Erwerb funktionaler, räumlicher und kausaler Beziehungen von ...

ai.cs.uni.dortmund.de

Erwerb funktionaler, räumlicher und kausaler Beziehungen von ...

Überführen der generierten Klassen in ein Datenbankformat 71

Anschließend wird die Struktur der Konfigurationsdatei in den Arbeitsspeicher geladen

und dabei auf eventuelle Fehler überprüft. Danach beginnt die Bearbeitung der

Eingabedatei mit der Zeile Z 1 . Nachdem diese Zeile gelesen wurde, werden drei

Variablenbindungen vorgenommen. Dabei enthält ‘Klasse’ den Namen der aktuell

bearbeiteten Klasse, ‘Prädikat’ enthält den Namen der ersten zugeordneten Gruppe und

‘Schadensteil’ das erste Element der Extension.

Klasse

Prädikat

Argument

: = ‘class_31’

: = ‘g00070’

: = ‘t07041’

Der erste Befehl, der verarbeitet wird, ist ‘ARGUMENT NUMBER 2 3’. Er bezieht auf

die Zeichen 2 bis 3 des Arguments, also auf ‘07’. Darstellt werden soll diese ‘07’ als Zahl,

und wird damit ohne Anführungszeichen in Ausgabe geschrieben. Danach wird der

zweite Befehl verarbeitet. Er erzeugt die Zeichenkette ‘041’ die ebenfalls in der

Datenbank als Zahl dargestellt werden soll, und somit auch nicht in Anführungszeichen

eingeschlossen wird. Sie wird ebenfalls in die Ausgabe geschrieben, getrennt durch ein

Komma. Die Bearbeitung der letzten beiden Befehle ist sehr einfach, da sie sich auf den

gesamten Inhalt einer Variablen beziehen. Hier wurde auf die Möglichkeit verzichtet den

Namen der Klasse oder der Gruppe aufzuspalten, da dies die von SST generierte Struktur

auftrennen würde. Durch die Argumente beider Befehle wird bestimmt, daß die Ausgabe

in Anführungszeichen eingeschlossen wird. Sie werden in der Reihenfolge ihres

Definition in der Konfigurationsdatei, getrennt durch Komma, an die Ausgabe

geschrieben. Die Ausgabedatei enthält dann folgende Zeile :

‘ 07,041,’g00030’,’class_31’ ‘

Da nun der letzte Befehl der Konfigurationsdatei abgearbeitet wurde, wird der Variablen

‘Argument’ das nächste Schadensteil zugewiesen und eine neue Ausgabezeile gebildet,

die dann wiederum in die Ausgabedatei geschrieben wird.

Da nun alle Schadensteile abgearbeitet wurden, erfolgt die Bearbeitung der nächsten

Gruppe ‘g00073’, wobei wiederum alle Schadensteile abgearbeitet werden. Sind auch alle

Gruppen bearbeitet, ist die Bearbeitung der gesamten Klasse abgeschlossen. Die nächste

Zeile der Eingabedatei wird eingelesen und die Ausgabezeilen werden erzeugt. Für das

Beispiel werden insgesamt folgende Zeilen erzeugt:

07,041,’g00070’,class_31

07,042,’g00070’,class_31

07,041,’g00073’,class_31

07,042,’g00073’,class_31

07,023,’g00069’,class_32

07,024,’g00069’,class_32

07,027,’g00069’,class_32

8.3 Realisierung von MOBTODB

Ebenso wie bei DOCTOFAC handelt es sich auch bei MOBTODB um ein in der

Programmiersprache C++ geschriebenes Programm, das sich leicht auf verschiedene

Systeme übertragen läßt. Übersetzt wurde es mit auf den selben Compilern wie

DOCTOFAC, also Borland C++ Version 2.0 für MS-DOS, Microsoft Visual C++ Version

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine