A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 7. (Budapest 1956)

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A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 7. (Budapest 1956)

15 bis 20 cm. Die Strauchschicht ist bedeutend reicher als die des Buchenwaldes;

Acer campestre, Evonymus europaea, Cornus mas, Prunus avium, herrschen in

ihr vor. In der Krautschicht kommen neben Asperula odorata meistens auch

Mercurialis perennis, Evphorbia amygdaloides, Dentaria bulbifera vor. Seine

ökologischen Verhältnisse gleichen denen des

Asperula-Buchenwald-Typs,

doch ist er bedeutend artenreicher, worauf schon der Umstand hinweist, dass in

seinen Beständen auch Eichewaldarten vorkommen. Seine typischen Bestände

beholzen die Hänge des Paphegy und Madarasfa bei Királyrét.

7. Mercurialis- Aegopodium - Eichen-Hainbuchenwald-Typ

In seiner Baumschicht steht er den Vorhergehenden nahe, doch ist in ihm

die Esche mit einem grösseren AD-Wert vertreten. Seine 13 bis 15 m hohen

Bäume haben einen Stammdurchmesser von 18 bis 20 cm. Seine Krautschicht

ist spärlicher als die der vorerwähnten Typen, in ihm erscheinen Mercurialis

perennis, Glechoma hederacea, Lamium galeobdolon, Hedera helix und Pulmonaria

officinalis. Sein Geophytenfrühjahrsaspekt ist ausgeprägt (Corydalis).

Dieser Waldtyp bildet sich vorwiegend in den nahe zur Talsohle gelegenen Teile

des Gebirges aus.

8. Carex-pilosa-E ichen-Hainbuchenwald-Typ

Dieser Waldtyp und seine subnudum-Variante sind äusserst verbreitet,

was durch die relative Säure des Andesits begründet ist. Im Falle eines Kahlschlages

ist die Verjüngung schwer, weil in dem geschlossenen Rasen von Carex

pilosa der aus Sämlingen bestehende Jungwuchs erstickt wird. In bezug auf

seinen Charakter steht er dem Carex-pilosa- Buchenwald-Typ nahe, doch

sondern ihn die in ihm anwesenden Eichenwaldarten auffallend von diesem ab.

9. Melica - Eichen-Hainbuchenwald-Typ

In der Baumschicht nimmt in der Regel die Vorherrschaft der Traubeneiche

im Vergleich zu den vorherigen Typen zu. Auch seine Strauchschicht ist

üppiger als die der vorigen Typen. Neben Melica uniflora sind Mercurialis

perennis und Lathyrus für die Krautschicht charakteristisch. Bevorzugt die

trockeneren Planteaus und die nahe zu diesen gelegenen Teile.

IV. Zerreichen-Eichenwald

(Querceto Potentilletum albae pannonicum)

Die verbreiteteste zonale Waldgesellschaft des Börzsönygebirges ist der

Zerreichen-Eichenwald und seine Übergangsformen. Auf den

flacheren Plateausund auf den sanften Berghängen der Randberge des Börzsönygebirges

ist dieser Typ überall zu finden, zumeist in der Gestalt von degradierten

Beständen oder solchen in denen die Zerreiche überhand nimmt.

10. Poa nemoralis-Festuca heterophylla- Zerreichen-Eichenwald

- T y p

Die Baumschicht wird von der Zerreiche und Traubeneiche gebildet.

Infolge des unrichtigen Waldbaus, tritt die Zerreiche manchenorts auch vorherrschend

auf. Im Alter von 40 bis 60 Jahren erreichen die Bäume im allgemeinen

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