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Projet lac - SUSV

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nereus<br />

CMYK – negative Anwendung – Rot M 100 – 100 / Blau C 100 M 80<br />

Die offizielle Zeitschrift des <strong>SUSV</strong> – Le magazine officiel de la FSSS – La rivista ufficiale della FSSS<br />

«Diving between the continents» – Teil 2 I Bonaire I Maediven – An Bord der Horizon III<br />

Scuba-People.com I Les baleines peuvent-elles attraper une maladie de décompres<br />

5<br />

Sardegna – La grotta del Bue Marino I Campagna di prevenzione incidenti da elica<br />

www.susv.ch I www.fsss.ch oktober I Octobre I Ottobre I 2013


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AUSTARIERT!<br />

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Inhalt | Sommaire | Sommario nereus 4 | 2013<br />

5 Editorial<br />

6 Rheinau: Nicht verboten – daher erlaubt?<br />

7 UW-Rugby – 13. Läckerli Cup<br />

8 Neue bfu Broschüre: «Tauchen in der Schweiz»<br />

9 SM im Tieftauchen<br />

Kompressor-Kurs in Bern<br />

11 UW-Rugby – Firenze Cup<br />

12 Neue Zentralsekretärin, neuer Zentralpräsident<br />

14 20 Jahre Tauchclub Napoleon<br />

15 Rhyputzete<br />

Vortragsabend: Tauchenden Höhlenforscher<br />

17 UW-Rugby: Schweizermeisterschaft 2012/13 /<br />

17. UWR-Plauschturnier<br />

19 <strong>SUSV</strong>-FOTOWETTBEWERB 2013<br />

10. <strong>SUSV</strong> Unterwasser-Foto-Video Treffen der DRS<br />

20 Fotografie: Colour Key<br />

22 Professionelle Luft-Füllstation: Käufer gesucht<br />

Kalender «Abenteuer Ozean 2014»<br />

23 Unterwasserfoto & -video Festivals Ostschweiz<br />

Unterwasser-Fotowettbewerb – Ferienmesse St. Gallen<br />

24 An Bord der Horizon III – Malediven<br />

26 Interview mit André Lüthi, Verwaltungsratspräsident<br />

Globetrotter Travel Service<br />

28 «Diving between the continents» – Teil 2<br />

31 DAN EUROPE feiert 30. Geburtstag<br />

SSI goes Cuba – offizielle Partnerschaft<br />

32 Bonaire – locker-entspanntes Tauchziel<br />

40 Thailand – ein beliebtes Reiseziel<br />

42 Präventionskampagne gegen Schiffsschrauben-Unfälle<br />

Nereus 6-2013 I<br />

Redaktionsschluss I Délai rédactionnel I<br />

Chiusura redazionale I<br />

14. 11. 2013<br />

Titelbild | Couverture | Copertina:<br />

Fredy Zraggen | Island 2013<br />

5 Editorial<br />

7 Statistique des accidents de plongée 2012<br />

8 Nouvelle brochure: Plonger en Suisse<br />

9 Apnée: Championat Suisse<br />

10 Les 10 ans de CMAS.CH<br />

12 Nouvelle Secrétaire centrale<br />

Nouveau Président Central<br />

18 Compte rendu du Nettoyage du Lac 2013<br />

19 CONCOURS PHOTO 2013 DE LA FSSS<br />

22 Station de gonflage professionnelle d'air comprimée –<br />

Cherche acheteur!<br />

31 DAN EUROPE fête ses 30 ans<br />

34 Bonaire – destination de plongée qui en vaut la peine<br />

38 Les baleines peuvent-elles attraper une maladie<br />

de décompression?<br />

41 Concerne: Cours de sauvetage<br />

Vous (f)êtes Onex 2013<br />

42 Campagne pour la prévention des accidents<br />

liés aux hélices<br />

46 SCUBA-PEOPLE.COM: Bien plus qu’un simple site web<br />

47 Portasub: La 11 ème fête de la plongée!<br />

5 Editoriale<br />

8 «Immergersi in Svizzera» è il titolo del nuovo opuscolo<br />

12 Nuova Segretaria Centrale<br />

Nuovo Presidente Centrale<br />

19 CONCORSO FOTO 2013 DELLA FSSS<br />

22 Stazione di ricarica professionale per aria compressa<br />

respirabile – Cercasi acquirente!<br />

36 Bonarie, isola delle Antille Olandesi<br />

41 Oggetto: corsi di salvataggio<br />

42 Campagna di prevenzione incidenti da elica<br />

42 La grotta del Bue Marino di Cala Gonone<br />

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Tauchvorträge 3er-Pack<br />

Referenten: Dr. Marcel Häsler / SUAT Präsident Thomas Niederer<br />

<strong>Projet</strong> Lac – was lebt<br />

eigentlich in den Alpenseen?<br />

Dr. Marcel Häsler ca. 30 Minuten<br />

Fast zwei Drittel der einheimischen Fischarten sind vom Aussterben bedroht.<br />

Um die aquatische Artenvielfalt und die nötigen Lebensräume zu<br />

erhalten oder gezielt aufzuwerten, ist eine Bestandesaufnahme der<br />

bestehenden Arten in den Schweizer Seen notwendig. Die Eawag und ihre<br />

Partner, das Bundesamt für Umwelt (BAFU), die Fischereibehörden der<br />

Kantone und das Office national des eaux et des milieux aquatiques<br />

(ONEMA), Fédération de pêche du Doubs et du Jura in Frankreich führen<br />

im <strong>Projet</strong> Lac daher zum ersten Mal eine standardisierte Inventur der Fischfauna<br />

der tiefen voralpinen Seen durch.<br />

Der Malawisee und<br />

seine Buntbarsche – eine Reise in das<br />

warme Herz von Afrika<br />

Dr. Marcel Häsler ca. 30 Minuten<br />

Der Malawisee ist ein riesiger tropischer Bergsee (liegt auf 474 M. ü. M.) mit<br />

etwa 570km Länge und einer maximalen Tiefe von über 700 Metern. Er beherbergt<br />

eine unglaubliche Vielfalt an Fischen, die von 500 –1000 Arten von<br />

farbenprächtigen Buntbarschen (Cichlidae) dominiert wird. Das zum Teil<br />

kristallklare, warme Wasser macht das Tauchen zu einem grossen Vergnügen.<br />

Es werden ein paar Arten und Tauchplätze vorgestellt und etwas über die<br />

einzigartige Evolution dieser Fische erzählt.<br />

SUAT – Vorstellung der<br />

Schweizer Umwelt- und Abfalltaucher<br />

Präsident und Gründer Thomas Niederer ca. 50 Minuten<br />

Die SUAT-Taucherinnen und Taucher befreien unter anderen Fluss- und<br />

Seeufer von Unrat und Abfällen, die auch Schwimmern gefährlich werden<br />

können.<br />

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Was wollen die Schweizer Umwelt- und Abfalltaucher und wie setzen sie<br />

es um? Auf welche Schwierigkeit sind Sie gestossen und was haben Sie<br />

erreicht? Was sind Ihre Aktivitäten und Ziele? Wer kann mitmachen? Auf<br />

all diese Fragen werden die interessierten Taucher eine Antwort erhalten.<br />

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Freitag, 25. Oktober 2013 I ab 18.30 Uhr<br />

Haus des Sports I Talgutzentrum 27 I<br />

3063 Ittigen<br />

Eintritt frei (Kollekte)<br />

Mitveranstalter I www.tsgb.ch I www.tc-thunersee.ch I www.silurus.info I www.eawag.ch I www.SUAT.ch


Editorial | Editorial | Editoriale nereus 3 | 2013<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser<br />

Chères lectrices, chers lecteurs<br />

Care lettrici, cari lettori<br />

Dominik Witz<br />

kontakt@aquacam.ch<br />

Ferien zwischen Krieg und Frieden<br />

Seitdem im Juni die Armee die Macht<br />

übernommen hat, präsentiert sich die Lage<br />

in Ägypten äusserst verworren: Aussenministerien<br />

sprechen Reise- oder Teilreisewarnungen<br />

aus, lassen Reisewillige jedoch im<br />

Unklaren, ob sich diese auch auf die bisher<br />

vergleichsweise ruhigen Tauchdestinationen<br />

am Roten Meer beziehen, indem sie explizit<br />

nur diejenigen Orte nennen, in denen sich<br />

die Massenproteste bisher ereigneten.<br />

Tatsache ist: seit Anfang Juni ist der Touristenstrom<br />

in Ägypten buchstäblich versiegt<br />

– bereits mehren sich die Meldungen über<br />

Hotelresorts und Tauchbasen, die schliessen<br />

und ihr Personal entlassen müssen. Die<br />

Leidtragenden sind die vielen Ägypter, die<br />

vom und für den Tourismus lebten.<br />

Neben Sicherheitsaspekten gibt es bei<br />

der Frage, ob man die nächsten Tauchferien<br />

in Ägypten verbringen soll, auch einen moralischen<br />

Aspekt: darf man Sonne und Meer<br />

geniessen, wenn wenige hundert Kilometer<br />

entfernt Menschen bei gewaltsamen Auseinanderschreitungen<br />

sterben?<br />

Diese Frage wird letzten Endes jeder für<br />

sich selber beantworten müssen, aber dabei<br />

gilt es zu bedenken, dass man mit einem<br />

Reiseboykott weder die eine noch die andere<br />

Konfliktpartei abstraft und diszipliniert,<br />

sondern eben diejenigen Ägypter, die auf<br />

den Tourismus angewiesen sind, um sich<br />

und ihre Familie zu ernähren, und sich bisher<br />

keiner Gewalt bedienten, um sich zu<br />

einem besseren Leben zu verhelfen. Und:<br />

bleibt der Tourismus längerfristig aus hätten<br />

gerade diejenigen Kräfte gewonnen, die den<br />

westlichen Badetourismus schon lange aufgrund<br />

ihrer Gesinnung verbieten wollen.<br />

Des vacances entre guerre et paix<br />

La situation est particulièrement embrouillée<br />

en Egypte depuis que l’armée a<br />

pris le pouvoir en juin dernier. Les Ministères<br />

des Affaires Etrangères publient des avertissements<br />

aux voyageurs désirant s’y rendre,<br />

mais les laissent dans l’incertitude quant à<br />

savoir si ceux-ci s’étendent également aux<br />

destinations de plongée en Mer Rouge qui<br />

sont, elles, relativement calmes jusqu’à présent.<br />

En effet, ils ne citent que les endroits<br />

où se sont déroulés, jusqu’à présent, les<br />

manifestations de masse.<br />

Le fait est que le flux des touristes s’est<br />

littéralement tari en Egypte depuis début<br />

juin – d’ores et déjà, on note une augmentation<br />

d’informations à propos d’installations<br />

hôtelières et de bases de plongée qui<br />

doivent fermer et licencier leur personnel.<br />

Les nombreux égyptiens qui vivaient du et<br />

pour le tourisme en font les frais.<br />

Outre les aspects sécuritaires, il existe<br />

aussi un aspect moral à la question de savoir<br />

si l’on doit passer ses prochaines vacances<br />

de plongée en Egypte: a-t-on le droit de<br />

jouir du soleil et de la mer alors que des<br />

hommes et des femmes meurent à quelques<br />

centaines de kilomètres de là lors d’actes de<br />

violence?<br />

Chacun devra finalement trouver sa réponse<br />

à cette question, tout en considérant<br />

que l’on ne puni par un boycott ni l’une, ni<br />

l’autre des parties en présence dans ce<br />

conflit, mais justement ces égyptiens qui<br />

dépendent du tourisme pour nourrir leur<br />

famille et qui, à ce jour, n’utilisaient pas la<br />

violence pour avoir une vie meilleure. Et, si<br />

le tourisme venait se tarir encore pendant<br />

un certain temps, ce sont justement les<br />

forces qui cherchent depuis longtemps à interdire<br />

le tourisme balnéaire occidental qui<br />

auraient gagné.<br />

Vacanze tra guerra e pace<br />

Da quando a giugno l’esercito ha preso il<br />

potere, la situazione in Egitto si presenta<br />

estremamente confusa: i ministeri degli affari<br />

esteri sconsigliano in parte o del tutto<br />

viaggi in quest'area, non chiarendo tuttavia<br />

ai potenziali viaggiatori se tali avvisi si riferiscano<br />

anche alle destinazioni subacquee<br />

del Mar Rosso, fino ad ora relativamente<br />

tranquille, mentre citano esplicitamente<br />

soltanto quei luoghi in cui sinora si sono<br />

verificate le proteste di massa.<br />

Dato di fatto è che da inizio giugno il<br />

flusso di turisti in Egitto si è letteralmente<br />

esaurito – e già si accumulano le comunicazioni<br />

relative a resort alberghieri e centri<br />

diving costretti a chiudere e licenziare il personale.<br />

A farne le spese sono i tanti egiziani<br />

che vivevano di e per il turismo.<br />

Oltre all’aspetto della sicurezza, nella domanda<br />

se si debbano trascorrere le prossime<br />

vacanze subacquee in Egitto è insito anche<br />

un aspetto di natura morale: è lecito godersi<br />

sole e mare, quando a distanza di poche<br />

centinaia di km vi sono uomini che muoiono<br />

nel corso di violenti scontri?<br />

Alla fin fine, ciascuno dovrà rispondere<br />

da solo a tale quesito; occorre tuttavia riflettere<br />

sul fatto che, boicottando il viaggio,<br />

non si punisce e disciplina nessuna delle<br />

parti in conflitto ma, per l’appunto, tutti<br />

quegli egiziani che dipendono dal turismo<br />

per nutrire se stessi e le proprie famiglie e<br />

che finora non sono ricorsi alla violenza per<br />

procurarsi una vita migliore. Inoltre, se il<br />

turismo venisse a mancare a lungo termine,<br />

avrebbero la meglio proprio quelle forze che<br />

già da tempo – spinte dai propri principi –<br />

mirano a impedire il turismo balneare occidentale.<br />

Limmatputzete – Samstag, 2. November 2013<br />

Anmeldeschluss für Taucher: 20. Oktober 2013!<br />

www.limmatputzete.ch<br />

5


STauchplatz Rheinau nereus 5 | 2013<br />

Nicht verboten – daher erlaubt?<br />

Rheinau: Der Tauchplatz bei der Zollbrücke hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren.<br />

An die Vereinbarung zwischen Tauchclubs, -verbänden und Gemeinde, bei Wassertemperaturen<br />

über 20 Grad nicht zu tauchen, halten sich nicht alle. Ein Verbot kommt aber nicht infrage.<br />

Die Vorbesichtigung hat sich gelohnt. Der<br />

Mann und die Frau aus dem Kanton Schwyz<br />

sind zufrieden mit dem, was sie gesehen<br />

haben. Die Flossen in der Hand, die Flaschen<br />

auf dem Rücken, schlendern sie über die<br />

Salmenwiese zurück zum Parkplatz. Im<br />

Oktober wollen sie bei der Zollbrücke einen<br />

Tauchevent organisieren – von der Gemeinde<br />

bewilligt.<br />

Vorgängig der Besichtigung vor Ort haben<br />

sie sich auch via Internet über den<br />

Tauchplatz informiert. Die Empfehlung,<br />

nicht in den Rhein zu steigen, wenn die Wassertemperatur<br />

über 20 Grad liegt, kennen<br />

sie. Daran gehalten haben sie sich nicht. Warum<br />

nicht? Das Thema werde überbewertet,<br />

meint er. In allen Gewässern könne getaucht<br />

werden. Und sie seien ja auch nur zu zweit<br />

unten gewesen, die Fische seien nicht davon<br />

geschwommen. Im Gegenteil: Ein Hecht sei<br />

geradewegs auf sie zugekommen.<br />

Kollaps wegen hohen Temperaturen<br />

9,1 Meter tief seien sie getaucht, die Sicht<br />

sei sehr gut gewesen, die Felswand ein Erlebnis.<br />

Auf dem Rheingrund haben sie weggeworfene<br />

Bierflaschen zusammengelesen,<br />

an Land in den Abfalleimer geworfen und<br />

noch kurz mit den beiden Seepolizisten gesprochen.<br />

Diese haben auf ihrer Patrouillentätigkeit<br />

am 1. August Halt gemacht, die<br />

beiden Taucher gefragt, welche Fische sie<br />

gesehen hätten.<br />

Am vergangenen Wochenende hatte die<br />

Polizei noch Taucher aus dem Wasser gebeten.<br />

Auch wenn die gesetzliche Grundlage<br />

dazu fehlt – die Hinweistafel am Rand der<br />

Salmenwiese und die Hinweise im Internet<br />

sind bloss Gebote – aber haben laut Auskunft<br />

von Kaposprecher Daniel Schnyder<br />

viele Taucher Verständnis für die Situation<br />

gezeigt und hätten sich «ausnahmslos» an<br />

die Empfehlung gehalten.<br />

Ein Anwohner hingegen beurteilt dies<br />

komplett anders. Er versteht nicht, weshalb<br />

immer wieder und in grosser Zahl die Abmachung<br />

gebrochen wird. Der Tenor von<br />

Tauchern auf der Internetseite von Swiss<br />

Divers wäre ebenfalls eindeutig. Von Rücksicht<br />

ist dort die Rede, von schonendem Umgang<br />

mit Flora und Fauna und dass man sich<br />

daran halten sollte.<br />

Aufklärung betrieb im Taucher-Forum<br />

auch Fischereiaufseher Eduard Oswald:<br />

Stressfaktoren wie unter anderem das Tauchen<br />

könnten für Fische bei hohen Wassertemperaturen<br />

zum Kollaps führen, «da sich<br />

der Stoffwechsel bei Salmonieden bei über<br />

20 Grad Wassertemperatur extrem beschleunigt<br />

». Dies führe zu einem erhöhten Sauerstoffverbrauch,<br />

der aber im warmen Wasser<br />

nicht in genügender Menge vorhanden sei.<br />

Die kritische Grenze liege bei Aeschen bei<br />

24, bei Bachforellen bei 25 Grad. Auch der<br />

Zürcher Fischerei- und Jagdverwalter Urs<br />

Philipp wies auf das Problem hin, das Fische<br />

bei warmen Wassertemperaturen haben.<br />

Gemeinde: «Aufgaben gemacht»<br />

Und was tut die Gemeinde Rheinau? Ihr<br />

Einfluss beschränke sich auf die Situation<br />

an Land, sagt Gemeinderat Martin Jaun auf<br />

Anfrage. Und dort «haben wir unsere Aufgaben<br />

gemacht». Entlang der Sandackerstrasse<br />

Hi zusammen<br />

WICHTIG: Bitte unternimm nichts in<br />

«Einzelaktionen» in Sachen Tauchplatz Rheinau,<br />

sondern wende Dich an den TC Delphin<br />

oder an mich.<br />

Rolf Würgler, <strong>SUSV</strong>-Sektionspräsident<br />

Sektion 7, Zürich– rolf.wuergler@susv.ch<br />

wurden Parkverbotstafeln aufgestellt und<br />

die Situation «ziemlich gut gelöst». Für Belange<br />

im Wasser seien sie nicht zuständig.<br />

Trotzdem hätten sie sich mit Vertretern der<br />

Fischerei- und Jagdverwaltung und der Seepolizei<br />

getroffen und Massnahmen besprochen.<br />

Die Beurteilung sei «ernüchternd»<br />

ausgefallen.<br />

Obwohl der Rhein bei Rheinau keinen<br />

einzigen Zufluss hat und somit von nirgends<br />

her kühleres Wasser einläuft, ist laut Martin<br />

Jaun für die Fischereiverwaltung eine Sperrung<br />

des Flusses in der warmen Jahreszeit<br />

kein Thema – es würden sich dadurch sogar<br />

weit mehr Fragen stellen. «Der Rhein ist ein<br />

Grenzfluss, was ist mit Booten, Anglern und<br />

Schwimmern?» Wie Anwohner und Polizei<br />

kann auch die Gemeinde lediglich mit Nachdruck<br />

auf die Problematik hinweisen. Das<br />

hat sie getan. Eine für den 1. August angemeldete<br />

Gruppe liess sich umstimmen und<br />

hat die Empfehlung befolgt, nicht ins Wasser<br />

zu steigen; um 14 Uhr waren keine Taucher<br />

auf der Salmenwiese.<br />

Dies und für Ordnung bei den Parkplätzen<br />

zu sorgen, ist ihre einzige Möglichkeit.<br />

Das sollte reichen, glaubt man auch dem<br />

Eintrag von Rolf Würgler: «Taucher sind in<br />

der Regel für Naturschutzthemen sehr empfänglich»,<br />

schreibt der Sektionspräsident<br />

für den Kanton Zürich des <strong>SUSV</strong> (Schweizer<br />

Unterwasser-Sport-Verband) im Forum<br />

der Swiss Divers.<br />

Der geplagte Anwohner und Fischer haben<br />

diesbezüglich andere Erfahrungen gemacht.<br />

Für das kommende Wochenende –<br />

4. und 5. August – ist das Wetter erneut gut,<br />

das stresst sie mindestens gleich wie die<br />

Fische.<br />

Text und Bild: Roland Spalinger<br />

Dieser Artikel ist am 3. August in der<br />

Andelfinger Zeitung erschienen. Vielen<br />

herzlichen Dank für die Abdruckrechte.<br />

www.andelfinger.ch<br />

6


<strong>SUSV</strong> – FSSS & NeWS nereus 5 | 2013<br />

Tauchunfall-Statistik 2012<br />

Statistique des accidents de plongée 2012<br />

Dieser Bericht enthält Informationen über die Tauchzwischenfälle<br />

und Tauchunfälle, die sich im Laufe des Jahres 2012 in der<br />

Schweiz, unabhängig des Herkunftslandes der beteiligten<br />

Taucher, ereignet haben.<br />

Ce rapport contient des informations sur les accidents et les<br />

incidents de plongée qui se sont produits en Suisse au cours de<br />

l’année 2012, indépendamment de la nationalité des plongeurs<br />

impliqués.<br />

www.ftu.ch/de I www.ftu.ch/fr I www.ftu.ch/it<br />

Fachstelle für Tauchunfallverhütung<br />

Ufficio per la Preventione degli Incidenti Subacquei<br />

Bureau de Prévention des Accidents de Plongée<br />

13. Läckerli Cup<br />

Für den UW-Rugby Bâle ist die 13 ganz klar eine Glückszahl.<br />

Denn der 13. Läckerli Cup, der im Gartenbad Eglisee stattfand,<br />

war dank grossem Einsatz der Vereinsmitglieder und Petrus<br />

Segen auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.<br />

Insgesamt acht gemischtgeschlechtliche Mannschaften aus<br />

Deutschland und der Schweiz kämpften in neun- bzw. zehnminütigen<br />

Spielen um den grossen Wanderpokal.<br />

Das einzige im Freien stattfindende Unterwasserrugby-Turnier<br />

der Schweiz startete am Freitag mit einem Willkommensapéro für die<br />

teils weitgereisten Teilnehmer, die danach für zwei Nächte ihre Zelte<br />

im Gartenbad aufbauen durften. Besonders freuten sich die Veranstalter<br />

über das Zustandekommen eines Freundschaftsspiels<br />

zwischen zwei, aus allen anwesenden Damen gemischten Teams, das<br />

im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt werden soll.<br />

Den Samstag über massen sich die Mannschaften im Eglisee-<br />

Sprungbecken in kurzen, aber intensiven Spielen mit jedem anderen<br />

Team. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das rege Treiben am Beckenrand<br />

oder auf der eigens installierten Leinwand, die von vier Unterwasserkameras<br />

mit Echtzeitbildern versorgt wurde.<br />

Beim allseits beliebten und auch dieses Mal wieder hochgelobten<br />

Grillabend mit ausreichend Fleisch und Würsten bekamen die Sportler<br />

die Gelegenheit, ihre Energiereserven wiederaufzufüllen. Der<br />

Sonntagmorgen stand schliesslich ganz im Zeichen spannender<br />

Finalspiele, die der TC Freiburg (3. Platz) und der TSV Malsch<br />

(1. Platz), der mit einigen talentierten U15-Spielern antrat, für sich<br />

gewinnen konnten.<br />

Der Veranstalter UW-Rugby Bâle konnte sich über viele erfolgreiche<br />

Spiele und einen hervorragenden 5. Platz freuen. Die Mannschaft<br />

aus Luzern, bei der auch ein paar Zürcher Spieler mitmischten, schaffte<br />

es auf den 4. Platz. Bei der anschliessenden Siegerehrung gab<br />

es nicht nur Pokale für die Erst- bis Drittplatzierten, sondern winkte<br />

auch traditionell jedem teilnehmenden Team ein Sack Basler Läckerli.<br />

Text: Isabel Morgenstern I Fotos: Samuel Schnepf<br />

Rangliste 1. TSV Malsch I 2. TC Manta Saarbrücken I 3. TC Freiburg I 4. Luzern I<br />

5. UW-Rugby Bâle I 6. Aachen I 7. TCO Weinheim I 8. UWR Bodensee<br />

Weitere Bilder:<br />

www.susv.ch/de/sport/unterwasser-rugby/diverses<br />

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7


Tauchen<br />

in der Schweiz<br />

«Tauchen in der Schweiz» ist der Titel<br />

der neuen Broschüre, die in keinem<br />

Logbuch der Aficionados schweizerischer<br />

Tauchgewässer fehlen sollte!<br />

Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung<br />

und die Fachstelle für Taucunfallverhütung<br />

FTU haben die Broschüre gemeinsam<br />

mit ihren Partnern der Tauchunfallprävention<br />

entwickelt – darunter auch der Schweizer<br />

Unterwasser-Sport-Verband <strong>SUSV</strong>.<br />

Zuerst kurz zu den Zahlen: In der Schweiz<br />

ertrinken durchschnittlich pro Jahr drei<br />

Menschen beim Tauchen und eine Person<br />

stirbt an den Folgen eines Dekompressionsunfalls.<br />

Taucherinnen und Taucher mit<br />

Wohnsitz in der Schweiz verletzen sich deutlicher<br />

häufiger beim Tauchen im Ausland als<br />

zu Hause. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit,<br />

hierzulande beim Tauchen zu ertrinken,<br />

10-mal höher als beim Schwimmen.<br />

Wer sich gut auf seinen Tauchgang in heimischen<br />

Gewässern vorbereitet, sich auf<br />

eine fundierte Ausbildung, einen zuverlässigen<br />

Buddy und die passende Ausrüstung<br />

verlassen kann, taucht auf der sicheren<br />

Seite.<br />

Wer seine Tauchausbildung in den Ferien,<br />

meist in warmem Meereswasser absolviert<br />

hat, ist gut beraten sich unter professioneller<br />

Aufsicht ins Tauchen in der Schweiz einführen<br />

zu lassen. Auch dem erfahrenen Taucher<br />

ist die Lektüre der neuen Broschüre<br />

«Tauchen in der Schweiz» empfohlen – er<br />

wird sich in seinem sicherheitsorientierten<br />

Handeln bestätigt sehen und vielleicht sogar<br />

das eine oder andere dazulernen. Das gilt<br />

selbstverständlich auf für erfahrene Taucherinnen.<br />

Viel Spass bei der Lektüre<br />

und immer gut Luft!<br />

Christoph Müller und Antonio Cifelli, bfu<br />

Plonger<br />

en Suisse<br />

«Plonger en Suisse» est le titre d’une<br />

nouvelle brochure qui ne devrait manquer<br />

dans aucun carnet de plongée des<br />

Aficionados de la plongée dans les eaux<br />

suisses !<br />

Le bpa – Bureau de prévention des accidents<br />

– et le Bureau de prévention des accidents<br />

de plongée BAP, ont élaboré cette brochure<br />

en collaboration avec leurs partenaires –<br />

dont fait partie la Fédération Suisse de<br />

Sports Subaquatiques FSSS.<br />

Quelques chiffres: en Suisse, trois personnes<br />

se noient en moyenne par an pendant<br />

la plongée et une personne décède des<br />

suites d’un accident de décompression. Les<br />

plongeuses et les plongeurs habitant en<br />

Suisse se blessent nettement plus souvent<br />

pendant la plongée à l’étranger qu’en Suisse<br />

même. La probabilité de se noyer lors d’une<br />

plongée en Suisse reste malgré tout 10 fois<br />

supérieure à celle de se noyer en nageant.<br />

Préparer correctement sa plongée dans<br />

les eaux domestiques, en s’appuyant sur une<br />

solide formation, un binôme fiable et un<br />

équipement adéquat, permet de plonger du<br />

côté sûr.<br />

Celui qui a suivi une formation pendant<br />

les vacances, le plus souvent dans une mer<br />

tempérée, serait bien avisé de découvrir la<br />

plongée en Suisse accompagné d’un professionnel.<br />

La lecture de la nouvelle brochure<br />

«Plonger en Suisse» est également recommandée<br />

aux plongeurs expérimentés – ils y<br />

trouveront la confirmation de leurs plongées<br />

sécurisées, voire apprendront l’une ou<br />

l’autre chose en plus. Ceci est bien évidemment<br />

aussi valable pour les plongeuses expérimentées.<br />

Nous vous souhaitons beaucoup de plaisir à<br />

la lecture de cette brochure.<br />

Bonnes bulles!<br />

Christoph Müller et Antonio Cifelli, bpa<br />

Immergersi<br />

in Svizzera<br />

«Immergersi in Svizzera» è il titolo del<br />

nuovo opuscolo – che non dovrebbe<br />

mancare mai nel diario di tutti i sub<br />

acquei appassionati di acque svizzere!<br />

L’upi – ufficio prevenzione infortuni – e l’UIS<br />

– ufficio per la prevenzione degli infortuni<br />

subacquei – hanno elaborato il libretto unitamente<br />

ai propri partner attivi nella prevenzione<br />

degli infortuni subacquei – tra i<br />

quali figura anche la Federazione Svizzera di<br />

Sport Subacquei FSSS.<br />

Parliamo innanzitutto di cifre: in Svizzera<br />

annegano in media tre persone all’anno durante<br />

le immersioni ed una di esse muore in<br />

conseguenza di un incidente da decompressione.<br />

I subacquei residenti in Svizzera si feriscono<br />

molto più frequentemente durante<br />

immersioni all’estero piuttosto che in acque<br />

nostrane. Ciò nonostante, le probabilità di<br />

annegare in Svizzera nel corso di un’immersione<br />

sono dieci volte maggiori che durante<br />

una nuotata.<br />

Chi si prepara bene alla propria immersione<br />

in acque locali, potendo contare su<br />

una solida formazione, un partner di immersione<br />

affidabile e la giusta attrezzatura, si<br />

immerge certamente in un contesto più sicuro.<br />

Chi ha compiuto la propria formazione<br />

subacquea durante le vacanze, per lo più in<br />

acqua marina, farebbe meglio ad approcciarsi<br />

alle immersioni in Svizzera sotto la<br />

guida di un professionista. La lettura del<br />

nuovo opuscolo “Immergersi in Svizzera” è<br />

raccomandata anche al subacqueo esperto<br />

– che vedrà confermata la propria condotta<br />

improntata alla sicurezza e magari imparerà<br />

anche questo o quello. Lo stesso dicasi ovviamente<br />

per le subacquee esperte.<br />

Buona lettura<br />

e sempre buone immersioni!<br />

Christoph Müller e Antonio Cifelli, upi<br />

Tauchen in der Schweiz<br />

Gut Luft<br />

Die Broschüre «Tauchen inder Schweiz» kann im bfu-Shop unter www.bfu.ch → shop<br />

gratis bezogen werden. Einfach beim Suchbegriff die Nummer 3.144 eingeben.<br />

La brochure «Plonger en Suisse» peut être commandée gratuitement sous www.bpa.ch → shop.<br />

Entrez simplement le numéro 3.144 dans le champ de recherche.<br />

L’opuscolo «Immergersi in Svizzera» può essere richiesto gratuitamente anche allo shop upi su<br />

www.upi.ch → Ordinazione / Shop. Basta immettere come termine di ricerca il numero 3.144.<br />

8


<strong>SUSV</strong> – FSSS & NEWS Nereus 5 | 2013<br />

Das wichtigste Gerät . . .<br />

. . . der Kompressor – wenn er nicht mehr funktioniert, dann ist auch Schluss mit Tauchen.<br />

Wir sind der Meinung, dass jeder Tauchprofi ein grundlegendes<br />

Verständnis von Kompressoren und den Füllverfahren haben sollte.<br />

Der Kurs «Specialty Kurs Compressor Handling – Kompressor und<br />

Nitrox Anlagen» vermittelt diese Wissen umfassend.<br />

Jan Oldenhuizing – Kursleiter und ausgewiesener Fachmann –<br />

vermittelt den theoretischen Hintergrund rund um Funktionsweise<br />

von verschiedene Arten von Kompressoren und Nitroxanlagen. Gibt<br />

Tipps zur Instandhaltung, Fehlersuche und Füllverfahren. Lerne dabei<br />

die verschiedenen Teile, wie Ventile, Zylinderköpfe, usw. kennen.<br />

Diese theoretischen Kenntnisse können bei einer Teilzerlegung<br />

(alles ausgenommen Ölwanne) eines Bauer K14 mit anschliessendem<br />

Zusammenbau in die Praxis umgesetzt werden.<br />

Kurs<br />

Specialty Kurs Compressor Handling<br />

«Kompressor und Nitrox Anlagen»<br />

Daten Sa 30. 11. 13 / 09.00 – ca. 17.00 Uhr<br />

So 01. 12. 13 / 09.00 – ca. 16.00 Uhr<br />

Kursleitung Jan Oldenhuizing<br />

Kursort Tauchsport Käser AG, Könizstrasse 157, 3097 Liebefeld<br />

Kosten CHF 500.–<br />

Inbegriffen Theoriebuch, CD-Rom und Mittagessen,<br />

Teilnahme-Zertifikat und Spezialkursbrevet.<br />

Option Auf Wunsch mit Zusatzausbildung Gasblender<br />

So 01. 12. 13 / 16.00 – 18.00 Uhr / CHF 150.—<br />

Tauchlehrer Können auch Specialty Instructor Stufen beantragen<br />

PADI oder S.C.U.B.A.<br />

Inhalt<br />

Funktionsweise und verschiedene Arten von Kompressoren und Nitroxanlagen,<br />

grundlegendes Verständnis über Kompressoren, Instandhaltung,<br />

Fehlersuche und Füllverfahren. Teilzerlegung (alles ausgenommen Ölwanne)<br />

eines Bauer K14 und anschliessender Zusammenbau.<br />

Wir freuen uns schon jetzt auf einen erfolgreichen Kurs.<br />

PS Auch Taucherinnen sind willkommen!<br />

Info und Anmeldung:<br />

www.tauchsport-kaeser.ch<br />

Apnoe – Schweizer Meisterschaft<br />

Eine kleine, aber sehr starke Gruppe hat sich in Herrliberg<br />

zusammengefunden um den Schweizer Meister im Tieftauchen<br />

aus zu machen.<br />

Ebenfalls anwesend waren drei Gäste aus Deutschland. Erfreulicherweise<br />

waren keine grösseren Vorkommnisse zu verzeichnen. Alle<br />

mit Ausnahme eines Tauchers haben sich nicht verletzt. Der eine<br />

Taucher hat sich beim Abtauchen das rechte Trommelfell perforiert.<br />

Gemäss USZ ein kleines Loch. An dieser Stelle Danke an Claudia<br />

Lukaschek, die den Verunfallten ins USZ begleitet hat.<br />

Leider musste der Tauch-Wettkampf nach der 1. Disziplin, dem<br />

Tieftauchen mit Flossen, abgebrochen werden. Sturmwarnung, hoher<br />

Wellengang und die daraus resultierende Verschiebung der Plattform<br />

zwangen uns leider dazu, (auch wenn zwei Stunden später praktisch<br />

nichts mehr vom «Sturm» zu sehen war.<br />

Viele herzlichen Dank an die Helfer, den Sachpreis-Sponsor Cressi<br />

und natürlich dem <strong>SUSV</strong> für die freundliche Unterstützung!<br />

Apnée – Championat Suisse<br />

Un petit group d’apneistes fort se sont retrouver a<br />

Herrliberg (Lac de Zurich) pour trouver le champion(ne) Suisse<br />

dans les disciplines de profondeur.<br />

Un plus nous avons eu le plaisire de souhaiter la bienvenue a nos<br />

amis de l’Allemagne. La plus part des apneistes ont realiser des belles<br />

performance sans se faire mal. Une personne c’est casser le tympan<br />

comme a dit l’hopital universitaire de Zurich. Merci a Claudia<br />

Lukaschek, qui a accompagner la personne.<br />

Malheureusement la competition a du etre arreter a cause du<br />

mauvais temps.<br />

Je remerci le personnes qui ont aider, le sponsore de nos cadeaux<br />

Cressi e biensure l’FSSS pour le soutien!<br />

Text/texte: Marco Melieo<br />

Startfeld / partecipants: 14<br />

Helfer / staff: 14 inkl. Rettungssanitäter der Firma www.first-responder.ch<br />

Zuschauer / spectateures: rund 25 Personen<br />

Tiefenlimite / Profondeur limiter a: 75 m<br />

Das Leistungsblatt und weitere Fotos: www.susv.ch/de/sport/apnoe/rekorde-resultate<br />

Le tableau des resultats et plus des photos: www.susv.ch/fr/sport/apnee/records-resultats<br />

Die Fotos von Jacek www.jacek.ch/Bildergalerie/?q=/SM+Outdoor+2013<br />

Die Fotos von Ben www.flickr.com/photos/bookbenbaker/sets/<br />

9


Les 10 ans de cmas.ch nereus 5 | 2013<br />

Les 10 ans de CMAS.CH<br />

La pluie incessante n’a pas prévu de répit pour<br />

cette journée du samedi 29 juin sur les bords du<br />

Lac Léman à Vevey.<br />

Les intempéries peuvent être perçues comme relatives,<br />

au vue de la participation active des moniteursmonitrices,<br />

des sourires affichés sur les visages et des moyens mis en<br />

œuvre pour recevoir tout ce beau monde. Cette fête, vécue par 70<br />

convives, restera dans les esprits comme une communion entre les<br />

eaux du ciel et celle du <strong>lac</strong> mais aussi la réunion de deux paramètres<br />

indissociables, l’amitié et le partage.<br />

En cette matinée agitée, trois bateaux réussissent à braver la<br />

houle du <strong>lac</strong> et déposer une trentaine de plongeurs dans la clarté des<br />

eaux de Meillerie en France voisine.<br />

Lors de leurs allocutions, le Syndic de Vevey, M. Laurent Ballif, le<br />

président du CSS Vevey, Dr Francis Héritier, Messieurs Léo Troiano,<br />

Mauro Zürcher et Philippe Marti pour CMAS.CH ont adressés des<br />

remerciements aux volontaires engagés dans la réussite de cette<br />

manifestation mais aussi pu découvrir les dessous de la création de<br />

notre association. Notre chef de cuisine du jour, Michel Gladovic du<br />

club de Clarens, fin gourmet, a su remplir sa mission avec maestria<br />

pour nous proposer les saveurs d’une divine paella royale, destinée à<br />

recharger les énergies dépensées en matinée.<br />

Cette journée sur les rives Veveysanes représente certainement<br />

un trait d’union entre une première décennie destinée à créer une<br />

association et la doter de statuts et, pour sa nouvelle décade, à<br />

réaliser de nouveaux challenges mais également trouver de nouvelles<br />

idées, ceci pour la plus grande satisfaction des membres de<br />

l’association.<br />

Je termine en remerciant chaleureusement la FSSS, les pilotes<br />

de bateaux, Robert et Thierry pour la Palanquée, les organisateurs<br />

du CSS Vevey, Claude Millasson, Jean Schneider, les entreprises<br />

SF Tech et Scuba Shop, qui par leur engagement et leur ouverture,<br />

ont contribués à la réussite d’une journée pluvieuse mais réjouissante.<br />

Afin de clore les remerciements, une phrase d’Alphonse de<br />

Lamartine pourrait trouver une p<strong>lac</strong>e dans ce contexte:<br />

«Ainsi toujours poussés vers de nouveaux rivages, dans la nuit<br />

éternelle emportés sans retour, ne pourrons-nous jamais sur l'océan<br />

des âges, jeter l'ancre un seul jour?»<br />

Pour CMAS.CH – Thierry Lageyre<br />

Impressum | Colophon | www.susv.ch | www.fsss.ch<br />

Herausgeber | Editeur | Editore | admin@susv.ch<br />

<strong>SUSV</strong> Schweizer Unterwasser-Sport-Verband | FSSS Fédération Suisse de Sports Subaquatiques | FSSS Federazione Svizzera di Sport Subacquei<br />

Talgutzentrum 25, CH-3063 Ittigen, Tel. 031 301 43 43, Fax 031 301 43 93<br />

Koordination Redaktion | Coordination rédactionelle | Coordinazione redazione | rburi@schnittstelle-prepress.ch<br />

René Buri, c/o Schnittstelle PrePress, Fabrikstrasse 7, 3012 Bern, Tel. 031 301 38 35<br />

Inserate | Annonces | Pubblicità | nereus@bluewin.ch<br />

Kneisel Media, Günther Kneisel, Schlossmatte 15, Postfach 1220, 3110 Münsingen, Tel. 031 791 11 56, Fax 031 791 11 52<br />

Inserate online | Annonces en line | Pubblicità online | rburi@schnittstelle-prepress.ch<br />

René Buri, c/o Schnittstelle PrePress, Fabrikstrasse 7, 3012 Bern, Tel. 031 301 38 35<br />

Druck | Impression | Stampa – Ast + Fischer AG, Bern Auflage | Tirage | Tiratura – 5400 © <strong>SUSV</strong>/FSSS<br />

Adressänderungen | Changements d’adresses | Cambiamenti d’indirizzo | admin@susv.ch<br />

10


UW-Rugby – firenze CuP nereus 5 | 2013<br />

Firenze Cup 2013<br />

Firenze steht für mich für Pizza, Gelati, Dolce Vita<br />

und Sonne . . . Sonne 2013!?<br />

Seit anfangs Mai gab es keinen Tag ohne Regen in Firenze! Der<br />

Spielplan sah sogar zwei Varianten vor, eine mit Regen (kürzere<br />

Spielzeiten und Wechsel im Wasser) und eine ohne Regen.<br />

Vermutlich haben wir zwei der bisherig schönsten Maitage erwischt,<br />

kleinere Sonnenbrände zeugten davon. Das Becken war<br />

mindestens auf 25 Grad geheizt und so war das sonnig, wolkige<br />

Wetter mit kleinen, kürzeren Regenschauern ganz erträglich.<br />

Es standen acht Mix- und sechs Frauenteams am Start. Unser<br />

Team, geschwächt durch kurzfristige Absagen und Erkältungen,<br />

bestand noch aus 10 Personen. So kam uns die Anfrage von zwei<br />

Tschechen gerade recht und wir konnten unser Team mit Pawel<br />

(95 kg) und Pawel (100 kg) komplementieren. Unser Team bestand<br />

somit insgesamt aus vier Nationen, vier Frauen und acht Herren.<br />

Wir spielten in zwei Vierer-Teams um den Einzug ins Halbfinale.<br />

Unser erstes Spiel war gegen das dänische Team «Amager UV».<br />

Das unser Team keine gemeinsame Spielpraxis besass merkten wir<br />

schnell. Mit insgesamt drei Wechselfehler im ersten Spiel machten<br />

wir uns das «Leben» selber schwer. Zum Glück wurde nur ein<br />

Wechselfehler geahndet, wobei genau diese Strafzeit von den<br />

Dänen zum 0:1 genutzt wurde. Die Dänen erhöhten noch zum 0:2.<br />

Den 1:2 Anschlusstreffer konnten wir<br />

noch erzielen, für mehr reichte es aber<br />

leider nicht mehr.<br />

Im zweiten Spiel stand uns das<br />

Team «Göttingen» aus Deutschland<br />

gegenüber. Mit 3:1 ging dieses Spiel an<br />

uns. Wobei der Gegner vom Top-Liga-<br />

Spieler bis zum Anfänger alles dabei<br />

hatte.<br />

Im dritten Spiel hiess der Gegner<br />

«Italy mix». Dieses Spiel gewannen wir<br />

ff Thunersee<br />

deutlich mit 5:0. Somit standen wir im<br />

t Ösen | Halbfinale 3000 x 1000 gegen mm den anderen Gruppensieger<br />

«FiRS Nesis» aus Firenze.<br />

Nix mehr mit Mix-Team, wir standen<br />

– respektive schwammen – der italienische<br />

Herrennationalmannschaft ge-<br />

12<br />

genüber. Wir kämpften mit grösstem<br />

druck cmyk<br />

Einsatz und der wurde nach kurzer Zeit<br />

belohnt. Pawel gewann einen Zweikampf<br />

vor dem italienischen Tor und<br />

der Pass auf mich kam im richtigen Moment,<br />

den gegnerischen Deckel-Spieler konnte ich wunderbar greifen<br />

und abdeckeln. 0:1 für uns, wär hätte das gedacht!! Leider konnten<br />

wir dem Druck der Italiener nicht standhalten und unsere Chancen<br />

nicht nutzen und so stand es kurz vor Schluss 2:1 für die Italiener. Wir<br />

haben dann unsere festen Positionen am Tor verlassen um den Ball<br />

noch zurückzuerobern, leider hat dies nicht geklappt und die Italiener<br />

haben den 3:1 Siegestreffer erzielt.<br />

Das kleine Final wurde erst am Sonntag ausgetragen. Im Freibad<br />

wurde am Samstagabend ein Nachtessen angeboten welches mit<br />

5 Gängen und angemessen Portionen nichts zu wünschen übrig liess.<br />

Vollgegessen habe ich, wie viele meines Teams, den Weg ins Schlafzimmer<br />

schnell gefunden. Andere Nationen haben bis in die Nacht<br />

gefeiert und anscheinend noch um 2 Uhr morgens unter den<br />

Duschen getanzt. Andere haben im Dunkeln noch UWR gespielt, markiert<br />

haben sie sich mit fluoreszierenden Bändern. Da die Dänen ihr<br />

Halbfinalspiel gegen die Österreicher verloren, spielten wir nochmals<br />

gegen sie um den 3. und 4. Platz. Leider war ihre körperliche Überlegenheit<br />

zu gross und wir verloren mit 0:2. Somit rangierten wir<br />

zum Schluss auf dem undankbaren 4. Platz.<br />

Insgesamt bin ich zufrieden, da wir trotz anfänglichen Start-<br />

Schwierigkeiten, sehr gut zusammengespielt haben und eine überzeugende<br />

Team Leistung vollbracht haben. Zum Abschluss meines<br />

Italien-Weekends gab es auf dem Bahnhof in Milano noch eine<br />

Gelato «Caramello»!<br />

Text Christian Anner / Foto: Mathias Dufour<br />

T AUCHSCHULE<br />

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3652 HILTERFINGEN | TT-THUNERSEE.CH | +41 (0) 33 243 33 33<br />

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<strong>SUSV</strong> – FSSS NEWS nereus 5 | 2013<br />

Fred Schneider<br />

fred.schneider@susv.ch<br />

Corinne Geiser<br />

corinne.geiser@susv.ch<br />

Neue Zentralsekretärin<br />

An der DV 2013 in Tenero wurde ich zur neuen Zentralsekretärin<br />

gewählt. Ich heisse Corinne Geiser, tauche seit 1995 und bin seit<br />

1997 Einzelmitglied des <strong>SUSV</strong>. Dem <strong>SUSV</strong> beigetreten bin ich «nur»<br />

wegen der angebotenen Versicherungen und hatte lange ausser dem<br />

Bezahlen des jährlichen Mitgliederbeitrages inkl. Versicherungsprämie<br />

zum <strong>SUSV</strong> keinen Berührungspunkt. Vor etwas mehr als einen<br />

Jahr habe ich die Gelegenheit erhalten, den <strong>SUSV</strong> besser kennenzulernen<br />

und habe dabei erkannt, dass der <strong>SUSV</strong> weit mehr zu bieten<br />

hat als nur Versicherungen!<br />

Als ich gefragt wurde, ob ich Interesse an der Funktion der Zentralsekretärinhätte,<br />

musste ich nicht lange überlegen. Ich hatte Interesse,<br />

kandidierte und wurde gewählt. Ich freue mich, in dieser Funktion<br />

an der Umsetzung des Leitbildes (www.susv.ch/downloads) des<br />

<strong>SUSV</strong> beizutragen.<br />

Nouvelle Secrétaire centrale<br />

Lors de l’AD 2013 à Tenero j’ai été élue secrétaire centrale. Je<br />

m’appelle Corinne Geiser. Depuis 1995 je plonge, depuis 1997 je suis<br />

membre individuel de la FSSS. J’y ai adhéré «seulement» pour profiter<br />

des avantages de l’assurance. Pendant longtemps l’unique contact<br />

avec la Fédération était le payement annuel de la cotisation et<br />

de la prime d’assurance. Il y a un peu plus d’une année j’ai obtenu la<br />

possibilité de mieux connaître la FSSS et je me suis rendue compte<br />

qu’elle à bien plus à offrir à ses membres que les assurances. Quand<br />

on ma demandé si je voulais reprendre la fonction de la secrétaire<br />

centrale j’ai accepté et j’ai été élue. Je me réjouis de pouvoir contribuer<br />

à la mise en œuvre de la ligne directrice de la FSSS que vous<br />

pourrez trouver sur le site Internet: www.susv.ch/fr/fsss/downloads<br />

Nuova Segretaria Centrale<br />

In occasione dell’AdD 2013 svoltasi a Tenero sono stata eletta<br />

nuova Segretaria Centrale. Mi chiamo Corinne Geiser, mi immergo<br />

dal 1995 e dal 1997 sono socia individuale FSSS. Mi sono iscritta alla<br />

FSSS “soltanto” per le assicurazioni che essa offriva e per lungo tempo,<br />

aldilà del pagamento della quota associativa annuale comprensiva<br />

di premio assicurativo, non ho avuto alcun punto di contatto con<br />

la FSSS. Poco più di un anno fa ho avuto l’opportunità di conoscere<br />

meglio la FSSS, potendo così constatare che la federazione ha molto<br />

più da offrire che le semplici assicurazioni!<br />

Quando mi è stato chiesto se avessi interesse per la carica di segretaria<br />

centrale non ho avuto bisogno di rifletterci molto. Ero interessata,<br />

mi sono candidata e sono stata eletta. Sono felice di contribuire<br />

in questa mia nuova veste all’attuazione dei principi fondamentali<br />

della FSSS – principi che possono essere visionati sul sito Internet<br />

della FSSS alla sezione www.susv.ch/it/fsss/downloads<br />

Neuer Zentralpräsident<br />

An der Delegiertenversammlung 2013 wurde ich zum neuen Zentralpräsidenten<br />

gewählt. Für diese Wahl und das in mich gesetzte<br />

Vertrauen danke ich Ihnen. Mein Name ist Fred Schneider, ich tauche<br />

seit 1985 und bin seit da Mitglied sowohl im TCT Thunersee und im<br />

<strong>SUSV</strong>. Meine Tauchausbildung habe in allen Brevet Stufen CMAS***<br />

unter <strong>SUSV</strong>-Flagge absolviert. In all den Jahren habe ich die Begeisterung<br />

für den Unterwassersport nie verloren und freue mich auf<br />

jeden Tauchgang, sei es in einem Schweizersee oder an einem<br />

Korallenriff.<br />

Vor meiner Wahl zum Präsidenten habe ich mich um eine Verbesserung<br />

und Neuausrichtung der Versicherungsleistungen des <strong>SUSV</strong><br />

bemüht und bin überzeugt, dass wir nun über sehr attraktive Lösungen<br />

verfügen.<br />

Nun freue ich mich, die Herausforderungen meiner neuen Funktion<br />

zu meistern und unseren Verband getreu unserm Leitbild und den<br />

neuen Statuten zu führen und weiter zu entwickeln.<br />

Allzeit Gut Luft! Fred Schneider, Präsident <strong>SUSV</strong><br />

Nouveau Président Central<br />

J’ai été élu en tant que nouveau Président Central à l’occasion de<br />

l’Assemblée des Délégués 2013. Je voudrais vous remercier ici pour<br />

cette élection et pour la confiance que vous avez p<strong>lac</strong>ée en moi.<br />

Je m’appelle Fred Schneider, je plonge depuis 1985 et suis membre<br />

depuis lors, tant du TCT Thunersee que de la FSSS.<br />

J’ai suivi toute mes formations de plongée sous la bannière FSSS et<br />

suis breveté CMAS***.<br />

Tout au long de ces années, je n’ai jamais perdu mon enthousiasme<br />

pour la plongée sportive et je continue de me réjouir à chaque plongée,<br />

que cela soit dans un <strong>lac</strong> suisse ou sur un récif corallien.<br />

Avant même mon élection comme Président, je me suis employé<br />

à améliorer et à réorienter les prestations d’assurances de la FSSS, et<br />

je suis convaincu que nous disposons dorénavant de solutions très<br />

attractives.<br />

Et je me réjouis maintenant de pouvoir maîtriser les défis de ma<br />

nouvelle fonction, et de diriger et de faire évoluer notre Fédération,<br />

fidèle à notre modèle et aux nouveaux statuts.<br />

Je vous souhaite à toutes et à tous Bonnes Bulles !<br />

Fred Schneider, Président FSSS<br />

Nuovo Presidente Centrale<br />

In occasione dell’Assemblea dei Delegati 2013 sono stato eletto<br />

nuovo Presidente Centrale. Vi ringrazio per questa vostra scelta e per<br />

la fiducia ripostami. Il mio nome è Fred Schneider, mi immergo dal<br />

1985 e sin da allora sono membro sia del TCT Thunersee che della<br />

FSSS.<br />

Ai fini della mia formazione subacquea ho completato tutti i livelli<br />

del brevetto CMAS*** sotto l’egida della FSSS.<br />

In tutti questi anni non ho mai perso l’entusiasmo per lo sport<br />

subacqueo e mi rallegro per ogni immersione, che sia in un lago<br />

svizzero o in una barriera corallina. Prima di essere eletto presidente<br />

mi sono adoperato per il miglioramento e nuovo orientamento delle<br />

prestazioni assicurative della FSSS; sono convinto che adesso siamo<br />

in grado di offrire soluzioni parecchio allettanti.<br />

Premesso ciò, sono lieto di conoscere a fondo le sfide che il mio<br />

nuovo ruolo mi riserva e di pormi alla guida della nostra federazione,<br />

aiutandola a svilupparsi ulteriormente – in conformità con i nostri<br />

principi fondamentali e il nuovo statuto.<br />

Vi auguro sempre buone immersioni!<br />

Fred Schneider, Presidente FSSS<br />

Nereus 6-2013 I<br />

Redaktionsschluss I Délai rédactionnel I<br />

Chiusura redazionale I<br />

14. 11. 2013<br />

12


<strong>SUSV</strong> – FSSS NEWS nereus 5 | 2013<br />

20 Jahre Tauchclub Napoleon<br />

Pfingsten 1993: Auf dem Weg zum Baumgärtli am Zugersee<br />

wurde die Idee geboren, einen Tauchclub zu gründen. Bei der<br />

Idee blieb es nicht, so dass wir am 8. Juni 2013 das 20-jährige<br />

Bestehen unseres Tauchclubs Napoleon feiern konnten.<br />

Der Nachmittag am See<br />

Zur 20-Jahres-Feier eines Tauchclubs gehört natürlich ein Tauch-<br />

Event. Bernhard Stähli organisierte mit der Unterstützung von Christian<br />

Palatini und José Gomez ein interessantes Programm.<br />

Um 14 Uhr trafen wir uns bei herrlichem Sonnenschein in<br />

Rorschach beim neuen Einstieg. 6 Teams sind angetreten, die kniffligen<br />

Aufgaben über und unter Wasser zu bewältigen. Darunter hatten<br />

wir auch Gäste vom STC St. Margrethen und vom OTC Manta, was uns<br />

sehr freute.<br />

Am ersten Posten schwammen wir paarweise zu einer Boje, an<br />

der in unterschiedlichen Tiefen verschiedene Arten von Plastiktieren<br />

befestigt waren. Das Wasser war noch ziemlich kalt – es brauchte<br />

doch ziemlich viel Überwindung, ohne Taucheranzug ins Wasser zu<br />

steigen – brrr . . .<br />

Einer der Buddies tauchte an der Boje ab, um eines der Tiere zu<br />

befreien und mit an Land zu nehmen. Anschliessend wurde nach<br />

dessen genauer Bezeichnung gefragt. Unter den Tieren waren ein<br />

Königspinguin, eine Sepia, ein Grau-, ein Blau-, ein Pott-, ein<br />

Buckel- und ein Glattwal . . . dass es jeweils ein Wal war, erkannten<br />

wir, aber die genaue Bezeichnung . . . grübel . . .<br />

Endlich unter Wasser<br />

Auf einer Tiefe von maximal 7 Meter tauchten wir vier verschiedene<br />

Posten an. Bis zu dieser Tiefe hatten wir gute Sicht, trotz des verregneten<br />

Wetters in den vergangenen Wochen. Nach dem Tauchgang<br />

bekamen wir 3 Minuten Zeit zum Ablegen und anschliessend 5 Minuten<br />

Zeit zum Beantworten der Fragen.<br />

Es waren sehr knifflige und lustige Fragen sowohl zum Allgemeinwissen,<br />

als auch zum Tauchen im Speziellen dabei. Bei der Aufgabe,<br />

so viele Figuren aus «Asterix und Obelix» wie möglich zu nennen,<br />

wurden sehr fantasievolle, kreative neue Namen erfunden, die auf<br />

«ix» endeten. An einem anderen Posten mussten wir diversen<br />

alkoholischen Getränken, wie Whiskey, Apérol usw. ihre Inhaltsstoffe<br />

zuordnen. Diese Frage wurde von fast allen zu 100 % richtig beantwortet<br />

– warum wohl?<br />

Am Ein- bzw. Ausstieg wurde ein Buffet mit Getränken und Sandwiches<br />

aufgebaut, so dass wir uns direkt nach dem Tauchgang<br />

stärken und natürlich auf das gelungene Event und das Jubiläum<br />

anstossen konnten.<br />

Der Abend im HPV Rorschach<br />

Wir trafen uns in den Räumlichkeiten des Wohnheims «Dörfli» des<br />

HPV Rorschach, wo wir von Werner Fuchs und seiner Crew mit einem<br />

feinen Apéro begrüsst wurden. Werner Fuchs, langjähriges Mitglied<br />

des Tauchclubs, ist seit einiger Zeit Küchenchef im HPV. Hier zaubert<br />

er mit gelernten und ungelernten Köchen jeden Mittag ein neues<br />

Menu für die Bewohner des Wohnheims «Dörfli».<br />

Besonders freut uns, dass nicht nur Mitglieder der TCN und ihre<br />

Partner sondern auch Freunde des TC Frauenfeld, des OTC Manta sowie<br />

des STC St. Margrethen mit uns feierten. Ausserdem durften wir<br />

den <strong>SUSV</strong>-Sektionspräsidenten Hans Ruedi Wittwer und seine<br />

Frau Annemarie begrüssen, welche uns feierlich eine Urkunde zum<br />

Jubiläum überreichten.<br />

Nachdem wir auf der Terrasse die feine Erdbeerbowle und den<br />

Apéro genossen haben, nahmen wir an den schön gedeckten Tischen<br />

Platz und Philip Nallaseth begrüsste uns offiziell zu dem Anlass.<br />

Philip ist eines der Gründungsmitglieder und seit 2002 Präsident<br />

unseres Vereins. Er erzählte aus erster Hand, welche Höhen und<br />

Tiefen der Tauchclub seit seinem Gründungsjahr 1993 durchlebt hat.<br />

Philip bedankte sich für die tollen Tauchgänge, die wunderbaren<br />

Ausflüge und die unvergesslichen Tauchferien, die er mit dem Club<br />

erleben durfte. Er schätzt den Zusammenhalt innerhalb des Clubs<br />

aber auch innerhalb der Sektion, denn nur dank dieser Gemeinschaft<br />

ist es möglich, an unseren Tauchplätzen wie Rorschach und Rietli<br />

ohne grosse Einschränkungen zu tauchen.<br />

Der Verein HPV kurz vorgestellt: 1952 gegründet umfasst er heute<br />

540 Personen, davon 130 Fachpersonen, d.h. Lehrer, Ausbilder usw. Der HPV ist<br />

in diverse Abteilungen wie Gastronomie, Schreinerei, Textilverarbeitung, Hauswartung,<br />

Gärtnerei, Metallverarbeitung und noch einige mehr aufgeteilt. Alle<br />

Abteilungen bieten geschützte Lehr- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen<br />

an. Zur Zeit befinden sich rund 70 Personen in Ausbildung. Das<br />

Wohnheim «Dörfli» bietet ca. 110 Personen einen Wohnplatz – mit 24 Stunden<br />

Betreuung, Begleitung, Freizeitgestaltung und alles was zum Leben gehört.<br />

Nach dem feinen Hauptgang, an dem uns gebackenes Schweinsfilet<br />

«Wellington» mit Bratkartoffeln und Gemüse serviert wurde,<br />

verkündete Bernie die Gewinner des Tauchparcours: Den ersten Platz<br />

belegten Kaspar und Jonathan Lenz. Sie erhielten je einen Gutschein<br />

im Wert von CHF 75.– vom Tauchshop Uhland. Auch die Plätze zwei<br />

bis fünf gingen nicht leer aus: der Tauchclub Napoleon stiftete weitere<br />

Gutscheine im Wert von CHF 50.– und CHF 25.– und Daniel Uhland<br />

spendete Mikrofaser-Badetücher und faltbare Pocket-Masken für die<br />

Plätze vier und fünf.<br />

Anschliessend genossen wir das variantenreiche Dessertbuffet das<br />

die HPV-Lehrlinge «hingezaubert hatten.<br />

Das 20-jährige Jubiläum war ein sehr gelungener Anlass und<br />

zeigte, wie gut wir innerhalb des Clubs und innerhalb der Sektion<br />

zusammenarbeiten.<br />

Unser besonderer Dank geht an:<br />

Philip Nallaseth, Bernie Stähli, Werner Fuchs und alle anderen Mitglieder des<br />

TCN, die zu diesem gelungenen Event beigetragen haben;<br />

den <strong>SUSV</strong>, welcher einen Teil des Apéro übernommen hat;<br />

den HPV, der uns die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Übrigens:<br />

gegen eine freiwillige, kleine Spende bietet der HPV auch ausführliche Rundgänge<br />

an – vielleicht mal ein Event für uns «Näpis»?<br />

den OTC Manta, welcher uns auch einen Spendenbeitrag zukommen liess.<br />

Pünktlich zu unserem 20-jährigen Jubiläum haben wir unsere neue Homepage<br />

aufgeschaltet – hier findet ihr weitere Bilder zu diesem Anlass:<br />

http://www.tcnapoleon.ch/fotogalerie/fotogalerie-2013<br />

14


<strong>SUSV</strong> – FSSS NEWS nereus 5 | 2013<br />

3/2013<br />

Ausgabe 3/2013 Einzelverkauf: Deutschland: EUR 8,– • Österreich EUR 8,50 • Schweiz CHF 12,– Im Abo: D/A: EUR 28,–/30,– CH: CHF 42,–<br />

ARCHÄOLOGIE<br />

So arbeiten<br />

UW-Archäologen<br />

Interview: Ein<br />

Doktorand berichtet<br />

Die Höhlen der Mayas<br />

Interessante Webseiten<br />

u.v.m.<br />

Biologie<br />

Freiwillige im Dienst<br />

des Umweltschutzes<br />

Reportage<br />

Atlantis Abo-Angebot<br />

Boeing 737 vor Vancouver<br />

Fotografie<br />

Präsentationsprogramme<br />

machen mehr aus Ihren Fotos<br />

Divestyle<br />

Taucheruhren und Schmuck<br />

www.atlantis-magazin.de<br />

Wir können allen <strong>SUSV</strong>-Mitgliedern befristet ein Schnupper-<br />

Abo anbieten, für CHF 38.– statt CHF 42.–, inkl. Versand.<br />

Sollten 100 Abos zusammenkommen, gilt der Preis von CHF 38.–<br />

auf Dauer für alle <strong>SUSV</strong>-Mitglieder. Kommen nicht so viele Abos zusammen,<br />

würden wir das Jahresabo für CHF 40.– anbieten, das sind<br />

immer noch rund 10 % weniger als am Kiosk und 5% weniger als der<br />

normale Abopreis.<br />

Hier gehts zum Abbonement: www.atlantis-magazin.de<br />

(Bitte <strong>SUSV</strong>-Mitgliedernummer im Bestellformular unter «Sonstiges»<br />

angeben).<br />

Hans Meier nimmt uns mit auf eine Reise in verborgene<br />

Welten<br />

Mittwoch,<br />

tief unter<br />

27.<br />

der<br />

November<br />

Oberfläche. Er<br />

2013<br />

zeigt<br />

/<br />

uns<br />

Eintritt<br />

Vorbereitung,<br />

frei<br />

Material und Technik Info: für www.susv.ch<br />

solche Forschungstouren inkl.<br />

einen Einblick in die Höhlenrettung.<br />

15


Uw-rugbyNereus 5 | 2013<br />

Schweizermeisterschaft 2012/13 im UW-Rugby<br />

In diesem Jahr fand die Schweizermeisterschaft im UW-Rugby in einem neuem Modus statt.<br />

Anstatt in zwei Spieltagen wie bis anhin wurden die einzelnen Spiele an Abenden ausgetragen.<br />

Dieser Modus hat mir sehr gut gefallen, hatte aber den grossen<br />

Nachteil, dass wir an einem kalten späten Augusttag 2012 nach Basel<br />

ins Freibad spielen gehen durften! Die Wetterprognose im Vorfeld:<br />

Kühl, aber wenigstens trocken. So trafen wir alle pünktlich in Basel<br />

ein, nur für das einschwimmen konnte sich niemand so richtig motivieren!<br />

Trotz allem, beim Anpfiff standen sich zwei vollbesetzte<br />

Teams gegenüber. Die wenigen unentwegten Basler Freibadbesucher<br />

fragten sich wohl, was das denn für Spinner seien. Während des<br />

Spiels wurde es immer dunkler, nur die extra installierten Lichter<br />

spendeten ein romantisches Licht. das Spiel sah für uns schon bald<br />

gut aus, doch es war einfach saukalt. Nach dem Schlusspfiff stürmten<br />

wir alle dankbar die heissen Duschen. An dieser Stelle möchte ich<br />

den Baslern ein grossen Kompliment machen; sie nehmen den ganzen<br />

Sommer des kalte Wasser und jegliche Unbill in Kauf nur um<br />

trainieren zu können! Chapeau!<br />

Zum grossen Glück durften wir die nächsten Spiele im Oerlikonerbad<br />

geniessen. Und jetzt gab es keine Ausrede mehr. Dank dem<br />

grossen Einsatz von Vital und Mathias, die uns immer ins Wasser<br />

trieben, schwammen wir fleissig ein. Dies wurde auch mit Erfolg gekrönt.<br />

Obwohl wir in allen Spielen auf starke Gegner trafen, konnten<br />

wir fast alle Spiele gewinnen. Das machte mich und uns alle sehr<br />

stolz. Denn die meisten in unserer Mannschaft sind nicht mehr die<br />

Jüngsten und hatten doch mit der Kondition und einigen «Brästeli»<br />

zu kämpfen.<br />

Besonders gespannt war ich auf das Spiel gegen Zürich 1. Bisher<br />

hatten wir gegen unsere erste Mannschaft immer verloren! Doch wie<br />

würde wohl diese Begegnung enden? Motiviert und voller Kampf-<br />

17. UWR-Plauschturnier<br />

An einem sonnigen Samstag im Juni versammelten sich anlässlich des Plauschturniers<br />

im Unterwasser Rugby viele Anfänger und Helfer vor dem Hallenbad Altstetten in Zürich.<br />

Vier Mannschaften konnten an diesem Tag gebildet werden. Jedes<br />

Team bekam ein bis zwei gute UW-Rugby Spieler zur Verfügung, die<br />

die Anfänger in die Regeln und die Taktik des Spieles einführten.<br />

Währenddessen arbeiteten die Organisatoren den Spielplan aus.<br />

In der Gruppenphase wurde in allen Spielen hart aber fair um den<br />

Ball gekämpft. Die Resultate fielen in den zehnminütigen Spielen<br />

dementsprechend knapp aus. Auch für die Schiedsrichter war dieser<br />

Tag eine Herausforderung, da sie ihre Entscheide den Anfängern oft<br />

erklären mussten. Auch das Wasser, welches sehr trüb war, machte<br />

dem einen oder anderen Schiedsrichter zu schaffen.<br />

Nach der Gruppenphase wurden die Finalspiele ausgetragen. Im<br />

Spiel um den dritten Platz begegneten sich die Zürcher Teams ein<br />

zweites Mal. Wie im ersten Spiel konnte Zürich 3 in Führung gehen.<br />

Es reichte trotzdem nicht zum Sieg, da Zürich 4 ausgleichen konnte<br />

und später immer um ein Tor in Führung lag.<br />

Im Finale wollten die Konstanzer sich für die knappe 1:2 Niederlage<br />

gegen Luzern revanchieren und den Turniersieg erkämpfen. Jedoch<br />

konnten die Luzerner früh in Führung gehen und den Vorsprung<br />

mit Glück und Disziplin verwalten. In den Schlussminuten gelang<br />

den Luzernern der erlösende zweite Treffer zum Turniersieg.<br />

USZ Zürich 3<br />

Bodensee – Konstanz<br />

SLRG Luzern<br />

16


Uw-rugbyNereus 5 | 2013<br />

geist schwammen wir ein, und machten uns für das Spiel bereit. Das<br />

Spiel wogte hin und her, Tore gab es fast keine. Und als wir aus dem<br />

Wasser stiegen, gab es für diese eine Mal keinen Sieger. Ich war auf<br />

unser Unentschieden sehr stolz.<br />

Zum letzten Vorrundenspiel durften wir als Gäste nach Luzern. Ein<br />

schönes und verwinkeltes Hallenbad. Wo sind die WCs, wo die<br />

Sprunggrube . . . ? Ich habe alles gefunden und dank Vital reichte es<br />

auch zum Einschwimmen. Schon schnell war mir klar, dass das heute<br />

Abend sehr hart werden würde. Luzern wurde von den starken Nidwaldnern<br />

unterstützt. Puh, konnten wir das schaffen? Bereits sehr<br />

schnell nach dem Anpfiff kamen wir in Bedrängnis und mussten ein<br />

erstes Gegentor kassieren. Tja, und so ging es auch weiter. Kaum<br />

hatten wir ein Tor gemacht, mussten wir auch wieder eines hinnehmen.<br />

Wir spielten definitiv zu gemütlich! So gingen wir an diesem<br />

Abend geschlagen und ich auch angeschlagen durch die harten<br />

Kämpfe, aus dem Wasser.<br />

An den Finalspielen konnte ich leider nicht teilnehmen, da ich zu<br />

diesem Zeitpunkt im Oman am Tauchen war. Auch das war ein sehr<br />

schönes Erlebnis, doch zu gerne wäre ich beim Sieg gegen Zürich 1<br />

dabei gewesen! An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an<br />

unser Team, dass diesen Sieg für uns alle nach Hause gebracht hat.<br />

Der Rest ist schnell erzählt. Per sms hat mich Mathias über den Sieg<br />

aufgeklärt und mir auch eröffnet, dass ich die «Ehre» habe einen<br />

Bericht zu schreiben . . .<br />

Zum Schluss nur noch das: Ganz herzlichen Dank an alle, die diese<br />

Schweizermeisterschaft ermöglicht haben. Es hat Spass gemacht.<br />

Text: Norbert Baumann<br />

Finaltag – Unterwasserrugby Schweizermeisterschaft 12/13<br />

in Luzern<br />

Die vier Mannschaften, Luzern, Basel, Zürich 1 und Zürich 2 trafen<br />

sich im neuen Hallenbad Luzern um die Finalspiele auszuspielen. Für<br />

Verwirrung war schon vor dem Einlass gesorgt. In welcher Garderobe<br />

darf man sich den jetzt umziehen? Weder die freundlichen Mitarbeiter<br />

an der Kasse, noch der Gastgeber konnten weiterhelfen. Nach<br />

dem Irrgarten –Garderobe, Dusche, Schwimmerbecken und Sprungbecken<br />

– konnte das Spiel um den Meistertitel beginnen. In einem<br />

packenden Finale bezwang der USZ Zürich 2 die Konkurrenz aus<br />

dem gleichen Verein, den USZ Zürich 1 mit 4:3. Gleich im Anschluss<br />

machte sich der Lokalmatador SLRG Luzern bereit um gegen den<br />

Rivalen UWR Bâle zu kämpfen. Zu Beginn waren die beiden Mannschaften<br />

noch auf gleicher Augenhöhe. Luzern schaffte es aber bis<br />

zum Ende einen klaren 10:2 Sieg zu erringen.<br />

Im Anschluss durften die hungrigen Spieler noch im Tonis Smash<br />

ihren Hunger stillen.<br />

Der Dank gilt Allen, die es ermöglicht haben die diesjährige<br />

Schweizermeisterschaft inkl. Finaltag durchzuführen. Wir freuen uns<br />

schon auf die Saison 2013/14, die dieses Jahr bereits am 19. 08. 2013<br />

begann.<br />

Rangliste SM 2012/1013 1. Platz USZ Zürich 2<br />

2. Platz USZ Zürich 1<br />

3. Platz SLRG Luzern<br />

4. Platz UWR Bâle<br />

Text: Patrick Schürmann / Foto: Sacha Bächli<br />

Wasserturmcup 2013 in Luzern/Schweiz<br />

Ich bedanke mich bei allen Mannschaften und Helfer für ihr Kommen<br />

und die tatkräftige Hilfe.<br />

Beim Bademeisterteam des Hallenbades Altstetten möchte ich<br />

mich ebenfalls für die tolle Unterstützung, die wir während dem<br />

Turnier erhalten haben, bedanken.<br />

Auch nächstes Jahr wollen wir ein Plauschturnier organisieren. Es<br />

würde die UW-Rugby Szene freuen, wenn der eine oder andere<br />

Tauchclub aus dem <strong>SUSV</strong> beim nächsten Turnier in unseren faszinierenden<br />

Unterwassersport reinschnuppern würde.<br />

Text & Fotos: Mathias Dufour<br />

Liebe Unterwasserrugby-Freunde<br />

Luzern – eine kleine Stadt mit einer grossen Unterwasserrugby-Tradition.<br />

Zum 31. Mal führen wir in dieser Stadt im Zentrum der Schweiz das traditionsreiche<br />

Unterwasserrugby-Tournier durch. Dazu laden wir Euch herzlich ein.<br />

Der Wasserturmcup findet dieses Jahr am Wochenende vom 2./3. November<br />

2013 statt.<br />

Das Turnier selber findet am Samstag statt.<br />

Reserviert Euch bitte jetzt schon dieses Datum.<br />

Die definitive Einladung mit allen Details wird bald folgen.<br />

Mit besten Grüssen Daniel Lutz / Unterwasserrugby Luzern<br />

Cari amici dell‘ Rugby<br />

Lucerna. Una piccola cittadina con una grande tradizione di Rugby subaqueo.<br />

La città nel «cuore» della Svizzera invita, ben per la 31° volta, al torneo di<br />

Rugby subaqueo più ricco di tradizione di tutta la confederazione.<br />

Per la 31° volta, passione, agonismo e divertimento.<br />

Il Wasserturmcup si svolgerà nel fine settimana del 2/3 Novembre 2013.<br />

Il torneo si terrà il Sabato.<br />

Si prega di prenotare questa data.<br />

L'invito definitivo seguirà presto.<br />

Ci farebbe enormemente piacere poter accogliere<br />

tantissime squadre a questo torneo !<br />

Con i migliori saluti Daniel Lutz / Unterwasserrugby Luzern<br />

wtc@uwrluzern.ch<br />

USZ Zürich 4<br />

17


21 ème nttoyage du <strong>lac</strong> Leman nereus 5 | 2013<br />

Compte rendu du Nettoyage du Lac 2013<br />

Comme tous les ans, depuis 1992, nous vous détaillons<br />

dans le document ci-joint l’incroyable récolte de détritus<br />

rapportés par nos plongeurs bénévoles.<br />

Cette année nous avons eu la chance d’être soutenus<br />

par divers sponsors, et le plaisir d’accueillir et de remercier<br />

la conseillère d’Etat, Madame Michèle Künzler, ainsi<br />

que le conseiller national, Monsieur Mauro Poggia.<br />

En vous remerciant de l’attention que vous porterez à<br />

notre action, nous vous prions d’agréer nos salutations<br />

distinguées.<br />

Voilà maintenant plus de 20 ans que l’association Aqua-Diving<br />

a pour préoccupation la propreté du Léman, c'est pourquoi elle<br />

organise chaque année une journée de ramassage sous-<strong>lac</strong>ustre.<br />

Malheureusement certains polluent encore le <strong>lac</strong> en jetant bouteilles<br />

en plastique, verres, tasses, caddies, si ce n'est coffre-fort<br />

et même armes à feu.<br />

Le <strong>lac</strong> Léman est devenu une vraie caverne<br />

d'Ali Baba.<br />

Il ne suffit pas de ramasser, encore faut-il<br />

trier, répertorier, noter, toujours en collaboration<br />

avec différentes instances publiques<br />

(police du <strong>lac</strong>, domaine public etc.).<br />

Tout ce travail est effectué par des plongeurs<br />

confirmés, des marcheurs qui bien sûr<br />

restent sur la terre ferme, et des bateaux qui<br />

assurent la sécurité.<br />

Tous sont bénévoles, près de 200 personnes<br />

ont répondus présentes à l’appel;<br />

nous tenons à les remercier ici.<br />

Cette journée de ramassage est l’expression<br />

d’une véritable démarche écologique et<br />

l’aboutissement d’un travail de coordination<br />

conséquent en amont et durant la manifestation.<br />

Cette année nous avons choisi de travailler<br />

sur l'éducation et la sensibilisation des<br />

adultes et des enfants. Pour ces derniers,<br />

nous avons pu organiser des jeux: Pêche<br />

miraculeuse aux déchets, concours de dessin<br />

de détritus et tableaux d’œuvre d’art décorés<br />

avec ce qui a été récupéré au fond du <strong>lac</strong>.<br />

La convivialité, comme chaque année, a<br />

encore été au rendez-vous notamment au<br />

court d’un grand petit déjeuner puis du copieux<br />

repas servi à la mi-journée, tous deux<br />

offert pour les participants.<br />

L’apéritif en fin de journée s’est vu honoré<br />

de la présence de plusieurs responsables<br />

publics: Madame la Conseillère d’Etat Michèle<br />

Künzler, Monsieur le Conseiller national<br />

Mauro Poggia, le responsable de la capitainerie<br />

cantonale, Monsieur Stefan Szeless,<br />

la vice-présidente de l’Association des Usagers<br />

des Bains des Pâquis, Madame Mireille<br />

Roy. Nous saluons aussi la présence et la<br />

collaboration de la police de la navigation,<br />

la police municipale, le sauvetage de Genève.<br />

Un diplôme a été délivré à tous les<br />

participants qui atteste de leur action lors de<br />

cette magnifique journée. Pour les remercier,<br />

près de 250 cadeaux ont été préparés et<br />

distribués à nos plus fidèles participants,<br />

tous nettoyages confondus. Un CD-souvenir<br />

des 20 dernières années leur a été remis afin<br />

qu’ils gardent un souvenir impérissable de<br />

leur engagement.<br />

Une vidéo de cette mémorable journée a<br />

été effectuée et retransmise lors de notre<br />

souper (fondue les pieds dans l’eau) offerte<br />

par la buvette des bains des Pâquis.<br />

La soirée s’est poursuivie au Palais Mascotte<br />

où tous les participants étaient invités.<br />

Voilà les chiffes et la nature des objets<br />

récoltés: 6 pneus / 673 cannettes/ 248 bouteilles<br />

en PET / 2 batteries de bateau / 3 réservoirs<br />

d’essence / 650 bouteilles en verre /<br />

2 caddies / 250kg de ferraille / 3 porte-monnaie,<br />

1 sac de bijoux, 1 porte de coffre-fort,<br />

etc., etc.<br />

Au total 792 kilos de déchets, soit la<br />

moyenne obtenue dans les années précédentes<br />

– compte tenu du temps et du<br />

nombre de plongeurs. Nous en sommes à<br />

près de 15 tonnes de déchets ramassés depuis<br />

21 ans!<br />

Nous n’avons qu’un souhait: que ces<br />

chiffres baissent et que cette journée de ra-<br />

18<br />

massage n’ait plus de raison d’être; alors,<br />

peut-être aurons-nous réalisé un vrai travail<br />

de prévention et de sensibilisation. Et cet<br />

effort n’est qu’une question de respect minimal<br />

pour la nature.<br />

Petit rappel: Gardez en tête la date<br />

du nettoyage 2014 le 3 ème week-end de septembre.<br />

Patty MOLL et son Team Aqua-Diving<br />

Il va de soi que cette action n’aurait<br />

pas pu avoir lieu sans la généreuse<br />

contribution de nos sponsors, que<br />

nous remercions chaleureusement:<br />

l’Association des bains des Pâquis et sa Buvette,<br />

Project Aware, la pharmacie Gouda, la pizzeria<br />

le Borgia le Bristol Verbier, la Seiche, Ship<br />

Shop, Scubapro, Scuba-Dream Genève, le Petit<br />

Futé, l’Allianz Assurance, l’institut Emma Tarré,<br />

le Palais Mascotte, la Compagnie genevoise de<br />

navigation, les G<strong>lac</strong>es nationales Lebrun, la<br />

Fondation de bienfaisance de la banque Pictet,<br />

la Fondation Hans Wilsdorf, le bar La Terrasse,<br />

restaurant Le Gruyérien, la Maison de la Rivière,<br />

Olphahny, One FM, Le Respect, Satus<br />

Genève, Serbeco, les Services Industriels de<br />

Genève, Marti Marine, le Sauvetage de Genève,<br />

l’Université de Genève, le Centre genevois du<br />

volontariat, la Direction générale de la nature<br />

et du paysage, Waow .<br />

Avec l’appui de la Ville de Genève, département<br />

de la cohésion sociale, de la jeunesse et<br />

des sports.


Foto John Natoli / www.bluebaydivers.com.au<br />

CONCOURS PHOTO 2013 DE LA FSSS<br />

<strong>SUSV</strong>-FOTOWETTBEWERB 2013<br />

CONCORSO FOTO 2013 DELLA FSSS<br />

Info: www.susv.ch / www.fsss.ch<br />

10. <strong>SUSV</strong> Unterwasser-Foto-Video Treffen der DRS<br />

Live is Live auch beim Foto-Video-Treffen<br />

Der Neuenburgersee und<br />

der Live-Wettbewerb<br />

lockte 13 Teilnehmer ans<br />

10. <strong>SUSV</strong> Unterwasser-<br />

Foto-Video Treffen der<br />

DRS. So traf man sich am<br />

Samstag 24. August am<br />

Plage de Boudry wo auch<br />

der Live-Wettbewerb abgehalten wurde.<br />

Geendet hat ein weiteres tolles Treffen<br />

am Sonntag am Bielersee.<br />

Leider hatte Petrus nach diesem tollen<br />

Sommer wieder mal Lust Blitze und Gedonner<br />

hervor zunehmen. Bei solch einem Regen<br />

war es an Land fast so nass, wie im<br />

Neuenburgersee selbst. Es stiegen trotzdem<br />

8 Taucher ins Wasser und stellten sich dem<br />

Live-Wettbewerb. So mussten sie in einem<br />

stündigen Tauchgang möglichst gute Fotos<br />

machen. Nach dem Tauchgang haben alle<br />

passend zum Wetter im kleinen Restaurant<br />

beim Tauchplatz ein Käse-Fondue gegessen.<br />

Frisch gestärkt ging es zu einem anderen<br />

Restaurant, wo wir den zweiten Teil des<br />

Wettbewerbes abhielten. Jeder musste ein<br />

Foto unbearbeitet und so wie es aus der<br />

Kamera kam abgeben. Dies brauchte etwas<br />

Zeit und es fiel nicht allen leicht, das Foto<br />

auszuwählen, welches das Rennen machen<br />

sollte. Zur Auflockerung präsentierten Rolf<br />

Huwiler und Hansjürg Affolter Fotos aus ihrem<br />

letzten Urlaub. Rolf war in Ägypten und<br />

Jörg in der Türkei. Sie zeigten uns schöne<br />

Bilder und informierten uns dazu wie der<br />

Urlaub so war. Ein Dank an die beiden für<br />

ihre Darbietung. Danach konnte sich jeder<br />

Teilnehmer des Treffens als Juror beteiligen.<br />

Die acht Fotos wurden anonym mit einer<br />

Nummer versehen präsentiert. Jeder musste<br />

für sich eine Rangliste erstellen. Die Fotografen<br />

welche ein Foto im Wettbewerb hatten<br />

durften ihr eigenes nicht bewerten. Es<br />

wurde ganz still und konzentriert die Fotos<br />

betrachtet, verglichen und bewertet. Es war<br />

nicht einfach! Die Fotos deckten die ganze<br />

Palette ab. Von Weitwinkel bis Makro und<br />

die Qualität der Fotos war sehr gut. Nach<br />

einiger Zeit hatten alle ihre persönliche<br />

Rangliste beisammen und der Bewertungsbogen<br />

abgegeben. Danach stellte jeder sein<br />

Foto vor und hat ein paar Worte dazu gesagt,<br />

wie zum Beispiel mit welcher Ausrüstung<br />

das Foto gemacht wurde und was versucht<br />

wurde oder wo die Probleme lagen.<br />

Die anderen haben ihre Meinung<br />

zum Foto und mögliche Tipps geäussert.<br />

Das ganze lief in einem<br />

sehr konstruktiven und lehrreichen<br />

Rahmen ab und jeder konnte<br />

was dazu lernen. Nun wurde zum<br />

dritten Mal die Lokalität gewechselt.<br />

Wir trafen uns mit dem<br />

<strong>SUSV</strong>-Kommissions-Präsidenten –<br />

Foto-Video – Mauro Züricher in La<br />

Neuveville am Bielersee, dort<br />

wurde dann auch die Rangverkündigung<br />

des Wettbewerbes abgehalten.<br />

Bronze machte Danja Klink, Silber<br />

Holger Guderle und der Sieger war<br />

Hansjörg Affolter. Nochmals herzlichen<br />

Glückwunsch an die Drei.<br />

Nach dem Nachtessen verblieb noch eine<br />

kleine Gruppe, welche einen Nachttauchgang<br />

machten. Nur ein Wels wurde gesichtet,<br />

wo es doch sonst mehrere zu sehen gibt.<br />

Auch ohne Welse war es ein wundervoller<br />

Tauchgang mit vielen Fischen und Krebsen.<br />

Am Sonntag ging es zum Tauchplatz St-Joux.<br />

Ein sehr schöner Tauchgang im Seegrasgürtel.<br />

Mit vielen Eglis, Hechten und viele Stichlinge<br />

waren genügend Fotomotive da. Nach<br />

einer kleinen Stärkung und letztes Fachsimpeln<br />

ging das 10. Treffen zu Ende. Ein grosses<br />

Dankeschön an Mauro Zürcher für die<br />

Hilfe bei der Organisation vor Ort.<br />

Mehr Fotos: www.susv.ch/de/foto-video/<br />

foto-videotreffen<br />

19


FotografieNereus 5 | 2013<br />

Nereus’ und aquacam.ch’s kleine digitale Bildbearbeitungsschule<br />

Wir präsentieren Euch in jeder Ausgabe eine Anleitung zur digitalen Bildbearbeitung,<br />

selbstverständlich mit einem ganz besonderen Augenmerk auf die Bedürfnisse von<br />

Unterwasserfotografen.<br />

Die vorliegende Ausgabe stellt eine<br />

gestalterische Spielerei vor, die<br />

Colour Key genannt wird.<br />

Als Color Key werden Bilder bezeichnet, die grundsätzlich<br />

schwarz-weiss sind, jedoch einzelne farbige Bildelemente<br />

aufweisen, die besonders hervorgehoben werden sollen. Der<br />

Color Key-Effekt ist einem breiteren Publikum vor allem durch<br />

den Film Sin City bekannt geworden, der eben überwiegend in<br />

düsterem schwarz-weiss gehalten ist, hin und wieder jedoch<br />

mit farbig-grellen Klecksern aufgepeppt wird.<br />

Bereits in früheren Ausgaben haben wir gezeigt, dass bei<br />

der digitalen Bildbearbeitung verschiedene Wege ans Ziel führen.<br />

Welches jeweils der kürzeste ist, hängt vom gewählten<br />

Ausgangsbild ab. Im Folgenden zeigen wir die möglicherweise<br />

einfachste Technik dafür auf, möchten gleichzeitig jedoch darauf<br />

aufmerksam machen, dass in einschlägigen Foren im Internet<br />

weitere Anleitungen zu finden sind.<br />

Wir öffnen zunächst ein Farbbild in Photoshop und duplizieren<br />

die Hintergrundebene indem wir Ebene > Ebene Duplizieren<br />

oder alternativ Ebene > Neu > Ebene durch Kopie<br />

wählen.<br />

Als Anschauungsbeispiel wollen wir die Farbsättigung in<br />

diesem Bild eines Blaupunktrochen bis auf dessen namensgebenden<br />

blauen Punkte reduzieren. Dadurch entsteht ein<br />

Schwarzweiss-Bild mit vereinzelten blauen Punkten.<br />

Wir stellen sicher, dass im Ebenen-Fenster die oberste<br />

Ebene aktiviert und sichtbar ist.<br />

Danach gehen wir auf Bild > Korrekturen > Farbton /<br />

Sättigung.<br />

Im sich nun öffnenden Bedienmenü für Farbton / Sättigung<br />

wählen wir im Scrolldown-Menü mit den einzelnen Farbkanälen<br />

einen nach dem anderen an und entsättigen ihn, indem<br />

wir den jeweiligen Regler ganz nach links ziehen.<br />

Die im Scroll-Down-Menü an oberster Stelle aufgeführte<br />

und mit «Standard» bezeichnete Möglichkeit steuert alle Farbkanäle<br />

gleichzeitig, d.h. auch den blauen, den wir ja eben nicht<br />

entsättigen wollen. Wir lassen den Kanal «Standard» deshalb<br />

unberührt.<br />

Dem Bild werden dadurch schrittweise die Farben entzogen.<br />

Da wir die blauen Punkte im Bild belassen wollen sparen<br />

wir beim Reduzieren der Sättigung der einzelnen Farbkanäle<br />

den Blaukanal aus.<br />

Es empfiehlt sich generell jedoch, den Einfluss der Entsättigung<br />

der anderen Farbkanäle im Auge zu behalten, hier insbesondere<br />

des Cyan-Kanals, da Cyan nahe bei Blau liegt und<br />

deswegen des Erscheinungsbild der Blaupunkte ebenfalls prägen<br />

kann. Wir verändern deshalb in diesem Beispiel auch den<br />

Cyan-Kanal nicht.<br />

Analoges kann natürlich in anderen Bildern bspw. auch für<br />

den Gelb-Kanal gelten, wenn wir lediglich einen roten Farbton<br />

im Bild behalten wollen.<br />

<br />

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20


FotografieNereus 5 | 2013<br />

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<br />

<br />

Nachdem nun sämtliche Farbkanäle mit Ausnahme von Blau<br />

und Cyan entsättigt worden sind präsentiert sich das Bild wie rechts<br />

gezeigt.<br />

Die hier dargestellte ist die einfachere, eine andere Methode<br />

könnte aber häufiger eingesetzt werden (die hier gezeigte funktioniert<br />

nicht, wenn im Bild gleiche Farbtöne wie der beibehaltene<br />

sind, welche ich entsättigen möchte; ich müsste deshalb mit dem<br />

Auswahlwerkzeug den beizubehaltenden Teil isolieren). Wie das<br />

funktioniert zeigen wir in der nächsten Ausgabe des Nereus<br />

<br />

Alle im Nereus veröffentlichten Bearbeitungstipps können auf<br />

http://aquacam.ch/info/tutorials.html nachgelesen werden.<br />

www.uwalight.com<br />

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21


<strong>SUSV</strong> – FSSS NEWS nereus 5 | 2013<br />

Professionelle Luft-Füllstation<br />

Zwei Bauer-Kompressoren, sechs 50-Liter-Standspeicher,<br />

eine Chipkarten-gesteuerte Aussenfüllan-lage, elektronische<br />

Datenaufzeichnung: Die Luft-Füllstation für Sporttaucher –<br />

sie steht in der Region Biel-Seeland-Berner Jura – ist in einem<br />

Lagercontainer installiert und damit grundsätzlich mobil.<br />

Die Besitzer der Anlage suchen nach einem Käufer.<br />

Käufer gesucht<br />

Die Füllstation der altobasso GmbH wurde gegen Ende 2010 in<br />

Betrieb genommen. Im Sinne einer «Flurbereinigung» soll sie jetzt<br />

verkauft werden, zumal die Firma in der Zwischenzeit die Shop-Aktivitäten<br />

eingestellt hat.<br />

Zwei Bauer-Kompressoren bilden das Kernstück der Anlage. Der<br />

Verticus-3-Kompressor (Pressluft) hat heute eine effektive Laufzeit<br />

von rund 200 Stunden. Die Verticus-5-Maschine, sie liefert über den<br />

Movatec-Mischer ein Nitrox-Gemisch bis zu 40 Prozent, verzeichnet<br />

eine Laufzeit von aktuell knapp 90 Stunden.<br />

Den Tauchsportlern steht eine Aussenfüllanlage zur Verfügung,<br />

die mit Chipkarten bedienbar ist. Die Karten werden über ein fest<br />

installiertes Laptop nach den Kundenwünschen programmiert. Eine<br />

Funktionselektronik gibt u.a. Auskunft über den Zeitpunkt und Kosten<br />

jeder Füllung und über die Füllmenge. Die in einem Chromstahl-<br />

Schrank montierte Aussenfüllanlage verfügt über eine Füllleiste mit<br />

je zwei voneinander unabhängigen Anschlüssen für Pressluft und<br />

Nitrox.<br />

Eingebaut ist die ganze Luft-Füllstation in einem neuen Lagercontainer<br />

mit den Massen 220 x 455 Zentimeter. Damit konnten die<br />

Leitungswege ausgesprochen kurz und damit wartungsfreundlich<br />

gehalten werden. Ein weiterer positiver Effekt: Die gesamte Anlage<br />

ist grundsätzlich mobil.<br />

Sie wird regelmässig von Bauer-Spezialisten geprüft und verfügt<br />

seit der Inbetriebnahme über das Pure-Air-Zertifikat. Für das speditive<br />

Befüllen von Tauchflaschen für den Aus- und Weiterbildungsbetrieb<br />

steht eine Innen-Füllleiste mit weiteren vier Anschlüssen zur<br />

Verfügung.<br />

Weitere Informationen zur Luft-Füllstation, Verkaufspreis und/oder<br />

eine umfangreiche Verkaufsdokumentation sind erhältlich über:<br />

altobasso GmbH, Stefan Senn,<br />

079 632 41 31, stefan.senn@bluewin.ch<br />

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Die Bauer-Kompressoren Verticus 3 (vorne) und Verticus 5 sind in einem<br />

Lagercontainer untergebraucht.<br />

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Ozean 2014»<br />

Das spektakuläre Kalender-Werk «Abenteuer Ozean<br />

2014» im Grossformat 50 x 70 cm von David Hettich<br />

ist da!<br />

13 Nah- und Weitwinkelaufnahmen von Fiji bis zu den<br />

Bahamas lassen dabei Taucherherzen höher schlagen – mit<br />

typischen Szenen aus Korallenriffen, vom riesigen Walhai bis<br />

zu winzigen Partnergarnelen im Feuerseeigel!<br />

Tolle Bilder im Hochformat 50 x 70 cm!<br />

Preise: 10 Stück € 179 I 3 für 2 = € 59,90 I einer für € 29,95<br />

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22


<strong>SUSV</strong> – FSSS & NEWS<br />

Wir brauchen dich!<br />

Nach drei erfolgreichen Unterwasserfoto & -video<br />

Festivals Ostschweiz werden wir 2013 eine weitere<br />

Auflage des Festivals organisieren. Der grosse<br />

Publikumsaufmarsch war für das OK-TEAM eine<br />

grosse Genugtuung und für die Fotografen und<br />

Filmer sicherlich ein grosser Ansporn 2013 wieder<br />

mit von der Partie zu sein.<br />

Damit du das 4. Unterwasserfoto & -video Festival<br />

Ostschweiz mit deinen Bildern, Filmen und allenfalls<br />

deiner Präsentation bereicherst. Mit Absicht<br />

findet kein Wettbewerb statt. Es soll nicht ein<br />

Profi-Event werden sondern ein Event bei dem jeder<br />

Fotograf/Filmer seine Art der Unterwasserwelt<br />

präsentieren darf.<br />

Das Anmeldeformular und das Reglement für Fotografen/Filmer,<br />

das Aussteller-Reglement sowie das<br />

Sponsoren-Reglement wurden überarbeitet.<br />

Bitte hilf uns, indem du diese Infos an alle Fotografen,<br />

Filmer, Clubmitglieder und Freunde verschickst.<br />

Wir sind überzeugt, dass du dein Umfeld<br />

für diesen Anlass ebenfalls begeistern kannst.<br />

Reglement und Flyer findes du hier:<br />

www.unterwasserfestival.ch<br />

unter Infos/Anmeldung<br />

Weitere Fragen und Anregungen:<br />

OK Unterwasserfoto & -video Festival Ostschweiz<br />

Orlando Grand I o.grand@gipfelstuermer.ch<br />

FANTIC UW-FOTO AG I info@fantic.ch<br />

Taucht ein in eine fantastische Welt!<br />

Bilderausstellung - Multimedia-Projektionen - Vorträge (Vormittag &<br />

Nachmittag) der Hai-Schutzorganisation Shark-Project Schweiz -<br />

Sponsoren-Stände - Getränke und Verpflegung<br />

Eintritt frei!<br />

Informationen - Programm - Anmeldeformulare für Fotografen<br />

www.unterwasserfestival.ch<br />

https://www.facebook.com/unterwasserfotofestival<br />

Kontaktadressen:<br />

Orlando Grand, Wiesstrasse 25a, CH 9413 Oberegg, eMail o.grand@gipfelstuermer.ch<br />

FANTIC UW-FOTO AG, Frauenfelderstrasse 49, CH 8370 Sirnach, eMail info@fantic.ch<br />

Unterwasser-Fotowettbewerb –<br />

Ferienmesse St. Gallen, 7. bis 9. Februar 2014<br />

Dies ist ein Einreich-Fotowettbewerb für Unterwasserfotos.<br />

Es können alle in der Schweiz wohnhaften Amateur- Fotografen/innen mitmachen.<br />

Teilnahmebedingungen und Reglement www.susv.ch


<strong>SUSV</strong> Malediven – FSSS & NEWS Nereus nereus 5 | 2013<br />

An Bord der Horizon III – Malediven<br />

Im Vergleich zu Inselferien, erhöht die Teilnahme an einer Tauchsafari die Zahl an<br />

spektakulären Tauchspots massiv. Zudem besteht die Möglichkeit in kaum erschlossenen<br />

Regionen abzutauchen und fernab anderer Tauchboote grandiose Erlebnisse zu geniessen.<br />

Inmitten des Indischen Ozeans erstreckt<br />

sich ein Gürtel von mehr als 20 Atollen über<br />

800 km von Nord nach Süd, bis über den<br />

Äquator. Die unvergleichliche Inselwelt der<br />

Malediven umfasst 1200 Inseln und Sandbänke,<br />

voll und ganz erschaffen aus Korallen.<br />

Das Gros der Inseln ist unbewohnt.<br />

Diese Fakten lassen ein schier unerschöpfliches<br />

Potential an sehenswerten<br />

Tauchplätzen erahnen. Die Vielfalt an Riffen,<br />

der enorme Fischreichtum und nicht zuletzt<br />

die häufigen Begegnungen mit Grossfischen<br />

begründen seit jeher den legendären Ruf der<br />

Malediven als Tauchrevier.<br />

Inzwischen konzentriert sich der Tourismus<br />

nicht mehr nur auf die zentralen<br />

Atolle. Seit einigen Jahren wird den Reisenden<br />

ein Besuch aller Regionen ermöglicht.<br />

Und somit entstand ein weiteres Argument,<br />

die Malediven an Bord einer Tauchkreuzfahrt<br />

zu erkunden. Im Vergleich zu Inselferien,<br />

erhöht die Teilnahme an einer Tauchsafari<br />

die Zahl an spektakulären Tauchspots<br />

massiv. Zudem besteht die Möglichkeit in<br />

kaum erschlossenen Regionen abzutauchen<br />

und fernab anderer Tauchboote grandiose<br />

Erlebnisse zu geniessen.<br />

Diese Möglichkeiten machen sich auch<br />

die beiden Schweizer Lisa und Hervé<br />

Schouwey von Star Divers zu nutze. Sie blicken<br />

auf 18 Jahre Erfahrung und tausende<br />

von Tauchgängen in maledivischen Gewässern<br />

zurück. Nur wenige Menschen sind mit<br />

der Vielzahl an Tauchmöglichkeiten im ge-<br />

samten Archipel derart gut vertraut und<br />

kümmern sich mit so viel Leidenschaft und<br />

Engagement um die Gäste an Bord.<br />

Auf der Horizon III, einer zweimotorigen<br />

Yacht aus Fiberglas und Holz, begleiten Lisa<br />

und Hervé die Touren zu den spektakulärsten<br />

Riffen des Landes stets persönlich, zusammen<br />

mit ihrer eingespielten Crew. Je<br />

nach Jahreszeit stehen die zentralen Atolle,<br />

die nördlichsten Riffe, aber auch der tiefe<br />

Süden im Bereich des Äquators auf dem Programm.<br />

Um auch die entlegensten Gebiete<br />

zu erschliessen, starten oder enden die einoder<br />

zweiwöchigen Touren nicht nur in<br />

Male, sondern auch äusseren Atollen, welche<br />

mit einem kurzen Inlandflug erreicht<br />

werden.<br />

Dass die besuchten<br />

Tauchspots die bestmöglichen<br />

Erlebnisse bieten,<br />

dafür sind Lisa und<br />

Hervé persönlich besorgt.<br />

Fundierte Kenntnisse<br />

der Gewässer, eine<br />

seriöse und professionelle<br />

Arbeitsweise in ruhiger<br />

und souveräner Art gepaart mit einer<br />

grossen Dosis Leidenschaft sind die Grundlage<br />

für eine optimale und sichere Durchführung<br />

jedes einzelnen Tauchganges. Kleine<br />

Tauchgruppen stellen sicher, dass Bedürfnisse<br />

und Fähigkeiten jedes Einzelnen berücksichtigt<br />

werden können. Die Crew der Horizon<br />

III gestaltet den Aufenthalt an Bord so<br />

angenehm wie möglich, und die Hilfsbereitschaft<br />

der fleissigen Hände geht weit über<br />

das Normale hinaus. Das Essen übertrifft die<br />

Erwartungen, die manch einer an eine Bordküche<br />

stellt und die gesellige Atmosphäre<br />

trägt viel dazu bei, dass viele Gäste zu<br />

Stammkunden werden.<br />

Die Horizon III, Baujahr 2009, ist eine<br />

modernes und grosszügiges Schiff. 8 Standard<br />

und 2 Deluxe Kabinen bieten viel Platz<br />

und ein hohes Mass an Komfort. Die Zimmer<br />

können wahlweise mit Doppel- oder Einzel-<br />

betten ausgestattet werden und bei Bedarf<br />

ist auch eine Einzelkabine verfügbar. Viel<br />

Stauraum, Klimaanlage sowie Dusche und<br />

WC gehören zur Grundausstattung, egal in<br />

welcher Kabine. Generell sind die Innenbereiche<br />

sehr geräumig und lichtdurchflutet<br />

gestaltet, die Ausstattung modern und<br />

durchdacht. Viele offene Bereiche bieten<br />

auch gemütliche Sitzplätze bei Wind oder<br />

Regen. Liegeplätze zum Sonnen oder am<br />

Schatten sind zahlreich vorhanden und<br />

selbst bei einer Massage oder einer Abkühlung<br />

im Jacuzzi schweift der Blick stets über<br />

das tiefe Blau in den Horizont.<br />

Das separate Tauchdhoni beherbergt die<br />

Nitroxanlage und 3 Kompressoren. Mit Süsswasserdusche,<br />

Spülbecken, Toilette und<br />

Sonnendeck bietet es beste Voraussetzungen<br />

für einen angenehmen und entspannten<br />

Tauchbetrieb.<br />

Eine Tauchreise mit Star Divers ist ein<br />

Taucherlebnis der besonderen Art. Nach der<br />

Sommerpause sticht die Horizon III wieder<br />

in See! Details zu Daten, Touren und Preisen<br />

bei Manta Reisen.<br />

Weitere Informationen und eine ausführliche<br />

Beratung erhalten Sie von unseren Spezialisten<br />

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InterviewNereus 5 | 2013<br />

Reisen und Tauchen als Leidenschaft . . .<br />

Interview mit André Lüthi, Verwaltungsratspräsident Globetrotter Travel Service<br />

André Lüthi schloss 1979 seine Lehre als Bäcker/Konditor ab und wechselte fünf Jahre<br />

später als Berater und Reiseleiter in die Tourismusbranche. Zu Globetrotter stiess er vor<br />

25 Jahren, wo er es innerhalb von vier Jahren vom Sachbearbeiter zum CEO brachte. Die<br />

Firma beschäftigt heute in 27 Filialen – vier davon sind auf Geschäftsreisen spezialisiert –<br />

über 240 Mitarbeitende. Seit 2013 ist der heute 52-Jährige nun Verwaltungsratspräsident<br />

des Globetrotter Travel Service und CEO der Holding Globetrotter Group.<br />

Herr Lüthi, was war der Auslöser ein<br />

eigenes «Reisebüro» ins Leben zu rufen?<br />

Den Namen und das Unternehmen hat<br />

Walter Kamm in Mitte der 70er-Jahren in<br />

Leben gerufen. 1982 eröffnete das Unternehmen<br />

je eine Filiale in Bern und in Basel.<br />

Mit dem stetigen Wachstum des Kundenkreises<br />

und der angebotenen Dienstleistungen<br />

folgten später weitere Standorte in<br />

Deutschschweiz. Ich stiess 1987 zum Unternehmen<br />

und Anfang der 1990er-Jahre wurde<br />

ich in die Geschäftsleitung berufen.<br />

Konnte man André Lüthi auch als Reiseführer<br />

erleben in den Anfangszeiten.<br />

Ja. Als Reiseleiter zu den Loire Schlössern<br />

in Frankreich habe ich den Einstieg in die<br />

Reisebranche gemacht. Noch heute begleite<br />

ich ab und zu Spezialreisen, wie zum Beispiel<br />

die Globotrek-Pionierreise mit Seitenwagen<br />

durch den Ural, eine Journalistenreise<br />

nach Nepal oder eine Wirtschaftsreise<br />

mit dem Swiss Economic Forum nach Brasilien.<br />

In den Jahren seit der Gründung des<br />

Globetrotter Travel Service (1976) hat<br />

sich in der Reisebranche ja auch einen<br />

ziemlichen Wandel vollzogen. Was sind<br />

die positiven, was die negativen Auswirkungen.<br />

Der Wandel der Zeit hat einige Herausforderungen<br />

gebracht. Vor allem das Internet<br />

hat auch in der Reisebranche einiges verändert.<br />

Es gibt immer mehr Reisende, dies führt<br />

soziokulturell und ökologisch zu Problemen.<br />

Aber der Tourismus schafft und erhält auch<br />

Arbeitsplätze – der Tourismus ist, wie so vieles<br />

auch eine Gratwanderung. Die Industrie<br />

muss sich einfach ihrer Verantwortung bewusst<br />

sein.<br />

In der Reisebranche schreiben sich<br />

viele Umweltschutz, Nachhaltigkeit in die<br />

Unternehmensphilosophie. Was genau<br />

kann ein Reiseanbieter da konkret machen.<br />

Wie können die Gäste sensibilisiert<br />

werden. Denn dies müssten/sollten ja<br />

dann auch ihren Teil dazu leisten.<br />

Wir können unsere Kunden bewusst sensibilisieren<br />

– z.B. empfehlen wir eine längere<br />

Reise zu unternehmen, anstelle von zehn<br />

Kurzreisen pro Jahr. Wir leisten auch Aufklärungsarbeit,<br />

vom Umgang mit fremden<br />

Kulturen bis hin zum Kinderschutz. Und wir<br />

wählen unsere Geschäftspartner mit einem<br />

kritischen Auge aus.<br />

Was sicher viele interessieren dürften:<br />

Wo waren Sie noch nicht auf dieser Welt?<br />

Es gibt noch einige Länder, die ich nicht<br />

kenne – dies hält meinen Entdeckergeist<br />

wach.<br />

Der äusserste Nordosten Sibiriens reizt<br />

mich, eine Reise zu den Rentiernomaden –<br />

Natur pur. Diese Gegend hat bisher noch<br />

niemand bereist.<br />

Was ist ihre persönliche Traumdestination,<br />

zum Beispiel wenn Sie verbannt<br />

würden und wählen könnten?<br />

Nepal – da war ich schon 35 Mal.<br />

Wo würden Sie nie mehr hinreisen?<br />

Ich würde jedes bereiste Land nochmals<br />

besuchen wollen.<br />

Stichwort Tauchen – wo auf dieser<br />

Welt sind Sie zum ersten Mal abgetaucht?<br />

Und was haben Sie dabei erlebt?<br />

In Kenia, dort habe ich das Padi-Brevet<br />

gemacht. Ich war mit meiner damaligen<br />

Freundin dort, die war natürlich ganz glücklich,<br />

da sie schon Taucherin war und nun ein<br />

neues Gschpändli hatte . . .<br />

André Lüthi ist Vater von<br />

zwei Kindern und wohnt am<br />

Stadtrand von Bern.<br />

Was nimmt oder nahm Tauchen für Sie<br />

einen Stellenwert ein, bei der Wahl der<br />

Destination?<br />

Ich habe das Tauchen fast nie mit einer<br />

Reise kombiniert. Oft bin ich nur zum Tauchen<br />

aufgebrochen mit einem klaren Ziel.<br />

Ihr Topspot fürs Tauchen?<br />

Da gibt es mehrere: Komoren, Südostburma<br />

und Oman.<br />

Was möchten Sie noch erleben/sehen<br />

unter Wasser?<br />

Intensiver Wracktauchen – vor allem zu<br />

den Flugzeugwracks im Pazifik, zwischen<br />

den Philippinen und Hawaii.<br />

Auch schon brenzlige Situationen erlebt<br />

unter Wasser?<br />

Ja, aber immer durch Eigenverschulden.<br />

Z.B. eine unangenehme Begegnung mit einem<br />

Hai in Burma oder ein kritischer<br />

Wrackausstieg vor den Komoren.<br />

26


InterviewNereus 5 | 2013<br />

Wie sehen Sie die Entwicklung des<br />

Tauchens weltweit? Oft werden ja die<br />

Taucherinnen und Taucher quasi verantwortlich<br />

gemacht für die Zerstörung von<br />

Unterwasserwelten.<br />

Die Entwicklung des Tauchens weltweit<br />

ist nicht aufzuhalten. Durch Sensibilisierung<br />

und professionelle Ausbildung kann sicher<br />

viel zu einer nachhaltigen Entwicklung des<br />

Tauchens beigetragen werden.<br />

Tauchdestinationen erfordern immer<br />

längerer Flüge und Transporte in Gegenden,<br />

die vor ein paar Jahren noch gar<br />

nicht im Fokus von Tauchern waren – als<br />

Beispiel das oft genannte Raja Ampat. Ist<br />

das nicht ein Wiederspruch zur Nachhaltigkeit?<br />

Doch, ist es. Deswegen empfehle ich bei<br />

solchen Destinationen, das Tauchen mit<br />

einer Reise durch das entsprechende Land<br />

zu kombinieren, so lernt man Land und<br />

Leute kennen.<br />

Wie «findet» Globetrotter neue Tauchziele,<br />

wie muss man sich das vorstellen?<br />

Die Kunden kommen mit ihren Tauchwünschen<br />

zu uns und wir setzen diese mit<br />

Hilfe unserer Partner um.<br />

Reisebüros –<br />

So begann alles . . .<br />

Am 5. Juli 1841 organisierte<br />

Thomas Cook eine<br />

Eisenbahnreise von 570<br />

Aktivisten der Abstinenzbewegung<br />

von Leicester<br />

ins nahegelegene<br />

Loughborough zum Sonderpreis<br />

von einem Schilling pro Person. Die<br />

Extrafahrt, eine Bahnfahrt 3. Klasse ohne Sitzgelegenheit,<br />

in offenen Waggons der Midland<br />

Railway wurde nicht zum Geldverdienen organisiert,<br />

sondern sollte die Menschen weg von<br />

der Ginflasche und hinaus an die frische Luft<br />

bringen. Menschen mit Menschen und Menschen<br />

mit Gott zu verbinden war das Motto des<br />

Laienpredigers Thomas Cook. Im Reisepreis<br />

enthalten war neben der Hin- und Rückfahrt<br />

ein Schinkenbrot und eine Tasse Tee.<br />

Diese Reise, die als Vorläuferin der später von<br />

Cook organisierten Individual- und Pauschalreisen<br />

angesehen werden kann, markierte den<br />

Beginn des Massentourismus und damit verbunden<br />

auch die Entstehung von Reisebüros<br />

oder Travelagenturen . . .<br />

Zum Abschluss noch einige Worte<br />

zum Tauchgang im grössten natürlichen<br />

unterirdischen See Europas: Im Lac Souterrain<br />

St. Leonard im Wallis – ein besonderes<br />

Erlebnis?<br />

Ich machte den Tauchgang im Winter zusammen<br />

mit ein paar Freunden – wir suchen<br />

immer das Spezielle. Der Tauchgang in der<br />

Höhle war natürlich sehr speziell es war für<br />

alle ein sehr besonderes Erlebnis.<br />

Und die unvermeidliche Frage: Wir<br />

freuen uns natürlich Sie als Mitglied im<br />

<strong>SUSV</strong> zu «haben». Wahrscheinlich haben<br />

Sie sich nicht «intensiv» mit dem Verband<br />

beschäftigt. Was kann uns der Reiseprofi<br />

und CEO von Globetrotter empfehlen<br />

in Sachen Mitgliedergewinnung?<br />

Die Mitglieder müssen einen echten<br />

Mehrwert bekommen – tauchen ist mehr als<br />

nur tauchen, es ist auch Kameradschaft!<br />

Bestehende Mitglieder pflegen und zufrieden<br />

halten, dann sprechen sie positiv darüber<br />

und dies ist die bestmögliche Werbung.<br />

Besten Dank André Lüthi<br />

für das Gespräch.<br />

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Island – dive between the continents – Teil 2 nereus 5 | 2013<br />

Lust auf Meer<br />

In Garður findet man alles, was das Herz<br />

eines Kaltwasser-Meerestaucher begehrt:<br />

Kelp, gute Sicht und «freundliche» Fische.<br />

Obwohl sie nicht so aussehen, sind die friedlichen<br />

Wolfsfische ziemlich beeindruckende<br />

Geschöpfe, welche gleich neben dem Pier<br />

optimale Lebensbedingungen finden. Ausserdem<br />

gibt es -zig verschiedene Krebs- und<br />

Krabbenarten, F<strong>lac</strong>hfische, Skorpionfische,<br />

Seesterne, Quallen, Seeigel und Weichkorallen<br />

zu beobachten. Alles in der mystischen<br />

Umgebung von Kelp, Felsen und f<strong>lac</strong>hen<br />

Sandflächen.<br />

Der Tauchplatz ist gut zugänglich über<br />

einen Pier, mit mehreren Leitern, und sieht<br />

von aussen betrachtet recht unspektakulär<br />

aus. Doch einmal abgetaucht trifft man auf<br />

einen unerwarteten Reichtum an Farben<br />

und Leben, und die beiden Tauchgänge bei<br />

besten Bedingungen entschädigten für die<br />

Strapazen des ersten Tages (siehe Nereus 4).<br />

Zwei weitere Meerwassertauchgänge<br />

waren für den 5. Tag geplant, im Norden in<br />

der Nähe von Akureyri im Eyjafjord. Das<br />

strahlende Wetter liessen uns nichts Böses<br />

ahnen, als wir bei der Tauchbasis von Erlendur<br />

Bogason ankamen. Doch ein Blick auf<br />

das Meer genügte, um vom ursprünglichen<br />

Plan, den geothermalen Kamin Strýtan auf<br />

der anderen Seite des Fjords zu betauchen,<br />

abzuweichen. Plan B stand jedoch schon bereit:<br />

Erlendur würde uns mit seinem Zodiac<br />

in einer windgeschützten Bucht abholen<br />

und zum nahe gelegenen Arnarnesstrýtur<br />

fahren, einer Ansammlung von kleineren<br />

jedoch nicht weniger sehenswerten geothermalen<br />

Kaminen.<br />

Erlendur Bogason war der erste, der<br />

Strýtan betaucht hatte und weiss was er tut.<br />

Ausserdem ist er eine äusserst beeindruckende<br />

Erscheinung, über- sowie auch unter<br />

Wasser. Der gesamte Tauchgang gestaltete<br />

sich verglichen zu den bisherigen relativ<br />

abenteuerlich: Angefangen von der Fahrt<br />

über den aufgewühlten Fjord, weiter mit<br />

dem Tauchen in unbekannter Umgebung bei<br />

einer Sichtweite von 1 bis 2 Meter bis hin<br />

zum Einstieg in das wacklige Zodiac. Zu<br />

sehen gäbe es viel: Neben den flimmernde<br />

Stellen wo sich das heisse Süsswasser mit<br />

dem kalten Salzwasser mischt gibt es eine<br />

unglaubliche Vielfalt an Leben, ähnlich dem<br />

von Garður, auf einer Tiefe zwischen 15 und<br />

25 Meter. Speziell zu erwähnen sind der<br />

zahme und überaus fotogene Wolfsfisch mit<br />

dem Namen «Stefanie» sowie die brütenden<br />

Seehasen. Aufgrund der miserablen Bedingungen<br />

wurde auf einen zweiten Tauchgang<br />

verzichtet, und nach einem erholsamen<br />

Schlaf an der Sonne machte sich die Gruppe<br />

auf den Weg zurück nach Reykjavik.<br />

Silfra zum Zweiten und<br />

«The golden Circle»<br />

Auf der langen Fahrt in den Süden wurden<br />

wir indirekt Zeugen eines Phänomens, welches<br />

extrem selten auftritt aber ziemlich<br />

dramatisch rübergekommen ist: Silfra sei<br />

verschmutz worden! Während im Norden<br />

bestes Wetter herrschte, hatte es im Süden<br />

2 Tage lang durchgeregnet, was dazu führte,<br />

dass ein See, welcher sich auf einem Plateau<br />

oberhalb von Silfra befindet, überlief und<br />

Oberflächenwasser in Silfra einschwemmte.<br />

Silfra mit braunem Wasser ist eine absolute<br />

28


Island – dive between the continents – Teil 2 nereus 5 | 2013<br />

Teil 2 «Diving between the continents» –<br />

das ist DER Slogan, welcher jährlich mehrere tausend Tauchtouristen in den hohen Norden<br />

lockt. Aber Island bietet weit mehr als das: einmalige Tauchplätze, eine faszinierende<br />

Landschaft und spannende Geschichten von Trollen und Helden aus der alten Zeit.<br />

Katastrophe, und die Aufregung bei unseren<br />

Guides war dementsprechend gross. Ein<br />

Plan musste her, verschiedene Varianten<br />

wurden erörtert, und man einigte sich<br />

schnell auf folgendes Vorgehen: Am nächsten<br />

Morgen Fahrt nach Silfra und prüfen, ob<br />

sich das Wasser inzwischen geklärt hat. Falls<br />

nicht, würde ein Tauchplatz in der Nähe im<br />

See angepeilt werden, denn man wollte sich<br />

auf keinen Fall den einmaligen Eindruck von<br />

Silfra vermiesen lassen. Die Spannung war<br />

deshalb gross, als wir am nächsten Tag in<br />

das Wasser blickten. Doch es sah so aus wie<br />

immer, ausser eben am Tag davor, und einem<br />

weiteren Tauchgang an diesem einmaligen<br />

Ort stand nichts im Weg! Wir konnten<br />

unser Glück kaum fassen und genossen den<br />

letzten Tauchgang in vollen Zügen.<br />

Abgerundet wurde unsere Reise mit einer<br />

Fahrt zu den bekanntesten und meist bereisten<br />

landschaftlichen Sehenswürdigkeiten<br />

der Insel, welche sich auf einem kleinen<br />

Gebiet unweit von Reykjavik befindet und<br />

wegen seiner Schönheit «The golden Circle»<br />

genannt wird. Der beindruckende Wasserfall<br />

Gullfoss sowie der wasserspeiende<br />

Geysir Strokkur zählen dazu, und Island<br />

zeigte sich sogar wettermässig nochmals<br />

von seiner besten Seite.<br />

<br />

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Island – dive between the continents – Teil 2 nereus 5 | 2013<br />

Auge eines angespülten Tiefseefisches – dabei<br />

handelt es sich wohl um eine Art Riemenfisch . . .<br />

Island – zu schön um nur zu Tauchen<br />

Die Tour wird angeboten von Dive.is, einem<br />

Tauchcenter in Reykjavik unter deutscher<br />

Leitung. Die Kombination von Sightseeing<br />

und Tauchen ist sehr ausgewogen und absolut<br />

empfehlenswert und bietet auch für<br />

nichttauchende Begleitpersonen ein spannendes<br />

Programm. Der einheimische Guide<br />

David wusste zu jedem Ort eine spannende<br />

Geschichte zu erzählen und wir erfuhren<br />

viel über die Entstehung von<br />

Ortsnamen, über Geologie und Geschichte<br />

sowie von den Helden aus den Sagas und<br />

von Trollen und Elfen. Seine Begeisterung<br />

für das Land ist absolut ansteckend und Tauchen<br />

mit ihm Spass auf der ganzen Linie.<br />

Die Basis ist gut ausgerüstet und die<br />

beiden Busse bieten angenehmen Komfort.<br />

Als zweiten Guide begleitete uns Nina<br />

aus Österreich, welche mit ihrer spritzigen<br />

Art für Leben sorge und niemals Kaffee und<br />

Kuchen ausfallen liess. Die Partnerorganisation<br />

im Norden, Strytan Divecenter, überzeugt<br />

ebenfalls, nicht zuletzt durch den unglaublichen<br />

Erfahrungsschatz von Erlendur<br />

Bogason.<br />

Die Unterkunft im Norden im Skjaldarvik<br />

Guesthouse, einem ehemaliges Altersheim,<br />

ist urgemütlich, liebevoll eingerichtet und<br />

besticht durch einen Hot-tub mit Blick auf<br />

den Fjord sowie eine einzigartige Küche.<br />

Die 5 Nächte in Reykjavik mussten selber<br />

organisiert werden, und mit unsere Wahl<br />

lagen wir auch hier goldrichtig: Im Forsaela<br />

Appartementhouse buchten wir ein kleines<br />

Holzhaus sowie drei Zwei-Zimmer-Appartements.<br />

Hlin, die Besitzerin, wohnt im<br />

Haupthaus, serviert ein ausgiebiges Frühstück<br />

und hat uns jeden Wunsch von den<br />

Augen abgelesen. Mitten in Reykjavik gelegen,<br />

gleich oberhalb der verlockenden<br />

Haupteinkaufsstrasse, können alle Sehenswürdigkeiten<br />

locker zu Fuss besucht werden.<br />

Ein längerer Aufenthalt lohnt sich auf<br />

jeden Fall, denn Island bietet zahlreiche<br />

weitere Plätze, welche einen Besuch absolut<br />

lohnenswert machen.<br />

Für Tauchen bieten sich die Westman<br />

Inseln und die Westfjorde an, welche erst<br />

seit wenigen Jahren für das Tauchen entdeckt<br />

wurden und als Expeditions-Touren<br />

von Dive.is angeboten werden.<br />

Im Norden lockt die Insel Grimsey, welche<br />

direkt auf dem Polarkreis liegt, mit einer<br />

vielfältigen Flora und Fauna.<br />

Und wer mit einem Tauchbrevet punkten<br />

will, welches nur in Island absolviert<br />

werden kann und deshalb nur ganz wenige<br />

Taucher vorweisen können, besucht den<br />

PADI Tectonic Plate Awareness Distinctive<br />

Specialty Course – um auch wirklich<br />

alles zu erfahren über das Tauchen zwischen<br />

den Kontinenten . . .<br />

Entspannung im Skjaldarvik Guesthouse.<br />

Strytan Divecenter mit Erlendur Bogason.<br />

Text: Simone Gasser / Fotos: Fredi Zgraggen<br />

www.youtube.com/watch?v=b308QzPYfNk<br />

Links: <br />

www.dive.is / www.strytan.is<br />

www.apartmenthouse.is/thyska/index.htm<br />

www.skjaldarvik.is/en/<br />

30


GmbH<br />

30 Years Dan nereus 5 | 2013<br />

DAN EUROPE feiert 30. Geburtstag<br />

Gerne laden wir Euch zu einem speziellen Anlass nach Genf ein.<br />

DAN EUROPE SUISSE stellt seine Taucher-Hotline vor<br />

Wir zeigen wie Tauchunfälle in der Druckkammer behandelt werden<br />

Du kannst selbst in Anwesenheit von Ärzten die Druckkammer in Genf besichtigen<br />

Du erlebst eine Tauchunfall-Analyse durch das DAN SUISSE Ärzteteam<br />

DAN EUROPE TRAINING stellt ein Programm Tauchlehrer vor: «Diving Medicine for Divers DMFD»<br />

DAN EUROPE SUISSE im Druckkammerzentrum Genf (Hôpitaux Universitaires Genève)<br />

Programm: Sonntag, 3. November 2013<br />

10.00h Beginn Vorträge<br />

12.00h Lunch mit Kammerbesichtigung<br />

14.00h Vorträge und Diskussion<br />

17.00h Schluss<br />

Sprache: Vorträge in der Sprache des Referenten (F oder D),<br />

Dias in englisch<br />

Die Teilnahme ist gratis. Anmeldung ist erforderlich (für unangemeldete<br />

Teilnehmer müssen wir vor Ort einen Unkostenbeitrag<br />

von CHF 20.– einziehen).<br />

Anmeldung mit Stichwort «DAN Suisse in Genf» per<br />

E-Mail suisse@daneurope.org<br />

Fax 032 322 38 23<br />

Post DAN Europe Suisse, Seevorstadt 67, 2502 Biel<br />

DAN EUROPE fête ses 30 ans<br />

Nous avons le plaisir de vous inviter à une manifestation spéciale à Genève<br />

DAN EUROPE SUISSE présente sa hotline pour plongeurs<br />

Nous montrons comment les accidents de plongée sont traités en caisson hyperbare<br />

Tu peux visiter personnellement le caisson hyperbare de Genève en présence de médecins<br />

Tu assistes à l’analyse d’un accident plongée par l’équipe des médecins de DAN SUISSE<br />

DAN EUROPE TRAINING présente un programme pour instructeurs de plongée: «Diving Medicine for Divers DMFD»<br />

DAN EUROPE SUISSE au centre de médecine hyperbare de Genève (aux Hôpitaux Universitaires Genève)<br />

Programme: Dimanche, 3 novembre 2013<br />

10h00 Début des conférences<br />

12h00h Lunch avec visite du caisson<br />

14h00h Conférences et discussion<br />

17h00h Fin<br />

Langue: Conférences dans la langue des orateurs (F ou D),<br />

diapositives en anglais<br />

La participation est gratuite. Inscription nécessaire (une<br />

participation aux frais de CHF 20.– sera perçue sur p<strong>lac</strong>e pour les<br />

participants qui ne sont pas inscrits).<br />

Inscription avec mention «DAN Suisse à Genève» par<br />

E-Mail suisse@daneurope.org<br />

Fax 032 322 38 23<br />

Poste DAN Europe Suisse, Fbg. du Lac 67, 2502 Bienne<br />

SSI goes Cuba – offizielle Partnerschaft<br />

www.divessi.com<br />

Am 18. Juli 2013 wurde es offiziell vereinbart:<br />

SSI (Scuba Schools International) ist die erste<br />

internationale Tauchausbildungsorganisation,<br />

die in Kuba Tauchausbildung und -zertifizierungen<br />

anbieten darf.<br />

Robert Stoss, Präsident von SSI, und Francisco Sánchez Pérez, Präsident<br />

von Marlin Nautica y Marinas, unterzeichneten einen Zusammenarbeitsvertrag,<br />

der SSI zur Tauchausbildung und damit zusammenhängenden<br />

Dienstleistungen in Kuba berechtigt. Nach fast drei<br />

Jahren Verhandlungen genehmigte das kubanische Ministerium für<br />

Tourismus diese für den gesamten Tourismus wichtige Entscheidung.<br />

Infos und Fotos: www.susv.ch/de/tauchen/diverses<br />

Ihr Spezialist für:<br />

Kompressoren,<br />

Atemregler und<br />

Außenfüllanlagen<br />

mit Chipkarten-<br />

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Stefansfelder Straße 9<br />

D-88682 Salem<br />

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Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />

Wer ein locker-entspanntes Tauchziel sucht, mit gesunden<br />

Korallenriffs und einfachen Tauchgängen, der trifft mit der<br />

Insel Bonaire in den Niederländischen Antillen die richtige Wahl.<br />

Auf diesem kleinen Korallenfelsen vor der Küste Venezuelas<br />

ist bequemes, aber erstklassiges Tauchen angesagt.<br />

Ist erst mal eine Schlafgelegenheit gefunden,<br />

braucht es nur noch Blei, Pressluftflaschen,<br />

einen Mietwagen oder einen Pickup<br />

– und schon kann die Insel entdeckt werden.<br />

Am besten gleich nach dem Frühstück<br />

starten, so viele Flaschen wie nötig mitnehmen<br />

und den Tag über draussen bleiben:<br />

Drei bis vier grossartige Tauchgänge an verschiedenen<br />

Plätzen auf der Insel liegen drin.<br />

Da braucht man sich nicht um vorgegebene<br />

Stundenpläne und Bootsabfahrtszeiten zu<br />

kümmern, Luxustauchen bedeutet auf Bonaire,<br />

sein Tempo selber bestimmen.<br />

Es gibt an die 60 Tauchplätze rund um die<br />

Insel. Alle sind sie am Strassenrand mit gelben<br />

Steinen markiert, die den Namen des<br />

Platzes tragen. Auf der unbewohnten Insel<br />

Klein-Bonaire sind etwa 30 weitere Plätze<br />

per Boot erreichbar. Tauchshops und Hotels<br />

stellen ein Büchlein zur Verfügung mit einer<br />

Karte und Beschreibungen der Tauchplätze,<br />

so dass man sich rasch auf der Insel zurechtfindet.<br />

Die meisten Plätze befinden sich auf<br />

der Westseite der Insel – im Norden und<br />

Süden des Hauptortes Kralendijk. Wegen<br />

starker Winde und hohem Seegang bleibt<br />

die Ostküste für Individualisten aussen vor.<br />

Allerdings gibt es geführte Touren zur «Wild<br />

Side» für alle, die auch diesen Teil von<br />

Bonaire unter Wasser erleben möchten.<br />

Bonaire National Marine Park<br />

Kaum ist man auf Bonaire angekommen,<br />

hört man schon die ersten Geschichten über<br />

lokale Tauchlegenden wie zum Beispiel Don<br />

Stewart. Dieser begründete das Tauchgeschäft<br />

in den 1960er-Jahren, als er hierher<br />

kam, um Chartertrips auf seinem Segelboot<br />

anzubieten und Fische für den Aquariumhandel<br />

zu fangen. Allerdings bemerkte er<br />

nach einigen Jahren wie die reichen Fischpopulationen<br />

zu schwinden begannen. Der<br />

Gedanke an einen Schutz führte dann 1976<br />

zur Gründung des ersten Marine Parks der<br />

Karibik.<br />

Heute wird der Park von der STINAPA<br />

Stiftung geführt und alle Besucher zahlen<br />

eine Gebühr von $ 25 pro Jahr (oder $ 10 pro<br />

Tag). Dafür erhalten sie eine spezielle Marke,<br />

die am Jacket oder um den Hals getragen<br />

werden muss. Ranger kontrollieren das täglich<br />

und verteilen Bussen bei fehlender Marke.<br />

Fischen in Ufernähe ist verboten, was<br />

zusätzlich hilft, das Meer zu schützen.<br />

Ein Tauchgang reicht, um festzustellen,<br />

dass sich die Schutzmassnahmen auszahlen.<br />

Fast überall auf Bonaire findet man gesunde,<br />

lebendige Korallenriffe voller bunter<br />

Obwohl nicht zu diesem Zweck versenkt, ist die<br />

Hilma Hooker das perfekte Wrack für Taucher und<br />

vermutlich eines der besten, die direkt vom Ufer<br />

aus betaucht werden können. Die Legende besagt,<br />

dass – kaum war das Schiff 1984 gesunken – die<br />

ersten Taucher schon nach weniger als 90 Minuten<br />

unten waren.<br />

Bien qu’il n’ait pas été coulé dans ce but, le<br />

Hilma Hooker est une épave parfaite pour les<br />

plongeurs, et probablement l’une des meilleures de<br />

celles sur lesquelles on peut plonger directement à<br />

partir de la côte. La légende raconte qu’à peine<br />

coulé en 1984, les premiers plongeurs faisaient leur<br />

apparition moins de 90 minutes plus tard sur<br />

l’épave.<br />

Hilma Hooker: sebbene non sia affondata per<br />

questo scopo, la Hilma Hooker rappresenta per i<br />

subacquei il relitto perfetto e probabilmente uno<br />

dei migliori, visitabile direttamente dalla riva. La<br />

leggenda vuole che, dopo meno di 90 minuti dal<br />

suo affondamento nel 1984, i primi subacquei<br />

fossero già sul posto.<br />

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Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />

Fische. Die Lage der Insel südlich des Wirbelsturm-Gürtels<br />

macht sie nicht nur zu einem<br />

ganzjährigen Tauchziel, es scheint vielmehr<br />

so, dass auch Mutter Natur beim Schutz eine<br />

Rolle spielt, indem sie Stürme und Wellen<br />

fernhält, die zur Schädigung der Riffe beitragen.<br />

Unglaubliche Vielfalt unter Wasser<br />

Die Korallenriffe auf Bonaire sind enorm<br />

artenreich: Gorgonien, Schwämme, Hirnkorallen<br />

und eine erstaunliche Gamme an Lebewesen<br />

mit über 500 dokumentierten<br />

Fischarten finden sich hier. Vor der Tauchermaske<br />

zeigt sich bei jedem Tauchgang ein<br />

Kaleidoskop von farbenfrohen Lippfischen,<br />

Feilen-, Kaiserfischen, Zackenbarschen, Muränen,<br />

Papageienfischen, Meerbarben,<br />

Schnappern, Grunzfischen, Pompano (Butterfisch)<br />

und Sergeantfischen (Riffbarsche).<br />

Wer etwas Geduld und eine scharfe Beobachtungsgabe<br />

mitbringt, wird oft mit Seepferdchen,<br />

Anglerfischen in unglaublicher<br />

Vielfalt, hübschen kleinen Grundeln und<br />

Schleimfischen belohnt.<br />

Wer sich für die kleineren Arten interessiert,<br />

kann auf Bonaire an vielen Orten einen<br />

Fischbestimmungskurs machen oder an geführten<br />

Tauchgängen unter Leitung von Biologen<br />

oder Naturforschern teilnehmen. Das<br />

Leben hier ist vielfältig, aber manche Kreaturen<br />

sind schwer zu finden. Da lohnt es<br />

sich, die Hilfe eines Experten zu beanspruchen.<br />

Bonaire ist keine Station für grosse Tiere.<br />

Einen grösseren Bewohner sollte man sich<br />

aber vornehmen. Die grossen Tarpone werden<br />

hier bis zu 6 Fuss lang und wenn diese<br />

silbernen Räuber durchs klare Wasser ziehen,<br />

macht man als Taucher erst einmal<br />

Pause. Keine Frage, wer da den Weg freigibt,<br />

wenn eine Schule dieser gepanzerten Gladiatoren<br />

aufkreuzt. Eine weiterer ganz besonderer<br />

Anblick sind die gefleckten Adlerrochen,<br />

die an der Ostküste heimisch sind.<br />

Man kann sie auch am Südufer antreffen,<br />

meist am Nachmittag, wenn sie hereinkommen,<br />

um zu fressen.<br />

Ein Eindringling<br />

Ein zunehmendes Problem in der ganzen<br />

Karibik stellen die Feuerfische dar. Auch in<br />

den Gewässern um Bonaire sind sie vorhanden.<br />

Eigentlich sind sie im Indischen Ozean<br />

und in Südostasien heimisch. In die Karibik<br />

sollen sie via Freisetzung aus Aquarien gelangt<br />

sein. Ihre Gefrässigkeit und die Tatsache,<br />

dass sie keine natürlichen Gegner haben,<br />

gibt auch auf Bonaire Anlass zur Sorge.<br />

Die Taucher werden aufgefordert, Bereiche,<br />

in denen Feuerfische gesichtet wurden, mit<br />

einem roten Plastikband zu markieren und<br />

zu melden. Ein spezielles Team wird dann<br />

ausgesandt, um die Feuerfische zu fangen<br />

und zu töten.<br />

Unterschiedliche Tauchplätze<br />

Die Westküste Bonaires ist für Tauchende<br />

voller Entdeckungen. Die Tauchplätze reihen<br />

sich wie Perlen entlang dem Korallenriff, das<br />

die Küste einfasst. Dabei gilt es, nach gelben<br />

Markierungssteinen Ausschau zu halten, die<br />

Plätze anzeigen wie «1000 Steps» (keine<br />

Angst – es sind bloss 72 bis ins Wasser),<br />

«Invisibles», «Pink Beach», oder «Alice in<br />

Wonderland».<br />

Nicht zu vergessen: der grossartige «Salt<br />

Pier». Dieser Platz verlangt einen Führer<br />

und eine Bewilligung. Für diesen Aufwand<br />

wir man jedoch belohnt mit Schulen von<br />

Tarponen, Schnappern und Grunzfischen, die<br />

zwischen den schwammbewachsenen Pfeilern<br />

hin und her gleiten – schimmernd im<br />

Sonnenlicht: ein absolute Symphonie von<br />

Farbe, Licht und Schatten.<br />

Neben den Unmengen an Riff-Fischen<br />

gibt es weitere interessante Tiere auf Bonaire<br />

zu sehen. Auf Kraken und Kalmare<br />

stösst man bei fast jedem Tauchgang. Auch<br />

Es gibt an die 60 Tauchplätze rund um die Insel.<br />

Alle sind sie am Strassenrand mit gelben Steinen<br />

markiert, die den Namen des Platzes tragen.<br />

L’île de Bonaire compte près de 60 sites de<br />

plongée. Tous sont marqués en bord de route avec<br />

des pierres jaunes qui portent le nom du site<br />

Attorno all’isola vi sono all’incirca 60 siti di<br />

immersione, tutti contrassegnati da pietre gialle<br />

sul ciglio della strada recanti il nome del sito.<br />

Urs Maring – Ihr Ansprechpartner bei Hang Loose Travel GmbH<br />

031 313 18 18 / tauchen@hangloose.ch / www.hangloose.ch<br />

Meeresschildkröten sind häufig anzutreffen.<br />

Besonders am Tauchplatz «Karpata» –<br />

gleich ausserhalb einer alten Aloe-Plantage.<br />

Karpata wird als einer der besten Plätze betrachtet.<br />

Unzählige Besucher wollten hier<br />

schon einen Tauchshop aufmachen. Bei<br />

nahezu jedem Tauchgang können hier<br />

Schildkröten und Sepias gesichtet werden.<br />

Unbedingt ansehen sollte man sich auch die<br />

beiden Anker, die sich im Riff verstecken. Sie<br />

sind mit Korallen bewachsen und lassen an<br />

die Wracks denken, von denen Bonaire einige<br />

als Überraschung bereithält.<br />

Spitzen-Wracks<br />

Bonaire ist die Heimat eines der berühmtesten<br />

Tauchwracks der Karibik. Die Hilma<br />

Hooker, ein Frachter von 72 m Länge, kam<br />

mit Ruderproblemen in den Hafen von<br />

Bonaire. Das Schiff hatte keine Papiere, wurde<br />

vom FBI gesucht und als die Behörden<br />

es untersuchten, fanden sie hinter einem<br />

falschen Schott 11 Tonnen Marijuana. Am<br />

12. September 1984 ankerte das Schiff auf<br />

Aussenreede, die Polizei versuchte die<br />

kolumbianischen Besitzer ausfindig zu<br />

machen, da versagten die Pumpen und die<br />

Hilma Hooker legte sich zur Seite und sank.<br />

Das plötzliche Sinken war zwar reichlich<br />

mysteriös, aber das Schiff kam an einen perfekten<br />

Tauchort nahe beim Ufer zu liegen.<br />

Und man sagt, 90 Minuten später seien<br />

schon die ersten Taucher unten gewesen.<br />

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Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />

Bonaire est une île des Antilles néerlandaises, une destination de<br />

plongée qui en vaut la peine. En général, oOn plonge ici directement<br />

à partir de la côte. On y trouve près de 60 sites de plongée.<br />

Tous sont marqués en bord de route avec des pierres peintes en<br />

jaune. Le mot ‘luxe’ signifie ici de décider soi-même de son temps ! Tout près de Bonaire, accessible<br />

par embarcation, se situe l’îlot inhabité de petite-Bonaire qui propose 30 sites de plongées<br />

supplémentaires. On peut plonger partout en toute autonomie, sauf sur la côte Est rugueuse et<br />

agitée, où il est recommandé de se faire accompagner par un guide expérimenté.<br />

Bonaire a créé son premier parc marin nationale en 1976. C’est la raison pour laquelle les<br />

plongeurs rencontrent ici un monde sous-marin intact, des massifs coralliens en bonne santé et<br />

une faune énormément diversifiée. Plus de 500 espèces de poissons y ont été répertoriés. Le<br />

monde corallien surprend ici dans sa plus petite dimension. Le poissons plus grands se trouvent<br />

plutôt à l’Est : tarpons, raies aigle, mérous et murènes.<br />

Les plongeurs d’épaves y trouvent également leur compte: le Hilma Hooker est un cargo de<br />

72 m, colonisé de corail, qui repose tout près de la côte sur un site de plongée idéal.<br />

La plongée de nuit est chaudement recommandée sur Bonaire. Le récif corallien s’éveille au<br />

couché du soleil! Les meilleurs sites: le récif-maison près de Captains Dons Habitat et le Bari Reef.<br />

Et Bonaire fait des merveilles aussi au-dessus de l’eau : colonies de flamands dans le Parc<br />

National à la pointe Nord de l’île, PMT dans les grottes ou virées en kayak dans les labyrinthes<br />

formés par les mangroves.<br />

Bonaire en bref<br />

Arrivée: vols vers Bonaire à partir d’Amsterdam avec KLM et Arkefly.<br />

Plongée: plongée facile pour tout le monde. L’île et les sites de plongée se découvrent idéalement en<br />

voiture de location (env. $130 par semaine), selon vos préférences. La plupart des lieux de villégiatures<br />

proposent des sorties de plongée. Apporter avec soi un adaptateur DIN pour les blocs. Palmes avec bride de<br />

réglage au talon et bottines adéquates sont recommandées pour la mise à l’eau et la sortie (oursins de mer,<br />

coraux coupants).<br />

Saison: toute l’année. Très pluvieux de novembre à janvier, c.-à-d. une à deux ondées par après-midi.<br />

Températures de l’air et de l’eau agréables toute l’année. Les vents d’Est violents faiblissent en septembre et<br />

permettent ainsi la plongée sur la côte Est (grottes, grandes espèces).<br />

Climat: le climat ne change pratiquement pas tout au long de l’année. La température moyenne de l’air est<br />

de 30°C environ, celle de l’eau de 26–27° C. L’île se situe à l’écart de la ceinture cyclonique.<br />

Hébergement: Bonaire propose toute une palette d’hôtels et d’appartements pour tous les budgets.<br />

Santé: moustiques partout. Absolument emporter des répulsifs et dormir sous la moustiquaire. Un caisson<br />

hyperbare se trouve au San Francisco Hospital à Kralendijk (Tél. 114).<br />

Langues: papiamento, néerlandais et espagnol. La plupart des autochtones savent se faire comprendre en<br />

anglais.<br />

Web: www.tourismbonaire.com I www.bonairediveguide.com I www.stinapa.org<br />

Das Wrack ist in perfektem Zustand Es<br />

liegt auf der Seite in 30 m Tiefe. Ruder und<br />

Schraube sind mit Korallen und bunten<br />

Schwämmen überzogen; das Heck ist besonders<br />

reizvoll. Qualifizierte Taucher können<br />

sich auch in den Maschinistenraum wagen.<br />

Ausserhalb des Schiffs trifft man auf zwei<br />

Tarpone, die dort regelmässig patrouillieren.<br />

Tauchen auf der «Wild Side»<br />

Beim Tauchen an Bonaires Ostküste ist<br />

ein erfahrener Führer empfohlen. Alleine<br />

zu tauchen ist angesichts der rauhen Bedingungen<br />

zu unsicher und nicht ratsam. Hier<br />

bekommt man die grossen Tiere zu sehen:<br />

gefleckte Adlerrochen, Tarpon-Schulen, grosse<br />

Zackenbarsche, riesige grüne Muränen<br />

und vielleicht sogar Tigerhaie. Taucher berichteten<br />

schon von über neun majestätischen<br />

Adlerrochen auf einem einzigen<br />

Tauchgang während sie über die steilen Korallenwände<br />

paddelten.<br />

Wer es ohne Führer versuchen will, fasst<br />

die südlichste Destination, «Willemstoren<br />

Lighthouse», ins Auge. Ein windstiller Tag<br />

sollte aber abgewartet werden. Sonst sind<br />

Ein- und Ausstieg ein schwieriges Unterfangen.<br />

Tauchfahrten<br />

Wer zu den Tauchplätzen auf Klein-Bonaire<br />

im Westen will, braucht ein Boot. Viele<br />

Resorts bieten regelmässige Tauchfahrten zu<br />

diesem unberührten Unterwasserparadies<br />

an. Viele Tauchshops führen Bootsfahrten an<br />

die Orte nördlich und südlich durch, die<br />

meisten sind aber auch vom Ufer aus zugänglich.<br />

Abendunterhaltung<br />

Nachttauchen auf Bonaire sei wärmstens<br />

empfohlen. Bei Sonnenuntergang erwacht<br />

auf den Korallenriffen die Nachtschicht.<br />

Allerlei merkwürdige Kreaturen<br />

kommen da aus ihren Verstecken. Und wenn<br />

noch hungrige Tarpone unterwegs sind,<br />

kann man sich auf ein Spektakel gefasst<br />

machen. Die grossen Fische profitieren vom<br />

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Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />

Ein launischer Freund: Der Sekretär-Blenny<br />

ist es wie den meisten seiner Brüder wohl im<br />

Schutze seines Heims. Seine Neugier lässt ihn<br />

öfter mal aus seinem Loch kommen. Wird er<br />

nervös, bringt er sich sofort wieder in Sicherheit,<br />

um kurz darauf erneut einen Blick zu<br />

riskieren.<br />

Un ami lunatique: à l’instar de ses congénères,<br />

le blennie secrétaire se sent le plus à<br />

l’aise dans sa maison. Sa curiosité le fait souvent<br />

sortir de son trou. S’il devient nerveux, il se<br />

met tout de suite à l’abri avant de risquer un<br />

nouveau coup d’œil peu après<br />

Un amico lunatico: come la maggior<br />

parte dei suoi fratelli, il Secretary Blenny (Acanthemblemaria<br />

maria), sta bene nel riparo della<br />

propria casa. La sua curiosità lo spinge sovente<br />

ad uscire dal proprio buco. Se si innervosisce, si<br />

rimette immediatamente al sicuro, per poi<br />

rischiare con una nuova occhiata poco dopo.<br />

Farbenfroh: Die niederländischen Antillen<br />

sind berühmt für ihre pastellfarbenen Häuser.<br />

Von einem holländischen Gouverneur aus dem<br />

19. Jh., Albert Kikkert, heisst es, dass er an<br />

Migräne litt und diese der Sonnenreflexion auf<br />

den weissen Häusern von Willemstad, der<br />

Hauptstadt von Curaçao, zuschrieb. Deshalb<br />

befahl er den Einheimischen, ihre Häuser in<br />

jedem Farbton – nur nicht weiss – zu streichen<br />

Bigarrées: les Antilles néerlandaises sont<br />

réputées pour leurs maisons couleur pastel.<br />

On raconte qu’un gouverneur hollandais au<br />

19 ème siècle, Albert Kikkert, souffrait de migraine<br />

et qu’il la mettait au compte de la réflexion<br />

solaire sur les maisons blanches de Willemstad,<br />

la capitale de Curaçao. C’est pourquoi il ordonna<br />

aux autochtones de peindre leur maison de<br />

toutes les couleurs, sauf en blanc<br />

Colori vivaci: le Antille Olandesi sono<br />

famose per le loro case dalle tinte pastello.<br />

Si racconta che Albert Kikkert, governatore<br />

olandese del XIX sec., soffrendo di emicranie<br />

che imputava al riflesso del sole sulle case<br />

bianche di Willemstad (capitale di Curaçao),<br />

avesse ordinato agli indigeni di dipingere le<br />

proprie case di qualsiasi colore – ad eccezione<br />

del bianco.<br />

35


Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />

Licht der Taucherfackeln, um Sardinen zu<br />

jagen. Zu den besten Nachttauchplätzen<br />

gehören das Hausriff bei Captain Dons Habitat<br />

und das «Bari Reef».<br />

Ausser Tauchen . . .<br />

Die meisten Besucher kommen des Tauchens<br />

wegen nach Bonaire. Aber auch über<br />

Wasser vermag die Insel zu begeistern.<br />

Wind- und Drachen-Surfen sind enorm beliebt.<br />

Die Lokalgrössen treffen sich in «Jibe<br />

City», einer bunten Barackensiedlung voller<br />

Beach Bums, sprich: Lebenskünstler.<br />

An der Nordspitze der Insel befindet sich<br />

der von Flamingos bevölkerte «Washington<br />

Slaagbai National Park», den man nicht verpassen<br />

sollte. Höhlen-Schnorcheln, Klettern<br />

oder Kayakfahrten durch die Mangrovenlabyrinthe<br />

sind weitere Höhepunkte.<br />

Bonaire Chicken: Mal von den Leguanen abgesehen<br />

ist die Fauna auf Bonaire nicht sehr<br />

vielfältig. Leguane trifft man dafür überall und<br />

sie sind nicht mal scheu. Die Einheimischen<br />

verwenden sie in der lokalen Küche. Der Geschmack?<br />

– Wie Poulet, sagt man . . .<br />

BBonaire Chicken : à part les iguanes, la<br />

faune sur Bonaire n’est pas très variée. On<br />

rencontre les iguanes un peu partout sur<br />

l’île, et ils ne sont même plus farouches. Les<br />

autochtones les utilisent dans la cuisine locale.<br />

Le goût ? – comme du poulet, dit-on . . .<br />

Bonaire Chicken: a parte le iguane, la fauna<br />

di Bonaire non è particolarmente varia. Qui le<br />

iguane sono ovunque e neppure tanto timide.<br />

Gli indigeni le usano nella cucina locale. Che<br />

sapore hanno? Come il pollo, dicono . . .<br />

Bonaire<br />

Anreise: Flüge nach Bonaire von Amsterdam mit<br />

KLM und Arkefly.<br />

Tauchen: Einfaches Tauchen für jedermann. Mit<br />

einem Mietwagen lassen sich Insel und Tauchplätze<br />

ganz nach eigenem Geschmack erkunden. Wassertemperaturen<br />

zwischen 26 und 27 ° C das ganze<br />

Jahr über. DIN-Adapter für die Flaschen mitbringen.<br />

Flossen mit Fersenriemen und Boots sind angezeigt<br />

bei Ein- und Ausstieg (Seeigel, scharfe<br />

Korallen).<br />

Saison: Ganzjährig. November bis Januar sind<br />

regnerisch, d.h. ein bis zwei Schauer am Nachmittag.<br />

Luft- und Wassertemperaturen bleiben das<br />

ganze Jahr über angenehm. Starke Ostwinde flauen<br />

im September ab und machen das Tauchen an<br />

der Ostküste (Höhlen, grosse Tiere) möglich.<br />

Klima: Das Klima verändert sich durchs Jahr nur<br />

wenig. Die Lufttemperatur liegt bei 30° C, Wasser<br />

bei 26–27°C. Die Insel liegt ausserhalb des Wirbelsturm-Gürtels.<br />

Sie ist einem steten Ostwind ausgesetzt,<br />

was die Lufttemperatur angenehm macht.<br />

Unterkunft: Bonaire bietet eine ganze Reihe<br />

von Hotels und Apartments in jeder Preislage.<br />

Gesundheit: Moskitos sind überall. Also Abwehrmittel<br />

mitnehmen und unterm Netz schlafen.<br />

Eine Druckkammer befindet sich im San Francisco<br />

Hospital in Kralendijk (Tel. 114).<br />

Sprachen: Auf der Insel wird Papiamento, Holländisch<br />

und Spanisch gesprochen. Die meisten<br />

Einheimischen können sich auch auf Englisch verständigen.<br />

Elektrizität: 110 V, amerikanische Steckdosen.<br />

Web:<br />

www.tourismbonaire.com<br />

www.bonairediveguide.com<br />

www.stinapa.org<br />

Text: Peter Breid, (Übersetzung: Kurt Mürset/René Buri)<br />

Fotos: Peter Breid, tourismbonaire, Daniel Schubiger<br />

Bonarie, isola delle Antille Olandesi, è una<br />

mèta di immersioni assolutamente degna di una<br />

visita. Qui ci si immerge per lo più direttamente<br />

dalla costa, ove sono disponibili circa 60 siti di<br />

immersione - contrassegnati da pietre gialle poste<br />

sul ciglio della strada. Lusso significa qui decidere<br />

i propri ritmi in piena autonomia! Proprio<br />

accanto a Bonarie e facilmente raggiungibile con<br />

la barca, si trova l’isola disabitata di Klein Bonarie,<br />

con altri 30 siti di immersione. Ci si può immergere<br />

ovunque autonomamente; un tour guidato<br />

è consigliabile esclusivamente per l’aspro<br />

versante est dell’isola.<br />

Nel 1976 a Bonaire è stato eretto uno dei primi<br />

parchi marini nazionali. Non è difatti un caso<br />

che i subacquei ritrovino qui un mondo sottomarino<br />

intatto, con barriere coralline in buona<br />

salute e un’enorme diversità biologica: solo<br />

le specie di pesci documentate sono oltre<br />

500. Quel che qui colpisce particolarmente è<br />

il microuniverso delle scogliere. Gli animali<br />

più grandi si trovano soprattutto sul versante<br />

orientale: tarponi, aquile marine, serranidi<br />

e murene.<br />

Anche i subacquei di relitti trovano qui<br />

pane per i loro denti: la “Hilma Hooker” è<br />

una nave mercantile lunga 72m, ricoperta di<br />

coralli, che giace in un luogo ideale per le<br />

immersioni – proprio dinanzi alla costa.<br />

A Bonaire sono caldamente consigliate le<br />

immersioni di notte: al tramonto sulla barriera<br />

corallina si risveglia tutta la vita notturna.<br />

I punti migliori sono la scogliera vicina<br />

al Captain Dons Habitat e il Bari Reef.<br />

Anche fuori dall’acqua Bonaire è in grado<br />

di entusiasmare: con le colonie di fenicotteri<br />

nella punta nord dell’isola, lo snorkeling nelle<br />

grotte o le escursioni in kayak attraverso i labirinti<br />

di mangrovie.<br />

Bonaire in breve:<br />

Come arrivare: voli per Bonaire da Amsterdam con<br />

KLM e Arkefly.<br />

Immersioni: immergersi è semplice per chiunque. Con<br />

un’auto a noleggio (ca. 130$ a settimana) si possono<br />

esplorare isole e siti di immersione totalmente a<br />

proprio piacimento. Gli spostamenti verso i siti diving<br />

sono offerti da quasi tutti i resort. Occorre portare un<br />

adattatore DIN per le bombole; per l’ingresso e l’uscita<br />

sono raccomandabili pinne con cinturino per il tallone<br />

e adeguati stivaletti (ricci, coralli appuntiti).<br />

Stagione più adatta: tutto l’anno. Da novembre a<br />

gennaio piove, vale a dire 1–2 acquazzoni pomeridiani.<br />

Le temperature dell’aria e dell’acqua rimangono<br />

gradevoli tutto l’anno. A settembre i forti venti di<br />

levante calano, rendendo possibili le immersioni nella<br />

costa orientale (grotte, grandi animali).<br />

36


Dive around the world – Bonaire nereus 5 | 2013<br />

Jedes Meer wird durch einen Fisch symbolhaft<br />

repräsentiert. In der Karibik ist der französische Kaiserfisch<br />

Anwärter auf den Titel. Er ist verbreitet in<br />

f<strong>lac</strong>hen Riffen und man trifft ihn meist paarweise.<br />

Taucher, die gewohnt sind, in unter Wasser zu bewundern,<br />

sind manchmal schockiert, wenn sie ihn<br />

auf dem Fischmarkt wiedersehen (es heisst, sein<br />

Fleisch sei sehr wohlschmeckend).<br />

Chaque Mer est symboliquement représentée<br />

par un poisson. Dans les Caraïbes, l’aspirant à ce<br />

titre est le poisson-ange français. Il est largement<br />

répandu dans les coraux peu profond où on le rencontre<br />

généralement par paire. Les plongeurs qui<br />

ont l’habitude de l’observer sous l’eau, sont parfois<br />

choqués de le retrouver sur le marché aux poissons<br />

(il paraît que sa chaire est très goûteuse).<br />

Ciascun mare viene simboleggiato da un pesce.<br />

Ai Caraibi il candidato al titolo è il pesce angelo<br />

imperatore. È diffuso nelle scogliere più basse e lo<br />

si incontra generalmente in coppia. I subacquei<br />

abituati ad ammirarlo sott’acqua rimangono<br />

talvolta scioccati nel ritrovarlo al mercato del pesce<br />

(si dice che la sua carne sia molto gustosa).<br />

Christmas Tree: Er sieht vielleicht nicht so aus,<br />

aber der Christmas Tree ist, tatsächlich ein Wurm. Er<br />

kann weder kriechen noch schwimmen und verlässt<br />

seine Röhre nie.<br />

Il n’en a pas vraiment l’air, mais le Christmas Tree<br />

(ver-arbre de Noël) est en fait un ver. Il ne peut ni<br />

ramper, ni nager et ne quitte jamais son tube.<br />

Quand les plongeurs ont l’occasion de l’observer, ils<br />

voient deux panaches spiralés et de forme conique –<br />

ses branchies<br />

Clima: durante l’anno il clima non varia<br />

particolarmente. La temperatura dell’aria<br />

si aggira sui 30° C, quella dell’acqua intorno<br />

ai 26–27°C. L'isola si trova al di<br />

fuori della fascia degli uragani.<br />

Sistemazione: Bonaire offre una lunga<br />

serie di alberghi e appartamenti per qualunque<br />

fascia di prezzo.<br />

Salute: le zanzare sono onnipresenti,<br />

quindi è bene portare con sé adeguati repellenti<br />

e dormire sotto le zanzariere. Una<br />

camera iperbarica è disponibile al San<br />

Francisco Hospital a Kralendijk (tel. 114).<br />

Lingue parlate: papiamento, olandese<br />

e spagnolo. La maggior parte dei nativi<br />

riesce anche a comunicare in inglese.<br />

Elettricità: 110 V, prese americane.<br />

Web:<br />

www.tourismbonaire.com<br />

www.bonairediveguide.com<br />

www.stinapa.org<br />

Magari non ne ha l’aspetto ma il verme albero di<br />

Natale è veramente un verme. Non sa né strisciare<br />

né nuotare e non lascia mai la sua galleria. Quando i<br />

sub osservano questa creatura, vedono due spirali:<br />

sono le sue vie respiratorie.<br />

Sklavenhütten: Im 18. Jh. wurde auf Bonaire<br />

Salz gewonnen. Mittels Sklavenarbeit. Kleine<br />

Hütten finden sich noch in Ufernähe und erinnern<br />

an die Vergangenheit.<br />

Cases d’esclaves: au 18ème siècle, la récolte du<br />

sel représentait l’activité économique de Bonaire.<br />

Un travail d’esclaves. Des petites cases subsistent<br />

encore en bord de mer, témoins muets du passé.<br />

Capanne degli schiavi: nel XVIII sec. a Bonarie si<br />

ricavava il sale – sfruttando del lavoro degli schiavi.<br />

Piccole capanne, che ancora si trovano in vicinanza<br />

della riva, ricordano quel passato.<br />

37


iologieNereus 5 | 2013<br />

Les baleines peuvent-elles attraper<br />

une maladie de décompression?<br />

Photo: Samuel Fuller<br />

La MDD chez les mammifères plongeurs<br />

Les faits semblent indiquer que plutôt que d’éviter les agressions dues à la<br />

décompression, les mammifères marins parviennent à les gérer au travers de<br />

comportements et d’adaptations physiologiques.<br />

Le bon sens veut que les mammifères<br />

plongeurs ne souffrent pas de maladie de<br />

décompression (MDD). Cette hypothèse repose<br />

sur deux faits: d’une part, l’évolution<br />

leur a permis de s’adapter au monde sousmarin,<br />

et d’autre part, leur apport en gaz se<br />

limite à une seule apnée. Toutefois, comme<br />

l’expérience nous le montre souvent, la réalité<br />

n’est pas toujours conforme à ce que<br />

nous dicte le bon sens.<br />

Des rapports anecdotiques faisant état de<br />

symptômes potentiels de MDD chez des apnéistes<br />

plongeant en conditions extrêmes,<br />

ainsi que la découverte de quantités considérables<br />

de gaz chez certains mammifères<br />

marins échoués, soulèvent des questions sur<br />

les implications de la plongée en apnée en<br />

termes de décompression. Le Woods Hole<br />

Oceanographic Institution Marine Mammal<br />

Center a récemment réuni des experts de<br />

nom- breux domaines lors d’une conférence<br />

visant à examiner les connaissances actuelles.<br />

Le comité d’experts se composait de<br />

spécialistes en médecine et physiologie de<br />

la plongée, en modélisation de la décompression<br />

et en médecine, pathologie, anatomie,<br />

physiologie, écologie et comportement<br />

des mammifères marins. L’opinion de ces<br />

experts a été publiée dans la revue scientifique<br />

Proceedings of the Royal Society B,<br />

relative à la biologie.<br />

Les effets de la pression et les dangers<br />

de la MDD chez les êtres humains sont<br />

bien connus. Une hausse de la pres- sion<br />

ambiante (environnante) entraîne un passage<br />

du gaz inerte de la source de gaz<br />

comprimé dans les poumons, puis dans le<br />

reste du corps. L’excès relatif de gaz inerte<br />

est ensuite éliminé du corps par les poumons<br />

du- rant la remontée, lorsque la<br />

pression ambiante diminue. Si la diminution<br />

de la pression est trop rapide pour une<br />

charge de gaz inerte donnée, des bulles<br />

peuvent se for- mer dans les tissus et déclencher<br />

une série d’événements susceptibles<br />

de provoquer des symptômes de<br />

MDD. Les plongeurs humains contrôlent<br />

les risques liés à la dé- compression en limitant<br />

la durée des plongées et/ou en suivant<br />

des profils de décompression expérimentaux<br />

ou dérivés de formules mathématiques.<br />

Les mammifères marins, quant à eux,<br />

plongent régulièrement et de manière répétitive<br />

à des profondeurs impressionnantes,<br />

sans l’aide de tables ou d’ordinateurs de<br />

plongée, et généralement sans souffrir de<br />

lésions manifestes. Outre la quantité limitée<br />

de gaz pouvant être inspirée en une seule<br />

respiration, la compression du gaz et le collap-<br />

sus de certaines petites voies respiratoires<br />

font en sorte qu’une partie du gaz est<br />

retenue dans certaines zones des poumons.<br />

Ce gaz ne peut donc pas atteindre le sang et<br />

les autres tissus. Ces facteurs ne bloquent<br />

toutefois pas totalement l’apport de gaz au<br />

reste de l’organisme: des quantités importantes<br />

de gaz ont récemment été obser- vées<br />

chez des animaux échoués, des volumes qui<br />

ne peu- vent pas s’expliquer uniquement<br />

par la décomposition. En outre, les autopsies<br />

ont révélé des lésions associées à des<br />

dommages tissulaires chroniques, typiques<br />

de celles susceptibles d’apparaître en cas<br />

d’agression répétée due à la décompression.<br />

Ces différentes observations encouragent<br />

une réflexion sur les animaux marins et la<br />

décompression.<br />

38


iologieNereus 5 | 2013<br />

Différents mécanismes sont susceptibles de réduire l’agression<br />

due à la décompression chez les animaux marins, même si dans une<br />

moindre mesure que ce que l’on pensait auparavant. L’inspiration<br />

unique avant une plongée limite en effet le volume de gaz entrant<br />

dans l’organisme, en particulier chez les espèces qui plongent après<br />

une expi- ration partielle du gaz par les poumons. Le collapsus d’une<br />

partie des voies aériennes réduit en outre l’accumulation de gaz<br />

inerte dans le sang, surtout lors des plongées plus profondes. La réduction<br />

de la circulation sanguine vers les tissus non essentiels (un<br />

mécanisme qui fait partie du réflexe de plongée), réduit également<br />

l’apport de gaz aux tissus. Il est cependant important de noter que si<br />

ces facteurs réduisent le risque, ils ne l’éliminent pas totalement, en<br />

particulier pour certains plongeurs plus extrêmes. Enfin, le profil de<br />

plongée, le volume pulmonaire et l’intervalle de surface entre les<br />

plongées doivent éventuellement être mis en relation avec les besoins<br />

en termes de thermorégulation, la digestion, le contrôle de la<br />

Référence<br />

Hooker SK, et al. “Deadly diving? Physiological and behavioural<br />

management of decompression stress in diving mammals,” Proc<br />

R Soc B. 2011. doi:10.1098/ rspb.2011.2088. Un lien vers l’article<br />

complet est disponible à l’adresse:<br />

www.alertdiver.com.<br />

SCHWEIZER PRODUKT<br />

PRODUIT SUISSE<br />

LES<br />

PLUS CHAUDES<br />

QUALITÄT DIE STIMMT<br />

DIE WÄRMSTEN<br />

flottabilité, la faim, les interactions entre proie et prédateur et le niveau<br />

d’exercice physique afin de pouvoir déterminer le niveau<br />

d’agression due à la décompression réellement subi lors d’une plongée<br />

ou d’une journée donnée. Le contrôle volontaire ou réflexe du<br />

comportement et les réactions physiologiques à la plongée peuvent<br />

également peser dans la balance. L’extension de l’intervalle de surface<br />

entre les plongées ou l’ajout de plongées à des profondeurs<br />

moindres en vue de réduire la formation de bulles ou de résorber les<br />

bulles existantes peuvent être des stratégies, conscientes ou non,<br />

susceptibles de réduire l’agression due à la décompression.<br />

Des recherches plus approfondies sont nécessaires pour mieux<br />

comprendre les limites pratiques des protections dont bénéficient les<br />

mammifères marins, ainsi que les schémas et conséquences de la<br />

formation de bulles et les différences qui existent dans la réponse de<br />

l’organisme aux bulles et aux lésions tissulaires entre les mammifères<br />

marins et les êtres humains. Des technologies émergentes de<br />

recueil de données en temps réel chez les mammifères marins en liberté<br />

permettront éventuellement de trouver des réponses à ces<br />

nombreuses questions.<br />

Pour l’heure, les faits dont nous disposons indiquent que les<br />

mammifères marins gèrent l’agression due à la décompression plus<br />

qu’ils ne l’évitent.<br />

Texte: Neal W. Pollock, Ph.D.<br />

Nous remercions la rédaction du<br />

magazine en ligne «Alert Dive» pour<br />

les droits de reproduction.<br />

www.daneurope.org<br />

Route des Chaffeises 18 – 1092 BELMONT<br />

Tél.: +41 21 791 41 41 – info@swissub.ch<br />

www.swissub.ch


Thailand individuell nereus 5 | 2013<br />

Thailand<br />

Thailand in Südost-Asien ist ein beliebtes Reiseziel für<br />

Taucherinnen und Taucher, Wassersportbegeisterte, aber auch<br />

für Leute, die mit Tauchen nicht so viel am Hut haben.<br />

© Christophe Eyquem<br />

Die Vielfältigkeit ist gross: moderne<br />

Grossstädte wie Bangkok oder Chiang Mai<br />

im Norden locken zum Shopping oder<br />

Nachtleben, die schönen Inseln Phuket, Koh<br />

Samui oder der bekannte Touristenort Krabi<br />

laden zur Erholung ein, endlose weisse<br />

Sandstrände, grosse Nationalparks, exotische<br />

Märkte, freundliche und hilfsbereite<br />

Menschen und natürlich nicht zu vergessen,<br />

das köstliche und abwechslungsreiche thailändische<br />

Essen.<br />

Phuket Die tropische Insel Phuket liegt vor<br />

der Westküste Thailands im Andamanischen<br />

Meer, ist die grösste aller thailändischen Inseln<br />

und bietet wunderschöne Landschaften<br />

und Strände, kristallklares Wasser und<br />

tolle Tauchplätze. Auch über Wasser kann<br />

viel unternommen werden: Tempelbesuche,<br />

Dschungeltrekkings, Kanutouren, Ausflüge<br />

an schöne Strände, oder in die nähere Umgebung.<br />

Auch das Nachtleben in Patong,<br />

Karon oder Kata muss man erlebt haben.<br />

Tauchen Tauchen der Superlative an den<br />

Similan Islands, Hin Daeng, Phi Phi Island,<br />

den Tagestourplätzen vor Phuket oder Tauchen<br />

und Trekking im Khao Sok Nationalpark.<br />

Das Tauchgebiet der Similan Inseln,<br />

Koh Surin und Richelieu Rock bietet mit<br />

seinen farbenprächtigen Riffen, Unterwassergebirgen<br />

und Canyons ein ausserordentliches<br />

Tauchvergnügen. Riesige Schwärme<br />

Glasfische, Makrelen, Thunfische, allerlei<br />

Korallenfische sowie Haie und Rochen und<br />

mit etwas Glück Mantas und Walhaie lassen<br />

die Taucherherzen höher schlagen.<br />

Neben den Similan Inseln sind auch<br />

Trips zu den südlichen Tauchgebieten wie<br />

Hin Daeng, Hin Muang, Ko Ha, Phi Phi Island<br />

oder Tagestouren rund um Phuket sehr empfehlenswert.<br />

Die Tauchplätze zeichnen sich<br />

durch ihre grosse Vielfalt an Weich- und<br />

Hartkorallen, dem Fischreichtum und den<br />

häufig anzutreffenden Leopardenhaien aus.<br />

Der 739 km 2 grosse Khao Sok Nationalpark<br />

umschliesst den Rajaphraba-Stausee<br />

und ist Teil des grössten Urwalds in Südthailand.<br />

In diesem Regenwald befinden<br />

sich exotische Pflanzen, Wasserfälle und<br />

verschiedene Tiere wie Elefanten, Tiger, Leoparden,<br />

Büffel, Tapire, Rehe, Wildschweine,<br />

Vögel und vieles mehr. Das Angebot ist sehr<br />

abwechslungsreich und umfasst Dschungeltrekkings,<br />

Elefanten- oder Kanutouren,<br />

Übernachtungen in Dschungel Baumhäusern<br />

oder in Hausbooten auf dem Stausee.<br />

Abseits vom Massentourismus kann im Stausee<br />

getaucht werden, welcher mit einer faszinierenden<br />

versunkenen Landschaft lockt.<br />

Wer Lust hat mit einer Gruppe aufgestellter<br />

Taucherinnen und Taucher Thailand individuell<br />

– Über- wie Unterwasser – zu erkunden,<br />

ist herzlich eingeladen.<br />

Weitere Auskünfte:<br />

dtc@idtc.ch / www.idtc.ch


<strong>SUSV</strong> – FSSS nereus 5 | 2013<br />

Betreff: Rescue-Kurse<br />

Diese Anfrage erreichte den <strong>SUSV</strong> per Mail – nachfolgend die Antworten:<br />

Müller Stephanie / muellersteffi@gmx.ch<br />

Guten Tag<br />

Ich habe mit 4 Schüler am See einen Rescue-<br />

Kurs durchgeführt. Vorgängig habe ich die Rega informiert<br />

darüber, dass wir Übung haben (diese<br />

Dame war etwas verwirrt, als ob sie das erste Mal<br />

von Taucher-Rettungsübungen gehört hat).<br />

Wir haben ebenfalls die anwesenden Taucher,<br />

wie auch die Badegäste über die Übung informiert.<br />

Trotzdem hat ein Passant die Rettungskette<br />

ausgelöst, worauf die Polizei mit Blaulicht und<br />

Sirene angefahren kam. Der Polizist war sehr, sehr<br />

nett und fand sie Übung für Taucher sehr gut und<br />

unterstützend. Die Rettungskette wurde abgebrochen.<br />

Eine Antwort auf meine Frage, wie man dies<br />

verhindern könne, hatte er auch nicht.<br />

Mir war der Vorfall sehr peinlich, ich habe nach<br />

internationalen Vorgaben von PADI geschult, wie<br />

es viele andere Tauchschulen auch tun werden. Es<br />

kann jedoch nicht sein, dass bei jedem Rescue-Kurs<br />

alle Hilfskräfte ausrücken müssen...<br />

Haben Sie mir diesbezüglich einen<br />

Lösungsvorschlag?<br />

Besten Dank und freundliche Grüsse<br />

Stephanie Müller<br />

Daniel Schmid, TAUCHSPORT KÄSER AG<br />

PADI Course Director 938841<br />

Hallo Steffi,<br />

Grundsätzlich sollte man nie die Rettungskräfte<br />

über eine Übung informieren. Was ist, wenn dann<br />

wirklich etwas passiert? Vielleicht bei einem anderen<br />

Taucher am gleichen Platz? Dann würden ja<br />

die Rettungskräfte nicht ausrücken . . .<br />

Wir stellen jeweils am Land Schilder von der<br />

Tauchschule auf – nach dem Motto «dies ist eine<br />

Übung». Viel mehr als Kommunikation vor Ort<br />

kann man nicht machen . . .<br />

Liebe Gruess us Bärn Daniel Schmid<br />

Daniel Schubiger<br />

Präsident <strong>SUSV</strong>-Tauchkommission<br />

Hallo Steffi,<br />

Ich habe mit der Einsatzzentrale der REGA gesprochen.<br />

Du hast absolut richtig gehandelt mit<br />

der Information am Tauchplatz und der Anmeldung<br />

deiner Übung bei der REGA. Es muss dir also<br />

nicht peinlich sein.<br />

Die REGA schlägt folgendes Vorgehen<br />

vor:<br />

• Information am Ort der Übung ( am besten mit<br />

Tafeln und mündlicher Information an die zur Zeit<br />

anwesenden Personen )<br />

• Information an die Einsatzzentrale der REGA mit<br />

Angabe des genauen Ortes, der Dauer der Übung<br />

UND der Telefonnummer einer Kontaktperson die<br />

während der Übung auch erreichbar ist. Damit<br />

wird verhindert, dass unter Umständen wegen eines<br />

«echten» Unfalls nicht ausgerückt wird und<br />

die REGA kann im Falle einer Alarmierung jemanden<br />

am Platz erreichen.<br />

Auch wenn ein Passant eine andere Notrufnummer<br />

wie 1414 wählt wird bei Tauchunfällen<br />

die REGA kontaktiert und die Koordination läuft<br />

normalerweise über die REGA Einsatzzentrale. Es<br />

ist aber natürlich nie ganz auszuschliessen, dass<br />

unter Umständen parallel ein Einsatzfahrzeug der<br />

Polizei ausrückt was aber in diesem Fall sicher<br />

keine Konsequenzen hat.<br />

Wir vom <strong>SUSV</strong> werden diese, meiner Meinung<br />

nach sehr nützliche Information noch über NEREUS<br />

und/oder per «Direktkommunikation» an die Ausbildungsorganisationen,<br />

Clubs und Tauchschulen<br />

kommunizieren<br />

Liebe Gruess und immer guet Luft<br />

Daniel Schubiger<br />

Präsident Tauchkommission <strong>SUSV</strong><br />

Steffi Müller / DiveZone Würenlos<br />

Liebe «Daniels»<br />

Ganz herzlichen Dank für die aufschlussreichen<br />

Antworten. Ich finde es sehr gut, wenn die Tauchschulen<br />

usw. informiert werden, da nicht wirklich<br />

Informationen über das Vorgehen an Rescue-Kursen<br />

bestehen und sich ein Instruktor im Normalfall<br />

auch keine Gedanken darüber macht, wen er für<br />

die Szenarien vorab informieren sollte, bzw. welche<br />

Konsequenzen dies haben könnte, wenn er<br />

es nicht macht.<br />

Selbstverständlich bleibt trotzdem ein «Restrisiko»<br />

einer Einleitung der Rettungskette bestehen.<br />

Ich war übrigens sehr positiv überrascht, wie<br />

schnell die Rettungskräfte vor Ort waren!<br />

Chapeau!<br />

Vielen Dank den beiden Daniels und dem <strong>SUSV</strong>,<br />

dass mein Anliegen so schnell und absolut kompetent<br />

behandelt und bearbeitet wurde und nicht<br />

einfach auf dem Pult versandet ist. Ich finde es als<br />

Instruktorin sehr wichtig zu wissen, dass ich mit<br />

solchen Anliegen jederzeit an den <strong>SUSV</strong> gelangen<br />

kann und auch eine Antwort erhalte.<br />

Viele Grüsse & en schöne Tag Steffi Müller<br />

Traduction: www.fsss.ch<br />

Traduzione: www.fsss.ch<br />

Vous (f)êtes Onex 2013<br />

Encore une belle réussite que cette fête<br />

organisée chaque année par la ville d’Onex et plus<br />

particulièrement par son service jeunesse et<br />

actions communautaires.<br />

Nous étions présents afin de promouvoir une fois de<br />

plus notre sport d’eau. Et cette année encore quel succès.<br />

Plus de 90 baptêmes, des sourires et des enfants et<br />

adultes heureux d’avoir pu essayer l’inimaginable: Respirer<br />

sous l’eau!<br />

Cette année, j’aimerai spécifiquement remercier toute<br />

l’équipe de notre club, nos moniteurs, nos membres et<br />

amis sans qui tout ceci ne serait, tout simplement, pas<br />

possible.<br />

Pascal Christin, Président du CSO<br />

Retrouvez les photos de la manifestation sur<br />

www.cso-plongee.com<br />

41


DAN Europe nereus 5 | 2013<br />

Präventionskampagne gegen<br />

Schiffsschrauben-Unfälle<br />

Schiffsschrauben können tödlich sein!<br />

DAN Europe hat im Rahmen eines Risikomanagementkonzepts<br />

zwei Ansatzpunkte<br />

– für Bootsführer und Taucher.<br />

«Auch 2013 wurden Taucher getötet oder<br />

ernsthaft durch Schiffsschrauben verletzt»,<br />

sagt Dr. Alessandro Marroni, Präsident von<br />

DAN Europe. «Das bedeutet wir müssen dieses<br />

Thema weiterhin ansprechen und angehen.»<br />

Die Kampagne von 2013/14 konzentriert<br />

sich bei ihrem Risikomanagement-Konzept<br />

auf zwei Ansatzpunkte: die Sicht der<br />

Bootsführer und die der Taucher. «Tatsächlich<br />

brauchen wir eine richtige Partnerschaft<br />

zwischen diesen beiden um endlich die<br />

Dinge zu ändern und Tragödien zu vermeiden»,<br />

so Marroni weiter.<br />

Filomena De Angelis, von DAN Europe,<br />

die 2004 die erste Kampagne gegen Schiffsschraubenunfälle<br />

ins Leben rief, erklärt, wie<br />

sich das Projekt entwickelt hat: «Dank der<br />

Augenzeugenberichte, die wir sammeln<br />

konnten, haben wir unser Wissen erweitert<br />

und Statistiken erstellen können.»<br />

Fazit: Zu Schiffsschraubenunfälle kommt<br />

es oft in Zusammenhang mit der Nachlässigkeit<br />

von Tauchern, die eine Taucherboje nicht<br />

richtig verwenden oder zu weit von ihr abkommen<br />

und die 50 Meter-Regel nicht beachten.<br />

Unglaublich, aber wahr: In einigen<br />

Fällen wurden die Unfälle vom Tauchboot<br />

selbst verursacht. «Dementsprechend hatten<br />

wir das Bedürfnis, den Rahmen unseres Projektes<br />

zu erweitern und uns nicht nur auf die<br />

Aufklärung von Bootsführern, sondern auch<br />

auf die von Tauchern zu konzentrieren.»<br />

Campagne pour la prévention<br />

des accidents liés aux hélices<br />

La campagne de DAN EUROPE pour<br />

la prévention des accidents liés aux<br />

hélices «Attention! Les hélices peuvent<br />

tuer!» est axée sur le concept de<br />

gestion du risque vue sous deux angles:<br />

celui des navigateurs et celui des plongeurs.<br />

De tous les types d’accidents de plongée,<br />

ceux impliquant des hélices sont certainement<br />

les plus effrayants. Malheureusement,<br />

les hélices ont déjà provoqué plusieurs<br />

morts ou blessés parmi les plongeurs.<br />

Nous sommes convaincus qu’il est possible<br />

de prévenir bon nombre de ces accidents<br />

en favorisant la prise de conscience,<br />

en observant les principes de bonne compétence<br />

nautique et en respectant quelques<br />

règles de base en tant que plongeur.<br />

www.daneurope.org<br />

Sicherheitsregeln<br />

Règles de sécurité<br />

Regole di sicurezza<br />

Campagna di prevenzione<br />

incidenti da elica<br />

La campagna 2013-2014 del DAN Europe<br />

per la prevenzione degli incidenti da<br />

elica - Attenzione! Le eliche possono<br />

uccidere! – si focalizza sul concetto di<br />

gestione del rischio da due punti di<br />

vista, quello dei diportisti e quello dei<br />

subacquei.<br />

Tra tutti i tipi di incidenti subacquei,<br />

quello che riguarda le eliche resta uno dei<br />

più terribili. Purtroppo, molti subacquei<br />

sono stati uccisi o gravemente feriti dalle<br />

eliche.<br />

Siamo convinti che molti di questi incidenti<br />

possano essere facilmente evitati<br />

attraverso un’adeguata sensibilizzazione, un<br />

corretto esercizio della navigazione, e<br />

rispettando alcune regole di base come<br />

subacquei.<br />

National Director Switzerland:<br />

Dr. Jürg Wendling M.D.<br />

dansuisse@wendling.ch<br />

mail@daneurope.org<br />

Downloads<br />

Téléchargements<br />

Augenzeugenberichte<br />

Récits de témoins<br />

Testimonianze<br />

Meilensteine<br />

der Kampagne<br />

Talons posés<br />

par la campagne<br />

Traguardi<br />

42


Sardegna – LA Grotta del Bue Marino nereus 5 | 2013<br />

La grotta del Bue Marino di Cala Gonone<br />

Sabato 1 giugno 2013, siamo a Cala Gonone, comune di Dorgali, presso il centro subacqueo<br />

tecnico dell’amico Fabio Sagheddu, accompagnati qui da Beatrice di Ichnusa Diving.<br />

La nostra intenzione è quella di visitare le prime centinaia di metri del ramo nord della nota<br />

grotta del Bue Marino, che si trova vicino alla stupenda spiaggia di Cala Luna.<br />

La grotta è una delle mete turistiche sarde meglio conosciute anche<br />

dai turisti non specializzati che popolano l’isola in estate. Essa si<br />

trova al centro del Golfo di Orosei ed è visitata di migliaia di persone<br />

che la raggiungono, attirati dalla sua bellezza e dalla varietà delle<br />

grandi sale concrezionate, con grosse barche dedicate e quasi tutte<br />

partenti dal porto di Cala Gonone.<br />

Il luogo era già noto in antichità, sin dal 4000 a. C. circa e prova<br />

ne sono le incisioni rupestri che son state scoperte in una colata<br />

concrezionale antistante l’ingresso a mare, oltre che le tracce archeologiche<br />

che si trovano in una sala dell’interno; esso però divenne<br />

famoso per aver nel tempo ospitato la Foca Monaca, che in sardo è<br />

appunto detta Bue Marino, soprattutto nella fase della sua riproduzione<br />

e cura dei piccoli.<br />

Il baffuto e pacioso mammifero marino tuttavia non resistette alle<br />

modificazioni ambientali e climatiche già dei primi del ’novecento,<br />

anche se taluni vogliono attribuire la sua scomparsa da questa zona<br />

a causa dell’intervento antropico: interpellato l’amico subacqueo locale<br />

Fabio su questo tema, ci ha saggiamente informati che l’antica<br />

tradizione aveva una sorta di sacro rispetto per questi animali, che<br />

effettivamente venivano cacciati, ma solo in un determinato periodo<br />

dell’anno ed allo scopo di ottenerne le preziose carni e pelli, da cui si<br />

ricavavano addirittura robuste ed eleganti calzature: Vero, o non vero<br />

che sia questo aneddoto, a noi piace pensare che la foca abbia cambiato<br />

casa per motivi suoi.<br />

La cavità marina, il cui sviluppo ipogeo conosciuto attualmente è<br />

di circa 25 km, si può raggiungere facilmente via mare, oppure anche<br />

via terra, ma percorrendo un sentiero litoraneo che comincia a sud di<br />

Cala Gonone ed il cui tracciato si sviluppa sul bordo delle alte falesie<br />

della costa ed alla cui fine si trova una passerella aggettante che,<br />

costruita in parete a memoria degli antichi abitatori di queste terre<br />

emerse, comunica con uno degli ingressi chiusi della grotta.<br />

La zona costiera del Supramonte dorgalese è distinguibile in due<br />

aree caratterizzate da altrettante catene montuose con orientamento<br />

N-S e la cui linea di separazione è rappresentata dal Rio s’Ungrone e<br />

sa Mesa e dalla Codula di Fuili. Verso mare il supramonte orientale<br />

è caratterizzato da una costa alta e scoscesa a falesia, interrotta ogni<br />

tanto da candide spiagge bianche che corrispondo alle foci dei profondi<br />

canyons carsici solcanti i calcari mesozoici (chiamati appunto<br />

«codule» in lingua sarda).<br />

Sulle superfici delle falesie si notano pochi solchi di battente che<br />

testimoniano le temporali variazioni di livello del mare durante i<br />

periodi interg<strong>lac</strong>iali. La mancanza di una rete idrografica superficiale<br />

ha favorito lo sviluppo nei calcari di una circolazione idrica sotterranea<br />

che alimenta i corsi d’acqua caratterizzanti gli imponenti sistemi<br />

ipogei come la Grotta del Bue Marino appunto.<br />

Essa è così schematicamente divisibile in tre rami differenti apparentemente<br />

non comunicanti e congiungentisi straordinariamente in<br />

prossimità del mare, ove confluiscono con due alti e spettacolari<br />

portali.<br />

Il ramo di nord che si è parzialmente documentato è caratterizzato<br />

da ampie gallerie fossili, sulle cui pareti son visibili nitidi i segni<br />

del passato livello marino più alto, oltre che la presenza di fori dovuti<br />

a lithophagae.<br />

Lungo queste gallerie fossili si distinguono così ben tre laghi: il<br />

Lago Smeraldo, accessibile direttamente dal mare attraverso un<br />

breve sifone, ed ubicato subito dopo la Sala della Dama Bionda, così<br />

43


Sardegna – LA Grotta del Bue Marino nereus 5 | 2013<br />

chiamata suggestivamente poiché nel dopoguerra furono trovati i<br />

resti di una giovane donna la cui fine rimase avvolta nel mistero. Il<br />

nome del lago invece è dovuto all’effetto della luce solare che produce<br />

un magico effetto verdeggiante entrando attraverso il sifone di<br />

collegamento con il mare.<br />

Vi è poi il Lago Abissale, che è posto al fondo di una vecchia<br />

frattura a lato del vecchio percorso turistico e che deve il proprio<br />

nome al fatto che appaia scuro ed insondabile a causa delle sue alte<br />

strette pareti; il percorso subacqueo che lo unisce al precedente è<br />

lungo circa cinquecento metri.<br />

Infine il Lago Nero, che si trova al termine di un meandro sabbioso<br />

e che con un salto di circa otto metri si tuffa appunto in codesto<br />

catino scuro; questo dista poche decine di metri dal Lago Abissale e<br />

con esso fa parte del c.d. Ramo dei Cecoslovacchi, che è poi la gran<br />

parte attiva del ramo di nord, lungo circa 7000 metri e composto da<br />

42 sifoni ed altrettanti laghi, tutti percorsi da un fiume sotterraneo,<br />

che in occasione di forti precipitazioni, presenta una rilevante portata<br />

d’acqua piovana ancora non del tutto stimata.<br />

I laghi interni son costituiti prevalentemente di acqua dolce ed<br />

hanno anche dimensioni significative, raggiungendo persino i dieci<br />

metri di larghezza per duecento di lunghezza; concrezioni bellissime,<br />

vasche e colonne presenti lungo il percorso son testimoni dell’epoca<br />

in cui la grotta si formava geologicamente ancora lontana dal mare.<br />

Prima del 1980 non si trovano notizie certe a riguardo delle ricerche<br />

speleologiche svolte all’interno del sistema di grotte: sino ad allora<br />

infatti si aveva come unico riferimento sulla Grotta del Bue Marino<br />

un rilievo svolto nel 1954 da Francesco Pisanu e dall’ingegner<br />

Dino Giacobbe del Gruppo Grotte Nuorese: in esso comparivano i<br />

rami sud e nord della grotta, suggestivamente costellati da note,<br />

supposizioni ed osservazioni.<br />

Nel 1964 poi lo sviluppo complessivo dei due rami era stato teorizzato<br />

da Furreddu in circa 4200 metri, poi superato da Badini nel<br />

1968 in circa 5368 metri. Le due misurazioni non furono mai sostenute<br />

però da rilievi topografici per cui esse restarono avvolte nel<br />

mistero come le precedenti.<br />

Solo nel 1987 gli Speleologi del Gruppo Ricerche Ambientali di<br />

Dorgali e quelli del Gruppo Speleologico Sassarese iniziarono una<br />

esplorazione sistematica della grotta, con revisione e completamento<br />

del vecchio rilievo datato 1954 ed alla luce delle nuove metodiche<br />

e tecniche sviluppatesi nel contempo. Già dal 1973 comunque alcuni<br />

gruppi esplorativi stranieri, primo fra tutti quello del celeberrimo<br />

spelo subacqueo tedesco Jochen Hasenmayer, erano attivi nella ricerca<br />

di un’esatta definizione dei rami di questo immenso sistema di<br />

grotte e cunicoli ipogei.<br />

Testo: Pierpaolo Montali<br />

Instructor NAUI & CMAS ** / Technical<br />

Instructor TDI & PSAI /Full Trimix<br />

Rebreather Diver<br />

http://www.flyboat.it<br />

Foto: Mario Spagnoletti<br />

bluespacespagnoletti.jimdo.com/<br />

Il nostro interesse si concentra così sul ramo di nord, quello<br />

che abbiamo ripercorso per qualche centinaio di metri dopo che, a<br />

partire dal 1990 e fino al 1992, una lunga serie di esplorazioni speleo<br />

subacquee portarono all’accertamento dell’esistenza di un vasto sistema<br />

in parte sommerso di 7000 metri di sviluppo. Lo stesso Leo<br />

Fancello fu interprete di un’ottima esplorazione condotta nell’agosto<br />

del 1990 con il tedesco Axel Maheler volta all’accertamento del collegamento<br />

fra il Lago Nero ed il Lago Abissale. Nell’ottobre del medesimo<br />

anno poi un gruppo di speleo sub cecoslovacchi, di Olomouc<br />

e di Praga, compì un’importante sequenza di immersioni nelle gallerie<br />

sommerse del Ramo di Nord della Grotta del Bue Marino partendo<br />

dal Lago Smeraldo: dopo quasi un mese di lavoro ed aver così anche<br />

rintracciato le sagole ed i segnali delle precedenti esplorazioni di<br />

Hasenmayer e Fancello e Mahler, gli speleo sub percorsero circa 3200<br />

metri di gallerie, con 28 sifoni ed una serie di laghi in parte formati<br />

di acque dolci. Scoprirono così che il tedesco Hasenmayer era già lui<br />

giunto sino al ventottesimo sifone, poiché la sagola ch’egli stese fu<br />

ritrovata intatta dal sedicesimo e sino – appunto – al ventottesimo;<br />

tuttavia egli tenne la cosa per sé, disarmando i primi metri delle sue<br />

esplorazioni come era solito fare e senza mai pubblicare, o anche<br />

solo far trapelare, nulla di quanto aveva veduto.<br />

44


Sardegna – LA Grotta del Bue Marino nereus 5 | 2013<br />

Nel luglio del 1991 altri due cecoslovacchi (S. Bilek e M. Slezak),<br />

coadiuvati dall’inossidabile indigeno Leo Fancello, si concentrano<br />

tra il diciannovesimo ed il ventesimo sifone e scoprono così un ramo<br />

di circa 200 metri di sviluppo ascendente, ma purtroppo non la<br />

congiunzione sperata tra i rami di Sa Rutta e S’Orcu. All’inizio degli<br />

anni duemila l’utilizzo del geo radar porterà ad affermare che tra il<br />

Bue Marino e S’Orcu esiste una distanza di circa 250 metri; inoltre<br />

si scopre che, uscendo al sedicesimo sifone, si riesce a percorrere<br />

un lungo tratto in aereo che porta sino al diciannovesimo. Ulteriori<br />

osservazioni dopo il ventiduesimo sifone portano alla scoperta della<br />

presenza di acque salmastre, nonostante esista un dislivello di<br />

circa 3 metri, posto tra il diciannovesimo ed il ventesimo sifone,<br />

che separa le acque salmastre da quelle dolci. Nell’estate del<br />

1992 sempre gli speleo sub cecoslovacchi portarono le esplorazioni<br />

oltre il ventottesimo sifone, scoprendo una galleria sommersa di<br />

500 metri e compresa tra meno 37 e meno 43 metri di profondità;<br />

oltre questo punto si sviluppano vasti ambienti subaerei diramantisi<br />

in varie direzioni per 7000 metri circa di estensione e 42 sifoni<br />

complessivi.<br />

Infine, tra il 2005 ed il 2007, alcuni scavi effettuati da speleologi<br />

della Repubblica Ceca consentirono di collegare direttamente le parti<br />

fossili del Ram di Nord con il Lago Barbara (così chiamato da Hasenmayer<br />

in onore di sua moglie).<br />

A questo punto la nostra piccola ed insignificante immersione di<br />

oggi diviene quasi obsoleta, se non fosse che gli specializzati hanno<br />

la pessima abitudine (forse tratta del maestro Hasenmayer) di ritenere<br />

per sé ciò che vedono all’interno delle grotte, forse a causa del<br />

gravoso impegno che già li concentra su argomenti meno frivoli e più<br />

salvifici della loro stessa vita in certi attimi.<br />

Ecco che quindi la nostra presenza qui assume un significato diverso,<br />

quello di una testimonianza: guidati da chi è più esperto di noi<br />

nello sviluppo del sistema di cunicoli e meandri, mettiamo a frutto la<br />

nostra capacità di adattamento psico-fisico alle circostanze e ci immergiamo<br />

alla ricerca di immagini che, diversamente, continuerebbero<br />

a restare appannaggio dei pochi.<br />

Confesso che dopo la trasparenza dell’acqua iniziale, connotata<br />

dal verde riflesso sulle rocce della finissima sabbia bianca del fondo<br />

del mare antistante l’ingresso sommerso del Ramo Nord della grotta,<br />

entrare al buio più completo e, dopo poche pinneggiate, sentire già<br />

l’effetto del termoclino dovuto all’incontro delle acque dolci più fredde,<br />

non metta certo a proprio agio chi, appunto, non si sappia adattare<br />

alla circostanza.<br />

Seguiamo Fabio che srotola i 70 metri della sagola del mio mulinello,<br />

aiutato dalla spinta del suo veicolo subacqueo elettrico; faccio<br />

fatica ad inquadrare i soggetti che via via mi scorrono sotto gli occhi<br />

mentre lo seguo e riprendo le mie immagini video ed a cui devo cercare<br />

quindi di dare un taglio di ripresa mentre nuoto.<br />

Mi fermo ed avviso Fabio in un sifone aereo prima di rimettere la<br />

testa sotto e passare oltre lungo una discenderia sommersa tra le<br />

pareti rocciose.<br />

La granularità delle roccia in questa acqua mista mare e dolce mi<br />

rimbalza con strani effetti la luce dei potenti fari, generando una<br />

sequenza di profonde emozioni interiori.<br />

Arriviamo sino ad una passerella sopraelevata ove passano i turisti<br />

aerei della grotta, sbuchiamo fuori con la testa così dal niente ed essi<br />

ci guardano come si potrebbe guardare un elfo uscito da un tronco<br />

d’albero in mezzo ad un bosco. Fabio ci avvisa, volta per volta, della<br />

strettezza e della difficoltà dei vari passaggi: con Mario ci si intende<br />

per non impallare l’obiettivo l’uno dell’altro, poiché io riprendo e lui<br />

fotografa.<br />

Al termine dell’immersione, durata poco più di un’ora tra i meandri<br />

del ramo di nord della grotta, vediamo la luce chiara dell’uscita<br />

in fondo alla parete rocciosa nerastra dell’inizio sifone: la vita normale,<br />

il ricordo di ciò a cui siamo umanamente e forse anche miserevolmente<br />

abituati come poveri mortali, si rifa grande dentro di noi ed<br />

allo stesso tempo ci ridona serenità.<br />

Fabio dopo ci dirà che siamo stati, tutto sommato, bravi e che<br />

poco tempo prima un altro fotografo ha avuto alcuni problemi a fare<br />

un giretto meno esteso del nostro e pur essendo un ottimo subacqueo:<br />

la grotta sommersa è un ambiente estremo all’interno di un<br />

altro ambiente estremo (= l’acqua). Non ci sono così, a nostro giudizio,<br />

bravi e non bravi: ci sono soltanto persone preparate e consapevoli<br />

che hanno anche fortuna, quando compiono un’azione importante<br />

e primaria, e persone che sono consce dei propri limiti e sanno<br />

anche dire no quando serve. Questo va ricordato sempre.<br />

Non avremmo mai potuto scrivere questo reportage senza il<br />

contributo del Bollettino della Federazione Speleologica Sarda;<br />

Sardegna Speleologica, in cui è stilato il fondamentale articolo<br />

di Leo Fancello, nell’aprile dell’anno 2009 ed al quale va il nostro<br />

sentito ringraziamento.<br />

45


SCUBA-people.comNereus 5 | 2013<br />

SCUBA-PEOPLE.COM:<br />

BIEN PLUS QU’UN SIMPLE SITE WEB<br />

Créé il y a 3 ans, scuba-people.com est un ovni dans le monde de la plongée sur la toile. En effet,<br />

grâce exclusivement au bouche-à-oreille, l’unique réseau social dédié à notre passion compte<br />

aujourd’hui près de 15 000 membres. Le Mag qui y est disponible gratuitement 2 fois par mois est<br />

d’une qualité pro. A tel point, que nous avons créé un partenariat et vous offrons sur chaque numéro<br />

de NEREUS un article en intégralité. Vous pourrez découvrir gratuitement, le 56 e numéro. Il y a<br />

même un groupe dédié à la «Plongée Suisse». Nous avons demandé au créateur de scuba-people.com<br />

de nous en dire un peu plus au sujet de ce site internet.<br />

NEREUS: Manuel LEWIN, pour ceux de<br />

nos lecteurs qui ne vous connaîtraient<br />

pas encore, pouvez-vous nous dire brièvement:<br />

qui êtes-vous ?<br />

Manuel LEWIN: Bonjour NEREUS et merci<br />

pour votre invitation. C’est avec grand plaisir<br />

que je réponds à vos questions. Je m’appelle<br />

Manuel Lewin. J’ai la quarantaine. Passionné<br />

de plongée sous-marine, je m’y suis initié en<br />

Polynésie Française dans les années 90. J’ai<br />

passé mon monitorat. Et depuis, j’ai toujours<br />

travaillé dans la plongée, que je connais<br />

donc bien. Egalement passionné d’informatique,<br />

j’ai très rapidement ressenti la nécessité<br />

d’associer les deux pour que les plongeurs<br />

puissent s’informer et communiquer<br />

librement. J’ai donc créé «SCUBA-PEOPLE.<br />

COM».<br />

scuba-people.com? Pouvez-vous nous<br />

dire ce qu’est scuba-people.com?<br />

Bien volontiers. scuba-people.com est<br />

tout simplement un site web dédié à la<br />

plongée sous-marine qui se veut aussi exaustif<br />

que possible.<br />

C’est-à-dire?<br />

scuba-people.com est un lieu de rencontre<br />

entre plongeurs, chevronnés, débutants<br />

et ceux qui n’ont pas encore mis la tête<br />

sous l’eau mais souhaitent s’initier à cette<br />

pratique.<br />

Etes-vous en train de nous dire que<br />

tout un chacun peut donc devenir membre<br />

de scuba-people.com?<br />

En effet. Chacun peut s’inscrire gracieusement<br />

chez scuba-people.com en quelques<br />

minutes et devenir membre à part entière.<br />

Que peut-on espérer trouver sur scubapeople.com?<br />

Quel est son intérêt?<br />

scuba-people.com est un site à la fois informatif,<br />

pédagogique et récréatif, qui se<br />

veut aussi complet que possible et reste<br />

ouvert à toutes les suggestions.<br />

Informatif? Pouvez-vous développer<br />

cet objectif pour nous? Quel genre d’information<br />

peut-on espérer trouver sur<br />

scuba-people.com?<br />

Il faut distinguer 2 espaces sur scubapeople.com.<br />

La partie réseau social où les membres<br />

créent leur profil et échangent expérience,<br />

photos, vidéos et questions. Et la partie<br />

Le Mag où nous publions tous les 2 e et 4 e<br />

samedis de chaque mois un panel d’articles<br />

variés touchant aussi bien le voyage et le<br />

matériel, les techniques de prise de vue<br />

sous-marine . . .<br />

Cela nous paraît très intéressant. Vous<br />

nous disiez que scuba-people.com a aussi<br />

l’ambition d’être pédagogique?<br />

En effet, nos membres peuvent trouver<br />

des articles écrits par des spécialistes dont<br />

ils retrouvent les conseils professionnels<br />

dans les nombreux «Le Mag». Nous avons le<br />

plaisir cette saison de proposer des rendezvous<br />

mensuels où les membres pourront<br />

découvrir tout au long de la saison 10 articles<br />

la plongée spéléo, l’usage du recycleur<br />

ainsi que des interviews vidéos menées par<br />

Francis Le Guen . . .<br />

Manuel Lewin – créateur scuba.People.com et notre partenaire<br />

46


SCUBA-people.comNereus 5 | 2013<br />

Un site internet complet où trouver des informations précieuses sur notre passion: la plongée sous-marine.<br />

C’est formidable. Vous faites vraiment<br />

du bon travail, à la fois varié, approfondi<br />

et récréatif: une véritable source de renseignements<br />

et d’idées pour les plongeurs,<br />

en effet. Les vidéos sont-elles le<br />

seul aspect récréatif du site?<br />

Certainement pas. En collaboration avec<br />

nos annonceurs, nous organisons régulièrement<br />

des jeux et des concours dotés de prix<br />

intéressants.<br />

Comment les membres de scuba-people.<br />

com se rencontrent-ils? Sur la toile?<br />

Ailleurs?<br />

Les membres de scuba-people.com se<br />

rencontrent bien sûr sur la toile mais pas<br />

seulement.<br />

scuba-people.com rencontre aussi ses<br />

membres lors de ses voyages, il les rencontre<br />

dans les Salon . . .<br />

Nous avons aussi, par exemple, eu le<br />

grand plaisir de rencontrer les plongeurs<br />

suisses l’an dernier en mars à Neuchatel au<br />

festival «festisub» et nous sommes très<br />

impatients de les y retrouver l’année prochaine.<br />

Permettez-moi de vous remercier de<br />

m’avoir invité à participer à votre magazine<br />

pour y présenter notre travail sur Scuba-<br />

People.com.<br />

Merci Manuel d’avoir pris le temps de<br />

vous présenter et de nous répondre.<br />

www.scuba-people. com<br />

La 11 ème fête de la plongée!<br />

Les 12, 13 et 14 juillet 2013, le club de plongée Portasub<br />

a organisé sa traditionnelle fête au port de Delley-Portalban,<br />

situé sur la rive sud du <strong>lac</strong> de Neuchâtel.<br />

C’est par un merveilleux week-end ensoleillé que l’équipe du club<br />

a accueilli plus de 60 plongeurs venus de toute la Suisse. Ceux-ci ont<br />

effectué environ 120 plongées sur les différents sites balisés et adaptés<br />

à tous les niveaux de plongée. Ils ont bénéficié de l’infrastructure<br />

du club et de ses deux bateaux qui mènent les plongeurs sur les lieux<br />

de plongée. Que du bonheur pour l’équipe des pilotes de voir tous<br />

ces plongeurs sortir de l’eau, émerveillés par nos épaves, nos statues<br />

et objets insolites que nous trouvons dans le <strong>lac</strong> de Neuchâtel!<br />

Il n’y a pas seulement les plongeurs qui ont profité de cette fête<br />

mais aussi les amis, les habitants de la région ainsi que les touristes.<br />

Ils furent nombreux à goûter à l’ambiance donnée par le fameux orchestre<br />

les «Gletscher Fezzer» avec leur musique de tous les styles.<br />

Un moment de délire sur le pont de danse apprécié de tous.<br />

L’aquarium géant, qui se trouve dans l’enceinte<br />

de la fête, était aussi l’attraction de ce<br />

week-end par des démonstrations de l’équipe<br />

des apnéistes de «Sprungschicht-Gniesser» de<br />

Berne. Ce bassin donne aussi la possibilité aux personnes intéressées<br />

de s’initier à la plongée en effectuant des baptêmes en toute sécurité<br />

avec des moniteurs expérimentés. Une soixantaine de personnes ont<br />

osé s’y mouiller.<br />

La fête fut très belle et toute l’équipe du club de plongée Portasub<br />

vous donne déjà rendez-vous pour la fête 2014: les 11, 12 et<br />

13 juillet 2014.<br />

Un grand merci à tous ceux qui étaient présents et qui nous ont<br />

aidé à réaliser cette magnifique fête. A tout bientôt pour la 12 ème<br />

édition de la fête de la plongée. Le président Yves Bourdilloud<br />

Les photos: www.susv.ch/fr/plongee/divers<br />

www.portasub.ch/Igalerie<br />

47


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