Ausgabe 5_6/2013 - ADAC

adac.de

Ausgabe 5_6/2013 - ADAC

TITEL

Menschen

Höhepunkt sind die spektakulären Sprünge

der Freestyler bis weit unters Dach der

Münchner Olympiahalle.

Für Kinder von sechs bis 14 Jahren kostet

der Eintritt in den Kategorien 1 bis 3 am Freitag

nur 22 Euro, am Samstag 26 Euro. Ortsclub-Mitglieder

erhalten im Vorverkauf

25 Prozent Rabatt, ADAC Mitglieder auf Freitag-Tickets

15 Prozent Nachlass. Mit einem

zusätzlichen Fahrerlager-Ticket (Fr. 6 Euro,

Sa. 10 Euro, Kinder frei) können die Zuschauer

unbegrenzt das erweiterte Fahrerlager in der

Kleinen Olympiahalle besuchen. Eine große

Verkaufsausstellung rund um das Thema

„Motorrad“ rundet das Programm ab.

ZUschauer-Zeitplan

Einlass Freitag:

Einlass Samstag:

Rennbeginn:

Freestyle:

Race Party:

17 Uhr

17 Uhr (14 Uhr mit Fahrerlager-Ticket)

jeweils 19.30 Uhr

jeweils 23.00 Uhr

jeweils ab 23.30 Uhr

Bei den Race-Partys ab 23.30 Uhr heizen

Go-go-Girls dem Publikum mächtig ein.

Nico Schmid

Der Idealist

Nico Schmid aus Simmerberg

im Allgäu hat einen Traum:

Im ADAC Südbayern werden Superkart-Rennen

veranstaltet, und

er ist mit von der Partie. Dann nämlich

könnte er weiter auf seinem

geliebten Kart an Wettbewerben

teilnehmen. Seine elfjährige Karriere

in dieser Sportart nahm nämlich

vor Kurzem ein bitteres Ende. Von 2003

mit der Klasse K1 bis eben jetzt zur K5 hat er

alle Altersstufen durchlaufen und scheidet

nun mit 18 Jahren als aktiver Fahrer aus. Zwar

hatte er aus der Sicht anderer nur kleine Erfolge:

Aber immerhin belegte er 38 Mal den ersten

Platz! In den Qualifikationen zur Südbayerischen

Meisterschaft reichte es in seinem

besten Resultat jedoch nur für den undankbaren

vierten Platz; bei BMV-Endläufen kam er

nie über den fünften Platz hinaus. Doch Nico

ist bescheiden. Auch kleine Erfolge waren für

ihn große Erlebnisse. Und er ist Idealist: „Das

Einzigartige an dem Sport ist die enge Verbun-

Dieter Geißner

Er ist bekannt als „Der Herr der

Sicherheitswesten“: Dieter

Geißner, Vorsitzender des MSC

Simbach. Allein im Jahr 2013 hat

der 70-Jährige sage und schreibe

zwölf Übergaben an Schulen in

Simbach am Inn und Umgebung

organisiert − so viele wie kein anderer

südbayerischer Ortsclub. Sein

großes Engagement begründet der

Pensionist mit der Notwendigkeit

von Sichtbarkeit der kleinen Verkehrsteilnehmer

im Straßenverkehr.

Aber auch die Dankbarkeit

und strahlenden Augen der Kleinen

seien Ansporn dafür. Beeindruckend: Schon

bevor es die bundesweite ADAC Sicherheitswesten-Aktion

gab, kaufte er Schutzwesten für

Schulanfänger mit Geld aus der Vereinskasse!

Geißner ist seit über 40 Jahren Mitglied im

MSC Simbach. „Damals veranstaltete mein

Club noch die herrlichen und legendären Bergrennen

mit Sepp Greger, Prinz Poldi von Bayern

und Horst Floth. Daran erinnere ich mich

gerne zurück“, schwärmt er. Seit nunmehr vier

Jahren steht er an der Spitze des MSC Simbach

und ist mit großem Engagement bei der Sache.

Beispielsweise ergriff der Simbacher, als der

Engagiert sich für

den Kart-Nachwuchs:

Nico Schmid.

denheit und das Miteinander unter

den Fahrern und Vereinen, die

beispielsweise in der Allgäurunde

vertreten sind“, schwärmt er. Seit

vier Jahren engagiert sich der

Azubi zum Industriekaufmann

als Karttrainer in seinem Heimatclub

MSG Oberstaufen im MC

Oberallgäu und wird sein Engagement

künftig wohl noch verstärken.

„Ich möchte unseren Kindern

das weitergeben, was ich in

all den Jahren gelernt habe. Ich

denke, jeder braucht jemanden, der ihm ein

Freund und Vorbild zugleich ist“, begründet

Schmid seine Motivation. Und er geht sogar

noch weiter. Kürzlich absolvierte er als einer

der jüngsten Teilnehmer erfolgreich die S3-

Trainerausbildung im ADAC Südbayern und

will im kommenden Jahr seine C-Trainerlizenz

erwerben, um noch tiefer in die Nachwuchsarbeit

einzusteigen. Vielleicht wird ja

nach einigen Jahren als Trainer und Mentor

sein Traum doch noch Wirklichkeit? „Das

wäre toll“, lacht Schmid. Doch egal, was

kommt: In und um den Kartsport herum hat

er seine große Passion gefunden.

Der Herr der Sicherheitswesten

Dieter Geißner vom

MSC Simbach engagiert

sich vorbildlich

für den ADAC Südbayern.

ADAC die Rettungskarte entwickelt

hat, sofort die Initiative und

brachte sie unters Volk. Denn als

ehemaliger Kommandant der

Stadtfeuerwehr kennt er die Bedeutung

dieses Datenblatts, das

den Rettungskräften bei einem

Verkehrsunfall zeigt, wie eingeschlossene

Insassen aus dem

Wrack so schnell wie möglich befreit

werden können. Mittlerweile

hat Geißner unter anderem bei

der jährlichen Fahrzeugweihe des

MSC Simbach Tausende dieser

lebensrettenden Datenblätter verteilt.

„Und wenn durch diese Aktion nur ein

Menschenleben gerettet wird, hat sie sich

schon gelohnt“, betont er. Dass er für sein Leben

gerne Fischen geht, wissen die meisten.

Aber seine heimliche Leidenschaft sind Oldtimer.

Davon hat er sogar drei echte Schmuckstücke,

die er hegt und pflegt: eine Rixe 150

(1952), eine Dreirad Isetta (1960) und einen

Mercedes SL 350 (1972). Sie sind alle im Originalzustand

und werden regelmäßig zu Oldtimertreffen

ausgeführt. „Denn das Sprichwort

‚Wer rastet, der rostet‘ trifft ja auch auf Autos

zu“, sagt Geißner.

ocmobil 5+6/2013 3

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine