Erwerb funktionaler, räumlicher und kausaler Beziehungen von ...

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Erwerb funktionaler, räumlicher und kausaler Beziehungen von ...

Klassifikation von Schadensteilen mit STT 53

Danach wird das Argument dieser Zeile laut Argumentdefinition gebildet. Verwendet

werden laut Argument 2 und Argument 3 die Zeichen 1 bis 5 der Zeichenkette, in diesem

Falle also die gesamte Zeichenkette ‘01116’. Als Kennzeichnung wird ‘t’ verwendet, so

daß das Ergebnis der Argumentdefinition ‘t01116’ lautet.

Im nächsten Schritt werden die Prädikatsdefinitionen betrachtet. Das Argument für alle

diese Prädikate heißt ‘t01116’. Zuerst wird wieder anhand des Mustervergleichs

festgestellt, ob das definierte Prädikat in dieser Zeile gebildet werden soll. Begonnen wird

mit Arg 5 der ersten Prädiaktsdefinition, das einen Verweis auf die Spalte enthält, in der

die Zeichenkette, die mit dem Muster, das in Arg 6 angegeben ist, verglichen werden soll.

Verglichen werden soll danach die erste Spalte der aktuellen Zeile, also ’N0145101‘mit

dem Muster ‘P*’. Da dieser Vergleich bereits beim ersten Zeichen fehlschlägt, wird die

Prädikatsdefinition nicht weiter bearbeitet, und erzeugt somit auch kein Faktum. Da die

zweite Prädikatsdefinition den selben Verweis und dasselbe Muster enthält, erzeugt auch

sie kein Faktum’, so daß die gesamte Zeile kein Faktum erzeugt.

Bei Betrachtung der Zeile Z 2 wird ebenfalls kein Faktum erzeugt, da auch hier bei der

Vergleich der Zeichenketten ‘N0145101’ und ‘P*’ beider Prädikatsdefinitionen

fehlschlägt. Interessant wird es erst in der Zeile Z 3 .

S 1 S 2 S 3 S 4 S 5 S 6 S 7 S 8 S 9 S 10

Z 3 P0130601 01201 04 07 09 12 19 24 47 84

Die Argumentdefinition erzeugt hier die Zeichenkette ‘t01201’ als Argument aller

Prädikate. Dann erfolgt der Mustervergleich der ersten Prädikatsdefinition zwischen

„P0130601“ und ‘P*’, der erfolgreich abgeschlossen wird. Nun kann die eigentliche

Erzeugung der Fakten beginnen. Welche Spalten der Eingabedatei dazu herangezogen

werden, bestimmten Arg 2 und Arg 3 , also nur die Spalte S 1 . Hier befindet sich die

Zeichenkette ‘P0130601’, von der die Zeichen 2 bis 5 zur Bildung des Prädikats

herangezogen werden. Als Kennzeichnung wird ‘f’ verwendet, so daß das Faktum

‘f0130(t01201).’ erzeugt wird.

Bei Anwendung der zweiten Prädikatsdefinition, besteht ein Unterschied darin, daß nicht

nur eine Spalte zur Prädikatsdefinition herangezogen wird, sondern die Spalten S 3, S 4, S 5,

S 6, S 7, S 8, S 9, und S 10. Von jeder Zeichenkette dieser Spalten werden die ersten beiden

Zeichen herangezogen und durch ein ’s’ gekennzeichnet, so daß folgende Fakten

entstehen: ‘s04(t01201).’, ‘07(t01201).’, ‘s09(t01201).’, ’s12(t01201).’, ‘s19(t01201).’,

‘s24(t01201).’, ‘s47(t01201).’, ‘s84(t01201).’

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