Fasten- und Osterzeit 2012

muenster.org

Fasten- und Osterzeit 2012

Fasten- und Osterzeit 2012

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Fastenaktion 2012 in St. Franziskus

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Was bewegt Euch? - von Wegen“ - vielleicht ist Ihnen das Leitwort unseres

Gemeindejahres 2011 noch in Erinnerung. Mehr voneinander zu wissen, in Kontakt

zu kommen und Begegnungen zu suchen, waren dabei einige der Grundgedanken.

Manche fragen: „Geht das weiter?“ Wir laden Sie in dieser Fastenzeit ein, sich Zeit

zu nehmen für Besinnung und Austausch.

Austausch - richtig, das beinhaltet die Anregung, dass Sie sich Gleichgesinnte zum

Gespräch suchen. Ob in der Familie, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft oder

wo auch immer. Wir möchten Sie ermutigen, sich mit diesen Menschen in der

Fastenzeit z. B. einmal in der Woche zu sammeln und sich von Gott in Seinem Wort

und in Ihrem Miteinander treffen zu lassen.

In unseren Kirchen erhalten Sie ein kleines Heft, das Ihnen ein Leitfaden dieser

Fastenzeitaktion sein will. Es enthält die Evangelientexte der fünf Sonntage der

Fastenzeit. Zudem finden Sie auf einigen Seiten eine Anregung, wie Sie sich den

Texten nähern und darüber ins Gespräch kommen können.

So Sie sagen: „Ich würde mich ja gerne mit anderen austauschen, aber ich kenne

niemanden, der sich dafür interessiert“, dann melden Sie sich gerne im Pfarrbüro

(Tel. 161390) und wir suchen, ob sich nicht Kontakte vermitteln lassen.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Fastenzeit und eine bewegende Beschäftigung

mit Gottes Wort!

Inhaltsverzeichnis

Fastenaktion 2012 2 Der Ostertag 22

Inhaltsverzeichnis 2 Grundsicherungsberatung 23

Grußwort Pfarrer Sühling 3 Sozialbüro St. Franziskus 24

Aus dem Pfarrgemeinderat 4 Caritas-Kontaktdaten 24

Franziskus – Licht aus Assisi 6 Kinderseite 25

Chorgemeinschaft 8 Firmung 2012 26

Hausexerzitien für Senioren 9 kfd St. Thomas Morus 27

KeK plus Elterntreff 10 (K)ein Reisebericht – Assisi 28

Pfadfinder gegen Kinderarmut 11 Palmsonntagskollekte 29

Ökumene in Coerde 12 Jiji Vattapparambil 30

Ökumenische Bibelwoche 13 Sternsingeraktion 2012 31

Erstkommunion 2012 14 „Der wilde, wilde Westen“ 32

Papst-Johannes-Paul-Stift 15 Gemeindekarneval 33

Gruß aus Bhopal 16 Spenden – Dank u. Daten 34

Eine Trilogie 17 Wir sind für Sie da

Gottesdienste 18.3. - 15.04.2012

in St. Norbert

18

in St. Thomas Morus

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Pfarrbüros

Hauptamtliche Mitarbeiter

Bücherei

Misereor 2012 36


Liebe Leserin, lieber Leser des Treffpunkts!

Ich ahne schon, wie die ersten Diskussionen sich entzünden: „So ein

Titelbild für einen Pfarrbrief?!“

Und in der Tat, es ist ein anstößiges Bild, nicht gefällig: weder der Ort der

Aufnahme - ein heruntergekommenes Gebäudes? - noch die Farbgebung -

ein Graffiti oder Spuren von Verwahrlosung? Und mittendrin in unbeholfener

Schrift: „Jesus lebt.“

Meinen Geschmack trifft das Bild nicht, aber in seiner Anstößigkeit regt es

mich an, nach dem zu fragen, von dem wir sagen und bekennen „Er lebt.“

und der von sich selber sagt, Stein zu sein, an dem Anstoß genommen

werde.

Zwei Gedanken will ich mit Ihnen teilen, die mir im Blick auf dieses Bild

kommen.

Ostern ist anstößig

Wir feiern Jahr für Jahr Ostern und, so Sie es praktizieren, gehen regelmäßig

zur Sonntagsmesse. Dabei begehen wir nicht selten gelassen

Skandalöses: Wir sprechen und singen von Leben, das den Tod überwinde,

von Hoffnung, die nie aufhöre, von Liebe, die das letzte Wort habe. Und

wenn es dann heißt: „Das gilt Dir, heute, in Deinen Grenzen, die Du hast

und an denen nicht selten Du selbst und die anderen leiden.“ Glauben Sie

das?

2. Dem Anstößigen entschieden begegnen

Das Leben und Miteinander können sich von der hässlichen Seite zeigen.

Mir steht beim Schreiben dieser Zeilen der angekündigte Aufmarsch der

Neonazis am 3. März in unserem Gemeindegebiet vor Augen. Es ist an uns,

deutlich zu machen, dass wir aus dem Geist dessen leben, der mit seinem

Sterben und Auferstehen jedem Menschen Würde zugesprochen hat. An

Fronleichnam werden wir dies neu demonstrieren - als Seine Antwort auf

den Ungeist.

Im Bild ist hinter dem Schriftzug „Jesus lebt“ ein Kreuz mit einem Punkt

gesprüht: Hier wird etwas auf den Punkt gebracht.

Dass es für Sie so sei wünscht Ihnen in diesen Tagen der Fasten- und

Osterzeit

Ihr André Sühling, Pfarrer

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Wie geht es weiter mit der Franziskus-Gemeinde? -

Informationen aus dem Gemeinderat

Etwa ein Jahr ist es jetzt her, dass der neue Strukturplan des Bistums

Münster für erhebliche Unruhe in unserer Gemeinde sorgte. Es sah so aus,

als stünde – entgegen früherer Zusagen – eine weitere Gemeindevergrößerung

ins Haus; mit der in diesem Jahr (2012) fusionierenden

Gemeinde Kinderhaus/Sprakel. Es folgten viele intensive Diskussionen

zwischen Gemeinderat und Kirchenvorstand, Gemeindeleitung und Bistum,

Gemeinderat und Gemeindemitgliedern. Immer wieder kam dort zur

Sprache, wie wichtig für eine lebendige Seelsorge die starke Verwurzelung

und Präsenz von

gemeindlichen Gruppen und

Vollzügen vor Ort ist.

Im Dezember 2011 erhielten

wir dann endlich die Antwort

des Bistums: wir sind zwar als

Franziskus-Gemeinde zu

„kreativer Zusammenarbeit“

mit Kinderhaus/Sprakel

angehalten, bekommen aber

auch die Zusage, dass wir

eine selbständige Pfarrei mit

einem leitenden Pfarrer,

einem Seelsorgeteam, einem

Gemeinderat und einem Kirchenvorstand bleiben. Mit diesem Schreiben hat

der Gemeinderat ein wichtiges Ziel seiner Arbeit erreicht und die Strukturen

für eine inhaltliche Weiterentwicklung unserer Gemeinde gesichert.

Beim Klausurtag des Gemeinderates im Februar stand daher folgerichtig die

Frage an: auf welchem Gebiet oder in welche Richtung möchten wir die

Seelsorge unserer Gemeinde in den nächsten beiden Jahren (die Legislatur-

Periode endet 2013) weiter entwickeln?

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Von zentraler Bedeutung für eine lebendige Gemeinde-Entwicklung scheint

uns zu sein,

− dass möglichst viele Gemeindemitglieder Mit-Verantwortung übernehmen

und ihre Talente und Fähigkeiten einbringen wollen und können, und

− dass möglichst viele Gemeindemitglieder innerhalb der Gemeinde eine

Gemeinschaft finden, in der sie den Glauben mit ihrem Leben in

Verbindung bringen können.

Wir haben beschlossen, einen solchen Gemeinde-Entwicklungs-Prozess

zu beginnen, bei dem wir uns von Fachleuten begleiten lassen und für den

wir als erstes die Kommunikation mit den Gemeindemitgliedern verbessern

wollen. Wir haben uns vorgenommen,

- die Gemeinde und ihre Gruppen noch besser über unsere Arbeit zu

informieren und

- uns in jeder Gemeinderatssitzung Zeit zu nehmen für Wünsche, Fragen

und Anregungen, die mündlich oder per Brief oder

per Mail (franziskus@muenster.de) an uns herangetragen werden.

Die Sitzungen sind übrigens immer öffentlich:

Mi, 21.3., Di, 8.5., Mi, 20.6., Di, 28.8., Di, 2.10., Mi, 14.11. (dienstags immer

im Pfarrheim St. Norbert (Café), mittwochs in St. Thomas Morus (Raum 1).

Die Einsicht, dass eine Pfarrei in der heutigen Zeit nicht mehr zentralistisch

strukturiert sein kann („Priester/Hauptamtliche versorgen die Gemeindemitglieder“),

sondern als Gemeinschaft von Gemeinschaften („Gemeindemitglieder

bereichern einander mit ihren Fähigkeiten“), ist auch zunehmend

in unserem Bistum und in anderen Bistümern zu erkennen; das Stichwort

lautet: „Lokale Kirchenentwicklung“. Hier können wir einiges von den

vielfältigen basis-gemeindlichen Erfahrungen der Jungen Kirchen der

sogenannten „Dritten Welt“ lernen, die schon schnell nach dem Zweiten

Vatikanischen Konzil Gemeinde-Entwicklungen in diese Richtung initiiert

haben. Mehr dazu im nächsten Treffpunkt!

für den PGR: Andreas Rehm

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Franziskus – Licht aus Assisi

Fahrt zur Ausstellung in Paderborn

Hl. Franziskus,

Tafelbild von Margaritone

d'Arezzo, 2. Hälfte 13. Jh.,

Vatikan, Pinacoteca Vaticana.

Foto: Archivio Fotografico dei

Musei Vaticani © Musei Vaticani

In der Reihe seiner bekannten Mittelalter-

Ausstellungen widmet sich das Erzbischöfliche

Diözesanmuseum auf Initiative der deutschsprachigen

franziskanischen Gemeinschaften einer

der wirkmächtigsten und bis heute populärsten -

Heiligengestalten des Mittelalters: Franziskus von

Assisi (1181/82–1226). Geboren als Sohn eines

reichen Textilhändlers richtete der junge Francesco

Bernardone sein Leben gegen den erklärten Willen

seines Vaters bewusst nach der Botschaft der

Evangelien aus, nachdem er die Schattenseiten der

aufstrebenden mittelitalienischen Kommunen des

13. Jahrhunderts – die erbarmungswürdige Existenz

Aussätziger und Verarmter am Rande der

Gesellschaft – intensiv kennengelernt hatte. Seine

erklärte Nachfolge Christi machte den Mann aus

Assisi zu einem Leitstern seiner Zeit: freiwillige

Besitzlosigkeit und Friedfertigkeit, Demut und

Fürsorge gegenüber den Mitmenschen und die

Verantwortung gegenüber der Schöpfung

kennzeichneten diesen Lebensentwurf. Durch

Jahrhunderte hindurch inspirierte er Menschen, die

nach religiös-spiritueller Neuausrichtung ihres

Lebens strebten und hat darin auch heute nichts von

seiner Faszination verloren.

Unter den Begleitern des poverello tritt besonders

die hl. Klara (1193/94–1253) hervor. Vielleicht noch stärker als Franziskus

verfolgte sie das Ziel der evangelischen Armut und des kontemplativen Lebens

in der Stille der Klausur. Ausgehend von den Lebensbildern der beiden charismatischen

Gründergestalten folgt die Ausstellung den vielschichtigen

Verzweigungen der Ordensfamilie und beleuchtet die beeindruckende

Wirkungsgeschichte der Gemeinschaften der Minderbrüder und -schwestern.

Entsprechend ihres breiten Ansatzes steht die Ausstellung unter der

Schirmherrschaft der drei Generalminister der Franziskaner (ofm), Franziskaner-

Minoriten und Kapuziner, allesamt mit Sitz in Rom, sowie des Erzbischofs von

Paderborn. Sie entsteht in enger Kooperation mit der Professur für die

Geschichte des Mittelalters an der Universität Potsdam und der Fachstelle

Franziskanische Forschung in Münster sowie mit Unterstützung sämtlicher

deutschsprachiger Provinzen der Ordensfamilie.

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Das kunst- und kulturhistorisch angelegte Ausstellungsprojekt führt erstmals

eine Vielzahl qualitätsvoller, hochkarätiger Exponate aus dem Sacro Convento

zu Assisi sowie aus zahlreichen internationalen Museen und Bibliotheken,

darunter die Vatikanische Pinakothek und die Biblioteca Apostolica Vaticana,

auf Zeit in Paderborn zusammen. Neben Werken der frühen italienischen

Tafelmalerei und spätmittelalterlicher Freskenfolgen sind Glanzleistungen der

Buchkunst ebenso zu sehen wie barockzeitliche Meisterwerke, welche die

neuen franziskanischen Bildthemen aus der Zeit der Gegenreformation

Ausstellungsbesuch

unserer Gemeinde am

Samstag, 5. Mai 2012

Abfahrt: um kurz nach 9 Uhr mit der

Bundesbahn.

Treffen: 8.45 Uhr am Bahnhof

Haupteingang, Bahnhofstraße

Kosten: 15 Euro für Erwachsene,

10 Euro für Kinder u. Jugendliche

Im Preis enthalten sind: Fahrtkosten,

Eintritt und eine Führung durch die

Ausstellung.

Bezahlung: bei Anmeldung.

Anmeldung bis zum 15.04.2012 in den

Pfarrbüros.

vergegenwärtigen.

Aber auch der Alltag in den

Ordensgemeinschaften nördlich

der Alpen kommt nicht zu kurz:

Gerätschaften und Gebrauchsgegenstände

beleuchten

zusammen mit Modellen und

Dokumenten den Tagesablauf und

die Lebensbezüge in den

Konventen. Erstmals können

bisher unveröffentlichte Werke aus

zahlreichen Ordensniederlassungen

im deutsch-sprachigen

Raum – außerhalb der Klostermauern

gezeigt werden.

Text: Homepage Erzbischöfliches

Diözesanmuseum Paderborn

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Anmeldung zur Franziskus-Fahrt am 5.5.2012

Ich/wir melden uns mit (

) Personen zur Fahrt nach Paderborn an:

_____________________________________________________________

Name, Vorname der Kontaktperson

_____________________________________________________________

Anschrift

Telefon

____________________________________________________________________________________

E-Mail-Adresse (falls vorhanden)

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Die Chorgemeinschaft St. Franziskus

hat in der Generalversammlung am 2.2.2012 in groben Zügen

das Jahresprogramm 2012 festgelegt:

Wie in den vergangenen Jahren bleibt es bei der Absicht,

einmal im Monat einen Gottesdienst zu gestalten. Bewährtes

wird bleiben.

Der Chor hat innerhalb der Liturgie eine Vielzahl von

Verantwortlichkeiten. Seine Hauptaufgaben sind die

Unterstützung und Stärkung der Gemeinde im Gesang, die

Hinführung zu und die Einführung neuen Liedgutes und die

Bewahrung des traditionellen und klassischen Repertoires der

musica sacra. Den Februartermin haben wir zusammen mit dem Projektchor mit

Liedern aus dem neuen Benediktbeurer Liederbuch „God for you(th)“ gestaltet.

Eine weitere Zusammenarbeit sollte nicht ausgeschlossen sein. Die Chorgemeinschaft

ist dem Neuen aufgeschlossen. Das Klassische wird am

Gründonnerstag mit Scholagesängen bedient und mit J.S. Bach am Karfreitag

und Ostersonntag. Bewährtes bleibt.

Ein Einkehrtag in St. Sebastian, Nienberge im März mit unserem Präses

Pfr. Sühling dient der geistigen Orientierung und Befestigung. Der Chorausflug

im Sommer führt nach Soest. Wir werden in der Hl. Kreuz-Kirche einen

Gottesdienst gestalten. In der zweiten Jahreshälfte, am 14.10. findet der

Gegenbesuch des Chores der Bocholter Gemeinde von Pastor Stübbe statt.

Auch einige „chorfamiliäre“ Ereignisse stehen ins Haus.

Auch 2012 verspricht wieder ein abwechslungsreiches Jahr zu werden. Die

Chorgemeinschaft ist sich ihrer Verantwortung bewusst, immer wieder aufs

Neue die Herausforderung zwischen Klassik und Moderne anzunehmen. Möge

der Spagat gelingen.

„Eine Kirche, die nur noch Gebrauchsmusik macht, verfällt dem Unbrauchbaren und

wird selbst unbrauchbar“ (Benedikt XVI).

Hans-Ulrich Hillebrand

(Schriftführer)

Unsere Chorgemeinschaft plant bis Ostern

folgende Gottesdienstgestaltungen:

05.04.2012 Gründonnerstag: 20 Uhr in beiden Kirchen Scholagesänge

06.04.2012 Karfreitag: 15 Uhr: Karfreitagsliturgie in St. Norbert durch Choräle:

Du für mich (aus: Go(o)d for You(th))

O Haupt voll Blut und Wunden

Du großer Schmerzensmann (Bach)

08.04.2012 Ostersonntag: 11 Uhr in St. Thomas Morus

Das ist der Tag den Gott gemacht (Hummel)

Christus ist auferstanden (Faulstich)

Stimmt ein in die Freude: Jesus lebt (Heizmann)

Auf, auf mein Herz in Freuden (Bach)

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„Haus-Exerzitien“

für Senioren

von 08. bis 15. Juli 2012

von Sonntag zu Sonntag

„Ich vertraue Dir“

Dieses Thema soll als Impuls dienen,

das eigene Leben in den Blick zu nehmen,

es vertrauend vor Gott zu bedenken

und ins Gespräch zu bringen.

Impulse, persönliche Begleitung,

Hausbesuche

bietet Schwester Rita Krey an.

Praktische Informationen:

Teilnehmerzahl: 7 Personen

5 Treffen in der Gruppe

Hausgespräche nach Vereinbarung

Kostenbeitrag für Material ca. 5 €

Ihre Anmeldung erbitte ich bis zum 15. Juni 2012

Thomas Morus Weg 20, Tel.: 399050

Nähere Informationen erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Ich freue mich auf den gemeinsamen Weg,

Sr. Rita

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Neues Angebot für junge Familien in St. Norbert:

„KeK plus Elterntreff“

Seit Beginn des neuen Jahres haben sich einige junge Familien aus der

Gemeinde zusammengefunden, um sich zunächst über Gott und die Welt

auszutauschen. Bis jetzt sind wir überwiegend Eltern aus der Kita

St. Norbert. Wir sind aber noch in der Entwicklungs-phase

und können Unterstützung gebrauchen.

Wir wünschen uns ein nettes und ungezwungenes

Miteinander mit Familien aus unserem Stadtteil. Gerne

möchten wir auch regelmäßig in Form eines abendlichen

Elterntreffens zusammenkommen, uns über Fragen,

Sorgen oder Ideen rund um die Familie austauschen oder

einfach nur um gemeinsam einen netten Abend

verbringen.

Unser nächstes Treffen ist am 20.03.2012 um 20.00 Uhr in der Kita

St. Norbert. Wer an diesem Termin verhindert ist, aber trotzdem gerne

dabei sein möchte, kann jeder Zeit dazukommen. Die Treffen finden an jedem 3.

Dienstag des Monats um 20.00Uhr in der Kita St. Norbert statt.

Ziel ist es, junge Familien mit der Gemeinde und der Kita zu verbinden.

Wer darüber hinaus Interesse hat, mit den Kindern Kirche

zu erleben, kann sich bei KeK (Kinder erleben Kirche)

einbringen. Dies ist ein Angebot für Kinder während der

monatlichen Familienmesse. In diesen Gottesdiensten

haben die Kinder die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und

gemeinsam mit einem KeK-Mitglied altersgerecht durch

Zuhören, Erzählen und Malen, Kirche zu erleben. Wir freuen

uns auf viele Interessierte, damit „KeK plus Elterntreff“ wachsen kann.

Familien Funk/Skudlarek, Gedig, Glombitza, Große-Coosmann, Knopp,

Schmidt, Kita St. Norbert und Andreas Rehm.

Bei Fragen meldet Euch einfach per Mail oder Telefon bei:

- Richard Große Coosmann

E-Mail: grossecoosmann@unitybox.de -- Tel. :0251/246882

- Barbara Skudlarek

E-Mail: barbaraskudlarek@web.de -- Tel.: 0251/161594

- Annika Gedig

E-Mail: annikagedig@googlemail.com -- Tel.: 0251 - 1340659

für den KeK-Kreis: Annika Gedig und Anja Schmidt

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Pfadfinder gestalten eine

Aktion gegen Kinderarmut

Aktion12 so heißt die Jahresaktion der

deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). Mit dieser Aktion soll auf

Kinder- und Jugendarmut aufmerksam gemacht werden. In unserer

Gesellschaft ist das Risiko in absoluter Armut zu leben zwar gering, denn

unser Sozialsystem verhindert, dass Menschen hungern müssen. Dennoch

ist Armut, von welcher Kinder und Jugendliche betroffen sind, ein

wachsendes Problem. Jedem Kind und Jugendlichen, der nicht genügend

Geld zur Verfügung hat, stehen viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung

offen. Nicht nur, dass sie sich finanziell sorgen müssen und in

ihrer Freizeit vieles nicht mitmachen können, auch

ihre Bildung nimmt daran Schaden, da häufig eine

angemessene Unterstützung fehlt.

Der Stamm St. Franziskus Münster möchte diese Aktion unterstützen und

bietet deshalb am 6. Mai 2012 die Möglichkeit einen Pfadfinder zu mieten.

Unter dem Titel „Rent a Pfadi“ haben die Gemeindemitglieder die

Möglichkeit einen oder mehrere Pfadfinder für bestimmte Aufgaben zu

mieten. So kann das zum Beispiel ein Brötchen-bring-Dienst am

Sonntagmorgen sein oder das Schneiden ihrer Hecke. Die Pfadfinder stellen

sich auch gerne zur Verfügung, wenn es heißt mit dem Hund raus zu gehen

oder einer älteren Dame die Zeitung vorzulesen. Das Geld, welches

hierdurch gesammelt wird, kommt verschiedenen Projekten zugute, die sich

um Kinderarmut sorgen und Kindern Abenteuer möglich machen wollen.

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, schauen Sie doch auf die

folgenden Internetseiten (www.dpsg-sfm.de oder www.aktion12.de) vorbei

oder kommen Sie am 6. Mai und sprechen Sie einen Pfadfinder darauf an.

Christian Winkler

Leiter im Stamm St. Franziskus, Münster

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Ökumene in Coerde

Alle zwei Jahre findet zu Pfingsten (zuletzt

2011) auf dem Domplatz ein großer

ökumenischer Gottesdienst statt, in den Jahren

dazwischen haben wir die gute Tradition, in der

St.-Norbert-Kirche oder in der Andreas-Kirche

einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern.

In diesem Jahr wollen wir etwas anderes

ausprobieren: die Andreas-Kirchengemeinde

lädt uns, die Gemeinde St. Franziskus, am Pfingstsonntagabend, den

27.05.2012 zur „Nacht der offenen Kirchen“ in das Andreas-

Kirchenzentrum ein. Der ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag fällt

dann natürlich aus.

Im „Jahr der Kirchenmusik“ gibt es an zwei Orten (Höxter u. Münster)

zentrale Konzerte, die per „Publik-Viewing“ in die einzelnen Gemeinden

übertragen werden. Das Programm besteht aus Kirchenliedern bekannter

westfälischer Liederdichter u. Komponisten (u. a. Friedr. v. Bodelschwingh,

Philipp Nicolai, Friedr. v. Spee), die in unterschiedlichen Arrangements und

Besetzungen (Chöre, Bläsersätze, Orgelvariationen und Jazzarrangements)

zu hören sein werden.

Da wir nicht nur zuhören wollen, treffen wir uns schon vorher (die

genaue Zeit wird noch bekannt gegeben) zu einem kleinen selbst

gestalteten Vorprogramm mit Liedern zum Mitsingen und vorgelesenen

Texten, bis um 21.00 Uhr die erste Programmstaffel beginnt (bis 21.45 Uhr),

dann gibt es 30 Minuten Pause für Getränke u. kleinen Snacks und um

22.15 Uhr beginnt die 2. Staffel von 45 Minuten.

Für den Arbeitskreis Ökumene

Marlies Fuhrmann

Bußgottesdienste / Beichtgelegenheiten

Fr. 23.03. 18.00 Uhr Hl. Messe in St. Thomas Morus mit besonderem

Bußakt und anschl. Beichtgelegenheit

Do. 29.03. 18.00 Uhr Beichtgelegenheit in St. Norbert

in deutscher, russischer und polnischer Sprache

So. 01.04. 17.00 Uhr Bußandacht in St. Norbert

Fr. 06.04.

Beichtgelegenheit in St. Norbert u. St. Thomas Morus

nach der Karfreitagsliturgie (ca. 16 Uhr)

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Ökumenische Bibelwoche

25. – 29. März 2012

Psalmen und Gebete

Die Psalmen sind Gebete und Lieder, die die Menschen seit alters

her an Gott gerichtet haben. Sie stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt der

Bibelwoche. Auf Anregung des Arbeitskreises Ökumene soll auch in

diesem Jahr wieder versucht werden, auf unterschiedlichen Wegen

einen Zugang zu den biblischen Schriften zu gewinnen.

Sonntag, 25. März, 18.30 Uhr in St. Norbert

Gottesdienst zum Auftakt der Ökum. Bibelwoche

Montag, 26. März, 18.30 Uhr in St. Norbert

„Einführung“ in das alttestamentliche Buch der Psalmen

Referent: Pfarrer Frank Beckmann

Dienstag, 27. März, 19.00 Uhr im Andreas-Kirchenzentrum

„Vom Dogma zur Poesie“,

Impulsreferat mit anschließendem Gespräch

Referent: Prof. Dr. Klaus Müller

Mittwoch, 28. März, 19.00 Uhr im Andreas-Kirchenzentrum

„Ins eigene Leben geschrieben – Psalmen für heute“

Autorenlesung – Schreibwerkstatt – Gespräch

Referentin: Petra Fietzek, Schriftstellerin

Anmeldung in den Pfarrbüros bis zum 19. März 2012

(Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt)

Kosten: 5 Euro

Donnerstag, 29. März, 19.00 Uhr im Andreas-Kirchenzentrum

„Taizé-Gebet“

Taizé-Projektchorprobe: Montag, 26.03.2012 um 18 Uhr

in der Andreas-Kirche.

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In diesem Jahr empfangen in unserer Gemeinde 72 Mädchen und Jungen die

1. Hl. Kommunion. In kleinen Gruppen haben Mütter und Väter die Kinder auf

die Erstkommunion vorbereitet. Das Motto der Vorbereitungszeit war: „Mit Jesus

auf dem Weg“.

Wir wünschen unseren Kindern,

dass sie diesen Weg weiterhin

gehen und den Schatz dieser

Weggemeinschaft schätzen und

lieben lernen.

Unseren Katechetinnen und

Katecheten: Rita Baum, Simone

Braun, Roswitha Burlage, Claudia

und Jörg Leufgen, Ulrike Werning,

Eva-Maria Dumstorf, Ursula Feller,

Ulrike Fissahn, Illka Görg, Simone

Kall, Andreas Kampmann-Grünewald, Sandra Kreklau, Rita Kremerskothen,

Katja Ludwig, Hildegard Sonius und Marion Wünnemann danken wir herzlich für

die Vorbereitung unserer Kommunionkinder.

Die 1. Hl. Kommunion empfangen am 13. Mai 2012

um 10 Uhr in der St. Norbert-Kirche:

Mike-Michael Arnold, Akém Bartel, Klaudiusz Burakiewicz, Francisco Dos Santos

Teixeira, Shirin Dunkel, Maurice u. Justin Fanti, Joline u. Justin Finke,

Rubine Fudzie, Chantal Gawlita, Caspar Jander, Steven Jendraczyk, Julian Kimpe,

Julian Kloß, Sophia Maria Koparal, Arthur Kovalev, Viktoria Loska,

Vanessa Makarewicz, Janet-Joyce Mersmann, Yannik Michel,

Selina Mosch, Justin Nnamuka, Montell Nwadi, Jermaine Peebles,

Alicia Quayson, Michelle Reumann, Oskar Rusnarczyk,

Christin Schänzer, Aurelia Schikowski, Ann Tawfik,

Nils Twagirashyaka und Elisa Wlodarczyk

Die 1. Hl. Kommunion empfangen am 20. Mai 2012

um 10 Uhr in der St.-Thomas-Morus-Kirche:

Melina Brüggemann, Marko Costa Rocha, Clara Del Rio,

Valeria Enders, Malte Feller, Liv Gerdes, Jonas Göttfert,

Mali Grünewald, Jacob Illerhaus, Amelie Isken,

Hendrik Jasniack, Janina Kall, Damian Kancerek,

Frederike Kirsch, Pia Kondermann, Angelina Kreklau,

Simon Kremerskothen, Paula Kuckhermann, Mira Kumar,

Levin Lehmann, Riko Ludwig, Lasse Loskant, David Merschieve,

Jane Lilith Niemöller, Annika Pohlmann, Jannik Ribbers, Leonie Rößmann,

Lara Russa Borges, Mira Schmidt, Patrik Sonius, Noel Strube, Jan Terrahe,

Annika Wallmeier, Max Wellmann, Pia Wessels, Nico Wiens, Natalja Wilmer,

Josefine Winkens und Emma Wünnemann

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Papst-Johannes-Paul-Stift

Angebote für Senioren in Coerde

Bei der Caritas Betriebsführungs- und Trägergesellschaft in Coerde haben

ältere Mitbürger die Wahl: Unterschiedliche Angebote sind abgestimmt auf

die Wünsche und Bedürfnisse von Senioren vor Ort.

Für Pflegebedürftige gibt es das Papst

Johannes Paul Stift, ein Altenwohnheim

mit 72 Einzelzimmern. Nähe und ein

gutes Zusammenleben werden durch drei

Wohnbereiche mit Aufenthaltsräumen

gewährleistet.

Ins Wochenprogramm fest eingebunden

sind Singkreis, Gymnastikrunde, Sitztanz,

Leserunden, Spielenachmittage,

Bastelarbeiten und vieles mehr. Jeden Dienstag- und Donnerstagabend

findet ein Abendcafé statt.

Im Altenwohnheim werden Menschen jeder Pflegestufe betreut, aufgenommen

werden auch Senioren, die an Demenz erkrankt sind.

Wer zuhause lebt, aber gerne tagsüber Anregungen, einen Tapetenwechsel

hätte, für den ist die Tagespflege richtig. Ab März 2012 wird diese

von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 – 18.00 Uhr öffnen.

An einigen Tagen oder allen fünf Tage können sich Senioren dort austauschen,

etwas für die Gesundheit tun oder kreativ werden. Pflegende

Angehörige können durch das Angebot im Papst Johannes Paul Stift

entlastet werden.

Lust auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen? Das „Café Coerde“

wird von einer Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter organisiert. Es ist jeden

Mittwoch- und Sonntagnachmittag in der Zeit von 14.30 bis 17.30 Uhr

geöffnet.

Außerdem bieten wir dort einen offenen Mittagstisch an. Gern nehmen wir

die Bestellung am Vortag auf, in Ausnahmefällen kann auch am selben Tag

bis 9.00 Uhr bestellt werden. Interessierte können zwischen zwei Gerichten

wählen. Der Preis für ein komplettes Menü beträgt zurzeit 5,20 Euro, hinzu

kommen Kosten für Getränke.

Michael Kreft – Heimleitung

Telefon: 0251 986208-0

Telefax: 0251 986208-704

E-Mail: papst-johannes-paul-stift@caritas-msd.de

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Erzbischof Dr. Leo Cornelio aus Bhopal

schrieb zu Weihnachten:

„Liebe Freunde!

Auch zum diesjährigen Weihnachtsfest sende ich Ihnen Grüße des

Friedens, der Freude und den Segen des Herrn.

Wir denken an Sie, die Sie seit vielen Jahren unsere Arbeit mit den

Menschen unterstützen, die am Rande der indischen Gesellschaft

versuchen zu überleben. Mit Ihrer Hilfe, liebe Freunde, schaffen wir es,

mehr Kinderwohnheime und Schulen auf dem Lande zu bauen und zu

unterhalten, mehr medizinische Hilfe und Aufklärung jeglicher Art in die

Dörfer zu bringen und die verschiedenen Bevölkerungsstämme, die aus

allen Richtungen in unser Bistum einwandern, durch Bildung zusammenzubringen.

Ich danke Ihnen und wünsche Ihnen ein gutes Neues Jahr

und Gottes Segen.“

Auch der Ausschuss „Mission, Entwicklung,

Frieden“ dankt allen, die sich 2011 für die Kinder

in Bhopal engagiert haben durch Spenden,

Patenschaften und beim Erntedank- und

Lichtermarkt. Zum ersten Mal haben sich die

Pfadfinder von St. Franziskus mit einem

Verkaufsstand am Erntedankmarkt beteiligt und

freuen sich über ein eigenes Patenkind. Die

Hauptschule Coerde kann weiterhin ihre zwei

Patenkinder unterstützen. Auch die Kita

St. Norbert hat wieder fleißig mitgewirkt.

Am Misereor-Sonntag im April 2011 gestalteten

einige Indienreisende die Gottesdienste. Sie veranschaulichten ihre

Erlebnisse und ihre persönlichen Eindrücke und erreichten dadurch großes

Interesse.

Zum „Golden Jubilee“ der Erzdiözese Bhopal hat Dr. Leo Cornelio

eingeladen. Dreizehn Paten aus Münster werden im Oktober zu einem

Besuch dorthin aufbrechen, Glückwünsche überbringen und für kurze Zeit

die indische katholische Kirche miterleben.

Pater Suman Tirkey aus Bhopal wird vom 26. bis 29. Juni 2012 in der

Pfarrgemeinde St. Franziskus erwartet. Er wird sich sehr über viele

persönliche Begegnungen freuen und viel über Bhopal zu erzählen haben.

Carola Stricker

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Eine Trilogie

Palmsonntag

Der Triumphzug endet am Kreuz.

Jubel wird zu Hohn und Spott.

Vom Rücken der Eselin ans harte Holz.

Die ihre Kleider vor ihm auf den Weg gebreitet,

begaffen jetzt den,

der entkleidet und blutend

die Arme vor ihnen ausbreitet.

Hosanna! – Crucificere! – Ecce homo! – Memento!

So schnell verrauschen Sympathie,

Zustimmung, Erfolg und Popularität.

Karfreitagsgebet

Der Mann mit der zornigen Geißel

hat sich ans Kreuz zurückgezogen.

Der die Macher vertrieb und die Ideologen widerlegte,

hat sich mehr und mehr mit den Machtlosen solidarisiert,

bis zur Ohnmacht am und unterm Kreuz.

Doch genügt das zur Erlösung, ein Kreuz unter Millionen Kreuzen,

ein von Gott Verlassener unter Millionen Verlassenen?

Wo bleibt die Auferstehung für die Vielen?

Auf einen russischen Ostergesang

Alleluja, Alleluja!

Der Menschensohn stieg hinauf nach Golgatha,

um, zwischen Himmel und Erde schwebend, zu vollbringen.

Da wurde das Kreuz zum Fahnenmast:

Gott selbst hat seine Flagge auf die Erde gepflanzt,

auf dass sie wieder sein sei.

Ein neuer Baum der Erkenntnis ist aufgewachsen

Mitten auf der Erde: Ein Baum zur Scheidung der Geister.

Von jenem Baume kam der Tod, von diesem kommt uns das Leben.

Der Same dieses Baumes brauchte nur drei Tage,

um herrlich aufzukeimen. –

Höret den Ostergruß:

Christus ist auferstanden!

Dienet ihm mit Freude: Er ist wahrhaft auferstanden.

Alleluja, Alleluja!

Friedemann Fuhrmann

Mitglied der Autorengruppe BlAutor

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4. Fastenwoche 18.03. – 23.03.2012

Samstag

15.30 Uhr Tauffeier

17.00 Uhr Vorabendmesse

4. Fastensonntag St. Norbert-Kirche

09.30 Uhr Hl. Messe für die Gemeinde

18.30 Uhr Ökum. Nagelkreuzandacht

Montag (Hochfest des Hl. Josef)

09.00 Uhr Hl. Messe

Dienstag

20.30 Uhr Meditative Abendmesse

Mittwoch

15.00 Uhr Rosenkranzgebet

Donnerstag

19.00 Uhr Hl. Messe

Freitag

09.00 Uhr Hl. Messe

15.30 Uhr Erstbeichte der Kommunionkinder

5. Fastenwoche 25.03. – 30.03.2012

Samstag

17.00 Uhr Vorabendmesse

5. Fastensonntag - Misereorsonntag

09.30 Uhr Hl. Messe für die Gemeinde

18.30 Uhr Gottesdienst zum Auftakt der Ökumenischen Bibelwoche

Montag (Hochfest Verkündigung des Herrn)

09.00 Uhr Hl. Messe

Dienstag

19.00 Uhr Hl. Messe

Mittwoch

15.00 Uhr Rosenkranzgebet

Donnerstag

15.00 Uhr Hl. Messe mit Krankensalbung

Freitag

09.00 Uhr Hl. Messe

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Karwoche und Osterwoche

01.04. – 09.04.2012

Samstag

17.00 Uhr Vorabendmesse zu Palmsonntag

Palmsonntag

St. Norbert-Kirche

11.00 Uhr Familienmesse

(Beginn: Innenhof des Papst-Joh.-Paul-Stiftes, Culmer Str)

17.00 Uhr Bußandacht, anschl. Beichtgelegenheit

Montag

09.00 Uhr Hl. Messe

Dienstag

20.30 Uhr Meditative Abendmesse

Mittwoch

15.00 Uhr Rosenkranzgebet

Gründonnerstag

11.00 Uhr Wortgottesdienst für Kinder

17.00 Uhr Wortgottesdienst aller Kommunionkinder

20.00 Uhr Abendmahlsmesse – anschl. stille Anbetung

22.00 Uhr Sozialpolitisches Nachtgebet der KAB

Karfreitag

06.30 Uhr Kreuzweg am Mauritz-Lindenweg (6 Uhr ab Tho.-Morus-Kirche)

11.00 Uhr Kreuzweg für Kinder

15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu Christi,

anschl. Beichtgelegenheit

Ostern

Samstag

21.30 Uhr Osternachtsfeier, anschl. Agape

Ostersonntag

09.30 Uhr Auferstehungsfeier

Ostermontag

09.30 Uhr Osterfestmesse

Die Woche nach Ostern 10.04. – 15.04.2012

Dienstag 20.30 Uhr Meditative Abendmesse

Freitag 09.00 Uhr Hl. Messe

Samstag 17.00 Uhr Vorabendmesse

Sonntag 09.30 Uhr Hl. Messe

11.00 Uhr Tauffeier

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4. Fastenwoche 18.03. – 23.03.2012

Samstag

18.30 Uhr Vorabendmesse

St.-Thomas-Morus-Kirche

4. Fastensonntag

11.00 Uhr Familienmesse – mit Taufe der Kommunionkinder

Montag (Hochfest des Hl. Josef)

19.00 Uhr Hl. Messe im Eduard-Michelis-Haus

Dienstag

08.00 Uhr Schulmesse

Donnerstag

09.00 Uhr Hl. Messe

Freitag

06.45 Uhr Frühschicht zur Fastenzeit in der Kirche

17.30 Uhr Rosenkranzgebet

18.00 Uhr Hl. Messe mit besonderem Bußakt

5. Fastensonntag 25.03. – 30.03.2012

Samstag

18.30 Uhr Vorabendmesse

5. Fastensonntag - Misereorsonntag

11.00 Uhr Gotteszeit – Eine Hl. Messe mit besonderen Akzenten

Montag (Hochfest Verkündigung des Herrn)

19.00 Uhr Hl. Messe im Eduard-Michelis-Haus

Dienstag

08.00 Uhr Schul-Wortgottesdienst

Donnerstag

09.00 Uhr Hl. Messe

Freitag

06.45 Uhr Frühschicht zur Fastenzeit in der Kirche

17.30 Uhr Rosenkranzgebet

18.00 Uhr Hl. Messe

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Karwoche und Osterwoche

01.04. – 09.04.2012

Samstag

18.30 Uhr Vorabendmesse zu Palmsonntag

St.-Thomas-Morus-Kirche

Palmsonntag

11.00 Uhr Familienmesse – Wir beginnen vor dem Kindergarten

18.30 Uhr Taizé-Gebet

Montag

19.00 Uhr Hl. Messe im Eduard-Michelis-Haus

Dienstag

15.00 Uhr Hl. Messe mit Krankensalbung

Gründonnerstag

20.00 Uhr Abendmahlsmesse – anschl. stille Anbetung

Karfreitag

06.30 Uhr Kreuzweg am Mauritz-Lindenweg (6 Uhr ab Tho.-Morus-Kirche)

07.00 Uhr Kreuzweg in der Kirche

11.00 Uhr Kreuzweg für Kinder

15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu Christi

Karsamstag

9.30 – 11 Uhr Gebetsstille im Eduard-Michelis-Haus zum Gedenken an die

Grabesruhe Christi

Ostern – Hochfest der Auferstehung des Herrn

Samstag

21.30 Uhr Osternachtsfeier

anschl. Agape u. Ostereiertausch

Ostersonntag

11.00 Uhr Auferstehungsfeier

Ostermontag

11.00 Uhr Osterfestmesse

Die Woche nach Ostern 10.04. – 15.04.2012

Donnerstag 09.00 Uhr Hl. Messe (kfd)

Freitag 06.45 Uhr Morgenlob im Eduard-Michelis-Haus

18.00 Uhr Hl. Messe

Samstag 15.30 Uhr Tauffeier

18.30 Uhr Vorabendmesse

Sonntag 11.00 Uhr Familienmesse

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Der Ostertag

Die Leute sagen: Drei Tage frei!

Sie freuen sich schon auf ihr Osterei.

Erst kaufen sie zum Festtag ein.

Es muss etwas Besonderes sein.

Gut essen und trinken gehört doch

dazu!

Im Übrigen pflegt man die Ruh,

schenkt sich auch Blumen,

und viel netter als sonst

spricht man vom Frühlingswetter.

Scheint die Sonne, so drängt man hinaus

zu irgendeinem Kaffeehaus,

wirft einen Blick auf die junge Saat

- das Einzige, was in der Stadt man nicht hat.

Viel zu schnell sind dann die Tage vorbei.

Der Alltag beginnt und sein Einerlei.

Doch wird es auch heute Menschen geben,

die anders diesen Tag erleben.

Sie feiern Ostern ohne Ende

als Anfang einer Zeitenwende.

Der Festtag selbst ist nur Widerschein

von dem, was einmal für alle wird sein,

und dem, was war, dort auf Golgatha,

vom Tode und vom Auferstehn,

erfülltem Leben und Wiedersehn.

Auch für sie bringt der Alltag das Einerlei,

doch bleibt die Osterfreude dabei.

v. Ursula Kerstiens

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Grundsicherungsberatung

Ein neues Angebot in der Pfarrgemeinde

Nachdem der Caritasverband aus finanziellen Gründen 2011

das Angebot der Sozialberatung abgeschafft hat, war es der

Pfarrgemeinde ein wichtiges Anliegen, diese Lücke aus

christlicher Verantwortung zumindest teilweise zu schließen.

In Coerde gibt es überdurchschnittlich viele Menschen, die von Arbeitslosigkeit

und Armut betroffen sind. Ein ehrenamtliches Team, das

Sozialbüro, steht als Anlaufstelle zur Verfügung. Zusätzlich gibt es ein neues

fachliches Beratungsangebot, die Grundsicherungsberatung.

Dies ist ein Angebot für Ratsuchende bei allen Fragen der finanziellen

und sozialen Existenzsicherung sowie möglichen Hilfeleistungen. Ausgangspunkt

ist in der Regel eine existentielle und soziale Notlage, in der sich die

Betroffenen hilflos fühlen. Die Auslöser können z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheit

oder andere Lebenskrisen sein, die sich existentiell auswirken. Die

Grundsicherungsberatung versucht dann gemeinsam mit den Betroffenen

Lösungswege zu finden, bei der Umsetzung z.B. den Behörden oder

sozialrechtlichen Rahmenbedingungen (z.B. „Hartz IV“ oder andere soziale

Leistungen) zu unterstützen und über Wege aus der Krise zu informieren

und gegebenenfalls an weitere Fachstellen zu vermitteln. Auch jene, die

Fragen zu einem bestimmten Problem der sozialen Absicherung haben und

sich darüber informieren möchten, können sich an die Grundsicherungsberatung

wenden. Die Beratung ist vertraulich und partnerschaftlich. Sie

unterliegt der Schweigepflicht.

Mein Name ist Michael Mehlich, ich bin Diplom-Sozialarbeiter. Ich arbeite

seit vielen Jahren in der Sozialberatung und bin der Ansprechpartner für die

Grundsicherungsberatung mittwochs in der Zeit von 16.00 bis 17.00 in

den Räumen des Familienzentrums (Kita), Schneidemühler Str. 27. Eine

kurze telefonische Anmeldung unter Telefon 249719 wäre wünschenswert,

ist aber nicht unbedingt erforderlich.

Grundsicherungsberatung

Michael Mehlich,

Email: mehlich-grundsicherung@t-online.de

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Sozialbüro St. Franziskus

Seit Juni 2011 gibt es im Stadtteil Coerde ein

Sozialbüro der St. Franziskus-Gemeinde.

Ein Team von Ehrenamtlichen ließ sich vom

Caritasverband der Stadt Münster in die

Beratungsarbeit für Hilfesuchende einführen.

Jeden 2.und 4. Donnerstag im Monat sind wir im

Pfarrheim von 15 – 17 Uhr zu erreichen.

Wir haben ein offenes Ohr, helfen in schwierigen

Lebenslagen, wir helfen im Umgang mit Behörden und vermitteln zu

anderen sozialen Diensten. Weiterhin kann in akuter Notsituation z. B. mit

einem existenzsicherndem Lebensmittelgutschein geholfen werden.

Wir treffen uns regelmäßig zur Reflexion unserer Erfahrungen aus der

Sozialbürotätigkeit auf der Ebene der Pfarrcaritas und überpfarrlich.

Wir würden uns freuen, wenn Interesse an der Mitarbeit bestünde.

Wenden Sie sich dann bitte an das Pfarrbüro.

Gabriele Lindhorst

Wir sind für Sie da:

Sozialbüro St. Franziskus

Offene Caritassprechstunde

Schneidemühler Str. 25 (Pfarrheim St. Norbert)

2. u. 4. Donnerstag im Monat: 15 – 17 Uhr

Telefon zu den Öffnungszeiten: 0251-246224

E-Mail: team@sozialbuero-franziskus.de

Grundsicherungsberatung (siehe Seite 23)

in der Kita St. Norbert, Schneidemühler Str. 27

jeden Mittwoch von 16 – 17 Uhr

Kontakt über Kita-Telefon: 0251- 249719

E-Mail: mehlich@sozialbuero-franziskus.de

Caritasbüro an der St. Thomas-Morus-Kirche

Thomas-Morus-Weg 17 (im Jugendheim)

mittwochs: 15.00 – 17.00 Uhr

Telefon: 0251-66019673

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Kinderseite

Hilf dem Hasen seine Ostereier zu finden und suche den richtigen

Weg!

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Auf den Empfang der Firmung am 21. April 2012

um 18 Uhr in der St. Norbert-Kirche bereiten sich vor:

Alyssa Herweg, Berenice van Straelen, Fabian Joswowitz, Fabian Lühn,

Felix Grünewald, Franziska Burlage, Frederik Behler, Jakob Westermeier,

Jakob Zapatka, Janina Esken, Jeanette Trinczek, Jenny Joswowitz, Jonas Klemm,

Julius Habbel, Karolina Stach, Kassandra Topp, Katharina Kuhsträter,

Kristina Schmedt, Lea Gromeier, Lea Wortmann, Liliana Garcia, Lina Drerup,

Lisa Beckmann, Luca Stock, Michal Suchodolski, Michael Morosov,

Milena Hölscher, Nathalie Lehmann, Nele Harms, Nicola Ksiazek, Nina Born,

Nora Pieroth, Noah Weiler, Norina Schräder, Olivia Buse, Paul Grütters,

Paulina Pohlmann, Peter Ciuraj, Pia Hollenhorst, Raphael Davids, Richard

Bensmann, Sabine Kawka, Sara Kawka, Sarah Bäumker, Saskia Krüchting,

Simon Lutterbeck, Simon Möller, Stella Bilotti, Stellani Mendisbello,

Stephan Odenthal, Svenja Voß, Thomas Baving, Tim Horstmann, Tobias Quebe,

Vanessa Kuczera und Willem Imorde.

Katechetinnen und Katecheten sind: Bastian Denkler, Carola Parusel, Christoph

Uphoff, Daniela Reike, Jiji Vattapparambil, Katharina Parusel, Rebecca Poppenborg

und Andreas Rehm.

A. Rehm

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St. Thomas Morus

Adventfeier 2011

Wie schon in den vergangenen Jahren, folgten auch in diesem Jahr wieder

ca. 100 Mitglieder der Einladung der kfd St. Thomas-Morus zum adventlichen

Nachmittag.

Bei Kaffee und Kuchen im festlichen Rahmen gab uns Pfarrer Ernst Einblick

in sein Repertoire von eigenen Weihnachtsgeschichten. Mit seiner ihm

eigenen begeisternden Art, gab er uns Anstoß mal ganz anders auf

Weihnachten zuzugehen und andere Aspekte in den Blick zu nehmen.

Diese Gedanken und auch der anschließende rege Austausch

untereinander, boten die Gelegenheit sich darauf zu besinnen, wie gut es

vielen von uns doch im Großen und Ganzen geht und, dass es vielen

Menschen, auch im nächsten Umfeld gibt, die aus verschiedensten

Gründen, dieses nicht von sich behaupten können.

Dieses in den Blick nehmend, hatten wir uns schon im Vorfeld Gedanken

über die Vergabe der an diesem Nachmittag zusammenkommenden

Geldspenden gemacht. Hierbei sind wir auf bekannte und sehr wichtige

Möglichkeiten, wie das Johanneshospiz gestoßen, aber auch auf weniger

bekannte Projekte, die einen wichtigen Dienst am Menschen leisten, aber

mehr im Verborgenen arbeiten.

Hierzu zählt eine Außenwohngruppe von der St. Mauritzer Kinder- und

Jugendhilfe am Gustav-Mahler-Weg. Hier wohnt ein Ehepaar mit sechs

Mädchen und Jungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie den beiden

leiblichen Kindern zusammen. Als ausgebildete Pädagogen wollen sie den

Heranwachsenden ein nahezu normales Zuhause bereiten, da alle, die

ihnen anvertraut werden, schwere traumatische Erfahrungen in der

Vergangenheit haben machen müssen.

Rückblickend auf einen wunderbaren Nachmittag waren somit alle

Anwesenden mit dem Vorschlag einverstanden, die gespendeten 501,00

Euro aufzuteilen, und jeweils 250,50 Euro dem Johanneshospiz und der

Außenwohlgruppe zukommen zu lassen.

Die Übergabe der Spende ist bei beiden Projekten auf große Dankbarkeit

gestoßen, wobei die unmittelbar sichtbar werdende Hilfe in der

Außenwohngruppe (Winterkleidung kann angeschafft werden,

Musikunterricht kann weiter genommen werden usw.) uns persönlich sehr

beeindruckt hat.

Barbara Altrogge

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(K)ein Reisebericht!

Assisi 2011 – unserem Pfarrpatron, St. Franziskus auf der Spur,

ein Generationenerlebnis!

Der Weg führt uns per Bahn in ca. 24 Stunden von Münster ins umbrische

Assisi. Erstes Kennenlernen, aneinander gewöhnen auf der langen Reise,

im Nachtzug mit morgendlicher Katzenwäsche“, 61 Mitreisende von 5 bis

74 Jahre alt sind gespannt auf die gemeinsame Zeit.

Assisi in spätherbstlicher Pracht bei Sonne macht die Wege leicht. Bis ins

Zentrum sind es etwa 20 Minuten zu laufen. Für Notfälle und weitere

Strecken steht ein Auto zur Verfügung.

Assisi ist durch den heiligen Franziskus und seine Freundin, die heilige Clara,

geprägt. Der Wandel vom reichen Tuchhändler zum armen Mönch, sein

“Aussteigen“ lässt uns innehalten, reflektieren auf Situationen in unserem

Leben. Was ist „Armut“? Welche Möglichkeiten eröffnen sich in einem

„einfachen Leben“?

Ein Fresco in der Basilika St. Francesco beeindruckt uns besonders.

Franziskus „stützt die Kirche von innen“. Kann das auch unser Auftrag sein? Die

Kirche von innen zu stützen und zu erneuern?

Auf dem Weg zu den „Carceri“, einer Einsiedelei in den Bergen. „begegnet“ uns

Franziskus in der Natur – der Sonnengesang erhält hier Realität:“ Gelobt seist

Du, oh Herr, ... durch Schwester Sonne ... Bruder Mond und ... Schwester

Wasser Mutter Erde..“Die tiefe Stille lässt zur Ruhe kommen. Im Gottesdienst,

den wir dort draußen feiern können, erleben wir unseren gemeinsamen

Glauben.

Einfaches Leben auch in den leckeren und einfachen Mahlzeiten in unserer

Unterkunft „Fontemaggio“, jeder sorgt auch für den anderen. An großen

Tischen wird gemeinsam gegessen, das, was die umbrische Küche uns bietet.

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Angebote zum Morgenimpuls in der Hauskapelle, individuell gestaltet von

verschiedenen Mitreisenden von Alt und Jung, werden von vielen gerne

wahrgenommen, wie auch der tägliche Gottesdienst mit unserem Pfarrer

Sühling.

Das „ökumenische Treffen“ der Führer der Weltregionen ist für viele eine

spannende Erfahrung. Der Papst und viele wichtige Religionsführer sowie ein

Vertreter der Atheisten versuchen einen Dialog der Toleranz.

Das einfache gemeinsame Leben unterwegs in mehreren Generationen in der

„Assisiwoche“, solidarisch beim Erleben unseres Pfarrpatrons, beim Spiel und

Gebet haben uns sehr bereichert. Wir werden weiter mit Franziskus unterwegs

sein und wollen die Gemeinde dabei mitnehmen!

„Versprochen“!

Beate Abbing

für den Terminkalender

Ökumenisches Gemeindefest

Das Gemeindefest feiern wir in diesem Jahr gemeinsam in ökumenischer

Verbundenheit mit der Andreas-Gemeinde in Coerde am

30. September 2012,

beginnend mit einem ökumenischen Gottesdienst.

Zur Einstimmung soll ein Abend der Begegnung am 28. September

stattfinden. Wir laden schon jetzt herzlich dazu ein!

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„Ich schätze diese Gemeinde sehr“

Ich, Jiji Vattapparambil wurde am 3. Mai 1977 in Kerala, Indien geboren.

Nach zehn Jahren Schulzeit habe ich an der Mahatmagandhi Universität

mein Philosophie Studium absolviert. Nach

dem Studium habe ich zwei Jahre lang eine

Informatik Ausbildung ( Grafik) gemacht.

Gleichzeitig absolvierte ich mein Magister

Studium (Public administration) in der Kerala

Universität . Anschließend arbeitete ich als

Informatiklehrer.

Im Jahr 2002 trat ich in die Salesianische

Ordensgemeinschaft in Deutschland ein und

lebte sieben Jahre als Ordensmann. Im Jahr

2010 entschloss ich mich, den Orden zu

verlassen und kam ins Bistum Münster. Im Sommer 2011 habe ich mein

Theologiestudium an der Universität Münster absolviert und seit November

2011 bin ich in der St. Franziskus Gemeinde als Pastoralpraktikant tätig. Für

zwei Jahre bin ich in der Priesterausbildung.

Als in einer katholischen Familie geborenes Kind hatte ich den Vorteil, die

Kirche und das Christentum näher kennen zu lernen und sie waren sehr

präsent in meinem Leben.

Als ein normaler Kirchgänger habe ich immer wieder den Wunsch gespürt,

Christus nähe kennen zu lernen und wenn es möglich ist, in der Kirche

mitzuarbeiten. Dieser Wunsch wurde irgendwann reif und ich entschloss

mich Priester zu werden. Wenn sie fragen würden, wann ich diesen

Wunsch genau gespürt habe, dann würde ich sagen, das weiß ich nicht

so genau. Das war ein Wunsch, den ich in mir gespürt habe und in der

St. Franziskus-Gemeinde fortsetzten möchte.

Ich schätze diese Gemeinde sehr und freue mich, dass ich mit Ihnen als

einer von Ihnen leben darf.

Ich wünsche mir von Herzen eine schöne Zeit mit Ihnen und eine gute

Zusammenarbeit.

Ihr und Euer

Jiji Vattapparambil

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Klopft an Türen, pocht auf Rechte!

Unter diesem Motto stand die Sternsingeraktion 2012.

Rund 100 Sternsinger wurden am 7. Januar 2012 in die Gemeinde

entsendet, um Geld für unsere Partnergemeinden in Bhopal/Indien und

Timbiras/Brasilien zu sammeln. Begleitet wurden die einzelnen Gruppen von

Messdienerleitern, Jugendlichen und Eltern.

Zu Mittag stärkten sich unsere “Könige” mit einer warmen Mahlzeit im

Freizeitheim St. Norbert und in Raum 1 der Thomas-Morus-Kirche.

Der Tag endete mit einer Festmesse in unseren Kirchen.

Trotz des verregneten Tages konnte eine Summe

von 7.281 Euro gesammelt werden.

Bild: WN für St. Norbert

Aussendungsfeier in der St.-Thomas-Morus-Kirche

Allen, die sich an der Sternsingeraktion beteiligt haben, ein herzliches

Dankeschön.

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„Der wilde, wilde Westen“

Guten Tag,

ich heiße „Buck“, bin ein

Holzpferd und stehe

normalerweise friedlich

grasend im Garten. Aber

am Freitag, den 3.2.2012

war alles ganz anders. Ich

wurde gesattelt, gezäumt

und auf einen Anhänger

verladen. Dann ging es in

rasantem Tempo zur

Thomas-Morus-Kirche.

Die Familienkreise feierten

ihre traditionelle Mottoparty

und hier wurde ich gebraucht. Ein Pferd in der Kirche, so etwas! Aber

das war noch längst nicht alles. Nach dem Motto der Party „Der wilde, wilde

Westen fängt gleich in Thomas-Morus an“, gab es statt einer Eingangstür

plötzlich eine Saloon Tür, eine lange Holztheke, Strohballen, Steckbriefe,

Bonanza-Filme und Präriewände.

Zur Begrüßung gab es einen

Western-Drink. Danach wurden die

Gäste von einem Fotografen in

Szene gesetzt. Hierbei diente ich als

Fotomodell. Immer lächelnd hatte

ich eine tragende Rolle. Gut gefüllt

und schön anzusehen waren die

mitgebrachten Speisen für das

Buffet im Foyer der Kirche. Zur

späteren Stunde sah ich auch viele

Cowboys, Indianer, Mexikaner und

Goldschürfer mit ihren Goldstücken.

Es wurde viel mit Pistolen geknallt

und Westernstiefel stampften über die Tanzfläche. Sogar ein Square-Dance

wurde gezeigt und einige Flaschen Feuerwasser getrunken. Da wollte ich

nicht nachstehen und bin zur Theke getrabt um aus der Spüle zu saufen. Es

war eine wahrhaftig aufregende Nacht. Jetzt stehe ich wieder im Garten und

erinnere mich gerne an diesen schönen Abend und die vielen fröhlichen

Gesichter.

Euer „Buck“

Co-Autorin: Cornetta Schräder

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Gemeindekarneval 2012

Mit einem unüberhörbaren

„Helau“ haben die

Mitglieder des CCC

wieder zusammen mit den

drei “Coerdies“ das

Programm des Gemeindekarneval

im Freizeitheim

St. Norbert bereichert.

Detlef Balzer vom CCC

berichtete aus der CCC-

Galasitzung von einem

karnevalistischen

Wortspiel, dass Coerde

eigentlich aus dem französischen abgeleitet sei: Coer de Münster, Herz von

Münster. Obwohl nicht abgesprochen, passte das gut zu dem, was wir uns

im Vorbereitungsteam für dieses Karnevalsfest mit einer tollen Tombola

überlegt haben. Familie Leufgen hat über 600 Preise gesammelt, für jede

der gleich vielen Nieten gab es einen Trostpreis. Der Reinerlös von über 700

Euro kommt den sieben ehrenamtlichen Klinik-Clowns zugute, die sich im

Uni-Klinikum um schwerkranke

Kinder kümmern und

ihnen den Alltag etwas

erheitern. Einer von Ihnen,

Gerry Sheridan, hat uns an

diesem Abend einige von

seinen Späßen gezeigt. Als

Schmetterlinge verkleidet

haben die Frauen der kfd

einen Tanz aufgeführt. Als

letzten Programmpunkt hat

uns zu späterer Stunde unser

Diskjockey Martin Geuting

eine Lasershow in den verdunkelten Saal gezaubert.

Alle Akteure bekamen natürlich wieder einen der kreativen Karnevalsorden,

die von Silvia Burlage, Hedwig Lakebrink und Mechtild Jentsch selbst

gebastelt wurden. Überreicht wurden die Orden von unseren beiden

Moderatorinnen Mariola Neugebauer und Gaby Zago. In diesem Jahr galt

eher Qualität statt Quantität, für Gemeindekarneval 2013 wünschen wir uns

gern wieder Qualität und Quantität.

Johannes Wittkampf

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Liebe Spenderinnen und Spender!

An jedem Wochenende wird in der Hl. Messe für verschiedenste Anliegen

um eine Spende gebeten: für die Gemeinde, für den Dom, für die Jugend,

für Kommunikationsmittel usw. usw. Diese Kollekten werden in den Pfarrnachrichten

angekündigt und durch die Zentralrendantur weitergeleitet bzw.

verwaltet. Rund 300 Euro sind es an jedem Wochenende in der

St. Franziskus-Gemeinde – mal etwas mehr, mal weniger.

Besonders im Blickpunkt stehen die Spendenaufrufe vom Bistum Münster und

unsere Hilfsprojekte der Gemeinde. Im Jahre 2011 konnten die verschiedenen

Projekte wie folgt unterstützt werden (Zahlen gerundet)

MISEREOR – Hilfswerk

ADVENIAT – Hilfswerk

Sternsinger-Aktionen für Bhopal u. Timbiras

Pfarrcaritas (Haussammlungen u. Kollekten)

Bhopal – Indienhilfe

Timbiras – Brasilienhilfe

6.587 Euro

9.463 Euro

7.281 Euro

12.600 Euro

26.955 Euro

7.013 Euro

Die „Nadraq – Rumänienhilfe“ – eine private Spendeninitiative, die durch unsere

Gemeinde verwaltet wird, kann mit rund 14.110 Euro eine Seniorensuppenküche

in Nadraq/Rumänien unterstützen.

Herzlichen Dank für Ihre großherzigen Spenden !

Diesem „Oster-Treffpunkt“ liegt – wie im „Weihnachts-Treffpunkt“ - ein

Spendenzahlschein für unsere Pfarrcaritas bei. Die Spenden bleiben

zu 100 % in unserer Gemeinde.

Die Spendenkonten unserer Gemeinde:

Kirchengemeinde St. Franziskus, Münster

Darlehnskasse Münster - Bankleitzahl 40060265

Spendenkonto (für angekündigte Spendenaktionen, Kirchengemeinde,

Jugend, Sternsinger usw.) . Konto-Nr. 13137702

Bhopal/Indien . Konto-Nr. 3784000

Timbiras/Brasilien .... Konto-Nr. 2677005

Nadraq/Rumänien .... Konto-Nr. 2677004

Pfarrcaritas bei der Sparkasse Münsterland Ost - BLZ 400 501 50

Konto-Nr. 20003380

Bitte beachten: Bis 200 Euro dient Ihr Überweisungsträger bzw. Kontoauszug

als Spendenbestätigung für das Finanzamt. Auf Anfrage erhalten Sie selbstverständlich

eine gesonderte Spendenbestätigung im Pfarrbüro.

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Wir sind für Sie da:

Öffnungszeiten unserer Pfarrbüros

Büro an der St.-Norbert-Kirche, Schneidemühler Str. 23

Montag 09.00 – 11.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr

Dienstag 15.00 – 17.00 Uhr

Mittwoch 15.00 – 17.00 Uhr

Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr

Büro an der St. Thomas-Morus-Kirche, Thomas-Morus-Weg 17

Dienstag 09.00 – 11.00 Uhr

Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr

Sie erreichen uns wie folgt: Telefon: 0251-161390 – Fax: 0251-1613921

E-Mail: stfranziskus-muenster@bistum-muenster.de

Internet: st-franziskus-gemeinde-muenster.de

Öffnungszeiten der Pfarrbüros in den Schulferien:

Pfarrbüro an der St. Norbert-Kirche:

Dienstag 15 – 17 Uhr und Donnerstag 9 – 11 Uhr

Pfarrbüro an der St. Thomas-Morus-Kirche:

Dienstag 9 – 11 Uhr und Donnerstag 15 – 17 Uhr

André Sühling Telefon: 0251-16139-50

Pfarrer E-Mail: suehling-a@bistum-muenster.de

Josef Ernst E-Mail: ernst.josef@t-online.de

Pfarrer emeritus

Clemens Lübbers Telefon: 0251-39554082 privat

Subsidiar

0251–495304 dienstlich

E-Mail: luebbers-c@bistum-muenster.de

Dr. Detlef Ziegler E-Mail. ziegler@bistum-muenster.de

Subsidiar

Andreas Rehm Telefon: 0251-296196

Pastoralreferent E-Mail: a.rehm@muenster.de

Jijji Vattapparambil Telefon: 0251-62560886

Pastoralpraktikant E-Mail: jijivattapparambil@googlemail.com

Öffentliche Bücherei im Pfarrzentrum St. Thomas Morus

Samstag 18.00 – 19.30 Uhr

Sonntag 10.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch 16.00 – 18.00 Uhr

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MISEREOR-Fastenaktion 2012

Das Aktionsplakat 2012 entstand in Kalkutta. Welche Zukunft hat Chano von der

Müllkippe in Kalkutta? Welche Perspektiven hat Luis aus einem Drogenviertel in

Guatemala-Stadt? Was heißt es, wie

Rose in den Slums von Nairobi

aufzuwachsen? Wie leben Kinder

armer Eltern in der Glitzermetropole

Hongkong?

MISEREOR lenkt mit der diesjährigen

Fastenaktion den Blick auf Kinder

und Jugendliche in den Elendsvierteln

großer Städte. Sie leiden

darunter, kein sicheres Dach über

dem Kopf zu haben. Genügend

Essen und sauberes Trinkwasser

fehlen. Schwere Arbeit gehört für die

meisten zum Alltag. Diese Lebensumstände

machen krank. Aber die

Behandlung durch einen Arzt und

Medikamente können sich die

wenigsten leisten. Schule und

Ausbildung bleibt vielen verwehrt.

Trotz schlechter Startchancen haben

diese Kinder eine Chance.

MISEREOR-Projekte beweisen, wie

viel Kraft und Kreativität Heranwachsende und Erwachsene entfalten, um sich

selbst Perspektiven zu erarbeiten.

Wir bitten um Ihre Spenden am 24./25. März 2012

Sie können auch bargeldlos spenden!

Kirchengemeinde St. Franziskus, Münster

Darlehnskasse Münster

Konto Nr.: 13 13 77 02 – BLZ: 400 602 65

Stichwort: Misereor 2012

Impressum

Herausgeber: Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus

Schneidemühler Straße 23, 48157 Münster

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