MAINZER DOM

media.libri.de

MAINZER DOM

Ulrike und Joachim Glatz

© Verlag Kunst+Reise · Rubner+Würtele GbR

Zehntgasse 10 · 61352 Bad Homburg

Tel.: 06172-457148 · verlag@kunst-und-reise.de

Weitere Informationen zu Köln und unseren Hörführern:

www.kunst-und-reise.de

Abbildungen:

Vorderseite: Marktportal

Rückseite: Türknauf der Willigistür

Der

MAINZER

DOM

6

Die Kathedrale

der Erzbischöfe

Ein kunsthistorischer Hörführer


Zeittafel

Baugeschichte

975 - 1009 Willigisdom

1137 Gotthardkapelle

Personen

Willigis

975 - 1011 Erzbischof

Adalbert I. von Saarbrücken

1111 - 1137 Erzbischof

Einführung

Unser Begleitheft führen Sie am besten bei Ihrem Besuch mit. Hier haben wir wichtige

Zusatzinformationen für Sie zusammengestellt:

Auf der linken Seite sehen Sie eine Zeittafel zu den übergeordneten kunsthistorischen

Epochen, die mit einer Farbe markiert sind. Diese finden sich in den Grundrissen

wieder. So bekommen Sie einen schnellen Überblick über die Bauphasen.

1239 Domweihe

1279 - 1295 nördliche Kapellenreihe

ab 1300 südliche Kapellenreihe

1370 - 1410 Kreuzgang

ab ca. 1730

ab 1767

Chorgestühl Westchor

Erneuerung Westturm

Siegfried von Eppstein

1230 - 1249 Erzbischof

Albrecht von Brandenburg

1490 - 1515 Erzbischof

Lothar Franz von Schönborn

1695 - 1729 Erzbischof

frühes Christentum

Romanik

Renaissance

römische Antike Merowingisch Karolingisch

Gotik

Barock

0 500

1000 1500 2000

Klassizismus/Historismus

Jugendstil

Moderne/Gegenwart

Die Grundrisse sind mit einer Wegführung markiert. Dies ist unser Vorschlag für Ihre

Besichtigung. Selbstverständlich können Sie sich Ihren ganz persönlichen Rundgang

zusammenstellen und jederzeit unterbrechen.

Alle Kapitel sind einzeln anwählbar.

Die ersten Kapitel bieten Ihnen eine allgemeine Einführung, die Sie sich auch zur

Vorbereitung oder Nachbereitung zu Hause oder im Auto anhören können.

Die Zeichnungen und Skizzen dienen Ihnen zur näheren Erläuterung des Gehörten.

Alle erwähnten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Das Kunst+Reise Team wünscht Ihnen viel Vergnügen!

Unsere Literaturempfehlungen:

Dethard von Winterfeld · Die Kaiserdome Speyer, Mainz, Worms und ihr romanisches Umland · Würzburg 1993

Fritz Arens, Der Dom zu Mainz, Darmstadt 1982 | Barbara Nichtweiß (Hrsg.), Lebendiger Dom, Mainz 1998


Rundgang

1

Herzlich Willkommen



2 Die Geschichte der Stadt

3 Der Dom - seine Baugeschichte und Lage in der Stadt

Der Aussenrundgang













4

Die Nordseite


5

6

7

8

Der Ostchor

Die Domstraße

Der Leichhof

Die Schöfferstrasse















9

Das Marktportal


Rundgang


Der Innenrundgang

10 Das nördliche Seitenschiff

11 Die Krypta und die Nassauer Unterkapelle








12

13

Das Mittelschiff und der Ostchor

Die Tumbengrabmäler





14

15

16

17

18

19

20

Die Wandgrabmäler

Der Westchor

Die Sakramentskapelle

Das Nordquerhaus

Die Gotthardkapelle

Das Südliche Querhaus

Das Memorienportal
















21

22

Der Kreuzgang

Mainz und Umgebung


Willigisdom

Domumbauung

3 Rekonstruktion des Willigisdoms

3

Vermutliches Aussehen des ersten Domes bis zum Dombrand 1009.

Einer Rekonstruktion in „Kunstdenkmäler Hessen“ nachempfunden.

Rekonstruktion der Domumgebung

Die Domumgebung um 1239 in spätromanischer Zeit.

Die Abbildung stammt aus der Dissertation von Prof. Ahrens aus dem Jahr 1937.


Lageplan der Kirchen

Wandaufbau


























5

Lageplan des Domes im 18. Jahrhundert

12

Wandaufbau der Mittelschiffswand

Der Dom mit seinen umgebenden Kirchen Liebfrauenkirche, Johanniskirche und

Sebastianskapelle.

Durch die nach oben gezogenen Blendnischen entsteht ein 3-zoniger Aufbau mit

einem geschlossenen Zwischengeschoss, das heute bemalt ist.


Grabmäler

Nassauer Kapelle












13 A

B

Siegfrid von Eppstein

Peter von Aspelt

14

C Matthias von Bucheck

D Adolph von Nassau

16

E

F

G

H

Johann von Nassau

Berthold von Henneberg

Uriel von Gemmingen

Albrecht von Brandenburg

14

Rekonstruktion der Nassauer Kapelle

Die Kapelle stand im Mittelschiff über der Unterkapelle. Rechts steht das Tumbengrabmal

von Adolf von Nassau, links das seines Bruders Johann von Nassau.


Glossar

Apsis:

Halbrunder Abschluss des Altarhauses einer Kirche, innen mit

einer Halbkuppel überwölbt.

Lisene:

Der Wand flach und bandförmig aufgelegtes, vertikales Gliederungselement.

Basilika:

Meist dreischiffiges Langhaus aus zwei niedrigen Seitenschiffen

und einem höheren Mittelschiff mit Fenstern.

Maßwerk:

Mit dem Zirkel aus Kreis und Kreissegmenten konstruierte

Schmuckform, die zuerst als Füllung der Fenster verwendet wurde.

Chor:

Ehemals durch Schranken oder Lettner abgegrenzter Teil einer

Kirche, der allein der Gemeinschaft der Geistlichen der jeweiligen

Kirche für den Chordienst vorbehalten war.

Gebundenes System: Einem quadratischen Mittelschiffsjoch entsprechen zwei ebenfalls

quadratische Seitenschiffsjoche auf beiden Seiten.

Joch:

Einzelne, durch Mauern und Bögen begrenzte Gewölbeeinheit.

Mausoleum:

Obergaden:

Sarkophag:

Grabmal in Form einer Architektur. Benannt nach dem Grabmal für

König Mausolos von Karien († 353 v.Chr.) in Halikarnass.

Obere Wände des Mittelschiffes, die über die Seitenschiffdächer

hinausragen und mit Fenstern ausgestattet sind.

Ein aus Stein, Holz oder Metall häufig kunstvoll gearbeiteter Sarg

für die, zumeist unterirdische Leichenbestattung.

Kapitell:

Kapitelsaal:

Konche:

Krypta:

Lettner:

Verziertes Kopfteil einer Säule oder eines Pfeilers.

Versammlungsraum zur Unterweisung des Konvents eines Klosters

oder Stifts, meist an den Kreuzgang angebaut.

Halbkreisförmige, von einer Halbkuppel überwölbte Nische.

(lat. concha = Muschel)

Liturgischer Raum unterhalb der Ostteile einer Kirche.

Abschrankung zwischen Laienkirche und Chor, häufig mit Bühne,

auf der das Evangelium verlesen wurde.

Trompen:

Tumba:

Tympanon:

Vierung:

Trichterförmige Nischen, die einen quadratischen Raum in ein

Achteck überführen.

Kastenförmiger Aufbau eines Grabmals, abgeschlossen mit einer

Deckplatte.

Häufig figürlich ausgestaltetes Bogenfeld über dem Türsturz eines

Portals.

Raumteil, an dem sich Lang- und Querhaus kreuzen. Oft überhöht

durch einen Vierungsturm.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine