseum in Bonn bietet nam- ~>~ Raum aufgefalfen (beim Joggen verlich

seit kurzem JoggingfOhrungen, ~_.

' steht sich), Zu sehen gibt es da einian.•Das

rote Ding am Bundestag Kanz/erbungalo"'! 1m zuruck gebllebenen Bonn ges. Kunstwerke wie etwa Metzels

.Meistdeutigkeif, der vOllig vergessene, fast schlafende Beethoven des Berliner KOnstlers Peter Breuer oder eben das .ro-te

Ding" am ehemaligen Bundestag warten auf ihre Entdeckung. Auch zu bekannten Werken wie den .Large Two Forms" von

Henry Moore weiB Franziska MOnks viel zu erzahlen. Die Gesamtstrecke der kostenlosen FOhrung ist rund sechs km lang

und kann in einer Stunde geschafft werden. Gehpausen zum Kunstwerk beschauen eingerechnet. Radfahrer und In-line­

Skater sind ebenfalls willkommen.


10. 1.llpzig~.~ ~ @..~ ~.:.~.~ ..~..~ ~..~ @..~.~n'••

I !4. Leipziger 50 km-Lauf!

:.. ----_

8.

;

lG,.cJ.,••i,t."cha.t yo,. Sach,.,. i. 100 k.-lGu'

L- ----'

Erhold Lorwin gewinnt

im Alleingang

Die Macher urn Gesamtleiter Rudi

Ulbrich vom LC Auensee dOrfen

'

'

stolz sein: Auch die 10. Auflage I

der Ultramarathonveranstaltung im

I Der Sieger mit dem Wind des Beifalls auf dam Wag zum Zie/ I

Leipziger Norden, war ein vollen l­

Erfolg, obwohl das Starterfeld

nicht sehr groB war.

Dass dieser Lauf einen guten Ruf

hat, zeigt die Teilnahme vieler

ehemaliger Sieger - so das Mitglied

der Nationalmannschaft, Anke

Drescher, die schon 1996 und

98 erfolgreich war. Mit dabei auch

der Sieger der Jahre 94 und 96,

Karsten Sorensen, LG Nord Berlin,

der Gewinner von 1995, ~~~~~~~

Gerald Dudacy, USV Halle war

wieder da und der schnelle Sieger 1n~~:=~~~~::::~~~L.....:...:::L:~lt:!J~~C...iS~8..~~.:.::j

des Vo~ahres, Gerhard Neubauer, ATSV Nordhalben, stand in der Startliste.

Dieser 10. Lauf, der gleichzeitig als Sachsenmeisterschaft gewertet wurde, sah im Vorfeld einen Favoriten:

Erhold Lorwin, der im letzten Jahr fOr den Rennsteiglaufverein schnelle 7:29:05 h in Leipzig schaffte und nun

dem LCA ang~hOrt, wollte endlich Sachsenmeister werden.

Zusammen mit Gerhard Neubauer bildete er das FOhrungsduo bei km 50, 3:24:30 h war die Zwischenzeit.

Aber Neubauer musste dann wegen Verletzung aufgeben. Da war der Weg frei fUr Lorwin aus Machern.

"Seit 5 Jahren bereite ich mich intensiv auf solche langen Strecken vor. Ja, ich mochte sogar mal den Sach­

senrekord von 6:49:23 h unterbieten. Aber heute lief ich ja nur gegen dIe Uhr, da war die Rekordzeit nicht

drin", erzahlte Lorwin nach dem Zieleinlauf, wo er als Sachsenmeister fUr seine Bestzeit von 7:20:11 h viel

Beifall erhielt. Doch fUr die LCA Vertreter Axel Willauschus, Frank Nikisch und Erhold Lorwin gab es bei der

Siegerehrung nochmals Beifall: Sachsenmeister in der Mannschaftswertung in 29:38:12 h. Dabei muss wohl

erwahnt werden, dass Willauschus als Wahl-Leipziger aile 10 Laufe am Auensee absolvierte.

Eine einzige Frau steht in der Ergebnisliste. Wie so oft in dieser Saison war es Anke Drescher, SSC Hanau­

Rodenbach, die weit nach vorne lief und als GesamtfOnfte in 8: 15:37 h gewann.

Die 50 km-Strecke war am Auensee zum 4. Mal ausgeschrieben und 30 Starter waren dabei. LCA -Laufer

Frank Stockmann setzte sich in der letzten Runde in Szene und gewann deutlich mit 3:39:22 h. Der Frauen­

sieg blieb ebenfalls in Leipzig..Karin Albrecht, LCA siegte in 4:39:54 h vor Elfriede Oehler, SC DHFK in

5:12:41 h. .

Peter StraufYRed. UM

r------------------------------------------------------------------------------------------------­

: Als Peter StrauB den Leipziger 100 km-Lauf in den Tageszeitungen ankOndigte, erntete er unglaubige Blicke: 100 km ­

: das schafft doch keiner! So dachten sicher auch die ehemaligen oberen DDR Sportfunktionare, denn schon anlasslich

: ihres zehnjahrigen Bestehens wollte der Laufclub Auensee 1989 einen Ultramarathon Ober 100 km organisieren, doch

: der Lauf wurde verboten. Aber 1990, nach der Wende, gab es fOr die LCA-Organisatoren kein Halten mehr. Am 22.

: 09.1990 wurde der erste Leipziger 100 km-Lauf gestartet. Unterdessen wurde dieses Ereignis bekannt. 1997 holte man

: die Deutsche Meisterschaft im 100 km StraBenlauf nach Leipzig. 250 Starter waren damals dabei.

r------------------------------------------------r------------------------------------------------

.Amtsschimmel ist aufgewachf kommentiert Peter StrauB

in der Leipziger Volkszeitung vom 07.09.99. Einen

besonderen Beitrag zum Jubilaumslauf am Auensee

lieferte das Amt fOr Umweltschutz, Abteilung Naturschutz.

Vier Tage vor dem Lauf stellte das Amt fest, dass nach

10 Jahren fOr diesen Lauf endlich eine Erlaubnis erteilt

werden muss. Also schnell zwei Seiten mit vielen Fragen

per Fax an den Veranstalter. Dann gab es die

.naturschutzrechtliche Erlaubnis· zur DurchfOhrung der

Veranstaltung. 6 Blatter kamen per Fax mit Auflagen,

Sachverhalten, rechtlichen Aus-fOhrungen, Hinweisen

und natorlich mit DM 53,90 VerwaltungsgebOhr. Mit soviel

Papierkrieg macht man wohl bald unsere letzten ehrenamtlichen

Sportorganisatoren mOde.

In der Badischen Zeitung vom 04.10.1999, Seite 23,

schreibt Ruth Seitz:

.Wer hundert Kilometer auf seinen zwei Beinen zurOcklegt,

nimmt aber nicht nur groBe Strapazen in Kauf, sondern

am Ende auch noch etwas mit: Selbstbestatigung,

die Freude und den Stolz, so etwas geschafft zu haben.

Viele ziehen das aus dem Beruf, aus der Familie oder

aus sonst einem Hobby, fOr mich ist es das Laufen,

meint der Endinger Ultralaufer Joachim Hauser zu seiner

Motivation. Und fOr Peter Klorer, der hinter Hauser

sOddeutscher Vizemeister wurde ist ein Lauf Ober 100

km beileibe nicht nur eine Sache der Muskeln. Das AIlermeiste

li:iuft im Kopf ab, betont Klorer. U

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an Neumit9.1ieder abgegeben

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mussten kopiert werden und

konnen dann gegen Ober­

nahme der Kopier- und Por­

tokosten zugeschickt werden,

Peter Mann, LTF Marpingen testete am 14.07.1999 die

franzosiche 100 km Wettkampfstrecke von Mont Saint

Michel de la Baie Course B. Er gewann nicht nur die M

55 sondern wurde auch 3. im Gesamteinlauf mit 9:00:21

Am 25. 07.1999 fand der 55 km lange Berglauf in La

Plagne statt. Unter den 800 Teilnehmern waren auch einige

Deutsche. 48. Andreas Albrecht 5:36:48 h und

235. JOrgen Teichert 6:45:23 h.

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Aus der Senatskanzlei in Berlin wird mitgeteilt, dass der

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3248 Uluferlnnen gemeldet, 2873 am Start, 2765 im Ziel des 7. Jungfrau-Marathon

So viele wie noch nie und nur 108 gaben auf. Zu denken gibt aOOr die unerklar1ich

hohe zahl der Abwesenden. Ober 500 Ummeldungen wurden in den

letzten Tagen und Wochen getatigt. (Anm.Red. Da sehr frOh gemeldet werden

muss, um berOcksichtigt zu werden, kommen auch zahlreiche GrOnde

fiJr ein Nichtantreten zustande). Mit Inseraten suchten Lauferlnnen nach einer

Startkarte. Mit Aufschriften .help me- wollten Ungliickliche im Startgelan

de noch eine Startnummer ergattem.

Es war ein Traummarathon war allgemein zu haren. Die Stimmung und das

Wetter hielten fast bis zum SchluS5.

Mit 1:07:48 h OOtrug der Vorsprung des Athiopiers Simletu Alemayehu 4

Minuten in Lauterbrunnen OOi der Halbmarathon-Distanz auf seine 5 Verfolger.

Dies hatte noch niemals einer gewagt. Mit einem OOinahe unglaublichen

Schnitt von 3:14/km preschte der athiopische 3000 m Hindemis-Meister die

21,1 km mit 287 m Hohenunterschied nach Lauterbrunnen.

Doch die Erfahrung des nunmehr fUnffachen Siegers Marco Kaminski zahlte

sich aus. Bis wangen machte er 2:22 auf den Athiopier gut und auf der

Mettlenalp bei km 37 OOOrnahm er endgOltig die Spitze. In einem wahren

Sturmlauf eroOOrte sich der Schweizer den funften Sieg. Er verbesserte seinen

eigenen Streckenrekord urn 34 Sekunden auf die neue Marke von

2:54:34 h.

Auch die gebOrtige Moskauerin Swetlana Netschaewa, die in Frankreich lebl

lieB die athiopischen im .Talrennen- ruhig gewahren. Wie Kaminski teilte sie

die Krafte perfekt ein. Ais 3. Passierte sie Lauterbrunnen mit einem Abstand

von 3:42 auf die fUhrende Tadelech Bira. Doch dann stOrme sie formlich die

.Wand- nach Wengen hinauf und nahm der FOhrenden hier ganze 4:43 abo

Wahrend Bira, wie letztes Jahr, vollig einbrach und in der Foige weitere 19

Minuten ver1or, kam Netchaewa in souveraner Manier im Ziel an - mit der

zweitbesten je von einer Frau gelaufenen Zeit von 3:23:39 h.

Marko Kaminski

GroBartig auf die Franzosin Evelyne Mura und die

25jahrige Schweizerin Marie-Luce Romanens. was

die junge Biologin Marie-Luce zeigte, Oberraschte

die Insider nicht. In ihrem allerersten Marathon lief

die OL-weltmeisterin von 1995 gleich auf den 3.

Platz. Romanens konnte schon bald zu einem

sicheren Wert in Marathon-Szene werden.

Christoph Dreis: Die ganze Strecke ist top und die

Morane war ja nun gar nicht mal so steil. Auszusetzen

habe ich uberhaupt nichts. Die Verpflegung war optimal

und die Zuschauer gr06artig. Die besten Mara-tOOns?

Jung(rau vor Swiss Alpine und Berlin.

Anni Scherb: Die Abenteuerlaufe in der Schweiz sind

abso/~e .Klasse.. @lVIll'iM1'iM1fri100 Jedesmal. ver~inden

Wlf dlese Re/- \!!J 8 800l)itU2IOO sen mit Fenen.

Meine Reihenfolgr Swiss Alpine, Jungfrau, Bie/.

Christine Herbert: Wir trainierten einmal die Woche im Teutoburger Wald und dann in Munster seiber, namlich im

Bettenhochhaus der Universitats-Klinik: 20 Etagen, 433 Stufen. Dieser Marathon war einmalig.

Gerd Stein: Alles war eigantlich super. Ich komme schliel3lich bereits zum vierten Mal. Wenn ich elwas bemangeln dart:

Bitte keine XL- T-Shirts mehr, wir sind schliel3lich MarathonlMer nicht Gewichtheber. Umgekehrt ein gro13es DankeschOn

allern Helfem, besonders denen an der Morane. Mein Klassement: Jungfrau, Schwarzwald, Hamburg

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In der Sonntagszeitung

vom 05.09.99

schreibt Jorg Greb:

"Es nieselt. Von der

prachtvollen Kulisse

auf das weltbekannte

Trio Jungfrau, Eiger

und Monch ist nichts

zu sehen. Nebel und

vorbeiziehende Wolken

truben die Sicht.

Und trotzdem herrscht

beim Blackrock an der

Lauchemfluh auf 2205

m Hohe beste Stimmung.

Das ist der

hOchste Punkt der

Strecke - und das Ziel

ist nah, nur noch gut

einen km entfemt.

Die Zuschauer applaudieren.

Sie erweisen

sich nicht nur als begeisterungsfShig,

sondem

auch als fachkundig.

Die routinierten MarathonlSufer auf dieser Stracke werden an dieser Stelle rasch erkannt. Sie blicken auf die Uhr. Jene

aber, die sich erstmals mit der Distanz und den 1823 H6henmetem auseinander setzen, jubeln. An Beispie/en fehlt es

nicht.Gezeichnete Gesichter entspannen sich pl6tzlich und beginnen zu strahlen. Arme werden zu Siegerposen in die Hohe

gehoben. Freudenschreie aussgestof3en. Andere genief3en das GefDhl des Sieges Dber sich seiber ganz still fOr sich.

Jetzt folgt die KDr des Laufes wahrend der letzten Wettkampfminuten.

Oberstanden sind die Strapazen allerdings noch nicht. Krampfe, vor allem in Oberschenkel und Wadenmuskulatur, sind

haufig. Je langer die Laufdauer, desto hauffger treten sie auf. Manch einer setzt sich gezwungener MaBen hin, dehnt die

Muskulatur, beansprucht die Mithilfe von Betreuerlnnen.

KrSmpfe sind die haufigsten Schwierigkeiten. Nicht selten fOhren sie zu den Tiefs neben den Hochs, die von fast allen Lau

ferlnnen wahr genommen werden. Mit rebellierenden Muskeln zu klJmpfen hatten jene, die sich Aussichten auf einen Anteil

an der Preisgeldsumme von insgesamt 45000 Franken machen konnten. Aber auch alljene, die bis zu 6,5 h unterwegs

waren. Das besonders Anspruchsvolle liegt nicht in der Distanz und auf der Da~er der Beanspruchung allein. Die topografischen

Anpassungen stellen ebenso auf3ergew6hnliche Anforderungen.

Die Faszination einer solchen PrOfung wie sie der Jungfrau-Marathon ausDbt, liegt nicht in Zeiten und Rangen begrundet.

Vielmehr geht es um ein Erlebnis: Eine Auseinandersetzung mit demKorper und seinen Grenzen in einer Umgebung, die

einzigartige Reize bietet.

Ranglisten OveraU

Frauen 45 (48 klassiert)

Manner 50 (304 klassiert) I. Panis Rosy, 52, I-Seis am Schlern 4:08.18,8 (3019)

Overall Manner (2516 klassiert) I. Slorchenegger Martin, 47, Leissigen 3:21.37,6 (67) 2. Klemm Irmi, 51, D-Schopfheim 4:15.58,1 (120)

I. Kaminski Marco, 64, Ollen 2:54.34,4 (6) 2. Braunmiller Stefan, 49, D-Lindau 3:38.10,6 (1328) 3. BUhler Margrit, 54, Brienzwiler 4: 18.26,6 (1390)

2. Dinka Bekele, 75, ETH-Aethiopien 2:55.33,0 (2) 3. Schwllrer Fridolin, 49, D-Sexau 3:38.20,1 (3517) 4. Mathys Odilia, 53, Rubigen 4:25.24,4 (2753)

3. Alemayehu Simleru, ETH-Ethiopia 2:56.22,8 (II) 4. Anderegg Albert, 45, Bern 3:38.39,7 (1068) 5. Modert Monique, 54, L-Uebersyren 4:31.58,1 (2833)

4. Meltsaev Vitaly, 70, MDA-ehismau 2:59.14,6 (3)

5. Tichonow Leonid, 57, F-Gorcy 2:59.19,4 (4) 5. Haberl Peter, 47, A-Hllfen 3:42.25,1 (1979)

Frauen 50 42 klassiert)

Manner 55 (181 klassiert)

I. Herwig-Schwaller Therese, 45, Arosa 4: 15.50,0 (2098)

Overall Frauen (357 k1assiert)

I. Reitmeir Helmut, 44, D-MUnchen 3:43.07,5 (84)

2. Jossi Verena, 48, Reichenbach i. K. 4:23.07,3 (2289) .

I. Netchaewa Swetlana, 61, F-Meylhet 3:23.38,6 (105)

2. De Togni Rico, 44, Siebnen 3:54.57,8 (1036) 3. Fanchi Lucia, 49, I-Morbegno (SO) 4:36.08,7 (1682)

2. Mura Evelyne, 62, F-Manosque 3:25.41,0 (154)

3. Fischer Josef, 43, Anglikon 3:56.14,7 (1727) 4. Schmidl Annelies, 47, D-Augsburg 4:45.50,5 (3397)

3. Romanens Marie-Luce, 73, Zorich 3:30.59,1 (160)

4. Hoe Frants, 42, DK-Asperup 4:00.29,8 (2141) 5. Hoofs Tiny, 49, NL-BS Spaubeek 4:46.53,0 (2172)

4. Lennartz Bir~it, 65, D-Siegburg 3:31.54,5 (150)

5. Enaki Valentma, 66, MDA-ehisinau 3:33.25,0 (lSI) 5. Reichert Siegfried, 40, D-Talheim 4:01.38,4 (3151)

Master Manner (ab M40) (1561 klassiert) Manner 60 (105 klassiert)

I. Tichonow Leonid, 57, F-Gorcy 2:59.19,4 (4) I. Remmele Erwin, 37, D-Taulkirchen 3:48.08,6 (3164)

2. Steinhilber Werner, 53, D-Mllssingen 3:17.03,5 (19) 2. Seeger Horst, 38, D-Mllnchweiler 4:03.29,7 (3522)

3. Gschwend Peter, 52, Kloten 3:18.46,2 (10)

3. Preg Anton, 37, D-HerbolzheimlBleichheim 4:14.24,6 (3096)

4. Storchenegger Martin, 47, Leissigen 3:21.37,6 (67) 4. Rebstock Hans-Dieter, 39, D-Altsllldten IAlIgau 4: 14.43,5 (3137)

5. HlIni Fritz, 54, Rumisberg 3:21.41,1 (2003) 5. Kopp Peter, 37, Lyssach 4:16.18,4 (2457)

Frauen 55 28 klassiert

Master Frauen (ab F40) (215 klassiert) Manner 65 (43 klassiert) . I. Hadorn Maria, 41, Thun 4: 11.5 1;6 (1982)

I. Schreiber Therese, 57, Uster 3:55.09,1 (liS) I. Kornfeld Peter, 34, D-F~rchheun 4:30.46,4 (2462) 2. LUthi Emmi, 44, Burgdorf 4: 12.55,7 (125)

2. Steinmann Vroni, 56, Hausen am Albis 3:58.25,2 (112 2. Kleeb Rene, 31, Arlesheun ~:37.35,3 (2394)

3. Sleiner Beatrice, 44, Horriwil4:41.04,8 (3626)

3. Panis Rosy, 52,l-Seis am Schlern 4:08.18,8 (3019) 3. Metzger Albert, 34, D-Mll~stngen 4:37.50,7 (2801) 4. Slaudenmann Trudi, 40, Turgi 4:41.56,1 (3613)

4. Hadorn Maria, 41, Thun 4:11.51,6 (1982) 4. Schafroth Ernst, 34, Obemeden 4:46.05,7 (3320) 5. Krack Heiderose, 44, D-Stungart 4:50.45,8 (2469)

5. LUthi Emmi, 44, Burgdorf4: 12.55,7 (125) 5. Schmin Richard, 33, F-Hagondange 4:50.28,4 (3402)

Er.,!!!.en 6011! klassiert)

Frauen

1. Slief Rosemarie, 38, D-Suhl 5:20.59,4 (3646)

Minner 2. SchUtz Elisabeth, 36, Riedbach 5:21.23,8 (3490)

Manner 20 (948 klassiert) . luniorinnen (I klassiert)

3. Schulz Rosemarie, 39, D-Suhl 5:26.03,7 (3478)

I. Kaminski Marco, 64, Olten 2:54.34,4 (6)

I. Anderegg Heidi, 80, Gsteigwiler 6:07.12,1 (1070) 4. Bllrngen Gisela, 36, D-Mannheim 5:41.05,1 (1297)

2. Dinka Bekele, 75, ETH-Aethiopien 2:55.33,0 (2) 5. Yoneta Kayo, 37, JPN-Hiroshima 5:44.25,1 (4087)'

3. Alemayehu Simletu, ETH-Ethiopia 2:56.22,8 (II) Frauen 20 (141 klassiert)

4. Meltsaev Vitaly, 70, MDA-Chisinau 2:59.14,6 (3) I. Netchaewa Swetlana, 61, F-Meylhet3:23.38,6 (105)

5. Kadlec Petr, 65, CZ-Milotice 246 3:03.47,7 (I) 2. Mura Evelyne, 62, F-Manosque 3:25.41,0 (154)

3. Romanens Marie-Luce, 73, ZUrich 3:30.59,1 (160)

4. Lennartz Birgit, 65, D-Siegburg 3:31.54,5 (150)

I. Ludi Alice, 34, Palezieux-Village 5:46.50,9 (2685)

Manner 40 (50 I klassiert)

5. Enaki Valentina, 66, MDA-Chisinau 3:33.25,0 (151)

2. KUnzler Gertrud, 32, Belp 6:01.50,6 (2545)

I. Tichonow Leonid, 57, F-Gorcy 2:59.19,4 (4) 3. Rubli Nelly, 32, Oberdiessbach 6:06.37,2 (3251)

2. Pitscheider Stephan, 59, I-Seis 3:23.04,6 (IS) 4. KUndig Helga, 28, RUschlikon 6:25.57,9 (2538)

3. Schweitzer Hans, 56, D-MichelsladI3:24.44,9 (82) Frauen 40 (81 klassiert)

5. Yamada Fujiko, 34, JPN-Kawasaki 6:34.10,4 (4085)

4. Gerber Waller, 59, Unigen 3:28.16,8 (75)

1. Schreiber Therese, 57, Uster 3:55.09,1 (115)

5. Engeler Markus, 55, Gallikon 3:29.07,9 (71)

2. Steinmann Vroni, 56, Hausen am Albis 3:58.25,2 (112)

3. Frey Gabriela, 59, Adliswil4:18.06,5 (1773)

4. Berger-zaugg Christine, 57, Oberburg 4: 18.28,4 (1214) ~ UL TRA-MARATHON 1/2000

~iinner 45 427 kJassiert)

5. Moser Theres, 56, Birmenstorf AG 4:21.13,5 (2861)

1. Sleinhilber Werner, 53, D-Mllssingen 3:17.03,5 (19)

2. Gschwend Peler, 52, Kloten 3: 18.46,2 (10)

3. HlIni Fritz, 54, Rumisberg 3:21.41,1 (2003)

4. SUss Helmut, 54, D-Rllnenbach 3:31.27,6 (3696)

5. Bunert Jllrg, 54; D-Duisburg 3:37.56,2 (1398)


CJD ULTRA·MARATHON 112000

BERGLAUF-TRAININGSWOCHEN

Fur Wettkampfe bis Marathondistanz (1)

vom 01.07. - 08.07.2000

Fur Wettkampe ab Marathondistanz (2)

vom 08.07. - 15.07.2000

Beide Wochen (3)

vom 01.07. - 15.07.2000

In Vorbereitung auf den geplanten Aletschmarathon

oder Gletscherlauf Aletsch Halbmarathan

oder auch einen der zahlreichen Hochgebirgsmarathon-

oder Ultramarathonlaufe (Swiss

Alpine Marathon, Jungfrau-Marathon) laden wir

Sie zum Training in die herrliche Berglandschaft

des Aletschgebietes ein.

Die· bekannte Lauterin Birgit Lennartz, Comrades-Marathon-Siegerin

1999 und achtfache

Siegerin des Swiss Alpine Marathons sowie ihr

Ehemann Udo Lohrengel haben fur Sie ein

abwechslungsreiches Programm ausgearbei-tet,

das neben dem Laufen auf herrlichen Berg- und

Wanderwegen am Aletschgletscher auch

Vortrage, Video, Gymnastik, Stretching, Aerobic,

Sauna und aktive Erholung bietet.

Auch fur NichtlauferlBegleiter und vor allem

Kinder ist ein Aufenthalt auf der autofreien

Bettmeralp ein groBartiges' Erlebnis, da taglich

aus einer Vielzahl von Angeboten des

Tourismusbliros ausgewahlt werden kann.

Unser Angebot:

7 Obemachtungen mit HP im***Hotel Preis pro Person,

Basis Doppelzimmer

FR 825.-

Einzelzimmerzuschlag pro Tag FR 10.­

7 Obemachtungen in einer komfortablen Ferienwoh­

nung

Preis pro Person in 2er oder 4er Appar­

tements

FR 395.­

Zuschlag fur Alleinbenutzung pro Tag FR 10.-

Nur Teilnahme an der Trainingswoche (1) oder (2)

ohne Unterkunft

FR 160.­

Nur Teilnahme an beiden Trainingswochen (3) FR 320.-

Darin enthalten:

Eintritt Sportzentrum Bachtla, freie Fahrt auf den

Bettmeralpbahnen im Rahmen der

Trainingswoche (1), (2) und (3), Vortrage, Gym­

nastik, Aerobic.

Auskunft und Anmeldung:

Tourismusbliro Bettmeralp, CH-3992 Bettmeralp

Tel. 027 - 928 60 60 Fax 027 - 928 60 61

Tel. aus Deutschland 0041 - 27 - 9286060

Ein (Lauf) Wochenende in Prag

Am 05. Juni 199 fand ein weiterer 6-h-Lauf in Prag

statt und es ist davon auszugehen, dass auch dieser

in die wertung fur den IAU-EC aufgenommen

wird.

Bereits Freitagmittag machte sich der Bomlitzer

Gerrit Preine mit seiner Freundin Diana auf den

Weg in die goldene Stadt. Nach einer langen Fahrt

erreichten wir gegen 23 h unser Quartier, in dem

die meisten Sportier von ausserhalb untergebracht

waren. Nachdem wir unser Quartier OOzogen hatten

fielen wie urn 00:30 h mUde ins Bett. Doch bereits

gegen 6 h wurden wir durch hektische TreiOOn

auf dem Flur aus dem Schlaf gerissen. Die 12 h

und 100 km':'Uiuferlnnen machen sich fertig, urn im

Park Stromovka urn 7 h an den Start zu gehen.

Mein Start ist zwar erst urn 13 h, aOOr an Schlat ist

jetzt nicht mehr zu denken.

Wir stehen auf und erkunden den Stadtteil, in dem

wir unser Quartier haOOn. Es handelt sich urn den

Stadtteil BaOOnec, wo die meisten Nationen ihre

Botschaftsgebaude haOOn. Urn 12 h sind wir von

unserem Bummel zurUck und machen uns startfertig.

Es wartete eine 1,9 km lange Runde auf unser

Kommen. Die Wetterbedingungen waren auch in

diesem Jahr nicht ideal, da die QuecksilOOrsaule

liber 30° anzeigte. 1m letzten Jahr waren es gar 35°.

Nach der Halfte des Rennens (3 h) hatte ich mein

ideales Lauftempo gefunden und spulte Runde tUr

Runde in 11-11 :30 Minuten herunter. Die Marathonmarke

passierte ich nach gut 3:40 h und die

50 km nach 4:24 h. 1m ZielOOreich OOl(am man vor

dem Passieren der jeweiligen Marken ein kleines

Fahnchen in die Hand gedrUckt, damit die jeweiligen

Kampfrichter inforrniert waren und die korrekte

Zwischenzeit nehmen konnten. Leider fehlten dann

in der spater zugesandten Ergebnisliste beide Zwischenzeiten.

Dafur hatte man eine Stundensplittabelle

beigelegt, auf der die jeweils zur vollen Stunde

gelaufenen km standen.

(I S'rlJNI)EN

Nachdem etwa 54 km absolviert waren, wagte ich

zum ersten Mal den Blick auf die Tafel mit den

Zwischenstanden und staunte nicht schlecht, als

ich mich auf Position 4 wiederfand. Jetzt begann

das groBe Zittem fur mich, da ich zu diesem Zeitpunkt

mit den Laufem 3 und 5 rundengleich war.

Auch machten sich erstmals muskulare Probleme

bemerkbar, da ich sehr stark schwitzteund zu wenig

Elektrolytgetrank aufgenommen hatte. Durch

den Mineralienverlust kam es jetzt imrner haufiger

zu Muskelkrampfen, so dass ich mein Tempo in

der letzten Stunde stark zurUcknehmen musste.

In den letzten 10 Minuten des Laufes musste ich

dann doch noch einen Laufer und die erste Frau,

die Danin Anni Loenstad (66,601 km) an mir vor­

OOiziehen lassen und beendete diesen Wettkampf

nach 66,342 km auf dem 5. Platz. Der Lauf wurde

von Udo Janssen, VSV Grenzland-WegOOrg, mit

73,146 km gewonnen.

Nachdem die letzte Runde von den Kampfrichtem

ausgemessen worden war, gab es fur aile Beteiligten

ein warrnes Essen.

Tags darauf schauten wir uns noch weiter die

Stadt an und brachen am frUhen Nachmittag wieder

Richtung LUneburger Heide auf.

Auf diesem Weg mOchte ich mich bei Ruth Jager

bedanken, die im letzten Jahr in Prag startete und

mir wertvolle Inforrnationen auf Nachfrage zufaxte.

Gerrit Preine


Die Bucher-Fundgrube

Von Werner Sonntag

Alexander Weber (Hrsg.): "Hilt dir selbst: Laufel Oas Paderbomer Modell der Lauftherapie und

andere Konzepte fur langfristig gesundes und erfolgreiches Laufen", Junfermann Verlag, 1999,

352 S., 44 OM. ISBN: 3-87387-408-3

Die psychischen Wirkungen des Laufens, niemand hat sie hierzulande Oberzeugender dargestellt als der Erzie­

hungswissenschaftler Prof. Dr. Alexander Weber. Mit der Grundung des Lauftherapiezentrums in Paderbom hat

er ein Modell geschaffen, therapeutische MOglichkeiten des Laufens auf eine effiziente Basis zu stellen. .

Ein Symposium vor zwei Jahren in Bad Lippspringe hat die Vernetzung mit anderen therapeutischen Bereichen

deutlich gemacht. Die Referate jenes Symposiums sind nun im Buch erschienen. Doch der Band ist weit mehr

als ein Oblicher KongreBband, der nur die Teilnehmer interessieren wOrde. Es ist ein eigenstandiges Kompendi­

urn jener Vemetzung entstanden.

Die Gliederung: Konzepte zum gesundheitsorientierten Laufen, Lauten im Wandel der Zeit, Laufen unter zielori­

entierten Aspekten, Laufen unter regenerativen Aspekten. In einem Geleitwort habe ich die gesundheitspolitische

Aktualitat des Bandes betont und sehe mich darin durch den GesetzgebungsprozeB zur Gesundheitsreform be­

statigt: ftUnObersehbar ist die Tendenz, die Gesundheitsversorgung im Prinzip auf die kurative Medizin zu be­

schranken.

FOr die Pravention wird weit mehr als bisher der einzelne selbst sorgen mOssen. Das mag gesundheitspolitisch

bedenklich sein, weil Pravention allemal billiger ist als Therapie, hat aber auch den Effekt, daB der BOrger nach­

drOcklich an seine eigene Verantwortung fUr die Gesunderhaltung erinnert wird."

Thomas Prochnow, Rainer Welz, Manfred Reschke, Folker Lorenz: "Laufen in Berlin", Lauf- und

AusdauersportVeriag e. K., 1999, 294 S., 32 OM, ISBN 3-89787-011-8

Der Band ist der wohl erste eines umtassenden Verlagsprogramms ftLauten in..... Der Titel signalisiert jeweils

lokalen Bezug. Wo kann man laufen? Den Hauptteil jedes Bandes bildet ein theoretischer Teil von Thomas Prochnow

mit Trainingstips fUr Anfanger und fUr Fortgeschrittene; er nimmt 223 Seiten ein, so daB auf die Beschreibung

der ftschOnsten Laufstrecken der Region", in diesem Faile in Berlin, nur 63 Seiten entfallen. Da man vermutlich

nur einmal einen vollstandigen Band kaufen wird, kann man jeweils den Teil mit den regionalen Laufstrecken

als BroschOre fUr 12 OM bekommen. Solche LauffOhrer sind sehr zu begruBen. Der Trainingsteil ist,

soweit ich als Laie in Trainingssteuerung urteilen kann, kompetent.

Eine kritische Bemerkung habe ich im Hinblick auf die Emahrung nur auf das Obliche Stereotyp, auf das Professor

Pudel seine Pfundskur in Baden-WOrttemberg aufgebaut hat: ftFett macht Fett". Ais ob nicht leere Kohlenhydrate

ebenso fett machten! Man muB sich im SOdwesten nur die ftSpatzlebauche" der auffallig vielen armen dikken

Kinder ansehen. Die essen nun wirklich nicht mehr Fett als ihre Altersgenossen. Und zuviel EiweiB, obwohl

es Sportier nicht vemachlassigen dOrfen, fUhrt zu erhohter Hamsaure und in der Foige zu Gicht. Die Emahrungsformel

kann also nur heiBen: Auf eine ausgewogene Emahrung achten! Doch mit .tettarmer" Kost laBt sich

halt ein besseres Geschaft machen als mit KOmem, GemOse, Obst und Vollkombrot.

Der Verlag wirbt zu Recht fUr seine Buchreihe .mit den schOnsten Laufstrecken in jeder Stadt". DafUr besteht

dringender Bedarf, nach meiner Einschatzung allerdings nicht so sehr bei den Laufem der betreffenden Region,

als vielmehr bei Besuchem. Das Konzept ist jedoch auBerordentlich weit gespannt, es beschrankt sich keineswegs

auf die grOBeren Stadte, in denen man vielleicht einmal beruflich zu tun hat; sondem nennt bereits 62

Stadte, denen weitere folgen sollen. Da gibt es zum Beispiel .Laufen in Zehdenick", .Laufen in Ameburg", .Lauten

in Lubbecke M


Doch der Verlag wird sich ja daruber Gedanken gemacht haben, ob es genugend Zehdenicker,

Ameburger und LObbecker gibt, die wissen mOchten, wo sie in ihrer Kleinstadt laufen kOnnen.

Anders ist es bei grOBeren Stadten, wie zum Beispiel bei dem vorliegenden Band Berlin. Die Frage ist da insbe­

sondere: Wie bekomme ich eine langere Strecke zusammen? Denn fUr die kurzen Strecken wie im Volkspark

Prenzlauer Berg oder im Volkspark Rehberge, die ebenfalls beschrieben werden, genugt im Grunde ein Blick auf

den Stadtplan. Die beiden Berlin-Autoren Manfred Reschke und Folker Lorenz geben zu den Streckenbeschrei­

bungen auch Hintergrund und Tips, zum Beispiel, wo man duschen kann oder die Kinder auf einen Spielplatz

schicken kann, wahrend man lauft. Das macht das Ganze sehr lebendig, und es ist zu hoffen, daB andere Auto­

ren genauso verfahren.

ClD ULTRA-MARATHON 112000


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••••••.••••••••••••••••••••• 4

~ ULTRA-MARATHON 112000

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.Hier gibt es immer freundliche Gesichter", fasste Achim Heukemes, SC Roth, die Stimmung beim Sri Chinmoy

12- und 24-h-Lauf in Bobingen zusammen, als er seinen Pokal bei strahelendem Sonnenschein entgegen nahm.

Der Deutsche lC'

Rekordhalter im

48-h-Lauf regte

beachtliche

217,037 km zuder

Obel1egene

Sieger dieses

rOck und war

Laufes.

Auf dem zweiten

Platz folgte der

bereits 56-jahrige

Bernd Kuhn',

VFL Gera, mit

208,291 km vor

einem weiteren

Master Kal1­

Heinz Brausam,

WSV Viechtach

mit 201,226 km.

Ober 12 h war

TSV Schmiden

deutliche Sieger

schke,

naburg.

Das Rennen der

schied Christine

nau-Brenz mit

602 km fOr sich.

tung der Zweitnelia

Bullig, TSV

186,229 km beder

LG Gummers­

PfIitsch, die Siemit

106,315 km

Urs Femer1ing,

mit 131,713 der

vor Tibor Nitz­

Volkssport An-

Frauen ent­

Se~1. lG 00­

sehr guten 190,

Auch die Leisplazierten

Cor­

Hochdahl ist mit

achtlich. Von

bach kam Petra

gerin Ober 12 h

vor Ingeborg

Hochdahl mit

Krieger, TSV

V./. Nr. 206 Djuro Dobrijevic, 210 ?, 212 Achim Heukemes

89,606 km.

In diesem Jahr b1ieben die Lauferlnnen vom Regen verschont und mit der ebenen und landschaftlich schOnen

Strecke waren ideale Voraussetzungen gegeben.

Die Ergebnisliste weist uber 24 h 38 Ergebnisse aus, von denen 3 uber 200 krn und 12 uber 150 krn-(3 Frauen)

waren. Ober 12 h sind 21 Einlaufe verzeichnet. 9 Teilnehmerlnnen blieben uber 100 krn. (1 Frau)

. .

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20. Juni - 10. August 1999

Ein Bericht des New Yorker

Sri Chinmoy Marathon Teams

und Axel Gressenich

Die Mehrtage-Rennen des Sri Chinmoy Marathon Teams (SCMT) sind gew6hnlich von herausfordernder Natur. Stellen Sie sich

einen typischen Hauserblock einer Stadt vor mit Schulen, StraBen, einem Park, Baumen, Schaukeln, zaunen und BOrgersteigen.

Der Sri Chinmoy 310Q-Meilen-Lauf, der sich jetzt zum dritten Mal jahrt, wurde auf der Beton-BOrgersteig-Strecke neben der

eingezaunten Thomas Edison Technical School und dem Joe Austin Sportplatz in Jamaica, Queens, abgehalten, einem

stadtischen Vorort von New York. Jede Runde bringt dem Laufer 0.5488 Meilen (= 883 Meter) Sowohl eine multikulturelle Enklave

von Wohn- und Einfamilienhausern, bewohnt von Leuten unterschiedlichster Rassen, als auch die ZubringerstraBe des' Grand

Central Parkway, auf der taglich Tausende auf dem Weg nach Hause, zur Arbeit, zur Schule oder zu irgendwelchen Terminen

vorbeifahren, umgeben diesen Austragungsort. In den letzten 4 Jahren fOhrte das SCMT jeden Sommer einen Ultralangstrecken­

Lauf um diesen urigen Hauser-Block herum durch. Die 3100 Meilen sind beschrankt auf eine kleine Gruppe spezialisierter Laufer,

denn es erfordert auBergew6hnliche Athleten, diese Strecke durchzuhalten. Der Laufer muss Ober eine Spanne von 51 Tagen im

Durchschnitt taglich 60,78 Meilen absolvieren, um die Distanz zu bewaltigen. Von Mitternacht bis 6 Uhr morgens gibt es jeweils

eine Pause, in der nicht gelaufen werden darf.

Das Rennen ist quasi eine eigene, transportable zweite Welt in dieser Umgebung.

Jeden Morgen um 5 Uhr erscheinen zwei Lastwagen unter einigen Ahornbaumen an

der Startlinie des Rundkurses. Eine kleine Gruppe macht sich an die Arbeit. Tische

und StOhle, auBerdem eine Uhr, Wasser, Erfrischungen und Essen fOr die Laufer

kommen aus einem Anhanger hinter dem blauen Laster zum Vorschein.

MassagetiSche stehen bereit, groBe Behalter mit kaltem Wasser, in die die Laufer ihre

Beine und FOBe eintauchen kOnnen, erscheinen spater. Eine Plane wird Ober einem

LKW ausgerollt, die den Laufern und Helfern Schatten spenden soli. Gleich dahinter

stehen auf einem Anhanger Toiletten. Ebenso erscheinen eine Tafel fOr die

Ergebnisse und statistischen Daten des Laufs sowie ein Tisch mit K1appkartchen fOr

die Rundenzahler, eine Uhr und ein Thermometer. In beiden Lastern gibt es eine

AusrOstung fOr die medizinische Versorgung, die Verbande und Blasenpflaster,

Vitamine und Aufbaustoffe ebenso enthalt wie Feldbetten fOr die medizinische

Betreuung drinnen. 1m blauen Anhanger befindet sich die Lebensmittelversorgung. Er

enthalt auch Papierwaren, andere AusrOstung und ein KOhlfach fOr Eis. So gegen

Viertel vor fOnf Uhr am Morgen erscheinen 4 oder 5 Athleten mit Laufschuhen und

Taschen voller AusrOstung: Die Laufer sind mit ihren Sachen angekommen, um sich

fOr einen weiteren Tag fertigzumachen. Punkt 6 Uhr beginnt ihr Lauf der Superlative.

Gegen Mitternacht brechen die Laufer nach Hause bzw. in ihre Wohnungen auf, die

Meilen notiert. Ihr Leben veredelt zu einer Welt ausschlieBlich bestehend aus Laufen,

Ruhen und ESsen. Das Rennen wird abgebaut, nicht eine Spur verbleibt bis zuni

nachsten Tag.

Begrenzt auf eine Zahl von maximal 7 U3ufern, begann der Sri Chinmoy 31DO-Meilen­

Lauf dieses Jahr mit 5 U3ufem, die am 20. Juni starleten. Edward Kelley. 41, aus

Huntington Beach, Kalifornien, nahm zum 4. Mal an einem Lauf auf dieser Strecke

teil. Er gewann das Rennen 1997 und kam 1998 als zweiter ans Ziel. 1996 wurde er

au/!'erdem Zweiter bei dem einzigen 27DO-Meilen-Rennen, das jemals auf dieser Strecke ausgetragen wurde. & ist ein zaher

Wettkampfer, der auf seine Geschwindigkeit, Starke und Entschlossenheit verlraut, um diese langen Laufe durchzuhalten.

Suprabha Beckjord, 43, aus Washington, DC, ein weiterer Ultralangstrecken-Veteran und die einzige Frau, die die 3100 Meilen je

zu Ende gelaufen ist, unternahm ihren dritten Versuch. Sie ist eine zierliche Frau von leichtem KOrperbau mit einer erstaunlichen

Ausdauer und der Fahigkeit, bestandig zu laufen und sich wahrend der ganzen Dauer eines Ereignisses dieser Dimension klar zu

konzentrieren. 1997 hatte sie nur einen von 50 Tagen mit weniger als 60 Meilen. Letztes Jahr lief sie sogar noch schneller und

landete bei sechs Laufern auf Platz drei.

Aleksandar Arsic, 33, aus Nis, Jugoslawien kam wieder, um endlich die Distanz zu bezwingen, nachdem er dieses Ziel zweimal

knapp verfehlt haffe, das letzte Malletztes Jahr mit 2831 Meilen: Er hatte das ganze Jahr eifrig trainierl und war 6 Wochen vorher

ermutigende 403 Meilen bei einem 6-Tage-Rennen gelaufen.

Trishul Cherns, 42, der dynamische Kanadier, der 15 Minuten entfernt in Elmhurst, Queens, wohnt, war ein weiterer

hoffnungsvoller Kandidat. Er lief 1996 auf dieser Strecke die 2700 Meilen und wurde Dritter von sechs. Als rennerfahrener

Ultralaufer verbrachte Trishul auch mehrere Stunden taglich mit Training auf Beton-BOrgersteigen und hoffte, seine FOBe und

Schienbeine zu starken fOr die unaufhOr1ichen Schlage, die sie empfangen wOrden. Thomas Reckziegel, 31, aus Deutschland

machte das Feld der 5 Laufer vollzahlig. 1997 war er 888 Meilen beim 100Q-Meilen-Rennen gelaufen und hatte auBerdem die

letzten SC 47-Meilen-Rennen und 12-Stunden~Gehen gewonnen. Er kam nur mit der Absicht, zu sehen, wie die Dinge laufen

WOrden.

Ais der Startschuss tiel, schnellte Edward an die Spitze, fest entschlossen, seinen alten Rekord zurOckzuerobern. 1997 lief er die

3100 Meilen in 47 Tagen und 15 Stunden und wurde damit Erster. Letztes Jahr schlug Istvan Sipos aus Ungarn Edward und

brach seinen Rekord mit 46 Tagen und 17 stunden. Edward Obertraf mit 47 Tagen und 5 Stunden aber letztes Jahr immer noch

seine Bestleistung. 1m Vertrauen auf seine diesjahrige Fitness lief er am ersten Tag 93,84 Meilen. Aleksandar folgte mit 80

Meilen, Trishul und Thomas mitjeweils Ober 74 Meilen und Suprabha mit 73,53 Meilen. ~

~ ULTRA-MARATHON 112000


Ein unabhangiger Filmproduzent aus England, James Edwart, filrnte den Start und die ersten paar Tage, kam dann spater zurOek,

um eine umfassende Story Ober das Rennen zu machen. Er hoffte, eine Dokumentation des Rennens in voller Lange an die sse

zu verkaufen. Ted Corbit war beim Start mit dabei. leh glaube, wenn es dieses Rennen vor 25 Jahren gegeben halle, ware Ted

der erste gewesen, der sieh dafOr angemeldet halle. Er war ein Pionier des Ultralaufens, seiner Zeit voraus, eine Generation zu

frOh geboren. Diese 3100-Meilen-Laufer waren seine legendaren Enkel, waren seinesgleichen.

In der ersten Laufwoche war das Wetter mit Temperaturen bis 25 bzw. 2re angenehm. A1eksandar hatte mit 70 Meilen das

beste Ergebnis des zweiten Tages. A1s das Quecksilber im Laufe der Woche anstieg, sehien Suprabha gut voranzukommen. Sis

zum siebten Tag holte sie fast 20 Meilen von Eds Vorsprung auf, den er am Starttag herauslief, und drOekte weiter aufs Tempo.

Aleksandar, der am dritten Tag von einem Hund gebissen worden war, begann wieder aufzuleben, und Trishul naherte sieh

ebenfalls der Spitze, wahrend Edward Kelley sich von einem langwierigen Grippevirus erholte, den er sieh Wochen zuvor

eingefangen hatte. Am siebten Tag steigerte sieh Ed auf 66,4 Meilen, und es schien ihm gut zu gehen. Am achten Tag zwang

Trishul Suprabha auf den dritten Platz, und Edward lief 68 Meilen, um seinen Vorsprung auszubauen. Das tat Ed auch am

neunten Tag, aber die Temperaturen begannen Ober 32°e zu k1ettern und die Luftfeuehtigkeit stieg an. Sis zum 13. Tag lief

Edward einen 22-Meilen-Vorsprung vor dem Rest des Feldes heraus, und Thomas machte auf der Rangliste auch einen Sprung

naeh oben. Eqward war in der ersten Woche 459 Meilen gelaufen, in der zweiten 455 Meilen.

Aleks stieg nach dem Rennen auf sein Fahrrad und fuhr die halbe Meile naeh Hause zu einem Zimmer in einer nahegelegenen

Wohnung. Dieses Ritual sehien seine Seinmuskulatur ein wenig zu lockern, und er wiederholte es vom ersten Tag an jede Nacht.

Gew6hnlieh brauehen die Laufer zwei bis drei Wochen, bis sie sieh auf das hohe Meilenpensum eingestellt haben, ohne dass es

zu kurzzeitigen EinbrOehen in der taglich absolvierten Distanz kornrnt. Jedoch konnte niemand die Hitzewelle erwarten, die diese

Region jetzt erfasste. Nach einer eintagigen Unterbrechung setzten sieh glOhende Hitze und hohe Luftfeuehtigkeit durch. PIOtzlieh

waren Edward und Trishul darauf besehrankt, zu gehen ocIer stundenlang benornmen im Sehatten zu Iiegen, da die

Temperaturen am 15. Tag auf 36°e hochsehnellten - und das bei einer Luftfeuehtigkeit von 60%, die einem die Temperatur als

40·e erscheinen lieB. Suprabha und A1eks konnten einiges von Edwards Vorsprung gutmaehen, aber es war Survival-Zeit. Am

16. Tag setzte sieh Suprabha mit einem 6D-Meilen-Pensum langsam an die Spitze, die Temperaturen erreiehten 39°e - far diesen

Tag ein Rekord, und Edward und Trishul schafften kaum 32 bzw. 31 Meilen. Suprabha erzielte einen 18-Meilen-Vorsprung vor

Edward, als sie die 1000 Meilen in 15 Tagen und 12 Stunden passierte. Am nachsten Tag dasselbe: 38°e, hohe Luftfeuehtigkeit,

keine Srise, kein Regen. Dieses Mal Oberlebten Thomas mit 65 Meilen und Suprabha mit 60 Meilen den Tag zwar heil, jedoch nur

mit MOhe. Suprabha lag nun 35 Meilen vor A1eks und 45 Meilen vor Edward. Dieser erlitt wieder einen 34-Meilen-Tag. Trishul

erging es besser, aber seine Plane, den anderen auf den Fersen zu bleiben, IOsten sieh in Luft auf.

Die Einformigkeit der Strecke und die tflgliche Routine sind ebenso Hauptfaktoren dieses Rennens wie hohe Meilenzahl und

Blasen. Aber wenn du zu wait oder auch nur eine Stunde vorausblickst, kannst du im Klifig deiner Zweifellanden. Dann kOnnen

dich Depression oder Sorge angreifen oder dir deine Ruhe rauben. Der Laufer muss sich immer auf die gerade anliegende

Aufgabe konzentrieren oder in einer befriedigenden Zone positiver Energie und Verstarkung leben. Du musst natorlich auch das

Lauten Iieben, denn dein GefDhlszustand ist ein wesentlicher Teil von dir, deiner inneren Wirklichkeit, die du zum Vorschein

bringst - eine Manifestation de/nes Talents.

Am Ende des 18. Tages hatte Suprabha

Edward und lag 45 Meilen vor Aleks.

erholen. Am 19. Tag lief er 70 Meilen,

belegen, aber die Temperaturen auf

Kurs stiegen bald Wieder. Hitze kann

Starke und Nahrstoffe rauben. Genauso

und deinen Durehhaltewillen

dringend Setreuung, doch nachdem die

hatte er fast den Willen verloren

Oberrasehend, als er in der sehlimmsten

Rangliste naeh oben kam. Tatsochlieh

nur einen oder zwei Tage davon

Rennen einzustellen und die FOhrung zu

Am Ende der dritten Woche kam

Suprabha heran, die zu dieser Zeit

war far ein Wettrennen. A1eksandar

wurde konstant im Tempo, als die

Periode des Einbruchs Oberstanden.

einen 48-Meilen-Vorsprung vor

Aber Edward fing an, sieh zu

um wieder seinen zweiten Platz zu

dem in sengender Sonne liegenden

einem mOden KOrper leieht die

leieht kann sie dein Gehirn rasten

zersehmelzen. Thomas brauehte

intensive Hitzewelle vorbei war,

weiterzumachen. Das war insofern

Hitze gut gelaufen war und in der

sehied er am 21. Tag aus, vielleieht

entfernt, sieh mental auf das

erlaufen.

Edward bis auf 32 Meilen an

gleiehmaBig lief, aber nieht bereit

erholte sieh ebenfalls langsam und

verbleibenden vier Laufer die

Mit nur vier Obrig gebliebenen Laufern

hatte das Rennen seheinbar ein

bisschen an Energie verloren. Aber nun

war es far das verbliebene Quartett

an der Zeit zur Sache zu kommeri. A1s die erste groBe Hitzewelle ein

wenig naehlieB, erwaehten Edward, Aleks und Trishul wieder zum

Leben und fingen an, grOBere Tagespensen zu laufen. Ed Kelley

erlief ein groBartiges Wochenpensum von 465 Meilen, das Tage mit 66,

67,68,68 und 69 Meilen umfasste. Suprabhas Vorsprung vor Ed nahm auf 25 Meilen ab, da sie immer noch dabei war, sieh von

der gnadenlosen Hitze der vergangenen Woche zu er-holen. Trishul wurde dureh Virendra Gauthier unterstOtzt. die seine Haupt­

Setreuerin wurde und einen Plan entwarf, Trishul wieder ins Rennen und bis ins Ziel zu bringen. A1eksandar lief weiterhin gut,

erzielte ein solides Polster von 25 Meilen Ober dem Durehsehnitt und war auBerdem 140 Meilen besser als im letzten Jahr. Sogar

als am 26. Tag eine weitere Periode intensiver Sonne und hoher Luftfeuehtigkeit einsetzte, waren die Obriggebliebenen Vier nun

erheblieh fitter und konnten - wenn notwendig - nachts langer bleiben, um ihre tagliehen Meilenziele zu erreiehen. Am 28. Tag

GD ULTRA-MARATHON 112000


OD ULTRA-MARATHON 112000

schmuggelte sich Ed Kelley das erste Mal seit dem 39°C-Tag am 5. Juli an Suprabha vorbei. Als ein Freund fragte, warum er so

lange gebraucht habe, sie einzuholen, erwiderte er, dass sie fast jeden anderen mannlichen Laufer runterputzen warde - so zah

und gleichmaBig ausdauernd war sie. Das Quecksilber erreichte an diesem Nachmittag 36°C. Nach vier Wochen Laufen, davon

drei unter saunamaBigen Bedingungen, wurde der eiserne Wille der Laufer so offensichtlich wie nie zuvor.

Am 30. Tag zogen am Nachmittag Ober der Region Gewitter auf, {jie die ersehnte Erleichterung brachten. Die Laufer setzten

ihren heroischen Kampf fort, allen voran Aleks mit 63 Meilen. Am nachsten Tag herrschte kalifornisches Wetter: sonnig, mit

geringer Luftfeuchtigkeit, und so erkampfte sich Edward 69 Meilen und erreichte abermals einen Vorsprung von 20 Meilen. Trishul

bedrangte nun Aleks, da er seine Form wiedererlangte und erfolgreich war, besonders nachts. Er blieb jede Nacht bis 24 Uhr und

machte oft einige Meilen gegenOber Aleks gut, der einmal sagar 26 Meilen vor dem alteren Kanadier lag. An diesem Tag kampfte

Suprabha unerbittlich und erreichte trotzdem das erste Mal in diesem Rennen nur weniger als 60 Meilen. Sie steigerte sich wieder

ein paar Tage lang, aber die Hitze kam wieder.

Am 32. Tag lieB Edward das achte Mal in seiner Lauferkarriere die 2000-Meilen-Marke hinter sich. Aile Manner liefen schlieBlich

ihre zweiten 1000 Meilen schneller als die ersten. Die Temperaturen blieben zwischen 35 und 3rC, und die Luftfeuchtigkeit stieg

von Tag zu Tag. Wie war ~s ihnen nur m6glich durchzuhalten?

Trishul fOhrte am 35. Tag mit 63 Meilen die Gruppe an. Die Luft war drOckend und die Sonne unertraglich. Am 36. Tag hatte

Aleksandar seinen besten Tag seit dem zweiten Tag mit 65 Meilen. Ed Kelley dehnte seinen Vorsprung gegenOber Suprabha auf

40 Meilen aus. Trishul gelangte, was die tagliche Durchschnitts-Meilenzahl anging, ins Plus. Endlich ein Polster! Am 37. Tag lief

Trishul65,5 Meilen; Aleks war fast 190 Meilen besser als im letzten Jahr. Am 38. Tag war die Hitze zu viel far Suprabha. Sie litt

sehr unter ihrer Schwache und ihrem Nachlassen und erreichte mit MOh' und Not 49 Meilen. Da noch zwei Wochen vor ihr lagen,

musste sie auf ihre Gesundheit achten. Deshalb beschloss ihr Betreuerteam, angefohrt von Ivana und Kritagyata, dass sie ihre

AnsprOche zurOckschrauben und nur das Rennen beenden solie. Sie hatte genug Spielraum, das Rennen zu Ende zu bringen,

wenn sie nur so weiterlaufen konnte. Am 39. Tag, bei 36°C Oberholte Aleksandar Suprabha mit einem Tagesschnitt von 63,1

Meilen. Er lief wirklich das Rennen seines Lebens, und sein Betreuer, Dayan, genoss es, seinen Landsmann so reibungslos Meile

fOr Meile z.lJrOcklegen zu sehen.

Am Ende der sechsten Woche war Ed Kelley eine weitere 450-Meilen-Woche gelaufen und hatte einen 70-Meilen-Vorsprung vor

Aleks und dem Rest des Feldes erreicht. Eds Frau Kim traf an diesem Abend ein, um bei seiner Betreuung in der letzten Woche

zu helfen. Trishul schlOpfte an Suprabha vorbei und lag schlieBlich 5 Meilen vor ihr, wahrend er nun Runde far Runde mit Aleks

gleichzog. Er machte sogar etwas von Aleks Vorsprung gut, besonders wenn Aleks vor ihm nach Hause ging. Am 44. Tag lief Ed

Kelley seine 19.000. Meile bei Mehrtage-Rennen in diesem Jahrzehnt. Aleks Oberschritt die 270D-Meilen-Marke in 43 Tagen und

12 Stunden und war damit um 4 Tage und 21 stunden schneller als im letzten Jahr. Etwas spater erreichte Trishul Cherns die

2700 Meilen in 43 Tagen und 16 Stunden, also beinahe 2 Tage eher als beim 270D-Meilen-Lauf 1996:

Nur noch eine Woche lag vor den Laufern - oder weniger, je nachdem. Und aile vier Laufer hielten durch und kamen wirkJich gut

voran. Am 46. Tag lief Trishul bis auf 8 Meilen an Aleks heran, aber der Jugoslawe wallte sich das nicht gefallen lassen. Runde

fOr Runde schlug er Trishul und schien sich schlieBlich am 48. Tag seinen alten zweiten Platz zu sichern. Er lief nun mit groBer

Selbstbeherrschung und voller Vertrauen, lachelte dabei und wurde sich bewusst, dass das liel sein war. Trishul war einfach zu

erschopft, um einen weiteren Angriff mit einem hoheren Tempo als dem, das er jetzt lief, zu unternehmen. Edward Kelley

erreichte zum dritten Mal in seinem Leben die 3000 Meilen, wobei er es schaffte, die dritten 1000 Meilen schneller zu laufen als

die zweiten.

Edward Kelley beendete seine gewaltige Reise am 49. Tag um 18:34 Uhr und liefdabei 53,78 Meilen, um die magische 3100­

Meilen-Marke in 48 Tagen, 12 stunden und 34 Minuten zu erreichen. Er widmete seinen Sieg seiner Mutter und seiner Frau Kim,

die -ihm die Inspiration gaben, weiterzumachen, wenn es

hart wurde. Er trug seine Frau Ober die liellinie, und nach

Freudenrufen und einem Gratulationslied OberschOttete

er einige seiner Freunde und der Rennleiter mit Eimern

voll Wasser. Er berichtete Reportern und vor der Kamera,

dass er so vieles wahrend dieses Rennens gelernt habe ­

wie man nach innen gehen kOnne, um in sich die Kraft zu

finden, die schweren leiten zu Oberstehen, und wie man

Vertrauen haben kann in jene, die einem helfen, und

auBerdem Vertrauen in "den Mann oben". Edward legte

durchschnittlich 63,85 Meilen pro Tag zurOck. Er ging die

13 Extrarunden bis zu den 5000 km, seine dritte Reise zu

dieser einzigartigen Marke. Aile vier Laufer umarmten

Edward und hielten seine Hand hoch, wah rend er in der

Sonne seines Sieges badete..

Gleich am nachsten Abend um 22:50 Uhr bog Aleksandar

Arsic, der 82 Meilen hinter Edward lag, als der

Amerikaner ins liel kam, um die letzte Kurve der Rennstrecke und lief schwungvoll und mit einer Jugoslawienfahne in der Hand

auf die liellinie zu. Er belegte den zweiten Platz mit einer leit von 49 Tagen, 16 stunden und 50 Minuten. Er sagte, das Rennen

sei ihm wie ein Traum vorgekommen, als ob die GOttliche Gnade herabgekommen seL Er strahlte im Glanz innerer und auBerer

lufriedenheit. Er war 269 Meilen weiter gelaufen als je zuvor und hatte seine alten Errungenschaften mit erstaunlichen leiten und

Distanzen transzendiert. Aleks lief durchschnittlich 62,27 Meilen pro Tag.

Am nachsten Morgen um 9:36 Uhr kam Trishul Cherns am liel an. Er schaffte die 3100 Meilen in 50 Tagen, 3 stunden und 36

Minuten. Trishul hatte einen tapferen Kampf gefochten und alles gegeben. Seine Frau Kareen, Freunde und befreundete

Ultralaufer begrOBten ihn aile zusammen mit groBem Jubel an der liellinie. Er dankte allen far die UnterstOtzung und lobte Sri

Chinmoy dafOr, ihm die Inspiration zum Laufen gegeben zu haben. Trishul kam auf durchschnittlich 61,84 Meilen pro Tag. Dieses

Rennen war vielleicht das beste seiner Karriere.

Suprabh.a musste nur ~och anderthalb weitere Tage laufen, bis sie ihr Rennen ebenfalls beendete. Am 52. Tag lief sie die letzten

43,9 M~II~n bls z~m llel undo beendete das Rennnen in 51 Tagen, 14 stunden und 16 Minuten. Sie war noch immer die einzige

Frau, die Jemals die 3100 Mellen zu Ende gelaufen war, und nun waren es gleich drei solcher Rennen. Sie ist nun 20.108 Meilen

in .14 Mehrta~e-Ren~e.n in diesem Jahrzehnt gelaufen - eine wirklich hOChst erstaunliche Leistung. Ihr Triumph in der Hitze des

helr!esten Julls, der Je In New York gemessen wurde, unterstreicht die Tiefe ihres Talents und die frOhliche Haltung, die sie dabei

hat. Es sei ihre Hingabe an Sri Chinmoys spirituellem Weg, die ihr die Energie gegeben habe, weiterzumachen, sagte sie, und


solange ihr Korper es enaube, wurde sie bei den Rennen mitmachen. Suprabha legte taglich durchschnittlich 60,09 Meilen

zuruck.

Nachdem das letzte superlange Mehrtage-Rennen dieses Jahrtausends nun zu Ende gegangen ist, mochte das Sri Chinmoy

Marathon Team all den freiwilligen Helfern danken, den Arzten, Helfern, Betreuern, Sympathisanten, Spendern und

Unterstatzern, die so bereitwillig und liebevoll Zeit und Mittel tar dieses groBe Unternehmen gegeben haben. Und natunich

m6chten wir aile Sri Chinmoy selbst danken tar die Konzeption des Rennens und fOr seine unerschOpfliche Inspiration. Mit den

von ihm ins Leben gerufen Ultra-Distanz-Rennen will Sri Chinmoy den den dazu befahigten Laufern die MOglichkeit anbieten, die

eigenen Grenzen zu erweitern. Seine WOI1e: "Sportler erhalten ernormen Nutzen von diesen Rennen. Sie wachsen Dber ihre

LeistungsffJhigkeit hinaus. Um selbst glDckJich zu werden, muf!. man immer wieder Dber seine LeistungsffJhigkeit hinausgehen. So

erhfJlt hier, wfJrend des Laufens, jeder Lauter eine ganz besondere Gelegenheit, Dber seine oder sein Leistungsverm6gen

hinauszuwachsen. Das Ober-Sich-Selbst-Hinaus-wachsen ist die einzige Sache, die ein Mensch braucht, um wirldich glDckJich zu

sein. So helfen diese Rennen den LfJufem enorm, obwohl sie auf!.erlich durch salche Strapazen gehen. Schlief!.lich fDhlen sie,

wenn das Rennen zu Ende ist, dass sie etwas h6chst Bedeutsames erreicht haben.•

Termine 2000:

Veranstalter:

3100 Meilen: 18. Juni - 8. August, Ultra-Trio: 4.-23. September

Sri Chinrnoy Marathon Team, 150-47 87th Avenue, Jamaica, NY 11432, USA

Tel.: +1-718-2972556 Fax: +1-718-380-7651 www.SCMTNY.ORG

5000 Kilometer im Sattel quer durch die Staaten

Udo Bickenbach mag es gerne hart

Aus:

Bonner

GENERAL­

ANZEIGER

vom 01.09.99

Seite 37

Von Martin Wiech

BONN. Viele USA-Fans traumen davon.

einmal quer durch die Vereinigten Staaten

von Amerika zu reisen. Mit einem Wohnmobil

kann das eine durchaus reizvolle

Angelegenheit sein - Menschen wie Udo

Bickenbach bevorzugen ein anderes Fortbewegungsmittel.

Mit 19 gleichgesinnten

Extremsportlern war der Bonner am

23. Juli in Kalifornien an den Start gegangen.

urn beim "Race Across America" eine

5 000 Kilometer lange Strecke durch sieben

US-Bundesstaaten auf dem Fahrrad

zu bewaltigen. Elf Tage. elf Stunden und

39 Minuten spater hatte Bickenbachs Tortur

ein Ende. als 16. tiberquerte der gelernte

Krankenpfleger die Ziellinie im Staat

Georgia.

"lch habe mich wahrend· des gesamten

Rennens gliicklicherweise nie gefragt. was

ich hier eigentlich veranstalte". erzahlt Bickenbach.

Zeit zum Oberlegen' hatte er

jedenfalls zur Gentige gehabl. Rund 20

Stunden pro Tag verbrachte der 26-Jahrige

im Ren:1sattel, die wenigen Pausen waren

fUr kurze Schlafphasen reserviert. "Besonders

bei Nachtfahrten fielen mir nicht

selten die Augen zu". erinnert sich Bickenbach.

"lch weiB nicht. wie 0 t mich

die Hupe des Begleitfahrzeuges aufgeschreckt

hal."

25 Liter am Tag

Ein weiteres Problem: die Hitze. Bei

Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius

auf Wtistenetappen benotigt der Korper

dringend Abktihlung - von innen und von

auBen. Die Halfte von Bickenbachs neun·

_kopfiger Crew war standig mit der Beschaffung

fltissigen Nachschubs beschaf·

tigt, urn den Frontmann mit Wasser besprtihen

zu konnen. Dazu benotigte der

Ausdauersportler taglich bis zu 25 Liter

an Getranken.

"Auf diese Temperaturen war ich einfach

nicht eingestellt", sagt Bickenbach.

der sich hauptsachlich in Deutschland auf

seine Premiere beim "Race Across America"

vorbereitet halle. Als der Bonner auch

noch einen leichten Hitzschlag erlitt.

schien das Unternehmen sogar ernsthaft

gefahrdel. "Glticklicherweise habe ich

mich nach einer durchschlafenen Nacht

wieder leidlich erholt".· erzahlt Bickenbach.

der trotz eines ausgekltigelten Ernahrungsplanes

zehn Pfund an Korpergewicht

verlor. Zumindest mit der Wahl sei·

nes Materials scheint der gelernte Kra~-

20 Stunden am Tag verbrachte Udo Bickenbach

auf seinem Rad - und das elf

Tage lang.

FOTO: PRIVAT

kenpfleger aber richtig gelegen zu haben.

Drei "PlattftiBe" mussten behoben werden.

ansonsten hielt die strapazierte Rennmaschine

durch. Logistische Oberra·

schungen konnen Bickenbach. der sich in

den Rocky Mountains tiber Passe in 3 000

Metern Hohe qualte, inzwischen nur noch

ein mtides Lacheln abgewinnen. "Die

Amerikaner schicken Leute zum Mond,

anstandige Karten vom eigenen Land konnen

sie offenbar nicht herstellen. Eingezeichnet

ist eine flache Strecke. und plOtzlich

steht man vor einer zwanzig Kilometer

langen Steigung."

Wer glaubt. Bickenbach wtirde nach der

gerade tiberstandenen Strapaze die FtiBe

hoch legen. liegt tibrigens falsch. Der Ehrgeiz

des Bonners. den das Unternehmen

stolze 35 000 Mark Eigenkapital kostete.

ist jetzt erst richtig geweckt. Die Siegerzeit

des Australiers Denny Chew von acht Tar

gen und sieben Stunden dient dabei als

Ansporn. "Diesen Unterschied will ich so

nicht akzeptieren."

~ ULTRA.MARATHON 112000


SRI CHINMOY MARATHON TEAM 2000

ULTRA RACES EUROPE

18. March

Info.:

2. April

Info.:

B.n. May

Inlo.:

20./21. May

17. June

Info.:

18. June

Info.:

14.-16. July

Info.:

221/95480 17

5. Sri Chinmoy B Hour Race NOrnberg

Sri Chinmoy Marathon Team, clo Klaus Schulz

Gudrunstr. 23, 90459 NOmberg

Tellfax: (49) 911 /-15 5776

Sri Chinmoy 6 Hour Race Bratislava

Sri Chinmoy Marathon Team

Galvaniho 2Ja, 82104 Bratislava

TellFax: (421) 7/43 42 70 75

13. Int. Sri Chinmoy 12/24 Hour Race Basel

Sri Chinmoy Marathon Team, clo D. VOgeIi

Sierenzerstr. 19, CH-4a55 Basel

TellFax: (41) 61/3810437

Sri Chinmoy 12/24 Hour Race Budapest

Sri Chinmoy Marathon Team, Mate Szekely

Korakas park 58.11.6, 1157 Budapest

Tellfax: (36) 1/~ 1534

Sri Chinmoy 6/12 Hour/100km Race Prague

12/24 Hour Race, clo Madal Bal

Sokolovska 76, 18CXX> Praha 8

Tellfax: (42) 2/23217 97 + 2481 70 61

Sri Chinmoy 100 km Race Vienna

Sri Chinmoy Marathon Team, clo Andreas Puntigam

Hackengasse 512, A -1150 Wien

Tel.: (43) 1/5875484Fax: (43) 1/5854391

12.17. Int. Sri Chinmoy 24/48 Hour Race Cologne

Sri Chinmoy Marathon Team, clo Dr. KrOll

Heliosstr. Sa, ~23 KOIn

Tel.: (49)221 /954 80 10 + 560 41 46, Fax: (49)

2. July Sri Chinmoy 100 km Race Paris

29./30. April Sri Chinmoy 24 Hour Race Montpellier

Info.:

Sri Chinmoy Marathon Team

164, Rue de Charonne, 75011 Paris

Tel.: (33) 1/43 71 02 36, Fax: (33) 1 /43 71 01 87

9.or 16. July Sri Chinmoy 100 km Race Edinburgh

Info.:

Run and Become

56 Dairy Road, Edinburgh EH 11 2 BA

Tel.: (44) 131/3135300, Fax: (44) 131/3373133

16./17. Sep. Sri Chinmoy 12/24 Hour Race Bobingen

Inlo.:

Sri Chinmoy Marathon Team, c/o Rainer KreiBJe

Schwester-Agathe-Str.6

86199 Augsburg

TellFax: (49) 821 /9961620

7./8. Oct. Sri Chinmoy 24 Hour Race London

Inlo.:

Run and Become

42 Palmer Street, London SW 1H OPH

Tel.: (44) 171 /222 1314, Fax: (44) 171/97680 00

7./8. Oct. Sri Chinmoy 24 Hour Race Prague

Info.:

12/24 Hour Race, clo Madal Bal

Sokolovska 76,18600 Praha 8

TellFax: (42) 2/232 1797 + 2481 70 61

27./28. May Sri Chinmoy 12/24 Hour Race Belgrade

Inlo.:

Sri Chinmoy Marathon Team

Bulevar Arsenije Camojevic 193t'8

11000 Belgrade, Jugoslavia

Fax: (381) 11/638056

15. July

Info.:

Sri Chinmoy 13 Hour Race Moscow

Vladimir Zubkov

Sumskoy Proezd, 23, 2, 17, 113525 Moscow

Fax: (7) 005/941 47 89

Info.:

Sri Chinmoy Marathon Team

1504787th Avenue, Jamaica, NY 11432, USA

Fax: (1) 718/380 76 51, www.scmtny.org

29. April

Inlo.:

USA/CANADA

Sri Chinmoy 12/24 Hour Race Victoria

Ken Steele

109 On1ario Street. 102, Victoria, BC, V8V 1M8 Canada

Tel.: (1) 250 /380 63 83, Fax: (1) 250 /381 01 21

26.April-6.May Sri Chinmoy 10 Day Race New York

30.April-6.May Sri Chinmoy 6 Day Race New York

18.June-8.Aug. Sri Chinmoy 3100 Mile Race (4985 km)

4./5.Sep.-10./11.Sep.

Sri Chinmoy Ultra Trio

AUSTRALIA / NEW ZEALAND

8./9. July Sri Chinmoy 24 Hour/100 km Race Auckland

Inlo.: • Sri Chinmoy Marathon Team

P.O. Box 58415. Dominion Road, Auckland, New Zealand

Tel.: (64) 9/309 34 37, Fax: (64) 9/309 34 39

21./22. Oct. Sri Chinmoy 24 Hour Track Race Adelaide

(including 12/6 Hour and 100 km)

Inlo.:

Sri Chinmoy Marathon Team

P.O. Box 554, North Adelaide, South Australia 5006

Tel.. (61) 8/3325797, Fax: (61) 8/332 50 73

700 1300 Miles

10.111.·Sep. 7.18.·Sep. 4.15"Sep.

("Women start one day before men in each race)

TRIATHLON

May

Info.:

Sri Chinmoy Triathlon Vancouver

Sri Chinmoy Marathon Team

clo P. Runkel

6450 East Boulevard No. 312

Vancouver, BC. V8M 3V9

Fax: (1) 604/261 26 43

18.-20. Feb. Sri Chinmoy Peace Triathlon Festival

Canberra swim =!!! run

Sri Chinmoy JoydIlon 200m 6 km 2 km

Sri Chinmoy Sprint TrIlltIIlon 500 m 21 km 5 km

Sri Chinmoy Classic TrIlltIIlon 1,5 km 40 km 10 km

Sri Chinmoy ....ce TrIlltIIlon 2,2 km 80 km 20 km

SriChinmoy~U""-TrIlltIIlon 15km 400km 100km

19. Nov.

Leg 1

Leg 2

Leg 3

Info.:

27. Feb.

23. July

Info..

ZOrich

Sri Chinmoy Peace Capital Triple-Triathlon

swim mountain bike run

1.6 km 37 km 20 km

3.5 km 37 km 11 km

1.2 km 24 km 13 km

Sri Chinmoy Marathon Team, GPO Box 3127, Canberra City

A.CT 2601 Australia, Fax: (61) 2/82 48 76 54

ULTRA SWIMMING

Sri Chinmoy 12 Hour SWimming Zurich

Inside Swimming Hall, 50 meter lane

Zurich Lake Swimming (26.4 km)

Sri Chinmoy Marathon SchwimmenPostIach 13n, CH - 8040

Tel.. (41) 1/731 1200, Fax: (41) 1/7311275

G±J UL TRA-MARATHON 112000


CVeffscher Qrenzsltlffelltluj

Ober 54 km am 27. Juni 1999 Es berichtet:

Manfred Linzbichler

Wohl einer der schOnsten Ultra-Berglaufe uOOrhaupt ist der heuer zum 12. Male ausgetragene Veitscher

Grenzstaffellauf, woOOi die Bezeichnung Grenzstaffellauf eigentlich etwas irrefUhrend ist, da dieser Lauf

auch von Einzellaufem bewaltigt werden kann. Das Wortchen .Grenz· 5011 mitteilen, daB dieser Lauf entlang

der Grenze der oOOrsteirischen Gemeinde Veitsch (bekannt durch seinen Magnesitabbau) verlauft. Herzstuck

dieses Laufes ist die OOOrquerung des machtigen Kalkplateaustockes der Veitschalpe, auf welcher

immerhin eine Hohe von 1836m beim Graf Meran Haus knapp unterhalb des Gipfels erreicht werden.

Nicht.weniger als 76 Staffeln nahmen am 27.6.1999 bei herrlichem Wetter die Strecke in Angriff. Dazu kamen

noch 94 Einzellaufer, darunter 5 mutige Damen.

Die groBe Sorge der Veranstalter (Naturfreunde Veitsch) ist jedes Jahr das Wetter. Da die Oberquerung der

Hohen Veitsch OOi Nebel zu gefahrlich ist, musste man OOreits einige Male auf die Ausweichstrecke zuruckgreifen,

die urn einige Kilometer kurzer, aber auch recht anspruchsvoll ist. Ich selbst war bereits dreimal das

Opfer solcher Umstande, aOOr diesmal klappte alles hervorragend. Getrubt wurcle meine Freude nur durch

den Umstand, daB ich einige Tage vOrher meinen Transalp Mega Marathon wegen winterlicher Verhaltnisse

hatte abbrechen mussen, andererseits konnte ich aus diesem Grunde endlich einmal hier die Originalstrecke

genieBen. Und es ist wirklich ein Genuss.

Die Strecke fUhrt zuerst aus dem Ort talauswarts, wendet sich aOOr gleich dem Berghang zu und fUhrt uOOr

welliges, meist ansteigendes Gelande zunachst bis zum Prethalsattel, von welchem dann der Anstieg auf

die sog. Rotsuhl erfolgt. Von hier geht es das Schlusselstuck, den Teufelsteig, teuflisch steil bis auf die

Hochflache der Hohen Veitsch, wo gleich nach dem Ausstieg das Graf Meran Haus gruBt. Es folgt die lange

Oberquerung der Veitschalpe bis zur Kleinen Veitschalm (1451 m), fast standig bergabfUhrend, bis man kurz

nach der Grundbauerhutte wieder in waldiges Gelande kommt. Auf gut OOlaufbaren Waldwegen strebt man

von dort dem Veitschtal zu, nicht ohne Tucken, denn unvermutet tauchen immer wieder zum Teil steile

Anstiege auf, OOvor es die letzten 6 Kilometer wirklich ins Tal geht, von wo aus in einem weiteren Kilometer

das Zielgelande, das auch Startgelande ist, erreicht. .

Obwohl vorwiegend Osterreicher am Start sind, haben in den letzten Jahren zunehmend Laufer aus Ungam,

aber auch aus Deutschland diesen Ultralauf .entdeckt".

Ergebnisse Einzelwertung

Damen:

1) Mathilde MOSTL

2) Hetti SAUER

Herren

M20:

M25:

M30:

M35:

M40:

6:26:56

6:31:30

1) Bela KRAUSZ

1) JOrgen PLECHINGER

2) Robert PETRESEVICS

1) Adam MANDL

2) JOrgen SCHOCH

3) Georg HOLBLINGER

1) MarXus THALMANN

2) Franz ORTNER

3) Kartheinz SCHORMEIER

1) Hartwig GRAF

2) Herbert KAFER

3) Kart FEINER

H

A

H

A

D

A

A

A

D

A

A

A

0N25)

(WSO)

5:32:10

4:04:40

5:43:18

4:24:27

4:55:26

5:00:40

4:21:38

4:26:06

4:32:06

4:27:49

M45: 1) Ludwig HERDL

2) Franz URBANICH

3) Gerhard RAUCHEGGER

M50: 1) Friedrich MOSTL

2) Edgar TEZAK

3) Gerhard HORZINGER

M55: 1) Jozsef TABAJDI

2) August ZOTZECK

3) Erich NEUBAUER

6) Helmut L1NZBICHLER

8) Gerhard PENZEL

M60: 1) Erwin THIEDE

2) Pal BOZO

3) Wim SCHWARZ

4:28:34

4:39:27 nAchster Termin: Sonntag, 25. Juni 2000

D

A

A

A

A

A

H

A

A

A

D

D

H

A

5:23:42

5:29:08

5:42:44

5:41:40

5:56:09

6:06:42

5:27:36

5:46:32

5:49:44

6:15:12

6:24:40

6:03:52

6:26:05

6:28:39

fine

Siegerin!

~"".I

Katrin DOrre

Kotrin Dorre, erfolgreichste Morothon-Louferin:

Der Sch/usse/ zum Edo/g /iegt in bestmag/icher

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GIl ULTRA-MARATHON 112000


So lautet seit der Ausgabe 2 / 1993 ein Aufruf und die Bitte an

die Mitglieder der internationalen "Deutschen Ulttamarathon­

Vereinigung", sich fiber Einfaltigkeiten und Vorurteile hinweg­

zusetzen.

Seit nunmehr 6 Jahren, stellen wir unseren Ausdauersport mit ei­

nem kleinen Wortschatz in anderen Sprachen und Schriften vor.

Er solhe uns bei unseren Laufreisen behilflich sein.

Zahlreiche Mitglieder haben uns seit September 1993 untersmtzt

und geholfen, unseren internationalen Wortschatz urn die Sprachen:

+ Afrikaans + Norwegisch

+ Dllnisch + Polnisch

+ Englisch + Porlugiesisch

+ Finnisch + Rumllnisch

+ Franzosisch + Russisch

+ Griechisch + Schwedisch

+ Hebrllisch + Schwizerdlitsch

+ Italienisch + Spanisch

+ Japanisch + Tiirkisch

+ Kroatisch + Tschechisch

+ Lettisch + Ungarisch

+ Letzebuergesch

+ Niederlllndisch zu erweitern.

Unsere Leser mochten wir auch weiterhin ganz herzlich bitten, sich an der Er­

weiterung unseres kleinen Sprachffihrers mit neuen Sprachen zu beteiligen.

Die Idee, einen SprachfOhrer fOr Laufer anzulegen, hatte bereits Manfred Steffny in SPIRIDON 1987

~ ULTRA-MARATHON 112000


~ t~~~ : ~~4J",.,~~~

Alterslaufer

Anmeldung

Auf die Platze

Bier

Bis nachstes Jahr

Blasen

Durchhalten

Duschen

Eins - zwei

Erfrischungsstand

Ergebnis

Fertig!!

FuBverietzung

Gefallstrecke

Gehen

Gipfel

Gute Reise

HeiB

Hitze

Hohenunterschied

HOgel

Kalt

Knieverletzung

Langsamer

Langstreckenlauf

Laufen

Laufschuhe

Laufstil

Letzte Runde

Los!!

Mach's gut

Marathonlauf

Marathonlaufer

Marschtabelle

vrapues te vjeter

regjistrimi (i lajmeruar)

gati pergaditi (pergadituni)

birr (pive)

deri ne vitin tjeter

kupuje

mos u jep

·tushirat

ni-dO/dy

stacioni per pi~e

rezulltati

gati

kemba e vrare (Ienduar)

teposhte (teporze)

me eCe (me hece)

ne maje

ruge te mbare

nxehte

nxehtesi

dallimi ne mes lartesirave

ne koder

ftohet

gjuni (guni) i lenduar

ngadal

vrapime te gjata

me vrapuar (vrapim)

patika per vrapim

stili i vrapimit

runda e fundit

tash

te uroj sukses

maratonvrapim

maratonvrapues

tabela e marrshit

Muskelkater

Rangliste

Rennen

Rotes Kreuz

Romein

ROckenverietzung

Salz

ScheiBe

Schneller

Schwamm

Seitenstiche

Sicherheitsnadel

Sieger

Siegerehrung

Spitzenlaufer

Startlinie

Startnummer

Steigung

Stimmung

Strecke

Teilnehmen

TempoNorwarts

Trainingsanzug

Trikot

Trinken

Umkleideraum

Vielen Dank

Volkslaufer

Wasser

WeiBwein

Zielkurve

Zucker

ZurOcktreten

Ziel

kallja e muskuji~

lista renduese

vrapimet

kryqi i kuq

vere e kuqe

shpina e lenduar

kryp

i raft pika I ta haje djalli

shpejt

shpuzore/shpuz

anash po there

gjilpere mberthyese

fituesi

shperblimi i fituesit

vrapues i mire

vija e shtartit

numri i shtartit

perpjete

disponimi

ruga e vrapimit

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~ ULTRA-MARATHON 112000


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INTERNATIONAL SPARTATHLON ASSOCfAnON

Am Freitag, dem 24. September 1999 war es wieder soweit: Urn sieben Uhr morgens fiel in Athen der

StartschuB fUr den Spartathlon, dem hartesten Ultramarathon Europas, eines der langsten StraBenrennen der

Erde. Qualifizierte Langstreckenlaufer aus der ganzen Welt nahmen die 246 km unter die Fi.iBe.

Nach dem Vorbild des Boten Pheidippides, der 490 v. Ch. mit dem Gesuch urn Verstarkung fUr die Schlacht von

Marathon Sparta am nachsten Tag erreichte, muB die Strecke in weniger als 36 Stunden zurlickgelegt werden.

Die Route geht entlang der Ki.iste und quer durch den Peleponnes, i.iber AsphaltstraBen und staubige Pisten, kreuzt

Weinberge und Olivenhaine und i.iberquert mitten in der Nacht das 1200 m hohe Parthenion-Bergmassiv. Wie vor

2500 Jahren fUhrt auch heute nur ein schmaler Pfad im Licht des Mondes i.iber den PaB. Wenn die Laufer mit

weichen Knien die Talsohle erreicht haben, liegt noch eine hligelige Hochebene zwischen ihnen und Sparta. Bar

jeglichen Zeitgefi.ihls erreichen 30% - 50% der Laufer das Ziel, die Statue des Konig Leonidas - und das alles fUr eine

Schale Wasser und einen Olzweig.

Am Morgen des 24.- September stehe ich mit Lampenfieber am

FuBe der Akropolis hinter der Startlinie. Einziger Trost: Anderen

steht die Angst ebenfalls ins Gesicht geschrieben. Sogar das

Rudel der dort lebenden wilden Hunde wird von der Nervositat

angesteckt. Femsehteams erleuchten mit ihren Scheinwerfem

das im Dunkel liegende Starterfeld.

Sieben Uhr, der SchuB falit, die Meute walzt sich i.iber den

ausgetretenen Marmorweg ·hi.igelabwarts und verschwindet in

den StraBen Athens. Begleitet von einer Polizeieskorte drlicken

wir uns zwischen Auspuffrohren und StoBstangen durch den

frlihmorgendlichen Berufsverkehr, auf einem sechsspurigen

Highway geht es Richtung Korinth durch die Kanisterviertel

Athens.

Langsam entzerrt sich der Pulk, manche lassen es sich nicht

nehmen, wenigstens fUr 10 Minuten das Feld anzufi.ihren - auch

wenn das unnotige Krafle kostet. Der Favorit und Sieger der

letzten beiden Jahre - Kostas Reppos - liegt an vierter Stelle.

Nach 25 km liegt der Moloch hinter uns, und wir biegen auf die

alte StraBe Richtung Korinth ein. Ich genieBe die Aussicht auf

das satt und ruhig daliegende Meer. Schon jetzt zeigt sich: so

heiB war es noch nie: 32°C im Schatten, wo es kaum Schatten

gibt. Jetzt ist es wichtig, viel zu trinken. lsotonische Getranke

sind Mangelware, es gibt i.iberwiegend Wasser und Cola. Gut, daB ich Mineralsalz deponiert habe.

Kurz hinter dem Isthmus von Korinth, nach 82 Kilometem, erwartet mich meine Frau Katja mit ihrem Begleitfahrzeug.

Von nun an kann ich mit ihrer Betreuung aile 10 - 15 km an ausgewiesenen Verpflegungspunkten rechnen. Unser

erster groBer Verpflegungspunkt gleicht einem Lazarett: Falsche Nahrung, Hitze, Krampfe, vor allem zu wenig

Fli.issigkeit - alles kann das Aus bedeuten. Auch Kostas Reppos muB der Hitze Tribut zollen, er liegt angeschlagen

nur noch 20 Minuten vor mir - ich liege auf Platz 30. Kurze Zeit spater steigt er aus.

Das Land weitet sich, wird milder. Schmale LandstraBen fi.ihren durch kleine Dorfer, in denen Hausfrauen, Kinder und

alte Manner applaudierend warten. Schafherden kreuzen den Weg. 1m Ri.icken das Meer, vor uns ragt eine Bergkette

auf. Die Hitze laBt nach, und schneller als erwartet bricht die Dunkelheit i.iber mich herein. Auf der jetzt folgenden

Schotterpiste wird mir die Einsamkeit richtig bewuBt. DaB ich die Taschenlampe vergessen habe, wird nebensachlich:

der Vollmond erleuchtet die atemberaubende Bergwelt.

Die Strecke steigt unmerklich an, parallel zur beleuchteten, hoch i.iber mir liegenden Autobahn. Die Lichterkette endet

plotzlich, sie verschwindet im Tunnel, der Sangas PaB liegt direkt vor mir. Die StraBe windet sich jetzt in steilen

CJD ULTRA·MARATHON 112000


Serpentinen zur Autobahn hinauf. Endlich habe ich

sie erreicht, noch eine Unterffihrung und ich

komme zur letzten Verpflegung55telle vor dem

Sangas PaB. Es ist Mittemacht. Katja informiert

mich aUfgeregt fiber die anderen Uiufer, ich habe

mich auf Platz 7 vorgearbeitet, der erste Uiufer

liegt nur noch 50 Minuten vor mir. Ein Leuchtband

wird urn mein Handgelenk gebunden. Blitzende

Wamlampenmarkieren in einer Zickzacklinie den

Pfad, der fiber den Scheitel fUhrt, loses Geroll und

Domengestrupp erschweren den Weg. Hier oben

5011 Pheidippides der Gott Pan begegnet sein.

Km 195: Tegea. Ich erreiche die letzte

Verpflegung55telle der Hochebene. "Jens, Du bist

Zweiter. Jean Pierre Guyomarch ist kurz vor Dir."

Der Abstand schwindet. Am Ortsausgang von

Tegea taucht plotzlich ein Polizeiwagen vor mir auf

- das muB das Ffihrungsfahrzeug sein. Kurze 2eit

spater begruBe ich Jean Pierre, 1m gleiBenden

Scheinwerferticht des Polizeiwagens merke ich kaum, daB er zuruckgefallen ist. Erst allmahlich wird mir meine

Ffihrungsposition bewuBt, ich fUhle mich plotzlich stark und will mir dieses GefUhl nicht mehr nehmen lassen.

Die letzte Steigung ist erklommen. Ich kann vor mir Iiegend Sparta erahnen, umgeben von Bergketten, die jetzt von

der aufgehenden Morgensonne angestrahlt werden. Meine Gedanken kreisen urn die anderen Laufer, die hier wenig

spater groBter Hitze ausgesetzt sein werden und freue mich, diesmal dieser Glut entgangen zu sein.

Am Ortseingang von Sparta empfangen mich die jugendlichen Leichtathleten des ortlichen Vereins, von ihnen

f1ankiert wird mir ein triumphaler Empfang bereitet. Die letzten Kilometer durch Sparta lassen mich die

zuruckliegenden Strapazen vergessen, der Applaus der Griechen tragt mich ins Ziel, nach 25:38h ist es geschafft!

Der Franzose Jean Pierre Guyomarch kann den zweiten Platz knapp vor dem Japaner Jun Onoki mit 8 Minuten

Vorsprung halten.

Es ist Mittag, an Schlaf ist nicht zu denken, zu viele Freunde sind auf der Strecke. Es ist noch heiBer als am Vortag,

ich versuche, mich nur im Schatten vorwarts zu bewegen. Ein GroBteil wird erst in der zweiten TagesMlfte

ankommen - was fUr Strapazen liegen noch vor ihnen!

1m Laufe des Tages erreichen nur noch 51 der 180 gestarteten Laufer das Ziel, unter ihnen lediglich zwei Frauen. Die

Franzosin Anny Monot gewinnt mit der Zeit von 35:38h, die Japanerin Kimie Funada erreicht 3 min spater das Zie!.

Matthias Schodrowsky besteht sein Debfit mit einer Zeit von 32:33 und einem hervorragenden 13. Platz.

Der Spartathlon ist machbar!

Viel mehr Laufer konnten ihn bei richtiger Einteilung innerhalb der Sollzeit bewaltigen. Das Geheimnis ist die

Langsamkeit; es ist wichtig, die Krafte am Anfang zu schonen. SinnvoU ist es, ein mOglichst gleichmaBiges Tempo zu

laufen. Bei Hitze ist zu empfehlen, "einen Gang rauszunehmen" und die geschonten Krafte nachts zu nutzen. Dann

kann es auf dem Sangas und auf der darauffolgenden Hochebene bitterkalt werden, warme Kleidung ist unertaBlich.

Lange Trainingslaufe in bergigem Gelande sind als Vorbereitung hilfreich, denn der Spartathlon ist sehr hugelig.

Karlheinz Wagner im Gesprach mit Manfred Steffny im KOJner Stadtanzeiger Nr. 231 vom 02.10.1999; Seite 27 (Auszug)

/hr Bruder, der Marathon/fluter Herbert Steffny, hat seine spflter sehr erfo/greiche Karriere zu einem frDhen Zeitpunkt aus

einem bemerkenswerten Grund unterbrochen. ,,/ch bin doch nicht der Knecht einer Leistungsgesellschatf M

, hat er gesagt.

Was halten Sie von diesem Satz?

Steffny: Sie mOssen das im zeitlichen Kontext des Jahres 1972 sehen. Die 68er Bewegung; es war Mode, die Leistungs­

gesellschaft zu geiBeln; es gibt Kritiker des Leistungssports, die sagen, dass in der Freizeitwelt Sport nur die Arbeitswelt

wiederholt wird. Das ist ja ein ganz berechtigter Einwand. W1r haben gesehen,.was in der Auseinandersetzung zwischen

Kapitalismus und Sozialismus in Sport investiert wurde, um die Oberlegenheit eines Systems zu beweisen. Da war der

Sport generell Knecht der jeweiligen Gesellschaft.

Aber heute qUfl/en sich die Knechte nach der Arbeit beim Lautfraining, nur um am nfJchsten Tag wieder zur Arbeit zu gehen.

Steffny: Es gibt tatsachlich etwa 10 % der Laufer, die ihre Erlebniswelt durch das Laufen nicht erweitem sondern ein

engen: Die verzichten nicht nur auf A1kohol und Zigaretten, die schranken nicht nur das Essen und ihre Hobbys ein, die

laufen auch mit Scheuklappen durch die Gegend. Die sind im Beruf gefordert und fordern beim Laufen von sich selbst im

mer neue Bestzeiten.

Cill ULTRA-MARATHON 112000


Zwei "Ultraneulinge" gewinnen 50 km

Gleich bei seiner Erstauflage

konnte der

Bottroper Ultramarathon

Ober 50 km als

einzige derartige Veranstaltung

im Ruhrgebiet

72 Uluferlnnen an

den Start bringen. Jedoch

kamen die Teilnehmer

bei weitem __

nicht nur aus dem

Ruhrgebiet, sondem

auch aus dem gesamten

Obrigen Deutschland.

Kulisse fOr Starl und

Ziel bot die Bergwerl<

anlage von Prosper­

Hanie/, wo auch Mel­

debDro und die Orga­

nisation unterge­

bracht waren.

Bei bedecktem wetter gingen urn 9 h 192 Uluferlnnen auf die groBe 25 km-Runde und 72 Ultralauferlnnen, die

die f1ache Runde durch die Kirchheller Heide gleich zweimal ausprobieen wollten. Gleich von Anfang an setzte

sich der erst 24jahrige Tobias Severing vom Feld ab und folgte den schneller laufenden 25 km-Laufem undkonn­

te so bereits nach 1:40 h die wende passieren. Jedoch musste er diesem hohen Anfangstempo in der zweiten

Runde Tribut zollen. Am Ende kam er in 3:28:53 h dennoch mit einem deutlichen Vorsprung von 4 Minuten auf

Klaus Lotgerhorst, ASV Duisburg, ins Ziel. Ronald Eichler folgte mit weiteren 4 Minuten Abstand auf dem 3. Platz.

Barbel Halfmann, TV Walsum-Aldenrade, die in den letzten Jahren auch schon den DUisburg-Marathon gewon­

nen hat hielt sich anfangs etwas zurOck, urn fOr die ihr unbekannte Streckenlange Reserven zu behalten. SchlieB­

lich siegte sie aber souveran in 4:08:50 h mit einem Vorsprung von 10 Minuten auf Ursula Riesner, DJK Adler 07

Bottrop und Krystina Prachowski mit 4:21 ;26 h.

Der gastgebende Verein stellte mit Wolfgang KObler den Sieger in der M 50 und mit Altmeister Josef Kaufmann

den Sieger in der M 60 sowie die schon erwahnte Siegerin der W 35 U. Riesner.

Die Organisation dart mit Fug und Recht als einwandfrei bezeichnet werden. Davon konnten sich der Sportwart

der DUV, Dr. Axel Wlliauschus und der mitlaufende Pressesprecher selbst Oberzeugen. Nach der 27.Austragung

dieser Laufveranstaltung kann die DJK Adler 07 Bottrop auf einen groBen Ertahrungsschatz zurOckblicken und

Vorbereitung, DurchfOhrung als auch Nachbereitung der Veranstaltung lassen zu, die Organisatoren fOr die Aus­

tragung von Meisterschaften zu berOcksichtigen.

Die Strecke verlSuff iiberwiegend durch WaldgelSnde auf gut befestigten bzw. geteerten 'Mrtschaffs- und

Wald-wegen. Sie ist als nach zu bezeichnen, da HOhenunterschiede im Bereich von 3 m liegen und kaum

erkennbar sind. Die Strecke kann far die Variante Landschaffslauf aber auch stralJenlauf herhalten. Die 25150

km (2 Run-den) fahren \10m Bergwerk Prosper-Haniel aber eine BrOcke zum Alten Postweg. Von dort an durch

das Gebiet Kirchheller Heide, durch das Tal des Rotbachs, aberquert den Schwarzbach und umlSuff den

Heidhofsee. Von dart geht es aber den Alten Postweg und den Gutshofweg wieder zurack ins

BergwerksgelSnde. 3 Verpne~ungsstellen unterwegs und an der Wende sind eingerichtet. Die Strecke war gut

gekennzeichnet und ausgeschildert mit Kilometerangaben. Sie wird als LVN vermessen angegeben, also

verbandsseitig, was aber nichts aber die verwandte Mef!methode aussagt.

Bottrop liegt am Nordrand des Ruhrgebietes. Die A 2/A 31 una die A 42 haben Abfahrten Bottrop.

GQ] ULTRA-MARATHON 112000


22. April 2000: Kapstadt - zwei Ozeane in einem Laufl

[JD ULTRA·MARATHON 112000

Two OCEANS MARATHON

56 km (7 Stunden itir "Blue Medal") * Halbmarathon * 10 km * 5 km * 2,5 km

10 Tae;e yom 17. -26. April: 15 Tage bis 1. Mai: 21 Tage bis 7. Mai:

Kapstadt, Tafelberg, Kap der Garden Route, Straussenfarm Blyde River Canyon, Sun City

Guten Hoffnung, Weinkap Addo Elephant Park Pretoria, Kriiger-Nationalpark

DM 2.598,-imDZ DM 3.298,-imDZ DM 3. 978,-imDZ

*****************************************************************************************

16. Juni 2000: eine Legende wird 75!

COMRADES MARATHON

Am 16. Juni 2000, Start 5 Uhr 30, werden wieder 13.000 Siidafrikaner die legendaren 90 km von Durban Bach

Pietermaritzburg laufen. Es ist ein nationaler Feiertag, Soweto Day, und Millionen von Menscben werden 12

Stunden lang im Fernseben die Live-Ubertragung verfolgen und mitfiebern, wenn sich die letzten durcbs Tor des

Scottsville Raceground scbleppen, bevor urn 17.30 Uhr die Tore geschlossen werden. Live dabei sein!

Kurzreise:

15 Tage yom 13.-27. Juni:

13. 6. Hinflug - 19. 6. Riickkunft mit Kriiger-Nationalpark

DM 1.999,- DM 3.198,-

Einzelzimmerzuschlag OM 199,- Einzelzimmerzuschlag OM 498,­

*****************************************************************************************

3. Juni 2000: der Rauch der donnert

1. KingdomVICTORIAFALLS Marathon

Am 3. Juni im Degen Jahrtausend gibt es eine Marathon-Premiere an einem der,,7 Weltwunder" der touristiscben

Neuzeit start. Erstmals sind zwei Lander in einem Marathonlauf unter AIMS-Regularien verbunden. Mosi-o­

Tunya, der Rauch der donnert, so beissen die weltberiihmten Viktoriaralle in den eingeborenen Sprachen entlang

des Flusses Sambesi, der bei Marathon, Halbmarathon und l1,2-km-Sambesi-Lauf auf der beriihmten

Grenzbriicke zweimal iiberquert werden muss. Und im Juni donnert der Rauch! Dann rdbrt der Sambesi

Hocbwasser und ergiesst sich iiber die vollen 1,9 km breiten Viktoriaralle in die Schlucht. Bis Livingston'e, wo auf

sambiscber Seite der Marathonwendepunkt Iiegt, ist die gewaltige Dunstglocke zu sehen. Die Morgen sind

angenehm kohl und k1ar, die Luft durch die zu Tale donnernden Wassermassen erfrischend sauerstoffreich. Die

Strecke mit Start und Ziel am Kingdom Hotel in Victoria Falls hat kein nennenswertes Profil. Und erschreckt

nicbt, wenn Ihr entlang der Strecke Antilopen, Warzenschweine oder gar Elefanten entdeckt. Es ist Afrika.

8 Tage yom 29. 5.- 5. 6.:

DM 1.998,- imDZ

Einzelzimmerzuschlag OM 512,­

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TOP TRAIL TOURS Inh. Michael Schliibilz, Schwalbengasse 46, 50667 Koln

Erlebnis-Reisen Tel 0221192589112 # Fax 0221/2576943


LES Fa ULEE S DE LA SOl E 4~ 'Auflage d~r'"FOULEES

DE" LA SOlE'" vom 2. bis'

DU 2 AU 18 AOOT 1999 18.. Aug~st t999· auf' den

Spuren~ :derSeidens~raBe

in Chi"na ':- von Holger'Rohrbach

Die Lauf- und Kulturreise bestand aus 10

Laufetappen und einem Prolog im Sommerpalast

von Peking. Es nahmen 91 Laufer, davon

24 Frauen teil. Darunter 8 Japaner und 4 Deutsche,

der Rest Franzosen. Nach dem Vorbild

der Tour de France wurde nach jeder Etappe

fOr den Sieger das gelbe, fOr die Sprintwertung

das GrOne und fOr den besten Berglsufer das

rote Trikot verliehen. Zusatzlich ergab sich ein

sportlicher Anreiz durch Einteilung aller Teilnehmer

in 5 Equipen. Bei der abschlieBenden

Sie-ger-ehrung in einem Saal des Pal ace­

Hotels in Peking durften sich aile Ober ein Geschenk

des Veranstalters freuen. Die Organisation

bestand aus einer 10kOpfigen Crew unter

der Leitung des bei Eurocopter angestellten

Jean-Claude Le Cornee, dessen geschaftliche

Verbindungen zu China die wesentliche Voraussetzung

fOr das seit Jahren gute Gelingen

der Veranstaltung isl.

FOr Interessenten sei gesagt, dass FranzOsisch

die Verkehrssprache bei dieser Reise

war. Aber auch nicht unbedingt erforderlich, urn

mit Gewinn an der Reiseteilzunehmen wie

Stefan Schlett bewies.

Die Streckenlange der Etappen betrug 3 km bis

2 mal Halbmarathon. Die Schwierigkeiten bestanden

vor all em in den auBerst unterschiedlichen

Laufbedingungen von Staub, Ab­

. :.t' 1 gasen und Larm gepragten StaBenlaufen in

den Oasenstadten Sinkiangs. Ebenso ungewohnte

Gelandelaufe im Sand der Woste Gobi

und Berglaufen. Dazu kamen ungewohnte Klima-

und HOhenverhaltnisse und Temperaturen

von bis zu 35° im Schatten und 3200 m HOhe,

.'. -"--- .:;~ am Rand des tibetischen Hochlandes, wo einem

die Luft schon im Stehen knapp wurde.

~~_.. -,.,.,.-------:-=~~.::~==-......;*2'!!

'VNE AVENTUR-.E HUMAINE ET SPOR-.-rIV{

Robuste Gesundheit musste jeder ohnehin vorab attestieren. Eine Belastungsprobe besonderer Art, stellten die 5

Inlandtransfers per Flugzeug, eine elfstOndige Nachtfahrt mit dem chin. Expresszug und zahlreiche Bustransfers zu den

Austragungsorten der Wettbewerbe dar. Schlaf und Erholung kamen natOrlich zu kurz, zumal jeden Tag, meist nach den

Laufen ein kulturelles Programm anstand: Auf den Spuren der Seidenstral!.e sind die werlvollsten historischen Schatze

zu besichtigen, die seit einigen Jahren, z. T. unter dem Schutz der Unesco und gesponserl von westlichen Konzernen,

restaurierl und der Offentlichkeit zugang

lich gemacht werden. FOr uns ist das alles im Reisepreis enthalten, einschliel!.lich FOhrung. Es ist keine Abenteuerreise

mehr, aber fOr Einzelreisende ist es das sehr wohl noch.

FOr die meisten von uns war es eine mentale und physische Belastungsprobe, die der eines mehrtagigen Ultrarennens

entspricht. Wahrend fOr Stefan Schlett der sportliche Wettkampf und die menschlichen Kontakte im Vordergrund standen,

hatten fOr uns 3 Amateure, JOrgen Kuhlmey, Philipp Humm und Holger Rohrbach, Kultur, Land und Leute und der Sport

gleichwertige Bedeutung. Alle kamen gesund und erfolgreich durch. JOrgen Kuhlmey erreichte mit gleichmaig guter

Laufleistung den 1. Platz in der M 60 mit 14:54 h fOr die ca. 160 km. Der Autor belegte Einzelplazierungen zwischen 7

und 19 und das reichte fOr den 4. Platz in der M 55 in 12:40 h. Philipp Humm, ein Freizeitlaufer der HK benOtigte 14:29 h.

FOr Stefan Schlett waren das 2 Trainingswochen, urn sich fOr hOhere Aufgaben vorzubereiten. Er hatte seine lauferischen

Gegner unter den Franzesen und erst mit der vorletzten Etappe, einem schwierigen Bergrennen machte er alles klar und

triumphierte in 11 :02 h.

FOr die sportlichen Strapazen wurden wir reichlich entschadigt durch beeindruckende Erlebnisse der Vielfalt und Weite

des Landes, der Buntheit des Lebens. Eine lohnende Bildungsreise mit Laufeinlage, ein Parforceritt auf den Spuren der

.SeidenstraBe in China, die einen ersten groBen Eindruck von diesem riesigen Land bietel.

FOr die Reisevorbereitung mOchte ich ein Buch empfehlen:

Andrea und Oliver FOiling, Chinas Norden - die SeidenstraBe, Reise Know-how Verlag Peter Rump, Bielefeld 1999

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Wissenswertes fiber die Zeit

Was 1st eln Schaltjahr?

Um herauszulinden, ob ein Jahr ein Schaltjahr ist, gibt es die

folgenden drei Regeln:

(A) Jedes Jahr, das durch 4 teilbar ist, ist ein Schaltjahr.

(Beispiel: 1996 ist ein Schaltjahr).

• (B) Jedes Jahr, das durch 100 teilbar ist, ist kein

Schaltjahr. (Beispiel: 1900 ist kein Schaltjahr).

(C) Jedes Jahr, das durch 400 teilbar ist, ist wieder ein

Schaltjahr. (Beispiel: "2000 wird ein Schaltjahr sein).

Wie man sehen kann, besleht ein weiterer Unterschied zwischen

den Jahren 1900 und 2000 darin, dass 2000 ein Schaltjahr

ist, wohingegen 1900 keines war.

1st das Jahr 2000 ein Schaltjahr?

Ja, es wird den 29. Februar 2000 geben. Dies regelt der im Jahr

1582 von Papsl Gregor XIII. beschlossene und nach ihm

benannte Gregorianische Kalender, der weltweit und auch in

Deutschland zur Datumsbestimmung verwendet wird.

Mit diesen Regeln kommen innerhalb von 400 Jahren 303

Jahre mit der Dauer von 365 Tagen vor und 97 Jahre mit der

Dauervon 366 Tagen, also 97 Schaltjahre. Oberden Zeitraum

von 400 Jahren gerechnet, ergibt sich daraus eine mittlere

Jahreslange von 365,2425 Tagen, was recht gut mit dem

tatsachlichen, astronomisch bestimmten Wert von 365,2422

Tagen Obereinstimmt. Diese Obereinstimmung zu erzielen ist

eine der Zielsetzungen der Kalenderreform Papst Gregors

gewesen.

Beglnnt am 1.1.2000 das dritte Jahrtausend n.Chr.?

NEIN! Leiderwerden die Sektkorken zu den Jahrtausendfeiern

ein Jahr zu frGh knallen: Auch wenn die Jahreszahl etwas

anderes suggeriert, beginnt das dritte Jahrtausend kalendarlsch

korrekt erst mit dem Jahreswechsel von 2000 nach

2001. Der Grund ist auch hier der Gregorianische Kalender, der

mit Christi Geburt einsetzt und kein Jahr Null kennt. Die

Zahlung beginnt vielmehr mit dem Jahr 1 n.Chr., so dass also

das erste Jahrtausend erst am Ende des Jahres 1000 n.Chr.

abgeschlossen war. Und dieses Manko bleibt und bis in aile

Ewigkeit erhalten.

Wie die Uhren "denken"

Eine normale Uhr mit Datum meint, jeder Monat habe 31

Tage.

Ein "Jahreskalender" kennt die langen und die kurzen

Monale auBer dem Februar.

• Ein "Ewiger Kalender" kennt die Regeln und (A). Ewige

Kalender halten das Jahr 2100 aber nach (A) doch fUr

ein Schaltjahr und werden daher am 1. Marz 2100

falschlicherweise den 29. Februar 21 00 anzeigen. (Obrigens,

Ewige Kalender halten auch das Jahr 2000 fUr

ein Schaltjahr nach (A), obwohl es tatsachlich ein Schaltjahr

nach (C) ist!)

• Es gibt auch Uhren, die auBerdem noch die Regeln (B)

und (C) beherrschen, aber das sind EinzelstOcke;sie

enthalten ein Rad, das in vierhundert Jahren eine

Umdrehung vollzieht.

Wle werden die Kalenderwochen belm Wechsel 98/99

gezAhlt?

Mit Montag, 28. Dezember 1998, beginnt die 53. Kalenderwoche

des Jahres 1998. Die Woche eins im Kalenderjahr 1999

beginnt am Montag, den 4. Januar. Diese Zahlweise lolgt der

Norm (genau gesagt: der Norm DIN EN 28 601), wonach die

erste Woche eines Kalenderjahres diejenige isl, die den ersten

Donnerstag des Jahres entMIt. Der ersle Donnerstag in 1999

fiel auf den 7. Januar.

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