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nereus<br />
CMYK – negative Anwendung – Rot M 100 – 100 / Blau C 100 M 80<br />
Die offizielle Zeitschrift des <strong>SUSV</strong> – Le magazine officiel de la FSSS – La rivista ufficiale della FSSS<br />
«Diving between the continents» – Teil 2 I Bonaire I Maediven – An Bord der Horizon III<br />
Scuba-People.com I Les baleines peuvent-elles attraper une maladie de décompres<br />
5<br />
Sardegna – La grotta del Bue Marino I Campagna di prevenzione incidenti da elica<br />
www.susv.ch I www.fsss.ch oktober I Octobre I Ottobre I 2013
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Inhalt | Sommaire | Sommario nereus 4 | 2013<br />
5 Editorial<br />
6 Rheinau: Nicht verboten – daher erlaubt?<br />
7 UW-Rugby – 13. Läckerli Cup<br />
8 Neue bfu Broschüre: «Tauchen in der Schweiz»<br />
9 SM im Tieftauchen<br />
Kompressor-Kurs in Bern<br />
11 UW-Rugby – Firenze Cup<br />
12 Neue Zentralsekretärin, neuer Zentralpräsident<br />
14 20 Jahre Tauchclub Napoleon<br />
15 Rhyputzete<br />
Vortragsabend: Tauchenden Höhlenforscher<br />
17 UW-Rugby: Schweizermeisterschaft 2012/13 /<br />
17. UWR-Plauschturnier<br />
19 <strong>SUSV</strong>-FOTOWETTBEWERB 2013<br />
10. <strong>SUSV</strong> Unterwasser-Foto-Video Treffen der DRS<br />
20 Fotografie: Colour Key<br />
22 Professionelle Luft-Füllstation: Käufer gesucht<br />
Kalender «Abenteuer Ozean 2014»<br />
23 Unterwasserfoto & -video Festivals Ostschweiz<br />
Unterwasser-Fotowettbewerb – Ferienmesse St. Gallen<br />
24 An Bord der Horizon III – Malediven<br />
26 Interview mit André Lüthi, Verwaltungsratspräsident<br />
Globetrotter Travel Service<br />
28 «Diving between the continents» – Teil 2<br />
31 DAN EUROPE feiert 30. Geburtstag<br />
SSI goes Cuba – offizielle Partnerschaft<br />
32 Bonaire – locker-entspanntes Tauchziel<br />
40 Thailand – ein beliebtes Reiseziel<br />
42 Präventionskampagne gegen Schiffsschrauben-Unfälle<br />
Nereus 6-2013 I<br />
Redaktionsschluss I Délai rédactionnel I<br />
Chiusura redazionale I<br />
14. 11. 2013<br />
Titelbild | Couverture | Copertina:<br />
Fredy Zraggen | Island 2013<br />
5 Editorial<br />
7 Statistique des accidents de plongée 2012<br />
8 Nouvelle brochure: Plonger en Suisse<br />
9 Apnée: Championat Suisse<br />
10 Les 10 ans de CMAS.CH<br />
12 Nouvelle Secrétaire centrale<br />
Nouveau Président Central<br />
18 Compte rendu du Nettoyage du Lac 2013<br />
19 CONCOURS PHOTO 2013 DE LA FSSS<br />
22 Station de gonflage professionnelle d'air comprimée –<br />
Cherche acheteur!<br />
31 DAN EUROPE fête ses 30 ans<br />
34 Bonaire – destination de plongée qui en vaut la peine<br />
38 Les baleines peuvent-elles attraper une maladie<br />
de décompression?<br />
41 Concerne: Cours de sauvetage<br />
Vous (f)êtes Onex 2013<br />
42 Campagne pour la prévention des accidents<br />
liés aux hélices<br />
46 SCUBA-PEOPLE.COM: Bien plus qu’un simple site web<br />
47 Portasub: La 11 ème fête de la plongée!<br />
5 Editoriale<br />
8 «Immergersi in Svizzera» è il titolo del nuovo opuscolo<br />
12 Nuova Segretaria Centrale<br />
Nuovo Presidente Centrale<br />
19 CONCORSO FOTO 2013 DELLA FSSS<br />
22 Stazione di ricarica professionale per aria compressa<br />
respirabile – Cercasi acquirente!<br />
36 Bonarie, isola delle Antille Olandesi<br />
41 Oggetto: corsi di salvataggio<br />
42 Campagna di prevenzione incidenti da elica<br />
42 La grotta del Bue Marino di Cala Gonone<br />
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2.9.2013 13:29:47 Uhr
Tauchvorträge 3er-Pack<br />
Referenten: Dr. Marcel Häsler / SUAT Präsident Thomas Niederer<br />
<strong>Projet</strong> Lac – was lebt<br />
eigentlich in den Alpenseen?<br />
Dr. Marcel Häsler ca. 30 Minuten<br />
Fast zwei Drittel der einheimischen Fischarten sind vom Aussterben bedroht.<br />
Um die aquatische Artenvielfalt und die nötigen Lebensräume zu<br />
erhalten oder gezielt aufzuwerten, ist eine Bestandesaufnahme der<br />
bestehenden Arten in den Schweizer Seen notwendig. Die Eawag und ihre<br />
Partner, das Bundesamt für Umwelt (BAFU), die Fischereibehörden der<br />
Kantone und das Office national des eaux et des milieux aquatiques<br />
(ONEMA), Fédération de pêche du Doubs et du Jura in Frankreich führen<br />
im <strong>Projet</strong> Lac daher zum ersten Mal eine standardisierte Inventur der Fischfauna<br />
der tiefen voralpinen Seen durch.<br />
Der Malawisee und<br />
seine Buntbarsche – eine Reise in das<br />
warme Herz von Afrika<br />
Dr. Marcel Häsler ca. 30 Minuten<br />
Der Malawisee ist ein riesiger tropischer Bergsee (liegt auf 474 M. ü. M.) mit<br />
etwa 570km Länge und einer maximalen Tiefe von über 700 Metern. Er beherbergt<br />
eine unglaubliche Vielfalt an Fischen, die von 500 –1000 Arten von<br />
farbenprächtigen Buntbarschen (Cichlidae) dominiert wird. Das zum Teil<br />
kristallklare, warme Wasser macht das Tauchen zu einem grossen Vergnügen.<br />
Es werden ein paar Arten und Tauchplätze vorgestellt und etwas über die<br />
einzigartige Evolution dieser Fische erzählt.<br />
SUAT – Vorstellung der<br />
Schweizer Umwelt- und Abfalltaucher<br />
Präsident und Gründer Thomas Niederer ca. 50 Minuten<br />
Die SUAT-Taucherinnen und Taucher befreien unter anderen Fluss- und<br />
Seeufer von Unrat und Abfällen, die auch Schwimmern gefährlich werden<br />
können.<br />
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Was wollen die Schweizer Umwelt- und Abfalltaucher und wie setzen sie<br />
es um? Auf welche Schwierigkeit sind Sie gestossen und was haben Sie<br />
erreicht? Was sind Ihre Aktivitäten und Ziele? Wer kann mitmachen? Auf<br />
all diese Fragen werden die interessierten Taucher eine Antwort erhalten.<br />
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Freitag, 25. Oktober 2013 I ab 18.30 Uhr<br />
Haus des Sports I Talgutzentrum 27 I<br />
3063 Ittigen<br />
Eintritt frei (Kollekte)<br />
Mitveranstalter I www.tsgb.ch I www.tc-thunersee.ch I www.silurus.info I www.eawag.ch I www.SUAT.ch
Editorial | Editorial | Editoriale nereus 3 | 2013<br />
Liebe Leserinnen, liebe Leser<br />
Chères lectrices, chers lecteurs<br />
Care lettrici, cari lettori<br />
Dominik Witz<br />
kontakt@aquacam.ch<br />
Ferien zwischen Krieg und Frieden<br />
Seitdem im Juni die Armee die Macht<br />
übernommen hat, präsentiert sich die Lage<br />
in Ägypten äusserst verworren: Aussenministerien<br />
sprechen Reise- oder Teilreisewarnungen<br />
aus, lassen Reisewillige jedoch im<br />
Unklaren, ob sich diese auch auf die bisher<br />
vergleichsweise ruhigen Tauchdestinationen<br />
am Roten Meer beziehen, indem sie explizit<br />
nur diejenigen Orte nennen, in denen sich<br />
die Massenproteste bisher ereigneten.<br />
Tatsache ist: seit Anfang Juni ist der Touristenstrom<br />
in Ägypten buchstäblich versiegt<br />
– bereits mehren sich die Meldungen über<br />
Hotelresorts und Tauchbasen, die schliessen<br />
und ihr Personal entlassen müssen. Die<br />
Leidtragenden sind die vielen Ägypter, die<br />
vom und für den Tourismus lebten.<br />
Neben Sicherheitsaspekten gibt es bei<br />
der Frage, ob man die nächsten Tauchferien<br />
in Ägypten verbringen soll, auch einen moralischen<br />
Aspekt: darf man Sonne und Meer<br />
geniessen, wenn wenige hundert Kilometer<br />
entfernt Menschen bei gewaltsamen Auseinanderschreitungen<br />
sterben?<br />
Diese Frage wird letzten Endes jeder für<br />
sich selber beantworten müssen, aber dabei<br />
gilt es zu bedenken, dass man mit einem<br />
Reiseboykott weder die eine noch die andere<br />
Konfliktpartei abstraft und diszipliniert,<br />
sondern eben diejenigen Ägypter, die auf<br />
den Tourismus angewiesen sind, um sich<br />
und ihre Familie zu ernähren, und sich bisher<br />
keiner Gewalt bedienten, um sich zu<br />
einem besseren Leben zu verhelfen. Und:<br />
bleibt der Tourismus längerfristig aus hätten<br />
gerade diejenigen Kräfte gewonnen, die den<br />
westlichen Badetourismus schon lange aufgrund<br />
ihrer Gesinnung verbieten wollen.<br />
Des vacances entre guerre et paix<br />
La situation est particulièrement embrouillée<br />
en Egypte depuis que l’armée a<br />
pris le pouvoir en juin dernier. Les Ministères<br />
des Affaires Etrangères publient des avertissements<br />
aux voyageurs désirant s’y rendre,<br />
mais les laissent dans l’incertitude quant à<br />
savoir si ceux-ci s’étendent également aux<br />
destinations de plongée en Mer Rouge qui<br />
sont, elles, relativement calmes jusqu’à présent.<br />
En effet, ils ne citent que les endroits<br />
où se sont déroulés, jusqu’à présent, les<br />
manifestations de masse.<br />
Le fait est que le flux des touristes s’est<br />
littéralement tari en Egypte depuis début<br />
juin – d’ores et déjà, on note une augmentation<br />
d’informations à propos d’installations<br />
hôtelières et de bases de plongée qui<br />
doivent fermer et licencier leur personnel.<br />
Les nombreux égyptiens qui vivaient du et<br />
pour le tourisme en font les frais.<br />
Outre les aspects sécuritaires, il existe<br />
aussi un aspect moral à la question de savoir<br />
si l’on doit passer ses prochaines vacances<br />
de plongée en Egypte: a-t-on le droit de<br />
jouir du soleil et de la mer alors que des<br />
hommes et des femmes meurent à quelques<br />
centaines de kilomètres de là lors d’actes de<br />
violence?<br />
Chacun devra finalement trouver sa réponse<br />
à cette question, tout en considérant<br />
que l’on ne puni par un boycott ni l’une, ni<br />
l’autre des parties en présence dans ce<br />
conflit, mais justement ces égyptiens qui<br />
dépendent du tourisme pour nourrir leur<br />
famille et qui, à ce jour, n’utilisaient pas la<br />
violence pour avoir une vie meilleure. Et, si<br />
le tourisme venait se tarir encore pendant<br />
un certain temps, ce sont justement les<br />
forces qui cherchent depuis longtemps à interdire<br />
le tourisme balnéaire occidental qui<br />
auraient gagné.<br />
Vacanze tra guerra e pace<br />
Da quando a giugno l’esercito ha preso il<br />
potere, la situazione in Egitto si presenta<br />
estremamente confusa: i ministeri degli affari<br />
esteri sconsigliano in parte o del tutto<br />
viaggi in quest'area, non chiarendo tuttavia<br />
ai potenziali viaggiatori se tali avvisi si riferiscano<br />
anche alle destinazioni subacquee<br />
del Mar Rosso, fino ad ora relativamente<br />
tranquille, mentre citano esplicitamente<br />
soltanto quei luoghi in cui sinora si sono<br />
verificate le proteste di massa.<br />
Dato di fatto è che da inizio giugno il<br />
flusso di turisti in Egitto si è letteralmente<br />
esaurito – e già si accumulano le comunicazioni<br />
relative a resort alberghieri e centri<br />
diving costretti a chiudere e licenziare il personale.<br />
A farne le spese sono i tanti egiziani<br />
che vivevano di e per il turismo.<br />
Oltre all’aspetto della sicurezza, nella domanda<br />
se si debbano trascorrere le prossime<br />
vacanze subacquee in Egitto è insito anche<br />
un aspetto di natura morale: è lecito godersi<br />
sole e mare, quando a distanza di poche<br />
centinaia di km vi sono uomini che muoiono<br />
nel corso di violenti scontri?<br />
Alla fin fine, ciascuno dovrà rispondere<br />
da solo a tale quesito; occorre tuttavia riflettere<br />
sul fatto che, boicottando il viaggio,<br />
non si punisce e disciplina nessuna delle<br />
parti in conflitto ma, per l’appunto, tutti<br />
quegli egiziani che dipendono dal turismo<br />
per nutrire se stessi e le proprie famiglie e<br />
che finora non sono ricorsi alla violenza per<br />
procurarsi una vita migliore. Inoltre, se il<br />
turismo venisse a mancare a lungo termine,<br />
avrebbero la meglio proprio quelle forze che<br />
già da tempo – spinte dai propri principi –<br />
mirano a impedire il turismo balneare occidentale.<br />
Limmatputzete – Samstag, 2. November 2013<br />
Anmeldeschluss für Taucher: 20. Oktober 2013!<br />
www.limmatputzete.ch<br />
5
STauchplatz Rheinau nereus 5 | 2013<br />
Nicht verboten – daher erlaubt?<br />
Rheinau: Der Tauchplatz bei der Zollbrücke hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren.<br />
An die Vereinbarung zwischen Tauchclubs, -verbänden und Gemeinde, bei Wassertemperaturen<br />
über 20 Grad nicht zu tauchen, halten sich nicht alle. Ein Verbot kommt aber nicht infrage.<br />
Die Vorbesichtigung hat sich gelohnt. Der<br />
Mann und die Frau aus dem Kanton Schwyz<br />
sind zufrieden mit dem, was sie gesehen<br />
haben. Die Flossen in der Hand, die Flaschen<br />
auf dem Rücken, schlendern sie über die<br />
Salmenwiese zurück zum Parkplatz. Im<br />
Oktober wollen sie bei der Zollbrücke einen<br />
Tauchevent organisieren – von der Gemeinde<br />
bewilligt.<br />
Vorgängig der Besichtigung vor Ort haben<br />
sie sich auch via Internet über den<br />
Tauchplatz informiert. Die Empfehlung,<br />
nicht in den Rhein zu steigen, wenn die Wassertemperatur<br />
über 20 Grad liegt, kennen<br />
sie. Daran gehalten haben sie sich nicht. Warum<br />
nicht? Das Thema werde überbewertet,<br />
meint er. In allen Gewässern könne getaucht<br />
werden. Und sie seien ja auch nur zu zweit<br />
unten gewesen, die Fische seien nicht davon<br />
geschwommen. Im Gegenteil: Ein Hecht sei<br />
geradewegs auf sie zugekommen.<br />
Kollaps wegen hohen Temperaturen<br />
9,1 Meter tief seien sie getaucht, die Sicht<br />
sei sehr gut gewesen, die Felswand ein Erlebnis.<br />
Auf dem Rheingrund haben sie weggeworfene<br />
Bierflaschen zusammengelesen,<br />
an Land in den Abfalleimer geworfen und<br />
noch kurz mit den beiden Seepolizisten gesprochen.<br />
Diese haben auf ihrer Patrouillentätigkeit<br />
am 1. August Halt gemacht, die<br />
beiden Taucher gefragt, welche Fische sie<br />
gesehen hätten.<br />
Am vergangenen Wochenende hatte die<br />
Polizei noch Taucher aus dem Wasser gebeten.<br />
Auch wenn die gesetzliche Grundlage<br />
dazu fehlt – die Hinweistafel am Rand der<br />
Salmenwiese und die Hinweise im Internet<br />
sind bloss Gebote – aber haben laut Auskunft<br />
von Kaposprecher Daniel Schnyder<br />
viele Taucher Verständnis für die Situation<br />
gezeigt und hätten sich «ausnahmslos» an<br />
die Empfehlung gehalten.<br />
Ein Anwohner hingegen beurteilt dies<br />
komplett anders. Er versteht nicht, weshalb<br />
immer wieder und in grosser Zahl die Abmachung<br />
gebrochen wird. Der Tenor von<br />
Tauchern auf der Internetseite von Swiss<br />
Divers wäre ebenfalls eindeutig. Von Rücksicht<br />
ist dort die Rede, von schonendem Umgang<br />
mit Flora und Fauna und dass man sich<br />
daran halten sollte.<br />
Aufklärung betrieb im Taucher-Forum<br />
auch Fischereiaufseher Eduard Oswald:<br />
Stressfaktoren wie unter anderem das Tauchen<br />
könnten für Fische bei hohen Wassertemperaturen<br />
zum Kollaps führen, «da sich<br />
der Stoffwechsel bei Salmonieden bei über<br />
20 Grad Wassertemperatur extrem beschleunigt<br />
». Dies führe zu einem erhöhten Sauerstoffverbrauch,<br />
der aber im warmen Wasser<br />
nicht in genügender Menge vorhanden sei.<br />
Die kritische Grenze liege bei Aeschen bei<br />
24, bei Bachforellen bei 25 Grad. Auch der<br />
Zürcher Fischerei- und Jagdverwalter Urs<br />
Philipp wies auf das Problem hin, das Fische<br />
bei warmen Wassertemperaturen haben.<br />
Gemeinde: «Aufgaben gemacht»<br />
Und was tut die Gemeinde Rheinau? Ihr<br />
Einfluss beschränke sich auf die Situation<br />
an Land, sagt Gemeinderat Martin Jaun auf<br />
Anfrage. Und dort «haben wir unsere Aufgaben<br />
gemacht». Entlang der Sandackerstrasse<br />
Hi zusammen<br />
WICHTIG: Bitte unternimm nichts in<br />
«Einzelaktionen» in Sachen Tauchplatz Rheinau,<br />
sondern wende Dich an den TC Delphin<br />
oder an mich.<br />
Rolf Würgler, <strong>SUSV</strong>-Sektionspräsident<br />
Sektion 7, Zürich– rolf.wuergler@susv.ch<br />
wurden Parkverbotstafeln aufgestellt und<br />
die Situation «ziemlich gut gelöst». Für Belange<br />
im Wasser seien sie nicht zuständig.<br />
Trotzdem hätten sie sich mit Vertretern der<br />
Fischerei- und Jagdverwaltung und der Seepolizei<br />
getroffen und Massnahmen besprochen.<br />
Die Beurteilung sei «ernüchternd»<br />
ausgefallen.<br />
Obwohl der Rhein bei Rheinau keinen<br />
einzigen Zufluss hat und somit von nirgends<br />
her kühleres Wasser einläuft, ist laut Martin<br />
Jaun für die Fischereiverwaltung eine Sperrung<br />
des Flusses in der warmen Jahreszeit<br />
kein Thema – es würden sich dadurch sogar<br />
weit mehr Fragen stellen. «Der Rhein ist ein<br />
Grenzfluss, was ist mit Booten, Anglern und<br />
Schwimmern?» Wie Anwohner und Polizei<br />
kann auch die Gemeinde lediglich mit Nachdruck<br />
auf die Problematik hinweisen. Das<br />
hat sie getan. Eine für den 1. August angemeldete<br />
Gruppe liess sich umstimmen und<br />
hat die Empfehlung befolgt, nicht ins Wasser<br />
zu steigen; um 14 Uhr waren keine Taucher<br />
auf der Salmenwiese.<br />
Dies und für Ordnung bei den Parkplätzen<br />
zu sorgen, ist ihre einzige Möglichkeit.<br />
Das sollte reichen, glaubt man auch dem<br />
Eintrag von Rolf Würgler: «Taucher sind in<br />
der Regel für Naturschutzthemen sehr empfänglich»,<br />
schreibt der Sektionspräsident<br />
für den Kanton Zürich des <strong>SUSV</strong> (Schweizer<br />
Unterwasser-Sport-Verband) im Forum<br />
der Swiss Divers.<br />
Der geplagte Anwohner und Fischer haben<br />
diesbezüglich andere Erfahrungen gemacht.<br />
Für das kommende Wochenende –<br />
4. und 5. August – ist das Wetter erneut gut,<br />
das stresst sie mindestens gleich wie die<br />
Fische.<br />
Text und Bild: Roland Spalinger<br />
Dieser Artikel ist am 3. August in der<br />
Andelfinger Zeitung erschienen. Vielen<br />
herzlichen Dank für die Abdruckrechte.<br />
www.andelfinger.ch<br />
6
<strong>SUSV</strong> – FSSS & NeWS nereus 5 | 2013<br />
Tauchunfall-Statistik 2012<br />
Statistique des accidents de plongée 2012<br />
Dieser Bericht enthält Informationen über die Tauchzwischenfälle<br />
und Tauchunfälle, die sich im Laufe des Jahres 2012 in der<br />
Schweiz, unabhängig des Herkunftslandes der beteiligten<br />
Taucher, ereignet haben.<br />
Ce rapport contient des informations sur les accidents et les<br />
incidents de plongée qui se sont produits en Suisse au cours de<br />
l’année 2012, indépendamment de la nationalité des plongeurs<br />
impliqués.<br />
www.ftu.ch/de I www.ftu.ch/fr I www.ftu.ch/it<br />
Fachstelle für Tauchunfallverhütung<br />
Ufficio per la Preventione degli Incidenti Subacquei<br />
Bureau de Prévention des Accidents de Plongée<br />
13. Läckerli Cup<br />
Für den UW-Rugby Bâle ist die 13 ganz klar eine Glückszahl.<br />
Denn der 13. Läckerli Cup, der im Gartenbad Eglisee stattfand,<br />
war dank grossem Einsatz der Vereinsmitglieder und Petrus<br />
Segen auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.<br />
Insgesamt acht gemischtgeschlechtliche Mannschaften aus<br />
Deutschland und der Schweiz kämpften in neun- bzw. zehnminütigen<br />
Spielen um den grossen Wanderpokal.<br />
Das einzige im Freien stattfindende Unterwasserrugby-Turnier<br />
der Schweiz startete am Freitag mit einem Willkommensapéro für die<br />
teils weitgereisten Teilnehmer, die danach für zwei Nächte ihre Zelte<br />
im Gartenbad aufbauen durften. Besonders freuten sich die Veranstalter<br />
über das Zustandekommen eines Freundschaftsspiels<br />
zwischen zwei, aus allen anwesenden Damen gemischten Teams, das<br />
im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt werden soll.<br />
Den Samstag über massen sich die Mannschaften im Eglisee-<br />
Sprungbecken in kurzen, aber intensiven Spielen mit jedem anderen<br />
Team. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das rege Treiben am Beckenrand<br />
oder auf der eigens installierten Leinwand, die von vier Unterwasserkameras<br />
mit Echtzeitbildern versorgt wurde.<br />
Beim allseits beliebten und auch dieses Mal wieder hochgelobten<br />
Grillabend mit ausreichend Fleisch und Würsten bekamen die Sportler<br />
die Gelegenheit, ihre Energiereserven wiederaufzufüllen. Der<br />
Sonntagmorgen stand schliesslich ganz im Zeichen spannender<br />
Finalspiele, die der TC Freiburg (3. Platz) und der TSV Malsch<br />
(1. Platz), der mit einigen talentierten U15-Spielern antrat, für sich<br />
gewinnen konnten.<br />
Der Veranstalter UW-Rugby Bâle konnte sich über viele erfolgreiche<br />
Spiele und einen hervorragenden 5. Platz freuen. Die Mannschaft<br />
aus Luzern, bei der auch ein paar Zürcher Spieler mitmischten, schaffte<br />
es auf den 4. Platz. Bei der anschliessenden Siegerehrung gab<br />
es nicht nur Pokale für die Erst- bis Drittplatzierten, sondern winkte<br />
auch traditionell jedem teilnehmenden Team ein Sack Basler Läckerli.<br />
Text: Isabel Morgenstern I Fotos: Samuel Schnepf<br />
Rangliste 1. TSV Malsch I 2. TC Manta Saarbrücken I 3. TC Freiburg I 4. Luzern I<br />
5. UW-Rugby Bâle I 6. Aachen I 7. TCO Weinheim I 8. UWR Bodensee<br />
Weitere Bilder:<br />
www.susv.ch/de/sport/unterwasser-rugby/diverses<br />
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7
Tauchen<br />
in der Schweiz<br />
«Tauchen in der Schweiz» ist der Titel<br />
der neuen Broschüre, die in keinem<br />
Logbuch der Aficionados schweizerischer<br />
Tauchgewässer fehlen sollte!<br />
Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung<br />
und die Fachstelle für Taucunfallverhütung<br />
FTU haben die Broschüre gemeinsam<br />
mit ihren Partnern der Tauchunfallprävention<br />
entwickelt – darunter auch der Schweizer<br />
Unterwasser-Sport-Verband <strong>SUSV</strong>.<br />
Zuerst kurz zu den Zahlen: In der Schweiz<br />
ertrinken durchschnittlich pro Jahr drei<br />
Menschen beim Tauchen und eine Person<br />
stirbt an den Folgen eines Dekompressionsunfalls.<br />
Taucherinnen und Taucher mit<br />
Wohnsitz in der Schweiz verletzen sich deutlicher<br />
häufiger beim Tauchen im Ausland als<br />
zu Hause. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit,<br />
hierzulande beim Tauchen zu ertrinken,<br />
10-mal höher als beim Schwimmen.<br />
Wer sich gut auf seinen Tauchgang in heimischen<br />
Gewässern vorbereitet, sich auf<br />
eine fundierte Ausbildung, einen zuverlässigen<br />
Buddy und die passende Ausrüstung<br />
verlassen kann, taucht auf der sicheren<br />
Seite.<br />
Wer seine Tauchausbildung in den Ferien,<br />
meist in warmem Meereswasser absolviert<br />
hat, ist gut beraten sich unter professioneller<br />
Aufsicht ins Tauchen in der Schweiz einführen<br />
zu lassen. Auch dem erfahrenen Taucher<br />
ist die Lektüre der neuen Broschüre<br />
«Tauchen in der Schweiz» empfohlen – er<br />
wird sich in seinem sicherheitsorientierten<br />
Handeln bestätigt sehen und vielleicht sogar<br />
das eine oder andere dazulernen. Das gilt<br />
selbstverständlich auf für erfahrene Taucherinnen.<br />
Viel Spass bei der Lektüre<br />
und immer gut Luft!<br />
Christoph Müller und Antonio Cifelli, bfu<br />
Plonger<br />
en Suisse<br />
«Plonger en Suisse» est le titre d’une<br />
nouvelle brochure qui ne devrait manquer<br />
dans aucun carnet de plongée des<br />
Aficionados de la plongée dans les eaux<br />
suisses !<br />
Le bpa – Bureau de prévention des accidents<br />
– et le Bureau de prévention des accidents<br />
de plongée BAP, ont élaboré cette brochure<br />
en collaboration avec leurs partenaires –<br />
dont fait partie la Fédération Suisse de<br />
Sports Subaquatiques FSSS.<br />
Quelques chiffres: en Suisse, trois personnes<br />
se noient en moyenne par an pendant<br />
la plongée et une personne décède des<br />
suites d’un accident de décompression. Les<br />
plongeuses et les plongeurs habitant en<br />
Suisse se blessent nettement plus souvent<br />
pendant la plongée à l’étranger qu’en Suisse<br />
même. La probabilité de se noyer lors d’une<br />
plongée en Suisse reste malgré tout 10 fois<br />
supérieure à celle de se noyer en nageant.<br />
Préparer correctement sa plongée dans<br />
les eaux domestiques, en s’appuyant sur une<br />
solide formation, un binôme fiable et un<br />
équipement adéquat, permet de plonger du<br />
côté sûr.<br />
Celui qui a suivi une formation pendant<br />
les vacances, le plus souvent dans une mer<br />
tempérée, serait bien avisé de découvrir la<br />
plongée en Suisse accompagné d’un professionnel.<br />
La lecture de la nouvelle brochure<br />
«Plonger en Suisse» est également recommandée<br />
aux plongeurs expérimentés – ils y<br />
trouveront la confirmation de leurs plongées<br />
sécurisées, voire apprendront l’une ou<br />
l’autre chose en plus. Ceci est bien évidemment<br />
aussi valable pour les plongeuses expérimentées.<br />
Nous vous souhaitons beaucoup de plaisir à<br />
la lecture de cette brochure.<br />
Bonnes bulles!<br />
Christoph Müller et Antonio Cifelli, bpa<br />
Immergersi<br />
in Svizzera<br />
«Immergersi in Svizzera» è il titolo del<br />
nuovo opuscolo – che non dovrebbe<br />
mancare mai nel diario di tutti i sub<br />
acquei appassionati di acque svizzere!<br />
L’upi – ufficio prevenzione infortuni – e l’UIS<br />
– ufficio per la prevenzione degli infortuni<br />
subacquei – hanno elaborato il libretto unitamente<br />
ai propri partner attivi nella prevenzione<br />
degli infortuni subacquei – tra i<br />
quali figura anche la Federazione Svizzera di<br />
Sport Subacquei FSSS.<br />
Parliamo innanzitutto di cifre: in Svizzera<br />
annegano in media tre persone all’anno durante<br />
le immersioni ed una di esse muore in<br />
conseguenza di un incidente da decompressione.<br />
I subacquei residenti in Svizzera si feriscono<br />
molto più frequentemente durante<br />
immersioni all’estero piuttosto che in acque<br />
nostrane. Ciò nonostante, le probabilità di<br />
annegare in Svizzera nel corso di un’immersione<br />
sono dieci volte maggiori che durante<br />
una nuotata.<br />
Chi si prepara bene alla propria immersione<br />
in acque locali, potendo contare su<br />
una solida formazione, un partner di immersione<br />
affidabile e la giusta attrezzatura, si<br />
immerge certamente in un contesto più sicuro.<br />
Chi ha compiuto la propria formazione<br />
subacquea durante le vacanze, per lo più in<br />
acqua marina, farebbe meglio ad approcciarsi<br />
alle immersioni in Svizzera sotto la<br />
guida di un professionista. La lettura del<br />
nuovo opuscolo “Immergersi in Svizzera” è<br />
raccomandata anche al subacqueo esperto<br />
– che vedrà confermata la propria condotta<br />
improntata alla sicurezza e magari imparerà<br />
anche questo o quello. Lo stesso dicasi ovviamente<br />
per le subacquee esperte.<br />
Buona lettura<br />
e sempre buone immersioni!<br />
Christoph Müller e Antonio Cifelli, upi<br />
Tauchen in der Schweiz<br />
Gut Luft<br />
Die Broschüre «Tauchen inder Schweiz» kann im bfu-Shop unter www.bfu.ch → shop<br />
gratis bezogen werden. Einfach beim Suchbegriff die Nummer 3.144 eingeben.<br />
La brochure «Plonger en Suisse» peut être commandée gratuitement sous www.bpa.ch → shop.<br />
Entrez simplement le numéro 3.144 dans le champ de recherche.<br />
L’opuscolo «Immergersi in Svizzera» può essere richiesto gratuitamente anche allo shop upi su<br />
www.upi.ch → Ordinazione / Shop. Basta immettere come termine di ricerca il numero 3.144.<br />
8
<strong>SUSV</strong> – FSSS & NEWS Nereus 5 | 2013<br />
Das wichtigste Gerät . . .<br />
. . . der Kompressor – wenn er nicht mehr funktioniert, dann ist auch Schluss mit Tauchen.<br />
Wir sind der Meinung, dass jeder Tauchprofi ein grundlegendes<br />
Verständnis von Kompressoren und den Füllverfahren haben sollte.<br />
Der Kurs «Specialty Kurs Compressor Handling – Kompressor und<br />
Nitrox Anlagen» vermittelt diese Wissen umfassend.<br />
Jan Oldenhuizing – Kursleiter und ausgewiesener Fachmann –<br />
vermittelt den theoretischen Hintergrund rund um Funktionsweise<br />
von verschiedene Arten von Kompressoren und Nitroxanlagen. Gibt<br />
Tipps zur Instandhaltung, Fehlersuche und Füllverfahren. Lerne dabei<br />
die verschiedenen Teile, wie Ventile, Zylinderköpfe, usw. kennen.<br />
Diese theoretischen Kenntnisse können bei einer Teilzerlegung<br />
(alles ausgenommen Ölwanne) eines Bauer K14 mit anschliessendem<br />
Zusammenbau in die Praxis umgesetzt werden.<br />
Kurs<br />
Specialty Kurs Compressor Handling<br />
«Kompressor und Nitrox Anlagen»<br />
Daten Sa 30. 11. 13 / 09.00 – ca. 17.00 Uhr<br />
So 01. 12. 13 / 09.00 – ca. 16.00 Uhr<br />
Kursleitung Jan Oldenhuizing<br />
Kursort Tauchsport Käser AG, Könizstrasse 157, 3097 Liebefeld<br />
Kosten CHF 500.–<br />
Inbegriffen Theoriebuch, CD-Rom und Mittagessen,<br />
Teilnahme-Zertifikat und Spezialkursbrevet.<br />
Option Auf Wunsch mit Zusatzausbildung Gasblender<br />
So 01. 12. 13 / 16.00 – 18.00 Uhr / CHF 150.—<br />
Tauchlehrer Können auch Specialty Instructor Stufen beantragen<br />
PADI oder S.C.U.B.A.<br />
Inhalt<br />
Funktionsweise und verschiedene Arten von Kompressoren und Nitroxanlagen,<br />
grundlegendes Verständnis über Kompressoren, Instandhaltung,<br />
Fehlersuche und Füllverfahren. Teilzerlegung (alles ausgenommen Ölwanne)<br />
eines Bauer K14 und anschliessender Zusammenbau.<br />
Wir freuen uns schon jetzt auf einen erfolgreichen Kurs.<br />
PS Auch Taucherinnen sind willkommen!<br />
Info und Anmeldung:<br />
www.tauchsport-kaeser.ch<br />
Apnoe – Schweizer Meisterschaft<br />
Eine kleine, aber sehr starke Gruppe hat sich in Herrliberg<br />
zusammengefunden um den Schweizer Meister im Tieftauchen<br />
aus zu machen.<br />
Ebenfalls anwesend waren drei Gäste aus Deutschland. Erfreulicherweise<br />
waren keine grösseren Vorkommnisse zu verzeichnen. Alle<br />
mit Ausnahme eines Tauchers haben sich nicht verletzt. Der eine<br />
Taucher hat sich beim Abtauchen das rechte Trommelfell perforiert.<br />
Gemäss USZ ein kleines Loch. An dieser Stelle Danke an Claudia<br />
Lukaschek, die den Verunfallten ins USZ begleitet hat.<br />
Leider musste der Tauch-Wettkampf nach der 1. Disziplin, dem<br />
Tieftauchen mit Flossen, abgebrochen werden. Sturmwarnung, hoher<br />
Wellengang und die daraus resultierende Verschiebung der Plattform<br />
zwangen uns leider dazu, (auch wenn zwei Stunden später praktisch<br />
nichts mehr vom «Sturm» zu sehen war.<br />
Viele herzlichen Dank an die Helfer, den Sachpreis-Sponsor Cressi<br />
und natürlich dem <strong>SUSV</strong> für die freundliche Unterstützung!<br />
Apnée – Championat Suisse<br />
Un petit group d’apneistes fort se sont retrouver a<br />
Herrliberg (Lac de Zurich) pour trouver le champion(ne) Suisse<br />
dans les disciplines de profondeur.<br />
Un plus nous avons eu le plaisire de souhaiter la bienvenue a nos<br />
amis de l’Allemagne. La plus part des apneistes ont realiser des belles<br />
performance sans se faire mal. Une personne c’est casser le tympan<br />
comme a dit l’hopital universitaire de Zurich. Merci a Claudia<br />
Lukaschek, qui a accompagner la personne.<br />
Malheureusement la competition a du etre arreter a cause du<br />
mauvais temps.<br />
Je remerci le personnes qui ont aider, le sponsore de nos cadeaux<br />
Cressi e biensure l’FSSS pour le soutien!<br />
Text/texte: Marco Melieo<br />
Startfeld / partecipants: 14<br />
Helfer / staff: 14 inkl. Rettungssanitäter der Firma www.first-responder.ch<br />
Zuschauer / spectateures: rund 25 Personen<br />
Tiefenlimite / Profondeur limiter a: 75 m<br />
Das Leistungsblatt und weitere Fotos: www.susv.ch/de/sport/apnoe/rekorde-resultate<br />
Le tableau des resultats et plus des photos: www.susv.ch/fr/sport/apnee/records-resultats<br />
Die Fotos von Jacek www.jacek.ch/Bildergalerie/?q=/SM+Outdoor+2013<br />
Die Fotos von Ben www.flickr.com/photos/bookbenbaker/sets/<br />
9
Les 10 ans de cmas.ch nereus 5 | 2013<br />
Les 10 ans de CMAS.CH<br />
La pluie incessante n’a pas prévu de répit pour<br />
cette journée du samedi 29 juin sur les bords du<br />
Lac Léman à Vevey.<br />
Les intempéries peuvent être perçues comme relatives,<br />
au vue de la participation active des moniteursmonitrices,<br />
des sourires affichés sur les visages et des moyens mis en<br />
œuvre pour recevoir tout ce beau monde. Cette fête, vécue par 70<br />
convives, restera dans les esprits comme une communion entre les<br />
eaux du ciel et celle du <strong>lac</strong> mais aussi la réunion de deux paramètres<br />
indissociables, l’amitié et le partage.<br />
En cette matinée agitée, trois bateaux réussissent à braver la<br />
houle du <strong>lac</strong> et déposer une trentaine de plongeurs dans la clarté des<br />
eaux de Meillerie en France voisine.<br />
Lors de leurs allocutions, le Syndic de Vevey, M. Laurent Ballif, le<br />
président du CSS Vevey, Dr Francis Héritier, Messieurs Léo Troiano,<br />
Mauro Zürcher et Philippe Marti pour CMAS.CH ont adressés des<br />
remerciements aux volontaires engagés dans la réussite de cette<br />
manifestation mais aussi pu découvrir les dessous de la création de<br />
notre association. Notre chef de cuisine du jour, Michel Gladovic du<br />
club de Clarens, fin gourmet, a su remplir sa mission avec maestria<br />
pour nous proposer les saveurs d’une divine paella royale, destinée à<br />
recharger les énergies dépensées en matinée.<br />
Cette journée sur les rives Veveysanes représente certainement<br />
un trait d’union entre une première décennie destinée à créer une<br />
association et la doter de statuts et, pour sa nouvelle décade, à<br />
réaliser de nouveaux challenges mais également trouver de nouvelles<br />
idées, ceci pour la plus grande satisfaction des membres de<br />
l’association.<br />
Je termine en remerciant chaleureusement la FSSS, les pilotes<br />
de bateaux, Robert et Thierry pour la Palanquée, les organisateurs<br />
du CSS Vevey, Claude Millasson, Jean Schneider, les entreprises<br />
SF Tech et Scuba Shop, qui par leur engagement et leur ouverture,<br />
ont contribués à la réussite d’une journée pluvieuse mais réjouissante.<br />
Afin de clore les remerciements, une phrase d’Alphonse de<br />
Lamartine pourrait trouver une p<strong>lac</strong>e dans ce contexte:<br />
«Ainsi toujours poussés vers de nouveaux rivages, dans la nuit<br />
éternelle emportés sans retour, ne pourrons-nous jamais sur l'océan<br />
des âges, jeter l'ancre un seul jour?»<br />
Pour CMAS.CH – Thierry Lageyre<br />
Impressum | Colophon | www.susv.ch | www.fsss.ch<br />
Herausgeber | Editeur | Editore | admin@susv.ch<br />
<strong>SUSV</strong> Schweizer Unterwasser-Sport-Verband | FSSS Fédération Suisse de Sports Subaquatiques | FSSS Federazione Svizzera di Sport Subacquei<br />
Talgutzentrum 25, CH-3063 Ittigen, Tel. 031 301 43 43, Fax 031 301 43 93<br />
Koordination Redaktion | Coordination rédactionelle | Coordinazione redazione | rburi@schnittstelle-prepress.ch<br />
René Buri, c/o Schnittstelle PrePress, Fabrikstrasse 7, 3012 Bern, Tel. 031 301 38 35<br />
Inserate | Annonces | Pubblicità | nereus@bluewin.ch<br />
Kneisel Media, Günther Kneisel, Schlossmatte 15, Postfach 1220, 3110 Münsingen, Tel. 031 791 11 56, Fax 031 791 11 52<br />
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Druck | Impression | Stampa – Ast + Fischer AG, Bern Auflage | Tirage | Tiratura – 5400 © <strong>SUSV</strong>/FSSS<br />
Adressänderungen | Changements d’adresses | Cambiamenti d’indirizzo | admin@susv.ch<br />
10
UW-Rugby – firenze CuP nereus 5 | 2013<br />
Firenze Cup 2013<br />
Firenze steht für mich für Pizza, Gelati, Dolce Vita<br />
und Sonne . . . Sonne 2013!?<br />
Seit anfangs Mai gab es keinen Tag ohne Regen in Firenze! Der<br />
Spielplan sah sogar zwei Varianten vor, eine mit Regen (kürzere<br />
Spielzeiten und Wechsel im Wasser) und eine ohne Regen.<br />
Vermutlich haben wir zwei der bisherig schönsten Maitage erwischt,<br />
kleinere Sonnenbrände zeugten davon. Das Becken war<br />
mindestens auf 25 Grad geheizt und so war das sonnig, wolkige<br />
Wetter mit kleinen, kürzeren Regenschauern ganz erträglich.<br />
Es standen acht Mix- und sechs Frauenteams am Start. Unser<br />
Team, geschwächt durch kurzfristige Absagen und Erkältungen,<br />
bestand noch aus 10 Personen. So kam uns die Anfrage von zwei<br />
Tschechen gerade recht und wir konnten unser Team mit Pawel<br />
(95 kg) und Pawel (100 kg) komplementieren. Unser Team bestand<br />
somit insgesamt aus vier Nationen, vier Frauen und acht Herren.<br />
Wir spielten in zwei Vierer-Teams um den Einzug ins Halbfinale.<br />
Unser erstes Spiel war gegen das dänische Team «Amager UV».<br />
Das unser Team keine gemeinsame Spielpraxis besass merkten wir<br />
schnell. Mit insgesamt drei Wechselfehler im ersten Spiel machten<br />
wir uns das «Leben» selber schwer. Zum Glück wurde nur ein<br />
Wechselfehler geahndet, wobei genau diese Strafzeit von den<br />
Dänen zum 0:1 genutzt wurde. Die Dänen erhöhten noch zum 0:2.<br />
Den 1:2 Anschlusstreffer konnten wir<br />
noch erzielen, für mehr reichte es aber<br />
leider nicht mehr.<br />
Im zweiten Spiel stand uns das<br />
Team «Göttingen» aus Deutschland<br />
gegenüber. Mit 3:1 ging dieses Spiel an<br />
uns. Wobei der Gegner vom Top-Liga-<br />
Spieler bis zum Anfänger alles dabei<br />
hatte.<br />
Im dritten Spiel hiess der Gegner<br />
«Italy mix». Dieses Spiel gewannen wir<br />
ff Thunersee<br />
deutlich mit 5:0. Somit standen wir im<br />
t Ösen | Halbfinale 3000 x 1000 gegen mm den anderen Gruppensieger<br />
«FiRS Nesis» aus Firenze.<br />
Nix mehr mit Mix-Team, wir standen<br />
– respektive schwammen – der italienische<br />
Herrennationalmannschaft ge-<br />
12<br />
genüber. Wir kämpften mit grösstem<br />
druck cmyk<br />
Einsatz und der wurde nach kurzer Zeit<br />
belohnt. Pawel gewann einen Zweikampf<br />
vor dem italienischen Tor und<br />
der Pass auf mich kam im richtigen Moment,<br />
den gegnerischen Deckel-Spieler konnte ich wunderbar greifen<br />
und abdeckeln. 0:1 für uns, wär hätte das gedacht!! Leider konnten<br />
wir dem Druck der Italiener nicht standhalten und unsere Chancen<br />
nicht nutzen und so stand es kurz vor Schluss 2:1 für die Italiener. Wir<br />
haben dann unsere festen Positionen am Tor verlassen um den Ball<br />
noch zurückzuerobern, leider hat dies nicht geklappt und die Italiener<br />
haben den 3:1 Siegestreffer erzielt.<br />
Das kleine Final wurde erst am Sonntag ausgetragen. Im Freibad<br />
wurde am Samstagabend ein Nachtessen angeboten welches mit<br />
5 Gängen und angemessen Portionen nichts zu wünschen übrig liess.<br />
Vollgegessen habe ich, wie viele meines Teams, den Weg ins Schlafzimmer<br />
schnell gefunden. Andere Nationen haben bis in die Nacht<br />
gefeiert und anscheinend noch um 2 Uhr morgens unter den<br />
Duschen getanzt. Andere haben im Dunkeln noch UWR gespielt, markiert<br />
haben sie sich mit fluoreszierenden Bändern. Da die Dänen ihr<br />
Halbfinalspiel gegen die Österreicher verloren, spielten wir nochmals<br />
gegen sie um den 3. und 4. Platz. Leider war ihre körperliche Überlegenheit<br />
zu gross und wir verloren mit 0:2. Somit rangierten wir<br />
zum Schluss auf dem undankbaren 4. Platz.<br />
Insgesamt bin ich zufrieden, da wir trotz anfänglichen Start-<br />
Schwierigkeiten, sehr gut zusammengespielt haben und eine überzeugende<br />
Team Leistung vollbracht haben. Zum Abschluss meines<br />
Italien-Weekends gab es auf dem Bahnhof in Milano noch eine<br />
Gelato «Caramello»!<br />
Text Christian Anner / Foto: Mathias Dufour<br />
T AUCHSCHULE<br />
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3652 HILTERFINGEN | TT-THUNERSEE.CH | +41 (0) 33 243 33 33<br />
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<strong>SUSV</strong> – FSSS NEWS nereus 5 | 2013<br />
Fred Schneider<br />
fred.schneider@susv.ch<br />
Corinne Geiser<br />
corinne.geiser@susv.ch<br />
Neue Zentralsekretärin<br />
An der DV 2013 in Tenero wurde ich zur neuen Zentralsekretärin<br />
gewählt. Ich heisse Corinne Geiser, tauche seit 1995 und bin seit<br />
1997 Einzelmitglied des <strong>SUSV</strong>. Dem <strong>SUSV</strong> beigetreten bin ich «nur»<br />
wegen der angebotenen Versicherungen und hatte lange ausser dem<br />
Bezahlen des jährlichen Mitgliederbeitrages inkl. Versicherungsprämie<br />
zum <strong>SUSV</strong> keinen Berührungspunkt. Vor etwas mehr als einen<br />
Jahr habe ich die Gelegenheit erhalten, den <strong>SUSV</strong> besser kennenzulernen<br />
und habe dabei erkannt, dass der <strong>SUSV</strong> weit mehr zu bieten<br />
hat als nur Versicherungen!<br />
Als ich gefragt wurde, ob ich Interesse an der Funktion der Zentralsekretärinhätte,<br />
musste ich nicht lange überlegen. Ich hatte Interesse,<br />
kandidierte und wurde gewählt. Ich freue mich, in dieser Funktion<br />
an der Umsetzung des Leitbildes (www.susv.ch/downloads) des<br />
<strong>SUSV</strong> beizutragen.<br />
Nouvelle Secrétaire centrale<br />
Lors de l’AD 2013 à Tenero j’ai été élue secrétaire centrale. Je<br />
m’appelle Corinne Geiser. Depuis 1995 je plonge, depuis 1997 je suis<br />
membre individuel de la FSSS. J’y ai adhéré «seulement» pour profiter<br />
des avantages de l’assurance. Pendant longtemps l’unique contact<br />
avec la Fédération était le payement annuel de la cotisation et<br />
de la prime d’assurance. Il y a un peu plus d’une année j’ai obtenu la<br />
possibilité de mieux connaître la FSSS et je me suis rendue compte<br />
qu’elle à bien plus à offrir à ses membres que les assurances. Quand<br />
on ma demandé si je voulais reprendre la fonction de la secrétaire<br />
centrale j’ai accepté et j’ai été élue. Je me réjouis de pouvoir contribuer<br />
à la mise en œuvre de la ligne directrice de la FSSS que vous<br />
pourrez trouver sur le site Internet: www.susv.ch/fr/fsss/downloads<br />
Nuova Segretaria Centrale<br />
In occasione dell’AdD 2013 svoltasi a Tenero sono stata eletta<br />
nuova Segretaria Centrale. Mi chiamo Corinne Geiser, mi immergo<br />
dal 1995 e dal 1997 sono socia individuale FSSS. Mi sono iscritta alla<br />
FSSS “soltanto” per le assicurazioni che essa offriva e per lungo tempo,<br />
aldilà del pagamento della quota associativa annuale comprensiva<br />
di premio assicurativo, non ho avuto alcun punto di contatto con<br />
la FSSS. Poco più di un anno fa ho avuto l’opportunità di conoscere<br />
meglio la FSSS, potendo così constatare che la federazione ha molto<br />
più da offrire che le semplici assicurazioni!<br />
Quando mi è stato chiesto se avessi interesse per la carica di segretaria<br />
centrale non ho avuto bisogno di rifletterci molto. Ero interessata,<br />
mi sono candidata e sono stata eletta. Sono felice di contribuire<br />
in questa mia nuova veste all’attuazione dei principi fondamentali<br />
della FSSS – principi che possono essere visionati sul sito Internet<br />
della FSSS alla sezione www.susv.ch/it/fsss/downloads<br />
Neuer Zentralpräsident<br />
An der Delegiertenversammlung 2013 wurde ich zum neuen Zentralpräsidenten<br />
gewählt. Für diese Wahl und das in mich gesetzte<br />
Vertrauen danke ich Ihnen. Mein Name ist Fred Schneider, ich tauche<br />
seit 1985 und bin seit da Mitglied sowohl im TCT Thunersee und im<br />
<strong>SUSV</strong>. Meine Tauchausbildung habe in allen Brevet Stufen CMAS***<br />
unter <strong>SUSV</strong>-Flagge absolviert. In all den Jahren habe ich die Begeisterung<br />
für den Unterwassersport nie verloren und freue mich auf<br />
jeden Tauchgang, sei es in einem Schweizersee oder an einem<br />
Korallenriff.<br />
Vor meiner Wahl zum Präsidenten habe ich mich um eine Verbesserung<br />
und Neuausrichtung der Versicherungsleistungen des <strong>SUSV</strong><br />
bemüht und bin überzeugt, dass wir nun über sehr attraktive Lösungen<br />
verfügen.<br />
Nun freue ich mich, die Herausforderungen meiner neuen Funktion<br />
zu meistern und unseren Verband getreu unserm Leitbild und den<br />
neuen Statuten zu führen und weiter zu entwickeln.<br />
Allzeit Gut Luft! Fred Schneider, Präsident <strong>SUSV</strong><br />
Nouveau Président Central<br />
J’ai été élu en tant que nouveau Président Central à l’occasion de<br />
l’Assemblée des Délégués 2013. Je voudrais vous remercier ici pour<br />
cette élection et pour la confiance que vous avez p<strong>lac</strong>ée en moi.<br />
Je m’appelle Fred Schneider, je plonge depuis 1985 et suis membre<br />
depuis lors, tant du TCT Thunersee que de la FSSS.<br />
J’ai suivi toute mes formations de plongée sous la bannière FSSS et<br />
suis breveté CMAS***.<br />
Tout au long de ces années, je n’ai jamais perdu mon enthousiasme<br />
pour la plongée sportive et je continue de me réjouir à chaque plongée,<br />
que cela soit dans un <strong>lac</strong> suisse ou sur un récif corallien.<br />
Avant même mon élection comme Président, je me suis employé<br />
à améliorer et à réorienter les prestations d’assurances de la FSSS, et<br />
je suis convaincu que nous disposons dorénavant de solutions très<br />
attractives.<br />
Et je me réjouis maintenant de pouvoir maîtriser les défis de ma<br />
nouvelle fonction, et de diriger et de faire évoluer notre Fédération,<br />
fidèle à notre modèle et aux nouveaux statuts.<br />
Je vous souhaite à toutes et à tous Bonnes Bulles !<br />
Fred Schneider, Président FSSS<br />
Nuovo Presidente Centrale<br />
In occasione dell’Assemblea dei Delegati 2013 sono stato eletto<br />
nuovo Presidente Centrale. Vi ringrazio per questa vostra scelta e per<br />
la fiducia ripostami. Il mio nome è Fred Schneider, mi immergo dal<br />
1985 e sin da allora sono membro sia del TCT Thunersee che della<br />
FSSS.<br />
Ai fini della mia formazione subacquea ho completato tutti i livelli<br />
del brevetto CMAS*** sotto l’egida della FSSS.<br />
In tutti questi anni non ho mai perso l’entusiasmo per lo sport<br />
subacqueo e mi rallegro per ogni immersione, che sia in un lago<br />
svizzero o in una barriera corallina. Prima di essere eletto presidente<br />
mi sono adoperato per il miglioramento e nuovo orientamento delle<br />
prestazioni assicurative della FSSS; sono convinto che adesso siamo<br />
in grado di offrire soluzioni parecchio allettanti.<br />
Premesso ciò, sono lieto di conoscere a fondo le sfide che il mio<br />
nuovo ruolo mi riserva e di pormi alla guida della nostra federazione,<br />
aiutandola a svilupparsi ulteriormente – in conformità con i nostri<br />
principi fondamentali e il nuovo statuto.<br />
Vi auguro sempre buone immersioni!<br />
Fred Schneider, Presidente FSSS<br />
Nereus 6-2013 I<br />
Redaktionsschluss I Délai rédactionnel I<br />
Chiusura redazionale I<br />
14. 11. 2013<br />
12
<strong>SUSV</strong> – FSSS NEWS nereus 5 | 2013<br />
20 Jahre Tauchclub Napoleon<br />
Pfingsten 1993: Auf dem Weg zum Baumgärtli am Zugersee<br />
wurde die Idee geboren, einen Tauchclub zu gründen. Bei der<br />
Idee blieb es nicht, so dass wir am 8. Juni 2013 das 20-jährige<br />
Bestehen unseres Tauchclubs Napoleon feiern konnten.<br />
Der Nachmittag am See<br />
Zur 20-Jahres-Feier eines Tauchclubs gehört natürlich ein Tauch-<br />
Event. Bernhard Stähli organisierte mit der Unterstützung von Christian<br />
Palatini und José Gomez ein interessantes Programm.<br />
Um 14 Uhr trafen wir uns bei herrlichem Sonnenschein in<br />
Rorschach beim neuen Einstieg. 6 Teams sind angetreten, die kniffligen<br />
Aufgaben über und unter Wasser zu bewältigen. Darunter hatten<br />
wir auch Gäste vom STC St. Margrethen und vom OTC Manta, was uns<br />
sehr freute.<br />
Am ersten Posten schwammen wir paarweise zu einer Boje, an<br />
der in unterschiedlichen Tiefen verschiedene Arten von Plastiktieren<br />
befestigt waren. Das Wasser war noch ziemlich kalt – es brauchte<br />
doch ziemlich viel Überwindung, ohne Taucheranzug ins Wasser zu<br />
steigen – brrr . . .<br />
Einer der Buddies tauchte an der Boje ab, um eines der Tiere zu<br />
befreien und mit an Land zu nehmen. Anschliessend wurde nach<br />
dessen genauer Bezeichnung gefragt. Unter den Tieren waren ein<br />
Königspinguin, eine Sepia, ein Grau-, ein Blau-, ein Pott-, ein<br />
Buckel- und ein Glattwal . . . dass es jeweils ein Wal war, erkannten<br />
wir, aber die genaue Bezeichnung . . . grübel . . .<br />
Endlich unter Wasser<br />
Auf einer Tiefe von maximal 7 Meter tauchten wir vier verschiedene<br />
Posten an. Bis zu dieser Tiefe hatten wir gute Sicht, trotz des verregneten<br />
Wetters in den vergangenen Wochen. Nach dem Tauchgang<br />
bekamen wir 3 Minuten Zeit zum Ablegen und anschliessend 5 Minuten<br />
Zeit zum Beantworten der Fragen.<br />
Es waren sehr knifflige und lustige Fragen sowohl zum Allgemeinwissen,<br />
als auch zum Tauchen im Speziellen dabei. Bei der Aufgabe,<br />
so viele Figuren aus «Asterix und Obelix» wie möglich zu nennen,<br />
wurden sehr fantasievolle, kreative neue Namen erfunden, die auf<br />
«ix» endeten. An einem anderen Posten mussten wir diversen<br />
alkoholischen Getränken, wie Whiskey, Apérol usw. ihre Inhaltsstoffe<br />
zuordnen. Diese Frage wurde von fast allen zu 100 % richtig beantwortet<br />
– warum wohl?<br />
Am Ein- bzw. Ausstieg wurde ein Buffet mit Getränken und Sandwiches<br />
aufgebaut, so dass wir uns direkt nach dem Tauchgang<br />
stärken und natürlich auf das gelungene Event und das Jubiläum<br />
anstossen konnten.<br />
Der Abend im HPV Rorschach<br />
Wir trafen uns in den Räumlichkeiten des Wohnheims «Dörfli» des<br />
HPV Rorschach, wo wir von Werner Fuchs und seiner Crew mit einem<br />
feinen Apéro begrüsst wurden. Werner Fuchs, langjähriges Mitglied<br />
des Tauchclubs, ist seit einiger Zeit Küchenchef im HPV. Hier zaubert<br />
er mit gelernten und ungelernten Köchen jeden Mittag ein neues<br />
Menu für die Bewohner des Wohnheims «Dörfli».<br />
Besonders freut uns, dass nicht nur Mitglieder der TCN und ihre<br />
Partner sondern auch Freunde des TC Frauenfeld, des OTC Manta sowie<br />
des STC St. Margrethen mit uns feierten. Ausserdem durften wir<br />
den <strong>SUSV</strong>-Sektionspräsidenten Hans Ruedi Wittwer und seine<br />
Frau Annemarie begrüssen, welche uns feierlich eine Urkunde zum<br />
Jubiläum überreichten.<br />
Nachdem wir auf der Terrasse die feine Erdbeerbowle und den<br />
Apéro genossen haben, nahmen wir an den schön gedeckten Tischen<br />
Platz und Philip Nallaseth begrüsste uns offiziell zu dem Anlass.<br />
Philip ist eines der Gründungsmitglieder und seit 2002 Präsident<br />
unseres Vereins. Er erzählte aus erster Hand, welche Höhen und<br />
Tiefen der Tauchclub seit seinem Gründungsjahr 1993 durchlebt hat.<br />
Philip bedankte sich für die tollen Tauchgänge, die wunderbaren<br />
Ausflüge und die unvergesslichen Tauchferien, die er mit dem Club<br />
erleben durfte. Er schätzt den Zusammenhalt innerhalb des Clubs<br />
aber auch innerhalb der Sektion, denn nur dank dieser Gemeinschaft<br />
ist es möglich, an unseren Tauchplätzen wie Rorschach und Rietli<br />
ohne grosse Einschränkungen zu tauchen.<br />
Der Verein HPV kurz vorgestellt: 1952 gegründet umfasst er heute<br />
540 Personen, davon 130 Fachpersonen, d.h. Lehrer, Ausbilder usw. Der HPV ist<br />
in diverse Abteilungen wie Gastronomie, Schreinerei, Textilverarbeitung, Hauswartung,<br />
Gärtnerei, Metallverarbeitung und noch einige mehr aufgeteilt. Alle<br />
Abteilungen bieten geschützte Lehr- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen<br />
an. Zur Zeit befinden sich rund 70 Personen in Ausbildung. Das<br />
Wohnheim «Dörfli» bietet ca. 110 Personen einen Wohnplatz – mit 24 Stunden<br />
Betreuung, Begleitung, Freizeitgestaltung und alles was zum Leben gehört.<br />
Nach dem feinen Hauptgang, an dem uns gebackenes Schweinsfilet<br />
«Wellington» mit Bratkartoffeln und Gemüse serviert wurde,<br />
verkündete Bernie die Gewinner des Tauchparcours: Den ersten Platz<br />
belegten Kaspar und Jonathan Lenz. Sie erhielten je einen Gutschein<br />
im Wert von CHF 75.– vom Tauchshop Uhland. Auch die Plätze zwei<br />
bis fünf gingen nicht leer aus: der Tauchclub Napoleon stiftete weitere<br />
Gutscheine im Wert von CHF 50.– und CHF 25.– und Daniel Uhland<br />
spendete Mikrofaser-Badetücher und faltbare Pocket-Masken für die<br />
Plätze vier und fünf.<br />
Anschliessend genossen wir das variantenreiche Dessertbuffet das<br />
die HPV-Lehrlinge «hingezaubert hatten.<br />
Das 20-jährige Jubiläum war ein sehr gelungener Anlass und<br />
zeigte, wie gut wir innerhalb des Clubs und innerhalb der Sektion<br />
zusammenarbeiten.<br />
Unser besonderer Dank geht an:<br />
Philip Nallaseth, Bernie Stähli, Werner Fuchs und alle anderen Mitglieder des<br />
TCN, die zu diesem gelungenen Event beigetragen haben;<br />
den <strong>SUSV</strong>, welcher einen Teil des Apéro übernommen hat;<br />
den HPV, der uns die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Übrigens:<br />
gegen eine freiwillige, kleine Spende bietet der HPV auch ausführliche Rundgänge<br />
an – vielleicht mal ein Event für uns «Näpis»?<br />
den OTC Manta, welcher uns auch einen Spendenbeitrag zukommen liess.<br />
Pünktlich zu unserem 20-jährigen Jubiläum haben wir unsere neue Homepage<br />
aufgeschaltet – hier findet ihr weitere Bilder zu diesem Anlass:<br />
http://www.tcnapoleon.ch/fotogalerie/fotogalerie-2013<br />
14
<strong>SUSV</strong> – FSSS NEWS nereus 5 | 2013<br />
3/2013<br />
Ausgabe 3/2013 Einzelverkauf: Deutschland: EUR 8,– • Österreich EUR 8,50 • Schweiz CHF 12,– Im Abo: D/A: EUR 28,–/30,– CH: CHF 42,–<br />
ARCHÄOLOGIE<br />
So arbeiten<br />
UW-Archäologen<br />
Interview: Ein<br />
Doktorand berichtet<br />
Die Höhlen der Mayas<br />
Interessante Webseiten<br />
u.v.m.<br />
Biologie<br />
Freiwillige im Dienst<br />
des Umweltschutzes<br />
Reportage<br />
Atlantis Abo-Angebot<br />
Boeing 737 vor Vancouver<br />
Fotografie<br />
Präsentationsprogramme<br />
machen mehr aus Ihren Fotos<br />
Divestyle<br />
Taucheruhren und Schmuck<br />
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Wir können allen <strong>SUSV</strong>-Mitgliedern befristet ein Schnupper-<br />
Abo anbieten, für CHF 38.– statt CHF 42.–, inkl. Versand.<br />
Sollten 100 Abos zusammenkommen, gilt der Preis von CHF 38.–<br />
auf Dauer für alle <strong>SUSV</strong>-Mitglieder. Kommen nicht so viele Abos zusammen,<br />
würden wir das Jahresabo für CHF 40.– anbieten, das sind<br />
immer noch rund 10 % weniger als am Kiosk und 5% weniger als der<br />
normale Abopreis.<br />
Hier gehts zum Abbonement: www.atlantis-magazin.de<br />
(Bitte <strong>SUSV</strong>-Mitgliedernummer im Bestellformular unter «Sonstiges»<br />
angeben).<br />
Hans Meier nimmt uns mit auf eine Reise in verborgene<br />
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Mittwoch,<br />
tief unter<br />
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Oberfläche. Er<br />
2013<br />
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Material und Technik Info: für www.susv.ch<br />
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einen Einblick in die Höhlenrettung.<br />
15
Uw-rugbyNereus 5 | 2013<br />
Schweizermeisterschaft 2012/13 im UW-Rugby<br />
In diesem Jahr fand die Schweizermeisterschaft im UW-Rugby in einem neuem Modus statt.<br />
Anstatt in zwei Spieltagen wie bis anhin wurden die einzelnen Spiele an Abenden ausgetragen.<br />
Dieser Modus hat mir sehr gut gefallen, hatte aber den grossen<br />
Nachteil, dass wir an einem kalten späten Augusttag 2012 nach Basel<br />
ins Freibad spielen gehen durften! Die Wetterprognose im Vorfeld:<br />
Kühl, aber wenigstens trocken. So trafen wir alle pünktlich in Basel<br />
ein, nur für das einschwimmen konnte sich niemand so richtig motivieren!<br />
Trotz allem, beim Anpfiff standen sich zwei vollbesetzte<br />
Teams gegenüber. Die wenigen unentwegten Basler Freibadbesucher<br />
fragten sich wohl, was das denn für Spinner seien. Während des<br />
Spiels wurde es immer dunkler, nur die extra installierten Lichter<br />
spendeten ein romantisches Licht. das Spiel sah für uns schon bald<br />
gut aus, doch es war einfach saukalt. Nach dem Schlusspfiff stürmten<br />
wir alle dankbar die heissen Duschen. An dieser Stelle möchte ich<br />
den Baslern ein grossen Kompliment machen; sie nehmen den ganzen<br />
Sommer des kalte Wasser und jegliche Unbill in Kauf nur um<br />
trainieren zu können! Chapeau!<br />
Zum grossen Glück durften wir die nächsten Spiele im Oerlikonerbad<br />
geniessen. Und jetzt gab es keine Ausrede mehr. Dank dem<br />
grossen Einsatz von Vital und Mathias, die uns immer ins Wasser<br />
trieben, schwammen wir fleissig ein. Dies wurde auch mit Erfolg gekrönt.<br />
Obwohl wir in allen Spielen auf starke Gegner trafen, konnten<br />
wir fast alle Spiele gewinnen. Das machte mich und uns alle sehr<br />
stolz. Denn die meisten in unserer Mannschaft sind nicht mehr die<br />
Jüngsten und hatten doch mit der Kondition und einigen «Brästeli»<br />
zu kämpfen.<br />
Besonders gespannt war ich auf das Spiel gegen Zürich 1. Bisher<br />
hatten wir gegen unsere erste Mannschaft immer verloren! Doch wie<br />
würde wohl diese Begegnung enden? Motiviert und voller Kampf-<br />
17. UWR-Plauschturnier<br />
An einem sonnigen Samstag im Juni versammelten sich anlässlich des Plauschturniers<br />
im Unterwasser Rugby viele Anfänger und Helfer vor dem Hallenbad Altstetten in Zürich.<br />
Vier Mannschaften konnten an diesem Tag gebildet werden. Jedes<br />
Team bekam ein bis zwei gute UW-Rugby Spieler zur Verfügung, die<br />
die Anfänger in die Regeln und die Taktik des Spieles einführten.<br />
Währenddessen arbeiteten die Organisatoren den Spielplan aus.<br />
In der Gruppenphase wurde in allen Spielen hart aber fair um den<br />
Ball gekämpft. Die Resultate fielen in den zehnminütigen Spielen<br />
dementsprechend knapp aus. Auch für die Schiedsrichter war dieser<br />
Tag eine Herausforderung, da sie ihre Entscheide den Anfängern oft<br />
erklären mussten. Auch das Wasser, welches sehr trüb war, machte<br />
dem einen oder anderen Schiedsrichter zu schaffen.<br />
Nach der Gruppenphase wurden die Finalspiele ausgetragen. Im<br />
Spiel um den dritten Platz begegneten sich die Zürcher Teams ein<br />
zweites Mal. Wie im ersten Spiel konnte Zürich 3 in Führung gehen.<br />
Es reichte trotzdem nicht zum Sieg, da Zürich 4 ausgleichen konnte<br />
und später immer um ein Tor in Führung lag.<br />
Im Finale wollten die Konstanzer sich für die knappe 1:2 Niederlage<br />
gegen Luzern revanchieren und den Turniersieg erkämpfen. Jedoch<br />
konnten die Luzerner früh in Führung gehen und den Vorsprung<br />
mit Glück und Disziplin verwalten. In den Schlussminuten gelang<br />
den Luzernern der erlösende zweite Treffer zum Turniersieg.<br />
USZ Zürich 3<br />
Bodensee – Konstanz<br />
SLRG Luzern<br />
16
Uw-rugbyNereus 5 | 2013<br />
geist schwammen wir ein, und machten uns für das Spiel bereit. Das<br />
Spiel wogte hin und her, Tore gab es fast keine. Und als wir aus dem<br />
Wasser stiegen, gab es für diese eine Mal keinen Sieger. Ich war auf<br />
unser Unentschieden sehr stolz.<br />
Zum letzten Vorrundenspiel durften wir als Gäste nach Luzern. Ein<br />
schönes und verwinkeltes Hallenbad. Wo sind die WCs, wo die<br />
Sprunggrube . . . ? Ich habe alles gefunden und dank Vital reichte es<br />
auch zum Einschwimmen. Schon schnell war mir klar, dass das heute<br />
Abend sehr hart werden würde. Luzern wurde von den starken Nidwaldnern<br />
unterstützt. Puh, konnten wir das schaffen? Bereits sehr<br />
schnell nach dem Anpfiff kamen wir in Bedrängnis und mussten ein<br />
erstes Gegentor kassieren. Tja, und so ging es auch weiter. Kaum<br />
hatten wir ein Tor gemacht, mussten wir auch wieder eines hinnehmen.<br />
Wir spielten definitiv zu gemütlich! So gingen wir an diesem<br />
Abend geschlagen und ich auch angeschlagen durch die harten<br />
Kämpfe, aus dem Wasser.<br />
An den Finalspielen konnte ich leider nicht teilnehmen, da ich zu<br />
diesem Zeitpunkt im Oman am Tauchen war. Auch das war ein sehr<br />
schönes Erlebnis, doch zu gerne wäre ich beim Sieg gegen Zürich 1<br />
dabei gewesen! An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an<br />
unser Team, dass diesen Sieg für uns alle nach Hause gebracht hat.<br />
Der Rest ist schnell erzählt. Per sms hat mich Mathias über den Sieg<br />
aufgeklärt und mir auch eröffnet, dass ich die «Ehre» habe einen<br />
Bericht zu schreiben . . .<br />
Zum Schluss nur noch das: Ganz herzlichen Dank an alle, die diese<br />
Schweizermeisterschaft ermöglicht haben. Es hat Spass gemacht.<br />
Text: Norbert Baumann<br />
Finaltag – Unterwasserrugby Schweizermeisterschaft 12/13<br />
in Luzern<br />
Die vier Mannschaften, Luzern, Basel, Zürich 1 und Zürich 2 trafen<br />
sich im neuen Hallenbad Luzern um die Finalspiele auszuspielen. Für<br />
Verwirrung war schon vor dem Einlass gesorgt. In welcher Garderobe<br />
darf man sich den jetzt umziehen? Weder die freundlichen Mitarbeiter<br />
an der Kasse, noch der Gastgeber konnten weiterhelfen. Nach<br />
dem Irrgarten –Garderobe, Dusche, Schwimmerbecken und Sprungbecken<br />
– konnte das Spiel um den Meistertitel beginnen. In einem<br />
packenden Finale bezwang der USZ Zürich 2 die Konkurrenz aus<br />
dem gleichen Verein, den USZ Zürich 1 mit 4:3. Gleich im Anschluss<br />
machte sich der Lokalmatador SLRG Luzern bereit um gegen den<br />
Rivalen UWR Bâle zu kämpfen. Zu Beginn waren die beiden Mannschaften<br />
noch auf gleicher Augenhöhe. Luzern schaffte es aber bis<br />
zum Ende einen klaren 10:2 Sieg zu erringen.<br />
Im Anschluss durften die hungrigen Spieler noch im Tonis Smash<br />
ihren Hunger stillen.<br />
Der Dank gilt Allen, die es ermöglicht haben die diesjährige<br />
Schweizermeisterschaft inkl. Finaltag durchzuführen. Wir freuen uns<br />
schon auf die Saison 2013/14, die dieses Jahr bereits am 19. 08. 2013<br />
begann.<br />
Rangliste SM 2012/1013 1. Platz USZ Zürich 2<br />
2. Platz USZ Zürich 1<br />
3. Platz SLRG Luzern<br />
4. Platz UWR Bâle<br />
Text: Patrick Schürmann / Foto: Sacha Bächli<br />
Wasserturmcup 2013 in Luzern/Schweiz<br />
Ich bedanke mich bei allen Mannschaften und Helfer für ihr Kommen<br />
und die tatkräftige Hilfe.<br />
Beim Bademeisterteam des Hallenbades Altstetten möchte ich<br />
mich ebenfalls für die tolle Unterstützung, die wir während dem<br />
Turnier erhalten haben, bedanken.<br />
Auch nächstes Jahr wollen wir ein Plauschturnier organisieren. Es<br />
würde die UW-Rugby Szene freuen, wenn der eine oder andere<br />
Tauchclub aus dem <strong>SUSV</strong> beim nächsten Turnier in unseren faszinierenden<br />
Unterwassersport reinschnuppern würde.<br />
Text & Fotos: Mathias Dufour<br />
Liebe Unterwasserrugby-Freunde<br />
Luzern – eine kleine Stadt mit einer grossen Unterwasserrugby-Tradition.<br />
Zum 31. Mal führen wir in dieser Stadt im Zentrum der Schweiz das traditionsreiche<br />
Unterwasserrugby-Tournier durch. Dazu laden wir Euch herzlich ein.<br />
Der Wasserturmcup findet dieses Jahr am Wochenende vom 2./3. November<br />
2013 statt.<br />
Das Turnier selber findet am Samstag statt.<br />
Reserviert Euch bitte jetzt schon dieses Datum.<br />
Die definitive Einladung mit allen Details wird bald folgen.<br />
Mit besten Grüssen Daniel Lutz / Unterwasserrugby Luzern<br />
Cari amici dell‘ Rugby<br />
Lucerna. Una piccola cittadina con una grande tradizione di Rugby subaqueo.<br />
La città nel «cuore» della Svizzera invita, ben per la 31° volta, al torneo di<br />
Rugby subaqueo più ricco di tradizione di tutta la confederazione.<br />
Per la 31° volta, passione, agonismo e divertimento.<br />
Il Wasserturmcup si svolgerà nel fine settimana del 2/3 Novembre 2013.<br />
Il torneo si terrà il Sabato.<br />
Si prega di prenotare questa data.<br />
L'invito definitivo seguirà presto.<br />
Ci farebbe enormemente piacere poter accogliere<br />
tantissime squadre a questo torneo !<br />
Con i migliori saluti Daniel Lutz / Unterwasserrugby Luzern<br />
wtc@uwrluzern.ch<br />
USZ Zürich 4<br />
17
21 ème nttoyage du <strong>lac</strong> Leman nereus 5 | 2013<br />
Compte rendu du Nettoyage du Lac 2013<br />
Comme tous les ans, depuis 1992, nous vous détaillons<br />
dans le document ci-joint l’incroyable récolte de détritus<br />
rapportés par nos plongeurs bénévoles.<br />
Cette année nous avons eu la chance d’être soutenus<br />
par divers sponsors, et le plaisir d’accueillir et de remercier<br />
la conseillère d’Etat, Madame Michèle Künzler, ainsi<br />
que le conseiller national, Monsieur Mauro Poggia.<br />
En vous remerciant de l’attention que vous porterez à<br />
notre action, nous vous prions d’agréer nos salutations<br />
distinguées.<br />
Voilà maintenant plus de 20 ans que l’association Aqua-Diving<br />
a pour préoccupation la propreté du Léman, c'est pourquoi elle<br />
organise chaque année une journée de ramassage sous-<strong>lac</strong>ustre.<br />
Malheureusement certains polluent encore le <strong>lac</strong> en jetant bouteilles<br />
en plastique, verres, tasses, caddies, si ce n'est coffre-fort<br />
et même armes à feu.<br />
Le <strong>lac</strong> Léman est devenu une vraie caverne<br />
d'Ali Baba.<br />
Il ne suffit pas de ramasser, encore faut-il<br />
trier, répertorier, noter, toujours en collaboration<br />
avec différentes instances publiques<br />
(police du <strong>lac</strong>, domaine public etc.).<br />
Tout ce travail est effectué par des plongeurs<br />
confirmés, des marcheurs qui bien sûr<br />
restent sur la terre ferme, et des bateaux qui<br />
assurent la sécurité.<br />
Tous sont bénévoles, près de 200 personnes<br />
ont répondus présentes à l’appel;<br />
nous tenons à les remercier ici.<br />
Cette journée de ramassage est l’expression<br />
d’une véritable démarche écologique et<br />
l’aboutissement d’un travail de coordination<br />
conséquent en amont et durant la manifestation.<br />
Cette année nous avons choisi de travailler<br />
sur l'éducation et la sensibilisation des<br />
adultes et des enfants. Pour ces derniers,<br />
nous avons pu organiser des jeux: Pêche<br />
miraculeuse aux déchets, concours de dessin<br />
de détritus et tableaux d’œuvre d’art décorés<br />
avec ce qui a été récupéré au fond du <strong>lac</strong>.<br />
La convivialité, comme chaque année, a<br />
encore été au rendez-vous notamment au<br />
court d’un grand petit déjeuner puis du copieux<br />
repas servi à la mi-journée, tous deux<br />
offert pour les participants.<br />
L’apéritif en fin de journée s’est vu honoré<br />
de la présence de plusieurs responsables<br />
publics: Madame la Conseillère d’Etat Michèle<br />
Künzler, Monsieur le Conseiller national<br />
Mauro Poggia, le responsable de la capitainerie<br />
cantonale, Monsieur Stefan Szeless,<br />
la vice-présidente de l’Association des Usagers<br />
des Bains des Pâquis, Madame Mireille<br />
Roy. Nous saluons aussi la présence et la<br />
collaboration de la police de la navigation,<br />
la police municipale, le sauvetage de Genève.<br />
Un diplôme a été délivré à tous les<br />
participants qui atteste de leur action lors de<br />
cette magnifique journée. Pour les remercier,<br />
près de 250 cadeaux ont été préparés et<br />
distribués à nos plus fidèles participants,<br />
tous nettoyages confondus. Un CD-souvenir<br />
des 20 dernières années leur a été remis afin<br />
qu’ils gardent un souvenir impérissable de<br />
leur engagement.<br />
Une vidéo de cette mémorable journée a<br />
été effectuée et retransmise lors de notre<br />
souper (fondue les pieds dans l’eau) offerte<br />
par la buvette des bains des Pâquis.<br />
La soirée s’est poursuivie au Palais Mascotte<br />
où tous les participants étaient invités.<br />
Voilà les chiffes et la nature des objets<br />
récoltés: 6 pneus / 673 cannettes/ 248 bouteilles<br />
en PET / 2 batteries de bateau / 3 réservoirs<br />
d’essence / 650 bouteilles en verre /<br />
2 caddies / 250kg de ferraille / 3 porte-monnaie,<br />
1 sac de bijoux, 1 porte de coffre-fort,<br />
etc., etc.<br />
Au total 792 kilos de déchets, soit la<br />
moyenne obtenue dans les années précédentes<br />
– compte tenu du temps et du<br />
nombre de plongeurs. Nous en sommes à<br />
près de 15 tonnes de déchets ramassés depuis<br />
21 ans!<br />
Nous n’avons qu’un souhait: que ces<br />
chiffres baissent et que cette journée de ra-<br />
18<br />
massage n’ait plus de raison d’être; alors,<br />
peut-être aurons-nous réalisé un vrai travail<br />
de prévention et de sensibilisation. Et cet<br />
effort n’est qu’une question de respect minimal<br />
pour la nature.<br />
Petit rappel: Gardez en tête la date<br />
du nettoyage 2014 le 3 ème week-end de septembre.<br />
Patty MOLL et son Team Aqua-Diving<br />
Il va de soi que cette action n’aurait<br />
pas pu avoir lieu sans la généreuse<br />
contribution de nos sponsors, que<br />
nous remercions chaleureusement:<br />
l’Association des bains des Pâquis et sa Buvette,<br />
Project Aware, la pharmacie Gouda, la pizzeria<br />
le Borgia le Bristol Verbier, la Seiche, Ship<br />
Shop, Scubapro, Scuba-Dream Genève, le Petit<br />
Futé, l’Allianz Assurance, l’institut Emma Tarré,<br />
le Palais Mascotte, la Compagnie genevoise de<br />
navigation, les G<strong>lac</strong>es nationales Lebrun, la<br />
Fondation de bienfaisance de la banque Pictet,<br />
la Fondation Hans Wilsdorf, le bar La Terrasse,<br />
restaurant Le Gruyérien, la Maison de la Rivière,<br />
Olphahny, One FM, Le Respect, Satus<br />
Genève, Serbeco, les Services Industriels de<br />
Genève, Marti Marine, le Sauvetage de Genève,<br />
l’Université de Genève, le Centre genevois du<br />
volontariat, la Direction générale de la nature<br />
et du paysage, Waow .<br />
Avec l’appui de la Ville de Genève, département<br />
de la cohésion sociale, de la jeunesse et<br />
des sports.
Foto John Natoli / www.bluebaydivers.com.au<br />
CONCOURS PHOTO 2013 DE LA FSSS<br />
<strong>SUSV</strong>-FOTOWETTBEWERB 2013<br />
CONCORSO FOTO 2013 DELLA FSSS<br />
Info: www.susv.ch / www.fsss.ch<br />
10. <strong>SUSV</strong> Unterwasser-Foto-Video Treffen der DRS<br />
Live is Live auch beim Foto-Video-Treffen<br />
Der Neuenburgersee und<br />
der Live-Wettbewerb<br />
lockte 13 Teilnehmer ans<br />
10. <strong>SUSV</strong> Unterwasser-<br />
Foto-Video Treffen der<br />
DRS. So traf man sich am<br />
Samstag 24. August am<br />
Plage de Boudry wo auch<br />
der Live-Wettbewerb abgehalten wurde.<br />
Geendet hat ein weiteres tolles Treffen<br />
am Sonntag am Bielersee.<br />
Leider hatte Petrus nach diesem tollen<br />
Sommer wieder mal Lust Blitze und Gedonner<br />
hervor zunehmen. Bei solch einem Regen<br />
war es an Land fast so nass, wie im<br />
Neuenburgersee selbst. Es stiegen trotzdem<br />
8 Taucher ins Wasser und stellten sich dem<br />
Live-Wettbewerb. So mussten sie in einem<br />
stündigen Tauchgang möglichst gute Fotos<br />
machen. Nach dem Tauchgang haben alle<br />
passend zum Wetter im kleinen Restaurant<br />
beim Tauchplatz ein Käse-Fondue gegessen.<br />
Frisch gestärkt ging es zu einem anderen<br />
Restaurant, wo wir den zweiten Teil des<br />
Wettbewerbes abhielten. Jeder musste ein<br />
Foto unbearbeitet und so wie es aus der<br />
Kamera kam abgeben. Dies brauchte etwas<br />
Zeit und es fiel nicht allen leicht, das Foto<br />
auszuwählen, welches das Rennen machen<br />
sollte. Zur Auflockerung präsentierten Rolf<br />
Huwiler und Hansjürg Affolter Fotos aus ihrem<br />
letzten Urlaub. Rolf war in Ägypten und<br />
Jörg in der Türkei. Sie zeigten uns schöne<br />
Bilder und informierten uns dazu wie der<br />
Urlaub so war. Ein Dank an die beiden für<br />
ihre Darbietung. Danach konnte sich jeder<br />
Teilnehmer des Treffens als Juror beteiligen.<br />
Die acht Fotos wurden anonym mit einer<br />
Nummer versehen präsentiert. Jeder musste<br />
für sich eine Rangliste erstellen. Die Fotografen<br />
welche ein Foto im Wettbewerb hatten<br />
durften ihr eigenes nicht bewerten. Es<br />
wurde ganz still und konzentriert die Fotos<br />
betrachtet, verglichen und bewertet. Es war<br />
nicht einfach! Die Fotos deckten die ganze<br />
Palette ab. Von Weitwinkel bis Makro und<br />
die Qualität der Fotos war sehr gut. Nach<br />
einiger Zeit hatten alle ihre persönliche<br />
Rangliste beisammen und der Bewertungsbogen<br />
abgegeben. Danach stellte jeder sein<br />
Foto vor und hat ein paar Worte dazu gesagt,<br />
wie zum Beispiel mit welcher Ausrüstung<br />
das Foto gemacht wurde und was versucht<br />
wurde oder wo die Probleme lagen.<br />
Die anderen haben ihre Meinung<br />
zum Foto und mögliche Tipps geäussert.<br />
Das ganze lief in einem<br />
sehr konstruktiven und lehrreichen<br />
Rahmen ab und jeder konnte<br />
was dazu lernen. Nun wurde zum<br />
dritten Mal die Lokalität gewechselt.<br />
Wir trafen uns mit dem<br />
<strong>SUSV</strong>-Kommissions-Präsidenten –<br />
Foto-Video – Mauro Züricher in La<br />
Neuveville am Bielersee, dort<br />
wurde dann auch die Rangverkündigung<br />
des Wettbewerbes abgehalten.<br />
Bronze machte Danja Klink, Silber<br />
Holger Guderle und der Sieger war<br />
Hansjörg Affolter. Nochmals herzlichen<br />
Glückwunsch an die Drei.<br />
Nach dem Nachtessen verblieb noch eine<br />
kleine Gruppe, welche einen Nachttauchgang<br />
machten. Nur ein Wels wurde gesichtet,<br />
wo es doch sonst mehrere zu sehen gibt.<br />
Auch ohne Welse war es ein wundervoller<br />
Tauchgang mit vielen Fischen und Krebsen.<br />
Am Sonntag ging es zum Tauchplatz St-Joux.<br />
Ein sehr schöner Tauchgang im Seegrasgürtel.<br />
Mit vielen Eglis, Hechten und viele Stichlinge<br />
waren genügend Fotomotive da. Nach<br />
einer kleinen Stärkung und letztes Fachsimpeln<br />
ging das 10. Treffen zu Ende. Ein grosses<br />
Dankeschön an Mauro Zürcher für die<br />
Hilfe bei der Organisation vor Ort.<br />
Mehr Fotos: www.susv.ch/de/foto-video/<br />
foto-videotreffen<br />
19
FotografieNereus 5 | 2013<br />
Nereus’ und aquacam.ch’s kleine digitale Bildbearbeitungsschule<br />
Wir präsentieren Euch in jeder Ausgabe eine Anleitung zur digitalen Bildbearbeitung,<br />
selbstverständlich mit einem ganz besonderen Augenmerk auf die Bedürfnisse von<br />
Unterwasserfotografen.<br />
Die vorliegende Ausgabe stellt eine<br />
gestalterische Spielerei vor, die<br />
Colour Key genannt wird.<br />
Als Color Key werden Bilder bezeichnet, die grundsätzlich<br />
schwarz-weiss sind, jedoch einzelne farbige Bildelemente<br />
aufweisen, die besonders hervorgehoben werden sollen. Der<br />
Color Key-Effekt ist einem breiteren Publikum vor allem durch<br />
den Film Sin City bekannt geworden, der eben überwiegend in<br />
düsterem schwarz-weiss gehalten ist, hin und wieder jedoch<br />
mit farbig-grellen Klecksern aufgepeppt wird.<br />
Bereits in früheren Ausgaben haben wir gezeigt, dass bei<br />
der digitalen Bildbearbeitung verschiedene Wege ans Ziel führen.<br />
Welches jeweils der kürzeste ist, hängt vom gewählten<br />
Ausgangsbild ab. Im Folgenden zeigen wir die möglicherweise<br />
einfachste Technik dafür auf, möchten gleichzeitig jedoch darauf<br />
aufmerksam machen, dass in einschlägigen Foren im Internet<br />
weitere Anleitungen zu finden sind.<br />
Wir öffnen zunächst ein Farbbild in Photoshop und duplizieren<br />
die Hintergrundebene indem wir Ebene > Ebene Duplizieren<br />
oder alternativ Ebene > Neu > Ebene durch Kopie<br />
wählen.<br />
Als Anschauungsbeispiel wollen wir die Farbsättigung in<br />
diesem Bild eines Blaupunktrochen bis auf dessen namensgebenden<br />
blauen Punkte reduzieren. Dadurch entsteht ein<br />
Schwarzweiss-Bild mit vereinzelten blauen Punkten.<br />
Wir stellen sicher, dass im Ebenen-Fenster die oberste<br />
Ebene aktiviert und sichtbar ist.<br />
Danach gehen wir auf Bild > Korrekturen > Farbton /<br />
Sättigung.<br />
Im sich nun öffnenden Bedienmenü für Farbton / Sättigung<br />
wählen wir im Scrolldown-Menü mit den einzelnen Farbkanälen<br />
einen nach dem anderen an und entsättigen ihn, indem<br />
wir den jeweiligen Regler ganz nach links ziehen.<br />
Die im Scroll-Down-Menü an oberster Stelle aufgeführte<br />
und mit «Standard» bezeichnete Möglichkeit steuert alle Farbkanäle<br />
gleichzeitig, d.h. auch den blauen, den wir ja eben nicht<br />
entsättigen wollen. Wir lassen den Kanal «Standard» deshalb<br />
unberührt.<br />
Dem Bild werden dadurch schrittweise die Farben entzogen.<br />
Da wir die blauen Punkte im Bild belassen wollen sparen<br />
wir beim Reduzieren der Sättigung der einzelnen Farbkanäle<br />
den Blaukanal aus.<br />
Es empfiehlt sich generell jedoch, den Einfluss der Entsättigung<br />
der anderen Farbkanäle im Auge zu behalten, hier insbesondere<br />
des Cyan-Kanals, da Cyan nahe bei Blau liegt und<br />
deswegen des Erscheinungsbild der Blaupunkte ebenfalls prägen<br />
kann. Wir verändern deshalb in diesem Beispiel auch den<br />
Cyan-Kanal nicht.<br />
Analoges kann natürlich in anderen Bildern bspw. auch für<br />
den Gelb-Kanal gelten, wenn wir lediglich einen roten Farbton<br />
im Bild behalten wollen.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
20
FotografieNereus 5 | 2013<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Nachdem nun sämtliche Farbkanäle mit Ausnahme von Blau<br />
und Cyan entsättigt worden sind präsentiert sich das Bild wie rechts<br />
gezeigt.<br />
Die hier dargestellte ist die einfachere, eine andere Methode<br />
könnte aber häufiger eingesetzt werden (die hier gezeigte funktioniert<br />
nicht, wenn im Bild gleiche Farbtöne wie der beibehaltene<br />
sind, welche ich entsättigen möchte; ich müsste deshalb mit dem<br />
Auswahlwerkzeug den beizubehaltenden Teil isolieren). Wie das<br />
funktioniert zeigen wir in der nächsten Ausgabe des Nereus<br />
<br />
Alle im Nereus veröffentlichten Bearbeitungstipps können auf<br />
http://aquacam.ch/info/tutorials.html nachgelesen werden.<br />
www.uwalight.com<br />
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21
<strong>SUSV</strong> – FSSS NEWS nereus 5 | 2013<br />
Professionelle Luft-Füllstation<br />
Zwei Bauer-Kompressoren, sechs 50-Liter-Standspeicher,<br />
eine Chipkarten-gesteuerte Aussenfüllan-lage, elektronische<br />
Datenaufzeichnung: Die Luft-Füllstation für Sporttaucher –<br />
sie steht in der Region Biel-Seeland-Berner Jura – ist in einem<br />
Lagercontainer installiert und damit grundsätzlich mobil.<br />
Die Besitzer der Anlage suchen nach einem Käufer.<br />
Käufer gesucht<br />
Die Füllstation der altobasso GmbH wurde gegen Ende 2010 in<br />
Betrieb genommen. Im Sinne einer «Flurbereinigung» soll sie jetzt<br />
verkauft werden, zumal die Firma in der Zwischenzeit die Shop-Aktivitäten<br />
eingestellt hat.<br />
Zwei Bauer-Kompressoren bilden das Kernstück der Anlage. Der<br />
Verticus-3-Kompressor (Pressluft) hat heute eine effektive Laufzeit<br />
von rund 200 Stunden. Die Verticus-5-Maschine, sie liefert über den<br />
Movatec-Mischer ein Nitrox-Gemisch bis zu 40 Prozent, verzeichnet<br />
eine Laufzeit von aktuell knapp 90 Stunden.<br />
Den Tauchsportlern steht eine Aussenfüllanlage zur Verfügung,<br />
die mit Chipkarten bedienbar ist. Die Karten werden über ein fest<br />
installiertes Laptop nach den Kundenwünschen programmiert. Eine<br />
Funktionselektronik gibt u.a. Auskunft über den Zeitpunkt und Kosten<br />
jeder Füllung und über die Füllmenge. Die in einem Chromstahl-<br />
Schrank montierte Aussenfüllanlage verfügt über eine Füllleiste mit<br />
je zwei voneinander unabhängigen Anschlüssen für Pressluft und<br />
Nitrox.<br />
Eingebaut ist die ganze Luft-Füllstation in einem neuen Lagercontainer<br />
mit den Massen 220 x 455 Zentimeter. Damit konnten die<br />
Leitungswege ausgesprochen kurz und damit wartungsfreundlich<br />
gehalten werden. Ein weiterer positiver Effekt: Die gesamte Anlage<br />
ist grundsätzlich mobil.<br />
Sie wird regelmässig von Bauer-Spezialisten geprüft und verfügt<br />
seit der Inbetriebnahme über das Pure-Air-Zertifikat. Für das speditive<br />
Befüllen von Tauchflaschen für den Aus- und Weiterbildungsbetrieb<br />
steht eine Innen-Füllleiste mit weiteren vier Anschlüssen zur<br />
Verfügung.<br />
Weitere Informationen zur Luft-Füllstation, Verkaufspreis und/oder<br />
eine umfangreiche Verkaufsdokumentation sind erhältlich über:<br />
altobasso GmbH, Stefan Senn,<br />
079 632 41 31, stefan.senn@bluewin.ch<br />
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Die Bauer-Kompressoren Verticus 3 (vorne) und Verticus 5 sind in einem<br />
Lagercontainer untergebraucht.<br />
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2014» im Grossformat 50 x 70 cm von David Hettich<br />
ist da!<br />
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Bahamas lassen dabei Taucherherzen höher schlagen – mit<br />
typischen Szenen aus Korallenriffen, vom riesigen Walhai bis<br />
zu winzigen Partnergarnelen im Feuerseeigel!<br />
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22
<strong>SUSV</strong> – FSSS & NEWS<br />
Wir brauchen dich!<br />
Nach drei erfolgreichen Unterwasserfoto & -video<br />
Festivals Ostschweiz werden wir 2013 eine weitere<br />
Auflage des Festivals organisieren. Der grosse<br />
Publikumsaufmarsch war für das OK-TEAM eine<br />
grosse Genugtuung und für die Fotografen und<br />
Filmer sicherlich ein grosser Ansporn 2013 wieder<br />
mit von der Partie zu sein.<br />
Damit du das 4. Unterwasserfoto & -video Festival<br />
Ostschweiz mit deinen Bildern, Filmen und allenfalls<br />
deiner Präsentation bereicherst. Mit Absicht<br />
findet kein Wettbewerb statt. Es soll nicht ein<br />
Profi-Event werden sondern ein Event bei dem jeder<br />
Fotograf/Filmer seine Art der Unterwasserwelt<br />
präsentieren darf.<br />
Das Anmeldeformular und das Reglement für Fotografen/Filmer,<br />
das Aussteller-Reglement sowie das<br />
Sponsoren-Reglement wurden überarbeitet.<br />
Bitte hilf uns, indem du diese Infos an alle Fotografen,<br />
Filmer, Clubmitglieder und Freunde verschickst.<br />
Wir sind überzeugt, dass du dein Umfeld<br />
für diesen Anlass ebenfalls begeistern kannst.<br />
Reglement und Flyer findes du hier:<br />
www.unterwasserfestival.ch<br />
unter Infos/Anmeldung<br />
Weitere Fragen und Anregungen:<br />
OK Unterwasserfoto & -video Festival Ostschweiz<br />
Orlando Grand I o.grand@gipfelstuermer.ch<br />
FANTIC UW-FOTO AG I info@fantic.ch<br />
Taucht ein in eine fantastische Welt!<br />
Bilderausstellung - Multimedia-Projektionen - Vorträge (Vormittag &<br />
Nachmittag) der Hai-Schutzorganisation Shark-Project Schweiz -<br />
Sponsoren-Stände - Getränke und Verpflegung<br />
Eintritt frei!<br />
Informationen - Programm - Anmeldeformulare für Fotografen<br />
www.unterwasserfestival.ch<br />
https://www.facebook.com/unterwasserfotofestival<br />
Kontaktadressen:<br />
Orlando Grand, Wiesstrasse 25a, CH 9413 Oberegg, eMail o.grand@gipfelstuermer.ch<br />
FANTIC UW-FOTO AG, Frauenfelderstrasse 49, CH 8370 Sirnach, eMail info@fantic.ch<br />
Unterwasser-Fotowettbewerb –<br />
Ferienmesse St. Gallen, 7. bis 9. Februar 2014<br />
Dies ist ein Einreich-Fotowettbewerb für Unterwasserfotos.<br />
Es können alle in der Schweiz wohnhaften Amateur- Fotografen/innen mitmachen.<br />
Teilnahmebedingungen und Reglement www.susv.ch
<strong>SUSV</strong> Malediven – FSSS & NEWS Nereus nereus 5 | 2013<br />
An Bord der Horizon III – Malediven<br />
Im Vergleich zu Inselferien, erhöht die Teilnahme an einer Tauchsafari die Zahl an<br />
spektakulären Tauchspots massiv. Zudem besteht die Möglichkeit in kaum erschlossenen<br />
Regionen abzutauchen und fernab anderer Tauchboote grandiose Erlebnisse zu geniessen.<br />
Inmitten des Indischen Ozeans erstreckt<br />
sich ein Gürtel von mehr als 20 Atollen über<br />
800 km von Nord nach Süd, bis über den<br />
Äquator. Die unvergleichliche Inselwelt der<br />
Malediven umfasst 1200 Inseln und Sandbänke,<br />
voll und ganz erschaffen aus Korallen.<br />
Das Gros der Inseln ist unbewohnt.<br />
Diese Fakten lassen ein schier unerschöpfliches<br />
Potential an sehenswerten<br />
Tauchplätzen erahnen. Die Vielfalt an Riffen,<br />
der enorme Fischreichtum und nicht zuletzt<br />
die häufigen Begegnungen mit Grossfischen<br />
begründen seit jeher den legendären Ruf der<br />
Malediven als Tauchrevier.<br />
Inzwischen konzentriert sich der Tourismus<br />
nicht mehr nur auf die zentralen<br />
Atolle. Seit einigen Jahren wird den Reisenden<br />
ein Besuch aller Regionen ermöglicht.<br />
Und somit entstand ein weiteres Argument,<br />
die Malediven an Bord einer Tauchkreuzfahrt<br />
zu erkunden. Im Vergleich zu Inselferien,<br />
erhöht die Teilnahme an einer Tauchsafari<br />
die Zahl an spektakulären Tauchspots<br />
massiv. Zudem besteht die Möglichkeit in<br />
kaum erschlossenen Regionen abzutauchen<br />
und fernab anderer Tauchboote grandiose<br />
Erlebnisse zu geniessen.<br />
Diese Möglichkeiten machen sich auch<br />
die beiden Schweizer Lisa und Hervé<br />
Schouwey von Star Divers zu nutze. Sie blicken<br />
auf 18 Jahre Erfahrung und tausende<br />
von Tauchgängen in maledivischen Gewässern<br />
zurück. Nur wenige Menschen sind mit<br />
der Vielzahl an Tauchmöglichkeiten im ge-<br />
samten Archipel derart gut vertraut und<br />
kümmern sich mit so viel Leidenschaft und<br />
Engagement um die Gäste an Bord.<br />
Auf der Horizon III, einer zweimotorigen<br />
Yacht aus Fiberglas und Holz, begleiten Lisa<br />
und Hervé die Touren zu den spektakulärsten<br />
Riffen des Landes stets persönlich, zusammen<br />
mit ihrer eingespielten Crew. Je<br />
nach Jahreszeit stehen die zentralen Atolle,<br />
die nördlichsten Riffe, aber auch der tiefe<br />
Süden im Bereich des Äquators auf dem Programm.<br />
Um auch die entlegensten Gebiete<br />
zu erschliessen, starten oder enden die einoder<br />
zweiwöchigen Touren nicht nur in<br />
Male, sondern auch äusseren Atollen, welche<br />
mit einem kurzen Inlandflug erreicht<br />
werden.<br />
Dass die besuchten<br />
Tauchspots die bestmöglichen<br />
Erlebnisse bieten,<br />
dafür sind Lisa und<br />
Hervé persönlich besorgt.<br />
Fundierte Kenntnisse<br />
der Gewässer, eine<br />
seriöse und professionelle<br />
Arbeitsweise in ruhiger<br />
und souveräner Art gepaart mit einer<br />
grossen Dosis Leidenschaft sind die Grundlage<br />
für eine optimale und sichere Durchführung<br />
jedes einzelnen Tauchganges. Kleine<br />
Tauchgruppen stellen sicher, dass Bedürfnisse<br />
und Fähigkeiten jedes Einzelnen berücksichtigt<br />
werden können. Die Crew der Horizon<br />
III gestaltet den Aufenthalt an Bord so<br />
angenehm wie möglich, und die Hilfsbereitschaft<br />
der fleissigen Hände geht weit über<br />
das Normale hinaus. Das Essen übertrifft die<br />
Erwartungen, die manch einer an eine Bordküche<br />
stellt und die gesellige Atmosphäre<br />
trägt viel dazu bei, dass viele Gäste zu<br />
Stammkunden werden.<br />
Die Horizon III, Baujahr 2009, ist eine<br />
modernes und grosszügiges Schiff. 8 Standard<br />
und 2 Deluxe Kabinen bieten viel Platz<br />
und ein hohes Mass an Komfort. Die Zimmer<br />
können wahlweise mit Doppel- oder Einzel-<br />
betten ausgestattet werden und bei Bedarf<br />
ist auch eine Einzelkabine verfügbar. Viel<br />
Stauraum, Klimaanlage sowie Dusche und<br />
WC gehören zur Grundausstattung, egal in<br />
welcher Kabine. Generell sind die Innenbereiche<br />
sehr geräumig und lichtdurchflutet<br />
gestaltet, die Ausstattung modern und<br />
durchdacht. Viele offene Bereiche bieten<br />
auch gemütliche Sitzplätze bei Wind oder<br />
Regen. Liegeplätze zum Sonnen oder am<br />
Schatten sind zahlreich vorhanden und<br />
selbst bei einer Massage oder einer Abkühlung<br />
im Jacuzzi schweift der Blick stets über<br />
das tiefe Blau in den Horizont.<br />
Das separate Tauchdhoni beherbergt die<br />
Nitroxanlage und 3 Kompressoren. Mit Süsswasserdusche,<br />
Spülbecken, Toilette und<br />
Sonnendeck bietet es beste Voraussetzungen<br />
für einen angenehmen und entspannten<br />
Tauchbetrieb.<br />
Eine Tauchreise mit Star Divers ist ein<br />
Taucherlebnis der besonderen Art. Nach der<br />
Sommerpause sticht die Horizon III wieder<br />
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InterviewNereus 5 | 2013<br />
Reisen und Tauchen als Leidenschaft . . .<br />
Interview mit André Lüthi, Verwaltungsratspräsident Globetrotter Travel Service<br />
André Lüthi schloss 1979 seine Lehre als Bäcker/Konditor ab und wechselte fünf Jahre<br />
später als Berater und Reiseleiter in die Tourismusbranche. Zu Globetrotter stiess er vor<br />
25 Jahren, wo er es innerhalb von vier Jahren vom Sachbearbeiter zum CEO brachte. Die<br />
Firma beschäftigt heute in 27 Filialen – vier davon sind auf Geschäftsreisen spezialisiert –<br />
über 240 Mitarbeitende. Seit 2013 ist der heute 52-Jährige nun Verwaltungsratspräsident<br />
des Globetrotter Travel Service und CEO der Holding Globetrotter Group.<br />
Herr Lüthi, was war der Auslöser ein<br />
eigenes «Reisebüro» ins Leben zu rufen?<br />
Den Namen und das Unternehmen hat<br />
Walter Kamm in Mitte der 70er-Jahren in<br />
Leben gerufen. 1982 eröffnete das Unternehmen<br />
je eine Filiale in Bern und in Basel.<br />
Mit dem stetigen Wachstum des Kundenkreises<br />
und der angebotenen Dienstleistungen<br />
folgten später weitere Standorte in<br />
Deutschschweiz. Ich stiess 1987 zum Unternehmen<br />
und Anfang der 1990er-Jahre wurde<br />
ich in die Geschäftsleitung berufen.<br />
Konnte man André Lüthi auch als Reiseführer<br />
erleben in den Anfangszeiten.<br />
Ja. Als Reiseleiter zu den Loire Schlössern<br />
in Frankreich habe ich den Einstieg in die<br />
Reisebranche gemacht. Noch heute begleite<br />
ich ab und zu Spezialreisen, wie zum Beispiel<br />
die Globotrek-Pionierreise mit Seitenwagen<br />
durch den Ural, eine Journalistenreise<br />
nach Nepal oder eine Wirtschaftsreise<br />
mit dem Swiss Economic Forum nach Brasilien.<br />
In den Jahren seit der Gründung des<br />
Globetrotter Travel Service (1976) hat<br />
sich in der Reisebranche ja auch einen<br />
ziemlichen Wandel vollzogen. Was sind<br />
die positiven, was die negativen Auswirkungen.<br />
Der Wandel der Zeit hat einige Herausforderungen<br />
gebracht. Vor allem das Internet<br />
hat auch in der Reisebranche einiges verändert.<br />
Es gibt immer mehr Reisende, dies führt<br />
soziokulturell und ökologisch zu Problemen.<br />
Aber der Tourismus schafft und erhält auch<br />
Arbeitsplätze – der Tourismus ist, wie so vieles<br />
auch eine Gratwanderung. Die Industrie<br />
muss sich einfach ihrer Verantwortung bewusst<br />
sein.<br />
In der Reisebranche schreiben sich<br />
viele Umweltschutz, Nachhaltigkeit in die<br />
Unternehmensphilosophie. Was genau<br />
kann ein Reiseanbieter da konkret machen.<br />
Wie können die Gäste sensibilisiert<br />
werden. Denn dies müssten/sollten ja<br />
dann auch ihren Teil dazu leisten.<br />
Wir können unsere Kunden bewusst sensibilisieren<br />
– z.B. empfehlen wir eine längere<br />
Reise zu unternehmen, anstelle von zehn<br />
Kurzreisen pro Jahr. Wir leisten auch Aufklärungsarbeit,<br />
vom Umgang mit fremden<br />
Kulturen bis hin zum Kinderschutz. Und wir<br />
wählen unsere Geschäftspartner mit einem<br />
kritischen Auge aus.<br />
Was sicher viele interessieren dürften:<br />
Wo waren Sie noch nicht auf dieser Welt?<br />
Es gibt noch einige Länder, die ich nicht<br />
kenne – dies hält meinen Entdeckergeist<br />
wach.<br />
Der äusserste Nordosten Sibiriens reizt<br />
mich, eine Reise zu den Rentiernomaden –<br />
Natur pur. Diese Gegend hat bisher noch<br />
niemand bereist.<br />
Was ist ihre persönliche Traumdestination,<br />
zum Beispiel wenn Sie verbannt<br />
würden und wählen könnten?<br />
Nepal – da war ich schon 35 Mal.<br />
Wo würden Sie nie mehr hinreisen?<br />
Ich würde jedes bereiste Land nochmals<br />
besuchen wollen.<br />
Stichwort Tauchen – wo auf dieser<br />
Welt sind Sie zum ersten Mal abgetaucht?<br />
Und was haben Sie dabei erlebt?<br />
In Kenia, dort habe ich das Padi-Brevet<br />
gemacht. Ich war mit meiner damaligen<br />
Freundin dort, die war natürlich ganz glücklich,<br />
da sie schon Taucherin war und nun ein<br />
neues Gschpändli hatte . . .<br />
André Lüthi ist Vater von<br />
zwei Kindern und wohnt am<br />
Stadtrand von Bern.<br />
Was nimmt oder nahm Tauchen für Sie<br />
einen Stellenwert ein, bei der Wahl der<br />
Destination?<br />
Ich habe das Tauchen fast nie mit einer<br />
Reise kombiniert. Oft bin ich nur zum Tauchen<br />
aufgebrochen mit einem klaren Ziel.<br />
Ihr Topspot fürs Tauchen?<br />
Da gibt es mehrere: Komoren, Südostburma<br />
und Oman.<br />
Was möchten Sie noch erleben/sehen<br />
unter Wasser?<br />
Intensiver Wracktauchen – vor allem zu<br />
den Flugzeugwracks im Pazifik, zwischen<br />
den Philippinen und Hawaii.<br />
Auch schon brenzlige Situationen erlebt<br />
unter Wasser?<br />
Ja, aber immer durch Eigenverschulden.<br />
Z.B. eine unangenehme Begegnung mit einem<br />
Hai in Burma oder ein kritischer<br />
Wrackausstieg vor den Komoren.<br />
26
InterviewNereus 5 | 2013<br />
Wie sehen Sie die Entwicklung des<br />
Tauchens weltweit? Oft werden ja die<br />
Taucherinnen und Taucher quasi verantwortlich<br />
gemacht für die Zerstörung von<br />
Unterwasserwelten.<br />
Die Entwicklung des Tauchens weltweit<br />
ist nicht aufzuhalten. Durch Sensibilisierung<br />
und professionelle Ausbildung kann sicher<br />
viel zu einer nachhaltigen Entwicklung des<br />
Tauchens beigetragen werden.<br />
Tauchdestinationen erfordern immer<br />
längerer Flüge und Transporte in Gegenden,<br />
die vor ein paar Jahren noch gar<br />
nicht im Fokus von Tauchern waren – als<br />
Beispiel das oft genannte Raja Ampat. Ist<br />
das nicht ein Wiederspruch zur Nachhaltigkeit?<br />
Doch, ist es. Deswegen empfehle ich bei<br />
solchen Destinationen, das Tauchen mit<br />
einer Reise durch das entsprechende Land<br />
zu kombinieren, so lernt man Land und<br />
Leute kennen.<br />
Wie «findet» Globetrotter neue Tauchziele,<br />
wie muss man sich das vorstellen?<br />
Die Kunden kommen mit ihren Tauchwünschen<br />
zu uns und wir setzen diese mit<br />
Hilfe unserer Partner um.<br />
Reisebüros –<br />
So begann alles . . .<br />
Am 5. Juli 1841 organisierte<br />
Thomas Cook eine<br />
Eisenbahnreise von 570<br />
Aktivisten der Abstinenzbewegung<br />
von Leicester<br />
ins nahegelegene<br />
Loughborough zum Sonderpreis<br />
von einem Schilling pro Person. Die<br />
Extrafahrt, eine Bahnfahrt 3. Klasse ohne Sitzgelegenheit,<br />
in offenen Waggons der Midland<br />
Railway wurde nicht zum Geldverdienen organisiert,<br />
sondern sollte die Menschen weg von<br />
der Ginflasche und hinaus an die frische Luft<br />
bringen. Menschen mit Menschen und Menschen<br />
mit Gott zu verbinden war das Motto des<br />
Laienpredigers Thomas Cook. Im Reisepreis<br />
enthalten war neben der Hin- und Rückfahrt<br />
ein Schinkenbrot und eine Tasse Tee.<br />
Diese Reise, die als Vorläuferin der später von<br />
Cook organisierten Individual- und Pauschalreisen<br />
angesehen werden kann, markierte den<br />
Beginn des Massentourismus und damit verbunden<br />
auch die Entstehung von Reisebüros<br />
oder Travelagenturen . . .<br />
Zum Abschluss noch einige Worte<br />
zum Tauchgang im grössten natürlichen<br />
unterirdischen See Europas: Im Lac Souterrain<br />
St. Leonard im Wallis – ein besonderes<br />
Erlebnis?<br />
Ich machte den Tauchgang im Winter zusammen<br />
mit ein paar Freunden – wir suchen<br />
immer das Spezielle. Der Tauchgang in der<br />
Höhle war natürlich sehr speziell es war für<br />
alle ein sehr besonderes Erlebnis.<br />
Und die unvermeidliche Frage: Wir<br />
freuen uns natürlich Sie als Mitglied im<br />
<strong>SUSV</strong> zu «haben». Wahrscheinlich haben<br />
Sie sich nicht «intensiv» mit dem Verband<br />
beschäftigt. Was kann uns der Reiseprofi<br />
und CEO von Globetrotter empfehlen<br />
in Sachen Mitgliedergewinnung?<br />
Die Mitglieder müssen einen echten<br />
Mehrwert bekommen – tauchen ist mehr als<br />
nur tauchen, es ist auch Kameradschaft!<br />
Bestehende Mitglieder pflegen und zufrieden<br />
halten, dann sprechen sie positiv darüber<br />
und dies ist die bestmögliche Werbung.<br />
Besten Dank André Lüthi<br />
für das Gespräch.<br />
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Island – dive between the continents – Teil 2 nereus 5 | 2013<br />
Lust auf Meer<br />
In Garður findet man alles, was das Herz<br />
eines Kaltwasser-Meerestaucher begehrt:<br />
Kelp, gute Sicht und «freundliche» Fische.<br />
Obwohl sie nicht so aussehen, sind die friedlichen<br />
Wolfsfische ziemlich beeindruckende<br />
Geschöpfe, welche gleich neben dem Pier<br />
optimale Lebensbedingungen finden. Ausserdem<br />
gibt es -zig verschiedene Krebs- und<br />
Krabbenarten, F<strong>lac</strong>hfische, Skorpionfische,<br />
Seesterne, Quallen, Seeigel und Weichkorallen<br />
zu beobachten. Alles in der mystischen<br />
Umgebung von Kelp, Felsen und f<strong>lac</strong>hen<br />
Sandflächen.<br />
Der Tauchplatz ist gut zugänglich über<br />
einen Pier, mit mehreren Leitern, und sieht<br />
von aussen betrachtet recht unspektakulär<br />
aus. Doch einmal abgetaucht trifft man auf<br />
einen unerwarteten Reichtum an Farben<br />
und Leben, und die beiden Tauchgänge bei<br />
besten Bedingungen entschädigten für die<br />
Strapazen des ersten Tages (siehe Nereus 4).<br />
Zwei weitere Meerwassertauchgänge<br />
waren für den 5. Tag geplant, im Norden in<br />
der Nähe von Akureyri im Eyjafjord. Das<br />
strahlende Wetter liessen uns nichts Böses<br />
ahnen, als wir bei der Tauchbasis von Erlendur<br />
Bogason ankamen. Doch ein Blick auf<br />
das Meer genügte, um vom ursprünglichen<br />
Plan, den geothermalen Kamin Strýtan auf<br />
der anderen Seite des Fjords zu betauchen,<br />
abzuweichen. Plan B stand jedoch schon bereit:<br />
Erlendur würde uns mit seinem Zodiac<br />
in einer windgeschützten Bucht abholen<br />
und zum nahe gelegenen Arnarnesstrýtur<br />
fahren, einer Ansammlung von kleineren<br />
jedoch nicht weniger sehenswerten geothermalen<br />
Kaminen.<br />
Erlendur Bogason war der erste, der<br />
Strýtan betaucht hatte und weiss was er tut.<br />
Ausserdem ist er eine äusserst beeindruckende<br />
Erscheinung, über- sowie auch unter<br />
Wasser. Der gesamte Tauchgang gestaltete<br />
sich verglichen zu den bisherigen relativ<br />
abenteuerlich: Angefangen von der Fahrt<br />
über den aufgewühlten Fjord, weiter mit<br />
dem Tauchen in unbekannter Umgebung bei<br />
einer Sichtweite von 1 bis 2 Meter bis hin<br />
zum Einstieg in das wacklige Zodiac. Zu<br />
sehen gäbe es viel: Neben den flimmernde<br />
Stellen wo sich das heisse Süsswasser mit<br />
dem kalten Salzwasser mischt gibt es eine<br />
unglaubliche Vielfalt an Leben, ähnlich dem<br />
von Garður, auf einer Tiefe zwischen 15 und<br />
25 Meter. Speziell zu erwähnen sind der<br />
zahme und überaus fotogene Wolfsfisch mit<br />
dem Namen «Stefanie» sowie die brütenden<br />
Seehasen. Aufgrund der miserablen Bedingungen<br />
wurde auf einen zweiten Tauchgang<br />
verzichtet, und nach einem erholsamen<br />
Schlaf an der Sonne machte sich die Gruppe<br />
auf den Weg zurück nach Reykjavik.<br />
Silfra zum Zweiten und<br />
«The golden Circle»<br />
Auf der langen Fahrt in den Süden wurden<br />
wir indirekt Zeugen eines Phänomens, welches<br />
extrem selten auftritt aber ziemlich<br />
dramatisch rübergekommen ist: Silfra sei<br />
verschmutz worden! Während im Norden<br />
bestes Wetter herrschte, hatte es im Süden<br />
2 Tage lang durchgeregnet, was dazu führte,<br />
dass ein See, welcher sich auf einem Plateau<br />
oberhalb von Silfra befindet, überlief und<br />
Oberflächenwasser in Silfra einschwemmte.<br />
Silfra mit braunem Wasser ist eine absolute<br />
28
Island – dive between the continents – Teil 2 nereus 5 | 2013<br />
Teil 2 «Diving between the continents» –<br />
das ist DER Slogan, welcher jährlich mehrere tausend Tauchtouristen in den hohen Norden<br />
lockt. Aber Island bietet weit mehr als das: einmalige Tauchplätze, eine faszinierende<br />
Landschaft und spannende Geschichten von Trollen und Helden aus der alten Zeit.<br />
Katastrophe, und die Aufregung bei unseren<br />
Guides war dementsprechend gross. Ein<br />
Plan musste her, verschiedene Varianten<br />
wurden erörtert, und man einigte sich<br />
schnell auf folgendes Vorgehen: Am nächsten<br />
Morgen Fahrt nach Silfra und prüfen, ob<br />
sich das Wasser inzwischen geklärt hat. Falls<br />
nicht, würde ein Tauchplatz in der Nähe im<br />
See angepeilt werden, denn man wollte sich<br />
auf keinen Fall den einmaligen Eindruck von<br />
Silfra vermiesen lassen. Die Spannung war<br />
deshalb gross, als wir am nächsten Tag in<br />
das Wasser blickten. Doch es sah so aus wie<br />
immer, ausser eben am Tag davor, und einem<br />
weiteren Tauchgang an diesem einmaligen<br />
Ort stand nichts im Weg! Wir konnten<br />
unser Glück kaum fassen und genossen den<br />
letzten Tauchgang in vollen Zügen.<br />
Abgerundet wurde unsere Reise mit einer<br />
Fahrt zu den bekanntesten und meist bereisten<br />
landschaftlichen Sehenswürdigkeiten<br />
der Insel, welche sich auf einem kleinen<br />
Gebiet unweit von Reykjavik befindet und<br />
wegen seiner Schönheit «The golden Circle»<br />
genannt wird. Der beindruckende Wasserfall<br />
Gullfoss sowie der wasserspeiende<br />
Geysir Strokkur zählen dazu, und Island<br />
zeigte sich sogar wettermässig nochmals<br />
von seiner besten Seite.<br />
<br />
29
Island – dive between the continents – Teil 2 nereus 5 | 2013<br />
Auge eines angespülten Tiefseefisches – dabei<br />
handelt es sich wohl um eine Art Riemenfisch . . .<br />
Island – zu schön um nur zu Tauchen<br />
Die Tour wird angeboten von Dive.is, einem<br />
Tauchcenter in Reykjavik unter deutscher<br />
Leitung. Die Kombination von Sightseeing<br />
und Tauchen ist sehr ausgewogen und absolut<br />
empfehlenswert und bietet auch für<br />
nichttauchende Begleitpersonen ein spannendes<br />
Programm. Der einheimische Guide<br />
David wusste zu jedem Ort eine spannende<br />
Geschichte zu erzählen und wir erfuhren<br />
viel über die Entstehung von<br />
Ortsnamen, über Geologie und Geschichte<br />
sowie von den Helden aus den Sagas und<br />
von Trollen und Elfen. Seine Begeisterung<br />
für das Land ist absolut ansteckend und Tauchen<br />
mit ihm Spass auf der ganzen Linie.<br />
Die Basis ist gut ausgerüstet und die<br />
beiden Busse bieten angenehmen Komfort.<br />
Als zweiten Guide begleitete uns Nina<br />
aus Österreich, welche mit ihrer spritzigen<br />
Art für Leben sorge und niemals Kaffee und<br />
Kuchen ausfallen liess. Die Partnerorganisation<br />
im Norden, Strytan Divecenter, überzeugt<br />
ebenfalls, nicht zuletzt durch den unglaublichen<br />
Erfahrungsschatz von Erlendur<br />
Bogason.<br />
Die Unterkunft im Norden im Skjaldarvik<br />
Guesthouse, einem ehemaliges Altersheim,<br />
ist urgemütlich, liebevoll eingerichtet und<br />
besticht durch einen Hot-tub mit Blick auf<br />
den Fjord sowie eine einzigartige Küche.<br />
Die 5 Nächte in Reykjavik mussten selber<br />
organisiert werden, und mit unsere Wahl<br />
lagen wir auch hier goldrichtig: Im Forsaela<br />
Appartementhouse buchten wir ein kleines<br />
Holzhaus sowie drei Zwei-Zimmer-Appartements.<br />
Hlin, die Besitzerin, wohnt im<br />
Haupthaus, serviert ein ausgiebiges Frühstück<br />
und hat uns jeden Wunsch von den<br />
Augen abgelesen. Mitten in Reykjavik gelegen,<br />
gleich oberhalb der verlockenden<br />
Haupteinkaufsstrasse, können alle Sehenswürdigkeiten<br />
locker zu Fuss besucht werden.<br />
Ein längerer Aufenthalt lohnt sich auf<br />
jeden Fall, denn Island bietet zahlreiche<br />
weitere Plätze, welche einen Besuch absolut<br />
lohnenswert machen.<br />
Für Tauchen bieten sich die Westman<br />
Inseln und die Westfjorde an, welche erst<br />
seit wenigen Jahren für das Tauchen entdeckt<br />
wurden und als Expeditions-Touren<br />
von Dive.is angeboten werden.<br />
Im Norden lockt die Insel Grimsey, welche<br />
direkt auf dem Polarkreis liegt, mit einer<br />
vielfältigen Flora und Fauna.<br />
Und wer mit einem Tauchbrevet punkten<br />
will, welches nur in Island absolviert<br />
werden kann und deshalb nur ganz wenige<br />
Taucher vorweisen können, besucht den<br />
PADI Tectonic Plate Awareness Distinctive<br />
Specialty Course – um auch wirklich<br />
alles zu erfahren über das Tauchen zwischen<br />
den Kontinenten . . .<br />
Entspannung im Skjaldarvik Guesthouse.<br />
Strytan Divecenter mit Erlendur Bogason.<br />
Text: Simone Gasser / Fotos: Fredi Zgraggen<br />
www.youtube.com/watch?v=b308QzPYfNk<br />
Links: <br />
www.dive.is / www.strytan.is<br />
www.apartmenthouse.is/thyska/index.htm<br />
www.skjaldarvik.is/en/<br />
30
GmbH<br />
30 Years Dan nereus 5 | 2013<br />
DAN EUROPE feiert 30. Geburtstag<br />
Gerne laden wir Euch zu einem speziellen Anlass nach Genf ein.<br />
DAN EUROPE SUISSE stellt seine Taucher-Hotline vor<br />
Wir zeigen wie Tauchunfälle in der Druckkammer behandelt werden<br />
Du kannst selbst in Anwesenheit von Ärzten die Druckkammer in Genf besichtigen<br />
Du erlebst eine Tauchunfall-Analyse durch das DAN SUISSE Ärzteteam<br />
DAN EUROPE TRAINING stellt ein Programm Tauchlehrer vor: «Diving Medicine for Divers DMFD»<br />
DAN EUROPE SUISSE im Druckkammerzentrum Genf (Hôpitaux Universitaires Genève)<br />
Programm: Sonntag, 3. November 2013<br />
10.00h Beginn Vorträge<br />
12.00h Lunch mit Kammerbesichtigung<br />
14.00h Vorträge und Diskussion<br />
17.00h Schluss<br />
Sprache: Vorträge in der Sprache des Referenten (F oder D),<br />
Dias in englisch<br />
Die Teilnahme ist gratis. Anmeldung ist erforderlich (für unangemeldete<br />
Teilnehmer müssen wir vor Ort einen Unkostenbeitrag<br />
von CHF 20.– einziehen).<br />
Anmeldung mit Stichwort «DAN Suisse in Genf» per<br />
E-Mail suisse@daneurope.org<br />
Fax 032 322 38 23<br />
Post DAN Europe Suisse, Seevorstadt 67, 2502 Biel<br />
DAN EUROPE fête ses 30 ans<br />
Nous avons le plaisir de vous inviter à une manifestation spéciale à Genève<br />
DAN EUROPE SUISSE présente sa hotline pour plongeurs<br />
Nous montrons comment les accidents de plongée sont traités en caisson hyperbare<br />
Tu peux visiter personnellement le caisson hyperbare de Genève en présence de médecins<br />
Tu assistes à l’analyse d’un accident plongée par l’équipe des médecins de DAN SUISSE<br />
DAN EUROPE TRAINING présente un programme pour instructeurs de plongée: «Diving Medicine for Divers DMFD»<br />
DAN EUROPE SUISSE au centre de médecine hyperbare de Genève (aux Hôpitaux Universitaires Genève)<br />
Programme: Dimanche, 3 novembre 2013<br />
10h00 Début des conférences<br />
12h00h Lunch avec visite du caisson<br />
14h00h Conférences et discussion<br />
17h00h Fin<br />
Langue: Conférences dans la langue des orateurs (F ou D),<br />
diapositives en anglais<br />
La participation est gratuite. Inscription nécessaire (une<br />
participation aux frais de CHF 20.– sera perçue sur p<strong>lac</strong>e pour les<br />
participants qui ne sont pas inscrits).<br />
Inscription avec mention «DAN Suisse à Genève» par<br />
E-Mail suisse@daneurope.org<br />
Fax 032 322 38 23<br />
Poste DAN Europe Suisse, Fbg. du Lac 67, 2502 Bienne<br />
SSI goes Cuba – offizielle Partnerschaft<br />
www.divessi.com<br />
Am 18. Juli 2013 wurde es offiziell vereinbart:<br />
SSI (Scuba Schools International) ist die erste<br />
internationale Tauchausbildungsorganisation,<br />
die in Kuba Tauchausbildung und -zertifizierungen<br />
anbieten darf.<br />
Robert Stoss, Präsident von SSI, und Francisco Sánchez Pérez, Präsident<br />
von Marlin Nautica y Marinas, unterzeichneten einen Zusammenarbeitsvertrag,<br />
der SSI zur Tauchausbildung und damit zusammenhängenden<br />
Dienstleistungen in Kuba berechtigt. Nach fast drei<br />
Jahren Verhandlungen genehmigte das kubanische Ministerium für<br />
Tourismus diese für den gesamten Tourismus wichtige Entscheidung.<br />
Infos und Fotos: www.susv.ch/de/tauchen/diverses<br />
Ihr Spezialist für:<br />
Kompressoren,<br />
Atemregler und<br />
Außenfüllanlagen<br />
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Stefansfelder Straße 9<br />
D-88682 Salem<br />
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25.10.2013<br />
26.10.2013<br />
27.10.2013<br />
Telefon +49 (0) 75 53/91 85 96-0<br />
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31
Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />
Wer ein locker-entspanntes Tauchziel sucht, mit gesunden<br />
Korallenriffs und einfachen Tauchgängen, der trifft mit der<br />
Insel Bonaire in den Niederländischen Antillen die richtige Wahl.<br />
Auf diesem kleinen Korallenfelsen vor der Küste Venezuelas<br />
ist bequemes, aber erstklassiges Tauchen angesagt.<br />
Ist erst mal eine Schlafgelegenheit gefunden,<br />
braucht es nur noch Blei, Pressluftflaschen,<br />
einen Mietwagen oder einen Pickup<br />
– und schon kann die Insel entdeckt werden.<br />
Am besten gleich nach dem Frühstück<br />
starten, so viele Flaschen wie nötig mitnehmen<br />
und den Tag über draussen bleiben:<br />
Drei bis vier grossartige Tauchgänge an verschiedenen<br />
Plätzen auf der Insel liegen drin.<br />
Da braucht man sich nicht um vorgegebene<br />
Stundenpläne und Bootsabfahrtszeiten zu<br />
kümmern, Luxustauchen bedeutet auf Bonaire,<br />
sein Tempo selber bestimmen.<br />
Es gibt an die 60 Tauchplätze rund um die<br />
Insel. Alle sind sie am Strassenrand mit gelben<br />
Steinen markiert, die den Namen des<br />
Platzes tragen. Auf der unbewohnten Insel<br />
Klein-Bonaire sind etwa 30 weitere Plätze<br />
per Boot erreichbar. Tauchshops und Hotels<br />
stellen ein Büchlein zur Verfügung mit einer<br />
Karte und Beschreibungen der Tauchplätze,<br />
so dass man sich rasch auf der Insel zurechtfindet.<br />
Die meisten Plätze befinden sich auf<br />
der Westseite der Insel – im Norden und<br />
Süden des Hauptortes Kralendijk. Wegen<br />
starker Winde und hohem Seegang bleibt<br />
die Ostküste für Individualisten aussen vor.<br />
Allerdings gibt es geführte Touren zur «Wild<br />
Side» für alle, die auch diesen Teil von<br />
Bonaire unter Wasser erleben möchten.<br />
Bonaire National Marine Park<br />
Kaum ist man auf Bonaire angekommen,<br />
hört man schon die ersten Geschichten über<br />
lokale Tauchlegenden wie zum Beispiel Don<br />
Stewart. Dieser begründete das Tauchgeschäft<br />
in den 1960er-Jahren, als er hierher<br />
kam, um Chartertrips auf seinem Segelboot<br />
anzubieten und Fische für den Aquariumhandel<br />
zu fangen. Allerdings bemerkte er<br />
nach einigen Jahren wie die reichen Fischpopulationen<br />
zu schwinden begannen. Der<br />
Gedanke an einen Schutz führte dann 1976<br />
zur Gründung des ersten Marine Parks der<br />
Karibik.<br />
Heute wird der Park von der STINAPA<br />
Stiftung geführt und alle Besucher zahlen<br />
eine Gebühr von $ 25 pro Jahr (oder $ 10 pro<br />
Tag). Dafür erhalten sie eine spezielle Marke,<br />
die am Jacket oder um den Hals getragen<br />
werden muss. Ranger kontrollieren das täglich<br />
und verteilen Bussen bei fehlender Marke.<br />
Fischen in Ufernähe ist verboten, was<br />
zusätzlich hilft, das Meer zu schützen.<br />
Ein Tauchgang reicht, um festzustellen,<br />
dass sich die Schutzmassnahmen auszahlen.<br />
Fast überall auf Bonaire findet man gesunde,<br />
lebendige Korallenriffe voller bunter<br />
Obwohl nicht zu diesem Zweck versenkt, ist die<br />
Hilma Hooker das perfekte Wrack für Taucher und<br />
vermutlich eines der besten, die direkt vom Ufer<br />
aus betaucht werden können. Die Legende besagt,<br />
dass – kaum war das Schiff 1984 gesunken – die<br />
ersten Taucher schon nach weniger als 90 Minuten<br />
unten waren.<br />
Bien qu’il n’ait pas été coulé dans ce but, le<br />
Hilma Hooker est une épave parfaite pour les<br />
plongeurs, et probablement l’une des meilleures de<br />
celles sur lesquelles on peut plonger directement à<br />
partir de la côte. La légende raconte qu’à peine<br />
coulé en 1984, les premiers plongeurs faisaient leur<br />
apparition moins de 90 minutes plus tard sur<br />
l’épave.<br />
Hilma Hooker: sebbene non sia affondata per<br />
questo scopo, la Hilma Hooker rappresenta per i<br />
subacquei il relitto perfetto e probabilmente uno<br />
dei migliori, visitabile direttamente dalla riva. La<br />
leggenda vuole che, dopo meno di 90 minuti dal<br />
suo affondamento nel 1984, i primi subacquei<br />
fossero già sul posto.<br />
32
Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />
Fische. Die Lage der Insel südlich des Wirbelsturm-Gürtels<br />
macht sie nicht nur zu einem<br />
ganzjährigen Tauchziel, es scheint vielmehr<br />
so, dass auch Mutter Natur beim Schutz eine<br />
Rolle spielt, indem sie Stürme und Wellen<br />
fernhält, die zur Schädigung der Riffe beitragen.<br />
Unglaubliche Vielfalt unter Wasser<br />
Die Korallenriffe auf Bonaire sind enorm<br />
