Erwerb funktionaler, räumlicher und kausaler Beziehungen von ...

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Klassifikation von Schadensteilen mit STT 61

Bauteile auszuwählen, so daß aussagekräftige Klassen entstehen. Beschränkt man sich

nämlich auf eine geringere Anzahl von Bauteilen, ändern sich Extensionen der

Argumentsorten und es können andere Klassen erzeugt werden. Somit unterschiedet sich

auch die Berechnung der Schnittsorten mit einer Auswahl von Bauteilen von der aller

Bauteilen, ohne ein darin enthalten zu sein. Sinnvoll wäre nur eine gezielte Auswahl von

Bauteilen, was aber weites Hintergrundwissen erfordert.

7.3 Eigenschaften der generierten Klassen

Eine Klasse besteht aus einem Klassennamen, einer Menge von zugehörigen

Argumentsorten, die dem Gruppennamen entsprechen und einer Extension, die wiederum

aus einer Menge Schadensteilen besteht (vgl. Abbildung 24). Sowohl die Klassennamen,

als auch die Menge von Argumentsorten und die Extensionen sind voneinander

verschieden. Interessant sind die Extensionen, da sie mit Hilfe der Teilmengenbeziehung

eine partielle Ordnung zwischen den Klassen bilden. SST bietet die Möglichkeit, diese

partielle Ordnung graphisch darzustellen.

Betrachtet man die Darstellung, in der nur Gruppierungen nach Konstruktionsgruppen,

Funktionsgruppen und Funktionsuntergruppen enthalten, so kann man die implizite

Struktur der Gruppenarten erkennen. Da diese Gruppen aufgrund ihrer Definition

ineinander enthalten sind, bilden sie eine Baumstruktur. Abbildung 25 enthält ein Beispiel

für diese Baumstruktur. Hier kann man die Ebene der Konstruktionsgruppen,

Funktionsgruppen und Funktionsuntergruppen unterscheiden.

Class_43

Class_23

Class_16

Class_all

Class_15

Class_28

Class_45

Class_31

Class_36

Class_02

Class_11

Konstruktionsgruppen

Funktionsgruppen

Funktionsuntergruppe

Abbildung 25 : Graphische Darstellung der Klassenhierarchie von Konstruktionsgruppen,

Funktionsgruppen und Funktionsuntergruppen mit STT.

Betrachtet man zusätzlich noch die Schadensartengruppen und Einzelteilgruppen, erkennt

man viele Querverbindungen. Diese Querverbindungen werden häufig durch

Einzelteilgruppen erzeugt. Ihre Extensionen enthalten oft relativ wenige Schadensteile, so

daß sie häufig in anderen Gruppen enthalten sind. Dadurch bleibt die Baumstruktur nicht

weiter erhalten, sondern man erhält einen Graphen mit mehreren Querverbindungen. In

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