Layout 2 - Bauen Wohnen Immobilien

bauen.wohnen.immobilien.com

Layout 2 - Bauen Wohnen Immobilien

BWIBauen

Wohnen

Immobilien

Nr. 3 März/April 2013 12. Jahrgang

Vom 12. bis 14. April 2013

in der Volkswagen Halle Braunschweig

www.bauen-wohnen-immobilien.com

NIEDERSACHSEN E.V.

Eigenheim

KOOPERATIONSPARTNER DES

Besser bauen

statt mieten

Foto: Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.


Massive Vorteile mit Kalksandstein

Wände müssen funktionieren

Kalksandstein wird ausschließlich aus Kalk, Sand und Wasser hergestellt

und ist damit besonders umweltgerecht.

Planen mit Kalksandstein:

Alle konstruktiven Anforderungen meistern

Kalksandsteine erfüllen seit mehr als hundert Jahren alle an

sie gestellten konstruktiven Anforderungen. Für Innenwände

sind sie aufgrund ihrer hohen Rohdichte und Steindruckfestigkeit

vor allem für Aufgaben der Schalldämmung und

Tragfähigkeit hervorragend geeignet. Zudem führt die hohe

Wärmespeicherung zu einem angenehmen Wohnklima im

Sommer wie im Winter.

Bei Außenwänden gewinnt das Konzept der Funktionswand

zunehmend an Bedeutung. Die daraus resultierende individuelle

Anpassungsfähigkeit erweist sich vor allem im Bereich

des energiesparenden Wärmeschutzes als zukunftsorientiert.

Foto: Atelier K.

Eine Außenwand muss vieles

können. Sie soll standsicher,

tragfähig und dauerhaft sein.

Sie soll im Sommer vor Hitze

und im Winter vor Kälte schützen,

Regen abhalten, die Luftfeuchtigkeit

regulieren, Brandund

Schallschutz sicher stellen

und gut aussehen. Das sind

hohe Anforderungen für einen

einzelnen Baustoff. Beim Bauen

mit monolithischen Wandkonstruktionen

– also Wänden

aus nur einem Baustoff wie

Ziegel oder Porenbeton – ergeben

sich deshalb auch häufig

Zielkonflikte. Denn für optimale

Funktionalität zum Beispiel

in puncto Hitze-, Schall- und

Brandschutz muss das Material

schwer sein, also eine hohe

Rohdichte aufweisen. Für perfekte

Wärmedämmung wird

dagegen ein leichteres Material,

das mehr Luft einschließt,

benötigt. Soll die Wärmedämmung

nicht auf Kosten der anderen

Funktionen gehen, muss

die monolithische Außenwand

entsprechend dick geplant

werden – was wiederum zu

Verlusten bei der Wohnfläche

führt.

Kompetenz statt Kompromiss

Mit einer Kalksandstein-Funktionswand

ergibt sich diese

Problematik erst gar nicht.

Durch ihren Aufbau aus verschiedenen

Materialschichten

erfüllt sie kompromisslos alle

bauphysikalischen Anforderungen

und bleibt dabei auch

noch schlank. Beim Bauen mit

Kalksandstein können Sie gegenüber

monolithischen Wänden

bis zu sieben Prozent

wertvoller Wohn- und Nutzfläche

gewinnen. Und das ist

nur einer der vielen Vorteile

der Funktionswand.

Der Kalksandstein ist schon

von Natur aus ein Baumaterial

mit vielen guten Eigenschaften.

Er wird in einem schonenden,

aus der Natur abgeschauten

Produktionsverfahren

ohne chemische Zusätze ausschließlich

aus Kalk, Sand und

Wasser hergestellt und ist damit

besonders umweltgerecht.

Seine hohe Druckfestigkeit

macht ihn extrem belastbar –

die Grundvoraussetzung für

schlanke, flächensparende

Wandkonstruktionen. Durch

seine hohe Rohdichte bietet er

exzellenten Schall- und Hitzeschutz.

Kalksandstein ist

außerdem in der Lage, überschüssige

Luftfeuchtigkeit aufzunehmen

und nach außen

wieder abzugeben. So sorgt er

rund um die Uhr für ein gutes

Raumklima und gleichmäßigere

Raumtemperaturen. Als

nicht brennbarer Baustoff der

Klasse A liegt Kalksandstein auch

beim Brandschutz ganz vorn.

Wie viel von beidem darf's

denn sein?

Für die Kalksandstein FunktionswandwirdermitBaustoffen

kombiniert, die seine

natürlichen Eigenschaften ideal

ergänzen. Zum Beispiel mit

einer Wärmedämmung, die im

Winter für angenehme Wohntemperaturen

sorgt, die Heizkosten

und den Energieverbrauch

minimiert und so Betriebskosten

und Umwelt

schont. Den äußeren Abschluss

der Funktionswand

stellen entweder der Außenputz

oder eine Kalksandstein-

Verblendschale her. Diese

Schichten bieten hervorragenden

Witterungsschutz und bieten

darüber hinaus vielfältige

Gestaltungsmöglichkeiten.

Und der Innenputz bietet

Schutz vor Schall und Zugluft.

Der Schichtaufbau der Funktionswand

lässt sich auf jedes

Anforderungsniveau stufenlos

ausrichten. Beim Optimieren

der Wandkonstruktion auf Ihre

individuellen Anforderungen

wird nur die Funktionsschicht

gestärkt, die für das von Ihnen

gewünschte Ergebnis maßgeblich

ist. Bei der Konstruktion

einer Kalksandstein-Funktionswand

heißt die Frage also

nicht „Schallschutz oder Wärmeschutz?“,

sondern nur:

„Wie viel von beidem darf's

denn sein?“

Information

Bundesverband

Kalksandsteinindustrie e.V.

Entenfangweg 15

30419 Hannover

Tel. (05 11) 2 79 54-0

Fax (05 11) 2 79 54-54

info@kalksandstein.de

www.kalksandstein.de

2 BWI März/April 2013


Editorial

Kaufen statt mieten

weiter attraktiv

Foto: Interhyp AG

Michiel Goris

Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

der Traum vom Wohnen in den eigenen vier Wänden hat Hochkonjunktur. Niedrige Zinsen für die

Finanzierung, steigende Mieten und Angst vor Inflation treiben vielerorts die Nachfrage nach Immobilien

– und damit die Kaufpreise. Da werden auch skeptische Fragen laut: Kann ich mir die

Finanzierung einer Immobilie noch leisten? Was ist, wenn die Zinsen später steigen?

Aktuelle Untersuchungen von Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler für private Baufinanzierungen,

zeigen: Die Aufwendungen für ein Eigenheim sind trotz gestiegener Kaufpreise in vielen

Fällen nicht höher als noch vor zwei Jahren. Die niedrigen Baugeldzinsen halten die Kreditraten gering.

Zudem reagieren Bauherren und Käufer besonnen auf die Preisentwicklung und verschulden

sich heute nicht stärker. Laut einer Auswertung von mehr als 55.000 Darlehensabschlüssen sind

die durchschnittlichen Finanzierungssummen seit Anfang 2011 in etwa gleich geblieben und die

Kreditnehmer wählen heute im Durchschnitt eine höhere Tilgung als noch vor zwei Jahren.

Interhyp unterstützt Bauherren, Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer dabei, eine günstige,

passende und tragfähige Lösung für ihre Immobilienfinanzierung zu finden. Unsere Finanzierungsspezialisten

greifen dabei auf die Angebote von weit über 300 Darlehensgebern zu. In der aktuellen

Situation raten wir dazu, die niedrigen Zinsen möglichst lange festzuschreiben, etwa für fünfzehn

bis zwanzig Jahre. Sinnvoll ist auch eine möglichst hohe anfängliche Tilgung von mindestens

zwei, besser drei bis vier Prozent, und ein hoher Eigenkapitalanteil, möglichst von 20 Prozent oder

mehr.

Kaufinteressenten sollten sich frühzeitig, auch schon vor der Immobiliensuche, zur Finanzierung

beraten lassen. So bekommen sie ein genaues Bild zu ihren finanziellen Möglichkeiten und können

zielgerichtet nach ihrer Wunschimmobilie suchen. Und wer schon ein fertiges Finanzierungskonzept

in der Tasche hat, verbessert seine Chancen, den Zuschlag vom Verkäufer zu bekommen –

und seinen Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen.

Michiel Goris

BWI März/April 2013

3


Inhalt

Passivhaus als Familienprojekt

Seite 7

■ BAUGEBIETE UND IMMOBILIEN

Hellmann varioform-haus: Familie baut Passivhaus bei Wolfsburg und setzt fast komplett auf Eigenleistung

Ein Traumhaus als Familienprojekt 6

Finanztest: Fundierter Rat zum Thema Eigenheimfinanzierung

Sicher ins Traumhaus 8

■ MESSEN UND AUSSTELLUNGEN

„Mein Haus - Messe für Bauen und Energie“vom 12. bis 14. April 2013 in Braunschweig

Fachvorträge und Beratung rund ums Haus 14

20.000 bis 25.000 Besucher erwartet: Wunstorfer Wirtschafts-Wochenende 2013

Die Wirtschaftsmesse der Region 15

Fakten über Tilgung

Seite 13

Heizungspumpe tauschen

Seite 19

■ ENERGIE SPAREN – UMWELT SCHONEN

Damit sich Investitionen wirklich lohnen: Prüfen lassen und optimieren!

Leistet Ihre Heizung alles, was sie kann? 18

1.000 Euro Zuschuss für fortschrittliche Heiztechnik

E.ON fördert Mikro-KWK-Anlagen 20

Hotel Berwanger Hof setzt auf BHKW von Buderus

4 Sterne mit 1a-Energiemanagement 22

15 Jahre enercity-Fonds proKlima und mehr Förderung für KWK

Erfolgreiche Arbeit für den Klimaschutz 23

Nienburg Energie GmbH: Bereits die 500. Contracting-Anlage in Betrieb

Wärmecontracting und Kooperationen 24

Vaillant: Mikro-BHKW sorgt für CO2-arme Energieversorgung

Anlage erzeugt ganzjährig Strom und Wärme 25

Nienburger Klimaschutzmanager beraten vor Ort im ganzen Landkreis

Kurzer Weg zu Energiespar-Tipps 26

2G Energy präsentiert G-Box 20 BHKW-Modul auf der BioEnergy Decentral

Ein Wirkungsgrad von 105 Prozent 28

Tag des Wassers

Seite 30

■ IMPRESSUM

Anzeigen/Objektleitung Media-Agentur Sievers, Tel. (0511) 9 20 86 01, Fax (0511) 9 20 86 02

Mobil (0173) 2 08 23 92, sievers@bwi-magazin.com

Herausgeber

Werbestudio Varnay GmbH · Potsdamer Str. 3 · 30916 Isernhagen · GF Klaus Busse

Satz/Gestaltung Werbestudio Varnay GmbH · 30916 Isernhagen

Redaktion

Regine Krüger · krueger@bwi-magazin.com

Druck

Druckhaus Humburg GmbH & Co. KG · 28325 Bremen

Vertrieb

Deutsche Post AG

Mitglieder des VWE (Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V.)

Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen

Investoren und Meinungsbildner der Energie- und Bauwirtschaft in Deutschland

Erscheinungsweise monatlich

Bezugspreis

Jahresabonnement 13,40 Euro plus Porto

© Werbestudio Varnay GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

4 BWI März/April 2013


Ästhetisch und ökologisch: Die Stadthäuser von

meravis im zero:e-park erfüllen höchste Ansprüche

meravis: Neue Häuser für Familien

Attraktives Wohneigentum in Wettbergen: Stadtnah, energieeffizient und

doch im Grünen.

Foto: meravis

17 attraktive Stadthäuser

meravis (ehem. Reichsbund

Wohnungsbau) errichtet im

zero:e park 17 attraktive Stadthäuser

mit zwei verschiedenen

Grundrissen. Auf einer Grundstücksfläche

von 200 bis 330

Quadratmetern entstehen die

Passivhäuser mit Erd-, Oberund

ausgebautem Dachgeschoss.

Die großzügige Wohnfläche

beträgt jeweils rund 160

Quadratmeter. Zu jedem Haus

gehört ein Carport bzw. eine

Garage inklusive Abstellraum.

Die Außenanlagen werden inklusive

der zwei Terrassen und

Einfriedung hochwertig gestaltet.

Das Energiekonzept sieht

eine gemeinschaftliche Holzpelletanlage

vor, die von einer

Solartherme auf jedem Haus

unterstützt wird.

Die ersten Häuser werden ab

Mitte 2013 von meravis an die

Käufer übergeben. Das Investitionsvolumen

beläuft sich auf

5,5 Millionen Euro.

Information

meravis Wohnungsbauund

Immobilien GmbH

Krausenstr. 46

30171 Hannover

Info-Tel. (05 11) 4 96 02 26

verkauf@meravis.de

www.meravis.de

Hannover-Wettbergen

In der Rehre

Anspruchsvolle Stadthäuser

in Passivhaus-Bauweise

Wohnfläche ca. 160 m 2

zwei gestaltete Terrassen

Außenanlage mit Einfriedung

Carport bzw. Garage mit

Abstellraum

Bezug ab Mitte 2013

Beratung nach Vereinbarung

Info-Telefon 0511. 49 60 226

www.meravis.de

Stadtnah und doch im Grünen:

Wettbergen liegt im Südwesten

Hannovers und verfügt

über eine gute Anbindung an

die innerstädtischen Schnellwege

und das überregionale

Verkehrsnetz. Die ländliche

Umgebung mit weiten Feldern

und kleinen Wäldern lädt zu

ausgedehnten Spaziergängen

und Radtouren ein.

Hier entsteht ein zukunftweisendes

und einzigartiges Klimaschutzprojekt:

Europas

größte Null-Emissionssiedlung

für Reihen- und Einfamilienhäuser

in Passivhausbauweise.

Das Warmwasser kann über

Sonnenkollektoren auf dem

Dach produziert werden. Der

Restheizenergiebedarf sowie

der Haushaltsstrom sollen aus

regenerativen Energien gewonnen

werden. Neben Energieneutralität

bietet das Baugebiet

zero:e-park eine sehr

hohe Lebensqualität mit anspruchsvoll

und großzügig geplanten

Grünflächen. Auch der

hier entstehende Verbrauchermarkt

wurde im Passivhausstandard

gebaut und bereits

im Dezember 2012 eröffnet.

BWI März/April 2013

5


Hellmann varioform-haus: Familie baut Passivhaus

bei Wolfsburg und setzt fast komplett auf Eigenleistung

Ein Traumhaus als Familienprojekt

Stein auf Stein – das Stecken der

Elemente ist so einfach wie Legospielen.

Das Erdgeschoss ist fertiggesteckt,

Fenster und Türen werden noch abgestützt.

Nach Vollendung des Obergeschosses

wird nun der Dachstuhl montiert.

Schon viel geschafft: Der Rohbau

des Passivhauses ist vollendet.

Eigentlich war Familie Marx

schon lange klar gewesen,

dass sie eines Tages in einem

eigenen Haus leben wollte. Die

Wohnung im Hause der Eltern

war für die inzwischen fünfköpfige

Familie mit ihren zwei

Das PLUS-Energie-Haus

der besonderen Art.

Sie können es selber bauen! Mit unserem

verblüffend logischen Selbstbausystem

schaffen Sie eine dichte und

supergedämmte Gebäudehülle. Mit unserer

Philosophie setzen Sie energetisches

Bauen konsequent um! Über

600 Menschen haben es bereits getan.

Hunden einfach zu klein geworden.

Lange suchte die Familie

vergeblich nach einem

passenden Haus.

Das Siedlungshaus der Eltern

aus den fünfziger Jahren befindet

sich auf einem großen

Maurermeister

Eckart-Rolf Hellmann

Seit mehr als 50 Jahren

baue ich Häuser.

Ich folge dabei einer

Tradition meiner

Familie: Denke immer

über Deine Zeit hinaus,

bevor Du baust.

Hellmann varioform-haus – Lönsweg 13 – 29308 Winsen/Aller

Telefon. 05143 65 61 – Telefax. 05143 912 892 – e-r.hellmann@t-online.de

Grundstück, der früher als

Nutzgarten bestellt wurde.

„Als meine Eltern uns die Hälfte

des Grundstücks schenkten,

verwarfen wir endgültig die

Idee des Immobilienkaufs und

machten uns auf die Suche

nach einem Bauträger. Wir haben

viele Angebote bekommen,

aber keines hat uns so

richtig überzeugt“, berichtet

Michael Marx, der als Techniker

tätig ist. „Bei meiner Suche

nach Anbietern stieß ich im Internet

immer wieder auf das

Portal von Hellmann varioform-haus.

Wir fanden die Idee

spannend, ein Haus ganz allein,

also überwiegend in Eigenleistung

zu bauen, zumal

wir in unserer Familie viele

ausgebildete und geschickte

Handwerker haben. Dabei

stand zunächst ein Passivhaus

gar nicht so sehr im Vordergrund“,

berichtet der Bauherr.

Erfahrung im Bekanntenkreis

Das Ehepaar informierte sich

über die Erfahrungen anderer

Bauherren, die mit dem Unternehmen

ein Selbstbau-Passivhaus

gebaut hatten. „Wie es

der Zufall wollte, erfuhren wir,

dass in unserem eigenen

Bekanntenkreis bereits zwei

Familien ein Hellmann-Haus

gebaut hatten. Sie konnten

darüber nur Positives berichten,

was uns letztlich wohl am

meisten überzeugt hat“, erzählt

der Bauherr. Schließlich

besuchte das Ehepaar den

Unternehmensgründer Eckart-

Rolf Hellmann zu einem persönlichen

Beratungsgespräch

auf einer Baumesse in Celle.

Ab diesem Zeitpunkt waren sie

fest entschlossen und vereinbarten

schon bald einen weiterenTermin,umdannimSeptember

2012 den Vertrag zu

unterschreiben.

Im selben Monat begannen

dann auch die Arbeiten am

Fundament ihres Eigenheims;

inzwischen ist der Rohbau inklusive

Dach fertiggestellt.

Ralf Prieß, der für Hellmanns

Unternehmen Bauherren betreut

und sich um Erdarbeiten

und Rohbau kümmert, leitete

die Familie im Stecken der

Isorast-Elemente an. „Das war

wirklich so einfach wie Legospielen

und hat allen großen

Spaß gemacht“, erklärt Michael

Marx. Für das spätere Ausbetonieren

der Isorast-Elemente

kam Ralf Ottinger, Teilhaber

und Nachfolger von

Hellmann, auf die Baustelle

bei Wolfsburg, um der Baufamilie

das Füllen vor Ort zu zeigen.

Verzicht auf Heizungsanlage

Das Passivhaus mit Spitzdach

hat eine Wohnfläche von rund

150 Quadratmetern auf zwei

Vollgeschossen. Tatsächlich

konnte Familie Marx bis auf die

6 BWI März/April 2013


Der Hausherr prüft mit kritischem

Blick, ob auf dem Dach alles sitzt.

Und nun sind schon die Fenster mit

Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung

eingebaut.

Auch innen wird kräftig gearbeitet,

Wände eingezogen und Decken gedämmt.

Blick auf die Nordseite. Der Rohputz

ist inzwischen aufgebracht.

Bodenplatte, die Zwischendecke,

den Dachstuhl und die

Fenster alles in Eigenleistung

ausführen: „Mein Vater ist

Tischler, mein Bruder Elektriker

– so ist unser neues Eigenheim

zu einem echten Familienprojekt

geworden“, fasst

der Bauherr zusammen.

Seine Familie verzichtet in

ihrem Neubau komplett auf eine

Heizungsanlage und spart

dadurch künftig viel Geld, das

andere für Heizenergie ausgeben.

Zudem fallen durch den

minimalen Energieverbrauch

kaum klimaschädliche CO2-

Emissionen an –nachhaltiger

kann man eigentlich nicht leben.

Nur in der Küche und im

Badezimmer soll es künftig eine

Notheizung im Fußboden

geben, die elektrisch betrieben

wird – für besonders kalte

Tage; in der Gästetoilette im

Erdgeschoss befindet sich zudem

ebenfalls eine kleine Elektroheizung.

Den eigentlichen Teil übernimmt

aber die automatische

Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung,

die rund

um die Uhr für ein gesundes

Raumklima sorgt.

Bislang verlief beim Bauen alles

reibungslos, berichtet die

Bauherrin. Sobald das Wetter

besser wird, soll außen der

Endputz aufgebracht werden,

bislang haben der lange Winter

und der viele Schnee dies

verhindert. „Dann kann auch

endlich das Gerüst abmontiert

werden“, freut sich die Bauherrin.

Der Einzug ist für den

Spätsommer geplant. Da Familie

Marx innerhalb des gleichen

Grundstücks umzieht,

dürfte der Umzug ebenso entspannt

ablaufen wie das gesamte

Bauprojekt. rk

Information

Eckart-Rolf Hellmann

Lönsweg 13

29308 Winsen (Aller)

Tel. (0 51 43) 65 61

Fax (0 51 43) 91 28 92

e-r.hellmann@t-online.de

www.das-passivhaus.de

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www.isorast-hellmann.de

Ganz in der Nähe von Hannover und dennoch umgeben von weiten Wald- und Feldlandschaften,

durchzogen von der Aller, liegt kurz vor Celles Altstadt die ca. 10.000 seelenstarke Gemeinde Hambühren.

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ihren Kindern dabei trotzdem eine naturverbundene und behütete Kindheit ermöglichen wollen, ist die

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Ob Stadtvilla, Walmdachbungalow, klassisches eineinhalbgeschossiges Einfamilienhaus, modernes

Pultdachhaus im Passivhaus-Standard oder idyllisches Holzhaus im Schwedenstil - die Vielfalt der

individuellen Möglichkeiten macht den besonderen Reiz dieses Baugebietes aus.

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BWI März/April 2013

7


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Alles für ein schönes Zuhause!

Finanztest: Fundierter Rat

zum Thema Eigenheimfinanzierung

Sicher ins Traumhaus

Seit Jahresbeginn sind die Zinsen

für Hypothekendarlehen

leicht gestiegen – fantastisch

niedrig sind sie noch immer.

Sensationell günstig sind derzeit

die Kombikredite vieler

Bausparkassen. Viele Angebote

gab es zu Effektivzinsen von

2,5 bis 3,0 Prozent – mit festen

Zinsen und Raten während der

gesamten Kreditlaufzeit von 18

bis 30 Jahren. Besonders gut

schnitten hier die LBS Bayern

und die LBS Saar ab. Zulagen

und Steuervorteile aus der

staatlichen Riester-Förderung

gibt es in vielen Bausparangeboten

noch gratis dazu.

Erstklassige Angebote machen

auch viele Banken und Kreditvermittler.

Den Kauf eines energiesparenden

Neubaus finanzierten

die Spitzenreiter im

Test ab einem Effektivzins von

2,0 Prozent bei einer Zinsbindung

von zehn Jahren. Möglich

wird das durch die Kombination

des Bankkredits mit einem

Förderkredit der staatlichen

KfW-Bank.

Das Topangebot für einen Anschlusskredit

war noch einen

Tick günstiger: Nur 1,98 Prozent

verlangte dafür die PSD

Köln – vorausgesetzt, der Kunde

zahlt die Schulden in zehn

Jahren komplett zurück.

Kreditspielraum

nicht ausreizen

Niedrige Zinsen allein machen

noch keine gute Finanzierung.

Genauso wichtig ist es, die

Kredite auf das Budget des

Bauherrn oder Wohnungskäu-

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Wohnungen und Häuser sind für die meisten erschwinglicher geworden. Am

besten ist es, dabei auf mindestens 10 Prozent Eigenkapital zurückzugreifen.



8 BWI März/April 2013


MEIN ZUHAUSE

IN HANNOVER:

OPTIMAL

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Interhyp Hannover

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fers abzustimmen, staatliche

Fördermöglichkeiten zu nutzen

und unnötige Risiken zu vermeiden.

Gerade jetzt sollten

sich Bau- und Kaufinteressentendavor

hüten, den Kreditspielraum

voll auszureizen,

den die heutigen Zinsen bieten.

Hohe Risiken lassen sich derzeit

nur mit einer Zinsbindungen

von mindestens zehn Jahren

vermeiden. Wer sich keine

hohe Tilgung leisten kann, sichert

sich feste Zinsen am besten

sogar für 15 oder 20 Jahre.

Die günstigsten Banken verlangen

dafür derzeit etwa drei

Prozent Zinsen. Außerdem

sollte sich jeder ein Zeitlimit

setzen: Wann soll das Haus

oder Wohnung spätestens

schuldenfrei sein? Eine gute

Richtschnur ist die Zeit bis zur

Rente. Weil die meisten danach

mit sinkendem Einkommen

rechnen müssen, sollten

die Kredite fürs Haus bis dahin

abgezahlt sein.

Nie ohne Eigenkapital

Die Achillesferse vieler Baufinanzierungen:

Es fehlt an Eigenkapital.

Ein Immobilienkauf

voll auf Pump sollte auch

im Zinstief tabu sein. Absolutes

Minimum ist das Geld für

die Grunderwerbssteuer, Notar-

und Grundbuchgebühren

und ggf. die Käuferprovision.

Das sind zusammen mindestens

fünf Prozent des Kaufpreises.

Darüber hinaus sollte das Eigenkapital

reichen, um mindestens

zehn Prozent, besser 20

Prozent des Kaufpreises zu

zahlen. Ein kleineres Eigenkapital

treibt nicht nur den Kreditzinssatz

und die Monatsrate

in die Höhe. Es fehlt auch ein

Sicherheitspuffer für den Fall,

dass der Eigentümer die Immobilie

nach ein paar Jahren

wieder verkaufen muss.

10 BWI März/April 2013


Hat er den vollen Kaufpreis

und vielleicht auch noch die

Nebenkosten auf Kredit finanziert,

reicht der Verkaufserlös

häufig nicht aus, um den Kredit

abzulösen – zumal Banken

in der Regel noch eine Vorfälligkeitsentschädigung

für die

vorzeitige Rückzahlung fordern.

Am Ende ist das Haus

weg, aber ein Teil der Schulden

noch das.

Flexibles Kreditangebot

nutzen

Wenn die finanziellen Voraussetzungen

stimmen, ist jetzt

allerdings ein guter Zeitpunkt

für den Bau oder Kauf eines Eigenheims.

Denn die Zinsen

sind stärker gesunken, als die

Preise gestiegen sind. Unterm

Strich sind Wohnungen und

Häuser für die meisten erschwinglicher

geworden.

Bauherren und Wohnungskäufertreffenaußerdemaufein

Kreditangebot, das vielfältiger

und flexibler ist als je zuvor.

Bei den meisten Banken,

Bausparkassen und Versicherern

können sie den Zinssatz

für ihren Immobilienkredit

heute problemlos 20 Jahre

lang festschreiben – mitunter

auch bis zur vollen Tilgung in

25 oder 30 Jahren. Das kostet

zwar anfangs einige zehntel

Prozent mehr Zinsen im Jahr.

Doch dafür sichern sie sich

niedrige Zinsen auf Dauer.

Kreditnehmer können sich

auch die Möglichkeit offenlas-

Rat der Redaktion Finanztest

Plan. Legen Sie zuerst die Eckdaten Ihrer Finanzierung fest:

Wie viel Kredit benötigen Sie genau? Welche Monatsrate können

Sie sich leisten? Wann wollen Sie schuldenfrei sein? Lassen

Sie sich am besten von einer Verbraucherzentrale beraten.

Fördermittel. Erkundigen Sie sich frühzeitig, ob Sie öffentliche

Fördermittel nutzen können, etwa ein Darlehen der staatlichen

KfW-Bank oder Ihres Bundeslandes.

Angebote. Holen Sie immer mehrere Kreditangebote ein. Dabei

sein sollten mindestens zwei günstige Bausparkassen,

Ihre Hausbank, zwei Regionalbanken und zwei Vermittlungsgesellschaften.

Vergleich. Vergleichen Sie Kreditangebote mit – annähernd –

gleicher Zinsbindung anhand des Effektivzinses. Bei

Bauspar-Kombikrediten ist der Gesamteffektivzins entscheidend,

der auch alle Kosten des Bausparvertrags berücksichtigt.

Bausparkassen. Zinssichere Kombikredite von Bausparkassen

sind derzeit besonders günstig. Die meisten Kassen finanzieren

allerdings höchstens 72 bis 80 Prozent des Kaufpreises

oder der Baukosten.

Von: Stephan Ott

An: E.ON Vertrieb

Betreff: Sonne

Ich möchte eine Photovoltaikanlage

mit Top-Qualität. Und das zu einem

richtig guten Preis.

Hallo Herr Ott, da haben wir was: E.ON

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finden und beraten lassen.


Die wichtigsten Förderquellen im Überblick

Wohn-Riester. Für die Tilgung eines zertifizierten Riester-

Darlehens erhalten Eigentümer selbstgenutzer Immobilien

staatliche Zulagen wie für einen Riester-Sparvertrag: Jährlich

154 Euro Grundzulage plus 185 Euro für jedes vor 2008 geborene

Kind. Dazu kommen häufig Steuervorteile. Guthaben

auf einem Riester-Vertrag lässt sich als Eigenkapital zur Finanzierung

einsetzen. Alles über Wohn-Riester steht auf

www.test.de/thema/eigenheimförderung.

Foto: Uwe Schlick / pixelio.de

KfW-Bank. Die Staatsbank fördert den Bau oder Kauf eines

Eigenheims und eine energetische Modernisierung mit verbilligten

Krediten und Zuschüssen. Für die umfassende Sanierung

eines älteren Gebäudes gibt es zum Beispiel bis zu

75.000 Euro Kredit zu einem Minizinssatz von einem Prozent

und einen Tilgungszuschuss. KfW-Darlehen werden von fast

allen Banken vermittelt. Informationen zu den Förderprogrammen

unter www.kfw.de oder (0800) 5 39 90 02.

Bundesländer. Viele Bundesländer bieten zinslose oder zinsverbilligte

Darlehen und Zuschüsse fürs Eigenheim. Ihre Förderung

ist einkommensabhängig und richtet sich vorwiegend

an Familien mit Kindern. Eine Übersicht über die aktuellen

Förderprogramme gibt es unter www.baufoerderer.de. Zuständig

sind die Gemeinde- oder Kreisverwaltungen, in einigen

Bundesländern auch spezielle Förderbanken.

Kommunen. Immer mehr Städte und Gemeinden vergeben

verbilligtes Bauland, Zuschüsse oder Kredite, um für Familien

attraktiver zu werden. Eine Übersicht gibt es auf www.aktion-pro-eigenheim.de

Baudenkmal. Wer ein Haus saniert, das unter Denkmalschutz

steht oder in einem Sanierungsgebiet liegt, erhält eine Steuerförderung:

Zehn Jahre lang erkennt das Finanzamt je neun

Prozent der Sanierungskosten als Sonderausgaben an. Die

Arbeiten dürfen erst nach Abschluss des Kaufvertrags beginnen.

Ökoheizung. Für die Umstellung der Heizung auf erneuerbare

Energien zahlt das Bundesamt für Wirtschaft einen Zuschuss

(www.bafa.de). Er ist mit KfW-Krediten kombinierbar.

Gefördert werden Solarkollektoren, Pelletkessel etc.

sen, ihren Kredit flexibel zu tilgen.

Fast alle Banken bieten

ein jährliches Sondertilgungsrecht

bis zu 5 oder 10 Prozent

der Kreditsumme. Dafür muss

der Kunde oft nicht einmal einen

Zinsaufschlag zahlen.

Auch die Kreditrate ist längst

nicht immer starr festgelegt.

Das Recht des Kunden, den Tilgungssatz

und damit auch die

Höhe der Rate während der

Zinsbindung zu ändern, gehört

inzwischen bei vielen Kreditinstituten

zur Standardkondition.

Mitunter darf der Kreditnehmer

in klammen Zeiten die

Tilgung auch einige Zeit aussetzen

oder sich Sondertilgungen

wieder auszahlen lassen,

die er vorher geleistet hat.

Damit lässt sich der Kredit an

veränderte Einkommens- und

Vermögensverhältnisse anpassen.

Das ist besonders wichtig

für Selbstständige mit

schwankenden Einkünften

oder für junge Paare mit Kinderwunsch.

Zinsunterschied

bis 53.000 Euro

Egal ob Haus- oder Wohnungskauf,

Anschlusskredit oder eine

Modernisierung: Wer kein

Geld verschenken will, sollte

möglichst viele Kreditangebote

einholen und vergleichen.

Das ist weniger mühsam, als

viele denken. Einen großen Teil

der Arbeit nehmen Hypothekenmakler

ab, die aus einem

Pool von dutzenden Kreditinstituten

die für den Kunden

günstigsten Angebote herausfiltern

können.

Lohnend ist ein Kreditvergleich

allemal. Im Test verlangen die

Topanbieter teilweise über

20.000 Euro weniger Zinsen

als die teuren Institute. Besonders

krass waren die Unterschiede

beim Hauskredit in

Höhe von 150.000 Euro mit 25

Jahren Zinsbindung. Die DEVK

bot ihn Anfang Februar zu einem

Effektivzins von 3,12 Prozent

an. Die SKG Bank verlangt

mit einem Effektivzins von

4,64Prozentfast50Prozent

mehr. Der Unterschied summiert

sich in 25 Jahren auf

53.000 Euro!

Quelle: Finanztest 4/2013

12 BWI März/April 2013


Uchte

Steyerberg

Hoya

Nienburg

(Weser)

Rehburg-

Lo cum

Rinteln

Holzminden

Stadthagen

Neustadt

(Rbge.)

Hameln

Winsen

Herma nsburg

Alfeld

(Leine)

Northeim

Celle

Gö tingen

Eschede

Peine

Wolfsburg

Hankensbü

tel

Wi tingen

Wolfenbüttel

Salzgi

ter

Gifhorn

Goslar

Osterode

am Harz

Braunschweig

Helmstedt

3 Fakten über die Tilgung

bei Immobilienkrediten

Damit die Rückzahlung nichts heimzahlt

Durch Fehler bei der Tilgungswahl

verlieren Immobilienkäufer

immer wieder viel Geld.

Entweder werden Sondertilgungsoptionen

teuer erkauft

und nicht ausreichend genutzt.

Oder Kreditnehmer tilgen

zu wenig, was die Kreditlaufzeit

in die Höhe treibt.

„Wer die passende Tilgungshöhe

bestimmen will, muss

vor dem Immobilienkauf einen

richtigen Kassensturz machen

und seine künftige Einnahmesituation

realistisch einschätzen“,

sagt Manfred Hölscher

vom Baugeldvermittler Enderlein.

Der Experte hat drei Fakten

zusammengetragen.

Erstens: Teure Sondertilgungsoptionen

müssen nicht sein.

Die meisten Banken gewähren

heute kostenfreie Sondertilgungsoptionen

von jährlich bis

zu fünf Prozent. „Man sollte

vorher genau prüfen, ob darüber

hinaus Sondertilgungen

benötigt werden. Denn: Zusätzliche

Rückzahlungsoptionen

verteuern den Kreditzins

und damit das Darlehen“, sagt

Manfred Hölscher. Erfahrungsgemäß

werden zusätzliche

Sondertilgungen aber nur selten

genutzt. Wer zeitnah hohe

Geldzuflüsse erwartet, sollte

besser variable Kredite prüfen,

die alle drei oder sechs Monate

komplett zurückgezahlt werden

können.

Zweitens: Eine allgemeingültige

Tilgungshöhe gibt es nicht –

aber eine individuelle. Die

hängt laut Enderlein von der

Zinsbindung, den Kreditzinsen

und der Einnahmesituation ab.

Unabhängig davon gilt: Bei einem

Kreditzinsniveau von rund

drei Prozent ist für den Eigennutzer

eine Anfangstilgung

von mindestens zwei Prozent

eigentlich Pflicht; genauso wie

eine – gegebenenfalls an die

Tilgung angepasste – langfristige

Zinsfestschreibung. Aber

auch bei einer kurzen Zinsbindung

ist eine höhere Anfangstilgung

unerlässlich, damit die

Restschuld bei der Anschlussfinanzierung

nicht zu hoch

ist. Die Tilgung sollte jedoch

nicht so hoch gewählt werden,

dass die monatliche Darlehensrate

keine Luft mehr zum

Atmen lässt.

Drittens: Im Darlehensvertrag

vereinbarte Sondertilgungen

bringen nur dann etwas, wenn

man diese Option in den ersten

zehn Jahren der Darlehenslaufzeit

zieht – bei längeren

Festschreibungszeiten wird ab

dem elften Jahr eine kostenfreie

Sondertilgung in beliebiger

Höhe quasi vom Gesetzgeber

gewährt.

Und: Sondertilgungen können

teilweise zurückgeholt werden.

Es gibt Banken, die bieten

Kreditnehmern die Möglichkeit,

bereits geleistete Sondertilgungen

rückgängig zu machen.

Hintergrund: Viele verzichten

auf Sondertilgungen,

weil sie einen Notgroschen für

unvorhergesehene Ausgaben

zurückhalten – wie etwa eine

teure Autoreparatur. Das Prinzip

der Revalutierung: Wer seine

Sondertilgung zurück

möchte, kann sich den Betrag

gebührenfrei und ohne Aufpreis

wieder ausbezahlen lassen.

Pro Jahr können fünf oder

zehn Prozent der Darlehenssumme

sondergetilgt werden.

Information

Enderlein & Co. GmbH

Manfred Hölscher

Neumarkt 11-13

33602 Bielefeld

Tel.(0521)5800410

Fax (05 21) 5 80 04 44

presse@enderlein.com

www.enderlein.com

Foto: GG-Berlin / pixelio.de

Hannover

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Der Leitfaden

für Bauherren

Sie erhalten dieses informative Nachschlagewerk kostenfrei

bei Kreditinstituten, Grundstücksgesellschaften, Baumessen

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oder zum Download auf www.bauen-wohnen-immobilien.com.

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BWI März/April 2013

13


„Mein Haus – Messe für Bauen und Energie“

vom 12. bis 14. April 2013 in Braunschweig

Fachvorträge und Beratung rund ums Haus

Wohnen schon in jungen Jahren

beschäftigen. Dadurch

steigt zum Beispiel die Chance

auf Vermietung oder Verkauf

einer Immobilie“, rät Hartmut

Rüdiger, Vizepräsident der Architektenkammer

Niedersachsen.

Informationen dazu

bekommt man beim neuen

Themenschwerpunkttag „Altersgerechtes

Wohnen und Leben“

am 12. April. Senioren erhalten

bei Vorlage ihres Rentenausweises

freien Eintritt.

Immer wichtiger beim Bauen

werden auch Aspekte wie Klimaschutz

und Nachhaltigkeit.

An Neu- und Umbauten werden

heutzutage hohe Forderungen

an energetische Standards

gesetzt. Fachleute von

planenden und ausführenden

Unternehmen der Bauwirtschaft

stehen für Fragen zu

diesem zukunftsweisenden

Thema zur Verfügung. Inspirationen

bekommt man sicher

auch bei vielen kostenlosen

Fachvorträgen.

Information

Der Messebesuch in der Volkswagen-Halle lohnt sich für alle, die eine Immobilie erwerben wollen oder bereits

besitzen.

Wohnen ist einer der wichtigsten

Lebensbereiche, der die

Menschen zurzeit bewegt. Diese

Entwicklung reflektiert und

thematisiert die „Mein Haus –

Messe für Bauen und Energie“

vom 12. bis 14. April 2013 bereits

zum vierten Mal. Fast einhundert

Fachaussteller verschiedener

Branchen, Kammern

und Verbände der Region

präsentieren auf über 1.500

Quadratmetern ihre Produkte

und Dienstleistungen in

der Volkswagen-Halle Braunschweig.

Das Spektrum reicht

von der Finanzierung, Planung,

Hausbau, Energieeffizienz, Sanierung,

Altersgerechtes Wohnen

bis hin zur Gartengestaltung.

Unsere Gesellschaft wird älter,

die Auswirkungen betreffen

vor allem die Wohnsituation.

„Man sollte sich mit altersgerechtem

bzw. barrierefreiem

Fotos: BZV

Braunschweiger Zeitungsverlag

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Fast einhundert Fachaussteller präsentieren auf über 1.500 Quadratmetern

ihre Produkte und Dienstleistungen.

14 BWI März/April 2013


20.000 bis 25.000 Besucher erwartet:

Wunstorfer Wirtschafts-Wochenende 2013

Die Wirtschaftsmesse der Region

Was im April 2003 mit einem

Ausstellungszelt und 50 Ausstellern

begann, hat sich zu einer

festen Veranstaltung im

Kalender der Region entwickelt:

das Wunstorfer Wirtschafts-Wochenende.

Bereits

jetzt ist der größte Teil der Ausstellungsfläche

für 2013 vermietet.

Aber die flexible Zeltbauweise

ermöglicht noch

kurzfristige Erweiterungen.

„Wir haben noch keinen Aussteller

aus Platzgründen absagen

müssen“, erläutert Organisator

Manfred Henze von

Kontor3 zufrieden und ergänzt,

dass nach Möglichkeit

noch Standwünsche erfüllt

werden. „Wer jetzt schnell

bucht, hat noch gute Chancen“,

empfiehlt Henze.

Die Konzeptüberarbeitung aus

dem letzten Jahr hat sich bewährt.

So wird es auch 2013

wieder den ausgeschilderten

Rundgang und die übersichtlichen,

themengebundenen

Ausstellungszelte geben.

Aktuelle Produkte und

technische Neuheiten

Auf über 4.000 Quadratmetern

Zeltfläche und dem großzügigen

Freigelände präsentieren

Aussteller aus Handel, Handwerk

und Dienstleistung ihre

Der Löwe ist wieder los!

Wir sind dabei ...

... und

freuen uns auf Ihren Besuch!

13.+14.

April ’13

WUNSTORFER

WIRTSCHAFTS-

WOCHENENDE

aktuellen Produkte, technischen

Neuheiten und reichlich

Informationen. Über 100 Aussteller

haben sich bis jetzt für

eine Teilnahme auf der Wirtschaftsschau

in Wunstorf entschieden

und setzen auf den

überregionalem Charakter, die

professionelle Organisation

und qualifizierte Kundenkontakte.

Mit der Präsentation auf einem

Gemeinschaftsstand haben

auch kleinere Unternehmen

die Möglichkeit, ihre Produkte,

Schwerpunkte und Leistungen

vorzustellen. Diese enge Vernetzung

mit Partnern bedeutet

für den Besucher Kompetenz,

mehr Service und kurze Wege.

Die gemeinsamen Themen und

Inhalte auf einem Gemeinschaftsstand

können vielseitig

sein und sind durch ihre Vielfalt

für die Besucher besonders

attraktiv. Ob Handwerker

verschiedener Gewerke, benachbarte

Einzelhändler einer

Einkaufsstraße oder lokale

Werbegemeinschaften: Gemeinsam

lässt sich ein Stand

interessant gestalten und bietet

dabei für alle Beteiligten

viele Vorteile – etwa die flexible

Flächennutzung in nahezu

allen Größen, die gemeinsame

Kundenansprache und Beratung,

Präsentation einer

Gemeinschaft als Ganzes, Absprache

und Vertretung bei der

Standbesetzung und nicht zuletzt

die Kostenvorteile durch

individuelle Standgrößen und

Aufteilung der Nebenkosten.

Erlebnisse pur

Foto: KONTOR3

Auch in diesem Jahr wird es in Wunstorf wieder den ausgeschilderten Rundgang

und die übersichtlichen, themengebundenen Ausstellungszelte geben.

Auf dem großzügigen Freigelände

prägt die Autoschau

der lokalen Autohäuser mit

den aktuellen Modellen das

Bild. Gartenbauer locken mit

ausgefallenen Geschicklichkeitsspielen

mit großen Gartengeräten,

während spektakuläre

Open-Air Events die Besucher

buchstäblich in die Luft

gehen lassen. Alles in allem

Erlebnis pur!

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm

von ortsansässigen

Gruppen und Vereinen

wird wieder ein Besuchermagnet

und sorgt für Abwechslung

und spannende Unterhaltung.

Unter dem Motto „Messe-Auszeit“

wird am Samstag, den 13.

April, ab 18.30 Uhr im Veranstaltungszelt

Zeit für Gespräche,

Kontakte und entspanntes

Zusammenkommen

sein. Ein attraktives Buffet mit

Life-Cooking wird umrahmt

von Live-Musik der Lokal-Band

„Vivian Touch“.

Das 11. Wunstorfer Wirtschafts-Wochenende

auf einen Blick:

Der vorläufige Standplan und

alle Besucherinformationen

für den 13./14. April gibt es unter

www.wuwiwo.de. Für Fragen

und Information steht das

Messe-Team von KONTOR3 unter

Tel. (0 50 31) 95 52 34 gern

zur Verfügung.

Information

KONTOR3

Veranstaltungen GmbH

Manfred Henze

Nelkenstraße 3

31515 Wunstorf

Tel. (0 50 31) 95 52 32

info@kontor3.de

Termin: 13./ 14. April 2013

Öffnungszeiten: 10-18.00 Uhr

Rahmenprogramm auf der Bühne im Veranstaltungszelt:

Samstag, 13.04., ab 18.30 Uhr:

„Messe-Auszeit“ mit Buffet und Life-Musik von Vivian-Touch

(20,00 Euro), Konzertkarten Vivian Touch 3,00 Euro ab 19.30

Uhr an der Abendkasse

Sonntag 10-12.00 Uhr: Wunstorf frühstückt

www.wuwiwo.de

BWI März/April 2013

15


Neues Baugebiet in Altwarmbüchen „Wietzeaue“

Wohnen im Grünen vor den Toren Hannovers

Am nordwestlichen Rand der

Ortschaft Altwarmbüchen wird

derzeit ein neues, rund 20

Hektar großes Wohngebiet

„Wietzeaue“ erschlossen. Die

Vermarktung der ersten

Grundstücke beginnt in Kürze;

der erste Informationstermin

für Interessenten findet bereits

am 13. April 2013 im

Schulzentrum Altwarmbüchen

um 14 Uhr statt. Bei diesem

Termin werden auch die Bauträger

zugegen sein und ihre

Projekte vorstellen. Die Aufteilung

des ersten Bauabschnitts

ist wie folgt geplant:

30 Einfamilienhausgrundstücke

vier Stadtvillen à sechs bis

sieben Wohneinheiten, barrierefrei

mit Aufzug,

zwölf Reihenhausscheiben,

acht Doppelhäuser,

einige Gartenhofhäuser,

ebenerdig und barrierefrei

mit Möglichkeit der Atriumbauweise.

Die Einfamilienhausgrundstücke

werden zwischen 500

bis 600 Quadratmeter betragen;

die Randgrundstücke

sind zum Teil auch größer.

„Derzeit kann noch kein aktueller

Kaufpreis genannt werden,

weil das Ergebnis der Erschließungsmaßnahmen

noch

nicht bekannt ist – die Ausschreibung

läuft aktuell und

ist in Kürze abgeschlossen“,

so Michael Frerking, Chef der

Abteilung Wirtschaft und Finanzen

in der Gemeinde Isernhagen.

Danach wird unverzüglich

der Auftrag erteilt, sodass

damitzurechnenist,dassEnde

2013 je nach Witterung –

bereits der Baubeginn realisiert

werden kann. Von insgesamt

20 Hektar sind ungefähr

5 Hektar Grünfläche. Dadurch

kann der Quadratmeterkaufpreis

über 200 Euro liegen.

Derzeit ist geplant, das Baugebiet

in vier Bauabschnitten zu

realisieren. Die Folgebauabschnitte

werden nach Abstimmung

der nötigen Infrastruktur

zügig weiter ausgeschrieben.

Das Plangebiet grenzt unmittelbar

an die im Jahr 2006 fertig

gestellte Endhaltestelle der

Stadtbahnlinie 3 Lahe/Altwarmbüchen

mit einem angegliederten

P&R Parkplatz. Im

Süden bildet die Hauptverkehrsstraße

„Blocksberg“ und

im Norden die Ausgleichsfläche,

die im Rahmen der

Stadtbahnerweiterung Lahe/

Altwarmbüchen für den Eingriff

in den vorhandenen Naturhaushalt

angelegt wurde, die

räumliche Grenze. Im Westen

stellt die Straße „ Alter Postweg“

eine Abgrenzung dar und

im Osten die Regionsstraße

K114, die nach Norden in Richtung

Isernhagen K.B. führt.

Information

Gemeinde Isernhagen

Amt für Wirtschaft und

Finanzen

Bothfelder Straße 29

30916 Isernhagen

Tel. (05 11) 61 53-1 71,

-1 72 und -1 73

baugebiete@isernhagen.de

www.isernhagen.de

2. Seniorenmesse Holzminden am 28. April 2013

Ein leichteres Leben im Alter

Am Sonntag, dem 28. April

2013, präsentieren Experten,

Vereine und Ehrenamtliche

zumzweitenMalinderStadthalle

Holzminden die neuesten

Produkte und Dienstleistungen

rund um das Leben der älteren

Menschen in unserer Gesellschaft.

Sie zeigen, wie der

Alltag von Senioren und deren

Angehörigen vereinfacht werden

kann, um so lange wie

möglich ein eigenständiges Leben

zu führen. Zudem können

die Besucher vertrauensvolle

Ansprechpartner aus ihrer

Nähe kennenlernen und erste

Kontakte knüpfen.

Besucher erhalten Informationen

zu Themen wie richtige

Ernährung im Alter, Aktivierungstherapie

für Menschen

mit eingeschränkten Alltagskompetenzen,

bequeme orthopädische

Schuhe, die Suche

nach dem richtigen Pflegeheim,

Ambulante Pflege,

Selbsthilfegruppen, Betreutes

Wohnen, alternative Heilmethoden,

Gesundheitschecks

und viele andere interessante

Angebote für ein leichteres Leben

im Alter.

Information

Stadt Events GmbH

Bertha-von-Suttner-Platz 27

30173 Hannover

Tel. (05 11) 8 97 24 62

Fax (05 11) 8 97 24 63

info@stadt-events.de

www.stadt-events.de

16 BWI März/April 2013


Das Bauhaus zum Reinfahren

an der Schulenburger Landstraße

Die Drive-In-Arena in Hannover

Und so funktioniert das einzigartige

und innovative Konzept

der Drive-In-Arena an der

Schulenburger Landstraße: Jeder

Kunde kann mit seinem

Pkw direkt an das Regal vorfahren.

Dort lassen sich selbst

große Mengen an Materialien

wettergeschützt und direkt an

Ort und Stelle einladen. Zu-

Ware auch an der Kasse im

Fahrzeug – dank moderner

Technik werden alle Produkte

mit einem mobilen Scanner erfasst.

Unnötiges und zeitraubendes

Ab- und Wiederaufladen

entfällt. Ob Gartenzäune,

Gartensteine, Mörtel, Kleber,

Glasfaserwolle, Platten, Rohre,

Baumaschinen oder Holz – im

Sortiment der Drive-In-Arena

findet sich alles, was Kunden

für ihre Vorhaben benötigen.

Eine besonders breite Auswahl

an Bauchemie, Dämmstoffen

und Isolierungen, Material zur

Bedachung, Entwässerung

und zum Trockenausbau,

Geräte und Bauelemente sowie

alle Arten von Bauholz lassen

keine Wünsche offen.

www.bauhaus.info

Bauhaus-Werkstatt

Direkt vor Ort werden alle

Maschinen aller Marken –

wie zum Beispiel Rasenmäher

– kostengünstig gewartet

und repariert.

demkannderKundemitdem

Kauf von Großgebinden und

der Abnahme von Paletten besondere

Preisvorteile nutzen.

Selbstverständlich unterstützen

die Fachberater den Kunden

beim Ein- und Aufladen.

Das erleichtert nicht nur den

Einkauf, sondern sorgt auch

für einen zügigen Ablauf. Bei

Bedarf setzen die Fachberater

wendige Gabelstapler ein, mit

deren Hilfe sich selbst extrem

sperrige oder besonders

schwere Materialien schnell

und sicher einladen lassen.

Einmal aufgeladen bleibt die

Umfangreicher

Leihservice

Die Kunden können unter

rund 100 Maschinen und

Geräten wählen: Vom Bohrund

Abbruchhammer über

den Betonmischer und die

Stichsäge bis hin zum Fliesenschneider

und zur Teppichreinigungsmaschine

können Kunden alles leihen,

was sie für ihr Vorhaben

benötigen.

BWI März/April 2013

Reinfahren – Aufladen – Rausfahren!

Gartenbaustoffe und Zaunnelemente

bequem und

unkompliziert einkaufen!

Die PLUS CARD * –

für Handwerk und Gewerbe:






30165 Hannover, Schulenburger Landstraße 125

Tel.: 0511/358 15-0, Fax: -13, E-Mail: info.nl498@bauhaus-ag.de


Damit sich Investitionen wirklich lohnen:

Prüfen lassen und optimieren!

Leistet Ihre Heizung alles, was sie kann?

Wer nicht sicher ist, ob seine Heizung wirklich so energieeffizient arbeitet,

wie sie es von der Technik her könnte, sollte die Anlage von einem unabhängigen

Fachmann überprüfen lassen.

Sind Sie sicher, dass Ihr Brennwertkessel

so energieeffizient

und sparsam arbeitet, wie er

das in der Theorie könnte? Der

Clou bei der Brennwerttechnik

besteht ja darin, dass die Anlage,

wenn sie optimal eingestellt

ist, die Wärme im Wasserdampf

der Abgase nutzt

und nicht einfach aus dem

Schornstein entweichen lässt.

Dieser Wasserdampf kondensiert

bei der Abkühlung am

Wärmetauscher durch den

Rücklauf des Heizungswassers.

Die Menge des Kondensats

ist ganz entscheidend für

die optimale Nutzung des

Brennwerts – und damit des

eingesetzten Energieträgers.

Je höher aber die Rücklauftemperatur,

desto weniger Kondensat.

Wenn Sie es jetzt wirklich

genauer wissen wollen,

dann sollten Sie an eine Überprüfung

Ihres Heizkessels

durch einen Fachbetrieb denken,

oder Sie lassen einen

„Brennwert-Check“ von der

Verbraucherzentrale durchführen.

Der kostet dank Förderung

durch das Bundeswirtschaftsministerium

nur 30 Euro.

Noch mehr sparen Sie

dann, wenn Sie anschließend

Ihre Heizung optimieren und

gegebenenfalls nachrüsten

lassen. Und Sie gewinnen

obendrein an Komfort.

Foto: Thomas Deutschmann

Verbraucherzentrale

bietet günstige

„Brennwert-Checks“

„Der Brennwert-Check ist ein

einfaches Messverfahren ohne

große Eingriffe in die Heizungsanlage.

In einer 24-Stunden-Messung

werden Betriebszustände

identifiziert,

die bei einem kurzen Besuch

im Heizungskeller auch für den

Fachmann unsichtbar bleiben“,

erklärt Dirk Hufnagel,

Projektleiter beim enercity-

Fonds proKlima zum Angebot

der Verbraucherzentralen.

„Der Heizungsbesitzer erhält

wichtige Informationen darüber,

ob seine Anlage optimal

geregelt ist. proKlima begrüßt

deswegen den „Brennwert-

Check“, der übrigens nur in

der Heizperiode durchgeführt

werden kann. Das Untersuchungsverfahren

ist gut und

getestet, da brauchen wir kein

eigenes zu entwickeln“, so

Hufnagel.

Regelmäßige Wartung

wichtiger denn je

Auch Ulf Hansen-Röbbel von

Corona Solar und Heribert Fabry

von Fabry Energiesysteme

können dem Check viel abgewinnen.

Nicht zuletzt unterstützt

er ihr tägliches Geschäft:

„Es ist wichtig, die

Einsicht bei den Heizungsbesitzern

in eine regelmäßige

qualifizierte Wartung und für

mögliche Optimierungen zu

wecken. Das, was man in die

Brennwerttechnik investiert

hat, auch voll auszunutzen,

sollte doch ihr ureigenstes Interesse

sein“, meint Hansen-

Röbbel. Bei den neuen Geräten

sei eine jährliche Wartung

ohnehin die Voraussetzung

Wichtige Fragen bei einer qualifizierten Wartung

146 qm

... Altbau mit Geschichte. Schaffen Sie mit

der richtigen Sanierung ein exklusives

Wohngefühl. Der enercity-Fonds proKlima

unterstützt Sie bei der Umsetzung und gibt

Informationen zu Fördermitteln.

www.proklima-hannover.de | (0511) 430-19 70

Wie sind Vor- und Rücklauftemperatur eingestellt?

Gibt es eine Nachtabsenkung?

Ist das Ausdehnungsgefäß intakt?

Wie ist die Wärmeverteilung?

Wurde ein hydraulischer Abgleich gemacht?

Ist ein Außentemperaturfühler vorhanden?

Ist kein Überströmventil eingebaut? (gut!)

Welche Pumpenart verteilt die Wärme auf die

Heizkörper?

Sind die Rohrleitungen und Armaturen vollständig

gedämmt?

Wie ist es um die Sicherheitseinrichtungen,

Gasleitung, Stromführung bestellt?

18 BWI März/April 2013


Foto: Wilo

Wasser gebraucht wird. Das

Problem Legionellen stellt sich

hier nicht. Der Pufferspeicher

optimiert den Heizkessel und

kann sogar später mit einer

Solaranlage zur Heizungsunterstützung

ergänzt werden.

Hausbesitzer erhalten nach

dem Brennwert-Check neben

den Erläuterungen des Energieberaters

der Verbraucherzentrale

einen kurzen Bericht

mit Handlungsempfehlungen.

„Das kann dazu führen, dass

anschließend mit einer proKlima-Förderung

die gute Heizungsanlage

durch einen Fachhandwerker

weiter optimiert

wird“, hofft Dirk Hufnagel.

„Gehen Sie’s an, schließlich

geht es auch um die Langlebigkeit

Ihrer Investition!“

Information

Die Nachrüstung lohnt sich: Moderne Hocheffizienzpumpen passen ihre Leistung immer dem Heizwärmebedarf an

und verbrauchen deshalb bis zu 80 Prozent weniger Energie als herkömmliche Geräte.

dafür, dass Garantieleistungen

auf Verschleißteile gewährt

werden, ergänzt Fabry: „Heute

ist eine Wartung wichtiger

denn je, weil in den Geräten

viel mehr drinsteckt als

früher.“ Und Heizkessel, die

nicht älter als 15 Jahre sein

sollten, lassen sich oft optimieren

und nachrüsten.

„Bei der Einstellung der Vorlauftemperatur

über die Heizkurve

ist es wichtig, dass sie

individuell an die Bedürfnisse

des Hauses und seiner Bewohner

angepasst ist. Werkseinstellungen

sind nicht optimal.

Und lieber einmal nachjustieren

als Maximaleinstellung“,

plädiert Hansen-Röbbel für ein

bewusstes Umgehen mit Wärmebedürfnissen

und dem Wärmeverbrauch.

WenneinHeizkörpereherlauwarm

bleibt, der andere aber

zu heiß ist oder aber Pfeifgeräusche

von sich gibt, dann

stimmt garantiert etwas nicht.

Die Pumpe ist ineffizient im

Dauerbetrieb und dabei verbraucht

sie enorm viel Strom.

„Ein Pumpentausch rechnet

sich schnell und ist besonders

leicht vorzunehmen, wenn sich

die Pumpe außerhalb des

Geräts befindet“, sagt Fabry.

Die Anschaffung einer Hocheffizienzpumpe,

voreinstellbare

Ventile und der hydraulische

Abgleich als besonders effektvolles

Maßnahmenpaket wird

nicht zuletzt von proKlima gefördert.

„Die Kosten inklusive

Nachweis liegen unter 900

Euro“, so Fabry.

Pufferspeicher optimiert

Heizkessel

Auch die Warmwasserbereitstellung

kann optimiert werden:

mit einer bedarfsorientierten

Frischwasserstation

und einem Pufferspeicher. Damit

wird Frischwasser nur

dann erwärmt, wenn warmes

Service-Point Klimaschutz

für die Region Hannover

im üstra Kundenzentrum

Mo.-Fr., 11.30-19 Uhr

und Sa., 11.30-18 Uhr

Karmarschstr. 30/32

30159 Hannover

proKlima –

Der enercity-Fonds

Tel. (05 11) 4 30-19 70

proklima@enercity.de

www.proklima-hannover.de

Klimaschutzagentur

Region Hannover

Tel. (05 11) 22 00 22-20

Fax (05 11) 22 00 22-55

beratung@

klimaschutzagentur.de

www.klimaschutzhannover.de

Brennwert-Check

Interessierte Verbraucher aus der Region Hannover können

unter Tel. (05 11) 9 11 96-0 oder unter Tel. (0 18 80) 9 80 24 00

(kostenfrei aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise

für Mobilfunkteilnehmer) direkt einen Termin vereinbaren.

Auf der Energieberatungsseite www.verbraucherzentraleenergieberatung.de/web/energiechecks.html

wird der

Brennwert-Check ausführlich beschrieben.

BWI März/April 2013

19


1.000 Euro Zuschuss

für fortschrittliche Heiztechnik

E.ON fördert Mikro-KWK-Anlagen

Durch die parallele Erzeugung von Wärme und Strom mit einem BHKW wird die Energieausbeute gesteigert;

Ressourcen werden geschont.

Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen

(Mikro-KWK-

Anlagen) gelten als Innovation

auf dem Heizungsmarkt. Nach

der Laborphase wurden die

Anlagen zunächst in Feldtests

auf ihre Praxistauglichkeit

überprüft. Mittlerweile sind sie

reif für den Einsatz im heimischen

Keller, sodass die Kunden

in vollem Umfang von den

Vorteilen der Strom erzeugenden

Heizungen profitieren

können. Insbesondere für ältere

Ein- und Mehrfamilienhäuser

sind sie geeignet.

Die alte Ölheizung durch eine

neue und effizientere Heiztechnologie

zu ersetzen lohnt

sich. Das bestätigt Dr. Thomas

Menze, Geschäftsführer der

E.ON Avacon Vertrieb GmbH.

Von den rund 18 Millionen Wärmeerzeugungsanlagen

in

Deutschland sind nur 23 Prozent

auf dem Stand der Technik.

Damit ist die Wärmeerzeugung

der größte Hebel, um die

die wichtigen und ehrgeizigen

nationalen und europäischen

Klimaschutzziele zu erreichen.

„Der Heizungsbestand in

Deutschland bietet gerade unter

Klima- und Umweltgesichtspunkten

noch jede

Menge Potenzial”, erläutert

Menze.

Stromerzeugende Heizungen: Nutzen Sie die Energie doppelt aus!

Foto: E.ON Avacon

Mikro-KWK-Anlagen als

Baustein der Energiewende

Erdgas reduziert als Brennstoff

die CO2-Produktion bei der

Wärmeerzeugung schnell und

wirksam und leistet damit einen

wichtigen Beitrag zur Erreichung

der für das Jahr 2020

gesetzten Klimaschutzziele

der Bundesregierung. Bis dahin

sollen die Treibhausgasemissionen

in Deutschland,

bezogen auf das Jahr 1990, um

40 Prozent reduziert werden.

Mikro-KWK-Anlagen sind ein

wichtiger Baustein für die

Energieversorgung der Zukunft.

Durch die parallele Erzeugung

von Wärme und

Strom wird die Energieausbeute

gesteigert und Ressourcen

werden geschont. „Damit leistet

die neue Technologie einen

wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

und fördert zudem den

Ausbau der dezentralen

Stromerzeugung“, so Menze

weiter.

In Kooperation mit namhaften

Herstellern wie Vaillant unterstützt

E.ON Avacon Vertrieb

bereits seit Juli 2011 den Einbau

von Mikro-KWK-Anlagen

Mikro-KWK-Heizgeräte erzeugen gleichzeitig Strom und Nutzwärme für Heizung und Warmwasser.

Dies wird als „Kraft-Wärme-Kopplung“, kurz KWK, bezeichnet. So wird der eingesetzte

Brennstoff praktisch „doppelt“ genutzt. Durch Kraft-Wärme-Kopplung können 90 Prozent und

mehr des eingesetzten Brennstoffes in Nutzenergie umgewandelt werden. Dies ist deutlich effizienter

als die herkömmliche getrennte Erzeugung von Strom und Wärme.

Werden Sie Ihr eigener Energieversorger!

Mit einem Mikro-KWK-Heizgerät im Haus erzeugen Sie neben der kompletten eigenen Wärme

auch einen Großteil Ihres Stroms selbst. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus können

über das Jahr gesehen mehr als 50 Prozent des erzeugten Stroms selbst genutzt werden. Zwischenzeitlicher

Stromüberschuss wird einfach ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Mit dem

Betrieb eines Mikro-KWK-Heizgerätes profitieren Sie damit gleich mehrfach – Sie reduzieren Ihre

Stromrechnung durch Eigenerzeugung, sind unabhängiger von Preissteigerungen am Strommarkt

und bekommen derzeit zusätzlich eine staatlich garantierte Vergütung für eingespeisten

Strom ins öffentliche Netz.

20 BWI März/April 2013


mit einem eigenen Förderprogramm

und einem finanziellen

Zuschuss von 1.000 Euro pro

Anlage. Damit setzt sich das

Unternehmen für die Markteinführung

der neuen und klimaschonenden

Technologie ein.

Die erzeugte Strommenge

reicht aus, um einen nicht

unerheblichen Teil des Bedarfs

im eigenen Haushalt zu

decken. Überschüssige Strommengen

werden in das örtliche

Netz eingespeist und sogar

vergütet.

E.ON-Förderprogramm für

Mikro-KWK-Heizgeräte

Profitieren Sie von der Förderung

und sichern Sie sich den

E.ON-Zuschuss von 1.000

Euro. Kunden, die eine Heizkesselanlage

durch ein Mikro-

KWK-Heizgerät ersetzen oder

sich bei Neubau für eine Mikro-KWK-Anlage

entscheiden

und die zudem die Förderbedingungen

erfüllen, können einen

Investitionszuschuss von

1.000 Euro erhalten.

Grundvoraussetzung für den

Erhalt der Förderung in Höhe

von 1.000 Euro ist ein Erdgas-

Lieferverhältnis mit E.ON Avacon

Vertrieb. Neben der Firma

Vaillant kooperiert E.ON unter

anderem mit den Herstellern

Brötje, Remeha, Senertec und

Viessmann.

Die E.ON Fördervoraussetzungen auf einen Blick:

Ihre Verbrauchsstelle liegt im Vertriebsgebiet für Strom

oder Gas einer der anbietenden E.ON-Vertriebsgesellschaften.

Sie lassen ein Mikro-KWK-Heizgerät von Vaillant, Viessmann,

Remeha, Brötje oder SenerTec durch einen

qualifizierten bzw. zertifizierten Installateur einbauen.

Sie haben bereits einen Erdgasliefervertrag über eine

Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr mit einer E.ON-

Vertriebsgesellschaft oder schließen einen entsprechenden

neuen Vertrag ab.

Sie gehören zu den ersten 100 Kunden, die diesen

Investitionszuschuss 2013 beantragen.

Die Förderung muss schriftlich mit einem von E.ON

bereitgestelltem Formular beantragt werden.

Mit dem Förderantrag muss ein schriftliches Angebot

eines qualifizierten/zertifizierten Installateurs über eine

konkrete Planung für ein Mikro-KWK-Heizgerät unserer

Kooperationspartner eingereicht werden.

Erfüllen Sie die vorgenannten Bedingungen und haben Sie

von E.ON positive Nachricht auf Ihren Förderantrag erhalten,

können Sie mit dem Einbau beginnen und von unserem

Investitionszuschuss in Höhe von 1.000 Euro profitieren.

Sparen Sie sich

die Suche!

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die Immobilie gibt es

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BWI März/April 2013

21


Hotel Berwanger Hof

setzt auf BHKW von Buderus

4 Sterne mit 1a-Energiemanagement

Das 4-Sterne-Hotel Berwanger Hof

im Allgäu setzt zur Energieeinsparung

unter anderem auf das Blockheizkraftwerk

„Loganova EN50“ von

Buderus.

Energie ist ein wichtiges Thema

– auch für die Besitzer des

4-Sterne-Hotels Berwanger

Hof im Allgäu. Daher war es für

sie keine Frage der Zeit, sich

der wichtigen Aufgabe des

Energiemanagements zu stellen.

Um dieses möglichst effizient

zu gestalten, kam unter

anderem das Blockheizkraftwerk

„Loganova EN50“ von

Buderus zum Einsatz. Durch

die gekoppelte Erzeugung von

Strom und Wärme reduziert es

seither die Energiekosten des

Wohlfühl-Hotels mit angeschlossenem

Spa deutlich.

Die sinnvolle Alternative

Durch den Anschluss der

Wellnesslandschaft „Alpenspa“

mit großem Schwimmbad

stieg der Energiebedarf des

Berwanger Hofs deutlich an.

Für das BHKW „Loganova

Ein starkes Team

mit regenerativen Kräften

Heizen Sie energiebewusst? Gut! Dann sparen Sie Kosten und

schonen die Umwelt. Noch besser allerdings, Sie setzen zusätzlich

auf regenerative Energien. Denn egal ob Solartechnik,

Holz oder Umweltwärme – erneuerbare Energien bringen einfach

mehr. Mehr Effizienz und Zukunftssicherheit zum Beispiel.

Mit Komplettsystemen von Buderus.

Wärme ist unser Element

Fotos: Buderus

Buderus – Niederlassung Hannover

Bosch Thermotechnik GmbH

Stahlstraße 1

30916 Isernhagen HB

Tel. (0511) 77 03-0

hannover@buderus.de

www.buderus.de

Das neue „Loganova BHKW-Modul EN12“ von Buderus mit integrierter

Brennwertnutzung und serienmäßiger Hocheffizienzpumpe lässt sich auch

in beengten Verhältnissen gut einbauen.

EN50“ von Buderus sprach

nicht nur die Tatsache, dass

bereits alle Anschlüsse sowie

genügend Platz vorhanden waren,

sondern auch, dass es

aufgrund niedriger Emissionswerte

zum Erhalt der Allgäuer

Natur beiträgt.

Auf Initiative der HotelbetreiberlegtederGasversorgereine

Gasleitung vom Ort Fischen

über mehrere Kilometer bis

zum Berwanger Hof. Das

BHKW versorgt das Hotel mit

50 kW elektrischer und 80 kW

thermischer Leistung und ist

auch für die Notstromversorgung

ausgelegt. Mit dem

durch das BHKW erzeugten

Strom kann das Hotel bis auf

wenige Spitzen komplett versorgt

werden.

Die clevere Verteilung

Das intelligente Buderus-

Regelsystem „Logamatic 4321“

optimiert die Effizienz der Heizungsanlage

in Abstimmung

mit dem Energiemanagementsystem

des Hauses: Es werden

zuerst die wichtigsten Stromabnehmer

versorgt – Abnehmer

mit erhöhtem Strombedarf

wie Schwimmbadpumpen

oder Saunen werden nachrangig

bedient. Sollte der Strombedarf

des Hotels doch einmal

nicht über das BHKW gedeckt

werden können, wird automatisch

Strom aus dem öffentlichen

Netz bezogen. Überschüssigen

Strom gibt der Berwanger

Hof an das öffentliche

Netz ab – eine kleine zusätzliche

Einnahmequelle.

Der mit Gas versorgte Verbrennungsmotor,

der den Generator

zur Stromgewinnung antreibt,

hat noch einen großen

Zusatznutzen: Seine Abwärme

wird für die Erzeugung des

Warmwassers für Heizung, Duschen,

Badewannen, Küchen

und Schwimmbad genutzt.

Dank dieser Kraft-Wärme-

Kopplung spart das BHKW im

Vergleich zu getrennter Energieerzeugung

in Kraftwerk und

Heizkessel bis zu 40 Prozent

der erforderlichen Primärenergie.

Information

Buderus –

Niederlassung Hannover

Bosch Thermotechnik GmbH

Stahlstraße 1

30916 Isernhagen HB

Tel. (05 11) 77 03-0

hannover@buderus.de

www.buderus.de

22 BWI März/April 2013


15 Jahre enercity-Fonds proKlima

und mehr Förderung für KWK

Erfolgreiche Arbeit für den Klimaschutz

Vor rund 15 Jahren hat der

enercity-Fonds proKlima seine

Arbeit aufgenommen. Die beteiligten

Städte Hannover,

Laatzen, Langenhagen, Hemmingen,

Ronnenberg und Seelze

haben 1998 zusammen mit

enercity eine europaweit vorbildliche

Förderinstitution für

Klimaschutzmaßnahmen ins

Leben gerufen. In der 20. Etage

bei enercity zogen Vertreter

aus Kuratorium und Beirat mit

der Geschäftsführung jetzt Bilanz.

„Über 22.000 Anträge in fünf

Breitenförderprogrammen,

705 Projektförderungen und

insgesamt 52 Millionen Euro

bewilligte Fördermittel für Klimaschutzmaßnahmen

wurden

in den 15 Jahren bewältigt“,

sagte Thomas Prinz, Bürgermeister

der Stadt Laatzen und

Vorsitzender des proKlima-Kuratoriums,

anlässlich des Jubiläums

des enercity-Fonds

proKlima. „Das ist eine eindrucksvolle

Erfolgsgeschichte,

die wir in den nächsten Jahren

fortschreiben werden – insbesondere

beim energetisch optimierten

Modernisieren und

Bauen.“

Förderungen unterstützen

lokale Wirtschaft

„Über den Klimaschutz hinaus

ist die Wirkung des Förderfonds

für die regionale Wirtschaft

deutlich geworden. Jeder

Förder-Euro stößt Energiesparinvestitionen

mit einem im

Mittel nahezu 13-fachen Auftragsvolumen

an“, betont

Jans-Paul Ernsting, Hauptgeschäftsführer

der Handwerkskammer

Hannover und Vorsitzender

des proKlima-Beirats.

Hans Mönninghoff, derzeit amtierender

Verwaltungschef der

größten Trägerkommune, resümiert:

„Wir sind von der positiven

Wirkung des Fonds so

überzeugt, dass der Rat der

Foto: proKlima

Freuen sich über den großen Erfolg des enercity-Fonds proKlima (v.l.n.r.): Michael Feist, Jans-Paul Ernsting, Hans

Mönninghoff, Harald Halfpaap, Thomas Prinz.

Landeshauptstadt Hannover

unseren bisherigen Finanzierungsanteil

von jährlich 1,0

Millionen Euro um weitere

750.000 Euro für die zusätzliche

Förderung von Fernwärmeanschlüssen

und Blockheizkraftwerken

(BHKW) aufgestockt

hat.“

Wärme und Strom aus

dem eigenen Keller

Mit BHKW lässt sich der Brennstoff

besonders effizient nutzen,

weil gleichzeitig geheizt

und Strom geliefert wird, was

das Klima nachhaltig schont.

Über die Kraft-Wärme-Kopplung

(KWK), die in BHKW eingesetzt

wird, hat Mitte März

die auch „Aktionswoche KWK“

informiert: BHKW unterschiedlicher

Größe werden unter anderem

in Ein- und Mehrfamilienhäusern,

Unternehmen, einem

Pflegeheim sowie

kirchlichen und öffentlichen

Einrichtungen in der Region

gezeigt. Informationsangebote

zu Nah- und Fernwärme sowie

Vorträge ergänzten das Wochenprogramm.

Die gemeinnützige

Klimaschutzagentur

Region Hannover organisierte

die Aktionswoche gemeinsam

mit dem enercity-Fonds proKlima

im Rahmen der Kampagne

„KWK – Energie doppelt nutzen“

und des EU-Projekts

„CHP goes green – Bio-KWK“.

BHKW für

öffentliche Gebäude

Zum Auftakt der Aktionswoche

wurde die effiziente Heiztechnik

bei der Feuer- und Rettungswache

3 in der hannoverschen

Südstadt vorgestellt.

Dort ist das Blockheizkraftwerk

seit 2012 in Betrieb. „Diese

Anlage ist eine von insgesamt

zehn, die im vergangenen

Jahr in städtischen

GebäudeninHannoverinstalliert

wurden“, sagte Mönninghoff,

der sich bereits seit Jahrzehnten

für diese energieeffiziente

Technologie stark macht.

„Gebäude wie die der Feuerwehr

oder Schulen mit angeschlossenen

Sporthallen, die

ganzjährig fast rund um die

Uhr genutzt werden, sind wegen

der hohen Zahl an Betriebsstunden

ideal für den

Einsatz von BHKW. Für 2013

sind weitere neun Blockheizkraftwerke

in Planung“, so

Mönninghoff.

Information

proKlima –

Der enercity-Fonds

Tel. (05 11) 4 30-19 70

proklima@enercity.de

www.proklima-hannover.de

Klimaschutzagentur

Region Hannover

Tel. (05 11) 22 00 22-20

Fax (05 11) 22 00 22-55

beratung@

klimaschutzagentur.de

www.klimaschutzhannover.de

BWI März/April 2013

23


Nienburg Energie GmbH:

Bereits die 500. Contracting-Anlage in Betrieb

Wärmecontracting und Kooperationen

Die Nienburg Energie GmbH

(NEG)verstehtsichalsPartner

in allen Fragen rund um Energie.

Aus diesem Selbstverständnis

heraus wurde mit

ausgewählten Unternehmen

des Heizungs-und Installateurhandwerks

eine Kooperationsvereinbarung

geschlossen, die

besonders hohe Qualitätsstandards

zum Wohle der

Kundinnen und Kunden festschreibt.

Diese Kooperation kommt

auch im Geschäftsfeld „Wärmecontracting“

zum Tragen:

Ob Privathaus, öffentliche Einrichtung

oder Betriebsstätte –

eine Heizung ist im Allgemeinen

unumgänglich. Kauf, Installation,

Betrieb und Wartung

verursachen erhebliche

Kosten. Privathaushalte, aber

auch öffentliche Stellen

schrecken vor diesem Kostenblock

oftmals zurück. In der

Folge werden überalterte,

energetisch nicht mehr sinnvoll

zu betreibende Heizungsanlagen

weiter genutzt – trotz

fortlaufend hoher Kosten.

Auf individuellen Bedarf

ausgerichtet

Foto: Nienburg Energie GmbH

Die Contracting-Wärmeanlage wurde bei dieser Kundin kürzlich in Betrieb

genommen.