artenreich: Gorgonien, Schwämme, Hirnkorallen<br />
und eine erstaunliche Gamme an Lebewesen<br />
mit über 500 dokumentierten<br />
Fischarten finden sich hier. Vor der Tauchermaske<br />
zeigt sich bei jedem Tauchgang ein<br />
Kaleidoskop von farbenfrohen Lippfischen,<br />
Feilen-, Kaiserfischen, Zackenbarschen, Muränen,<br />
Papageienfischen, Meerbarben,<br />
Schnappern, Grunzfischen, Pompano (Butterfisch)<br />
und Sergeantfischen (Riffbarsche).<br />
Wer etwas Geduld und eine scharfe Beobachtungsgabe<br />
mitbringt, wird oft mit Seepferdchen,<br />
Anglerfischen in unglaublicher<br />
Vielfalt, hübschen kleinen Grundeln und<br />
Schleimfischen belohnt.<br />
Wer sich für die kleineren Arten interessiert,<br />
kann auf Bonaire an vielen Orten einen<br />
Fischbestimmungskurs machen oder an geführten<br />
Tauchgängen unter Leitung von Biologen<br />
oder Naturforschern teilnehmen. Das<br />
Leben hier ist vielfältig, aber manche Kreaturen<br />
sind schwer zu finden. Da lohnt es<br />
sich, die Hilfe eines Experten zu beanspruchen.<br />
Bonaire ist keine Station für grosse Tiere.<br />
Einen grösseren Bewohner sollte man sich<br />
aber vornehmen. Die grossen Tarpone werden<br />
hier bis zu 6 Fuss lang und wenn diese<br />
silbernen Räuber durchs klare Wasser ziehen,<br />
macht man als Taucher erst einmal<br />
Pause. Keine Frage, wer da den Weg freigibt,<br />
wenn eine Schule dieser gepanzerten Gladiatoren<br />
aufkreuzt. Eine weiterer ganz besonderer<br />
Anblick sind die gefleckten Adlerrochen,<br />
die an der Ostküste heimisch sind.<br />
Man kann sie auch am Südufer antreffen,<br />
meist am Nachmittag, wenn sie hereinkommen,<br />
um zu fressen.<br />
Ein Eindringling<br />
Ein zunehmendes Problem in der ganzen<br />
Karibik stellen die Feuerfische dar. Auch in<br />
den Gewässern um Bonaire sind sie vorhanden.<br />
Eigentlich sind sie im Indischen Ozean<br />
und in Südostasien heimisch. In die Karibik<br />
sollen sie via Freisetzung aus Aquarien gelangt<br />
sein. Ihre Gefrässigkeit und die Tatsache,<br />
dass sie keine natürlichen Gegner haben,<br />
gibt auch auf Bonaire Anlass zur Sorge.<br />
Die Taucher werden aufgefordert, Bereiche,<br />
in denen Feuerfische gesichtet wurden, mit<br />
einem roten Plastikband zu markieren und<br />
zu melden. Ein spezielles Team wird dann<br />
ausgesandt, um die Feuerfische zu fangen<br />
und zu töten.<br />
Unterschiedliche Tauchplätze<br />
Die Westküste Bonaires ist für Tauchende<br />
voller Entdeckungen. Die Tauchplätze reihen<br />
sich wie Perlen entlang dem Korallenriff, das<br />
die Küste einfasst. Dabei gilt es, nach gelben<br />
Markierungssteinen Ausschau zu halten, die<br />
Plätze anzeigen wie «1000 Steps» (keine<br />
Angst – es sind bloss 72 bis ins Wasser),<br />
«Invisibles», «Pink Beach», oder «Alice in<br />
Wonderland».<br />
Nicht zu vergessen: der grossartige «Salt<br />
Pier». Dieser Platz verlangt einen Führer<br />
und eine Bewilligung. Für diesen Aufwand<br />
wir man jedoch belohnt mit Schulen von<br />
Tarponen, Schnappern und Grunzfischen, die<br />
zwischen den schwammbewachsenen Pfeilern<br />
hin und her gleiten – schimmernd im<br />
Sonnenlicht: ein absolute Symphonie von<br />
Farbe, Licht und Schatten.<br />
Neben den Unmengen an Riff-Fischen<br />
gibt es weitere interessante Tiere auf Bonaire<br />
zu sehen. Auf Kraken und Kalmare<br />
stösst man bei fast jedem Tauchgang. Auch<br />
Es gibt an die 60 Tauchplätze rund um die Insel.<br />
Alle sind sie am Strassenrand mit gelben Steinen<br />
markiert, die den Namen des Platzes tragen.<br />
L’île de Bonaire compte près de 60 sites de<br />
plongée. Tous sont marqués en bord de route avec<br />
des pierres jaunes qui portent le nom du site<br />
Attorno all’isola vi sono all’incirca 60 siti di<br />
immersione, tutti contrassegnati da pietre gialle<br />
sul ciglio della strada recanti il nome del sito.<br />
Urs Maring – Ihr Ansprechpartner bei Hang Loose Travel GmbH<br />
031 313 18 18 / tauchen@hangloose.ch / www.hangloose.ch<br />
Meeresschildkröten sind häufig anzutreffen.<br />
Besonders am Tauchplatz «Karpata» –<br />
gleich ausserhalb einer alten Aloe-Plantage.<br />
Karpata wird als einer der besten Plätze betrachtet.<br />
Unzählige Besucher wollten hier<br />
schon einen Tauchshop aufmachen. Bei<br />
nahezu jedem Tauchgang können hier<br />
Schildkröten und Sepias gesichtet werden.<br />
Unbedingt ansehen sollte man sich auch die<br />
beiden Anker, die sich im Riff verstecken. Sie<br />
sind mit Korallen bewachsen und lassen an<br />
die Wracks denken, von denen Bonaire einige<br />
als Überraschung bereithält.<br />
Spitzen-Wracks<br />
Bonaire ist die Heimat eines der berühmtesten<br />
Tauchwracks der Karibik. Die Hilma<br />
Hooker, ein Frachter von 72 m Länge, kam<br />
mit Ruderproblemen in den Hafen von<br />
Bonaire. Das Schiff hatte keine Papiere, wurde<br />
vom FBI gesucht und als die Behörden<br />
es untersuchten, fanden sie hinter einem<br />
falschen Schott 11 Tonnen Marijuana. Am<br />
12. September 1984 ankerte das Schiff auf<br />
Aussenreede, die Polizei versuchte die<br />
kolumbianischen Besitzer ausfindig zu<br />
machen, da versagten die Pumpen und die<br />
Hilma Hooker legte sich zur Seite und sank.<br />
Das plötzliche Sinken war zwar reichlich<br />
mysteriös, aber das Schiff kam an einen perfekten<br />
Tauchort nahe beim Ufer zu liegen.<br />
Und man sagt, 90 Minuten später seien<br />
schon die ersten Taucher unten gewesen.<br />
33
Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />
Bonaire est une île des Antilles néerlandaises, une destination de<br />
plongée qui en vaut la peine. En général, oOn plonge ici directement<br />
à partir de la côte. On y trouve près de 60 sites de plongée.<br />
Tous sont marqués en bord de route avec des pierres peintes en<br />
jaune. Le mot ‘luxe’ signifie ici de décider soi-même de son temps ! Tout près de Bonaire, accessible<br />
par embarcation, se situe l’îlot inhabité de petite-Bonaire qui propose 30 sites de plongées<br />
supplémentaires. On peut plonger partout en toute autonomie, sauf sur la côte Est rugueuse et<br />
agitée, où il est recommandé de se faire accompagner par un guide expérimenté.<br />
Bonaire a créé son premier parc marin nationale en 1976. C’est la raison pour laquelle les<br />
plongeurs rencontrent ici un monde sous-marin intact, des massifs coralliens en bonne santé et<br />
une faune énormément diversifiée. Plus de 500 espèces de poissons y ont été répertoriés. Le<br />
monde corallien surprend ici dans sa plus petite dimension. Le poissons plus grands se trouvent<br />
plutôt à l’Est : tarpons, raies aigle, mérous et murènes.<br />
Les plongeurs d’épaves y trouvent également leur compte: le Hilma Hooker est un cargo de<br />
72 m, colonisé de corail, qui repose tout près de la côte sur un site de plongée idéal.<br />
La plongée de nuit est chaudement recommandée sur Bonaire. Le récif corallien s’éveille au<br />
couché du soleil! Les meilleurs sites: le récif-maison près de Captains Dons Habitat et le Bari Reef.<br />
Et Bonaire fait des merveilles aussi au-dessus de l’eau : colonies de flamands dans le Parc<br />
National à la pointe Nord de l’île, PMT dans les grottes ou virées en kayak dans les labyrinthes<br />
formés par les mangroves.<br />
Bonaire en bref<br />
Arrivée: vols vers Bonaire à partir d’Amsterdam avec KLM et Arkefly.<br />
Plongée: plongée facile pour tout le monde. L’île et les sites de plongée se découvrent idéalement en<br />
voiture de location (env. $130 par semaine), selon vos préférences. La plupart des lieux de villégiatures<br />
proposent des sorties de plongée. Apporter avec soi un adaptateur DIN pour les blocs. Palmes avec bride de<br />
réglage au talon et bottines adéquates sont recommandées pour la mise à l’eau et la sortie (oursins de mer,<br />
coraux coupants).<br />
Saison: toute l’année. Très pluvieux de novembre à janvier, c.-à-d. une à deux ondées par après-midi.<br />
Températures de l’air et de l’eau agréables toute l’année. Les vents d’Est violents faiblissent en septembre et<br />
permettent ainsi la plongée sur la côte Est (grottes, grandes espèces).<br />
Climat: le climat ne change pratiquement pas tout au long de l’année. La température moyenne de l’air est<br />
de 30°C environ, celle de l’eau de 26–27° C. L’île se situe à l’écart de la ceinture cyclonique.<br />
Hébergement: Bonaire propose toute une palette d’hôtels et d’appartements pour tous les budgets.<br />
Santé: moustiques partout. Absolument emporter des répulsifs et dormir sous la moustiquaire. Un caisson<br />
hyperbare se trouve au San Francisco Hospital à Kralendijk (Tél. 114).<br />
Langues: papiamento, néerlandais et espagnol. La plupart des autochtones savent se faire comprendre en<br />
anglais.<br />
Web: www.tourismbonaire.com I www.bonairediveguide.com I www.stinapa.org<br />
Das Wrack ist in perfektem Zustand Es<br />
liegt auf der Seite in 30 m Tiefe. Ruder und<br />
Schraube sind mit Korallen und bunten<br />
Schwämmen überzogen; das Heck ist besonders<br />
reizvoll. Qualifizierte Taucher können<br />
sich auch in den Maschinistenraum wagen.<br />
Ausserhalb des Schiffs trifft man auf zwei<br />
Tarpone, die dort regelmässig patrouillieren.<br />
Tauchen auf der «Wild Side»<br />
Beim Tauchen an Bonaires Ostküste ist<br />
ein erfahrener Führer empfohlen. Alleine<br />
zu tauchen ist angesichts der rauhen Bedingungen<br />
zu unsicher und nicht ratsam. Hier<br />
bekommt man die grossen Tiere zu sehen:<br />
gefleckte Adlerrochen, Tarpon-Schulen, grosse<br />
Zackenbarsche, riesige grüne Muränen<br />
und vielleicht sogar Tigerhaie. Taucher berichteten<br />
schon von über neun majestätischen<br />
Adlerrochen auf einem einzigen<br />
Tauchgang während sie über die steilen Korallenwände<br />
paddelten.<br />
Wer es ohne Führer versuchen will, fasst<br />
die südlichste Destination, «Willemstoren<br />
Lighthouse», ins Auge. Ein windstiller Tag<br />
sollte aber abgewartet werden. Sonst sind<br />
Ein- und Ausstieg ein schwieriges Unterfangen.<br />
Tauchfahrten<br />
Wer zu den Tauchplätzen auf Klein-Bonaire<br />
im Westen will, braucht ein Boot. Viele<br />
Resorts bieten regelmässige Tauchfahrten zu<br />
diesem unberührten Unterwasserparadies<br />
an. Viele Tauchshops führen Bootsfahrten an<br />
die Orte nördlich und südlich durch, die<br />
meisten sind aber auch vom Ufer aus zugänglich.<br />
Abendunterhaltung<br />
Nachttauchen auf Bonaire sei wärmstens<br />
empfohlen. Bei Sonnenuntergang erwacht<br />
auf den Korallenriffen die Nachtschicht.<br />
Allerlei merkwürdige Kreaturen<br />
kommen da aus ihren Verstecken. Und wenn<br />
noch hungrige Tarpone unterwegs sind,<br />
kann man sich auf ein Spektakel gefasst<br />
machen. Die grossen Fische profitieren vom<br />
34
Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />
Ein launischer Freund: Der Sekretär-Blenny<br />
ist es wie den meisten seiner Brüder wohl im<br />
Schutze seines Heims. Seine Neugier lässt ihn<br />
öfter mal aus seinem Loch kommen. Wird er<br />
nervös, bringt er sich sofort wieder in Sicherheit,<br />
um kurz darauf erneut einen Blick zu<br />
riskieren.<br />
Un ami lunatique: à l’instar de ses congénères,<br />
le blennie secrétaire se sent le plus à<br />
l’aise dans sa maison. Sa curiosité le fait souvent<br />
sortir de son trou. S’il devient nerveux, il se<br />
met tout de suite à l’abri avant de risquer un<br />
nouveau coup d’œil peu après<br />
Un amico lunatico: come la maggior<br />
parte dei suoi fratelli, il Secretary Blenny (Acanthemblemaria<br />
maria), sta bene nel riparo della<br />
propria casa. La sua curiosità lo spinge sovente<br />
ad uscire dal proprio buco. Se si innervosisce, si<br />
rimette immediatamente al sicuro, per poi<br />
rischiare con una nuova occhiata poco dopo.<br />
Farbenfroh: Die niederländischen Antillen<br />
sind berühmt für ihre pastellfarbenen Häuser.<br />
Von einem holländischen Gouverneur aus dem<br />
19. Jh., Albert Kikkert, heisst es, dass er an<br />
Migräne litt und diese der Sonnenreflexion auf<br />
den weissen Häusern von Willemstad, der<br />
Hauptstadt von Curaçao, zuschrieb. Deshalb<br />
befahl er den Einheimischen, ihre Häuser in<br />
jedem Farbton – nur nicht weiss – zu streichen<br />
Bigarrées: les Antilles néerlandaises sont<br />
réputées pour leurs maisons couleur pastel.<br />
On raconte qu’un gouverneur hollandais au<br />
19 ème siècle, Albert Kikkert, souffrait de migraine<br />
et qu’il la mettait au compte de la réflexion<br />
solaire sur les maisons blanches de Willemstad,<br />
la capitale de Curaçao. C’est pourquoi il ordonna<br />
aux autochtones de peindre leur maison de<br />
toutes les couleurs, sauf en blanc<br />
Colori vivaci: le Antille Olandesi sono<br />
famose per le loro case dalle tinte pastello.<br />
Si racconta che Albert Kikkert, governatore<br />
olandese del XIX sec., soffrendo di emicranie<br />
che imputava al riflesso del sole sulle case<br />
bianche di Willemstad (capitale di Curaçao),<br />
avesse ordinato agli indigeni di dipingere le<br />
proprie case di qualsiasi colore – ad eccezione<br />
del bianco.<br />
35
Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />
Licht der Taucherfackeln, um Sardinen zu<br />
jagen. Zu den besten Nachttauchplätzen<br />
gehören das Hausriff bei Captain Dons Habitat<br />
und das «Bari Reef».<br />
Ausser Tauchen . . .<br />
Die meisten Besucher kommen des Tauchens<br />
wegen nach Bonaire. Aber auch über<br />
Wasser vermag die Insel zu begeistern.<br />
Wind- und Drachen-Surfen sind enorm beliebt.<br />
Die Lokalgrössen treffen sich in «Jibe<br />
City», einer bunten Barackensiedlung voller<br />
Beach Bums, sprich: Lebenskünstler.<br />
An der Nordspitze der Insel befindet sich<br />
der von Flamingos bevölkerte «Washington<br />
Slaagbai National Park», den man nicht verpassen<br />
sollte. Höhlen-Schnorcheln, Klettern<br />
oder Kayakfahrten durch die Mangrovenlabyrinthe<br />
sind weitere Höhepunkte.<br />
Bonaire Chicken: Mal von den Leguanen abgesehen<br />
ist die Fauna auf Bonaire nicht sehr<br />
vielfältig. Leguane trifft man dafür überall und<br />
sie sind nicht mal scheu. Die Einheimischen<br />
verwenden sie in der lokalen Küche. Der Geschmack?<br />
– Wie Poulet, sagt man . . .<br />
BBonaire Chicken : à part les iguanes, la<br />
faune sur Bonaire n’est pas très variée. On<br />
rencontre les iguanes un peu partout sur<br />
l’île, et ils ne sont même plus farouches. Les<br />
autochtones les utilisent dans la cuisine locale.<br />
Le goût ? – comme du poulet, dit-on . . .<br />
Bonaire Chicken: a parte le iguane, la fauna<br />
di Bonaire non è particolarmente varia. Qui le<br />
iguane sono ovunque e neppure tanto timide.<br />
Gli indigeni le usano nella cucina locale. Che<br />
sapore hanno? Come il pollo, dicono . . .<br />
Bonaire<br />
Anreise: Flüge nach Bonaire von Amsterdam mit<br />
KLM und Arkefly.<br />
Tauchen: Einfaches Tauchen für jedermann. Mit<br />
einem Mietwagen lassen sich Insel und Tauchplätze<br />
ganz nach eigenem Geschmack erkunden. Wassertemperaturen<br />
zwischen 26 und 27 ° C das ganze<br />
Jahr über. DIN-Adapter für die Flaschen mitbringen.<br />
Flossen mit Fersenriemen und Boots sind angezeigt<br />
bei Ein- und Ausstieg (Seeigel, scharfe<br />
Korallen).<br />
Saison: Ganzjährig. November bis Januar sind<br />
regnerisch, d.h. ein bis zwei Schauer am Nachmittag.<br />
Luft- und Wassertemperaturen bleiben das<br />
ganze Jahr über angenehm. Starke Ostwinde flauen<br />
im September ab und machen das Tauchen an<br />
der Ostküste (Höhlen, grosse Tiere) möglich.<br />
Klima: Das Klima verändert sich durchs Jahr nur<br />
wenig. Die Lufttemperatur liegt bei 30° C, Wasser<br />
bei 26–27°C. Die Insel liegt ausserhalb des Wirbelsturm-Gürtels.<br />
Sie ist einem steten Ostwind ausgesetzt,<br />
was die Lufttemperatur angenehm macht.<br />
Unterkunft: Bonaire bietet eine ganze Reihe<br />
von Hotels und Apartments in jeder Preislage.<br />
Gesundheit: Moskitos sind überall. Also Abwehrmittel<br />
mitnehmen und unterm Netz schlafen.<br />
Eine Druckkammer befindet sich im San Francisco<br />
Hospital in Kralendijk (Tel. 114).<br />
Sprachen: Auf der Insel wird Papiamento, Holländisch<br />
und Spanisch gesprochen. Die meisten<br />
Einheimischen können sich auch auf Englisch verständigen.<br />
Elektrizität: 110 V, amerikanische Steckdosen.<br />
Web:<br />
www.tourismbonaire.com<br />
www.bonairediveguide.com<br />
www.stinapa.org<br />
Text: Peter Breid, (Übersetzung: Kurt Mürset/René Buri)<br />
Fotos: Peter Breid, tourismbonaire, Daniel Schubiger<br />
Bonarie, isola delle Antille Olandesi, è una<br />
mèta di immersioni assolutamente degna di una<br />
visita. Qui ci si immerge per lo più direttamente<br />
dalla costa, ove sono disponibili circa 60 siti di<br />
immersione - contrassegnati da pietre gialle poste<br />
sul ciglio della strada. Lusso significa qui decidere<br />
i propri ritmi in piena autonomia! Proprio<br />
accanto a Bonarie e facilmente raggiungibile con<br />
la barca, si trova l’isola disabitata di Klein Bonarie,<br />
con altri 30 siti di immersione. Ci si può immergere<br />
ovunque autonomamente; un tour guidato<br />
è consigliabile esclusivamente per l’aspro<br />
versante est dell’isola.<br />
Nel 1976 a Bonaire è stato eretto uno dei primi<br />
parchi marini nazionali. Non è difatti un caso<br />
che i subacquei ritrovino qui un mondo sottomarino<br />
intatto, con barriere coralline in buona<br />
salute e un’enorme diversità biologica: solo<br />
le specie di pesci documentate sono oltre<br />
500. Quel che qui colpisce particolarmente è<br />
il microuniverso delle scogliere. Gli animali<br />
più grandi si trovano soprattutto sul versante<br />
orientale: tarponi, aquile marine, serranidi<br />
e murene.<br />
Anche i subacquei di relitti trovano qui<br />
pane per i loro denti: la “Hilma Hooker” è<br />
una nave mercantile lunga 72m, ricoperta di<br />
coralli, che giace in un luogo ideale per le<br />
immersioni – proprio dinanzi alla costa.<br />
A Bonaire sono caldamente consigliate le<br />
immersioni di notte: al tramonto sulla barriera<br />
corallina si risveglia tutta la vita notturna.<br />
I punti migliori sono la scogliera vicina<br />
al Captain Dons Habitat e il Bari Reef.<br />
Anche fuori dall’acqua Bonaire è in grado<br />
di entusiasmare: con le colonie di fenicotteri<br />
nella punta nord dell’isola, lo snorkeling nelle<br />
grotte o le escursioni in kayak attraverso i labirinti<br />
di mangrovie.<br />
Bonaire in breve:<br />
Come arrivare: voli per Bonaire da Amsterdam con<br />
KLM e Arkefly.<br />
Immersioni: immergersi è semplice per chiunque. Con<br />
un’auto a noleggio (ca. 130$ a settimana) si possono<br />
esplorare isole e siti di immersione totalmente a<br />
proprio piacimento. Gli spostamenti verso i siti diving<br />
sono offerti da quasi tutti i resort. Occorre portare un<br />
adattatore DIN per le bombole; per l’ingresso e l’uscita<br />
sono raccomandabili pinne con cinturino per il tallone<br />
e adeguati stivaletti (ricci, coralli appuntiti).<br />
Stagione più adatta: tutto l’anno. Da novembre a<br />
gennaio piove, vale a dire 1–2 acquazzoni pomeridiani.<br />
Le temperature dell’aria e dell’acqua rimangono<br />
gradevoli tutto l’anno. A settembre i forti venti di<br />
levante calano, rendendo possibili le immersioni nella<br />
costa orientale (grotte, grandi animali).<br />
36
Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />
Jedes Meer wird durch einen Fisch symbolhaft<br />
repräsentiert. In der Karibik ist der französische Kaiserfisch<br />
Anwärter auf den Titel. Er ist verbreitet in<br />
f<strong>lac</strong>hen Riffen und man trifft ihn meist paarweise.<br />
Taucher, die gewohnt sind, in unter Wasser zu bewundern,<br />
sind manchmal schockiert, wenn sie ihn<br />
auf dem Fischmarkt wiedersehen (es heisst, sein<br />
Fleisch sei sehr wohlschmeckend).<br />
Chaque Mer est symboliquement représentée<br />
par un poisson. Dans les Caraïbes, l’aspirant à ce<br />
titre est le poisson-ange français. Il est largement<br />
répandu dans les coraux peu profond où on le rencontre<br />
généralement par paire. Les plongeurs qui<br />
ont l’habitude de l’observer sous l’eau, sont parfois<br />
choqués de le retrouver sur le marché aux poissons<br />
(il paraît que sa chaire est très goûteuse).<br />
Ciascun mare viene simboleggiato da un pesce.<br />
Ai Caraibi il candidato al titolo è il pesce angelo<br />
imperatore. È diffuso nelle scogliere più basse e lo<br />
si incontra generalmente in coppia. I subacquei<br />
abituati ad ammirarlo sott’acqua rimangono<br />
talvolta scioccati nel ritrovarlo al mercato del pesce<br />
(si dice che la sua carne sia molto gustosa).<br />
Christmas Tree: Er sieht vielleicht nicht so aus,<br />
aber der Christmas Tree ist, tatsächlich ein Wurm. Er<br />
kann weder kriechen noch schwimmen und verlässt<br />
seine Röhre nie.<br />
Il n’en a pas vraiment l’air, mais le Christmas Tree<br />
(ver-arbre de Noël) est en fait un ver. Il ne peut ni<br />
ramper, ni nager et ne quitte jamais son tube.<br />
Quand les plongeurs ont l’occasion de l’observer, ils<br />
voient deux panaches spiralés et de forme conique –<br />
ses branchies<br />
Clima: durante l’anno il clima non varia<br />
particolarmente. La temperatura dell’aria<br />
si aggira sui 30° C, quella dell’acqua intorno<br />
ai 26–27°C. L'isola si trova al di<br />
fuori della fascia degli uragani.<br />
Sistemazione: Bonaire offre una lunga<br />
serie di alberghi e appartamenti per qualunque<br />
fascia di prezzo.<br />
Salute: le zanzare sono onnipresenti,<br />
quindi è bene portare con sé adeguati repellenti<br />
e dormire sotto le zanzariere. Una<br />
camera iperbarica è disponibile al San<br />
Francisco Hospital a Kralendijk (tel. 114).<br />
Lingue parlate: papiamento, olandese<br />
e spagnolo. La maggior parte dei nativi<br />
riesce anche a comunicare in inglese.<br />
Elettricità: 110 V, prese americane.<br />
Web:<br />
www.tourismbonaire.com<br />
www.bonairediveguide.com<br />
www.stinapa.org<br />
Magari non ne ha l’aspetto ma il verme albero di<br />
Natale è veramente un verme. Non sa né strisciare<br />
né nuotare e non lascia mai la sua galleria. Quando i<br />
sub osservano questa creatura, vedono due spirali:<br />
sono le sue vie respiratorie.<br />
Sklavenhütten: Im 18. Jh. wurde auf Bonaire<br />
Salz gewonnen. Mittels Sklavenarbeit. Kleine<br />
Hütten finden sich noch in Ufernähe und erinnern<br />
an die Vergangenheit.<br />
Cases d’esclaves: au 18ème siècle, la récolte du<br />
sel représentait l’activité économique de Bonaire.<br />
Un travail d’esclaves. Des petites cases subsistent<br />
encore en bord de mer, témoins muets du passé.<br />
Capanne degli schiavi: nel XVIII sec. a Bonarie si<br />
ricavava il sale – sfruttando del lavoro degli schiavi.<br />
Piccole capanne, che ancora si trovano in vicinanza<br />
della riva, ricordano quel passato.<br />
37
iologieNereus 5 | 2013<br />
Les baleines peuvent-elles attraper<br />
une maladie de décompression?<br />
Photo: Samuel Fuller<br />
La MDD chez les mammifères plongeurs<br />
Les faits semblent indiquer que plutôt que d’éviter les agressions dues à la<br />
décompression, les mammifères marins parviennent à les gérer au travers de<br />
comportements et d’adaptations physiologiques.<br />
Le bon sens veut que les mammifères<br />
plongeurs ne souffrent pas de maladie de<br />
décompression (MDD). Cette hypothèse repose<br />
sur deux faits: d’une part, l’évolution<br />
leur a permis de s’adapter au monde sousmarin,<br />
et d’autre part, leur apport en gaz se<br />
limite à une seule apnée. Toutefois, comme<br />
l’expérience nous le montre souvent, la réalité<br />
n’est pas toujours conforme à ce que<br />
nous dicte le bon sens.<br />
Des rapports anecdotiques faisant état de<br />
symptômes potentiels de MDD chez des apnéistes<br />
plongeant en conditions extrêmes,<br />
ainsi que la découverte de quantités considérables<br />
de gaz chez certains mammifères<br />
marins échoués, soulèvent des questions sur<br />
les implications de la plongée en apnée en<br />
termes de décompression. Le Woods Hole<br />
Oceanographic Institution Marine Mammal<br />
Center a récemment réuni des experts de<br />
nom- breux domaines lors d’une conférence<br />
visant à examiner les connaissances actuelles.<br />
Le comité d’experts se composait de<br />
spécialistes en médecine et physiologie de<br />
la plongée, en modélisation de la décompression<br />
et en médecine, pathologie, anatomie,<br />
physiologie, écologie et comportement<br />
des mammifères marins. L’opinion de ces<br />
experts a été publiée dans la revue scientifique<br />
Proceedings of the Royal Society B,<br />
relative à la biologie.<br />
Les effets de la pression et les dangers<br />
de la MDD chez les êtres humains sont<br />
bien connus. Une hausse de la pres- sion<br />
ambiante (environnante) entraîne un passage<br />
du gaz inerte de la source de gaz<br />
comprimé dans les poumons, puis dans le<br />
reste du corps. L’excès relatif de gaz inerte<br />
est ensuite éliminé du corps par les poumons<br />
du- rant la remontée, lorsque la<br />
pression ambiante diminue. Si la diminution<br />
de la pression est trop rapide pour une<br />
charge de gaz inerte donnée, des bulles<br />
peuvent se for- mer dans les tissus et déclencher<br />
une série d’événements susceptibles<br />
de provoquer des symptômes de<br />
MDD. Les plongeurs humains contrôlent<br />
les risques liés à la dé- compression en limitant<br />
la durée des plongées et/ou en suivant<br />
des profils de décompression expérimentaux<br />
ou dérivés de formules mathématiques.<br />
Les mammifères marins, quant à eux,<br />
plongent régulièrement et de manière répétitive<br />
à des profondeurs impressionnantes,<br />
sans l’aide de tables ou d’ordinateurs de<br />
plongée, et généralement sans souffrir de<br />
lésions manifestes. Outre la quantité limitée<br />
de gaz pouvant être inspirée en une seule<br />
respiration, la compression du gaz et le collap-<br />
sus de certaines petites voies respiratoires<br />
font en sorte qu’une partie du gaz est<br />
retenue dans certaines zones des poumons.<br />
Ce gaz ne peut donc pas atteindre le sang et<br />
les autres tissus. Ces facteurs ne bloquent<br />
toutefois pas totalement l’apport de gaz au<br />
reste de l’organisme: des quantités importantes<br />
de gaz ont récemment été obser- vées<br />
chez des animaux échoués, des volumes qui<br />
ne peu- vent pas s’expliquer uniquement<br />
par la décomposition. En outre, les autopsies<br />
ont révélé des lésions associées à des<br />
dommages tissulaires chroniques, typiques<br />
de celles susceptibles d’apparaître en cas<br />
d’agression répétée due à la décompression.<br />
Ces différentes observations encouragent<br />
une réflexion sur les animaux marins et la<br />
décompression.<br />
38
iologieNereus 5 | 2013<br />
Différents mécanismes sont susceptibles de réduire l’agression<br />
due à la décompression chez les animaux marins, même si dans une<br />
moindre mesure que ce que l’on pensait auparavant. L’inspiration<br />
unique avant une plongée limite en effet le volume de gaz entrant<br />
dans l’organisme, en particulier chez les espèces qui plongent après<br />
une expi- ration partielle du gaz par les poumons. Le collapsus d’une<br />
partie des voies aériennes réduit en outre l’accumulation de gaz<br />
inerte dans le sang, surtout lors des plongées plus profondes. La réduction<br />
de la circulation sanguine vers les tissus non essentiels (un<br />
mécanisme qui fait partie du réflexe de plongée), réduit également<br />
l’apport de gaz aux tissus. Il est cependant important de noter que si<br />
ces facteurs réduisent le risque, ils ne l’éliminent pas totalement, en<br />
particulier pour certains plongeurs plus extrêmes. Enfin, le profil de<br />
plongée, le volume pulmonaire et l’intervalle de surface entre les<br />
plongées doivent éventuellement être mis en relation avec les besoins<br />
en termes de thermorégulation, la digestion, le contrôle de la<br />
Référence<br />
Hooker SK, et al. “Deadly diving? Physiological and behavioural<br />
management of decompression stress in diving mammals,” Proc<br />
R Soc B. 2011. doi:10.1098/ rspb.2011.2088. Un lien vers l’article<br />
complet est disponible à l’adresse:<br />
www.alertdiver.com.<br />
SCHWEIZER PRODUKT<br />
PRODUIT SUISSE<br />
LES<br />
PLUS CHAUDES<br />
QUALITÄT DIE STIMMT<br />
DIE WÄRMSTEN<br />
flottabilité, la faim, les interactions entre proie et prédateur et le niveau<br />
d’exercice physique afin de pouvoir déterminer le niveau<br />
d’agression due à la décompression réellement subi lors d’une plongée<br />
ou d’une journée donnée. Le contrôle volontaire ou réflexe du<br />
comportement et les réactions physiologiques à la plongée peuvent<br />
également peser dans la balance. L’extension de l’intervalle de surface<br />
entre les plongées ou l’ajout de plongées à des profondeurs<br />
moindres en vue de réduire la formation de bulles ou de résorber les<br />
bulles existantes peuvent être des stratégies, conscientes ou non,<br />
susceptibles de réduire l’agression due à la décompression.<br />
Des recherches plus approfondies sont nécessaires pour mieux<br />
comprendre les limites pratiques des protections dont bénéficient les<br />
mammifères marins, ainsi que les schémas et conséquences de la<br />
formation de bulles et les différences qui existent dans la réponse de<br />
l’organisme aux bulles et aux lésions tissulaires entre les mammifères<br />
marins et les êtres humains. Des technologies émergentes de<br />
recueil de données en temps réel chez les mammifères marins en liberté<br />
permettront éventuellement de trouver des réponses à ces<br />
nombreuses questions.<br />
Pour l’heure, les faits dont nous disposons indiquent que les<br />
mammifères marins gèrent l’agression due à la décompression plus<br />
qu’ils ne l’évitent.<br />
Texte: Neal W. Pollock, Ph.D.<br />
Nous remercions la rédaction du<br />
magazine en ligne «Alert Dive» pour<br />
les droits de reproduction.<br />
www.daneurope.org<br />
Route des Chaffeises 18 – 1092 BELMONT<br />
Tél.: +41 21 791 41 41 – info@swissub.ch<br />
www.swissub.ch
Thailand individuell nereus 5 | 2013<br />
Thailand<br />
Thailand in Südost-Asien ist ein beliebtes Reiseziel für<br />
Taucherinnen und Taucher, Wassersportbegeisterte, aber auch<br />
für Leute, die mit Tauchen nicht so viel am Hut haben.<br />
© Christophe Eyquem<br />
Die Vielfältigkeit ist gross: moderne<br />
Grossstädte wie Bangkok oder Chiang Mai<br />
im Norden locken zum Shopping oder<br />
Nachtleben, die schönen Inseln Phuket, Koh<br />
Samui oder der bekannte Touristenort Krabi<br />
laden zur Erholung ein, endlose weisse<br />
Sandstrände, grosse Nationalparks, exotische<br />
Märkte, freundliche und hilfsbereite<br />
Menschen und natürlich nicht zu vergessen,<br />
das köstliche und abwechslungsreiche thailändische<br />
Essen.<br />
Phuket Die tropische Insel Phuket liegt vor<br />
der Westküste Thailands im Andamanischen<br />
Meer, ist die grösste aller thailändischen Inseln<br />
und bietet wunderschöne Landschaften<br />
und Strände, kristallklares Wasser und<br />
tolle Tauchplätze. Auch über Wasser kann<br />
viel unternommen werden: Tempelbesuche,<br />
Dschungeltrekkings, Kanutouren, Ausflüge<br />
an schöne Strände, oder in die nähere Umgebung.<br />
Auch das Nachtleben in Patong,<br />
Karon oder Kata muss man erlebt haben.<br />
Tauchen Tauchen der Superlative an den<br />
Similan Islands, Hin Daeng, Phi Phi Island,<br />
den Tagestourplätzen vor Phuket oder Tauchen<br />
und Trekking im Khao Sok Nationalpark.<br />
Das Tauchgebiet der Similan Inseln,<br />
Koh Surin und Richelieu Rock bietet mit<br />
seinen farbenprächtigen Riffen, Unterwassergebirgen<br />
und Canyons ein ausserordentliches<br />
Tauchvergnügen. Riesige Schwärme<br />
Glasfische, Makrelen, Thunfische, allerlei<br />
Korallenfische sowie Haie und Rochen und<br />
mit etwas Glück Mantas und Walhaie lassen<br />
die Taucherherzen höher schlagen.<br />
Neben den Similan Inseln sind auch<br />
Trips zu den südlichen Tauchgebieten wie<br />
Hin Daeng, Hin Muang, Ko Ha, Phi Phi Island<br />
oder Tagestouren rund um Phuket sehr empfehlenswert.<br />
Die Tauchplätze zeichnen sich<br />
durch ihre grosse Vielfalt an Weich- und<br />
Hartkorallen, dem Fischreichtum und den<br />
häufig anzutreffenden Leopardenhaien aus.<br />
Der 739 km 2 grosse Khao Sok Nationalpark<br />
umschliesst den Rajaphraba-Stausee<br />
und ist Teil des grössten Urwalds in Südthailand.<br />
In diesem Regenwald befinden<br />
sich exotische Pflanzen, Wasserfälle und<br />
verschiedene Tiere wie Elefanten, Tiger, Leoparden,<br />
Büffel, Tapire, Rehe, Wildschweine,<br />
Vögel und vieles mehr. Das Angebot ist sehr<br />
abwechslungsreich und umfasst Dschungeltrekkings,<br />
Elefanten- oder Kanutouren,<br />
Übernachtungen in Dschungel Baumhäusern<br />
oder in Hausbooten auf dem Stausee.<br />
Abseits vom Massentourismus kann im Stausee<br />
getaucht werden, welcher mit einer faszinierenden<br />
versunkenen Landschaft lockt.<br />
Wer Lust hat mit einer Gruppe aufgestellter<br />
Taucherinnen und Taucher Thailand individuell<br />
– Über- wie Unterwasser – zu erkunden,<br />
ist herzlich eingeladen.<br />
Weitere Auskünfte:<br />
dtc@idtc.ch / www.idtc.ch
<strong>SUSV</strong> – FSSS nereus 5 | 2013<br />
Betreff: Rescue-Kurse<br />
Diese Anfrage erreichte den <strong>SUSV</strong> per Mail – nachfolgend die Antworten:<br />
Müller Stephanie / muellersteffi@gmx.ch<br />
Guten Tag<br />
Ich habe mit 4 Schüler am See einen Rescue-<br />
Kurs durchgeführt. Vorgängig habe ich die Rega informiert<br />
darüber, dass wir Übung haben (diese<br />
Dame war etwas verwirrt, als ob sie das erste Mal<br />
von Taucher-Rettungsübungen gehört hat).<br />
Wir haben ebenfalls die anwesenden Taucher,<br />
wie auch die Badegäste über die Übung informiert.<br />
Trotzdem hat ein Passant die Rettungskette<br />
ausgelöst, worauf die Polizei mit Blaulicht und<br />
Sirene angefahren kam. Der Polizist war sehr, sehr<br />
nett und fand sie Übung für Taucher sehr gut und<br />
unterstützend. Die Rettungskette wurde abgebrochen.<br />
Eine Antwort auf meine Frage, wie man dies<br />
verhindern könne, hatte er auch nicht.<br />
Mir war der Vorfall sehr peinlich, ich habe nach<br />
internationalen Vorgaben von PADI geschult, wie<br />
es viele andere Tauchschulen auch tun werden. Es<br />
kann jedoch nicht sein, dass bei jedem Rescue-Kurs<br />
alle Hilfskräfte ausrücken müssen...<br />
Haben Sie mir diesbezüglich einen<br />
Lösungsvorschlag?<br />
Besten Dank und freundliche Grüsse<br />
Stephanie Müller<br />
Daniel Schmid, TAUCHSPORT KÄSER AG<br />
PADI Course Director 938841<br />
Hallo Steffi,<br />
Grundsätzlich sollte man nie die Rettungskräfte<br />
über eine Übung informieren. Was ist, wenn dann<br />
wirklich etwas passiert? Vielleicht bei einem anderen<br />
Taucher am gleichen Platz? Dann würden ja<br />
die Rettungskräfte nicht ausrücken . . .<br />
Wir stellen jeweils am Land Schilder von der<br />
Tauchschule auf – nach dem Motto «dies ist eine<br />
Übung». Viel mehr als Kommunikation vor Ort<br />
kann man nicht machen . . .<br />
Liebe Gruess us Bärn Daniel Schmid<br />
Daniel Schubiger<br />
Präsident <strong>SUSV</strong>-Tauchkommission<br />
Hallo Steffi,<br />
Ich habe mit der Einsatzzentrale der REGA gesprochen.<br />
Du hast absolut richtig gehandelt mit<br />
der Information am Tauchplatz und der Anmeldung<br />
deiner Übung bei der REGA. Es muss dir also<br />
nicht peinlich sein.<br />
Die REGA schlägt folgendes Vorgehen<br />
vor:<br />
• Information am Ort der Übung ( am besten mit<br />
Tafeln und mündlicher Information an die zur Zeit<br />
anwesenden Personen )<br />
• Information an die Einsatzzentrale der REGA mit<br />
Angabe des genauen Ortes, der Dauer der Übung<br />
UND der Telefonnummer einer Kontaktperson die<br />
während der Übung auch erreichbar ist. Damit<br />
wird verhindert, dass unter Umständen wegen eines<br />
«echten» Unfalls nicht ausgerückt wird und<br />
die REGA kann im Falle einer Alarmierung jemanden<br />
am Platz erreichen.<br />
Auch wenn ein Passant eine andere Notrufnummer<br />
wie 1414 wählt wird bei Tauchunfällen<br />
die REGA kontaktiert und die Koordination läuft<br />
normalerweise über die REGA Einsatzzentrale. Es<br />
ist aber natürlich nie ganz auszuschliessen, dass<br />
unter Umständen parallel ein Einsatzfahrzeug der<br />
Polizei ausrückt was aber in diesem Fall sicher<br />
keine Konsequenzen hat.<br />
Wir vom <strong>SUSV</strong> werden diese, meiner Meinung<br />
nach sehr nützliche Information noch über NEREUS<br />
und/oder per «Direktkommunikation» an die Ausbildungsorganisationen,<br />
Clubs und Tauchschulen<br />
kommunizieren<br />
Liebe Gruess und immer guet Luft<br />
Daniel Schubiger<br />
Präsident Tauchkommission <strong>SUSV</strong><br />
Steffi Müller / DiveZone Würenlos<br />
Liebe «Daniels»<br />
Ganz herzlichen Dank für die aufschlussreichen<br />
Antworten. Ich finde es sehr gut, wenn die Tauchschulen<br />
usw. informiert werden, da nicht wirklich<br />
Informationen über das Vorgehen an Rescue-Kursen<br />
bestehen und sich ein Instruktor im Normalfall<br />
auch keine Gedanken darüber macht, wen er für<br />
die Szenarien vorab informieren sollte, bzw. welche<br />
Konsequenzen dies haben könnte, wenn er<br />
es nicht macht.<br />
Selbstverständlich bleibt trotzdem ein «Restrisiko»<br />
einer Einleitung der Rettungskette bestehen.<br />
Ich war übrigens sehr positiv überrascht, wie<br />
schnell die Rettungskräfte vor Ort waren!<br />
Chapeau!<br />
Vielen Dank den beiden Daniels und dem <strong>SUSV</strong>,<br />
dass mein Anliegen so schnell und absolut kompetent<br />
behandelt und bearbeitet wurde und nicht<br />
einfach auf dem Pult versandet ist. Ich finde es als<br />
Instruktorin sehr wichtig zu wissen, dass ich mit<br />
solchen Anliegen jederzeit an den <strong>SUSV</strong> gelangen<br />
kann und auch eine Antwort erhalte.<br />
Viele Grüsse & en schöne Tag Steffi Müller<br />
Traduction: www.fsss.ch<br />
Traduzione: www.fsss.ch<br />
Vous (f)êtes Onex 2013<br />
Encore une belle réussite que cette fête<br />
organisée chaque année par la ville d’Onex et plus<br />
particulièrement par son service jeunesse et<br />
actions communautaires.<br />
Nous étions présents afin de promouvoir une fois de<br />
plus notre sport d’eau. Et cette année encore quel succès.<br />
Plus de 90 baptêmes, des sourires et des enfants et<br />
adultes heureux d’avoir pu essayer l’inimaginable: Respirer<br />
sous l’eau!<br />
Cette année, j’aimerai spécifiquement remercier toute<br />
l’équipe de notre club, nos moniteurs, nos membres et<br />
amis sans qui tout ceci ne serait, tout simplement, pas<br />
possible.<br />
Pascal Christin, Président du CSO<br />
Retrouvez les photos de la manifestation sur<br />
www.cso-plongee.com<br />
41
DAN Europe nereus 5 | 2013<br />
Präventionskampagne gegen<br />
Schiffsschrauben-Unfälle<br />
Schiffsschrauben können tödlich sein!<br />
DAN Europe hat im Rahmen eines Risikomanagementkonzepts<br />
zwei Ansatzpunkte<br />
– für Bootsführer und Taucher.<br />
«Auch 2013 wurden Taucher getötet oder<br />
ernsthaft durch Schiffsschrauben verletzt»,<br />
sagt Dr. Alessandro Marroni, Präsident von<br />
DAN Europe. «Das bedeutet wir müssen dieses<br />
Thema weiterhin ansprechen und angehen.»<br />
Die Kampagne von 2013/14 konzentriert<br />
sich bei ihrem Risikomanagement-Konzept<br />
auf zwei Ansatzpunkte: die Sicht der<br />
Bootsführer und die der Taucher. «Tatsächlich<br />
brauchen wir eine richtige Partnerschaft<br />
zwischen diesen beiden um endlich die<br />
Dinge zu ändern und Tragödien zu vermeiden»,<br />
so Marroni weiter.<br />
Filomena De Angelis, von DAN Europe,<br />
die 2004 die erste Kampagne gegen Schiffsschraubenunfälle<br />
ins Leben rief, erklärt, wie<br />
sich das Projekt entwickelt hat: «Dank der<br />
Augenzeugenberichte, die wir sammeln<br />
konnten, haben wir unser Wissen erweitert<br />
und Statistiken erstellen können.»<br />
Fazit: Zu Schiffsschraubenunfälle kommt<br />
es oft in Zusammenhang mit der Nachlässigkeit<br />
von Tauchern, die eine Taucherboje nicht<br />
richtig verwenden oder zu weit von ihr abkommen<br />
und die 50 Meter-Regel nicht beachten.<br />
Unglaublich, aber wahr: In einigen<br />
Fällen wurden die Unfälle vom Tauchboot<br />
selbst verursacht. «Dementsprechend hatten<br />
wir das Bedürfnis, den Rahmen unseres Projektes<br />
zu erweitern und uns nicht nur auf die<br />
Aufklärung von Bootsführern, sondern auch<br />
auf die von Tauchern zu konzentrieren.»<br />
Campagne pour la prévention<br />
des accidents liés aux hélices<br />
La campagne de DAN EUROPE pour<br />
la prévention des accidents liés aux<br />
hélices «Attention! Les hélices peuvent<br />
tuer!» est axée sur le concept de<br />
gestion du risque vue sous deux angles:<br />
celui des navigateurs et celui des plongeurs.<br />
De tous les types d’accidents de plongée,<br />
ceux impliquant des hélices sont certainement<br />
les plus effrayants. Malheureusement,<br />
les hélices ont déjà provoqué plusieurs<br />
morts ou blessés parmi les plongeurs.<br />
Nous sommes convaincus qu’il est possible<br />
de prévenir bon nombre de ces accidents<br />
en favorisant la prise de conscience,<br />
en observant les principes de bonne compétence<br />
nautique et en respectant quelques<br />
règles de base en tant que plongeur.<br />
www.daneurope.org<br />
Sicherheitsregeln<br />
Règles de sécurité<br />
Regole di sicurezza<br />
Campagna di prevenzione<br />
incidenti da elica<br />
La campagna 2013-2014 del DAN Europe<br />
per la prevenzione degli incidenti da<br />
elica - Attenzione! Le eliche possono<br />
uccidere! – si focalizza sul concetto di<br />
gestione del rischio da due punti di<br />
vista, quello dei diportisti e quello dei<br />
subacquei.<br />
Tra tutti i tipi di incidenti subacquei,<br />
quello che riguarda le eliche resta uno dei<br />
più terribili. Purtroppo, molti subacquei<br />
sono stati uccisi o gravemente feriti dalle<br />
eliche.<br />
Siamo convinti che molti di questi incidenti<br />
possano essere facilmente evitati<br />
attraverso un’adeguata sensibilizzazione, un<br />
corretto esercizio della navigazione, e<br />
rispettando alcune regole di base come<br />
subacquei.<br />
National Director Switzerland:<br />
Dr. Jürg Wendling M.D.<br />
dansuisse@wendling.ch<br />
mail@daneurope.org<br />
Downloads<br />
Téléchargements<br />
Augenzeugenberichte<br />
Récits de témoins<br />
Testimonianze<br />
Meilensteine<br />
der Kampagne<br />
Talons posés<br />
par la campagne<br />
Traguardi<br />
42
Sardegna – LA Grotta del Bue Marino nereus 5 | 2013<br />
La grotta del Bue Marino di Cala Gonone<br />
Sabato 1 giugno 2013, siamo a Cala Gonone, comune di Dorgali, presso il centro subacqueo<br />
tecnico dell’amico Fabio Sagheddu, accompagnati qui da Beatrice di Ichnusa Diving.<br />
La nostra intenzione è quella di visitare le prime centinaia di metri del ramo nord della nota<br />
grotta del Bue Marino, che si trova vicino alla stupenda spiaggia di Cala Luna.<br />
La grotta è una delle mete turistiche sarde meglio conosciute anche<br />
dai turisti non specializzati che popolano l’isola in estate. Essa si<br />
trova al centro del Golfo di Orosei ed è visitata di migliaia di persone<br />
che la raggiungono, attirati dalla sua bellezza e dalla varietà delle<br />
grandi sale concrezionate, con grosse barche dedicate e quasi tutte<br />
partenti dal porto di Cala Gonone.<br />
Il luogo era già noto in antichità, sin dal 4000 a. C. circa e prova<br />
ne sono le incisioni rupestri che son state scoperte in una colata<br />
concrezionale antistante l’ingresso a mare, oltre che le tracce archeologiche<br />
che si trovano in una sala dell’interno; esso però divenne<br />
famoso per aver nel tempo ospitato la Foca Monaca, che in sardo è<br />
appunto detta Bue Marino, soprattutto nella fase della sua riproduzione<br />
e cura dei piccoli.<br />
Il baffuto e pacioso mammifero marino tuttavia non resistette alle<br />
modificazioni ambientali e climatiche già dei primi del ’novecento,<br />
anche se taluni vogliono attribuire la sua scomparsa da questa zona<br />
a causa dell’intervento antropico: interpellato l’amico subacqueo locale<br />
Fabio su questo tema, ci ha saggiamente informati che l’antica<br />
tradizione aveva una sorta di sacro rispetto per questi animali, che<br />
effettivamente venivano cacciati, ma solo in un determinato periodo<br />
dell’anno ed allo scopo di ottenerne le preziose carni e pelli, da cui si<br />
ricavavano addirittura robuste ed eleganti calzature: Vero, o non vero<br />
che sia questo aneddoto, a noi piace pensare che la foca abbia cambiato<br />
casa per motivi suoi.<br />
La cavità marina, il cui sviluppo ipogeo conosciuto attualmente è<br />
di circa 25 km, si può raggiungere facilmente via mare, oppure anche<br />
via terra, ma percorrendo un sentiero litoraneo che comincia a sud di<br />
Cala Gonone ed il cui tracciato si sviluppa sul bordo delle alte falesie<br />
della costa ed alla cui fine si trova una passerella aggettante che,<br />
costruita in parete a memoria degli antichi abitatori di queste terre<br />
emerse, comunica con uno degli ingressi chiusi della grotta.<br />
La zona costiera del Supramonte dorgalese è distinguibile in due<br />
aree caratterizzate da altrettante catene montuose con orientamento<br />
N-S e la cui linea di separazione è rappresentata dal Rio s’Ungrone e<br />
sa Mesa e dalla Codula di Fuili. Verso mare il supramonte orientale<br />
è caratterizzato da una costa alta e scoscesa a falesia, interrotta ogni<br />
tanto da candide spiagge bianche che corrispondo alle foci dei profondi<br />
canyons carsici solcanti i calcari mesozoici (chiamati appunto<br />
«codule» in lingua sarda).<br />
Sulle superfici delle falesie si notano pochi solchi di battente che<br />
testimoniano le temporali variazioni di livello del mare durante i<br />
periodi interg<strong>lac</strong>iali. La mancanza di una rete idrografica superficiale<br />
ha favorito lo sviluppo nei calcari di una circolazione idrica sotterranea<br />
che alimenta i corsi d’acqua caratterizzanti gli imponenti sistemi<br />
ipogei come la Grotta del Bue Marino appunto.<br />
Essa è così schematicamente divisibile in tre rami differenti apparentemente<br />
non comunicanti e congiungentisi straordinariamente in<br />
prossimità del mare, ove confluiscono con due alti e spettacolari<br />
portali.<br />
Il ramo di nord che si è parzialmente documentato è caratterizzato<br />
da ampie gallerie fossili, sulle cui pareti son visibili nitidi i segni<br />
del passato livello marino più alto, oltre che la presenza di fori dovuti<br />
a lithophagae.<br />
Lungo queste gallerie fossili si distinguono così ben tre laghi: il<br />
Lago Smeraldo, accessibile direttamente dal mare attraverso un<br />
breve sifone, ed ubicato subito dopo la Sala della Dama Bionda, così<br />
43
Sardegna – LA Grotta del Bue Marino nereus 5 | 2013<br />
chiamata suggestivamente poiché nel dopoguerra furono trovati i<br />
resti di una giovane donna la cui fine rimase avvolta nel mistero. Il<br />
nome del lago invece è dovuto all’effetto della luce solare che produce<br />
un magico effetto verdeggiante entrando attraverso il sifone di<br />
collegamento con il mare.<br />
Vi è poi il Lago Abissale, che è posto al fondo di una vecchia<br />
frattura a lato del vecchio percorso turistico e che deve il proprio<br />
nome al fatto che appaia scuro ed insondabile a causa delle sue alte<br />
strette pareti; il percorso subacqueo che lo unisce al precedente è<br />
lungo circa cinquecento metri.<br />
Infine il Lago Nero, che si trova al termine di un meandro sabbioso<br />
e che con un salto di circa otto metri si tuffa appunto in codesto<br />
catino scuro; questo dista poche decine di metri dal Lago Abissale e<br />
con esso fa parte del c.d. Ramo dei Cecoslovacchi, che è poi la gran<br />
parte attiva del ramo di nord, lungo circa 7000 metri e composto da<br />
42 sifoni ed altrettanti laghi, tutti percorsi da un fiume sotterraneo,<br />
che in occasione di forti precipitazioni, presenta una rilevante portata<br />
d’acqua piovana ancora non del tutto stimata.<br />
I laghi interni son costituiti prevalentemente di acqua dolce ed<br />
hanno anche dimensioni significative, raggiungendo persino i dieci<br />
metri di larghezza per duecento di lunghezza; concrezioni bellissime,<br />
vasche e colonne presenti lungo il percorso son testimoni dell’epoca<br />
in cui la grotta si formava geologicamente ancora lontana dal mare.<br />
Prima del 1980 non si trovano notizie certe a riguardo delle ricerche<br />
speleologiche svolte all’interno del sistema di grotte: sino ad allora<br />
infatti si aveva come unico riferimento sulla Grotta del Bue Marino<br />
un rilievo svolto nel 1954 da Francesco Pisanu e dall’ingegner<br />
Dino Giacobbe del Gruppo Grotte Nuorese: in esso comparivano i<br />
rami sud e nord della grotta, suggestivamente costellati da note,<br />
supposizioni ed osservazioni.<br />
Nel 1964 poi lo sviluppo complessivo dei due rami era stato teorizzato<br />
da Furreddu in circa 4200 metri, poi superato da Badini nel<br />
1968 in circa 5368 metri. Le due misurazioni non furono mai sostenute<br />
però da rilievi topografici per cui esse restarono avvolte nel<br />
mistero come le precedenti.<br />
Solo nel 1987 gli Speleologi del Gruppo Ricerche Ambientali di<br />
Dorgali e quelli del Gruppo Speleologico Sassarese iniziarono una<br />
esplorazione sistematica della grotta, con revisione e completamento<br />
del vecchio rilievo datato 1954 ed alla luce delle nuove metodiche<br />
e tecniche sviluppatesi nel contempo. Già dal 1973 comunque alcuni<br />
gruppi esplorativi stranieri, primo fra tutti quello del celeberrimo<br />
spelo subacqueo tedesco Jochen Hasenmayer, erano attivi nella ricerca<br />
di un’esatta definizione dei rami di questo immenso sistema di<br />
grotte e cunicoli ipogei.<br />
Testo: Pierpaolo Montali<br />
Instructor NAUI & CMAS ** / Technical<br />
Instructor TDI & PSAI /Full Trimix<br />
Rebreather Diver<br />
http://www.flyboat.it<br />
Foto: Mario Spagnoletti<br />
bluespacespagnoletti.jimdo.com/<br />
Il nostro interesse si concentra così sul ramo di nord, quello<br />
che abbiamo ripercorso per qualche centinaio di metri dopo che, a<br />
partire dal 1990 e fino al 1992, una lunga serie di esplorazioni speleo<br />
subacquee portarono all’accertamento dell’esistenza di un vasto sistema<br />
in parte sommerso di 7000 metri di sviluppo. Lo stesso Leo<br />
Fancello fu interprete di un’ottima esplorazione condotta nell’agosto<br />
del 1990 con il tedesco Axel Maheler volta all’accertamento del collegamento<br />
fra il Lago Nero ed il Lago Abissale. Nell’ottobre del medesimo<br />
anno poi un gruppo di speleo sub cecoslovacchi, di Olomouc<br />
e di Praga, compì un’importante sequenza di immersioni nelle gallerie<br />
sommerse del Ramo di Nord della Grotta del Bue Marino partendo<br />
dal Lago Smeraldo: dopo quasi un mese di lavoro ed aver così anche<br />
rintracciato le sagole ed i segnali delle precedenti esplorazioni di<br />
Hasenmayer e Fancello e Mahler, gli speleo sub percorsero circa 3200<br />
metri di gallerie, con 28 sifoni ed una serie di laghi in parte formati<br />
di acque dolci. Scoprirono così che il tedesco Hasenmayer era già lui<br />
giunto sino al ventottesimo sifone, poiché la sagola ch’egli stese fu<br />
ritrovata intatta dal sedicesimo e sino – appunto – al ventottesimo;<br />
tuttavia egli tenne la cosa per sé, disarmando i primi metri delle sue<br />
esplorazioni come era solito fare e senza mai pubblicare, o anche<br />
solo far trapelare, nulla di quanto aveva veduto.<br />
44
Sardegna – LA Grotta del Bue Marino nereus 5 | 2013<br />
Nel luglio del 1991 altri due cecoslovacchi (S. Bilek e M. Slezak),<br />
coadiuvati dall’inossidabile indigeno Leo Fancello, si concentrano<br />
tra il diciannovesimo ed il ventesimo sifone e scoprono così un ramo<br />
di circa 200 metri di sviluppo ascendente, ma purtroppo non la<br />
congiunzione sperata tra i rami di Sa Rutta e S’Orcu. All’inizio degli<br />
anni duemila l’utilizzo del geo radar porterà ad affermare che tra il<br />
Bue Marino e S’Orcu esiste una distanza di circa 250 metri; inoltre<br />
si scopre che, uscendo al sedicesimo sifone, si riesce a percorrere<br />
un lungo tratto in aereo che porta sino al diciannovesimo. Ulteriori<br />
osservazioni dopo il ventiduesimo sifone portano alla scoperta della<br />
presenza di acque salmastre, nonostante esista un dislivello di<br />
circa 3 metri, posto tra il diciannovesimo ed il ventesimo sifone,<br />
che separa le acque salmastre da quelle dolci. Nell’estate del<br />
1992 sempre gli speleo sub cecoslovacchi portarono le esplorazioni<br />
oltre il ventottesimo sifone, scoprendo una galleria sommersa di<br />
500 metri e compresa tra meno 37 e meno 43 metri di profondità;<br />
oltre questo punto si sviluppano vasti ambienti subaerei diramantisi<br />
in varie direzioni per 7000 metri circa di estensione e 42 sifoni<br />
complessivi.<br />
Infine, tra il 2005 ed il 2007, alcuni scavi effettuati da speleologi<br />
della Repubblica Ceca consentirono di collegare direttamente le parti<br />
fossili del Ram di Nord con il Lago Barbara (così chiamato da Hasenmayer<br />
in onore di sua moglie).<br />
A questo punto la nostra piccola ed insignificante immersione di<br />
oggi diviene quasi obsoleta, se non fosse che gli specializzati hanno<br />
la pessima abitudine (forse tratta del maestro Hasenmayer) di ritenere<br />
per sé ciò che vedono all’interno delle grotte, forse a causa del<br />
gravoso impegno che già li concentra su argomenti meno frivoli e più<br />
salvifici della loro stessa vita in certi attimi.<br />
Ecco che quindi la nostra presenza qui assume un significato diverso,<br />
quello di una testimonianza: guidati da chi è più esperto di noi<br />
nello sviluppo del sistema di cunicoli e meandri, mettiamo a frutto la<br />
nostra capacità di adattamento psico-fisico alle circostanze e ci immergiamo<br />
alla ricerca di immagini che, diversamente, continuerebbero<br />
a restare appannaggio dei pochi.<br />
Confesso che dopo la trasparenza dell’acqua iniziale, connotata<br />
dal verde riflesso sulle rocce della finissima sabbia bianca del fondo<br />
del mare antistante l’ingresso sommerso del Ramo Nord della grotta,<br />
entrare al buio più completo e, dopo poche pinneggiate, sentire già<br />
l’effetto del termoclino dovuto all’incontro delle acque dolci più fredde,<br />
non metta certo a proprio agio chi, appunto, non si sappia adattare<br />
alla circostanza.<br />
Seguiamo Fabio che srotola i 70 metri della sagola del mio mulinello,<br />
aiutato dalla spinta del suo veicolo subacqueo elettrico; faccio<br />
fatica ad inquadrare i soggetti che via via mi scorrono sotto gli occhi<br />
mentre lo seguo e riprendo le mie immagini video ed a cui devo cercare<br />
quindi di dare un taglio di ripresa mentre nuoto.<br />
Mi fermo ed avviso Fabio in un sifone aereo prima di rimettere la<br />
testa sotto e passare oltre lungo una discenderia sommersa tra le<br />
pareti rocciose.<br />
La granularità delle roccia in questa acqua mista mare e dolce mi<br />
rimbalza con strani effetti la luce dei potenti fari, generando una<br />
sequenza di profonde emozioni interiori.<br />
Arriviamo sino ad una passerella sopraelevata ove passano i turisti<br />
aerei della grotta, sbuchiamo fuori con la testa così dal niente ed essi<br />
ci guardano come si potrebbe guardare un elfo uscito da un tronco<br />
d’albero in mezzo ad un bosco. Fabio ci avvisa, volta per volta, della<br />
strettezza e della difficoltà dei vari passaggi: con Mario ci si intende<br />
per non impallare l’obiettivo l’uno dell’altro, poiché io riprendo e lui<br />
fotografa.<br />
Al termine dell’immersione, durata poco più di un’ora tra i meandri<br />
del ramo di nord della grotta, vediamo la luce chiara dell’uscita<br />
in fondo alla parete rocciosa nerastra dell’inizio sifone: la vita normale,<br />
il ricordo di ciò a cui siamo umanamente e forse anche miserevolmente<br />
abituati come poveri mortali, si rifa grande dentro di noi ed<br />
allo stesso tempo ci ridona serenità.<br />
Fabio dopo ci dirà che siamo stati, tutto sommato, bravi e che<br />
poco tempo prima un altro fotografo ha avuto alcuni problemi a fare<br />
un giretto meno esteso del nostro e pur essendo un ottimo subacqueo:<br />
la grotta sommersa è un ambiente estremo all’interno di un<br />
altro ambiente estremo (= l’acqua). Non ci sono così, a nostro giudizio,<br />
bravi e non bravi: ci sono soltanto persone preparate e consapevoli<br />
che hanno anche fortuna, quando compiono un’azione importante<br />
e primaria, e persone che sono consce dei propri limiti e sanno<br />
anche dire no quando serve. Questo va ricordato sempre.<br />
Non avremmo mai potuto scrivere questo reportage senza il<br />
contributo del Bollettino della Federazione Speleologica Sarda;<br />
Sardegna Speleologica, in cui è stilato il fondamentale articolo<br />
di Leo Fancello, nell’aprile dell’anno 2009 ed al quale va il nostro<br />
sentito ringraziamento.<br />
45
SCUBA-people.comNereus 5 | 2013<br />
SCUBA-PEOPLE.COM:<br />
BIEN PLUS QU’UN SIMPLE SITE WEB<br />
Créé il y a 3 ans, scuba-people.com est un ovni dans le monde de la plongée sur la toile. En effet,<br />
grâce exclusivement au bouche-à-oreille, l’unique réseau social dédié à notre passion compte<br />
aujourd’hui près de 15 000 membres. Le Mag qui y est disponible gratuitement 2 fois par mois est<br />
d’une qualité pro. A tel point, que nous avons créé un partenariat et vous offrons sur chaque numéro<br />
de NEREUS un article en intégralité. Vous pourrez découvrir gratuitement, le 56 e numéro. Il y a<br />
même un groupe dédié à la «Plongée Suisse». Nous avons demandé au créateur de scuba-people.com<br />
de nous en dire un peu plus au sujet de ce site internet.<br />
NEREUS: Manuel LEWIN, pour ceux de<br />
nos lecteurs qui ne vous connaîtraient<br />
pas encore, pouvez-vous nous dire brièvement:<br />
qui êtes-vous ?<br />
Manuel LEWIN: Bonjour NEREUS et merci<br />
pour votre invitation. C’est avec grand plaisir<br />
que je réponds à vos questions. Je m’appelle<br />
Manuel Lewin. J’ai la quarantaine. Passionné<br />
de plongée sous-marine, je m’y suis initié en<br />
Polynésie Française dans les années 90. J’ai<br />
passé mon monitorat. Et depuis, j’ai toujours<br />
travaillé dans la plongée, que je connais<br />
donc bien. Egalement passionné d’informatique,<br />
j’ai très rapidement ressenti la nécessité<br />
d’associer les deux pour que les plongeurs<br />
puissent s’informer et communiquer<br />
librement. J’ai donc créé «SCUBA-PEOPLE.<br />
COM».<br />
scuba-people.com? Pouvez-vous nous<br />
dire ce qu’est scuba-people.com?<br />
Bien volontiers. scuba-people.com est<br />
tout simplement un site web dédié à la<br />
plongée sous-marine qui se veut aussi exaustif<br />
que possible.<br />
C’est-à-dire?<br />
scuba-people.com est un lieu de rencontre<br />
entre plongeurs, chevronnés, débutants<br />
et ceux qui n’ont pas encore mis la tête<br />
sous l’eau mais souhaitent s’initier à cette<br />
pratique.<br />
Etes-vous en train de nous dire que<br />
tout un chacun peut donc devenir membre<br />
de scuba-people.com?<br />
En effet. Chacun peut s’inscrire gracieusement<br />
chez scuba-people.com en quelques<br />
minutes et devenir membre à part entière.<br />
Que peut-on espérer trouver sur scubapeople.com?<br />
Quel est son intérêt?<br />
scuba-people.com est un site à la fois informatif,<br />
pédagogique et récréatif, qui se<br />
veut aussi complet que possible et reste<br />
ouvert à toutes les suggestions.<br />
Informatif? Pouvez-vous développer<br />
cet objectif pour nous? Quel genre d’information<br />
peut-on espérer trouver sur<br />
scuba-people.com?<br />
Il faut distinguer 2 espaces sur scubapeople.com.<br />
La partie réseau social où les membres<br />
créent leur profil et échangent expérience,<br />
photos, vidéos et questions. Et la partie<br />
Le Mag où nous publions tous les 2 e et 4 e<br />
samedis de chaque mois un panel d’articles<br />
variés touchant aussi bien le voyage et le<br />
matériel, les techniques de prise de vue<br />
sous-marine . . .<br />
Cela nous paraît très intéressant. Vous<br />
nous disiez que scuba-people.com a aussi<br />
l’ambition d’être pédagogique?<br />
En effet, nos membres peuvent trouver<br />
des articles écrits par des spécialistes dont<br />
ils retrouvent les conseils professionnels<br />
dans les nombreux «Le Mag». Nous avons le<br />
plaisir cette saison de proposer des rendezvous<br />
mensuels où les membres pourront<br />
découvrir tout au long de la saison 10 articles<br />
la plongée spéléo, l’usage du recycleur<br />
ainsi que des interviews vidéos menées par<br />
Francis Le Guen . . .<br />
Manuel Lewin – créateur scuba.People.com et notre partenaire<br />
46
SCUBA-people.comNereus 5 | 2013<br />
Un site internet complet où trouver des informations précieuses sur notre passion: la plongée sous-marine.<br />
C’est formidable. Vous faites vraiment<br />
du bon travail, à la fois varié, approfondi<br />
et récréatif: une véritable source de renseignements<br />
et d’idées pour les plongeurs,<br />
en effet. Les vidéos sont-elles le<br />
seul aspect récréatif du site?<br />
Certainement pas. En collaboration avec<br />
nos annonceurs, nous organisons régulièrement<br />
des jeux et des concours dotés de prix<br />
intéressants.<br />
Comment les membres de scuba-people.<br />
com se rencontrent-ils? Sur la toile?<br />
Ailleurs?<br />
Les membres de scuba-people.com se<br />
rencontrent bien sûr sur la toile mais pas<br />
seulement.<br />
scuba-people.com rencontre aussi ses<br />
membres lors de ses voyages, il les rencontre<br />
dans les Salon . . .<br />
Nous avons aussi, par exemple, eu le<br />
grand plaisir de rencontrer les plongeurs<br />
suisses l’an dernier en mars à Neuchatel au<br />
festival «festisub» et nous sommes très<br />
impatients de les y retrouver l’année prochaine.<br />
Permettez-moi de vous remercier de<br />
m’avoir invité à participer à votre magazine<br />
pour y présenter notre travail sur Scuba-<br />
People.com.<br />
Merci Manuel d’avoir pris le temps de<br />
vous présenter et de nous répondre.<br />
www.scuba-people. com<br />
La 11 ème fête de la plongée!<br />
Les 12, 13 et 14 juillet 2013, le club de plongée Portasub<br />
a organisé sa traditionnelle fête au port de Delley-Portalban,<br />
situé sur la rive sud du <strong>lac</strong> de Neuchâtel.<br />
C’est par un merveilleux week-end ensoleillé que l’équipe du club<br />
a accueilli plus de 60 plongeurs venus de toute la Suisse. Ceux-ci ont<br />
effectué environ 120 plongées sur les différents sites balisés et adaptés<br />
à tous les niveaux de plongée. Ils ont bénéficié de l’infrastructure<br />
du club et de ses deux bateaux qui mènent les plongeurs sur les lieux<br />
de plongée. Que du bonheur pour l’équipe des pilotes de voir tous<br />
ces plongeurs sortir de l’eau, émerveillés par nos épaves, nos statues<br />
et objets insolites que nous trouvons dans le <strong>lac</strong> de Neuchâtel!<br />
Il n’y a pas seulement les plongeurs qui ont profité de cette fête<br />
mais aussi les amis, les habitants de la région ainsi que les touristes.<br />
Ils furent nombreux à goûter à l’ambiance donnée par le fameux orchestre<br />
les «Gletscher Fezzer» avec leur musique de tous les styles.<br />
Un moment de délire sur le pont de danse apprécié de tous.<br />
L’aquarium géant, qui se trouve dans l’enceinte<br />
de la fête, était aussi l’attraction de ce<br />
week-end par des démonstrations de l’équipe<br />
des apnéistes de «Sprungschicht-Gniesser» de<br />
Berne. Ce bassin donne aussi la possibilité aux personnes intéressées<br />
de s’initier à la plongée en effectuant des baptêmes en toute sécurité<br />
avec des moniteurs expérimentés. Une soixantaine de personnes ont<br />
osé s’y mouiller.<br />
La fête fut très belle et toute l’équipe du club de plongée Portasub<br />
vous donne déjà rendez-vous pour la fête 2014: les 11, 12 et<br />
13 juillet 2014.<br />
Un grand merci à tous ceux qui étaient présents et qui nous ont<br />
aidé à réaliser cette magnifique fête. A tout bientôt pour la 12 ème<br />
édition de la fête de la plongée. Le président Yves Bourdilloud<br />
Les photos: www.susv.ch/fr/plongee/divers<br />
www.portasub.ch/Igalerie<br />
47
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