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Veranstaltungsprogramm

zum Tag des offenen Denkmals

am 8. September 2013

Motto 2013: Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme

Denkmale?

Der Tag des offenen Denkmals kommt nur dank der Initiative vieler Institutionen,

Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und

Bürgerinitiativen zustande. Besonders zu nennen sind hier die Ständige Konferenz

der Kultusminister der Länder, die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, der Verband

der Landesarchäologen, das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz,

die Evangelische Kirche in Deutschland, die Deutsche Bischofskonferenz, der Bund

Heimat und Umwelt und die Deutsche Burgenvereinigung.

Die bundesweite Eröffnungsveranstaltung findet am 8. September 2013 in Saarbrücken statt.

Herausgeber: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schlegelstraße 1 · 53113 Bonn · (0228) 9091-440 · (0228) 9091-449

E-Mail: denkmaltag@denkmalschutz.de · www.denkmalschutz.de

Redaktionsschluss: 7. Juli 2013. Wir bitten zu beachten, dass das Programm nicht

vollständig sein kann, da sich erfahrungsgemäß einige Veranstalter noch kurzfristig

anmelden, ihre Daten ändern oder ihre Teilnahme nur lokal bekannt geben. Ein

laufend aktualisiertes Programm kann unter www.tag-des-offenen-denkmals.de

abgerufen werden.

M f e k b p o

Bezug auf Förderprojekt der Bewirtung Kinderprogramm, barrierefrei Parkplätze Anreise

das Jahresmotto Deutschen Stiftung vor Ort für Kinder vorhanden mit ÖPNV

2013 Denkmalschutz geeignet möglich


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Rossitter Platz 1

U-Bahnhof

Olympiastadion

o

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Hardenbergplatz 13

Treff: Bhf.

Zoologischer

Garten, Eingang

Zoo / Löwentor

mo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Ernst-Reuter-Platz

8, 9-10

Treff: Foyer des

ehemaligen

OSRAM-Hauses

mo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Straße des 17. Juni

114

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Pestalozzistraße 40

mo

Berliner U-Bahn-Museum

Als 1983 das elektromechanische Hebelstellwerk

Olympiastadion geschlossen und durch ein

Spurplanstellwerk ersetzt wurde, war eigentlich ein

Abriss der 1929-30 nach Entwürfen von Alfred

Grenander errichteten Stellwerksanlage geplant.

Durch das Engagement der AG Berliner U-Bahn

konnte sie erhalten und 1997 als Museum

zugänglich gemacht werden. Komplett erhaltenes,

weitgehend funktionstüchtiges und 14 m langes

Hebelwerk des Stellwerkes der Bauart VES 1913

mit 1.239 Glühlampen.

www.ag-berliner-u-bahn.de

Bustour durch die City - jenseits des Guten und

Schönen

Berlin hat viele ungewöhnliche Spuren und

Fragmente, die die Stadt auf ihrem Weg zur

Metropole hinterlassen hat. Die Bustour begibt sich

auf Spurensuche zu diesen Denkmalen wie dem

Garagenpalast in der Kantstr., 1930 von Hermann

Zweigenthal und Richard Paulick mit Lohmüller,

Korschelt, Renker, dem Großbelastungskörper in

der General-Pape-Str. von 1941-42 oder dem über

100 Jahre alten Schrotkugelturm in der Nöldnerstr.,

um nur einige zu nennen.

www.ansichtssachen-berlin.de

Büro- und Geschäftshäuser

Nachkriegsbebauung am Ernst-Reuter-Platz. Frühes

Beispiel ist das 1956-57 nach Plänen von Bernhard

Hermkes errichtete OSRAM-Haus. Die Fassade des

Stahlskelettbaus wird geprägt durch den Wechsel

von Naturstein und Ziegel und ist seit Abschluss der

Sanierungsarbeiten wieder erlebbar. Zweites

Beispiel ist das 1960-63 von den Architekten

Sobotka und Müller entworfene Bürogebäude der

Fa. Pepper. Der Mittelbau wurde 2006 nach dem

Abriss in Anlehnung an das ursprüngliche

Erscheinungsbild neu errichtet.

www.pja-berlin.de

Charlottenburger Tor mit Tormuseum

1907-08 errichtete sich Charlottenburg, damals

noch eine der reichsten Städte Preußens, an der

heutigen Straße des 17. Juni einen besonders

repräsentativen Zugang. Das Tor entwarf Bernhard

Schaede, die Skulpturen Heinrich Baucke. Das

Charlottenburger Tor sollte als Gegenstück zum

Berenadenburger Tor nach Ansicht von

Stadtarchitekt Ludwig Hercher den Auftakt zu einer

der schönsten Straßen der Welt bilden. Im

unterirdischen Tormuseum wird zur Restaurierung

und zu historischen Ansichten und Plänen

informiert. Von der 22 m hohen Aussichtsplattform

bietet sich ein Blick auf das heutige Stadtbild.

www.stiftung-denkmalschutz-berlin.de/diefreundeskreise/CHBT/CHBT-Freundeskreis

Ehemalige 7. und 8. Gemeindeschule

1894-95 von Paul Bratring, Peters und G. Hoffmann

erbaut. Mit vielen Aspekten der Bildungs- und

Zeitgeschichte des 19. und 20. Jhs. Getrennte

Gebäudehälften und Höfe für Jungen und Mädchen,

schulärztliche Versorgung, Schulspeisung und

Volkshochschulkurse. Hilfs-, Schwerhörigen- und

Gehörlosenschule, im Krieg Unterkunft für

zwangsverpflichtete sog. Arbeitsmaiden und

Lazarett, aber auch Treffpunkt für die SA und

Ringkampfarena. Aufwendige Sanierung erfolgt.

Heute Charlotte Wolff Kolleg.

www.charlotte-wolff-kolleg.de

7.9.: 10 - 16.30 Uhr Kristina Petrow,

Arbeitsgemeinschaft

Berliner U-Bahn e.V.

0176/56701447

kristina.petrow@

gmail.com

7.9.: Treff: 17 Uhr 7.9.: zweistündige Bustour mit

Olaf Riebe, max. 63 Personen,

Achtung: Kostenbeitrag für

Bus 8 Euro. Anmeldung

erforderlich bis 27.8. Die Tour

ist ohne Ausstiege und endet

an einem S-Bahnhof.

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 12 - 15

Uhr

7.9.: Führungen 11, 12 und 13

Uhr durch Christian Jagusch

und Jürgen Platena,

Architekten

7.9.: Einblicke in die

Sanierung der Gebäude aus

den 1950er und 1960er Jahren.

7. und 8.9.: Führungen 12, 13

und 14 Uhr

7. und 8.9.: Treff zu

Führungen: Nordflügel beim

Salzufer, max. 10 Personen pro

Führung. Anmeldung

erforderlich bis 6. September

telefonsich, per E-Mail oder

schriftlich an: Freundeskreis

Tor-Museum, c/o Museum

charlottenburg-Wilmersdorf,

Birgit Jochens, Schlossstr. 55,

14059 Berlin.

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 12 Uhr durch

Christian Pape

Treff: Eingang zum 1. Hof,

max. 20 Personen

Olaf Riebe,

ANSICHTSSACHEN

Stadtführungen in Berlin

ansichtssachen@web.de

Christian Jagusch,

platena+jagusch.architekt

en

030/688316700

pja@zwo4.com

Birgit Jochens,

Freundeskreis

Charlottenburger Tor

0178/3564731

Christian Pape,

Charlotte-Wolff-Kolleg

pape@cwkberlin.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 1


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Bismarckstraße 40

bo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Helmholtzstraße 42

o

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Hanns-Braun-Straße

Ecke Adlerplatz,

Olympiapark Berlin

mo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Heckerdamm 226

mbo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Fabriciusstraße 31

mbo

Ehemalige Eben-Ezer-Kapelle

Friedenskirche Charlottenburg, 1898 von Carl

Moritz für eine neuapostolische Gemeinde erbaut.

1908-18 ohne Kirch- und Glockenturm. Erst

Synagoge, anschließend pfingstkirchliche

Gemeinde, seit 1920 baptistische Gemeinde. 1946

nach Kriegszerstörungen wieder aufgebaut und als

Gemeindezentrum genutzt. 2009 konnte ein

großflächiges Wandgemälde im expressionistischen

Stil in der Apsis installiert werden. Neben den

Gottesdiensten finden im Kirchsaal heute

regelmäßig Ausstellungen und Konzerte statt.

www.die-friedenskirche.de

Ehemalige Müllverladestation

Über die Spree verlaufendes Bauwerk, 1936 von

Paul G.R. Baumgarten erbaut. Seit 1934 war der

Architekt als Leiter der Bauabteilung bei der

Berliner Müllabfuhr AG tätig. Baumgarten baute

konsequent nach dem Prinzip form follows function

und schuf einen Bau von hohem ästhetischem

Anspruch. Heute wird das Gebäude als

Ideenschmiede eines großen Architekturbüros

genutzt.

www.kleihues.com

Ehemaliges Haus des Deutschen Sports

mit Kuppelsaal. Die Sportanlagen und einige

Gebäude im Deutschen Sportforum wurden 1925-

28 nach Plänen von Johannes Seiffert und Werner

March für die Deutsche Hochschule für

Leibesübungen erbaut. Das mit holländischen

Ziegeln verblendete Hauptgebäude mit großem

Kuppelsaal in Sichtbetonkonstruktion entstand

1935-36 mit der Errichtung des Reichssportfeldes

für die Olympischen Spiele 1936. Nach 1945 war

das Haus Hauptquartier der britischen Streitkräfte in

Berlin.

www.sportmuseum-berlin.de

Ev. Gemeindezentrum Plötzensee

1968-70 von Gerd Neumann, Dietmar Grötzebach

und Günter Plessow erbaut. Jegliche Sakralität nach

außen hin wurde vermieden. Im Kirchsaal erinnern

die 16 überlebensgroßen Tafeln des Plötzenseer

Totentanzes, 1969-72 von Alfred Hrdlicka, an die

Opfer von Plötzensee und verweisen auf die heutige

Bedrohung der Menschen durch Gewalt, Macht und

Willkür.

www.charlottenburg-nord.de

www.karmel-berlin.de

Ev. Gustav-Adolf-Kirche

Ab 1929 von Otto Bartning entworfen. In Grundund

Aufriss fächerförmige Kirche in Beton, Klinker

und Glas. 1932-34 in einem während der 1920er

Jahre entstandenen Wohngebiet südlich des

Bahnhofs Jungfernheide erbaut. Die 1944 stark

beschädigte und ausgebrannte Kirche wurde unter

Mitwirkung von Bartning ab 1950 wieder errichtet

und zeigt sich heute als eine am Original orientierte

Rekonstruktion, die seit 1958 unter Denkmalschutz

steht.

www.gustav-adolf-gemeinde.de

8.9.: 12 - 16 Uhr 8.9.: Führungen 12, 13, 14 und

15 Uhr

8.9.: Führungstreff: Kirchsaal,

18 Uhr Konzert: Gospelchor

BONA DEUS

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 11 - 17

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führungen 13, 14 und 15

Uhr

Treff: Haupteingang, max. 12

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 5.9.

7. und 8.9.: Führungen 11, 13

und 15 Uhr durch Martina

Behrendt und Gerd Steins

7. und 8.9.:11.30 - 16.30 Uhr

stündlich Kurzführungen durch

den Kuppelsaal mit Christina

Büch, Dr. Jürgen Lüttke und

Thomas Willaschek.

Ausstellung im Lichthof: 2.500

Jahre Marathon - keep on

running. Ausstellung: 75 Jahre

Olympische Spiele Berlin 1936

- 100 seltene und unbekannte

Fotos.

8.9.: 10 - 15 Uhr 8.9.: Führungen 13.45 und

15.15 Uhr durch Maria von

Fransecky, Kirchenpädagogin

8.9.: Führungsthema: Und der

Tod wird nicht mehr sein?

Christliches Erinnern zwischen

Tod und Auferstehungsglaube

7.9.: 10 - 17 Uhr, 8.9.:

11 - 17 Uhr

7. und 8.9.: Führungen 11.30

und 14.30 Uhr durch Christa

Thorau, Immo Wittig

Führungstreff: jeweils

Eingang, 7.9.: 11 Uhr

Impulsvortrag von Immo

Wittig: Moderne Kirche =

unbequeme Kirche?, 16 Uhr

kleines Kammermusikkonzert:

Werke für Streichquartett von

Vasks, Mendelssohn, Bloch u.

a. Wolf-Ferrari Ensemble,

Spenden erbeten. 8.9.: 10 Uhr

Gottesdienst, 16 Uhr Vortrag

an der Gedenktafel am

Eingang: Gedenken an Pali

Meller, Mitarbeiter Otto

Bartnings, 7. und 8.9.:

Ausstellung: Die Bau- und

Gemeindegeschichte

Helge Neidhardt,

Friedenskirche

Charlottenburg

0178/9035998

helge.neidhardt@diefriedenskirche.de

Caroline Brüschke und

Maria Langhammer,

Kleihues+Kleihues

Gesellschaft von

Architekten mbH

030/3997790

pr@kleihues.com

Martina Behrendt,

Sportmuseum Berlin

030/3058300

sportmuseum.berlin@tonline.de

Pfarrer Michael Maillard,

ev. Kirchengemeinde

Charlottenburg-Nord

030/3813478

maillard@charlottenburg

-nord.de

Küsterin Edelgard Lilie

030/3446094

gustav-adolfgemeinde@t-online.de

2 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Breitscheidplatz

fmo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Eichenallee 47/53

mbo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Kaiserdamm 12,

Treffpunkt

Ecke Sophie-

Charlotten-Straße

mo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Waldschulallee

Treff: Ecke Am

Vogelherd

mbo

Ev. Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

1891-95 von Franz Schwechten zu Ehren Kaiser

Wilhelms I. erbaut. 1943 zerstört. Architekt der

neuen Kirche (1959-63) war Egon Eiermann. Heute

ist sie ein Mahnmal für den Frieden. Angefangen

bei ihrem Namen stellen sich aber auch heute noch

unbequeme Fragen. Und was heißt es heute, eine

Ruine mit großem Aufwand zu erhalten sowie einen

frühen Nachkriegsbau zu beleuchten, zu heizen, zu

kühlen und auch diesen vor dem Zerfall zu

schützen? Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.gedaechtniskirche-berlin.de

www.otto-bartning.de

Ev. Neu-Westend-Kirche

von 1960. Unregelmäßiger fünfeckiger Grundriss.

Als Stahlbetonkirche mit Zeltdach und frei

stehendem Turm errichtet. Unregelmäßige Vielecke

sind zudem bestimmend für den Aufriss und die

Ausstattung. Auch wegen seiner Ähnlichkeit mit

einem Hörsaal ist die Kirche von Teilen der

Gemeinde als Fremdkörper im gutbürgerlichen

Ortsteil empfunden worden. Ein unbequemes

Denkmal? Noch heute wird der Bau kontrovers

diskutiert, obwohl er u. a. wegen seiner Symbolik

1991 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Architekt

Konrad Sage.

www.otto-bartning.de

Fahrradtour Berliner Gas-Straßenlaternen

Mehr als die Hälfte aller weltweit existierenden

Gaslaternen steht auf Berlins Straßen. Viele

Bereiche des Stadtgebiets sind vollständig mit dem

goldgelben Licht der Gaslaternen durchflutet. Der

Förderverein Gaslicht-Kultur arbeitet für Erhalt und

Anerkennung der Gasbeleuchtung als

industriehistorisches Denkmal.

www.gaslicht-kultur.de

Führung: Stolpersteine in Eichkamp

Die Siedlung Eichkamp wurde nach dem I.

Weltkrieg für Arbeiter und Beamte mit niedrigem

Einkommen auf einem vormaligen Waldgelände

durch Architekten wie Max und Bruno Taut und

Martin Wagner errichtet. Um 1930 lebten in mehr

als 80 Häusern jüdische Bürger. An die verfolgten

und ermordeten Eichkamper und ihre Schicksale

erinnern bisher 25 Stolpersteine. Dauer ca. 1,5

Stunden, Ende am S-Bahnhof Grunewald.

www.siedlung-eichkamp.de

7.9.: 9 - 23 Uhr, 8.9.: 9

- 21 Uhr

7.9.: 10.15, 11, 12, 13, 14, 19

und 20 Uhr Führungen durch

Gedenkhalle und Kirche:

Hinter den Kulissen des blauen

Lichts (1). 15, 16, 17, 18, 21

und 22 Uhr Führungen in das

Innere der Turmruine: Das

Bildwerk in der Gedenkhalle

und vom großen technischen

und finanziellen Aufwand zum

Erhalt des Gebäudes (2). 18

Uhr Orgelvesper in der Kirche.

ab 10 Uhr Verkauf von

Postkarten, Souvenirs und CDs

in der Gedenkhalle. 8.9.: 10

Uhr Abendmahlsgottesdienst

in der Kirche, 11.30 Uhr

Familiengottesdienst in der

Kapelle, 12, 13, 14, 16 und 20

Uhr Führungen (1), 15, 17, 18

und 19 Uhr Führungen (2), 15

Uhr Bläserkonzert in der

Kirche, 18 Uhr Gottesdienst in

der Kirche, ab 11.30 Uhr

Verkauf von Postkarten,

Souvenirs und CDs in der

Gedenkhalle, Führungstreff

jeweils Gedenkhalle

7.9.: 11 - 13 Uhr 7.9.: Führung 11 Uhr durch

Liane und Kurt Nelius

Treff: Eingang

7.9: zu den Führungen 7.9.: Führungen 20.30 und

21.30 Uhr durch Herrn

Sperling und Herrn Jura

7.9.: fachkundig geführte

Fahrradtour durch die

schönsten mit Gas

beleuchteten Straßen und

Plätze, Wissenswertes über

heutige Gaslaternen zur

Geschichte, Funktionsweise

und Bedeutung für das

Stadtbild, Dauer ca. 60 Min.

Eigenes Fahrrad erforderlich.

7.9.: Treff: 14 Uhr,

8.9.: Treff: 11.30 Uhr

Stefan Klaschik, ev.

Kaiser-Wilhelm-

Gedächtnis-

Kirchengemeinde Berlin

030/21018502

verein@

gedaechtniskircheberlin.de

Kurt Nelius, Otto

Bartning-

Arbeitsgemeinschaft

Kirchenbau e.V.

030/90251334

kurt.nelius@senstadtum.

berlin.de

Herr Kujath, Gaslicht-

Kultur e.V.

0179/8106747

berlin@gaslicht-kultur.de

Dr. Uwe Neumann,

Siedlerverein Eichkamp

e.V.

030/3024156

neumann.landschaft@tonline.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 3


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Sensburger Allee

25-26

mbo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Heerstraße

bo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Masurenallee 10/14

bo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Heckerdamm 230

mbo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Fasanenstraße 13

bo

Georg Kolbe Museum

im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des

Bildhauers. 1928-29 von Ernst Rentsch erbaut.

Umfangreiche Sammlung zur Skulptur der

klassischen Moderne. Georg Kolbe (1877-1947)

erlebte zwei Weltkriege und vier deutsche Regime.

Seine größten Erfolge feierte er in der Weimarer

Republik. Dennoch wird sein Werk vielfach mit

dem Nationalsozialismus assoziiert und häufig

tauchen Vergleiche mit nationalsozialistischer

Plastik auf.

www.georg-kolbe-museum.de

Georg-Kolbe-Hain

Als Bauland war das Gelände nicht geeignet und so

legte der Gartenarchitekt Richard Köhler um 1920

nördlich und südlich der Heerstr. den

Ortelsburgpark an. Weitere Umgestaltungen der

öffentlichen Grünanlage folgten, etwa Ende der

1920er Jahre durch Gartendirektor Felix Buch zum

Heidepark. 1957 wurde der nördliche Teil nach

Georg Kolbe benannt und zwischen 1959-65

wurden fünf überlebensgroße Bronzeplastiken des

Bildhauers aufgestellt.

Haus des Rundfunks

1929-31 von Hans Poelzig geplant, war das erste für

alle Arten der Radioproduktion ausgestattete

Funkhaus Europas. Drei große

Produktionskomplexe verschiedener Akustik

werden als eigenständige Baukörper von einem

dreieckigen Büroriegel umschlossen.

www.rbb-online.de/besucherservice

Kath. Maria-Regina-Martyrum-Kirche

1960-63 als Betonkirche erbaut. Die Oberkirche

wird geprägt von dem monumentalen, abstrakten

Altargemälde Das himmlische Jerusalem von Georg

Meistermann. Die Architekten Hans Schädel und

Friedrich Ebert wollten mit dem Gesamtkomplex

nicht nur einen Raum entwerfen, sie schufen einen

heiligen Bezirk.

www.charlottenburg-nord.de

www.karmel-berlin.de

Künstlerhaus St. Lukas

1889-90 von Bernhard Sehring erbautes Mietshaus

mit begrüntem Innenhof beherbergte im Vorderhaus

Atelier- und Wohneinheiten sowie Werkstätten für

Bildhauer und Maler. Auch heute wird das im Stil

des Rathenower Ziegelbaus mit einem Brunnenhof

gestaltete Künstlerhaus von Malern, Bildhauern,

Musikern sowie Restauratoren bewohnt, deren

Wohnungen teilweise zweigeschossig sind. Sie

entstanden beeinflusst von den engl. sog. studio

houses.

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen 11 und 15 Uhr

durch Sandra Brutscher,

Nathalie Küchen, Dr. Julia

Wallner

Thema: Georg Kolbe und der

Nationalsozialismus

8.9.: zur Führung 8.9.: Tastführung 11 Uhr durch

Anja Winter

8.9.: Treff: Sensburger Allee

25-26, Eingang Georg Kolbe

Museum, max. 10 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

5.9.

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führung 10 und 14

Uhr

Treff: Haupteingang, max. 50

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 6.9.

8.9.: 10 - 15 Uhr 8.9.: Führungen 12.30 und 14

Uhr durch Schwestern des

Karmelitinnen-Klosters

8.9.: 10 Uhr Gottesdienst,

Führungsthema: Wie eine

österliche Verheißung im

Angesicht von Plötzensee

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7. und 8.9.: Führungen 15 und

16 Uhr durch Anni Jänisch

max. 10 Personen, Anmeldung

erforderlich bis 5.9.

Sandra Brutscher, Georg

Kolbe Museum

030/3042144

brutscher@georg-kolbemuseum.de

Anja Winter, Tastkunst

030/76769909

tastkunst@gmx.net

rbb Besucherservice

030/9799312497

Pfarrer Michael Maillard,

ev. Kirchengemeinde

Charlottenburg-Nord

030/3813478

maillard@charlottenburg

-nord.de

Anni Jänisch,

Künstlerhaus St.-Lukas-

Stiftung

030/3125962

4 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Am Glockenturm

mbo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Lietzenseeufer

bo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Heerstraße 28

o

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Hardenbergstraße 6

fo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Kaiserdamm 1

Treff:

Polizeiabschnitt 24

bo

Langemarckhalle im Glockenturm

Unterhalb des nach dem Krieg wieder aufgebauten,

77 m hohen Glockenturms als Teil des von Werner

March gestalteten Olympiageländes von 1936

gelegen. 1914 sollten deutsche Soldaten in

Frankreich einmarschieren, über 80.000 der meist

jungen, unzureichend ausgebildeten Soldaten

fanden an diesem Tag nahe der belgischen Ortschaft

Langemarck den Tod. Für die Nationalsozialisten

diente die Halle dem Heldengedenken und der

Verherrlichung des Opfertods für das Vaterland.

www.glockenturm.de

www.denkmalschutz-kuratorium-berlin.de

Lietzenseepark

Im 19. Jh. zu einem Sommersitz mit Park

umgestaltet. 1910 erwarb die Stadt Charlottenburg

den zwischenzeitlich verwahrlosten Park Witzleben

und ließ ihn 1919-20 durch Gartendirektor Erwin

Barth zu einem reizvollen Landschaftspark umgestalten.

Der Verein Bürger für den Lietzensee

pflegt dieses Erbe. Allein 2012 investierte er rund

1.400 Arbeitsstunden in Gartengestaltung, Pflegeund

Reinigungsarbeiten sowie die Restaurierung

von Parkbänken.

www.lietzenseepark.de

Logenhaus Humanitati

1740 von Friedrich II. als Hofloge gegründet. Seit

1772 führt sie den heutigen Namen. 1957 erwarb

die National-Mutterloge das 1923-24 nach Entwurf

von Curt Leschnitzer errichtete Landhaus und ließ

es von Robert Gabriel umbauen. Das Großmeisterzimmer

und die Gesellschaftsräume wurden

im EG untergebracht. Im ersten OG befinden sich

zwei Tempel mit 175 Plätzen.

www.3wk.org

Renaissance-Theater

1901-02 von Reimer und Körte als Vereinshaus

errichtet und 1926-27 nach Plänen von Oskar

Kaufmann vom Kino zum Theater umgebaut.

Einzigartiges Gesamtkunstwerk im Stil des Art

déco. Seit Mitte der 1990er Jahre widmet sich das in

Berlin einmalige Spielplankonzept der internationalen

Gegenwartsdramatik und findet damit

überregional starke Resonanz bei Publikum,

Autoren und Medien. Förderprojekt der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz

www.renaissance-theater.de

Rundgang: Gedenktafeln im Kiez

südlich des Charlottenburger Schlosses gelegen.

Kiezbesiedlung zu Beginn des 18. Jhs. Heutige

Struktur mit repräsentativen öffentlichen Bauten,

Bürgerhäusern und Mietskasernen für das

Proletariat entstammt vorwiegend dem späten 19.

Jh. Mit Klaus Betz und Harald Marpe. Max. 30

Personen.

www.klausenerplatz.de

7.9.: zur Führung, 8.9.:

10 - 17 Uhr

7.9.: Führung 11 Uhr, 8.9.:

Führungen halbstündlich durch

Günther Pätz, Mitglieder des

Verbandes der Berliner

Stadtführer Berlin Guide e.V.

7.9.: Führungsthema:

Langemarckhalle -

Baugeschichte, Architekt,

Mythos, 12 Uhr Vortrag von

Günther Pätz: Das Olympiagelände

und die Einbindung in

die Stadtplanung 1933-45. 12

Uhr, Treff: jeweils Kasse der

Langemarckhalle 8.9.:

Führungstreff: Eingang,

Ausstellung im EG des

Glockenturms: Geschichtsort

Olympiagelände 1909-1936-

2006. Achtung kostenpflichtig:

Auffahrt zum Glockenturm.

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 14 Uhr durch

Irene Fritsch

7.9.: zweistündige Führung,

Treff: Witzlebenplatz /

Kaiserdamm, max. 25

Personen

8.9.: 10 - 16 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: zur Führung

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Führungen nach Bedarf

8.9.: Führungsthemen:

Einblicke in das frisch

renovierte Haus der ältesten

Freimaurerloge Deutschlands

und in die Freimaurerei,

Ausstellung: Die Geschichte

der Logenhäuser der Großen

National-Mutterloge,

Restaurant

8.9.: Führung 14 Uhr durch

Gundula Reinig

Treff: Kassenhalle, max. 60

Personen, Anmeldung

erforderlich ab 26.8. unter

030/31597315

Dr. Manfred Uhlitz,

Verband der Berliner

Stadtführer Berlin Guide

e.V.

030/3058123

info@glockenturm.de

Irene Fritsch, Bürger für

den Lietzensee e.V.

030/3217746

irene.fritsch@t-online.de

Günter Gieseler, Große

National-Mutterloge Zu

den drei Weltkugeln

030/3042806

intendanz@3wk.org

Gundula Reinig,

Renaissance-Theater

Berlin

030/31597323

reinig@renaissancetheater.de

8.9.: Treff: 11 Uhr Klaus Betz, Kiezbündnis

Klausenerplatz e.V.

0171/1753173

info@klausenerplatz.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 5


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Spandauer Damm

10-22

bo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Halemweg 25

bo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Charlottenburg

Masurenallee 16/20

bo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Grunewald

Teufelsseechaussee

10

mpe

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Wilmersdorf

Brandenburgische

Straße 51

bo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Wilmersdorf

Teufelsseechaussee

22-28

bo

Schlosspark Charlottenburg

von Siméon Godeau 1697 ursprünglich als

Barockgarten angelegt. Der vordere Teil der Anlage

zeigt noch die barocke Struktur, die geometrisch auf

das Schloss als Zentrum der Anlage ausgerichtet ist.

Der hintere Teil zeigt einen Landschaftspark des 19.

Jhs. der ganz natürlich gewachsen wirkt.

www.klausenerplatz.de

www.oekowerk.de

Sühne-Christi-Kirche

Der weiße, sechseckige Bau mit separatem

dreieckigem Turm von Hansrudolf Plarre wurde

1964 inmitten der neu errichteten Siedlung

Charlottenburg-Nord unweit der Großsiedlung

Siemensstadt eingeweiht. Der Innenraum erhält

seine Ausdruckskraft durch die schlichten

Ziegelsteinwände und die aus weißem Stein

gestalteten Elemente Altar, Kanzel, Taufstein und

Wandkreuz. Die Orgel wurde 1967 von der Berliner

Orgelbaufirma Schuke gebaut. Die Gedenkmauer

verweist auf die ehemalige Hinrichtungsstätte

Plötzensee.

www.charlottenburg-nord.de

rbb-Fernsehzentrum Masurenallee

steht dort, wo in den 1930er Jahren das Fernsehen

entwickelt wurde. Die komplexe, aber kompakte

Anlage wurde 1965-70 nach Plänen von Robert

Tepez errichtet. Sie besteht aus einem Hochhaus am

Theodor-Heuss-Platz und einem Flachbau mit drei

würfelförmigen Produktionsstudios, dem

technischen Zentrum sowie dem Aktualitätenstudio.

www.rbb-online.de/besucherservice

Ehemalige US-Abhörstation auf dem

Teufelsberg

Errichtet im Kalten Krieg, Abhörstation der

amerikanischen und britischen Geheimdienste auf

dem mit Kriegstrümmern aufgeschütteten

Teufelsberg. Gelände seit 1992 dem Verfall und

Vandalismus ausgeliefert, seit 2011 gibt es

offizielle Führungen, derzeit bemühen sich

Eigentümer und Politik um den Denkmalerhalt.

www.berlinsightout.de

Campus Daniel

Bildungszentrum für alle Generationen auf dem

Gelände der Ev. Daniel-Kirchengemeinde in

Wilmersdorf.

www.campus-daniel.de

www.evkiwi.de/camino

Ehemaliges Wasserwerk Teufelssee

Lern- und Erlebnisort in einer historischen

Industrieanlage, erbaut 1872 von Hanshent und

Schmetzer als Wasserwerk und 1969 stillgelegt.

Das Maschinenhaus ist ein vielfach gestaffelter,

vom Schlot überragter und reich dekorierter

Backsteinrohbau im Berliner Rundbogenstil. Die

Entwicklung der Wassertechnik illustrieren die

späteren Bauten aus den 1890er Jahren, etwa der

Rieseler und die Reinwasserbehälter.

www.oekowerk.de

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 14 Uhr durch

Eva-Maria Gömüsay, Dr.

Hartwig Berger

Führungsthema: Der Schlosspark

Charlottenburg - ein

unbequemes Denkmal? Treff:

Reiterdenkmal im Vorhof des

Schlosses

Eva-Maria Gömüsay,

Kiezbündnis

Klausenerplatz e.V.

0177/4496397

evagoemuesay@

gmail.com

7.9.: 15 - 18.30 Uhr 7.9.: Gemeindefest Pfarrer Michael Maillard,

Ev. Kirchengemeinde

Charlottenburg-Nord,

030/3813478

maillard@charlottenburg

-nord.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 10 - 24 Uhr, 8.9.:

10 - 20 Uhr

(sonst Sa und So 13

Uhr nach Anmeldung

zur Führung geöffnet)

7. und 8.9.: Führungen 12 und

16 Uhr

Treff: Haupteingang, max. 25

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 6.9.

7. und 8.9.: Führungen nach

Bedarf stündlich durch

Initiative Teufelsberg

Bildende Künstler,

Kunsthandwerker, Sänger,

Street Artists, Landschaftsarchitekten

und Historiker

bieten während mehreren

Stationen und Miniausstellungen

auf der historischen

Führung ein buntes Programm

für Groß und Klein.

Verpflegung auf Spendenbasis.

8.9.: 11 - 16 Uhr 8.9.: Ausstellung: Der demente

Künstler E. Harms nimmt in

seinen Bildern Kontakt zu

seiner Umwelt auf und schafft

gleichzeitig Gelegenheit, in

sein Inneres zu schauen. 17

Uhr Abschluss in der Ev.

Trinitatiskirche

8.9.: 12 - 18 Uhr 8.9.: Führungen 13 und 15.30

Uhr durch Dr. Wolfgang

Landsberg-Becher

Führungsthema: Technik und

Sozialgeschichte. Ein Lernund

Erlebnisort in der

historischen Industrieanlage,

Treff: Waldhalle, max. 25

Personen

rbb Besucherservice

030/9799312497

Shalmon Abraham,

Pächter, Initiative

Teufelsberg

0163/8585096

teufelsberg@

berlinsightout.de

Sarah Baum,

Ansprechpartnerin zum

Denkmaltag

baum@berlinsightout.de

Phillip Balt, ev.

Kirchenkreis Berlin-

Wilmersdorf, Campus

Daniel

030/8615050

balt@campus-daniel.de

Marie-Luise Büchner,

Naturschutzzentrum

Ökowerk Berlin e.V.

030/30000514

buechner@oekowerk.de

6 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Wilmersdorf

Wilhelmsaue 119

kboe

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Wilmersdorf

Bismarckallee 28 b

kbo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Wilmersdorf

Bergheimer Platz 2

a

bo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Wilmersdorf

Homburger Straße

40-48

Ev. Auenkirche

Neugotische Backsteinkirche mit Pfarrhaus, Ende

des 19. Jhs. von Max Spitta gebaut. Inneneinrichtung

mit monumentalem Christus-mosaik,

Gefallenendenkmal von 1923 von C. Starck,

Triptychon von 1937 von H. Starck, Kruzifix von

1977 von W. Otto, Kreuzigungsgruppe aus Bronze

von 1978 von J. Dunkel, Großorgel mit 82

Registern. Gedenkstätte, die Tod, Trauer und

Schuld anspricht.

www.auenkirche.de

Grunewaldkirche

Philipp Nitze errichtete 1902-04 den Bau als

dreischiffige, gewölbte Hallenkirche in Anlehnung

an frühgotische Formen, kombiniert mit Motiven

der sächsischen Spätgotik. Die erstaunlich kurze

Bauzeit von weniger als zwei Jahren verdankte die

Kirche der Finanzkraft ihrer Gemeinde, die auch

eine aufwendige Kirchenausstattung ermöglichte.

Im II. Weltkrieg schwer kriegszerstört. 1967 neue

Orgel der Firma Schuke. Glaskunstfensterzyklus

aus den 1990er Jahren.

www.grunewaldgemeinde.de

www.evkiwi.de/camino

Kath. St.-Marien-Kirche

Nach Entwürfen der Bauräte Christoph Hehl und

Karl Kühn errichtet. Freistehende Backsteinkirche

1914 fertiggestellt. Nach außen präsentiert sich die

überkuppelte Kirche mit Frontturm und reicher,

dekorativer Backsteinornamentik. Die hochwertige

plastische Ausstattung stammt u. a. von Wilhelm

Haverkamp und ist trotz zwischenzeitlicher

Umgestaltungen zu großen Teilen erhalten.

www.maria-unter-dem-kreuz.de

Lindenkirche

1934-36 nach Plänen von Carl Theodor Brodführer

errichtet, 1943 weitgehend zerstört und später fast

originalgetreu wieder aufgebaut.

www.lindenkirche.de

www.evkiwi.de/camino

8.9.: 10 - 16 Uhr

(sonst Di - Fr 10 - 15,

Mi - Do 15 - 19 Uhr

geöffnet)

7.9.: 10 - 14 Uhr, 8.9.:

11 - 16 Uhr

7.9.: 10 - 17 Uhr, 8.9.:

12.30 - 17 Uhr

8.9.: Führung 12 Uhr durch

Herrn Consentius

8.9.: Ökumenischer

Pilgerweg/Camino in

Wilmersorf und

Charlottenburg

8.9.: 11.30 Uhr Orgelführung

mit Musik, 12.30 Uhr Singen

mit KMD Günter Brick: Neue

Lieder und kleine Chorsätze,

13.30 Uhr Musik und Rap für

Kinder - mit Lineal und

Kugelschreiber, Leitung:

Günter Brick

7.9.: Führungen 12, 14 und 16

Uhr, 8.9.: Führungen 14 und

16 Uhr durch Georg

Herrmannn und Bastian Müller

7.9.: 15 Uhr Orgelführung,

max. 15 Personen, Anmeldung

erforderlich, 7. und 8.9.:

Kaffee und Kuchen, Führungsthema:

Kirchenbau und -

ausstattung zu Beginn des 20.

Jhs. - Schnitzwerke aus den

Wiedenbrücker Werkstätten,

Treff jeweils: Haupteingang,

8.9.: 13 Uhr Orgelführung, 15

Personen, Anmeldung

erforderlich

8.9.: 11 - 16 Uhr 8.9.: Führungen 12, 13, 14 und

15 Uhr durch Jens-Uwe Krüger

8.9.: Führungstreff: Vorraum,

Spiel- und Betreuungsangebot

für Kinder, Imbiss und

Getränke

Wally Deppe

030/8613341

Pfarrer Jochen Michalek,

ev. Kirchengemeinde

Grunewald

030/89733344

kuesterei@

grunewaldgemeinde.de

Bastian Müller, kath.

Pfarrgemeinde Maria

unter dem Kreuz

0160/94686836

bastianmueller@email.de

Pfarrer Jens-Uwe Krüger,

ev.

Lindenkirchengemeinde

krueger@lindenkirche.de

mkbo

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Wilmersdorf

Fontanestraße 12 a

o

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Wilmersdorf

Schmetterlingsplatz

Treff: Waldmuseum

mo

Logenhaus, Odd Fellow-Haus

zweigeschossiges Landhaus im neubarocken Stil

1925-26 vom Architekten und Bauherren Joseph

Meyer geschaffen. Während der Nazizeit musste

der Bauherr, der in diesem kleinen Palais selbst

wohnte, Deutschland verlassen. Nach verschiedenen

Bewohnern des öffentlichen Lebens gehört das

Anwesen seit 1962 den Berliner Odd Fellows und

wird von den Mitgliedern und Gästen als Tagungsund

Begegnungsstätte genutzt. Die Berliner Odd

Fellows gehören zu dem weltweit verbreiteten

Independent Order of Odd Fellows.

www.oddfellows.de

Nachtwanderung: Teufelsberg

Nachtwanderung mit dem Berliner Waldmuseum.

Der Teufelsberg gilt als unbequem und man weiß

noch nicht so genau, was aus ihm werden wird.

Vorstellungen der unterschiedlichsten Art führen zu

langen Diskussionen.

www.waldmuseum-waldschule.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führungen 10 - 18

Uhr nach Bedarf

7.9.: Treff 20 Uhr 7.9.: Zweistündige

Nachtwanderung mit Gudrun

Rademacher, max. 30

Personen, Kinder ab 6 Jahren.

Festes Schuhwerk und

wetterfeste Kleidung erbeten,

Anmeldung erforderlich bis

5.9.

Monika Ziaja, Großloge

der Deutschen Odd

Fellows I.O.O.F.

0170/2059987

mziaja@t-online.de

Gudrun Rademacher,

Berliner Waldmuseum

030/8133442

waldmuseumwaldschule@web.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 7


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Wilmersdorf

Schildhorn

Halbinsel

o

Berlin

Charlottenburg-

Wilmersdorf

Wilmersdorf

Teufelsseechaussee

10

bo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Wilhelmstraße 117

kboe

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Alt-Stralau 34

mbo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Revaler Straße 99

mbo

Schildhorndenkmal

markiert der Überlieferung nach den Ort, an dem

der letzte Wendenfürst Jaczo auf der Flucht vor

Albrecht dem Bären die Havel überquerte. Die 1845

von August Stüler errichtete Sandsteinsäule in Form

eines stilisierten Baumstammes mit bekrönendem

Kreuz und umgehängtem Schild steht auf einer

kleinen Landzunge an der Jürgenlanke.

www.schildhornpark.de

Schüleraktion: Sendeanlagen auf dem

Teufelsberg

Vorstellung der Projektwoche der Schule am

Schloss. Die Schüler erforschten den historischpolitischen

Kontext, seine Natur und die ehemalige

Alliierte Abhörstation.

www.schule-am-schloss-berlin.de

www.denk-mal-an-berlin.de

Ehemalige 27. und 44. Gemeindeschule

Die ehemalige Carl-Friedrich-Zelter-Hauptschule in

der Wilhelmstraße 116/117 wurde 1868 nach

Plänen des Stadtbaurates Adolf Gerstenberg als 27.

und 44. Gemeindeschule gebaut und gehört zu den

drei ältesten erhaltenen Berliner Schulgebäuden.

Viergeschossiger Mauerwerksbau mit

symmetrischer Fassade und Mittelrisalit, mit roten

Ziegeln verblendet. Horizontale Gliederung der

Fassade wird durch kräftiges Kranzgesims und

umlaufendes Gurtgesims betont. Klassenräume

erhielten Stichbogenfenster, die Aula erhielt

Rundbogenfenster. Auf dem rückwärtigen Teil der

Schulanlage eingeschossige Turnhalle. Das

Gebäude erhielt durch den Betreiber Diakonisches

Werk Berlin Stadtmitte e.V. eine neue Nutzung als

interkulturelles Familienzentrum mit Kita für 100

Kinder sowie einer Sozial- und Familienberatung.

Denkmalgerechte Sanierung mit rund 1,5 Mio. Euro

aus Mitteln des Städtebaulichen Denkmalschutzes

unterstützt. Die Ansprüche der neuen Nutzungen

und der technischen und energetischen

Erfordernisse wurden unter Beachtung des

Denkmalschutzes angepasst. Sanierung von August

2011 bis Juli 2012.

www.diakonie-stadtmitte.de

Ehemalige Gemeindeschule Alt-Stralau

1894 fertiggestellt, nach dem II. Weltkrieg als sog.

Durchgangsheim der DDR-Jugendhilfe genutzt.

Dieses Heim wurde jedoch zu einem Ort der

Gängelung von benachteiligten oder oppositionellen

Jugendlichen und von vielen als Gefängnis

empfunden.

www.fhxb-museum.de

Ehemaliges Reichsbahn-Ausbesserungswerk

Franz Stenzer

Seit 1994 stillgelegt und dem Verfall überlassen.

Große Fertigungshallen, ein Spitzbunker vom

Bautyp Zombeck, eine alte Schmiede, der werkseigene

Kultursaal und andere Preziosen einer

untergehenden Industriekultur lagen im Verborgenen.

Ab 1999 konnte ein Teil des wildromantischen

Geländes für die Öffentlichkeit

zurückgewonnen werden.

www.raw-tempel.de

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen 14, 15 und 16

Uhr durch Stefan Krappweis

Treff: Treppe am Spielplatz

7. und 8.9.: 11 - 18

Uhr

7.9.: 14 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führungen 12 und

14 Uhr durch Schüler der

Schule am Schloss

7. und 8.9.: Ausstellung:

Ideenbörse - Vorschläge zu

einer zukünftigen Nutzung des

Teufelsbergs u. a. in Form von

künstlerisch gestalteten Platten

mit den Ideen der Schüler zum

Thema Denkmal, Bauwerkserhaltung

und Nachnutzung.

7.9.: Führungen stündlich

durch Frau Gülzow, Frau Koch

und Herrn Scharlach

Verkehrsanbindung: U-Bhf.

Kochstraße / S-Bhf. Anhalter

Bahnhof / Bus 129

7.9.: zu den Führungen 7.9.: Führungen 12 und 15 Uhr

durch Detlef Krenz

7. und 8.9.: zur

Führung

7. und 8.9.: Führung 16 Uhr

durch Kristine Schütt

Treff: Tor 1

Stefan Krappweis,

Bürger für Schildhorn

e.V.

030/8815511

stefankrappweis@

gmx.de

Dr. Christiane

Schrübbers, Bezirksamt

Charlottenburg-

Wilmersdorf

030/902924105

christiane.schruebbers@

charlottenburgwilmersdorf.de

Frau Franke

030/69038244

geschaeftsstelle@

diakonie-stadtmitte.de

Maja Dittrich

030/69038243

m.dittrich@diakoniestadtmitte.de

Jana Braun, Bezirksamt

Friedrichshain-Kreuzberg

030/50585233

info@fhxb-museum.de

Kristine Schütt, RAWtempel

e.V.

0176/61080286

info@raw-tempel.de

8 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Simplonstraße 31/37

bo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Petersburger Platz 5

o

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Samariterplatz

fmbo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Danneckerstraße 2/4

o

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Landsberger Allee

Ecke Ernst-Zinna-

Weg

bo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

U-Bhf. Warschauer

Straße

Treff: Gleis 3

bo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Weinstraße

Treff: Ecke

Barnimstraße

Ev. Offenbarungskirche

1949 eingeweiht, Notkirche von Otto Bartning.

Innen sichtbare Holzkonstruktion.

www.otto-bartning.de

Ev. Pfingstkirche

1906-08 nach Plänen Gustav Werner und Jürgen

Kröger errichtet. Eine vielfältig gegliederte Fassade

und ein hoher Turm unterstreichen die Bedeutung

des Gebäudes und heben es aus seinem Umfeld

hervor. Mit Ausnahme der 1945 völlig zerstörten

Apsis hat die Kirche den II. Weltkrieg unbeschadet

überstanden.

www.pfingstkirche-berlin.de

Ev. Samariterkirche

1892-94 für die schon geplante, aber noch nicht

existierende Wohnbebauung um den Samariterplatz

errichtet. Ihr neugotisches Erscheinungsbild mit

dem zentral wirkenden Innenraum entwarf Gotthilf

Ludwig Möckel. 1995-96 Winterkirche und

Sakristeien renoviert, 2010 der Altarraum und 2012

die Bereiche unter den Emporen instand gesetzt.

Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.samariterkirche-berlin.de

Ev. Zwinglikirche

1903 von Jürgen Kröger geplant. Durch eine

Zuwendung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie

Berlin ist es heute der Verein Kulturraum

Zwinglikirche, der nach Beendigung der Bauarbeiten

im Herbst 2013 der Kirche zukünftig

ganzjährig kulturell nutzen lassen möchte.

www.kulturraum-zwinglikirche.de

Friedhof der Märzgefallenen

Der Friedhof wurde unmittelbar nach den

Barrikadenkämpfen vom 18. und 19. März 1848

eigens für 255 Opfer der Berliner Märzrevolution

errichtet. 1918 erfolgte die Zubettung von 33

Opfern der Novemberrevolution. Der Paul Singer

Verein engagiert sich für eine angemessene

Würdigung und Entwicklung zu einer nationalen

und europäischen Gedenkstätte.

www.friedhof-der-maerzgefallenen.de

Oberbaum-City

1906-14 errichteter Industriekomplex. Bis 1945 die

Heimstatt von OSRAM, in der Meilensteine der

Lichttechnik gesetzt wurden, nach dem II. Weltkrieg

dann Gründung des VEB Berliner Glühlampenwerk,

das ab 1969 Leitbetrieb des ostdeutschen

Kombinates NARVA war. Nach 1990

erfolgte die aufwendige Sanierung des traditionellen

Industriestandortes zum architektonisch

interessanten Dienstleistungszentrum.

www.litg.de

www.zumtobel.com

Rosa-Luxemburg-Gedenkstele

1974 Abriss des seit den 1860er Jahren

existierenden Berliner Frauengefängnisses. Eine

1977 von Günther Junge geschaffene und in einer

Grünanlage errichtete Gedenkstele erinnert an

Rosa-Luxemburg und eine Gedenktafel an die

Mütter und zum Tode Verurteilten, die hier

während der Nazizeit inhaftiert waren.

www.frauentouren.de

8.9.: zu Führung und

Rahmenprogramm

8.9.: Führung 11 Uhr durch

Kurt Nelius und Immo Wittig

8.9.: 10 Uhr Gottesdienst,

Führungstreff: Eingang, ca. 12

Uhr thematischer Kiezspaziergang

8.9.: 9.30 - 16 Uhr 8.9.: Führung 14 Uhr durch

Lioba Diez

8.9.: Treff: vor der Kirche, 10

Uhr Gottesdienst musikalisch

begleitet vom Belcanto-Chor,

13 Uhr italienische Madrigale

in deutscher Sprache,

Belcanto-Chor

7.9.: 10 - 20 Uhr, 8.9.:

11.30 - 18 Uhr

7.9.: bis 18 Uhr Kirchencafé in

der Sakristei, 18 Uhr

Unbequemes DenkMal -

engagierte oder selbstzufriedene

Kirche? Diskussionsrunde

mit Eva-Maria

Hollerung, Liedermacher Dr.

Karl-Heinz Bomberg, Uwe

Kraeusel, Pfarrer i. R. Rudi-

Karl Pahnke u. a., 7. und 8.9.:

Ausstellung zur Kirche, 13 - 15

Uhr nach Bedarf Orgelmusik,

8.9.: Kirchencafé in der

Sakristei

7.9.: zu den Führungen 7.9.: Führungen 11.30 und

14.30 Uhr durch Hans

Kirchheck und Hans Thaysen

Treff: Rudolfstr. 14, Haupteingang,

7.9.: 10 - 20 Uhr 7.9.: Führungen 11, 13, 15 und

17 Uhr

7.9.: Treff: Ausstellungscontainer

auf dem Friedhof,

Kaffee und Kuchen

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führungen 10 und 13 Uhr

durch Dr. Horst Liewald

7.9.: Besuch des Lichtzentrums

der Zumtobel Licht GmbH,

Kaffee und Kuchen im

Anschluss im RUDI-

Nachbarschaftszentrum

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 14 Uhr durch

Claudia von Gélieu

Immo Wittig, Otto

Bartning-

Arbeitsgemeinschaft

Kirchenbau e.V.

0151/22284656

bartningkirchen@gmx.de

Pfarrerin Lioba Diez, ev.

Pfingst-Kirchengemeinde

030/33983115

diez@pfingstkircheberlin.de

Edeltraut Pohl, ev.

Galiläa-Samariter-

Kirchengemeinde

0173/7826334

e.e.pohl@web.de

Prof. Martin Wiebel,

KulturRaum

Zwinglikirche e.V.

030/29005996

info@kulturraumzwinglikirche.de

Martin Ernerth, Paul

Singer e.V.

0172/7619797

martin@ernerth.de

Dr. Horst Liewald

030/2915404

Claudia von Gélieu,

Frauentouren

030/6261651

frauentouren@t-online.de

mbo

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 9


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Friedenstraße

mo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Neue Bahnhofstraße

12, Treffpunkt

Spanienkämpferdenkmal

1966-68 von Fritz Cremer und Siegfried Krepp

gestaltetes Denkmal zur Erinnerung an die

Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg.

www.fhxb-museum.de

www.spanienkaempfer.de

Spaziergang: Denkmale im Boxhagener Kiez

Vom Ostkreuz durch den Boxhagener Kiez zur

Warschauer Str. mit Sven Heinemann, Mitglied des

Abgeordnetenhauses von Berlin. Ein Schwerpunkt

ist die Historie der SPD in Friedrichshain anlässlich

ihres 150-jährigen Bestehens.

8.9.: ganztags 8.9.: Führungen 11 - 18 Uhr

nach Bedarf

8.9.: 11 - 18 Uhr Infostand,

Diskussionen, Lieder der

Internationalen Brigaden

7. und 8.9.: Treff: 11

und 15 Uhr

Jana Braun, Bezirksamt

Friedrichshain-Kreuzberg

030/50585233

info@fhxb-museum.de

Sven Heinemann

030/29770115

sven.heinemann@spd.par

lament-berlin.de

mo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Am Speicher

Treff: Nixe

o

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Friedenstraße

Treff:

Spanienkämpferden

kmal

mo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

Karl-Marx-Allee

100

Treff: U-Bhf.

Weberwiese,

Ausgang in

Fahrtrichtung

Alexanderplatz links

mo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Friedrichshain

U-Bhf. Weberwiese

Treff: westlicher

Aufgang

b

Spaziergang: Industriedenkmale auf Stralau

Das Speichergebäude der ehemaligen

Palmkernölfabrik, 1883-85 von Albert Biebendt,

bietet ein typisches Beispiel gründerzeitlicher

Industriearchitektur. Über das Flaschenkellergebäude

der früheren Engelhardt-Brauerei, das

1929-30 nach Entwürfen von Bruno Buch entstand,

führt der Weg zum seinerzeit größten Betrieb der

Halbinsel, den Glaswerken Stralau. Ende an der

ehemaligen Teppichfabrik Protzen und Sohn, der

ersten Industrieanlage auf Stralau von 1865.

Spaziergang: Vom Spanienkämpferdenkmal

zum Friedhof der Märzgefallenen

Der Spaziergang mit Dr. Kurt Laser beginnt am

Spanienkämpferdenkmal. Von dort zum Lindenberg

im südöstl. Teil des Volksparks. Dort befindet sich

der Friedhof der Märzgefallenen, der am 22. März

1848 mit der Beisetzung der gefallenen Barrikadenkämpfer

eingeweiht wurde. Bis Dezember 1918

wurden am Tor 33 Opfer der Novemberrevolution,

Arbeiter, Soldaten und Matrosen bestattet.

Stadtlandschafts-Safari 2013: Doppelhelix Berlin

Die Stadtlandschafts-Safari 2013 präsentiert die

großen Nachkriegsprojekte in Ost und West.

Stationen: von der Weberwiese und der Karl-Marx-

Allee zur geplanten Studentenstadt in Biesdorf, von

dort zurück zum II. Bauabschnitt der Karl-Marx-

Allee (mit anschließendem Lunchpaket), quer durch

die Berliner Innenstadt und den ehemaligen

Mauerstreifen zum Hansaviertel der Interbau,

Studentendorf Schlachtensee.

www.studentendorf-berlin.com

www.buergerverein-hansaviertel.de

Stadtwanderung: Karl-Marx-Allee

Die Stadtwanderung vom U-Bahnhof Weberwiese

bis zum Strausberger Platz macht die Geschichte

der Karl-Marx-Allee mit den nördl. und südl.

angrenzenden Bereichen im Wandel der Zeit

erlebbar. Eine exemplarische Kombination von

Repräsentationswillen, sozial bestimmtem

stadtplanerischem Denken und künstlerisch

anspruchsvoller Architektur wird hier sichtbar. Vom

sog. nationalen Aufbauwerk der 1950er Jahre in der

DDR wird ein Bogen bis in die Gegenwart

gespannt. Mit Dr. Norbert Podewin.

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 10 Uhr durch Dr.

Kurt Laser

Dr. Kurt Laser,

Geschichtskommission

DIE LINKE

Friedrichshain-Kreuzberg

030/2419221

8.9.: Treff: 10 Uhr Dr. Kurt Laser,

Geschichtskommission

DIE LINKE

Friedrichshain-Kreuzberg

030/2419221

8.9.: Treff: 9.30 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Treff: 10

Uhr

8.9.: Dauer 9 Std., max. 50

Personen. Achtung

kostenpflichtig: Kostenbeitrag

für Bus und Lunchpaket 30/20

(Studenten) Euro. Anmeldung

erforderlich bis 5.9. bei

Christine Vetter. Die Tour

endet am Hardenbergplatz /

Bahnhof Zoologischer Garten.

Christine Vetter,

Arbeitsgemeinschaft

Schaustelle

Nachkriegsmoderne

030/939504131

christine.vetter@

studentendorf-berlin.com

Dr. Norbert Podewin,

Geschichtskommission

DIE LINKE

Friedrichshain-Kreuzberg

030/2961940

10 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Oranienstraße 26

mkboe

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Ratiborstraße 14A

o

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Gitschiner Straße

97-103

o

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Dudenstraße 10

o

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Alexandrinenstraße

118-121

mbo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Zossener Straße 65

bo

Ehemalige Blindenanstalt

1863-64 von Adolf Gerstenberg als 20. und 42.

Gemeindeschule errichtet. Seit 1902 als

Blindenanstalt genutzt und 2005 von der USE

gGmbH übernommen. In den Werkstätten entstehen

- in Zusammenarbeit mit behinderten und nicht

behinderten Menschen - sowohl nützliche

Gebrauchsgegenstände als auch Designobjekte.

www.u-s-e.org

Ehemaliges Aufseherwohnhaus der Königlichen

Wasserbauinspektion Berlin I

1890-91 errichtete Dienstvilla, die auch Sitz der

Verwaltung aller technischen Anlagen der Berliner

Wasserstraßen war. Nach 1945 unterstanden

Grundstück und Schleusenwärterhaus dem

Ostberliner Magistrat. Ab 1989 verwaist und seit

2001 im Besitz des Landes Berlin, sanierte der neue

Pächter, die Kreuzberger Kinderstiftung, bis 2005

den Backsteinbau am Ufer des Landwehrkanals und

nutzt ihn nun als Verwaltungssitz, Begegnungsstätte

und Gästehaus.

www.kreuzberger-kinderstiftung.de

Ehemaliges Kaiserliches Patentamt

1905 eröffnet. Der mächtige, repräsentative Bau

verbindet anspruchsvolle Architektur mit

zweckmäßiger Gestaltung. Als Patentamt dient das

Gebäude noch heute. Hier finden sich umfangreiche,

bis 1617 zurückreichende Patentschriftensammlungen,

eine historische Bibliothek, ein

historisches Prüferzimmer sowie das heutige

Informationszentrum.

www.dpma.de

Ehemaliges Verbandshaus der Deutschen

Buchdrucker

Die 1924-26 als Kombination von Wohn- und

Verwaltungsgebäuden errichtete Baugruppe des

Architekten Max Taut gilt als Manifestation einer

neuen Architektur, als Ikone der Sachlichkeit. Die

Stahlskelettkonstruktion des Industriebaus ist eine

ingenieurtechnische Glanzleistung. Bauherr war der

Verband der Deutschen Buchdrucker (heute ver.di).

Anfang der 1950er Jahre durch Wohnungsbauten -

ebenfalls von Max Taut - ergänzt.

www.karl-richter-verein.de

Ehemaliges kath. St.-Agnes-Gemeindezentrum

Weitgehend im Originalzustand erhaltenes

Gemeindezentrum von 1964-67. Den Kirchenraum

wandelt der Architekt Arno Brandlhuber in eine

Ausstellungshalle für die Galerie König um, die

Ende dieses Jahres eröffnen wird. Die ehemaligen

Pfarrwohnungen werden in neue Wohneinheiten

umgestaltet, das ehemalige Gemeindehaus ist an ein

Berliner Architekturbüro vermietet, die weiteren

Flächen werden als Café, Studio-Apartment und

Kita genutzt.

www.denkmalschutz-kuratorium-berlin.de

Ev. Kirche zum Heiligen Kreuz

Backsteinkirche mit monumentaler Kuppel 1884-88

von Johannes Otzen erbaut. Nach ökologischem

Umbau 1995 wieder eröffnet. Bietet die Möglichkeit

zu verschiedensten sozial-kulturellen Veranstaltungen.

Umgänge, Seitenschiffe und der große

Dach- und Kuppelraum sind durch den Einbau von

Glasdächern auch für das Kiezcafé nutzbar

gemacht.

www.heiligkreuzpassion.de

7.9.: 11 – 16 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führungen 11 - 15 Uhr

stündlich durch Herrn Redlitz,

Herrn Schönfeld

DIM Laden und Café geöffnet

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 11 Uhr durch

Peter Ackermann

Anmeldung erforderlich bis

5.9. bei Claudia Grüneberg,

unter: 030/695339714, oder an

info@kreuzbergerkinderstiftung.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7. und 8.9.: Führungen 10,

11.30 und 13 Uhr

Treff: Eingangshalle

Gitschiner Str. 97, max. 30

Personen

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen 11 und 14 Uhr

durch Jacques Schwarz

Thema: Die Geschichte des

Gewerkschaftshauses der

Buchdrucker, Treff: Hof

7. und 8.9.: 10 - 15

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 15 - 19 Uhr, 8.9.:

12 - 19 Uhr

7. und 8.9.: Führungen 10.30,

12 und 13.30 Uhr durch Hans

Düttmann

7. und 8.9.: Führungstreff:

Innenhof, Ausstellung in der

Kirche: Sanierung und

Umnutzung von St. Agnes

7.9.: Führung 17 Uhr, 8.9.:

Führungen 13 und 17.30 Uhr

durch Marita Schmieder und

Herbert Rebel, Architekt

Treff: Büchertisch im Foyer

Frank Schönfeld, USE

gGmbH

030/285030112

frank.schoenfeld@

u-s-e.org

Alexander Redlitz, USE

gGmbH

030/285030147

alexander.redlitz@

u-s-e.org

Peter Ackermann,

Kreuzberger

Kinderstiftung

pra@kreuzbergerkinderstiftung.de

Lothar Schnappauf,

Deutsches Patent- und

Markenamt

030/25992230

lothar.schnappauf@

dpma.de

Jacques Schwarz, Karl-

Richter-Verein e.V.

jacschwarz@yahoo.de

Reinhard Schumacher,

Deutsche Stiftung

Denkmalschutz,

Kuratorium Berlin

0172/3869825

r.schumacher@berlin.de

Marita Schmieder, ev.

Kirchengemeinde

030/81492582

m.schmieder@

heiligkreuzpassion.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 11


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Marheinekeplatz 1-2

bo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Mariannenplatz

mo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Mariannenplatz 2

bo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Werderschen

Kirchhof

Treff: Kapelle

bo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Alte Jakobstraße

148-155

bo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Wrangelstraße 50-

51

bo

Ev. Passionskirche

Neuromanischer Backsteinbau 1904-07 von

Theodor Astfalck nach geänderten Entwürfen

Wilhelms II. erbaut und in den 1990er Jahren

aufwendig restauriert. Von vier Ecktürmen begleitet

überragt den Kirchbau ein zentrierter, sich

aufstaffelnder Turm. Im Innenraum verbinden sich

Elemente einer romanisch-byzantinischen

Formensprache mit denen des ausgehenden Historismus

und Jugendstils.

www.heiligkreuzpassion.de

Ev. St.-Thomas-Kirche

1864-69 von Friedrich Adler in einer einzigartigen

Mischung von Stilelementen erbaut. Kriegszerstörungen,

Mauerlage, Häuserkampf und das bis

heute geteilte Gemeindegebiet haben St. Thomas

stets zu einer sog. Kirche auf der Grenze gemacht.

Das unbequeme Denkmal gibt auch heute noch

Zeugnis für die soziale, religiöse und weltanschauliche

Pluralität rund um den Mariannenplatz.

www.freundesverein-stthomaskirche.de

Fontane-Apotheke

In der original eingerichteten und erhaltenen

Apotheke des Diakonissenkrankenhauses

Bethanien, 1845-47 von Theodor Stein mit Kapelle

und Wohnhäusern errichtet, hat Theodor Fontane

1848-49 Apothekenhelferinnen ausgebildet und

selbst als Apotheker gearbeitet. Das ehemalige

Krankenhaus wird heute als Künstlerhaus von

kulturellen, künstlerischen und sozialen Einrichtungen

und Initiativen genutzt.

www.fhxb-museum.de

Führung: Die historischen Friedhöfe an der

Bergmannstraße

Luisenstädtischer Friedhof von 1830, Friedhof IV

der Jerusalems- und Neuen Kirche von 1852,

Friedrichs-Werderscher Kirchhof von 1844 und

Dreifaltigkeitskirchhof II von 1825. Charakteristisch

ist eine große Anzahl von alten Erbbegräbnissen,

Wandgräbern und prunkvollen

Mausoleen aus dem 19. und frühen 20. Jh. Dauer:

1,5 Std. Mit Kunsthistoriker Dr. Jörg Kuhn.

www.stiftung-historische-friedhoefe.de

www.evfbs.de

Haus des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes

1929-30 nach Entwürfen des Architekten Erich

Mendelsohn entstanden. In den 1930er Jahren

wurde das Haus besetzt und enteignet. Dauerausstellung:

Erich Mendelsohn und das Haus des

Deutschen Metallarbeiter-Verbandes.

www.ak-berlin.de

www.igmetall-bbs.de

Kath. St.-Marien-Liebfrauen-Kirche

1904-06 durch den Mainzer Dombaumeister

Ludwig Becker im neuromanischen Stil erbaut.

Steinmeyer-Orgel von 1914, 1969 restauriert, vor

Kurzem eingesetzte Glocke der ehemaligen

Nachbargemeinde St. Agnes. In den Räumen der

Gemeinde sind eine Suppenküche und eine

Notübernachtung für Obdachlose untergebracht.

www.marien-liebfrauen.de

8.9.: 13 - 15 Uhr 8.9.: Führung 13 Uhr durch Dr.

Cordula Hufnagel

8.9.: 11 Uhr Gottesdienst, 19

Uhr SonntagsausKlang von

Bon Voyage: Paris, mon Paris

8.9.: 14 - 19 Uhr 8.9.: Führung 16 Uhr durch Dr.

Peter Lemburg, Architekt und

Bauhistoriker

8.9.: Führungstreff:

Kirchenportal, 14 Uhr Matinee

mit dem St.-Thomas-Chor und

dem Kirchenchor der ev.-luth.

Gemeinde Emskirchen, 18 Uhr

mittelalterliche Musik mit dem

Ensemble Alta musica, Fotoausstellung:

Die Geschichte

der St.-Thomas-Kirche und

ihrer Umgebung

Marita Schmieder, ev.

Kirchengemeinde

030/81492582

m.schmieder@

heiligkreuzpassion.de

Stefan Haddick,

Freundesverein St.

Thomas-Kirche e.V.

st.thomas@gmail.com

8.9.: 11 - 18 Uhr Jana Braun, Bezirksamt

Friedrichshain-Kreuzberg

030/50585233

info@fhxb-museum.de

7.9.: Treff: 14 Uhr 7.9.: Konzert im Anschluss an

die Führung in der Kapelle auf

dem Friedrichs-Werderschen

Kirchhof, Spenden erbeten

7.9.: 10 - 18 Uhr 7.9.: Führungen 11, 13 und 17

Uhr durch Joachim Leidig und

Peter Senft

7.9.: Führungstreff:

Haupteingang (Foyer), 12 und

16 Uhr Filmvorführung auf der

Etage der Architektenkammer:

Visionen für die Ewigkeit, 14

Uhr Vortrag im Saal 1 und 2

der Architektenkammer:

Architektur im Focus, auf den

Fluren der Architektenkammer

Sonderausstellung: Erich

Mendelsohn: Berlin und

Jerusalem.

8.9.: 14 - 18 Uhr 8.9.: Führungen 14 und 16 Uhr

durch Anita Wursthorn

8.9.: Führungstreff: Marien-

Brunnen, 15 und 17 Uhr

Orgelmusik, 17.30 Uhr

Abschlussandacht

Juliane Bluhm, Stiftung

Historische Kirchhöfe

und Friedhöfe in Berlin-

Brandenburg

030/31986029

bluhm@stiftunghistorische-friedhoefe.de

Petra Knobloch,

Architektenkammer

Berlin

030/29330721

kommunikation@akberlin.de

Christian Andrees, kath.

Kirchengemeinde St.

Marien Liebfrauen

0179/7785770

christian.andrees@

erzbistumberlin.de

12 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Friesenstraße 15-16

mo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Niederkirchnerstraß

e 7

mbo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Lausitzer Straße 22

kbo

Berlin

Friedrichshain-

Kreuzberg

Kreuzberg

Mariannenplatz 1-3

o

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Hohenschönhausen

Dorfstraße 4

o

Luftschutz-Musterstollenanlage

Auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne des

Garde-Cürassier-Regiments und des Königin-

Augusta-Garde-Regiments, heute Polizeidirektion

5, befindet sich ein Musterbau verschiedener

Varianten von Luftschutzstollen unterschiedlicher

Hersteller, wie sie im II. Weltkrieg bis 1940 an

verschiedenen Stellen in der Stadt errichtet wurden.

www.berliner-unterwelten.de

Martin-Gropius-Bau

1877-81 von Martin Gropius und Heino Schmieden

errichtet, im II. Weltkrieg stark beschädigt. Ruine

befand sich nach der Teilung Berlins nicht mehr im

Stadtzentrum, sondern in direkter Nachbarschaft zur

Grenze zwischen Ost und West. Mit der 1961

erbauten Mauer vor dem Haupteingang verstärkte

sich die ungünstige Lage. Der Wiederaufbau

erfolgte 1978-81.

www.gropiusbau.de

Nachbarschaftszentrum Regenbogenfabrik

im alten Dampfsägewerk von 1877. Vorderhaus,

Remise, Schuppen und Fabrikgebäude vermitteln

auch heute noch eine Vorstellung von den

Anfängen der industriellen Produktion in der

Luisenstadt. Von der sog. Freistadt Barackia 1872

über die Besetzung einer verlassenen Fabrik spannt

sich der Bogen der Auseinandersetzungen um

Mieterrechte und bezahlbare Lebensräume.

www.regenbogenfabrik.de

Parkanlage und Feierabendhaus

Das Diakonissenkrankenhaus Bethanien wurde

1845-47 nach Plänen von Theodor Stein errichtet,

die Außenanlagen werden Peter Joseph Lenné

zugeschrieben. Später erfolgten Erweiterungsbauten

wie das Diakonissenfeierabendhaus in der

Waldemarstr. 57. 1970 wurde die Krankenhausnutzung

aufgegeben, das Gelände entwickelte sich

zu einem Ort für Kunst und Kultur. Seit 2008

werden die Freiflächen sowie verschiedene

Gebäude erneuert.

www.basd-berlin.de

www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg

Ehemaliges Gutsarbeiterhaus Falkenberg

Um 1856 erbautes Gutsarbeiterhaus der Familie von

Arnim. Die Lehmkate wurde 1978 unter

Denkmalschutz gestellt. 1997 erwarb der

Förderverein Landschaftspark Nordost das Gebäude

mit 648 qm Grundfläche. 1998-2000 Sanierung.

Heute mit Ausstellung über ursprünglich verwendete

Baumaterialien und das Leben der Gutsarbeiterfamilien,

Café, Informationsstelle Barnimer

Feldmark, Kunstwerkstatt und

Tourismusunternehmen.

www.dorfkate-falkenberg-berlin.de

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zur

Führung

7.9.: Führungen 11, 12, 13, 14

und 15 Uhr durch André

Knorn

Treff: vor dem Eingang zum

Polizeigelände, max. 15

Personen, Anmeldung

erforderlich: nur telefonisch 2.-

5.9. 10 - 14 Uhr

7. und 8.9.: Führung 16 Uhr

Treff: Eingangsbereich, max.

20 Personen, Anmeldung

erforderlich bei der

Museumsinformation Berlin

unter: 030/24749888, oder an

museumsinformation@kulturp

rojekte-berlin.de

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 15 Uhr durch

Christine Ziegler

8.9.: Führungstreff:

Hofeingang, 14 - 19 Uhr

Speisen und Getränke, Musik

und Film, Aktionen und Infos,

Basar mit selbstgemachten

Produkten

7.9.: zur Führung

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 14 - 18 Uhr, 8.9.:

10 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führung 12 Uhr durch

Gerhard Schlotter

7.9.: Dauer 2 Std., Thema:

Denkmalgerechte Sanierung in

der Luisenstadt - Parkanlage

Bethanien, Feierabendhaus

Waldemarstr. und Turnhalle

Mariannenstr., Treff: Eingang

7.9.: Führungen 14 und 16

Uhr, 8.9.: Führungen 11, 13

und 15 Uhr durch Barbara

Linkert

Thema: Leben in einem

Gutsarbeiterhaus vor 200

Jahren, Treff: Infostelle des

Fördervereins

Büro Berliner

Unterwelten e.V.

030/46068009

Martin-Gropius-Bau

030/254860

post@gropiusbau.de

Christine Ziegler,

Regenbogenfabrik Block

109 e.V.

0160/5333369

info@

regenbogenfabrik.de

Gerhard Schlotter, Büro

BASD

030/3088720

basd@basd-berlin.de

Barbara Linkert,

Förderverein

Landschaftspark Nordost

e.V.

030/9244003

info@dorfkatefalkenberg-berlin.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 13


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Hohenschönhausen

Genslerstraße 66

mo

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Hohenschönhausen

Oberseestraße 58/60

bo

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Hohenschönhausen

Hauptstraße 42

fo

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

Weseler Straße 6

o

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

Zwieseler Straße 4

bo

Ehemaliges Stasigefängnis Hohenschönhausen

Früheres zentrale Untersuchungsgefängnis der

DDR-Staatssicherheit. Sonst unzugängliche

Bereiche werden geöffnet: ein unterirdischer

Küchentrakt, die Sauna der Stasimitarbeiter und das

frühere Haftkrankenhaus, in dem angeschossene

Flüchtlinge eingeliefert wurden.

www.stiftung-hsh.de

Haus Lemke

1932 von Mies van der Rohe für Karl Lemke

entworfen. Der schlichte, eingeschossige Ziegelbau

öffnet sich mit wandgroßen Fensterflächen direkt

auf die Parklandschaft am Obersee. 2000-02

erfolgte eine denkmalgerechte Instandsetzung. Die

Installation von Udo Dagenbach im Garten des

Mies-van-der-Rohe-Hauses rezipiert gestalterische

Prinzipien des zerstörten Revolutionsdenkmals von

Mies van der Rohe von 1926 in Berlin-Friedrichsfelde.

www.miesvanderrohehaus.de

Taborkirche

Der älteste Teil der Dorfkirche, der Chor, stammt

aus dem Anfang des 13. Jhs. das Kirchenschiff aus

dem späten 15. Jh. 1905 wurden Anbauten vorgenommen

und der Dorfkirchhof eingefriedet. In

dem 1989 restaurierten Innenraum der Kirche ist

vor allem der Marienaltar um 1450 hervorzuheben,

aber auch Renaissancekanzel, Totenschild und

Wappentafeln von 1671 sowie die Orgel, 1862 von

Albert Lang. Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.taborbote-online.de

Amalien-Orgel

in der Ev. Kirche Zur Frohen Botschaft. 1755 von

Peter Migendt und Ernst Marx für Prinzessin Anna

Amalia von Preußen erbaut. 2010 vollendete

Restaurierung.

www.paul-gerhardt.com

www.amalien-orgel.de

Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

1945 wurde im Offizierskasino der

Festungspionierschule der Wehrmacht das Ende des

II. Weltkriegs in Europa besiegelt. Im großen

Speisesaal nahmen hochrangige Vertreter der

alliierten Siegermächte die bedingungslose Kapitulation

der deutschen Streitkräfte entgegen. Der

historische sog. Kapitulationssaal bildet heute das

Zentrum des Deutsch-Russischen Museums.

www.museum-karlshorst.de

7. und 8.9.: 9 - 18 Uhr 7. und 8.9.: 14.30 Uhr Führung

auf Englisch: Stasigefängnis.

10 - 16 Uhr stündlich Führung:

Stasigefängnis, 10.30 und

15.30 Uhr Führung:

Haftkrankenhaus, 12 und 14

Uhr Führung: Unterwelt der

Stasi und sog. Grotewohl-

Express, 12 und 15 Uhr

Führung: Das Sperrgebiet

Berlin-Hohenschönhausen, für

alle: Treff: Besucherdienst,

Anmeldung erforderlich bis

6.9. Ausstellung: Feindbild

Gedenkstätte? Das Stasigefängnis

in Berlin-Hohenschönhausen

und seine

Nachbarn

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 15 Uhr durch Dr.

Wita Noack

8.9.: 11 - 17 Uhr 8.9.: Führung 14 Uhr durch

Christina Trodler

Treff: in der Kirche

8.9.: zum

Rahmenprogramm

7. und 8.9.: 10 - 18

Uhr

8.9.: 14, 15, 16 und 17 Uhr

Orgelmusik mit Studierenden

der Universität der Künste mit

anschließenden Erläuterungen

zur Geschichte und Restaurierung

der Orgel, Kaffee und

Kuchen

7. und 8.9.: Führungen 11, 13,

15 und 17 Uhr

7. und 8.9.: Ausstellung: Ort

der Kapitulation am 8. Mai

1945 - Dauerausstellung zum

deutschen Vernichtungskrieg

gegen die Sowjetunion 1941-

45

André Kockisch, Stiftung

Gedenkstätte Berlin-

Hohenschönhausen

030/986082413

a.kockisch@stiftunghsh.de

Dr. Wita Noack, Mies

van der Rohe Haus

030/97000618

info@

miesvanderrohehaus.de

Pfarrerin Christina

Trodler, ev.

Kirchengemeinde Berlin-

Hohenschönhausen

030/98637826

christina.trodler@

versanet.de

Beate Kruppke, ev. Paul-

Gerhardt-

Kirchengemeinde

Lichtenberg

033398/948652

Deutsch-Russisches

Museum Berlin-

Karlshorst

kontakt@museumkarlshorst.de

14 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

Hauptstraße 8

mbo

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

Gudrunstraße

mbo

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

Köpenicker Allee

39-57

mbo

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

Nöldnerstraße 43

bo

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

Tuchollaplatz

Ehemalige Städtische Arbeitshäuser

von 1877-79. Ursprünglich mit humanitärem

Anspruch gegründet, wurde im Laufe der Zeit aus

ihnen ein Ort, an dem menschliches Leid und

politisch motivierte Verfolgung das Geschehen

maßgeblich bestimmten. Die Entwicklung vom

Armenasyl mit sozialem Integrationsanspruch zur

Sammelunterkunft für vom NS-Regime

Marginalisierte bis zur Haftanstalt für Kriminelle

und politisch Verfolgte in der DDR verdeutlicht

über drei verschiedene Herrschaftsformen den

Umgang mit von der Gesellschaft Ausgestoßenen

und Verfolgten.

www.museum-lichtenberg.de

www.denk-mal-an-berlin.de

Ehemaliges Revolutionsdenkmal

1926 Weihe des von Ludwig Mies van der Rohe

entworfenen Revolutionsdenkmals. Es war den

Märtyrern der Revolution 1918/19 gewidmet und

gilt bis heute als ein Meisterwerk der Moderne.

Anfang 1935 durch das NS-Regime abgerissen. Wie

kaum ein anderes Bauwerk wirkt es dennoch

seitdem politisch und ästhetisch nach.

www.sozialistenfriedhof.de

Ehemaliges St.-Antonius-Hospital

1930 eröffnet. Im Bauhaus-Stil von Felix Angelo

Pollack errichtet. Mit dem Einzug der russischen

Armee 1945 mussten die Marien-Schwestern das

Haus verlassen. 1964-90 vom Landwirtschaftsministerium

der DDR genutzt. Seit 1991 ist das

ehemalige Hospital Standort der kath. Hochschule

für Sozialwesen.

www.khsb-berlin.de

Ev. Erlöserkirche

Im Rahmen eines Kirchbauprogramms der Kaiserin

Auguste Viktoria im letzten Jahrzehnt des 19. Jhs.

von Max Spitta erbaut, 1892 eingeweiht. Ihre

Geschichte ist durch die turbulenten Ereignisse des

20. Jhs. geprägt und hat Ende der 1980er Jahre

während des Niedergangs der DDR eine besondere

Bedeutung bekommen.

www.paul-gerhardt.com

Fest auf dem Tuchollaplatz

Der restaurierte Tuchollaplatz in der Victoriastadt

lädt mit einem Kunsthandwerkermarkt von

Künstlern aus Berlin und dem Umland zum Kiezfest

ein. Auf den Bühnen findet ein umfangreiches

Kulturprogramm statt.

7. und 8.9.: zur

Führung

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zur

Führung

7. und 8.9.: Führung 15 - 17

Uhr

Thema: Architektur-, soziale

und politische Geschichte der

ehemaligen Arbeitshäuser

Rummelsburg, Treff: Erich-

Müller-Str. 9,

Nachbarschaftszentrum Altes

Lazarett

7. und 8.9.: Führung 14 Uhr

durch Prof. Dr. Jürgen

Hofmann

7. und 8.9.: Führungstreff:

Friedhofseingang

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 10 Uhr durch

Martin Wrzesinski

Treff: Haupteingang

8.9.: 14 - 20 Uhr 8.9.: Führungen 14 - 19 Uhr

stündlich

8.9.: ab 14.30 Uhr stündlich

Orgelkonzert: Musik verschiedener

Komponisten mit

Matthias Elger an der dreimanualigen

Schuke-Orgel, 14 -

19 Uhr stündlich Turmbesteigung

7.9.: zum

Rahmenprogramm

7.9.: 14 - 22 Uhr Kiezfest mit

Kunsthandwerkermarkt

Dr. Thomas Thiele,

Bezirksamt Lichtenberg

030/5779738812

museumlichtenberg@

kultur-in-lichtenberg.de

Förderkreis

Erinnerungsstätte der

deutschen

Arbeiterbewegung

Berlin-Friedrichsfelde

e.V.

foerderkreisfriedrichsfelde@web.de

Martin Wrzesinski, kath.

Hochschule für

Sozialwesen Berlin

030/50101014

wrzesinski@khsbberlin.de

Pfarrerin Sapna Joshi, ev.

Paul-Gerhard-

Kirchengemeinde

Lichtenberg

0178/6715721

s.joshi@paulgerhardt.com

Michael Merz,

Victoriastadt e.V.

0163/3625340

kbo

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

Köpenicker

Chaussee 42-46

o

Heizkraftwerk Klingenberg

1925-26 errichtet. Die Gesamtkonzeption der

monumental aufgefassten Backsteinkuben im Stil

der Neuen Sachlichkeit wird vom elfgeschossigen

Verwaltungsgebäude akzentuiert, das in seiner

ensembleprägenden Stellung, der strengen

Pfeilergliederung und der expressionistischen Dachund

Eckausbildung die Verbindung der Industriearchitektur

zur Moderne dokumentiert. 1975-90

erfolgten umfangreiche Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen.

www.vattenfall.de

7.9.: zur Führung

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führung 10 Uhr durch

Harald Flügel

Treff: Haupteingang beim

Pförtner, max. 25 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

4.9. bei Iris Schuldt unter:

030/26732174, oder an

iris.schuldt@vattenfall.de

Harald Flügel, Vattenfall

Europe

030/26732038

harald.fluegel@

vattenfall.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 15


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

Lückstraße 63

mo

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

Herzbergstraße 79

Haus 29

bo

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

Hubertusstraße 47-

49

mo

Berlin Lichtenberg

(Hohenschönhause

n)

Lichtenberg

John-Sieg-Straße 13

o

Berlin Marzahn-

Hellersdorf

Hellersdorf

Dorfstraße 12

mkbop

Berlin Marzahn-

Hellersdorf

Hellersdorf

Hönower Straße

13/15

bo

Immanuel-Kant-Oberschule, Gymnasium

In zwei ehemaligen Gemeindeschulen

untergebracht. Das Schulgebäude in der Lückstr.

wurde 1906 als 22. Gemeindeschule Lichtenberg

errichtet. Der verputzte Ziegelsteinbau besitzt einen

auffälligen Treppenturm, der von einer Uhrenlaterne

bekrönt wird. Die Straßenfront ist mit

Kunststein verkleidet, auf der Balustrade der Dachterrasse

ist eine humorvolle bildhauerische Arbeit

zu sehen: Ein Schüler sitzt auf einer Schnecke und

liest ein Buch.

www.kant.be.schule.de

Museum Kesselhaus Herzberge

Das heutige Museum Kesselhaus, 1889-93 von

Stadtbaurat Hermann Blankenstein erbaut, gehört

zum Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge.

Drei Dampfkesselgenerationen ermöglichen

eine Übersicht über die Entwicklung der Heiztechnik

eines ganzen Jhs. Seit der abgeschlossenen

Sanierung 2003 als technisches und medizinhistorisches

Museum sowie als Kulturstätte genutzt.

www.museumkesselhaus.de

www.gutenberg-oberschule-berlin.de

Stadtbad Lichtenberg

1928 eröffnet und ist bis heute fast unverändert

geblieben. Es zählte zu den schönsten Stadtbädern

Berlins und gilt als Paradestück expressionistischer

Architektur. Wegen eines Wasserschadens schloss

das Bad 1991. Dank des Fördervereins heute wieder

geöffnet.

www.facebook.com/StadtbadBerlinLichtenberg

Villa Skupin

Mitte des 19. Jhs. wandelte sich Berlin zur

Industrie- und Großstadt. Betriebe verlagerten ihren

Standort aufgrund der billigeren Bodenpreise und

Ausdehnungsmöglichkeiten zunehmend in die

Randbezirke, so auch nach Lichtenberg, wo der

Fleischermeister Paul Skupin um 1928 seine

Fleischwarenfabrik mit Wohnhaus errichten ließ.

Die im Jugendstil erbaute Villa Skupin beherbergt

heute die Werkstattgalerie Studio Bildende Kunst.

www.kulturring.org

Ev. Dorfkirche Kaulsdorf

750 Jahre alte Dorfkirche, mehrfach umgebaut,

erhalten haben sich u. a. die barocke Innenausstattung

der Kirche und das Kreuzrippengewölbe

der Sakristei aus dem 15. Jh. 1999 wurde die historische

Turmspitze von 1875 wieder errichtet, 2000

umfangreiche Außenrestaurierung und Eröffnung

des Turmmuseums.

www.kirche-kaulsdorf.ekbo.de

Ev. Dorfkirche Mahlsdorf

Mitte des 13. Jhs. erbaute frühgotische Kirche, eine

der ältesten und in ihrer architektonischen

Schlichtheit und mit ihrer wertvollen barocken

Innenausstattung auch eine der schönsten der

Region. Die hölzerne Kanzel ist eine Stiftung von

Hans von Kötteritz (Schwiegersohn von Lampert

Diestelmeyer) von 1620. 1994-2001 umfassend

saniert.

www.kirche-mahlsdorf.de

7.9.: zu Führungen

und Rahmenprogramm

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führungen 9, 11 und 13

Uhr durch Gitte Bieker,

Architektin

7.9.: Führungsthema: Schule

aus einem anderen

Blickwinkel, Treff: Schulhof

(Zugang Leopoldstr.), max. 25

Personen, 9 - 14 Uhr

Ausstellung von Schülerarbeiten

in den Fluren, Hofcafé

mit Kaffee, Kuchen und

Gegrilltem

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 13 Uhr

8.9.: Führungstreff: Eingang,

11 Uhr Vortrag durch Dr.

Herbert Loos im Theatersaal:

10 Jahre Museum Kesselhaus

Herzberge, 15 Uhr Finissage

im Blankenstein-Saal: Kunstausstellung

von Schülern der

Gutenberg-Oberschule, 16 Uhr

Konzert im Theatersaal oder

Blankenstein-Saal: Manfred

Dutkowski und Band

7 und 8.9.: zum

Rahmenprogramm

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 12 und 14 Uhr

Vortrag im Foyer: Die

Geschichte und Zukunft des

Stadtbades, max. 10 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

1.9. per E-Mail oder schriftlich

an: Michael Metze, Summter

Str. 209, 12623 Berlin, 11 -

616 Uhr Ausstellung im Foyer:

Die Geschichte und Zukunft

des Stadtbades, Film über das

Stadtbad Lichtenberg.

Volkmar Knop,

Immanuel-Kant-

Oberschule

030/5139748

direx04@t-online.de

Joachim Schütz,

Förderverein Museum

Kesselhaus Herzberge

e.V.

0162/2098007

museum@keh-berlin.de

Michael Metze,

Förderverein Stadtbad

Lichtenberg

0173/7075784

kontakt@stadtbadlichtenberg.de

7.9.: 14 - 18 Uhr Antje Mann, Kulturring

in Berlin e.V., Studio

Bildende Kunst

030/51489736

bildungswerk@

kulturring.org

8.9.: 11 - 17 Uhr

(sonst So 10 - 11 Uhr

und auf Anfrage

geöffnet)

8.9.: Führungen nach Bedarf

durch Mitarbeiter des

Turmmuseums

8.9.: ca. 11 - 11.45 Uhr Caffee

Classic im Gemeindehaus,

Spende erbeten.

8.9.: 12 - 16 Uhr 8.9.: Führung 12 Uhr

8.9.: 17 Uhr Konzert des

Streicherkreises und des

Chores der Mahlsdorfer

Kirchengemeinde unter der

Leitung von Gabriela Thoms.

Wolfgang Amadeus Mozart:

Messe D-Dur, Dieterich

Buxtehude: Kantate und

Werke von Tomaso Giovanni

Albinoni und Johann Friedrich

Fasch

Joachim Klee,

Kirchengemeinde

Kaulsdorf

030/5675280

ev.kirchengemeindekauls

dorf@gmx.de

Gudrun Rühle, ev.

Kirchengemeinde

Mahlsdorf

030/5677617

info@kirchemahlsdorf.de

16 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Marzahn-

Hellersdorf

Hellersdorf

Rahnsdorfer Straße

30

bo

Berlin Marzahn-

Hellersdorf

Hellersdorf

Giesestraße 47

oe

Berlin Marzahn-

Hellersdorf

Hellersdorf

Ullrichplatz

bo

Berlin Marzahn-

Hellersdorf

Marzahn

Hultschiner Damm

333

fmo

Berlin Marzahn-

Hellersdorf

Marzahn

Brebacher Weg 15

mbo

Ev. Waldfriedhof Berlin-Mahlsdorf

2,82 ha groß. Der Dahlewitzer Rittergutsbesitzer

von Treskow schenkte der Mahlsdorfer Kirchengemeinde

1923 etwa elf Morgen Land in der

Rahnsdorfer Str. zur Anlage eines Friedhofes. Der

teilw. dichte Bestand mit Waldkiefern gibt dem

Friedhof einen waldartigen Charakter. Um dieses

Bild nicht zu zerstören, sind Grabeinfassungen aus

Stein auf diesem Friedhof nicht erlaubt.

www.historischefriedhoefeberlin.de

Kath. St.-Martin-Kirche

1930 von Bachem und Horvatin erbaut, im Stil des

Bauhaus und der Neuen Sachlichkeit. Innenraum

mit flacher Holzbalkendecke, Taufkapellenfenster

des Kirchenpatrons 1930 von Hannes Schulz. 1943-

45 Passions- und Auferstehungs-Mosaik und

Fensterzyklus musizierender Engel von Crodel und

Wagner, ital. Renaissance-Tabernakel aus weißem

Marmor 15. Jh.

www.st-martin-kaulsdorf.de

Ullrichplatz

Von Erwin Barth 1925/26 gestaltet. Beiderseits

einer zentralen, parterreartigen Rasenfläche mit

üppigen Blumenbeeten schlossen ein Spielplatz im

Norden und ein etwas erhöhter Sitzbereich im

Süden an. Die klare Gliederung in verschiedene

Funktionsbereiche erfüllte ästhetische wie soziale

Gestaltungskriterien. Ausstattungselemente wie

Bänke, Pergolen und die umfangreichen Staudenbepflanzungen

sind nicht mehr vorhanden.

Gutshaus Mahlsdorf

1780 erbaut und 1869 spätklassizistisch überformt,

bildet mit dem um 1800 angelegten Gutspark ein

Ensemble der Wohn- und Gartenkultur der zweiten

Hälfte des 19. Jhs. Der ehemals zum Gut gehörende

Park wurde 1993-95 denkmalgerecht wiederhergestellt.

Mithilfe der Lotto-Stiftung und der

Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnte seit

2007 auch das Gutshaus saniert werden. Hier

präsentiert der Förderverein Gutshaus Mahlsdorf

mit dem Gründerzeitmuseum die Sammlung

Charlotte von Mahlsdorf. Förderprojekt der

Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

www.gruenderzeitmuseum.de

Krankenhauskirche im Wuhlgarten

1890-93 als zweigeschossige Heil- und

Pflegeanstalt für Epileptiker mit roten und gelben

Klinkerbauten im Stil der Neurenaissance und

einem weiträumigen Landschaftspark angelegt.

Auch diese Anstalt war vom sog. Euthanasie-

Programm der Nazis betroffen. Aus den letzten

Kriegstagen existieren Massengräber. Zwei

Gedenkstätten erinnern an dieses Geschehen.

www.wuhletal.de

7.9.: zu den Führungen 7.9.: Führungen 13 und 15 Uhr

durch Pfarrerin i. R. Rotraut

Seimert

7.9.: Treff: Haupteingang, im

Anschluss an die Führung kann

gemeinsam das Gründerzeitmuseum

Mahlsdorf mit der

Sammlung Charlotte von

Mahlsdorf, Hultschiner Damm

333, besucht werden.

8.9.: 11 - 16 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Führungen 13 und 15 Uhr

durch Mitglieder der

Kirchengemeinde

8.9.: 10 Uhr Heilige Messe, 11

- 16 Uhr Frühschoppen mit

Imbiss, Kaffee und Kuchen,

Trödelmarkt (Anfragen per

Email), 13 und 15 Uhr

Kirchen- und Turmführungen,

12 und 14 Uhr musikalisches

Programm

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 10 Uhr durch

Marcus Weiß,

Landschaftsplaner

Treff: Platzzugang Nordseite

Helmuth Pohren-

Hartmann,

Interessengemeinschaft

Historische Friedhöfe

Berlin

0173/4262490

pohren-hartmann@tonline.de

Kath. Kirchengemeinde

St. Martin

030/5626609

katholischespfarramt@st-martinkaulsdorf.de

Dr. Ruth Wünsch,

Pfarrgemeinderatsvorsitz

ende

030/5628951

ruth@wuensch-berlin.de

Marcus Weiß

0177/8032113

fagusvermessung@web.de

8.9.: 10 - 18 Uhr Monika Schulz-Pusch,

Förderverein Gutshaus

Mahlsdorf e.V.

0172/8703939

7.9.: 10 - 18 Uhr, 8.9.:

11 - 18 Uhr

8.9.: Führungen 11 und 13 Uhr

durch Detlev Strauß

7. und 8.9.: Ausstellung:

Malerei - Friedrich Porsdorf,

Schnittrosenschau des

Verbandes Deutscher

Rosenfreunde mit Fachberatung,

Modellbauausstellung

von Norbert Wegner: Werkzeugmaschinen,

Dampfmaschinen,

Landmaschinen und

Lokomotiven, 8.9.: 10 Uhr

festlicher Gottesdienst, 14 Uhr

Musik

Ute Frauenstein,

Wuhlgarten e.V.

030/562969423

kirche@wuhletal.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 17


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Marzahn-

Hellersdorf

Marzahn

Alt-Biesdorf 55

fmo

Berlin Marzahn-

Hellersdorf

Marzahn

Alt-Marzahn 51

Bezirksmuseum

mbo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Keibelstraße 29-36

Eingang

m

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Inselstraße 6

Ecke Wallstraße 61-

65

bo

Schloss und Schlosspark Biesdorf

Schloss als eine spätklassizistische Turmvilla

errichtet, gleichzeitig wurde der Park angelegt. Seit

1887 im Besitz der Familie Siemens, 1927 Kauf

durch die Stadt Berlin. Erd- und Kellergeschoss des

durch Brandstiftung im April 1945 zerstörten

Gebäudes dienten ab 1959 als Kulturhaus. Seit 1994

steht es den Bürgern als Stadtteilzentrum zur

Verfügung. 2002-07 Außenhülle denkmalgerecht

restauriert. Dauerausstellung zum Geschichte des

Denkmalensembles. Förderprojekt der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz.

www.stiftung-schloss-biesdorf.de

www.ball-ev-berlin.de

Schülerprojekt zum Denkmal für die im I.

Weltkrieg gefallenen Biesdorfer Soldaten

Auf dem früheren Kirchhof der Dorfkirche Biesdorf

befindet sich das 1922 eingeweihte Denkmal für die

im I Weltkrieg gefallenen Biesdorfer Soldaten.

Ursprünglich krönte den Obelisken ein Adler, der

eine Weltkugel in den Fängen hält. Heute fehlen

beide Symbole, sodass Stele und Kugelträger an

eine preußische Spitzkappe erinnern. Um die

Wiederherstellung der Symbole ist eine Kontroverse

entbrannt. Eine Gruppe von Schülern des

Otto-Nagel-Gymnasiums hat sich selbstständig

zusammengefunden, um das Geschehen zu verfolgen,

im Archiv des Bezirksmuseums Hintergründe

zu recherchieren und um einen alternativen

Lösungsansatz zu finden.

www.museum-marzahn-hellersdorf.de

www.kultur-marzahn-hellersdorf.de

Bunker und Polizeigefängnis

Der Gebäudekomplex wurde zu Beginn der 1930er-

Jahre vom Karstadt-Chefarchitekten Philipp Schäfer

für den Warenhauskonzern erbaut. 1934 verkaufte

die Karstadt AG das Gebäude an das Deutsche

Reich. Die hier untergebrachten Dienststellen,

darunter das Statistische Reichsamt, unterstanden

dem Reichswirtschaftsminister. Frühzeitig geplante

Bunkeranlagen wurden teilweise während der

Kriegsjahre realisiert. Von 1949 bis zum Ende der

DDR hatte der Polizeipräsident von Ostberlin hier

seinen Dienstsitz. Zu dieser Zeit entstand auch ein

Gefängnis in dem Gebäudekomplex. Heute befinden

sich neben dem Sitz der BIM Berliner Immobilienmanagement

GmbH, welche das Gebäude

bewirtschaftet, auch die Senatsverwaltung für

Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie Dienststellen

der Berliner Polizei in dem Gebäude.

www.bim-berlin.de

www.berliner-unterwelten.de

ADGB-Bürohaus

Bundeshaus des Allgemeinen Deutschen

Gewerkschaftsbundes, 1922-23 von Max Taut und

Franz Hoffmann als Sitz des Bundesvorstands

errichtet. Eisenbetonrasterbau mit expressionistischen

Stilelementen. 1933 von Nationalsozialisten

besetzt, 1945-90 Sitz des Freien

Deutschen Gewerkschaftsbundes Berlin. Befindet

sich heute in Eigentum und Nutzung der IG

Bergbau, Chemie, Energie. 1997-98 denkmalgerecht

restauriert und modernisiert.

www.nordost.igbce.de

7. und 8.9.: 9 - 16 Uhr 7.9.: 11 Uhr Eröffnung der

Wanderausstellung: Heino

Schmieden (1835-1913) -

Berliner Architekt. 8.9.: 11

Uhr Vortrag im Saal: Schloss

Biesdorf - der Weg zum

Wiederaufbau in seiner

historischen Gestalt und zu

einer Kunstgalerie. 8.9.:

Ausstellung: Heino Schmieden

(1835-1913) - Berliner

Architekt,

8.9.: 11 - 17 Uhr 8.9.: Ausstellung: Ein

Denkmal kriegt was auf die

Mütze! Präsentation der

Projektergebnisse im

Ausstellungsbereich des

Museums.

7.9.: zu den

Veranstaltungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 10 - 18 Uhr ehemaliges

Gefängnis geöffnet. 10, 12, 14

und 16 Uhr Führungen durch

den Bunker, Treff am Eingang

Keibelstr. 36, aus Sicherheitsgründen

max. 20 Personen

gleichzeitig, mit Wartezeiten

ist zu rechenen, Anmeldung

erforderlich: nur telefonisch

28. August 9 - 17 Uhr.

7.9.: Führungen 10 und 13 Uhr

durch Jacques Schwarz,

Stadthistoriker

7.9.: im Anschluss an die

Führungen Vortrag zur Bauund

Nutzungsgeschichte des

Hauses. Treff: Eingang

Inselstr. 6.

Dr. Heinrich Niemann,

Stiftung Ost-West-

Begegnungsstätte Schloss

Biesdorf e.V.

0176/50667011

drhniemann@gmail.com

Dorothee Ifland und Iris

Krömling, Bezirksamt

Marzahn-Hellersdorf

030/54790921

info@museum-marzahnhellersdorf.de

Johanna Steinke, BIM

Berliner

Immobilienmanagement

GmbH in Kooperation

mit Berliner Unterwelten

e.V.

030/901662166

Peter Jens, IG BCE

0173/6080760

peter.jens@igbce.de

18 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Pariser Platz 4

mbo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Kleine Rosenthaler

Straße 3

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Annenstraße 52-53

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Poststraße 16

Ephraim-Palais

mo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Rathausstraße 15

Altes Rathaus

mbo

Akademie der Künste

Ruinen des 1907 fertiggestellten Vorgängerbaus

von Ernst von Ihne, Spuren der Nutzung durch den

Generalbauinspektor Albert Speer 1937-45, Kunstwerke

junger Künstler von 1957/58 im Keller des

Hauses und der alles umschließende Neubau der

Akademie der Künste von Günter Behnisch von

2005.

www.adk.de

Alter Garnisonfriedhof

Um 1705 als Militärfriedhof gegründet. Die

bedeutenden Gemeindemitglieder wurden damals

noch in den Grüften der Garnisonkirche beigesetzt.

Das änderte sich mit dem Preußischen Landrecht

von 1794, wonach in den Kirchen und in den

bewohnten Gegenden der Städte keine Leichen

beerdigt werden sollten. Werke der Sepulkralkunst

vom Frühklassizismus über Romantik und

Neubarock bis hin zur Reformkunst überliefert.

www.garnisonfriedhof-berlin.de

Annenkirche

1857 geweiht. Erbaut von Hermann Blankenstein.

1865 Pfarrhaus und Schule. Saalkirche mit

schlichtem Innenraum, bemalter hölzerne Dachstuhl

und eine Emporenanlage. Erhalten sind das Gestühl,

die Kanzel, der Taufstein und der Orgelprospekt.

Den Altar ziert seit dem 100. Kichweihjubiläum

1957 ein Holzrelief des Künstlers Wilhelm Grosz.

www.selk-mitte.de

Ausstellung: Geraubte Mitte

Die Ausstellung zeigt den engen Zusammenhang

zwischen Stadtplanung und staatlicher

Beraubungsmaschinerie 1933-45 auf. Exemplarisch

werden die Schicksale enteigneter, ins Ausland

vertriebener oder ermordeter jüdischer Hauseigentümer

thematisiert. Gefragt wird auch nach

dem Umgang mit den betroffenen Grundstücken

nach 1945 und der vom Senat beabsichtigten

Wiederbebauung des Stadtkerns.

www.stadtmuseum.de

Berliner Denkmalsalon

Zum Abschluss des Tags des offenen Denkmals in

Berlin lädt Senatsbaudirektorin Regula Lüscher

zum Berliner Denkmalsalon ein.

www.berlin.de/denkmaltag

www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal

7. und 8.9.: zu

Führungen und

Rahmenprogramm

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 11 - 16

Uhr

7.9.: Führungen zur

Architektur 11 und 15 Uhr

durch Carolin Schönemann

7.9.: Führungstreff: Foyer,

max. 25 Personen, Anmeldung

erforderlich bis 6.9. telefonisch,

per E-Mail oder schriftlich

an: Akademie der Künste,

Sektion Baukunst, Carolin

Schönemann, Pariser Platz 4,

10117 Berlin, 7.9.: 17 Uhr und

8.9.: 12 Uhr Künstlergespräch

und -führung mit Elfi Müller

und Edgar Guzmanruiz: Auf

den Spuren des Mythos

Germania

7. und 8.9.: Führungen 12, 13,

14 und 15 Uhr

7. und 8.9.: Führungsthema:

Die schönsten Grabdenkmale

des Friedhofs, Treff: Eingang.

11 - 16 Uhr Ausstellung: Die

Geschichte des Friedhofs.

8.9.: 11.30 - 16 Uhr 8.9.: Führungen nach Bedarf

8.9.: Orgelerklärungen und -

vorführungen nach Bedarf, 10

Uhr Gottesdienst, 16 Uhr

Musik für Blechbläser aus

verschiedenen Jahrhunderten

mit Werken von Telemann,

Mendelssohn Bartholdy,

Michael Schütz u. a. Bläser der

SELK-Gemeinden Berlin-

Wedding und Berlin-Mitte.

Kaffee, Tee und Imbiss.

8.9.: 10 - 18 Uhr 8.9.: 11 Uhr Führung mit Dr.

Benedikt Goebel und Lutz

Mauersberger durch

Ausstellung und Stadtraum,

Treff: Foyer.

8.9.: ab 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Im Großen Saal,

Begrüßung durch

Senatsbaudirektorin Regula

Lüscher, Senatsverwaltung für

Stadtentwicklung und Umwelt,

Vortrag: NS-Bauten: Größe,

Dauer, Schuld. Prof. em. Dr.

Hans-Ernst Mittig, Danksagung:

Landeskonservator

Prof. Dr. Jörg Haspel, im

Anschluss Empfang

Carolin Schönemann,

Akademie der Künste

030/200571537

baukunst@adk.de

Dr. Dieter Weigert,

Förderverein Alter

Berliner

Garnisonfriedhof e.V.

0176/41481338

weigertdieter@versanet.de

Dr. Ewald Schlechter,

ev.-luth. Gemeinde

Berlin-Mitte

030/4764202

ewald.schlechter@selkstuttgart.de

Stiftung Stadtmuseum

Berlin, Ephraim-Palais

030/24002162

info@stadtmuseum.de

Dr. Christine Wolf,

Landesdenkmalamt

Berlin

030/902593670

christine.wolf@

senstadtum.berlin.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 19


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Köpenicker Straße

40-41

bo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Leipziger Straße 5-6

Platz des

Volksaufstandes von

1953

mbo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Köpenicker Straße

122

und Nr. 132

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Niederkirchnerstraß

e 5

bo

Carl Bolles Norddeutsche Eiswerke

1896 ließ Bolle das erste Großkühlhaus

Deutschlands errichten. 2010 Kühlhäuser abgerissen.

Geblieben sind neben dem architektonisch

besonders wertvollen Gebäude der Eiserzeugung

auch ein Ensemble aus Wohngebäuden und ein

weiteres Fabrikgebäude. Über die Geschichte der

Norddeutschen Eiswerke und den aktuellen Stand

im Ringen um den Erhalt des Denkmals Eisfabrik

informiert eine Ausstellung. Das Gelände selbst ist

nicht zugänglich.

www.berlin-eisfabrik.de

www.köpenicker-strasse.de

Denkmal zum 17. Juni 1953

17. Juni 1953 - überall in der DDR erhebt sich die

Bevölkerung und fordert freie Wahlen und bessere

Lebensbedingungen. Mithilfe sowjetischer Panzer

wird der Aufstand blutig niedergeschlagen. 1990

wurde vor dem ehemaligen Haus der Ministerien

der DDR, dem heutigen Bundesfinanzministerium,

ein Denkmal eingeweiht, das an diesen Tag

erinnert. 25 m langes, in den Boden eingelassenes

Glasbild des Künstlers Wolfgang Rüppel.

www.mauermuseum.de

Ehemalige Post und Postfuhramt

1895 entstandenes Vorderhaus des Postamtes 16,

erhalten ist noch die Straßenfront des Sockelgeschosses

mit den eingelassenen Postzeichen aus

farbig glasierter Terrakotta. Das Ruinenensemble

des benachbarten Postfuhramtes erhalten.

www.buergerverein-luisenstadt.de

www.köpenicker-strasse.de/Postfuhramt.html

Ehemaliger Preußischer Landtag

Das von Friedrich Schulze errichtete Ensemble

besteht aus dem ehemaligen Preußischen

Abgeordnetenhaus (1892-97) und dem ehemaligen

Preußischen Herrenhaus (1899-1904), in dem heute

der Bundesrat tagt. Die historische Bausubstanz

konnte nach schweren Kriegsschäden und starken

Eingriffen erhalten werden. Nach einem

behutsamen Umbau beherbergt das Gebäude seit

1993 das Berliner Landesparlament.

www.parlament-berlin.de

7. und 8.9.: zur

Ausstellung

7.und 8.9.: 9 - 18 Uhr

Ausstellung an der Straße vor

dem Wohnhaus

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 12 Uhr durch

Hans-Joachim Herbig, Sohn

des Streikführers Werner

Herbig

Treff: Friedrichstr. 43-45, Café

im Mauermuseum

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führungen 10.30 und

11.30 Uhr

Treff: Melchiorstr. 9

7.9.: 12 Uhr Führung zur

Geschichte des Hauses I: Der

lange Weg zum neuen Haus

des Preußischen Landtags. 13

Uhr Führung zur Geschichte

des Hauses II: Der Preußische

Landtag in der Weimarer

Republik und in der Zeit des

Nationalsozialismus. 14 Uhr

Führung zur Geschichte des

Hauses III: Der Preußische

Landtag in der Nachkriegszeit.

15 Uhr Führung zur

Geschichte des Hauses IV:

Vom ehem. Preußischen

Landtag zum Abgeordnetenhaus

von Berlin. 16 Uhr

Führung zur Architektur des

Hauses: Das Abgeordnetenhaus

von Berlin unter

denkmalschützerischen

Gesichtspunkten. Mit

Landeskonservator a. D. Prof.

Dr. Helmut Engel. Für alle:

Treff: Eingangshalle, max. 30

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 31.8.

Peter Schwoch, Initiative

zum Erhalt der Eisfabrik

0179/6840305

eis@berlin-eisfabrik.de

Alexandra Hildebrandt,

Mauermuseum

030/2537250

info@mauermuseum.de

Volker Hobrack,

Bürgerverein Luisenstadt

e.V.

030/2754769

Kerstin Beyermann,

Abgeordnetenhaus von

Berlin

030/23251062

kerstin.beyermann@

parlament-berlin.de

20 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Luisenstraße 56

Zugang nur über

Philippstraße 12-13

fbo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Friedrichstraße 43-

45

Treff: Café im

Mauermuseum

mbo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Jüdenstraße

Treff: vor dem Alten

Stadthaus

bo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Alexanderstraße 11

Treff: bcc Berliner

Congress Center

bo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

mbo

Ehemaliges Tieranatomisches Theater

Carl Gotthard Langhans entwarf das

Tieranatomische Theater im Auftrag von König

Friedrich Wilhelm II. als Herzstück der neu

gegründeten Tierarzneischule, die im ehemaligen

Gräflich-Reußschen Garten entstand. 1789-90

wurde das Gebäude als erste frei stehende Tieranatomie

der Medizingeschichte erbaut. Der an

Palladios Villa Rotonda angelehnte Zentralbau mit

seinem überkuppelten und gestuften Hörsaal ist ein

architektonisches Kleinod und das älteste erhaltene

akademische Lehrgebäude Berlins. Eine

Ausstellung zur Wiedereröffnung des restaurierten

Gebäudes porträtiert den Architekten, skizziert die

über 200-jährige Nutzungsgeschichte und dokumentiert

die behutsame Restaurierung des

Gebäudes. Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.kulturtechnik.hu-berlin.de

www.hu-berlin.de/ueberblick/geschichte/bau_html

Führung: Berliner Mauer

13. August 1961 - vor 52 Jahren beginnt die DDR

mit dem Bau der Mauer, die mehr als 28 Jahre Ostund

Westberlin voneinander trennt und Hunderte

von Todesopfern fordert. Nach ihrem überraschenden

Ende am 9. November 1989 erinnert heute

kaum mehr etwas an dieses schlimmste Kapitel

deutscher Nachkriegsgeschichte. Führung zur

Mauer in der Niederkirchnerstr. mit Rainer

Schubert, Zeitzeuge.

www.mauermuseum.de

Führung: Klosterviertel

Das Klosterviertel entwickelte sich im 19. Jh. zum

Berliner Verwaltungszentrum. Das Alte Stadthaus,

zu Beginn des 20. Jhs. nach Plänen von Ludwig

Hoffmann errichtet, und das Amtsgericht I und

Landgericht I in der Littenstr., 1894-1904 von Otto

Schmalz, zeugen heute noch davon. Die Führung

mit Horst-Peter Serwene erläutert die Baugeschichte,

eine Innenbesichtigung findet jedoch nicht

statt.

www.ghb-online.de

Führung: Kunst am Bau von Walter Womacka

Zu den Werken zählen etwa Glasfenster im

ehemaligen Gebäude des Staatsrates oder in der

Humboldt-Universität. Die diesjährige Führung des

Freundeskreises Walter Womacka konzentriert sich

auf seine baugebundenen Kunstwerke im öffentlichen

Raum am Alexanderplatz, etwa Womackas

Brunnen der Völkerfreundschaft von 1969 oder den

Mosaikfries sog. Unser Leben an der Fassade des

Hauses des Lehrers von 1964. Führung mit Herrn

Missling.

www.fkww.de

Führung: Landschaftsarchitekturen der

Ostmoderne

Die Führung macht mit den Konzeptionen,

Realisierungen und dem heutigen Erscheinungsbild

der drei innerstädtischen Grün- und Freiflächen

Alexanderplatz, Rathausforum/Marx-Engels-Forum

und Gendarmenmarkt bekannt. Alle drei Anlagen

wurden in den 1960er und 1970er Jahren entwickelt.

Einzelelemente bzw. Teilbereiche stehen

unter Denkmalschutz, der Alexanderplatz wurde

bereits 2006 überplant. Dreistündige Führung mit

Axel Zutz.

www.gendarmenmarkt.org

7. und 8.9: 14 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Führungen 14, 15, 16 und

17 Uhr

7. und 8.9.: Ausstellung zum

Gebäude, 8.9.: Führungstreff:

Eingangsbereich, max. 20

Personen

Magda Stolicková,

Hermann von Helmholtz-

Zentrum für

Kulturtechnik

030/20932563

tat.hzk@hu-berlin.de

7.9.: Treff: 14 Uhr Alexandra Hildebrandt,

Mauermuseum

030/2537250

info@mauermuseum.de

8.9.: Treff: 12 Uhr Brigitte Liske,

Gesellschaft Historisches

Berlin e.V.

030/20454746

info@ghb-online.de

7.9.: Treff: 18 Uhr 7.9.: max. 20 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

1.9. per E-Mail

7. und 8.9.: Treff: 9.30

Uhr

7. und 8.9.: Treff wird bei

Anmeldung bekannt gegeben,

max. 25 Personen, Anmeldung

erforderlich bis 31.9.

Herr Missling,

Freundeskreis Walter

Womacka e.V.

0157/72925037

info@fkww.de

Axel Zutz, Freunde und

Förderer

Gendarmenmarkt Berlin

e.V.

axel.zutz@65.b.shuttle.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 21


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Invalidenstraße 3

Treff: vor der St.

Elisabethkirche

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Jüdenstraße

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Kleine

Alexanderstraße 28

bo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Linienstraße 101

Zugang nur über

Torstraße 168

bo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Michaelkirchplatz

ko

Führung: Rosenthaler Vorstadt

Keimzelle war die planmäßig angelegte Siedlung

Neu-Voigtland, eine der wenigen friderizianischen

Kolonien aus der Zeit um 1750. Erhalten blieb die

kleinteilige Flurstückstruktur. Ausgangspunkt der

intensiven städtebaulichen Entwicklung der Rosenthaler

Vorstadt war dann die Schinkel-Kirche St.

Elisabeth. Die spätklassizistischen Häuser von

1840-60 und die gründerzeitliche Folgebebauung ab

1870 prägen bis heute das Stadtbild. Führung mit

Karl Tietze.

Grabung Jüdenhof

Seit 2011 führt das Landesdenkmalamt Berlin

Ausgrabungen auf dem Areal des ehemaligen

Großen Jüdenhofes durch. Die ältesten Spuren

dieses Stadtviertels stammen aus dem ausgehenden

12. Jh.

www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal

Karl-Liebknecht-Haus

1912 im Auftrag des Kaufmanns Rudolph Werth als

Geschäftshaus und Etagenfabrik errichtet. 1926 von

der KPD erworben und bis 1933 Zentrale der Partei.

1933 von der SA besetzt und in Horst-Wessel-Haus

umbenannt. Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau

auf Befehl der sowjetischen Militäradministration

wurde es von der SED als Bürohaus

genutzt. Seit 1990 Bundesgeschäftsstelle der PDS,

seit 2007 Nutzung durch die Partei DIE LINKE.

Kath. St.-Adalbert-Kirche

Durch geschickte Einbeziehung der bestehenden

Wohn- und Gewerbebebauung auf dem schmalen

Fabrikgelände an der Linienstr. 1932-33 als

großzügiger Kirchenraum mit klaren Raumverhältnissen

und einer bemerkenswerten Lichtführung

geschaffen. Der in den Kirchenraum gerückte

Chorturm durchstößt die Decke des Schiffes und

lässt das Licht von oben durch die farbigen, in Blei

gefassten Scheiben in den Altarraum fließen.

www.herz-jesu-kirche.de

Kath. St.-Michael-Kirche

1851-56 im Stil der oberitalienischen

Backsteinkirchen der Renaissance errichtet und

1861 von Friedrich August Stüler vollendet. Im II.

Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstört,

Chor und Querschiff ab 1948 vereinfacht wieder

aufgebaut. 1984-87 folgte der Einbau eines

Gemeindehauses in das frühere Kirchenschiff.

Große Teile von St. Michael sind heute nur als

Ruine überliefert, Reste der originalen Ausstattung

im Inneren zu besichtigen.

www.foerderverein-stmichael-kirche.de

7.9.: Treff: 13.30 Uhr Karl Tietze

030/8325691

karl.tietze@freenet.de

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen 10, 12 und 14

Uhr durch Anja Grothe

8.9.: Treff: Parkplatz hinter

dem Neuen Stadthaus

zwischen Grunerstr. und

Parochialstr.

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7. und 8.9.: Führungen 10, 12,

14 und 16 Uhr durch Ronald

Friedmann und Lothar

Hornbogen

Treff: Eingangsbereich

7.9.: 12 - 18 Uhr 7.9.: Ausstellung: Bilder zur

Geschichte der St.-Adalbert-

Kirche

8.9.: 11 - 18 Uhr 8.9.: Führungen 14.30 und

16.30 Uhr durch Horst

Dörnbrack

8.9.: Führungstreff:

Glockenturm. 12, 15.15 und

17.30 Uhr Orgelmusik und -

führung mit Joachim Vetter.

Lebendige Werkstatt:

Mitglieder der Landesgruppe

Berlin-Brandenburg des

Vereins Restaurator im

Handwerk geben Einblicke in

ihre Arbeit. Ausstellung in

Kirche und Garten: Die

Geschichte der Kirche und der

Gemeinde. Ab 14 Uhr Galerie

im Turm, Cafégarten mit

Livemusik, Kinderecke im

Garten.

Gunnar Nath,

Landesdenkmalamt

Berlin

030/902593686

Lothar Hornbogen, DIE

LINKE,

Bundesgeschäftsstelle

030/24009597

kiz@die-linke.de

Matthias Kohl, kath.

Kirchengemeinde Herz

Jesu

030/44389414

matthias.kohl@herz-jesukirche.de

Thomas Motter,

Förderverein zur

Erhaltung der kath.

Kirche St. Michael,

Berlin-Mitte e.V.

0173/2136573

fa.motter@t-online.de

22 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Nikolaikirchplatz 7

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

U - Bhf.

Klosterstraße

mo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Am Festungsgraben

2

kbo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Elisabethkirchstraße

7

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Pankstraße 47

mkop

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Jüdenstraße

Treff: vor dem Alten

Stadthaus

mbo

Lessing-Haus im Nikolaiviertel

Besucher des Nikolaiviertels fühlen sich den

gründerzeitlichen Anfängen der Stadt Berlin sehr

nahe. Dabei hatte der II. Weltkrieg nur wenig von

der historischen Bausubstanz übrig gelassen. Noch

bis zum Ende der 1970er Jahre lag das Gebiet

brach. Das heutige Erscheinungsbild ist das

Ergebnis des Wiederaufbaus durch die DDR mit

Blick auf die 750-Jahrfeier der Stadt.

Luftschutzbunker Stralauer Straße und U-

Bahnhof Klosterstraße

Vorgestellt wird die historische Verkehrsplanung

im Bereich Alexanderplatz-Jannowitzbrücke-

Klosterstr. Maßgeblich für die Gestaltung dieser,

wie auch vieler anderer U-Bahnhöfe in Berlin war

der im Auftrag der Berliner Hoch- und U-Bahn

tätige schwedische Architekt Alfred Grenander. Zu

besichtigen sind im 1911-13 erbauten U-Bahnhof

Klosterstr. der Tunnelstumpf in Richtung

Frankfurter Allee, die Überführungsgleise U2-U5-

U8 und der teilw. als Bunker genutzte U-Bahnhof

Stralauer Str.

Maxim-Gorki-Theater

Nach Kriegsende ließ die sowjetische Militäradministration

die 1943 bei einem Bombenangriff

schwer getroffene Singakademie rekonstruieren.

Das Haus, 1825-27 nach Ideen Schinkels errichtet,

wurde 1952 als Sprechtheater wieder eröffnet und

nach dem bekannten Schriftsteller und Dramatiker

Maxim Gorki benannt.

www.gorki.de

Mietshaus

von 1876. Die straßenseitige Klinkerfassade mit

Stuckgliederung ist in der tradierten Formensprache

des ausgehenden 19. Jhs. aufwendig plastisch

gegliedert. Das Vestibül und das Treppenhaus

wurden auf der Grundlage einer Befundung von

Restauratoren detailgetreu wiederhergestellt. Bei

den Wand- und Deckenmalereien finden sich viele

dekorative Elemente, an den Türen

Eichenholzmaserung (Bierlasur).

MitteMuseum

Erforschung und Darstellung der Geschichte des

Bezirks. Thematische Bereiche zur Alltagskultur

und zur Schulgeschichte. In fünf Räumen ausgewählte

Themen aus der Geschichte des Bezirkes

Mitte, zeitlicher Schwerpunkt 19. und 20. Jh. Das

Museum sammelt, bewahrt, erforscht und präsentiert

Zeugnisse vergangenen Lebens, Ziel ist die

aktive Beschäftigung mit historischen Entwicklungen

als Voraussetzung heutigen Lebens. Neben der

Ausstellung auch Vorträge, Lesungen, Oral-

History-Projekte und Stadterkundungen.

www.mittemuseum.de

Molkenmarkt

Der älteste Marktplatz entstanden um 1200. Durch

viele Umbauten - 1900 zum Verkehrsknoten, ab

1936 zum Verwaltungsforum - wurde er häufig

verändert und durch den Bau der Grunerstr. (ab

1960) bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Der Verein

Gesellschaft Historisches Berlin setzt sich dafür ein,

den historischen Grundriss wieder sichtbar zu

machen.

www.ghb-online.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

8.9.: 10 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zum

Rahmenprogramm

8.9.: 10 - 12 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: 10 - 17 Uhr

(sonst auch geöffnet)

7. und 8.9.: Führungen 12 (dt.),

14 (engl.), 15 (dt.), 16 (russ.)

und 17 Uhr (poln.)

7. und 8.9.: Führungsthema:

Das Lessing-Haus und das

Nikolaiviertel durch die

Jahrhunderte. Die Verlage

präsentieren in der

Bücherstube im Lessing-Haus

ihre Programme, darunter eine

Lessing-Bibliografie und

zahlreiche Titel zur DDR-

Geschichte und Osteuropa. Der

Anthea Verlag lädt zudem

regelmäßig zum Lessing-

Literatursalon ins Haus ein.

8.9.: BVG - Mitarbeiter

erteilen Auskünfte vor Ort,

festes Schuhwerk erforderlich

7. und 8.9.: 15 Uhr Rundgang

zur Geschichte des Theaters

mit Sylvia Marquardt, max. 60

Personen, 8.9.: 15, 16 und 17

Uhr Denk-mal!-Rallye:

Entdeckertour durch das

Gebäude für Kinder von 8 bis

13 Jahren mit Astrid Petzoldt,

max. 10 Kinder. Für alle:

Treff: Garderobenfoyer

8.9.: Führung 10.30 Uhr durch

Detlef Dornbach, Architekt

8.9.: Thema: Geschichte und

denkmalgerechte Sanierung

des Hauses.

8.9.: 14 - 18 Uhr kleine

Ausstellung der Ergebnisse des

Jugendprojekts im Museumsgarten:

Schrecklich Schön -

Kriegsdenkmäler auf Berlins

Prachtstraße

8.9.: 12 - 16 Uhr 8.9.: Infostand: Bilder und

Broschüren, 12.30 Uhr Vortrag

von Horst-Peter Serwene

Detlef W. Stein, Leiter,

Anthea Verlag

030/9939316

detlef.w.stein@gmx.de

Iris Prochnow, BVG -

Berliner

Verkehrsbetriebe

030/25627856

iris.prochnow@bvg.de

Sylvia Marquardt,

Maxim Gorki Theater

Berlin

030/20221322

denkmal@gorki.de

Detlef Dornbach

030/44052440

d.d.bach@arcor.de

Michael Mohr,

MitteMuseum

030/460601912

mohr@mittemuseum.de

Brigitte Liske,

Gesellschaft Historisches

Berlin e.V.

030/20454746

info@ghb-online.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 23


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Invalidenstraße 43

bo

Museum für Naturkunde

Mit über 30 Mio. Sammlungsobjekten, mehr als

7.000 qm Ausstellungsfläche und einer Forschungsabteilung

ist das Museum für Naturkunde das

größte seiner Art in Deutschland. Das Museum ist

Teil des ab 1874 von August Tiede gestalteten

Gebäudekomplexes und eröffnete 1889. Die

Bereiche der wissenschaftlichen Sammlungen sind

teils hochmodern, teils historisch rekonstruiert wie

der Ausstellungsteil der Mineraliensammlung und

teils noch fast im Originalzustand.

www.naturkundemuseum-berlin.de

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 10.30 Uhr durch

Dr. Ferdinand Damaschun und

Diener und Diener Architekten

7.9.: Führungsthema: Ein

modernes Museum in einem

alten Gebäude - das Museum

für Naturkunde im Spannungsfeld

zwischen Denkmalpflege

und zeitgemäßer Nutzung,

Treff: Haifischmaul im Quergang,

max. 15 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

5.9., per E-Mail

besucherservice@mfnberlin.de

Museum für Naturkunde

030/20938591

info@mfn-berlin.de

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Petriplatz

und Kleine

Gertraudenstraße

o

Petriplatz und Petriplatzfest

Seit 2008 traditionelles nicht kommerzielles Fest

zum Tag des offenen Denkmals zur Erinnerung an

das mittelalterliche Cölln und die Cöllnische

Lateinschule auf dem ehemaligen Ausgrabungsgelände

am Petriplatz. Durchgeführt von den

Anwohnern und den Archäologen. Bei den

Grabungen, die wieder zugeschüttet sind, wurden

der Stadtkern des mittelalterlichen Cölln mit

Fundamenten der Petrikirche, des Rathauses und

der Lateinschule sowie Tausende Gräber entdeckt.

An der Stelle entsteht ein archäologisches

Besucherzentrum.

www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal

7.9.: ganztags, 8.9.: zu

den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führungen 10, 12, 14 und

16 Uhr, 8.9.: Führungen 10

und 12 Uhr durch Claudia

Maria Melisch

7. und 8.9.: Führungsthema:

Archäologie und Geschichte

rund um den Petriplatz, für

alle: Treff: Kleine

Gertraudenstraße, 7.9.: 4.

Petriplatzfest in der Kleinen

Gertraudenstraße

Claudia Maria Melisch,

Festkomitee Petriplatz

0177/2736145

petriplatz@email.de

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Weinbergsweg

gegenüber Haus Nr.

13

bo

Rosengarten im Volkspark am Weinberg

Schon im 19. Jh. war der Volkspark am Weinberg

ein Anziehungspunkt für Kulturschaffende. Die

Familie Wollank bot in Nachbarschaft des

Rosengartens Kulturveranstaltungen und schuf

einen Ausflugsort für die Berliner Gesellschaft.

Nach der Zerstörung im II. Weltkrieg und dem

Wiederaufbau des Parks 1954-56 nach Plänen von

Helmut Kruse belebt heute der Verein Rosengarten

diesen Teil des Parks mit einem Kulturcafé und -

veranstaltungen neu.

www.rosengarten-berlin.de

8.9.: zum

Rahmenprogramm

8.9.: 15 - 18 Uhr Ausstellung:

Geschichte des Volksparks am

Weinberg, 16 Uhr Vortrag von

Andreas Nülle: Geschichte des

Volksparks am Weinberg.

Beide Veranstaltungen im

Pavillon am Rosengarten.

Andreas Nülle,

Rosengarten e.V.

0151/12719094

kontakt@rosengartenberlin.de

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Philippstraße 13

Treff: Pförtner

o

Rundgang: Ehemaliges Königliches

Leichenschauhaus und Tieranatomisches

Theater

Ehemaliges Tieranatomische Theater 1789-90 nach

Plänen von Carl Gotthard Langhans errichtet. Die

Sanierung wurde mit Mitteln der Hermann

Reemtsma Stiftung, der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz und des Bund-Länder-Programms

Städtebaulicher Denkmalschutz unterstützt.

Ehemaliges Königliches Leichenschauhaus von

1884-85. Durch die Anordnung von zwei seitlichen

Flügeln und einem flachen Mittelbau, die

zusammen einen Ehrenhof bilden, wirkungsvoll in

den Stadtraum hineinkomponiert. Zweistündiger

Rundgang mit Volker Hübner.

www.hu-berlin.de/ueberblick/geschichte/bau_html

www.huebner-oehmig.de

7.9.: Treff: 11 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

Anmeldung erforderlich bis

5.9. beim Büro

Hübner+Oehmig

Kontaktarchitekt Volker

Hübner, Humboldt-

Universität zu Berlin

030/47303524

info@huebner-oehmig.de

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Karl-Marx-Allee 34

Treff: vor dem Café

Moskau

mbo

Rundgang: Karl-Marx-Allee

Zur Fortführung der damaligen Stalinallee wurde ab

1959 das charakteristische Ensemble rund um das

Restaurant Moskau und das Kino International samt

Wohngebiet für 15.000 Einwohner geschaffen.

Modernität, Funktionalität, industrielle Vorfertigung

und repräsentative Magistrale waren die

Prämissen. In dem Rundgang werden bedeutende

Bauwerke sowie die Wohnarchitektur in Plattenbauweise

als erste Beispiele industriellen Bauens in

der DDR vorgestellt. Dauer ca. 2 Stunden mit Irma

Leinauer.

7.9.: Treff: 13 Uhr,

8.9.: Treff: 10 und 13

Uhr

7. und 8.9.: Falls kurzfristig

möglich, ist im Anschluss an

die Führung die Besichtigung

einer Wohnung der Plattenbauweise

aus der QP-Serie von

1962 geplant.

Irma Leinauer

info.kma@irmaleinauer.de

24 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Bhf. Friedrichstraße

Treff: Ausgang

Georgenstraße,

Denkmal zur

Erinnerung an

Kindertransporte

mbo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Große Hamburger

Straße 29-31

bo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Magazinstraße 6-7

Treff: vor dem

Gebäude

mbo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Invalidenstraße 3

fo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Gartenstraße 5

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Linienstraße 144

o

Rundgang: Konservierte Spuren von Krieg und

Zerstörung

Die Frage, ob und warum etwa Kriegsschäden in

bestimmten Fällen konserviert und erhalten werden

sollten, bietet Stoff für kontroverse Diskussionen.

Die damit verbundenen Herausforderungen für den

Denkmalschutz und das Ringen um allgemeine

Akzeptanz für das denkmalpflegerische Vorgehen

sollen Thema eines Rundganges durch die

Dorotheenstadt sein.

www.kulturerben.com

Sophienkirche und Kirchpark

1712-13 als Pfarrkirche der Spandauer Vorstadt

errichtet. Trägt den Namen ihrer Stifterin Königin

Sophie Luise. Die ursprünglich turmlose Saalkirche

erhielt ein hohes Satteldach mit Glockengeläut im

Vorgiebel. Der zwischenzeitlich restaurierte, fast 70

m hohe Turm entstand erst 1732-34 und überdauerte

in seiner barocken Form weitgehend

unbeschadet die Stürme der Zeit. Im Kirchpark

erinnern Grabmale und Gedenktafeln an namhafte

Gemeindemitglieder.

www.sophien.de

Spaziergang: Auf den (baulichen) Spuren der

Firma Benno Franken und Co.

Der jüdische Textilhändler Benno Franken ist seit

1908 in Berlin nachweisbar: mit dem Firmensitz

zunächst in der heutigen Rathausstr., dann in der

Spandauer Str. und für 1912-34 in dem 1911

fertiggestellten Geschäftshaus in der Magazinstr. 6-

7, das heute ein Altenheim beherbergt. Wohl wegen

der unmittelbaren Nachbarschaft zur Polizei zog er

1934 in die Jerusalemer Str. um. Die Firma Benno

Franken und Co., 1904 ins Berliner Handelsregister

eingetragen, wurde 1938 liquidiert. Mit Angus

Fowler.

www.denkmalwacht-bb.de

St. Elisabethkirche

1832-35 von Karl Friedrich Schinkel errichtet. 1945

nach einem Bombenangriff bis auf die Umfassungswände

ausgebrannt, bis 1991 ihrem Schicksal

überlassen. 1991 vom Bewuchs und den Schuttmassen

befreit, erhielt sie 1992 ein Notdach. Seit

2000 wird das Mauerwerk gesichert und saniert.

Der Freundeskreis öffnet die Kirche seit 1996 und

erreichte 2001 die Wiederherstellung des Kirchparks.

Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.elisabeth-kirche.de

Stadtbad Mitte

1929-30 nach Entwürfen von Carlo Jelkmann

erbaut. Die künstlerische Verantwortung für den

Innenausbau hatte Heinrich Tessenow. Das Bad ist

heute der einzige noch vollständig in seiner

ursprünglichen Form erhaltene Tessenow-Bau. Der

Forderung des Neuen Bauens nach Licht, Luft und

Sonne folgend ist das Bad um mehrere Lichthöfe

angelegt.

www.berlinerbaederbetriebe.de

Untergrundmuseum U 144

wurzelt im Untergrund eines Bürgerhauses, das der

Königliche Kammerdiener Delli 1794 in der

Linienstr. 144 errichten ließ. Seit 1861 im Haus

ansässige Schrift- und Schildergießereien. Im

Souterrain neun Themenräume, in denen

Industriekultur sowie Stadt- und Gesellschaftsgeschichte

mit den Mitteln der Kunst verschmelzen.

www.untergrundmuseum.de

7. und 8.9.: Treff: 14

Uhr

7. und 8.9.: max. 30 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

6.9.

8.9.: 13 - 18 Uhr 8.9.: Führungen 13 und 15 Uhr

durch Thomas Raschke

8.9.: Treff: Eingang

Sophienkirche

7.9.: Treff: 16 Uhr 7.9.: Der Spaziergang endet an

der Jerusalemer Str./Lindenstr.,

die letzte Etappe ab Klosterstr.

wird ggfs. mit der U-Bahn

zurückgelegt.

7.9.: 14 - 17 Uhr 7.9.: 15 Uhr Vortrag von Dr.

Alexander Pellnitz: Die

Baugeschichte von St.

Elisabeth, 16 Uhr Alte und

neue Musik: Werke von J. S.

Bach, Astor Piazzolla,

Christian Raake u. a. von

Saxofonquadrat.

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7.9.: Führungen 16 und 18

Uhr, 8.9.: Führungen 11 und

15 Uhr durch Frau und Herrn

Tobehn

7. und 8.9.: Treff: Foyer, max.

30 Personen, Anmeldung

erforderlich bis 2.9. an der

Kasse des Bades unter:

030/3088090

7. und 8.9.: Führungen 10, 13

und 16 Uhr

7. und 8.9.: Führungsthemen:

Systemfrage-Untergrund und

Kunst, max. 12 Personen,

Anmeldung erforderlich 3.-5.9.

Kaffee, Infomaterial

Kulturerben GbR

0176/41033166

kontakt@

kulturerben.com

Elke Feyerabend,

Förderverein

Sophienkirche Berlin

e.V.

e.feyerabend@berlinerautoren-fuehrungen.de

Angus Fowler,

DenkmalWacht

Brandenburg und Berlin

e.V.

030/6246454

a.fowler@freenet.de

Dr. Alexander Pellnitz,

Freundeskreis St.

Elisabethkirche Berlin

e.V.

030/31808770

alexander.pellnitz@

pellnitz.de

Kundenbetreuung,

Berliner Bäder-Betriebe

AöR

030/787325

kundenbetreuung@bbbaoer.de

Rainer Görß,

Untergrundmuseum U

144

0174/4822416

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 25


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Mitte

Zionskirchplatz

fmkbo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Tiergarten

Hanseatenweg 10

mkbop

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Tiergarten

Händelallee 20/22

bo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Tiergarten

Matthäikirchplatz

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Tiergarten

bo

Zionskirche

1873 als Votivkirche anlässlich der Errettung

Wilhelms I. beim Badener Attentat eingeweiht. Sie

wird von einem massigen Turm überragt und bildet

mit der Platzrandbebauung ein städtebauliches

Ensemble. 1931-32 wirkte hier Dietrich Bonhoeffer

als Pfarrer. Kriegsschäden bis 1952 beseitigt. 1986

Einrichtung sog. Umweltbibliothek im Gemeindehaus,

um die sich 1986 die oppositionellen Gruppen

der DDR sammelten. Seit 2009 Sanierungsmaßnahmen.

Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.sophien.de

www.zionskirche-berlin.de

Akademie der Künste

1960 eingeweiht. Die Baumaterialien des

Gebäudekomplexes spiegeln seine Entstehungszeit

wider. Werner Düttmann verwendete vor allem

Schiefer, Holz, Industrieparkett, handgestrichene

Ziegel, Klinker, Glas und Beton, auch um bei den

Besuchern keine Ehrfurcht vor Kunst und Künstlern

aufkommen zu lassen, denn mit den naturnahen

Boden- und Wandverkleidungen wirken die Räume

wie schlichte Werkstätten. Im vergangenen Jahr

wurde die Akademie einer denkmalgerechten

Sanierung unterzogen.

www.adk.de

Ev. Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche

Steht über den Fundamenten des kriegszerstörten

Vorgängerbaus. Senatsbaudirektor Ludwig Lemmer

entwarf mit neuen Konstruktionen, Technologien

und Materialien, mit Sichtbeton, moderner

Glaskunst und Aluminium 1956-57 einen Kirchenbau,

dem ein weithin sichtbarer Glockenturm

angefügt ist. Innenraum mit einer aufwendigen

künstlerischen Ausstattung, darunter die Fensterwand

von Georg Meistermann.

www.kfg-berlin.de

Ev. St.-Matthäus-Kirche

1844-46 von Friedrich August Stüler im

Villenviertel zwischen Tiergarten und Landwehrkanal

erbaut. Das Viertel wurde durch die nationalsozialistische

Umgestaltung und die Zerstörungen

des II. Weltkriegs ausgelöscht. Heute inmitten des

Kulturforums, Ort des Engagements der Stiftung St.

Matthäus, die sich der Kunst und Kultur der

Gegenwart widmet und durch eigene Projekte und

in Kooperationen das nachhaltige Gespräch der

Kirche mit Künstlern fördert.

www.stiftung-stmatthaeus.de

Hansaviertel

Angrenzend an den Tiergarten entstand anlässlich

der Internationalen Bauausstellung 1957 das

Hansaviertel als durchgrünte Siedlung. 48 namhafte

Architekten und Gartenarchitekten aus 14 Ländern

entwarfen locker gruppierte Einzelbauten und

Gartenanlagen. Die Gesamtleitung hatte Otto

Bartning.

www.hansaviertel.eu

7.9.: 12 - 22 Uhr, 8.9.:

10 - 17 Uhr

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 12 Uhr Führung durch

Eva-Maria Menard: Zion - ein

unbequemer Ort. Sommerfest

rund um die Zionskirche:

Stände, Theater, Ausstellung,

Musik, Kaffee und Kuchen,

8.9.: 10 Uhr musikalischer

Gottesdienst in der Reihe

m_eine kirche für andere mit

anschließendem Kaffeetrinken.

12 Uhr Führung durch Dr. Jens

Birnbaum, Architekt: Bauen in

Zion. Führungstreff jeweils:

Kirchentür.

7.9.: Führung 15 Uhr, 8.9.:

Führung 14 Uhr durch Mareike

Franz, Tänzerin, und Christian

Schneegass, Leiter Junge

Akademie

7.9.: 18 Uhr Start der Junge

Akademie-Künstlernacht.

Internat. Stipendiaten

präsentieren interdisziplinär

ihre Kunst: Filme,

Performances etc. mit Bezug

zum Jahresmotto: Das

sinnliche Denk mal kann

durchaus ungewohnt und auch

unbequem sein. 7. und 8.9.:

Führungen mit Hausgeist:

Neue Wahrnehmungsweisen

entdecken, andere Zugänge

eröffnen zu einem bekannten

Ort i. S. einer Instant-Kultur-

Stadt bzw. eines ästhetischen

Kraftwerks für erneuerbare

Energien durch Kunst.

7.9.: 14 - 18 Uhr 7.9.: Führungen nach Bedarf

durch Ernst Krüger

7. und 8.9.: 11 - 18

Uhr

7.9.: 12.30 Uhr Orgelandacht,

7. und 8.9.: Ausstellung:

schwarzweiss und rot. Malerei

von Hasso von Henninges,

8.9.: 18 Uhr hORA-

Gottesdienst: Liturgie - Wort -

Musik.

7.9.: zu den Führungen 7.9.: 10 und 15 Uhr Führungen

durch Charis Wegener: Das

Hansaviertel der Interbau

1957. 12.30 Uhr Führung

durch Ruth Pabst: Das Alte im

Neuen - Spurensuche im

Berliner Hansaviertel. Für alle:

Treff wird bei Anmeldung

bekannt gegeben, max. 35

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 6.9.

Pfarrerin Eva-Maria

Menard, ev.

Kirchengemeinde

Sophien, Zionskirche

030/55151192

Christian Schneegass,

Junge Akademie,

Akademie der Künste

030/200571534

schneegass@adk.de

Nicola Beißner

030/200571557

junge_akademie@adk.de

Ernst Krüger, ev. Kaiser-

Friedrich-Gedächtnis-

Kirchengemeinde Berlin

0176/49125286

kuesterei@kfg-berlin.de

Stiftung St. Matthäus

030/28395283

info@stiftungstmatthaeus.de

Bürgerverein

Hansaviertel e.V.

030/60055671

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Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

mo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Wiesenstraße 29

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Prinzenallee 58

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Gottschedstraße 3-4

mo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Müllerstraße 74

o

Afrikanisches Viertel

Beinhaltet die Friedrich-Ebert-Siedlung von Mebes

und Emmerich oder die Wohnanlage von Ludwig

Mies van der Rohe in der Afrikanischen Str. aus den

1920er Jahren. Zwischen 1899 und 1958 sind hier

für Straßen und Plätze Namen ausgewählt worden,

die an das Bestreben des deutschen Kolonialismus

erinnern, den afrikanischen Kontinent zu erobern

und auszubeuten.

Atelierhaus Wiesenstraße

Teil der ehemaligen Druckmaschinenfabrik

Rotaprint. 1957 von Otto Block in der klaren

Formensprache der Nachkriegsmoderne mit einem

großflächig verglasten, sechsgeschossigen

Vorderhaus sowie einer angebauten hohen

Schedhalle errichtet. Die Rotaprint-Fabrik wurde

1989 geschlossen. Viele Originaldetails und

Ausstattungen sind noch erhalten. Seit 2009 saniert

und vermietet die Künstlergenossenschaft

WIESENSTRASSE 29 eG die Räume vor allem als

Ateliers für Künstler.

www.wiesenstrasse29.de

Ehemalige Hutfabrik Gattel

1889-91 von Georg Lewy errichtet, ist ein Beispiel

für den industriellen Aufschwung in Berlin, die

Gründerzeit. Bis zu Beginn der 1930er Jahre

wurden hier Hüte aus Wollfilz hergestellt, dann

wurde die Fabrik zwangsverkauft und das Gebäude

in Wohnraum umgewandelt. Vor über 30 Jahren

besetzt, um es vor dem Abriss zu bewahren, leben

heute in der Wohnungsgenossenschaft Prinzenallee

58 eG über 80 Erwachsene und Kinder selbstverwaltet

in unterschiedlichen Wohnformen.

Ehemalige Rotaprint-Fabrik

Rotaprint produzierte auf dem um 1904 angelegten

Fabrikgelände bis 1989 Druckmaschinen. Aufgrund

starker Kriegsschäden wurde die Gründerzeitarchitektur

in den 1950er Jahren durch moderne

Neubauten erweitert. Rotaprint kommunizierte den

damals erbauten Turm bereits in den 1960er Jahren

als Avantgarde. Die Eintragung des Ensembles in

die Denkmalliste 1991 war umstritten. 2007 wurde

es von der ExRotaprint gGmbH übernommen, die

es zu gleichen Teilen an Arbeit, Kunst und Soziales

vermietet.

Ehemaliges Centre Culturel Français

Vom Berliner Architekten Gerhard Laube 1960-61

im Auftrag der franz. Militärregierung in den

Formen der internationalen Moderne seiner Zeit

errichtet. In den unteren Geschossen sind Bibliothek,

Lesesaal und mehrere Konferenz- und

Vortragsräume untergebracht, während das Hotel in

den vier oberen Stockwerken franz. Soldaten und

Jugendgruppen aufnahm. Die Eingangshalle mit

ihrer geschwungenen Treppe, die eleganten

Handläufe und ein Großteil der zeittypischen

Ausstattung sind erhalten.

www.centre-francais.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7.9.: zur Führung

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führung 15 Uhr, 8.9.:

Führung 11 Uhr durch Kwesi

Ikins und Tsega Kibrom

7. und 8.9.: Treff: U-Bahnhof

Rehberge, Ausgang Otawistr.

7.9.: Führung 10 Uhr durch

Bernhard Hummel, Architekt

Treff: Haupteingang

7.9.: Führungen 15 und 17

Uhr, 8.9.: Führungen 12, 14

und 16.30 Uhr durch Dr. Linda

Guzzetti und Carola Köhler

7.9.: 14 - 18 Uhr Ausstellung

im Café: Geschichte der

Prinzenallee 58. 8.9.: 11.30 -

18 Uhr Ausstellung wie am

7.9., 15.15 Uhr Vortrag im

Café durch Ralf Schmiedecke:

Streifzug durch die historische

Prinzenallee. 7. und 8.9.:

Führungsthema: Vom

Fabrikgebäude zum selbstverwalteten

Wohnprojekt,

Treff: Café

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 11 Uhr durch

Daniela Brahm und Bernhard

Hummel, Architekt

Thema: Die Gebäude des

Architekten Klaus Kirsten bei

ExRotaprint einschließlich des

Innenraums des 2012 sanierten

sog. technischen Büros, Treff:

Toreinfahrt

7.9.: zu Führung und

Rahmenprogramm

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führung 12 Uhr durch

Florian Fangmann

7.9.: Führungstreff:

Eingangshalle, max. 80

Personen. 11 Uhr PowerPoint-

Präsentation durch Florian

Fangmann im Seminarraum

117: Die franz. Alliierten und

ihr ehemaliges Kulturzentrum

in Berlin, max. 50 Personen.

Yonas Endrias,

Bezirksamt Mitte

0179/9404690

yonas.endrias@bamitte.berlin.de

Paola Neumann, Jörg

Bürkle, Wiesenstraße 29

eG

0157/82506514

w29eg@web.de

Carola Köhler,

Wohnungsgenossenschaf

t Prinzenallee 58 eG

0160/1073603

ca.k@gmx.de

Belinda Dall’Asta,

ExRotaprint gGmbH

030/44045124

dallasta@exrotaprint.de

Florian Fangmann,

Geschäftsführer, Centre

Français de Berlin

gGmbH

0178/5577677

fangmann@centrefrancais.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 27


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Osloer Straße 16-17

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Badstraße 50-51

bo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Prinzenallee 39

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Bernauer Straße

mbo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Müllerstraße 161

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Koloniestraße 57

o

Ehemaliges Umspannwerk Christiania

Ehemaliger Bewag-Stützpunkt Christiania, 1928-29

in Anlehnung an Schinkels Backsteinbauten

errichtet. Am eindrucksvollsten ist der Gebäudesims

des Turms, an dem die langen, gotisierenden

Fenster in orientalischen Spitzbögen enden. 1977 zu

einem Bürohaus umgebaut und stand ab 1997 leer,

bis 2005 das Projekt Kulturwirtschaftliches

Zentrum Christiania seine Arbeit aufnahm.

www.christiania.de

Ev. St.-Pauls-Kirche

1832-35 nach Plänen Karl Friedrich Schinkel

erbaut. In ihrer Bauweise erinnert sie an römische

Podientempel. Ein Anbau bot Platz für schulischen

Unterricht, der Campanile wurde 1889-90 von Max

Spitta hinzugefügt. Am Ende des II. Weltkriegs

wurde die Kirche zerstört und in den 1950er Jahren

wieder errichtet. Der Innenausbau erfolgte dabei

nach Plänen von Hans Wolff-Grohmann.

www.kirche-berlin-nordost.de

Ev. Stephanuskirche

Der Grundstein für das Wahrzeichen des

Stadtviertels wurde 1902 gelegt. Seit 1904 überragt

der 80 m hohe Glockenturm der von Adolf

Bürckner entworfenen Stephanuskirche den

umliegenden Stadtraum. Die wertvolle neugotische

Ausstattung, die nahezu vollständig erhalten ist,

wurde von Bewohnern des Gesundbrunnens

gestiftet, der imposante Kronleuchter von Kaiserin

Auguste.

www.kirche-berlin-nordost.de/1030430

Gedenkstätte Berliner Mauer

Stationen: Nationales Denkmal an der Ackerstr. zur

Erinnerung an die Teilung der Stadt und die Opfer

kommunistischer Gewaltherrschaft, Fenster des

Gedenkens zum individuellen Gedenken an die

Todesopfer, Kapelle der Versöhnung am Standort

der 1985 gesprengten Versöhnungskirche, ausgegrabenes

und fachgerecht geschütztes ehem-aliges

Grenzhaus mit Informationen über das durch die

Teilung verursachte Leid der Menschen und die

Schicksale der Anwohner, zwei der von Fluchthelfern

gegrabenen Tunnel von 1964, Abschnitt

zwischen Ruppiner und Wolliner Str.

www.berliner-mauer-gedenkstaette.de

Kath. St.-Joseph-Kirche

Neuromanische, dreischiffige Basilika von 1907-09.

Innenraum ab 1921 als intensiv farbiges Raumkunstwerk

im Stil der Beuroner Schule gestaltet.

Die Kirche enthält in 14 großen Fresken den

einzigen vollständig erhaltenen Kreuzweg im Stil

der Beuroner Schule. Die Krypta wurde 1995 von

dem ital. Künstler Roberto Cipollone in eine

Gedenkstätte für den 1944 hingerichteten Pfarrer

Max Josef Metzger umgewandelt, der in der

Gemeinde wirkte.

www.st-joseph-berlin-mitte.de/st-joseph.html

Kolonistenhaus

1782 als Teil der Kolonie hinter dem

Gesundbrunnen errichtet und ist das älteste

Bauwerk in diesem Ortsteil. Das Gebäude vermittelt

ein gutes Bild von den schwierigen Lebensbedingungen

der armen Bevölkerung dieser Zeit.

Aufgrund der sehr einfachen Bauweise sind neben

der Struktur des Hauses, die noch immer an den

Zwischenwänden zu erkennen ist, nur wenige

Originalbauteile erhalten, die restauratorisch freigelegt

wurden.

www.pinkepanke.net

7.9.: 11 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 11, 13 und 13 Uhr

Führungen durch Holger

Rasche: Vom Umspannwerk

zum Atelierhaus, 16 Uhr

Führung durch Bernhard

Hummel, Architekt: Das Umspannwerk

von Hans Heinrich

Müller und sein Umbau.

Offene Galerie: Die neuen

Berliner Räume der Galeristen

Margarethe und Wilfried Post.

8.9.: 12 - 18 Uhr 8.9.: Führungen 12.30 und

14.30 Uhr durch Leo Watzek

8.9.: Ausstellung: St. Paul - ein

Denkmal im Wandel der Zeit,

16 Uhr Improvisationen an der

Beckerath-Orgel mit Jonas

Wilfert

7.9.: zum Konzert 7.9.: 16 Uhr Konzert mit Jonas

Wilfert, Orgel und Toni Fehse,

Trompete

7. und 8.9: zu den

Führungen

7.9.: 15 - 19 Uhr, 8.9.:

9 - 20.30 Uhr

7.9.: zur Führung

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 14 Uhr Führung durch Dr.

Günter Schlusche:

Denkmalpflege für ein

unbequemes Baudenkmal, 15

Uhr Führung durch Gerd

Callenius: Mauerspuren, 8.9.:

10.30 Uhr Führung durch Prof.

Dr. Axel Klausmeier:

Denkmalpflege für ein unbequemes

Baudenkmal, 15 Uhr

Führung durch Dr. Maria

Nooke: Tunnelfluchten, für

alle: Treff: Bernauer Str. 119,

Besucherzentrum

7.9.: Führungen 16 und 18

Uhr, 8.9.: Führungen 11, 13

und 15 Uhr durch Dr. Reinhold

Thiede

7. und 8.9.: Führungsthemen:

Kirche und Krypta, Treff:

Eingangsbereich, 8.9.: 9.30

Uhr Hochamt, 17 Uhr Heilige

Messe auf Polnisch, 19 Uhr

Heilige Messe

7.9.: Führung 13.30 Uhr durch

Bernhard Hummel, Architekt

Treff: Eingang

Holger Rasche,

Christiania e.V.,

Kulturwirtschaftliches

Zentrum

0175/3376808

hrasche@christiania.de

Leo Watzek, ev.

Kirchengemeinde an der

Panke

030/4652780

panke@kirche-berlinnordost.de

Pfarrer Michael Glatter,

ev. Kirchengemeinde an

der Panke

030/4652780

panke@kirche-berlinnordost.de

Hannah Berger,

Gedenkstätte Berliner

Mauer

030/467986661

presse@stiftung-berlinermauer.de

Dr. Reinhold Thiede,

Förderverein St. Joseph

e.V.

pfarrbuero@st-josephberlin-mitte.de

PinkePanke GmbH

kontakt@pinkepanke.net

28 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Gartenstraße

Liesenstraße/Scherin

gstraße

bo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Bristolstraße 1/27

bo

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Gotenburger Straße

6-8

o

Berlin Mitte

(Tiergarten,

Wedding)

Wedding

Badstraße 35

Treff: Hinterhof vor

der Bibliothek

o

Berlin Neukölln

Fritz-Erler-Allee

110

mo

Liesenbrücken

Zwei monumentale Eisenbahnbrücken aus dem

späten 19. Jh. im sog. Eisenfachwerkstil. Sie

überspannen den Kreisverkehr zwischen Liesen-,

Garten- und Scheringstr. dort, wo früher auch die

Berliner Mauer zwischen Mitte und Wedding

verlief, zwischen den S-Bahnhöfen Nordbahnhof

und Humboldthain. Über die Brücken verlief die

Bahnstrecke Berlin-Stettin, die seit 1952 stillgelegt

ist.

Schillerpark-Siedlung

1924-30 von Bruno Taut und Franz Hoffmann

entworfen, nach 1945 in Teilen von Max Taut

wieder aufgebaut und 1954-59 von Hans Hoffmann

erweitert. Sie gilt als erstes großstädtisches

Wohnprojekt nach dem I. Weltkrieg. Die Häuser

weisen eine Mischung aus expressionistischen

Detailformen und Neuer Sachlichkeit auf. Prägende

Gestaltungsmittel der Fassaden sind Erker, Balkone

und Loggien. Seit 2008 ist die Schillerpark-

Siedlung Welterbe der UNESCO.

www.1892.de

Wilhelm-Hauff-Grundschule

Ehemalige 208. Knaben- und 211. Mädchen-

Gemeinde-Schule, 1895-96 für eine Gemeinde- und

eine angegliederte Hilfsschule errichtet. Der

symmetrisch gegliederte Bau mit hohem

Sockelgeschoss und drei Stockwerken orientiert

sich an der Architektur Schinkels. Die klassizistische

Fassade mit gotisierender Dekoration aus

Blendmaßwerk und Bogenfriesen zeigt das

Repräsentationsbedürfnis der öffentlichen Hand,

das in Schulbauten eine geeignete

Ausdrucksmöglichkeit fand.

www.wilhelm-hauff-grundschule.de

Überreste des Kurbades Luisenbad

Ende 18. Jh. Friedrichs-Gesundbrunnen mit

Heilwasser. Königin Luise erlaubte 1809 die

Umbenennung zu ihren Ehren. Beliebtes Naherholungsziel,

am Ort des einstigen Heilbades

entstand 1874 der Restaurationsbetrieb Marienbad,

vor dessen Festsaal Carl Galuschki 1888 ein

repräsentatives Vestibül errichtete. Hinter den

Bogenfenstern liegt der 1912-13 reich ausgestaltete

Puttensaal, Bibliothek.

www.ausfahrtwedding.de

Eine (halb-)runde Sache? Die städtebauliche

Mitte der Gropiusstadt

Viele Bauten und Siedlungen der

Nachkriegsmoderne haben ein negatives Image.

Doch ist mit ihnen wirklich etwas jenseits des

Guten und Schönen entstanden? Bei einem Rundgang

durch die städtebauliche Mitte der Gropiusstadt

werden die Pläne des Städtebauers und

Architekten Walter Gropius für die Großwohnsiedlung

vorgestellt sowie das als städtebauliche

gedachte Ensemble und die dahinter stehenden

planungsgeschichtlichen Hintergründe analysiert.

Im Fokus stehen dabei das halbrunde Gropiushaus,

das Ideal-Hochhaus sowie die neun 9-geschossigen

Bauten, die das Vogelschutzwäldchen flankieren.

Es soll gezeigt werden, dass das Ensemble durchaus

Denkmalwert besitzt und als kulturelles Erbe nicht

jenseits des Guten und Schönen steht.

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 14 Uhr

Thema: Die Liesenbrücken

und das Projekt Grünzug,

Treff: Kreisel unter den

Brücken

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 14.30 Uhr durch

Claudia Templin und Franz

Jaschke, Winfried Brenne

Architekten

Treff: Bristolstr./Dubliner Str.

7.9.: 9 - 16 Uhr 7.9.: Führungen nach Bedarf

durch Hartmut Kunze

Treff: Sekretariat

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7.9.: Führung 12 Uhr, 8.9.:

Führungen 12 und 14 Uhr

durch Thomas Gärtner und

Marlies Mäder, Nächste

Ausfahrt Wedding

7. und 8.9.: Führung 14 Uhr

durch Jan Hendrik Brinkkötter,

Institut für Stadt- und

Regionalplanung TU Berlin

Rundgang durch die städtebauliche

Mitte der Gropiusstadt,

max. Gruppengröße 20

Personen, Anmeldung erbeten.

Antje Henning, Jan

Drewitz, Berliner

Netzwerk für Grünzüge

kontakt@gruenzuegefuer-berlin.de

Claudia Templin,

Berliner Bau- und

Wohnungsgenossenschaf

t von 1892 eG

030/303020

1892@1892.de

Hartmut Kunze,

Wilhelm-Hauff-

Grundschule

wilhelm-hauffgrundschule@web.de

Tanja Kapp, Nächste

Ausfahrt Wedding

030/4482266

topkappi@

ausfahrtwedding.de

Jan Hendrik Brinkkötter,

Institut für Stadt- und

Regionalplanung TU

Berlin

jan.brinkkoetter@web.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 29


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Neukölln

Britz

Britzer Damm 176

mo

RIAS-Sendestelle

Vor 60 Jahren wurde in Britz der damals

leistungsstärkste Mittelwellensender Europas in

Betrieb genommen. Er sollte sicherstellen, dass der

RIAS in der DDR trotz des Einsatzes von

Störsendern zu empfangen war. 1994 übernahm

Deutschlandradio die Anlage und betrieb sie fast 20

Jahre. Heute setzt Deutschlandradio auf Digitalradio,

das mittelfristig eine flächendeckende

Programmverbreitung mit hoher Übertragungsqualität

ermöglicht. Die traditionsreiche Mittelwelle

wird im September 2013 abgeschaltet. Zum letzten

Mal öffnet die Sendestelle Britz Besuchern ihre

Pforten

www.dradio.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führungen 11 und

14 Uhr durch Bodo Plogas

7. und 8.9.: Treff: Eingang,

max. 15 Personen pro Führung,

Anmeldung erforderlich bis

2.9. bei Brigitte Stephan

(Kommunikation). Keine

Teilnahme möglich für

Personen mit Herzschrittmacher

oder Implantaten.

Führungsthema: Abschied für

immer, die ehemalige RIAS

Sendestelle wird geschlossen.

Deutschlandradio,

Kommunikation

030/85036161

presse@dradio.de

Berlin Neukölln

Britz

Backbergstraße 38

Sonderausstellung: Britzer Zeiten

im Gemeindesaal der Britzer Dorfkirche

www.britzer-buergerverein.de

8.9.: 10 - 18 Uhr

(sonst zu

Versammlungen und

auf Anfrage geöffnet)

Bürgerverein Berlin-Britz

e.V.

030/91700701

info@britzerbuergerverein.de

Berlin Neukölln

Neukölln

Kirchgasse 14-17

bo

Berlin Neukölln

Neukölln

Buckower Damm

130

mo

Berlin Neukölln

Neukölln

Backbergstraße 40

o

Berlin Neukölln

Neukölln

Hermannstraße 180

mbo

Betsaal und Gemeindehaus der Herrnhuter

Brüdergemeine

1737 genehmigte Friedrich Wilhelm I. die

Ansiedlung böhmischer Familien, die wegen ihres

ev. Glaubens aus ihrer Heimat vertrieben worden

waren. Der Kirchensaal der Ev. Brüdergemeine

Berlin wurde 1962 von Peter Lehrecke in der

Tradition der Herrnhuter Betsäle als Ersatz für den

kriegszerstörten Saal von 1761 errichtet.

www.herrnhuter-in-berlin.de

Britzer Mühle

Zwölfkant-Galerie-Holländermühle von 1865 mit

gemauertem Unterbau. Flügel mit Durchmesser von

25 m von Spitze zu Spitze mit Jalousieklappensystem.

Zwei Steinmahlgänge, es wird Weizen- und

Roggenvollkornmehl gemahlen. In den 1980er

Jahren restauriert, seitdem regelmäßig in Bertieb.

Hier kann bis heute das Müllerhandwerk erlernt

werden.

www.britzer-muellerverein.de

Ev. Dorfkirche Britz

Ehemalige Patronatskirche des Rittergutes Britz.

Feldsteinbau aus der Mitte des 13. Jhs. Der

preußische Außenminister Ewald Friedrich Graf

von Hertzberg, Gutsherr auf Britz, ließ 1766 an der

Choraußenwand eine Grabkapelle für sich anlegen.

Die kulturgeschichtlich bedeutende Grabstätte, die

zu zerfallen drohte, wurde 1992-93 restauriert. Ein

maßgeblicher Kirchenumbau fand 1888 durch Carl

Busse statt. Im Gemeindehaus findet sich ein über

1.000-jähriger slawischer Brunnen.

Gedenkstätte für NS-Zwangsarbeiter des

kirchlichen Friedhoflagers Neukölln

1943-45 betrieb die ev. Kirche nahe dem

Tempelhofer Feld ein Lager, in dem über 100 sog.

Ostarbeiter aus der besetzten Sowjetunion leben und

arbeiten mussten. 2000 begann die ev. Kirche in

Deutschland mit der Aufarbeitung ihrer eigenen

Verstrickung in das NS-System der Zwangsarbeit.

Nachdem 2001 die ersten ehemaligen Zwangsarbeiter

aus dem Friedhofslager in der Ukraine

gefunden waren, bildete sich eine Arbeitsgemeinschaft

Berliner Kirchengemeinden.

www.ev-kirchenkreis-neukoelln.de

www.landeskirchenarchivberlin.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

8.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führung 16 Uhr, 8.9.:

Führung 13.30 Uhr durch

Christoph Hartmann

7. und 8.9.: Führungsthema:

Brüdergemeine und

Böhmisches Dorf, Treff: vor

dem Kirchsaal, 8.9.: 15.30 Uhr

Gottesdienst im Garten des

Museums im Böhmischen

Dorf, Kirchgasse 5

8.9.: Führungen 11 - 17 Uhr

halbstündlich

8.9.: Treffpunkt: vor der

Mühle, max. 15 Pers. pro

Führung. Frisch gebackenes

Mühlenbrot aus dem Steinofen,

Kaffee und Kuchen, Schmalzstullen,

Gespräche mit

Windmüllern.

8.9.: 12 - 17 Uhr 8.9.: Führungen nach Bedarf

durch Mario Mahn

8.9.: Wegen eines Wasserschadens

können in diesem

Jahr keine Führungen in der

Herzberg-Gruft durchgeführt

werden. Ausstellung:

Geschichte der Dorfkirche

Britz

7. und 8.9.: zu

Führung und

Rahmenprogramm

7. und 8.9.: Führung 16 Uhr

durch Gerlind Lachenicht und

Klaus Grammel

7. und 8.9.: Führungstreff:

Pavillon, im Anschluss an die

Führung Filmausschnitte über

die Begegnung mit ehemaligen

Zwangsarbeitern in der

Ukraine und Russland. 15 - 18

Uhr Ausstellung im Pavillon:

Zwangsarbeiter des kirchlichen

Friedhoflagers Neukölln

Pfarrer Christoph

Hartmann, ev.

Brüdergemeine Berlin

030/68809122

ch.hartmann@evbgberlin.de

Michael Schillhaneck,

Britzer Müller Verein

e.V.

0171/1410393

m.schillhaneck@tonline.de

Mario Mahn,

Förderverein der ev.

Dorfkirche Britz e.V.

0160/4124569

foedokibri@t-online.de

Gerlind Lachenicht, AG

NS-Zwangsarbeit

Berliner ev.

Kirchengemeinden

030/22504513

gerlind.lachenicht@

landeskirchenarchivberlin.de

30 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Neukölln

Neukölln

Richardstraße 97

mo

Berlin Neukölln

Neukölln

Fritz-Reuter-Allee

o

Berlin Neukölln

Neukölln

Kirchgasse 5

bo

Berlin Neukölln

Neukölln

Hertzbergstraße 1

mbo

Berlin Neukölln

Neukölln

Richardplatz 28

bo

Berlin Neukölln

Neukölln

Alt-Rudow 60

Treffpunkt

mbo

Gemeindehaus mit Kirchsaal der ev.-ref.

Bethlehemsgemeinde

Der Geschichte der böhmischen

Glaubensflüchtlinge lässt sich im Betsaal der

Bethlehemskirche nachspüren. Das Haus entstand

1835 in ähnlicher Ausführung wie sein 1750-51

erbauter Vorgänger. Der Betsaal strahlt die

schlichte Schönheit reformierter Kirchen aus. Bis

1876 wurde das Gebäude auch als Schulhaus

genutzt. Aus dieser Zeit ist am Südostgiebel noch

das Gestell für die Schulglocke erhalten.

www.bethlehemsgemeinde.de

Hufeisensiedlung

Die 1925-31 nach Entwürfen von Bruno Taut und

Martin Wagner erbaute Großsiedlung verbindet

Ideen der Gartenstadtbewegung mit Elementen des

Massenwohnungsbaus. So entstand ein für die

Entwicklung des modernen Wohnungsbaus

exemplarisches Ensemble. Namengebend für die

Siedlung war die hufeisenförmige Umbauung eines

auf dem Gelände gelegenen Teichs durch Bruno

Taut. Die Gestaltung der Grünanlagen wurde von

Leberecht Migge und Ottokar Wagler übernommen.

UNESCO-Welterbe.

www.deutsche-wohnen.com

www.hufeisensiedlung.info

Museum im Böhmischen Dorf

Durch die Ansiedlung böhmischer Exulanten

entstand ab 1737 ein Böhmisches Dorf mit Schulund

Anstaltshaus (1753-54) neun Doppelgehöfte

samt Scheunen und einem Betsaal für 18 Familien.

Die Böhmen fanden sich in der noch heute

existierenden Herrnhuter Brüdergemeine

zusammen. 2005 eröffnete das Museum im

Böhmischen Dorf.

www.museumimboehmischendorf.de

Rixdorfer Rieke vom Richardplatz

In Erinnerung an den musikalischen Gassenhauer In

Rixdorf is’ Musike steht seit 2010 in der Kreativen

Gesellschaft Berlin ein kleines Denkmal für die

Rixdorfer Rieke. Das Lied von 1889 trug damals

weltweit zum schlechten Ruf von Rixdorf bei.

Daher suchte die Rixdorfer Obrigkeit für die Stadt

vor den Toren Berlins einen innovativen Namen.

Seit 1912 heißt Rixdorf nun Neukölln. Im

ehemaligen Rixdorf, 1360 gegründet, gibt es auch

heute noch viele historische Sehenswürdigkeiten zu

entdecken.

www.kgb44.de

Rixdorfer Schmiede

Berlins älteste Schmiede, die noch immer als

Werkstatt genutzt wird. Nachweislich seit 1624 als

Schmiede in Betrieb, ist sie nicht nur ein

Baudenkmal, sondern steht mitten in Berlin als ein

Anlaufpunkt für altes, aber dennoch aktives

Handwerk.

www.feine-klingen.de

Stadtspaziergang: Rudows bewegte Geschichte

Um 1200 gegründeter Stadtteil. Zum einen gibt es

dörfliche Strukturen wie alte Büdner- und

Bauernhäuser (um 1830), die alte Dorfschule und

zugleich ehemalige Badeanstalt (um 1890) sowie

den Dorfkrug (um 1800) mit Ställen. Zum anderen

findet man in Rudow auch Fabrikanlagen wie in der

Kanalstr. 55 (1913-17, 1925-27), in denen während

des II. Weltkriegs sogenannte Fremdarbeiter für die

Erhaltung der deutschen Wirtschaft und der

Rüstungsproduktion zur Arbeit gezwungen wurden.

8.9.: 12 - 15.30 Uhr Ev.-ref.

Bethlehemsgemeinde

pr.kolaschinsky@

yahoo.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7. und 8.9.: 9.30 Uhr Führung

durch Henryk Tabaczynski,

Treff: Fritz-Reuter-Allee 48,

Eingangstreppe, max. 25

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 2.9., 10 und 12

Uhr Führung durch Wolfgang

Colwin: Wohnen im Welterbe,

Treff: Fritz-Reuter-Allee 44,

Infostation, max. 15 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

6.9. bei Wolfgang Colwin

unter: 030/67121548 oder per

E-Mail

8.9.: 12 - 17 Uhr 8.9.: Ausstellung: Das

Böhmische Dorf in Neukölln -

Geschichte und Gegenwart

7. und 8.9.: zum

Rahmenprogramm

7. und 8.9.: 12 - 18

Uhr

7. und 8.9.: 14 - 18 Uhr

Ausstellung: Rixdorfer Rieke

vom Richardplatz

7. und 8.9.:

Schmiedevorführungen am

Amboss

Yolanda Rother,

Deutsche Wohnen AG

030/89786551

pr@deutschewohnen.com

Wolfgang Colwin,

Freunde und Förderer der

Hufeisensiedlung Berlin-

Britz e.V.

0172/3036771

mail@w-colwin.de

Brigitta Polinna, Museum

im Böhmischen Dorf e.V.

030/6874880

Tanja Dickert, Kreative

Gesellschaft Berlin

0174/8860866

dickert@kgb44.de

Martin Böck, Rixdorfer

Schmiede

0151/14348151

info@feine-klingen.de

8.9.: Treff: 10 Uhr Manfred Ziemer,

Rudower Heimatverein

e.V.

030/6623662

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 31


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Neukölln

Neukölln

Lilienthalstraße 7/15

mbo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Straße 201 Nr. 1

mkope

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Görschstraße 42-44

o

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Wiltbergstraße 50

o

Trauerhalle des Militär-Standortfriedhofs

Der Architekt Wilhelm Büning schuf eine

Trauerhalle, die sich am propagierten Stil der

nationalsozialistischen Architektur in Deutschland

orientieren und den Forderungen des Generalbauinspektors

genügen musste. Das Bauwerk

unterscheidet sich dennoch von vergleichbaren

Bauten der nationalsozialistischen Auftraggeber.

Kriegsbedingt konnte es nicht fertiggestellt werden.

www.denkmalschutz-kuratorium-berlin.de

www.nike-ev.com

Ateliermuseum der Bildhauerin Ruthild Hahne

In der 1950-51 entstandenen Erich-Weinert-

Siedlung in Niederschönhausen hatte auch die

Bildhauerin Ruthild Hahne (1910-2001) ihr 1953

nach eigenen Vorstellungen gestaltetes Wohn- und

Atelierhaus. Im Atelier und im Haus sind ihre

Arbeiten - darunter Teile des 1950 geplanten

monumentalen Thälmann-Denkmals - zu

besichtigen.

Carl-von-Ossietzky-Gymnasium

Der 1909-11 in modernster Bautechnik von

Gemeindebaurat Carl Fenten in Zusammenarbeit

mit den Gemeindearchitekten Rudolf Klante und

Eilert Franzen errichtete Schulkomplex zählt zu den

eindrucksvollsten Baudenkmalen Pankows. Im

Spiel mit verschiedenen Baustilen werden Romanik,

Gotik und Klassizismus zitiert. Das damalige

Oberlyzeum wurde zudem mit einem überaus

repräsentativen Treppenhaus ausgestattet.

www.ossietzky-gym.cidsnet.de

Ehemalige IV. Städtische Irrenanstalt,

Genesungsheim

Die Krankenhausanlage entstand 1909-14 als vierte

von fünf Heil- und Pflegeanstalten, die Ludwig

Hoffmann nach seinen Entwürfen in Buch errichten

ließ. Der ehemals 41 ha große Komplex ist mit

ursprünglich 32 Bauten und seinen Gartenanlagen

von bau- und gartenkünstlerischer Bedeutung, die

durch die städtebauliche Struktur gesteigert wird.

Nach längerem Leerstand beginnt gegenwärtig die

Umnutzung für Wohn-, Bildungs- und

Gewerbezwecke.

www.l-h-q.de

7. und 8.9.: 11 - 18

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: 10 - 18 Uhr

(sonst auf Anfrage

geöffnet)

7.9.: Führungen 14 und 15.30

Uhr, 8.9.: Führungen auch 11

und 12.30 Uhr: Baugeschichte,

Architekt, Nutzung und

Perspektiven, Günther Pätz

vom Kuratorium Berlin der

Deutschen Stiftung

Denkmalschutz, 7.9.:

Führungen 14.30 und 16 Uhr,

8.9.: auch 11.30 und 13 Uhr:

Vergangenheit und Zukunft im

Lilienkulturgarten, Dr. Martin

Albrecht vom Lilienkulturgarten.

7.9.: 15 und 16.30 Uhr,

8.9.: auch 12 und 12.30 Uhr

Vortrag durch Günther Pätz

vom Kuratorium Berlin der

Deutschen Stiftung Denkmalschutz:

Aspekte der

Stadtplanung von Berlin in der

Zeit des Nationalsozialismus

1933-45. 7.9.: 17 Uhr

klassische und zeitgenössische

Kammermusik. 7. und 8.9.:

Wanderausstellung: Die

polnische Minderheit in der

Weimarer Republik und im

Nationalsozialismus.

Menschen, Lebensläufe,

Schicksale. Getränke, Snacks

und Kuchen im Café im

Lilienkulturgarten.

8.9.: Führungen 11, 13, 15 und

17 Uhr durch Herrn Dr. Hahne

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 13 Uhr durch

Bernd Schönenberger

7.9.: Führung mit

Ausstellungsbesichtigung: Die

Geschichte des Carl-von-

Ossietzky-Gymnasiums, Treff:

Haupteingang

7. und 8.9.: zur

Führung

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führung 10 Uhr

durch Dieter Leukert,

Architekt

Treff: Haupteingang,

Pförtnerhaus, max. 20

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 4.9.

Dr. Stefan Hahne

030/4868019

Stefan.Hahne1@gmx.de

Bernd Schönenberger,

Carl-von-Ossietzky-

Gymnasium

030/49400390

schoenenberger@cvopankow.de

Nora Peschke, Ludwig

Hoffmann Quartier

Objektgesellschaft mbH

und Co. KG

030/94392930

mail@l-h-q.de

32 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Schönhauser Allee

36

o

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Hauptstraße 24-30

Treff: Hof des

StadtGutes

Blankenfelde

mbo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Dietzgenstraße 120

Nr. 132 und Nr. 158

o

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Heinrich-Mann-

Platz 15-19

Treffpunkt

mo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Tschaikowskistraße

3

o

Ehemalige Schultheiss-Brauerei

Heute als Trendmotor und Berliner Kulturgröße im

Blickfeld, steht das originalgetreu

wiederhergestellte Baudenkmal auch für die Epoche

der Industrialisierung und erzählt die Geschichte der

Braukunst in Berlin. 1842 öffnete zunächst ein

kleiner Braubetrieb mit Ausschank auf dem

Gelände, der 1853 vom Namensgeber Jobst

Schultheiss übernommen wurde. Der bis heute

erhaltene, frühindustrielle Gebäudekomplex

entstand großteils ab 1878 nach Plänen von Franz

Schwechten.

www.kulturbrauerei.de

Ehemaliges sogenanntes Krankensammellager

für arbeitsunfähige Ostarbeiter

1941-45 für Männer und Frauen aus der

Sowjetunion, die zur Zwangsarbeit in das Deutsche

Reich verschleppt worden waren erbaut. Heute

wächst Gras auf dem Gelände, nur eine Informationstafel

am Rande erinnert an die Geschichte des

Ortes. In den letzten Jahren haben Jugendliche in

Schulprojekten sowie zwei lokale Künstler

Entwürfe für einen Gedenkort zur Erinnerung an

das ehemalige Zwangsarbeiterlager erarbeitet.

www.stadtgut-blankenfelde.de

Ev. Friedhof Nordend

Typische Anlage der Zeit um 1900. Hinter einem

repräsentativen Eingangstor zum Teilfriedhof Zion

befinden sich die Kapelle von 1908 und eine

Wartehalle.

www.berlin-friedhof.de

Führung: Botschaften in Pankow

In den 1960er und 1970er Jahren wurden in Pankow

insgesamt 135 Gebäude errichtet, die ausländischen

Gesandten als Botschaften und Residenzen dienten.

Im Rahmen einer Führung sollen markante

Beispiele des Bauprogramms vorgestellt werden,

von ersten Prototypen der 1960er Jahre über

erfolgreiche und weniger erfolgreiche Umnutzungen

nach dem Ende der DDR bis hin zu

beispielhaften Gartenanlagen. Mit T. Doll, E. Eulitz

und K. Schäffner.

www.hbf-msd.tu-berlin.de

Gästehaus im Schlosspark Schönhausen

Ende der 1960er Jahre für das diplomatische

Gefolge erbautes Apartmenthaus mit Kino,

Konferenz- und Speisesälen im Stil der

Internationalen Moderne. Als Vorreiter für

repräsentative Bauten in der DDR folgt die

Architektursprache in ihrer Sachlichkeit den

Prinzipien des Bauhauses. 2010-12 wurde das vom

Verfall bedrohte Gebäude denkmalgerecht saniert

und zur Wohnnutzung umgebaut.

www.terraplan.info

www.evfbs.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7. und 8.9.: Führungen 10, 12,

14 und 16 Uhr

Treff: Einfahrt Sredzkistr. 1

8.9.: 14 - 18 Uhr 8.9.: Führung 14 Uhr

8.9.: Führungsthema: Ein

Denkmal für Zwangsarbeiter

auf der Drachenwiese in

Blankenfelde - unbequem?

Besichtigung des ehemaligen

Lagergeländes sowie

Vorstellung der Entwürfe,

Führungen nach Bedarf: Das

ehemalige Berliner StadtGut -

heute Wohn- und

Gemeinschaftsprojekt,

Ausstellung: Vorstellung der

Entwürfe für einen Gedenkort

zur Erinnerung an das

Zwangsarbeiterlager, Kaffee

und Kuchen

8.9.: zu Führungen

und Rahmenprogramm

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Treff: 14

Uhr

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: 11 Uhr Führung durch Dr.

Regina Steindl: Ungeliebte

Denkmale - Friedhofskapellen,

12.30 Uhr naturkundliche

Führung durch Katrin Koch,

NABU Berlin, 10.30 - 16 Uhr

Ausstellung: Geschichte der

Grabkultur im 19. und 20. Jh.

Für alle Treff: Zionskapelle,

Dietzgenstr. 158, Eingang C

Max. 20 Personen, Anmeldung

erforderlich bis 5.9. per E-

Mail.

7.9.: Führungen 10, 12, 14 und

16 Uhr durch Antje Gertig

Treff: Infopoint

Grit Sperschneider, TLG

IMMOBILIEN GmbH

0160/97206379

grit.sperschneider@tlg.de

Katrin Manke, ev.

Friedhof Nordend

030/4763554

nordend@evfbs.de

Technische Universität

Berlin, Fachgebiet

Historische

Bauforschung,

Masterstudium

Denkmalpflege

Tobias Doll,

tobias.doll@gmail.com

Antje Gertig, Terraplan

Immobilien- und

Treuhandges. mbH

0911/935760

agertig@terraplan.info

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 33


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Elsa-Brändström-

Straße 33

fbo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Karower Straße 11

Treff: Altes

Pförtnerhaus,

gegenüber Haus 214

auf dem Hufeland-

Campus

o

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Wollankstraße 130

fmko

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Heynstraße 8

o

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Alt-Buch 37

bo

Hoffnungskirche Berlin-Pankow

Eines der bedeutendsten sakralen Bauwerke des

späten Jugendstils in Berlin. Sie verbindet den

Jugendstil mit neuklassizistischen und spätbarocken

Elementen. Der helle Turm ist weithin sichtbar. Die

1912-13 von Regierungsbaumeister Walter

Koeppen erbaute Kirche wurde auf schwierigem

Baugrund errichtet. Ihre bauliche Erhaltung bleibt

darum eine Herausforderung. Förderprojekt der

Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

www.hoffnungskirche-pankow.de

Ludwig Hoffmanns Krankenhausanstalten

Entstanden zu Beginn des 20. Jhs. nach Plänen

Ludwig Hoffmanns. Heute vielfältige Nutzung: für

Wohnungen, Forschungseinrichtungen u. a. und

auch immer noch als Klinik. Eine Gruppe

Auszubildender des Oberstufenzentrums für

Bürowirtschaft beschäftigt sich im Rahmen einer

Projektwoche mit der Geschichte der Krankenanstalten

in Berlin-Buch unter Berücksichtigung der

Mitwirkung der damaligen Gesundheitsverwaltung

sowie weiterer amtlicher Stellen an den

Zwangssterilisierungen und sog. Euthanasie-

Morden.

www.berlin.de/ba-pankow/museumsverbund

www.oszbwd.de

Museum Alte Bäckerei Pankow

1875 erwarb der Bäckermeister Carl Friedrich

Ludwig Hartmann das um 1860 errichtete Gebäude.

Seit 2004 gesamtes Ensemble aus Wohnhaus,

Remise, Seitenflügel mit Backstube als Museum.

Im alten Holzbackofen wird regelmäßig Brot

gebacken. Die Ausstellung soll die schwierigen

Lebensbedingungen im 19. Jh. wie z.B. das Fehlen

von Strom und Wasser im Haus erlebbar machen.

Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.alte-baeckerei-pankow.de

Museum Heynstraße

Die Dauerausstellung Bürgerliches Leben um 1900

befindet sich in der ehemaligen Wohnung des

Stuhlrohrfabrikanten Friedrich Heyn. Im Inneren

des 1892-93 von dem Berliner Architekten Ernst

Fröhlich errichteten repräsentativen Wohnhauses

sind originale und restaurierte Treppenhausbemalungen

zu sehen. Das Ensemble von

Wohnhaus, Vorgarten und Gartenhof mit Laube ist

denkmalgeschützt.

www.berlin.de/ba-pankow/museumsverbund

Schlosskirche Buch

Die barocke Schlosskirche wurde 1731-36 von

Friedrich Wilhelm Diterichs, dem Erbauer der

Orangerie und der Terrassen von Sanssouci,

errichtet. 1943 wurde der Kirchturm durch eine

Brandbombe zerstört. Das Epitaph Adam Otto von

Vierecks wurde 2012 um sein Wappen vervollständigt.

www.schlosskirche-berlin-buch.de

8.9.: 12 - 16.30 Uhr 8.9.: Führung 13 Uhr

Treff: Hauptportal

Pfarrer Matthias Motter,

ev.

Hoffnungskirchengemein

de Pankow

0176/64000754

m.motter@

hoffnungskirchepankow.de

7.9.: zu den Führungen 7.9.: Führungen 11 und 14 Uhr Heide Frenzel-Gropius,

Bezirksamt Pankow

030/903953917

h.frenzelgropius@exhibeoberlin.de

7.9.: 11 - 17 Uhr 7.9.: Führungen nach Bedarf

7.9.: Sonderausstellung: Altes

Handwerk: Die Schmiede

8.9.: 10 - 18 Uhr 8.9.: Führungen 12, 14 und 16

Uhr

max. 25 Personen

Ruthild Deus, Museum

Alte Bäckerei Pankow

030/4864669

ruthilddeus@aol.com

Marina Rippin,

Bezirksamt Pankow

030/902953914

marina.rippin@bapankow.verwalt-berlin.de

8.9.: 11 - 18 Uhr 8.9.: Führungen nach Bedarf Pfarrerin Cornelia

Reuter, ev.

Kirchengemeinde Berlin-

Buch

030/9497163

pfarramtberlinbuch@

online.de

34 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Dietzgenstraße 100

bo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Breite Straße 45

mbo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Pankow

Straße 201 Nr. 2

mbo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Prenzlauer Allee 1

mbo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Dunckerstraße 76

mo

Straßenbahn-Betriebshof Niederschönhausen

1900-01 erbaut und funktionsfähig erhalten. Die

1924 erweiterte Anlage repräsentiert ein wichtiges

Stück Verkehrsinfrastruktur der Millionenstadt

Berlin. Die dort untergebrachten historischen

Fahrzeuge veranschaulichen, ergänzt durch

Schautafeln, rund 150 Jahre Berliner Verkehrsgeschichte.

Nach dem Ende des I. Weltkriegs

errichtete man auf dem Hof ein Denkmal. Der

Widmungstext lautet: Den Gefallenen des

Weltkriegs gewidmet von den Kollegen des Hofes

3.

www.dvn-berlin.de/1verein/uberuns.htm

Villa Hildebrand

Um 1764 im barocken Stil errichtetes Landhaus.

Das siebenachsige Haus mit barocker Freitreppe

und ausgedehntem Park wurde von dem Berliner

Schokoladenfabrikanten Hildebrand bis 1939 als

Sommerhaus bewohnt und nach dem Krieg als Hort

genutzt. 1998 wurde das Gebäude von der Caritas-

Krankenhilfe Berlin erworben und denkmalgerecht

saniert. Eine Ausstellung dokumentiert die über

250-jährige Entwicklung des Hauses.

Wohnhaus und Garten des Malers Max Lingner

Von Hanns Hopp entworfenes Typenhaus der

Erich-Weinert-Siedlung. Ab 1950 von Max Lingner

als Wohn- und Arbeitsraum genutzt. Der von

Reinhold Lingner entworfene Garten sollte

zwischen mediterraner und märkischer Landschaft

vermitteln. Nach der Sanierung des Hauses vor zwei

Jahren kann nun auch der denkmalgerecht sanierte

Garten mit seiner Terrasse besichtigt werden.

www.max-lingner-stiftung.de

Alter Friedhof der St. Nikolai- und St.

Mariengemeinde

1802 eröffnet und 1814 und 1847 erweitert.

Bauen und Wohnen in Prenzlauer Berg um 1900

Dauerausstellung: Zimmermeister Brunzel baut ein

Mietshaus, Zeitreise in die Anfänge des Prenzlauer

Berges um 1900, als Tausende Zuwanderer nach

Berlin in eines der am dichtesten besiedelten

Wohnquartiere strömten. Senioren führen durch die

typische Berliner Stube-Kammer-Küche-Wohnung

und berichten dabei aus eigenem Erleben.

www.mitundfuereinander.de

7.9.: 10 - 17 Uhr, 8.9.:

10 - 16 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 10 - 16

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zu

Führungen und

Rahmenprogramm

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zu

Führungen und

Rahmenprogramm

7. und 8.9.: 11 - 18

Uhr

7.9.: Führungen 10 - 16 Uhr

stündlich, 8.9.: Führungen 10 -

15 Uhr stündlich

7. und 8.9.: Führungen 11 und

14 Uhr durch Dr. Olaf

Thomsen

7. und 8.9.: Ausstellung: Die

Villa Hildebrand in Geschichte

und Gegenwart

8.9.: Gartenführungen 14 und

16 Uhr durch Dr. Caroline

Rolka

Führungstreff: Atelier, 7.9.: 14

und 16 Uhr Vortrag durch Dr.

Thomas Flierl: Von der

Festgestaltung zum Wandbild.

Max Lingners Gründungsbild

der DDR am Haus der

Ministerien, 7.9. und 8.9.: 12

Uhr Vortrag durch Martin

Groh: Leipzig-Paris-Berlin.

Einführung in Leben und Werk

Max Lingners. Alle Vorträge

im Atelier.

7.9.: Führung 17 Uhr durch

Dennis Bilbrey

7.9.: Führungsthema: dead or

alive - der Alte Friedhof der St.

Nikolai- und St. Mariengemeinde,

Treff: vor der

Kapelle, Anmeldung erforderlich

bis 6.9. telefonisch, 19 Uhr

gesungene und geblasene

Musik des 17. und 18. Jhs. zu

Liebe, Sterben, Tod und

Trauern in der Kapelle. 8.9.: 14

Uhr Führung durch Jens-Jörg

Fregin: Ein Stelenkopf am

seidenen Faden ..., Treff:

Mollstr./Prenzlauer Allee.

7. und 8.9.: Führungen nach

Bedarf

max. 25 Personen pro Führung

Reinhard Demps,

Denkmalpflege-Verein

Nahverkehr Berlin e.V.

030/25633880

Dr. Olaf Thomsen, Maria

Heimsuchung Caritas-

Klinik Pankow

0177/3585779

mail@othomsen.de

Dr. Thomas Flierl, Max-

Lingner-Stiftung

0172/3805848

info@max-lingnerstiftung.de

Dennis Bilbrey, ag

friedhofsmuseum berlin

e.V.

0176/87994939

dennis.bilbrey@

kulturkapellen.de

Beate Sydlik,

Miteinander-Füreinander

e.V.

030/4452321

info@

mitundfuereinander.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 35


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Schönhauser Allee

59b

Treffpunkt

o

Bremer Höhe

Fünfstöckigen Wohnhäuser, damals noch vor den

Toren der Stadt gelegen, wurden von der Berliner

gemeinnützigen Baugesellschaft zwischen 1870 und

1913 errichtet. Anstelle von Hinterhäusern und

Seitenflügeln blieben die Höfe als Grünanlage und

zur Selbstversorgung der Bewohner unbebaut. 2000

wurde aus der Ursprungsidee Wirklichkeit: Die

Bestände gehören seitdem der Genossenschaft

Bremer Höhe eG.

www.bremer-hoehe.de

7.9.: zur Führung

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führung 16 Uhr durch Dr.

Barbara König

Tino Kotte,

Wohnungsbaugenossensc

haft Bremer Höhe eG,

Geschichtswerkstatt

0177/6267950

geschichtswerkstatt@

bremer-hoehe.de

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Erich-Weinert-

Straße 70

o

Ehemalige 15. Realschule

Die klassizistische Blockinnenschule Ludwig

Hoffmanns, 1913-16 erbaut, besteht aus einem

Direktorenhaus an der Straßenseite und einem

Klassentrakt auf dem Hof. Das angrenzende, Ende

der 1950er Jahre errichtete Berufsschulgebäude

wird mittlerweile mitgenutzt. Seit 2010 Sanierung.

Heute Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule.

www.wvh-gemeinschaftsschule.de

7.9.: zum Rundgang

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 13.30 Uhr Quartier-

Rundgang mit Georg

Wasmuth: 100 Jahre

Architekturgeschichte -

Schulen und Kitas im Gebiet

Humannplatz/Ostseestr., Treff:

Eingang

Georg Wasmuth,

Wilhelm-von-Humboldt-

Gemeinschaftsschule

030/7860470

architekten@buerowest.de

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Danziger Straße 50

kbo

Ehemalige 162. und 197. Gemeindeschule

Hermann Blankenstein war 24 Jahre lang

Stadtbaurat von Berlin (1872-96). Von ihm

stammen viele kommunale Gebäude: die heute vom

Bezirksamt genutzten Bauten an der Fröbelstr.,

Bäder und vor allem Schulen. 1892 wurde die

ehemalige Gemeindeschule mit Rektorenwohnhaus

von Blankenstein entworfen und 1893-94 von ihm

und Vinzent Dylewski erbaut. Im Rektorenwohnhaus

eröffnete 2006 das ZENTRUM

danziger50 mit einem vielfältigen kulturellen

Angebot.

www.kvpb.de

7.9.: 11 - 15 Uhr 7.9.: Führung 13.30 Uhr

7.9.: Führungstreff: Hof, 11

Uhr Fahrradtour mit Bernd

Meyer, Stadtführer: Bauten

von Hermann Blankenstein in

Prenzlauer Berg, Treff: Hof,

eigenes Fahrrad erforderlich,

Ausstellung in der Galerie

unter der Treppe: Augen-

Blicke - Fotografie von Sabine

S. Krause.

Barbara Schwarz,

Kulturverein Prenzlauer

Berg e.V.

0162/7363155

pressestelle@kvpb.de

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Dunckerstraße 64

ko

Ehemalige 309. und 310. Gemeindeschule und 9.

Hilfsschule

Heute Heinrich-Schliemann-Oberschule,

Gymnasium. 1912-14 von Ludwig Hoffmann

errichtet. In der schmalen Straßenfront der

Dunckerstr. entwarf Hoffmann links ein kleines,

eingeschossiges Gebäude und rechts das dreigeschossige

ehemalige Wohnhaus für Rektor,

Schuldiener und Heizer. Die Fassaden sind mit

Kleinreliefs des Bildhauers Ignatius Taschner

verziert. Seit 2010 saniert.

www.hsg-berlin.de

7.9.: 11 - 15 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Führung 11 Uhr durch

Martin Engemann, Architekt

7.9.: Führungsthema:

Baustellenrundgang zum

Fortgang der Sanierungsarbeiten,

Treff: Eingang

Dunckerstr., Ausstellung in der

Aula im OG: Schülerexpedition

im Humannquartier

- Langfristdokumentation

städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen.

Sylvia Salecker,

Heinrich-Schliemann-

Oberschule

030/4468950

schulleitung@hsgberlin.de

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Saarbrücker Straße

24

mkboe

Ehemalige Brauerei Königstadt

1885-1906 errichtet, 1921 Produktion eingestellt.

Großer Restaurationsbetrieb mit Biergarten,

Karussell und Konzertlaube bestand bis zum Ende

des II. Weltkriegs. Ehemaliger Produktionsbereich

ist heute ein Beispiel für die Um- und Weiternutzung

historischer Bauten. Die Kelleranlagen der

Brauerei Königstadt entstanden bereits 1851 für die

Wagnersche Bairische Bierbrauerei.

www.gidak.de

8.9.: 10 - 22 Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: Führungen 13, 14, 15, 17

und 18 Uhr durch Stefan

Klinkenberg und Dr. Martin

Albrecht

Stefan Klinkenberg erläutert

aus Sicht eines Architekten,

Dr. Martin Albrecht aus der

eines Historikers.

Hans-Joachim Marske,

Klinkenberg Architekten

030/61776840

buero@klinkenbergarchitekten.de

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Schönhauser Allee

176

Ecke

Christinenstraße 18-

19

Ehemalige Brauerei Pfefferberg

Der Pfefferberg, heute ein denkmalgerecht

sanierter, lebendiger Standort von Kunst, Kultur

und sozialen Dienstleistungen mit internationalem

Ruf, kann auf eine bewegte Nutzungsgeschichte

verweisen. Nach mehr als 90-jähriger Pause wird

auf dem Gelände, auf dem Mitte des 19. Jhs. eine

der ersten Brauereien untergäriger Brauart in Berlin

entstanden war, nun auch wieder Bier hergestellt.

www.stpw.org

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen 10, 12 und 14

Uhr

Treff: Schönhauser Allee 176,

Eingang

Petra Diedrich, Stiftung

Pfefferwerk

030/44383444

info@pfefferwerk.de

o

36 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Eldenaer Straße 34-

37

fmo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Fehrbelliner Straße

92

mbop

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Prenzlauer Allee 28

fkbo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Schönhauser Allee

161

bo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Pappelallee 15-17

mbo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Stargarder Straße 77

mkbo

Ehemaliger Zentralvieh- und Schlachthof

von 1878-99. Entstanden war ein weitläufiges Areal

mit annähernd 100 Gebäuden, darunter Ställe,

Werkstätten, Verkaufshallen und eine Börse. Dazu

gehörte ebenso ein eigener Viehbahnhof. Nach dem

Wiederaufbau infolge starker Zerstörungen während

des Kriegs ging die Funktion als Viehhof verloren.

Anfang der 1990er Jahre folgte das Aus für den

Schlachthof. Die Stadtentwicklungsgesellschaft

SES war zunächst mit der Altlastenbeseitigung

beschäftigt und bemühte sich anschließend um die

Nachnutzung des Geländes. Förderprojekt der

Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

www.berlin.de/ba-pankow/museumsverbund

Ehemaliges Jüdisches Kinderheim

Im 1864 erbauten Haus befand sich 1910-42 das

jüdische Kinderheim mit Kindergarten, Hort und

Lesestube. Es zählte zu den Sozialeinrichtungen mit

reformpädagogischem Ansatz in der Jüdischen

Gemeinde. Am Haus befindet sich ein Denkzeichen,

das an die ermordeten Kinder und Erwachsenen

erinnert. In der zweiten Etage ist eine Fotodokumentation

des Fotografen Abraham Pisarek zu

sehen, der 1934-36 die Kinder und ihre Betreuer

fotografiert hat.

www.stadtteilzentrum-teute.de

Ev. Immanuelkirche

Die 1892-93 unter der Schirmherrschaft der

Kaiserin Auguste Viktoria von Bernhard Kühn

erbaute Immanuelkirche steht seit 1985 unter

Denkmalschutz. Der zweischiffige rote

Backsteinbau ist seit 1999 in Gemeindebesitz.

Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.immanuelgemeinde.de

Ev. Segenskirche mit Pfarr- und Gemeindehaus

Die Segenskirche wurde 1905-08 von August

Dinklage, Olaf Lilloe und Ernst Paulus erbaut für

die Tochtergemeinde der Zionskirche. Seit August

2007 entsteht hier das Stadtkloster Segen. Dieses

Projekt wird von der Kirchengemeinde Prenzlauer

Berg Nord und der Kommunität Don Camillo

verwirklicht.

www.stadtklostersegen.de

Friedhofspark Pappelallee

Der heutige Friedhofspark in der Pappelallee war

von 1847 bis zum Verbot und zur Enteignung 1934

durch die Nationalsozialisten Friedhof der

freireligiösen Gemeinde Berlin. 1970 Friedhof

stillgelegt. Seit 1978 unter Denkmalschutz. Die

1995 mit dem Gustav-Meyer-Preis ausgezeichnete

jetzige Kombination von Gartendenkmal und

öffentlicher Nutzung ist ein grüner Lichtblick im

Häusermeer.

www.freigeistig-berlin.de

Gethsemanekirche

In dem roten Klinkerbau, 1890-93 von August Orth

erbaut, verbinden sich gotisierende und romanisierende

Formen. 1961 erfolgte eine Neugestaltung

des Kircheninneren. Das Relief Widerstand von

Karl Biedermann und die Kopie des Geistkämpfers

von Ernst Barlach vor der Kirche erinnern an die

Friedensgebete, zu denen sich hier Menschen im

Herbst 1989 versammelten.

www.ekpn.de

www.theaterspielgemeinde.de

8.9.: zur Fahrradtour

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 17 - 20 Uhr

(sonst Mo - Fr 10 - 19

Uhr geöffnet)

8.9.: 12 und 14 Uhr

Fahrradtour über den

ehemaligen Zentralvieh- und

Schlachthof, Treff: S-Bahnhof

Storkower Str., max. 20

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 5.9., eigenes

Fahrrad erforderlich

7.9.: Führung 18 Uhr durch

Susanne Besch

7.9.: Vortrag zur Geschichte

des Hauses anhand von

Zeitzeugenberichten,

Fotografien, Bauunterlagen

und anderen Dokumenten

8.9.: 10 - 18 Uhr 8.9.: Führungen 11.30 und 13

Uhr durch Editha Glende und

Christine Knop

8.9.: Führungstreff: vor der

Kirche, 12.30, 14 und 16 Uhr

Turmbesteigung, 15 Uhr Das

Gespenst von Canterbury von

Johannes Matthias Michel mit

dem Kinderchor der

Immanuel-Kirchgemeinde und

Instrumenten, Ausstellung:

Friedensbibliothek

7.9.: 12 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zu

Führungen und

Rahmenprogramm

7.9.: Führungen 13, 14, 15 und

16 Uhr

7.9.: 12 Uhr liturgisches

Mittagsgebet, Kirchturmbesteigung

bis zu den Glocken

7. und 8.9.: Führungen 11 und

15 Uhr durch Anke Reuther

7. und 8.9.: Führungstreff:

Eingangstor, 18 Uhr Film zur

Geschichte des Friedhofsparks

in der Pappelallee 9

8.9.: 12.30 - 18 Uhr 7.9.: 11 Uhr Orgelkonzert für

Kinder: Die fürchterlichen

Fünf, mit Kantor Oliver Vogt,

Orgel und den Schauspielern

der TheaterSpielGemeinde

Berlin. 8.9.: 11 Uhr Gottesdienst,

16 Uhr Jazzkonzert,

Schüler des Carl-von-

Ossietzky-Gymnasiums unter

der Leitung von Martin

Schmidt

Marina Rippin,

Bezirksamt Pankow

030/902953914

marina.rippin@bapankow.verwalt-berlin.de

Susanne Besch,

Nachbarschaftshaus,

Pfefferwerk Stadtkultur

gGmbH

030/4437178

besch@pfefferwerk.de

Kaj Bergmann, PR,

Pfefferwerk Stadtkultur

gGmbH

030/44383440

bergmann@

pfefferwerk.de

Pfarrerin Friederike

Winter, ev. Immanuel-

Kirchgemeinde

0177/8094254

pfarrerin.winter@

immanuelgemeinde.de

Urs Trösch, Stadtkloster

Segen

030/44312430

urs.troesch@

stadtklostersegen.de

Anke Reuther,

Freireligiöse Gemeinde

Berlin e.V.

030/44048000

post@freigeistigberlin.de

Gemeindebüro, ev.

Kirchengemeinde

Prenzlauer Berg Nord

030/457745

zentralbuero@ekpn.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 37


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Fehrbelliner Straße

98-99

fboe

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Dänenstraße 17

fbo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Senefelder Straße 5

MACHmit!

Museum für Kinder

Kath. Herz-Jesu-Kirche

Das Gesamtkunstwerk aus Architektur, Malerei und

Innenausstattung präsentiert sich dem Betrachter als

historisch kaum verändertes Gotteshaus (1896-98

von Christoph Hehl) mit nahezu komplett in seiner

Erstausmalung erhaltenem Innenraum. Die

figürliche und ornamentale Ausmalung der Kirche

von 1911-27 stammt von Friedrich Stummel und

Karl Wenzel. Die Eggert-Orgel von 1899 ist die

älteste erhaltene Orgel des Erzbistums Berlin.

Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.herz-jesu-kirche.de

Kath. St.-Augustinus-Kirche

Expressionistisches Bauensemble von 1928. Die

Kirche beeindruckt durch eine hohe Ausdrucks- und

Gestaltungskraft. Besonders hervorzuheben ist der

Hochaltar mit einer Mensa aus schwarzem Marmor

und einem hohen, gestaffelten Altaraufbau aus blau

glasierter Majolika. Die 2007 renovierte Kirche

wurde in den ursprünglichen Farben Blau,

Terrakotta und Gold ausgemalt. Förderprojekt der

Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

www.augustinus-berlin.de

Orgel der ehemaligen Elias-Kirche

Grüneberg-Glöckner-Orgel, 1907-10 von Gustav

Werner erbaut, wird restauriert und dann wieder

bespielbar sein. Die Orgel der Elias-Kirche hat auch

Orgelpfeifen aus Holz. Förderprojekt der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz.

www.machmitmuseum.de

8.9.: 10 - 17 Uhr 8.9.: Führungen 12, 14 und 16

Uhr durch Dr. Irmtraud

Thierse und Matthias Kohl

8.9.: Führungstreff: vor der

Kirche, 10.30 Uhr Heilige

Messe, 11.30 - 17 Uhr

Ausstellung im Sakristeikeller:

Dr. Margarete Sommer und

das sog. Hilfswerk beim

Bischöflichen Ordinariat,

Kaffee und Kuchen vor der

Kirche

7.9.: 10 - 16 Uhr 7.9.: Führungen 11 und 14 Uhr

durch Bernd Krenz

Thema: St. Augustinus - eine

Revolution im Kirchenbau

8.9.: 14 - 17 Uhr 8.9.: Orgelführung, Treff:

Kasse. Werkstatt Pfeifenbau

am Werkstatttisch gegenüber

der Orgel: Jeder kann sich eine

eigene Pfeife bauen, Kosten 1

Euro für Materialkosten,

Orgelkonzert aus der Konserve

Matthias Kohl, kath.

Kirchengemeinde Herz

Jesu

030/44389414

matthias.kohl@herz-jesukirche.de

Bernd Krenz, kath.

Kirchengemeinde Hl.

Familie

0176/23259220

krenz-heiligefamilie@tonline.de

MACHmit! Museum für

Kinder gGmbH

030/74778200

info@

machmitmuseum.de

fkbo

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Erich-Weinert-

Straße

Treff: Ecke

Sodtkestraße

o

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Prenzlauer Allee

227/228

Museum Pankow

mo

Radtour zu vier Siedlungen der Berliner

Moderne im Norden Berlins

Stationen: Wohnstadt Carl Legien in Prenzlauer

Berg (1928-30), Großsiedlung Siemensstadt,

Ringsiedlung (1929-31), Weiße Stadt in

Reinickendorf (1929-31), Siedlung Schillerpark im

Nachbarbezirk Wedding (1924-30). Es wird eine

Wohnung besichtigt und eine Dachterrasse

bestiegen, unterwegs werden weitere Bauwerke der

klassischen Moderne erläutert. Mit Thomas M.

Küger, Architekt.

www.ticket-b.de

Schülerprojekt zur Lauder Beth-Zion

Grundschule

In den vergangenen Monaten haben sich Schüler

der 4. bis 6. Klassenstufe auf Spurensuche zur

Geschichte und Gegenwart ihres Schulgebäudes

begeben, u. a. ein Modell der Schule gebaut,

Quellen aus der Zeit der Gründung der 3. Grundschule

der Jüdischen Gemeinde seit 1927 ausgewertet

und Zeitzeugen befragt. Außerdem

beschreiben sie ihren heutigen Schulalltag und

thematisieren in der Ausstellung jüdische Traditionen,

Feste und Feiern.

www.berlin.de/ba-pankow/museumsverbund

8.9.: Treff: 10 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Max. 30 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

7.9. an info@ticket-b.de.

Voraussichtliches Ende: 17

Uhr in Siemensstadt, eigenes

Fahrrad erforderlich.

8.9.: 10 - 18 Uhr 8.9.: Führung 12 Uhr durch

Frau Kuchling

8.9.: Führungstreff: vor der

Ausstellung, Raum 111/112 im

I. OG, , max. 15 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

15.8., unter: 030/902953917,

oder an museumsek@bapankow.verwalt-berlin.de

oder:

Museum Pankow, Prenzlauer

Allee 227/ 228, 10405 Berlin.

Unbedingt Name, Anschrift

und Ausweisnummer angeben,

da im Anschluss die Jüdische

Schule in der Rykestr. besucht

wird. Ausstellung auch für

jüngeres Publikum geeignet.

Nach vorheriger Vereinbarung

auch Führungen durch die

Ausstellung.

Thomas M. Krüger,

TICKET B -

Stadtführungen von

Architekten

030/420269612

t.m.krueger@ticket-b.de

Marina Rippin,

Bezirksamt Pankow

030/902953914

marina.rippin@bapankow.verwalt-berlin.de

38 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Oderberger Straße

57-59

o

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Prenzlauer Berg

Sültstraße

Treff: Ecke Erich-

Weinert-Straße

o

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Weißensee

Berliner Allee 184

o

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Weißensee

Joe-May-Platz

Treffpunkt

o

Berlin Pankow

(Prenzlauer Berg,

Weißensee)

Weißensee

Bühringstraße 20

o

Berlin

Reinickendorf

Reinickendorf

Alt-Lübars

bo

Stadtbad Prenzlauer Berg

1902 als Volksbadeanstalt eröffnet. Ohne größere

Schäden durch den Krieg wurde das Bad in der

DDR weiterhin als Volksbadeanstalt genutzt. 1986

geschlossen. Die Wannen- und Duschbäder und die

Sauna wurden noch einige Zeit weiterbetrieben,

jedoch 1994 bzw. 1997 ebenfalls geschlossen. 2011

an das GLS Sprachenzentrum verkauft. Die

Schwimmhalle soll saniert und in den Freizeitbereich

der Schule integriert werden, jedoch auch

öffentlich zugänglich sein.

www.baublog-stadtbad.de

Wohnstadt Carl Legien

Entspricht den Idealen des Neuen Bauens. Im

Kontrast zu Mietskasernen und dunklen Hinterhöfen

entstand 1928-30 unter Leitung der

Architekten Bruno Taut und Franz Hillinger eine

Arbeiter- und Angestelltensiedlung mit hellen,

komfortablen Wohnungen und großflächig

begrünten Innenhöfen.

www.deutsche-wohnen.com

Dorfkirche Weißensee

In der zweiten Hälfte des 15. Jhs. unter

Einbeziehung eines etwa 200 Jahre älteren Turmes

errichtet und im Verlauf der Jahrhunderte mehrfach

zerstört, umgebaut und erweitert. Nach der

Zerstörung im II. Weltkrieg 1948 von Herbert Erbs

in stark vereinfachten Formen wieder aufgebaut,

fand die letzte Innenrenovierung 2006 statt.

www.kirchengemeinde-weissensee.de

Filmstadt Weißensee

Neben Neubabelsberg siedelten sich zu Beginn des

20. Jhs. auch im Vorort Weißensee Filmateliers an.

Vor 100 Jahren begann die Deutsche Vitascope-

Gesellschaft in dem zuvor errichteten Atelier und

Studio an der Liebermannstr. mit der Filmproduktion.

Andere Firmen, etwa die May Film,

folgten. Heute erinnern nur noch wenige bauliche

Zeugnisse an die ehemalige Filmstadt Weißensee.

www.berlin.de/ba-pankow/museumsverbund

Kunsthochschule Berlin-Weißensee

Der dreiflügelige Hauptbau von 1956 ist in

Deutschland mittlerweile das letzte überlieferte

Gebäude des Bauhaus-Architekten und langjährigen

Architekturprofessors der Kunsthochschule Selman

Selmanagic. Vor allem die ganz in Holz ausgestattete

Aula ist in ihrer architektonischen Gestaltung

und baukünstlerischen Ausstattung von

besonderer Qualität und weitgehend im Originalzustand

überliefert. 2011 Aula von der Wüstenrot

Stiftung restauriert.

www.kh-berlin.de

Dorf Lübars

1247 erstmals urkundlich erwähnt. Auf dem Anger

stehen eine alte Kirche, die ehemalige Dorfschule

und ein Spritzenhaus mit Schlauchturm. Neben

diesen Gebäuden und dem historischen Kopfsteinpflaster

weitgehend erhalten geblieben ist die

ländliche Bebauung mit ihren meist einstöckigen

Häusern.

8.9.: 10 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zur

Führung

7.9.: zum

Rahmenprogramm

7.9.: zu Führungen

und Rahmenprogramm

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: zum

Rahmenprogramm

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Führungen nach Bedarf

8.9.: Führungstreff: Foyer,

Präsentation: Oderberger

Stadtbad - das Konzept

7. und 8.9.: Führung 10 Uhr

durch Uwe Kieling

7. und 8.9.: max. 25 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

2.9. telefonisch, per E-Mail

oder schriftlich an: Deutsche

Wohnen AG, Yolanda Rother,

Mecklenburgische Str. 57,

14197 Berlin

7.9.: 10 - 13 Uhr Das

Blockflöten-Consorts

Weißensee unter der Leitung

von Ursula Kelch

7.9.: Führungen 14 und 16 Uhr

durch Antje Materna

7.9.: 10 - 18 Uhr Ausstellung

im mobilen Ausstellungswagen

auf dem Joe-May-Platz: 100

Jahre Filmstadt Weißensee

8.9.: Führungen 14, 14.30,

15.30 und 16 Uhr durch Leonie

Baumann und Martin Jennrich

Treff: Foyer

8.9.: 11 - 17 Uhr Kunst- und

Handwerkermarkt im LabSaal,

Alt-Lübars 8, 12, 13, 14 und

15 Uhr kulturhistorische

Dorfführungen, Treff: im

LabSaal, 14 - 16 Uhr

Jazzmusik im Gasthof Alter

Dorfkrug, Führung auf dem

Bauernhof Kühne-Sironski,

Tag der offenen Tür im

Kräuterhof Lübars der Berliner

Werkstatt für Behinderte

Barbara und Dr. Hans-

Dieter Jaeschke, GbR

Oderberger Straße 57-59

030/78008914

baubuero@gls-berlin.de

Yolanda Rother,

Deutsche Wohnen AG

030/89786551

pr@deutschewohnen.com

Pfarrer Dr. Hans

Schmidt, ev.

Kirchengemeinde Berlin-

Weißensee

0176/92267628

dr.schmidt.berlin@

googlemail.com

Antje Materna,

Bezirksamt Pankow

materna.antje@

gmail.com

Carina Böttcher,

Kunsthochschule Berlin-

Weißensee

030/47705266

boettcher@khb.inberlin.de

Norbert Heners-Martin,

Natur und Kultur

(LabSaal Lübars) e.V.

030/41107575

kontor@labsaal.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 39


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Reinickendorf

Reinickendorf

Glienicker Straße

dann der

Ausschilderung

folgen

mo

Berlin

Reinickendorf

Reinickendorf

Alt-Tegel,

Dorfanger

bo

Berlin

Reinickendorf

Reinickendorf

Karolinenstraße 19

bo

Berlin

Reinickendorf

Reinickendorf

An der Wildbahn 33

bo

Berlin

Reinickendorf

Reinickendorf

Wittestraße 37

o

Berlin

Reinickendorf

Reinickendorf

Insel Scharfenberg

kbo

Ehemaliger Grenzturm, heute Naturschutzturm

Der Turm ist einer der vier verbliebenen

Grenztürme, von denen einst 302 Westberlin

umgaben und den die Deutsche Waldjugend zu

einem Naturschutzturm für Jugendliche und

Schulklassen umgewandelt hat. Auf dem etwa 4.000

qm großen Gelände um den Naturschutzturm wird

ökologisch gewirtschaftet und gegärtnert. Die

Anschauungsbiotope sind beispielhaft für die

märkische Landschaft und bieten eine Vielfalt an

Möglichkeiten, Biologie und Natur zum Anfassen

zu erleben.

www.naturschutzturm.de

Ev. Dorfkirche Alt-Tegel

1911-12 an der Stelle früherer Kirchen in neuromanischem

Stil mit Jugendstilelementen erbaut. Um

die überladene Ornamentik zu vereinfachen, wurden

1960 Apsis und Leuchter durch Architekt Risse

umgestaltet und eine Orgel von Detlef Kleucker

eingebaut. 1964 gestaltete Siegmund Hahn Fenster

mit Darstellungen biblischer Gleichnisse und

christlicher Symbole. In der Sakristei, die sonst

nicht zu besichtigen ist, sind Aufgaben des Pfarrers

dargestellt.

www.ev-kirche-alt-tegel.de

Humboldt-Bibliothek

1984-87 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung

entstanden. Im Wettbewerb um die

Bebauung des alten Tegeler Hafens gewann der

Architekt Charles Moore mit seinem Entwurf für

die Zentralbücherei des Bezirks. Mit ihrer imposanten

dreischiffigen Halle und der Galerie ist die

Humboldt-Bibliothek eine Kulisse für die hier stattfindenden

Lesungen, Konzerte und Ausstellungen.

www.stadtbibliothek-reinickendorf.de

Künstlerhaus Hannah Höch

Hierher zog sich die Malerin und Grafikerin

Hannah Höch 1939 zurück, als sie von den

Nationalsozialisten verunglimpft worden war. Die

kleine Holzlaube von 1912 wurde 1920 zu einem

Sommerhaus umgebaut. Bis zu ihrem Tod 1978

lebte sie umgeben von diesem Garten. Die Idylle

war Inspiration für die Bilder und erfüllte auch

einen praktischen Zweck: Hannah Höch verkaufte

die Blumen und das Obst. Heute wohnt hier der

Künstler Johannes Bauersachs.

www.hannah-hoech-kuenstlerhaus.de

Russisch-Orthodoxer Friedhof mit Kapelle

1893 eingerichteter Friedhof ist heute

Gartendenkmal. Auf dem gegenwärtig noch

genutzten Friedhofsareal finden sich Gräber der

Angehörigen berühmter Familien des vorrevolutionären

Russlands: Künstler, Schriftsteller, Poeten,

Gelehrte, Aristokraten, Minister und Generäle, aber

auch Gräber von Sowjetsoldaten, Kriegsgefangenen

und Kindern von Zwangsarbeiterinnen. Friedhofskapelle

und Friedhof wurden nach Plänen des Hofbaumeisters

Albert Bohm errichtet.

www.berliner-freunde-russlands.de

Schulfarm Insel Scharfenberg

Einst im Besitz der Familie von Humboldt, später

von dem Botaniker Bolle bewohnt. 1922 als

staatliche Schule vom Reformpädagogen Wilhelm

Blume gegründet. Der Gedanke, dass handwerkliche

Arbeit neben der schulischen Bildung eine

wichtige persönlichkeitsbildende Funktion hat, ist

auch heute noch lebendig und spiegelt sich im

außerunterrichtlichen Angebot inseleigener

Werkstätten wider.

www.insel-scharfenberg.de

8.9.: 15 - 17 Uhr 8.9.: Führung 14 Uhr durch

Marian Przybilla

8.9.: Führungsthema: Durch

den sog. Frohnauer Urwald zur

ehemaligen Grenze, Treff:

Bushaltestelle Oranienburger

Chaussee (B96)/Hubertusweg

8.9.: ab 13 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: 17 Uhr Konzert zum

Herbstanfang - Trio Einfach

Klassik

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen 10 und 12 Uhr

durch Claudia Arndt und

Evelyn Lauter

Treff: Eingangsbereich

7.9.: 14 - 17 Uhr, 8.9.:

14 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 14.15 Uhr Vortrag

im Garten durch Eva Bondy:

Hannah Höch und ihr Garten.

Ausstellung in Remise und

Atelier: Historische Fotos von

Hannah Höch in ihrem Garten,

Pastellmalerei: Landschaften

von Johannes Bauersachs.

8.9.: zur Führung 8.9.: Führung 11 Uhr

8.9.: Führung mit Cyrill Pech

zu Geschichte und Besonderheiten

des Friedhofs, Treff:

Eingang. Anmeldung

erforderlich bis 3. September

per E-Mail oder schriftlich an:

Berliner Freunde der Völker

Russlands e.V., Horst

Herrmann, Friedrichstr. 176-

179, 10117 Berlin.

7. und 8.9.: 11 - 15

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führungen 11 - 14

Uhr halbstündlich durch

Schüler der Kunstklasse, 8.

Jahrgang

7. und 8.9.: Führungstreff: an

der Fähre, Kaffee und Kuchen

Marian Przybilla,

Deutsche Waldjugend

Berlin-Brandenburg e.V.

03303/509844

marian.przybilla@

googlemail.com

Joachim Heyer, ev.

Kirchengemeinde Alt-

Tegel

0173/6178999

Evelyn Lauter,

Stadtbibliothek

Reinickendorf

030/43736837

evelyn.lauter@

reinickendorf.berlin.de

Johannes Bauersachs,

Künstlerhaus Hannah

Höch

030/4314824

johbauersachs1@aol.com

Horst Herrmann, Berliner

Freunde der Völker

Russlands e.V.

horst.herrmann.bfdvr@

nexgo.de

Maria Lingott, Susanne

Ulbrich, Schulfarm Insel

Scharfenberg

030/430944330

lingott@inselscharfenberg.de

40 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin

Reinickendorf

Reinickendorf

Eichborndamm 238

mo

Berlin

Reinickendorf

Reinickendorf

Valentinswerder

o

Berlin

Reinickendorf

Reinickendorf

o

Berlin

Reinickendorf

Tegel

Am Borsigturm 11

moe

Berlin

Reinickendorf

Waidmannslust

Bondickstraße 14

op

Berlin Spandau

Hauptstraße 12

Staaken

fmkope

Städtische Nervenklinik für Kinder

Die zwei sog. Kolonistenhäuser gehören zur

ehemaligen städtischen Irrenanstalt Dalldorf, die

1887 errichtet wurde. Damals wurden die Häuser

als Unterkünfte für nervenkranke Männer, die auf

dem Gut Dalldorf tätig waren, genutzt. Ab 1941

waren in den Gebäuden die psychiatrischen

Abteilungen II und III der Städtischen Nervenklinik

für Kinder untergebracht. In der sich hier

befindenden Kinderfachabteilung kamen 1942-45

viele Kinder vorsätzlich oder billigend zu Tode.

www.heimatmuseum-reinickendorf.de

Villenkolonie Valentinswerder

Mit etwa 14 ha Grundfläche ist Valentinswerder die

zweitgrößte Insel im Tegeler See. Sie liegt im

Südwesten des Gewässers, in einer flächenartigen

Ausbuchtung der Havel, die in Tausenden von

Jahren durch das Wasser ausgekolkt wurde. Der

Berliner Bauunternehmer Paul Haberkern erwarb

die verwilderte Insel 1874. Er ließ eine Landhauskolonie

und einen Park anlegen. In der Mitte des

Parks befindet sich ein großes Rondell, von dem

vier Baumalleen sternförmig abgehen.

www.valentinswerder.de

Weiße Stadt

auch Schweizer Viertel genannt, 1931 fertiggestellt.

Unter der Regie von Stadtbaurat Martin Wagner

wirkten hier die Architekten Wilhelm Büning,

Bruno Ahrends und Otto Rudolf Salvisberg, die

Gartenanlagen entwarf Ludwig Lesser. Die

Siedlung mit ihrem charakteristischen weißen

Erscheinungsbild entstand in Anlehnung an den

Baustil der Neuen Sachlichkeit und ist geprägt von

Rationalität und Wirtschaftlichkeit. UNESCO-

Welterbe.

www.deutsche-wohnen.com

Borsigturm

Erstes Berliner Büro-Hochhaus, erbaut 1922-25 auf

dem Gelände der Tegeler Borsigwerke als 65 m

hoher Stahlskelettbau, Fassaden aus Backstein

gemauert, Architekt: Eugen Schmohl. Innenräume

im Krieg zerstört, Restaurierung um 1960, danach

weiter Nutzung als Bürogebäude. Seit 2009 stehen

drei Ebenen für Veranstaltungen bereit.

www.meistersaal-borsigturm-aktuell.de/page3.php

Königin-Luise-Kirche

errichtet 1912-13 im Stil der märkischen

Backsteingotik, Architekt: Robert Leibnitz. Turm

43 m aus Rüdersdorfer Kalkstein. Der Giebel ist

eine Nachbildung des Tangermünder Rathauses,

über dem Eingang befindet sich eine Figur der

Königin Luise vom Bildhauer Breitkopf.

www.ev-kg-w.de

Dorfkirche Alt-Staaken

Saalbautyp des 14. Jhs., der im Barock und im

Klassizismus überarbeitet wurde, bei dem sich aber

auch ursprüngliche Bauelemente erhalten haben.

Durch ihre Lage an der Berliner Mauer erlitt die

Kirche Beschädigungen und musste instand gesetzt

werden. 2000-02 wurde die Kirche durch Karsten

Westphal neu gestaltet. Gleichzeitig entstand das

monumentale Wandbild Versöhnte Einheit von

Gabriele Mucchi. Förderprojekt der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz.

www.fdk-dorfkirche-altstaaken.de

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen durch die

Kellerräume 14, 15 und 16 Uhr

8.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zur

Führung

8.9.: 13 - 18 Uhr

(sonst zu

Veranstaltungen und

auf Anfrage geöffnet)

8.9.: 12 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: 13 - 19 Uhr

(sonst Sa 11 - 16 Uhr

geöffnet)

8.9.: Führungen 11 und 15 Uhr

Treff: Anlegestelle der Fähre

7. und 8.9.: Führung 15 Uhr

7. und 8.9.: Treff: Aroser

Allee/Genfer Str., max. 25

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 2.9.

telefonisch, per E-Mail oder

schriftlich an: Deutsche

Wohnen AG, Yolanda Rother,

Mecklenburgische Str. 57,

14197 Berlin

8.9.: Führungen stündlich

8.9.: Veranstaltungsräume und

Café im Sternsaal geöffnet,

Dachführungen für Gruppen,

Vortrag zur Geschichte und

Wohltätigkeitsauktion

8.9.: Führungen zur vollen

Stunde durch den Förderverein

der Königin-Luise-Kirche

Waidmannslust e.V.

Führungen mit

Turmbesteigung

8.9.: Führung 15 Uhr durch

Freundeskreis der Dorfkirche

8.9.: 14 Uhr Gottesdienst, 17

Uhr Konzert

Jeannette Fischer,

Heimatmuseum

Reinickendorf

030/40501326

j.fischer@kunstamtreinickendorf.de

André Reuter,

Inselverwaltung

Valentinswerder

0177/7121279

inselwart@

valentinswerder.de

Yolanda Rother,

Deutsche Wohnen AG

030/89786551

pr@deutschewohnen.com

Franziska Karhausen-

Singer, Meistersaal im

Borsigturm GmbH

030/43037777

info@meistersaal.de

Wolfgang Nieschalk

030/4110414

w.nieschalk@web.de

Dr. Christian Gahlbeck

030/4138859

cgahlbeck@t-online.de

Dr. Constanze Budde-

Hermann, Vorsitzende

des Freundeskreises

030/3635725

constanze.budde@

web.de

Claudia Kusch, Ev.

Kirchengemeinde

030/24537600

kusch@kirchengemeinde

-staaken.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 41


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Spandau

Hahnebergweg 50

mkoe

Berlin Spandau

Neukladower Allee

12

koe

Berlin Spandau

Spandau

Am Juliusturm

Zitadelle

mkbo

Berlin Spandau

Spandau

Schuckertdamm

336-340

fo

Berlin Spandau

Spandau

Reformationsplatz

mbo

Fort Hahneberg

Die Vorfeste wurde 1882-86 auf dem Grundriss

einer Lünette erbaut und sollte zur Verteidigung der

Zitadelle Spandau dienen. Sie ist neben Ingolstadt

die einzig erhaltene Anlage dieser Art in

Deutschland. Besonders der unterirdische Bereich

mit Pulvermagazinen sowie Bereitschafts- und

Untertreträumen ist gut erhalten. Direkt am ehemaligen

Grenzkontrollpunkt Staaken auf einem Hügel

inmitten unberührter Natur gelegen, besonderes

Zusammenspiel von Natur und Architektur.

www.forthahneberg.de

Gutshaus im Gutspark Neukladow

Das klassizistische Gutshaus war zu unterschiedlichen

Zeiten Ort der Kultur. Nach Plänen des

Architekten Paul Schultze-Naumburg umgebaut,

wurde es 1910-21 unter dem kunstsinnigen Mäzen

Johannes Guthmann Treffpunkt von Künstlern und

Kunstinteressierten. Seit 2006 finden wieder regelmäßig

kulturelle Veranstaltungen statt.

www.gutspark-neukladow.de/start/home.html

Denkmal für die Gefallenen von 1813-15

von Karl Friedrich Schinkel entworfen. Warum sich

die Spandauer Jugendlichen das Denkmal für ihr

Projekt ausgesucht haben, hängt mit der Geschichte

der Gefallenen zusammen. Die historischen und

künstlerischen Ergebnisse der Untersuchung sind

im Innenhof der Zitadelle zu besichtigen.

www.kunstbastion.de

www.lily-braun-oberschule.de

Ev. Christophoruskirche

1929-31 nach Entwürfen von Hans Hertlein erbaut.

2010-11 restauriert. In ihren verhaltenen Formen im

Stil der Neuen Sachlichkeit fügt sie sich in die

Gestaltungsweise der Wohn- und Industriebauten

der Siemensstadt ein. Die Fassade erhält durch ihren

mächtigen Turm eine monumentale Wirkung. Das

kreisrunde Kirchenschiff ist mit malerischen und

plastischen Elementen des Expressionismus

angereichert. Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.ev-gemeinde-siemensstadt.de

Ev. St.-Nikolai-Kirche

Die gotische, dreischiffige Hallenkirche mit

polygonalem Chorumgang und zwei Kapellenanbauten

stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jhs.

Vor dem Portal der Reformationskirche für Berlin-

Brandenburg (1539) befindet sich das Denkmal des

Kurfürsten Joachim II. (1889). Sehenswert sind die

Sakralkunstwerke, der begehbare Dachstuhl von

1368 und die Reste der ursprünglichen Turmanlage

(um 1200). Die offene Laterne bietet einen schönen

Rundblick.

www.nikolai-spandau.de

8.9.: zu den Führungen

(sonst Sa und So ab 14

Uhr geöffnet)

8.9.: 11 - 17 Uhr

(sonst auch geöffnet)

8.9.: Führungen 11 - 16 Uhr

durch Mitglieder der ASG

8.9.: Ausstellung: Zeitzeugen

Fort Hahneberg 1933-45

8.9.: Führungen nach Bedarf

durch Dr. von Krosigk

8.9.: Parkrundgang mit Dr. von

Krosigk, Konzerte je nach

Witterung im Park oder

Gutshaus, Kinderaktionen:

Schnitzeljagd im Park und

weitere Überraschungen.

Spandauer Künstler stellen aus,

historische Gechichten aus

dem Gutshaus.

8.9.: 10 - 17 Uhr 8.9.: Ausstellung: Das

Schinkel-Denkmal in Spandau:

Gedenken an die Freiheitskriege

1813-15 und die

Realität des Kriegs

8.9.: 11 - 18 Uhr 8.9.: Führung 12 Uhr durch

Christine Pohl

8.9.: 11 Uhr Gottesdienst: Das

Kreuz mit der Geschichte, 12

und 16 Uhr Turmbesteigung

mit Udo Riedel, 17 Uhr

Konzert: sonic.art

saxophonquartett - Werke von

Antonio Vivaldi und Philip

Glass, Kaffee und Kuchen

7.9.: 11 - 22 Uhr, 8.9.:

12 - 18 Uhr

7.9.: Führung 12.30 Uhr, 8.9.:

Führung 14.30 Uhr

7. und 8.9.: Führungen Turm

inkl. Dachwerk, Treff:

Vorraum der Kirche,

Anmeldung erforderlich bei

Pfarrer Dierks unter:

030/66653043, 7.9.: 12 Uhr

Orgelmusik und Psalmlesung,

18 Uhr Orgelkonzert: Werke

von Johann Sebastian Bach,

Flor Peeters und Niels

Wilhelm Gade mit Bernhard

Kruse, 20 Uhr Kirchen- und

Turmführung, max. 20

Personen, Treff: Haupteingang,

telefonische Anmeldung

erforderlich, 8.9.: 10 Uhr

Gottesdienst

Siegfried Wittkopp

030/3617448

s.wittkopp@web.de

Bürgerstiftung Gutspark

Neukladow

030/902793024

info@gutsparkneukladow.de

Bezirksamt Spandau,

Umwelt- und

Naturschutzamt

naturschutz@baspandau.berlin.de

Andrea Theissen,

Stadtgeschichtliches

Museum Spandau

030/354944297

a.theissen@zitadellespandau.de

Pfarrerin Christine Pohl,

ev. Kirchengemeinde

Siemensstadt

030/66640456

christine.pohl@evgemeindesiemensstadt.de

Sabine Müller, ev.

Kirchengemeinde St.

Nikolai Berlin-Spandau

030/3338054

museum@nikolaispandau.de

42 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Spandau

Spandau

Am Flugplatz

Gatow 33

mkbo

Berlin Spandau

Spandau

o

Berlin Spandau

Spandau

Zingerleweg 29

bo

Berlin Spandau

Spandau

Kladower Damm

387

o

Berlin Spandau

Spandau

Weißenburger

Straße 9-11

ko

Berlin Spandau

Spandau

Buchwaldzeile 43-

47

bo

Flugplatz Gatow

Ab 1934 im Zuge der geheimen Aufrüstung

Deutschlands gebaut. Beherbergte zur Zeit des

Dritten Reiches einen Ausbildungskomplex der

Luftwaffe, 1945 von sowjetischen Truppen erobert

und an die britische Besatzungsmacht übergeben.

Besondere Bedeutung erlangte der Flugplatz

während der Berliner Luftbrücke 1948/49, als hier

rund ein Drittel der alliierten Flugzeuge landete und

startete. 1994 wurde der Flugplatz beim Abzug der

alliierten Streitkräfte aus Berlin an die Bundeswehr

übergeben.

www.mhm-gatow.de

Großsiedlung Siemensstadt, Ringsiedlung

Entstand 1929-34 unter Mitwirkung der Architekten

Otto Bartning, Fred Forbat, Walter Gropius, Hugo

Häring, Paul Rudolf Henning und Hans Scharoun,

die der progressiven Vereinigung Der Ring angehörten.

Dieser hatte sich zum Ziel gesetzt, das Neue

Bauen zu fördern. Mit ihren sozialen und sanitären

Funktionen wurden die Freiräume der Siemensstadt

als Ausgleich zu den schweren Lebens- und

Arbeitsbedingungen ihrer Bewohner verstanden.

UNESCO-Welterbe.

www.deutsche-wohnen.com

Haus Dr. Menne

1964 erhielt der Architekt Werner Düttmann von

dem Arzt und Grafiker Walter Menne den Auftrag

für ein großzügiges Einfamilienhaus, das auf die

individuellen Bedürfnisse des Bauherren ausgerichtet

sein sollte. Er schuf ein von intimen

Wohnhöfen umschlossenes Ensemble kubisch

gegliederter Baukörper mit Wohn- und Ateliertrakt,

Tusch- und Arbeitsräumen.

www.kleintierpraxis-kladow.de

Haus Kladower Forum

Repräsentatives Bauernwohnhaus aus den 1880er

Jahren. Der damalige relative Wohlstand des

Bauern dokumentiert sich in der massiven

Ziegelbauweise mit vollständiger Unterkellerung.

Die Decken im gesamten Kellergeschoss sind mit

einer leichten Wölbung, der sog. preußischen

Kappe, zwischen den Trägern versehen. Im DG

existiert noch die vollständige Räucherkammer. Das

Gebäude wurde überwiegend von Auszubildenden

der Knobelsdorff-Schule denkmalgerecht

restauriert.

www.kladower-forum.de

Kath. St.-Wilhelm-Kirche

von 1963-65. Setzte als eine der ersten die

Liturgiereformen des Zweiten Vatikanischen

Konzils um. Auf einem Unterbau aus Ziegeln erhebt

sich ein mit Glasfeldern verkleideter Kubus, der

über dem Unterbau zu schweben scheint. Im

Inneren lassen abfallende Lamellen nur indirektes

Licht ein, sodass je nach Sonnenstand verschiedene

Lichtstimmungen entstehen, die hinter dem Altar

auf einer Bronzewand mit lebensgroßen Figuren ihr

Schattenspiel treiben.

www.sankt-wilhelm-spandau.de

Museumsdorf Gatow

Herrenhaus von 1860, ehemaliger Wohnsitz der

Bürgerfamilie Techow, Wagen- und Kutschenremise,

Rinderstall und andere Stallgebäude,

Eiskeller, Gärtner- und Waschhaus, Wasserturm

und Gutsarbeiterhäuser. Nach dem kleinen Waschhaus

restaurierte der Verein 2007 unter Beteiligung

von Lehrlingen der Knobelsdorff-Schule für

Bauhandwerker den großen Kornspeicher in

traditionellen Handwerkstechniken.

www.wir-in-gatow.de

7. und 8.9.: 10 - 18

Uhr

7. und 8.9.: zur

Führung

7.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führungen 13, 15

und 17 Uhr

7. und 8.9.: Führungsthema:

Ein unbequemes Denkmal?

Der Flugplatz Gatow von der

geheimen Aufrüstung vor dem

II. Weltkrieg bis zur

Luftbrücke 1948/49. Infostand,

geöffnete Depots, Flugplatzfest,

Getränke- und Grillstände,

Landungen von

historischen Flugzeugen.

7. und 8. 9.: Führung 12.30

Uhr durch Henryk

Tabaczynski

Treff:

Mäckeritzstr./Jungfernheidewe

g, max. 25 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

2.9. telefonisch, per E-Mail

oder schriftlich an: Deutsche

Wohnen AG, Yolanda Rother,

Mecklenburgische Str. 57,

14197 Berlin

7.9.: Führungen 10 und 12 Uhr

durch Dr. Stefanie Bartsch

Treff: vor dem Tor,

pünktliches Erscheinen ist

notwendig, da das Tor

verschlossen und eine

Besichtigung nur im Rahmen

der Führung möglich ist.

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen ab 11 Uhr

nach Bedarf durch Josef

Chlodek, Rainer Nitsch und

Horst Pessel

Führungsthema: Die

kulturgeschichtliche und

bauliche Bedeutung des

Bauernwohnhauses für den Ort

Kladow

7.9.: 13 - 17 Uhr, 8.9.:

13 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zu

Führungen und

Rahmenprogramm

7.9.: Kinderprogramm, 7. und

8.9.: 15 Uhr Vortrag im

Pfarrsaal im UG: St. Wilhelm

von Aquitanien, 8.9.: 10.30

Uhr Heilige Messe

7.9.: Führung 15 Uhr, 8.9.:

Führung 14 Uhr

7. und 8.9.: Führungsthema:

Gatower Denkmale, Treff:

Buchwaldzeile 45, Remise.

Kaffee, Kuchen und Musik in

der Remise.

Militärhistorisches

Museum der Bundeswehr

- Flugplatz Berlin-Gatow

030/36872601

info@mhm-gatow.de

Yolanda Rother,

Deutsche Wohnen AG

030/89786551

pr@deutschewohnen.com

Dr. Stefanie Bartsch,

Kleintierpraxis Kladow

0163/2386867

info@kleintierpraxiskladow.de

Prof. Rainer Nitsch,

Kladower Forum e.V.

030/3655510

rainer.nitsch@

onlinehome.de

Denkmalteam St.

Wilhelm, kath.

Kirchengemeinde St.

Wilhelm

denkmal.st.wilhelm@

gmx.de

Ulrich Reinicke,

Förderverein historisches

Gatow im Museumsdorf

Gatow e.V.

0162/8292062

info@gutshof-gatow.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 43


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Spandau

Spandau

U-Bhf.

Siemensdamm,

Treffpunkt

o

Berlin Spandau

Spandau

Gottfried-Arnold-

Weg

mo

Berlin Spandau

Spandau

Reformationsplatz

12

o

Berlin Spandau

Spandau

U-Bhf. Haselhorst

Treff: Ausgang

Gorgasring

mo

Berlin Spandau

Spandau

Jagowstraße 28

o

Radtour zu den Siedlungen der Berliner

Moderne im Nordwesten Berlins

Drei der sechs 2008 in die UNESCO-Welterbeliste

aufgenommenen Siedlungen im Nordwesten Berlins

werden erfahren. Stationen: Großsiedlung Siemensstadt

von 1929-34, Siedlung Schillerpark von 1924-

30 und Weiße Stadt von 1929-31. 15 km lange

Fahrradtour mit den Architekten Ulla Bauerochse,

Wolfgang Bunge und Peter Römhild.

Schilfdachkirche zum Guten Hirten

Als die Grenze zwischen Berlin und seinem

Umland zu einer Staatsgrenze geworden war,

wurden die in Berlin wohnenden Mitglieder der

Kirchengemeinde Groß Glienicke von ihrer

Gemeinde getrennt. Der damalige Pfarrer in Groß

Glienicke lief von Behörde zu Behörde, um die

Genehmigung für den Bau eines kirchlichen

Gebäudes im Berliner Gebiet, politisch gesehen im

Land des Klassenfeindes, zu erhalten. Im April

1953 wurde die Kirche eingeweiht. Sie ist ein

Denkmal deutsch-deutscher Geschichte.

www.schilfdachkapelle.de

Spandovia Sacra - Museum

Das reformationsgeschichtliche Museum Spandovia

Sacra der St.-Nikolai-Gemeinde ist in einem Haus

aus dem frühen 18. Jh. untergebracht, dessen Kern

noch aus dem Mittelalter stammt (wohl spätgotisch).

Hervorzuheben ist der erhaltene mittelalterliche

Keller. Das Gebäude zeichnet sich

weiterhin durch gut sichtbares Fachwerk aus.

www.nikolai-spandau.de

Spaziergang: Ehemalige

Reichsforschungssiedlung Haselhorst

1930-35 erbaut. Ziel war die Schaffung preiswerten

Wohnraums mit hoher Lebensqualität. Der Stadtspaziergang

gibt einen Einblick in die Planungsgeschichte,

die sich in einer differenzierten Gestaltung

der Wohnblöcke und Außenanlagen

widerspiegelt. Die Gartenanlagen von Leberecht

Migge und Gustav Allinger sind ein besonderes

Beispiel der Freiraumgestaltung, die als integraler

Bestandteil der Stadtplanung entwickelt wurden.

Seit 2003 modernisiert die GEWOBAG die

denkmalgeschützte Siedlung.

www.gewobag.de

Ulis Museumsladen

Fahrradgeschäft mit einer historischen

Ladeneinrichtung aus den 1920er Jahren, die

Wandbemalung wurde originalgetreu restauriert.

Mit viel Enthusiasmus entstand ein lebendiges

Museum im Fahrradladen samt Werkstatt. Wer

Teile für seinen Fahrradklassiker sucht oder

technische Probleme mit seinem historischen Rad

hat, dem wird in historischem Ambiente

weitergeholfen. Der Werkstoff Holz im Fahrradbau

wird an historischen Exponaten vorgestellt.

www.historische-fahrraeder-berlin.de

7. und 8.9.: Treff: 14

Uhr

8.9.: 12 - 14 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 15 - 18

Uhr

7. und 8.9.: Anmeldung

erforderlich, begrenzte

Teilnehmerzahl. Dauer der

Tour: ca. 4-5 Std. Eigenes

Fahrrad erforderlich. Im

Anschluss besteht die

Möglichkeit, bis zum

Schäfersee weiterzufahren und

dort die U-Bahn zur Rückfahrt

zu benutzen.

Wolfgang Bunge

bunge.weser@gmx.de

8.9.: Führungen nach Bedarf Stefan Pfeiffer,

Förderkreis der ev.

Kirchengemeinde Am

Groß Glienicker See

0160/4421989

7. und 8.9.: Ausstellung:

Brückenbauer: Vielfalt,

Konflikte, Lösungen. Die

Ausstellung präsentiert zum

Themenjahr Reformation und

Toleranz einzigartige Originale

aus den eigenen Sammlungen.

7. und 8.9.: Museumscafé

8.9.: Treff: 9 Uhr 8.9.: Stadtspaziergang mit

Michael Bienert und Peter

Schmidt-Seifert, Anmeldung

erforderlich an

a.zauritz@gewobag.de

8.9.: zu Führungen

und Rahmenprogramm

8.9.: Führungen 10, 11, 13 und

15 Uhr durch Uli Feick

8.9.: Führungsthema: Rund

ums Rad - eine Zeitgeschichte,

max. 10 Personen. Fahrrad-

Klassik-Markt: Der Markt für

klassische und historische

Fahrräder, Teile und Zubehör.

Tauschen, Kaufen, Handeln,

keine Standgebühr.

Sabine Müller, ev.

Kirchengemeinde St.

Nikolai Berlin-Spandau

030/3338054

museum@nikolaispandau.de

Dr. Gabriele Mittag,

GEWOBAG

Wohnungsbau-

Aktiengesellschaft Berlin

030/47081525

g.mittag@gewobag.de

Uli Feick, Ulis

Museumsladen

030/3366987

uli@historischefahrraeder-berlin.de

44 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Steglitz

Goerzallee 313

ko

Eisenbahnmuseum

und -betriebswerkstatt Schönow. Das Betriebsgelände

der Zehlendorfer Eisenbahn und Hafen AG

(ZEUHAG), einzige Anschlussbahn an die

ehemalige preußische Stammbahn, birgt heute im

Lokschuppen von 1922 ein Eisenbahnmuseum mit

Fahrzeugen und Anlagen im Stil der 1930er Jahre.

Neben den Eisenbahnfahrzeugen werden die historische

Fahrkartendruckerei und ein Museum zur

Eisenbahnsicherungstechnik gezeigt.

www.mkb-berlin.de

7.9.: 12 - 18 Uhr, 8.9.:

10 - 18 Uhr

7. und 8.9.: Führungen nach

Bedarf durch Martin Wohlan

7. und 8.9.: Führungen durch

die Ausstellung:

Eisenbahnsicherungstechnik

zum Anfassen, Treff:

Souvenirverkauf, Ausstellung:

Geschichte der Zehlendorfer

Eisenbahn. Mitfahrten auf

Handhebel- und Motordraisinen,

Diesellokomotiven

und Schwerkleinwagen sowie

Führerstandsmitfahrten auf

einer Diesellokomotive von

1934 gegen Entgelt.

Kindereisenbahn.

Frank Jander, AG

Märkische Kleinbahn

e.V.

0160/8403787

fjander@mkb-berlin.de

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Steglitz

Bergstraße 38A

o

Wasserturm auf dem Friedhof Steglitz

Seit Februar 2000 befindet sich die A.T.I.

Arzneimittelinformation Berlin GmbH in dem 1919

fertiggestellten Wasserturm. Der über 40 m hohe

Turm wurde seit seiner Fertigstellung mehrfach

umgebaut - u. a. zu einer Urnenhalle und in den

1930er Jahren zur Ehrenhalle. Die meiste Zeit stand

er jedoch leer. Gemeinsam mit dem Bezirk Steglitz

hat der Verlag den Turm Ende der 1990er Jahre

aufwendig restauriert. Besucher erhalten Zugang

zum Basisgeschoss.

www.arznei-telegramm.de

7.9.: 11.30 - 14 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: 11.30, 12, 12.30, 13 und

13.30 Uhr Vortrag durch

Wolfgang Becker-Brüser:

Besichtigung des Basisgeschosses

mit Kurzreferat,

Treff: Eingangshalle

Wolfgang Becker-Brüser,

A.T.I.

Arzneimittelinformation

Berlin GmbH

030/79490224

redaktion@arzneitelegramm.de

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Clayallee 135

k

AlliiertenMuseum

Ehemaliges amerikanische Lichtspieltheater. Frei

stehender Putzbau von 1953. Große Formen- und

Materialvielfalt. Der Baustoff Holz fand hier

aufgrund seiner günstigen raumakustischen Eigenschaften

vielfach Verwendung.

www.alliiertenmuseum.de

8.9.: 10 - 18 Uhr

(sonst Di - So 10 - 18

Uhr geöffnet)

8.9.: Führungen 11 und 15 Uhr

durch Franziska Jenrich

8.9.: 11 Uhr Little America in

Berlin. Architekturführung und

Kiezspaziergang, Dauer: ca.

2,5 Std. 15 Uhr Little America

in Berlin. Entdeckertour für

Kinder ab 8 Jahren durch die

ehemalige US-Wohnsiedlung

am Hüttenweg, Klassenstufe:

ab Klasse 4, Dauer: 2 Std.

AlliiertenMuseum e.V.

030/8181990

info@

alliiertenmuseum.de

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Käuzchensteig 8/12

mbo

Atelierhaus des Bildhauers Bernhard Heiliger

1939-42 errichtet. Nach dem Krieg wurde die leer

stehende Anlage zunächst von den Amerikanern

verwaltet, 1946 ging sie an den Berliner Magistrat

über. Den östlichen Teil des Gebäudes mit dem

ehemaligen Privatatelier Brekers und die angrenzende

Hausmeisterwohnung bezog im Februar 1949

der Bildhauer Bernhard Heiliger, der bis zu seinem

Tod 1995 hier lebte und arbeitete. Seit 1996 sind

diese Räume Sitz der Bernhard-Heiliger-Stiftung.

www.bernhard-heiliger-stiftung.de

8.9.: 11 - 18 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Führungen 11, 13, 15 und

17 Uhr

8.9.: Ausstellung: Die

Geschichte des Gebäudes

Nadia Abt, Elke Barth,

Bernhard-Heiliger-

Stiftung

030/8312012

info@bernhard-heiligerstiftung.de

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Am Großen

Wannsee 80

mo

Ehemalige Reichsluftschutzschule und

Hochbunker Heckeshorn

Der Hochbunker auf dem Gelände der ehemaligen

Reichsluftschutzschule Wannsee - erbaut 1938-39

nach Plänen des Architekten Eduard Jobst Siedler -

wurde in den 1980er Jahren reaktiviert und für den

Ernstfall zu einem strahlensicheren sog. Notkrankenhaus

umgebaut. Im II. Weltkrieg war hier der

bombensichere Sitz des Jägerleitstabes Berlin

untergebracht.

www.berliner-unterwelten.de

8.9.: zu den Führungen

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Führungen 12 und 14 Uhr

durch Reiner Janick

Treff: Durchfahrt zum

ehemaligen Krankenhausgelände,

max. 20 Personen,

Anmeldung erforderlich: nur

telefonisch 2.-5.9. 10 - 14 Uhr

Büro Berliner

Unterwelten e.V.

030/46068009

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 45


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Quermatenweg 6

Treff: Foyer

o

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Bernadottestraße

56/58

bo

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Peter-Lenné-Straße

1

o

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Im Jagen 11

Hüttenweg 100

ko

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Inselstraße 28

o

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

U-Bhf. Onkel Toms

Hütte

Treff: Bahnsteig

bo

Führung: Mies-van-der-Rohe-Villen und Garten

Das Haus in der Hermannstr. entstand 1911. 1928

ließ ein neuer Besitzer durch Mies van der Rohe

den Gartensaal anfügen. Das gegenüberliegende

Haus Werner zeigt einen ganz anderen Charakter.

Mies van der Rohe entwarf auf Wunsch der

Hausherrin 1913 eine Villa samt Garten im Stil

eines preußischen Landhauses von 1800. Dieses

Ensemble von Frühwerken van der Rohes wird

heute von der Parzival-Schule für behinderte Kinder

genutzt. Ausbau und Erhalt verdankt die Schule der

Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

www.parzival-schule-berlin.de

Garten des Landhauses Neuhaus

Das ursprünglich als Einfamilienhaus mit Garten

konzipierte Landhaus Neuhaus erbaute Hermann

Muthesius 1906-07. Anfang der 1970er Jahre wurde

die Teilruine rekonstruiert. Dabei wurden fünf

voneinander unabhängige Wohnungen geschaffen.

Wichtige Stilelemente der Fassade dieses Hauses

sind hölzerne Fensterläden, weißes Gitterwerk an

den Balkonen und hölzerne Einfassungen der

Gaubenfronten. 1982 konnte der Landhausgarten

durch landeskonservatorische Betreuung

wiederhergestellt werden.

Haus Heydenreich

Als verkürzte Dreiflügelanlage im Stil ländlicher

Schlossarchitektur 1914-16 erbaut. Heute dient das

in den 1960er Jahren zum Logenhaus umgebaute

Baudenkmal als Sitz der Großen Landesloge von

Deutschland und ist Heimstatt für dreizehn Berliner

Logen mit etwa 300 Mitgliedern. Das Ordenshaus

der Großen Landesloge der Freimaurer ist das

deutschlandweite Zentrum der Bruderschaft und

gewöhnlich für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

www.freimaurerorden.org

KunstStoff Holz

In den Wäldern und Seen rund um das

Renaissanceschloss hatte die höfische Jagd seit

1542 Tradition. Im Hof des von Caspar Theyß

errichteten Jagdschlosses, das seit 1932 als Museum

dient, zeigen die Berliner Forsten und die Stiftung

Preußische Schlösser und Gärten Berlin-

Brandenburg, dass Holz nicht nur für den heimischen

Kamin genutzt werden kann.

www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten

www.spsg.de/index.php?id=140

Landhausgarten auf Schwanenwerder

Der Lampenfabrikant Friedrich Wilhelm Wessel

griff den spektakulären Trend auf, eine

Villenkolonie zu gründen, und erwarb 1882 vom

Rittergutsbesitzer Hugo von Platen zu Sophienwalde

das Land. Das Landhaus der Wessel-Erben-

Gemeinschaft wurde vom neuen Eigentümer Dr.

Ewald Mosler erstmals umfassend saniert. Gleichzeitig

wurden ein Bootshafen und Anlegesteg

gebaut. 1913 erfolgte die Anlage des Gartenparks

durch den Architekten Ludwig Lesser.

www.berlin-schwanenwerder.de

Rundgang: Waldsiedlung Zehlendorf

Eine vielgestaltige und detailreiche neusachliche

Großsiedlung, 1926-32 von Bruno Taut, Otto

Rudolf Salvisberg und Hugo Häring in mehreren

Bauabschnitten für die GEHAG errichtet. Der

Rundgang geht der Frage nach: Wo endet die

Banalität des Wohnungsbaus und wo beginnt die

Einzigartigkeit dieses herausragenden Beispiels des

Siedlungsbaus der Weimarer Republik?

8.9.: Treff: 10, 11, 12

und 13 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 10 - 18

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 11 - 18

Uhr

7. und 8.9.: 12 - 17

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Gartenführungen 10, 12

und 14 Uhr, 8.9.: Führungen

10 und 12 Uhr durch Monika

Gruber

für alle: Treff: vor dem

Eingang zum Grundstück

7. und 8.9.: Führungen 11 - 17

Uhr stündlich

7. und 8.9.: Führungsthema:

Einblick hinter die Kulissen

der seit 1770 bestehenden

Bruderschaft, Treff: Foyer,

11.30, 13.30, 14.30 und 16.30

Uhr Vortrag im Preußen-

Zimmer: Baudenkmal

Ordenshaus - Freimaurerei

heute, Ausstellung im

Gartensaal: Die Entwicklung

der Freimaurerei. Ort:

Gartensaal

7. und 8.9.: Bogenbau und

Bogenschießen, Holzarbeiten

an Werkbänken unter

fachkundiger Anleitung,

Instrumentenbau,

Zimmermannskunst. Besuch

des Schlosses oder des

Jagdzeugmagazins ist

kostenpflichtig.

7. und 8.9.: Ausstellung: Vom

Innehalten der Plastik im

Raum - Christian Roehl

8.9.: Treff: 10 Uhr Mit Holger Dürr, Anmeldung

erforderlich bis 1.9.

Reinhard Wegener,

Parzival-Schule

030/8181970

wegener@parzivalschule-berlin.de

Monika Gruber,

Eigentümergemeinschaft

Bernadottestraße

030/8313405

monika-gruberberlin@web.de

Elmar Popitz, Große

Landesloge der

Freimaurer von

Deutschland

030/8417160

lgs@freimaurerorden.org

Thorsten Wiehle,

Berliner Forsten

030/64193729

thorsten.wiehle@

senstadtum.berlin.de

Stefanie Jüngerkes, ev.

Bildungsstätte auf

Schwanenwerder

0160/90790705

juengerkes@berlinschwanenwerder.de

Holger Dürr

holger-duerr@web.de

46 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Königin-Luise-

Straße 55

und Nr. 57

kbo

St.-Annen-Kirche

Langhaus geht auf die 1. Hälfte des 13., der Chor

auf die 2. Hälfte des 15. Jhs. zurück. Nach den

Verheerungen des 30-jährigen Kriegs wurde sie in

den 1670er Jahren wieder aufgebaut. Mit der

Renovierung von 1905-06 kamen Elektrizität,

Kirchenbänke und eine Orgel. Der Beschuss im II.

Weltkrieg vernichtete Turm, Glockenstuhl, Dach

und Kirchenfenster. Trotz der gewaltigen Zerstörungen

finden sich im Inneren Reste spätgotischer

Malereien mit der Darstellung der Annen-

Legende.

www.kg-dahlem.de

8.9.: 12 - 18 Uhr 8.9.: Führungen 12 Uhr und

stündlich nach Bedarf

8.9.: Führungstreff: vor der

Kirche, 12 - 18 Uhr

Ausstellung in der Pacelliallee

61: Erinnern - Lernen -

Handeln, 14 Uhr Kinder

entdecken die Kirche, 15 - 18

Uhr nach Bedarf Tänze und

Lieder aus verschiedenen

Jahrhunderten - freies Singen

mit Gitarrenbegleitung und

dem Musizierkreis der

Gemeinde, 17.30 Uhr Lesung

und Segen

Maria Ruppel, ev.

Kirchengemeinde Berlin-

Dahlem

030/8313813

h.m.ruppel@gmx.de

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Wannseebadweg 25

o

Strandbad Wannsee

In Europas größtem Binnenseebad wurde 1907

angebadet. Die Bauten des Strandbades Wannsee

im Stil der Neuen Sachlichkeit wurden 1929-30 von

Martin Wagner und Richard Ermisch errichtet. Die

gesamte und vor einigen Jahren teilrestaurierte

Anlage steht unter Denkmalschutz.

www.berlinerbaederbetriebe.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7. und 8.9.: Historische

Führungen 11 und 13 Uhr

durch Prof. Dr. Charlotte

Hecht-Buchholz, Georg Esser

und Ludwig Hecht von der IG

NSW

7. und 8.9.: Treff: Vorplatz vor

dem Eingang, freier Eintritt

zum Bad nur für

Führungsteilnehmer

Berliner Bäder-Betriebe

AöR

030/787325

kundenbetreuung@bbbaoer.de

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Potsdamer Chaussee

33

fmbo

Studentendorf Schlachtensee

1959-64 erbaut. Verrnachlässigt und baulich stark

verändert steht es auf wertvollem städtischem

Grund und sollte daher abgerissen, der Boden

höchstbietend verwertet werden. Insbesondere die

Bürger des Studentendorfes opponierten gegen

diese Pläne und erreichten, dass eine der

bedeutendsten studentischen Wohnanlagen der

westdeutschen Nachkriegsgeschichte, ein Geschenk

der Amerikaner, erhalten werden konnte.

Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.studentendorf-berlin.com

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7. und 8.9.: Führungen 13 und

15 Uhr durch Andreas Barz

Treff: Wasgenstr. 75,

Dorfplatz vor dem Rathaus

Andreas Barz,

Studentendorf

Schlachtensee eG

030/9395040

vorstand@studentendorfberlin.com

Berlin Steglitz-

Zehlendorf

Zehlendorf

Potsdamer Chaussee

33

mko

Studentendorf Schlachtensee, Künstlerhaus 19

Für die Ausstellung: Denk mal Kunst? Unbequem?

setzt sich eine Gruppe des Künstlerhauses 19 im

Studentendorf Schlachtensee mit Einzelaspekten

und der mentalen Ausdehnung des unbequemen

Denkmals auseinander. Über vielfältige Ausdrucksweisen

wie Malerei, Zeichnung, Collage, Fotografie

und Installation wird die der Kunst immanente sog.

Widerständigkeit, Unbequemes zu denken, sichtbar

zu machen und zu konservieren, herausgearbeitet.

www.kuenstlerhaus19.de

7.9.: 15 - 20 Uhr, 8.9.:

13 - 18 Uhr

7.9.: Führung 16 Uhr durch

Heidrun Kunert

7.9.: Führungstreff: Foyer, 7.

und 8.9.: Ausstellung: Denk

mal Kunst? Unbequem?, Tag

der offenen Ateliers, Zeichen

setzen - Selbermachen für

Kinder und Eltern, Ort für alle:

Wasgenstr. 75

Marina Schulze,

Künstlerhaus 19 am

Schlachtensee e.V. im

Studentendorf

Schlachtensee

0172/3008643

joker@bibest.de

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Schöneberg

Großgörschenstraße

12-14

bo

Alter St.-Matthäus-Kirchhof

1856 angelegt, beherbergt nicht nur die letzten

Ruhestätten von Prominenten wie Jacob und

Wilhelm Grimm, Rudolf Virchow, Alfred Messel

oder Carl Bolle.

www.efeu-ev.de/parlamemento.html

www.zwoelf-apostel-berlin.de/kirchhoefe

8.9.: zur Führung 8.9.: 15 Uhr Friedhofsführung

zur Klanginstallation und zur

Geschichte des Friedhofs mit

Christian Find und Ludger

Wekenborg, Treff:

Friedhofskapelle

Miguel-Pascal Schaar,

EFEU e.V.

030/7811850

schaar@zwoelf-apostelberlin.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 47


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Schöneberg

Elßholzstraße 34-37

mo

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Schöneberg

Bessemerstraße 2/14

o

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Schöneberg

Grunewaldstraße

Ecke Akazienstraße

bo

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Schöneberg

Perelsplatz 6-9

o

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Schöneberg

Hauptstraße 46,

Treffpunkt

bo

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Schöneberg

Winterfeldtstraße

Ecke Eisenacher

Straße

bo

Ehemalige Augusta-Schule und Hochbunker

Pallasstraße

Der 1943-45 durch sowjetische Zwangsarbeiter im

Rohbau fertiggestellte Hochbunker sollte dem

Fernmeldeamt als Schutzraum für technische

Einrichtungen dienen. 1986-89 zu einem Zivilbunker

ausgebaut. Das Schulgebäude der ehemaligen

Augusta-Schule, 1912-14 nach Entwürfen des

Architekten Paul Graef erbaut, war ab 1943 zu

einem Zwangsarbeiterlager umfunktioniert worden.

Die Schule ist heute eine Sekundarschule mit

gymnasialer Oberstufe und trägt den Namen von

Sophie Scholl.

www.museentempelhof-schoeneberg.de

www.sophie-scholl-schule.eu

Ehemalige Schultheiss-Mälzerei

Mitte der 1990er Jahre wurde die 1914-17 nach

einem Entwurf von Schlüter errichtete Malzfabrik

in Schöneberg endgültig geschlossen. Der neue

Eigentümer Frank Sippel ist 2011 aktiv dabei,

dieses Gelände zu einem kreativen Ort umzuwandeln.

Das Hauptgebäude und Herzstück jedoch

blieb bisher unangetastet und befindet sich seit der

Stilllegung in seinem ursprünglichen Zustand.

www.malzfabrik.de

Ev. Apostel-Paulus-Kirche

1894 erbaut, nach Kriegsschäden 1960-61 wiederhergestellt.

Die vom Nordturm überragte gründerzeitliche

Hallenkirche mit breitem Mittelschiff und

sehr schmalen Seitenschiffen orientiert sich in ihrer

aufwendigen Gestaltung mit zahlreichen Form- und

Glasurziegeln an der märkischen Backsteingotik.

Die Fragmente der Fresken und die Glasmalereifenster

aus der Wende vom 19. zum 20. Jh. lassen

die ursprünglich reiche Ausstattung erahnen.

www.ev-apg.de

Friedrich-Bergius-Schule

1901-02 als Gymnasium Friedenau errichtet. Der

repräsentative historische Bau weist sowohl

Anklänge an die beginnende Moderne wie

Reminiszenzen an die Renaissance auf. Die

bauzeitliche Gestaltung der Hallen und Treppenhäuser

ist erhalten. Im Schulgebäude hat auch das

Schul- und Stadtteilmuseum Berlin-Friedenau

seinen Sitz.

www.friedrich-bergius-schule.de

www.museum-friedenau.de

Führung: Kirchen in Alt-Schöneberg

Der traditionsreichste Bau ist die Dorfkirche

Schöneberg, deren Anfänge auf die 1760er Jahre

zurückreichen. Zwischen der Dorf- und der ev.

Paul-Gerhardt-Kirche liegen dann nur wenige Meter

- und 200 Jahre. Diese Architekten begegnen uns

auch bei der letzten Station, der Kath. St.-Norbert-

Kirche wieder: Nach schweren Kriegszerstörungen

bauten sie 1960-62 die ursprünglich von Karl Kühn

schon 1913-18 errichtete Kirche wieder auf. Mit

Volker Georg Buisman. Max. 15 Personen.

www.schoeneberg-evangelisch.de

Gedenkort Hilde Radusch

2012 konnten Miss Marples Schwestern, das

bundesweite Netzwerk für Frauengeschichte,

unterstützt vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg den

ersten Gedenkort für eine lesbisch lebende und von

den Nazis verfolgte Kommunistin enthüllen. Bei der

Besichtigung wird die Biografie von Hilde Radusch

vorgestellt und an die Geschichte der lesbischen

Frauen erinnert.

www.frauentouren.de

7. und 8.9.: zur

Führung

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: zum

Rahmenprogramm

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führung 14 Uhr

durch Bodo Förster

Treffpunkt wird bei

Anmeldung bekannt gegeben,

max. 20 Personen, Anmeldung

erforderlich bis 5.9. bei Pegah

Mehravar

7.9.: 11 - 17 Uhr stündlich

Malzreise, Treff: Alte

Mälzerei, max. 30 Personen,

Anmeldung erforderlich, festes

Schuhwerk und warme

Kleidung werden angeraten

8.9.: zu den Führungen 8.9.: Führungen 12 und 15 Uhr

durch Sibylle Suchan-Floss

und Werner Brinkmann

Treff: Vorraum der Kirche

7. und 8.9.: zu

Führung und

Rahmenprogramm

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Treff: 14 Uhr,

8.9.: Treff: 12 und

15.30 Uhr

8.9.: Führung 14 Uhr durch

Michael Rudolph

8.9.: Führungsthema: Leben

und Werk des Architekten

Erich Blunck, Treff:

Schulportal, max. 50 Personen.

Das Schul- und Stadtteilmuseum

Berlin-Friedenau

stellt sich vor.

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 17 Uhr durch

Claudia von Gélieu

Pegah Mehravar, Museen

Tempelhof-Schöneberg

030/902776163

pegah.mehravar@bats.berlin.de

Marleen Venus, IGG

Malzfabrik mbH

030/755124800

mv@malzfabrik.de

Werner Brinkmann, ev.

Apostel-Paulus-

Kirchengemeinde

0170/2173439

wernerbrinkmann@

yahoo.de

Friedrich-Bergius-Schule

030/902777910

friedrich_bergius@

schulen-tempelhofschoeneberg.de

Volker Georg Buisman,

ev. Kirchengemeinde

Alt-Schöneberg

0162/3815682

volkergbuisman@

aol.com

Claudia von Gélieu,

Frauentouren

030/6261651

frauentouren@t-online.de

48 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Schöneberg

Hans-Rosenthal-

Platz 1

fmo

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Tempelhof

Marienfelder Allee

66-80

Treff: vor der

Erinnerungsstätte

Notaufnahmelager

Marienfelde

mo

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Tempelhof

Alt-Marienfelde

o

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Tempelhof

Alt-Mariendorf 37

bo

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Tempelhof

Platz der Luftbrücke

1-6

mo

RIAS-Funkhaus, Deutschlandradio

Ehemaliges RIAS-Funkhaus von 1938-41, für die

Bayerische Stickstoffwerke AG erbaut. Nach der

Kapitulation wurde das zum Vermögen des

Konzerns gehörende Gebäude von den Alliierten

beschlagnahmt. Die Mischung aus Stahlskelettbau

im Inneren und tragenden Außenmauern erlaubte

es, das ursprüngliche Verwaltungsgebäude 1948 in

ein Funkhaus umzubauen. 1948-93 beherbergte das

Gebäude den RIAS. Heute wird hier das Programm

von Deutschlandradio Kultur produziert.

Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.dradio.de

Bustour: Verschwunden und vergessen

Vierstündige Bustour zu ehemaligen Flüchtlingslagern

in Berlin. Flüchtlinge und Übersiedler aus

der DDR durchliefen im Notaufnahmelager Marienfelde

von seiner Gründung 1953 bis zur Wiedervereinigung

1990 das Notaufnahmeverfahren, um

ein neues Leben in der Bundesrepublik Deutschland

zu starten. Seit 2007 steht die Anlage unter

Denkmalschutz, manch anderes ehemaliges

Flüchtlingslager ist hingegen nicht erhalten. Bei der

Bustour führt Katharina Hochmuth, Historikerin.

www.notaufnahmelager-berlin.de

Dorfkirche Marienfelde

Noch heute vom ursprünglichen Dorfanger

umgeben, wurde im ersten Drittel des 13. Jhs.

erbaut und ist damit eines der ältesten Bauwerke

Berlins. Bauhistorisch ist die Kirche spätromanisch

mit frühgotischen Anbauten, der Innenraum wurde

mehrfach verändert, zuletzt 1921 unter Bruno

Möhring. 1994 wurde die neue, dreimanualige

Orgel der dänischen Orgelbauer Frobenius und

Sonner eingebaut.

www.ev-kirchengemeinde-marienfelde.de

Ev. Dorfkirche Mariendorf

Die Ursprünge der spätromanischen Dorfkirche

liegen im ersten Drittel des 13. Jhs. Um 1500 erhielt

das Westwerk der Feldsteinkirche einen hölzernen

Turmaufsatz und einen Sakristeianbau. Mitte des

16. Jhs. wurde die Kirche eingewölbt und der Raum

durch eine Stützenfolge in der Mitte in zwei

Kirchenschiffe unterteilt. Haube und Laterne des

Fachwerkturmes wurden 1737 angefügt. Nach

Beschädigungen im II. Weltkrieg wurde die Kirche

1954-56 unter Friedrich Mellin umgestaltet.

www.ev-kirchengemeinde-mariendorf.de

Flughafen Tempelhof - Tempelhofer Freiheit

In den 1930er Jahren errichtetes Gebäude des

Flughafens Tempelhof spiegelt die wechselvolle

Geschichte Berlins wider: Es ist Ausdruck der

nationalsozialistischen Ideologie und diente im II.

Weltkrieg der Rüstungsproduktion durch Zwangsarbeiter.

Tempelhof ist aber auch ein Symbol der

Freiheit, die Luftbrücke von 1948/49 hat den

Flughafen weltberühmt und zum Mythos gemacht.

www.tempelhoferfreiheit.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: Treff: 10.15 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führungen 11 und

14 Uhr durch Adolf Stock

Treff: Haupteingang, max. 20

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 2.9. bei

Brigitte Stephan,

Kommunikation

8.9.: Max. 45 Personen,

Achtung kostenpflichtig: 6/3

Euro Anmeldung erforderlich

bis 7.9.

Deutschlandradio,

Kommunikation

030/85036161

presse@dradio.de

Stephanie Freiheit,

Erinnerungsstätte

Notaufnahmelager

Marienfelde

030/75008400

info-enm@stiftungberliner-mauer.de

8.9.: 15 - 18 Uhr 8.9.: Führungen nach Bedarf Jutta Wagner, ev.

Kirchengemeinde

Marienfelde

030/7212020

jutta.wagner@

jazzpolizei.de

7.9.: 10 - 16 Uhr, 8.9.:

11 - 16 Uhr

7. und 8.9.: Führungen nach

Bedarf

7. und 8.9.: nach Bedarf:

Martin Neitzel an der Schuke-

Orgel, 10 Uhr Gottesdienst

8.9.: zu den Führungen 8.9.: 10, 12, 14 und 16 Uhr

Führungen: Bauteil H2 rund,

ehemaliger Sitz der

Hauptverwaltung der

Deutschen Lufthansa AG,

später Hotel der US Air Force,

das zu einem Kreativzentrum

umgebaut werden soll, 8.9.: 11,

13 und 15 Uhr Führungen: Der

bei Kriegsende ausgebrannte

ehemalige Filmbunker der

Hansa Luftbild AG, für alle:

Treff: Platz der Luftbrücke 4,

Foyer des Bauteils H2 rund

Pfarrer Hans-Martin

Brehm, ev.

Kirchengemeinde Berlin-

Mariendorf

030/7065005

brehm@evkirchengemeindemariendorf.de

Andreas Fritzsche,

Tempelhof Projekt

GmbH

030/200037441

tour@

tempelhoferfreiheit.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 49


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Tempelhof

General-Pape-Straße

Treff: Ecke Werner-

Voß-Damm

o

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Tempelhof

Werner-Voß-Damm

54A

mbo

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Tempelhof

General-Pape-Straße

Ecke

Loewenhardtdamm

mo

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Tempelhof

Rathausstraße 28-29

fmbo

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Tempelhof

S-Bhf. Lichtenrade,

Treffpunkt

mbo

Führung: Kasernen General-Pape-Straße

Führung mit Nadja Chaaban-Pribnow entlang des

Geschichtsparcours. Verschwundene Orte und

verborgene Spuren im ehemaligen Militärgelände

an der General-Pape-Str. werden sichtbar gemacht.

Anhand von 14 Stationen wird die historische

Entwicklung dieses vielgestaltigen Areals skizziert -

vom bäuerlichen Großen Feld über den Bau der

Kasernenkomplexe der Eisenbahn-Regimenter Nr. 2

und Nr. 3 bis zum Bahnhof Südkreuz.

www.jugendmuseum.de

Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße

In dem ursprünglich für die Preußischen Eisenbahn-

Regimenter erbauten Kasernengebäude befand sich

von März bis Dezember 1933 ein frühes

Konzentrationslager unter Führung der SA. Der

Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße ist der einzige

historische Ort des frühen NS-Terrors in Berlin, in

welchem sich noch Spuren aus dem Jahr 1933

finden lassen. Die als Haftzellen genutzten Kellerräume

sind weitgehend in ihrem damaligen Zustand

erhalten.

www.museentempelhof-schoeneberg.de

www.gedenkort-papestrasse.de

Großbelastungskörper

Mahnendes Relikt der monströsen Stadtplanung

unter der Leitung des Generalbauinspektors Albert

Speer. Im Zusammenhang mit der geplanten

Umgestaltung Berlins zur sog. Reichshauptstadt

Germania 1937-43 untersuchten Ingenieure die

Tragfähigkeit des Berliner Baugrunds. 2009 wurde

er als Informationsort zur kritischen Auseinandersetzung

mit der Zeit des Nationalsozialismus der

Öffentlichkeit übergeben.

www.jugendmuseum.de

www.schwerbelastungskoerper.de

Martin-Luther-Gedächtniskirche

1935 fertiggestellt. Die nationalsozialistische

Machtergreifung 1933 wirkte sich noch auf die

Innengestaltung aus. Die Kirche gilt als einmaliges

Zeitdokument nationalsozialistischer Einflüsse auf

den protestantischen Sakralbau. Der große

Triumphbogen des Chores erzählt noch heute von

der engen Verschmelzung christlicher und

nationalsozialistischer Symbolik. Förderprojekt der

Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

www.ev-kirchengemeinde-mariendorf.de

www.denkmalschutz-kuratorium-berlin.de

Rundgang: Gedenkorte zum Nationalsozialismus

in Lichtenrade

Stationen: am Erich-Hermann-Platz, zum

Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf dem

Ev. Kirchhof in der Paplitzer Str., zum Mahnmal für

das KZ-Außenlager Lichtenrade und weiter zu

ausgewählten Stolpersteinen für jüdische Mitbürger.

Neben den historischen Inhalten wird exemplarisch

an der Entstehung der einzelnen Gedenkorte die

Entwicklung von 30 Jahren Gedenkkultur in der

Bundesrepublik Deutschland in Bezug auf den

Nationalsozialismus beleuchtet. Max. 20 Personen.

www.berliner-geschichtswerkstatt.de

8.9.: Treff: 15 Uhr 8.9.: Führung 15 Uhr durch

Nadja Chaaban-Pribnow

max. 40 Personen, Anmeldung

erforderlich bis 5.9.

7. und 8.9.: 12 - 18

Uhr

7.9.: 13 - 18 und 21 -

22 Uhr, 8.9.: 13 - 18

Uhr

7. und 8.9.: 10 - 16

Uhr

7.9.: Führungen 12 und 16

Uhr, 8.9.: Führungen 14 und

17 Uhr durch Stephan

Zollhauser, Irene von Götz,

Christoph Kühn

7. und 8.9.: für alle: Treff: vor

dem Gebäude, max. 30

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 5.9.

7.9.: Führung 17 Uhr, 8.9.:

Führungen 12 und 15 Uhr

durch Berliner Unterwelten

e.V.

7. und 8.9.: zu den Führungen

max. 25 Personen, Anmeldung

erforderlich bis 6.9. bei Pegah

Mehravar, 7.9.: 14 Uhr

Ausstellungseröffnung: Präsentation

der Ergebnisse des

Schüler-Workshops und des

Kunstprojektes in Form von

Fotos, performativen künstlerischen

Konzepten, skulpturalen

Eingriffen und Videoprojektionen,

ab ca. 21 Uhr

Lichtprojektionen auf dem

Bauwerk

7.9.: Führung 13 Uhr und nach

Bedarf, 8.9.: Führungen nach

Bedarf durch Dr. Karen Bork

7. und 8.9.: nach Bedarf:

Friedrich-Wilhelm Schulze an

der Walcker-Orgel

Pegah Mehravar, Museen

Tempelhof-Schöneberg

030/902776163

pegah.mehravar@bats.berlin.de

Pegah Mehravar, Museen

Tempelhof-Schöneberg

030/902776163

pegah.mehravar@bats.berlin.de

Pegah Mehravar, Museen

Tempelhof-Schöneberg

030/902776163

pegah.mehravar@bats.berlin.de

Pfarrer Hans-Martin

Brehm, ev.

Kirchengemeinde Berlin-

Mariendorf

030/7065005

brehm@evkirchengemeindemariendorf.de

8.9.: Treff: 11 Uhr Dr. Andreas Bräutigam,

Berliner

Geschichtswerkstatt e.V.

030/7461731

geschichtswerkstattlichte

nrade@t-online.de

50 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Tempelhof-

Schöneberg

Tempelhof

mbo

Berlin Treptow-

Köpenick

Firlstraße 16

kbop

Berlin Treptow-

Köpenick

Köpenick

Ostendstraße 1-4

o

Berlin Treptow-

Köpenick

Köpenick

Don-Ugoletti-Platz

Ecke Eibseestraße

kbo

Berlin Treptow-

Köpenick

Köpenick

Regattastraße 191,

Treffpunkt

mbo

Zwangsarbeit auf dem Flugfeld und im

Flughafen Tempelhof

KZ Columbiahaus, 1933-36 im Militärgefängnis auf

dem Tempelhofer Feld. Flughafen von 1936-39,

auch als Montagewerk der WeserFlugbau GmbH

für Bombenflugzeuge genutzt. Im Umfeld siedelten

sich Zulieferbetriebe an, die ihre hohen Stückzahlen

durch jede Form von Zwangsarbeit erreichten. Es

entstanden spätestens ab 1940 mehrere kasernenartige

Barackenlager als Massenunterkünfte am

Columbiadamm und ein kleineres am Tempelhofer

Damm. Ab 1944 Produktion in den Untergrund

verlegt.

www.thf33-45.de

Ev. Christuskirche

1906-08 nach Entwürfen von Robert Leibnitz

errichtet. Der mächtige Backsteinbau hat einen

kreuzförmigen Grundriss, über dessen Vierung sich

ein 56 m hoher Turm erhebt, der von vier Türmchen

eingefasst wird. Das hohe Sockelgeschoss und der

Turmunterbau sind mit massiven Blöcken aus

Rüdersdorfer Kalkstein verkleidet. Die Kirche

verfügt über eine hervorragende Akustik und wurde

früher vom VEB Deutsche Schallplatten Berlin für

Tonaufnahmen genutzt.

www.ev-kirche-oberschoeneweide.de

Ehemalige Nationale Automobilgesellschaft

1914-17 als Großbetrieb der Nationalen

Automobilgesellschaft nach Entwurf von Peter

Behrens in Absprache mit Emil Rathenau errichtet,

war das Gebäude für die moderne Industriearchitektur

in Deutschland beispielgebend. Besonders

der städtebaulich wirkungsvoll platzierte Verwaltungsbau

mit dem beherrschenden Turm ist ein

Zeugnis für die selbstbewusste Industriekultur am

Beginn der Moderne.

Ev. Friedenskirche Grünau

Die Friedenskirche zählt zu den Ende des 19. Jhs.

im Zusammenhang mit der Kirchenbaupolitik

Kaiser Wilhelms II. entstandenen Berliner Kirchen.

1904-06 im märkischen Stil erbaut. Die Fassade

besteht aus Nesselberg-Sandstein und roten Ziegeln.

Im Inneren wurden 2006 ursprüngliche Wandmalereien

nach mittelalterlichen Vorlagen teilweise

freigelegt. Die liturgische Ausstattung ist in Eiche

geschnitzt.

www.kirche-bohnsdorf.de

Führung: Bootshäuser und Sportgeschichte

Grünau ist seit 132 Jahren eng mit dem Wassersport

verbunden. An der vom Kaiser geförderten

Regattastrecke errichteten Segel- und Rudervereine

imposante Bootshäuser und schufen ein wilhelminisches

Architekturensemble im ländlichen Stil.

Dazu gehören das Wassersportmuseum (Nr. 191),

die Bootshäuser Regattastraße Nr. 231 (1905 von

Frey), Nr. 237 (1902 von Spalding und Loebell)

sowie der Ruder-Club Sport-Borussia in Nr. 239

(1906 von Toebelmann und Groß) und das

Bootshaus Sportdenkmal.

www.wassersportmuseum-gruenau.de

7. und 8.9.: zu den

Führungen

8.9.: zum Konzert

(sonst So 10 Uhr zum

Gottesdienst und auf

Anfrage geöffnet)

7. und 8.9.: 10 - 15

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 14 und 16.30 Uhr

Führung durch Beate Winzer

und Prof. Dr. Gerhard Baader:

Vom Columbiahaus zur

Zwangsarbeit, Treffpunkt wird

bei Anmeldung bekannt

gegeben, max. 25 Personen,

Anmeldung erforderlich bis

30.8. telefonisch, per E-Mail

oder schriftlich an: THF 33-45,

c/o Berliner Geschichtswerkstatt

e.V., Goltzstr. 49,

10781 Berlin, 8.9.: 14 Uhr

Führung: Von der Flugzeugfabrik

der NS-Luftwaffe zum

Konzentrationslager, Treffpunkt

wird bei Anmeldung

bekannt gegeben, max. 25

Pers., Anmeldung erforderlich

bis 30.8. bei Eugen Troendlin

Tel.: 030/69004870 oder per

E-Mail e.t.oker@t-online.de

8.9.: 17 Uhr Chorkonzert: Der

Cantemuschor Berlin und

Concertino Neukölln unter der

Leitung von René Schütz

singen u.a. die Messe von

Johannes Eccard (1579),

Geistliches Konzert von

Johann Vierdanck (1605-1646)

in der Bearbeitung von René

Schütz. Eintritt frei, Kollekte

erbeten.

7. und 8.9.: Führungen 10, 11,

12, 13 und 14 Uhr

7. und 8.9.: Führungsthema:

Einblicke in Lichthof und

Konferenzsaal sowie

Turmbesteigung, Treff:

Turmeingang, max. 30

Personen

7.9.: 10 - 18 Uhr 7.9.: 10.30 Uhr Kinderführung

durch Dr. Ursula Steinike:

Friedenskirche in Grünau-

Sand-Steine-Teufel, Treff: vor

der Kirche, 7.9.: 18 Uhr Chor

des Bürgerhauses Grünau unter

der Leitung von Gisela

Würzebesser.

7.9.: Treff: 10 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7.9.: Thema: Reflexion zum

Denkzeichen des Berliner

Wassersports, mit Werner

Philipp, max. 15 Personen,

Anmeldung erforderlich

Beate Winzer, Prof. Dr.

Gerhard Baader,

Förderverein zum

Gedenken an Nazi-

Verbrechen um und auf

dem Tempelhofer

Flugfeld e.V.

030/2154450

info@thf33-45.de

Pfrn. Schwer

030/5353155

gemeinde@ev-kircheoberschoeneweide.de

Margitta Möller, Comer

Immobilienmanagement

GmbH und Co. KG

030/53054840

margitta.moeller@

comerhomes.de

Pfarrer Ulrich Kastner,

Kirchengemeinde

Bohnsdorf-Grünau

030/6761090

ev-kirche-bohnsdorf@tonline.de

Werner Philipp,

Senatsverwaltung für

Inneres und Sport,

Grünauer

Wassersportmuseum

0171/8451662

wassersportmuseum@

gmx.net

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 51


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Treptow-

Köpenick

Köpenick

Akazienhof

Ecke

Gartenstadtweg

o

Berlin Treptow-

Köpenick

Köpenick

Reinbeckstraße 9

Treff: Industriesalon

Schöneweide

mbo

Berlin Treptow-

Köpenick

Köpenick

Müggelseedamm

307

fo

Berlin Treptow-

Köpenick

Köpenick

Fürstenwalder

Damm 602,

Treffpunkt

fo

Berlin Treptow-

Köpenick

Köpenick

Schlossinsel

o

Gartenstadt Falkenberg

Der Architekt Bruno Taut griff hier 1913-15 im

Sinne einer Lebens- und Kulturreform die engl.

Gartenstadtidee auf. Seit 2008 Welterbe der

UNESCO. Studierende des Masterstudiengangs

Historische Urbanistik am Center for Metropolitan

Studies der Technischen Universität Berlin

erarbeiteten im Rahmen eines Projektseminars in

Kooperation mit der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft

von 1892 eine Ausstellung zur

Geschichte und Gegenwart der Gartenstadt

Falkenberg.

www.1892.de

www.welterbe-berlin.de

Industrielandschaft Oberschöneweide

Mit dem Bau des Kabelwerks Oberspree (ab 1896)

wurde Schöneweide zu einer Wiege der sog.

Elektropolis. Produziert wurde hier alles, was Strom

fließen lässt, außerdem Maschinenbau, Funk- und

Fernmeldetechnik sowie Automobilbau. Einst von

führenden Architekten gebaut, stehen die sog.

Kathedralen der Industrie heute unter Denkmalschutz.

Sie künden von einer untergegangenen

Epoche und haben Mühe, ihren Platz in der

Gegenwart zu finden.

www.industriesalon.de

Museum im Wasserwerk Friedrichshagen

Im 1979 stillgelegten Schöpfmaschinenhaus B des

Wasserwerks Friedrichshagen eingerichtet und zeigt

seit 1987 die Geschichte der Wasserversorgung und

Stadtentwässerung Berlins. Eine originale Verbunddampfmaschine

von 1893 kann vorgeführt werden.

Die Wasserwerksanlage wurde von dem englischen

Ingenieur Henry Gill entworfen. Die Gebäude

wurden 1889-93 von Richard Schultze in märkischgotischer

Backsteinarchitektur errichtet.

Förderprojekt der Deutschen Stiftung

Denkmalschutz.

www.museum-im-wasserwerk.de

Rundgang: Wasserwerk Friedrichshagen

Das Wasserwerk ging 1893 als drittes städtisches

Wasserwerk in Betrieb. Es war damals das größte

und modernste Werk Europas. Entstanden ist es in

Zusammenarbeit zwischen Henry Gill, dem

englischen Ingenieur und ersten Direktor der

Städtischen Wasserwerke, und dem Architekten und

Stadtbaumeister Richard Schultze, der die

Hochbauten in den Formen des märkischen

Backsteinbaus schuf. Förderprojekt der Deutschen

Stiftung Denkmalschutz. Rundgang mit Yvonne

Hildebrandt.

www.museum-im-wasserwerk.de

www.bwb.de

Schlosskirche Köpenick

1682-84 errichtet, war sie der erste protestantische

Zentralbau mit Kuppel auf märkischem Boden.

Unverändert erhaltene klassizistische Innengestaltung.

Das Gotteshaus war seit seinem Beginn

nicht nur Hofkirche, sondern stand auch der ev.-ref.

Gemeinde zur Verfügung. Glaubensflüchtlinge aus

Frankreich, der Pfalz und Böhmen konnten hier

Gottesdienst feiern. Noch heute nutzt die Gemeinde

die Kirche.

www.schlosskirche-koepenick.de

7. und 8.9.: zu

Führungen und

Rahmenprogramm

7. und 8.9.: zu den

Führungen

7.9.: Führung 12 Uhr durch

Winfrid Brenne, Hans-Jürgen

Hermann, Dirk Lönnecker und

Thorsten Schmitt

7.9.: Führungstreff: Akazienhof.

11 Uhr Ausstellungseröffnung

Am Falkenberg 117:

Geschichte und Gegenwart der

Gartenstadt Falkenberg, 7.9.:

ab 12 Uhr, 8.9. ab 11 - 16 Uhr

stündlich Ausstellungsführung,

Treff: Am Falkenberg 117,

8.9.: 11 - 17 Uhr Ausstellung:

Geschichte und Gegenwart der

Siedlung Falkenberg

7.9.: 14, 15, 16, 17 Uhr und

8.9.: 12, 13, 14, 15, 16 Uhr

Führungen mit Bernd

Breitkopf, Stadtführer:

Zeitreise durch die Elektrostadt

- Schnuppertouren durch einen

Industriestandort mit großer

Tradition, max. 20 Personen,

7.9.: 14 - 18 Uhr und 8.9.: 12 -

18 Uhr Ausstellung:

Elektropolis Schöneweide -

von den Anfängen bis heute,

8.9.: Kaffee und Kuchen

8.9.: 10 - 16 Uhr 8.9.: Führungen 10, 12 und 14

Uhr durch Jelena Butter

8.9.: Führungsthema: Ein

Wasserwerk wie ein Schloss,

Treff: Foyer, max. 25

Personen, Ausstellung: Wasser

für Berlin

8.9.: Treff: 11, 13 und

15 Uhr

8.9.: Rundgang mit Yvonne

Hildebrandt, max. 20

Personen, Anmeldung

erforderlich bis 6.9.. bei

Constanze Baron Tel.

030/86447695 oder per E-Mail

museum@bwb.de

8.9.: 10 - 18 Uhr 8.9.: 10 Uhr Gottesdienst, 17

Uhr musikalische

Abendandacht

Claudia Templin,

Berliner Bau- und

Wohnungsgenossenschaf

t von 1892 eG

030/303020

1892@1892.de

Susanne Reumschüssel,

Industriesalon

Schöneweide

0178/3478473

info@industriesalon.de

Jelena Butter, Berliner

Wasserbetriebe, Museum

im Wasserwerk

030/86447613

jelena.butter@bwb.de

Yvonne Hildebrandt,

Berliner Wasserbetriebe,

Museum im Wasserwerk

030/864418048

yvonne.hildebrandt@

bwb.de

52 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Treptow-

Köpenick

Köpenick

S-Bhf

Friedrichshagen

Treff: Vorplatz,

Richtung Dahlwitzer

Landstraße

Spaziergang durch Friedrichshagen

Von verschwundenen und verschandelten

Denkmalen über Stolpersteine zur Ehrlich-Villa,

einem Denkmal ohne Schutz. Ein Spaziergang

durch Friedrichshagen nicht nur, aber vor allem auf

den Spuren jüdischer Mitbürger.

8.9.: Treff: 11 Uhr Monika Kleiner,

BerlinErfahren

0175/2468433

mk@berlin-erfahren.de

mo

Berlin Treptow-

Köpenick

Köpenick

Waldstraße

vor Nr. 24

o

Berlin Treptow-

Köpenick

Köpenick

mboe

Berlin Treptow-

Köpenick

Niederschöneweide

Michael-Brückner-

Straße 9

o

Berlin Treptow-

Köpenick

Treptow

Alt-Treptow 1

o

Berlin Treptow-

Köpenick

Treptow

Richterstraße 6

bo

Berlin Treptow-

Köpenick

Treptow

Adlergestell

oe

Waldkapelle Zum anklopfenden Christus

in Hessenwinkel. Die von Peter Jürgensen und

Jürgen Bachmann entworfene Waldkapelle wurde

1910 für die kleine Villenkolonie am Dämeritzsee

errichtet. Der Backsteinbau im Heimatschutzstil

besitzt ein weit heruntergezogenes Dach. Die

Kapelle überstand den II. Weltkrieg nahezu unbeschadet

und wurde erst nach 1945 innen erheblich

verändert.

www.waldkapelle-berlin-hessenwinkel.de

Wohnsiedlung Elsengrund

1919-29 als Gartenstadt erbaut.

Abwechslungsreiche Anlage aus meist zweigeschossigen

Einfamilienhäusern mit Kleingärten und

Stallgebäuden. Klar konzipierte, einfache Putzbauten

in Typenbauweise mit Walmdächern und

Dachgauben sowie Hausgärten. Grünflächen,

bogenförmig geführte Straßen und ein marktplatzähnliches

Zentrum prägen das kleinstädtische

Flair des Ensembles.

www.maerchenviertel-berlin.de

Feuerwache

Die ehemalige Alte Feuerwache entstand 1907/08

nach den Plänen des Architekten Alfred Hermann.

Das denkmalgeschütze Gebäude bildet mit der

benachbarten Schule ein imposantes Ensemble

gründerzeitlicher kommunaler Bauten. Ab ca. 2015

dient das Gebäude zusammen mit einem Neubau als

Mittelpunktbibliothek.

Archenhold-Sternwarte

1908-09 errichtet. 1896 gebautes Riesenfernrohr.

Zahlreiche weitere große und kleine Instrumente

ermöglichen auch heute noch dem Besucher einen

Blick in das All (wenn das Wetter mitspielt). Eine

museale Sammlung bietet einen Einblick in die

Geschichte der Astronomie.

www.sdtb.de

Atelier- und Schmiedewerkstatt von Fritz Kühn

Ein um 1740 gegründeter Vierseithof, entstand um

1845 und beherbergte Hufschmiede, Stallungen und

Werkstätten. Ab 1937 von Fritz Kühn als

Schmiedewerkstatt und Ausstellungstrakt

ausgebautes Atelier. In seltener Geschlossenheit

lagert hier der künstlerische Nachlass des 1967

verstorbenen Metallbildhauers, aber die Kunst der

Metallgestaltung lebt in der vierten Generation

durch den Enkel Tobias weiter.

www.fritz-kuehn-gesellschaft.de

Bahnbetriebswerk Schöneweide

1902-06 an der Strecke Berlin Görlitzer Bahnhof-

Cottbus-Görlitz eröffnet. Es wurde eine Länderbahndrehscheibe

mit zwölf ständigen Ringlokschuppen,

Wasserturm, Bekohlungskran und

Verwaltungsgebäuden errichtet. Mitte der 1990er

Jahre zog sich die Deutsche Bahn aus der Anlage

zurück, die bis dahin Dampflokhochburg war.

Heute sind hier zwei Museumsvereine angesiedelt

und es starten regelmäßig Museumszüge.

www.dampflokfreunde-berlin.de

7. und 8.9.: 11 - 17

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führungen

stündlich

7. und 8.9.: Kaffee und Kuchen

7.9.: 12 - 16 Uhr 7.9.: Führung 13 Uhr durch

Karin Danyel

7.9.: Führungsthema:

Salvisbergs Erbe - vom

(unbequemen) Leben mit

einem Denkmal, Treff:

Essenplatz. Kaffee und

Kuchen, Bratwurst und

Erfrischungsgetränke, der

Verein ist vor Ort

7. und 8.9.: 12 - 17

Uhr

(sonst nicht geöffnet)

8.9.: 10.30 - 16.30 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: 11 - 16

Uhr

8.9.: 10 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

Neben Informationen zum

Umbau der Alten Feuerwache

zur Mittelpunktbibliothek

werden weitere Projekte aus

dem Sanierungsgebiet

Treptow-Niederschöneweide

vorgestellt.

8.9.: Führungen 11, 13 und 15

Uhr durch Dr. Felix Lühning

Treff: Foyer, max. 38 Personen

7. und 8.9.: Führungen 11 und

15 Uhr

7. und 8.9.: Führungsthema:

Historische und zeitgemäße

Schmiedearbeit, Treff: Hof.

Ausstellung im Hof:

Metallkunst von drei

Generationen

8.9.: Führungen bis 16 Uhr

stündlich

8.9.: Führungstreff: Eingang

Lokschuppen, max. 20

Personen, Führerstandsmitfahrten

auf einer Diesellok

gegen Entgelt, Imbiss im

historischen Speisewagen

Ingrid Zeddies,

Freundeskreis

Waldkapelle

Hessenwinkel

0172/9789809

ingzeddies@aol.com

Anja Menge, Bürger für

das Märchenviertel und

den Elsengrund e.V.

030/6574200

faslmenge@aol.com

Udo Dittfurth

030/88591431

u.dittfurth@planergemei

nschaft.de

Thomas Wenzl

030/88591441

t.wenzl@

planergemeinschaft.de

Sigrid Repnow, Stiftung

Deutsches

Technikmuseum Berlin

030/536063719

sternwarte@sdtb.de

Erika-Helgard Kühn,

Fritz-Kühn-Gesellschaft

e.V.

030/6764261

info@metalart.de

Dampflokfreunde Berlin

e.V.

vorstand@

dampflokfreundeberlin.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 53


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Treptow-

Köpenick

Treptow

Bruno-Bürgel-Weg

9-11

o

Berlin Treptow-

Köpenick

Treptow

Plesserstraße 3-4

mo

Berlin Treptow-

Köpenick

Treptow

Arndtstraße 11/15

bo

Berlin Treptow-

Köpenick

Treptow

Richterstraße 6

moe

Berlin Treptow-

Köpenick

Treptow

Kroneckerstraße

Ecke Newtonstraße

me

Ehemalige Textilverarbeitungsfabrik Otto

Schneider

Die 1896-97 vom Textilunternehmer Otto

Schneider errichtete Musterfabrik steht für die

Frühzeit der Industrieansiedlung in Niederschöneweide.

Das Ensemble mit Fabrikhallen und

Wasserturm fasst unterschiedliche Funktionen

zusammen. Der schrittweise und sensible Umbau zu

einer Waldorfschule ab 1993 durch den Architekten

Axel Volker Ringler konnte 1998 mit der

Ferdinand-von-Quast-Medaille, dem Berliner

Denkmalpflegepreis, ausgezeichnet werden.

www.waldorfsuedost.de

Ev. Bekenntniskirche Treptow

1930-31 nach Plänen von Dr. Curt Steinberg, Leiter

des kirchlichen Bauamtes beim Konsistorium,

erbaut und in expressionistischen Formen gestaltet.

Die Weihe erfolgte am 16. August 1931.

www.bekenntniskirche.de

Ev. Verklärungskirche Adlershof

1899-1900 erbaut. Ursprüngliche Innenausmalung

und Ausstattung nahezu vollständig erhalten. Im

Wesentlichen aus Holz erbaut. Die farbenprächtigen

Malereien im Innenraum wurden 2001 restauriert.

Die Darstellungen und Symbole laden ein sich

näher mit den zugrunde liegenden christlichen und

biblischen Traditionen sowie den orientalischen

Wurzeln unserer Kultur zu beschäftigen.

www.evangelische-kirche-adlershof.de

Historisches Gutshaus am Falkenberg

Das ehemalige Vorwerk Falkenberg (1835,

Erweiterungsbau und Turm 1864) zählt zu den

seltenen Zeugnissen historischer Bauten am

Stadtrand von Berlin. Viele originale Einbauten

sind erhalten geblieben. Nach der restauratorischen

Befunduntersuchung wurde eine Vielzahl

einmaliger historischer Fassungen freigelegt, so

auch die Bemalung im Zeltzimmer. Das Gelände

wird auch als Werkstatt für Restaurierung und

Denkmalpflege genutzt.

www.restaurierung-berlin.de

Luftfahrttechnische Denkmale Adlershof

Der erste Motorflugplatz Deutschlands von 1909.

Entwickelte sich vor dem II. Weltkrieg zur

Forschungslandschaft und seit den 1990er Jahren

zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort

Adlershof. Das ehemalige Flugfeld Johannisthal ist

als Landschaftspark erhalten. Der Aerodynamische

Park mit Denkmalen der Luftfahrt bildet das

Zentrum des neuen naturwissenschaftlichen

Campus der Humboldt-Universität zu Berlin in

Adlershof.

www.foerderverein-landschaftspark.de

7.9.: zur Führung 7.9.: Führung 11 Uhr durch

Axel Volker Ringler, Architekt

Treff: Pforte

8.9.: 11 - 19 Uhr 8.9.: Führung 14 Uhr durch

Paulus Hecker

8.9.: Führungstreff: im

Vorraum der Kirche, 11 Uhr

Gottesdienst mit Kindergottesdienst,

Ausstellung:

Aristides de Sousa Mendes -

ein Beispiel für Zivilcourage,

17 Uhr Konzert: Werke für

Orgel und Gesang von Antonín

Dvorák. Biblische Lieder in

Originalsprache mit Angela

Ziegler, Mezzosopran und

Hartmut Zilch, Orgel

8.9.: 9.30 - 14 Uhr 8.9.: Führung 12 Uhr

8.9.: Führungstreff: vor der

Kirche, 10 Uhr Gottesdienst,

mit Aussendung von

Freiwilligen für die Aktion

Sühnezeichen -

Friedensdienste.

7. und 8.9.: zu den

Führungen

8.9.: 10 - 17 Uhr

(sonst nicht geöffnet)

7. und 8.9.: Führung 11 Uhr

durch Dr. Matthias Vondung

7. und 8.9.: max. 20 Personen

zur Führung, 7.9.: Hoffest mit

Musik, Kaffee und Kuchen,

Bratwurst vom Grill,

Versteigerung bzw.

Trödelmarkt

8.9.: Führungen 10, 11.30, 13,

14.30 und 16 Uhr durch Dr.

Birgit König, Frank

Lauterbach und Dieter Tack

8.9.: Führungen zum großen

Windkanal Trudelwindkanal

und Motorenprüfstand. Im

Anschluss Möglichkeit der

Führung durch den

Landschaftspark, im Rahmen

der 13 Uhr Fühung mit dem

Fahrrad, im Rahmen der

übrigen Führungen zu Fuß.

Fotoausstellung im

Motorenprüfstand:

Holzkonstruktionen des

Flugplatzes, Kaffee und

Kuchen

Christopher Steinke,

Waldorfpädagogik in

Berlin-Südost e.V.

030/67798000

post@waldorfsuedost.de

Pfarrer Paulus Hecker,

ev. Kirchengemeinde

Treptow

030/26557188

hecker@

bekenntniskirche.de

Pfarrerin Dorothea

Quien, ev.

Kirchengemeinde Berlin-

Adlershof

030/67825741

post@evangelischekirche-adlershof.de

Dr. Matthias Vondung,

RestaurierungsZentrum

Berlin e.V.

030/683216500

mail@rzb-ev.de

Förderverein

Landschaftspark

Johannisthal/Adlershof

e.V.

0170/4126014

info@foerdervereinlandschaftspark.de

54 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Berlin

Adresse Kulturdenkmal Geöffnet 7./8. 9. 2013 Führungen und Aktionen Kontaktperson

Berlin Treptow-

Köpenick

Treptow

Sterndamm 102

mbop

Museum Treptow

1753 Gründung der Siedlung Johannisthal von

Friedrich II. 1884 kurzzeitig Luftkurort. Heute noch

erinnern viele Gebäude wie Wohnhäuser,

Stallungen und das Pfarrhaus von 1879 an das 19.

Jh. Auch das alte Rathaus am ehemaligen

Königsplatz im Herzen des alten Johannisthals,

1905-06 von Georg Roensch im Neurenaissancestil

errichtet, wurde nach der Eingemeindung in Groß-

Berlin 1920 umgenutzt und beheimatet heute u.a.

das Museum Treptow.

www.museum-treptow-koepenick.de

8.9.: 12 - 18 Uhr

(sonst Di und Mi 10 -

16, Do 10 - 18, So 14 -

18 Uhr geöffnet)

8.9.: Führung 14 Uhr durch

Eberhard Drescher

8.9.: Führung: Johannisthal

und seine Denkmale, Treff:

Eingang Museum

Museum Treptow-

Köpenick

030/902973351

brigitte.hadyk@batk.berlin.de

Berlin Treptow-

Köpenick

Treptow

o

Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

1947-49 nach Plänen des Architekten Jakow

Belopolski und des Bildhauers Jewgeni

Wutschetitsch als Friedhof und Gedenkstätte für die

im Kampf um Berlin gefallenen Sowjetsoldaten

errichtet. Den von Gartenarchitekt Gustav Meyer

hippodromförmig angelegten Großen Spielplatz

gestaltete Belopolski geschickt zum Gedenkensemble

um. Dessen zentraler Teil, der Ehrenhain,

wird vom Mausoleumshügel beherrscht, über den

sich die bekannte Bronzeskulptur des Rotarmisten

erhebt.

www.berliner-freunde-russlands.de

www.stadtgeographische-exkursionen.de

7. und 8.9.: zu

Führung und

Rahmenprogramm

7.9.: Führung 10 Uhr durch Dr.

Helga Köpstein

7.9.: Treff: Eingang

Puschkinallee, 8.9.: 14 Uhr

Führung durch Peter

Wawrzyniak: Befreier oder

Besatzer - das Sowjetische

Ehrenmal in Treptow, Treff:

Am Treptower Park,

Eingangsportal

Dr. Erhard Reddig

Berliner Freunde der

Völker Russlands e.V.

030/5329426

er.inre@web.de

Peter Wawrzyniak,

Stadtgeographische

Exkursionen

030/81851624

stadtgeographischeexkursionen@gmx.de

Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de 55


56 Deutsche Stiftung Denkmalschutz · (0228) 90 91-440 · www.denkmalschutz.de · denkmaltag@denkmalschutz.de


Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz setzt sich für den Erhalt und die Pflege von

Kulturdenkmalen ein. Seit ihrer Gründung 1985 konnte die Stiftung dank der ihr anvertrauten

Spendengelder und mit Mitteln aus der Lotterie Glücksspirale über 4.300 Denkmale mit rund

500 Millionen Euro retten helfen. Die Stiftung tritt dort ein, wo staatliche Mittel nicht oder nicht

ausreichend zur Verfügung stehen. Denn oftmals bedarf es schneller und unbürokratischer

Hilfe, um ein Denkmal, und damit das gebaute Gedächtnis einer Region, zu erhalten.

Neben der Bewahrung von Kulturdenkmalen hat die Stiftung den Auftrag, die Öffentlichkeit

für die Belange des Denkmalschutzes zu sensibilisieren und so möglichst viele Menschen

zur Mithilfe zu gewinnen. Spezielle Aktionen für Kinder und Jugendliche, wie das

Schulprogramm „denkmal aktiv“, der Jugendfotowettbewerb „Fokus Denkmal“ oder die

Jugendbauhütten, motivieren schon früh, sich für den Schutz historischer Gebäude

einzusetzen. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Stiftung schließen sich in Ortskuratorien

zusammen und engagieren sich vor Ort für den Denkmalschutz.

Auch der Tag des offenen Denkmals am zweiten Septemberwochenende trägt dazu bei, die

Bevölkerung für den Gedanken des Denkmalschutzes zu begeistern. Seit 1993 koordiniert

die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Denkmaltag bundesweit. 2012 erkundeten mehr

als 4,5 Millionen Besucher über 8.000 geöffnete Denkmale – damit ist der Tag des offenen

Denkmals eine der erfolgreichsten Kulturveranstaltungen Deutschlands.

Nutzen Sie den Tag des offenen Denkmals für eine Entdeckungsreise in die Baugeschichte

Ihrer Umgebung! Denn nur was man kennt, das kann man auch schützen.

Das bundesweite Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.tag-des-offenendenkmals.de.

Um weiterhin in diesem Umfang für den Denkmalschutz aktiv sein zu können, benötigt die

Deutsche Stiftung Denkmalschutz Ihre Mithilfe. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, gefährdete

Baudenkmale zu retten.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schlegelstraße 1 · 53113 Bonn

(0228) 9091-0 · (0228) 9091-109

E-Mail: denkmaltag@denkmalschutz.de

Internet: www.denkmalschutz.de

Schirmherr: Bundespräsident Joachim Gauck

Spendenkonto: 305 555 500 · BLZ 380 400 07 · Commerzbank Bonn


European Heritage Days 2013

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European

Heritage Days, die der Europarat 1991 ins Leben rief.

Unter dem Motto „Europa, ein gemeinsames Erbe“ beteiligen sich 2013 wieder 50 Länder:

Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina,

Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland,

Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kasachstan, Kroatien, Lettland, Liechtenstein,

Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldau, Monaco, Montenegro, Niederlande,

Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, San Marino, Schweden,

Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn,

Vatikan, Weißrussland, Zypern

Herausgeber: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schlegelstraße 1 · 53113 Bonn

(0228) 9091-0 · (0228) 9091-449

E-Mail: denkmaltag@denkmalschutz.de

www.denkmalschutz.de

Spendenkonto: 305 555 500 · BLZ 380 400 07 · Commerzbank Bonn

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