Mit dem Wärmecontracting

bietet die Nienburg Energie

GmbH eine marktgerechte Lösung:

Für komplette Wohnanlagen

wie für Einfamilienhäuser,

für Schulen, Büros und

Produktionsstätten installiert

die NEG gemeinsam mit ihren

Kooperationspartnern eine optimal

auf den individuellen Bedarf

ausgerichtete Heizungsanlage,

stellt Wartung, Pflege

und einen 24-Stunden-Kundendienst

sicher. Die Investitionen

übernimmt die NEG; die

Kunden zahlen lediglich einen

regelmäßigen Abschlag. Dieses

Konzept überzeugt: Im Jahr

2012 ging bereits die 500. Wärmecontracting-Anlage

in Betrieb.

Auf Basis des Wärmecontractings

läuft derzeit ein von der

NEG und der Firma Brötje gemeinsam

initiiertes Pilotprojekt:

Das neue Seniorenheim

der Lebenshilfe in Nienburg

und ein bereits vorhandenes

Wohnheim in direkter Nachbarschaft

werden über ein

Mikro-BHKW mit Strom und

Wärme versorgt. Das Projekt

liefert wichtige Daten und Erfahrungswerte

für die künftige

Arbeit sowohl der NEG als

auch für den Heizungshersteller

Brötje.

Information

Nienburg Energie GmbH

Norbert Witt

Geschäftsführer

An der Breiten Riede 9

31582 Nienburg/Weser

Tel. (0 50 21) 97 75-44

Fax (05021) 97 75-8 44

Mobil (01 72) 5 19 73 30

witt@stadtwerkenienburg.de

www.stadtwerkenienburg.de

24 BWI März/April 2013


Vaillant: Mikro-BHKW sorgt

für CO2-arme Energieversorgung

Anlage erzeugt ganzjährig Strom und Wärme

Im Blatenweg in Melle werden

28 Wohneinheiten seit zwei

Jahren über eine Nahwärmezentrale

für Raumheizung und

Warmwasser versorgt (> BWI

2/2013). Die erforderliche

Heizenergie wird auf Basis erneuerbarer

Energien in Form

von regionalen Holzhackschnitzen

oder Industriepellets

erzeugt. Jetzt wird diese

Anlage um zwei Vaillant-Mikro-

BHKW vom Typ 1.0 mit jeweils

einer thermischen Leistung

von 2,5 Kilowatt und einer

elektrischen Leistung von 1,0

Kilowatt ergänzt. Die kleinen

Kraftwerke, die hier zur Anwendung

kommen, arbeiten

nach dem Prinzip der Kraft-

Wärme-Kopplung (KWK). Dabei

treibt ein speziell entwickelter

Gas-Verbrennungsmotor einen

Generator an, der gleichzeitig

Strom und Wärme erzeugt.

Die kompakten Aggregate liefern

auf besonders nachhaltige

Weise Strom für die Anlagenperipherie

der Heizungsanlage.

Siedlung wird energieautark

Das Wohngebiet umfasst 28

Wohneinheiten, bei denen es

sich überwiegend um Ein- und

Zweifamilienhäuser handelt.

Bereits vor zwei Jahren wurden

Das vorhandene Vaillant BHKW 4.7 liefert zuverlässig Strom und Wärme für

das Nahwärmenetz.

Foto: berhard Rasper GmbH und Energiekonzept Blatenweg GmbH

diese in Kooperation mit den

Eigentümern an die Nahwärmezentrale

angeschlossen.

„Alle Anrainer haben statt ihrer

konventionellen Heizungsanlage

jetzt einen Pufferspeicher

und eine Übergabestation

im Hauskeller zu stehen. Wahlweise

können an den Speicher

auch noch weitere Wärmeerzeuger

wie beispielsweise

ein Ofen mit Wassertasche

oder Solarkollektoren auf dem

Dach angeschlossen werden“,

erklärt Diplom-Ingenieurin

Dagmar Rasper, Geschäftsführerin

der Eberhard Rasper

GmbH aus Melle, die diese

Nahwärmezentrale in handwerklicher

Verantwortung installiert

hat. Gleichzeitig ist

auch das Firmengebäude an

die Wärmeversorgung angeschlossen,

so dass die Anlage

sowie die beiden neuen BHKW

als „begeh- und anfassbare“

Referenzen für das Unternehmen

genutzt werden können.

Schnelle Amortisation

durch Dauerbetrieb

Foto: Vaillant

Das kompakte Vaillant Mikro-BHKW

1.0 lässt sich auch in kleinen Kellerräumen

leicht aufstellen.

Die Nahwärmezentrale besteht

aus zwei Biomasse-Heizkesseln

mit je ca. 130 Kilowatt

Heizleistung. Unterstützt werden

sie durch ein Mini-BHKW

4.7 von Vaillant, welches sich

in einem anderen Gebäude befindet

und hydraulisch in die

Anlage mit eingebunden ist.

Für BHKW gilt der Leitsatz,

dass es mindestens 4000 Betriebsstunden

bei gleichmäßiger

Wärmeabnahme pro Jahr

erreichen sollte, um wirtschaftlich

arbeiten zu können.

„Da hier eine ganzjährige

Warmwasserversorgung der

28 Wohneinheiten gegeben

ist, werden die beiden neuen

Aggregate voraussichtlich im

Dauerbetrieb laufen und sich

sehr schnell amortisieren“,

erläutert Diplom-Ingenieur

Andreas Gerhardy, der die Anlage

als Energieberater geplant

hat.

Überschüssiger Strom ins

öffentliche Netz

Der Strombedarf dieser Anlage

beläuft sich auf ca. 19.000 Kilowatt

pro Jahr. Mit den beiden

neuen BHKW werden rund

16.000 bis 17.000 Kilowatt pro

Jahr erzeugt, so dass eine fast

ausgeglichene Bilanz vorliegt.

Der umweltfreundlich produzierte

Strom versorgt dabei

vorrangig die technischen

Geräte in den einzelnen Heizungsunterzentralen

(je Wohneinheit)

und in der Nahwärmezentrale

wie beispielsweise

Netz-, Heizkreis- und Speicherladepumpen,

elektronische

Regelungen oder Stellmotoren.

Sobald kein Eigenbedarf

vorliegt, wird der überschüssige

Strom gegen Vergütung ins

öffentliche Netz eingespeist.

Information

Eberhard Rasper GmbH

Frau Dagmar Rasper

Blatenweg 34

49324 Melle

Tel. (0 54 22) 98 22-0

Fax (0 54 22) 98 22-22

info@eberhard-rasper.de

BWI März/April 2013

25


Nienburger Klimaschutzmanager beraten

vor Ort im ganzen Landkreis

Kurzer Weg zu Energiespar-Tipps

Klimaschutzmanager Frank Segin berät während einer Energie-Sprechstunde

eine angehende Bauherrin über effiziente Technik.

Modernisieren, ausbauen,

umbauen, anbauen –

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Verwendungszweck: alle wohnwirtschaftlichen Maßnahmen

an privatem Wohneigentum – keine

Umschuldungen

Voraussetzung: Beauftragung eines Handwerksbetriebes

aus dem Landkreis Nienburg oder den

angrenzenden Regionen Diepholz,

Hannover, Minden, Schaumburg,

Soltau-Fallingbostel oder Verden

Verwendungsnachweis: Vorlage einer Rechnung über mindestens

90 % des Darlehensbetrages, die nicht

älter als einen Monat ist.

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Telefon (0 50 21) 9 69-0

Foto: Klimaschutzagentur Mittelweser e.V.

Schon mit einfachen Maßnahmen

lässt sich in Haus und

Wohnung viel Energie sparen.

Wer in Nienburg und Umgebung

mehr darüber erfahren

will, hat seit März 2012 eine

Anlaufstelle direkt vor der

Haustür: Das Klimaschutzmanagement

des Landkreises

Nienburg/Weser hat im Rathaus

der Weserstadt eine

Energie-Beratungsstelle eingerichtet.

In ihrer Sprechstunde

beantworten die Klimaschutzmanager

des Landkreises

Fragen zum Stromsparen

im Haushalt, zur besseren

Wärmedämmung, zu moderner

Heiztechnik oder zur Nutzung

erneuerbarer Energiequellen.

„Wir sind unabhängig,

beraten produktneutral

und gewerkeübergreifend“,

berichtet Frank Segin, Klimaschutzmanager

und Geschäftsführer

der Klimaschutzagentur

Mittelweser e.V.

Hilfe bei

Entscheidungsfindung

Eine Konkurrenz zu heimischen

Handwerksbetrieben

oder Energieberatern entstehe

dadurch nicht – im Gegenteil:

„Wir helfen dem Bürger bei der

Entscheidungsfindung“, betont

Segin. Interessenten bekommen

auf Wunsch zum Beispiel

einen Überblick über moderne

Energietechnik oder

Dämmsysteme. Und anstatt

dafür unterschiedliche Gewerke

aus Heizungs- und Trockenbau,

Tischler, Elektrotechnik,

Dachdecker und Co. aufsuchen

zu müssen, beraten die

Klimaschutzmanager übergreifend

für die gesamte Immobilie.

„Auch angehende Bauherren,

die ihr Haus entsprechend

dem Stand der Technik oder

der gesetzlichen Regelungen

wie etwa der Energieeinsparverordnung

(EnEV) errichten

wollen, haben bei uns die Gelegenheit,

sich rundum zu informieren

– Hinweise zu Förderprogrammen

inklusive.“

Sprechstunden im

gesamten Landkreis

Weiterhin bieten die Klimaschutzmanager

des Landkreises

Nienburg/Weser ihre

Sprechstunden zum Thema

Energiesparen in allen kreisangehörigen

Kommunen an. Monatlich

jeweils in der ersten

und dritten Woche donnerstags

können sich Bürger über

Klimaschutz informieren. „Die

Sprechstunden werden zwischen

Hoya, Eystrup, Heemsen,

Steimbke, Nienburg, Marklohe,

Liebenau, Rehburg-Loc-

Die Energie-Sprechstunde berät zum Beispiel zu:

energetischer Ist-Zustand eines Gebäudes

Energieeinsparung

Wärmedämmung

Heizungsmodernisierung

Solarenergie

Neubaumaßnahmen

Elektromobilität

Förderprogramme und Antragstellung

26 BWI März/April 2013


cum, Mittelweser, Uchte und

Steyerberg rotieren“, sagt Segin.

Die Bürgermeister sind zufrieden,

eine Anlaufstelle direkt

vor Ort zu haben: „So haben

wir kurze Wege für die

Bürger geschaffen. Energie ist

ein entscheidendes Thema.

Durch das Klimaschutzmanagement

des Landkreises haben

wir nun einen objektiven

Ansprechpartner, der unabhängig

von kommerziellen Interessen

berät.“ Die Termine

und Sprechzeiten können auf

den Webseiten des Klimaschutzportals

unter www.klimaschutz-kreis-ni.de

im Bereich

„Veranstaltungen“ eingesehen

werden. Für die Terminplanung

wird um eine Voranmeldung

unter klimaschutz

@kreis-ni.de oder Tel. (0 50 21)

967-885 gebeten. Die Beratung

ist kostenfrei.

Information

Klimaschutzagentur

Mittelweser e.V.

Dipl.-Ing. (FH) Frank Segin

Kreishaus am Schlossplatz

31582 Nienburg/Weser

Tel. (0 50 21) 87-2 95

Fax (0 50 21) 9 67-5 10

klimaschutz@kreis-ni.de

Bürgersprechstunde 2013

Termine und Sprechzeiten (Auswahl):

Samtgemeinde Steimbke (Rathaus)

16. Mai + 21. November 2013, 16:00 bis 18:00 Uhr

Stadt Nienburg (Rathaus/Büro Klimaschutzmanagement)

19. September, 16:00 bis 18:00 Uhr

Samtgemeinde Marklohe (Rathaus)

30. Mai, 16:00 bis 18:00 Uhr

Samtgemeinde Liebenau (Rathaus)

7. März, 16:00 bis 18:00 Uhr

Samtgemeinde Mittelweser (Rathaus Stolzenau)

18. April, 16:00 bis 18:00 Uhr

Behaglichkeit:

eine Frage der Effizienz.

Der Energiefortschritt – EcoTherm Plus WGB EVO.

Optimale Wärme durch optimale Verbrennung – mit dem neuen wandhängenden Gas-

Brennwertkessel EcoTherm Plus WGB EVO von BRÖTJE wird Energieeffizienz neu definiert.

So können Sie in Kombination mit einer Solaranlage bis zu 50% der herkömmlichen

Heizkosten einsparen. Für ein Plus an Behaglichkeit mit gutem Gewissen.

www.broetje.de


2G Energy präsentiert G-Box 20 BHKW-Modul

Ein Wirkungsgrad von 105 Prozent

Foto:2GEnergyAG

Das neue BHKW-Kompaktmodul

G-Box 20 ist mit einem Gesamtwirkungsgrad

von 105 Prozent ein

hocheffizienter Lieferant von Strom

und Wärme.

Der Anbieter von Blockheizkraftwerken

2G Energy aus

dem westfälischen Heek hat

jetzt ein neues Blockheizkraftwerk-Modul

(BHKW) mit einer

elektrischen Leistung von 20

Kilowatt präsentiert. Das neue

BHKW-Kompaktmodul „G-Box

20“ ist mit einem Gesamtwirkungsgrad

von 105 Prozent ein

hocheffizienter Lieferant von

Strom und Wärme. Als Brennstoffe

können Erdgas der

Gruppen H und L oder alternativ

Biomethan und Flüssiggas

zum Einsatz kommen. „Die G-

Box 20 wurde als platzsparende

Beistell-Lösung für vorhandene

Energiezentralen oder als

Einzelanlage in typischen Einsatzgebieten

wie Wohnanlagen,

Seniorenzentren und

Krankenhäusern, Einkaufszentren

oder Hotels und Gewerbebetrieben

konzipiert. Für Beistell-Anwendungen

bieten wir

jetzt also eine Lösung aus einer

Hand“, erläutert Marcel

Hartmann, Geschäftsführer

der für den Vertrieb zuständigen2GHomeGmbH.

Katalysator reduziert

Emissionen

Bei einer thermischen Leistung

modulierend von 20 bis 43 Kilowatt

erzielt das neue BHKW-

Modul mit Hilfe eines wassergekühlten

Asynchrongenera-


tors die elektrische Leistung

von 10 bis 20 Kilowatt. Ein geregelter

Drei-Wege-Katalysator

reduziert die Emissionen

bei Kohlenstoffmonoxid (CO)

und bei Stickoxiden (NOx) auf

unter 50 Prozent der TA Luft-

Grenzwerte. Mittels einer

Schallschutzhaube wird der

Geräuschpegel auf max. 52 dB

(A) vermindert, wodurch auch

geräuschsensible Anlagenstandorte

für die „G-Box 20“

geeignet sind.

Den Marktanforderungen hinsichtlich

der Wirtschaftlichkeit

im 20-Kilowatt-Anlagensegment

trägt 2G Energy durch eine

hohe Verfügbarkeit und lange

Wartungsintervalle mit bis

zu 6.000 Stunden pro Jahr

Rechnung, die neben dem Gesamtwirkungsgrad

eine wichtige

Stellschraube für die Rentabilität

über den Lebenszyklus

sind. Auf Basis der Förderung

durch das neue Kraft-Wärme-

Kopplungs-Gesetz (KWKG) und

des BAFA-Programms für KWK-

Anlagen bis 20 Kilowatt elektrisch

können für die „G-Box

20“ Amortisationszeiten von

ca. vier Jahren erreicht werden.

Information

2G Energy AG

Stefan Liesner

Benzstr. 3, 48619 Heek

Tel. (0 25 68) 93 47-21 35

Mobil (01 52) 22 59 28 47

Fax (0 25 68) 93 47-15

s.liesner@2-g.de

www.2-g.de

Haus- und Wohnungsbesitzer profitieren von

KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“

Höhere Fördermittel für

energetische Sanierung ab 1. März

Für energetische Sanierungsmaßnahmen

gibt es ab 1. März

mehr Geld vom Staat: Über

das KfW-Förderprogramm

„Energieeffizient Sanieren“

können Haus- und Wohnungsbesitzer

von höheren Investitionszuschüssen

und verbesserten

Kreditkonditionen profitieren.

Darauf weist die Deutsche

Energie-Agentur GmbH (dena)

hin. Gefördert werden können

sowohl Einzelmaßnahmen wie

eine bessere Wärmedämmung,

neue Fenster oder eine

Modernisierung der Heizung

alsaucheineKomplettsanierung

des gesamten Hauses

nach den KfW-Standards „Effizienzhaus

70“ oder „Effizienzhaus

55“.

Verbesserte Bedingungen

Der Zuschuss für Einzelmaßnahmen

steigt zum Beispiel

von bisher 7,5 Prozent auf

künftig 10 Prozent der förderfähigen

Kosten, wobei eine

Obergrenze von 5.000 Euro je

sanierter Wohneinheit gilt. Im

Falle einer Komplettsanierung

zum „Effizienzhaus 70“ kann

die Förderung jetzt bis zu

15.000 Euro betragen, bei einem

besonders energieeffizienten

„Effizienzhaus 55“ sogar

bis zu 18.750 Euro.

Sanierung rechnet sich

noch schneller

Neu ist darüber hinaus ein Kreditprogramm,

mit dem der Einbau

moderner Heizungen auf

Basis erneuerbarer Energien

wie etwa Solarthermie, Biomasse

oder Wärmepumpen

gefördert wird. Förderanträge

können ab 1. März 2013 über

die jeweilige Hausbank gestellt

werden.

Vor allem für private Eigentümer

von Häusern oder Wohnungen

werden energetische

Sanierungsmaßnahmen damit

noch lohnenswerter. Durch die

höhere Förderung sinken die

Investitionskosten, so dass

sich eine verbesserte Energieeffizienz

noch schneller rechnet

als bisher. Immerhin lassen

sich mit einer Komplettsanierung

Energieeinsparungen

von bis zu 80 Prozent realisieren.

Damit verringern sich

nicht nur die CO2-Emissionen

des Haushalts, sondern die

Sanierung rentiert sich ganz

konkret durch niedrigere Ausgaben

für Heizung und Warmwasser

sowie einen höheren

Gebäudewert.

Damit Verbraucher bei energetischen

Sanierungs- und Bauprozessen

den Überblick behalten,

bietet die dena mit

dem „Effizienzhaus-Lotsen“ einen

hilfreichen Wegweiser an.

Der praktische Ringordner erläutert

alle erforderlichen

Maßnahmen im Rahmen einer

energetischen Gebäudesanierung

von der Planung bis zur

Schlussabnahme anschaulich

und Schritt für Schritt. Zahlreiche

Praxistipps und Checklisten

ergänzen den Ratgeber.

Der „Effizienzhaus-Lotse“

kann im Internet unter

www.zukunft-haus.info/effizienzhaus-lotse

Information

Deutsche Energie-

Agentur GmbH (dena)

Chausseestr. 128a

10115 Berlin

Tel. (0 30) 7 26 16 56-0

Fax (0 30) 7 26 16 56-99

info@dena.de

www.dena.de

BWI März/April 2013

29


Schutz der lebensnotwenigen Ressource

auch im Peiner Land

20 Jahre internationaler Tag des Wassers

Foto: www.living-pool.eu

Der jährliche Weltwassertag hat viel bewegt – Zum Beispiel das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser der Vereinten Nationen.

Am 22. März feierte der „Tag

des Wassers“ Jubiläum: Bereits

zum 20. Mal lenkte er

weltweit die Aufmerksamkeit

auf die Bedeutung des Lebenselixiers

für Mensch und Natur.

Das Motto in diesem Jahr war

„Zusammenarbeit und Wasser“,

was im Peiner Land bereits

gelebt wird. Die Weltgesundheitsorganisation

weist

darauf hin, dass jeder sechste

Mensch auf der Erde, das sind

894 Millionen, keinen Zugriff

auf Wasser in guter Qualität

hat.

In den Industriestaaten gibt es

viele Themenkomplexe, die

nicht nur am Weltwassertag

verdeutlichen, dass die

enge Zusammenarbeit zum

Schutz der Ressource Wasser

überall dringend geboten ist:

Ob vorbeugender Trinkwasserschutz,

verbesserte Gewässergüte

oder Medikamentenentsorgung

durchs Klo – die Agenda

ist lang. Seit 1993 findet der

internationale Tag des Wassers

jährlich am 22. März unter

einem anderen Motto statt.

Und er hat bereits viel bewegt:

2010 wurde das Menschenrecht

auf sauberes TrinkwasservonderUNausgerufen.Bis

2015 läuft offiziell die UN-Dekade

„Wasser für das Leben“.

Und die UN denkt bereits weiter:

Ende Februar diskutierten

Delegierte in Genf über die

Entwicklungsagenda nach 2015.

Auch Europa und das Peiner

Land engagieren sich

Die Verbesserung der Güte al-

30 BWI März/April 2013


ler Gewässer hat sich die

Europäische Union auf die Fahnen

geschrieben. Im Millenniumsjahr

2000 verabschiedete

Brüssel dazu die EG-Wasserrahmenrichtlinie

(EG-WRRL),

deren Ziele auch in die nationalen

Wassergesetze übertragen

wurden. Bis 2027 sollen

alle Gewässer einen „guten

Zustand“ aufweisen – in chemischer

wie ökologischer

Sicht.

Auch im Peiner Land engagiert

man sich dafür – seit 2004 etwa

in der „Gebietskooperation

Fuhse/Wietze“: Unter anderem

werden die Durchgängigkeit

der Gewässer erhöht,

natürliche Flussverläufe wieder

hergestellt oder Zwischenfrüchte

angebaut. Zwischenfruchtanbau

ist auch ein

wichtiger Baustein des vorbeugenden

Trinkwasserschutzes

rund um Wasserwerke. Versorger

wie der Wasserverband

Peine und die Landwirte in Gewinnungsgebieten

agieren zusammen,

um Einträge ins

Grundwasser zu minimieren.

Solche Kooperationen betreut

der Wasserverband in Wehnsen

und Burgdorfer Holz bei

Hänigsen – aus beiden fließt

gutes Trinkwasser ins Peiner

Land. International und grenzüberschreitend

– nur so kann

der Schutz der lebensnotwendigen

Ressource gelingen.

Fotos: Wasserverband Peine

Was hat Abwasserreinigung mit Gesundheit zu tun? Anlagenführung wie

hier in Edemissen zeigen nicht nur am Tag des Wassers die Zusammenhänge

auf.

Trinkwasserverordnung geändert –

Leitungen und Armaturen werden noch sicherer

Ablauf an der Kläranlage Soßmar.

Die Trinkwasserverordnung führt erstmals verbindliche Regeln

für Materialien und Werkstoffe ein, die in Kontakt mit

Trinkwasser kommen. Das sehen aktuelle Änderungen vor,

die am 13. Dezember 2012 in Kraft traten. Trinkwasser aus

dem öffentlichen Leitungsnetz kommt in der Regel überall in

Deutschland mit sehr guter Qualität in den Häusern an. Dort

wo Verunreinigungen des Trinkwassers festgestellt werden,

entstehen diese meistens in der Trinkwasser-Installation im

Gebäude, d.h. durch falsche Materialien für Rohre, Armaturen

oder Schläuche. Falsche Materialien können unerwünschte

Stoffe in das Trinkwasser abgeben. Fehler bei Planung,

Einbau und Materialauswahl der Installation können

zur Vermehrung von Krankheitserregern wie Legionellen

führen, die für Lungenentzündungen verantwortlich sind.

Beides passiert insbesondere dann, wenn das Wasser zu lange

im Leitungssystem stagniert. Durch die Änderung der

Trinkwasserverordnung kann das Umweltbundesamt (UBA)

nun zur Bewertung der hygienischen Eignung von Werkstoffen

und Materialien verbindliche Anforderungen festlegen.

Diese werden die bisher unverbindlichen Leitlinien nach und

nach ersetzen. Jeweils zwei Jahre nach deren Festlegung dürfen

bei der Neuerrichtung und Instandhaltung von Wasserversorgungsanlagen

(etwa Trinkwasser-Installationen) nur

noch Werkstoffe und Materialien verwendet werden, die diesen

Anforderungen entsprechen. Die Novelle der Trinkwasserverordnung

sieht weiterhin praktikablere Regelungen

zum Legionellenschutz vor.

BWI März/April 2013

31


Ihr zukünftiger

GewerbeStandort

Erfolgsfaktor Lage –

Wettbewerbsvorteile

nutzen

Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

Von Diepholz bis Seesen, von

Alfeld bis Soltau, von Hameln

bis Helmstedt: Dieses Gebiet

liegt nicht nur im Herzen Niedersachsens.

Vielmehr sind

hier wichtige Industrien, Gewerbe

und Handelszentren

traditionell vertreten. Bedeutende

Hochschulen und Forschungseinrichtungen

haben

sich in der Region angesiedelt.

Niedersachsen gilt zudem als

führendes Energieland in

Deutschland mit Kraftwerken

für alle Energieträger und einer

umfassenden Energieforschung.

Dank der zentralen Lage

verfügt diese Region über

eine leistungsfähige Infrastruktur

mit einem ausgebauten

Schienen- und Straßennetz

mit zwei Bundesautobahnen,

einer Vielzahl von Häfen und

einem internationalen Flughafen.

Nicht von ungefähr bieten

exponierte Gewerbeflächen

für ansiedlungswillige Unternehmen

eine einzigartige

Attraktivität. Parallel sorgen

reizvolle Wohnquartiere in

landschaftlich beschaulicher

Lage als Rückzugspunkte bei

den Mitarbeitern für einen

wichtigen Wohlfühlfaktor.

seelze-s

Aufstrebender

Baugrund sucht

smartes Gewerbe!

1a Standort:

Autobahn.

Bundesbahn.

Mittellandkanal.

1a Lebensqualität:

Urbanes Wohnen

in grüner Idylle.

d

Neue Rubrik –

Gewerbestandorte

Interessenten für diese Werbe-

Fläche melden sich bitte im Verlag:

Media-Agentur Sievers

Tel. (05 11) 9 20 86 01

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Tel. (0 51 37) 8 28-4 06, Katja Volkhardt

wirtschaftsfoerderung@stadt-seelze.de

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